„Glaube kann auch Heimat sein“

Es ist das Vorspiel zur Biennale Bavaria International 2021: Die Veranstaltungsreihe „Neuer Heimatfilm unterwegs“, die mit sechs Filmen in sechs Kommunen, den Heimatfilm abseits von Heile-Welt-Schnulze und Mainstream neu definiert. Im Utopia wurde „Corpus Christi“ gezeigt, der den Begriff „Heimat“ mit Glauben verknüpft. Anlass genug, um das Thema vorher in einem Frühschoppengespräch am Sonntagvormittag aufzugreifen. Prominenter Gast: Pfarrer Rainer Maria Schießler (links), der sich mit unkonventioneller Seelsorge einen Namen gemacht hat. 

Günther Knoblauch, Vorsitzender des Vereins „Internationales Festival des neuen Heimatfilms“ (links) hat eine Mission. „Die Bevölkerung soll sich mit Heimat auseinandersetzen, miteinander was erschaffen, das Sicherheit bringt. Denn auch das ist Heimat.“ Diese Botschaft wurde von Freitag bis Sonntag mit sechs besonderen Filmen transportiert, die mit speziellen Erzählungen und Lebenssituationen Heimat in einem neuen Licht zeigen.

„Und eben nicht im Ganghofer-Stil“, so Knoblauch mit einem kleinen Seitenhieb auf die mitunter arg kitschigen Verfilmungen der Heimatromane des bayerischen Schriftstellers Ludwig Albert Ganghofer. „Neuer Heimatfilm unterwegs“ dient aber auch als Vorspiel und Appetitmacher zur Biennale Bavaria International. Beim Filmfestival, das vom 21. bis 25. April 2021 stattfinden soll, werden rund 60 neue Heimatfilme gezeigt und prämiert.

In Wasserburg, mit Mühldorf, Altötting, Burghausen, Trostberg und Haag Station für „Neuer Heimatfilm unterwegs“, war jetzt „Corpus Christi“ zu sehen, ein polnischer Fim von 2019, der dieses Jahr sogar für den Oscar als bester internationaler Film nominiert war. In dem Drama macht ein 20-jähriger in der Jugendstrafanstalt eine spirituelle Wandlung durch. Nach seiner Entlassung will er Priester werden, was aber aufgrund seiner Strafakte nicht möglich ist. Also verkleidet er sich als Pfarrer und gibt seiner neuen Gemeinde Halt, die nach einem traumatischen Ereignis unter Schock steht.

Inwieweit Glaube eine Heimat schaffen kann, war denn auch das Thema beim Frühschoppen, zu dem Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl auch Pfarrer Schießler begrüßte. Für den Kirchenmann ist klar: „Glaube ist Heimat, das ist die Grundlage dafür.“ Wichtig sei es, Glaube von Kirche zu differenzieren, so Schießler, für den die Konfessionen ein anachronistisches Relikt sind. Mit seiner Toleranz auch anderen Religionen gegenüber machte sich Schießler nicht nur Freunde. So berichtete der katholische Pfarrer über herbe Kritik als er einmal seine Kirche auch für Muslime öffnete.

Die Vielfalt im Glauben vertritt auch Kölbl: „Wir haben 90 Nationen, über 25 Prozent unserer Bürger haben Migrationshintergrund, es gibt sogar eine Moschee.“ Er sei froh, dass es in der Innstadt eine bunte Gesellschaft gebe. Verschiedene Veranstaltungen würden Heimat und Geborgenheit vermitteln. Der Bürgermeister: „Für mich gehören Glaube, Kirche und Heimat zusammen.“ Dafür nimmt Pfarrer Schießler die Religionen in die Verantwortung, deren Aufgabe es sei, den Menschen Sicherheit und Geborgenheit zu bieten. „Da haben wir noch eine wahnsinnige Wegstrecke vor uns.“

„Glaube, Liebe und Toleranz – dafür kann Heimat Identität stiften“, fasste Moderatorin Birgit Kern-Harasymiw die Gesprächsrunde zusammen. Gut möglich, dass die neuen Heimatfilme dafür Inspiration sind…

 




Wiedergutmachung im Regen

Im Qualifikationsspiel zum bayerischen Totopokal konnten die Wasserburger Löwen bei widrigsten Witterungsbedingungen am Freitagabend gegen den Bayernligisten Hankofen-Hailing mit 4:1 die Oberhand behalten (wie kurz berichtet). Die Tore für Wasserburg erzielten in einer unterhaltsamen Partie Markus Grübl, Michael Barthuber, Robin Ungerath und Michael Denz. Damit stehen die Löwen in der ersten Runde des Verbandspokals, die schon in zwei Wochen ausgetragen werden soll.


Bereits um 19 Uhr konnte Schiedsrichter Michael Hochrinner aus Grünthal die Partie bei Kälte und Dauerregen vor nur knapp 100 frierenden Zuschauern anpfeifen. Der Rasen präsentierte sich in einem noch erstaunlich guten Zustand.

Wasserburg musste, wie bereits berichtet, weiter auf Kapitän Matthias Haas verzichten. Maxi Höhensteiger war wieder dabei und auch Hannes Lindner stand, im Gegensatz zur Vorwoche, in der Startformation.

Die ersten Minuten gehörten klar den Gästen aus Niederbayern, die mit gutem und schnellem Kombinationsspiel Wasserburg nicht zur Entfaltung kommen ließ. Eine Riesenchance hatte in der 13. Minute Andreas Wagner, der den Ball, alleine auf Torhüter Zmugg zulaufend, unkonzentriert in den Wasserburger Nachthimmel beförderte.
Danach fand Wasserburg immer besser ins Spiel. Über deutlich mehr gewonnene Zweikämpfe wurde auch die spielerische Leistung immer ansehnlicher und die Führung lag förmlich in der Luft. Das 1:0, erstes Pflichtspieltor nach langer Coronapause, erzielte dann Neuzugang Markus Grübl mit einem fulminanten Weitschuss in den rechten Winkel. Nur drei Minuten später folgte der Doppelschlag. Nach Ecke von Sebastian Weber stand Michael Barthuber goldrichtig und nickte den Ball mit dem Kopf zum 2:0
ein.

Einer durchaus verdienten Pausenführung folgte eine noch deutlich bessere zweite Hälfte. Hankofen-Hailing hatte kaum noch etwas entgegenzusetzen und so konnte Robin Ungerath in der 56. Minute das beruhigende 3:0 erzielen, nachdem er kurz zuvor zweimal bei Alleingängen am Keeper Mathias Loibl scheiterte.

Und erneut nur drei Minuten später fiel das schönste Tor des Abends. Michael Denz, ein weiterer Neuzugang im Löwenteam, erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und überwand den zu weit vor seinem Kasten stehenden Torwart mit einem Schuss aus gut 35 Metern.
Der 4:1-Anschlusstreffer durch den eingewechselten Christian Liefke war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Trainer Michael Kokocinski war mit dem Spiel und dem Auftreten seiner Mannschaft deutlich zufriedener, als noch in der Vorwoche bei der 0:3-Niederlage im Ligaspiel bei Jahn Regensburg.

Damit steht Wasserburg in der ersten Runde des bayerischen Totopokals und dürfte in zwei Wochen voraussichtlich auf einen der 22 qualifizierten Kreispokalsieger treffen.

 

MS/Foto: John Cater (Für mehr Bilder hier klicken…)

 

TSV 1880 Wasserburg: Zmugg – Lindner, Hain Maximilian, Stephan – Weber, Höhensteiger, Denz (ab 70. Hain Johannes), Knauer (ab 70. Simeth), Grübl (ab 63. Ferreira) – Barthuber (ab 75. Neumeier),  Ungerath (ab 63. Vorderwestner)

Tore: 1:0 Grübl (30.), 2:0 Barthuber (33.), 3:0 Ungerath (56.), 4:0 Denz (59.), 4:1 Liefke (67.)

Schiedsrichter: Michael Hochrinner (FC Grünthal)

Zuschauer: 100

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Hubert Huber (14. November 1956 – 15. September 2020), Haag. Auf Wunsch des Verstorbenen fand die Urnenbestattung im engsten Familienkreis statt.

Anna Posch (16. Januar 1924 – 17. September 2020), Reitmehring. Seelengottesdienst und Urnenbestattung finden am Montag, 28. September, um 14 Uhr in Edling statt.

Ingeburg Hammerstingl (4. Dezember 1931 – 21. September 2020), Edling. Seelengottesdienst und Urnenbestattung am Dienstag, 29. September, um 14 Uhr in Edling

Andreas Aicher (23. Oktober 1935 – 22. September 2020), Halfing, Amerang. Gottesdienst und Urnenbestattung am kommenden Mittwoch um 14 Uhr in der Pfarrkirche Halfing.

Franziska Sachseder (16. Juli 1936 – 23. September 2020). Trauerfeier am kommenden Mittwoch um 14 Uhr im Pfarrzentrum Soyen, anschließend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Soyen.

 




Nahui in Gott´s Nam, dem neuen Pfarrer!

Eine kleine Abordnung der St. Nikolai-Schiffleut-Bruderschaft kam zur Begrüßung von Wasserburgs neuem Pfarrer Bruno Bibinger (2. von rechts) in den Pfarrhof. Die im 15. Jahrhundert gegründete Bruderschaft hatte über Jahrhunderte hinweg für Wasserburg eine wichtige Stellung in sozialen und kirchlichen Belangen. In der heutigen Zeit sieht der Verein seinen Hauptzweck darin, die Erinnerung an die Bedeutung der Innschifffahrt, für die Entwicklung der Stadt Wasserburg von gestern bis heute, aufrecht zu erhalten. In der aktuellen Neuzeit wirken die Schiffleut weiterhin aktiv am kirchlichen Geschehen im Jahresverlauf mit.

Der Vorstandschaft ist es wichtig, dass das gute Verhältnis und die gute Zusammenarbeit mit dem bisherigen Wasserburg Stadtpfarrer in Ruhestand – Dr. Paul Schinagl – auch mit dem Nachfolger Bruno Bibinger fortgesetzt wird.

Nach dem Antrittsbesuch bestehe daran kein Zweifel mehr, dass der Übergang reibungslos glücken werde: Der 1. Vorstand Sebastian Weger hatte Sorge, dass der festliche Jahrtag am Nikolaustag, coronabedingt, ausfallen müsse. Diese Sorge hat der 37-jährige Pfarrer gleich mit einem kreativen Lösungsvorschlag beseitigt:

Bis zum Dezember sei noch reichlich Zeit, um den Vorschlag, unter Einhaltung aller Vorgaben, zu organisieren.

Die Vereinsmitglieder und die Bürger der Stadt werden rechtzeitig über den Ablauf informiert.

Die Vorstandschaft sei sehr glücklich darüber, dass mit Wasserburgs neuem Stadtpfarrer Bruno Bibinger das Vereinsleben und das Aufrechterhalten von Traditionen weiterhin einen aktiven Unterstützer haben werde …

sw




Heute Signierstunde der Autorin

Eine Signierstunde mit Rosi Hagenreiner findet am heutigen Samstag, 26. September, um 11 Uhr unter den Arkaden vor der Buchhandlung Herzog in der Wasserburger Salzsenderzeile statt. Hagenreiner signiert ihr neues Buch „Obacht, Max” und plaudert mit den Lesern. 




Jetzt mehr Infektionen vom Inland

Am gestrigen Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt 17 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. In der vergangenen Woche waren es insgesamt 48 neue Fälle für die Stadt und den Landkreis, meldet das Landratsamt am heutigen Freitagnachmittag zur obligatorischen Corona-Wochen-Bilanz. Bisher sind somit insgesamt 3271 Fälle von COVID-19 aufgetreten (Landkreis: 2564, Stadt: 707). Nicht erhöht hat sich zum Glück weiterhin die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung – 222 Personen sind verstorben seit Beginn der Pandemie (Landkreis: 199, Stadt: 23). Fünf COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befindet sich ein Patient wegen eines schweren Verlaufs auf einer Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt mit Stand gestern, 24 Uhr, für die Stadt Rosenheim bei ‘nur mehr’ 15,79, für den Landkreis Rosenheim bei 14,56.

Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim weist heute zudem darauf hin, dass die Erkrankungsfälle an COVID-19 bei Bürgern in Stadt und Landkreis Rosenheim rückläufig seien, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind. Diese Zahl habe sich auf einen niedrigen einstelligen Bereich eingependelt.  ABER: Der Schwerpunkt der Neuinfektionen habe sich nun von Reiserückkehrern auf Infektionen im Inland verlagert.

Vom 1. August bis zum 24. September wurden für die Stadt Rosenheim 166 neue Erkrankungsfälle registriert, davon waren 120 Personen (= 72 Prozent) Reiserückkehrer. Dies führte dazu, dass der Wert der 7-Tages-Inzidenz, d.h. der Zahl an Neuerkrankungen in den letzten sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner, für die Stadt Rosenheim in der Zeit vom 6. bis zum 11. September über dem Schwellenwert von 50 lag.

Seit 12. September werde der Schwellenwert unterschritten, seit 16. September werde sogar der Signalwert von 35 unterschritten.

Seit gestern nun wurden dem Gesundheitsamt weitere Neuinfektionen aus dem Stadtgebiet und dem Landkreis gemeldet. Es müsse somit eine steigende Tendenz der Infektionen festgestellt werden. Das zeige, dass die aktuelle Situation leider sehr fragil und nicht vergleichbar mit der entspannten, pandemischen Lage im Juni und Juli sei, heißt es am Nachmittag aus der Behörde.

Die für den kommenden Montag, 28. September, beabsichtige Wiederaufnahme des Regelbetriebes an den weiterführenden Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe in der Stadt Rosenheim – entsprechend der Stufe 1 des Rahmen-Hygieneplans des Bayerischen Kultusministeriums – könne aufgrund des Anstieges der Neuinfektionen noch NICHT eingeführt werden. Die Lage werde am Montag neu analysiert.

Für die Schulen des Landkreises bestehe derzeit kein Anlass an einer Verschärfung des Rahmen-Hygieneplans, die Stufe 1 bleibe somit bestehen.

Die aktuelle Fall-Zahlen-Situation in allen Gemeinden des Landkreises:

 




2,5 Millionen fürs Badria

Weil das Badria nach wie vor rote Zahlen schreibt, leistet die Stadt jetzt einen Zuschuss aus dem Haushalt. Damit soll das Eigenkapital der Stadtwerke Wasserburg erhöht werden, die das Bade- und Sportzentrum betreiben. Die erneute Finanzhilfe sorgte denn auch für Diskussionen im Gremium – das die Millionen dennoch beis einer gestrigen Sitzung einstimmig genehmigte.

Vor 20 Jahren war das Badria in den Stadtwerken integriert worden, die in Eigenregie von der Kommune betrieben werden. Allein in den Jahren 2013 bis 2019 haben die Stadtwerke erhebliche Investitionen von insgesamt rund zehn Millionen Euro getätigt. Damit wurden unter anderem die Schwimmhalle, das Flachdach im Bereich des Innenhofs und die Bestandsgebäude im Saunabereich saniert.

Um das zu finanzieren, wurde 2014 ein Darlehen in Höhe von 2,8 Millionen Euro aufgenommen, weitere 2,9 Millionen kamen aus dem städtischen Haushalt. Doch noch immer klafft eine „Liquiditätslücke“ von 4,4 Millionen. Die Zahlungsfähigkeit der Stadtwerke konnte nur sichergestellt werden, indem die im Auftrag der Stadt vereinnahmten Abwassergebühren nicht an den Haushalt weitergeleitet wurden. Die Rückstände liegen aktuell bei 4,15 Millionen Euro.

 

Deshalb wird das Eigenkapital der Stadtwerke nun um 2,5 Millionen Euro erhöht. „Das kann aber auch nicht ewig so weitergehen“, sagte Lorenz Huber (Bürgerforum) bezogen auf die erneute Finanzspritze. „Auch wenn Corona einen negativen Einfluss auf das Badria hatte.“ Ähnlich sah das Christian Stadler (Grüne): „Wir können das nicht blindlings so weiterführen.“ Um das Problemkind Badria in den Griff zu bekommen, empfahl Christian Flemisch (ÖDP), „in Klausur zu gehen.” Vom Begriff „Gesundschrumpfen“ distanzierte sich Friederike Kayser-Büker (SPD) und mahnte an die Entscheidung des Stadtrates, mit den Sanierungsmaßnahmen die Attraktivität des Badria zu steigern.

 

Um der finanziellen Misere zu entkommen, forderte Heike Maas (CSU) „über alle Versionen nachzudenken.“ Dazu soll es einen Werkausschuss geben. „Wir müssen uns das Badria und die Stadtwerke genau ansehen“, stellte Bürgermeister Michael Kölbl fest, „kann man zum Beispiel etwas an den Preisen machen?“ Feststehe schon jetzt, dass es Konsequenzen geben werde. Was ebenfalls schon gewiss sei: Auch im Haushaltsjahr 2021 werde voraussichtlich eine  weitere Eigenkapitalerhöhung von ebenfalls 2,5 Millionen Euro notwendig.

 




50 Jahre für die Kunden da

Das Wasserburger Innkaufhaus feiert runden Geburtstag! Im Oktober 1970 öffnete das Traditionshaus erstmals seine Pforten. Seit 50 Jahren ist es jetzt für seine Kunden da. Jede Menge Grund also zum Feiern. Allerdings geht das in Zeiten von Corona leider nicht mir Pauken und Trompeten. Dennoch hat sich das Team vom Innkauhaus eine tolle Aktion zum Jubiläum einfallen lassen. Bei einem Gewinnspiel kann man sein ganz persönliches Innkaufhaus-Lieblingsprodukt gewinnen. Ab morgen, Samstag geht’s los.

Dann gibt’s die Teilnahmecoupons im Innkaufhaus. Einfach ausfüllen, abgeben und am 24. Oktober bei der offiziellen Ziehung der fünf Gewinner dabei sein. „Damit wollen wir unseren treuen Kunden ein bisschen was zurückgeben. Immerhin gäbe es uns nicht schon so lange ohne sie”, sagt die Familie Schuhmacher, Betreiber des Innkaufhauses. Die Schuhmachers freuen sich zusammen mit dem ganzen Innkaufhaus-Team (Foto) auf möglichst viele Teilnehmer. „Einfach etwas Besonderes für sich selbst aussuchen und das dann auf die Teilnahmekarte schreiben – mit ein bisschen Glück hat man dann am 24. Oktober das eigene Lieblingsprodukt unterm Arm.”

Die Karten können bis 23. Oktober abends abgegeben werden. Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren. Bei Kindern und Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren müssen die Eltern ihr Einverständnis erklären.

Wie das Innkaufhaus entstanden ist – darüber berichtet die Wasserburger Stimme ab der kommenden Woche. Vorab sei schon mal soviel verraten: Torwartlegende Sepp Maier war 1970 mit von der Partie und wurde von Kaufhausgründer Manfred Gerer willkommen geheißen …




Yoga und Aperitivo beim Fletzinger

PR –  Yoga und Aperitivo – die entspannende Kombination aus Körperbewusstsein und Social Feeling gibt es ab ab 2. Oktober nachmittags beim Hotel Fletzinger.

Bei den Yogaklassen handelt es sich um Slow Flow-Klassen mit gezielt gesetzten Fokusthemen. „Im ersten Teil der Klasse bauen die Teilnehmer einen Flow auf. Man bewegt sich achtsam und sanft im Einklang mit der Musik – eine fließende Abfolge von Asanas (Körperhaltungen) geleitet vom eigenen Atem. Jede Bewegung ist mit der Ein- und Ausatmung synchronisiert. Die Teilnehmer erleben eine Stunde im Fluss, ohne Anfang, ohne Ende. Je nach Fokus der Stunde wird dann, nachdem der Körper mobilisiert und erwärmt wurde, in tiefere Öffnungen und Dehnungen übergegangen. Die Klasse endet mit einer kleinen Meditation oder Pranayama-Einheit (Atemübung) und der klassischen Schlussentspannung „Shavasana“.

Die Yogaklasse ist geeignet für Einsteiger und Geübte.

Lehrerin Angelika hat ihre Grundausbildung bei „Inside Yoga” in Frankfurt am Main gemacht. „Inside Yoga” ist modernes, kraftvolles Yoga, das Tradition mit Moderne verbindet. Durch die Stunde begleitet die Teilnehmer eine gesunde und anatomisch korrekte Ausrichtung der Knochen und Gelenke. „Wir ehren die Tradition, sind offen im Geist und praktizieren das Yoga des Moments”, sagt Angelika.

 

Wohlfühlkulinarik

Und weiter: „Da es unserem Körper nur so gut gehen kann wie das Gute, das wir ihm geben, ist es in unseren Augen sehr wichtig, die richtigen Lebensmittel zu sich zu nehmen, um die bestmögliche Energie zu erlangen und ein gesundes und vitales Leben führen zu können.”

Eine schöne, ausgewogene Auswahl an verschiedenen Köstlichkeiten bereitet Anna Steinbacher vom Hotel Fletzinger speziell für die Kursteilnehmer zur Stärkung nach der entspannenden Yogastunde vor. „Von süß bis herzhaft, es ist für jeden etwas dabei.”

Die passend dazu abgestimmten Getränke unterstützen das Wohlbefinden und schmecken noch dazu vorzüglich. „Denkanstöße auf verschiedenen Ebenen gibt es bei uns – wenn man möchte – obendrein mit dazu.”

Anmeldung über die Homepage oder telefonisch unter 08071/904090 möglich.

Die Termine

02. OKTOBER 2020
von 17:30 bis 20:00 Uhr
Yoga & Aperitivo – € 28,00/Person

***

13. NOVEMBER 2020
von 17:30 bis 20:00 Uhr
Yoga & Aperitivo – € 28,00/Person

***

11. DEZEMBER 2020
von 17:30 bis 20:00 Uhr
Yoga & Aperitivo – € 28,00/Person

 




Ölspur: Rollerfahrer stürzt

Am gestrigen Donnerstag verlor gegen 14.30 Uhr an der Abzweigung der B15 in Richtung Wasserburg-West ein bislang unbekanntes Fahrzeug eine große Menge an Öl. Kurze Zeit darauf stürzte ein Rollerfahrer auf der Ölspur und verletzte sich dabei leicht. Er erlitt Prellungen an der Hüfte, am linken Bein und am linken Arm. Der Roller wurde durch den Sturz leicht beschädigt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum unbekannten Fahrzeug machen können, das die Ölspur verursacht hat, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Nummer 08071/91770 zu melden.

 




Kreativkurs am Samstag

Woman coloring handmade dishes using brush to paint color

Einen schönen Teller oder eine Müslischale fürs Frühstück selbst bemalen? Kinderleicht, wenn man mit den geeigneten Glasuren, Schablonen und Stempeln arbeitet. An Kinder richtet sich denn auch der Kreativkurs am Samstagvormittag, 10 bis 12 Uhr, im Innkaufhaus Wasserburg. Nach dem Verzieren kommen die Geschirrteile in den Töpferofen und sind nach dem Brand sogar spülmaschinenfest.

Der VHS-Kurs richtet sich an Kinder ab sechs Jahren, begleitet von einem erwachsenen Helfer. Ab elf Jahren ist die Teilnahme auch ohne Begleitung möglich. Materialkosten von 15 Euro sind vor Ort zu bezahlen. Informationen und Anmeldung bei der VHS Wasserburg, Telefon 08071/4873 und www.vhs-wasserburg.de.




Schwierige Rechts-vor-Links-Situationen

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas zurückliegt, stellt sich immer wieder die Frage, wie die ein oder andere Regel im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsfragen auf. Heute geht es um mehrere Rechts-vor-Links-Situationen im Wasserburger Burgerfeld, die häufig nicht beachtet werden.


>>Eine Leserin des Verkehrstipps hat uns auf diese Thematik aufmerksam gemacht. Da gerade bei Rechts-vor-Links häufig Fehler gemacht werden, wollen diesen Hinweis hiermit gerne aufgreifen.

Konkret geht es um die Ponschabaustraße, die Brunhuberstraße sowie die jeweils darin einmündenden Straßen. Dort befinden sich in relativ kurzen Abständen viele Rechts-vor-Links-Situationen. Außerdem sind viele einmündende Straßen relativ schmal, sodass sie leicht übersehen werden. Dennoch: hier gilt an Kreuzungen die Vorfahrtsregelung Rechts-vor-Links. In der folgenden Fotostrecke haben wir die Stellen zusammengefasst, an denen hier häufig die Vorfahrt missachtet wird.

In Tempo 30-Zonen wie dem Burgerfeld soll nach §45 Abs. 1c StVO grundsätzlich Rechts-vor-Links gelten (die Wasserburger Altstadt ist eine der wenigen noch anzutreffenden Ausnahmen). Das betrifft jede einmündende Straße unabhängig von ihrer Größe. Auch wenn es sich um eine Sackgasse handelt, wird die Vorfahrtsregelung nicht berührt.

Rechts-vor-Links gilt nur nicht bei:

  • einmündenden Feld- oder Waldwegen (§8 Abs. 1 StVO);
  • der Ausfahrt aus einem verkehrsberuhigten Bereich;
  • der Ausfahrt aus einer Fußgängerzone;
  • wenn über einen abgesenkten Bordstein eingefahren wird (§10 StVO).

 

Unser Tipp: seien Sie in Wohngebieten und generell aufmerksam und rechnen Sie auch mit schwer zu erkennenden Rechts-vor-Links-Situationen. Falls auch Ihnen schwierige oder unklare Verkehrssituationen auffallen, freuen wir uns im Übrigen stets über einen entsprechenden Hinweis. Gerne stellen wir den Sachverhalt dann in einem der folgenden Verkehrstipps dar.<<

 

Fahrschule Eggerl

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 




Hilfe immer in der Nähe

Bis ins hohe Alter in der gewohnten häuslichen Umgebung leben und sich dabei sicher fühlen – das wünschen sich viele Menschen. Zahlreiche technische Pflegehilfsmittel können heute ältere Menschen darin unterstützen, länger frei und unbeschwert zu leben und so ihre Autonomie auch im Alter zu wahren.

Ein solches Hilfsmittel ist der Hausnotruf. Denn für den Fall, dass einmal etwas passiert, ermöglicht er es, schnell professionelle Hilfe zu rufen – eine große Entlastung nicht nur für die Nutzer selbst, sondern auch für ihre Angehörigen.

 

Vielen Menschen fällt es jedoch schwer, sich einzugestehen, dass eine Unterstützung im Alltag sinnvoll wäre und ihre Lebenssituation verbessern und ihnen ein Stück Unbeschwertheit zurückgeben könnte. Kinder oder Enkel erkennen dies oft früher als die Betroffenen selbst.

 

Aber wie kommt man in der Familie am besten ins Gespräch zu diesem Thema? Und wie findet man anschließend gemeinsam die passende Unterstützung? Für Angehörige in dieser Situation hat Markus Haindl, Hausnotruf-Experte der Johanniter in Wasserburg, vier einfache Tipps parat:

 

Das soziale Netzwerk aktivieren: Mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen über Möglichkeiten einer Unterstützung im Alltag, ist nicht immer ganz einfach. Beziehen Sie andere Familienangehörige, Freunde und Bekannte mit ein und teilen Sie sich die Aufgabe.

 

Bei der Auswahl unterstützen: Lassen Sie sich gemeinsam beraten, welche Hilfsmittel es gibt und welche für Ihre Situation sinnvoll sind. Sanitätshäuser und Pflegestützpunkte bieten hier umfassende Beratungsmöglichkeiten an. Auch Haus- und Fachärzte geben Tipps.

 

Angst vor der Handhabung nehmen: Physiotherapeuten oder Mitarbeiter von Sanitätshäusern können beim Umgang schulen. Viele Anbieter bieten Probewochen an. Auch Hausnotrufdienste können unverbindlich getestet werden. Wichtig: Helfen Sie Ihren Angehörigen nicht nur bei der Anschaffung, sondern üben Sie auch ein paar Mal gemeinsam, wie man beispielsweise den Hausnotruf richtig benutzt. Auch diese Aufgabe lässt sich gut mit anderen Familienangehörigen teilen, zum Beispiel mit den oft technisch versierteren Enkeln.

 

Kostenübernahme durch die Pflegekasse prüfen: Praktische Alltagshelfer für ältere Menschen müssen nicht teuer sein: bestimmte Leistungen von Pflegehilfsmitteln, beispielsweise wie beim Hausnotruf, werden von der Pflegekasse übernommen.

 

„Ein Hausnotruf ist nach unserer Erfahrung eines der wichtigen Hilfsmittel, um im Alter möglichst selbstbestimmt und unbeschwert leben zu können – besonders, wenn man alleine lebt und die Angehörigen nicht in unmittelbarer Nähe wohnen“, sagt Markus Haindl. „Die Gewissheit, dass immer jemand zur Stelle ist, wenn Hilfe nötig sein sollte, ist für alle Beteiligten wichtig – für die älteren Menschen selbst wie für ihre Angehörigen.“

 

Wie funktioniert der Johanniter-Hausnotruf?

Herzstück des Johanniter-Hausnotrufs ist ein kleiner Sender, der als Armband, Halskette oder Clip getragen werden kann. Wenn Hilfe benötigt wird, genügt ein Knopfdruck, um die Hausnotrufzentrale der Johanniter zu erreichen. Fachkundige Mitarbeiter nehmen rund um die Uhr den Notruf entgegen und veranlassen die notwendige Hilfe. Auf Wunsch werden automatisch die Angehörigen informiert. Der Hausnotruf kann um Bewegungs- und Rauchwarnmelder, Falldetektoren sowie durch eine Hinterlegung des Haustürschlüssels erweitert werden.

 

Der Hausnotruf ist von den Pflegekassen als Pflegehilfsmittel anerkannt und stellt eine haushaltsnahe Dienstleistung dar. Die Kosten für einen Hausnotruf können daher von der Steuer abgesetzt werden.

 

Vier Wochen lang gratis testen

Vom 28. September bis zum 8. November 2020 besteht die Möglichkeit, den Johanniter-Hausnotruf vier Wochen lang gratis zu testen. Weitere Informationen unter der Servicenummer 0800 32 33 800 (gebührenfrei) oder im Internet unter www.johanniter.de/hausnotruf-testen.




Während du einkaufst …

Wieder eine Unfallflucht in Wasserburg – das meldet die Polizei am heutigen Freitagmmorgen. Beim Edeka-Singer-Parkplatz wurde ein blauer Suzuki angefahren. Der Geschädigte war nur kurz einkaufen und musste danach feststellen, dass sein Auto beschädigt worden war. Der unfall ereignete sich bereits am Mittwochnachmittag zwischen 15 und 16 Uhr. Der Schaden in Höhe von 1500 Euro erstreckt sich auf den hinteren. rechten Kotflügel.

Die Polizei Wasserburg bittet um Hinweise: Wer den Unfall beobachtet hat. soll sich bitte unter der 08071/9177-0 bei der PI melden.

 

 

 

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Freitag, der 25. September und der 269. Tag des Jahres. Es läuft die 39. Woche. Das Wetter heute: Regen, nur noch bis 13 Grad. Sonnenaufgang ist um 7.01 Uhr. Sonnenuntergang ist um 19.02 Uhr. Eine alte Bauernregel zum Tage …

An September-Regen ist dem Bauern viel gelegen.

Namenstag haben heute:

Klaus, Serge, Irmfried.

 




Kleinkind aus Auto befreit

Für einiges Aufsehen sorgte ein Einsatz der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes am Donnerstagabend am Willi-Ernst-Ring in der Nördlichen Burgau. Dort hatte eine Mutter ihr Auto verschlossen und den Schlüssel dabei im Fahrzeuginneren vergessen. Ebenfalls im Wagen: Ein Kleinkind auf der Rückbank im Kindersitz. Die Mutter wusste sich nicht mehr zu helfen. Der Ersatzschlüssel lag in Rosenheim. Deshalb verständigte sie die Rettungskräfte.

Die trafen wenige Minuten später am Einsatzort ein. Die Feuerwehr versuchte das Auto mit Spezialwerkzeug zu öffnen, ohne dabei großen Schaden anzurichten. Der Skoda aber zeigte sich widerspenstiger als gedacht. „Wenn Gefahr in Verzug ist, öffnen wir das Auto natürlich rabiat. Aber dem Baby geht es offensichtlich gut, wir haben angenehme 20 Grad Außentemperatur – warum sollen wir da was beschädigen”, sagte Kreisbrandinspektor Stephan Hangl, der dem Einsatz beiwohnte.

Man einigte sich schließlich darauf, einen  Profi im Öffnen von Autos anzufordern: Den ADAC-Notdienst Dengler&Crüwell in Rott. Der war kaum zwei Minuten da, schon standen alle Türen des Wagens offen. Die besorgte Mutter konnte ihr Kind wohlbehalten in die Arme nehmen, die Einsatzkräfte beruhigt abrücken. Und das Auto hatte nicht einen Kratzer …

Fotos: WS




Über den Pokal zurück in die Spur

Die wichtigste Nachricht vorab: Es gibt noch Tickets für das Pokalspiel des TSV 1880 Wasserburg gegen den Ligakonkurrenten Hankofen-Hailing. Als erster und einziger Verein in der Region haben die Innstädter eine App entwickelt, um den treuen Fans den bestmöglichen Service zu bieten (siehe Info unten). Knapp die Hälfte der 200 zugelassenen Karten wurde bereits vorab geordert, aber sowohl per App als auch an der Stadionkasse sind noch Karten erhältlich. Anpfiff ist morgen, Freitag, bereits um 19 Uhr und somit eine halbe Stunde eher als die in Ligaspielen übliche Anstoßzeit. 

Für die Löwen geht es im Pokal darum, eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum 0:3-Re-Start in Regensburg zu zeigen. Nur dann besteht die Chance, in die nächste Runde einzuziehen. Mit Hankofen-Hailing gastiert ein kampfstarker Bayernligist in der Altstadt, der in gewohnt niederbayerischer Manier die Zweikämpfe nicht scheut. Im vergangenen Oktober siegten die Löwen im Ligaspiel mit 1:0 und mussten Schwerstarbeit verrichten, um die drei Punkte einzusammeln. Damals hatte der Aufsteiger allerdings einen Lauf und viele Dinge gingen teilweise wie von selbst.

 

Im Herbst 2020 muss sich die Mannschaft von Trainergespann Wiedmann/Kokocinski die damalige Selbstverständlichkeit erst wieder erarbeiten. Fehlen wird bei diesem Unterfangen ausgerechnet jener Spieler, der im Kader nicht zu ersetzen ist: Matthias Haas. Der Freistoßexperte hat Probleme mit dem Knie und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Die Extraklasse des Kapitäns ist in dieser Liga für keine Mannschaft ohne Substanzverlust zu ersetzen. Im Vergleich zum Re-Start kehrt immerhin Maxi Höhensteiger zurück in den Kader, der zuletzt privat verhindert war.

 

Während die Löwen noch auf der Suche nach einem neuen Standardschützen sind, ist die Marschroute der Gäste bei ruhenden Bällen noch aus dem Hinspiel in bleibender Erinnerung: Auch bei eigenen Freistößen an der Mittellinie rücken die großgewachsenen Innenverteidiger der Niederbayern auf und suchen ihr Heil in Kopfballduellen. Es ist somit im wahrsten Sinne des Wortes mit einem wahren Pokalfight zu rechnen, in dem die Löwen Selbstvertrauen für die Liga tanken wollen.

JAH

 

Ticket-App der Löwen

Da die Zuschauerzahl in der Wasserburger Altstadt auf 200 begrenzt ist, war es den Verantwortlichen des TSV 1880 Wasserburg sehr wichtig, ein funktionierendes Konzept zu erarbeiten, bei dem die Tickets schnellstmöglich und gerecht vergeben werden.

Die Bauer Rieger Development GmbH aus Wasserburg hat daher ein System entwickelt, mit dem die Zuschauer und ihre Kontaktdaten digital erfasst werden können. „Sofort als die Meldung über den Re-Start des Amateurfußballs hereinkam, war uns klar, dass wir hier was machen müssen. Durch unsere Expertise mit der Erfassung von Kontaktdaten in der Gastronomie war es uns schnell möglich ein zuverlässiges und einfaches System für den Amateurfußball zu erschaffen“, so Alexander Rieger, Geschäftsführer der BRD GmbH, der selbst glühender Anhänger der Löwen ist.

Der Bayernligist TSV 1880 Wasserburg nutzt als erster Verein das System. Dabei können sich die Zuschauer vor den Spielen online registrieren (https://sicherer-fussball.de/t/tsv-1880-wasserburg/) und Tickets reservieren. Pro Registrierung können fünf Tickets bestellt werden. Nach der Registrierung erhält man einen Code per E-Mail, mit dem man dann am Spieltag an der Eingangskasse seine Tickets bekommt – bezahlt wird vor Ort. Achtung: Dieser Code muss innerhalb von 60 Minuten abgerufen werden, sonst ist man nicht registriert und das Ticket verfällt. Abgeholt werden müssen die Eintrittskarten bis 15 Minuten vor Spielbeginn, ansonsten gehen sie auch wieder in den freien Verkauf über.

Rieger hat noch ein Anliegen: „Unser System ist aber keine Exklusiv-Lösung für den TSV Wasserburg, sondern steht allen Vereinen offen. Weitere Informationen findet man auf sicherer-fussball.de.“




Familienwanderung ins Röthelmoos

Wandern, Mountainbiken, Klettern, Rodeln, Langlauf – alles, was man in den bayerischen und Tiroler Bergen machen kann, beschreibt der Rosenheimer Autor Reinhard Rolle auf seiner Internetseite und in seinen Wanderführern. Zusammen mit dem Bergexperten präsentieren wir unseren Lesern heute den fünften Teil der Serie „Tourentipps” – diesmal mit einer Familienwanderung ins Röthelmoos. Dazu Reinhard Rolle …

Das Hochtal Röthelmoos (auch: Röthelmoosalm) liegt südwestlich von Ruhpolding zwischen Gurnwandkopf und Gründberg in den Chiemgauer Alpen. Es ist von allen Seiten von Bergen eingeschlossen. Wie der Name „Moos” schon vermuten lässt, ist es ein Moor, das heute von den Bauern landwirtschaftlich genutzt wird. Es liegt mitten in einem Naturschutzgebiet und bildet heute ein Rückzugsgebiet für seltene Tiere und Pflanzen.

Man kann es von mehreren Seiten aus erreichen, einer der beliebtesten Aufstiege ist derjenige vom „Chiemgauer Seentrio”, wie das Seengebiet mit Weitsee, Mittersee und Lödensee auch genannt wird.

Durch das Wappbachtal erreichen wir das Röthelmoos in einer Stunde, 15 Minuten Stunden. Der Weg ist sehr leicht, familienfreundlich und insbesondere auch für Kinderwägen gut geeignet. Zwei bewirtschaftete Almen, wo noch gebuttert und Käse hergestellt wird, laden zu einer Brotzeit ein.

Die alte Röthelmoosklause am nördlichen Ende wurde bereits im 17. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur Holztrift verwendet. Sie wird vom Röthelmoosbach gespeist, der von Süden her durch die Almfläche fließt. Das Wasser wurde bei der Klause aufgestaut, um das Holz für die Saline in Traunstein ins Tal zu triften.
Auf den Streuwiesen des Hochmoores mit seinem typischen Latschenbewuchs treffen wir teils seltene Blumen wie Knabenkraut, Frühlingsknotenblume, Fieberklee, Mehlprimel, Gabenkraut, Fieberklee und Trollblume an.

Typische Wildtiere sind Steinadler, Auer-, Birk- und Haselhuhn, Sperlingskauz, Raufußkauz, Dreizehenspecht, Weißrückenspecht, Mauerläufer, Graureiher, Rothirsche, Gämsen, Schneehasen.

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Startpunkt: Parkplatz Röthelmoos am Weitsee, 760 m
GPS-Wegpunkt für Google Maps N47 41.155 E12 33.625
Öffentliche Verkehrsmittel: Es fahren Busse von Prien, Marquartstein oder Reit im Winkl (RVO-Linien 9504, 9506, 9535).

Mit dem Pkw: Zum Parkplatz gelangen wir über die Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Bernau (weiter nach Marquartstein und Reit im Winkl) oder die Ausfahrt Siegsdorf (weiter über Inzell und Ruhpolding), 1 Stunde von Rosenheim

Die Tour: Direkt am Waldrand beginnt der auch von Mountainbikern gern genutzte Wanderweg durch das Wappbachtal, immer am plätschernden Bach entlang. Wir spazieren durch eine Schlucht, umgeben von steilen Wänden, während der eigentliche Aufstieg ohne größere Steigungen moderat nach oben verläuft. Vor vielen Jahren wurde hier an einigen Stellen noch nach Gold geschürft. Verlaufen ist nicht möglich, da es keine Abzweigungen gibt. Allmählich weitet sich die Schlucht in ein weites Hochmoor – wir erreichen das Röthelmoos.

Bei einer Wegekreuzung halten wir uns links. Bald öffnet sich das Gelände, rechts erblicken wir den Gurnwandkopf und die Hörndlwand, vor uns sehen wir einige Ausläufer des Hochgern. Links und rechts unseres breiten Weges blühen auf den Moorstreuwiesen teils seltene Blumen und Wollgras. Da wir uns in einem Naturschutzgebiet befinden, darf natürlich nichts gepflückt werden. Am hinteren Ende des Hochtales erreichen wir eine Kreuzung, hier können wir zu zwei bewirtschafteten Almen gelangen, rechts zur Dandl Alm oder links zur Langerbaueralm.
Für den Abstieg zum Wanderparkplatz benutzen wir den Aufstiegsweg.

Dauer: Auf- und Abstieg je zirka 1 Stunde15 Min, insgesamt zirka zwei Stunden und 30 Minuten
Einkehrmöglichkeiten: Dandl Alm, Langerbauer Alm
Höhenunterschied: 200 Meter, Streckenlänge 9,5 Kilometer
Schwierigkeit: leicht. Einfacher, kinderwagengeeigneter Schotterweg vom Parkplatz bis zu den Almen, für Hunde geeignet

Aus dem Wanderführer „Familienwandern – Bayerische Alpen und Tirol”, erschienen im Rosenheimer Verlagshaus. Erhältlich im Buchhandel sowie im Internet:

Amazon: https://amzn.to/2E6I7O9
Bücher.de: https://tidd.ly/3kZyDVG
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Wem gehört der Stubentiger?

Wem gehört dieses rote Kätzchen? Der pelzige und zutrauliche Vierbeiner ist gestern einer Familie im Burgerfeld zugelaufen und rührt sich nicht von der Stelle. Der Besitzer kann sich an die Telefonnummer 0171/8479234 wenden oder der Wasserburger Stimme eine Mail senden: info@wasserburger-stimme.de.




Konzert findet heute statt

Aufgrund des eher schlechten Wetters, das für das kommenden Wochenende vorausgesagt wird, wurde der letzte Auftritt im Rahmen der Konzertreihe „Sound against Silence“ im Wasserburger Altstadtbiergarten von Freitag auf heute, Donnerstag, vorverlegt. Die „Swamp Invaders” treten ab 19.30 Uhr auf. Der Biergarten hat ab 18 Uhr geöffnet – und das witterungsbedingt vielleicht zum letzten Mal in diesem Jahr.

„Swamp Invaders”  – das fünf herausragende Musiker, die sich zusammengefunden haben, um ihrer Liebe zum Sound des Mississippi-Deltas zu frönen.

Funk, Soul, Blues and Jazz in a New Orleans Stew at it`s best mit der Ausnahmesängerin Jelena Lovric begleitet von ihrem kongenialen Partner Roland Rost an den Tasten. Am Bass und Schlagzeug pumpen Nikolaus Reichel und Jochen Enthammer, was der Sumpf hergibt. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, featured die Band Gregor Bürger am Saxofon.

Es geht heiß her, trotzdem wird`s am Inn zu dieser Zeit etwas zapfiger als am Ole Man River. Also warm anziehen …




Mögen täten wir schon wollen!

Mögen täten wir schon wollen! Aber … sagte einst Karl Valentin, der gar nix von Corona wusste. Es ist so bitter: Anstelle einer weiteren Verschiebungswelle müssen leider alle BrotZeit&Spiele-Veranstaltungen auch in Wasserburg bis Ende des Jahres nun doch abgesagt werden. Dies gilt auch für alle erneut verschobenen Ersatztermine in das Jahr 2021. Veranstalter und Künstler Wolfgang Ramadan und das gesamte BrotZeit&Spiele-Team hat die Situation wie folgt zusammengefasst, um besser verstehen zu können, wie die Praxis aussieht und wie jedem Einzelnen der Schuh in der Krise drückt …

ALS ERSTES:  Vielen Dank für die Geduld unserer Abonnenten und Ihre für uns so existenzielle Unterstützung!  Ganz besonderen Dank an alle Abonnenten, die es uns durch Ihre Großzügigkeit & Verzichtserklärungen ermöglichen, weiter als freie Veranstalter arbeiten zu können.

So sieht die Faktenlage jetzt aus: 

Die Politik hat Entscheidungen getroffen, die bis Ende dieses Jahres einen regulären Spielbetrieb für uns weiterhin nicht ermöglichen.

An nur einem einfachen Beispiel zeigt sich, dass wir unsere Zuschauer mit den erforderlichen, genehmigungsfähigen Hygienekonzepten nicht in unseren Veranstaltungsräumen unterbringen können. Es gibt Säle mit 500 Plätzen, dort werden derzeit tatsächlich nur 90 bis maximal 200 Zuschauer genehmigt, je nach Region, Spielstätte und Belüftungssystem. Unsere Veranstaltungen besuchen im Schnitt 300 bis 500 Zuschauer.

Zudem kommuniziert die Politik, jederzeit einen erneuten Lockdown verordnen zu können. Dies nimmt uns weiterhin die notwendige Planungssicherheit. Dafür hat sicher jeder Verständnis, gerade mit Blick auf die vergangenen Lagen in Rosenheim oder Garmisch-Partenkirchen (oder jetzt in München, Anm. d. Red.).

Ziel unseres Handelns ist es, weiterhin Künstlern, Technikern, Gastronomen und Partnern die Zusage geben zu können, früher oder später ihre Auftritte zu ermöglichen. 

Zum Verständnis:  Wir, als nicht staatlich subventionierte Veranstalter, können es uns nicht mehr leisten, in dieser ungewissen Zeit finanzielle und gesundheitliche Risiken einzugehen.

Und vor allem gilt es, die Gesundheit unseres Publikums und unsere eigene Gesundheit zu schützen. Viele Abonnenten haben uns mitgeteilt, dass Sie zwar schweren Herzens, doch der Sicherheit wegen, dieses Jahr auf keinen Fall weitere Veranstaltungen besuchen möchten. 

Wir sind hauptberufliche Veranstalter und ich bin allein verantwortlich für unser kleines Unternehmen mit insgesamt drei festen Mitarbeitern zwei Teilzeitkräften, vielen freien Auftragnehmern und Partnern und unserem treuen Publikum. Aus Kollegenkreisen hören wir immer wieder, dass die Nachfrage nach Karten extrem eingebrochen sei.

Künstler, die sonst innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sind, knacken die Corona-Indoor-Schallmauer von 200 gar nicht erst. Das heißt, das Publikum fürchtet sich vor Ansteckung.

Das heißt zur derzeitigen Lage: Gemeinsam mit unseren Künstlern und Partnern steht BrotZeit&Spiele aktuell vor enormen Herausforderungen für jede Veranstaltung.

Gemeinsam werden wir sicher wieder fröhliche Abende erleben. Uns allen fehlt das Lachen! Doch momentan ist Geduld eine Tugend, die wir pflegen müssen. Wir nutzen die Zeit, um unserem Publikum, hauptsächlich Abonnenten, auch in Zukunft die kulturelle Grundversorgung zu sichern, wie in den 15 Jahren zuvor. 

Wir arbeiten intensiv an Innovationen, neuen Ideen und Konzepten. Zudem sind wir in Gesprächen mit der öffentlichen Hand, um auch in Zukunft unser beliebtes und erfolgreiches Kultur-Programm einer breiten Öffentlichkeit anbieten zu können. 

Eintrittskarten: Wir sind mit unseren Abonnenten in ständigem Kontakt und bitten nun alle, die noch nicht auf unsere Schreiben geantwortet haben, um Kontaktaufnahme unter service@brotzeitundspiele.de oder 08171 385 21 21.

Für den Spielort Wasserburg gilt:

Rückerstattung Abo-Karten: BrotZeit&Spiele • Email: service@brotzeitundspiele.de • Telefon 08171 385 21 21

Rückerstattung Einzel-Karten: Ticketservice Sparkasse Wasserburg • Email: ticketservice@sparkasse-wasserburg.de • Telefon 08071 101-3333

 „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ (Oscar Wilde)

Herzliche Grüße,

Wolfgang Ramadan & das gesamte BrotZeit&Spiele Team




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Heinrich Huber (29. November 1935 – 21. September 2020), Wasserburg. Die Urnenbeisetzung ist am Freitag, 2. Oktober, um 11 Uhr auf dem Altstadtfriedhof.

 

 




Dank für enge Zusammenarbeit

Über 15 Jahre lang hat die Sparkasse Wasserburg das Theater Wasserburg als Sponsor-Partner begleitet. Da das Theater sich mittlerweile zunehmend in den Bereich überregionaler Aufmerksamkeit weiterentwickelt hat, entschieden Peter Schwertberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, und Theaterleiter Uwe Bertram gemeinsam, dass es für den künftigen Weg des Theaters sinnvoll ist, einen neuen Begleiter zu suchen.

Dieser neue Partner wurde in der „meine Volksbank-Raiffeisenbank eG“ gefunden, die durch ihre jüngste Fusion den gesamten Einzugsbereich des Theaters abdeckt und somit dem wechselseitigen Wunsch nach flächendeckender Wirksamkeit entspricht.

Uwe Bertram dankte der Sparkasse Wasserburg für die beständige Begleitung in all den Jahren. „So einen verlässlichen Unterstützer zu haben, bedeutet zum einen ein nachhaltiges Maß an Sicherheit und zeigt auch, dass die Sparkasse zu ihrem Prinzip der Kulturförderung steht.“

Peter Schwertberger wünschte Uwe Bertram eine weiterhin von Wasserburg aus weit hinaus strahlende Beachtung und Anerkennung.

Foto: Unter anderem hatte Peter Schwertberger Spaß daran, im Rahmen der Musiktheater-Produktion „Alice“ einmal mit einen Rhönrad über die Bühne kullern zu dürfen.

Foto: Robert Minigshofer




Die Stadt mit neuen Augen zu sehen

Die Stadt mit neuen Augen zu sehen – dazu animiert Elisabeth Echcharif in ihrem Schreibspaziergang in Wasserburg. Beobachtungen und Erlebnisse die „unterwegs in der Stadt“ gemacht werden, finden spielerisch Eingang in kleinen Szenen, Geschichten oder Gedichten. Der VHS-Kurs richtet sich an alle, die gerne schreiben, aber nicht wissen, wie beginnen, aber auch an Geübte, die auf der Suche nach neuer Inspirationen sind.

Bei schlechtem Wetter wird im Café geschrieben. Neben der Lust am Fabulieren sollen die Teilnehmenden Stifte, Papier und Geld fürs Café mitbringen. Der nächste Termin ist am Samstag, 26. September, 13 bis 16 Uhr. Treffpunkt: VHS Wasserburg, Salzburger Straße 19. Anmeldung unter Telefon 08071/48 73 und www.vhs-wasserburg.de.




Blutspenden in der Badria-Halle

Der Blutspendedienst des BRK kommt heute, Donnerstag, nach Wasserburg. Von 15.30 bis 20.30 Uhr kann in der Badria-Halle Blut gespendet werden. Bitte den Personalausweis mitbringen. Es gelten die allgemeinen Hygienevorschriften.




Für etwas mehr Lärmschutz

Die Glascontainer am Wertstoffhof sollen dauerhaft an den westlichen Grundstücksrand umgestellt werden, so lautet der Antrag der CSU-Fraktion bei der jüngsten Bau- und Umweltausschusssitzung in Haag. Übergangsweise seien die Container dort aufgestellt gewesen, was die Lärmsituation verbessert haben soll.

Der Antrag gehe zurück auf die erste Bürgerfragestunde, erläuterte Stefan Högenauer (CSU). Durch das Umstellen der Container weiter Richtung Garagenanlage könne der Lärm, der die Anwohner belastet, reduziert werden. Der beantragte Bereich steht laut Verwaltung aber nicht zur Verfügung. „Die Fläche wird von den Winterdienstfahrzeugen des Bauhofs zum Beladen aus der Salzhalle verwendet“, stellte Bürgermeisterin Sissi Schätz klar. Die übergangsweise Umstellung habe an der Pflasterung gelegen, die für einen saubereren Standort der Container sorgen soll. Auch Tom Göschl vom Bauhof betonte: „Uns ist als Bauhof viel daran gelegen, diese Fläche weiter für uns zu nutzen.“ Ansonsten müsse man mit den Ladern umständlich rangieren und blockiere die Straße.

 

Als Alternative schlug die Verwaltung vor, die Glascontainer mit den Biocontainern zu tauschen, um sie „zumindest ein Stück Richtung Westen“ zu versetzen. Außerdem könne am ehemaligen Standort der Litfaßsäule versucht werden, mit Pflanzen eine „grüne Lärmschutzwand“ umzusetzen. Göschl aber warnt: „Je mehr wir die Container zubauen und verstecken, umso höher ist die Gefahr der Vermüllung.“ Deshalb beantragte Dr. Bernhard Grabmeyer (FWH), über die Versetzung und Bepflanzung jeweils gesondert abzustimmen. Letztlich gingen beide Beschlussvorschläge mehrheitlich durch. So beschließt der Bau- und Umweltausschuss, den Standort der Glascontainer mit den Biocontainern innerhalb der neu gepflasterten Fläche in Richtung Westen zu tauschen und außerdem durch einen Strauch die Schallimmissionen zu vermindern.




Igel ausgewichen – 15.000-Euro-Schaden!

In der Nacht auf den heutigen Donnerstag prallte ein 49-Jähriger mit seinem Pkw im Wasserburger Burgerfeld gegen einen geparkten Pkw. Zeugen des Unfalls verständigten die Polizei, so die Beamten am Morgen. Der 49-Jährige gab als Unfallursache einen Igel an, der die Straße überquerte und dem er mit seinem Auto ausgewichen sei. Der Igel hat den Unfall unbeschadet überstanden – an den beiden Pkw entstand ein Gesamtssachschaden von 15.000 Euro …

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab dann auch noch bei dem Wasserburger einen Wert von etwa 0,5 Promille, sagt die Polizei. Der Führerschein wurde noch vor Ort sichergestellt und der 49-Jährige musste zu einer Blutentnahme ins Krankenhaus.

Dem Wasserburger, gegen den ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet wurde, drohe nun eine längere, führerscheinfreie Zeit.

 




Gymnasium erhält neuen Pausenhof

Ohne Gegenstimme haben die Mitglieder des Ausschusses für Schulen und Sport sowie des Kreisausschusses gestern der Umgestaltung des Pausenhofes am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg zugestimmt. Der bestehende Pausenhof der Schule wurde im Zug der Erweiterung des Gymnasiums in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder ergänzt und angepasst, so dass über die Jahre ein Flickenteppich an unterschiedlichen Belägen entstanden ist.

Einige Beläge sind über die Jahre stark verwittert und weisen Risse und Absenkungen auf. Eine unbenutzte Laufbahn zieht sich durch die gesamte Hofsituation und stört somit eine homogene Pausenfläche. Außerdem fehlt es an Sitzmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler sowie einer angepassten Beleuchtung.

Im Zug der Umgestaltung des Pausenhofes und der Außenanlagen sollen die alten Beläge durch ein großformatiges Betonsteinpflaster ersetzt werden.

Im Bereich der bestehenden Platane sollen um einen Baum herum feste, trapezförmige Sitzplätze installiert werden. Entlang der angrenzenden Fassade entstehen ebenfalls Holzdecks zum Sitzen und Hochbeete, die individuell bepflanzt werden können.

Zwischen Aula und Mensa sollen neben fest installierten Bänken auch mobile Kunststoffmöbel als Sitzmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler dienen. Mehrere Reihen von Betonsitzstufen schließen den Bereich ab und stellen den Übergang zum neuen Atrium her. Um den Höhensprung von circa drei Metern zwischen Hartplatz und Neubau zu überwinden, wird ein Atrium aus Sitzblockstufen entstehen. Die westlichen Stufen werden als Plateau ausgebildet.

Pflanzflächen und kleine Bäume rahmen diesen Bereich ein. Zwischen der nördlichen Kante des neuen Atriums und den beiden Hartplatzflächen werden die vier vorhandenen Tischtennisplatten neu angeordnet. Damit entsteht Platz für eine weitere Platte.

Zwischen Hartplatz und Beachvolleyballplatz wird auf Wunsch der Schüler außerdem eine Slackline gespannt.

Die Außenanlagen werden so gestaltet, dass sie barrierefrei sind. Da der Kunstsaal im Erdgeschoss des Neubaus aufgrund des Höhenunterschiedes im Inneren derzeit nicht barrierefrei zu erreichen ist, wird entlang der Hausfassade des Kunstsaals ein Zugang in Form einer festinstallierten Rampe geschaffen. Ein Beleuchtungskonzept soll die Neugestaltung des Pausenhofes abrunden.

Die Kosten liegen bei rund 850.000 Euro. Etwa die Hälfte davon ist förderfähig. Entsprechende Anträge sollen bei der Regierung von Oberbayern gestellt werden. Geplant ist, die Maßnahmen im kommenden Jahr umzusetzen.

Das Luitpold-Gymnasium Wasserburg wurde im Jahr 1879 gegründet und gehört zu einer der ältesten Schulen Bayerns. Aktuell besuchen das Gymnasium rund 775 Schülerinnen und Schüler. Das Gymnasium besteht aus drei Gebäudekomplexen. Der Altbau stammt aus dem Jahr 1913, ein Erweiterungsbau aus dem Jahr 1966 und ein Gebäude aus dem Jahr 1977. 2005 wurde eine Mensa angebaut.




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Donnerstag, der 24. September und der 268. Tag des Jahres. Es läuft die 39. Woche. Das Wetter heute: Bedeckt, bis 21 Grad. Sonnenaufgang ist genau um 7 Uhr. Sonnenuntergang ist um 19.05 Uhr. Unser Zitat zum Donnerstag …

Wer zu viel studiert, wird ein Phantast.

Volksmund

Namenstag haben heute:

Rupert, Virgil, Gerhard.

 




Zusammen fast 300 Jahre bei der Sparkasse

Bei der Sparkasse Wasserburg hat die langjährige Betriebszugehörigkeit einen hohen Stellenwert. So konnte Peter Schwertberger jetzt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Jubiläen beglückwünschen. Auf stolze 40 Jahre bei der Sparkasse Wasserburg können Annemarie Denk, Reiner Hörl und Roland Grill zurückblicken. Bereits seit 25 Jahren bei der Sparkasse Wasserburg sind Gabi Bieniek, Mario Carls, Christian Fuchsbüchler, Markus Keller, Maria Oberhuber, Frank Otto und Margot Zehentmair. Sieben der zehn Jubilare haben sogar die Ausbildung bei der Sparkasse Wasserburg absolviert.

Das Foto zeigt von links

Peter Schwertberger, Vorstand der Sparkasse Wasserburg – Markus Keller, Leiter des Beratungszentrums und Personalratsvorsitzender – Annemarie Denk, Mitarbeiterin in der Abteilung Marktfolge – Margot Zehentmair, derzeit in Elternzeit – Mario Carls, Kundenberater in der Sparkassengeschäftsstelle Edling –

Reiner Hörl, stellvertretender Bereichsleiter Vertrieb – Maria Oberhuber, Kundenberaterin in der Sparkassengeschäftsstelle Isen – Roland Grill, Leiter Interne Revision – Frank Otto, stellvertretender Abteilungsleiter Marketing/eBusiness und Christian Fuchsbüchler, stellvertretendes Vorstandsmitglied.




Der Budenzauber ist zurück!

Ein Lächeln in schwieriger Zeit – gerade auch für Künstler: Mit dem Countrymusiker Ronny Nash (Foto) kam jetzt erstmals seit dem Ausbruch von COVID-19 wieder ein Musiker und zugleich guter alter Bekannter zum beliebten Budenzauber in die Stiftung Attl. Zwei Stunden genossen über sechzig Zuhörer bei lauen Temperaturen – und ausreichendem Abstand zueinander – den Auftritt des Kolbermoorer Künstlers. Neben vielen Klassikern der Countrymusik aus der Feder von Johnny Cash, Don Von Tress oder Willie Nelson gab es auch Eigenkompositionen von seiner aktuellen CD …

… von der auch der Titel „I Wanna Dance With You on a Rainbow“ stammt. Einer der Songs, die dem Country-Sänger besonders am Herzen liegen: „Viele Probleme und Streitigkeiten werden sehr klein, wenn man sie von oben, von einem Regenbogen aus, betrachtet. Genau darum geht es in meinem Lied ­– voller Lebensfreude und Energie“.

Nach einer Pause von über einem halben Jahr meldete sich nun die beliebte Live-Musik-Reihe der Stiftung Attl ausnahmsweise unter freiem Himmel zurück. Auch wenn sich das Konzert diesmal ausschließlich an die Betreuten der Einrichtung richtete, waren auch einige auswärtige Fans des Künstlers nach Attl gekommen.

Der Pausenplatz des Attler Förderzentrums erwies sich für die Veranstaltung als besonders geeignet.

„Hier gelingt es uns am besten, ein sicheres Hygiene-Konzept umzusetzen“, erklärt Ulrich Huber vom Bereich Freizeit und Kultur, der den Budenzauber veranstaltet. „Allerdings finden unsere Veranstaltungen im Augenblick nur intern für die Menschen in der Stiftung Attl statt. Wir hoffen sehr, dass wir uns bald wieder nach außen öffnen können.“

Normalerweise sind es rund 40 kleinere, aber auch größere Veranstaltungen, die Jahr für Jahr über 20.000 Menschen in die Einrichtung bei Wasserburg locken. Doch in diesem Jahr ist alles anders.

Auch Country-Künstler Ronny Nash hat mit den Einschränkungen durch die Pandemie zu kämpfen: „Die Zeit ist sehr schwer für uns Künstler“, meint Ronny Nash, der als Profi von seiner Musik lebt. Viele Auftritte und somit auch Einnahmen sind für ihn weggebrochen. Auch ein Antrag auf Soforthilfe blieb für den Musiker erfolglos. So bleibt es aktuell bei wenigen, kleineren Veranstaltungen oder Events im Freien.

In die Stiftung Attl kommt Nash aber immer wieder gerne: „Das ist definitiv eine große Freude, wenn ich hier hereinkomme. Viele Menschen aus der Einrichtung kennen mich seit vielen Jahren und freuen sich, wenn ich wiederkomme. Das ist für mich eine Herzensangelegenheit.“

mjv

Fotos: Michael Wagner /Stiftung Attl

 




Schulweg führt über die B15

Die Rechtmehringer Grundschüler aus dem Gemeindeteil Au müssen für die Schulbushaltestelle in Ferchensee die B15 überqueren. Deshalb diskutierte die Schulverbandsversammlung Rechtmehring in seiner jüngsten Sitzung über die aktuelle Bussituation.

Die Bushaltestelle für die Kinder aus Au befindet sich in Ferchensee. Dorthin führt nur auf der gegenüberliegenden Seite ein Wirtschaftsweg, auf der Seite von Au müssen die Schulkinder entweder im Bankett der B15 gehen oder die Bundesstraße überqueren.

Laut Stellungnahme von Gerhard Baum, Leiter der Polizeistation Haag, sei die Bundesstraße in diesem Bereich gerade und verleite dadurch zu hohen Geschwindigkeiten. Die Einmündung nach Au sei erst spät zu erkennen, eine Abbiegespur gibt es nicht.

Laut Baum müssen Grundschulkinder hier die B15 queren oder über Ferchensee die Unterführung nutzen und an der Bundesstraße etwa 300 Meter zurückgehen. Ein hohes Risiko, vor allem für Kinder, die Entfernungen und den Verkehr noch nicht richtig abschätzen können.

Als mögliche Alternative können die Schüler an der Einfahrt nach Au zu- und aussteigen, dafür könne vom Bauhof ein Haltestellenschild angebracht werden.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Maria Zeiler (29. Dezember 1929 – 19. September 2020), Winden, Rain, Mittergars, Albaching, Haag, Wasserburg. Beisetzung und Sterberosenkranz am Freitag um 16.30 Uhr im Familienkreis in Oberndorf. Am Samstag, 26. September,  um 10 Uhr in Oberndorf Wortgottesdienst für die Familie, anschließend Urnenbestattung für die ganze Trauergemeinde.

 




Analoges Lernen ist wichtig

Weil Kindern durch Holzkörper die Geometrie besser dargestellt werden kann, sollen für die beiden Schulhäuser Rechtmehring und Maitenbeth neue Geometriekisten angeschafft werden. Das beschloss die Schulverbandsversammlung Rechtmehring in seiner jüngsten Sitzung.

Zwar gebe es über die Internet-Plattform MEBIS auch Lehrgänge zum Thema Geometrie, dennoch halten die Mitglieder der Versammlung auch analoge Lehrmittel für notwendig.

Insgesamt werden sich die Kosten der Boxen auf maximal 600 Euro belaufen. Die Schulverbandsversammlung beschloss die Beschaffung der neuen Holzkörper.




Den Flüchtlingen aus Moria helfen

Wer helfen will, sollte helfen dürfen: Die Bilder rund um das völlig überfüllte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sorgen nicht erst seit den dortigen Bränden für Erschütterung. Um diese humanitäre Tragödie auch im Sinne eines europäischen Solidaritäts-Gedankens lindern zu können, bezieht die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einer Presseerklärung am heutigen Mittwochmorgen klar Stellung: „Der Landkreis verfügt derzeit über freie Plätze in seinen Unterkünften und soll daher Hilfesuchenden aus dem Flüchtlingslager Moria Obdach gewähren“, so die beiden Fraktionssprecher Ulla Zeitlmann und Georg Reinthaler, Bürgermeister von Eiselfing.

Im Landkreis Rosenheim sei in den vergangenen Jahren bei der Aufnahme und Integration von Asylbewerbern durch die verantwortlichen Behörden sowie insbesondere zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vor Ort eine bemerkenswerte Hilfeleistung erbracht worden.

Die Grünen im Kreisverband: „Wenn nun in Griechenland Familien und unbegleitete Minderjährige unter menschenunwürdigen Zuständen dringend auf Unterstützung angewiesen sind, muss sich auch unser Landkreis zu seiner Verantwortung bekennen.“

Der Appell ist eindeutig: Dies habe durch eine klare politische Aufforderung der heimischen Verantwortlichen gegenüber den zuständigen Bundes- und Landesministerien zu erfolgen,

endlich die freiwillige Aufnahme von Flüchtlingen durch Kommunen zu ermöglichen,

heißt es in dem Schreiben.

 




Bitte keinen Hausmüll abstellen!

Die vier öffentlichen Bücherschränke im Stadtgebiet von Wasserburg sind sehr beliebt und werden rege genutzt. Viele Bürger und Gäste der Stadt versorgen sich dort regelmäßig mit Krimis, Romanen, Kinderbüchern und Sachbüchern oder stellen dort ihre Literatur anderen kostenlos zur Verfügung. Das Foto zeigt den Bücherschrank im Burgerfeld. Allerdings werden dort auch immer wieder alte Schallplatten, Videos, Spiele oder gar Haus- und Unrat abgestellt, meldet die Stadtverwaltung jetzt …

Die Stadtverwaltung und die ehrenamtlichen Bücherschrank-Paten weisen deshalb darauf hin, dass die Einrichtung ausschließlich für Bücher gedacht ist. Ob vielleicht gut gemeint oder dreist entsorgt; die Bücherschränke sind – wie schon der Name sagt – ausschließlich für Bücher gedacht. Diese sollten natürlich auch sauber und gut erhalten sein.

Die vier Wasserburger Bücherschränke sind übrigens vor dem BürgerBahnhof in der Altstadt, am Bahnhof Reitmehring, am Willi-Ernst-Ring und in der Brunhuberstraße gegenüber der Kirche St. Konrad zu finden.

Viel Spaß beim Schmökern wünschen die Stadtverwaltung und die Bücher-Paten!

Foto: Stadt Wasserburg




Jugendparlament erwünscht

Die nächste Sitzung des Wasserburger Haupt- und Finanzausschusses findet am kommenden Dienstag, 29. September, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt. Zuvor ist um 17 Uhr für die Räte ein Ortstermin am Objekt Kaspar-Aiblinger-Platz 3, 5 und 7. Auf der Tagesordnung stehen dann folgende öffentlichen Punkte …

 

  1. Bekanntgabe von behandelten Tagesordnungspunkten deren Nichtöffentlichkeit entfallen ist
  2. Antrag der Stadtratsfraktion von CSU/Freie Wähler – Wasserburger Block auf Entwicklung einer Wasserburg-App
  3. Antrag der Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen auf Einrichtung eines Jugendparlaments
  4. Wasserburger Winter 2020
  5. Entscheidung über die Durchführung des BADRIAZZO im Jahr 2021
  6. Antrag der Stadtratsfraktion von CSU/Freie Wähler – Wasserburger Block auf Umbenennung der Parkhäuser
  7. Antrag der Stadtratsfraktion SPD/LLW – Flächen für Graffiti im öffentlichen Raum
  8. Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen auf dauerhafte und vorübergehende Nutzung von Flächen für Graffiti
  9. Antrag der Stadtratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen: Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch Aufstockung bestehender Gebäude
  10. Zuschussantrag des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes Wasserburg e. V. zu den Werbe- und Marketingkosten im Jahr 2019
  11. Sachstandsbericht zur Umsetzung der Vorschrift des § 2b UStG durch die Stadt Wasserburg a. Inn
  12. Überlassung des historischen Rathaussaales an Energie Südbayern GmbH zur Durchführung einer Veranstaltung Informationskreis Energie der ESB-Gruppe am 13.10.2020, 9.00 Uhr
  13. Überlassung des historischen Rathaussaales an den Verein “erlesene Oper” e.V. zur Durchführung einer Veranstaltung “Scherz, List und Rache” am 05.03.2021
  14. Überlassung des historischen Rathaussaales an Herrn Christoph Declara zur Durchführung eines Klavierkonzertes am 30.04.2021

Foto: Stadt Wasserburg




Die Inspektion wächst und wächst

Auf der Baustelle an der Münchener Straße wird Tag für Tag fleißig gearbeitet. Dort soll bis kommendes Jahr die neue Polizeiinspektion Wasserburg bezugsfertig sein. Mittlerweile stehen der Rohbau und ein Teil der Außengebäude. Die Bauarbeiten gingen in den letzten Wochen – auch wegen des bisher guten Wetters – mit großen Schritten voran. Unser Fotograf Georg Barth hat sich die Baustelle aus der Vogelperspektive angesehen (zum Vergrößern aufs Bild klicken) …




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Mittwoch, der 23. September und der 267. Tag des Jahres. Es läuft die 39. Woche. Das Wetter heute: Bewölkt und regnerisch, bis 19 Grad. Sonnenaufgang ist um 6.58 Uhr. Sonnenuntergang ist um 19.07 Uhr. Unser Gedicht zum Mittwoch …

Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort –

und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.

Joseph von Eichendorff (1788 – 1857), bedeutender Lyriker der deutschen Romantik

Namenstag haben heute:

Linus, Thekla, Gerhild.

 




Wo und was ist Heimat?

Auch in Wasserburg und Haag ist der neue Heimatfilm unterwegs – unter gleichnamigem Titel: Wo oder auch was ist Heimat? Darauf kann es keine eindeutige Antwort geben. Heimat bedeutet für jeden Menschen auf Grund seiner Herkunft und Prägung etwas anderes. Nichts ist besser geeignet als das Medium des „Neuen Heimatfilms“ mit einer Auswahl von Filmen aus aller Welt, um die Neugierde für andere Heimatbegriffe zu wecken und einen Dialog anzustoßen. Die Kino-Tournee im September lädt die Menschen vor Ort und FilmemacherInnen ein, Heimat aus wechselnden Perspektiven zu betrachten, gemeinsam Impulse zu setzen und die eigenen heimatlichen Räume zu erweitern, geistig wie räumlich. Das Programm …

Am Sonntag, 27. September, ist um 10 Uhr beim Wasserburger Utopia

erst ein Heimatfrühschoppen mit Bürgermeister Michael Kölbl und Pfarrer Rainer Maria Schießler, der als Pfarrer ungewöhnliche neue Wege geht.

Um 11.30 Uhr wird dann der Film „Corpus Christi“ von Jan Komasa gezeigt – unter anderem hatte der Film eine Oscar-Nominierung in Los Angeles 2020 als bester, nicht-englisch-sprachiger Film.

Drama

von Jan Komasa, PL 2019, 115 Minuten, FSK 12

Corpus Christi erzählt die Geschichte des 20-jährigen Daniel, der in der Jugendstrafanstalt eine spirituelle Wandlung durchmacht. Danach will er Priester werden, doch wegen seiner Strafakte ist das nicht mehr möglich.

Als er für einen Job als Zimmermann in eine Kleinstadt geschickt wird, verkleidet er sich als Pfarrer. Für die Gemeinde, die nach einem traumatischen Ereignis unter Schock steht, ist die Ankunft des vermeintlich neuen Pfarrers eine Chance, endlich die Tragödie hinter sich zu lassen.

  • Oscar-Nominierung Los Angeles 2020 als Bester nicht-englisch-sprachiger Film
  • Polnischer Filmpreis 2020 in elf Kategorien

 Der Ticketvorverkauf für die dreitägige Veranstaltungsreihe läuft.

Tickets für alle Veranstaltungen gibt es bei Inn-Salzach Ticket Online, telefonisch bei der Inn-Salzach-Ticket Hotline (08631-98 61 11) und für Wasserburg im Kino Utopia.

Bei Erwerb eines Kinotickets sind die Begleitveranstaltungen und Podiumsgespräche kostenlos.

In insgesamt sechs Städten/Gemeinden – Altötting, Burghausen, Haag, Mühldorf, Trostberg und Wasserburg – werden sechs auf Festivals preisgekrönte Filme gezeigt. Zusätzlich laden hochkarätige Gäste zum Gespräch über die Filme und das Thema „Heimat“ ein.

Die dreitägige Veranstaltung weist bereits hin auf das Film- und Kulturfestival BIENNALE BAVARIA INTERNATIONAL, das 21. bis 25. April 2021 stattfinden soll. Neben Filmen sind Installationen im öffentlichen Raum, Lesungen, Konzerte und DJ-Sets, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Workshops geplant und dazwischen immer wieder das Gespräch.

Der Austausch über die Vielfalt des Heimatbegriffs steht bei allen Veranstaltungen im Mittelpunkt – und gleichzeitig die Suche nach der Gemeinsamkeit bei allen Unterschieden.
„Gemeinsamkeit“ ist auch das Stichwort zur Organisation der Veranstaltungen: Als erstes Festival jenseits eines Ballungsraumes haben sich zwei Landkreise und sechs Kommunen zusammengetan, um mit dem Verein „Internationales Festival des Neuen Heimatfilms“ und dem Kurator Joachim Kurz zu zeigen, wie in Gemeinschaftsarbeit etwas Großes entstehen kann.

Das Programm vom 25. bis 27. September:

Freitag, 25.09.2020, Mühldorf a. Inn, Hollywood am Inn, 18:00 Uhr: „Landrauschen“ von Lisa Miller, D 2018, 101 Minuten, FSK 12.
u.a. Gewinner des Hauptpreises, Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2018
Im Anschluss nach dem Film Gespräch zum Thema „Was ist Heimat für Dich“
Zu Gast sind die Schauspielerin Johanna Bittenbinder als Gründungsmitglied des Vereins und Alexandra Brandner, Gewinnerin des Deutschen Fernsehpreises.

Samstag, 26.09.2020, Haag. Jugendzentrum, 10 bis 12.30 Uhr:

„Zu weit weg“ (Kinderfilm) von Sarah Winkenstette, D 2020, 88 Minuten, FSK 0.
U. a. Preis der Kinderjury, Zürich Film Festival
Im Anschluss Publikumsgespräch zum Thema „Zugehörigkeit 4.0 – wo findest Du Heimat? Heimat kennt keine Nationalität“ mit Peter Syr und Vertretern von Schulen und Sportverein.

Samstag, 26.09.2020, Burghausen, Ankersaaal, 15:00 Uhr „Ein verborgenes Leben“ von Terrence Malick, USA/D 2019, 177 Minuten, FSK 12.
U.a. Gewinner des Preises der ökumenischen Jury, Internationale Filmfestspiele Cannes 2019
14:00 Uhr Podiumsgespräch zum Thema „Unbequemes Erinnern – auch ein Stück Heimatgeschichte“ mit Moderator Peter Jungblut und Dr. Erna Putz (Theologin und Biografin), Dr. Andreas Schmoller (Leiter des Franz und Franziska Jägerstetter-Instituts, Linz), Mag. Florian Schwanninger (Historiker, Leiter Schloss Hartheim, Alkoven), Bürgermeister Simon Sigl (Gemeinde St. Radegund)

Samstag, 26.09.2020, Trostberg, Stadtkino Trostberg, 20:00 Uhr: „Die Szabo & Fitzthum-Trilogie“: Die Last der Erinnerung / Der Sieg des Barmherzigkeit / Die Schwingen des Geistes von Albert Meisl, A 2017-2019, 73 Minuten. FSK unbekannt.
U.a. Gewinner Publikumspreis & Bester österreichischer Kurzfilm, Shortynale 2018
Im Anschluss Publikumsgespräch mit dem Regisseur Albert Meisl und dem Regisseur Mark Gerstorfer, beide stammen aus dem Landkreis Altötting und sind heute wohnhaft in Wien, sowie der aus dem Kosovo stammenden Wahl-Wienerin und Rapperin Dacid Go8lin über das eigene Erleben von Heimat.

Sonntag, 27.09.2020, Wasserburg, Kino Utopia, 11.30 Uhr

„Corpus Christi“ von Jan Komasa, PL 2019, 115 Minuten, FSK 12.
U.a. Oscar-Nominierung Los Angeles 2020 als Bester nicht-englisch-sprachiger Film
Ab 10 Uhr zuvor Heimatfrühschoppen mit Bürgermeister Michael Kölbl und Pfarrer Rainer Maria Schießler.

Sonntag, 27.09.2020, Altötting, Kultur + Kongress Forum Altötting, 15:00 Uhr „Für Sama“ von Waad Al-Kateab und Edward Watts, GB/Syrien 2019, 95 Min, FSK 16.
U.a. Gewinner des BAFTA-Award als bester Dokumentarfilm
Im Anschluss Podiumsgespräch mit Kabarettist und Orienthelfer Christian Springer, Najd Boshi aus Aleppo, erste Kapitänin am Tegernsee und weiteren Partnern.

 
Das gesamte Programm und mehr Informationen auf
www.biennale-bavaria.de




Hälfte der Karten bereits weg

Bis morgen, Mittwoch, 19 Uhr, haben Saisonkartenbesitzer der Wasserburger Löwen noch Zeit, ihr Vorrecht auf Karten für das Toto-Pokal-Qualifikationsspiel gegen die SpVgg Hankofen-Hailing (Freitagabend, 19 Uhr) in Anspruch zu nehmen. Danach gehen alle noch verfügbaren Karten in den öffentlichen Verkauf über. Bis zu fünf Karten pro Partie können reserviert werden. Registrieren kann man sich über folgenden Link:

Hier geht’s zur Registrierung …

Nach der Registrierung erhält man einen Code per E-Mail, mit dem man dann am Spieltag an der Eingangskasse seine Tickets bekommt – bezahlt wird vor Ort. Achtung: Dieser Code muss innerhalb von 60 Minuten abgerufen werden, sonst ist man nicht registriert und das Ticket verfällt. Abgeholt werden müssen die Eintrittskarten bis 15 Minuten vor Spielbeginn, ansonsten gehen sie auch wieder in den freien Verkauf über. Die Löwen nutzen dabei das Ticketsystem der Bauer Rieger Development GmbH. Mehr Infos dazu unter: https://sicherer-fussball.de.

 

Seitdem bekannt ist, dass nur 200 Zuschauer im Altstadtstadion erlaubt sind, haben Saisonkartenbesitzer ein exklusives Vorkaufsrecht für die raren Eintrittskarten zu den Heimspielen der Wasserburger Löwen. Bis 48 Stunden vor Spielbeginn ist es nur ihnen möglich, Tickets für die jeweilige Partie zu ergattern. Reservierungen, die vor dieser Umstellung getätigt wurden, haben natürlich weiterhin ihre Gültigkeit.

 

Aufgrund der niedrigen Anzahl an zu vergebenen Tickets werden keine Tickets zurückgehalten. Auf spontane Eintrittskarten vor Ort können sich Fans der Löwen also nicht verlassen. Eine Abendkasse gibt es nur in dem Fall, dass Tickets nicht rechtzeitig abgeholt werden.

 

Für das erste Heimspiel der Löwen gegen die Bayernligisten Hankofen-Hailing am Freitagabend sind bereits knapp die Hälfte aller Karten verkauft.

Ab Mittwochabend können dann auch Nicht-Saisonkartenbesitzer an Tickets kommen.

Anpfiff für das Toto-Pokal- Qualifikationsspiel ist am Freitag um 19 Uhr. Die Löwen sind heiß auf Wiedergutmachung, nachdem der Saisonstart nicht wie erhofft verlaufen ist.

 

Auch Saisonkartenbesitzer müssen bei diesem Spiel bezahlen, da es sich um ein Toto-Pokal-Spiel handelt und dem Gegner die Hälfte der Einnahmen zustehen. Die Eintrittspreise sind wie immer 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Zusätzlich gibt es auf freiwilliger Basis ein Corona Solidaritätsticket für 10 Euro, um der Fußball-Abteilung durch die Corona-Pandemie zu helfen.

 

 

STÜ




„Swamp Invaders” am Donnerstag

Aufgrund des eher schlechten Wetters, das für das kommenden Wochenende vorausgesagt wird, wird der letzte Auftritt im Rahmen der Konzertreihe „Sound against Silence“ im Wasserburger Altstadtbiergarten von Freitag auf Donnerstag, 24. September, vorverlegt. „Swamp Invaders” – das fünf herausragende Musiker, die sich zusammengefunden haben, um ihrer Liebe zum Sound des Mississippi-Deltas zu frönen.

Funk, Soul, Blues and Jazz in a New Orleans Stew at it`s best mit der Ausnahmesängerin Jelena Lovric begleitet von ihrem kongenialen Partner Roland Rost an den Tasten. Am Bass und Schlagzeug pumpen Nikolaus Reichel und Jochen Enthammer, was der Sumpf hergibt. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, featured die Band Gregor Bürger am Saxofon.

Es geht heiß her, trotzdem wird`s am Inn zu dieser Zeit etwas zapfiger als am Ole Man River. Also warm anziehen …




Halbseitige Sperrung mit Ampel

Zur Erschließung des Bereichs der neuen Polizeiinspektion (Skizze) ist es notwendig: Wegen Kanal- und Straßenbauarbeiten am Landschaftsweg in Wasserburg wird es ab dem kommenden Montag, 28. September, dort eine halbseitige Sperrung mit einer Ampel geben. Das meldet die Wasserburger Stadtverwaltung am heutigen Dienstagmittag. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen andauern, heißt es.

 




Sirenenalarm in der Altstadt

Dienstag, 12.40 Uhr: Einsatz für die Wasserburger Feuerwehr. Die Floriansjünger rücken zur Mittelschule am Klosterweg aus. Dort hat die Brandmeldeanlage Alarm gegeben. Wir berichten gegebenenfalls weiter.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Karolina Rumpfinger (14. Oktober 1941 – 18. September 2020), Straßmaier. Trauerfeier und Beerdigung am Donnerstag, 24. September, um 14 Uhr in Maitenbeth.

Hildegard Meindl (11. Mai 1933 – 20. September 2020), Altdorf, Haag, Mittergars. Beerdigung morgen, Mittwoch, 14 Uhr in Mittergars.

Josef Götz (20. März 1964 – 12. September 2020), Unterreit. Kirche im engsten Familienkreis. Urnenbeisetzung am Samstag, 26. September, 11 Uhr auf dem Friedhof in Unterreit.




Rutsche jetzt mit Ampel-Schaltung

Action-Fans aufgepasst: Die beiden Röhren-Rutschen im Hallenbad der Badria-Freizeitanlage sind wieder geöffnet. Die Black-Hole-Rutsche mit ihrer Länge von 106 Metern sowie die Crazy-River-Reifenrutsche mit 69 Metern waren corona-bedingt quasi in einem langen Urlaub. Durch eine Ampel-Schaltung können diese aber ab sofort wieder uneingeschränkt und ohne Bedenken genutzt werden, heißt es von den Stadtwerken …

Mehr Infos auf der Internetseite www.badria.de




Schüler können Tablets leihen

Die Grundschulen in Rechtmehring und Maitenbeth setzen auf modernen Unterricht (wir berichteten). Dass Schulen für Homeschooling gerüstet sein sollen, haben die vergangen Monate gezeigt. Deshalb will die Schulverbandsversammlung Rechtmehring ihr digitales Angebot erweitern und Tablets als Leihgeräte für Schüler anbieten.

Sollte es zu einem erneuten Lockdown kommen, wollen die Schulen ein strukturierter ablaufendes Homeschooling schaffen mit Videokonferenzen und einheitlichem Unterrichtsbeginn und -dauer. Um die technischen Möglichkeiten dafür zu bieten, will die Schulverbandsversammlung Rechtmehring Tablets anschaffen, um sie als Leihgeräte an Schüler zu vergeben. Hierfür genehmigte das Gremium ein Sonderbudget, um die Schüler- und Lehrergeräte zu finanzieren und auch Stifte, Schutzhüllen und Wartungskosten abzudecken. Auch die nötigen Schulungskosten für die Nutzung werden bewilligt.

 

Lernen mit Whiteboards und Tablets




Unfallflucht im Parkhaus

Eine Unfallflucht meldet die Polizei aus Wasserburg: Am gestrigen Montag zwischen 10 und 11.15 Uhr hatte eine Frau ihr Auto – einen weißen Toyota – im Erdgeschoss des Parkhauses in der Kellerstraße abgestellt. Im Tatzeitraum parkte daneben ein bislang unbekannter Fahrer seinen Pkw und beschädigte vermutlich beim Ein- oder Ausparken den Toyota an der hinteren, rechten Seite.

Zeugen, die Hinweise zu der Unfallflucht geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/917700 zu melden.




Drei neue Rettungsdiensthelfer

In den vergangenen Wochen hieß es für die drei angehenden Rettungssanitäter der BRK Bereitschaft Haag intensives Lernen. In insgesamt 160 Stunden schulischer Ausbildung wurden Bardia Dayani, Vanessa Schmid und Theresa Waxenberger die Grundlagen der Anatomie, der Krankheitslehre und der Einsatztaktik beigebracht. Dabei durfte auch die praktische Ausbildung nicht fehlen.

Unzählige Fallbeispiele wurden mit den Dozenten geübt. So war es am Lehrgangsende für die Prüflinge leicht, eine Herzrhythmuserkrankung oder eine Anaphylaxie zu diagnostizieren oder eine Intubation vorzubereiten. „Wir sind stolz über die absolvierte Prüfung, die uns doch ein paar schlaflose Nächte beschert hat“, so Vanessa Schmid lächelnd.

Um die Prüfung zum Rettungssanitäter absolvieren zu können, bedarf es jetzt mehrerer Praktika in einer Klinik sowie an der Rettungswache, anschließend folgt eine Prüfungswoche in einer Rettungsdienstschule.

„Diese Ausbildung durchlaufen die Einsatzkräfte in ihrer Freizeit und verzichten oft sogar auf ihren Jahresurlaub. Dies ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr für junge Menschen“, so Bereitschaftleiter Ferschmann Florian dankbar.

Foto (von links): Vanessa Schmid, Theresa Waxenberger, Bardia Dayani.

Foto: Stefan Bachmaier / Text: Simone Wahl




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Dienstag, der 22. September und der 266. Tag des Jahres und HERBSTanfang. Es läuft die 39. Woche. Das Wetter heute: Leicht bewölkt, später sonnig, bis 23 Grad. Sonnenaufgang ist um 6.58 Uhr. Sonnenuntergang ist um 19.07 Uhr. Unser Zitat des Tages:

Macht brauchst du nur, wenn du etwas Böses vorhast.

Für alles andere reicht Liebe.

(Charlie Chaplin)

 

Namenstag haben heute:

Mauritius, Emmeram, Gundula.

 




„Suzi Q“ im Utopia

Aus der Filmreihe „Utopia tunes – Alles für gute Unterhaltung” zeigt das Wasserburger Kino Utopia ab morgen, Dienstag, den Streifen „Suzi Q“. Und darum geht’s:

„Suzi Q“ erzählt die Geschichte einer Musikerin, die als eine der allerersten Frauen in der „Männer-Domäne“ Rock Erfolg hatte: Suzie Quatro. Der schonungslos ehrliche, liebevoll umgesetzte Mix aus Musik-Doku und Künstler-Porträt blickt hinter die Kulissen des Musik-Biz und begleitet die Künstlerin bei ihrer Rückkehr in ihre Heimat nach Detroit. Darüber hinaus kommen Fans der ersten Stunde, Rock-Ikonen sowie weitere Wegbegleiter zu Wort. Es entsteht das umfassende Bild einer Frau, die unbeirrt ihren Weg ging und der Rockmusik ihren ganz eigenen Stempel aufdrückte.

 

Das Programm der nächsten Tage:

Montag 21.09
17.45 UHR Mit dem Rückwärtsgang nach vorn
18.00 UHR Auf der Couch in Tunis
20.00 UHR LOVE SARAH – LIEBE IST DIE WICHTIGSTE ZUTAT
20.15 UHR Sein – gesund, bewusst, lebendig

Dienstag 22.09
17.45 UHR Love Sarah – O.m.U.
18.00 UHR SUZI Q
20.00 UHR LOVE SARAH – LIEBE IST DIE WICHTIGSTE ZUTAT
20.15 UHR Un monde plus grand – Eine größere Welt – OmU

Mittwoch 23.09
17.45 UHR Mit dem Rückwärtsgang nach vorn
18.00 UHR SUZI Q
20.00 UHR LOVE SARAH – LIEBE IST DIE WICHTIGSTE ZUTAT
20.15 UHR Eine größere Welt




Stadtbus am Samstag kostenlos

Alljährlich an einem Tag im September bleibt das Auto in der Garage, wenn es nach den Initiatoren des internationalen autofreien Tags (World Car Free Day – WCD) geht. Während man das Phänomen der autofreien Tage in den 1950er und 1970er Jahren vor allem als behördlichen Erlass aufgrund der Engpässe bei der Erdölversorgung kannte, begehen Umweltschützer in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit den 1980er Jahren den heutigen internationalen World Car Free Day.

 

Seit 2002 wird der autofreie Tag auch von Kommunen in anderen EU-Mitgliedsstaaten begangen. Der Umwelt-Aktionstag wird von mehreren Umweltverbänden und Kirchen mitgetragen und soll zum Überdenken des eigenen Mobilitätsverhalten anregen.

 

Der Name des Aktionstages ist programmatisch zu verstehen. Die teilnehmenden Kommunen sind dazu aufgerufen, Bereiche des öffentlichen Raums zumindest zeitweise für den Autoverkehr zu sperren und diesen für Fußgänger, Radfahrer sowie wie dem öffentlichen Nahverkehr zu reservieren.

 

Auf Antrag der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen sollte zunächst auch in Wasserburg als „spürbare“ Maßnahme der Kernbereich der Altstadt (innerhalb des „Altstadtringes“) für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona- Krise wird in diesem Jahr darauf verzichtet.

Als begleitende Maßnahme zum Aktionstag und weiterer Anreiz sowie als Marketingmaßnahme für den Stadtbus allgemein wird aber die Benutzung des Stadtbusses am Samstag, 26. September, den ganzen Tag kostenlos sein.

 

In diesem Sinne sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen: Lassen Sie das Auto stehen und nutzen Sie den ÖPNV, fahren Sie mit dem Rad oder gehen Sie zu Fuß!

 




Schranne ab sofort wieder geöffnet

Das lange Warten hat ein Ende: Sechs Monate hatte das beliebte Wasserburger Traditionscafé „Die Schranne” im Rathaus geschlossen. Seit heute hat Neupächterin Barbara Hinterberger aus Soyen (Mitte) die Pforten wieder geöffnet. Im Juni hatte sich die Stadt für die Konditormeisterin entschieden (wir berichteten). „Die Kombination aus Kompetenz und Erfahrung gab den Ausschlag“, so Bürgermeister Kölbl.

Sobald sich Barbara Hinterberger und ihr Team (15 Mitarbeiter, Schwester Franziska, Mutter Maria und Vater Hans) zusammengefunden haben, „wird es außer dem Cafébetrieb auch Frühstück und Mittagstisch geben.“ Mit eigenen Deko-Artikeln und einem Flügel, der als Tisch dient, verleiht Hinterberger der Schranne eine persönliche Note. Im hinteren Teil warten gemütliche Polstermöbel auf die Gäste. „Die sorgen nicht nur für Kaffeehaus-Atmosphäre, sondern schlucken auch den Schall in dem hohen Gewölbe.“

 

 




Wasserburg ist Deutscher Meister

Nach einer bis jetzt schon sehr erfolgreichen und langen Saison setzten die Werfer vom TSV 1880 Wasserburg  bei der Deutschen Meisterschaft dem ganzen noch die Krone auf. Das Wurf-Team der Abteilung Leichtathletik war mit insgesamt neuen Athleten nach Erfurt gereist, um an den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport teilzunehmen – und das mit Riesenerfolg.

Am ersten Tag  begannen  die weibliche und männliche Jugend A im Dreikampf, der aus dem Hammerwurf, Gewichtwurf und dem Steinstoßen besteht. Victoria Wimmer konnte bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft mit gleich drei neuen persönlichen Bestleistungen (31,48 m Hammer – 17,58 m Gewicht – 6,89 m Stein)  überzeugen und sich den 4. Platz im Dreikampf sichern.

Im Anschluss startete die Mannschaft der männlichen Jugend A, bestehend aus Kilian Drisga, Lukas Falk , Robbin Deppermann und Patrick Mittermaier. Nach einem tollen Wettkampf mit Höhen und Tiefen  konnte sich die Mannschaft überraschend den Deutschen Vizemeistertitel sicher. Mit 6711 Punkten und einer minimalen Differenz von nur 87 Punkten, mussten sich die vier Wasserburger Athleten nur der Mannschaft vom TSG Dissen (6798 Punkten) geschlagen geben.

Den Abschluss des ersten Tages machten die Schülerinnen und Schüler A. Hier gingen für den TSV Wasserburg Sandra Baumann, Bernhard Ganslmaier und Hubert Anglhuber an den Start. Sandra glänze mit zwei neuen Bestweiten (19,44 m Gewicht und 9,30 m Stein) und einer neuen persönlichen Bestleistung im Dreikampf (2083 Punkte). Mit diesem tollen Ergebnis sicherte Sie sich die Bronze Medaille und Ihren bisher größten Erfolg. Bernhard und Hubert bestritten einen besonders gut besetzte Altersklasse. Trotz drei neuer Bestleistungen unter anderem ein super Hammerwurf Ergebnis von 41,65 Metern, reichte es diese Jahr nur für Platz Neun. Den achten Platz konnte sich Hubert Anglhuber sichern und sich im Steinstoßen auf 11,08 Meter verbessern.

Am Sonntag startete eine weitere Mannschaft des Wurf-Teams in der Klasse männlichen Jugend B. Hier gingen Kilian Drisga, Lais Deppermann, Hubert Anglhuber und Patrick Mittermaier an den Start. Die vier Athleten bestritten einen sehr guten Wettkampf und konnten mit Nervenstärke und Können glänzen. Dies bescherte ihnen den Deutschen Meistertitel. Für alle vier ist dies der bisher Größte Erfolg ihrer Sportlichen Karriere.

In der Leichtgewichtsklasse wurden Patrick Mittermaier gleich dreimal Deutscher Vizemeister in den Wettbewerben, Gewichtwurf (14,75 m), Steinstoßen(7,35 m) und dem Dreikampf (1541 Punkten). Auch sein Teamkollege Hubert Anglhuber sicherte sich im Mittelgewicht ebenfalls drei Vizemeistertitel (Gewicht  18,78m – Stein 9,23m – Dreikampf 2079 Punkte).

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam Lais Deppermann immer besser in den Wettkampf und bewies beim Steinstoßen das er zu den besten gehört. Er stieß den 7,5 kg Stein auf 11,51 m und wurde damit Deutscher Vizemeister.

Der wohl am stärksten besetzte Wettbewerb, war der von Kilian Drisga. Nach dem es in den letzten Wochen nicht ganz so optimal gelaufen ist, bewies Kilian das er nicht umsonst zu den besten Werfern in Deutschland gehört. Er konnte in seiner Paradedisziplin, dem Hammerwurf, wieder einmal einen Wurf auf 62,65 Metern landen.

Auch im Gewichtwurf stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und wurde mit 27,21 Metern mit der Bronze Medaille belohnt. Im letzten Wettbewerb des Tages wuchs Kilian über sich hinaus und stieß den Stein auf eine Weite von 12,54 Meter und verbesserte sich um über 70 cm. Dies bedeutete das er sich in der Dreikampfwertung mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3111 Punkten den dritten Platz und somit eine weitere Bronze Medaille  verdient sicherte.

Im Gesamtüberblick über das vergangene Wochenende konnten die Wasserburger Werfer bei den Deutschen Meisterschaften  insgesamt  viermal Gold, zwölfmal Silber und viermal Bronze erringen.

WA




Viel los auf der Kampenwand

Zu vier Rettungseinsätzen wurde die Wasserburger Bergwacht an dem vergangenen, schönen Spätsommerwochenende alarmiert.  Am Samstagvormittag war ein 80-jähriger Wanderer aus dem Landkreis Landsberg im Abstieg vom Ostgipfel der Kampenwand gestürzt und hatte sich leicht verletzt. Die Bergwachtler stiegen zu dem Mann auf und begleiteten ihn zur Steinling-Alm, von wo aus der Mann auf eigenen Wunsch zusammen mit seinen Angehörigen den weiteren Weg zur Seilbahn fortsetzen konnte.


Am Nachmittag ging ein Notruf aus einem Waldstück oberhalb des Seiser Hofes ein. Ein 65-jähriger Urlauber war bei einer Wanderung schwer gestürzt und hatte sich eine schwere Beinverletzung zugezogen. Der Wanderer wurde von Wasserburger und Aschauer Bergwachtmännern zusammen mit dem Wasserburger Bergwachtnotarzt medizinisch versorgt, liegend aus dem Wald transportiert und mit dem Traunsteiner Rettungshubschrauber Christoph 14 ins Krankenhaus nach Prien geflogen. Acht Einsatzkräfte waren rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

Am Sonntag benötigte gegen Mittag ein 80-jähriger Mann aus dem Landkreis aufgrund einer akuten Erkrankung medizinische Hilfe auf der Schlechtenberg-Alm. Ein zufällig auf der Alm anwesender Notfallsanitäter von der Berufsfeuerwehr München leistete Erste Hilfe. Der Mann wurde von der Bergwacht-Mannschaft zusammen mit dem Notarzt der Bergwachtbereitschaft Bergen versorgt und mit dem Aschauer Rettungsfahrzeug ins Tal und in die Klinik gefahren.

Am Nachmittag stürzte ein sechsjähriger Junge aus dem nördlichen Landkreis im Abstieg von den sogenannten Kaisersälen der Kampenwand und zog sich eine blutende Kopfplatzwunde zu. Der Bub wurde ebenfalls versorgt, mit dem Bergwachtfahrzeug ins Tal gebracht und ins Klinikum nach Rosenheim transportiert.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Werner Hermund (15. Februar 1926 – 16. September 2020). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis in Amerang.

Hildegard Linke (4. November 1931 – 18. September 2020). Beisetzung mit Sterberosenkranz heute, Montag, 19 Uhr, in Babensham. Seelengottesdienst und Beerdigung morgen, Dienstag, um 10.30 Uhr in Babensham.

 




Hatha Yoga in Reitmehring

Die Yoga-Kurse in Reitmehring gehören fest ins Gesundheits-Programm der VHS Wasserburg. Nach dem Ausscheiden der langjährigen Dozentin Gabi Küsters übernimmt nun mit Katharina Seitz eine junge, sehr ambitionierte Yoga-Trainerin die Leitung der Kurse. Der erste von zwei Kursen startet am Mittwoch, 23. September, 18.15 bis 19.45 Uhr. Der zweite folgt im Anschluss, 20 bis 21.30 Uhr. Es sind noch wenige Plätze frei.

Anmeldung unter Telefon 08071/4873, info@vhs-wasserburg.de und auf www.vhs-wasserburg.de.




Bergmesse vor Traumkulisse

Bestes Spätsommerwetter, Bewegung an der frischen Luft, ein beeindruckendes Bergpanorama und ein schöner Gottesdienst mit guten Gedanken für die Woche. Besser konnte man seinen Sonntagvormittag an diesem Wochenende wohl nicht verbringen als bei der Bergmesse des Alpenvereins Haag.

Gestaltet wurde der Gottesdienst von Diakon Andreas Klein aus Ramsau, musikalisch umrahmt wurde er von einer kleinen Besetzung der Ramsauer Blaskapelle.

Die Bergmesse ist zugleich auch jedes Jahr eine Erinnerung an die Errichtung des Gipfelkreuzes auf der Maukspitze vor 53 Jahren. Die jungen Männer des Haager Alpenvereins hatten das Gipfelkreuz damals selbst angefertigt, alleine mit Muskelkraft auf den Gipfel gebracht und dort errichtet. Zum 50-jährigen Jubiläum vor drei Jahren wurde es neu renoviert und strahlt seitdem wieder im frischen Glanz als Wahrzeichen Haags mitten im österreichischen Kaisergebirge.

HU




Mit Bildband gegen Fernweh

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula. Und wir verlosen jede Woche ein Buch aus einer großen Auswahl. Heute geht es um einen Reisebildband.

Buchtipp 183

Reisebildband                                                       

Fernweh Deutschland                               Empfohlen von Maria Haunolder

                                                                                                                                     
Autor: Julia Schattauer
Verlag: Bruckmann

Preis: 25,99 €

Für
+ alle die Naturparadiese direkt vor der Haustüre erleben wollen

+ für alle, die wunderschöne Fotos lieben

Fazit vorneweg:
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah?

Denn wandern, entspannen oder erleben kann auch in der Heimat zum unvergesslichen Erlebnis werden.

 

Ein Auszug:

Traumhafte Tage am Bodensee.

Über die Schwäbische Alb lässt sich viel berichten.

Zeit ist relativ. Im Altmühlthal ticken die Uhren vielleicht ein wenig langsamer als an anderen Orten.

Das Havelland – weit mehr als leuchtende Birnen.

Inhalt:

In diesem Buch sind alle Naturparadiese Deutschlands vereint. Vom Wattenmeer bis zu den Alpen, von der Sächsischen Schweiz bis zum Bayerischen Wald.

Die Weite der Nordsee bis zu den wilden Schluchten des Südschwarzwaldes

Ein durch und durch paradiesisches Deutschland mit diesem Buch entdecken und inspirieren lassen!

 

Hier der Link zum Buchkauf …

Und so kann man ein Buch bei Fabula gewinnen:
 Bis zum nächsten Buchtipp kommenden Montag

eine Mail senden an: verlosung@wasserburger-stimme.de

Stichwort diesmal:

Fernweh

Vollständigen Namen und Wohnort nicht vergessen!

Der Gewinner wird per Mail informiert. Viel Glück!

 

Der nächste Gewinner ist:

Marina Zenz aus Rott

 

Der Gewinner / die Gewinnerin erhält das Buch zum Buchtipp oder – bei anderem Buchgeschmack – ein gleichwertiges Buch aus der Gewinn-Kiste.

Wir speichern keine personenbezogenen Daten oder geben solche weiter. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.
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„Kunstrausch” im Vorübergehen

Weil wegen der Pandemie der Kunstrausch dieses Jahr nicht traditionell im Innkaufhaus stattfinden kann, sind die Arbeiten der Kunstschaffenden aus der Region seit drei Wochen in den Schaufenstern verschiedener Geschäfte in Wasserburg ausgestellt (wir berichteten). Jetzt zeigten sich die Künstler bei einem kleinen Empfang vor dem Innkaufhaus, berichteten über die Aktion und führten anschließend durch die Gassen zu den Läden, wo die Werke zu sehen sind.

 

Zum vierten Mal läuft geht der Kunstrausch über die Bühne, bei dem Künstler und Kunstinteressierte sich austauschen und Gemälde und Skulpturen gleich verkaufen oder kaufen können. Zehn Prozent des Erlöses werden dabei für einen guten Zweck gespendet.

Doch im Corona-Jahr ist alles anders. Wegen der Schutzmaßnahmen war die traditionelle Ausstellung im Innkaufhaus nicht möglich. Die Idee war es stattdessen, die Werke der Öffentlichkeit in den Schaufenstern Wasserburger Läden zu zeigen. „Die Antwort auf das Virus“, wie es Max Windholz, Wasserburger Künstler und einer der Organisatoren, verdeutlichte.

 

Als ein Experiment, das geglückt ist, bezeichnete es die Mit-Initiatorin von „Kunstrausch vorübergehend“ Birgit Michaelis. „Das war auch ein Risiko und eine Herausforderung für die Künstler“, berichtet Michaelis, die selbst einige Gemälde und Skulpturen in den Geschäften ausstellt. Man habe sich eben anpassen müssen an die Ausstellung in den Schaufenstern, weil die Kunstschaffenden sonst ihre Werke bei spezieller Beleuchtung im besten Licht zeigen. Der Erfolg gibt Birgit Michaelis recht: Vier Bilder wurden schon verkauft („ich musste nachhängen“), eines ging sogar in die städtische Sammlung. Rund 430 Euro an Spenden für den Wunschbaum kamen schon zusammen. Und die Aktion läuft noch bis 25. September.

Da die Rückmeldungen durchweg positiv sind, spiele man bereits mit dem Gedanken, das innovative Konzept auch nächstes Jahr durchzuführen.

 

„Ich bin sehr happy“, betont Sybille Schumacher, Inhaberin des Innkaufhauses, das auch diesmal Schirmherr ist. „Das ist eine Herausforderung, Kunst mit Ware darzustellen“, so die Geschäftsfrau, „die Kunden sind begeistert.“

Nicht nur die Kunden: So hätten auch die Ladenbesitzer nicht nur die Bereitschaft gezeigt, ihren Platz für die Kunst „herzugeben“, es wurde sogar meist mit besonderer Unterstützung das Schaufenster vorbereitet und bereitgestellt. Beispielsweise wurde extra Beleuchtung eingebaut, Waren umgeräumt oder sogar teils das gesamte Fenster bereitgestellt.

 

Bei der anschließenden Tour durch die Altstadt zu den 25 Schaufenstern sprachen die Künstler über ihre jeweiligen Werke und tauschten sich auch untereinander aus.

Übrigens: Auf den Preiskarten gelangt man über den QR-Code auf die Instagram-Seite des Innkaufhauses, wo regelmäßig Infos zu den Werken und den dazugehörigen Künstlern aufgeführt werden. Über die Internetadresse (https://innkaufhaus.eu/kunstrausch-wasserburg/) kommt man sofort auf die Innkaufhaus-Homepage. Dort sind auf einer Online-Galerie alle Gemälde und Skulpturen zu sehen und ebenfalls Auskünfte über die verschiedenen Kunstwerke und ihre Schöpfer zu finden.

Christa Bock-Köhler, Naomi Klein (Innkaufhaus), Birgit und Manuel Michaelis, Max Windholz (Foto oben von links).

 

 

Andreas Pytlik vor seinen Werken „Planting Trees in Minds“ in den Schaufenstern vom Innkaufhaus .

 

Christa Bock-Köhler vor ihren Beton- und Alabaster-Skulpturen.

 

Max Windholz und sein Werk „Altes Ego“ (Tewes Optik).

 

„Cover Girl Small“ von Manuel Michaelis.

 

Rainer Devens,  „Auf der Burg”.

 

 

Organisierten den „Kunstrausch vorübergehend“ (von links): Max Windholz, Birgit und Manuel Michaelis.

 

Schirmherrin Sybille Schuhmacher, Inhaberin Innkaufhaus.

 

 

Katharina Danninger mit „XXX“ und „Culture Club in Black“ (unten).

 

Werk von Beate Bernstetter.

 

Werke von Gavan McCollough.

 

Benedikt Riesch vor seiner Stahl- und Schmelzbronze „zuerst“.

 

Fritz Armbruster vor den Markthallen.

 

Karl Kempf „when men cook“ im Böhnenröster.

 

Werke von Christa Bock-Köhler im Schuh Sax.

 

Betonskulptur „was bleibt!“ von Christa Bock-Köhler.

 

Werke von Anna Schöll in der Parfümerie Wierer.

 

Rudl Endriss „SAM-8112“.

 

Mario Aversano „Black Art Matter“.

 

Andrea Merlau vor ihrem Gesangstudio mit „Applaus“ von Birgit Michaelis.

 

Werk von Andreas Irtel.

 

 

 

 




Sonntag, 13 Uhr: Alarm für die Wehr

Alarm für die Feuerwehren aus Wasserburg und Bachmehring: Gegen 13 Uhr schlug am heutigen Sonntag die Brandmeldeanlage einer Firma an der Priener Straße an. Zirka 30 Mann rückten an, mussten aber zum Glück nicht eingreifen. Die Ursache für den Alarm blieb zunächst unklar. Floriansjünger und Polizei rückten wieder ab.

Das gleiche Szenario war übrigens auch am Samstag gegen 19.30 Uhr über die Bühne gegangen. Die Brandmeldeanlage eines Schülerheims in der Ponschabaustraße hatte für einen Einsatz gesorgt. Auch gestern konnte die Feuerwehr wieder abrücken, ohne eingreifen zu müssen.

 

Beim Einsatz auf dem Firmengelände sorgte ein automatisches Tor kurzzeitig für etwas Ärger. Es ließ sich nicht mehr öffnen. Für die Feuerwehr ging’s zehn Minuten lang weder rein noch raus. 

 

 




Löwen enttäuschend und enttäuscht

Im ersten Punktspiel nach 195 Tagen Corona-Pause mussten die Wasserburger Fußballer eine herbe Niederlage einstecken. Bei den jungen Wilden aus Regensburg setzte es eine deftige 0:3-Klatsche. Die Tore für Regensburg fielen allesamt in der zweiten Halbzeit.


Knapp 100 Zuschauer am Trainingsgelände des SSV Jahn Regensburg warteten bei bestem Fußballwetter gespannt darauf, wie sich die beiden Mannschaften nach der langen Pause präsentieren würden. Die Wasserburger Löwen mussten sowohl auf Kapitän Matthias Haas, als auch auf Maximilian Höhensteiger verzichten. Haas laboriert an einer Knieverletzung, Höhensteiger war aus privaten Gründen verhindert.
So durfte sich Neuzugang Maximilian Hain bei seinem ersten Pflichtspiel nach seiner Rückkehr zu den Wasserburger Löwen die Kapitänsbinde überstreifen. Wie alle anderen Spieler hätte er sich sein Debüt sicherlich erfolgreicher vorgestellt.
Auf der anderen Seite konnte Regensburg auf mehrere Spieler aus dem Profikader zurückgreifen, die teils über große Zweitliga-Erfahrung verfügen.

Nur in den ersten zehn Minuten konnte Wasserburg das Spiel ausgeglichen gestalten. Danach dominierten zunehmend die jungen Spieler aus der Reserve des Zweitligisten.
Mehrfach konnten die schnellen Stürmer nach langen Bällen die neuformierte Wasserburger Hintermannschaft vor große Probleme stellen. Trotz eines deutlichem Chancenplus für Regensburg – Wasserburg konnte nur einen Torschuss durch Albert Schaberl verzeichnen – ging die Partie mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte änderte sich nur wenig am Spielverlauf. Leider wurden die Rothosen aus Wasserburger Sicht immer gefährlicher und effektiver. So konnte Stowasser in der 58. Minute einen Freistoß, der noch leicht abgefälscht wurde, zum 1:0 verwandeln. Danach häuften sich die Chancen für den Jahn. Erneut Stowasser war es vorbehalten, nur vier Minuten nach dem Führungstreffer, das zweite Tor zu markieren. Eine lange Flanke aus dem Halbfeld verwertete er, am langen Pfosten stehend, mit einem satten Volleyschuss.

Trainer Michael Kokocinski versuchte mit der Einwechslung einiger junger Spieler noch etwas mehr Druck nach vorne aufzubauen. Letztendlich konnten sich die Löwen aber auch in der zweiten Halbzeit keine einzige nennenswerte Chance erspielen. Ein konstruktiver Spielaufbau war über die gesamte Spielzeit unter dem Pressing des Gegners nicht möglich.

So konnte der eingewechselte Veron Dobruna, nach einem abgewehrten Schuss des ebenfalls kurz zuvor eingewechseltem Nandzik, den 3:0-Endstand herstellen. Regensburg erspielte sich noch zahlreiche weitere Chancen. Torwart Dominic Zmugg hielt, was zu halten war, konnte aber die Tore zum klaren Regensburger Heimsieg nicht verhindern.

Das Spiel sollten die Wasserburger Löwen rasch abhaken. Bereits am kommenden Freitag um 19:00 Uhr besteht die Chance auf Rehabilitation. Dann trifft man im Toto-Pokal-Qualifikationsspiel im heimischen Altstadtstadion auf den Bayernligisten Hankofen-Hailing.

Text: MS
Fotos: STÜ

TSV 1880 Wasserburg: Zmugg – Grübl, M. Hain, Stephan, Weber – Knauer (ab 73. Neumeier), J. Hain (ab 64. Simeth) – Schaberl (ab 55. Vorderwestner), Denz, Barthuber (ab 64. Goncalves) – Ungerath

Tore: 1:0 Stowasser (58.), 2:0 Stowasser (62.), 3:0 Dobruna (78.)

Schiedsrichter: Martin Speckner (SG Schloßberg 09)

Zuschauer: 95