15 Einsätze auf dem Chiemsee

Trotz rechtzeitiger Sturmwarnung: Wasserrettungsdienste hatten gestern alle Hände voll zu tun

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Obwohl am gestrigen Mittwoch bereits ab 7.30 Uhr Starkwindwarnung für den Chiemsee ausgelöst wurde, mussten die Wasserrettungsdienste ab 13.30 Uhr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Zu diesem Zeitpunkt war die Warnung bereits seit gut 1,5 Stunden zur Sturmwarnung hochgestuft. 

Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei Prien (Archivfoto) mussten von den Rettungsbooten der DLRG und Wasserwacht die Besatzungen von Segelbooten, Kajaks und Stand Up-Boards in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt wurden an diesem Nachmittag 15 Einsätze, teilweise unter schwierigen Bedingungen, bei Windstärke sechs auf dem Chiemsee bewältigt.

Der starke Westwind spülte große Segeljachten regelrecht an Land. Gekenterte Boote konnten teilweise nicht geborgen und zunächst nur vor Anker gelegt werden. Deren Bergung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Alle Einsätze verliefen ohne Personen- und größere Sachschäden.

Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang drauf hin, dass Rettungsmittel immer einsatzklar sein und rechtzeitig angelegt werden müssen. Die Standorte der Sturmwarnleuchten müssen jedem Wassersportler am Chiemsee bekannt sein und deren Signale, je nach Wetterlage, beachtet werden.

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