Ein teurer Einkauf …

Böse Überraschung für eine 27-Jährige aus Eiselfing, nachdem sie am gestrigen Samstagnachmittag beim Aldi in Wasserburg beim Einkaufen gewesen war: Als die junge Frau am dortigen, seitlichen Parkplatz zu ihrem roten Mazda zurückkam, musste sie einen 1000-Euro-Schaden an der hinteren, linken Türe feststellen. Vom Unfall-Verursacher keine Spur …

Die Unfallzeit war gestern zwischen 13.40 und 14.20 Uhr.

Dem Schadensbild zufolge könne der Schaden nur durch einen Einkaufswagen oder das Öffnen einer Fahrzeugtür entstanden sein, sagt die Polizei Wasserburg am heutigen Sonntagvormittag.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallverursacher oder zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/91770 zu melden




Ohne Schein, aber mit zwei Promille

Er hatte sich einfach mal eben ein Auto eines Bekannten ausgeliehen und landete dann mit dem Wagen bei seiner Spritztour am heutigen, sehr frühen Sonntagmorgen in Rosenheim an einem Betonpfosten. Ohne Führerschein, aber mit zwei Promille im Blut:  Ein 22-Jähriger aus Rosenheim wird schon bald Post bekommen – ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahl eines Pkw.

Der 22-Jährige befuhr heute gegen 2.30 Uhr mit dem Opel die Kufsteiner Straße in Fahrtrichtung Münchener Straße. In der dortigen Linkskurve kam der junge Mann mit dem Pkw von der Fahrbahn ab – das Auto stieß gegen einen dortigen Betonpfosten.

Offenbar blieb der 22-Jährige zum Glück unverletzt – die Polizei meldet am Morgen nichts dazu.

Der Opel wurde im Frontbereich stark beschädigt, der Sachschaden dürfte bei rund 2000 Euro liegen, am Steinpfosten liegt der Schaden bei rund 500 Euro.

Im Rahmen der Polizei-Unfallaufnahme wurde starker Alkoholgeruch bei dem jungen Fahrer wahrgenommen werden. Ein freiwilliger Test ergab rund zwei Promille.

Als die Beamten den Führerschein sicherstellen wollten, gab der 22-Jährige an, nicht im Besitz eines Führerscheins zu sein. Doch dies war noch nicht das Ende der Straftatenliste. Der Opel war nicht „sein“ Opel, sondern diesen hatte er sich ohne Wissen des 36-jährigen Halters einfach genommen, um eine kleine Spritztour unternehmen zu können … Siehe oben.




Nerven am Limit

Ein 44-Jähriger war am gestrigen Samstagmittag mit seinem Pkw in Rosenheim auf der Rechenauerstraße unterwegs. Im Bereich einer dortigen Wertstoffinsel scherte plötzlich ein anderer Autofahrer mit seinem Pkw in die Rechenauerstraße ein, ohne zu blinken, so die Polizei. Der 44-Jährige musste nach seinen Angaben sein Auto stark abbremsen, um einen Unfall zu verhindern und zeigte seinen Unmut durch mehrmaliges Hupen. Der andere Autofahrer hob die Hand und zeigte den sogenannten „Stinkefinger“. Doch damit nicht genug …

An der nächsten Einmündung stieg der 63-Jährige aus seinem Fahrzeug aus, als die Ampelanlage rot zeigte. Er ging zu dem Wagen des  44-Jährigen und klopfte an die Scheibe, der daraufhin das Fenster öffnete. Es entwickelte sich ein Wortgefecht und der 63-Jährige riss in der Folge den Hemdkragen seines Kontrahenten ab.

Nun stieg der 44-Jährige ebenfalls aus seinem Fahrzeug aus und beide Verkehrsteilnehmer schlugen sich gegenseitig mit den Fäusten im Gesichts- und Brustbereich.

Die Polizei wurde alarmiert.

Beide Männer erlitten leichtere Prellungen, eine ärztliche Versorgung war nicht erforderlich.

Gegen Beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung sowie Nötigung eingeleitet.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei in Verbindung zu setzen.

 




Radlader mit Schaufel entwendet

Ein Radlader wurde von einem Baustellenlager auf dem Volksfestplatz in Bruckmühl entwendet und anschließend unbefugt gebraucht. Das meldet die Polizei am heutigen Samstagmorgen. Hierzu schlug der Täter die Seitenscheibe des Radladers ein, um diesen im Anschluss fremd zu starten. Der Tatzeitraum war zwischen Donnerstagabend, 18 Uhr und Freitag, 11 Uhr. Der Radlader der Marke Weycor und des Typs 75e hat eine auffällig hellblaue Lackierung und war zum Zeitpunkt des Diebstahls mit einer Frontschaufel ausgestattet.

Derzeit sei davon auszugehen, dass der Radlader im bereits genannten Tatzeitraum mehrfach die Sonnenwiechser Straße in Bruckmühl befahren habe, so die Polizei.

Die Polizeiinspektion Bad Aibling bittet in diesem Zusammenhang um Mithilfe: 

Wer bemerkte den beschädigten Radlader und kann Angaben zur fahrzeugführenden Person machen?

Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 08061-90730 entgegen genommen.




Schwerer Unfall bei Schleefeld

Bilder des Schreckens: Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagabend zwischen Rechtmehring und Schleefeld gekommen. Zwei Motorräder sind mit einem Traktor zusammengeprallt. Die Feuerwehren Schleefeld und Rechtmehring, der Rettungsdienst und die Polizei waren mit zahlreichen Kräften vor Ort. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Die beiden Motorradfahrer wollten den Traktor offenbar genau zu dem Zeitpunkt überholen, als dieser ansetzte, nach links abzubiegen.

Fotos: WS

 

Fotos: Georg Barth




Jetzt 17 Corona-Fälle an der FOS/BOS

Auch am heutigen Freitag muss die Liste der Corona-betroffenen Schulen weiter verlängert werden: Während zum ersten Mal nun auch die Realschule in Prien von einem positiv-getesteten Fall betroffen ist, werden für die FOS/BOS Rosenheim heute weitere zwölf Personen als Neuinfizierte gemeldet. Somit gibt es dort nun 17 Fälle, alle engen Kontaktpersonen wurden unter Quarantäne gestellt, heißt es allgemein gehalten vom Landratsamt. Auch das Finsterwalder-Gymnasium in Rosenheim ist von einem weiteren Corona-Fall betroffen, dem offiziell registrierten, zweiten Fall …




Streit zweier Familien eskaliert

Am heutigen Freitagvormittag kam es in einer Asylbewerberunterkunft in der Rosenheimer Weidestraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Familien. Aus bislang unbekannten Gründen waren die Familien in Streit geraten. Dieser eskalierte so, dass mehrere Streifenbesatzungen anfahren mussten, um die Lage vor Ort zu befrieden. Trotz eines großen Polizeiaufgebots kam es jedoch immer wieder zu körperlichen Auseinandersetzungen, weshalb eine Familie in eine anderweitige Asylbewerberunterkunft umziehen musste.

Bei dem Konflikt wurden drei Personen leicht verletzt, die vom anwesenden Rettungsdienst versorgt wurden.




Wieder Einbruch in Bäckerei

In den späten Abendstunden des gestrigen Donnerstags wurde erneut eine Bäckereifiliale im Stadtgebiet von Rosenheim zum Tatort: Es wurde eingebrochen und Bargeld erbeutet. Die Kripo ermittelt und bittet um Hinweise …

Das Ziel eines Einbruchs wurde diesmal eine Bäckereifiliale in der Lessingstraße in Rosenheim. Nach der Mitteilung über einen möglichen Einbruch gegen 22.10 Uhr eilten mehrere Streifenbesatzungen der Polizei zum Tatort und stellten ein aufgehebeltes Fenster fest.

Im Inneren konnten jedoch keine Täter mehr festgestellt werden. Zeitgleich eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zum gewünschten Erfolg. Aufgrund der Spurenlage gehen die Ermittler von einem Beuteschaden im unteren dreistelligen Bereich aus.

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen. Unter der 08031/200-0 wird um Hinweise gebeten:

Wem sind am späten Donnerstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Bäckereifiliale in der Lessingstraße 22 aufgefallen und kann hierzu sachdienliche Hinweise abgeben?

 




Helden-Tat von Schulbus-Fahrer

Helden-Tat eines Schulbus-Fahrers: Am heutigen Morgen gegen 7.45 Uhr bricht der Mann auf der B12 bei Reichertsheim am Steuer plötzlich zusammen. Der 75-jährige Fahrer bringt den Bus mit den 30 Schülern auf der Bundesstraße aber noch zum Stehen, so dass den Kindern nichts passierte. Der Fahrer verlor dann das Bewusstsein und musste nach Erstversorgung vor Ort per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Zahlreiche Rettungskräfte waren rasch vor Ort, die B12 ist im Einsatzbereich komplett gesperrt. Ein Feuerwehrmann der Ramsauer Wehr setzte sich dann kurze Zeit später ans Steuer des Schulbusses und brachte die Kinder zur Schule – er ist im Besitz eines Bus-Führerscheins, so die Polizei vor Ort gegenüber der Wasserburger Stimme.

Auf der Gegenfahrbahn hat sich parallel zum Geschehen ein kleinerer Auffahrunfall mit Sachschaden ereignet.

Der Polizeibericht: Am heutigen Freitag fuhr gegen 7.45 Uhr ein 75-jähriger Busfahrer mit einem Linienbus, besetzt mit zirka 30 Schülern, die B12 in Fahrtrichtung München, als er in Reichertsheim das Bewusstsein verlor. Vorher konnte er noch den Bus kontrolliert zum Stehen bringen, so dass ein Verkehrsunfall verhindert und von den Schülern niemand verletzt wurde. Diese warteten in sicherer Entfernung unter Aufsicht Erwachsener auf einen Ersatzfahrer, der die Busfahrt fortsetzen konnte. Es waren der Rettungsdienst und Notarzt an der Unfallstelle. Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Busfahrer dann nach Traunstein in die Klinik geflogen.

Vor Ort waren die Feuerwehren Reichertsheim und Ramsau mit zirka 20 Einsatzkräften und vier Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

Fotos: WS




Teure Umbauten am BMW

Im Rosenheimer Stadtgebiet führte die Polizei gestern Kontrollen durch: Um 14 Uhr wurde ein 31-jähriger BMW-Fahrer aus dem Raum Wasserburg angehalten. An seinem Fahrzeug wurde festgestellt, dass die Rad-/Reifenkombination nicht den Vorgaben laut Zulassungsunterlagen entsprach. Zudem wurden sogenannte Distanzscheiben verbaut. Gegen den 31-Jährigen leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg ein. Einen Handy-Telefonierer am Steuer eines VW-Transporters hatte die Polizei kurz zuvor erwischt …

Die Beamten waren mit dem Streifenwagen im Bereich der Hubertusstraße hinter einem VW Transporter hinterher gefahren. Das Fahrzeug fiel auf, weil es ständig auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Grund war schnell klar: Der 32-jährige Fahrer aus der Slowakei telefonierte während der Fahrt mit seinem Handy …

Die Beamten ordneten eine Sicherheitsleistung in Euro aufgrund der verbotswidrigen Nutzung des Handys im Straßenverkehr an. Nach entsprechender Belehrung konnte der 32-Jährige seine Fahrt wieder fortsetzen.

Gegen 14.15 Uhr fiel außerdem noch ein 44-Jähriger aus Rosenheim in der Münchener Straße auf, da an seinem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Im Rahmen der Kontrolle gab der Mann an, vergessen zu haben, einen Versicherungsvertrag abzuschließen.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Doch dies war erneut nicht der einzige Fall, denn bereits 30 Minuten zuvor war in der Kolbermoorer Straße ein 30-jähriger Rosenheimer mit seinem E-Scooter angehalten und kontrolliert worden. Auch bei ihm war kein Versicherungskennzeichen vorhanden, die Strafanzeige die Folge.

 

 

 




Razzia wegen Jagdwilderei

Die Polizei führt derzeit Ermittlungen wegen Jagdwilderei in mehreren Fällen. Mit richterlichem Beschluss wurden deshalb am gestrigen Mittwoch in Zusammenarbeit der Polizeiinspektion Wasserburg und der Polizei Trostberg mit Unterstützung durch Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei zwei Objekte in kleinen Gemeinden im Landkreis Rosenheim und im angrenzenden Landkreis Traunstein durchsucht.

Näheres könne derzeit aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht mitgeteilt werden, so die Polizei am heutigen Donnerstagnachmittag.

 




Lkw-Fahrt sofort gestoppt

Im Rahmen eines bundesweiten Schwerverkehrs-Kontrolltages wurde gestern ein Planen-Sattelzug aus der Türkei von der Polizei im Landkreis kontrolliert. Der 66-jährige Kraftfahrer war von Izmir nach Magdeburg unterwegs. Dabei stellten die Beamten neben einer Überladung um 20 Prozent sowohl an der Zugmaschine, als auch am Auflieger technische Mängel fest. Es wurden zahlreiche defekte Leuchten und Scheinwerfer beanstandet, zwei gerissene Bremsscheiben sowie ein abgebrochener Radbolzen an der Lenkachse.

Bei der Verwiegung stellte sich heraus, dass die zweite Achse um 2,3 Tonnen und damit 20 Prozent überladen war. Zu den technischen Mängel und der Überladung kam die mangelhafte Ladungssicherung hinzu.

Die Ladung hatte zum einen teilweise keinen Formschluss nach vorne, zum anderen waren Spanngurte defekt und ein Verdacht auf gefälschte Zurrmittel lag vor. Diese Ladungssicherung gilt in solchen Fällen als nicht vorhanden.

Hier war es nur eine der Frage der Zeit, bis bei dem Zusammenspiel von Überladung, defekten Bremsen sowie nicht vorhandener Ladungssicherung ein erheblicher Schaden für ihn und andere Verkehrsteilnehmer eingetreten wäre, sagt die Polizei.

Der Sattelzug musste an Ort und Stelle stehen bleiben und die Zurrmittel wurden sichergestellt. Bevor die Weiterfahrt gestattet wurde, mussten die Mängel in Bezug auf Technik und Ladungssicherung behoben werden. Zusätzlich wurde eine Umladung auf eine zweiten Lkw veranlasst.

 




Bitte Maske tragen

Das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes im Bereich der Fußgängerzone in Rosenheim ist seit Tagen eine dringende Empfehlung in der Stadt. Die Polizei suchte nun gestern in den Mittagsstunden den Dialog mit Personen, die keine Maske trugen. Die Resonanz sei überwiegend positiv gewesen, so die Polizei heute. Nur vereinzelt seien Bürgerinnen und Bürger ohne Maske unterwegs gewesen. Diese wurden angesprochen und darauf hingewiesen – mit der großen Bitte, eine Maske zu tragen.

Es habe Verständnis für die Maßnahme gegeben und die mitgeführten Masken seien sofort aufgezogen worden.

 




Kleinbus-Fahrer schwer verletzt

Am gestrigen Mittwoch hat sich am Nachmittag im Gemeindebereich von Vogtareuth ein Verkehrsunfall zwischen einem Kleinbus und einem Pkw ereignet. Der Kleinbus wurde von einem 76-jährigen Mann aus dem Raum Wasserburg gesteuert, Beifahrer war ein Mann (42) aus Söchtenau. Der Kleinbus war von Benning kommend in Richtung Vogtareuth unterwegs. Beim Überqueren der kreuzende Kreisstraße übersah der 76-Jährige die Vorfahrt eines Pkw, den eine 41-Jährige aus Söchtenau steuerte …

Bei dem Zusammenstoß wurde der 76-Jährige schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Traunstein gebracht werden.

Der im Bus befindliche Mitfahrer sowie die Autofahrerin wurden leicht verletzt.

Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 60.000 Euro geschätzt.

Die Unfallstelle wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Vogtareuth abgesichert und der Verkehr umgeleitet.




Schwerer Unfall in Albaching

Schwerer Verkehrsunfall am Mittwochabend in Albaching: Am Doktorberg sind an der Kreuzung ein Pkw und ein Motorrad zusammengeprallt. Die Motorrad-Fahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen werden musste. Die Feuerwehr Albaching, der Rettungsdienst, der Notarzt und die Polizei waren im Einsatz. UPDATE: Der Polizeibericht …

Gegen 18 Uhr fuhr gestern ein 27-Jähriger aus dem Gemeindebereich Albaching mit seinem Pkw auf der Kreisstraße RO41 von Forsting kommend in Richtung Albaching. Kurz vor Albaching wollte er mit seinem Wagen nach links in den Doktorberg abbiegen und übersah dabei eine entgegenkommende 30-jährige Motorrad-Fahrerin aus Freising, so die Polizei. Es kam zum Zusammenprall der beiden Fahrzeuge.

Durch den Aufprall und Sturz wurde die junge Frau schwer verletzt und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach München geflogen. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Neben dem Rettungswagen und Notarzt war die Feuerwehr Albaching mit 15 Einsatzkräften vor Ort. Die Kreisstraße war für rund eineinhalb Stunden gesperrt.

Es entstand insgesamt ein Sachschaden von 6.500 Euro.

Fotos: WS

 

Fotos: Georg Barth




Endstation Ampel-Pfosten

Ein 37-Jähriger aus Bad Aibling war gestern Abend gegen 20.15 Uhr mit seinem Pkw am Brückenberg in Rosenheim in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs. Beim Abbiegen von der Münchener- in die Hubertusstraße kam der Wagen plötzlich von der Fahrbahn ab und überfuhr eine Verkehrsinsel samt Verkehrszeichen mit Leitpfosten. Die Weiterfahrt war erst beendet, als das Auto gegen den Metallpfosten einer Ampelanlage prallte. Der Fahrer blieb offenbar zum Glück unverletzt – er hatte aber knapp drei Promille im Blut …

… wie ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, der Führerschein sichergestellt.

Gegen den Aiblinger wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.




Fahrrad-Sattel für 1000 Euro gestohlen

Einen ungewöhnlichen Diebstahls-Fall meldet die Polizei vom gestrigen Abend in Rosenheim: Eine 37-Jährige hatte ihr Radl gegen 18.30 Uhr in den gemeinschaftlichen Fahrradkeller eines Mehrfamilienhauses in der Pernauerstraße abgestellt. Nach rund vier Stunden ging die Frau erneut in den Keller und musste feststellen, dass an mehreren Fahrrädern die Sattel fehlten. Es handelte sich um Fahrräder von unterschiedlichen Marken wie Cube, KTM, Ghost oder Corratec Der Sachschaden wird aktuell auf 1000 Euro geschätzt. Es waren bei der Aufnahme vor Ort keine Einbruchspuren im Fahrradkeller erkennbar.

Die Polizei ermittelt nun, wie der Täter ins Innere kam und die Sattel entwenden konnte.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

 




Mann entreißt der Polizei die Handschellen

Aufregung gestern Abend gegen 21 Uhr in Rosenheim: Die Polizei traf in der Königseestraße auf einen 35-Jährigen. Den Beamten war bekannt, dass der Mann mit einer 37-jährigen Frau, die aktuell ohne festen Wohnsitz ist, befreundet ist. Gegen die 37-Jährige liegt ein Haftbefehl vor. Unmittelbar danach traf sich das Pärchen, der Frau wurde die Festnahme erklärt und sie wurde in den Dienst-Pkw verbracht. Nun aber mischte sich ihr 35-jähriger Freund ein, so die Polizei …

Der Mann habe versucht, die Beamten zu schubsen. Er habe die Fahrzeugtür des Polizeiautos geöffnet, um seine Freundin aus dem polizeilichen Gewahrsam zu befreien, und habe dabei vehement versucht, sie herauszuzerren.

Die Beamten sprachen dem Mann einen Platzverweis aus, doch nun leistete der 35-Jährige massiven Widerstand. Er versuchte mit den Fäusten auf die 25-  und 33-jährigen Polizisten einzuschlagen. Den Schlägen ins Gesicht konnten die Beamten ausweichen, danach trat der Mann auch noch mit den Füßen nach den Beamten.

Der 35-Jährige entriss die Handschellen eines Beamten und versuchte diese als Schlagwerkzeug einzusetzen, mit voller Wucht schlug er in Richtung der Gesichter und Köpfe der Beamten, die den Schlägen ausweichen konnten.

Verstärkung wurde angefordert: Nachdem eine weitere Streife vor Ort war, wurden dem Mann Handschellen angelegt, eine Fixierung durchgeführt – so die Polizei am heutigen Morgen.

Der 35-Jährige habe die Beamten dann fortwährend mit übelsten Schimpfwörtern beleidigt und habe sich nicht beruhigt. Der Mann war zudem stark alkoholisiert, eine Blutentnahme wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchgeführt.

Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Beleidigung und wurde anschließend in eine Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei gebracht.

Der Einsatz wurde von der mitgeführten BodyCam der Beamten in weiten Teilen aufgenommen und dokumentiert, heißt es.

Auch seine 37-jährige Freundin musste in eine Zelle aufgrund des bestehenden Haftbefehls wegen Betrugs gebracht werden. Sie habe sich fortwährend ruhig und kooperativ verhalten.




Frau (43) stürzt von Leiter

Zu einem schweren Hausunfall ist es am gestrigen Dienstagnachmittag in Vogtareuth gekommen: Eine 43-Jährige wollte aus einem Lagerraum über ihrer Garage schnell etwas holen. Sie baute deshalb eine Leiter auf, um dadurch leichter in den Speicher gelangen zu können. Die Leiter rutschte in der Folge aber nach unten weg und die Frau stürzte aus einer Höhe von rund zwei Meter zu Boden – in den Bereich des ersten Stockwerkes des Wohnhauses, meldet die Polizei …

Die Rettungskräfte wurden alarmiert und da eine schwere Rückenverletzung nicht auszuschließen war, wurde die 43-Jährige von der Feuerwehr mittels Drehleiter vom 1. OG geborgen, um sie direkt und stabil in den Rettungswagen verbringen zu können.

Ein Fremdverschulden sei auszuschließen.




Ein falsches Spiel …

Mitarbeiter einer Rosenheimer Spielhalle verständigten gestern Nacht die Polizei, dass ein Gast da sei, der sich weigere, sich in die Gästeliste einzutragen – und der sich auch weigere, einen Mund-/Nasenschutz zu tragen. Da mehrere Gäste den Mann daraufhin ansprachen, verließ er noch vor Eintreffen der Polizei die Spielhalle. Als die Polizei wieder abrückte, erging erneut die Mitteilung, die Person habe sich heimlich wieder in die Spielhalle geschlichen …

… und erneut verweigere er die Hygieneschutzvorgaben.

Als die Beamten eintrafen, schwieg der Mann und nannte keinen Namen. Die Beamten nahmen den Mann daraufhin zur Dienststelle mit, um seine Personalien feststellen zu können. Doch auch hier nannte er frei erfundene Namen und so musste der Mann weiter in der Dienststelle bleiben.

Nach rund zwei Stunden fiel im plötzlich sein richtiger Name ein, so die Polizei heute Morgen. Es handelte sich um einen 23-Jährigen aus Leipzig. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet sowie ein Bußgeldverfahren nach den Hygienevorschriften und falscher Namensangabe.




Böse Überraschung für Garser

Ein bislang unbekannter Fahrer hat mit seinem Fahrzeug in der Hauptstraße in Gars einen roten Pkw Dacia Logan, der vor dem Haus des Dacia-Besitzers abgestellt war, beschädigt. Das meldet die Polizei Haag heute. Der Unfallverursacher scherte sich nicht darum. Der geschätzte Sachschaden am Dacia beträgt etwa 500 Euro. Der Vorfall hat sich in der Zeit vom vergangenen Freitag, 8 Uhr bis zum Sonntag, 9 Uhr ereignet …

Hinweise dazu nimmt die Polizeistation Haag unter der 08072/9182-0 entgegen.




Zwei Einbrüche in Gaststätten

In der Nacht auf den gestrigen Montag kam es im Stadtgebiet von Rosenheim erneut zu zwei Einbrüchen, dieses Mal jedoch in Gaststätten. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm umgehend die Sachbearbeitung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Am gestrigen Morgen wurde der Polizei ein Einbruch in eine Gaststätte in der Kunstmühlstraße in Rosenheim gemeldet. Der oder die Täter waren im Zeitraum vom Sonntag, 18.45 Uhr bis Montag, 6.30 Uhr in die Gaststätte eingebrochen und hatten aus einem angrenzenden Büro Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich so wie einen Tablett-PC entwendet.

Im zweiten Fall hatten es Einbrecher auf ein Lokal in der Schmetterer Straße abgesehen.  Gestern gegen 10 Uhr hatte eine Mitarbeiterin den Einbruch entdeckt, weil eine Tür und ein Fenster des Lokals offen standen. Sie verständigte umgehend die Polizei. Auch wenn die Gasträume durchwühlt wurden, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch kein Stehlschaden fest. Der Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen.

Beamte des Fachkommissariats und der Spurensicherung der Kripo Rosenheim übernahmen umgehend die Ermittlungen. Bei beiden Einbrüchen lässt sich die eigentliche Tatzeit derzeit leider nicht näher eingrenzen.

Dennoch bittet die Kripo die Bevölkerung:

Wem sind in der Nacht von Sonntag auf Montag (18. auf 19. Oktober) im Umfeld der Kunstmühlstraße oder der Schmetterer Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
 

Wer kann der Kriminalpolizei sonst Hinweise zu den Einbrüchen geben?
 

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer (08031) 2000 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.




Am Morgen Alarm in einem Baumarkt

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Heute früh, kurz nach sechs Uhr: Die Sirenen schrillen im Gemeindegebiet von Stephanskirchen im Landkreis. In einem Baumarkt hat die Brandmeldeanlage angeschlagen, die Rettungskräfte machten sich schnell auf den Weg. Dort angekommen, konnte aber zum Glück schnell Entwarnung gegeben werden – es gab keinen Brand. Es handelte sich um einen Fehlalarm. Aus dem weiteren Polizeibericht vom heutigen Dienstagmorgen …

Führerschein weg

Rosenheim, Miesbacher Straße, gestern gegen 22.30 Uhr

Beamte der Polizei kontrollierten im Bereich der Miesbacher Straße einen 56-jährigen Autofahrer aus Prutting. Im Rahmen der Kontrolle bemerkten sie schnell deutlichen Alkoholgeruch bei dem Mann. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte dieser, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer Straftat, Trunkenheit im Verkehr, der Führerschein wurde sichergestellt.

Pkw beim Zurücksetzen übersehen

Rosenheim, Tegernseestraße, gestern gegen 15.45 Uhr

Eine 53-jährige Autofahrerin aus Bad Endorf wollte in der Rosenheimer Tegernseestraße mit ihrem Pkw einparken. Als sie mit ihrem Wagen kurz wieder aus der Parklücke zurücksetzen wollte, geriet das Autoheck zu weit auf die Fahrbahn. Ein 87-jähriger Autofahrer aus Rosenheim fuhr genau in diesem Moment am zurücksetzenden Auto mit seinem Pkw vorbei und die beiden Fahrzeuge stießen zusammen.

Am Pkw der Endorferin entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro. Am Fahrzeug des Rosenheimers wurde der Sachschaden auf 3000 Euro geschätzt, sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzte waren zum Glück nicht zu beklagen.

Helm schützte Radfahrerin

Rosenheim, Tannenweg, gestern gegen 14 Uhr

Eine 61-jährige Radfahrerin befuhr mit ihrem Fahrrad den Tannenweg in Rosenheim. Die Frau stürzte plötzlich aufgrund eines Fahrfehlers – so die Polizei – zu Boden und verletzte sich im Schulterbereich. Durch den Sturz fiel die Radlerin auch mit den Kopf auf den Asphalt, da ein Helm getragen wurde, verhinderte dieser zum Glück weitere Verletzungen. Die Frau wurde anschließend zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht, am Fahrrad entstand geringer Sachschaden von rund 20 Euro.

BMW auf Firmengelände zerkratzt: 9000-Euro-Schaden

Rosenheim, Klepperstraße, zwischen Samstag, 12.30 Uhr und gestern, 13 Uhr

Bisher unbekannte Täter beschädigten auf einer Verkaufsfläche eines Autohandels in der Rosenheimer Klepperstraße einen dort zum Verkauf angebotenen BMW. Der weiße BMW, vom Typ 6, wurde im gesamten Bereich, rund um das Fahrzeug herum, mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt.

Insgesamt dürfte ein Sachschaden von etwa 9000 Euro entstanden sein.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

Acht Mal: Autoreifen mutwillig beschädigt

Rosenheim, Leiblstraße, Juni bis Mitte Oktober

Ein 78-Jähriger erstattete jetzt bei der Rosenheimer Polizei Anzeige wegen mehrfacher Sachbeschädigung an seinem Pkw.

Bereits Mitte Juni hatte er zum ersten Mal feststellen müssen, dass an seinem Pkw die Reifen muwillig beschädigt wurden. Durch den unbekannten Täter waren offenbar Schrauben in die Reifen eingedreht worden, so dass der Luftdruck absank und der Reifen nicht mehr funktionsfähig war. Er musste ausgetauscht werden.

Über den Sommer und beginnend im Herbst kam es zu insgesamt acht Vorfällen mit gleicher Vorgehensweise des Täters.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Strafanzeigen beim Grenzübertritt

Über das Wochenende verteilt war die Rosenheimer Bundespolizei mit rund 30 unerlaubten Einreiseversuchen befasst. Die meisten der Migranten, die ohne die erforderlichen Papiere unterwegs gewesen sind, wurden auf der A93 bei Kiefersfelden festgestellt. In vier Fällen haben die Bundespolizisten auch die Personen festgenommen, die den Ausländern offenbar zum illegalen Aufenthalt in Deutschland verhelfen wollten.

So stoppten die Beamten am Sonntag in der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn einen in Griechenland zugelassenen Kleintransporter. Am Steuer saß ein griechischer Staatsangehöriger. Beifahrer des 37-Jährigen war ein Albaner, der lediglich über eine abgelaufene und damit ungültige griechische Aufenthaltserlaubnis verfügte. Die Bundespolizei beschuldigte den Fahrzeugführer der Beihilfe zum unerlaubten Einreiseversuch.

Einen entsprechenden Tatvorwurf musste auch ein Deutscher entgegennehmen. Mit seinem Pkw wollte der 42-Jährige einen indischen Staatsangehörigen zwischen Kufstein und Kiefersfelden über die Grenze bringen. Der Inder, 24 Jahre alt, hatte weder einen Ausweis noch ein Visum dabei. Ebenfalls ohne Papiere war ein Syrer unterwegs. Der 23-Jährige, der im Wagen eines 33-jährigen Pakistaners mitfuhr, wurde von der Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze in Gewahrsam genommen.

Im Rahmen der Grenzkontrollen überprüften die Bundespolizisten auch zwei Kosovaren, die am Samstag in einem Auto gemeinsam in Richtung Rosenheim unterwegs waren. Während der 20-jährige Fahrer einen Reisepass und eine deutsche Aufenthaltsgenehmigung hatte, konnte sein Begleiter im Alter von 17 Jahren den Beamten nur eine kosovarische Identitätskarte aushändigen.

 

Die vorläufig festgenommenen Fahrzeugführer erhielten für ihre „Beförderungsdienste“ von der Bundespolizei in Rosenheim jeweils eine Strafanzeige. Sie werden sich daher voraussichtlich schon bald verantworten müssen. Abgesehen von dem Syrer, der an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden konnte, wurden die mitgenommenen Migranten zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt.

Am Wochenende verweigerte die Rosenheimer Bundespolizei insgesamt etwa 20 Migranten die Einreise in die Bundesrepublik. Sie stammen ursprünglich vor allem aus Nigeria, dem Kosovo, Togo und dem Irak.

 




Sirenenalarm in Wasserburg

 

 

Sirenenalarm in Wasserburg am heutigen Montag-Nachmittag. Die Floriansjünger wurden zu zwei Einsätzen nahezu gleichzeitig gerufen. Sie mussten in der Nördlichen Burgau den Rettungsdienst bei einem schwierigen Krankentransport unterstützen. Während dieser Einsatz lief, gab in einem Schüler-Wohnheim im Burgerfeld (Foto) die Brandmeldeanlage Alarm. Dort hatten offenbar Schüler in einem Bereich geraucht, wo dies verboten ist – das war im Umfeld der Schule zu erfahren. Zur Unterstützung der Wasserburger Kräfte rückte auch die Feuerwehr Bachmehring an.

Da während des Einsatzes im Burgerfeld gerade Schulschluss war und zahlreiche Pkw gleichzeitig von den Parkplätzen rund um die Berufsschule auf die Straßen rollten, kam es im Bereich Rosenheimer- und  Ponschabaustraße kurzzeitig zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Fotos: WS

 




Mit 159 Sachen auf B304 unterwegs

Die Polizeiinspektion Trostberg führte am Wochenende auf der neuen B304 bei Obing Geschwindigkeitsmessungen durch. Dabei wurden zwei Fahrzeugführer mit 125 km/h statt der erlaubten 100 km/h festgestellt. Sie erwartet je ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro und ein Punkt im Fahreignungsregister. Der traurige Tagessieger wurde mit 159 km/h gemessen. Ihn erwarten ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte im Fahreignungsregister und eine Geldbuße in Höhe von 240 Euro.




Keine Papiere – stattdessen Strafbefehle

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Wochenende einen nigerianischen Staatsangehörigen ins Gefängnis nach Traunstein gebracht. Verhaftet wurde der 32-Jährige bei Grenzkontrollen auf der A93, weil er ohne die für die Einreise erforderlichen Papiere unterwegs war. Offenbar war der Afrikaner in der Vergangenheit bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Bei der Überprüfung der Identität des Mannes anhand seiner Fingerabdrücke stellten die Bundespolizisten fest, dass er gleich von zwei Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Wegen unerlaubter Einreise war der Nigerianer 2018 sowohl vom Amtsgericht Kehlheim als auch vom Amtsgericht Lindau zu Geldstrafen von insgesamt 1.200 Euro, inklusive Verfahrenskosten, verurteilt worden. Die geforderte Summe hatte er jedoch bisher nicht bezahlt.

Da er den Betrag auch bei seiner Festnahme nahe Kiefersfelden nicht aufbringen konnte, musste er nun ersatzweise eine über 100-tägige Haftstrafe antreten. Deshalb lieferten die Bundespolizisten den Afrikaner in die Justizvollzugsanstalt in Traunstein ein. Zudem wird er sich wegen seines erneuten illegalen Einreiseversuchs voraussichtlich schon bald strafrechtlich verantworten müssen




Rollerfahrer stirbt bei Unfall

Auf der Staatsstraße 2095 zwischen Bad Endorf und Prutting ereignete sich am frühen Montagmorgen gegen 4.45 Uhr ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein 26-jähriger Priener übersah mit seinem Kleintransporter einen 59-jährigen Rollerfahrer aus Bad Endorf. Bei der Kollision wurde der Rollerfahrer von der Fahrbahn geschleudert und verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen, die er sich dabei zuzog, trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle.

Die Staatsanwaltschaft gab zur Klärung des genauen Unfallhergangs ein Gutachten in Auftrag. Während der Unfallaufnahme war die Staatsstraße zeitweilig gesperrt.




Winterreifen entwendet

Ein kompletter Satz Winterreifen samt Alu-Felgen wurden am Wochenende von einem Tiefgaragenstellplatz eines Mehrfamilienhauses in der Pernauerstraße in Rosenheim entwendet. Die Räder in der Größe 235/45 im Wert von 1200 Euro der 26-jährigen Geschädigten waren in Plastiksäcken verpackt, die Radabdeckung zierte ein Mickey-Mouse-Motiv. Die Tiefgarage hat über 50 Stellplätze und kann in der Regel nur mit einem Schlüssel betreten werden.

Während des Öffnens des Garagentors beziehungsweise anderen Türen ist der Zugang allerdings für jedermann möglich. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Radfahrerin verletzt sich

Alleinbeteiligt stürzte am gestrigen Sonntag gegen 14 Uhr eine 28-jährige Radfahrerin aus Stephanskirchen im Bereich einer Bahnunterführung im Rosenheimer Ortsteil Kastenau. An einem leichten Gefälle bremste die Radfahrerin mit der Vorderradbremse, daraufhin verdrehte sich der Lenker und die Frau verlor das Gleichgewicht. Die Stephanskirchnerin stürzte. Durch den Unfall löste sich das Hinterrad. Die 28-Jährige verletzte sich im Fußbereich und musste zur Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht werden. 

 




Laute Musik verriet die Party

In der Nacht am heutigen, sehr frühen Sonntagmorgen alarmierten gleich mehrere Anwohner am Graspoint in Rosenheim die Polizei. Sie beschwerten sich über eine laute Feier beim Nachbarn. Schon im Streifenfahrzeug hörten die Polizisten die laute Musik und Geschrei, melden die Beamten am Vormittag. Die Polizisten läuteten an der Wohnung und als ein Mann öffnete, wurde er kurz befragt, ob er der Wohnungsinhaber sei und wie viele Leute sich in der Wohnung befinden würden. Der Mann erwiderte, dass er kurz nachsehen müsse und im gleichen Moment schlug er die Haustür wieder zu …

Plötzlich wurden die Fenster der Wohnung geöffnet und Personen versuchten, über die Fenster ins Freie zu gelangen und so „zu flüchten“. Doch die Polizei war schneller – die Daten von acht Personen wurden festgestellt. Es handelte sich offenbar um Angehörige von verschiedenen Haushalten – Verwandtschafts-Verhältnisse waren ebenfalls nicht erkennbar, sagt die Polizei.

Sie leitete gegen ALLE ein Bußgeldverfahren nach den aktuell geltenden Hygienevorschriften ein.

 




Vier Männer verprügeln Imbiss-Mitarbeiter

Mehrere Anrufer verständigten am Abend die Polizei in Rosenheim, dass sich vor einem Imbiss in der Münchener Straße, mehrere Personen schlagen würden. Als die Polizei an der genannten Örtlichkeit eintraf, konnten zunächst keine Personen mehr angetroffen werden. Nach Einleitung der ersten Ermittlungen wurde in Erfahrung gebracht, dass tatsächlich ein 30-jähriger Mitarbeiter aus dem Imbiss von einer Personengruppe heraus geschlagen worden sei. Die Polizei schildert folgenden, bisher ermittelten Sachverhalt …

Der 30-jährige Imbiss-Mitarbeiter sei zunächst von vier Personen gefragt worden, ob er kurz aus dem Laden herauskommen möchte. Als er daraufhin den Laden nach außen hin verließ und auf die Straße trat, wurde er ohne Vorankündigung von dem Quartett mit Fäusten und Füßen geschlagen. Der 30-Jährige ging daraufhin zu Boden und die Gruppe soll weiter auf den Mann eingeschlagen haben. Wohl erst, als Passanten zu Hilfe eilten, seien die vier Täter in unterschiedliche Richtungen davongelaufen.

Der Geschädigte erlitt Verletzungen an den Armen und Beinen und musste vom Rettungsdienst behandelt werden.

Von den Tätern liegt nur eine vage Personenschreibung vor:

Einer soll ein rotes T-Shirt getragen haben, ein weiterer Täter eine grüne Jacke.

Die Hintergründe der Tat liegen weiter im Unklaren und sind Gegenstand des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200, in Verbindung zu setzen. Der Vorfall hat sich bereits am Freitag gegen 19.45 Uhr ereignet, so die Polizei heute.

Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort, sollten auch die Personaldaten eines 27-Jährigen  aus Rosenheim festgestellt werden. Der junge Mann weigerte sich zunächst, sich auszuweisen, weshalb er nach Personaldokumenten durchsucht wurde.

Der Rosenheimer beleidigte die 43- und 25-jährigen Beamten daraufhin mit üblen Schimpftriaden, so die Polizei. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, dieser Vorfall wurde mit der mitgeführten BodyCam aufgenommen und dokumentiert.




BMW mit Säure übergossen

Ein mysteriöser Vorfall, der einen 10.000-Euro-Schaden in Westerndorf-St. Peter forderte: Ein 66-Jähriger hatte am vergangenen Donnerstag seinen BMW vor seinem Anwesen geparkt, so die Polizei am heutigen Sonntag. Als der Mann am nächsten Tag – dem Freitag – gegen 18 Uhr wieder zu seinem BMW kam, machte er eine böse Entdeckung: Großflächige Bereiche des Autos waren mit einer Art Säure oder Lauge übergossen worden …

Nach ersten Feststellungen einer Fachwerkstätte dürfte der Sachschaden bei rund 10.000 Euro liegen, so die Polizei.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Schwerer Unfall bei Maitenbeth

Ein schwerer Unfall hat sich gestern gegen 23 Uhr beim Weiler Lohe in der Gemeinde Maitenbeth ereignet. Ein 29-Jähriger kam mit seinem BMW plötzlich nach links von der Fahrbahn ab. Der Wagen schleuderte zuerst gegen eine Hecke und prallte anschließend gegen einen Baum im Garten eines angrenzenden Grundstücks. Der  junge Mann wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Mit Hilfe der Feuerwehren Maitenbeth und Albaching konnte der Fahrer aus dem BMW befreit werden. Er erlitt durch den Aufprall mittelschwere Verletzungen – so die Polizei heute – und wurde nach erfolgter Erstbehandlung im Rettungswagen mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Großhadern verlegt.

Fotos: Georg Barth




Er wollte doch nur ausparken …

Nervlich angespannte Zeiten: Ein 53-Jähriger aus Babensham rangierte am gestrigen Samstagabend gegen 20.15 Uhr mit seinem Auto im Bereich des Rosenheimer Klosterwegs, um aus einer Parklücke ausfahren zu können. Nachdem er mit dem Pkw zweimal vor- und rückwärts gefahren war, wurde er plötzlich von einem 47-Jährigen angesprochen und angeschrien, ob er denn nicht aufpassen könne – so die Polizei am heutigen Sonntagmorgen. Beide Verkehrsteilnehmer gerieten im weiteren Verlauf aneinander und es entwickelte sich ein lautstarkes Streitgespräch. Der 47-Jährige soll dann versucht haben, auf den Babenshamer einzuschlagen …

… der Babenshamer wiederum habe den 47-Jährigen an seiner Kapuze gepackt und soll ihn zu Boden geschupst haben.

Der Tatablauf ist nun Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen. Der 47-Jährige aus Stephanskirchen war stark betrunken, ein Atemalkoholtest war ihm nicht möglich, so die Polizei, die alarmiert worden war.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.




Alarm für die Pfaffinger Wehr

Samstag, 20 Uhr: Alarm für die Pfaffinger Feuerwehr. Die Floriansjünger rücken in Richtung Buchleiten aus. Im dem Weiler zwischen Pfaffing und Forsting brennt offenbar eine Freifläche.Wir berichten gegebenenfalls weiter …




„Hallo Nachbar“

Nächste Woche am Sonntag, 25. Oktober, ist der Tag des Einbruchsschutzes. Mit der bevorstehenden „dunklen“ Jahreszeit beginnt erfahrungsgemäß auch die Hochsaison von Wohnungseinbrechern, warnt die Polizei. Durch intensive präventive und repressive Bekämpfungsmaßnahmen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd habe die Zahl der Einbrüche im südlichen Oberbayern deutlich gesenkt werden können, heißt es in einer Pressemitteilung. In diesem Jahr werden Informationsveranstaltungen im Zeitraum vom 18. Oktober bis zum 8. November zum Thema Einbruchsschutz unter dem Motto „Hallo Nachbar“ durchgeführt.

 

Die Tipps der Polizei:

  • Schließen Sie Ihre Türe immer ab.
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren.
  • Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Achten Sie auf angemessene Beleuchtung des Grundstücks sowie einbruchgefährdeter Bereiche.
  • Licht wirkt auf Einbrecher abschreckend.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen.
  • Einbrecher finden jedes Versteck.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn.
  • Wer sich kennt, achtet mehr aufeinander.
  • Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit. Täuschen Sie stattdessen Anwesenheit vor (Rollläden tagsüber auf, Briefkasten entleeren lassen).
  • Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen die Polizei unter dem Notruf 110.

Ihre Polizei kommt lieber einmal zu früh als zu spät.

Ferner können Sie sich bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle kostenlos und neutral zum Thema Einbruchschutz beraten lassen.

Weitere Infos dazu unter www.polizei-beratung.de.

 

 




Er konnte 700 Euro nicht bezahlen

Weil er 700 Euro nicht bezahlen konnte: Die Rosenheimer Bundespolizei hat am heutigen Freitag im Landkreis einen polnischen Staatsangehörigen verhaftet. Er war in einem Fernreisezug ohne Fahrschein und ohne Papiere unterwegs. Bei der Kontrolle kurz vor Rosenheim stellte sich heraus, dass dies nicht seine erste „Schwarzfahrt“ war.

In der Bundespolizei-Inspektion wurde die Identität des Mannes anhand seiner Fingerabdrücke überprüft. Die Recherchen der Beamten ergaben, dass der Pole mit Haftbefehl gesucht wird. Demnach hatte das Amtsgericht in Coburg den Mann im September dieses Jahres wegen mehrfacher Leistungserschleichung zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 700 Euro inklusive Verfahrenskosten verurteilt. Die geforderte Summe hatte er bisher jedoch nicht gezahlt.

Da der 23-Jährige auch in Rosenheim das Geld nicht aufbringen konnte, musste er seine mehrwöchige Ersatzhaft in der Justizvollzugsanstalt Traunstein antreten.




Teures Ausweichmanöver

Ein 37-Jähriger aus Pfaffing war mit seinem Wagen auf der Kreisstraße von Zellerreit kommend in Richtung Edling unterwegs. Kurz nach Schloß Hart sei ihm ein mittig fahrender Pkw entgegen gekommen, so dass der Pfaffinger zur Vermeidung eines Zusammenstoßes mit seinem Auto nach rechts ausgewichen sei. Durch das Ausweichmanöver wurde der Wagen an der Front beschädigt. Der entgegenkommende Pkw fuhr weiter …

Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch gegen 6.30 Uhr am Morgen, so die Polizei am heutigen Freitagvormittag.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei Wasserburg unter der 08071/91770 in Verbindung zu setzen.




Die Nerven blank

Ein Streit zwischen zwei Hundehaltern sorgte am gestrigen Donnerstagnachmittag für einen größeren Polizeieinsatz bei Babensham, bei dem auch Kräfte der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim beteiligt waren. Gegen 13.30 Uhr hatte sich ein 51-Jähriger aus der Gemeinde Babensham per Polizei-Notruf gemeldet. Er habe soeben bei Riepertsham einen eigentlich harmlosen Streit mit einem Hunde-Spaziergänger gehabt. Der ihm unbekannte Mann habe dann aber ein Messer gezogen und den 51-Jährigen leicht am Hals verletzt, worauf sich dieser mit einem Laub-Rechen zur Wehr gesetzt habe, so die Polizei am heutigen Freitagvormittag.

Der Verletzte verfolgte dann offenbar den flüchtenden Tatverdächtigen, verlor ihn dann aber aus den Augen und alarmierte die Polizei – was die größere Fahndungsaktion der Polizei zur Folge hatte.

Durch Befragungen und sofortige Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 56-Jährigen aus dem Altlandkreis Wasserburg. Der Mann konnte schließlich durch Zivilkräfte der Polizei an seiner Wohnung festgenommen werden, als er gestern gerade mit seinem Pkw nach Hause zurückkehrte. Auch er hatte durch den Laub-Rechen eine leichte Verletzung am Kopf.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung seien zudem diverse verbotene Hieb- und Stoßwaffen sichergestellt worden, sagt die Polizei.

Die Polizei Wasserburg ermittelt gegen den Mann nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Verstöße gegen das Waffenrecht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

 




Holztransporter in Flammen

Am heutigen, frühen Freitagmorgen fuhr ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit einem Holztransporter, bestehend aus einer Sattelzugmaschine und einem Sattelanhänger, die A8 in Fahrtrichtung Salzburg. Gegen fünf Uhr wurden die Bremsen des hinteren, linken Reifens am Anhänger plötzlich heiß, wodurch der Anhänger, der mit Buchenstämmen beladen war, in Brand geriet. Der 23-Jährige konnte reaktionsschnell den Holztransporter zwischen den Anschlussstellen Achenmühle und Frasdorf zum Stehen bringen und die Sattelzugmaschine abkoppeln, bevor das Fahrzeug in Vollbrand stand. Zum Glück blieb der junge Mann unverletzt …

Der Brand konnte durch die Feuerwehren Rohrdorf, Raubling, Pfraundorf und Riedering gelöscht werden.

Während der Löscharbeiten musste die Fahrbahn komplett gesperrt werden, danach konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden.

Die Buchenstämme wurden umgeladen und der Anhänger auf einen Tieflader aufgeladen.

Gegen 7.30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder komplett freigegeben werden.

Neben den Feuerwehren waren auch mehrere Streifen der Verkehrspolizei Rosenheim im Einsatz sowie eine Streife der Polizeiinspektion Brannenburg und mehrere Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Rosenheim.




Blinker im „US-Style“ auf Dauerbetrieb

Beamte der Rosenheimer Polizei haben gestern gegen 9.45 Uhr am Vormittag im Bereich der Loretowiese einen 45-jährigen Autofahrer kontrolliert. Der Mann war mit seinem Pkw aufgefallen, da die Blinker auf Dauerbetrieb standen, so die Polizei heute. Das Umprogrammieren der Fahrtrichtungsanzeiger auf den sogenannten „US-Style“ ist aber bei uns unzulässig, weshalb die Betriebserlaubnis erlosch. Die Fahrt wurde beendet. Gegen den Mann wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.




Wie dreist

Am gestrigen Donnerstagmittag gegen 13 Uhr fuhr eine ältere Frau in Rosenheim mit dem Taxi in den Georg-Staber-Ring. Dort angekommen, stellte sie ihre Taschen vor dem Eingang eines Wohnkomplexes ab, um ihren Schlüssel zu suchen. Zum gleichen Zeitpunkt kam ein etwa 30-jähriger Mann hinzu und bot seine Hilfe an. Der junge Mann half der älteren Dame und begleitete sie bis zum Fahrstuhl. Als sich die Frau umdrehte, waren der Mann sowie die Taschen verschwunden. In den Taschen befanden sich u.a. ihre Geldbörse, Bargeld und diverse Kleidung.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro.

Die Polizeiinspektion Rosenheim bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.




Hoppala, ein 700-Euro-Schaden …

In der Enzenspergerstraße in Haag wurde von einem bisher Unbekannten mit einem Fahrzeug drei Zaunpfosten, ein Maschendraht und ein Blumentopf beschädigt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 700 Euro, meldet die Polizei heute. Der Vorfall hat sich bereits am vergangenen Dienstag zwischen 0.30 und 13 Uhr ereignet. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Hinweise nimmt die Polizeistation Haag unter der 08072/9182-0 entgegen.

 




Kaufhaus-Detektiv stoppt 19-Jährige

Ein Kaufhaus-Detektiv hat am gestrigen Nachmittag die Polizei in Rosenheim alarmiert: Eine 19-Jährige war beim Diebstahl ertappt worden. Die junge Frau wollte Kosmetika und Parfüms im Wert von rund 500 Euro mitgehen lassen – ohne zu bezahlen. Sie hatte die Flaschen und Dosen aus den Verpackungen genommen, sie in ihre Taschen gesteckt und wollte so das Geschäft verlassen, sagt die Polizei heute. Der Detektiv hielt die Frau an und verständigte die Polizei.

Gegen die junge Frau wurde ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls eingeleitet.




Viel Arbeit für die Ehrenamtlichen

Während die Bevölkerung die ersten Herbsttage bei sommerlichen Temperaturen genießen konnte, hatte die BRK-Bereitschaft in Haag alle Hände voll zu tun. Teils spektakuläre Einsätze mussten von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern abgearbeitet werden.

So wurde die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung der Haager Bereitschaft am zu einem Großbrand nach Waldkraiburg alarmiert. Ein Industriebetrieb war in Brand geraten. Neben der Unterstützung des anwesenden Rettungsdienstes wurde auch die Einsatzkoordination übernommen und die organisatorische Leitung sichergestellt. Diese Aufgaben übernimmt die Bereitschaft in Haag mit Ihrem Einsatzleitfahrzeug für den ganzen Landkreis Mühldorf.

Noch während der über siebenstündige Einsatz im vollen Gange war, ereignete sich auf der B15 bei Haag ein schwerer Verkehrsunfall mit teils eingeklemmten Personen. Auch zu diesem Einsatz entsandte die integrierte Leitstelle nicht nur die sich regulär im Dienst befindlichen Rettungswägen aus Haag, Wasserburg und Mühldorf – auch auf die Haager Bereitschaft war Verlass. Zwei Sanitäter, die nicht bei dem Einsatz in Waldkraiburg gebunden waren, besetzten umgehend den Rettungswagen der Bereitschaft und eilten zur Unfallstelle.

Neben der Versorgung der Unfallbeteiligten zusammen mit den anderen Rettungseinheiten und der Feuerwehr Haag, erfolgt im Anschluss der Patiententransport ins Krankenhaus Wasserburg.

„Nur durch einen großen Kreis an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und stetige Aus- und Weiterbildung können solche Einsätze fachlich fundiert und routiniert abgearbeitet werden“ so Hilmar Zinke von der BRK-Bereitschaft Haag. „Die Haager Bereitschaft konnte an diesem Tag wieder einmal unter Beweis stellen, dass sie durch gezieltes und regelmäßiges Training in der Lage ist, auch zeitgleich mehrere Einsätze kompetent zu meistern“, so Zinke weiter.

Bereits eine Woche später ertönten erneut die Funkmeldeempfänger der Bereitschaftsmitglieder. In Mühldorf traten in einem Industriebetrieb giftige Gase aus. Neben Feuerwehren und Rettungsdienst eilten die Helferinnen und Helfer aus Haag mit dem Gerätewagen Sanität, dem Rettungswagen und dem Einsatzleitfahrzeug nach Mühldorf, da mit einer größeren Anzahl an Patienten gerechnet werden musste. So wurden während des dreistündigen Einsatzes insgesamt sechs Personen medizinisch versorgt und in umliegendeKrankenhäuser transportiert. „Besonders bemerkenswert bei diesem Einsatz war die Schlagkraft der Haager Bereitschaft – obwohl sich dieser Einsatz an einem Werktag Nachmittag ereignete, konnten 23 Kräfte aufgeboten werden„ so Zinke abschließend.

ZH/Foto: Ferschmann Florian




Der Handy-Wahnsinn am Steuer

Damit hatte die Polizei wohl auch nicht gerechnet: Im Bereich der Georg-Aicher-Straße in Rosenheim führte sie gestern Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr eine Handy- und Gurtkontrolle durch. Dabei mussten gleich 17 (!) Autofahrer sowie ein Radfahrer angehalten werden, weil sie während der Fahrt verbotswidrig ihr Mobiltelefon benutzten.

Etwas positiver sah die Bilanz bei der Gurtanlegepflicht aus: Insgesamt fünf Autofahrer wurden angehalten, weil sie während der Fahrt keinen Gurt nutzten.

Gegen die Fahrer wurde ein Bußgeld- und Verwarnungsverfahren eingeleitet, die Nutzer der Handys erwarten zudem Punkte in Flensburg.




Viel zu kross, der Schweinebraten …

 

Ein schrill pfeifender Rauchwarner alarmierte die Rettungskräfte am gestrigen Mittag in der Rosenheimer Finsterwalderstraße. Aus dem dritten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses drang Rauch und die Feuerwehr übernahm die Erstmaßnahmen. In der Wohnung eines 54-jährigen Mannes wurde dann angebranntes Essen auf dem Ofen als Ursache gefunden. Der Mann gab an, dass er eigentlich einen Schweinebraten kochen wollte, diesen in den Ofen legte und anschließend das Haus für weitere Besorgungen verlassen hatte …

Nachdem die Wohnung gelüftet wurde, konnten alle Anwohner das Haus wieder betreten. Es kam zu keinen Verletzten oder erkennbaren Sachschäden.




Frau im Zug sexuell belästigt

Gestern hat ein Unbekannter eine Frau in einem Regionalzug während der Fahrt von München nach Rosenheim belästigt. Die Bundespolizei ermittelt wegen exhibitionistischer Handlungen gegen den jungen Mann. Nach ersten Erkenntnissen ist der Tatverdächtige vermutlich gegen 17.40 Uhr in Aßling im benachbarten Landkreis Ebersberg, eventuell aber auch schon zuvor am Grafinger Bahnhof, in den Meridian 79081 eingestiegen. Er nahm in einer Sitzgruppe schräg gegenüber der Frau aus dem Landkreis Rosenheim Platz.

Noch vor dem Halt in Ostermünchen griff er sich mehrmals in den Schritt. Plötzlich öffnete er seine Hose und stellte seine Genitalien zur Schau. Kurz vor der Ankunft in Rosenheim wechselte der junge Mann den Platz. Dort urinierte er offenbar in einen Abfallbehälter. Er verließ vermutlich beim Halt am Rosenheimer Bahnhof den Zug.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

Anfang 20, etwa 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß, dunkelblonde bis hellbraune Haare, hellhäutig. Bekleidet war er mit einer blauen Jeanshose, einer hellgrauen Sweatjacke und schwarzen Turnschuhen.

Außerdem hatte der junge Mann eine rote Sporttasche dabei. Er trug eine schwarze Mund-Nasen-Bedeckung und schwarze „Over-ear“-Kopfhörer. Er hörte auffällig laut Musik.

Hinweise nimmt die Polizei unter der 08031 / 80 26 21 02 oder bei jeder anderen Dienststelle entgegen.




Falscher Staatsanwalt mit Rennradl

Ein Rennradfahrer gab sich auf seinen Touren im Landkreis – vorzugsweise auf den Straßen rund um den Simssee mit den Gemeinden Riedering, Söllhuben bis Prien – offenbar mehrmals als Staatsanwalt aus und belehrte dabei andere Verkehrsteilnehmer über ihr vermeintliches Fehlverhalten. Dabei vergriff sich der „falsche Amtsträger“ auch in Wort und Ton, so dass sich die anderen Verkehrsteilnehmer durch dieses Verhalten bedroht und eingeschüchtert fühlten. Sie gingen deshalb unabhängig voneinander zur Polizei …

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen und Geschädigten, denen ein Mann mit seinem Rennrad auf den Straßen im östlichen Landkreis aufgefallen ist, der sich bei persönlichen Begegnung im Straßenverkehr als Staatsanwalt ausgegeben habe.

Hinweise werden von der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 entgegen genommen.




Frau übergibt Betrüger 10.000 Euro!

Eine 85-jährige Rentnerin in Ebersberg erhielt jetzt gleich mehrere Anrufe von Betrügern. Gemeinsam gaukelten sie der Frau vor, dass eine Nachbarin in München einen Unfall gehabt habe und diese nun 10.000 Euro an die Versicherung bezahlen solle, damit sie ihren Führerschein nicht verliere. Da die Unfallfahrerin das Geld nicht aufbringen könne, würde sie dringend die Hilfe der 85-Jährigen benötigen, sagten die Betrüger. Leider fiel die Rentnerin auf diesen Betrug herein und übergab den geforderten Betrag am Spätnachmittag an einen ihr unbekannten Mann, der das Geld bei ihr zu Hause abholte.

Die Kripo ermittelt.

Gestern Abend wurden in der Zeit von 20.30 bis 23 Uhr der Polizeiinspektion Ebersberg gleich FÜNF Fälle von Anrufen „falscher Polizeibeamter“ mitgeteilt.

In allen Fällen, die sich auf mehrere Ortschaften im Dienstbereich bezogen, wurden die vermeintlichen Opfer von männlichen und weiblichen Tätern angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Immer wurde vorgeschwindelt, dass in der Nachbarschaft vor kurzem Einbrüche stattgefunden hätten und eindeutige Hinweise vorhanden seien, aus denen hervorgeht, dass die Angerufenen selbst demnächst von den Einbrechern heimgesucht werden würden. Im weiteren Verlauf wurden die möglichen Opfer über Wertgegenstände (Bargeld, Schmuck, Gold) ausgefragt.

Wie bereits mehrfach berichtet, probieren die Straftäter nach wie vor mit ihrer bekannten Masche zum Erfolg zu kommen. Vorsicht ist geboten!

Die Polizei möchte darauf hinweisen, dass die bekannte Enkeltrick-Masche ebenso wie der Anruf des Phänomens „falscher Polizeibeamter“ immer wieder vorwiegend bei älteren Personen gewerden.

Übergeben Sie kein Bargeld an Fremde aufgrund dubioser Geschichten. Im Zweifelsfall ziehen Sie bitte Familienangehörige, Bekannte oder die Polizei zu Rate.

 

 




Mit falschen Ausweisen unterwegs

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am gestrigen Montag einen Syrer vorläufig festgenommen. Der 20-jährige Beifahrer und Halter eines in Deutschland zugelassenen Autos konnte sich bei der Kontrolle nahe Kiefersfelden mit einem syrischen Reisepass und einer deutschen Aufenthaltsgenehmigung ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Durchsuchung seines Wagens fanden die Beamten auch einen griechischen Führerschein, der auf den jungen Mann ausgestellt war. Wie sich aber rasch herausstellte, handelte es sich dabei um eine „glatte Fälschung“.

Der syrische Staatsangehörige musste den Beamten zur Inspektion nach Rosenheim folgen. Dort wurde er, ehe er die Dienststelle wieder verlassen konnte, wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Er muss mit einem entsprechenden Strafverfahren rechnen.

 

Auch ein Nigerianer wurde von der Rosenheimer Bundespolizei auf Höhe Kiefersfelden festgenommen. Bei seiner Kontrolle in einem Reisezug, konnte sich der in Italien registrierte Afrikaner nicht mit den erforderlichen Einreisepapieren ausweisen. Stattdessen fanden die Bundespolizisten bei seiner Durchsuchung eine Krankenversicherungskarte sowie eine Kreditkarte. Beide Karten waren gefälscht. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich der Mann die Urkunden nicht nur beschafft, um über seine wahre Identität hinwegzutäuschen, sondern vor allem um ärztliche Leistungen in Deutschland zu erschwindeln. Der nigerianische Staatsangehörige musste wegen des Versuchs der illegalen Einreise und des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise Strafanzeigen entgegennehmen. Unmittelbar im Anschluss hatte er das Land wieder in Richtung Österreich zu verlassen.

 

Ein Senegalese versuchte, die Bundespolizisten in der Autobahn-Kontrollstelle bei Kiefersfelden mit einem Reisepass zu täuschen. Der mitgeführte Pass wie auch das Visum des Businsassen waren zwar echt, jedoch gehörten sie offenkundig einer ganz anderen Person. Mithilfe der Fingerabdrücke des von italienischen Behörden registrierten Mannes bestätigte sich dieser Verdacht. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten schließlich den Pass, der dem festgenommenen 28-Jährigen tatsächlich gehörte. Dieser war aber abgelaufen und damit nicht mehr gültig. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der senegalesische Staatsangehörige zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt. Er wird sich voraussichtlich schon bald wegen des Vorwurfs der versuchten unerlaubten Einreise und des Missbrauchs von Ausweispapieren verantworten müssen.




Nur noch für die Polizei

Ganz klar war die Reglung rund um die Polizeiinspektion in Wasserburg bisher nicht. Wo gelten die Halteverbotstafeln? Wo ist noch verkehrsberuhigter Bereich? Wo darf man kurz parken? Was sind private Stellflächen und was nicht? Neue Schilder an der Einfahrt Richtung Polizeigarage beantworten diese Fragen jetzt klar: Ab sofort darf hier nur mehr die Polizei mit Sonderausweis parken. Die hat sich heute übrigens mit kleinen Zetteln an der Windschutzscheibe an die Falschparker gewandt …

 

Noch ist es nur eine kostenlose Warnung:




Festnahme in Gars

Im Rahmen einer Personenkontrolle hat die Polizei am gestrigen Montagabend gegen 20.20 Uhr in der Holunderstraße in Gars einen 26-jährigen Österreicher festgenommen. Der junge Mann wurde per Vollstreckungs-Haftbefehl gesucht. Da der 26-Jährige die von ihm geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er am heutigen Dienstag in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.