Zurück nach Austria

Die Bundespolizei hat gestern im Rahmen der Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn im Landkreis einen Pkw mit drei gesuchten Rumänen gestoppt. Dank gut gefüllter Geldbörsen musste keiner der Männer, gegen die Strafbefehle vorlagen, in ein Gefängnis gebracht werden, sagt die Polizei am heutigen Freitagnachmittag. Einreisen durften sie allerdings auch nicht. Außerdem wird auf den Fahrer voraussichtlich schon bald ein Strafverfahren zukommen …

Wie sich bei der Überprüfung der Personalien der rumänischen Staatsangehörigen herausstellte, suchte die Staatsanwaltschaft Fulda nach dem 31-jährigen Fahrzeugführer und die Staatsanwaltschaft Passau nach dessen 32-jährigen Beifahrer. In beiden Fällen ging es um frühere Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Den Strafbefehlen zufolge mussten einschließlich Verfahrenskosten jeweils rund 500 Euro gezahlt werden.

Andernfalls wäre auf die zwei Männer ersatzweise ein Gefängnisaufenthalt von knapp einem Monat zugekommen.

Der dritte Fahrzeuginsasse wurde vom Amtsgericht Bernburg (Sachsen-Anhalt) gesucht. Gegen den 37-Jährigen mit bislang unbekanntem Aufenthaltsort wird wegen Diebstahls ermittelt.

Nachdem die Erreichbarkeit des rumänischen Gesuchten festgestellt worden war und dessen Landsleute die geforderten Geldstrafen in Höhe von insgesamt etwa 1.000 Euro gezahlt hatten, bestand für die Bundespolizisten an der A93 jedoch immer noch Klärungsbedarf:

Der Fahrer konnte nicht nachweisen, dass er über einen gültigen Führerschein verfügt. Daher wurde er des Fahrens ohne Fahrerlaubnis beschuldigt. Für die weitere Aufnahme der Strafanzeige wurde die zuständige Verkehrspolizeiinspektion eingeschaltet. Dem 31-Jährigen wurde zudem die Weiterfahrt untersagt, so dass er einem seiner beiden Begleiter das Steuer überlassen musste.

Eine Fortsetzung der Reise in Richtung Rosenheim war dem Trio aber seitens der Bundespolizei untersagt worden, da die Rumänen nicht die geltenden Bedingungen erfüllten, die an die Einreise aus dem Virusvarianten-Gebiet Tirol geknüpft sind.

So hatten sie unter anderem weder einen festen Wohnsitz in Deutschland noch einen behördlichen Nachweis über die Ausübung einer systemrelevanten beruflichen Tätigkeit. Alle drei wurden nach Österreich zurückgewiesen.




Deutlich weniger Verkehrsunfälle

Das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd hat heute die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2020 vorgelegt. Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums umfasst die kreisfreie Stadt Rosenheim sowie die neun Landkreise Rosenheim, Miesbach, Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting, Mühldorf, Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen. Zusätzlich sind im Bereich der Landkreise Starnberg, Erding und München sowie der Landeshauptstadt München knapp 60 Autobahnkilometer als Übertragungsbereich zu betreuen. Insgesamt summiert sich das Straßennetz auf eine Länge von 15.500 Kilometern.

1.246.970 Kraftfahrzeuge waren zum Stichtag 31. Dezember 2020 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums zugelassen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,5 Prozent beziehungsweise 30.603 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr (31. Dezember 2019).

 

Gesamtentwicklung

Mit insgesamt 33.492 Verkehrsunfällen ist 2020 ein deutlicher Rückgang der Verkehrsunfall-Zahlen festzustellen. Dies betraf alle Unfallgruppen, also sowohl Unfälle mit Personenschaden als auch Unfälle mit Sachschaden.

Mit 78 Verkehrstoten kamen 2020 im Straßenverkehr zehn Personen weniger ums Leben als noch im Jahr zuvor (88).

Überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit ist für mehr als ein Drittel der Verkehrsunfalltoten ursächlich.

Während es bei den jungen Erwachsenen, Senioren, Fußgängern und Schulwegunfällen eine erfreuliche Entwicklung gibt, ist bei Unfällen mit Beteiligung eines Rad- Pedelec- oder Motorradfahrers 2020 eine teils deutliche Steigerung festzustellen.

 

Auf den Straßen und öffentlichen Verkehrsflächen im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ergab sich bei der Gesamtunfallentwicklung ein Rückgang um 16,6% von 40.182 auf 33.492 Unfälle. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Sachschaden/Anzeige verringerte sich ebenso von 11.533 auf 9.142 (- 20,7%) wie die Anzahl der Kleinunfälle von 22.858 auf 18.829 (- 17,6%). Bei den Kleinunfällen sind 6.874 Wildunfälle enthalten (Vorjahr 7.241; – 5,1%).

Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden ging um 4,7% auf 5.521 zurück. Verletzt wurden dabei 6.975 Personen (- 9,1%), getötet wurden 78 Personen (Vorjahr 88; – 11,4%).

Die Unfallfluchten reduzierten sich deutlich um 20,7% auf 6.625 Unfälle.

 

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden verringerte sich um 4,7% auf 5.521. Verletzt wurden dabei 6.975 Personen (- 9,1%). Sowohl die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden als auch die dabei verletzten Personen markieren den niedrigsten Wert in den letzten 10 Jahren.

Mit 78 Personen wurden bei Verkehrsunfällen weniger Verkehrsteilnehmer tödlich verletzt (2019: 88; – 11,4%).

 

Hauptunfallursachen

Insbesondere bei Unfällen mit tödlichem Ausgang spielte überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit die größte Rolle. 28 Personen und damit mehr als ein Drittel der Verkehrstoten verloren im Straßenverkehr ihr Leben, weil zu schnell gefahren wurde. Raserei war zudem für 1.220 zum Teil schwerverletzte Verkehrsteilnehmer verantwortlich.

Bei der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Bereich Alkohol am Steuer ist ein leichter Rückgang auf 591 Unfälle zu verzeichnen. Die Alkoholbeeinflussung gehört aber nach wie vor zu den Hauptursachen bei schweren Unfällen mit Verletzten oder Getöteten. 13 Personen starben und 338 erlitten Verletzungen, weil betrunkene Fahrer am Steuer saßen.

 

Hauptrisikogruppen

Bei der Zahl der getöteten Radfahrer ist eine Zunahme von 13 auf 14 festzustellen (+ 7,7%). Zudem wurden auch deutlich mehr Radfahrer verletzt (2.430; + 23,7%). Die Anzahl der Radfahrer als Unfallbeteiligte erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich (2.756; + 21,7%).

Bemerkenswert ist hier die erhebliche Zunahme von beteiligten Pedelecs von 323 im Vorjahr auf 584 (+ 80,8%) sowie bei diesen Verkehrsunfällen verletzte Personen von 298 auf 537 (+ 80,2%). Die Zahl der Getöteten sank dagegen von 5 auf 3.

Fußgänger waren dagegen wieder weniger an Verkehrsunfällen beteiligt (Abnahme von 519 auf 447; – 10,4%) und es wurden weniger Personen verletzt (Rückgang um 26,4% von 397 auf 292). Die Zahl der getöteten Fußgänger entwickelte sich ebenfalls positiv (Abnahme von 11 auf 4).

Zu den Hauptrisikogruppen zählen auch Motorradfahrer. 939 Biker waren in einen Verkehrsunfall verwickelt (Vorjahr 999, – 6,0%). Dabei wurden 798 Fahrer bzw. Mitfahrer verletzt (-6,7%). Getötet wurden hier 23 Personen (Vorjahr 21). Hauptunfallursache in diesem Bereich ist nach wie vor nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit.

Die Zahl der Schulwegunfälle sank gegenüber dem Vorjahr von 68 auf 37. Die Anzahl der dabei verletzten Schüler verringerte sich von 126 auf 62 (davon 56 „nur“ leicht verletzt). Die Zahl an leicht Verletzten resultiert zum Teil aus zwei Unfällen mit Schulbussen, bei denen 5 bzw. 19 Schulkinder leicht verletzt wurden. Getötet wurde kein Kind auf dem Schulweg.

Der Trend bei den unfallbeteiligten Senioren (65 Jahre und älter) ist sowohl bei der Gesamtunfallzahl (3.604 Unfälle; Vorjahr 4.357), als auch bei den dabei verletzten (1.124 Verletzte, Vorjahr 1.185) und getöteten Senioren (23 Getötete; Vorjahr 27) rückläufig.

Bei der Risiko-Zielgruppe der jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) ist ein signifikanter Abwärtstrend bei der Gesamtunfallzahl (2.803 Unfälle; Vorjahr 3.399) und der Anzahl der Verletzten (816 Verletzte; Vorjahr 966) erkennbar. Mit 13 Getöteten (Vorjahr 15) konnte die positive Entwicklung der letzten Jahre bei der jungen Generation weiter fortgesetzt werden.

 

Regionale Entwicklung der Verkehrsunfälle

 

Alkohol-/Drogen im Straßenverkehr

Alkohol- bzw. Drogeneinfluss sind nach wie vor Ursachen für viele, vor allem schwere Verkehrsunfälle. Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wurden daher von den Dienststellen im Jahr 2020 zahlreiche Alkohol- und Drogenkontrollen durchgeführt, bei denen 1.480 (Vorjahr 1.831) Fahrten unter Alkoholeinfluss sowie 710 (Vorjahr 867) Fahrten unter Drogeneinfluss entweder als Straftat der Staatsanwaltschaft vorgelegt bzw. im Falle einer Ordnungswidrigkeit entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet wurden.

 

Verkehrssicherheitsarbeit

Mit einem neuen Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“ wollen das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr an den Erfolg des bisherigen Programms anknüpfen. Damit wird der Handlungsrahmen für alle, die an der Verkehrssicherheitsarbeit mitwirken gesetzt. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wird weiter daran arbeiten, die Verkehrssicherheit noch weiter zu erhöhen, die Zahl der Getöteten und Verletzten so weit wie möglich zu reduzieren und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. Die polizeilichen Schwerpunkte liegen daher auch in Zukunft in den Bereichen Verkehrsprävention (z. B. durch Seniorenkurse, Verkehrsunterrichte, Motorradpräventions-veranstaltungen) sowie der Verkehrsüberwachung (z. B. durch Beteiligung an europäischen und bundesweiten Kontrollaktionen sowie eigene Kontrollen und Schwerpunkte).

Polizeipräsident Robert Kopp zu Jahresbilanz

„Im Jahr 2020 wurden weniger Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt – vor allem aber haben weniger Menschen ihr Leben im Straßenverkehr verloren, als noch ein Jahr zuvor. Dies ist zweifellos ein erfreulicher Trend, der allerdings im Lichte der Corona-Pandemie betrachtet werden muss. Insbesondere durch den Lock-Down im Frühjahr und im Spätherbst, dem flächendeckenden Ausfall des Präsenzunterrichts an den Schulen und der Notwendigkeit von Homeoffice, wo immer dies möglich war, hat temporär die Zahl an Verkehrsteilnehmern und Mobilität erheblich abgenommen. Gleichzeitig zog es viele Menschen zur Bewegung an der frischen Luft ins Freie, was im signifikanten Anstieg der Beteiligung von Rad- und Pedelecfahrern an Verkehrsunfällen und in punktuellen Zunahmen des Ausflugsverkehrs sehr deutlich wurde. Die „Risikogruppe Zweiradfahrer“ gilt es deshalb durch besondere Aufmerksamkeit zu schützen. Allerdings ist auch jeder Zweiradfahrer selbst gefordert, z.B. durch das Tragen eines Helmes oder eine gute Erkennbarkeit bestmöglich für die eigene Sicherheit zu sorgen.”

 

Kopp weiter: „Wir konnten im Jahr 2020 die niedrigste Zahl von Verkehrsunfällen mit Personenschäden sowie der dabei verletzten Personen in den letzten 10 Jahren im südlichen Oberbayern verzeichnen. Das ist eine positive Entwicklung – gerade bei über die Jahre stetig gestiegener Mobilität und einer immer höheren Zahl zugelassener Fahrzeuge. Und dennoch gilt: jeder Verletzte, jeder Verkehrstote ist einer zu viel.”

 

Der Polizeipräsident: „Die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen ist und bleibt eine Daueraufgabe, nicht zuletzt auch für jeden Verkehrsteilnehmer selbst. So sehe ich die Zahlen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen nach wie vor als besorgniserregend an – zudem gibt es hier eine nicht unerhebliche Dunkelziffer! Die präventive und repressive Bekämpfung der Hauptunfallursachen sowie von schweren Unfallfolgen werden wir – unter Beibehaltung eines hohen Kontrolldrucks – auch im Jahr 2021 wieder in den Mittelpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit beim Polizeipräsidiums Oberbayern Süd stellen. Geschwindigkeitsüberwachung ist schon deshalb angezeigt, da im letzten Jahr 28 Menschen im südlichen Oberbayern ihr Leben verloren, weil zu schnell gefahren wurde. Ebenso wollen wir bei Alkohol- und Drogenkontrollen einen polizeilichen Tätigkeitsschwerpunkt setzen, flankiert durch eine effektive Verkehrsüberwachung unserer Kontrollgruppe Motorrad.“

Kopp abschließend: „Zu guter Letzt appelliere ich an alle Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr, ständig vorsichtig zu sein und immer auf andere Rücksicht zu nehmen.“

 

Auf Grund der noch immer andauernden Corona-Pandemie kann der sonst zum Beginn der Motorradsaison stattfindende Präventionstag „Ride Safe“ auch heuer leider erneut nicht stattfinden.

 




Der tut nichts …

Eine 79-Jährige war in der Blumenstraße in Haag von einem vorbeilaufenden Hund, der an der langen Leine war, in die Wade gebissen. Der Vorfall ereignete sich bereits vor knapp zwei Wochen, wie die Polizei Haag am heutigen Freitagmittag meldet. Und zwar am 6. Februar um 14 Uhr: Es dürfte sich um einen kleinen, braunen Hund mit spitzen Ohren gehandelt haben. Der Mann mit dem Hund habe noch zu der Frau gesagt, dass der Hund nichts mache. Nach dem Hundebiss sei der Mann dann schnellen Schrittes weitergegangen. Jetzt fahndet die Polizei …

Personenbeschreibung des Mannes mit dem Hund:

Etwa 175 cm groß, etwa Alter: 45 Jahre alt, Erscheinung: kräftig, west-/nordeuropäisch, dunkelblonde, glatte Haare, Sprache: bayerisch.

Wer kennt jemanden mit so einem Hund und kann dazu Angaben machen?

Hinweise erbittet die Polizeistation Haag unter der 08072/9182-0.

 




Zwei Verletzte in Klinik gebracht

Zwei Verletzte forderte gestern ein Unfall im Landkreis: Ein 27-Jähriger aus Bruckmühl wollte mit seinem Pkw an der Einmündung von der Kreisstraße RO 8 nach links auf die Staatsstraße 2078 abbiegen. Dabei übersah er den Pkw eines 27 Jährigen aus Bad Aibling. Um einen Zusammenstoß gerade noch zu vermeiden, wich der junge Aiblinger mit seinem Auto nach rechts aus – der Wagen prallte da aber gegen den Pkw eines 32-Jährigen aus Tuntenhausen, der gerade hinter dem Bruckmühler fuhr.

Der Tuntenhausener sowie die 24 jährige Beifahrerin des Aiblingers wurden beim Aufprall der Fahrzeuge verletzt – die Beiden kamen mit dem BRK ins Krankenhaus.

An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die Feuerwehren Bruckmühl, Heufeld und Kirchdorf waren im Einsatz.

 

 




Zeugen gesucht

Am gestrigen Spätnachmittag hat sich an der Kreuzung Äußere Münchener Straße/Fürstätt ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Ein 41-Jähriger wollte mit seinem Geländewagen samt Anhänger im Kreuzungsbereich nach links in die Äußere Münchener Straße abbbiegen. Zeitgleich kam ein 38-Jähriger mit seinem VW Polo aus Richtung Fürstätt und wollte rechts in die Äußere Münchener Straße abbiegen. Hierbei kam es zu einem leichteren Zusammenstoß zwischen dem Anhänger und dem VW Polo.

Die Fahrer kamen mit dem Schrecken und einem Gesamtsachschaden von 1500 Euro davon.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben könne, werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.

 




Unfall fordert 13.000-Euro-Schaden

Eine 73-Jährige befuhr mit ihrem Auto gestern die Georg-Aicher-Straße in Richtung Rosenheim. An der Kreuzung der Äußeren Münchener Straße wollte sie mit ihrem Wagen die Fahrbahn queren. Aufgrund von Wartungsarbeiten war hier die Lichtzeichenanlage zu diesem Zeitpunkt außer Betrieb, so die Polizei am Freitagmorgen. Laut der vorhandenen Verkehrszeichen hatte die Frau die Vorfahrt zu achten. Die 73-Jährige aber übersah das …

… und somit auch einen Skoda Octavia, der von einer 60-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim gesteuert wurde.

Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Die Fahrerinnen hatten Glück im Unglück und blieben unverletzt.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

 

 




Reh ausgewichen, dann gegen Zaun

Erheblicher Sachschaden entstand heute nacht bei einem Wildunfall in Berg bei Albaching. Der Fahrer eines Pkw versuchte einem Reh auszuweichen und kam dabei mit seinem Wagen von der Straße ab. Der Pkw prallte gegen einen Zaun und wurde dabei so schwer beschädigt, das er abgeschleppt werden musste. Am Unfallort waren Polizei und Abschleppdienst. Fotos: Georg Barth




Sattelzug drohte umzukippen

Aufwendige Bergungsaktion am Donnerstagnachmittag: Ein tschechischer Lkw war heute gegen 14 Uhr kurz vor Lengdorf bei Rott von der Straße abgekommen und hatte sich im Bankett festgefahren. Die Reifen gruben sich tief in den weichen Untergrund ein. Der Sattelschlepper, beladen mit Waschmittel, drohte bei der Bergung umzukippen, weshalb ein Autokran aus Schechen angefordert werden musste. Die B15 war für über eines Stunde total gesperrt.

Die Feuerwehr Rott leitete den Verkehr großräumig um. Der Verkehr aus Rosenheim kommend Richtung Landshut wurde über Rott geleitet, Verkehrsteilnehmer aus Wasserburg Richtung Rosenheim über Griesstätt und Vogtareuth.

Fotos: WS




Einbruchserie geklärt

 

Dem Fachkommissariat für Eigentumsdelikte der Kripo Rosenheim ist ein erfreulicher Ermittlungserfolg gelungen. Nach diversen Einbrüchen im Raum Rosenheim konnten zwei dringend Tatverdächtige ermittelt werden. Die beiden Männer sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

Seit Ende August 2020 kam es im Raum Rosenheim zu insgesamt sieben Einbruchdiebstählen oder Versuchen, vorwiegend in Bäckereifilialen (wir berichteten).

Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen sowie der komplexen Spurenlage wurde die weitere Sachbearbeitung vom Fachkommissariat für Eigentumsdelikte von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, übernommen.

Im Zuge der komplexen Untersuchungen konnten nun zwei dringend tatverdächtige 18- und 26-Jährige aus Rosenheim ermittelt und vorläufig festgenommen werden.

Die beiden Tatverdächtigen wurden auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Anschließend wurden die mutmaßlichen Einbrecher in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.




Trauriges Ende einer Vermisstensuche

Die Polizeistation Oberammergau und die Kriminalpolizeistation Mühldorf konnten nach mehr als zwei Jahren die Vermisstensuche nach einem 32-jährigen Altöttinger abschließen. Die sterblichen Überreste des Vermissten wurden im Januar 2021 im Bereich der Notkarspitze gefunden, meldet das Polizeipräsidium in Rosenheim heute.

Im Jahr 2018 beschäftigten gleich drei Vermisstenfälle innerhalb weniger Monate die Polizei. Vermisst wurden ein 82-jähriger Oberammergauer, ein 48-jähriger Raistinger sowie ein damals 32 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Altötting.

In keinem dieser Fälle war ein schneller Erfolg zu verzeichnen. Die über mehrere Tage dauernden, großangelegten Suchmaßnahmen verliefen ergebnislos. Eine unbefriedigende Sache für die eingesetzten Suchmannschaften der Polizei, Bergwacht, Feuerwehr, Rettungshundestaffeln und weiteren Kräften.

Im Lauf des Jahres 2018 konnten die beiden erstgenannten Fälle gelöst und die Vermissten aufgefunden werden. Vom 32-jährigen Altöttinger fehlte weiterhin jede Spur.

Laut den polizeilichen Erkenntnissen verließ der junge Mann am 30. April 2018 seine Wohnung und war seither spurlos verschwunden. Niemand konnte konkrete Angaben über sein Ziel oder seine Absichten machen.

Am 4. Mai 2018 wurde dann sein Fahrzeug auf einem Wanderparkplatz im Graswangtal entdeckt. Eine dreitägige Suche mit weit mehr als 100 Einsatzkräften begann. Die Bemühungen blieben allerdings erfolglos. Eine traurige und zugleich unbefriedigende Situation für die Angehörigen wie auch für die Sachbearbeiter der Polizei sowie alle an den Suchmaßnahmen beteiligten Einsatzkräfte. Vermisstensachen werden ja nicht einfach abgeschlossen, sie bleiben „offen“ und sind damit immer wieder präsent.

Wie so manchmal half „Kommissar Zufall“ im November 2020 weiter. Aufmerksame Wanderer entdeckten im Bachbett des Großkargrabens, nahe der Ettaler Mühle, einen menschlichen Knochen und meldeten dies der Polizei. Der Knochen wurde zur weiteren pathologischen Bewertung und Untersuchung an das Institut für Rechtsmedizin in München übersandt. Der dort durchgeführte Abgleich mit der im Rahmen der Ermittlungen bereits gesicherten DNS des Vermissten führte zur eindeutigen Identifizierung des vermissten 32-Jährigen. Die anschließenden Absuchen des Bachbettes und der näheren Umgebung erbrachten jedoch keine weiteren Erkenntnisse.

Im Januar herrschten an der Notkarspitze perfekte Verhältnisse zum Eisklettern. Am Ende der  vierten Seillänge des „Linken Ypsilons“, einer Eiskletterroute, fielen einem jungen Polizeibeamten beim Eisklettern, etwas abseits im Eis, eingefrorene Bekleidungsstücke, bei näherer Betrachtung, Knochenteile auf. Seine Feststellungen meldete der junge Kollege umgehend der zuständigen Polizei.

Eine Bergung war aufgrund der Eisbedeckung nicht möglich, jedoch konnten bereits einen Tag später kleine Knochenteile aus dem Eis gepickelt werden. Die rechtsmedizinische Untersuchung dieser erbrachte wiederum eine hundertprozentige Übereinstimmung. Die sterblichen Überreste des vermissten Altöttingers waren somit gefunden.

Die Tauwetterperiode Anfang Februar wurde genutzt und ein Bergeversuch gestartet. Ein Polizeibergführer und ein Bergwachtmann der Bergwacht Oberammergau machten sich mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers auf den Weg.

Bohrhaken wurden gesetzt, Seilversicherungen angebracht um ein Arbeiten im Absturzgelände zu ermöglichen. Der Leichnam war mittlerweile von zwei Metern Lawinenschnee bedeckt und musste zunächst händisch freigeschaufelt werden. Letztendlich konnten die sterblichen Überreste des Mannes geborgen und ausgeflogen werden.

Wenige Tage später konnten die sterblichen Überreste an die Familie übergeben und somit eine Lücke geschlossen werden.

Aufgrund aller im Rahmen der Ermittlungen, der mehr als zweijährigen Suchmaßnahmen sowie im Zuge der Bergung erlangten Erkenntnisse muss davon ausgegangen werden, dass sich der junge Mann beim Abstieg von der Notkarspitze verlief, im Einzugsgebiet des Großkargrabens abstürzte und dort ums Leben kam. Der temporär stark wasserführende Graben transportierte ihn dann letztendlich an die Stelle, an der er gefunden wurde.

Nach mehr als zwei Jahren hatten die Angehörigen zwar die traurige Gewissheit, konnten aber nun Abschied von dem 32-Jährigen nehmen. Auch für die polizeilichen Sachbearbeiter der Alpinen Einsatzgruppe und der Kriminalpolizei kann dieser Vermisstenfall, der die Beamten nicht nur dienstlich sondern auch emotional über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren intensiv beschäftigt hat, „ad acta“ gelegt werden.




Fußgänger von Pkw erfasst

Gegen 22 Uhr ist in der vergangenen Nacht ein 34-Jähriger aus dem Gemeindebereich Edling mit seinem Audi – mit hoher Geschwindigkeit, so die Polizei heute – aus dem Parkplatz der Firma Meggle in Reitmehring auf die Megglestraße gefahren. Dabei erfasste der Pkw einen 55-jährigen Fußgänger, der gerade das Firmengelände verlassen wollte. Bei dem Unfall wurde der Mann schwer verletzt. Der Fahrer kümmerte sich nicht und flüchtete mit seinem Pkw, so die Polizei …

Das Unfallopfer erlitt bei dem Unfall mehrere Knochenbrüche. Der 55-Jährige sei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, meldet die Polizei.

In Zusammenarbeit mit der Firma Meggle und aufmerksamen Zeugen haben die Beamten den 34-Jährigen schnell als Unfallflüchtigen ermitteln können. Er wurde noch am gestrigen Abend von der Polizei Wasserburg bei seinem Vater angetroffen und vorläufig festgenommen werden, sagt die Polizei.

Gegen den Unfallfahrer wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. So wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Führerschein und der Audi wurden sichergestellt.

 




Unter Drogen

Gleich zwei Fälle mit Fahrern unter Drogen beschäftigten in der vergangenen Nacht hintereinander die Polizisten in Rosenheim: Erst wurde gegen 21.45 Uhr in der Kufsteiner Straße ein 23-jähriger Autofahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem jungen Fahrer fielen den Beamten drogentypische Auffälligkeiten auf – der 23-Jährige gab auch den Konsum von Marihuana zu, einen Drogentest verweigerte er aber vehement, so die Polizei am heutigen Donnerstagmorgen. Wenige Minuten später fiel der nächste 23-jährige Autofahrer auf. Ein bei ihm durchgeführter Drogentest verlief positiv auf den Konsum von Kokain und Amphetamin.

Blutentnahmen wurden durchgeführt und gegen die Fahrer je ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot eingeleitet.

 

 




Autokran im Einsatz

Eine Sattelzugmaschine samt Auflieger kam am gestrigen Dienstag gegen 6 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Albaching und Edling auf Höhe Willerstett von der Fahrbahn ab (wir berichteten). Der Sattelzug touchierte mehrere Bäume, bevor er schließlich zum Stehen kam. Der 46-jährige Fahrer aus Polen blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von zirka 8.000 Euro.

Zur Bergung des Sattelzuges wurde ein Autokran an die Unfallstelle beordert. Weiter mussten mehrere Bäume im Vorfeld gefällt werden, damit der völlig verkeilte Sattelzug von der Unfallstelle geborgen werden konnte. Die Kreisstraße war während der Ausforstungsarbeiten und der Bergung zeitweise komplett gesperrt. Als Unfallursache wurde nicht witterungsangepasste Geschwindigkeit festgestellt.

Der polnische Lkw-Fahrer musste daher ein erhöhtes Bußgeld bezahlen.

Foto: Georg Barth




Polizeibeamte übel beleidigt

Beamte der Rosenheimer Polizei wurden gestern Nacht zunächst zu einem Streit im Ortsteil Happing gerufen. Bereits hier fiel ein 47-Jähriger auf, der einen Platzverweis nur widerwillig Folge leistete. Nachdem die Beamten abgerückt waren, erschien der 47-Jährige erneut an der Wohnung seiner Bekannten. Wieder sprachen die Beamten einen Platzverweis aus und versuchten ihm zu erklären, dass er doch besser nach Hause gehen solle, vor allem, da er alkoholisiert wirkt und die Ursache des Streits vielleicht nüchtern besser zu klären wäre.

Der Rosenheimer sah das nicht ein, er weigerte sich zu gehen und schrie noch lauter herum. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam und bei der Rosenheimer Inspektion fing er an, die Beamten als „Wichser und Arschlöcher“ zu beleidigen. In der Folge spuckte er die Beamten noch an und traf dabei die Dienstkleidung. Als der Randalierer dann in eine Ausnüchterungszelle gebracht werden sollte, wehrte er sich und griff die Beamten körperlich an, die seinen Wutausbrüchen ausweichen konnten und dadurch auch nicht verletzt wurden.

Die restliche Nacht musste der Mann seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

 




Polizei sucht Zeugen

Ein 33 Jahre alter Mann aus Wasserburg hatte in der Nacht von vergangenem Sonntag auf Montag seinen Toyota in Wasserburg in der Palmanostraße geparkt. Dort stieß ein unbekanntes Fahrzeug an den Pkw des 33-Jährigen und verursachte einen Schaden vorne rechts. Das Fahrzeug des Unfallverursachers hinterließ blaue Abriebspuren. Da sich der Verursacher des Schadens nicht um die Schadensregulierung kümmerte, wandte sich der Geschädigte an die Polizeiinspektion Wasserburg und erstattete Anzeige wegen „Fahrerflucht“.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Wasserburg, Telefon 08071/9177-0, zu melden.




Tödlicher Gleitschirmunfall

Am späten Dienstagnachmittag starteten ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim und ein 31-jähriger Münchener mit ihren Gleitschirmen vom Heuberg. Bei beiden Männern handelt es sich um Gleitschirmflieger mit jahrelanger Erfahrung. Nachdem der Rohrdorfer seinem Bekannten, der kurz vor ihm gestartet war, aus den Augen verloren hatte und dieser dann auch nicht an dem vereinbarten Landeplatz eigetroffen war, setzte er einen Notruf ab. In der Folge lief unter Leitung der Polizeiinspektion Brannenburg und der Bergwacht Brannenburg unverzüglich eine größere Suchaktion nach dem Vermissten an.

Gegen 19.45 Uhr konnte der Verunfallte von einem Polizeihubschrauber im Bereich der „Eingefallenen Wand“ in unwegsamen Gelände an einem Baum hängend lokalisiert und anschließend durch Kräfte der Bergwacht Brannenburg gegen 21 Uhr geborgen werden. Die Bergwacht und zwei Polizeibeamte der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) der Polizei mussten sich auf Grund des Geländes fußläufig an den Verunfallten annähern.

Dabei war auch eine besondere Absicherung der Einsatzkräfte notwendig, welche durch die Bergwacht organisiert und gestellt wurde.

Ein Notarzt der Bergwacht konnte nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Unter Leitung eines Polizeibergführers der Alpinen Einsatzgruppe begannen erste Bergungsmaßnahmen, die auf Grund schlechten Wetters gestern nicht weiter fortgesetzt werden konnten.

Diese werden am heute, Mittwoch, wieder aufgenommen.

An dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Bergwacht Brannenburg sowie der umliegenden Bergwachten, die unter unermüdlichem Einsatz die Lokalisierung des Verletzten sowie dessen Rettung versuchten. Zudem waren ein Rettungshubschrauber und zwei Polizeihubschrauber an dem Einsatz beteiligt. Derzeit wird der Luftfahrtunfall unter der Ermittlungszuständigkeit der Polizei Brannenburg in Zusammenarbeit mit der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd untersucht.




Lkw-Fahrer unter Drogeneinfluss am Steuer

Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer aus dem Landkreis Rosenheim teilte gestern Vormittag über die Polizeiinspektion Traunstein mit, dass er einen Lkw beobachte, der  in Schlangenlinien auf der Autobahn unterwegs sei. Zunächst fuhr der 40-Tonner auf der Landstraße zwischen Chieming und Grabenstätt, wo er mehrfach auf die Gegenfahrbahn geriet. An der Anschlussstelle Grabenstätt fuhr der Lkw dann auf die Autobahn A8 in Richtung München auf, wo er seine waghalsige Fahrt fortsetze.

Durch eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim konnte der Lkw an der Anschlussstelle Rosenheim-West angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Dabei war der Grund für die Fahrweise schnell klar. Bei dem Fahrzeugführer, einem 25-jährigen, in Deutschland lebenden, polnischen Staatsangehörigen, konnte durch die Beamten ein drogentypische Verhalten festgestellt werden.

Ein durchgeführter Urintest war positiv auf Amphetamine und bestätigte den Verdacht eines vorangegangen Drogenkonsums. Der Fahrzeugführer selbst wollte sich nicht an ein Konsum von Drogen erinnern.

Nach einer Blutentnahme und der Sicherstellung des Führerscheins wurde der Lkw-Fahrer wieder entlassen. Ihn erwartet nun eine empfindliche Geldstrafe, zudem wird er vermutlich in nächster Zeit kein Kraftfahrzeug mehr führen dürfen.




Aufwendige Bergungsaktion

Stundenlang lief heute Vormittag auf der Kesselseestrecke zwischen Edling und Albaching eine aufwendige Lkw-Bergung. Der Fahrer eines Lastwagens war bei Eisglätte mit seinem Gefährt bei Schleefeld von der Straße abgekommen und in einem Waldstück gelandet. Zur Bergung musste die Kesselseestrecke immer wieder zeitweise gesperrt werden. Fotos: Georg Barth




Technischer Defekt als Brandursache

Am Sonntagvormittag entzündete sich gegen 9.45 Uhr im Weiler Eich bei Rott zunächst ein Kleinwagen und die Flammen griffen unmittelbar danach auf einen davor stehenden SUV über (wir berichteten). Wie die Polizei Wasserburg heute mitteilte, wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Bei dem Fahrzeugbrand waren 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Rott, eine First Responder-Besatzung und der Rettungsdienst vor Ort.

Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Der entstandene Sachschaden an den beiden ausgebrannten Pkw wird auf insgesamt 6000 Euro geschätzt.

Unsere Erstmeldung …




3000-Euro-Wutanfall am Nachmittag

Wie die Polizei Wasserburg am heutigen Dienstagmorgen meldet, kam es bereits am vergangenen Samstag in der Zeit von 12.50 und 14 Uhr zu einer Sachbeschädigung an einem roten VW-Bus und an einem rot/lila/weiß lackierten Roller. Tatort war die Parkfläche am Willi-Ernst-Ring auf Höhe Hausnummer 13 in Wasserburg. Zudem wurde offensichtlich vom der Polizei bekannten Täter ein Briefkasten aus der Wand eines gegenüberliegenden Anwesens gerissen. Der Briefkasten jedenfalls wurde auf dem Fahrzeugdach des demolierten VW-Busses gefunden …

An dem Bus wurden die Heckscheibe, die linke vordere Seitenscheibe sowie die Windschutzscheibe eingeschlagen. Zudem wurden der rechte Außenspiegel und die Frontschürze beschädigt.

An dem Roller, der vor dem VW-Bus abgestellt war, wurden die beiden Seitenspiegel abgebrochen und die Heckverkleidung erheblich beschädigt – sagt die Polizei heute.

An dem aus der Hauswand herausgerissenen, weißen Briefkasten konnte kein sichtbarer Schaden festgestellt werden.

Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf 3000 Euro geschätzt.

Ersten polizeilichen Erkenntnissen zu Folge handelt es sich bei dem Täter um einen 46-jährigen Wasserburge, so die Beamten.

Da von der Tat selbst jedoch keine Zeugen bekannt sind, werden nun Zeugen gebeten, die sachdienliche Hinweise zu dem Täter machen können, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/91770 zu melden.

 




„Spielgeld“ sorgt für Festnahme

Lediglich die unauffällige Aufschrift „Prop copy“ weist beim ersten Anblick auf unechtes Geld hin bei diesem 100-Euro-Schein. Zollbeamte haben am vergangenen Wochenende im Landkreis einen in Österreich lebenden, türkischen Staatsangehörigen mit mehreren tausend Euro Falschgeld festgenommen. Die Kripo Rosenheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Gegen den Tatverdächtigen erging ein Haftbefehl.

Am Samstag kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Rosenheim gegen 14 Uhr einen Audi A6 mit österreichischer Zulassung im Bereich Rohrdorf in Fahrtrichtung Salzburg. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen in Österreich lebenden, türkischen Staatsangehörigen (36).

Bei der Kontrolle entdeckten die Zöllner mehrere tausend Euro Falschgeld. Bei dem Falschgeld handelte es sich um sogenanntes „Prop Copy“.

Bereits in der Vergangenheit warnten das Bayerische Landeskriminalamt und das Polizeipräsidium Oberbayern Süd vor dem Phänomen der Geldfälschung mit sogenanntem „Prop Copy“ oder „Movie Money“.

Dabei handelt es sich um Banknoten, die für den Entertainment-Bereich hergestellt wurden – wie für Filmaufnahmen oder für Zaubershows. Diese Noten sind nur dann unbedenklich, wenn sie sich in Größe und Farbe von echten Banknoten unterscheiden. Zusätzlich müssen deutliche Hinweise auf dem Zahlungsmittel angebracht sein, die es als „Spielgeld“ erkennen lassen.

Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Fortführung der ersten Ermittlungen der Grenzpolizeiinspektion Raubling übergeben.

Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die weiteren umfangreichen Ermittlungen.

Banknoten-Reproduktionen sind nach deutschem Recht dann Falschgeld, wenn sie mit echtem Geld verwechselt werden können und als echt in den Verkehr gebracht werden oder werden sollen. Veränderte Banknotenabbildungen sind damit kein „Spielgeld“.

Die Kriminalpolizei warnt eindringlich vor der Verwendung von „Movie Money“ im Zahlungsverkehr. Geldfälschung ist ein Verbrechen und wird mit hohen Strafen geahndet.

Foto: Kripo




Grünes Licht nur für Systemrelevante

Aufgrund der seit gestern geltenden Einreisebeschränkungen können Personen, die ihren Wohnsitz in einem Virusvarianten-Gebiet haben und im Landkreis Rosenheim berufstätig sind, ab dem kommenden Mittwoch 0 Uhr nur noch mit einer amtlichen Bescheinigung die Grenze passieren. Und zwar wird dieses Dokument nur für Personen ausgestellt, die in systemrelevanten Berufen tätig sind.

Entscheidungsgrundlage für die amtliche Bescheinigung ist eine Liste von systemrelevanten Tätigkeiten und Betrieben, die von der EU-Kommission zusammengestellt wurde – siehe weiter unten.

Sie ist zudem auf der Internetseite www.landkreis-rosenheim.de zu finden.

Auch ist dort ein Dokument eingestellt, das von den Arbeitgebern ausgefüllt und an die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim gemailt werden muss.

Bis zum morgigen Dienstag 24 Uhr gilt eine Übergangsphase. In dieser Zeit wird den betroffenen Grenzgängern die Einreise gewährt, sofern sie die sonstigen Voraussetzungen erfüllen. Neben dem negativen Corona-Testergebnis benötigen sie eine Kopie des Arbeitsvertrages und müssen glaubhaft machen, dass sie eine systemrelevante Tätigkeit ausüben.

Ab Mittwoch, 17. Februar 2021, 0 Uhr, dürfen Grenzgänger aus Tirol nur noch mit behördlicher Bescheinigung des Landratsamtes nach Deutschland einreisen, wenn sie also in systemrelevanten Bereichen arbeiten.

Die Bundespolizei wird den Grenzübertritt nur noch Grenzgängern erlauben, die über den Nachweis des vorgeschriebenen negativen Corona-Testergebnis , der nicht älter als 48 Stunden sein darf, und eine amtliche Bescheinigung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde verfügen.

Die amtliche Bescheinigung steht auf dieser Seite als Download zur Verfügung:

Die Arbeitgeber werden gebeten, das Dokument auszufüllen und mit einer Begründung der Systemrelevanz von Betrieb/Einrichtung/Behörde sowie Mitarbeiterin oder Mitarbeiter an folgende E-Mail-Adresse zu schicken:

wirtschaftsfoerderung@lra-rosenheim.de.

Sie erhalten die behördliche Bescheinigung mit Stempel und Unterschrift per E-Mail zurück. Bitte beachten Sie, das Dokument ist ohne Stempel und Unterschrift nicht gültig.

Die Wirtschaftsförderstelle ist zudem telefonisch unter 08031 5816 910 90 zu erreichen.

Arbeitskräfte mit systemrelevanten Funktionen sind demnach:

  • Berufe im Gesundheitswesen, einschließlich paramedizinischer Fachkräfte;
  • Betreuungsberufe im Gesundheitswesen, einschließlich Betreuungspersonal für Kinder, Menschen mit Behinderung und ältere Menschen;
  • wissenschaftliche Experten im Gesundheitssektor;
  • Arbeitskräfte in der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie;
  • Arbeitskräfte, die an der Lieferung von Waren beteiligt sind, insbesondere an der Lieferkette von Arzneimitteln, medizinischen Hilfsmitteln, Medizinprodukten und persönlichen Schutzausrüstungen, einschließlich ihrer Installation und Wartung;
  • akademische und vergleichbare Fachkräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie;
  • Informations- und Kommunikationstechniker sowie sonstige Techniker für die grundlegende Instandhaltung der Ausrüstung;
  • Berufe im Bereich des Ingenieurwesens, wie Ingenieure, Energie- und Elektrotechniker;
  • Personen, die an systemrelevanten oder anderweitig wesentlichen Infrastrukturen arbeiten;
  • ingenieurtechnische und vergleichbare Fachkräfte (einschließlich Wasserwerker);
  • Schutzkräfte und Sicherheitsbedienstete;
  • Berufsfeuerwehrleute/Polizisten/Gefängnisaufseher/Sicherheitswachpersonal/Katastrophenschutzkräfte;
  • Personen, die in der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln tätig sind, sowie verwandte Berufe und Wartungspersonal;
  • Bediener von Maschinen für Lebensmittel und verwandte Erzeugnisse (einschließlich Lebensmittelproduktionsmitarbeiter);
  • Arbeitskräfte im Verkehrssektor, insbesondere:
  • Personenkraftwagen-, Kleintransporter- und Kraftradfahrer, Fahrer schwerer Lastkraftwagen und Busse (einschließlich Busfahrer und Straßenbahnführer) sowie Rettungswagenfahrer, einschließlich Fahrer, die für die Beförderung im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Union eingesetzt werden, und Fahrer, die EU-Bürger im Zuge ihrer Rückkehr aus einem anderen Mitgliedstaat an ihren Herkunftsort befördern;
  • Linienflugzeugführer;
  • Schienenfahrzeugführer; Wagenmeister, Instandhaltungstechniker sowie Personal von Infrastrukturbetreibern, das mit der Verkehrssteuerung und Kapazitätszuweisung betraut ist;
  • Arbeitskräfte in der See- und Binnenschifffahrt;
  • Fischer;
  • mit systemrelevanten Funktionen betrautes Personal von öffentlichen Einrichtungen, einschließlich internationaler Organisationen.

 

 

 

 




Fünf Wehren rückten aus

Aufregung am gestrigen Sonntagvormittag in einem Wohngebiet im Bruckmühler Ortsteil Götting: Gegen 9 Uhr kam es plötzlich zu einer starken Rauchentwicklung in einem dortigen Einfamilienhaus. Die Feuerwehren aus Bruckmühl, Heufeld, Götting, Waith und Willing rückten aus …

Zum Glück wurde niemand verletzt.

Über die Höhe eines entstandenen Sachschadens meldet die Polizei nichts.

Offenbar war ein technischer Defekt an der Pelletsheizung der Grund der Rauchentwicklung gewesen …

 

 




Kater angeschossen

Im Bereich der Höglinger Straße in Heufeldmühle im Landkreis wurde ein Kater angeschossen. Dabei sei das Tier von einem Flachkopf-Diabolo-Projektil getroffen worden, das üblicherweise bei einem Luftgewehr benutzt werde, so die Polizei am heutigen Montagmorgen. Nach einer Operation sei der Kater nun zum Glück auf dem Weg der Besserung. Die Tatzeit war bereits vor knapp zwei Wochen in der Nacht auf den Mittwoch, 3. Februar.




14-Jähriger schwer verletzt

Ein 14-Jähriger aus Schechen war am gestrigen Spätnachmittag mit seinen beiden Kumpels – 16 und 15 Jahre alt aus Schechen und Bruckmühl – mit dem Radl von Kobel nach Au bei Schechen unterwegs. Die Drei fuhren mit ihren Fahrrädern zunächst auf der Straße nebeneinander und dann soll sich der 14-Jährige bei einem seiner Freunde während der Fahrt untergehakt und mitgezogen haben, sagt die Polizei am heutigen Montagmorgen. Dabei kamen sich die beiden Lenker der Fahrräder zu nah, berührten sich, der 14-Jährige verlor das Gleichgewicht und stürzte mit dem Radl zu Boden. Er verletzte sich im Kopf- und Wirbelsäulenbereich schwer und kam ins Klinikum Rosenheim, so die Polizei.

Einen Fahrradhelm habe der verletzte Jugendliche nicht getragen.

An den Rädern entstand ein Sachschaden von rund 300 Euro.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 




Mahlzeit!

In einem Werkstatt-Anbau eines Gewerbebetriebes im Landkreis in der Gemeinde Nußdorf hatten sich am gestrigen Samstagabend acht Personen zu einer Feier getroffen. Das meldet das Polizeipräsidium am Sonntagnachmittag. Mit richterlichem Beschluss betrat die Polizei die Räumlichkeiten und stellte acht Personen aus fünf verschiedenen Haushalten fest, die bei einem Essen gemeinsam am Tisch saßen. Die Feier wurde aufgelöst und alle Beteiligten wiederum wegen Verstößen gegen die geltenden Corona-Bestimmungen angezeigt, sagt die Polizei. 




Zwei Pkw lichterloh in Flammen

Für die herrliche Aussicht in die Berge und den strahlenden Sonnenschein dürften die Rotter Floriansjünger am heutigen Sonntag gegen 10 Uhr wohl nur wenige Blicke übrig gehabt haben. Zunächst mussten sie sich auf ihren Einsatz konzentrieren. Im Weiler Eich bei Rott standen beim Eintreffen der Feuerwehr zwei Pkw in Flammen. Der Brand war zum Glück rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Ersten Meldungen nach war die Brandursache nicht auf eine missglückte Starthilfe zurückzuführen.

Das ältere der beiden Fahrzeuge hatte als erstes Feuer gefangen. Die Flammen griffen dann auf den andern Wagen über.

Im Einsatz waren auch der First Responder und Kreisbrandmeister Marcus Huber aus Rott.

 

Fotos: WS

 

 




Container in Flammen

Zwei Wertstoff-Container wurden in der Nacht zum gestrigen Samstag ein Raub der Flammen. Brandort war am Ledererbach in Rosenheim. Insgesamt dürfte dabei ein Sachschaden von rund 1500 Euro entstanden sein, meldet die Polizei am Sonntagmorgen. Die Feuerwehr Rosenheim wurde alarmiert und konnte den Brand rasch ablöschen. Eine Gefahr für umliegende Gebäude habe zum Glück nicht bestanden. Die Brandursache ist unklar – die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung aufgenommen.




Dreimal Winter, einmal Sommer

Im Bereich der Münchener Straße stoppte die Polizei in Rosenheim am gestrigen Mittag einen Fiat, der von einem 22-Jährigen gelenkt wurde. Im Rahmen einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass an dem Auto drei Winterreifen und ein Sommerreifen montiert waren. Einer der Reifen war zudem weit unter der gesetzlich vorgegebenen Mindest-Profiltiefe abgefahren und die Felge stark beschädigt und deformiert, so die Polizei am heutigen Sonntagmorgen …

Da auf einer Achse unterschiedliche Reifenkombinationen nicht zulässig sind sowie einer der Reifen abgefahren war, wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg gegen den 22-Jährigen eingeleitet.

 




Wohin des Weges um 2 Uhr früh?

Wohin des Weges am Sonntagmorgen um 2 Uhr in der Früh? Diese Frage musste sich wohl ein 20-Jähriger stellen lassen, als er mit seinem Pkw  im Bereich der B15 in Rosenheim auf Höhe Oberfeld von der Polizei kontrolliert wurde. Erst morgen endet die Ausgangssperre in Bayern in Regionen mit einer Inzidenz unter der 100 (wir berichteten). Die Beamten bemerkten deutlichen Alkoholgeruch beim jungen Fahrer. Ein freiwilliger Test ergab über ein Promille und eine Blutentnahme wurde in der Nacht durchgeführt …




Hausdurchsuchung bei Corona-Gegner?

Weil er im Verdacht steht „unrichtige Gesundheitszeugnisse”  zu gebrauchen, ordnete die Staatsanwaltschaft  Traunstein in den frühen Morgenstunden des gestrigen Donnerstag bei einem Mann in Haag eine Hausdurchsuchung an. Brisant: Der Haager gilt Gerüchten zufolge als Organisator von Corona-Demos.

Diesen Verdacht wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber der Wasserburger Stimme nicht bestätigen. Fest steht allerdings, dass die Behörde ein Ermittlungsverfahren gegen den Haager führt.

Bei der Durchsuchung sei die Türe aufgebrochen worden, nachdem nach mehrmaligem Klingeln nicht geöffnet wurde. In der Wohnung wurden Computer, Mobiltelefone und Datenträger sichergestellt. Die Auswertung werde längere Zeit – voraussichtlich mehrere Monate – in Anspruch nehmen.

 




Nächtlicher Angriff in Wohnung

Ein 34-Jähriger wurde in seiner Wohnung in Kolbermoor von einem Bekannten (38) massiv zusammen geschlagen, ins Gesicht getreten und schwer verletzt. Das meldet die Polizei am heutigen Freitagvormittag. Der Vorfall hat sich bereits vor genau einer Woche – am vergangenen Freitag, 5. Februar – ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand seien die beiden Männer in der Wohnung in einen vorerst verbalen Streit geraten. Dieser sei dann eskaliert. Derart, dass der 38-Jährige den Kolbermoorer mehrfach ins Gesicht geschlagen habe. Der 34-Jährige sei zu Boden gegangen und hier habe der Täter noch mehrmals in das Gesicht des Mannes getreten. Der 34-Jährige erlitt so schwere Gesichtsverletzungen, dass er im Krankenhaus operiert werden musste.

Gegen den Täter wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung geführt.




Mit Schrecken davongekommen

Eine 73-Jährige wollte am gestrigen Donnerstag-Vormittag mit ihrem Pkw in Rosenheim von der Pettenkoferstraße in die Ellmaierstraße abbiegen. Auf der Ellmaierstraße fuhr da gerade ein 39-Jähriger aus Tuntenhausen mit seinem Auto. Die Frau hatte die Vorfahrt zu gewähren und übersah den Wagen aus Tuntenhausen, so die Polizei am heutigen Freitag. Es kam zu einem Zusammenprall der Fahrzeuge. Zum Glück blieben die Fahrer unverletzt …

Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 7000 Euro

Kurze Zeit später wieder eine Vorfahrtsmissachtung:

Ein 20-Jähriger war am gestrigen Mittag mit seinem Pkw in Rosenheim auf der Westermayerstraße unterwegs, ein 24-Jähriger befuhr zur gleichen Zeit mit seinem Auto in Rosenheim die Steinbökstraße. An der Einmündung gilt die „Rechts vor Links“-Regel – es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide jungen Fahrer blieben zum Glück unverletzt, der Gesamtsachschaden beträgt rund 6000 Euro.

 

 

 

 

 




Ehrenamtliche Helfer werden zu Opfern

Genau vor vier Wochen starteten sie zusammen mit den Wasserburger Feuerwehrfrauen und -Männern nach Kroatien, um dort Erdbebenopfern zu helfen (wir berichteten). Gestern wurden zwei der ehrenamtlichen Helfer selbst zu Opfern. Bei einem Unfall auf der Autobahn A9 wurde die beiden Mitglieder des THW Rosenheim nahe Ingolstadt in einen schrecklichen Unfall verwickelt, bei dem ein Lkw-Fahrer starb. Die beiden Rosenheimer wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erheblich verletzt. Foto: Berufsfeuerwehr Ingolstadt.

Mit einen Sattelzug voller Medizinischer Schutzausrüstung waren die Rosenheimer Helfer auf dem Weg nach Bamberg zur weiteren Verteilung.

Bei Ingolstadt mussten sie an einem Stauende ihren Lkw zum Stillstand bringen. Ungebremst fuhr anschließend ein weiterer Sattelzug in den Lkw der Rosenheimer und schob diesen auf den Lkw davor.

Die beiden THW-ler wurden durch den Aufprall im Führerhaus eingeklemmt und konnten erst nach eineinhalb Stunden befreit werden.

Die A9 war zwischenzeitlich komplett gesperrt – ebenfalls war ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Nach anfänglich völlig unklarer Lage erreichte das THW Rosenheim schließlich die Nachricht, dass die beiden Helfer offenbar zum Glück ‘nur’ leichter verletzt wurden und zu weiteren Untersuchungen bis heute im Klinikum bleiben.

 

Welch großes Glück die beiden Rosenheimer hatten, zeigen dies Bilder vom Bergungsunternehmen Peter Eineder:




Einsatz bei eisiger Kälte

Funkenflug und Flammen, die aus dem Kamin eines Wohnhauses schlugen, sorgten am späten Donnerstagabend für den Einsatz der Floriansjünger im Weiler Brudersham in der Gemeinde Babensham. Zirka 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Babensham, Bachmehring und Wasserburg sowie der Rettungsdienst rückten gegen 22 Uhr bei eisiger Kälte, es herrschten minus zwölf Grad, zum Einsatzort aus. Vor Ort war auch Kreisbrandinspektor Stephan Hangl. Größerer Sachschaden blieb zum Glück aus, der Kaminbrand war rasch unter Kontrolle, ein Eingreifen der Wehr nicht nötig. Fotos: WS




Vier Verletzte bei Unfall mitten in der Stadt

Vier verletzte Unfallbeteiligte und ein Sachschaden in Höhe von 40.000 Euro – das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles am späten Donnerstagvormittag in Rosenheim. Im Einsatz war neben Polizei und Rettungsdienst auch die Feuerwehr.

Ein 24-jähriger Autofahrer aus Rosenheim befuhr mit seinem Mercedes die Kaiserstraße stadtauswärts vom Ludwigsplatz aus kommend in Fahrtrichtung Ebersberger Straße.

Der Pkw überquerte die Kreuzung und fuhr anschließend weiter stadtauswärts. Etwa auf Höhe der Loretowiese wendete der Fahrer und fuhr mit dem Wagen wieder in Richtung Ludwigsplatz zurück.

Mehrere unbeteiligte Zeugen schilderten, dass der Fahrer seinen Mercedes plötzlich stark beschleunigt und in der Folge den Bereich der oben erwähnten Kreuzung bei „Rotlicht“ überquert habe, so die Polizei.

In diesem Moment fuhr ein 37-jähriger Rosenheimer mit seinem Taxi die Frühlingstraße entlang, um den Kreuzungsbereich queren zu können. In seinem Taxi saßen zwei Fahrgäste, eine 58-jährige Frau aus Raubling sowie eine 46-jährige Frau aus Rosenheim.

Ein 55-jähriger Fußgänger aus Rosenheim ging zur gleichen Zeit die Frühlingsstraße entlang und näherte sich ebenfalls dem Kreuzungsbereich.

Der Mercedes-Fahrer stieß mit seinem Wagen frontal gegen das querende Taxi. Durch die Wucht des Aufpralles schleuderte das Taxi gegen den 55-jährigen Fußgänger, der dadurch zu Boden geschleudert wurde.

In der weiteren Folge stieß das Taxi noch frontal gegen eine Hausmauer sowie einen dort verbauten Stromverteilerkasten.

Der Mercedes wurde seinerseits um die eigene Achse gedreht und kam auf dem Gehweg im Bereich der Kaiserstraße zum Stillstand.

Der Fahrer des Taxis, die beiden Fahrgäste sowie der Fußgänger wurden durch den Unfall verletzt und anschließend ins Klinikum Rosenheim gebracht. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden die Beteiligen glücklicherweise nicht schwer, ‘nur’ leichter verletzt, so die Polizei.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro.

Der Taxifahrer konnte sich nicht mehr selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und wurde von der alarmierten Rosenheimer Feuerwehr aus dem stark deformierten Fahrzeug geborgen.

Mehrere Rettungsfahrzeuge waren vor Ort und versorgten die Verletzten.

Während der Unfallaufnahme und der folgenden Bergung der Fahrzeuge kam es zu Stauungen im Umfeld der Unfallstelle. Die Feuerwehr unterstützte bei der Verkehrsregelung sowie Bergung der Unfallfahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn. Das Stromversorgungsunternehmen wurde ebenfalls verständigt und regelte die Absicherung des Stromverteilerkastens vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den 24-jährigen Rosenheimer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie fahrlässige Körperverletzung aufgenommen.




Pkw erfasst jungen Mann

Ein 77-jähriger Autofahrer aus Großkarolinenfeld befuhr mit seinem Pkw am gestrigen Abend in Rosenheim die Hubertusstraße und wollte mit dem Wagen in die Wittelsbacherstraße abbiegen. Ein 27-jähriger Fußgänger aus Rosenheim querte an der dortigen Lichtzeichenanlage gerade die Hubertusstraße bei „Grün“. Der Autofahrer übersah den jungen Mann …

Der 27-Jährige wurde beim Aufprall auf die Motorhaube geschleudert.

Der junge Mann hatte dabei großes Glück im Unglück und kam – laut Polizei vom Donnerstagvormittag –  mit Prellungen im Nacken-/Schulterbereich davon.

Am Pkw entstand kein Sachschaden, die Polizei ermittelt nun gegen den 77-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

 

 

 

 




Chef lag blutend unterm Regal

Ein 38-jähriger Gewerbetreibender in Rosenheim hatte sich ein gebrauchtes Regal gekauft und er baute dieses am gestrigen Mittwochvormittag gegen 10 Uhr in seinem derzeit geschlossenen Betrieb in der Münchener Straße auf. Ein 30-jähriger Mitarbeiter war ebenfalls im Laden mit Arbeiten beschäftigt, als er plötzlich einen lauten Knall hörte. Er sah dann, dass das Regel in sich zusammengebrochen war. Er fand den Chef blutend unter mehreren Dosen liegend, die er gerade zuvor ins Regal geräumt hatte …

Vermutlich aufgrund der Instabilität des Regals war es unter der Last der Dosen in sich zusammen. Eine herabfallende Dose hatte den Ladeninhaber am Kopf getroffen – eine Platzwunde die Folge … Der Verletzte wurde zur weiteren ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht.

An den Streben des Regals stellte die Polizei ein Panzertape fest, was für einen nicht fachgemäßen Zusammenbau spreche. Fremdverschulden sei auszuschließen.




Gegen Transporter geschlittert

Böse Überraschung am Morgen in Reitmehring: Im dortigen Zettlweg wurde ein orangefarbener Kleintransporter, der vor einem Wohnanwesen abgestellt war, offenbar in der Nacht angefahren und erheblich beschädigt. Unfall-Zeitraum war vom gestrigen Mittwochabend – 19 Uhr – bis heute, Donnerstag frühmorgens. Das meldet die Polizei Wasserburg …

Die Polizei Wasserburg ermittelt nun wegen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet um Hinweise unter der 08071/91770.




Die Polizei warnt erneut

In den vergangenen Tagen wurden der Polizei mehrere Betrugsversuche falscher Bankmitarbeiter per Telefon mitgeteilt. Die Anrufer gaben sich als Mitarbeiter der Bank der potentiellen Opfer aus und erlangten durch Vorspiegeln falscher Tatsachen die persönlichen Daten und Bankdaten der Angerufenen. Im Anschluss nahmen die Anrufer telefonisch Kontakt mit den Banken auf und versuchten, mit eben diesen Daten telefonisch Überweisungen zu veranlassen. Die betroffenen Banken wurden bereits durch die Polizei sensibilisiert, meldet heute die PI Ebersberg …

Zugleich ergeht auch eine Warnung an die Bürgerinnen und Bürger, bei Anrufen angeblicher Bankmitarbeiter Vorsicht walten zu lassen:

Im Zweifelsfall sollten auf keinen Fall persönlichen Daten preisgegeben und das Gespräch abgebrochen werden. Sollten Zweifel bestehen oder bereits Daten herausgegeben worden sein, sollte umgehend die eigene Bank kontaktiert werden, um einen Betrugsversuch zu erkennen oder unberechtigte Überweisungen wenn möglich noch zu verhindern.




Illegale Einreisen gestoppt

Die Rosenheimer Bundespolizei hat im Rahmen der Grenzkontrollen mehrere Fahrzeugführer festgenommen, weil sie versucht hatten, Migranten nach Deutschland zu bringen. Auf der A93 bei Kiefersfelden stoppten die Beamten am gestrigen Mittwoch einen italienischen Pkw-Fahrer. Der 51-Jährige konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Ein Marokkaner, der ebenfalls im Wagen saß, war ohne die für die Einreise erforderlichen Papiere unterwegs. Ihm wird daher ein illegaler Einreiseversuch vorgeworfen.

Ein Chinese saß am Steuer eines Autos mit ungarischen Kennzeichen. Er und seine beiden Mitfahrer legten zur Kontrolle gültige, chinesische Reisepässe vor. Ihre ungarischen Aufenthaltsgenehmigungen waren jedoch nicht mehr gültig. Ein Visum oder eine andere Aufenthaltserlaubnis hatte keiner der drei chinesischen Staatsangehörigen dabei.

Auf der Inntalautobahn zogen die Bundespolizisten einen in Österreich zugelassenen Pkw aus dem Verkehr. Nur die Fahrzeugführerin, eine 41 Jahre alte Kamerunerin, konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Ihr 51-jähriger Begleiter, der ursprünglich aus Kamerun stammt, war nach ersten Erkenntnissen in der Vergangenheit bereits in Österreich registriert worden.

Den Mitfahrern, die wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt worden waren, verweigerte die Bundespolizei die Einreise. Sie mussten das Land wieder in Richtung Österreich verlassen.

Auch ihre Fahrer konnten die Rosenheimer Dienststelle wieder verlassen. Sie wurden wegen des Verdachts der Beihilfe zum Versuch der unerlaubten Einreise angezeigt und werden sich voraussichtlich schon bald dementsprechend zu verantworten haben.

 




Übermüdet am Steuer?

Ein 20-Jähriger war am gestrigen Spätnachmittag mit seinem Skoda von Vogtareuth kommend in Richtung Stephanskirchen unterwegs. Zeugen alarmierten die Polizei, dass der Skoda mehrfach auf die Gegenfahrbahn gerate und teilweise mit der gesamten Fahrzeugbreite die Spur nutze. Der Lenker soll dabei öfters das Fenster geöffnet haben. Die Polizei machte sich auf den Weg. Der junge Mann wurde schließlich am Ortsrand von Stephanskirchen mit seinem Auto von den Beamten angehalten und einer Kontrolle unterzogen …

Der Fahrer war weder alkoholisiert, noch stand er unter Einfluss von verbotswidrigen Substanzen oder Medikamenten.

Der 20-Jährige gab an, dass er zur Zeit beruflich stark eingebunden sei und wohl etwas wenig Schlaf habe.

Die Weiterfahrt wurde unterbunden, seine Eltern wurden verständigt, die ihren Sohn samt Pkw wenig später an der Kontrollörtlichkeit abholten.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und sucht nach Zeugen oder Geschädigte, die auf der Staatsstraße eventuell gefährdet worden seien.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 08031/200-2200 erbeten.

 




„Diebstahl“ ohne Dieb

Eine 47-Jährige hat sich am gestrigen Dienstag-Spätnachmittag bei der Polizei in Rosenheim gemeldet. Sie sei in einem Einkaufsmarkt in der Kufsteiner Straße gewesen, habe dort Schuhe anprobiert und ihre Geldbörse derweilen in den Einkaufswagen gelegt. Nach kurzer Zeit sei dieser verschwunden gewesen. Sie gehe von einem Diebstahl aus …

Nach kurzer Fahndung konnte der „Diebstahl“ von der Polizei schnell aufgeklärt werden. Die Frau hatte zwei Einkaufswagen in dem Markt verwechselt – ihr genutzter Einkaufswagen samt Handtasche stand noch immer leicht abseits vom Schuhregal und konnte mit gesamtem Inhalt somit wieder aufgefunden werden.

Es lag also zum Glück kein Diebstahl vor.




Die Feuerwehr, dein Freund und Helfer

Ein kleines Missgeschick alarmierte die Rettungskräfte der Feuerwehr am gestrigen Dienstagnachmittag zu einem Einsatz im Bereich der Rosenheimer Burgermühle. Eine 31-jährige Mama hatte ihr Auto in einer Parklücke eingeparkt, war ausgestiegen und hatte dabei den Autoschlüssel kurz auf den Beifahrersitz gelegt. Anschließend zog sie die Fahrertür zu und wollte sich ihrem einjährigen Kind zuwenden. Der Pkw verriegelt sich aber in der Folge automatisch und der Fahrzeugschlüssel lag noch im Inneren …

Die junge Frau hatte keine Möglichkeit mehr, eine der Türen des Audis zu öffnen und alarmierte die Rettungskräfte.

Die Rosenheimer Feuerwehr konnte mit entsprechendem Spezialwerkzeug nach kurzer Zeit den Pkw unbeschadet öffnen. Somit konnte mit Einsatzende gemeldet werden: „Kind, Mutter, Schlüssel und Pkw – alles bestens“ …




Zwei 18-Jährige auf A8 gestoppt

Gegen 11.30 Uhr führte gestern eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg an der Rastanlage Irschenberg eine Personenkontrolle durch. In einem Pkw mit Pfaffenhofener Kennzeichen wurden zwei 18-Jährige aus demselben Landkreis einer Kontrolle unterzogen. Dabei mussten mehrere Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz festgestellt werden.

Zum einen war ein Drogenvortest, der beim Fahrzeugführer durchgeführt wurde, positiv auf Marihuana.

Gegen den Fahrer wurde deshalb ein Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Zum anderen wurden bei der anschließenden Durchsuchung des Pkw mehrere Gramm Marihuana, mehrere BTM-Utensilien und sogar eine professionelle Marihuana-Aufzuchtanlage gefunden.

Diese Gegenstände konnten dem Beifahrer zugeordnet werden, so die Polizei heute. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Strafverfahren gemäß des Betäubungsmittelgesetzes eingeleitet.

Die zwei Heranwachsenden wurden nach erfolgten polizeilichen Maßnahmen an die Eltern übergeben.

Die Heimreise mussten sie ohne ihr „besonderes“ Hobby antreten.

 




Endstation Rosenheim

Am gestrigen Montag haben Bundespolizisten bei Grenzkontrollen in Reisezügen aus Italien insgesamt fünf Palästinenser, einen Iraker und einen Pakistaner im Landkreis in Gewahrsam genommen. Offenbar hatten sie versucht, mit den Zügen illegal nach Deutschland zu gelangen. Für ihren geplanten längerfristigen Aufenthalt in der Bundesrepublik hatten sie nicht die erforderlichen Papiere dabei, meldet am heutigen Nachmittag die Bundespolizei …

Bei der Kontrolle im Zug aus Verona trafen die Beamten auf fünf Palästinenser.

Mit Hilfe ihrer mitgeführten Dokumente stellte sich heraus, dass sie in Griechenland als Flüchtlinge registriert sind. Bei der Befragung zu ihren Reiseplänen verstrickten sie sich immer mehr in Widersprüche. Zunächst erklärten sie, Touristen zu sein, hatten aber weder Unterkunft noch Rückreisetickets gebucht. Anschließend gaben sie an, über einen längeren Zeitraum Verwandte besuchen zu wollen. Entsprechende Kontaktdaten oder Adressen konnten sie den Beamten allerdings nicht nennen.

Die Ermittler der Bundespolizei gehen von einer organisierten Tour von Griechenland nach Deutschland aus. Interesse an Schutz oder Asyl bekundeten sie nicht, so dass ihnen die Einreise nach Deutschland verweigert wurde.

Alle fünf Personen mussten noch am selben Tag das Land verlassen. Die Bundespolizisten übergaben sie den österreichischen Behörden.

In zwei anderen Fernreisezügen aus Italien nahmen die Bundespolizisten einen Iraker und einen Pakistaner vorläufig fest.

Auch diese Männer verfügten weder über ein Visum noch über eine Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik. In Rosenheim mussten sie den jeweiligen Eurocity verlassen.

Sie wurden wegen ihrer illegalen Einreiseversuche angezeigt und anschließend der österreichischen Polizei überstellt.




Wohin des Weges und warum?

Beamte der Polizei stoppten gestern kurz vor Mitternacht auf der B15 bei Westerndorf – Sankt Peter einen 31-Jährigen aus München, der mit seinem Mercedes Sprinter unterwegs war. Im Rahmen der Kontrolle entdeckten die Polizisten, dass sich im Auto vier weitere Personen befanden, die sich nicht auf den vorgesehenen Sitzplätzen befanden. Teilweise standen sie auf der Ladefläche und hielten Teile einer Einbauküche während der Fahrt fest in ihren Händen, damit die wertvolle Fracht nicht gegen die Ladebordwand des Sprinters krachen sollte …

Die Beamten untersagten zunächst die Weiterfahrt und ordneten eine ordnungsgemäße und verkehrsgerechte Sicherung der Ladung an.

Erst als auch die Insassen ihre richtigen Plätze eingenommen hatten, konnte die Fahrt weitergehen.

Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet. Die Polizei prüft zudem, ob gegen die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes verstoßen wurde – zu Fünft im Fahrzeug und die geltende Ausgangssperre …

 

 




7000 Euro in Socke versteckt

Am gestrigen Sonntag hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn im Landkreis einen mutmaßlichen Schleuser gestoppt. In einer seiner Socken fanden die Beamten 7000 Euro. Der Italiener hatte nach ersten Erkenntnissen versucht, drei albanische Staatsangehörige unerlaubt ins Land zu bringen. Offenbar waren die Südosteuropäer auf dem Weg nach Niedersachsen, um dort illegal für den Italiener zu arbeiten …

In den frühen Morgenstunden stoppten die Bundespolizisten einen Pkw mit deutschen Kennzeichen. Der italienische Fahrer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen.

Die drei anderen Insassen hatten hingegen nicht die erforderlichen Papiere dabei. Eine Erlaubnis für den beabsichtigten Aufenthalt sowie die geplante Erwerbstätigkeit konnten sie nicht vorlegen.

Eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei dem 35-Jährigen am Steuer des Wagens um den zukünftigen Arbeitgeber.

In dessen Gepäck entdeckten die Beamten 7.000 Euro Bargeld in einer Socke versteckt. Angeblich hatte sich der Italiener die Summe von der italienischen Verwandtschaft geliehen. Ob es sich hierbei um einen Schleuserlohn handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Bundespolizei.

Auch bei der albanischen Familie wurden rund 6.600 Euro aufgefunden. Dabei soll es sich um ihre Ersparnisse handeln.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der italienische Staatsangehörige, der in Niedersachsen gemeldet ist, seine Reise fortsetzen. Er wird voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen müssen. Seinen Mitfahrern wurde die Einreise verweigert. Sie hatten das Land wieder in Richtung Österreich zu verlassen.

 




Die Diebe mit dem Kastenwagen

Nach mehrmonatigen Ermittlungen hat die Polizei zwei dringend Tatverdächtige ermittelt: Beginnend im April letzten Jahres waren bis Herbst 2020 mehrere Kleinkrafträder entwendet worden. Die Tatorte lagen überwiegend in der Rosenheimer Innenstadt. Die Roller standen meist abgesperrt, aber frei zugänglich, vor den Anwesen der Eigentümer oder jeweiligen Geschädigten. .Die Täter nutzten diese Gelegenheit und fuhren mit einem Kastenwagen zur Tat-Örtlichkeit vor. Dort luden sie die Fahrzeuge in ihren Kastenwagen und nahmen die gestohlenen Roller anschließend mit.

Die Fahrzeuge wurden in der weiteren Folge in sämtliche Einzelteile zerlegt und auseinandergebaut.

Im Zeitraum Ende November 2020 bis Mitte Januar 2021 wurden erneut vier hochwertige Roller entwendet. Auch hier standen die Roller im Freien, die Tatbegehung war in allen Fällen gleich.

Die Roller waren in der Regel neben der Eingangstüre abgestellt und durch die Lenkradsperre besonders gesichert. Alle Tatorte im Stadtgebiet waren von der Straße aus einsehbar oder konnten so einfach abtransportiert werden. 

Nach entsprechenden Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen konnte das Tatfahrzeug näher eingegrenzt werden und führte schließlich auf die Spur zu zwei 34-jährigen Männern aus Rosenheim.

Nachdem für die Anwesen der Beiden ein Durchsuchungsbeschluss über die Justiz erwirkt wurde, erfolgte der Vollzug die letzten Tage.

Dabei konnte umfangreiches Beweismaterial bei den Beiden aufgefunden und sichergestellt werden. Auch eine Vielzahl von gestohlenen Fahrzeugteilen war unter den Beweisstücken. Der gesamte Beuteschaden wird aktuell auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Wie die weiteren  Ermittlungen ergeben, dürften die Fahrzeugteile auf Verkaufsplattformen verkauft und Fahrzeugteile zum Verkauf ins Ausland verschafft worden sein.

Teilweise konnten aber noch nicht alle Geschädigte erhoben werden, den Ermittlern liegen mehr gestohlene Rahmen vor, als Besitzer bekannt sind.

Die Rosenheimer Polizei bittet deshalb, wenn Ihnen ein Roller gestohlen wurde, melden Sie sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200.

 




Schlangenlinien mit Kleintransporter

Am Samstag wiesen gegen 20 Uhr mehrere Zeugen die Polizei auf einen Kleintransporter hin, dessen Fahrer in Schlangenlinien zwischen Babensham und Unterreit unterwegs war, melden die Beamten heute. Dann setzte der Mann seine Fahrt in Richtung Waldhausen fort. Der 41-jährige Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim konnte mit dem Kleintransporter von der Polizei gestoppt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Der Mann wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht.

 




Polizei Wasserburg fahndet

Eine aus dem Altlandkreis Wasserburg stammende Spaziergängerin hat im Wald nördlich des Ederholzwegs in Reitmehring einen illegal entsorgten Schlegel eines Schweines entdeckt. Wie die Polizei am heutigen Montagvormittag meldet, war das schon am vergangenen Mittwoch. Der Schlegel war bereits von Wildtieren angenagt.

Die Polizei in Wasserburg leitete nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und weist zudem daraufhin, dass tierische Abfälle nicht im Wald entsorgt werden dürfen.

Es bestehe grundsätzlich die Gefahr der Verbreitung von Krankheiten oder Tierseuchen auf Wildtiere.

Die Polizei bittet im Rahmen ihrer Fahndung um Hinweise zu dem Vorfall bei Reitmehring unter der 08071/91770.




Rauch beim Busbahnhof

Gestern Mittag um 11 Uhr in der Rosenheimer Luitpoldstraße:  Der Polizei wird starker Rauch im Bereich des neuen Busbahnhofes mitgeteilt. Vor Ort konnten die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr kein offenes Feuer feststellen – dafür aber die Rauchentwicklung. Vermutlich war eine glimmende Zigarette in einem Mülleimer gelandet, so die Polizei am heutigen Montagmorgen …

Die Rosenheimer Feuerwehr löschte den kleinen Brand in der Müllvorrichtung ab und konnte nach kurzer Zeit wieder abrücken.

An einer Tür wurde die Gummidichtung leicht beschädigt, Sachschaden rund 100 Euro.

 




Die Botschaft der Nacht …

In der Nacht auf den gestrigen Sonntag kam es im Stadtbereich Grafing zu einer Vielzahl von Sachbeschädigungen durch Graffiti, meldet die Polizei am heutigen Montagmorgen aus dem Nachbar-Landkreis. Im Zentrum der Taten stand der Bereich rund um den Grafinger Stadtbahnhof und die umliegende Gebäude.

Etwaige weitere Geschädigte und Zeugen der Taten werden gebeten, sich bei der Polizei in Ebersberg unter der 08092/8268-0 zu melden.




Radfahrerin mit Glück im Unglück

Ein 73-Jähriger war mit seinem Pkw in Rosenheim auf der Aisinger Straße unterwegs. Auf dem Radweg daneben fuhr zur gleichen Zeit eine 25-Jährige mit ihrem Radl. Als der Mann mit seinem Wagen in eine Seitenstraße abbiegen wollte, übersah er die junge Frau. Die 25-Jährige wurde bei dem Unfall über den Kotflügel erst auf die Motorhaube und dann auf die Straße geschleudert …

Die Radfahrerin hatte Glück im Unglück – laut Polizei verletzte sie sich ‘nur’ leicht im Gesichtsbereich, einen Fahrradhelm trug sie nicht.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

 




Anhänger kracht in Ampel

Ein 59-Jähriger aus Ramerberg war mit seinem Auto am gestrigen Mittag auf der Kaiserstraße in Rosenheim unterwegs. An seinem Pkw hatte er einen Anhänger angekuppelt. Während der Überquerung der Kreuzung Ellmaier-/Kaiserstraße löste sich plötzlich der Anhänger, der sich selbständig machte und gegen eine Ampel krachte. Der Ramerberger fuhr mit seinem Wagen aber weiter und bemerkte den „Verlust“ nicht, so die Polizei am Sonntagmorgen.

Die Beamten kamen zur Unfallstelle und fanden dort nur den herrenlosen Anhänger vor.

Kurz danach sei aber dann doch auch der 59-Jährige zur Unfallstelle gekommen.

Der Ramerberger gab an, als er am Ortsrand von Rosenheim mit seinem Gefährt auf die B15 habe abbiegen wollen, habe er das Fehlen des Anhängers erst bemerkt, meldet die Polizei. Dann sei er sofort umgekehrt und habe sich auf die Suche nach dem verlorenen Anhänger gemacht …

Am Hänger entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro, an der Lichtsignalanlage wird der Schaden auf rund 2000 Euro geschätzt.

 




In ganz Europa gesucht

Die Bundespolizei hat am heutigen Freitag im Landkreis einen europaweit gesuchten „Alimente-Preller“ verhaftet. Der Mann (30) war auf der Inntalautobahn in seinem Pkw kontrolliert und anschließend festgenommen worden. In seiner Heimat erwarte den Kroaten voraussichtlich eine längere Haftstrafe, meldet die Polizei am Freitagnachmittag …

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Wagens. Der Fahrer konnte sich mit seinen kroatischen Dokumenten ordnungsgemäß ausweisen. Bei der genaueren Überprüfung der Personalien des Südosteuropäers stellten die Beamten fest, dass er mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wird.

Der 30-Jährige soll etwa dreieinhalb Jahre lang keinen Unterhalt für sein Kind gezahlt haben. Die Summe der rückständigen Alimente beträgt umgerechnet mehrere tausend Euro. Er war deshalb im Mai 2020 von einem Gericht in Kroatien zu einer achtmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Offenbar war der Kroate untergetaucht und rechnete nicht damit, dass er inzwischen in ganz Europa gesucht wird. Jetzt wurde er bei Grenzkontrollen auf der A93 gefasst.

Nach Rücksprache mit der Münchner Generalstaatsanwaltschaft stellte sich heraus, dass die kroatische Justiz wegen eines weiteren Strafverfahrens nach dem Mann suchte. Auf richterliche Anordnung hin wurde er in Auslieferungshaft genommen. Bundespolizisten brachten den kroatischen Staatsangehörigen in ein Münchner Gefängnis. Von dort aus soll er schon bald an die Behörden seines Heimatlandes überstellt werden.

Ebenfalls auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden wurde eine Italienerin von der Bundespolizei gestoppt. Die Staatsanwaltschaft Kiel suchte nach der Frau. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis war sie bereits 2017 zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die 51-Jährige hatte rund 800 Euro zu bezahlen. Bei ihrer Festnahme konnte sie den geforderten Betrag aufbringen. Damit blieb ihr der Gang ins Gefängnis erspart.

 

 




In Wasserburg klickten die Handschellen

Seit längerer Zeit häuften sich die Diebstähle und Einbrüche im ländlichen Bereich im Grenzgebiet zu den Landkreisen Traunstein, Altötting, Mühldorf und Rosenheim. Zielgerichtet wurden dabei insbesondere hochwertige Motorsägen, aber auch andere Gartengeräte entwendet. Durch eine gemeinsame Aktion der betroffenen Polizeiinspektionen Altötting, Trostberg, Waldkraiburg und Wasserburg, mit Unterstützung des OED Rosenheim, wurde gestern im Stadtgebiet Wasserburg eine Durchsuchung erfolgreich abgeschlossen. Zwei Männer im Alter von 44 und 39 Jahren wurden vorläufig festgenommen und mit den Vorwürfen konfrontiert.

Die beiden Beschuldigten kommen nach derzeitigen Ermittlungseinschätzungen für eine Vielzahl der Diebstahl- und Einbruchsdelikte, über alle Dienststellen verteilt, in Frage.

Nach erster Sichtung konnten bereits einige der in einer Scheune versteckten Gegenstände den verschiedenen Diebstählen und Einbrüchen zugeordnet werden.

Die Sachbearbeitung des Gesamtkomplexes übernimmt die Ermittlungsgruppe der Polizei Trostberg.

 




Über Motorhaube geflogen

Was war am gestrigen Donnerstag los? Jede Menge Unfälle gab es leider in Rosenheim, die Polizei hatte viel zu tun. Glück im Unglück hatte am Abend ein 25-jähriger Rennradl-Fahrer – bei einem schweren Unfall kam er mit leichteren Verletzungen davon. Der junge Mann war ohne Helm unterwegs und wurde nach einem Zusammenprall mit einem Pkw über dessen Motorhaube katapultiert …

Ein 38-Jähriger war gestern gegen 18.30 Uhr mit seinem Wagen auf der Äußeren-Münchener-Straße von der Innenstadt aus kommend unterwegs. Auf Höhe der Abzweigung nach Fürstätt wollte er nach rechts abbiegen. Ein 25-jähriger Radfahrer befuhr mit seinem Rennrad den für Fahrradfahrer freigegebenen Gehweg. Der junge Mann fuhr aber verbotswidrig auf dem linken, statt auf dem rechten Weg in Richtung Rosenheimer Innenstadt, so die Polizei heute.

Beim Abbiegen des Pkw war der Radfahrer direkt auf Höhe der Einmündung und im Kreuzungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge ineinander. Der Radfahrer flog dabei über die Motorhaube, einen Fahrradhelm trug der 25-Jährige nicht.

Zum Glück blieb es nur bei leichten Verletzungen im Arm-/Handbereich, die vom Rettungsdienst ambulant behandelt wurden.

Es entstand ein Gesamtschaden von rund 4000 Euro, die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

Mangfall-/Agiloflingerstraße, 11.30 Uhr

Ein 79-jähriger Autofahrer aus Rosenheim wollte mit seinem Pkw von der Agiloflingerstraße in die Mangfallstraße einfahren und hatte dabei die Vorfahrt eines 30-jährigen Rosenheimer Autofahrers zu beachten. Der 79-Jährige übersah aber seinen Unfallgegner und beim Einfahren stießen die beiden Fahrzeuge zusammen.

Es wurde durch den Aufprall zum Glück keiner der Unfallbeteiligten verletzt, aber es entstand ein Sachschaden von rund 13.000 Euro.

Rohrdorfer Straße, 6.45 Uhr

2000 Euro Sachschaden sind die Folge eines Auffahrunfalles in der Rohrdorfer Straße in Stephanskirchen. Eine 23-jährige Autofahrerin aus Kiefersfelden übersah einen vor ihr fahrenden Pkw, gelenkt von einem 50-jährigen Rosenheimers.

Verletzt wurde auch bei diesem Unfall zum Glück niemand der Beteiligten.

Äußere-Münchener-Straße (Tatzeit 11.15 Uhr) und Salinstraße (Tatzeit 8 – 18 Uhr)

Ein Sachsachaden von jeweils rund 1500 Euro ist bei Verkehrsunfällen entstanden, bei denen sich der Unfallverursacher unerlaubt nach dem Aufprall entfernte.

In der Äußeren-Münchener-Straße parkte ein 47-jähriger Autofahrer seinen VW auf einem Parkplatz eines Supermarktes. Als er kurz danach wieder zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er einen Sachschaden im hinteren, rechten Heckbereich feststellen.

In der Salinstraße parkte ein 22-Jähriger seinen BMW gegen 8 Uhr. Als er gegen 18 Uhr wieder zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er im vorderen, rechten Fahrzeugbereich einen Schaden im Bereich des Kotflügels am Lack feststellen. Auch hier dürfte der Sachschaden bei rund 1500 Euro liegen.

In beiden Fällen hat die Rosenheimer Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.