Betrug per Fax

Betrug per Fax – Firmen und Privatpersonen sind betroffen! Das meldet die Polizei Wasserburg am heutigen Donnerstagvormittag. Neuesten Erkenntnissen zufolge seien dabei aktuell ausländische Anwaltsschreiben im Umlauf, die sowohl an Privatleute, als auch bei Firmen per Fax zugestellt werden, so die Beamten …

Ein Beispiel:

Im Schreiben wird seitens eines „kanadischen Anwalts“ kundgetan, dass ein angeblicher Verwandter des Empfängers im Ausland verstorben wäre. Der Verstorbene hätte hierbei eine noch „nicht beanspruchte Spareinlage“ in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar offen.

Des Weiteren wird erläutert, dass der Empfänger einen Anspruch auf den Geldbetrag erheben kann, wenn er sich in die „Versicherungspolice“ eintragen lässt. Diesbezüglich wird der Empfänger gebeten, sich an eine bestimmte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer zu wenden.

Die Wasserburger Polizei rät dringend davon ab, auf das Schreiben zu antworten, da sich zweifelsfrei eine betrügerische Absicht dahinter verberge …

 

 




Gedenken an die Opfer

Der gestrige 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Gestern vor einem Jahr wurde in Wasserburg das zentrale, städtische Mahnmal eingeweiht. Dieses erinnert an all jene „Wasserburgerinnen und Wasserburger“, die Opfer des nationalsozialistischen Unrechtsregimes geworden sind. Hierzu wurde auf der Rasenfläche des Heisererplatzes ein Denkmal errichtet, das aus 62 Stelen mit trapezförmigem Querschnitt besteht. Anstelle der corona-bedingt verschobenen Gedenkfeier hat die Stadt Wasserburg gestern am Denkmal für die Wasserburger Opfer des Nationalsozialismus eine Schale niedergelegt.

Die Stadt hat folgende Veranstaltungen und Vorhaben für das Jahr 2021 geplant:

  • Die Gedenkfeier zum 27. Januar mit einem Vortrag zu Attel und Gabersee im Nationalsozialismus wird nachgeholt, sobald dies wieder möglich ist.
  • Pädagogische Materialien zum Besuch des Denkmals durch Schulklassen werden derzeit erarbeitet. Diese sind bereits fast fertig gestellt. Die Arbeitsblätter für verschiedene Altersgruppen werden noch im Frühjahr auf dieser Webseite frei zugänglich gemacht. Hierzu werden dann auch Fortbildungstermine für Lehrerinnen und Lehrer vom Stadtarchiv angeboten.
  • Ebenfalls im Frühjahr wird es eine Preisauslobung der Stadt Wasserburg geben, die weitere Forschungen zur NS-Zeit Wasserburgs fördert.

Quelle / Fotos: Stadt Wasserburg




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Donnerstag, der 28. Januar und der 28. Tag des Jahres. Es läuft die vierte Woche. Das Wetter heute: Regnerisch, windig, abends bis acht (!) Grad! Sonnenaufgang ist um 7.43 Uhr. Sonnenuntergang ist um 17.03 Uhr. Eine alte Bauernregel besagt …

Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.

Namenstag haben heute:

Manfred, Thomas, Karl, Karolina.

 




Als plötzlich ein Pferd im Laden stand

Es gilt beinahe schon als Wahrzeichen in der Altstadt: Das Geschäft für Tabakwaren an der Ecke Postgasse/Salzsenderzeile. Nach einem Vierteljahrhundert reicht der ehemalige Chef Andreas Egger den Stab weiter an seine Nachfolgerin. In der Wasserburger Stimme erzählt der Mühldorfer, der ohne auch nur einen Tag Urlaub zu nehmen stets mit seiner Frau Mechthild hinterm Tresen stand, über emotionale Momente, hungrige Hunde und den Tag, als ein Ross ihn besuchte…

Angefangen hat alles damit, dass Andreas Egger (68) in der Mühldorfer Zeitung auf eine kleine Anzeige stieß „Tabakladen in Wasserburg zu kaufen.“ Und weil er am Wochenende oft mit seiner Gattin nach Wasserburg gefahren ist, hat er die Altstadt lieben gelernt. „Ich kannte das Geschäft sogar“, berichtet der Mühldorfer; „hab selbst dort ab und zu Pfeifentabak gekauft. Da war sofort eine Verbindung da.“ Also packte  Egger die Gelegenheit gleich beim Schopf und übernahm zusammen mit seiner Frau Mechthild (67) am 1. Januar 1996 das Geschäft..

 

Der frischgebackene Tabakhändler staunte, wie alt sein neuer Laden war. „Einmal war eine amerikanische Familie bei uns, die Urlaub hier machten und deren Urgroßeltern aus Wasserburg stammten“, erinnert sich Egger. Sie hatten eine Fotografie bei sich, die um 1900 entstanden ist und auf der das Geschäft zu sehen war, das damals schon Tabakwaren verkaufte.

 

„Ob arm oder reich, alt oder jung – unsere Kundschaft war bunt gemischt“, sagt der 68-jährige. Es kamen sogar Leute wegen einer bestimmten Tabakmischung bis aus München. Eine Zeit lang haben die Eggers auch Indianerschmuck, Gürtel und Schnallen verkauft, sodass auch Mitglieder eines örtlichen Westernclubs bei ihm Kunden waren. Und so kam es, dass er an einem Samstag, als er gerade die Waren sortierte, ein Schnauben hörte. Tatsächlich: Als Egger sich umdrehte, stand da zur Hälfte ein Pferd im Geschäft, dessen Reiter einer aus dem Westernverein war. Klar, wurde auch der bedient.

 

Nicht nur ein Pferd. Auch die Hunde der Kunden zog es magisch in den Laden. Denn Egger hatte immer Leckerlis für die Vierbeiner bereit, die bald den Weg alleine fanden. „In all der Zeit haben wir eine richtige Bindung zur Kundschaft aufgebaut“, blickt der 68-Jährige mit etwas Wehmut zurück, „ wir waren in manchen Fällen fast schon Familienmitglieder und Seelentröster.“ So kam es auch, dass vielen Kunden die Tränen in den Augen standen, als der Mühldorfer ihnen erzählte, dass er sich zurückzieht. Egger: „Ich konnte mich wegen des Lockdowns gar nicht richtig verabschieden und möchte mich deshalb an dieser Stelle herzlich für die Treue meiner Kunden bedanken.“

 

Derzeit führt er „ein Lotterleben“, schmunzelt Egger. Aber sobald das wieder möglich ist, möchte er mit seiner Frau im VW-Bus viele Ausflüge unternehmen. „Der Bully ist mit Schlafplätzen und Kochgelegenheiten voll ausgerüstet“, sagt der Rentner, „ich habe ihn erst vor einem Jahr gekauft, aber wegen der Einschränkungen noch nicht gebraucht.“

 

Den Traditionsladen weiterführen wird Christine Wiesmann (47) aus Garching an der Alz. „Ich habe durch einen Vertreter erfahren, dass Herr Egger in Rente geht und habe mich gleich vorgestellt“, sagt Wiesmann. Weil sie selbst einen Tabakladen in Garching führte, dessen Pachtvertrag gekündigt wurde, war sie sich mit Egger schnell einig. Die gegenwärtige Lage erleichtert zwar nicht das Geschäft, aber die 47-Jährige hofft, dass sie bald öffnen kann. Bis dahin können die Kunden per Telefon bestellen und ihre Waren dann abholen.

 

„Das ist wirklich ein Traumladen“, betont Wiesmann, „ich freu mich wahnsinnig darauf.“ Und – ganz wichtig: „Alles bleibt, wie es ist – ich werde nichts modernisieren…“

 

CF

 

Foto ganz oben: Bei der Übergabe des Tabakladens (von rechts): Andreas Egger, Neu-Inhaberin Christine Wiesmann und Mechthild Egger.

 




Für Gaffer Strafen noch verschärft

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und -Mythen auf. Heute geht es um die Strafen fürs Gaffen – die zum Jahreswechsel noch verschärft wurden.


>>Trotz umfangreicher Aufklärungskampagnen von Polizei, Medien und ADAC ist das Phänomen des Gaffens nach wie vor ein Problem auf deutschen Straßen. Immer wieder fühlen sich Schaulustige durch die Möglichkeiten ihrer Smartphones dazu ermuntert, Unfälle und verunglückte Personen zu filmen. Das verletzt nicht nur die Würde der betroffenen Personen, sondern behindert oftmals auch die Rettungsarbeiten. Die dadurch verlorenen Sekunden können in Notfallsituationen über Leben und Tod entscheiden.

Deshalb wird das Gaffen auch hart bestraft. Im „günstigsten“ Fall wird es als Ordnungswidrigkeit eingestuft und mit einer Geldbuße zwischen 20 und 1000 Euro geahndet. Wer verunglückten Personen nicht hilft, obwohl dies zumutbar wäre, erfüllt den Straftatbestand der Unterlassenen Hilfeleistung (§323c Abs. 1 StGB). Diese wird ebenso wie die Behinderung von Helfern mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bedroht.

Wer unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder verbreitet und dadurch „die Hilflosigkeit einer anderen Person zur Schau stellt“ wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Seit dem 01. Januar 2021 gilt dies auch für Aufnahmen von verstorbenen Personen (vgl. §201a Abs. 1 StGB). Allein das Fotografieren oder Filmen von verunglückten Personen, ohne die Aufnahmen weiterzuleiten, kann zu den genannten Strafen führen.

Unser Tipp: Bei Unfällen sollte es selbstverständlich sein, verletzten Personen zu helfen und Rettungskräfte nicht zu behindern. Deren Anweisungen ist deshalb auch strikt Folge zu leisten. Wird man im Netz oder anderweitig mit Gafferfotos oder -videos konfrontiert, sollte man nicht oder noch besser ablehnend reagieren. Damit verweigert man die erwartete Anerkennung und verringert somit den Reiz, entsprechende Aufnahmen zu erstellen. Außerdem vermittelt man damit bekannte Botschaft, die die große Mehrheit der Verkehrsteilnehmer ohnehin verinnerlicht hat: „Gaffen geht gar nicht“.<<

Foto: WS

 

Fahrschule Eggerl

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 




Montags in Wasserburg

Ein neues Angebot eines Corona-Testmobils – das hat der BRK-Kreisverband. Immer montags steht es nun auch in Wasserburg von 9 bis 12 Uhr bei der BRK-Rettungswache in der Krankenhausstraße 1. Das Angebot richtet sich zum einen an Einrichtungen für Senioren und Menschen mit Behinderungen und deren Mitarbeiter und Besucher – aber zum anderen auch an Privatpersonen, die einen Schnelltest brauchen (Kosten 24 Euro). Das meldet das BRK am heutigen Mittwochmittag …

Über die Internetseite www.brk-rosenheim.de/coronatestung kann man sich anmelden und dort gibt es weitere Informationen, wann und wo das Testmobil in Rosenheim und im Landkreis verfügbar ist.

Es können Termine vereinbart werden, es sei aber auch möglich, ohne Termin zu kommen – dann müsse jedoch mit Wartezeiten gerechnet werden.

Am bestätigten Termin führen geschulte Mitarbeiter des Roten Kreuzes PoC-Antigen-Schnelltests durch. Innerhalb von 15 Minuten liege das Ergebnis vor, eine Bestätigung über das Testergebnis werde ausgehändigt.

Die Kosten für die Einrichtungen, die Abrechnungsmodalitäten und das Abrechnungsformular sind online zu finden.

Auch bei privatem Interesse ist jederzeit ein Antigen-Schnelltest möglich, die Kosten belaufen sich hier auf 24 Euro und können direkt im Testmobil bar bezahlt werden (Kartenzahlung in Vorbereitung).

Hier die Übersicht der Standorte jeweils an den örtlichen BRK-Rettungswachen (in Rosenheim: BRK-Kreisgeschäftsstelle):

Montag           9:00 – 12:00 Uhr      Wasserburg, Krankenhausstr. 1

        14:00 – 17:00 Uhr      Bad Endorf, Landinger Str. 8

Dienstag         10:00 – 14:00 Uhr      Bad Aibling, Kolbermoorer Str. 14

Mittwoch         10:00 – 14:00 Uhr      Kiefersfelden, Thierseestr. 7

Donnerstag     11:00 – 15:00 Uhr      Prien, Am Reitbach 6

Freitag            10:00 – 14:00 Uhr      Feldkirchen, Karl-Weigl-Platz 1

Samstag         10:00 – 14:00 Uhr      Rosenheim, Tegernseestr. 5

 

Foto: ©Andreas Brockmann/DRK

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Karolina Bräustetter (24. September 1946 – 24. Januar 2021), Edling, Babensham, Bergham. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.

Michael Bräustetter (16. September 1950 – 19. Januar 2021), Marsmeier, Maitenbeth. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.

Josef Konstantin (12. April 1937 – 23. Januar 2021), Zacherlöd, Kirchdorf. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Balthasar Baumann (11. März 1946 – 16. Januar 2021), Ramerberg. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

 




Für Kinder und Familien

Angebote und Projekte für Kinder und Familien angesichts der Kontaktbeschränkungen umzusetzen, das ist nicht einfach in Zeiten einer Pandemie. Aber man darf nicht müde werden, es trotzdem zu tun: Der Kinderschutzbund hat neue, kreative Möglichkeiten entwickelt – von „Tapetenwechsel“ über „Wir sehen uns“ bis zur digitalen Abendsprechstunde und Online-Vorträgen.

Ausführliche Infos auf www.kinderschutzbund-rosenheim.de

 




Wie war das mit der Räumpflicht?

Wasserburg liegt unter einer dicken Schneeschicht. Schnee- und Eisglätte können für Fußgänger erhebliche Gefahren mit sich bringen. Deshalb erinnert die Stadt nochmals an die Räum- und Streupflicht der Anlieger. Dieses besteht für alle an private Grundstücke angrenzenden Bürgersteige. Fehlt ein Gehweg, so ist ein ein Meter breiter Streifen als Fußweg am Fahrbahnrand zu räumen und zu streuen, heißt es aus dem Wasserburger Rathaus.

Die Anlieger haben diese Flächen an Werktagen ab 7 Uhr und an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ab 8 Uhr zu räumen und bei Glätte mit geeigneten abstumpfenden Stoffen wie Sand oder Splitt, nicht jedoch mit Tausalz oder ätzenden Mitteln zu bestreuen.

Nur bei besonderer Glättegefahr, etwa an Treppen oder starken Steigungen, ist Streuen von Tausalz zulässig. Die Sicherungsmaßnahmen sind bis 20 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlich ist.

Die geräumtem Schnee- und Eisreste sind neben Geh- und Fahrbahnen so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte und Fußgängerüberwege sind dabei freizuhalten.

Nicht selten sei zu beobachten, dass Anlieger das Räumgut einfach auf die Fahrbahn schieben. Dies sei selbstverständlich nicht zulässig und kann den Verkehr erheblich gefährden.

Als Anlieger gilt im Wesentlichen der Grundstücks- oder Wohnungseigentümer oder der Erbbauberechtigte. In vielen Fällen hat der Eigentümer dem Mieter die Räum- und Streupflicht im Mietvertrag übertragen. Ist man selbst verhindert, ist eine andere Person mit dem Räumen und Streuen zu beauftragen.

Die Räum- und Streupflicht sollte wegen der damit verbundenen Haftung bei Unfällen ernst genommen werden. Gleichgültigkeit kann bei Wegeunfällen teuer zu stehen kommen. Zwar kann eine Haftpflichtversicherung den finanziellen Schaden gegebenenfalls absichern, doch der Unfall und die Unfallfolgen bleiben.




Gegen das Vergessen

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus war am heutigen Mittwoch, 27. Januar, ursprünglich auch in Wasserburg eine Gedenkfeier am Mahnmal mit einer anschließenden Vortragsveranstaltung geplant gewesen. Wegen der Corona-Pandemie kann das alles nicht stattfinden. Die Stadt Wasserburg wird aber heute eine Blumenschale mit Gedenkschleife am Denkmal niederlegen, heißt es aus dem Rathaus. Genau vor einem Jahr wurde das zentrale, städtische Denkmal eingeweiht, das an all jene „Wasserburgerinnen und Wasserburger“ erinnert, die Opfer des nationalsozialistischen Regimes geworden sind.

Hierzu wurde auf der Rasenfläche des Heisererplatzes ein Denkmal errichtet, das aus 62 Stelen mit trapezförmigem Querschnitt besteht.

In unterschiedlichen Höhen verdichten sich diese in loser Anordnung und beschreiben so einen ovalen Raum.

Zentral platzierte Sitzgelegenheiten im Inneren bieten die Möglichkeit zum Verweilen, zur stillen Einkehr und um sich eingehender zu den Geschehnissen zu informieren.

Die Stadt Wasserburg gibt einen Ausblick, welche Veranstaltungen und Vorhaben für das Jahr 2021 geplant sind:

Die Gedenkfeier zum 27. Januar – mit einem Vortrag zu Attel und Gabersee im Nationalsozialismus – wird nachgeholt, so bald dies wieder möglich ist.

Pädagogische Materialien zum Besuch des Denkmals durch Schulklassen werden derzeit erarbeitet und sind bereits fast fertig gestellt. Das Material wird noch im Frühjahr auf der Homepage der Stadt frei zugänglich gemacht und es werden hierzu auch Lehrerfortbildungstermine vom Stadtarchiv angeboten.

Ebenfalls im Frühjahr wird es eine Preisauslobung der Stadt Wasserburg geben, die weitere Forschungen zur NS-Zeit Wasserburgs fördert.

Das Denkmal ist im öffentlichen Raum frei zugänglich. Bei einem individuellen Besuch am heutigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus bittet die Stadt Wasserburg, die derzeitigen Abstands- und Hygiene-Richtlinien zu beachten.

 

 

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Mittwoch, der 27. Januar und der 27. Tag des Jahres. Es läuft die vierte Woche. Ab heute gilt die Homeoffice-Pflicht. Das Wetter heute: Bedeckt, weiterer Schneefall, bis ein Grad. Sonnenaufgang ist um 7.44 Uhr. Sonnenuntergang ist um 17.01 Uhr. Unser Zitat zum heutigen Mittwoch …

Sie sind nicht immer einer Meinung. Zum gestrigen 50. Geburtstag seines Stellvertreters Hubert Aiwanger von den Freien Wählern hatte Ministerpräsident Markus Söder aber herzlichst gratuliert und als Geschenk etwas Nahrhaftes überreicht: Einen bayerischen Rucksack mit fränkischen Spezialitäten – Rostbratwürst’ und Klosterbrot.

Und als geistige Nahrung noch ein Meditationsbuch.

Söder sagte in der Pressekonferenz gestern Mittag:

In dem Buch geht es darum, Energie, Klarheit und innere Ruhe zu erlangen – in jeder Situation.

Namenstag haben heute:

Angela, Alrun, Gerd.

 




Da rappelt es nicht nur im Ranzen

PR – „Trotz der für uns alle noch recht angespannten Situation, lassen wir uns die Motivation nicht nehmen, für unsere Kunden alles Mögliche auch wirklich möglich zu machen”, heißt es aus dem Wasserburger Innkaufhaus. „So waren wir natürlich ziemlich glücklich, als wir erfahren haben, dass wir die Schreibwarenabteilung für unsere Kunden öffnen dürfen. Denn das bedeutet auch, dass die beliebten Schulranzenwochen wie gewohnt – und natürlich unter Beachtung aller aktuellen Vorschriften – stattfinden.”

 

Die Schulranzenwochen im Februar und März

Die geöffnete Schreibwarenabteilung lädt alle Eltern zum Schulranzen-Checken ein. Ab Februar starten nämlich wieder die legendären Schulranzenwochen mit verlockenden Angeboten auf die besten und coolsten Ranzen der Saison. Den ganzen Monat Februar – und den März noch dazu – findet man beim Innkaufhaus die Schulranzen-Highlights der Top-Marken, wie Ergobag oder Step by Step. Und die sind alles andere als eine Last: Sie sind bunt, sie machen Spaß, sie sind super-ergonomisch, nachhaltig und sie wachsen mit. Höchste ergonomische Standards treffen hier auf nachhaltige Produktion.

Die Marke Ergobag verwendet zum Beispiel nur Stoffe, die zu 100 Prozent aus gebrauchten PET-Flaschen hergestellt werden und die Kids können ihren Ergobag von der 1. bis zur 4. Klasse tragen. Special Editions mit Prints und Reflektoren machen nicht nur Spaß, sondern sorgen auch für Sicherheit auf dem Schulweg. Und beim Kauf eines solchen „Superranzens“ gibt es obendrauf noch 20 Euro vom Innkaufhaus geschenkt.

Außerdem darf sich das Schulkind ein fesches Namenskettchen zur Personalisierung des Schulranzens gestalten und bekommt noch ein kleines Überraschungspräsent hinzu. Das passende Equipment, wie stylische Trinkflasche oder praktische Brotdose, findet man natürlich auch im Innkaufhaus …

Bitte für eine persönliche Beratung und Anpassung des Schulranzens vorab telefonisch, online oder persönlich einen Termin mit uns vereinbaren!

Auf www.innkaufhaus.eu kann vorab schon eine paar Eindrücke sammeln.

 

Click & Collect – Bestellen und abholen!

Natürlich sind auch wir dabei, wenn es darum geht, das Shopping für unsere Kunden so easy wie möglich zu gestalten. Mit „Click & Collect“ bestellt Ihr ganz bequem online oder per Telefon und holt den Einkauf bei uns ab.

Unser wunderbarer und täglich frisch bestückter Feinkostladen (der auch im Online-Shop zu besuchen ist) und auch die Schreibwarenabteilung haben für wochentags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Und hier könnt Ihr auch den bestellten Einkauf abholen!

 

Hinter den Kulissen…

…wird fleißig für das „Re-Opening 2021“ geprobt. Neben der Inventur und emsigen Reinigungsarbeiten ist man auch noch kreativ. „Wir bauen um auf allen Ebenen, der Strumpfladen ist in den ersten Stock gewandert, neue Produkte blitzen aus den Regalen und auch im Erdgeschoss haben wir spannende Nischen für die Kunden gezaubert”, so das Innkaufhaus-Team.




Biotonnen erst am Freitag dran

Die  heutige Leerung der Biotonnen im Burgerfeld muss aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse aus Sicherheitsgründen entfallen. Die Leerung wird am Freitag, 29. Januar, nachgeholt. Die Stadt Wasserburg und das beauftragte Entsorgungsunternehmen bitten um Verständnis.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Hubert Niedermeier (4. März 1944 – 15. Januar 2021), Nodern, Pfaffing. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Wilhelm Deibl (10. März 1938 – 22. Januar 2021), Waldhausen, Schnaitsee. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis in Schnaitsee statt.

 




Morgen digitaler Börsenabend

Börse besteht zu 90 Prozent aus Emotion und zu zehn Prozent aus rationalem Handeln. Wie bekommen wir unsere Emotionen so weit in den Griff, dass wir von ihnen
profitieren können? Wie schaffen wir es, dass wir uns nicht zu rasch von Gewinner-
Aktien trennen und die Verlierer nicht grenzenlos hegen und pflegen, auf Kosten eines
ausgeglichenen Depots und einer ansprechenden Rendite? Auf diese und viele weitere Fragen möchte die Börse München gemeinsam mit der Sparkasse Wasserburg Antworten und Lösungen aufzeigen und lädt zu einer digitalen Veranstaltung „Börsenpsychologie – Wie Sie die häufigsten Fehler an der Börse vermeiden“ am morgigen Mittwoch um 18 Uhr ein. 

Hier kostenlos anmelden:

http://www.sparkasse-wasserburg.de/online-vortrag




Erinnerungen an unbeschwertere Zeiten

Kein Badriazzo, keine Ü-30 Party und keine Auftritte – Corona hat der Wasserburger Stadtgarde und den Faschingsfreunde die närrische Zeit verhagelt. Doch die Mitglieder der Stadtgarde wollen nicht Trübsal blasen. Stattdessen will man sich gemeinsam an die schönen Momente der vergangenen Jahre erinnern. Die Tänzer und Tänzerinnen haben ihre Lieblingsfotos der vergangenen närrischen Zeit rausgesucht. Die Wasserburger Stimme veröffentlicht sie mit einer kleinen Serie in loser Folge in den kommende Wochen bis Faschingsdienstag. Heute: Teil 3.

Oben: Lieblingsfoto von Simon (DJ): Furt fahren mit da Garde. Aufgenommen 2019.

 

Das Lieblingsbild von Magda: Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung, Prinzessin der Stadtgarde Wasserburg. Foto: Stefan Pfuhl.

 




Corona – und kein Ende?

Die zweite digitale Gesprächsrunde der CSU Wasserburg drehte sich ausschließlich um den Lockdown und die Folgen der unterschiedlichen Corona-Maßnahmen für die Wasserburger Betriebe. Vertreter verschiedener Einzelhandelsunternehmen und Banken, sowie aus Handwerk, Dienstleistung, Tourismus und Freizeit sowie je zwei Gastronomen und Hoteliers diskutierten mit den Mitgliedern der Stadtratsfraktion CSU/Wasserburger Block Christoph Klobeck, Wolfgang Schmid, Georg Machl, Armin Sinzinger, Markus Pöhmerer, Heike Maas und dem Mitglied des Landtages für den Rosenheimer Raum Klaus Stöttner (CSU).

Ziel der Veranstaltung war es, dem Landtagsabgeordneten ein tiefgehendes Stimmungsbild zu vermitteln. Stöttner versicherte gleich zu Beginn die dringende Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit solcher Gesprächsrunden, dass er möglichst viel von den konkreten Problemen vor Ort erfahren wolle und versicherte, dass diese Erfahrungen unmittelbar in die Diskussionen der Landtagsfraktion und mit der Landesregierung eingehen: „Sie können sich sicher sein, dass alles nach oben weitergegeben wird.“

„Wenn man durch Wasserburg geht und mit Wirtschaftstreibenden spricht, nimmt man wahr, dass die Zuversicht verloren geht und sich Frust und Existenzängste breit machen“, leitete die Fraktionsvorsitzende Heike Maas die Moderation der Videokonferenz ein und genau das bestätigten auch die zahlreichen Einzelberichte der Teilnehmer. Das Vertrauen in die Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung beginnt zu kippen und die Logik dahinter wird mehr und mehr in Frage gestellt. Dabei wurde kein Blatt vor den Mund genommen: Angefangen von den individuellen Sorgen, dass man „am ausgestreckten Arm verhungert“, bis zur Frage, ob „tote Städte politisch gewollt“ seien. Spätestens nach dem 14. Februar müssten für alle Perspektiven eröffnet werden, wie auch mit hoffentlich dann geringer Infektionsgefahr die Geschäftsbetriebe wieder anlaufen können.

Es wurde deutlich, dass alle im vergangenen Jahr massiv investiert und ihre Geschäftsprozesse mit umfangreichen Konzepten auf die Sicherung von Abständen und Hygiene eingestellt haben. Auch für „to go“, „click & collect“ oder Digitalangebote waren meist Investitionen nötig. Das hält aber, wenn es überhaupt möglich ist, allenfalls über Wasser. Trotzdem herrscht Bereitschaft auch abgestufte Schritte in Kauf zu nehmen, wenn nur möglichst bald wieder gestartet wird. So könnten in einigen Handelsbereichen zum Beispiel individuelle Beratungsgespräche nach Terminvereinbarung ein erster Schritt zur Lockerung sein.

Mit Bedauern wird festgestellt, dass in der Öffentlichkeit die staatlichen Hilfszahlungen dann manchmal sogar als Profitmacherei dargestellt werden. Tatsächlich kommen viele der vom Lockdown betroffenen Betriebe nur mit erheblichen privaten Einlagen über die Runden. Da werden etwa Kurzarbeitsgehälter der Mitarbeiter aufgestockt, ohne dass Umsatz gemacht wird oder der Unternehmer selbst einen Lohn hätte, oder es müssen Order für Sommerware bezahlt werden, während man die Lager mit den Winterwaren größtenteils abschreiben kann. Generell müssen bereits vielfach Kredite für Liquidität aufgenommen werden, die auch bei staatlicher Absicherung natürlich zu verzinsen und zu tilgen sind. Ein riskanter Poker auf rechtzeitig wieder anlaufende Geschäfte, aber manchmal die einzige Chance, wenn man jetzt nicht aufgeben will.

Selbst wenn staatliche Hilfen zugesagt wurden, sind die längst nicht alle eingegangen. Derzeit sind noch nicht einmal die sogenannten Novemberhilfen bei allen Berechtigten angekommen. Klaus Stöttner kann da wenigstens bis Ende Januar die Abwicklung in Aussicht stellen. Für so manchen bleibt dann aber die Unsicherheit, ob er die Hilfsgelder auch wirklich ausgeben kann. Steuerberater warnen vor Gefahren, dass unter Umständen zurückgezahlt werden muss, und empfehlen entsprechende Rückstellungen. Die Antragsstellung für Überbrückungshilfen ist kompliziert und es wird über sich ändernde Erklärungen und Ausfüllhilfen geklagt, so dass auch bei den Fachberatern erhebliche Unsicherheiten bestehen.

Wettbewerbsverzerrungen sind ein weiteres großes Thema. Natürlich zwischen dem lokalen stationären Handel und großen Onlinehändlern, aber auch zwischen den geschlossenen Fachgeschäften und den Non-Food-Angeboten der offenen Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte. Das Unverständnis wird dann noch verstärkt, nachdem in den großen Märkten die Abstandsregeln naturgemäß nicht ständig überall überwacht werden können, während viele Einzelhändler mit Übersicht und klaren Regeln im Laden die gleichen Waren mit erheblich weniger Risiko anbieten könnten. Dass dann zu Beginn des Lockdowns nicht einmal die Abholung bei ansonsten geschlossenen Händlern erlaubt war, verstärkt den Unmut.

Da immerhin hat die Politik rasch nachgebessert und in diesem Sinne eint alle die Hoffnung, dass so konkrete und eindringliche Berichte der Betroffenen auch Gehör finden und die politischen Entscheidungen im Landkreis und in Bayern mit prägen. Aus den Stellungnahmen wurde deutlich, dass an vielen Stellen schon allein klarere, für Branchen angepasste Informationen und Erklärungen hilfreich wären, was selbst im schwierigen politischen Entscheidungsprozess schnell umgesetzt werden könnte. Vor allem aber brauchen alle endlich eine Perspektive, sonst geht vielen nicht nur langsam der Mut verloren, das Geschäft wieder und wieder entsprechend neuen Regelungen umzubauen, sondern auch die Luft aus.

 

Foto: Klaus Stöttner, MdL während des Zoom-Meetings – Aufnahme vom Bildschirm.




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Dienstag, der 26. Januar und der 26. Tag des Jahres. Es läuft die vierte Woche. Das Wetter heute: Bedeckt, um 0 Grad. Sonnenaufgang ist um 7.45 Uhr. Sonnenuntergang ist um genau 17 Uhr. Unser Zitat zum heutigen Dienstag …

Dieser Spruch findet sich in einer Kapelle oberhalb von Söllhuben im Pfarrverband Riedering im Landkreis …

Foto: Hötzelsperger

Namenstag haben heute:

Timotheus und Titus, Paula.

 




Mit Liebe gefertigt für einen guten Zweck

Jedes Jahr vor Weihnachten arbeitet Monika Schweiger viele Stunden in ihrer Handarbeitsstube und verkauft ihre Unikate für einen wohltätigen Zweck. 2021 ging der Erlös aus ihrer jüngsten Aktion an die Rechtmehringer Förderstättengruppen der Stiftung Attl. Über die Förderstiftung der Stiftung Attl spendete sie 500 Euro. Die Gruppen freuen sich und denken schon über den besten Verwendungszweck nach.




Eine Schule, zwei Kitas betroffen

Einen Corona-Fall meldet das Landratsamt am heutigen Montagnachmittag von der Makarius-Wiedemann-Schule Wasserburg der Stiftung Attl. Alle Kontaktpersonen seien in Quarantäne, heißt es vom Amt. Auch der Kindergarten Sonnenblume in Bruckmühl und die Städtische Kindertagesstätte in Rosenheim haben ebenfalls  je einen neuen Corona-Fall. Auch hier seien alle Kontaktpersonen in Quarantäne.




Ein Neu-Reitmehringer …

Schon wach und neugierig schaut er sich alles an – Kiano Davin Oettl aus Reitmehring! Es ist der zweite Bub von Leandra und Manuel Oettl, die ihn mit Brüderchen Delian herzlichst in die Arme schließen. 3700 Gramm brachte Kiano bei seiner Geburt auf die Waage – bei einer Größe von 52 Zentimetern …

Foto: privat

 




„Spuren des Menschseins“

Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Bestimmungen ist das Holztechnische Museum Rosenheim vorerst bis 14. Februar 2021 geschlossen. Die Sonderausstellung „Spuren des Menschseins“ des Bildhauers Andreas Kuhnlein (rechts) ist deshalb nicht zugänglich. Um interessierten Besucherinnen und Besuchern dennoch eine Besichtigung ermöglichen zu können, wird die Ausstellung bis 30. April verlängert. „Zudem bieten wir interessierten Rosenheimerinnen und Rosenheimern einen virtuellen Rundgang auf unserer Homepage an.”

In Form eines Interviews mit dem Künstler Andreas Kuhnlein führt die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Löffler durch die Exponate. „Sie erklärt die Besonderheiten und Bedeutungen der verschiedenen Kunstwerke“, so Wolfgang Hauck, Kulturreferent der Stadt Rosenheim und Leiter des Holztechnischen Museums. Auch in der Mediathek des Bayerischen Fernsehens findet Andreas Kuhnlein Beachtung: In der Rubrik „Ausstellungen“ findet man in „Lebenslinien“ eine Reportage über seinen Lebenslauf, in „Hoffnungsgeschichten“ einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen.

 




89 Wünsche an den Wunschbaum

Seit Anfang Dezember stand ein Wunschbaum vor der Verwaltung der Stiftung Attl. Nun hat Nina Scherer, eine der Initiatorinnen vom Fachdienst, die Wünsche von der kleinen Nordmanntanne abgenommen und ausgewertet. 89 Holztafeln kamen zusammen, die sich in die Kategorien „Persönliche Wünsche“ (33,71 Prozent), „Corona“ (32,58 Prozent), „Konkrete Wünsche“ (13,48 Prozent), „Weihnachtswünsche“ (8,99 Prozent) und „Berufliche Wünsche“ (3,37 Prozent) einteilen lassen. Nur 7,86 Prozent der Wünsche ließen sich nicht zuordnen oder waren nicht mehr lesbar.

„Mit dieser Aktion wollten wir einfach mal wieder was Positives anbieten in dieser schwierigen Situation“, so Nina Scherer. Überrascht hat sie, dass nur ein Drittel aller Holzplatten mit Corona-Themen beschriftet waren. „Das zeigt uns, dass sich die Menschen in Attl auch noch mit anderen Themen beschäftigen.“ Viele Wünsche blickten hingegen nach vorn und zeigten, dass sich die Menschen auch auf eine Zeit nach Corona wieder freuen.

So fanden sich unter den konkreten Wünschen Dinge, die wahrscheinlich unter dem Christbaum landeten: Haarspangen, Kuschelsocken, ein Bagger, eine Uhr oder ein Lautsprecher lauteten einige. Aber auch mit Kuchen, einem Lebkuchenherz oder mit Schokolade waren drei Teilnehmende schon zufrieden. Ob die Hoffnung auf einen Hund (2 Nennungen), eine Katze oder einen Elch allerdings erfüllt wurde, ist nicht bekannt. Zwölf Holztafeln fielen insgesamt in diese Kategorie.

Auch viele Weihnachts- und Neujahrswünsche fanden ihren Weg an den Wunschbaum. Achtmal waren die Holztafeln damit beschriftet.

Bei den persönlichen Wünschen fand sich eine große Bandbreite. Sie reichte von „Ich mag meine Freiheit haben und selber entscheiden für immer und ewig“ bis hin zu „FC Bayern soll Meister werden“. Friede (4 Nennungen), Freude (3 Nennungen) und Gesundheit (4 Nennungen) waren Schlagworte, die mehrfach vorkamen. Aber auch die Themen Freundschaften/Heiraten (4 Nennungen) und Nachwuchs (2 Nennungen) beschäftigten die Teilnehmenden.

Nur drei Nennungen bezogen sich auf den Beruf. Bessere Bezahlung und Weihnachtsgeld wurden hier gewünscht.

Die Wünsche zum Thema Corona machten insgesamt knapp ein Drittel aus. Aussagen wie „Dass Corona schnell vorbeigeht“ (9 Nennungen), „Die Welt wieder normal wird“ (3 Nennungen), „Wieder gute Zeiten kommen“ (3 Nennungen) und „Alle gesund bleiben“ (4 Nennungen) wiederholten sich. Ganz konkrete Vorstellungen haben die Teilnehmenden schon darüber, worauf sie sich nach dem Lockdown freuen: „In die Werkstatt oder Schule gehen“, „sich wieder treffen können“, „einen schönen Sommerurlaub“, „Öffnung der Wirtshäuser“ oder einfach einen „Ausflug mit Currywurst mit Pommes“ sind Dinge, die derzeit fehlen.

Nicht eindeutig entzifferbar waren nur sieben Tafeln – weil die Schrift verwaschen war oder weil die Tafeln in einer Geheimschrift verfasst waren.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Aktion“, sagt Nina Scherer. „Zum Schluss war der Baum mit den vielen unterschiedlichen Wünschen dicht behängt.“ Begleitet hat die Aktion der Coronaman der Stiftung Attl. Nina Scherer erfand den Superhelden im Frühjahr nach den ersten Corona-Einschränkungen. Seither erklärt er den Betreuten der Einrichtung das Virus, seine Gefahren, Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen in Broschüren und Postern.

Die Wunschbaumaktion wurde von der Broschüre „Coronaman und der Wunschbaum“ begleitet, die seit Anfang Dezember in der Stiftung auslag. Beschäftigte der Inntal-Werkstätte fertigten die Holztafeln mit Aufhänger, die dann in einer Kiste neben dem Wunschbaum zur Beschriftung bereit lagen.

 




Sarwar Muhmmad soll bleiben

Da einem ihrer Mitarbeiter die baldige Abschiebung droht, wendet sich Martina Fischer, Wirtin vom Fischerstüberl in Attel, mit einem emotionalen Appell an die Behörden und die Öffentlichkeit. Sie hofft, dass doch noch eine Lösung gefunden werden kann, damit Sarwar Muhmmad bleiben darf. „Sarwar ist einer unserer besten Mitarbeiter – zuverlässig, hilftsbereit, immer freundlich. Aber noch viel wichtiger ist: Er ist im Betrieb voll integriert und von allen seinen Kollegen sehr geschätzt“, sagt Martina Fischer.

„Dass ausgerechnet ihm nun die Abschiebung droht, ist für uns alle ein schwerer Schlag.“ Fischer betont, dass Sarwar Muhmmad bereits seit 2019 fest bei ihr angestellt ist und sie ihn gerne auch weiter beschäftigen würde. Auch er selbst fühlt sich nach eigener Aussage sehr wohl und würde gerne weiter im Fischerstüberl bleiben. Martina Fischer: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass die zuständigen Behörden nach Recht und Gesetz verfahren. Das ist grundsätzlich auch richtig so. Wenn aber fleißige Leute wie Sarwar trotz ihres Einsatzes hier keine Chance auf eine Zukunft erhalten, läuft etwas nicht richtig. Dann muss man sich schon fragen, ob die bestehenden Gesetze wirklich durchdacht und gerecht sind.“

Sarwar Muhmmad sei jemand, der niemandem auf der Tasche liege, sondern im Gegenteil ein unverzichtbarer Mitarbeiter in ihrem Restaurant sei. Vor allem in der Gastronomie sei es heutzutage mehr als schwierig, solch gute Mitarbeiter zu finden.

Umso wichtiger fände sie es, dass Menschen wie Sarwar Muhmmad hier die Möglichkeit bekämen, sich einzubringen. Dies sei nicht zuletzt auch ein wichtiger Beitrag zum vorherrschenden Fachkräfte- und Arbeitermangel.

Dass es aber nicht nur um Sarwar als Mitarbeiter geht, sondern auch um einen geschätzten Freund, beweist die Reaktion seiner Kollegen. Sie setzen sich unisono dafür ein, dass Sarwar bleiben darf. Deshalb schließen sie sich dem Appell der Wirtin an: „Wir hoffen, dass für Sarwar eine Lösung gefunden wird, die ihm einen weiteren Aufenthalt in Deutschland ermöglicht. Für jegliche Unterstützung aus der Gesellschaft und von Behördenseite wollen wir uns schon im Voraus herzlich bedanken.“

Wie groß die Unterstützung für Sarwar Muhmmad ist, zeigt die für ihn gestartete Online-
Petition: innerhalb von 24 Stunden wurden seit Sonntagmittag bereits über zweihundert
Unterschriften gesammelt. Zur Petition auf „Change.org“: http://chng.it/4MMJbJhTTN




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Zenta Follner (7. Oktober 1934 – 9. Januar 2021), Haag. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis in Haag statt.

 




„Die nach den Sternen greifen”

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula. Und wir verlosen jede Woche ein Buch aus einer großen Auswahl. Heute geht es um einen spannenden Roman.

Roman
Titel: Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen (1)
          

Autor: Caren Benedikt
Verlag: Blanvalet

Preis:  15,00

Für
+ Erwachsene

+ Jugendliche ab 15 Jahren

 

Fazit vorneweg:
Spannend, ergreifend bis zur letzten Seite. Man kann es kaum weglegen.

Ich warte jetzt schon auf Band 2 der März 2021 erscheint

 

Ein Auszug: Bernadettes Herz klopfte wild, denn gleich würde sie sich mit Götz treffen. Sie hatten in den letzten Wochen viel zeit miteinander verbracht und sich besser kennengelernt. Wenn sich der Major nicht um seine Geschäfte kümmerte, weilte er stets in ihrer Nähe, und es war ihm gelungen, was Bernadette für unmöglich gehalten hatte- er hatte Ihr Herz erobert und eine Sehnsucht in Ihr geweckt, die sie längst vergessen geglaubt hatte.

Inhalt:

Bernadette von Plesow leitet mit harter Hand das Grand Hotel auf Rügen. Ihre Kinder

Alexander – er unterstützt sie als Geschäftsführer im imposanten Hotel in Binz.

Constantin- leitet in Berlin das Astor mit angeschlossenem Varieté und

Josefine – Künstlerin ohne Perspektive, in der Selbstfindungsphase, werden von Ihr nach Kräften unterstützt. Bernadette tut, was immer auch getan werden muss, um das Hotel weiterzubringen. Sie selbst bleibt dabei ziemlich auf der Strecke. Alles scheint in bester Ordnung. Sie lernt endlich mal einen netten Mann kennen.

Als eine Bande zur Schutzgelderpressung auftaucht, bittet sie Ihren Sohn in Berlin um Hilfe. Ob das aber eine so gute Idee war…

 

Hier der Link zum Buchkauf …

Und so kann man ein Buch bei Fabula gewinnen:
 Bis zum nächsten Buchtipp kommenden Montag

eine Mail senden an: verlosung@wasserburger-stimme.de

Stichwort diesmal:

Grandhotel

Vollständigen Namen und Wohnort nicht vergessen!

Der Gewinner wird per Mail informiert. Viel Glück!

 

Der nächste Gewinner ist:

Michaela Wende, Wasserburg

 

Der Gewinner / die Gewinnerin erhält das Buch zum Buchtipp oder – bei anderem Buchgeschmack – ein gleichwertiges Buch aus der Gewinn-Kiste.

Wir speichern keine personenbezogenen Daten oder geben solche weiter. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.
Siehe auch Datenschutzerklärung*




Schach für Einsteiger und Anfänger

Schach boomt im Web. Warum nicht den Lockdown nutzen, um das königliche Spiel zu lernen? Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Beispielsweise in Rekordzeit online mit verschiedenen Lernprogrammen. Wer es lieber fundiert mag: Der Schachklub Wasserburg bietet auch in diesem Lockdown einen Online-Schachkurs für Einsteiger oder Anfänger an. Benötigt wird Internetzugang, Skype oder Zoom (freie Software), Brett und Figuren (kann ausgeliehen werden). Näheres bei Anmeldung Email herbert.huber@ebe-online.de oder telefonisch 08071/2107.




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Montag, der 25. Januar und der 25. Tag des Jahres. Das Wetter heute: Windig, aber sonnig, bis zwei Grad!  Sonnenaufgang ist um genau 7.48 Uhr. Sonnenuntergang ist um 16.57 Uhr. Unser Zitat zum Montag …

  Wie privilegiert man ist, das merkt man in Krisen.

Wotan Wilke Möhring (geb. 1967), deutscher Schauspieler

Namenstag haben heute:

Paul, Wolfram.

 

 

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Hermann „Hermie” Kappl, Buchhändler in Wasserburg (26. Juli 1960 – 17. Januar 2021). Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt in Wasserburg statt.

Erinnerung an einen Kollegen und Freund (von der Stadtentdeckerin Irene Deliano):

„Vor knapp 30 Jahren lernte ich Hermann Kappl als Kollegen in der Buchhandlung Herzog kennen, dort hatte er gerade seine Lehre zum Buchhändler abgeschlossen. Jeder, der dem gedruckten Wort nahe steht, kam an Hermann nicht vorbei. Er gehörte quasi zum Inventar, war eine Institution, eine Konstante in der Buchhandlung. Geboren wurde Hermann Kappl 1960 in Ergoldsbach – Niederbayern. Nach dem Abitur schrieb er sich für den Studiengänge BWL und Pädagogik sowie Geographie ein. Das Studium entsprach aber nicht  seinen Vorstellungen und er wurde Buchhändler. 

Er war ein Fan von alten Schallplatten, Radios und war dem Kino eng verbunden. Der Humor sowie die Sprüche von Gerhard Polt kamen immer wieder über seine Lippen, dessen großer Bewunderer er war. Die Liebe zur Geographie blieb und war ebenfalls eines seiner Steckenpferde.  So war seine Kompetenz in Sachen  Reiseliteratur  bei den Kunden sehr gefragt.

Das Buch als solches, stellte sich für ihn wie eine Landkarte dar, auf der man sich bewegte. Klassische Literatur lag ihm sehr am Herzen. Ebenso schlüpfte er  bei den Events zu Harry Potter`s Neuerscheinungen in die Rolle des Hagrid.

Genügend Stammkunden haben seinen Buchgeschmack geschätzt und geteilt. Sie kamen speziell wegen seiner Empfehlung, die außerhalb des Mainstreams lag. Mit ihm verliert die Buchhandlung Herzog ganz plötzlich und unerwartet nicht nur einen langjährigen, zuverlässigen Kollegen sondern einen Freund.”

 

Franziska Bauer (2. November 1933 – 14. Januar 2021), Aschberg. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis in Isen statt.

 




Finanzspritze für Gimplkeller

Wegen der Pandemie geht seit August 2020 nichts mehr im Gimplkeller, der beliebten Kleinkunstbühne Wasserburgs. Damit es auch weiterhin Kleinkunst in der Stadt gibt, beantragte Kulturreferentin Edith Stürmlinger, den Kulturkreis Wasserburg, der den Gimplkeller neu betreibt, bei den Mietkosten zu unterstützen.

„Kultur ist ein Zuschussgeschäft“, stellte Stürmlinger klar. „doch die Kleinkunstbühne ist ein Gewinn für die Stadt.“ Die Bühne könne weiter unterhalten werden, wenn ein Zuschuss von der Stadt in Aussicht gestellt ist. Die Vermieter seien mit sehr günstiger Pacht entgegen gekommen, dennoch beantragte die Referentin im Namen des Kulturkreises eine Unterstützung von 5.000 Euro für 2021 und 5.900 Euro für das Jahr 2022.

 

„Der Gimplkeller ist eine wichtige Facette für das Wasserburger Kulturleben“, stimmte Zweiter Bürgermeister Werner Gartner der Kulturreferentin zu. Weil er selbst in der Vergangenheit ehrenamtlich den Kassendienst übernommen habe, könne er klipp und klar sagen, dass der Gimplkeller nicht betrieben werden kann, wenn er sich alleine finanzieren muss. Frederike Kayser-Büker (SPD) nannte einen Zuschuss ein wichtiges Signal und ein Licht am Ende des Tunnel für die Künstler, die keine Einkünfte haben.

 

Für Steffi König (Grüne) ist der Antrag „super“, man müsse aber aufpassen, dass kein „Rattenschwanz“ hinterher käme. Ähnlich sah es auch Heike Maas (CSU), die die „Corona-Delle“ und die darauf folgende Notwendigkeit eines „Anschubs“ sah. Aber: „Das muss in zwei Jahren nochmal auf den Tisch – nicht, dass daraus eine Automatismus entsteht.“ Auch Armin Sinzinger (Freie Wähler – Wasserburger Block) gegen einen Automatismus. Bürgermeister Michael Kölbl wünschte sich ein Konzept und einen konkreten Ansprechpartner.

Georg Machl (CSU) berichtete von einer „Aufbruchsstimmung“, die auf der Jahreshauptversammlung des Kulturkreises geherrscht habe: „Wir als Kulturstadt sollten den Gimplkeller unterstützen.”

 

Ein Ansprechpartner, den sich Bürgermeister Michael Kölbl wünschte, wird wohl vom Vorstand des Kulturkreises benannt, wie Edith Stürmlinger betonte – auch an einem Konzept werde gearbeitet. Der Antrag wurde schließlich einstimmig beschlossen, wobei für die 900 Euro Kaution für 2022 die Stadt bürgen werde, wie es Kölbl in Aussicht stellte. Der Bürgermeister: „Ich glaube nicht, dass in zwei Jahren noch mal um Unterstützung gebeten werde.“ Gleichwohl werde die Unterstützung dann nochmal Gegenstand der Diskussion.

 

Lesen Sie auch:

Neues Leben im Gimplkeller?

 

 




Anmeldung zur Erstkommunion

Das Pfarrbüro St. Konrad hat für die Erstkommunionkinder und deren Eltern ein Informationsschreiben und das Anmeldeformular für die Erstkommunion 2021 auf der Internetseite www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg gestellt. Das Anmeldeformular sollte ausgefüllt und unterschrieben zurückgeschickt werden. Die Adresse:

Katholisches Stadtpfarramt St. Jakob

Kirchhofplatz 5

83512 Wasserburg a. Inn

 

Wer angemeldet ist, bekommt alle Informationen künftig auf dem schnellsten Weg per Mail.

 




Mit „Corox” tief durchatmen

PR – SARS-CoV-2 schädigt die Lunge – kann Atemtherapie da helfen? „Ja, jeder kann selbst dazu beitragen, sein Atemvolumen zu verbessern”, sagen die Physiotherapeutinnen und -therapeuten von „Corox” by Hans Friedl in Edling. Markus Grundner und Navina Pertz vom Coroxteam erklären was Atembeschwerden hervorrufen können, welche kleinen Übungen sinnvoll sind und wieso man sie bei Atemwegserkrankungen so oft wie möglich machen sollte – nicht nur als COVID-19-Patienten.

Wie kommt eine solche Atemwegserkrankung zu Stande und wie bekommt man die Beschwerden wieder in den Griff?

Markus Grundner: Deutlich zu nennen ist, dass es viele verschiedene Ursachen gibt, die mit genauso vielen unterschiedlichen Behandlungen zu beheben sind. Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich, deswegen kommt man nicht daran vorbei den Ursachen mit einem Spezialisten auf den Grund zu gehen.

 

Kann man dennoch aber schon von zu Hause aus etwas an der Atemtechnik verbessern?

Navina Pertz: Natürlich kann man von zu Hause auch schon etwas machen. Zu erst sollte man sich einmal bewusst mit der Atmung auseinander setzen. Mit den Händen auf den Rippenbögen kann man zum Beispiel mal spüren, wo die Atmung überhaupt hingeht. Spürt man die Atmung eher im Bauch, Brustbereich oder auch beides? Geht die Atmung bildlich gesehen vom Körper nach vorne? Oder schafft man es die Atmung im Körper voll und ganz zu entfalten und in alle Richtungen zu Atmen? Um dies zu beobachten unterstützen einem die Hände am Rippenbogen. Spreizen sich die Finger in alle Richtungen, also nach vorne nach hinten und auch zur Seite?

Des Weiteren kann man die Atemlänge kontrollieren und prüfen ob man mit einer kleinen Aufgabe zurechtkommt. Hierbei versucht man bewusst 4 Sekunden durch die Nase ein- und 8 Sekunden mit der Nase wieder auszuatmen.

 

Mit mehrmaligen ausführen der Übungen kann man sich hier durchaus verbessern. Jedoch liegt es nicht nur an der Atemtechnik und an das bewusste Atmen. In vielen Fällen ist man einfach körperlich eingeschränkt.

 

Körperlich eingeschränkt, wie kann man sich das vorstellen? 

Markus Grundner: Ganz einfach. Hat unsere Lunge genügend Platz um sich völlig ausfalten zu können, oder nicht? Durch eine Mindermobilität im Brustkorb, oder einem Defizit in der Aufrichtung aus dem Rumpf, kann es zu Schwierigkeiten bei der Atmung kommen.

 

Bei der Befundung an Mindermobilität am Brustkorb zum Beispiel, lässt sich durch einen genauen Tastbefund zwischen Lunge und Brustkorb, schnell feststellen, wo Teilbereiche der Lunge besser oder schlechter belüftet werden. Dies gilt dann zu therapieren, sodass der Sauerstoffaustausch auch in den tiefsten Lungenabschnitten stattfinden kann.

 

Ein wesentlicher Faktor einer intakten Atmung, ist die Funktionalität der Pleura das sog. Rippenfell. Dieses umspannt die Lunge und kleidet die Brusthöhle von Innen aus. Mit seiner glatten und feuchten Haut ermöglicht das Rippenfell der Lunge sich möglichst reibungslos im Rhythmus der Atmung zu bewegen.

 

Wie kommt es dann so einfach zu einer beschädigten Pleura?

Markus Grundner: Eine Entzündung der Lunge ist eine akute oder chronisch verlaufende Entzündung der Lungenbläschen und/oder des Lungengewebes. Dabei kommt es zu einer Schwellung und vermehrten Durchblutung des betroffenen Areals, eine Flüssigkeitseinlagerung in Form von Schleim/Sekret ist meist die Folge. Diese Flüssigkeitsansammlung muss meist mühselig abgehustet werden. Zu dieser Zeit wird der Motor der Lunge das Zwerchfell überbeansprucht was später zu Einschränkungen des Lungenvolumen führen kann, da es der Haupttaktgeber der Einatmung ist.

 

Nach Lungenentzündungen oder anderen Atemwegserkrankungen kann es zu Vernarbungen innerhalb der Lunge kommen. Dies verursacht Einschränkungen oder einen Bewegungsverlust der Lunge. Das wiederum schränkt die Kapazität der Sauerstoff Aufnahmefähigkeit ein, da nicht alle Lungenabschnitte belüftet werden können. Durch die nicht vorhandene Mobilität des jeweiligen Areals, ist somit auch die Leistungsfähigkeit des Körpers eingeschränkt, wenn der Sauerstoff Gasaustausch nicht voll gewährleistet wird.

 

Der Heilungsprozess wird im entzündeten Bereich nicht optimal funktionieren, da das lymphatische System aufgrund bestehender Blockaden/Vernarbungen nicht gut arbeiten bzw. fließen kann. Das verhindert gleichzeitig auch den freien Abtransport.

 

Was erreicht man durch die Physiotherapie? 

Navina Pertz: Alle aufgelisteten Probleme sind gut Behandelbar, wenn ein sorgfältiger Befund der Lunge, Brustkorb und dessen angrenzenden Weichteile, Faszien, Muskeln und Gelenke erfolgt ist.

Eine Physiotherapie unterstützt des Immunssystems. Zudem beugt sie Folgeentzündungen vor, da nicht belüftete Alviolen (Lungenbläschen, Ort des Gasaustausches) wieder belüftet werden. Faszienläsionen werden bereinigt und der Brustkorb der sich nach einer Atemwegserkrankung verändert hat, kann durch gezielte Physiotherapie wieder in Form gebracht werden.




Ausgabe am BürgerBahnhof

Das Bayerische Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege stellt Bedürftigen und pflegenden Angehörigen kostenlos FFP2 Masken zur Verfügung. Das Ministerium hat die FFP-2-Masken für pflegende Angehörige zwischenzeitlich zur Verteilung an die Gemeinden ausgeliefert. Die Hauptpflegeperson erhält nach Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades der beziehungsweise des Pflegebedürftigen einmalig drei Schutzmasken kostenlos ausgehändigt. Gleichzeitig hat der Hauptausschuss des Stadtrates beschlossen, dass alle Inhaber des Wasserburg-Passes unter Vorlage des Passes ebenfalls drei Masken kostenlos und einmalig zur Verfügung gestellt bekommen (wir berichteten).

Das gilt für alle Inhaber, die aufgrund der Einkommensgrenzen einen Wasserburg-Pass besitzen. Alle Personen, die Leistungen nach dem SGB XII, SGB II oder Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten, haben ihre Masken bereits vom Landratsamt Rosenheim mit der Post zugeschickt bekommen.

Die Ausgabe der Masken für Wasserburg findet von Montag, 25. Januar, bis Freitag, 29. Januar, zentral am BürgerBahnhof statt. Ausgegeben werden die Masken im Erdgeschoss des BürgerBahnhofes auf der Seite des Busbahnhofes. Die Ausgabestelle ist beschildert. Geöffnet ist von 11 bis 13 Uhr.

 

Die Vorlage der Nachweise ist zwingend. Auf die Einhaltung der Corona-Hygieneregeln ist zu achten.




Italien täglich hausgemacht

PR – Hausgemachte, feine italienische Spezialitäten aus der Küche des Restaurants „Taverna Italiana” gibt es täglich (kein Ruhetag) im Greinhof in Wasserburg. Pizza aus dem Holzofen, Pasta oder Süßes – die Küche der „Taverna Italiana” bietet mittags und abends Köstlichkeiten für jeden Geschmack – hier die aktuelle Abholkarte. Aktuell gibt’s übrigens frische Muscheln – natürlich nur, solange der Vorrat reicht.

 

Derzeit gibt’s alle Gerichte natürlich leider nur zum Abholen. 

Die aktuellen Öffnungszeiten der „Taverna”:

Montag bis Samstag 
11:30 – 14:30 Uhr
17:00 – 21:30 Uhr

Sonntag
11:30 – 14:30 Uhr
16:30 – 21:00 Uhr

Spezialitäten in der „Taverna Italiana”:

  Tageskarte

  Trüffelkarte

  Dolci-Karte

  Mitnahmekarte

 

 

Gleich hier telefonisch bestellen:

08071/921446

Mail: tavernaitaliana@gmx.de

 




Zuschuss für Musiker

Weil der „Wasserburger Sommer 2020“ ein „voller Erfolg“ war, sollen jetzt auch die dort aufgetreten Musiker davon profitieren. Edith Stürmlinger (Bürgerforum) machte sich denn auch bei der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses stark für den Antrag des Wirtschaftsförderungsverbands Wasserburg (WFV), der die Künstlergagen abgewickelt hat, von der Stadt die Kosten dafür zu übernehmen.

Der WFV hatte nicht nur den Biergarten, sondern auch ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. Ziel des Kulturprogrammes war die Unterstützung von Musikern, die aufgrund der Corona-Beschränkungen so gut wie kein Einkommen erzielten. Mit der Auswahl der insgesamt neun Bands war der Wasserburger Musiker Jochen Enthammer beauftragt. Die Musiker waren bereit, für kleine Gagen und „für den Hut“ zu spielen – also, für Geld, das die Zuschauer gaben.

 

„Der Wasserburger Sommer hat sich rentiert“, betonte Edith Stürmlinger; „die Besucherzahlen waren gut – es war eine Win-Win-Situation.“ Das Rahmenprogramm habe dazu beigetragen, das kulturelle Leben im weitgehend veranstaltungslosen Sommer 2020 aufrecht zu erhalten. „Die Stadt kann mit dem Zuschuss ein Signal an den WFV senden“, so Stürmlinger.

 

Mit einer Gegenstimme beschloss der Haupt- und Finanzausschuss einen Zuschuss in Höhe von 7.650 Euro zu übernehmen, wobei der städtische Haushalt lediglich 5.000 schultert, den Rest eine Stiftung.

 




Kostenlose FFP2-Masken für Bedürftige

Für Personen mit geringem Einkommen gibt es den Wasserburg-Pass, der eine Reihe von Vergünstigen vorsieht. Für diesen Kreis soll es jetzt gratis die hochwertigeren, aber auch teureren FFP2-Masken geben. „Das ist eine schöne Förderung“, betonte Steffi König (Grüne), die mit ihrer Fraktion den Vorschlag den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses unterbreitete.

Drei FFP2-Masken soll jede Person pro Haushalt erhalten – für die Kosten steht die Stadt gerade. Bei dem Vorgang werde sich die Kommune nach dem Freistaat richten, der mit der Verteilung begonnen hat. Noch sei es derzeit nicht klar, wie und wann die Masken ausgegeben werden, so Bürgermeister Michael Kölbl.

Das Gremium stimmt denn auch dem Vorschlag einstimmig zu.




Fahrdienst zur Impfung

„Als wichtiges, unbürokratisches Signal an die Senioren“ will Seniorenbeauftragte Frederike Kayser-Büker das neue Angebot der Stadt Wasserburg verstanden haben, mit dem Personen über 80 Jahre zum Impfzentrum nach Rosenheim gefahren werden. Freilich: Der Service steht und fällt mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes gegen Covid-19.

Der Fahrdienst soll von der Heiliggeist-Spitalstiftung bereitgestellt werden. Gegebenenfalls kommt auch der Sozialbus zum Einsatz. „Das große Problem dabei ist die Nachlieferung des Impfstoffes“, sagte Bürgermeister Michael Kölbl bei der Bekanntgabe des Services bei der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses..

 

Für den Personenkreis der alten Menschen, die nicht transportfähig sind, arbeite der Freistaat an einem Konzept, nach dem sich auch die Stadt richten werde, so Kölbl weiter.

 

 




Soziale Fragen im Mittelpunkt

Die Möglichkeit, sich bei sozialen, interkulturellen, familiären oder finanziellen Anliegen kostenfrei beraten zu lassen, bietet der Wasserburger „BürgerBahnhof“. Dabei gibt es für alle Belange passende Gesprächspartner. Auch nächste Woche haben die Berater des „BürgerBahnhofs“ wieder ein offenes Ohr für die Wasserburger.

Aufgrund der derzeitigen Situation können derzeit in der Regel keine persönlichen Beratungen durchgeführt werden.

Telefonisch ist der „BürgerBahnhof” aber selbstverständlich innerhalb der unten aufgeführten Sprechzeiten erreichbar.

MONTAG 25. Januar, 10 – 12 Uhr

Telefonberatung in sozialen Fragen und Anliegen – Ethel D. Kafka (BürgerBahnhof) –Telefon 08071/5975286, Telefonberatung in sozialen Fragen und Anliegen – Ethel D. Kafka (BürgerBahnhof)

 

DIENSTAG 26. Januar, 18 – 19 Uhr

Offene Infostunde des Kreuzbundes für Betroffene und Angehörige

 

MITTWOCH 27. Januar, 15.15 – 17 Uhr

Migrationsberatung– Müjgan Celebi (AWO) – nur nach vorheriger Anmeldung unter 08031/4015402

 

DONNERSTAG 28. Januar, 10 – 12 Uhr

Telefonberatung in sozialen Fragen und Anliegen – Ethel D. Kafka (BürgerBahnhof) –Telefon 08071/5975286.

 




Jetzt gibt es wieder Brunch-Boxen

PR – Ab sofort kann man beim Hotel Fletzinger wieder tolle Brunch-Boxen vorbestellen. Diese gibt es immer freitags bis sonntags. Die Brunch-Box kostet 35 Euro und beinhaltet Schmankerl für zwei bis drei Personen. Es gibt zwei Boxen: Klassik und vegan. Nach Belieben kann man sich einen frisch gepressten Orangensaft, Gemüsesaft oder ein Mangolassi dazu bestellen. 

Und so wird bestellt:

Telefonisch unter: 08071/904090 oder per Online-Formular:

www.order.fletzinger.de.

 

Die Boxen können zwischen 8 und 13 Uhr abgeholt werden.

© Anja Linner – www.anjalinner.com




Guten Morgen, Wasserburg!

Guten Morgen, Wasserburg! Heute ist Freitag, der 22. Januar und der 22. Tag des Jahres. Es läuft die dritte Woche. Das Wetter heute: Sonnig, bis 13 (!) Grad. Sonnenaufgang ist um 7.50 Uhr. Sonnenuntergang ist um 16.54 Uhr. Unser Zitat zum Wochenende …

Dies ist Amerikas Tag. Es ist der Tag der Demokratie.

Lasst uns neu anfangen.

Joe Biden (geb. 1942) nach seiner Vereidigung als 46. Präsident der Vereinigten Staaten

Namenstag haben heute:

Vinzenz, Dietlinde, Jana.

 

 

 




Nur noch mit FFP2 am Wertstoffhof!

Trotz des Lockdowns hat der Wasserburger Wertstoffhof nach wie vor ohne Einschränkungen geöffnet. Bereits seit vergangenen März gilt allerdings für alle Nutzer/-innen die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ab sofort müssen nun auch am Wertstoffhof FFP2 Masken getragen werden, heißt es am heutigen Donnerstagnachmittag aus dem Rathaus. Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz reiche nicht mehr aus.

Die Stadt Wasserburg setze damit eine dringende Empfehlung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz um, die an alle Betreiber der Abfallentsorgung gerichtet ist.

Damit soll die Entsorgungssicherheit auch weiterhin gewährleistet und eine möglichst einheitliche Umsetzung im Sinne der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erreicht werden.

Übrigens sollte – im Hinblick auf die weiterhin kritische Infektionslage – der Wertstoffhof derzeit nur für unbedingt notwendige Entsorgungen genutzt werden!

Sinnvoll sei auch, die Abfälle zu Hause bereits vorzusortieren, um den Aufenthalt auf ein Mindestmaß zu beschränken. Jeder vermiedene Kontakt vermindert das Ansteckungsrisiko.




Bücher to go

Ab sofort gibt es bei der Bibliothek der Stadt Wasserburg wieder einen Abholservice. Das heißt es am heutigen Nachmittag aus dem Rathaus. Bereits im sogenannten „Lockdown Light“ waren zeitweise die Bücher „to go“ erhältlich. Mit den verschärften Beschränkungen vor Weihnachten musste der Service aufgrund der entsprechenden Vorgaben eingestellt werden (wir berichteten). Jetzt ist ein Bestellservice wieder möglich. Die Zeit der Langeweile hat so für viele ein Ende …

Da die Bibliothek wegen der neuen Corona-Maßnahmen bis 14. Februar 2021 geschlossen ist, wurden alle Medien bis 23. Februar 2021 verlängert.

Ab dem morgigen Freitag, 22. Januar, ist ein Abholservice eingerichtet. Zu den üblichen Öffnungszeiten können am Haupteingang der Bibliothek Wasserburg kontaktfrei Medien abgeholt oder abgegeben werden.

Für die Medienrückgabe ist keine Terminvereinbarung nötig. Medienausleihe ist nur nach telefonischer oder Online-Bestellung möglich unter Angabe von Lesernummer, Name, Adresse und Telefonnummer.

Ein Online-Bestellformular ist unter

www.wasserburg.de/buechertogo

hinterlegt. Wenn die Bestellung hergerichtet ist, wird telefonisch ein Abholtermin ausgemacht. Zwingend erforderlich ist das Tragen einer FFP2-Maske beim Abholen oder Abgeben der Medien.

Öffnungszeiten:

  • dienstags und freitags: 9-14 und 15-19 Uhr
  • mittwochs und donnerstags: 9-14 und 15-17 Uhr

Telefon 08071 923080




Auch heuer kein Frühlingsfest

Ein Frühlingsfest in seiner traditionellen Form auf dem Volksfestplatz am Badria wird es auch 2021 nicht geben. Die Vorbereitungen für das Wasserburger Volksfest müssten jetzt über die Bühne gehen, die Lockdown-Beschränkungen lassen eine Planung aber derzeit nicht zu. „Nachdem wir bereits im letzten Jahr unser Traditionsfest aufgrund der Corona-Pandemie nicht abhalten konnten, zeichnet es sich auch in diesem Jahr bereits ab: Eine Großveranstaltung mit Zelt zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt werden wir wohl nicht veranstalten können. Wir bedauern dies sehr”, sagt Moritz Hasselt, Leiter des Festausschusses. Dennoch gibt es auch gute Nachrichten:

Hasselt: „Gerne werden wir – wenn es die Infektionszahlen zulassen – zu einem noch nicht feststehenden Zeitpunkt ein Ersatzfest mit Biergarten statt Festzelt und Wiesenalm auf dem Volksfestplatz organisieren. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir darüber informieren.”

Und: Die Bier– und Essensmarken sowie die Konzertkarten für das Konzert von „LaBrassBanda” behalten für das Frühlingsfest 2022 weiterhin volle Gültigkeit. „LaBrassbanda” hat auch für 2022 ein Kommen zugesagt.

Wer Markerl oder Karten dennoch zurückgeben will, kann mit der Brauerei Gut Forsting Kontakt aufnehmen (info@brauerei-forsting.de oder 08094/1011).

 




Power statt sauer

Einen Online-Kurs „Acht-Tage-Basen-Kur“ starte die Volkshochschule am kommenden Dienstag, 26. Januar, 19 bis 20.30 Uhr. Der Beginn des neuen Jahres ist der ideale Zeitpunkt, auch den Stoffwechsel auf Neustart zu setzen und dem Körper eine Zeit der Entgiftung, Entsäuerung und Regeneration zu gönnen. Die Basen-Kur beinhaltet eine nahezu ausschließlich pflanzliche, vitalstoffreiche und basenbildende Ernährung. Durch das Meiden von säurebildenden Nahrungsmitteln wird der Stoffwechsel entlastet und umgestimmt.

Ein so entlasteter Organismus aktiviert die Selbstheilungskräfte und regeneriert schneller. Vitalität und Wohlbefinden kehren zurück. Ein angenehmer Begleiteffekt ist, dass man ganz nebenbei und schonend ein paar Pfunde verliert. Reinigungs-, Entsäuerungs- und Entgiftungsprozesse werden durch naturheilkundliche Maßnahmen unterstützt.

Hans-Josef Schröders begleitet die Teilnehmenden während ihrer Kur in insgesamt vier Kurseinheiten. Diese Treffen mit Erfahrungsaustausch, Entspannungsübungen und Tipps für die Zeit während und nach der Kur finden coronabedingt online über das Konferenztool Zoom statt. Der Kurs beginnt am 26. Januar und endet am 4. Februar .

Information und Anmeldung unter Telefon 08071/4873, per E-Mail info@vhs-wasserburg.de und auf www.vhs-wasserburg.de.

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Hans Sölch (14. August 1954 – 18. Januar 2021), Gars. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis in Gars statt.

Ludwig Bauer (29. April 1952 – 14. Januar 2021), Reitberg. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

 




Ab in die Restabfalltonne

In Wasserburg kommt der gesamte über die Restabfalltonnen gesammelte Müll in eine Verbrennungsanlage. Das gibt die Stadt Wasserburg auf ihrer Homepage noch einmal eigens bekannt – aus diesem Grund: Hausmüll, der möglicherweise mit dem Corona-Virus kontaminiert ist, kann somit bedenkenlos über die Restabfalltonne entsorgt werden …


Der Wortlaut der Mitteilung:

… allerdings sollte dabei unbedingt beachtet werden, dass keine anderen Personen (Nachbarn, Beschäftigte der Müllabfuhr) mit dem Abfall in Kontakt kommen könnten. Füllen Sie den Müll deshalb nicht lose in die Abfalltonnen. Verpacken Sie ihn am besten in stabile Müllsäcke und verknoten diese fest.

Es sollte auch ausgeschlossen sein, dass Tiere an den Müll gelangen. Lagern Sie Abfälle deshalb bitte nicht offen im Garten oder auf der Terrasse.

Die Entsorgung über den Restmüll gilt für alle Abfälle, die von Verdachtsfällen oder erkrankten Patienten erzeugt wurden. Das gilt besonders, wenn sie mit Sekreten oder Körperflüssigkeiten kontaminiert sein könnten.

Glasabfälle können über die Sammelcontainer entsorgt werden. Andere verwertbare Verpackungen aus Haushalten mit erkrankten Personen sollten aber vorübergehend besser in den Restabfall, vor allem, wenn daraus gegessen wurde – sicher ist sicher.

Weitere Infos hat das Bayerische Landesamt für Umwelt in einem Infoblatt zusammengefasst: https://www.lfu.bayern.de/abfall/coronavirus/doc/infoblatt2.pdf

Quelle Stadt Wasserburg




Die halbe Welt in der Einkaufstüte

Von wegen Ladenleerstand in der Altstadt: In den Räumen von „Trachten Kollmann“ in der Schustergasse 3 gibt es in drei Tagen Spezialitäten vom halben Globus und aus der Region zu kaufen. Johanna und Sekou Konaté aus Amerang setzen damit eine langgehegte Idee in die Tat um – auch, wenn der Lockdown die Lage nicht einfacher macht. Denn: „Man wagt es, oder man wagt es nie!“ – so das Motto der frischgebackenen Ladeninhaber.

Die Initialzündung zur Ladeneröffnung kommt größtenteils von Sekou Konaté, der ursprünglich aus Mali stammt: „Immer, wenn wir afrikanisch kochen wollten, fanden wir im Umkreis kaum Lebensmittel oder Gewürze.“ „Und das, obwohl in Wasserburg so viele Menschen mit ausländischem Hintergrund leben – wie es auf dem Nationenfest immer deutlich wird“, fügt Ehefrau Johanna hinzu. Das stets gut besuchte Fest demonstriere auch die Aufgeschlossenheit der Wasserburger. Und weil der Trend in Richtung internationale Küche geht, war es schließlich ein nahestehender Schritt, ein Geschäft für Zutaten und Gewürze zu eröffnen.

 

Auf 125 Quadratmeter im Erdgeschoss und im ersten Stock stehen nun rund 600 Artikel, darunter etwa 45 verschiedene Obst- und Gemüsesorten („weitestgehend bio“) aus aller Herren Länder für die Käufer bereit. „Nicht aus der ganzen Welt“, schmunzelt Johanna Konaté, „unser Schwerpunkt liegt bislang auf Lebensmitteln aus Afrika, China, Indien, Japan und dem Orient.“ Deshalb laute der Slogan auch „Pack dir die halbe Welt in die Tüte“ – die andere Hälfte komme vielleicht im Lauf des Jahres hinzu. Für die Konatés ist die Branche vertraut: Johanna war lange Zeit stellvertretende Filialleiterin eines großen Discounters, Sekou hat ein Marketing-Studium absolviert.

 

In den Regalen finden sich unter anderem exotische Würzsaucen, Getränke, verschiedene Sorten Reis, Tiefkühl-Artikel, Konserven und frisches Obst und Gemüse. „Wo immer es möglich ist, kommt die Frischware aus der Region“, betont Sekou. Die internationalen Sachen werden bei verschiedenen Anbietern geordert. Dabei steht hochwertige Qualität an erster Stelle. Und: „Bei uns gibt es keine Plastiktüten“, so die Inhaberin.

 

Künftig soll es einmal pro Woche ein Rezept geben, das im Schaufenster zu sehen ist. „Außerdem wollen wir regelmäßig ein Produkt im Fenster vorstellen und was sich damit machen lässt“, kündigt Johanna Konaté an. Den Anfang soll die Kochbanane machen. Viel vor hat das Paar in der nächsten Zeit und im Laufe des Jahres. Bio-Eis wird zu genießen sein, das ein Freund aus Ampfing zubereitet und der dafür auch Bio-Vanille aus dem Kongo verwendet und eine Filiale für Geldtransfer ins Ausland eingerichtet werden. Denn: Wasserburg ist international.




Was ändert sich in Sachen Führerschein?

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und -Mythen auf. Heute geht es darum, was sich 2021 beim Erwerb der Fahrerlaubnis ändert.
>>Auch im Jahr 2021 gibt es einige Änderungen im Straßenverkehrsrecht. Zwei Neuheiten bezüglich des Erwerbs einer Fahrerlaubnis haben wir in dieser Woche für Sie zusammengefasst.

  1. Praktische Prüfung

Für praktische Fahrerlaubnisprüfungen wurde zum 1. Januar 2021 das elektronische Prüfprotokoll eingeführt. Der amtlich anerkannte Sachverständige oder Prüfer dokumentiert die Fahrprüfung damit nicht mehr wie bisher handschriftlich auf einem Zettel, sondern bewertet einzelne Fahraufgaben mit einem speziellen Programm auf einem Tablet. Das Ziel ist, die Prüfungen nicht nur einheitlicher, sondern auch transparenter zu gestalten. Künftig erhält jeder Bewerber nach der Prüfung ein Prüfprotokoll, unabhängig davon, ob die Prüfung bestanden ist oder nicht. Diese Rückmeldung soll zu einer weiteren Verbesserung des Fahrkönnens beitragen. Da für die Vor- und Nachbesprechung mehr Zeit veranschlagt wird, dauert die praktische Prüfung künftig 55 Minuten, davon 30 Minuten reine Fahrzeit.

  1. Automatikregelung für die Fahrerlaubnisklasse B

Bereits seit Jahren wurde um eine Neuregelung bezüglich der Fahrschulausbildung in Pkws mit Automatikgetrieben gerungen. Bisher galt: wer in einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe die praktische Fahrprüfung ablegt, bekommt eine entsprechende Eintragung im Führerschein und darf danach nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe führen. Zum 01.04.2021 tritt hierzu nun eine wichtige Änderung in Kraft.
Künftig kann der Eintrag im Führerschein entfallen, auch wenn die praktische Prüfung in einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe abgelegt wurde. Voraussetzung ist eine Schulung von mindestens 10 Fahrstunden à 45 Minuten in einem Auto mit Schaltgetriebe und eine erfolgreich absolvierte 15-minütige Testfahrt. Beides findet in den Fahrschulen statt. Damit soll der fortschreitenden Verbreitung von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe Rechnung getragen werden, die durch alternative Antriebsmöglichkeiten noch zusätzlich verstärkt wird. Ein Ziel des Bundesverkehrsministeriums war, den Einsatz solcher Fahrzeuge in den Fahrschulen erhöhen und Fahranfänger bereits frühzeitig mit alternativen Antriebsarten vertraut machen.

Einschränkend gilt allerdings, dass sich die Neuregelung unmittelbar nur auf die Fahrerlaubnisklasse B bezieht. Wer davon Gebrauch macht, muss beim Erwerb der Klassen BE, C oder D die praktische Prüfung in einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe ablegen. Andernfalls erfolgt hier weiterhin ein Eintrag in den Führerschein, der die Fahrerlaubnis auf Fahrzeuge mit Automatikgetriebe beschränkt.

 

Unser Tipp: Obwohl die Fahrschulen aufgrund der Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie momentan geschlossen sind, sind wir weiterhin gerne für Auskünfte und Informationen erreichbar. Alle Neuigkeiten, wie und wann es mit der Fahrschulausbildung weitergeht, sowie anstehende Änderungen im Straßenverkehrsrecht erfahren Sie natürlich immer aktuell in unserem „Verkehrstipp der Woche“.<<

Foto: Pixabay

 

Fahrschule Eggerl

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

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Kurze Tagesordnung

Mit einer verhältnismäßig kurzen Tagesordnung hat sich der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Wasserburg bei seiner morgigen Sitzung im öffentlichen Teil zu beschäftigen. Unter anderem stehen Zuschussanträge des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes und des TSV Wasserburg auf dem Programm. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus. Die Tagesordnung:

1 .Bekanntgabe von behandelten Tagesordnungspunkten deren Nichtöffentlichkeit entfallen ist

2. Berichtigung der Niederschrift der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 26. November

3. Neuerlass der Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der städtischen Feuerwehr der Stadt Wasserburg sowie eines Pauschalsätze-Verzeichnisses als Anlage zur Satzung

4. Zuschussantrag des Wirtschaftsförderungsverbands Wasserburg zum „Wasserburger Sommer 2020″

5. Zuschussantrag des TSV 1880 Wasserburg für die Basketballabteilung in der Saison 2020/2021

6. Antrag der Kulturreferentin auf finanzielle Unterstützung des Kulturkreis Wasserburg




Erinnerungen an unbeschwertere Zeiten

Kein Badriazzo, keine Ü-30 Party und keine Auftritte – Corona hat der Wasserburger Stadtgarde und den Faschingsfreunde die närrische Zeit verhagelt. Doch die Mitglieder der Stadtgarde wollen nicht Trübsal blasen. Stattdessen will man sich gemeinsam an die schönen Momente der vergangenen Jahre erinnern. Die Tänzer und Tänzerinnen haben ihre Lieblingsfotos der vergangenen närrischen Zeit rausgesucht. Die Wasserburger Stimme veröffentlicht sie mit einer kleinen Serie in loser Folge in den kommende Wochen bis Faschingsdienstag. Heute: Teil 2.

Foto oben: Das Lieblingsbild von „Caro”, aufgenommen im Fasching 2019.

 

Das Lieblingsbild von „Tobias”: Einmarsch vom Männerteil 2020 beim Showtantfestival in Taufkirchen (Vils).

 




2021: Änderungen im Steuerrecht

PR – Für das Jahr 2021 wurden wieder eine Reihe von Gesetzesänderungen im Steuerrecht vorgenommen. Insbesondere durch das Jahressteuergesetz 2020 ergeben sich diverse Neuerungen in vielen Bereichen, Im Folgenden ein paar wichtige Tipps:

Freibeträge / Pauschbeträge

Der Grundfreibetrag, welcher das Existenzminimum steuerfreistellen soll, wurde pro Steuerpflichtigen auf 9.744 Euro angehoben.

Die Behindertenpauschbeträge, welche abhängig vom Grad der Behinderung gewährt werden, wurden verdoppelt und der erhöhte Behinderten-Pauschbetrag auf 7.400 Euro angehoben.

Parallel zur Erhöhung des Kindergeldes wird der Kinderfreibetrag auf 2.730 Euro pro Kind und Elternteil erhöht.

 

Solidaritätszuschlag

Für Steuerpflichtige mit einer Einkommensteuerbelastung von bis zu 16.956 € fällt kein Solidaritätszuschlag an. Bei einer Zusammenveranlagung verdoppelt sich dieser Grenzbetrag entsprechend.

Der Solidaritätszuschlag wird jedoch weiterhin bei der Abgeltungsteuer von Kapitalerträgen fällig sowie bei körperschaftsteuerpflichtigen Kapitalgesellschaften.

 

Arbeitnehmer

Für die Nutzung eines Homeoffice wird ein Pauschbetrag von 5 Euro pro Tag gewährt. Dieser auf 600 Euro begrenzte Betrag kann bereits in der Steuererklärung für das Jahr 2020 angesetzt werden.

Zudem wurde die Entfernungspauschale für Berufspendler erhöht, sodass ab dem 21. Kilometer 35 Cent angegeben werden können. Bei einem geringen Einkommen besteht die Möglichkeit alternativ eine Mobilitätsprämie zu beantragen.

Der Übungsleiterfreibetrag für Aufwandsentschädigungen im Rahmen eines Ehrenamtes steigt auf 3.000 Euro, die Ehrenamtspauschale auf 840 Euro.

Beitragszahlungen für eine betriebliche Altersvorsorge im Rahmen einer Gehaltsumwandlung bleiben bis zu einer Höhe von 6.816 Euro im Jahr steuerfrei.

Die aufgrund der Corona-Krise an Arbeitnehmer gezahlten Beihilfen und Unterstützungen bis zu einer Höhe von 1.500 Euro können noch bis Juni 2021 geleistet werden.

 

Vermieter

Wird eine Wohnung verbilligt vermietet, kann der Vermieter seine Kosten nur noch anteilig absetzen, wenn die tatsächliche Miete nicht mehr als 50 Prozent der ortsüblichen Miete beträgt.

Beträgt das Entgelt mehr als 50 Prozent, jedoch weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Miete, können die Aufwendungen nur ungekürzt angesetzt werden, wenn eine positive Totalüberschussprognose vorgelegt werden kann.

 

Unternehmer

Gewinnmindernde Investitionsabzugsbeträge können fortan bei einem Gewinn von 200.000 Euro gebildet werden. Die begünstigten Investitionskosten betragen nun 50 Prozent, statt bisher 40 Prozent. Diese Regelungen gelten bereits rückwirkend ab dem Jahr 2020. Geplante Investitionen, für welche die dreijährige Frist zur Anschaffung Ende des Jahres 2020 abgelaufen ist, können noch bis Dezember 2021 getätigt werden.

Für Neugründer entfällt ab dem Jahr 2021 die grundsätzliche Verpflichtung zur Abgabe von monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen im Jahr der Gründung. Der Voranmeldungszeitraum ergibt sich nun anhand der voraussichtlichen Umsatzsteuerzahllast im Jahr der Gründung.

 

Vereine

Die Verpflichtung zur zeitnahen Mittelverwendung wird für kleine Körperschaften, mit Einnahmen weniger als 45.000 Euro, abgeschafft.

Der Katalog für gemeinnützige Zwecke wird ausdrücklich um die Zwecke des Klimaschutzes und die Förderung der Ortsverschönerung erweitert.

 

Sonstiges

Für Spenden bis zu einem Betrag von 300 Euro, statt bisher 200 Euro, genügt der Kontoauszug als Zahlungsnachweis für die steuerliche Berücksichtigung.

Die Verjährungsfrist wird in Fällen von besonders schwerer Steuerhinterziehung um fünf auf fünfzehn Jahre erhöht. Dies gilt sowohl für die Verfolgungsverjährung als auch für die Festsetzungsverjährung.<<

 

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de




Geräucherte Forellen beim Fletzinger

PR – Geräucherte Forellen aus eigener Zucht gibt es morgen, Donnerstag, zwischen 12 und 15 Uhr beim Hotel Fletzinger. Ab sofort kann man beim Hotel Fletzinger auch wieder tolle Brunch-Boxen vorbestellen. Diese gibt es immer freitags bis sonntags. Die Brunch-Box kostet 35 Euro und beinhaltet Schmankerl für zwei bis drei Personen. Es gibt zwei Boxen: Klassik und vegan. Nach Belieben kann man sich einen frisch gepressten Orangensaft, Gemüsesaft oder ein Mangolassi dazu bestellen. 

Und so wird bestellt:

Telefonisch unter: 08071/904090 oder per Online-Formular:

www.order.fletzinger.de.

 

Die Boxen können zwischen 8 und 13 Uhr abgeholt werden.

 

© Anja Linner – www.anjalinner.com