16-Jähriger stürzt mit Radl in den Inn

Jugendlicher war gestern nach 21 Uhr noch unterwegs: Verfolgungsjagd mit der Polizei endet fast tragisch

image_pdfimage_print

Gestern Abend gegen 21.30 Uhr wollte eine Streifenbesatzung der Polizei einen Radfahrer in der Rohrdorfer Straße in Rosenheim kontrollieren – und zwar aufgrund der aktuellen Ausgangssperre. Der junge Mann habe aber sofort versucht, sich noch schnell dieser Kontrolle zu entziehen und radelte davon in Richtung Inndamm. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf – auch zu Fuß – und holten den Radfahrer ein. Während des Versuchs der Beamten, den jungen Mann anzuhalten, habe dieser ein Ausweichmanöver gemacht und sei dabei die Böschung hinunter in den angrenzenden Inn gestürzt …

… sagt die Polizei am heutigen Mittwochmorgen.

Der Jugendliche wurde samt seines Fahrrads von den Polizisten aus dem eiskalten Inn gezogen.

Es handelte sich um einen 16-Jährigen aus Rosenheim. Aufgrund der Unterkühlung wurde der Rettungsdienst hinzugezogen – der junge Mann wurde dann seinem Vater übergeben. Warum der Jugendliche noch unterwegs gewesen war, gibt die Polizei nicht bekannt.

Gegen den 16-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet, so die Polizei.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

46 Kommentare zu “16-Jähriger stürzt mit Radl in den Inn

  1. Und was wird gegen die Polizei eingeleitet?Ist so eine Aktion mit den fast Folgen notwendig?

    Antworten
  2. Kümmert euch lieber um die, die wirklich Menschen gefährden und zB betrunken durch die Gegend fahren – auch tagsüber.

    Antworten
  3. Übertrieben von der Polizei fast schon absichtlich herbeigeführt. Kein Wunder das die Polizei immer schlechter da steht.

    Antworten
  4. Dafür fehlt mir jedes Verständnis u. den Jugendlichen erst recht.Ein 16 Jähriger wird verfolgt wie ein Schwerverbrecher. Ist man ebenso konsequent wenn Reisende aus aller Länder über Helsinki (Nicht-Risiko-Land)in Deutschland landen u. sich unkontrolliert über die Republik verteilen? Das “Schlupfloch” einfach in Finnland zwischen landen!!!! So erntet man kein Verständnis für Lockdown!

    Antworten
    1. Wenn ich die Kommentare lese, wundert mich nichts mehr! Was haben diese Schreiber für ein Rechtsempfinden? Auch 16-jährige haben sich an Regeln zu halten!!!!

      Antworten
  5. Schöne “Neue Zeit”…….👎

    Antworten
  6. Kann mir mal jemand erklären warum immer die Polizei die Bösen sind.
    Über solche Kommentare kann ich nur den Kopf schütteln!!!

    Antworten
  7. Ich finde die Vorstellungen in den vorangegangenen Kommentaren interessent.

    Die Polizei spricht einen an und der haut ab. Was sollte die Polizei in so einer Situation machen?

    Sollten Sie den laufen (bzw. fahren) lassen, weil er hatte ja kein Schild umhängen hatte auf dem ‘Ich bin gefährlich’ steht?

    Sollen Sie generell alle laufen lassen, von denen man sagen kann “es gibt schlimmere”? Das würde die Justizkosten erheblich senken!

    Dass der jugendlich (16) ist, kann man – oft – erst feststellen, wenn man seine Papiere geprüft hat. Auch jeden Jugendlichen, der sich einer Kontrolle unterzieht, sollte man nicht laufen lassen – oder?

    Die Polizei könnte natürlich auch an den Flughafen fahren und alle Einreisenden aus Helsinki überprüfen. Da könnte ein genialer dabei sein, der mit Corona aus Wien nicht einreisen durfte und darum über Helsinki umgebucht hat.

    Oft hilft es, sich in die Situation etwas hineinzuversetzen oder auch die Konsequenzen seiner Forderungen zu überdenken.

    Antworten
  8. Die Polizeibeamten in ganz Deutschland müssen bei offenkundigen Verstößen gegen die Corona-Auflagen reagieren und entsprechend handeln – aktuell noch zusätzlich zu ihren ohnehin zahlreichen Aufgaben. Hier liegt wenn dann klar ein Fehlverhalten des Jugendlichen vor und man sollte sich auch einmal in die Situation der Beamten versetzen. Ich jedenfalls bedanke mich ausdrücklich für deren Einsatz (und bin natürlich auch froh, dass dem Jugendlichen nichts passiert ist)!

    Antworten
  9. 30 Minuten nach 21.oo Uhr
    schon Kontrollieren……

    Ich habe Angst,mich zu
    verspäten.

    Antworten
    1. Dann bleiben Sie doch einfach stehen, wenn die Polizei sie anspricht. Und wenn 30 min nach 21 Uhr noch nicht zählen, warum dann 45 min nach 21 Uhr, oder gleich 22 Uhr, oder 23 Uhr… Und mit Sicherheit, hätte der Jugendliche aus Übermut eines der edlen Autos der Damen und Herren Kommentatoren zerkratzt wäre diese sicher dafür, mit aller Härte gegen den üblen Straftäter vorzugehen. Da der Jugendliche aber nicht stehen blieb um den Sachverhalt zu klären konnte die Polizei ja nicht wissen ob dann später nicht einer schreit: “Mein armes Auto! Wie konnte die Polizei den Übeltäter nur laufen lassen.!” etc.

      Antworten
  10. Meinen Vorkommentator(inn)en gebe ich vollkommen recht. Ein Hinweis durch Rufen der Polizeibeamten vor der Böschung, dass dem Jugendlichen nichts passiert, sondern, dass sie ihm was sagen wollen, hätte bestimmt gereicht, um ihn zum Stehen zu bringen. Dann hätten sie mit dem Jugendlichen besser geredet und ihn nach Hause geleitet als ihn nun zu bestrafen. Von mir aus vielleicht noch ein Gespräch mit den Eltern. Aber ein Strafverfahren hier einzuleiten ist mehr als unmenschlich, nicht verhältnismäßig und eine vollkommene Freiheitsberaubung. Man erinnere: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” So erzeugt man nur Hass gegenüber den Entscheidungen der Politik bezüglich des Lockdown. Das hat mit Gerechtigkeit nichts mehr zu tun. Ich meine, dass Jugendliche manchmal etwas ungeniert handeln, dürfte bekannt sein. Hier wird eine Verfolgungsjagd inszeniert, so als ob er ein Schwerverbrecher wäre. Wir haben einen Rechtsstaat und der soll sich auch in schwierigen Zeiten nicht zum Unrechtsstaat entwickeln.

    Antworten
    1. Leute, jeder weiß mittlerweile, dass ohne triftigem Grund es ab 21 Uhr teuer wird, egal ob 16 oder älter, und die Polizei ist dafür da, dies zu überprüfen und gegebenenfalls anzuzeigen. Darum versteh ich euer Geschreibsel absolut nicht, hier die Polizei zu kritisieren und zu beleidigen. Und außerdem, Frau Wehnel, wurde der bestimmt nicht wie ein Schwerverbrecher verfolgt und wenn der nicht in der Lage war, zwei Polizisten mit dem Radl zu entkommen, sondern fährt auch noch in den Inn, dann muss ich über so viel Dummheit nur noch grinsen. Und, Herr Flemisch, mit reden allein wird da gar nichts mehr erreicht.

      Antworten
      1. Es gibt auch ein Gebot der Menschlichkeit. Dass das in unserem Rechtsstaat nicht immer Geltung hat, haben schon mehrere erfahren müssen. Ich schimpfe deswegen nicht gegen die Polizei allgemein.

        Antworten
    2. Lieber Herr Flemisch,
      Ihre Wandlung ist ja wundersam. Vor ein paar Wochen wollten sie doch noch ohne Kenntnis der genauen Umstände Jugendliche hart bestrafen, weil sie verdächtigt wurden, Schaukästen beschädigt zu haben?! Und heute ist eine begründete Personenkontrolle eine vollkommene Freiheitsberaubung?
      Es gibt Regeln im Rechtsstaat, diese gelten für alle. Genau dies macht einen Rechtsstaat aus.

      Antworten
      1. Herr Alexander Jäger. Ich glaube, es ist ein Unterschied, ob jemand etwas mit Vorsatz beschädigt oder unterwegs ist. Ich glaube, hier sollte man sich einig sein.

        Antworten
        1. Vor allem da die Polizei Hellsehen kann.

          Antworten
        2. Nun Herr Flemisch und Co, der Junge war auch Vorsätzlich auf der Straße. Jetzt hat er eine tolle Story, die er bei der nächsten Party erzählen kann. Und mit großer Wahrscheinlichkeit reißt eh Mama oder Papa den Geldbeutel auf um die Strafe zu bezahlen. Nicht jeder hat so vernünftige Eltern wie ich, die mich dergleichen kalt lächelnd vom Taschengeld abstottern lassen (Danke Mama und Papa, an der Stelle!)

          Antworten
  11. Ich verstehe die Kommentare nicht ganz.
    Der 16 jährige ist doch selber schuld, wenn er davon fährt.
    Außerdem gehen die Beamten nur ihrer Aufgabe nach.
    Und an alle die nur imme auf Polizei und Corona Maßnahmen schimpfen. Es ist keiner gezwungen, dass er hier im schönen Deutschland lebt, wenn es hier so schlimm ist.

    Antworten
  12. Polizei ist nicht gleich Polizei. Es gibt Polizisten in Rosenheim, die erst mal darauf hinweisen, dass der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit derzeit verboten ist, und bei Einsicht es damit bewenden lassen! Und dass die Polizisten im Artikel gleich zu Beginn der Kontrolle vorgehabt hatten, den Jugendlichen wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz anzuzeigen, ist auch nicht gewiß. Aber es gibt auch die Sheriffs, leider.

    Antworten
  13. @Christian Flemisch
    In welcher Vorstellung lebst Du denn? Die Polizisten haben sicher zuerst verbal versucht, den jungen Mann zum Anhalten zu bewegen und sind ihm nicht stumm hinterhergerannt. Jugendliche wollen aber manchmal nicht reden sondern denken, dass sie schlauer und schneller als alle anderen sind. Da müssen dann durchaus Zeichen und Grenzen gesetzt werden.
    Die Verfolgungsjagd wurde ja auch nicht durch die Polizei begonnen, sondern durch den Jugendlichen, der einfach abgehauen ist. Seien wir froh, dass nicht schlimmeres passiert ist, aber dem Jugendlichen gehört gehörig der Kopf gewaschen!

    Antworten
  14. Hier geht es nicht um Kontrollen sonder einfach um Geld kassieren. Die meisten halten sich an die Ausgangsbeschränkungen und die paar die paar Minuten drüber sind finde ich nicht so schlimm. Ich war gestern mit meiner Kleinen spazieren gegen 20 Uhr. Die Stadt ist tot, habe in 30 Minuten keine 10 Menschen getroffen. Die meisten haben Essen 2 Go geholt. WAS SOLL DIESER IRRSINN EIGENTILICH. Einem 16 jährigen verfolgen bis er vor Angst in die Hosen macht. SCHLIMM DAS SCHLIMMER GARNICHT GEHT. Der Fluchtversuch ist ja wohl klar und mMn verständlich. Keine 500 Euro für die Staatskasse.

    Antworten
    1. Danke Josef!!! Einer der wenigen die noch a bissal ein Verständniss für 16 Jährigen und das Verhalten so mnacher Polizisten hat.
      Ich denke dass 16 jährige junge “Männer” meist maximal Pubertierend sind. Da fällt es einfach schwer sich an solch harte Regeln und heftige Konsequenzen (500€) zu halten.
      Ich hätte es mitte der 80er auch probiert zu Flüchten wahrscheinlich mit meinem auffrisierten Mofa. 😉
      Wenn wir alle so auf unsere Jugend einhacken, macht dass unsere Gesellschaft komplett kaputt.

      Antworten
  15. Sag mal geht’s noch? Was hat denn die Polizei falsch gemacht?? Sie haben lediglich geltende Regelungen die uns alle schützen sollen kontrolliert. Ihren Job halt.

    Natürlich ist es gut, dass den jungen Mann nichts passiert ist.
    Aber diese Situation hat er durch sein Verhalten herbeigeführt und nicht andersrum. Die Vorkommentatoren möchte ich mal sehen wenn ihnen selber Unrecht geschieht, zB durch Einbruch, Diebstahl, Lärmbelästigung und die Polizei dann sagt “ne, den lassen wir laufen, nicht dass er bei einer eventuellen Flucht stolpert und in Gefahr gerät”….

    Wahnsinn, was für ein Rechtsempfinden??! Unfassbar!

    Antworten
  16. Mir tut der Junge leid. Und trotzdem finde ich es richtig, dass die Vorgaben konsequent umgesetzt werden. Sonst nimmt Corona kein Ende.
    Das ständige Gehetze gegen Politiker oder Polizisten ist ebenso sinnlos wie nervig.

    Antworten
  17. @herr flemisch: Regeln/Gesetze (auch wenn man sie persönlich für nicht gut erachtet) einzufordern nennen sie ernsthaft “mehr als unmenschlich”, “eine vollkommene Freiheitsberaubung”. Rechtsstaatlichkeit ist halt keine Einbahnstraße…

    Antworten
  18. Sagts mal, gehts eigentlich noch?
    Die Polizei hält jemanden zu einer Kontrolle an.
    Egal, wie alt.
    Dieser jemand läuft davon.
    Ja, was soll denn die Polizei machen? EIne Facebook-Freundschaftsanfrage stellen und das Ganze achtsam ausdiskutieren???
    I versteh die Bevölkerung echt nimmer.

    Der Kerl haut ab. Die Polizei verfolgt. Der Kerl fällt vor lauter blöd in den Inn. Was soll ma dazu sagen?
    Wäre er stehengeblieben, hätt er sich eine Rüge anhören können und eventuell je nach seinem Verhalten und – zugebenermaße der Laune der Ordnungsorgane abhängig – mit oder auch ohne Geldbuße aus der Sache rauskommen können.
    Mit 16 sollte man schon so viel Hirn erwarten können.

    Antworten
    1. Bin total Deiner Meinung @ aso !

      Antworten
  19. Regeln sind halt einfach mal Regeln. Man hat sich dran zu halten !!!

    Antworten
  20. Woher wussten die Beamten, dass dies ein Jugendlicher von 16 Jahren ist?
    Außerdem:
    Die Polizei ist nur das ausführende Organ unseres Rechtsstaates. Das sollte eigentlich nicht immer wieder neu erwähnt werden.
    Warum sollten sie dienstwidrig handeln?
    Wenn nun ein anderes Vergehen zu ahnden wäre, und die Polizei schaut weg…. möchte mal wissen, wer von den obigen Kommentatoren als erster sich empört…

    Antworten
  21. Gut, dass dem jungen Mann nichts passiert ist.

    Aber man sollte bedenken, dass der junge Herr in ca zwei Jahren eventuell mit dem Auto unterwegs sein wird.
    Falls er dann auf’s Gas drückt, statt anzuhalten, kann das erhebliche Folgen haben.
    Hat dann auch die Polizei Schuld? Die Ordnungskräfte machen nur ihre Arbeit.

    Vielleicht hilft dem jungen Mann die jetzige Erfahrung und er hält bei der nächsten Kontrolle an, denn Regeln gelten eben für jeden Verkehrsteilnehmer, ob Fahrrad, Auto oder Fußgänger.

    Antworten
  22. Je mehr die Bürger überwacht und verfolgt werden, desto größer wird ihre Abneigung.

    Wenn der 16-Jährige bislang ein gut erzogener Junge war (ja, auch gut Erzogene können eine Jugend mit etwas Alkohol haben – und mal hier und da mal was auprobiert haben), wird er künftig anders über Staat und Polizei denken.

    Warum glaubt ihr, sind in der ehemaligen DDR heute so viele Neonazis?

    Antworten
  23. Ich stehe zu meiner Meinung.
    Hier geht es nur darum den Leuten noch mehr Angst zu machen und Geld zu kassieren. Corona steht hier nicht an erster Stelle.

    WARUM MACHEN SIE DANN NICHT EINEN SCHNELL TEST die Beauftragten der Regierung wenn die Ausgangsbeschränkung dafür angedacht ist.

    In Rosenheim ist die Polizeipräsents so groß, nicht mal zu Wiesnzeiten ist so viel Polizei unterwegs. SORRY kein Verständinis. Das ist reine Schickane und Angstmacherei (…)

    Antworten
    1. @Josef, auch, wenn Sie es weiter in 2stündigem Abstand wiederholen, wird es nicht wahrer.
      Im übrigen finde ich es ziemlich daneben, die Wieśn mit dem in unzähligen Fällen tödlichen Virus zu vergleichen.

      Antworten
    2. Oho! Da stimmt das Christkind zu.

      Antworten
  24. Liebes Christkind, ich wünsche mir zu Weihnachten, dass wir es drei Tage schaffen, mal nicht zu schimpfen zu zetern und ein bissal locker bleiben, sofern das die Körperspannung mancher zulässt. Könntest du das machen? Das fände ich sehr toll. Liebe Grüße, dein braver Christian 🙂 Ein frohes Fest und bleibts gsund.

    Antworten
    1. Ja, und i stimm vol dem Christian zua und der Junge Bursch, kimmt bestimmt mit nen Blauen Auge davon, weil die Justitia sowieso überlastet is!
      Hughhh, ich habe gesprochen und rauch jetzt a Friedenspfeife

      Antworten
  25. @Josef

    Ihre Meinung dürfen Sie gerne kommunizieren, wird auch jeder lesen und zur Kenntnis nehmen, wie jeden anderen Kommentar auch.

    Es geht nicht darum mehr Angst zu machen und Geld zu kassieren, sondern eine Pandemie gemeinsam zu bekämpfen und alle zu unterstützen und andere manchmal, auch mit weniger angenehmen, aber allgemein bekannten Maßnahmen, daran zu erinnern.

    Einen Schnelltest darf jeder machen, der es in seiner Situation für richtig erachtet, das hat aber nichts mit der momentanen Ausgangsbeschränkung zu tun.

    Alle diese Maßnahmen haben auch nichts mit einer “Wiesn” zu tun, ich als Anwohner einer Bierzelt-Veranstaltung hätte mir manchmal sogar gewünscht es wären mehr Ordnungskräfte unterwegs, aber das ist halt immer subjektiv.

    Daher kann von Schikane und Angstmacherei wohl keine Rede sein, sondern bei manchen Menschen fehlt es halt nur an Solidarität, wenn es mal nicht ihren Vorstellungen entspricht.

    Das gleiche gilt auch für den Kommentar von

    @Gerd

    Wir werden nicht überwacht und verfolgt, es gibt derzeit nur Maßnahmen, die zum Wohle aller eingehalten werden sollen und die momentan kontrolliert werden.

    Ich hatte auch so kleine Problemchen mit der Autorität in meiner Jugendzeit (Eltern, Schule, Erwachsene und sonstigen damals meiner Meinung nach Besserwissern), deswegen habe ich aber ehrlich gesagt meine Meinung über Staat und Polizei nicht gravierend verändert und Ihr Vergleich zwischen Bürgern der ehemaligen DDR und Neonazis ist nur plump.

    Bleiben Sie beide, Ihre Familien und Freunde gesund!

    Antworten
  26. Unglaublich wie viele Kommentare und Nörgler so ein Bericht auf den Plan ruft.
    Alle sind wir erwachsen und vernünftig auf die Welt gekommen, deshalb nur zu und die Jugendlichen in die Pfanne hauen.
    Allen ein schönes Weihnachtsfest und nicht über jede Kleinigkeit ärgern und schimpfen.

    Antworten
  27. Das grundsätzliche Problem ist, dass die Beamten unserer Polizei nach ihren Ermittlungserfolgen beurteilt werden.
    Daher wird jeder Kleinigkeit nachgegangen, als wäre sie ein Kapitalverbrechen.
    Dass es den Beamten gelungen ist, den Jungen aus dem Inn zu ziehen, können sie als Geschenk des Himmels verbuchen.
    Verstörend ist, dass sie noch die Stirn hatten, Anzeige zu erstatten.
    Ich hoffe, dass dieser Vorfall angemessene disziplinare Würdigung findet, sonst haben wir amerikanische Zustände.

    Antworten
    1. (…) informieren Sie sich doch bitte erst einmal, wie das mit den Beurteilungen bei der Polizei abläuft.
      Es ist ja schon witzig, dass auf der einen Seite gejammert wird, dass zu wenig Polizeipräsenz vorhanden ist, wenn es aber dann einen selber trifft, dann schimpft man auch wieder.
      Egal, wie man es macht, man macht es immer falsch.

      Wäre der Bursche stehen geblieben, wäre es gar nicht so weit gekommen und warum man immer Ausnahmen machen soll, verstehe ich sowieso nicht.

      Die Regelungen und Vorgaben sind für alle da und damit Basta und wer sich nicht dran hält ….. tja, der hat eben Pech.

      Und Herr Flemisch: Was würden Sie sagen, wenn es gerade dieser Jugendliche wäre, der vielleicht Sie mit Corona ansteckt?
      Man merkt schon auch, dass einige der Kommentierenden keine Kinder haben, denn dann wüssten Sie, dass wenn Sie heute einem Jugendlichen hinterherrufen, dass er stehen bleiben solle, in 70-80% nur ein Grinsen bekommen und schwupps, weg sind sie.

      Antworten
  28. Die Wasserburgerin

    Eine Unverschämtheit, dass ein 16 -Jähriger ohne andere Personen aufgehalten und sogar verfolgt wird , aber wenn jemand mit dem Hund mach 21 Uhr rausgeht, ist alles ok , oder wird der auch kontrolliert ?????

    Vielleicht wollte der Junge sich auch nur die Beine vertreten 😉. Ich bin entsetzt über die ganze Situation und einfach nur beschämt, dass er auch noch eine Geld-Strafe bekommen hat, obwohl er niemanden gefährdet hat!

    Antworten
    1. @die Wasserburgerin, dann hätte er sich auch die Beine vor 21 Uhr vertreten können, wäre günstiger für ihn gewesen, ich hab da absolut kein Mitleid.

      Antworten
    2. Ich dachte eigentlich, dass Jugendliche auch die nächtliche Ausgangssperre beachten müssen.
      Wenn er davonläuft und in den Inn fällt, da kann doch die Polizei nichts dafür.

      Antworten
    3. Auch wenn ich junge Leute gut verstehe, wenn sie raus möchten, gelten die jetzt notwendigen Beschränkungen auch für sie. Wenn der junge Mann schon meinte, sich darüber hinweg setzen zu müssen, hätte er stehen bleiben können, als er angesprochen wurde. Die Polizisten werden ja wohl kaum mit gezogener Waffe auf ihn losgestürmt sein. Der Polizei zudem noch anlasten zu wollen, daß er in den Inn gefahren ist, ist völlig daneben.
      Hunde dagegen, @Die Wasserburgerin, müssen zwangsläufig mal raus.

      Antworten
  29. Well done – (…) Polizei – wegen ca 30 Minuten Verspätung und keiner ersichtlichen Infektionsgefahr für niemanden (alleine auf dem Fahrrad kann man niemanden anstecken) wird der Tod eines Minderjährigen billigend in Kauf genommen – bei einer Verfolgungsjagd um jeden Preis.

    Die Gefahr eines Sturzes in den Inn war für die Beamten ersichtlich oder grob fahrlässig unbekannt.

    Wenn ich der Richter wäre, würden die beiden Polizeibeamten wegen fahrlässiger Körperverletzung (§229 STGB) ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.

    Antworten