Im Pkw-Boden 20 Kilo Haschisch versteckt

Polizei gelingt im Landkreis Coup gegen Rauschgift-Szene - 53-Jährigen festgenommen

image_pdfimage_print

Jede Menge Packerl im Boden eines Pkw Hondas versteckt: Ein marokkanischer Staatsangehöriger geriet bereits am vergangenen Donnerstagnachmittag in das Visier von Fahndern der Grenzpolizei im Landkreis. Das meldet das Polizeipräsidium Rosenheim am heutigen Montagvormittag. Im Rahmen einer zufälligen Kontrolle auf der A8 waren die Schleierfahnder auf ein Versteck in dem Pkw des Mannes gestoßen, in dem sich rund 20 Kilogramm Haschisch befanden. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen …

Am Donnerstagnachmittag kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling auf der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung Salzburg im Gemeindegebiet von Bad Feilnbach einen Honda mit niederländischer Zulassung. Im Fahrzeug befand sich ein 53-Jähriger mit marokkanischer Staatsangehörigkeit.

Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fielen den Beamten Auffälligkeiten am Unterboden auf, weshalb der 53-jährige mit seinem Honda zur Dienststelle der Grenzpolizei in Raubling gelotst wurde.

Bei der nun näheren Betrachtung wurde im Unterboden des Hondas ein Versteck entdeckt, in dem sich mehrere Pakete mit insgesamt rund 20 Kilogramm Haschisch befanden.

Dem 53-jährigen Fahrzeugführer wurde daraufhin unverzüglich die vorläufige Festnahme erklärt.

Zur Sicherstellung der Drogen-Pakete musste die Feuerwehr Raubling zur Unterstützung anrücken, um das Benzin aus dem Tank des Fahrzeugs abzupumpen.

Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahm das Fachkommissariat zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Herkunft der sichergestellten Drogen.

Auf entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 53-Jährige am Freitag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft anordnete. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren