1500 Euro oder Haft …

Festnahme im Landkreis: Mann aus Sachsen musste gestern 45-tägige Freiheitsstrafe antreten, weil er nicht bezahlen konnte

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat gestern in einem Regionalzug im Landkreis einen 35-Jährigen festgenommen. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft in Dresden gesucht. Der deutsche Staatsangehörige war in den Morgenstunden in dem Zug, der nach Rosenheim unterwegs war, von den Polizisten zufällig kontrolliert worden. Bei der genaueren Überprüfung der Personalien des 35-Jährigen fanden die Beamten mit Hilfe des Polizeicomputers heraus, dass er wegen einer Straßenverkehrsgefährdung verurteilt worden war. Das Amtsgericht im sächsischen Riesa hatte eine Geldstrafe von rund 1.500 Euro inklusive Verfahrenskosten verhängt.

Der Mann hatte die Summe bislang nicht gezahlt. Auch nach seiner gestrigen Verhaftung nun konnte er den geforderten Betrag nicht begleichen.

Ersatzweise muss er deshalb eine 45-tägige Freiheitsstrafe verbüßen. Die Bundespolizisten lieferten den Festgenommenen in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein.

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