106 Nachwuchskräfte aus ganz Bayern

Die Neuen treffen beim Bildungszentrum Sozialverwaltung in Wasserburg ein

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106 Nachwuchskräfte der Sozialverwaltung aus ganz Bayern trafen vergangene Woche in Wasserburg ein. Die zukünftigen Beamten werden für die Dauer von neun Monaten (in der zweiten Qualifikationsebene) beziehungsweise von 19 Monaten (in der dritten Qualifikationsebene) in Wasserburg wohnen und lernen.

Zum Start versammelten sich die Nachwuchskräfte im Foyer und wurden dort von den
Leitern der beiden Einrichtungen, Brigitte Schulan (Akademie der Sozialverwaltung) und
Rainer Schmid (Hochschule für den öffentlichen Dienst ‐ Fachbereich Sozialverwaltung ‐ HföD ) herzlich begrüßt. Anschließend erkundeten sie – aufgeteilt in Kleingruppen – die
Einrichtung und besuchten die Mitarbeiter von Lehre und Verwaltung, um viele Fragen rund um den Unterricht, das Wohnen im Bildungszentrum, die Verwaltung, Freizeiteinrichtungen und auch die Stadt Wasserburg zu stellen.

Ein wichtiges Anliegen der Veranstaltung war es dabei, dass sich die Anwärter auch untereinander schnell kennen lernen. Da sie in verschieden Qualifikationsebenen und unterschiedlichen Fachrichtungen studieren und ausgebildet werden, begegnen sie sich zwar im Alltag im Bildungszentrum, lernen aber in getrennten Gruppen. Gleichwohl gibt es im späteren beruflichen Alltag eine enge Zusammenarbeit oder mindestens viele Berührungspunkte und das „Netzwerken“ kann so schon früh beginnen.

Die Anwärter der zweiten Qualifikationsebene (28 Neuanfänger) werden im Rahmen einer insgesamt zweijährigen Ausbildung an der Akademie auf die Tätigkeit bei den Arbeits‐ und Sozialgerichten oder beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) vorbereitet. Die Anwärter der dritten Qualifikationsebene (78 Neuanfänger) absolvieren einen dreijährigen dualen Studiengang an der HföD, Einstellungsbehörden sind hier das ZBFS, die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung oder die Bayerischen
Versorgungskammer (BVK).

Nach einer Stärkung beim Mittagessen in der Mensa wurden dann die Ergebnisse der
vormittäglichen Exkursionen zusammen getragen. Die Teilnehmer hatten anschließend
Gelegenheit, die „Marktstände“ der jeweils anderen Gruppen zu besuchen, ihrerseits Fragen zu stellen und sich so mit allen wichtigen Informationen für den Aufenthalt im
Bildungszentrum zu versorgen.

In der kommenden Woche werden die neuen Wasserburger auch an Stadtführungen
teilnehmen, so dass sie die historische Stadt, in der sie nun vorübergehend leben werden, näher kennen lernen können.

Da die Ausbildungszahlen schon in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind und dieser Trend auch anhält, standen nicht mehr genügend Zimmer zur Verfügung, um alle Anwärter und Studierenden unter zu bringen und auch die Fortbildung für die Beschäftigten ‐ eine weitere wichtige Aufgabe der Akademie ‐ weiterhin durchführen zu können. Es wurde deshalb das Gebäude in der Ponschabaustraße angemietet, in dem ehemals die AOK untergebracht war. Durch umfangreiche Umbaumaßnahmen sind 22 zusätzliche Einzelzimmer mit Nasszellen für Studierende entstanden, die nun seit Montag bewohnt werden.

Am 6. November werden dann auch noch die Fachlehrgänge für die neuen
Gewerbeaufsichtsbeamten (Ausbildungsbeginn: 1. Oktober) in Wasserburg beginnen.
Neben den Anwärtern aus Bayern werden auch zwei Gäste aus Darmstadt an der
Ausbildung, die insgesamt eineinhalb Jahre dauert, teilnehmen.

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