Diebstahl am Bahnhof Reitmehring

Wer hat etwas beobachtet? Zwischen dem vergangenen Mittwoch, 11. September, und dem gestrigen Sonntag wurden am Bahnhof in Reitmehring von einem auf dem Pendlerparkplatz abgestellten VW UP die amtlichen Kennzeichen entwendet. Das meldet die Polizei am heutigen Montagvormittag. Das hintere Kennzeichen wurde samt Halterung abgeschraubt, das vordere Kennzeichen aus der Halterung herausgebrochen.

Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sie bei der Polizei Wasserburg unter 0807191770 zu melden.




Wasserburg: DNA-Spur gesichert

Die Polizei fahndet in Wasserburg: In der Nacht auf den gestrigen Sonntag wurden in der Köbingerbergstraße mehrere geparkte Pkw durch Unbekannte beschädigt. Die Polizei geht bei jetzigem Ermittlungsstand von mehreren Tätern aus. Zudem war es möglich, eine DNA-Spur des Täters zu sichern.

Augenzeugen und Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg zu melden – unter der 08071/91770.

 




Vor dem Wirtshaus hat’s gekracht

Am Samstag wurde gegen 22.30 Uhr die Polizei über einen Rangierunfall mit zwei beteiligten Pkw vor einem Gasthaus in Haag  informiert. Eine Pkw-Fahrerin hatte mit ihrem Wagen beim Rückwärtsfahren ein anderes, noch geparktes Fahrzeug beschädigt. Beim Eintreffen der Streife stellten die Beamten Alkoholgeruch bei der 61-jährigen Unfallverursacherin aus dem Landkreis Mühldorf fest.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte dann den Verdacht. Der Alkoholwert lag zwar „nur“ im Bereich einer Verkehrsordnungswidrigkeit, aufgrund des Verkehrsunfalls und dem damit verbundenen Sachschaden ermittelt die Polizei nun aber wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs. Dies kann möglicherweise dann auch zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Die Fahrzeuglenkerin wurde nach einer Blutentnahme im Krankenhaus und nach Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels entlassen.




Wem gehört die Straße?

Am dritten Freitag im September findet jedes Jahr der internationale „Park(ing) Day” statt. Wie viel Platz in der Stadt sollte zur öffentlichen Nutzung bereitstehen und wie viel Platz wird tatsächlich von Autos besetzt? Diese Fragen stellen sich Aktivisten auf dem seit 2005 international jährlich begangenen Aktionstag zur Re-Urbanisierung von Innenstädten.

Am „Park(ing)” Day werden Parkplätze im öffentlichen Straßenraum kurzfristig umgewidmet und zum Beispiel als Picknickplatz, als Sitzfläche, Spielplatz oder Fahrradabstellfläche genutzt.

Die Wasserburger Grünen wollen den „Park(ing)” Day dieses Jahr erstmals am 20. September von 16 bis 19 Uhr auf Parkplätzen in der Färbergasse in der Wasserburger Altstadt mit Kaffee, Kuchen, Kinderspielen und Diskussion begehen. Interessierte und Sympathisanten sind eingeladen, sich anzuschließen.

Anregungen holten sich die Grünen zu diesem Aktionstag unter anderem in Salzburg beim ‚Fairkehrten Fest‘, bei dem sogar ein ganzer, sonst hauptsächlich von Pkw befahrener Straßenzug einen ganzen Tag alternativ genutzt wurde. (siehe Foto, Karlheinz Rieger)




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Montag, der 16. September, der 259. Tag des Jahres. Es beginnt die 38. Woche. Das Wetter heute: Wolkig, bis warme 25 Grad! Sonnenaufgang: 6.48 Uhr. Sonnenuntergang: 19.22 Uhr. Unser Zitat zum Wochenstart …

„Ich gebe immer 100 Prozent.“

Wladimir Klitschko – eigentlich Wolodymyr Wolodymyrowytsch Klytschko

(geboren 1976) – ehemaliger Box-Weltmeister im Schwergewicht

Namenstag haben heute …

… Ludmilla, Cornelius.

 

 

 




77-Jähriger stoppt flüchtenden Lkw

Mächtig Ärger gibt es für einen 42-jährigen Tschechen in Wasserburg: Der Lkw-Fahrer setzte sich am Sonntagabend nach einem ausgiebigen Zechgelage ans Steuer seines Gespanns mit niederländischer Zulassung. Er begann eine 15-minütige Irrfahrt, bei der er ein Wohnmobil in der Mozartstraße beschädigte und dann einen Kleinwagen in der Dr.-Fritz-Huber-Straße touchierte. Der Fahrer des Kleinwagens, ein 77-Jähriger, folgte dem Lkw. Bei einem Überholmanöver in der Salzburger Straße kam es auf Höhe des Gymnasiums zu einem Zusammenstoß, woraufhin der Lkw-Fahrer den Kleinwagen einige Meter vor sich herschob (wir berichteten).

Zum Glück blieben alle Beteiligten unverletzt. Der Tscheche musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, zudem wurde sein Führerschein sichergestellt. Er wurde auf freien Fuß gesetzt, nachdem er einen vierstelligen Betrag an Sicherheitsleistung bezahlt hatte.




Großer Kampf vor Rekordkulisse

Vor sensationellen 1400 Zuschauern unterlagen die Wasserburger Löwen am Freitagabend der Spitzenmannschaft aus Pipinsried nicht ganz unverdient mit 0:2 (wie kurz berichtet). Muslimovic und Ebeling markierten die Treffer für die Gäste in der zweiten Halbzeit. Der Spielbericht:

Beide Mannschaften starteten furios und so bekamen die Zuschauer vor
allem in der ersten Hälfte ein schnelles , kampfbetontes und gutklassiges Bayernligaspiel zu sehen. Mehr Chancen hatte der Gast aus Pipinsried, der vor der Saison nahezu den gesamten Kader ausgewechselt hatte. Wargalla in der 11. Minute mit dem Versuch eines Fallrückziehers, Wirbelwind Amar Cekic in der 15. und Pigl in der 42. Minute scheiterten an Torhüter Zmugg oder an ihrem eigenen Unvermögen.

Wasserburg konnte aber mit einer kompakten Mannschaftsleistung gut dagegenhalten. Kurz vor der Pause bekam Hannes Hain einen Schlag ins Gesicht. Nach kurzer Behandlung einer blutenden Verletzung konnte er aber weiterspielen und dürfte froh gewesen sein, nicht erneut einen Nasenbeinbruch erlitten zu haben.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts folgte die beste Zeit der Löwen. Vor allem Barthuber und Ungerath, die in der ersten Hälfte kaum zu sehen waren, konnten sich nun besser in Szene setzen.Im Abschluss agierte man allerdings zu inkonsequent. So kam es, wie es kommen musste. Die besseren Einzelspieler auf Seiten der Pipinsrieder entschieden letztlich die Partie. In der 57. Minute Muslimovic und kurz vor dem Ende der eingewechselte Ebeling waren für die Gäste erfolgreich.

Wasserburg musste ab der 71. Minute mit einem Mann weniger auskommen, da der bereits verwarnte Hannes Lindner sich ein unnötiges Foul an der Mittellinie leistete und dafür den Platz mit der Ampelkarte verlassen musste. Albert Schaberl hingegen konnte in der 87. Minute unter großem Jubel seiner Fans nach langer Verletzungspause sein Comeback im Wasserburger Bayernligateam feiern. Mit ein bisschen Glück wäre für die Löwen ein Punkt möglich gewesen. Aufgrund der reiferen Spielanlage und der abgezockteren Spielweise geht der Sieg für Pipinsried aber in Ordnung.

Beide Trainer waren mit den Leistungen ihrer Teams durchaus zufrieden. Leo Haas lobte den unbändigen Einsatzwillen seiner Elf und die mannschaftliche Geschlossenheit. „Eine Niederlage, die uns nicht umwirft“, so der Löwencoach. Bereits am kommenden Freitag hat man die Chance zur Wiedergutmachung beim nächsten Heimspiel gegen Dachau. Der TSV 1865 Dachau hatte einen Heimrechttausch beantragt, weswegen für die Löwen noch zwei weitere Heimspiele folgen. Mit der Unterstützung durch ähnlich viele Zuschauer ist man sich sicher, auch schnell wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden.

TSV Wasserburg : Zmugg, Höhensteiger, Haas Dominik, Stephan, Hain (ab 73. Goncalves), Haas Matthias, Barthuber (ab 87. Schaberl), Knauer (ab 81. Scheitzeneder), Lindner, Weber, Ungerath

Tore: 0:1 Muslimovic (57.),
0:2 Ebeling (87.)

Schiedsrichter: Thomas Berg (TSV Landshut-Auloh)

Besondere Vorkommnisse:
Hannes Lindner gelbrote Karte (71.)

Zuschauer: 1400

MS




Tausende bei „Wasserburg leuchtet”

Zum 17. Mal hieß es am Samstagabend: „Wasserburg leuchtet”. Und einen solchen Besucheransturm hat es wohl selten gegeben. Tausende strömten bei idealen Wetterbedingungen in die Altstadt und bevölkerten Gassen und Plätze. An den Kassen gab es zeitweise lange Schlangen. Neben den zahlreichen Lichtinstallationen und Freiluft-Filmvorführungen gab’s auch ein musikalisches Rahmenprogramm und natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

https://www.wasserburger-stimme.de/storage/2019/09/IMG_1189.m4v

 

Und schon frühmorgens war von dem Ganzen nichts mehr zu sehen. Die Mitarbeiter des Bauhofs machten die Altstadt wieder blitzblank (Foto: RZ) …




Gutes Gesprächsklima in Wasserburg

Auf großes Interesse stieß ein Gesprächsabend, den die CSU Wasserburg gemeinsam mit der Junge Union Wasserburg-Land und dem Junge Union-Kreisverband Rosenheim im Cafesito organisiert hatte. Gastredner war der ehemalige Staatsminister Dr. Marcel Huber. Er stellte Ideen für die Zukunft in einer lebenswerten und klimaschonenden Stadt vor. „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen“, so leitete die Moderatorin des Abends und CSU-Bürgermeister-Kandidatin für Wasserburg, Heike Maas (Foto), die Diskussion mit dem Landtagsabgeordnete nein.

Für Maas ist Nachhaltigkeit nicht zuletzt als Mutter ebenso persönliche Lebenseinstellung wie politische Leitidee. Und spätestens wenn, wie jüngst von Infratest dimap erhoben, inzwischen über drei Viertel der Befragten sich Sorgen machen, dass der Klimawandel unsere Lebensgrundlage zerstört, dann meint Maas, „ist das ein klarer, dringender Auftrag an die Politik“.

Der ehemalige Staatsminister Dr. Marcel Huber hat vor kurzem mit einer Arbeitsgruppe der CSU Oberbayern eine Nachhaltigkeitsagenda 2030 mit konkreten Vorschlägen zu Flächennutzung, Flächenversiegelung, Biodiversität, Mobilität und Tourismus vorgelegt. In seinem Impulsreferat spannte er aber zunächst einen historischen Bogen über 150 Jahre deutsche Wohlfahrtsgeschichte. Die heutigen Zustände, was etwa Hygiene, ärztliche Versorgung, soziale Absicherung, Bildung und Infrastruktur betrifft, werden oft als Selbstverständlichkeiten wahrgenommen. Tatsächlich sind es aber Errungenschaften der industriellen Revolution, die trotz der Einschnitte durch die Weltkriege getragen waren von dem Willen, das Leben besser zu machen. Fortschritt, Marktwirtschaft und Wettbewerb waren und sind die Triebfedern. „So gut wie es uns geht, das ist einzigartig“, stellt Huber fest.

Auf diesem Fortschrittsweg seien aber auch Fehler gemacht worden. Fehler in Bezug auf die Nachhaltigkeit. „Manches konnte wieder korrigiert werden: zum Beispiel das FCKW-Verbot zur Regeneration der Ozonschicht oder Schwefelfilter und Katalysatoren gegen das Waldsterben und für die Luftreinheit. Anderes ist schon auf den Weg gebracht: zum Beispiel die Abstandsflächen, um die Nitrateinbringung ins Grundwasser zu verringern, oder der Atomausstieg.”

Der Wohlstandsweg – auf den niemand verzichten wolle – habe negative Begleiterscheinungen und diese müsse eine „enkelverträgliche Politik“ stets im Auge behalten. Das sei eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe und keine Frage von Ideologie, mahnte Huber. Veränderungen hätten nur dann eine Chance, wenn sie nicht vom Staat verordnet werden, sondern in den Köpfen der Menschen stecken. Politische und staatliche Aufgaben wären dementsprechend: Bewusstsein fördern, Anreize bieten, Möglichkeiten schaffen. Dabei ist für Huber klar: „Es wird nicht ohne Einschnitte gehen, wenn wir die Klimakatastrophe verhindern wollen – und das ist möglich!“

Das wurde auch vielfach aus dem Publikum bestätigt, dass ein Umdenken bei den Bürgern nötig, aber auch schon auf dem Weg ist: etwa bei der individuellen Mobilität oder dem Bewusstsein für regionale Lebensmittel. Jeder kann für sich individuell leicht Verhaltensänderungen finden, ohne auf die großen Wohlstandsfortschritte verzichten zu müssen.

Viele konkrete Aspekte aus dem Publikum zu den unterschiedlichsten Themen wurden dann gemeinsam diskutiert: Bioenergiepflanzen, Gebäudedämmung, Elektromobilität und Wasserstoffspeicher, Nachbarschaftsprojekte für Heizung und Isolierung, durchgehend fahrradfreundliche Gestaltung für Bahnpendler und in Wohnungsbauprojekten, öffentlicher Personennahverkehr in Stadt und Landkreis, Altstadtverkehr, Wasserburger Südspange, verbesserte Förderberatung, Verzicht von Verkehrsflächen zugunsten des Fahrrads, der CSU-Antrag im Stadtrat für Mitfahrbankerl, Erhöhung der Attraktivität der Parkflächen und Parkhäuser, Bonus-System im Einzelhandel für Parkgebühren, Mittelstandsförderung für klimaschonende Initiativen sowie die Berücksichtigung sozialer Aspekte genauso wie die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen für Stadt- und Landbewohner.

In einem kurzen Schlusswort hob der CSU-Landratskandidat Otto Lederer hervor, dass wir in Deutschland nur für zwei Prozent des CO2-Ausstosses der Welt verantwortlich sind. „Aber dafür sind wir verantwortlich und wir können beispielgebend sein, wenn wir das anpacken.“ Zum Abschied gab es dann für Huber vom Stadtrat und CSU-Ortsvorsitzenden Wolfgang Schmid noch ein Vogelnisthäuschen aus den Attler Werkstätten. Huber schloss mit einer nachhaltigen Wahlkampfempfehlung für Wasserburg, alles mit „Maas, Mitte und Vernunft“ zu machen.

Foto (von links nach rechts): Wasti Friesinger, Vorsitzender JU Wasserburg-Land, Maxi Raab, Junge Union, Matthias Eggerl, Vorsitzender JU Rosenheim-Land, Sofia Raab, Junge Union, Otto Lederer, MdL, Heike Maas, CSU Bürgermeister-Kandidatin Wasserburg, Dr. Marcel Huber, MdL, Staatsminister a.D., Sebastian Friesinger, Bezirksrat, Wolfgang Schmid, Vorsitzender CSU Wasserburg.

 




Überraschung bleibt aus

Rekord-Kulisse in Wasserburg: 1400 Zuschauer wollten am Freitagabend den Bayernliga-Kracher zwischen Wasserburg und Pipinsried sehen. Erster gegen Zweiter – das war die Konstellation vor der Partie. Und der Favorit gab sich keine Blöße. Mit 2:0 siegten die Gäste nicht unverdient gegen eine stark kämpfende Wasserburger Mannschaft, die von der 70. Minute an auch noch in Unterzahl spielen musste. Johannes Lindner war mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Die Tore für die Gäste fielen …

… in der 59. und 87. Minute. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte Wasserburg mit dem Top-Favoriten gut mithalten können. In den zweiten 45 Minuten zeigte sich der Tabellenführer aus Pipinsried aber insgesamt cleverer.

 

Ausführlicher Bericht folgt.

 




Neue Gruppe Zwergerlmusik

Wer kleine Kinder hat, denen Musik Spaß macht, kann sich anmelden: Am Montag, 30. September, startet eine neue Gruppe Zwergerlmusik mit Diplom-Musiklehrerin Alexandra Herzinger beim Kinderschutzbund auf der Burg in Wasserburg. Zehnmal lädt sie anderthalb- bis dreieinhalb-jährige Kinder in Begleitung eines Erwachsenen ein zum gemeinsamen Singen und Musikzieren – von 10.15 bis 11 Uhr eine Dreiviertelstunde lang. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro …

Die Gruppengröße ist mit bis zu zehn Kindern angesetzt.
Singen, Tanzen, Kniereiter, Fingerspiele und einfache Reime – Alexandra Herzinger begleitet auf ihrer Gitarre und vermittelt spielerisch ihre eigene Freude an der Musik. Die Kinder werden erste Instrumente kennen lernen und ausprobieren dürfen. Nach jeder Stunde sollen die Kleinen mit neuen Melodien und Texten nach Hause gehen und dort weiter singen, summen oder klatschen.

Veranstaltungsort ist der Kinderschutzbund auf der Burg 11 in Wasserburg.
Informationen und Anmeldung bei Alexandra Herzinger unter 01577/ 1984319 oder alexandra.herzinger@gmx.de. 




Wenn Menschen auf die Dächer steigen

Wenn in der Altstadt seltsame Gerätschaften aufgebaut werden und Menschen auf die Dächer steigen – dann ist es wieder soweit: „Wasserburg leuchtet” steht vor der Tür. Heuer geht die beliebte Veranstaltung, sie findet zum 17. Mal statt, erstmals an einem Samstag über die Bühne. Los geht’s morgen wie immer um 20 Uhr.

Alles zu „Wasserburg leuchtet” gibt’s hier …




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Irene Honal (20. März 1954 – 11. September 2019). Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung auf dem Altstadtfriedhof ist am Dienstag, 17. September,
um 9 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Wasserburg.

Rupert Strell  (8. November 1942 – 11. September 2019), Untersur, Kerschdorf. Beisetzung mit anschließendem Sterberosenkranz ist heute, Freitag,  um 18.15 Uhr in
Amerang. Seelengottesdienst mit anschließender Verabschiedung ist morgen, Samstag, um 10 Uhr ebenfalls in Amerang. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Hedwig Weber (28. Januar 1932 – 10.  September 2019). Seelengottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof am Herder ist nächsten
Freitag, 20. September, um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Konrad in Wasserburg.

 

 

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Morgen noch Sommerpause

Das nächste Treffen zum „Repair Café” findet erst wieder am Samstag, 12. Oktober, im Mehrgenerationenhaus am Willi-Ernst-Ring in Wasserburg statt. Morgen ist noch Sommerpause, meldet die AWO. 




Jetzt kommt das große Reinemachen

Ein langer und heißer Badesommer neigt sich dem Ende zu. Mit dem Herbst steht auch die jährliche Schließungszeit im Badria vor der Türe. In der Zeit vom 16. bis 27. September wird in der gesamten Bade- und Saunaanlage geschrubbt, geputzt und erneuert was das Zeug hält.

Aus allen Becken wird für Filterspülungen, Wartungs- und Reparaturarbeiten das komplette Wasser abgelassen. Noch am Sonntagabend, sobald der letzte Gast das Badria verlassen hat, werden hierzu die „Stöpsel“ gezogen.

 

Während dieser Zeit haben die Badria-Mitarbeiter aber keinen Betriebsurlaub, denn jeder muss kräftig mit anpacken. Nach allen Arbeiten wird in allen Becken das gesamte Wasser wieder eingelassen, die Rutschen werden in Betrieb genommen und alle Saunen heizen rechtzeig wieder vor – damit das Badria dann am 28. September pünktlich um 9 Uhr öffnen kann.




„Eine gute Einrichtung geschaffen”

Am 1. September 1996, vor rund 23 Jahren, hat Ralph Hölting einen Meilenstein in der Jugendarbeit Wasserburgs gelegt: Die Gründung des Jugendtreffs „iNNSEKT” in der Altstadt. Bald darauf folgte das Jugendbüro in der Burgau. Die Angebote der offenen Jugendarbeit reichen von gemeinsamem Basteln und gemütlichem Beisammensein bis hin zu politischen Aktionen wie der Jugendwahl. Zum Jahresende soll es nun einen Wechsel an der Spitze geben.

Es gebe mehrere Gründe, die den 49-Jährigen dazu bewogen hätten, sein Amt abzugeben. Zum einen wollte er sich vor dem Rentenalter noch einmal beruflich umorientieren, immerhin werde er nächstes Jahr 50. Zum anderen habe es auch Differenzen zwischen ihm und der Geschäftsleitung gegeben. Diese seien aber letztlich nur der Auslöser gewesen, sich nach etwas Neuem umzuschauen, erklärt Hölting.

Rückblickend sei er schon ein wenig stolz auf das, was er in Wasserburg erreicht habe. „Vorher gab’s hier nichts, was mit offener Jugendarbeit zu tun hatte und jetzt haben wir ein recht stabiles Angebot. Das ist schon etwas, was nicht selbstverständlich ist”, so Hölting.

Was ihm besonders gefallen habe, sei die Unterschiedlichkeit der zahlreichen Angebote gewesen. So gibt es immer wieder aktive Kulturgruppen, die zu Konzerten ins iNNSEKT einladen, aber auch mit den neusten Innovationen versuche man stets mitzugehen. So habe man Ende der 90er-Jahre zum Beispiel das erste Internetcafè Wasserburgs eröffnet. „Bei solchen Dingen waren und sind wir immer vorne dabei, damit die Jugendlichen uns auch als Angebot anerkennen und sich gerne an uns wenden.”

In den letzen drei Monaten Amtszeit gebe es noch ein paar Wünsche, die er gemeinsam mit den Jugendlichen realisieren wolle: Räumliche Umgestaltung und ein Graffiti-Projekt. Ab dem kommenden Jahr liege es dann in der Hand der Jüngeren, dies weiterzuführen und in die richtigen Bahnen zu lenken.

Interessenten gebe es schon ein paar, aber man könne sich immer noch bewerben. „Was wir brauchen ist jemand, der sich das mittel- oder langfristig vorstellen kann, weil pädagogische Arbeit dann Früchte trägt, wenn sie auf einen längeren Zeitraum angelegt ist”, so Hölting. Eigenverantwortung und Selbständigkeit seien ebenso essentiell. Auch solle man selbst kreative Ideen haben und den nötigen Elan, diese auch in Eigenregie umzusetzen.

Interessenten können sich bei Klaus Schindler vom AWO Kreisverband Rosenheim (Tel.: 08031/35 702 45 oder Mail:  klaus.schindler@awo-rosenheim.de) melden.

Höltings Wunsch für die Zukunft der Wasserburger Jugendarbeit formulierte er klar und deutlich: „Ich wünsche mir, dass die Grundlagen, die ich gelegt habe, eine vernünftige Basis sind für die Kollegen, die das fortführen.”

 

MP




Mit 100 Sachen durch Steinhöring?

In der Nacht zum heutigen Freitag führte die Polizei in Steinhöring eine Geschwindigkeitsmessung per Lasermessgerät durch. Ein 41-Jähriger aus Wasserburg hatte damit wohl nicht gerechnet: Er war mit seinem Pkw bei erlaubten 50 km/h ohne Zeit und mit über 100 km/h in der Ortschaft unterwegs …

Ihn erwarten nun ein saftiges Bußgeld, Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und ein Fahrverbot.

 




Buntes Programm beim Herbstmarkt

„Haag Aktiv” veranstaltet beim Haager Herbstmarkt am Sonntag ab 12.30 Uhr eine große Oldtimer-Show, ein historisches Dreschen und eine Löschvorführung wie anno dazumal. Die Oldtimer (Autos, Motorräder und Fahrräder) sind auf der gesperrten Hauptstraße, in der Wasserburger Straße, Münchener Straße und am Marktplatz zu bewundern.

Das historische Dreschen findet am Bräuhausplatz von 13 bis 17.30 Uhr statt. Alte Traktoren sind hier natürlich auch vor Ort.

Mit einem alten Löschzug rückt die Haager Feuerwehr an. Am Bräuhausplatz finden in regelmäßigen Abständen Lösch- und Dreschvorführungen statt.

Flanieren kann man an diesem Nachmittag gemütlich über die gesperrte Hautpstraße. Die geöffneten Haager Geschäfte warten mit tollen Angeboten auf ihren Besucher.
Die Gemeinde Haag bietet um 14, 15 Uhr und 16 Uhr Schloßturmführungen an.

Für die Kinder findet um 12 Uhr eine eigene Führung mit anschließender Märchenstunde im Schlossturm statt.

 

 




Verkehr unter der Lupe

Im Rahmen einer Verkehrsuntersuchung führt die Stadt Wasserburg von Dienstag, 17. September, bis Donnerstag, 19. September 2019, eine Verkehrszählung im Kreuzungsbereich Untere Innstraße (Foto) und Landwehrstraße durch. Die Zählung erfolgt durch ein beauftragtes Verkehrsplanungsbüro. Für die Erhebung werden kleine Kameras montiert.

Deren Aufzeichnungen sind im Nahbereich stark verpixelt, so dass etwa Gesichter nicht erkennbar sind. Der Datenschutz bleibt bei diesem andernorts schon vielfach angewandten Verfahren also jederzeit gewahrt.




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Freitag, der 13. September, der 256. Tag des Jahres. Es läuft die 37. Woche. Das Wetter heute: Leicht bewölkt, bis 22 Grad! Sonnenaufgang: 6.44 Uhr. Sonnenuntergang: 19.28 Uhr. Zum heutigen Tag mal dieser Liedtext …

Noch sechseinhalb Stunden, jetzt ist es halb Acht.
Vor allen Dingen: Ruhig Blut und mit System und mit Bedacht.
Zunächst einmal anziehn – halt, vorher noch waschen!
Da find’ ich die Pantoffeln in den Schlafanzug-Taschen.
Das Telefon klingelt: „Nein, ich schwöre, falsch verbunden.
Ich bin ganz bestimmt nicht Alfons Yondrascheck.“
Noch viereinhalb Stunden.
Den Mülleimer raustragen, zum Kaufmann gehn.
Kopfkissen neu beziehen und Knopf an Hose nähen.
Tischdecke wechseln – ist ja total zerrissen.
Hat wahrscheinlich der kriminelle Dackel auf dem Gewissen.
Und wahrscheinlich war der das auch an der Gardine!
„Ankomme, Freitag, den 13. – um 14 Uhr, Christine
Ankomme, Freitag, den 13. – um 14 Uhr, Christine!“

Zum Aufräumen ist keine Zeit, ich steck alles in die Truhe.
Abwasch, Aschenbecher, Hemden – so, jetzt habe ich Ruhe.
Halt, da fällt mir ein, ich hatte ihr ja fest versprochen:
An dem Tag, an dem sie wiederkommt, wollte ich ihr etwas kochen!
Obwohl ich gar nicht kochen kann! Ich will es doch für sie versuchen!
Ich hab’ auch keine Ahnung vom Backen und back’ ihr trotzdem einen Kuchen.

Ein Blick in den Kühlschrank – drin steht nur mein Wecker.
Noch mal runter zum Lebensmittelladen und zum Bäcker.
Rein in den Fahrstuhl und Erdgeschoss gedrückt.
Der Fahrstuhl bleibt stecken, der Dackel wird verrückt.
Nach einer Dreiviertel-Stunde befreit man mich aus der Kabine –
„Ankomme, Freitag, den 13. – um 14 Uhr, Christine
Ankomme, Freitag, den 13. – um 14 Uhr, Christine!“

Den Dackel anbinden vorm Laden, aber mich lassen sie rein.
Ich kaufe irgendwas zum Essen und drei Flaschen Wein.
Eine Ente dazu – ich koche Ente mit Apfelsinen.
Für den Kuchen eine Backform, eine Handvoll Rosinen.
„Darf’s für 20 Cent mehr sein? Im Stück oder in Scheiben?“
„Ist mir gleich, ich hab’ das Geld vergessen, würden Sie’s bitte anschreiben?“

Ich pack alles in die Tüte, „Vorsicht, nicht am Henkel anfassen.
Sonst reißen die aus!“ Na, ich werd’ schon aufpassen!
Rabatz vor der Tür, der Dackel hat sich losgerissen.
Und aus purem Übermut einen Polizisten gebissen.
Da platzt meine Tüte, es rollt die Lawine.
„Ankomme, Freitag, den 13. – um 14 Uhr, Christine
Ankomme, Freitag, den 13. – um 14 Uhr, Christine!“

„Sind Sie der Halter dieses Dackels? Bitte mal Ihre Papiere!“
Das ist mir besonders peinlich, weil ich Papiere immer verliere.
Ich schimpfe, ich weine, ich verhandle und lache.
„Das kennen wir schon, komm’Se mit auf die Wache!“
Um die Zeit müsste die Ente schon seit zehn Minuten braten.
Und vielleicht wär mir der Kuchen ausnahmsweise geraten.

Und ich sitz’ auf der Wache, und das ausgerechnet heut’.
Dabei hab’ ich mich so unverschämt auf das Wiedersehen gefreut!
Vielleicht ist sie schon da, und es öffnet ihr keiner.
Jetzt ist’s zwanzig nach Vier, jetzt ist alles im Eimer!
Da fällt mein Blick auf den Kalender und da trifft mich der Schlag:
Heute ist erst der 12. und – Donnerstag!

Reinhard Mey 

Namenstag haben heute …

… Notburga, Tobias, Johann.

 

 

 

 




Showdown bei Flutlicht

Es ist angerichtet. Die gesamte Bayernliga-Süd wartet gespannt auf das Duell, die ganze Region fiebert darauf hin und in den Wasserburger Cafés gibt es diese Woche nur ein Thema: Das Spitzenspiel zwischen dem FC Pipinsried und dem TSV 1880 Wasserburg. Das Duell Erster gegen Zweiter elektrisiert seit Tagen die Fußballfreunde aus Nah und Fern. Der Medienrummel ist auch größer als normal, ein besonderes Spiel eben.

Dass es heute. Freitag, 19.30 Uhr, in der Wasserburger Altstadt zu diesem Showdown kommt, war vor der Saison so nicht zu erwarten. Die Löwen hatten als Aufsteiger – wie auch im Vorjahr – den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben. Da mit Torhüter Dominic Zmugg und Michael Barthuber lediglich zwei Neuzugänge in der Startformation stehen und ansonsten nur junge Spieler geholt wurden, die für die Zukunft aufgebaut werden, schien diese Zielsetzung vernünftig. Zumal der Kern des Kaders ansonsten zum Großteil aus Spielern besteht, die schon seit der Kreisliga dabei sind. So ist eine Mannschaft gewachsen, mit der sich Stadt und Altlandkreis identifizieren können, deren Heimspiele den größten Zuschauerzuspruch in der Region erfährt. Gegen Pipinsried haben die Löwen die Aktion „Tausend plus“ gestartet, mit der sie einen neuen Zuschauerrekord aufstellen wollen. „Wir freuen uns auf dieses Spiel, die Kulisse wird bestimmt hervorragend. Dass wir am elften Spieltag nur einen Punkt hinter Pipinsried liegen, war so nicht zu erwarten“, so Trainer Leo Haas.

Angesichts des Pipinsrieder Ausnahmekaders wäre so ein Gedanke wohl als zu vermessen eingeordnet worden. Der Verein aus dem Dachauer Hinterland hat nach dem Abstieg aus der Regionalliga eine Mannschaft zusammengestellt, die Fußballexperten mit der Zunge schnalzen lässt. 19 Spieler gingen, darunter zwar Feinfüße wie Kasim Rabihic (Türkgücü München), dafür wurden 18 Neue geholt. Und diese 18 Neuen haben es in sich. Angefangen mit Muriz Salemovic (ehemals Regionalliga beim FC Memmingen), der sich das Amt des Spielertrainers mit Fabian Hürzeler (60 München) teilt, konnte Manager Robert Plesche einen begnadeten Spielmacher und erfolgreichen Trainer (Aufstieg mit dem TSV Landsberg in die Bayernliga) in Personalunion verpflichten. Da ein Spielmacher nicht genug war, wurde mit Steffen Krautschneider vom FC Schweinfurt einer der begehrtesten Spieler Frankens verpflichtet. Der von Bayernligameister Türkgücü München verpflichtete Viererpack mit Torjäger Pablo Pigl (ehemals Erfurt), Neu-Kapitän Stephan Thee (Unterhaching, Osnabrück), Christoph Rech (Wacker Burghausen) und Luka Odak (Erfurt, Unterhaching) steht mit all seiner Profierfahrung stellvertretend für die Klasse dieses sagenhaft guten Bayernligakaders. Dass Odak bis zur Winterpause aus beruflichen Gründen pausiert, fällt nicht weiter ins Gewicht, da mit Fabian Müller vom Chemnitzer FC ein 208-maliger Zweitligaspieler während der Saison nachverpflichtet wurde. Diese Liste an Hochkarätern wäre beliebig fortsetzbar.

Nach zwei Unentschieden in den ersten drei Spielen kommt der FCP immer besser ins Rollen und ist bislang als einzige Mannschaft ungeschlagen. 5:1, 5:0, 5:0, 5:0 lauteten die letzten Ergebnisse. „Wir müssten eigentlich deutlich mehr Tore machen“, so Plesche, der dennoch mit dem Saisonverlauf äußerst zufrieden ist. Während die Pipinsrieder Social Media-Abteilung im Vorfeld der Begegnung mit kleinen Sticheleien die psychologische Kriegsführung begann, zollt Plesche den Innstädtern „höchsten Respekt“ und lobt die geleistete Arbeit des TSV in den letzten Jahren. Mit dem Selbstverständnis eines Topfavoriten stellt Plesche aber auch klar: „Wir fahren nach Wasserburg, um zu gewinnen“. Die Favoritenrolle wäre somit geklärt.

JAH




Im Notfall helfen können

Erste-Hilfe-Kurs

Laut einer Forsa-Umfrage der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) trauen sich 40 Prozent der Deutschen nicht zu, in einem Notfall Erste Hilfe zu leisten. 66 Prozent davon gaben als Grund an, nicht zu wissen, was in einem Notfall zu tun sei. 88 Prozent begründeten ihre Aussage mit ihrer Angst, etwas falsch zu machen oder die Situation zu verschlimmern. Die Johanniter-Unfall-Hilfe reagiert auf diese Zahlen jetzt mit einem neuen, digitalen und flexibleren Kurskonzept.

Thomas Fuchs, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Johanniter in Wasserburg fasst das neue Konzept „Fit in Erster Hilfe“ zusammen: „Durch die Entwicklung eines digitalen Erste-Hilfe-Baukastens und deutlich mehr interaktiven Elementen ist es uns möglich, im Kurs auf konkrete Beispiele und Erfahrungen unserer Kursteilnehmer einzugehen.“
Am 14. September, zum Tag der Internationalen Ersten Hilfe, startet das neue Kurskonzept der Johanniter. Das bedeutet: Egal, in welcher Region in Deutschland man einen Erste-Hilfe-Kurs der Johanniter besucht, ab diesem Zeitpunkt kann man das neue Kurskonzept erleben.

Thomas Fuchs ist überzeugt: „Unsere Erste-Hilfe-Trainings werden zeitgemäßer und praxistauglicher.“ Mit wenigen Klicks kann der Kursleiter Situationen simulieren und visuell darstellen. Im Zusammenspiel mit vielen praktischen Übungen sollen die Teilnehmenden sicher in der Anwendung der Ersten Hilfe werden, um später, während eines richtigen Notfalls, routiniert handeln zu können.
Erste Hilfe bei den Johannitern

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist einer der größten Anbieter von Erste-Hilfe-Kursen in Deutschland. 2018 haben 425.000 Menschen bei den Johannitern gelernt, anderen Menschen in Notsituationen zu helfen, davon mehr als 14.600 Kinder und Jugendliche in Schulen. Mit unseren Kursen wie Outdoor-Erste-Hilfe, Erste Hilfe am Kind und Individualangeboten können wir auch auf spezielle Zielgruppen eingehen.
Seit 2018 gibt es zusätzlich ein Angebot mit niedrigschwelligem Ansatz: Mit dem Konzept „Von Herzensrettern und Lebensrettern“ sollen schon Kinder und
Jugendliche an das Thema Herz-Lungen-Wiederbelebung herangeführt werden. Die Besonderheit dabei ist, dass die Trainings von dafür ausgebildeten Gleichaltrigen durchgeführt werden.

Mehr Informationen rund um das neue Kurskonzept und Kursangebot gibt’s ab 14. September unter wir-muessen-reden.johanniter.de.




Die Löwen ganz in Rot

Bereits in der vergangenen Saison entstand der Wunsch, die Erste Herrenmannschaft
der Wasserburger Fußballer mit einheitlichen Präsentationsanzügen auszustatten.
Natürlich sollten die Anzüge für die Wasserburger Löwen möglichst rot sein. Und zu
Rot passt bekanntlich auch die Sparkasse. Diese hat sich schnell bereit erklärt, den
Abteilungsleiter Kevin Klammer bei der Umsetzung der Idee mit einer Spende zu
unterstützen.

Die Sparkasse Wasserburg und die Wasserburger Löwen verbindet eine jahrelange
Partnerschaft, vornehmlich in der Förderung der Jugendarbeit. Die zusätzliche
Unterstützung für die Anschaffung neuen Ausgehkleidung haben sich die
Wasserburger Fußballer mit ihrer Leistung in den letzten Jahren redlich verdient.

Zwischenzeitlich sind alle Spieler und Trainer mit der neuen Präsentationskleidung
ausgestattet und können in einem einheitlichen Erscheinungsbild bei den Auswärtsaber
auch Heimspielen auftreten.

Das nächste Mal sicherlich zum Topspiel am morgigen Freitag gegen den FC Pipinsried um 19.30 Uhr im Altstadtstadion in Wasserburg.

Die Fußballer des TSV 1880 Wasserburg zeigen nicht nur auf dem Sportplatz eine tolle
Leistung. Auch im Bereich der Jugendförderung sind sowohl Spieler als auch Trainer
sehr engagiert. Das zeigte sich erst im August beim Fußballcamp der Löwen, an dem
über 70 Kinder aus Stadt und Altlandkreis teilnahmen. Das Jugendcamp wird von der
Sparkasse ebenfalls seit vielen Jahre unterstützt.

Die Spieler der Ersten Mannschaft der Abteilung Fußball des TSV 1880 Wasserburg
bedankten sich beim Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Peter Schwertberger,
für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung der neuen
Präsentationskleidung.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Roland Pressel (28. April 1969 – 10. September 2019). Seelengottesdienst am morgigen Freitag um 14 Uhr in der Pfarrkirche Gars, anschließend Urnenbestattung.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Seit drei Jahrzehnten Weltladen

Die Mitglieder des Trägervereins „Initiative Eine Welt“ feiern in diesem Jahre das 30-jährige Bestehen des Wasserburger Weltladens Am Weberzipfel 1. Weltläden haben das Ziel, den Welthandel fairer zur gestalten, und besonders den Produzenten von Rohstoffen (zum Beispiel Kakao, tropische Früchte, Kaffee  und vieles mehr) in den Ländern des globalen Südens für ihre Arbeit gerechte Löhne zu bezahlen, und Planungssicherheit beim Absatz ihrer Waren zu bieten.

Die Weltladenbewegung entstand in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts, als erschütternde Bilder von verhungernden Kindern in Bangladesh um die Welt gingen. Die Jugendorganisationen der Kirchen fühlten sich aufgerufen, dagegen etwas zu unternehmen. So entstand die Idee der „Hilfe durch Handel“ – die Geburtsstunde des Fairen Handels.

Im Oktober 1989 eröffnete eine Gruppe junger Leute, überwiegend aus der Katholischen Landjugendbewegung, im Pfarrheim in der Färbergasse einen Verkaufsstand mit fair gehandelten Waren. Zweimal in der Woche war er geöffnet.

Bald darauf folgte der Umzug in die Schustergasse, wo bereits ein kleiner „Weltladen“ entstand.

Der heutige Standort Am Weberzipfel wurde 1992 bezogen und sein heutiges, modernes Gesicht hat der Wasserburger Weltladen seit der letzten Renovierung im August 2011.

60 Mitglieder hat der Trägerverein, davon 40 Aktive, die sich in Arbeitskreisen organisieren: Die größte Gruppe sind die Verkäufer mit 26 Frauen und vier Männern. Weitere Arbeitskreise sind Lager, Schaufenster- und Ladengestaltung, Einkauf, Buchhaltung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Organisation und Verwaltung.

Die Mitarbeiter sind stolz darauf, dass es schon vor etlichen Jahren gelungen ist, die täglichen Öffnungszeiten von  9.30 bis 18.30 Uhr und samstags von 9.30 bis 15 Uhr zu halten. Das ist keine Selbstverständlichkeit für einen Weltladen, da das gesamte Personal ehrenamtlich arbeitet, und niemand mehr als vier Stunden pro Woche im Laden steht. Dafür werden drei Schichten am Tag benötigt.

 

 

Heute ist die Heimat für Versammlungen des Vereins das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirche, in der Mitgliederversammlungen und Verkäufertreffen abgehalten werden. Dort fand am 31.August auch die Feier zum 30-jährigen Bestehen statt, zu der der Verein aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, Mitglieder, Freunde und Geschäftspartner geladen hatte.

Anlässlich der Freude über die 30-jährige Erfolgsgeschichte des Ladens möchte das Team auch seinen Kunden eine Freude bereiten und gewährt in der Woche vom 16. – 21. September einen Jubiläumsrabatt von zehn Prouzent auf alle Waren

Und übrigens: Neue Mitarbeiter sind stets herzlich willkommen. Einfach im Laden nachfragen.

 




Trennung als Abenteuer meistern

Vom „Abenteuer Trennung“ spricht der Kinderschutzbund Rosenheim und Wasserburg und wendet sich dabei an Kinder, deren Eltern nicht mehr zusammenleben möchten. Damit soll diese für die Kinder besonders schwierige Situation nicht etwa verharmlost, sondern als eine Aufgabe gesehen werden, die gemeistert werden kann.

Andrea Gattinger und Jens Arimond erklären ihr Konzept: „Wir zeigen den Kindern auf, welche Stärken sie haben, anstatt nur die negativen Seiten zu beleuchten: Welche Abenteuer hast du in deinem Leben schon erlebt? Wie hast du sie gemeistert? Wie kann dir das auch jetzt helfen?“

 

An wen wendet sich die Gruppe?
An Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren, deren Eltern sich getrennt haben. Es spielt keine Rolle, wie lange die Trennung zurück liegt.

 

Warum macht eine solche Gruppe Sinn?
Dass die Trennung der Eltern ein Kind belastet, zeigt sich häufig auch in schulischen Leistungen oder schwierigen Alltagssituationen. Die Kinder haben wichtige Fragen, wissen aber nicht, wem sie sie stellen können. Die geschulten und sensiblen Gruppenleiter helfen ihnen, Antworten zu finden und Probleme zu lösen.

Was passiert bei den Gruppentreffen?
Das zweiköpfige Leitungsteam bereitet Abenteuerspiele in der freien Natur vor. Spielerisch wird dabei das Thema Trennung eingeflochten. Die Kinder fühlen sich in der Gruppe verstanden und lernen auch aus den Erfahrungen der Gleichaltrigen.

Wann und wo?
Die meisten Treffen finden im Garten des Bund Naturschutz in Wasserburg statt.

Los geht es mit einem Kennenlern-Treffen am 27. September um 16 Uhr. Die Kindergruppe trifft sich an fünf Freitag-Nachmittagen.

Müssen die Eltern etwas tun?
Beide Eltern müssen bereit sein, das Projekt zu begleiten. Ihnen werden auch individuelle Beratungsgespräche angeboten. Die Gruppenleiter unterliegen der Schweigepflicht.

 

Will mein Kind das überhaupt?
Beim ersten Kennenlern-Treffen stellen die Gruppenleiter sich und das Programm vor. Die Kinder entscheiden selbst und direkt vor Ort, ob sie mitmachen möchten oder nicht.

 

Was kostet das?
120 Euro inklusive eines Übernachtungs-Abenteuers. Auf Antrag sind Ermäßigungen möglich.

 

Wo kann ich mich informieren und mein Kind anmelden?
Bei Kursleiterin Andrea Gattinger unter der Telefonnummer 0170/ 3711774 oder per email an a.gattinger@kinderschutzbund-rosenheim.de.

 

© Foto: DKSB/ Susanne Tessa Müller




„Segen, Fluch und böse Omen”

Speziell zum Freitag, den 13., bieten die Erzählerin Ilona Picha-Höberth und die Stadtentdeckerin Irene Kristen-Deliano morgen eine besondere Führung an. Bei dieser Führung mit dem Titel „Segen, Fluch und böse Omen” geht es um okkulte Haussymbole und alte Schutz- und Abwehrzeichen.

Neben historischen Informationen über mittelalterliche Glaubensvorstellungen und magisches Denken werden auch hier wieder mysteriöse und spannende Geschichten über die Macht von Magie und Aberglaube zum Besten gegeben, die von geheimnisvollen Zauber-  und Bannsprüchen erzählen. Die Führung beginnt um 19.30 Uhr, Treffpunkt: Vor dem Gewandhaus Gruber (Schmidzeile 1).

Anmeldungen zu allen Führungen unter Telefon 08071/41 07 oder 93 157, per email: info@picha-hoeberth.com. Weitere Themen und Termine unter: www.picha-hoeberth.com




Eine Reise in die Mongolei

Im Caritas-Altenheim St. Konrad findet am Freitag, 20. September, von 15.30 bis 16.30 Uhr ein Diavortrag von Georg Rakowsky statt. Er zeigt Bilder „Einer Reise in die Mongolei”. Der Eintritt ist frei.




Die klimaschonende Stadt ist das Thema

Am heutigen Donnerstag findet um 19 Uhr im Cafesito im Bürgerbahnhof Wasserburg ein Gesprächsabend mit Dr. Marcel Huber, Bayerischer Staatsminister a.D., statt. Huber ist Initiator und Leiter der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der CSU Oberbayern.

Gefragt sind konkrete Ideen für eine Zukunft in einer lebenswerten, klimaschonenden Stadt: Was kann jeder einzelne von uns tun? Was kann die Stadt tun? Was können die Wirtschaft, die Vereine, die Schulen tun? – „City-Life-Balance“ kann nur gemeinsam geschaffen werden.

Eingeladen sind alle Interessierten, die sich austauschen, vernetzen und voneinander lernen wollen.




ADFC jetzt auch in Wasserburg

In den Paulanerstuben fand jetzt die Gründung einer Ortsgruppe des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) in Wasserburg statt. Die erste Versammlung traf auf reges Interesse aus Bevölkerung und Politik. Über 30 Interessierte hatten sich aufgemacht, um der Gründung beizuwohnen. Neben einigen Stadträten kam auch Zweiter Bürgermeister Werner Gartner, der spontan als Leiter bei der Wahl des Ortssprechers mithalf.

Die neu gewählte Doppelspitze aus Bernd Meerstein (rechts) und Bettina Knopp präsentierte unter Mithilfe zahlreicher anderer Ideengeber ein reiches Portfolio aus Konzepten und geplanten Aktionen.

Besonders hervorgehoben wurde der Anspruch, trotz der topologisch schwierigen Lage Wasserburgs, ein besseres Miteinander von Fahrradfahrenden und anderen Verkehrsteilnehmern zu finden. Dabei will man bei politischen Entscheidungsträgern und anderen Verantwortlichen Lösungen und Vorschläge vorbringen.

Da Wasserburg nun als erster Ort im Landkreis außerhalb der Stadt Rosenheim eine Ortsgruppe besitzt, gaben sich auch der amtierende Kreisvorstand Mario Stürzl aus Rosenheim und Uschi Feyrer-Ziob aus dem Landesvorstand die Ehre. Sie berichteten von ihren Erfahrungen bei Gesprächen mit Politik und Entscheidungsträgern.

In der anschließenden Diskussion zum Beispiel über den Radverkehr auf der Roten Brücke, führte Zweiter Bürgermeister Werner Gartner (Mitte) an, dass er sich neben Forderungen an den Stadtrat auch die Unterstützung des ADFC wünsche, wenn es darum gehe, mit der Bevölkerung kreative Lösungen für Radler und Fußgänger zu finden.

Das nächste Treffen ist in etwa einem Monat geplant. Dann werden erste Aktionen vorbereitet und weitere Inhalte diskutiert.

 




Umweltmobil in Wasserburg

Das Umweltmobil des Landkreises Rosenheim steht am Samstag, 14. September, von 9 bis 11 Uhr auf dem auf dem Parkplatz am Gries in Wasserburg. Zum Umweltmobil können grundsätzlich kostenlos alle Problemabfälle aus Haushalten gebracht werden, zum Beispiel Chemikalien, Farb-, Reinigungsmittelreste, Verdünner, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Haushaltsbatterien, Ölfilter, Leuchtstoffröhren, Säuren, Laugen.

Zu beachten ist:

• Problemabfälle können nur in geschlossenen Gefäßen, zur Sortiererleichterung möglichst in der Originalverpackung, angenommen werden, da sie vom Personal des Umweltmobils getrennt nach den einzelnen Abfallarten sortiert werden müssen. Diese Arbeit wird erheblich erleichtert, wenn Sie bei der Anlieferung genaue Angaben über die Art bzw. Herkunft der Abfälle machen können.

• Leere Behältnisse oder Gefäße mit eingetrockneter Farbe können zur Wertstoffsammlung gegeben werden.

• Sollte eine größere Menge an Laborchemikalien vorliegen, muss man sich erst mit dem Landratsamt (Telefon 08031/392 4306 oder -4312) in Verbindung setzen.

• Fixierbäder werden wie andere Problemabfälle nur in haushaltsüblichen Mengen beim Umweltmobil angenommen. Da Fixierbäder wiederverwertbares Silber enthalten, sollten diese bitte nicht mit Entwicklerflüssigkeiten vermischt werden.

• keine Problemabfälle vor dem Eintreffen des Umweltmobils an den Standorten abstellen. Giftstoffe können leicht in falsche Hände gelangen.

• Altöl wird nicht, auch nicht in Kleinmengen, angenommen werden. Verkaufsstellen von Motorölen (auch Kaufhäuser und Supermärkte) sind gesetzlich verpflichtet, Altöl in der Menge, in der bei ihnen Frischöl gekauft wurde, kostenlos zurückzunehmen.

• Kfz-Batterien und Dispersionsfarben werden ebenfalls nicht angenommen. Diese können am Wertstoffhof abgegeben werden.

Weitere Auskünfte erteilt das Landratsamt unter den Telefonnummern:
08031/392 4306 oder -4312.




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Donnerstag, der 12. September, der 255. Tag des Jahres. Es läuft die 37. Woche. Das Wetter heute: Wolkig, bis 19 Grad! Sonnenaufgang: 6.43 Uhr. Sonnenuntergang: 19.30 Uhr.

Namenstag haben heute …

… Maria, Gerfried.

 

 




Komm, spiel mit mir! Im Museum!

Ganz verspielt geht es im Museum Wasserburg in den nächsten Monaten zu. Am nächsten Mittwoch, 18. September, beginnt die neue Sonderausstellung mit dem Titel „Was wird denn hier gespielt? Zur Geschichte der Gesellschaftsspiele“.
Nervenaufreibende Kartenpartien, ein glückliches Händchen beim Würfeln oder ein unterhaltsamer Spieleabend mit Freunden – gespielt wird gerne, egal, ob Jung oder Alt. Das Museum Wasserburg zeigt bis zum 6. Januar Spiele aus vielen Jahrhunderten und bietet natürlich auch die Möglichkeit, selbst das Ein oder Andere auszuprobieren.

Unser Foto zeigt ein Angelspiel aus den 20erJahren.

Zur Ausstellung wird auch ein umfangreiches museumspädagogisches Programm angeboten.

Bereits die Römer kannten unterhaltsame Würfel- und Geschicklichkeitsspiele, um sich die Zeit zu vertreiben. Über die Jahrhunderte entwickelten sich immer komplexere Spiele, kunstvolle Spielkarten und amüsante Brettspiele. Bald zog das Glücksspiel in die Wirtshäuser ein. Mit der Industrialisierung wurde das Spiel eine Ware und Familienspiele überschwemmten in ungeheurer Vielzahl den Weltmarkt.

Ganz verspielt
An verschiedenen Stationen der Ausstellung können Spiele angespielt und ausprobiert werden. Daneben gibt es eine Spielwiese und einen Spieltisch, für alle, die tiefer einsteigen wollen.

Zur Sonderausstellung gibt es dieses Programm:

 

FÜHRUNGEN

Mit von der Partie sein: Ausstellungsführung
Sonntag, 29.9., 20.10.2019 und Montag, 6.1.2020 jeweils um 14.30 Uhr

Der historische Bogen spannt sich von den ersten römischen Spielsteinen über die kunstvoll gearbeiteten Brettspiele der alten Wasserburger Handelsherren bis zu den bunten, vielfältigen Spielewelten des 20. Jahrhunderts. Die Teilnehmer erfahren woher der „Puff“ seinen Namen hat, was die Wissenschaft unter „Spielen“ versteht und wer eigentlich das Monopoly erfand.

Komm, spiel mit mir! Familienführung
Mittwoch 30.10., Sonntag, 24.11.2019 und Sonntag, 5.1.2020 jeweils um 14.30 Uhr

Gemeinsam erkunden wir die Ausstellung. Wir entdecken neben den Spielen der Römer und Menschen im Mittelalter auch, womit Oma, Opa, Mama und Papa gerne gespielt haben. Im Anschluss bleibt Zeit, das ein oder andere Spiel auszuprobieren.

Führungen können auch gebucht werden unter 08071 / 92 52 90.

VERANSTALTUNGEN

Wir lassen uns in die Karten schauen! Schafkopfen lernen …


Sonntag, 17. November, um 14.30 Uhr, Gasthof Paulanerstuben, Marienplatz 9, Wasserburg

Franziska Honer führt in das Regelwerk des Schafkopfens ein, gibt Tipps für Anfänger und verrät auch den ein oder anderen Trick. Um Partien für vier Personen zusammenstellen zu können, wird um Anmeldung gebeten.

Anmeldung bis 14. November unter 08071 / 92 52 90

Mitspieler gesucht! Spieleabend mit alten und neuen Spielen …

Dienstag, 15. Oktober, um 19 Uhr, Gasthof Paulanerstuben, Marienplatz 9, Wasserburg

Neben den altbekannten Spielen wie Mühle, Dame und Kniffel, gibt es auch alte Spiele, die neu entdeckt werden wollen. Hierzu zählen das altägyptische Senet-Spiel, das Würfeln mit Astragalen oder die verbotenen Karten- und Glücksspiele, mit denen sich die alten Wasserburger die Zeit vertrieben. Gemeinsam mit den Wasserburger Spuiratzn werden wir sie einen Abend lang wieder auf den Tisch bringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das ist doch ein Kinderspiel! Schulklassen und Kindergruppen …

Gemeinsam durch die Ausstellung.

Raten, puzzeln, würfeln und erfahren, womit die alten Römer spielten, welche Spiele im Mittelalter beliebt waren und lernen, warum wir eigentlich so gerne spielen, zocken und gewinnen wollen. Natürlich entdecken alle auch Spiele, die man selbst gut kennt, und hören ihre Geschichte. Im Anschluss gestalten alle als Erinnerung unser eigenes Memory.

Zwei Euro pro Kind für Führung und Workshop, Anmeldung unter: 08071 / 92 52 90

Ins Spiel bringen. Ein eigenes Spiel erschaffen!

In den letzten Jahrzehnten hat es kein neues Wasserburg-Spiel mehr gegeben. Wie wäre es mit einem Memory, Quartett, Quiz oder einem Brettspiel, das die Innstadt aufgreifen würde? Die innovativsten, schönsten und kreativsten Entwürfe schaffen es in die Ausstellung. Sollte das Siegerspiel finanziell und technisch reproduzierbar sein, kommt es ins Weihnachtsgeschäft.

Einreichung bis 11. November 2019 im Museum Wasserburg




„Keine halben Sachen”

„Keine halben Sachen” – unter diesem Titel geben der Wasserburger 
Chor „Zappndudap” und die Wasserburger Hackbrett- und Geigenmusi am Samstag, 12. Oktober, 20 Uhr, im Festsaal des kbo-Inn-Salzach-Klinikums ein Benefizkonzert. Der Eintritt ist zwar frei, freiwillige Spenden gehen an Donum Vitae und die Wasserburger Tafel. Veranstalter ist der Rotary Club Wasserburg.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Ottilie Maierbacher (7. April 1936 – 7. September 2019). Beisetzung am Sonntag, 15. September, um 19 Uhr in Attel. Seelengottesdienst mit anschließender Urnenbestattung
am Montag, 16. September, um 14 Uhr in Attel.

Gisela Kellner (28. Dezember 1938 – 31. August 2019). Sterberosenkranz am Freitag, 13. September, um 19 Uhr in Rott. Wortgottesdienst mit anschließender Urnenbestattung am Samstag, 14. September, um 13 Uhr in Rott.

Karl Bauer (13. Februar 1941 – 7. September 2019). Aussegnung mit Sterberosenkranz am morgigen Donnerstag um 19 Uhr in Pfaffing. Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung am Freitag, 13. September, um 14.30 Uhr in Pfaffing.

Sejfo Sijamhodzic (2. 6. 1953 – 5. 9. 2019), Pfaffing. Die Beerdigung findet am heutigen Mittwoch in Bosnien statt.

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Ein Treffen mit der Mannschaft

Die Basketballerinnen des TSV Wasserburg haben ein Schmankerl für alle Fans: Wie jedes Jahr findet auch diese Saison eine Teamvorstellung statt. Los geht’s am Sonntag, 15. September, um 16 Uhr im BADRIA mit einem öffentlichen Trainingsspiel gegen Jezica Ljubljana, ein Erstligateam aus Slowenien. Dabei können auch die ersten Saisonkarten abgeholt werden, andernfalls werden sie im Innkaufhaus abzuholen sein.

Anschließend gibt es noch ein „Meet&Great” mit den Spielerinnen und Trainerinnen. Der Eintritt hierzu ist natürlich frei. Alle Spielerinnen schwitzen schon seit Tagen in der Halle, trainieren hart, freuen sich schon auf das erste öffentliche Spiel und hoffen, dass die Fans zahlreich in der Halle erscheinen.

 




Was ist bei einem Wildunfall zu tun?

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. Heute geht es darum, wie sich das Risiko eines Wildunfalls minimieren lässt und was nach einem solchen Unfall zu tun ist.

Die Experten der Fahrschule Eggerl: >>Gerade jetzt, wo die Tage kürzer und die Nebelfelder dichter werden, rückt das Thema der Wildunfälle unfreiwillig in den Fokus vieler Autofahrer. In den Dämmerungszeiten am Morgen und am Abend sind entlang der Straßen besonders viele Wildtiere aktiv. Da im Herbst und im Winter die Dämmerung und die Hauptverkehrszeiten oft zusammenfallen, werden in diesen Jahreszeiten überdurchschnittlich viele Unfälle mit Wildtieren registriert.

Das beste Mittel, um Wildunfälle zur vermeiden, ist eine an die Gegebenheiten angepasste Fahrweise. Vor allem im Bereich von Waldstücken und Zonen mit hohem Bewuchs sollte die Geschwindigkeit nach unten angepasst werden. Besonders gefährlich sind neu gebaute Straßen und solche, die weniger befahren sind. Hier sind die Tiere nicht an die Gefahr gewöhnt und halten sich verstärkt an und auf der Fahrbahn auf.

Beobachten Sie in solch gefährdeten Bereichen immer auch das Geschehen am Fahrbahnrand und rechnen Sie stets mit Tieren, die sich dort aufhalten. Ein Tier kommt dabei selten allein – sollten Sie beispielsweise ein Reh entdeckt haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass noch mehrere folgen werden. Wichtig ist in einem solchen Fall die sofortige Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit, wobei immer auch auf den nachfolgenden Verkehr geachtet werden muss. Da Wildtiere oft im Lichtkegel des Fahrzeugs verharren, sollten Sie das Fernlicht ausschalten, sobald sich ein Tier auf der Fahrbahn befindet. Durch lautes Hupen können Wildtiere oft von der Fahrbahn vertrieben werden. Wichtig: versuchen Sie nicht, die Situation durch ein Ausweichmanöver zu entschärfen. Das Risiko, einen Unfall im Gegenverkehr zu verursachen oder von der Fahrbahn abzukommen ist dabei viel zu hoch! Im Zweifel zählt ein Menschenleben stets mehr als ein Tierleben und auch der zu erwartende Schaden am Fahrzeug ist bei einem Wildunfall meist geringer als die Bruchfahrt in den Graben. Zudem zahlen Versicherungen in der Regel nicht für Schäden, die nach einem Ausweichmanöver entstanden sind. Sollte sich also ein größeres Tier vor Ihnen auf der Fahrbahn befinden hilft nur eines: das Lenkrad festhalten und stark bremsen.

Sollte ein Zusammenstoß unvermeidbar gewesen sein, müssen Sie in jedem Fall anhalten und die Unfallstelle absichern. Das heißt: Warnblinklicht einschalten, Warnweste anziehen und das Warndreieck aufstellen. Dieses bauen Sie am besten am Auto auf und tragen es sichtbar vor sich her, um es außerorts zirka 100 Meter vor der Unfallstelle aufzustellen. So sind auch Sie selbst am besten vor einem Folgeunfall geschützt.

Falls gefahrlos möglich, können Sie tote Tiere von der Fahrbahn entfernen. Außerdem ist bei einem Wildunfall stets die Polizei oder, falls bekannt, der zuständige Jagdpächter zu verständigen. Diese stellen auch eine Wildunfallbestätigung aus, die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können. Dokumentieren Sie falls möglich die Situation und die Schäden am Fahrzeug fotografisch, um die Regulierung des Schadens zu erleichtern. Unfallschäden mit Haarwild werden in der Regel von der Teilkasko-Versicherung übernommen. Verlassen Sie die Unfallstelle erst, wenn alles nötige abgeklärt und die Fahrbahn wieder freigeräumt ist. In keinem Fall dürfen Sie getötete Tiere mit nach Hause nehmen. Sie machen sich der Wilderei schuldig und damit strafbar!<<

 

Fahrschule Eggerl:

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 




Es wird wieder „himmlisch”

Jetzt nach den Ferien wird es wieder „himmlisch” in Wasserburg: Die Heaven Singers, der Chor um Christopher Rakau, beendet seine Sommerferien und startet klangvoll in das nächste Gospel & More-Jahr. Die Proben finden ab morgen wieder jeden Donnerstag in der Aula der Mittelschule am Klosterweg statt. Wer Interesse am Singen und einer Chorgemeinschaft hat, ist herzlich zur Probe eingeladen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Auch die Young Heaven Singers und die Heaven Singers Kids starten weiter durch  – wer hier Lust hat mitzumachen …

… schreibt für nähere Infos bitte an

Cr@wasserburger-Klavierstudio.de

Gemeinsam mit den „Großen” werden die jungen Sängerinnen und Sänger bereits am Sonntag, 13. Oktober, auch wieder auf der Bühne stehen:

Mit und zugunsten von „Matulong” gestaltet der Pianist und Chorleiter Christopher Rakau ein Benefizkonzert im Ballsaal in Rosenheim.

Reich, reicher – hilfreich: Matulong! Mit Herz und Musik wird das Children’s Hospital und das Waisenhaus Kaisahang Buhay Foundation auf den Philippinen unterstützt.

Ergänzt wird der musikalische Rahmen durch eine Tanzeinlage der philippinischen Tänzer von Tres Heranas. Beginn des Konzertes ist um 18 Uhr.

Karten gibt es ab 17.30 Uhr an der Abendkasse oder über das Ticketcenter Rosenheim.

Weitere Infos:

www.the-heaven-singers.blankmusic.org

www.matulong.com

sr

 

 

 

 




Ohne Schmerzen besser trainieren

Ein Vortrag zum Thema „Schmerzfreie Muskeln trainieren besser – Aromatherapie, mehr als nur gute Düfte “ findet am Montag, 23. September, im Sportpark Fit & Fun in Wasserburg statt. Der Heilpraktiker, Aromatherapeut und Intensivkrankenpfleger Claus Maier bietet mit der Aromatherapie eine ganzheitliche, natürliche, individuelle Therapie an. Seit 18 Jahren hat er als Intensivkrankenpfleger bei hunderten von Patienten ätherische Öle mit großem Erfolg angewandt.

Es geht darum, dem Muskelkater vorzubeugen und ihn zu behandeln sowie muskuläre Probleme in den Griff zu bekommen. Gut vorbereitete Muskeln wachsen besser und haben ein geringeres Verletzungsrisiko. Schmerzhafter Muskelkater ist lästig. Verspannungen und Zerrungen sind hinderlich beim Training.
Diese Probleme kann man schnell mit Hilfe von ätherischen Ölen in den Griff bekommen.

Aromatherapie ist kein Wellness sondern eine adäquate, natürliche Behandlungsmethode. Warum Majoran und Ingwer nicht nur in die Küche gehören, und welche weiteren ätherischen Öle Balsam für die Muskeln sind, wird bei dem Vortrag erläutert.

Der Vortrag findet am Montag, 23. September, um 19 Uhr statt und dauert Dauer zirka eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung unter 08071/92650 ist erforderlich.




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Mittwoch, der 11. September, der 254. Tag des Jahres. Es läuft die 37. Woche. Das Wetter heute: Bedeckt, bis 19 Grad. Sonnenaufgang: 6.41 Uhr. Sonnenuntergang: 19.32 Uhr. Unser Zitat zum heutigen Mittwoch …

Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens.

Dalai Lama (der gegenwärtige 14. Dalai Lama ist der buddhistische Mönch Tenzin Gyatso, geb. 1935)

Namenstag haben heute …

… Helga, Felix, Regula, Louis.

 

 




Spitzenspiel in Wasserburg

Leichte Nebelschwaden ziehen über dem Inn herauf. Die Sonne versinkt hinter dem Dach der Realschulturnhalle. Abenddämmerung macht sich breit. Dann gehen am Sportplatz an der Landwehrstraße die Flutlichter an und die Altstadt erwacht zum Leben. 19.30 Uhr. Es ist Showtime. Die Löwen spielen und die Zuschauer strömen in Massen ins Stadion. Das absolute Spitzenspiel der Bayernliga-Süd steht an:

TSV 1880 Wasserburg gegen den FC Pipinsried. Erster gegen Zweiter. David gegen Goliath. Hier die Übermannschaft aus dem Dachauer Hinterland, da der furiose Aufsteiger aus Wasserburg.

 

Die Begegnung, die kommenden Freitag an der Landwehrstraße ansteht, elektrisiert die Fußballfreunde in Wasserburg und Altlandkreis. „Wir sind froh, dass wir unseren treuen Zuschauern so ein Spiel bieten können“, so Abteilungsleiter Kevin Klammer, der auch auf Unterstützung aus der Region hofft. Es haben sich bereits zahlreiche Vereine angekündigt, die diese Begegnung verfolgen werden. Auf Grund der großen Nachfrage haben die Löwen die Aktion „Tausend plus“ gestartet, mit der sie das Spiel bewerben. Die Zuschauer werden gebeten, bereits zeitig zu kommen, da mit einem großen Andrang zu rechnen ist.

 

JAH

 

 




Am Donnerstag warnt „MoWaS”

In weiten Teilen Bayern wird am kommenden Donnerstag, 12. September, die Warnung der Bevölkerung geprobt. Dazu wird ab 11 Uhr das Sirenenwarnsystem getestet und ein Heulton von einer Minute Dauer ausgelöst (wir berichteten). Stadt und Landkreis Rosenheim werden sich mit dem Modularen Warnsystem, kurz „MoWaS” an dieser Übung beteiligen, da es hier keine Sirenen mehr für die Bevölkerungswarnung gibt.

Dazu wird über die kostenlose Smartphone-App „NINA“ ein Probealarm für Stadt und Landkreis Rosenheim herausgegeben. Dieser wird per Push-Nachricht auf Smartphones und Tablets geschickt. Die Daten werden vom Modularen Warnsystem eingespeist.

Nach Ende des Kalten Krieges wurde das Zivilschutz-Sirenennetz weitgehend abgebaut. Ein bundesweites Warnsystem mit Weckeffekt, das Bürgerinnen und Bürger jederzeit auf Gefahren aufmerksam macht, steht seitdem nicht mehr zur Verfügung. Das „Modulare Warnsystem“ soll diese Lücke schließen. Warnmeldungen werden durch die Lagezentren von Bund und Ländern, aber auch durch die Katastrophenschutzbehörden in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie durch die Integrierte Leitstelle Rosenheim erstellt.

Stadt und Landkreis Rosenheim haben sich im Sommer 2018 bei „MoWaS” angemeldet. Die Katastrophenschutzbehörden in Stadt und Landkreis Rosenheim raten, die App „NINA“ kostenlos herunterzuladen.

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Simon Oberhuber (12. April 1935 – 28. August 2019). Seelengottesdienst ist am  Dienstag, 17. September, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Konrad mit anschließender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof am Herder in Wasserburg.

Rosemarie Lippert (6. August 1940 – 8. September 2019). Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung ist am Freitag, 13. September, um 14 Uhr in Edling.

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Glaube an dich selbst!

Heute stellen wir Flügelspielerin Manuela Scholzgart von den Wasserburger Basketball-Damen vor. Sie trägt die Trikotnummer 22 und bereichert das Team nicht nur durch ihr Talent für den Basketball, sondern auch mit ihrem Wesen. Sie hat schon als kleines Mädchen gerne Sport gemacht, geturnt, getanzt, Fußball gespielt und immer nach ihrem Turnunterricht waren die Basketballer in der Halle. So kam es dazu, dass Manu die Sportart ausprobierte, für sich entdeckt hat und auf Dauer dabei geblieben ist.

Die gebürtige Wasserburgerin spielt seit sie vier Jahre alt ist Basketball und ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Manu ist bereits die neunte Saison beim TSV 1880 Wasserburg dabei und steht trotz vieler Verletzungen immer noch auf dem Feld.

„Ich bin einfach nur wahnsinnig glücklich, überhaupt noch die Chance zu haben, auf so einem hohen Niveau spielen zu dürfen. Ich hatte bereits zwei Kreuzbandrisse und gerade nach dem zweiten Kreuzbandriss, gab es einige Leute, die mir gesagt haben, dass ich es nicht mehr zurück aufs Feld schaffen werde, schon gar nicht auf Erst- oder Zweitliganiveau,” schildert Manu.

„Sie haben mich gefragt, warum ich das denn überhaupt mache, wo ich doch eh immer wieder verletzt bin und so wenig Chancen auf Erfolg habe? Das alles war für mich Motivation. Motivation, zu zeigen, dass es auch mit zwei Kreuzbandrissen geht, dass man als Underdog durchaus Chancen hat, wenn es nur eine einzige Person gibt, die daran glaubt: Man selbst.“

Eine schöne Message von der 19-Jährigen, die offensichtlich eine Kämpferin ist und nicht nur sich selbst, sondern auch das Team möglichst weit nach oben bringen möchte. Manu strebt stets nach Weiterentwicklung und geht über ihre Grenzen hinaus, trotzt der Zweifler. Sie trainiert hart.

„Unzählige extra Stunden in der Halle, im Fitnessstudio, auf der Laufbahn, beim Joggen, usw. haben sich für mich bezahlt gemacht und ich denke, jeder kann es nach oben schaffen, wenn er/ sie es nur wirklich will und ein bisschen Talent mitbekommen hat. Der Rest sind stundenlange Arbeit.“

Ganz nebenbei schafft sie auch noch den Spagat zwischen Bundesliga- und Bayernligaspielerin, Coach, Pressewart und Studentin. „Natürlich ist es anstrengend und mein Tag ist ziemlich durchgetaktet. Aber ich mache es ja gerne und habe es mir selbst ausgesucht. Und solange ich mich an meinen Terminplaner halte, bleibt mir auch noch genügend Zeit für meine Freunde”, schmunzelt Manu.

Manu möchte mit ihrem Team so weit wie möglich oben mitspielen und Allen zeigen, was die Mädels vom TSV Wasserburg drauf haben. Mit ihrer Einstellung, dem Ehrgeiz und Fleiß sollte diesem Vorhaben nichts im Wege stehen.

jb




MEGGLE-Kamin wird zurückgebaut

Mit 94 Metern war er jahrzehntelang ein Blickfang: Der MEGGLE-Kamin. Seit einigen Tagen wird dieser zurückgebaut – denn längst ist der Kamin ohne Funktion. Ob von den Bundesstraßen 304 oder 15, von einigen Gipfeln der Voralpen oder manchmal sogar aus dem Flugzeug beim Landeanflug auf den Münchner Flughafen. Der Kamin auf dem Werksgelände der Molkerei MEGGLE ist schon aus der Ferne sichtbar und prägt das äußere Erscheinungsbild von Wasserburg.

Seit 1976 steht das 94 Meter hohe Wahrzeichen der Molkerei in der Megglestraße. Damals, zu Zeiten des alten MEGGLE-Kraftwerks, war ein möglichst hoher Kamin von Nöten. Das neue Kraftwerk wird längst mit Erdgas betrieben – der MEGGLE-Kamin war ab 1999 nur noch sporadisch in Betrieb, seit 2013 gar nicht mehr.

Seitdem investierte MEGGLE viel Geld in die ständige Instandhaltung und Sanierung des Turms, insgesamt Kosten im sechsstelligen Bereich. Auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen entschied sich das Unternehmen, den Kamin kontrolliert zurückzubauen. Die dadurch eingesparten Kosten werden wieder in das Werk in Wasserburg investiert.

Schon oft hat sich das Erscheinungsbild der Wasserburger Molkerei verändert – mit dem Kamin-Rückbau geht das Unternehmen erneut mit der Zeit. Durch die Sprühtürme und Milchtanks bleibt die MEGGLE-Skyline aber weiterhin sehr markant. Dennoch verschwindet ein Wahrzeichen Stück für Stück, denn der Turm wird von oben nach unten abgetragen. Die MEGGLE-Mitarbeiter können sich Steine des Kamins, also ein Stück Geschichte, als Andenken sichern. MB

Foto oben: Ein letzter Blick auf die MEGGLE-Skyline mit Kamin aus Edling. Seit der vergangenen Woche ist die silberne Haube an der Kaminspitze schon Geschichte.

 




Dritter Sieg im dritten Auswärtsspiel

Im dritten Auswärtsspiel der dritte Zu-Null-Sieg der Haager: Mit 3:0 siegte der TSV am Wochenende gegen Kraiburg II. Die Gäste hatten im Torabschluss oft mit dem durch Dauerrege tiefen Geläuf zu kämpfen. Kraiburg zeigte eine kämpferisch starke Leistung. Am Ende setzt sich der TSV aber deutlich durch.

Die Bergkopfler begannen stark, hatten aber im Abschluss immer wieder Probleme mit den Platzverhältnissen. Allein Altin Gashi hatte in der Anfangsviertelstunde zwei Großchancen, bei denen er auf Torwart Martin Weber zulief, aber wegen des tiefen Platzes hängenblieb. Manuel Stadlmayr hatte in der 17. Minute die große Chance, den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Er legte den Ball an dem Haager Schlussmann Valentino Mierschke vorbei, aber Manuel Märkl klärte im letzten Moment mit einer Grätsche.

Zehn Minuten später schoss Gigi Pala nach einer Kombination mit Sepp Blabsreiter aus 15 Metern halb links knapp über das Tor der Gastgeber. Die Gäste blieben weiter am Drücker. In Spielminute 32 ließ Altin Gashi im Strafraum auf links seine Gegenspieler stehen und schoss überlegt zum erlösenden 1:0 für Haag ab. Zwei Minuten später war der Doppelschlag des TSV komplett. Lim Gashi behaupte sich mittig in der Box und schoss hoch und wuchtig zum 2:0 ein. Die Bergkopfler hatten die Begegnung nun absolut im Griff. Bis zum Halbzeitpfiff gab es nur noch Halbchancen.

Die zweite Spielhälfte begann turbulent – hüben wie drüben. Stadlmayr (47.) verlängerte einen Pass knapp links am Pfosten vorbei. Nach einem Zuspiel von Flo Bernhard scheiterte Altin Gashi (48.) wieder einmal an Weber. Dann gab’s eine Glanzparade von Mierschke gegen einen Schuss von Jonas Pichlmeier (50.).

Das Spiel ging hin und her. In der 55. Minute folgte eine Rechtsecke, getreten von Dominik Draganovic. Daniel Huber war zur Stelle und markiert mit einem Kopfball das 3:0 für die Gäste. Haag brachte nun etwas Ruhe in das Spiel. Dann tauchte Manuel Freiberger (64.) allein vor Mierschke auf, aber dieser klärte. Kraiburg gab nicht auf und kämpfte tapfer weiter. Weber konnte sich bei einem Hammerfreistoß von Draganovic (67.) aus über 30 Metern mittig auszeichnen. Die Partie verlor dann an Fahrt. Ein Kopfball von dem Kraiburger Michael Görgner (73.) über das Tor und ein Pfostentreffer von Pala (75.) waren noch nennenswert. Das Spiel war spätestens ab der 80. Minute entschieden. In der Schlussminute scheiterte Altin Gashi erneut an Weber.

Am Ende gewinnen die Haager mit 3:0, wenn auch das Resultat klarer als das Spiel war. Man muss den Kraiburgern Respekt zollen, da sie sich nie hängen ließen. Zu dem war das Spiel – vor allem bei diesen Platzverhältnissen – auf einem fairen Niveau.

Nächste Spiele:

Samstag, 14. September 2019, 14 Uhr TSV Haag – SG SpVgg Zangberg II/TSV Ampfing III

Sonntag, 22. September 2019, 13 Uhr SV Schwindegg II – TSV Haag

Donnerstag, 03. Oktober 2019, 15.30 Uhr TSV Haag – FC Welling