1200 Euro: Der eine hat sie, der andere nicht

Pakistani musste ersatzweise eine 120-tägige Freiheitsstrafe antreten - Ein Slowake ist frei

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Wie sich im Rahmen von Grenzkontrollen im Landkreis nahe Kiefersfelden herausstellte, hatte ein pakistanischer Busreisender für den beabsichtigten Aufenthalt in der Bundesrepublik keine Papiere. Bei der Überprüfung der Personalien des 38-Jährigen stellten die Beamten zudem fest, dass er von der Staatsanwaltschaft Heilbronn gesucht wurde. Laut Haftbefehl hatte der Mann wegen Betrugs eine Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro zu begleichen.

Mangels finanzieller Möglichkeiten musste er ersatzweise eine 120-tägige Freiheitsstrafe antreten. Er wurde von Rosenheimer Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Nach Verbüßung seiner Haft, wird er das Land voraussichtlich wieder verlassen müssen.

Einem Slowaken, der ebenfalls wegen Betrugs gesucht wurde, blieb der Gang ins Gefängnis dagegen erspart. Der 53-Jährige war Mitfahrer in einem in Tschechien zugelassenen Pkw. Bei seiner Kontrolle fanden die Beamten mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Baden-Baden vorlag.

Die darin festgesetzte Geldstrafe belief sich auf 1.200 Euro. Der slowakische Staatsangehörige konnte, nachdem er seine Justizschulden bei der Bundespolizei in Rosenheim beglichen hatte, seine Reise wieder fortsetzen.

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