Unfall gebaut und geflüchtet

Zwischen 4 und 5  Uhr morgens befuhr am gestrigen Sonntag ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer die Gemeindestraße Lacken in Maitenbeth in aufsteigender Richtung. Er kam dann mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit der linken Fahrzeugfront und Seite gegen die Garagenwand eines Anwesen. Dann entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Im Zuge der Ermittlungen konnte der flüchtige Unfallverursacher, ein 27-jähriger Maitenbether, ermittelt werden und der erheblich beschädigte BMW in der Garage festgestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Alkotest ergab einen positiven Wert, woraufhin zwei Blutentnahmen im Krankenhaus Wasserburg durchgeführt wurden. Der Führerschein wurde sichergestellt.

 

An der Garagenwand entstand ein Schaden von zirka6000 Euro, an dem BMW von etwa 3000 Euro.

 

Dem Maitenbether erwartet nun eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol.

 




Wut an Audi ausgelassen

Der blaue Audi eines 25-Jährigen wurde in Rosenheim am Wochenende in der Endorfer-Au von einem unbekannten Täter mutwillig zerkratzt!. Mit einem spitzen Gegenstand wurden sowohl Bereiche der Fahrer-, als auch der Beifahrerseite erheblich beschädigt. Teile der Gummiabdichtung der Türen wurden zudem herausgerissen und sind nicht mehr funktionsfähig. Insgesamt dürfte dem jungen Mann ein Sachschaden von 2000 Euro entstanden sein, so die Polizei am heutigen Montagmorgen.

Tatzeit war in der Nacht zum Samstag – von Freitag, 19 Uhr bis Samstag, 8 Uhr.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Nächtlicher Besuch im Supermarkt

Gegen 2.10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Wasserburg und Bachmehring heute Nacht ins Gewerbegebiet an der Eiselfinger Straße in Wasserburg gerufen. Die Brandmeldeanlage eines dortigen Supermarkts hatte Feueralarm ausgelöst. Nach der umfangreichen Kontrolle des Gebäudes durch die Feuerwehr konnte jedoch kein Brand festgestellt werden. Nach etwa einer halben Stunden rückten die Einsatzkräfte – unter ihnen auch eine Streife der Polizeiinspektion Wasserburg – wieder ab.




Familie kentert mit Schlauchboot

Auch viele Bürger aus dem Altlandkreis lieben es, eine fröhliche Bootstour auf der Alz bei Truchtlaching zu machen. Die Polizei schickt nun heute diesen Appell: Es wird darauf hingewiesen, aufgrund des Hochwassers dringend besondere Vorsicht beim Baden oder Bootfahren in Gewässern, vor allem bei fließenden Gewässern, walten zu lassen! Der Grund: Am gestrigen Samstag ist gegen 16 Uhr eine fünfköpfige Familie mit ihrem Boot auf der Alz bei Niesgau gekentert …

Die Familie war mit ihrem Schlauchboot an einen in die Alz gestürzten Baum geraten. Das Boot kenterte. Aufgrund des aktuellen Hochwassers der Alz konnte sich die Familie nur schwer an dem Baum festhalten, um nicht weiter flussabwärts gerissen zu werden. Keiner der Fünf konnte sich noch selbstständig aus der Strömung befreien.

Die von Zeugen alarmierten Rettungskräfte der DLRG konnten die Familie zum Glück schnell ausfindig machen und anschließend aus der Strömung retten.

Die angeforderten Rettungshubschrauber aus Österreich und ein Polizeihubschrauber wurden nicht mehr benötigt. Die Familie wurde am Unglücksort medizinisch untersucht und konnte unverletzt wieder entlassen werden.

Die Einsatz- und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort!

 

 




Schmorbrand in Garage

Zu einem Brand in einer Garage eines Anwesens im Weiler Haslach mussten gestern am frühen Abend die Feuerwehren aus Maitenbeth und Haag ausrücken. Der Schmorbrand in einer elektrischen Anlage war rasch unter Kontrolle, verletzt wurde niemand. Fotos: Georg Barth – Der Polizeibericht:

Gegen 18.15 Uhr kam es am gestrigen Samstag in der Garage eines landwirtschaftlichen Anwesens im Bereich Maitenbeth zu einem Brand. Das Feuer brach in einem elektronischen Bauteil aus und griff auf die Wand über. Durch die schnelle und professionelle Hilfe der Feuerwehren aus Maitenbeth und Haag konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden.

Durch die Flammen und den Ruß entstand ein geschätzter Sachschaden von zirka 10.000 Euro. Die Brandursache ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.




Der nächste Radl-Unfall

In der Nacht zum gestrigen Samstag sind in Rosenheim in der Happinger-Au-Straße zwei betrunkene Radfahrer zusammengeprallt! Wie die Polizei am heutigen Sonntag meldet, war dort ein 24-Jähriger mit seinem 26-jährigen Kumpel gemeinsam mit ihren Radln unterwegs. Der 24-Jährige stieß plötzlich mit seinem Fahrrad – offenbar aufgrund ungenügenden Sicherheitsabstands, so die Polizei – gegen den Hinterreifen des 26-Jährigen. Die Räder verfingen sich und beide jungen Männer stürzten.

Sie erlitten Schürfwunden und Prellungen, eine ärztliche Versorgung war zum Glück nicht erforderlich. Im Rahmen der Unfallaufnahme aber wurde von den Polizisten bei beiden Radfahrern Alkoholgeruch wahrgenommen.

Die Werte anschließend: Beim 24-Jährigen über 1,10 Promille, beim 26-Jährigen über 1,60 Promille. Blutentnahmen wurden durchgeführt und Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr wurden eingeleitet.

 




Gleich vier Einsätze der kuriosen Art

Über Notruf verständigte eine 77-jährige Frau aus Rosenheim früh morgens am gestrigen Samstag die Rosenheimer Polizei. Als sie den Rollladen geöffnet habe, sei nach ihren Angaben im Garten plötzlich ein Eisbär gestanden. Die Streifen-Besatzung konnte trotz intensiver Suche keinen Eisbären finden. Die Frau erklärte, es könnte ja auch jemand als verkleideter Eisbär herumlaufen. Die Beamten beruhigten die Frau und konnten anschließend wieder abrücken. Der Eisbär blieb weiter verschollen. Aber damit nicht genug …

Rosenheim, Äußere Münchener Straße

Passanten verständigten die Rosenheimer Polizei ebenfalls am frühen, gestrigen Samstagmorgen, dass bei ihnen in einer Hecke ein Mann liege – mit ausgebreitenden Armen – und er schlafe offenbar seelenruhig. Vor Ort konnte dann dort tatsächlich ein 45-jähriger Mann aus Rosenheim schlafend in der Hecke angetroffen werden.

Der Grund für den ungewöhnlichen und wohl auch ungemütlichen Schlafplatz dürfte der entsprechend vorangegangene Alkoholkonsum gewesen sein. Der 45-Jährige konnte von der Streife geweckt werden. Da der Rosenheimer nach der „Mütze Schlaf“ wieder relativ fit war, ging er die restliche Strecke zu seiner Wohnung zu Fuß nach Hause. Ob sich der Mann „wie auf Rosen gebettet“ gefühlt hat, konnte nicht mehr erfragt werden.

Rosenheim, Max-Josefs-Platz:

Nur gut eine Stunde später gestern Früh: 

„Habt Ihr eine Bade-Ente?“ So wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei am Nepomuk-Brunnen in Rosenheim von einer Personengruppe begrüßt. Die leicht alkoholisierten Männer aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim badeten und plantschten im Wasser des Brunnens am Max-Josefs-Platz und hatten sichtlich Spaß daran.

Die Beamten der Rosenheimer Polizei spielten jetzt Bademeister und mussten deshalb leider aus Gründen der Sicherheit den „Badespaß“ beenden. Die Wassertiefe entsprach nicht den Vorgaben, die Personenanzahl für das Fassungsvermögen des Beckens war zu hoch und die Badekleidung entsprach nicht den Hygienevorschriften.

Da für die Beamten noch weitere Einsätze anstanden, war leider auch keine ausreichende Zeit mehr, zur Abnahme des Schwimmabzeichens zum Seepferdchen.

Die Gruppe wurde gebeten, jetzt doch besser nach Hause zu gehen. Nachdem sie ihre teils abgelegte Kleidung und Schuhe angezogen hatten, gingen sie nach Hause. Ihre Enttäuschung zur fehlenden Seepferdchen-Prüfung hielt sich in Grenzen.

Rosenheim, Innenstadt:

Hilfesuchend hatte am späten Freitagabend der Besitzer eines Lokals der Rosenheimer Innenstadt die Rettungskräfte alarmiert. Eine 70-jährige Frau aus Rosenheim wollte die Toilette nicht verlassen, da sie nach ihren Angaben starken Durchfall hätte. Die Rosenheimerin wurde vom verständigten Rettungsdienst untersucht, aber es konnte keine Erkrankung oder sonstige Beschwerden diagnostiziert werden, wohl spielte sie ihre Krankheit nur vor. Da sich die Frau weiter weigerte, die Toilette zu verlassen, wurde die Polizei verständigt. Nach langem Zureden aller Helfenden vor Ort, ging die Frau dann doch aus dem Lokal und machte sich auf den Heimweg.

Es konnte nicht geklärt werden, warum die Frau für eine so lange Zeit die Toilette vom Lokal nicht verlassen wollte.

 




In Wasserburg: Bub von Pkw erfasst

Wir berichteten bereits kurz – hier der Polizeibericht dazu vom heutigen Sonntagmorgen: Am gestrigen Samstagabend gegen 18 Uhr ging eine fünfköpfige Familie aus dem Landkreis Rosenheim stadteinwärts über die Innbrücke. Die Mutter befand sich auf der einen Straßenseite, die Kinder mit dem Vater auf der anderen. Plötzlich lief der fünfjährge Bub auf die Straße, um zu seiner Mutter zu kommen. Dabei wurde er von einem vorbeifahrenden Pkw erfasst, dessen Fahrerin nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Das Kind stürzte zu Boden.

Glücklicherweise erlitt der Bub bei dem Verkehrsunfall „nur” leichtere Verletzungen, meldet die Polizei Wasserburg.

Der Fünfjährige wurde vorsorglich aber ins Krankenhaus gebracht.

 




Am Rotter Ausee: Bub schwer verletzt

Eine Familie aus dem Landkreis Rosenheim fuhr mit den Rädern zum Rotter Ausee nahe Rott. Als die Räder vor Ort versperrt waren, lief der fünfjährige Sohn am Badeplatz in seiner Vorfreude schon ein paar Meter über die Wiese und kam dabei an einer Hütte am Uferrand vorbei. Der Zugang und Terrassenbereich der Hütte wird dort mit einer Eisenkette vom Liegebereich abgegrenzt. Der Bub übersah beim Laufen die Kette und stolperte darüber. Anschließend schlug er mit dem Kopf auf dem gefliesten Terrassenboden der Hütte auf.

Eine schwere Kopfverletzung konnte vom zu Hilfe gerufenen Notarzt nicht ausgeschlossen werden, weshalb das Kind mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach München geflogen wurde.

Nach ersten medizinischen Erkenntnissen erlitt der Bub schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, so die Polizei am Sonntagmorgen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist ein Fremdverschulden auszuschließen.

 




Radfahrerin bei Unfall getötet

Eine 81-jährige Frau aus Bad Endorf wurde am Samstag gegen 16.15 Uhr bei einem Verkehrsunfall getötet. Die Radlerin fuhr im Ortsteil Hirnsberg mit ihrem Fahrrad Richtung Bad Endorf. In Hirnsberg wurde sie von einem Traktor mit Ladewagen überholt, der von einem 34-jährigen Mann gelenkt wurde. Als der Traktor gerade auf ihrer Höhe war, fiel sie aus noch ungeklärter Ursache mit ihrem Rad auf die Fahrbahn. Anschließend kollidierte der angehängte Ladewagen mit der gestürzten Frau. Dabei erlitt sie so schwere Kopfverletzungen, dass sie vermutlich sofort tot war.

Der Traktorfahrer erlitt einen Schock.

An der Unfallstelle waren neben Rettungskräften auch die Feuerwehr Hirnsberg eingesetzt.

Die Staatsanwaltschaft gab zur Klärung des genauen Unfallhergangs ein Gutachten in Auftrag.

 




Griechin war eigentlich Syrerin

Schleuser in Griechenland lassen sich ihre kriminellen Machenschaften teuer bezahlen. Von einer syrischen Staatsangehörigen verlangten sie einen mittleren vierstelligen Betrag. Im Gegenzug versorgten die Schlepper sie für ihre illegale Reise nach Deutschland mit gefälschten Papieren und Flug- sowie Bustickets. Am gestrigen Donnerstag hat die Bundespolizei die Urkundenfälschung bei Grenzkontrollen auf der A93 aufgedeckt.

Die Frau wurde auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden in einem italienischen Fernreisebus kontrolliert. Ihr vorgezeigter griechischer Ausweis konnte von den Bundespolizisten rasch als Fälschung entlarvt werden. Zudem fanden sie bei der Durchsuchung echte syrische Dokumente.

Dennoch bestand die Frau zunächst darauf, Griechin zu sein. Als jedoch ein Gespräch mit einer griechisch sprechenden Beamtin fehlschlug, gestand sie schließlich, ursprünglich aus Syrien zu kommen. Eigenen Angaben zufolge hatte die 28-Jährige ihre gefälschte Identitätskarte von Schleusern in Griechenland erworben.

Die gesamte Organisation ihrer Tour über Italien nach Deutschland habe sie 5.000 Euro gekostet. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste die Frau das Land wieder verlassen. Sie wurde den österreichischen Behörden übergeben.




UPDATE: Wiese mit Landebahn verwechselt

Gegen 9.10 Uhr ging heute bei der Einsatzzentrale in Rosenheim die Meldung ein, dass soeben bei Bad Endorf ein Flugzeug abgestürzt sei (wir berichteten). Daraufhin wurden durch die Einsatzzentrale auch die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst verständigt. Nach Eintreffen der Streife konnte bislang folgender Sachverhalt ermittelt werden:

Ein 49-jähriger Mann aus Haar war in Landshut mit seinem Ultra-Leichtflugzeug  gestartet und wollte in Bad Endorf landen. Hierbei hat er eine Wiese, die sich zwischen Bahngleis und Staatsstraße 2092 befindet mit der eigentlichen Landebahn verwechselt. Da ein Durchstarten aufgrund der Hochspannungsleitung nicht mehr möglich war, setzte er zur Notlandung an. Der Pilot wurde hierbei nicht verletzt. An seinem Flugzeug dürfte ein Schaden von ca. 30.000 Euro entstanden sein.

Zur Absicherung der Unfallstelle und Verkehrslenkung waren die Feuerwehren Bad Endorf, Rimsting und Halfing mit zirka 40 Einsatzkräften vor Ort. Ein ebenfalls eingesetzter Rettungswagen wurde zum Glück nicht benötigt. Zur genauen Klärung des Flugunfalls wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Flugsachverständiger hinzugezogen.

Fotos: Georg Barth




Radlunfälle nehmen deutlich zu!

Im Dienstbereich der Rosenheimer Polizei ist aktuell leider ein deutlich spürbarer Anstieg der Unfallzahlen mit einer Beteiligung von Radlfahrern zu verzeichnen 8wir berichteten). Die Gründe seien offenbar vielfältig, so die Polizei heute. Verstärkt soll nun in der Öffentlichkeit auf selbige hingewiesen werden. Aus diesem Grund sind in der kommenden Woche die Medienvertreter eigens eingeladen, bei einer Verkehrskontrolle mit dabei zu sein …

Es gehe NICHT darum, die Verkehrsteilnehmer mit „Strafen“ zu belegen, sondern die Polizei möchte Verständnis dafür wecken, die Gefahren mehr zu beachten …




Absturz oder Notlandung: Noch unklar

Die Rettungskräfte waren rasch vor Ort: Im Gewerbegebiet Bad Endorf (am Ortsbeginn von Halfing kommend) musste am Freitagvormittag der Pilot eines Kleinflugzeuges notlanden – oder er ist abgestürzt. Das ist noch unklar, wie die Polizei meldete. Erst hatte man vermutet, ein Hubschrauber sei abgestürzt.

Um genau 9.08 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd von der Integrierten Leitstelle über einen Einsatz in Bad Endorf informiert. In der Nähe des dortigen Gewerbegebiets soll, so Zeugen, ein Luftfahrzeug abgestürzt sein.

Das Flugzeug landete direkt auf der alten Bahnlinie zwischen Bad Endorf und Obing. Rasch waren zahlreiche Helfer der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort. Ersten Meldungen vom Unfallort nach zog sich der Pilot zum Glück nur leichte Verletzungen zu.

Ersten Überprüfungen zufolge handelt es sich bei dem Luftfahrzeug um ein privates Ultraleicht-Fluggerät, das auf der Bahnlinie niederging.

Ein Hubschrauber kreiste über der Unfallstelle.

Fotos: WS




Getunten Audi gestoppt

Die Polizei hat gestern kurz vor Mitternacht im Bereich der Hubertusstraße in Rosenheim einen 32-jährigen Audi-Fahrer kontrolliert. Dabei bemerkten sie am Fahrzeug technische Veränderungen: Die Fahrwerksfedern entsprachen nicht den Herstellervorgaben und die aufgezogenen Sonderreifen, zugelassen für eine Geschwindigkeit bis zu 300 km/h, entsprachen auch nicht den gesetzlichen Vorgaben in Zusammenbau mit dem Fahrwerk.

Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.




Dem Schicksal überlassen

Die Bundespolizei hat gestern Ermittlungen gegen einen Schleuser aufgenommen, der offenbar vier pakistanische Staatsangehörige illegal über die Grenze gebracht hat. Einer der Migranten hatte sogar im Kofferraum ausharren müssen. Anschließend wurden sie mitten in der Nacht an der Rastanlage Inntal Ost abgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.

In der Grenzkontrollstelle auf der A93 stoppten die Bundespolizisten ein Taxi, das an der Tank- und Rastanlage gerade einen Fahrgast aufgenommen hatte. Der Passagier im Fonds des Wagens konnte sich nicht ausweisen. Laut eigenen Angaben stammt er aus Pakistan. Zudem berichtete der Mann, dass sich noch drei Landsleute im Rasthof befänden.

Bei der Kontrolle der Männer stellte sich heraus, dass keiner von ihnen über die erforderlichen Einreise- oder Aufenthaltspapiere verfügte. Außerdem erklärten sie, dass sie kurz zuvor von ihrem Schleuser abgesetzt worden wären.

Ersten Hinweisen zufolge war dieser in einem Fahrzeug mit italienischen Kennzeichen unterwegs. Trotz sogleich eingeleiteter Fahndung konnte das beschriebene Schleuserfahrzeug nicht mehr aufgefunden werden.

In der Dienststelle der Bundespolizei schilderten die vier Männer im Alter von 18, 27, 35 und 37 Jahren ihren Reiseverlauf: Alle vier waren in Italien in das Auto gestiegen. Einer von ihnen musste sich sogar in den Kofferraum begeben. Einige Stunden später wurden sie von dem ihnen unbekannten Fahrer aufgefordert, auszusteigen. Dann sei der Wagen ohne sie einfach davongefahren.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde einer der Migranten, der bereits in Deutschland registriert ist, an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet. Die anderen drei Pakistaner mussten das Land wieder verlassen. Sie wurden den österreichischen Behörden übergeben.

Die Ermittlungen der Bundespolizei wegen Einschleusens von Ausländern gegen den Fahrer des in Italien zugelassenen Wagens dauern indes an.




Eng wurd’s am Marienplatz

Viel Blaulicht am Marienplatz: Weil jede Menge Verkehr auf engstem Raum umgeleitet werden musste und sich eine Patientenrettung schwieriger gestaltet als geplant, musste heute die Feuerwehr heute gegen 10.45 Uhr gleich mit mehreren Fahrzeugen vor dem Rathaus anrücken. Im Einsatz waren auch die Polizei, Notarzt und Rettungsdienst. Die Salzsenderzeile musste in Richtung Rathaus komplett gesperrt werden, der Verkehr aus der Herrengasse heraus wurde am „Gondola” vorbeigeleitet.




Böse Überraschung

Böse Überraschung: Aus der Lagerhalle einer 29-Jährigen in Rosenheim / Fürstätt wurden Arbeitsgeräte im Wert von knapp 3000 Euro entwendet! Der Tatzeitpunkt dürfte in den vergangenen zwei Wochen gewesen sein, da die firmeneigene Halle längere Zeit von Berechtigten nicht mehr betreten worden war, so die Polizei heute. Entwendet wurden zwei Kettensägen und ein Laubbläser. Die Täter öffneten auf bisher unbekannte Weise die Schiebetür zur Halle und entwendeten die Gerätschaften.

Bei den Kettensägen handelt es sich um Produkte der Marke Stihl, Typ MS661 sowie einer Husqvarna, Typ S62XP.

Der Laubbläser stammt von der Firma Stihl, Typ BG86.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Mit Hollywood-Schlitten gegen Golf

Am gestrigen Mittwochnachmittag kam es in Ebersberg zu einem Verkehrsunfall, der einen 13.000-Euro-Sachschaden forderte. Gegen 15.15 Uhr wollte der 62-jährige Fahrer eines hollywood-filmträchtigen DMC DeLorean SportsCar über die westliche Heinrich-Vogl-Straße in den Parkplatz des dortigen Einkaufzentrums einfahren. Hierbei übersah der Fahrer einen VW Golf, den eine 72-Jährige steuerte …

Die Fahrzeuge touchierten mit der jeweils linken Fahrzeugfront.

Verletzt wurde zum Glück niemand.

Da es sich bei dem DeLorean mittlerweile um einen Oldtimer handelt, ergab sich ein relativ großer Gesamtschaden von 13.000 Euro.

Aufgrund des ungünstigen Unfallorts kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen, bis beide Fahrzeuge schließlich von der Fahrbahn entfernt werden konnten.

Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Straßenmeisterei Ebersberg gebunden




150 Euro Strafe für Masken-Muffel

In Bayern müssen Masken-Muffel im öffentlichen Nahverkehr schon beim ersten Verstoß mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen. Wenn eine Minderheit meine, sich nicht an die Maskenpflicht halten zu müssen, sei das nicht akzeptabel, sagte gestern Bayerns Innenminister Joachim Herrmann – wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Viele Bürger verhielten sich aber zu Glück verantwortungsbewusst und trügen Masken in Zug, Bus und Tram, so der Minister …

Quelle BR




Aufregung in der Hubertusstraße

Gleich mehrere Fußgänger und Autofahrer verständigten am gestrigen Mittwochabend die Polizei in Rosenheim, dass ein Mann aus dem ersten Stock in der Hubertusstraße Bierflaschen auf Fußgänger und Autos werfe. Als eine Streifen-Besatzung wenig später vor Ort eintraf, war der Mann bereits aus seiner Wohnung geflüchtet. Im Rahmen der Fahndung wurde der 50-Jährige im Bereich der Wittelsbacherstraße aber entdeckt und festgenommen …

Er habe für sein Verhalten keine plausible Erklärung nennen können, so die Polizei heute.

Zeugen, die durch den Vorfall gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.




Auto landet in Baustellengrube

Quasi vor der Haustüre der Rosenheimer Polizei kam es am gestrigen Morgen zu einem Verkehrsunfall: Ein Auto landete in einer dortigen Baustellengrube. Aufgrund von aktuellen Baumaßnahmen in der Ellmaier- / Kaiserstraße sind Teile der Straße abgesperrt und die Kanalarbeiten haben auch Erd- und Aushubarbeiten als Folge. Eine Kostspielige für einen 72-Jährigen …

Der Mann befuhr mit seinem Pkw Smart die Kaiserstraße in Fahrtrichtung Ebersberger Straße. Auf Höhe der Baustelle kam er plötzlich mit seinem Wagen von der Fahrbahn nach rechts ab und fuhr in den angrenzenden Baustellenbereich. Anschließend fiel der Smart in die aufgebaggerte Baugrube für das Fernwärmenetz. Zum Glück befand sich kein Bauarbeiter in der Nähe und auch der Fahrer wurde nicht verletzt, so die Polizei heute.

Schaden in Höhe von rund 6000 Euro entstand nur am Pkw, der anschließend von einem Abschleppdienst aus der Baugrube geborgen werden musste.

Es kam deshalb für rund 30 Minuten zu Verkehrsbehinderungen.




Ein Bad im Hochwasser?

Passanten verständigten am gestrigen Mittwochmittag die Polizei in Rosenheim, dass am Inndamm ein Mann stehe, der sich gerade ausgezogen habe und in Badekleidung offenbar in den Inn springen wolle. Aufgrund der Wetterlage vom vergangenen Dienstag führte der Inn gestern jedoch noch Hochwasser. Die aufmerksamen Passanten hielten den Mann von seinem lebensgefährlichen Bad ab …

… und kurz danach traf bereits die Polizei vor Ort ein.

Nach einem längeren Gespräch mit dem 73-jährigen Rosenheimer sah er endlich ein, dass sein heutiges Vorhaben nicht ganz glücklich wäre, so die Polizei am heutigen Donnerstag. Der Mann zog sich daraufhin wieder an und ging nach Hause.

 




Kesselsee: Ernüchternde Bilanz

Immer wieder kommt es auf der Kesselseestrecke zwischen Edling und Albaching zu schweren Unfällen. Besonders gefährlich: Die Schleefelder Kurve (Foto), in der in den vergangenen Jahren zahlreiche Motorradfahrer verunglückt sind. Polizei und Behörden haben wegen der Vielzahl an Unfällen die Strecke schon lange unter der Lupe. Seit Mai wird jetzt verschärft kontrolliert (wir berichteten). Gestern hat die Polizei Haag dazu eine ernüchternde Bilanz vorgelegt: Insgesamt gab es in den letzten drei Monaten über 1.200 Verstöße.

Die Haager Beamten kontrollierte in Zusammenarbeit mit der Polizei Ebersberg und Wasserburg und mit Unterstützung der Verkehrsdienststellen Rosenheim, Hohenbrunn und Mühldorf auf der Kesselseestrecke die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Innerhalb von drei Monaten wurden mehr als 1200 Anzeigen und Verwarnungen ausgesprochen.

Aufgrund der Vielzahl der Messungen im Juli sei ein Rückgang der Geschwindigkeitsübertretungen festzustellen gewesen, so die Polizei. Erfreulicherweise habe sich die Zahl der geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfälle innerhalb der drei Monaten deutlich reduziert. „Es ereignete sich nur ein einziger Verkehrsunfall.”

Auch in den nächsten Monaten wird die Polizei ihre Geschwindigkeitsmessungen auf der Kesselseestrecke weiter verstärkt durchführen, um die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle auch nachhaltig senken zu können.




Verkehr kam komplett zum Erliegen

Bereits gegen 4.20 Uhr zeichnete sich gestern eine  Hochwasserlage auf der A 8 Höhe bei Achenmühle ab. Im weiteren Tagesverlauf verlagerte sich das Hochwassergeschehen auch auf die Inntalautobahn bei Brannenburg und weiter auf den Streckenabschnitt der A8 bei Pang, nahe Rosenheim. Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Autobahnmeisterei, THW und Polizei waren bis in die Nacht mit der Hochwasserbekämpfung und dem Freihalten der Fahrspuren beschäftigt, so doi Polizei in ihre ersten Bilanz. Foto: Georg Barth

Um 4.20 Uhr ging die erste Meldung über eine Wasseransammlung auf der A8 bei Achenmühle ein. Der neben der Autobahn fließende Aubach war übergelaufen und hatte die Fahrspuren für beide Richtung überspült. Die Autobahn musste für den Verkehr zunächst komplett gesperrt werden, bis die Autobahnmeisterei einen Fahrstreifen Richtung Salzburg befahrbar machen konnte.

Die Polizei leitete den Verkehr an den Anschlussstellen  Rosenheim und Bernau aus. Zunächst konnten die Lkw im Schritttempo an der Schadenstelle vorbei fahren. Im Laufe des Vormittags konnten sukzessive beide Fahrtrichtungen wieder frei gegeben werden. Im Laufe des Vormittags musste die Autobahnausfahrt Brannenburg der A93 (Inntal) wegen Überflutung gesperrt werden. Dies hatte jedoch kaum Auswirkung auf den fließenden Verkehr.

Gravierender war die Überflutung der A8 in Fahrtrichtung Salzburg auf Höhe Wasserwiesen im Laufe des Nachmittages. Die Kalten trat über die Ufer und flutete die dreispurige Fahrbahn Richtung Salzburg. Jedoch konnte eine Fahrspur dauerhaft frei gehalten werden.

Durch das Auslegen eines Sandsäckestreifens auf einer Länge von 100 Metern gelang es den Einsatzkräften von Feuerwehr, THW und der Autobahnmeistereien Rosenheim und Holzkirchen, wenigstens einen Fahrstreifen befahrbar zu halten, so dass der sich stauende Verkehr abfließen konnte. Den Verkehrsteilnehmern wurde die Umleitungsstrecke U 71 a  zur Umfahrung des Staugeschehens angeboten.

 

Im weiteren Verlauf der A8 kam es am Abend noch bei Grabenstätt zu einer erheblichen Behinderung wegen des Hochwassers.

 

Die Folgen der Überschwemmungen auf den Autobahnabschnitten waren natürlich auch auf den Umleitungsstrecken spürbar, da auch dort verschiedene Strecken gesperrt waren.

Noch bis spät in die Nacht beziehungsweise bis in die Morgenstunden des heutigen Mittwochs hatte die Polizei alle Hände voll zu tun, den Lkw-Verkehr auf der Autobahn zu koordinieren und zu lenken. Leider hatten einige unvernünftige Lkw-Fahrer ihre Fahrzeuge auf dem Standstreifen abgestellt. Sie wurden bis zur nächsten Parkmöglichkeit dirigiert.

Im Übrigen muss man den Verkehrsteilnehmern überwiegend Lob zollen, dass sie mit dieser Ausnahmesituation geduldig und gelassen umgegangen sind, so die Polizei.

 

 

 




Mehr als 1.000 Notrufe

Die Koordinierungsgruppe im Rosenheimer Landratsamt hat ihre Arbeit nach Beendigung einer letzten Lagebesprechung heute Morgen eingestellt, meldet das Landratsamt Rosenheim. Sie war gestern in den frühen Morgenstunden eingerichtet worden, als die ersten Folgen des permanenten Dauerregens offensichtlich wurden. 


Im Zeitraum von Dienstag, 3 Uhr, bis Mittwoch, 10 Uhr, mussten mehr als 1.200 Einsatzkräfte im Landkreis Rosenheim zu 510 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Beteiligt waren rund 1.100 Kräfte aus über 100 Feuerwehren, etwa 60 aus zwei Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks, zirka 10 von Rettungsdienstorganisationen, rund 20 von der Wasserwacht sowie etwa 15 von der Bergwacht und zirka 20 im Einsatzstab des Landratsamtes.

Die Integrierte Leitstelle in Rosenheim nahm mehr als 1.000 Notrufe entgegen. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst die Stadt Rosenheim sowie die Landkreise Rosenheim und Miesbach.

Insgesamt wurden rund 14.000 Sandsäcke vom Technischen Hilfswerk transportiert und von den Frauen und Männern der Feuerwehren verbaut. 4.000 davon lagerten fertig befüllt bei Feuerwehren und Bauhöfen. Die übrigen 10.000 mussten von den Feuerwehrlern zuvor mit Sand befüllt werden.




Arbeitsvertrag war gefälscht

Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei Dienstagnacht einen albanischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann war auf dem Weg nach Hamburg, um dort zu arbeiten. Daraus wurde jedoch nichts.

Auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden kontrollierten die Bundespolizisten die Insassen eines Reisebusses. Der Albaner legte seinen gültigen Reisepass und einen Arbeitsvertrag von einer Hamburger Firma vor. Eine Erlaubnis für den längerfristig geplanten Aufenthalt und die Erwerbstätigkeit hatte der 36-Jährige jedoch nicht dabei.

Nach ersten Ermittlungen hatte er sich den Arbeitsvertrag offenbar im Internet „besorgt“. Für die Rosenheimer Bundespolizei war der angebliche Arbeitgeber nicht erreichbar. Dem albanischen Staatsangehörigen wurde die Einreise verweigert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste er das Land wieder verlassen.




Die Wacht am Inndamm

Sie bleiben im Einsatz und wachen die ganze Nacht hindurch: Die Feuerwehrler aus Wasserburg, aus Edling, aus Bachmehring, aus Attel und Reitmehring, aus dem ganzen Wasserburger Umland. Zwar ist die richtig gefährliche Marke von sechs Metern (höchste Meldestufe) auch gegen 21.30 Uhr nicht erreicht, dennoch führt der Inn nach wie vor ein bedrohliches Hochwasser. Deshalb bleibt die Altstadtbrücke auch die ganze Nacht gesperrt, der Bagger gegen das Schwemmholz im Einsatz. 

Die Entscheidung, wann die Rote Brücke wieder für den Verkehr geöffnet wird, fällt in den frühen Morgenstunden.

 




Wasserburg wird dicht gemacht

Acht Minuten – solange braucht der Bauhof, um eines der Hochwassertore zu schließen. Geschehen heute um 9.30 Uhr am Inndamm. Das Ufer sollte übrigens nicht mehr betreten werden – es herrscht Lebensgefahr. Der Inn steht derzeit bei 5.30 Metern. Er soll noch auf 6.20 Meter steigen. Die höchste Meldestufe (4) wäre dann erreicht. Die Feuerwehr wurde bereits alarmiert. Derzeit gibt es im Bereich der Altstadt aber nur  kleinere Einsätze zu bewältigen –   aber man ist in Alarmbereitschaft. Fotos: WS




Klassenzimmer demoliert

Bisher unbekannte Täter beschädigten Teile des Inventars vom Finsterwalder Gymnasium in Rosenheim. Die unbekannten Täter gelangten im Tatzeitraum vom vergangenen Freitag bis zur Anzeigenerstattung am Montagvormittag auf bisher nicht bekannte Weise in das Gebäude. Dort warfen die Täter im ersten Obergeschoß mehrere Stühle und Sessel durch die Klassenräume beziehungsweise auf den Gang des Schulhauses.

Mit einem roten Stift wurden die Wände und Möbel beschmiert. Ein größerer Sessel wurde von den Tätern über das Treppenhaus vom Obergeschoss ins Erdgeschoss geworfen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro. Die Polizei konnte mehrere Spuren sichern und hofft, über DNA-Spuren die Täter zu ermitteln.

Von einem nahegelegenen Anwesen existieren auch Videoaufnahmen, die bei der Täterermittlung hilfreich sein können. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Viele Unfälle wegen Aquaplaning

Die heimischen fFeuerwehren haben alle Hände voll zu tun: Die Zahl der Einsätze ist inzwischen auf knapp 300 angestiegen. Ein Grund ist die zunehmende Zahl von Unfällen aufgrund von Aquaplaning. Auch auf den Umleitungsstrecken zur überfluteten Autobahn A8 müssen die Verkehrsteilnehmer mit viel Wasser auf der Straße rechnen, heißt es vom Einsatzstab im Landratsamt.

Auf der Autobahn A8 läuft der Aubach über die Fahrbahn, sie ist zwischen Achenmühle und Frasdorf noch zum Teil gesperrt. Der Schwerlastverkehr darf einspurig in Richtung Salzburg langsam rollen. In Achenmühle stehen Gebäude im Wasser, zum Teil ist Heizöl ausgelaufen. Auf der Inntalautobahn A93 wurde die Ausfahrt Brannenburg (Fahrtrichtung Süden) wegen Überflutung gesperrt.

 

Die Pegel an Inn und Mangfall steigen noch an. Kleinere Bäche und Flüsse wie die Prien in Aschau, der Steinbach in Nußdorf oder die Bernauer Ache sind massiv angestiegen. Im Mühlbach in Prien wurde der Zulauf von der Prien gedrosselt.

 

Derzeit sind 900 Kräfte im Landkreis im Einsatz. Das Technische Hilfswerk wurde in Alarmbereitschaft versetzt.

 

 

 

 

 

 




Unfall: Fahrer unter Drogeneinfluss

Am gestrigen Montag ereignete sich gegen 11.50 Uhr in der Kaltenecker Straße in Albaching ein Verkehrsunfall mit Personenschaden (wir berichteten kurz). Ein 20-Jähriger aus dem Altlandkreis Wasserburg war mit seinem Pkw auf die Gegenfahrbahn gekommen. Ein ihm entgegenkommender 53-jähriger Albachinger Pkw-Fahrer versuchte noch zu bremsen und auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der 53-Jährige wurde beim Verkehrsunfall leicht verletzt. An beiden Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Diese waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst abgeschleppt werden.

Beim Unfallverursacher konnten drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt werden, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet wurde. Ermittlungen wegen einer Straßenverkehrsgefährdung wurden seitens der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn eingeleitet.

Nach dem Unfall liefen Betriebsstoffe in nicht unerheblicher Menge aus und verteilten sich aufgrund des ergiebigen Regens auf der kompletten Fahrbahn. Deshalb errichtete die Feuerwehr eine Ölsperre, um eine schlimmere Verunreinigung des nahegelegenen Nasenbaches zu verhindern. Die Feuerwehr Albaching war mit zehn Mann vor Ort. Aufgrund der auslaufenden Betriebsstoffe und der damit einhergehenden Verunreinigung der Abwasserkanäle sowie oberirdischen Gewässer wurde eine Mitarbeiterin des Landratsamtes Rosenheim zur Prüfung der Lage vor Ort hinzugezogen.

Foto: Georg Barth




Radl mit Gewalt von Träger abmontiert

Am vergangenen donnerstag wurde zwischen 14.35 und 17.30 Uhr ein hochwertiges Mountainbike der Marke Specialized, Farbe schwarz-rot, im Gemeindebereich Griesstätt an der Einmündung zum Ortsteil Leiten (kurz vor der Innbrücke) gestohlen. Das Fahrrad befand sich auf einem Fahrradträger eines dort abgestellten Pkw. Trotz dreifacher Absicherung wurde das Mountainbike mit Hilfe eines Werkzeuges entwendet.

Wer sachdienliche Hinweise zum Diebstahl machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg  unter der Telefonnummer 08071 – 91770 zu melden.

 




Schleichfahrt durch tiefes Wasser

Auch im Altlandkreis Wasserburg sind mittlerweile einige Straßen überflutet. So ist bei Ramerberg der Katzbach über die Ufer getreten. Zwischen Rott und Pfaffing (Foto) regelt die Feuerwehr den Verkehr. Dort ist die Staatsstraße nur mehr einspurig befahrbar – und auch nur für Lkw und Pkw, die nicht tiefergelegt sind. Bei Schnaitsee ist auf regennasser Staße ein Auto ins Schleudern gekommen. Der Wagen überschlug sich. Schlechte Nachrichten für München-Pendler: In Grafing gibt es einen Oberleitungsschaden. Der S-Bahn-Verkehr nach München ist vorläufig eingestellt.

 




Autofahrer ins Gesicht gespuckt

Ein 79-jähriger Autofahrer aus Rosenheim befuhr gestern gegen 17.30 Uhr mit seinem Pkw die Hofmillerstraße. Aufgrund geparkter Fahrzeuge und einer Fahrbahnverengung musste der Lenker rechts anhalten, um den Gegenverkehr durchfahren zu lassen. Plötzlich und ohne jegliche Ankündigung blieb neben dem 79-Jährigen ein Opel-Fahrer stehen und spuckte dem Rosenheimer bei geöffnetem Fahrerfenster ins Gesicht. Der Opel-Fahrer fuhr anschließend einfach weiter, es kam zu keinerlei Gespräch oder Kommunikation zwischen den beiden.

Nachdem die Rosenheimer Polizei verständigt wurde, konnte der Fahrer über das genannte Kennzeichen ermittelt werden. Es handelte sich um einen 22-jährigen Mann aus Rosenheim. Er gab an, dass er sich darüber ärgerte, dass der andere Autofahrer ihm nicht genügend Platz ließ. Gegen den 22-Jährigen wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung erstattet.




60 Feuerwehren im Einsatz

Es regnet und regnet und regnet – seit mittlerweile über zwölf Stunden schüttet es im Landkreis Rosenheim zum Teil wie aus Kübeln. Die Folge: Keller laufen voll und Straßen sind überflutet. Seit den frühen Morgenstunden sind in Stadt und Landkreis Rosenheim mittlerweile 60 (!) Feuerwehren im Einsatz. Im Landratsamt wurde für die zahlreichen Einsätze – besonders im Chiemgau – ein Einsatzstab installiert.

Und auch der Pegel des Inn nimmt langsam bedrohliche Ausmaße an: In den nächsten Stunden wird er mit fünf Metern die Meldestufe zwei erreichen, prognostiziert ist sogar Meldestufe drei. Dann ist unter anderem der Uferweg in Wasserburg teilweise überflutet.

Ein Lichtblick: Der Regen soll schon am Vormittag deutlich nachlassen.

 

7.14 Uhr, das Landratsamt meldet:

Verkehrsteilnehmer müssen heute Morgen im gesamten Landkreis Rosenheim mit überfluteten Straßen rechnen. Wegen der anhaltenden Regenfälle mussten die Feuerwehren bis zur Stunde bereits rund 150 Mal ausrücken. Der Landkreis Rosenheim hat im Landratsamt eine Koordinierungsgruppe eingerichtet und einen Örtlichen Einsatzleiter bestellt.

Die Pegel an Inn und Mangfall steigen schneller als prognostiziert. Sie befinden sich aber noch im unkritischen Bereich und werden weiter aufmerksam beobachtet. Aufgrund der beidseitigen Totalsperre der überfluteten Autobahn A8 zwischen Frasdorf und Rosenheim sind auch sämtliche Umleitungsstrecken überlastet. Autofahrer werden dringend gebeten, Autobahn und Umleitungsstrecken dringend zu meiden. Derzeit ist unklar, wie lange die Totalsperre aufrecht erhalten bleiben muss.

 




Unfall mitten in Albaching

Unfall zur Mittagsstunde in Albaching: Auf der Kaltenecker Straße sind zwei Pkw zusammengeprallt. Nach dem Unfall liefen aus den defekten Fahrzeugen Betriebsstoffe aus. Um eine Verunreinigung des nahen Nasenbachs zu verhindern, errichtete die Feuerwehr eine Ölsperre. Beide Unfallwagen waren nach dem Crash nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Einer der Fahrzeuginsassen erlitt leichte Verletzungen. Der Unfallhergang ist noch unklar. Fotos: Georg Barth

 




Radl oder Motorrad?

Und auch heute wieder eine Unfallflucht – diesmal in Gars: Bereits am Freitagvormittag wurde zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr ein schwarzer Pkw Mitsubishi Outlander, der Höhe Staustufe rechts neben einem Feldweg im Grünstreifen abgestellt war, von einem unbekannten Täter beschädigt. Der rechte Außenspiel war verstellt und entlang der kompletten Beifahrertüre und an der hinteren Fahrzeugtüre verläuft jetzt leider ein einen Meter langer Kratzer mit schwarzen Gummirückständen, meldet die Polizei am heutigen Montag …

Mittig der Beifahrertüre ist zudem eine Delle an dem Kratzer sichtbar.

Der Sachschaden beläuft sich auf 1000 Euro.

Der Schadensverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallörtlichkeit.

Aufgrund des Schadensbildes besteht die Möglichkeit, dass ein Fahrzeugführer eines zweirädrigen Fahrzeugs der Unfallverursacher ist.

Wer hat in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht?

Hinweise dazu nimmt die Polizeistation Haag unter der 08072-918-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.




Mit vielen Zaungästen

Auch sonntags ist die Feuerwehr im Einsatz. Die Stadtwerke Bad Aibling meldeten einen ins Wasser gestürzten Baum am Triftbach. Der Baum hing nur noch am morschen Wurzelwerk und drohte ins Wehr gezogen zu werden. An der Einsatzstelle angekommen, wurde erst erkundet, wie man den Baum am besten aus dem Wasser bekomme. Mit Hilfe einer Drehleiter wurde die Seilwinde des Rüstwagens schließlich am Baumstamm befestigt und dieser anschließend ans Ufer gezogen. Dies war eine aufwendige Aktion, die zahlreiche Zuschauer anzog.

Nach etwa zwei Stunden war der Baum am Ufer in Sicherheit und die Einsatzkräfte konnten wieder abrücken.

Der Baum wird nun vom örtlichen Bauhof entsorgt.

 

Fotos: Feuerwehr Bad Aibling




Zweimal in zwei Stunden erwischt

Zeugen wollten gerade die Polizei in Rosenheim offenbar darüber verständigen, dass ein paar Personen die Stollstraße „entlang gehen würden” und alle dabei alkoholisiert „wirken würden mit Bierflaschen in der Hand” … Noch während der Mitteilung sahen die Zeugen dann, wie eine Person aus der Gruppe heraus beim Vorbeigehen ein Kleid und ein T-Shirt aus einem, vor einem Geschäft stehenden Verkaufsständer entnommen und einfach eingesteckt habe.

Aufgrund der genannten Beschreibung traf die Polizei den Dieb in der Gillitzerstraße an. Der 38-jährige Wohnsitzlose hatte das Shirt und Kleid im Gesamtwert von rund 40 Euro noch bei sich. Das Diebesgut wurde sichergestellt.

Man sieht sich immer zweimal? Hier jedenfalls zwei Stunden später in der Kufsteiner Straße:

Beim Vorbeigehen hatte der Mann kurz nach dem Verlassen eines Drogeriemarktes in der Kufsteiner Straße wahllos in einen Verkaufsständer mit Sonnenbrillen gegriffen.

Dort entnahm er mehrere Brillen, steckte diese ein und ging ohne zu bezahlen einfach weiter. Mitarbeiter beobachteten den Diebstahl, konnten den Täter aber nicht mehr verfolgen und schilderten der Polizei, dass der Mann in Richtung Salingarten davongelaufen sei. Insgesamt entwendete er mehrere Sonnenbrillen im Wert von rund 50 Euro.

Aufgrund der Beschreibung wusste die Rosenheimer Polizei bereits, wen sie suchen sollten und so kam es dann auch. Der Mann konnte noch im Salingarten angetroffen werden, eine weitere Anzeige wegen Ladendiebstahls war die Folge.




Autofahrer übersehen Radlfahrer

Ein 60-Jähriger war mit seinem Pkw auf der Kufsteiner Straße von der Rosenheimer Innenstadt aus kommend in Fahrtrichtung Autobahn unterwegs. An der Einmündung in die Miesbacher Straße wollte er mit dem Wagen nach rechts fahren, um weiter nach Kolbermoor gelangen zu können. Dabei übersah er eine 49-jährige Radfahrerin, die vom Auto erfasst wurde. Durch die Wucht des Aufpralles stürzte die Frau zu Boden und verletzte sich schwer …

Sie wurde ins Krankenhaus transportiert.

Am Auto des 60-Jährigen war die Windschutzscheibe gesplittert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Die Radfahrerin trug keinen Helm, so die Polizei heute..

Rosenheim, Kaiserstraße:

Von der Loeretowiese kommend wollte ein 24-Jähriger mit seinem BMW in die Kaiserstraße einfahren. Auf dem dortigen Radweg war da gerade ein 26-Jähriger mit seinem Fahrrad unterwegs. Der junge Autofahrer übersah beim Einbiegen den Radfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Durch den Aufprall wurde der Radler leicht am Fuß und im Hüftbereich verletzte.

Der Radfahrer musste vor Ort glücklicherweise nicht ärztlich versorgt werden, er trug keinen Helm.

Gegen den BMW-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

 




Den Joint in der Hand

Die Ehrenamtlichen der Rosenheimer Sicherheitswacht befanden sich am vergangenen Freitagabend gegen 19 Uhr im Bereich der Aventinstraße und trafen am dortigen Spielplatz auf eine jüngere Personengruppe. Nach Ansprache hielt ein 19-Jähriger noch einen angerauchten Joint in der Hand, der nach Angaben der Gruppe zuvor – zudem entgegen aller Corona-Schutzmaßnahmen – „die Runde“ gemacht hatte. Über ein polizeiliches Funkgerät wurde von der Sicherheitswacht eine Streife gerufen.

Gegen den 19-Jährigen sowie seine 21-jährigen und 20-jährigen Kumpel aus Erftstadt und Großkarolinenfeld wurde ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Der Joint wurde von der Polizei sichergestellt.




Bahnunterführung überflutet

Durch starke Regenfälle am gestrigen Samstagabend wurde gegen 22 Uhr die Bahnunterführung der Kufsteiner Straße in Rosenheim derart überflutet, dass ein Durchfahren nach und nach für den Fahrzeugverkehr nicht mehr möglich war. Das meldet die Polizei am heutigen Sonntag. Die alarmierte Rosenheimer Feuerwehr hob die Gullideckel an, säuberte den Zulauf samt Ablaufbereich …

… und nach rund einer Stunde war die Durchfahrt wieder möglich.

Im Nachgang fand die Polizei über zehn Kennzeichen in den Wasserresten liegend …

Die Kennzeichen dürften von durchfahrenden Autos aus den Halterungen weggespült oder weggerissen worden sein.

Die Polizei hat die Halter der Kennzeichen zur Abholung verständigt.




BMW-Fahrer, bitte melden!

Am gestrigen Samstagabend kam es gegen 18 Uhr auf dem Parkplatz des REWE-Marktes in der Bernd-Motzkus-Straße in Wasserburg zu einem Verkehrsunfall. Ein 36-Jähriger touchierte beim Rangieren mit seinem Pkw rückwärts leicht die offen stehende Tür eines geparkten BMW., so die Polizei am heutigen Sonntag. Nach einem kurzen Gespräch des Mannes mit dem Fahrer des BMW kam man zunächst zu dem Schluss, dass kein Schaden vorliege. Später jedoch stellte der 36-Jährige dann eine leichte Beschädigung an seinem Fahrzeug fest und meldete das Ereignis der Polizei.

Da weder Kennzeichen noch Name des BMW-Fahrers bekannt sind, wird dieser nun gebeten, die Polizei in Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/9177-0 zu kontaktieren.




Mehrere Blitzeinschläge am Abend

Sirenenalarm am heutigen Samstagabend gleich in mehreren Gemeinden: Ein heftiges Gewitter hat für Blitzeinschläge gesorgt. Die Feuerwehr-Kräfte wurden zahlreich alarmiert und sind bereits vor Ort. In Sendling in der Gemeinde Ramerberg sind bei einem Wohnhaus die Wehren aus Ramerberg, Rott, Attel-Reitmehring und aus der Stadt Wasserburg mit der Drehleiter im Einsatz. Letztere Wehr rückte samt Drehleiter soeben ab und eilte nach Edling, wo im Ortszentrum im Pfarrer-Huber-Weg ein landwirtschaftliches Anwesen betroffen ist (Foto). Hier ist auch die  Feuerwehr Steppach vor Ort. In beiden Häusern in Sendling und Edling wurden – nach ersten Meldungen – elektrische Leitungen beschädigt, zum Glück jedoch brach kein Brand aus. In Zellerreit wurde die Feuerwehr zudem zu einem Wohnhaus alarmiert, wo ein Balkon aufgrund eines Blitzschlages verkohlt wurde. UPDATE: Der Polizeibericht …

Das Unwetter am frühen Samstagabend bescherte den Feuerwehren im Dienstbereich der Polizei Wasserburg viel Arbeit. Es ereigneten sich drei Blitzeinschläge, insbesondere war die Gemeinde Ramerberg betroffen.

Fast gleichzeitig traf es den Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Zellerreit, dann ein Einfamilienhaus in Sendling. Es entstanden Gebäudeschäden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Kurze Zeit später schlug der Blitz in ein weiteres Einfamilienhaus in Edling ein, wobei jedoch kein Gebäudeschaden entstand, jedoch die Telefonanlage in Mitleidenschaft gezogen wurde.

An den Einsätzen waren die Feuerwehren Ramerberg, Rott, Attel-Reitmehring, Wasserburg und Edling beteiligt.

Fotos: WS




Schüsse in Aschau am Inn

Ein 28-Jahre alter Mann sorgte am frühen Samstagmorgen für einen Großeinsatz in Aschau am Inn. Da er eine Waffe mit sich führte und auf die Ansprache der Polizeibeamten nicht reagiert, wurden letztlich durch einen Beamten zwei Warnschüsse abgegeben. Daraufhin konnte der Mann festgenommen werden, verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.


Gegen 5.35 Uhr ging am Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd die Mitteilung eines Passanten ein, dass ihm soeben im Ortsgebiet von Aschau am Inn ein Mann mit einer Schusswaffe in der Hand entgegen gekommen sei. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Waldkraiburg sowie umliegender Dienststellen machte sich sofort auf die Suche nach dem Mann. Nahezu zeitgleich meldeten sich Mitarbeiter einer Bäckerei in der Hauptstraße bei der Polizei und gaben an, dass ein Mann vor dem Laden sitze und eine Pistole mit sich führe.

Den eingesetzten Polizeibeamten gelang es, sich auf Sichtkontakt dem Mann zu nähern. Die Beamten erkannten, dass der Mann tatsächlich eine Schusswaffe mit sich führte. Da er auf Ansprache völlig unkooperativ reagierte und den Anweisungen der Polizeibeamten keinerlei Folge leistete, wurden letztlich zwei Warnschüsse abgegeben. Daraufhin konnte der Mann überwältigt und festgenommen werden. Verletzt wurde niemand.

Bei der näheren Begutachtung der Waffe stellte sich heraus, dass es sich um eine täuschend echt aussehende Schreckschusswaffe handelte. Der Mann, ein 28-jähriger Einheimischer, wurde nach seiner Festnahme zur Polizeiinspektion gebracht. Während der Fahrt leistete er massiven Widerstand, wobei jedoch niemand zu Schaden kam.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein übernahm umgehend die Ermittlungen, die in weiterer Folge von der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn geführt werden. Der 28-jährige dürfte sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben und wurde in eine entsprechende Fachklinik eingewiesen.




Unfall: Vier Kinder mit im Kleinbus

Ein Kleinbus, besetzt mit vier kleinen Kindern und drei Erwachsenen, wurde am Samstag gegen 12.30 Uhr auf der Kesselseestrecke zwischen Edling und Albaching in einen Unfall verwickelt. Der Bus krachte „Am Stoa” seitlich gegen einen Kleinwagen. Der Zusammenprall war so heftig, dass dem VW-Bus ein Rad aus der Hinterachse gerissen wurde. Es gab mehrere Verletzte. Zum Glück zog sich niemand schwere Blessuren zu. Über den Unfallhergang ist noch nichts bekannt. Im Einsatz waren der Notarzt, zwei Rettungswagen, die Polizei und die Feuerwehr Steppach.




Wanderin weiter vermisst

Trotz intensiver, polizeilicher Ermittlungen und den damit verbundenen umfangreichen Suchmaßnahmen im alpinen Gelände bleibt die 53-jährige Renate Bundschuh aus München abgängig (wir berichteten mehrfach). Sie hatte sich zu einem Wanderurlaub in Bad Reichenhall aufgehalten und wurde vergangenen Samstag von ihrem Ehemann als vermisst gemeldet. 

Die 53-jährige Renate Bundschuh aus München hielt sich seit Sonntag, 19. Juli 2020, für einen Wanderurlaub in Bad Reichenhall auf und hatte in einem Hotel in der Innenstadt Quartier bezogen. Am Samstag, 25. Juli 2020, hätte sie von ihrem Ehemann wieder abgeholt werden sollen, der sie jedoch nicht antraf und in der Folge eine Vermisstenanzeige erstattete.

Noch am Samstagnachmittag wurden erste Suchmaßnahmen rund um Bad Reichenhall mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und von Beamten der Alpinen Einsatzgruppe eingeleitet. Seit Sonntagfrüh intensivierten Polizei und Bergwacht die Absuchen im Gebirge zwischen Saalachsee und Thumsee, nachdem am sogenannten Pflasterbachhorn ein Eintrag im Gipfelbuch aufgefunden wurde, der offensichtlich von Renate Bundschuh stammte. Der Eintrag stammte vom Freitag, 24. Juli 2020, und muss nach den polizeilichen Erkenntnissen um die Mittags- oder Nachmittagszeit entstanden sein.

Umfassende polizeiliche Ermittlungen bestätigten in der Folge die Annahme, dass Renate Bundschuh im Bereich zwischen Predigtstuhl und Thumsee etwas zugestoßen sein muss, weshalb sich die Suchmaßnahmen auf dieses Gebiet konzentrierten.

In dem stellenweise schwer zugänglichen, alpinen Gelände wurden neben dem Polizeihubschrauber auch Drohnen eingesetzt. Neben Beamten der Alpinen Einsatzgruppe waren zeitgleich bis zu 30 Einsatzkräfte der Bergwacht an der Vermisstensuche beteiligt.

Mehrfach seilten sich die Suchmannschaften über steile Felswände ab, um unzugängliche oder uneinsehbare Stellen zu erreichen. Auch Alpinhunde wurden in die Vermisstensuche eingebunden.

Renate Bundschuh war als begeisterte Wanderin und Schwimmerin bekannt, weshalb auch die Gewässer Saalachsee und Thumsee wiederholt ohne Erfolg abgesucht wurden.

Seit Dienstag, 28. Juli 2020, werden die polizeilichen Ermittlungen durch die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein geführt. Die Suchmaßnahmen vor Ort koordinierten die Polizeiinspektion Bad Reichenhall und die Bergwacht Bad Reichenhall tagesaktuell anhand der gewonnenen Erkenntnisse und in enger Abstimmung.

Nachdem nach fast einwöchiger intensiver Suche unter Ausschöpfung aller bislang in Frage kommender Möglichkeiten keine weiteren Hinweise zum Verbleib von Renate Bundschuh vorliegen, werden die Suchmaßnahmen zum derzeitigen Zeitpunkt eingestellt und erst nach Vorliegen weiterer Ansatzpunkte wieder aufgenommen.

Da sich auf den Zeugenaufruf bislang keine zielführenden Hinweise aus der Bevölkerung ergaben, wird dieser im Folgenden in angepasster Form wiederholt.

Zeugenaufruf der Polizei

Renate Bundschuh ist 53 Jahre alt, ca. 173 cm groß, und hielt sich in der Zeit von 19. Juli bis 24. Juli 2020 in Bad Reichenhall zu einem Wanderurlaub auf.

Sie hat schwarze, schulterlange Haare und ist Brillenträgerin. Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug sie offensichtlich braune Wanderschuhe der Marke Meindl und graue Wanderkleidung. Sie führte mit großer Wahrscheinlichkeit einen grau-grünen Wanderrucksack unbekannter Marke mit sich (Foto).

Wer hat Renate Bundschuh am Freitag, 24. Juli 2020, möglicherweise auf einer Wandertour im näheren Umkreis von Bad Reichenhall getroffen oder kann Hinweise zu möglichen Begegnungsorten geben?

Die Polizeiinspektion Bad Reichenhall bittet alle Personen, die Hinweise zum Verbleib von Renate Bundschuh geben können, sich unter der Telefonnummer 08651/9700 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Fotos: Polizei

 




Mann (46) ertrinkt im Inn

Nachdem ein 46-jähriger Mann am Freitagmorgen in Vogtareuth nicht mehr vom Joggen nach Hause kam, meldeten Familienangehörige ihn als vermisst (wir berichteten). Ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften suchte nach dem Mann, der am frühen Nachmittag nur noch tot aus dem Inn geborgen werden konnte. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen.

Gegen 11 Uhr verständigten Familienangehörige eines 46-Jährigen aus Vogtareuth die Polizei, da der Mann nicht von seiner Joggingrunde nach Hause zurück gekehrt war. Ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften, darunter der Polizeihubschrauber und die Reitergruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sowie Kräfte der Rettungshundestaffel Inntal, machten sich umgehend auf die Suche nach dem Mann. Diese blieb jedoch erfolglos.

Gegen 14 Uhr wurde dann auf Höhe der Innstaustufe Feldkirchen bei Rott eine leblose Person im Inn treibend entdeckt. Die bereits bei der Suche eingesetzten Kräfte der Wasserrettung bargen die Person, bei der es sich um den 46-jährigen, vermissten Mann handelte, so das Polizeipräsidium heute.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Rosenheim übernahm umgehend die Ermittlungen zu den Umständen des Todesfalles. Nach derzeitigem Stand wird von einem tragischen Unglück ausgegangen. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung liegen aktuell nicht vor, sagt die Polizei.

 




Kuh attackiert Almerin

Eine Kuh hat am gestrigen Mittag eine Almerin (47) am Heuberg attackiert. Die Frau wurde dabei schwerst verletzt. Das meldet das Polizeipräsidium am heutigen Samstagmorgen. Gegen 12.10 Uhr kam es zu dem dramatischen Unfall nahe der Lagler-Hütte im Raum Nußdorf. Ein 63-jähriger Wanderer aus Schechen war auf eine kälbernde Kuh aufmerksam geworden, die gerade verzweifelt versuchte, ihr Kalb zu gebären. Deshalb teilte dies der Wanderer einer 47-jährigen Almerin aus Samerberg mit. Diese hielt sich in einer nahenliegenden Alm auf. Beide gingen daraufhin zur Kuh.

Die sehr tiererfahrene Almerin näherte sich ruhig und frontal der Kuh um dieser zu helfen. Die Kuh jedoch griff die 47-Jährige in der besonderen Situation trotzdem an.

Der 63-Jährige wollte der Frau noch zu Hilfe eilen, wurde aber der scheinbar werdenden Mutter nicht her und selbst attackiert. Durch einen weiteren Beteiligten wurde der verantwortliche Bauer, ein 68-jähriger Samerberger, hinzugeholt. Diesem gelang nur unter erheblicher Gegenwehr, die Kuh von der schwer verletzten Almerin fortjagen zu können. Die Frau wäre sonst vermutlich totgetrampelt worden, so die Polizei.

Auch er selbst wurde von der Kuh attackiert, konnte sich aber mit gezielten Stockhieben zur Wehr setzen. Erst als das Kalb von den Beteiligten davongezogen wurde, gab auch die Kuh nach. Bedauerlicherweise war der Einsatz der kälbernden Kuh zwecklos, da das Kalb eine Frühgeburt und sehr wahrscheinlich schon während des Geburtsprozess tot war.

Einsatzkräfte der Bergwacht Brannenburg kümmerten sich um die 47-Jährige die schwerste Kopf- und Oberkörperverletzungen davontrug. Zudem hatte sie massive Verletzungen an den Beinen. Sie musste mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Klinikum geflogen werden.

Die Polizei: Gerade dieser Vorfall zeigt, dass selbst erfahrene Personen Opfer von Kuh-Attacken werden können. Hier beschützte die Mutterkuh ihr Kalb. Deshalb reagierten die Wanderer vorbildlich. Sie übergaben die Angelegenheit erfahrenen Personen und näherten sich nicht selbst dem Tier.

Dass es zu diesem traurigen Unfall kam, beruht nicht auf einem Fehlverhalten eines Einzelnen. Dennoch sollte dieser Schicksalsschlag jedem Wanderer erneut in Erinnerung rufen, dass es sich bei Kühen um keine Haustiere handelt. Selbst für erfahrene Tierhalter bleiben diese unberechenbar.

Deshalb der eindringliche Appell der Polizei:

Nähern Sie sich diesen Tieren nur mit Bedacht, gehen Sie ihnen konsequent aus dem Weg und bestaunen Sie sie mit entsprechendem Abstand.

Nur so können derartige Unfälle vermieden werden.




Online-Banking-Nutzer betrogen!

Zwei Handyverträge und ein Handy zum Gesamtpreis von 303 Euro hat sich jetzt ein unbekannter Täter per Internet im Altlandkreis ergaunert. Der Betrüger hatte sich diese Ware einfach auf den Namen und auf Rechnung eines 63-jährigen Online-Banking-Nutzers aus Kirchdorf bestellt – und auch erhalten. Dem Kontoeigentümer war der Kaufpreis dann in Rechnung gestellt worden, wie er bei der Durchsicht seiner Kontobewegungen leider feststellen musste.

Wie der Täter an die Bankdaten des Kontobesitzers gelangte, das ist ebenso unklar wie seine Identität. Deshalb wurde der Betrug bei der Polizei in Haag angezeigt.

 

 




Ein ehrlicher Finder aus Haag …

Einen nicht alltäglichen Fund machte ein 26- Jähriger aus Haager, als er sich dieser Tage in München aufhielt, meldet die Polizei am heutigen Freitagnachmittag. Vor einem Lokal am Rosenkavalierplatz fiel ihm im dortigen Fußgängerbereich neben einem Betonpoller eine kleine Klarsichthülle auf, in der sich zu seinem Erstaunen 1.000 Euro Bargeld (in 50-Euro-Scheinen) befanden …

Er nahm das Geld und verständigte – als ehrlicher Finder – die Polizei, die ihm erklärte, den ungewöhnlichen Fund auch bei der für seinen Wohnort zuständigen Polizei abgeben zu können. So nahm der 26-Jährige das Geld mit nach Haag und gab es dann bei der Haager Polizeidienststelle ab.

Von dieser konnte schließlich ermittelt werden, dass das Geld einer Rentnerin aus München gehörte, die es auf einer Münchener Bank abgehoben hatte. Sie konnte auch einen diesbezüglichen Kontoauszug vorweisen, der die Abhebung bestätigte. Zu ihrer Freude erfuhr sie nun von der Abgabe des Geldes durch den ehrlichen, jungen Haager.

 




Vermisster tot aufgefunden

Vermisst wurde heute ein 46-jähriger Mann aus Vogtareuth (wir berichteten). An der großangelegten Suche nach ihm waren unter anderem die Feuerwehren Vogtareuth, Zaisering und Leonhardspfunzen, der Polizeihubschrauber und die Wasserwacht beteiligt. Am frühen Nachmittag kam dann die traurige Nachricht von der Polizei: Der Vermisste wurde im Bereich der Innstaustufe Vogtareuth leblos aufgefunden.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Todesumstände werden von der Kriminalpolizei Rosenheim übernommen. Aktuell gibt es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

 




Statt Familienfeier ab zur Polizei

Bei Grenzkontrollen auf der A93 haben Bundespolizisten in der Nacht auf heute einen Pkw mit deutschen Kennzeichen aus dem Verkehr gezogen. Der 28-jährige Fahrer, der in Deutschland als Flüchtling registriert ist, konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Er stammt ursprünglich aus Syrien. In seinem Wagen fuhren zwei Landsleute und ein iranischer Staatsangehöriger mit.

Sie konnten lediglich ihre Asylbescheinigungen für Österreich beziehungsweise Deutschland vorlegen. Laut eigenen Angaben wollten sie alle gemeinsam zu einer Familienfeier nach München fahren.

Die erforderlichen Papiere für die Einreise nach Deutschland hatte keiner der Männer im Alter von 30, 21 und 30 Jahren. Alle Drei wurden wegen versuchter, illegaler Einreise angezeigt.

Der Fahrzeugführer muss voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen.




Mit Messer herumgefuchtelt

Zeugen verständigten heute Nacht gegen 0.30 Uhr die Rosenheimer Polizei, dass auf der Äußeren-Münchener-Straße ein Fahrradfahrer unterwegs sei. Er brauche beide Fahrspuren, fahre in extremen Schlangenlinien und sei sogar einmal zu Sturz gekommen. Nach dem Sturz habe er sich gemütlich auf die Straße gesetzt und erst einmal ein Bier getrunken. Anschließend habe er sich wieder auf sein Fahrrad gesetzt und sei weitergefahren. Die Zeugen fuhren dem Radfahrer nach und kurz danach ging er in ein Anwesen. 

Als die Polizei an der Wohnadresse des 29-jährigen Rosenheimers eintraf, konnte dieser auch gleich angetroffen werden. Er schrie die Beamten an, die sollten verschwinden, nahm plötzlich ein Küchenmesser und fuchtelte damit vor der Streife herum. Das Messer wurde dem Rosenheimer daraufhin aus der Hand geschlagen. Der 29-Jährige zeigte sich weiter aggressiv und wurde zur Dienststelle gebracht.

Ein Atemalkoholtest ergab über zwei Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Aufgrund seiner fortwährenden Aggression und Gewaltbereitschaft sowie seiner starken Alkoholisierung, musste der Rosenheimer die restliche Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen.




Polizei rüstet sich für Blechlawine

Aufgrund der Reisebeschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie unternahmen in den letzten Wochen und Monaten noch mehr Einheimische und Ausflügler einen Kurztrip in die Ausflugsregionen des südlichen Oberbayerns. Dies führte in Berg- und Seeregionen zu teils belastenden Verkehrsverhältnissen. In den nächsten Wochen führen die betroffenen Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei daher verstärkt Kontrollen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit durch.

Zudem wird nochmals eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer appelliert, insbesondere beim Parken von Fahrzeugen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung sowie die Bestimmungen der Gemeinden und Kommunen einzuhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd befinden sich zahlreiche touristische „Hotspots“. Die An- und Abfahrtswege sowie öffentlichen Parkplätze waren bereits vor der Corona-Pandemie regelmäßig durch den Ausflugsverkehr überfüllt und nicht mehr aufnahmefähig. Während und auch nach der Ausgangsbeschränkung kam es in den Regionen der oberbayerischen Berge und Seen zu neuen Belastungsspitzen.

Vielerorts waren öffentliche Ausflugsparkplätze schon am frühen Vormittag belegt, so dass zahlreiche Fahrzeuge am Fahrbahnrand, auf Grünstreifen, in Wäldern oder auf Wiesen abgestellt wurden. Diese „Wildparkerei“ führte in den vergangenen Wochen zu massiven Verkehrsproblemen, da auf den schmalen Zufahrtsstraßen durch die am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeuge erhebliche Behinderungen entstanden. Für breitere Einsatzfahrzeuge, insbesondere des Rettungsdienstes und der Feuerwehr, wäre vielerorts kein Durchkommen möglich gewesen.

Aus diesem Grund werden die vom Ausflugsverkehr betroffenen Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ab diesem Samstag, 1. August, bis zum Ende der bayerischen Sommerferien an allen Wochenenden die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und das Freihalten der Rettungswege in den Ausflugsregionen verstärkt überwachen.

Die örtlichen Polizeiinspektionen werden hierbei von Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. Dies kann von einem Verwarnungsgeld oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige bis hin zur Abschleppung des Fahrzeugs führen.

Der Appell der  Polizei im Interesse aller:

  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen!
  • Denken Sie an die Umwelt! Insbesondere Wiesen und Wälder, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, sind nicht zum Abstellen eines Fahrzeugs geeignet!
  • Halten Sie Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Fahrbahnrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge!
  • Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich hierdurch Ihr Fußweg verlängert!
  • Fahren Sie keine Ausflugsziele an, von denen Sie z.B. aus dem Rundfunk wissen, dass es hier bereits zu Stauungen auf der Anfahrt kommt!
  • Nutzen Sie, wenn möglich, den öffentlichen Personennahverkehr oder bilden Sie Fahrgemeinschaften! 
  • Überlegen Sie sich vor Fahrtantritt einen „Plan B“, also ein alternatives Ausflugsziel! Die Internetseite https://www.oberbayern.de/ausflugs-ticker/ bietet hierfür wertvolle Tipps.



Hilferufe aus einer Wohnung

Durch ihre Hilferufe konnte eine 76-jährige Rentnerin in Gars am gestrigen Donnerstag gegen 23.50 Uhr auf ihre Notlage aufmerksam machen. Eine Nachbarin hörte die Rufe der Frau und verständigte die Polizei. Die Rentnerin war in ihrer Wohnung gestürzt und hatte sich dabei verletzt, so dass sie alleine nicht mehr aufstehen konnte.

Da in der Nacht keine Ersatzschlüssel zu besorgen waren, öffnete die Feuerwehr Gars die Wohnungstür. Nach der Erstbehandlung durch den Rettungsdienst wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht.




Extrem dreist

Eine eigentlich unspektakuläre Mitteilung beschäftigt die Polizei in Ebersberg: Dass ein am Entsorgungszentrum „Schafweide“ abgestellter Lkw erhebliche Mengen Öl verlor, meldeten Passanten am Dienstagabend der integrierten Leitstelle Erding, weswegen Feuerwehr und Polizei alarmiert wurden, so die Beamten heute. Während die Feuerwehr ihre Arbeit verrichtete, überprüften die Polizisten den Lkw mit englischer Zulassung und stellten fest, dass er bereits mehrfach aufgefallen war. Offensichtlich gehört er einer britischen Teerkolonne, die deutschlandweit ihr Unwesen treibt.

Man entschloss sich den Lkw im Auge zu behalten und tatsächlich waren zwei irische Staatsbürger am späten, gestrigen Mittwochvormittag mit dem Lkw dann weggefahren. Bei deren Kontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrer nicht im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis, der Beifahrer ohne Ausweispapiere unterwegs war.

Bei der weiteren Sachbearbeitung stellte sich schnell heraus, dass der Chef der Beiden nur Interesse am Lkw, nicht an ihnen hatte: Während der Überprüfung auf der Dienststelle hatte er den Lkw mit einem Zweitschlüssel vom Kontrollort wegfahren lassen, weigerte sich aber die notwendigen Dokumente der beiden Iren beizubringen.

Am späten, gestrigen Nachmittag konnte dann der Lkw mit Kollegen der PI Bad Aibling erneut kontrolliert werden und auch dieser Fahrer, ein 28-jähriger Ire, besaß nicht die notwendige Fahrerlaubnis. Trotz Unterbindung der Weiterfahrt setzte sich der 28-Jährige kurze Zeit später wieder hinter das Steuer des Kippers und fuhr davon. Hierbei achtete er penibel auf mögliche Verfolger. Trotzdem wurde er nach einigen Kilometern endgültig angehalten und der Kipper zur Unterbindung weiterer Straftaten sichergestellt.

Die Dreistigkeit der Betrüger war aber hiermit noch nicht zu Ende. Am heutigen Donnerstagvormittag wollte ein 19-jähriger Ire den Kipper „auslösen“ und fuhr mit einem Ford Fiesta, britischer Zulassung, bei der PI Ebersberg vor. Eine Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug seit Ende 2019 nicht mehr zugelassen ist – eine Steuer wurde sogar seit Ende 2018 nicht mehr entrichtet. Eine notwendige Haftpflichtversicherung dürfte ebenfalls nicht bestehen. Auch dieses Fahrzeug wurde nun aus dem Verkehr gezogen.

Aufgrund der Kontrollen und daraus gewonnenen Erkenntnisse, konnten der britischen Teerkolonne neben den aktuellen Verkehrsstraftaten auch eine Vielzahl von Betrügereien in ganz Bayern zugeordnet werden. Unter anderem bezahlte ein Gastwirt aus Kirchseeon 1000 Euro für das Auffüllen von drei Schlaglöchern mit Riesel-Kies – die vereinbarte Teerdecke wurde nie aufgebracht. Für ein ähnliches Vorgehen zahlte eine andere Geschädigte sogar 5400 Euro.

Da es sich bei den Tätern um EU-Bürger handelt, sind alle wieder auf freiem Fuß und dürften weiterhin ihrer teilweise betrügerischen Tätigkeit nachgehen. Die PI Ebersberg kann nur eindringlich vor solchen „Haustürgeschäften“ warnen. Erfahrungen zeigen, dass mögliche Opfer zum Abschluss solcher Geschäfte regelrecht gedrängt werden. Scheuen Sie sich nicht die Polizei zu alarmieren!

Opfer der Teerkolonne werden gebeten, sich bei der PI Ebersberg unter der 08092/8268-0 zu melden.




Die Polizei, ein Freund und Retter …

Unsere gute Nachricht heute: Eine Streifen-Besatzung war heute auf der Kufsteiner Straße in Rosenheim unterwegs, als sie bemerkte, wie sich auf der Gegenfahrbahn gerade etwas Kleines und Gefiedertes bewegte. Sofort stoppten die Beamten ihren Dienst-Pkw, um nachzusehen, um was es sich konkret handele. Auf der Fahrbahn sahen sie dann einen Vogel, der wild flatterte und sich offenbar verletzt hatte. Der Vogel konnte nicht mehr fliegen oder sich fortbewegen und war völlig hilflos.

Die Beamten kamen wohl als Retter genau rechtzeitig, denn kurz danach erhielt der Fahrzeugverkehr „grün“ und die Fahrzeuge wären direkt auf den Vogel zugerollt.

Die Polizei stoppte während der Vogelrettungsaktion den Straßenverkehr und nahm das Tier zur weiteren Versorgung mit in eine Tierklinik. Der Mauersegler durfte so zum ersten und wohl zum letzten Mal mit einem Polizeiauto mitfahren.

Da er aber mit seinem Schnabel immer wieder zuschnappte, ist fraglich, ob ihm die Fahrt wirklich gefallen hat …

Unser Foto zeigt den Mauersegler mit Polizeihauptmeisterin Michaela Schöd:

Fotos: Polizei

 

 




Radfahrerin (58) schwerst verletzt

Eine 58-jährige Radfahrerin aus Rosenheim musste heute nach einem Zusammenstoß mit einem Kind mit schwersten Verletzungen ins Klinikum Rosenheim gebracht werden. Nach ersten Ermittlungen und Befragungen von Zeugen, war ein achtjähriges Mädchen vom Mangfalldamm her kommend unvermittelt auf die Innsbrucker Straße zugelaufen. Die Radfahrerin befuhr den Radweg neben der Innsbrucker Straße und als plötzlich das Kind auf die Fahrbahn des Radweges gelangte, konnte sie nicht mehr ausweichen und es kam zum Zusammenstoß zwischen den Beiden.

Die Radfahrerin stürzte daraufhin und erlitt schwere Kopf-/Gesichtsverletzungen. Nach erster medizinischer Versorgung vor Ort, sind vermutlich auch Brüche im Brust-/Schulterbereich zu beklagen. Vom Rettungsdienst erfolgte der sofortige Transport ins Klinikum Rosenheim.

Das Kind erlitt leichtere Verletzungen und wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus Bad Aibling gebracht, so die Polizei.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Fahrradfahrerin trug nach Zeugenaussagen und ersten Feststellungen vor Ort keinen Helm.