In Schlangenlinien auf der B15

Am gestrigen Dienstagmittag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim einen 36-Jährigen aus dem Landkreis mit seinem Seat Arosa auf der B15 in Westerndorf-Sankt Peter. Der Mann telefonierte nämlich gerade mit seinem Mobiltelefon während der Fahrt, so die Polizei am heutigen Mittwochmorgen. Zu Beginn der Kontrolle schon bemerkten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Fahrer – durch andere Verkehrsteilnehmer wurde der Polizei zudem über Notruf zeitgleich mitgeteilt, dass der Fahrzeugführer zuvor mit Schlangenlinien auf der B15 in Richtung Rosenheim gefahren sei …

Da das Ergebnis des durchgeführten Atemalkoholtests über dem zulässigen Höchstwert war, so die Polizei, wurde der Fahrer im Anschluss zur Dienststelle gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Der Führerschein wurde sichergestellt.

 




Wer hat an der Uhr gedreht?

Bei Grenzkontrollen auf der A93 im Landkreis nahe Kiefersfelden hat die Rosenheimer Bundespolizei gestern über 100 gefälschte Uhren und Sonnenbrillen namhafter Marken sichergestellt (Foto). Zwei Griechen wurden mit ihrem Pkw gestoppt und dann festgenommen. Der Ältere der beiden Männer wurde mit Haftbefehl gesucht, weil er es in der Vergangenheit mit Markenrechten wohl nicht so ernst genommen hatte, sagt die Polizei am heutigen Dienstagnachmittag. Auch bei seiner Festnahme entdeckten die Beamten im Gepäck versteckt insgesamt über 100 gefälschte Uhren und Sonnenbrillen namhafter Marken.

Der Reihe nach: In der Montag-Nacht stoppten die Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden einen Wagen mit griechischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien des 48-jährigen Fahrers stießen die Beamten mit Hilfe des Polizeicomputers auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hanau.

Wegen Verstößen gegen das Markengesetz war er zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.600 Euro verurteilt worden. Bisher hatte der Grieche seine Justizschulden jedoch nicht beglichen. Da er die geforderte Summe nach seiner Verhaftung nicht aufbringen konnte, blieb ihm nichts Anderes übrig, als die ersatzweise verhängte Freiheitsstrafe von insgesamt 130 Tagen im Gefängnis in Traunstein anzutreten.

Ferner muss er sich gemeinsam mit seinem 44 Jahre alten Beifahrer auf ein weiteres Strafverfahren einstellen:

Bei der Durchsuchung des Gepäcks der Beiden fanden die Bundespolizisten dem Anschein nach etwa 60 Markensonnenbrillen und rund 49 hochwertige Uhren. Belege für den Kauf der wertvollen Gegenstände hatten die Männer nicht. In einer ersten Befragung gestanden sie ein, dass es sich um Fälschungen handele.

Die Plagiate wurden sichergestellt. Inwiefern die Griechen ein kriminelles Gewerbe betreiben, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Foto: Bundespolizei




Wieder ein Spiegelklatscher

Und schon wieder ein Spiegelklatscher: Auf der Kreisstraße zwischen Edling und Zellerreit kam es heute gegen 9.20 Uhr auf Höhe der Abzweigung Allmannsberg zu einem „Spiegelstreifer“ zweier entgegenkommender Pkw. Ein 44-Jähriger aus Edling hielt sein Auto sofort an, der andere Unfallbeteiligte fuhr jedoch mit seinem Fahrzeug einfach davon. Bei dem flüchtigen Pkw handelt es sich um einen roten Kleintransporter mit einer unbekannten Aufschrift.

Wer sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der 08071/91770 zu melden.

 

 

 




Unfall im Schneegestöber

Starker Schneefall hat im Rotter Ortsteil Meiling am heutigen Dienstagvormittag für einen Verkehrsunfall gesorgt: Der Anhänger eines Pkw-Gespanns touchierte dabei einen entgegenkommenden Mitsubishi, meldet die Polizei am Nachmittag. Die Straße war zum Unfallzeitpunkt schneebedeckt. Ein 40-jähriger Kroate ist beim Einbiegen nach rechts auf die Kreisstraße mit dem Anhänger seines Gespanns auf die Gegenfahrbahn geraten – aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, so die Polizei. Der Anhänger touchierte dabei den Mitsubishi eines 81-Jährigen aus Rott.

Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Es entstand ein Sachschaden von etwa 1000 Euro an dem Mitsubishi.

Der Anhänger des Unfallverursachers wurde nicht beschädigt, so die Polizei.




Hunde töten Reh

Ein 64-Jähriger aus Soyen hat der Polizei Haag telefonisch mitgeteilt, dass seine Hunde plötzlich weggerannt seien und an einem Waldrand bei Gars ein Reh gerissen hätten. Er hätte es nicht mehr verhindern können. Die Polizei machte sich auf den Weg. Das Reh wurde tot in Untergern bei Gars an einem Waldrand gefunden, meldet die Polizei am heutigen Dienstagvormittag.

Der Hundehalter müsse nun mit einer Anzeige beim Landratsamt Mühldorf rechnen.

 

 




Die Nerven blank

Erst heute meldet die Polizei eine offenbar körperliche Auseinandersetzung mehrerer Personen bereits am vergangenen Donnerstag gegen 16.45 Uhr in Rosenheim. Tatort war vor einem Hauseingang zu einem Mehrfamilienhaus in der Herbststraße. Zu diesem Zeitpunkt sollen dort mehrere Passanten an dem Geschehen vorbeigegangen sein, so die Polizei. Zur Klärung des Sachverhalts werden deshalb nun Zeugen des Vorfalls dringend gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Schwerstarbeit für Schutzengel

Großeinsatz für die Rettungskräfte am gestrigen Montagnachmittag bei einem Unfall nahe Vogtareuth mit vier Fahrzeugen – zum großen Glück gab es keine Verletzten:  Gegen 16.15 Uhr hatte ein 71-jähriger Busfahrer aus Rosenheim auf der schneebedeckten Straße seinen Schulbus verkehrsbedingt bremsen müssen – dieser geriet dadurch ins Schleudern. Der Bus – ob mit Fahrgästen besetzt, meldet die Polizei nicht – prallte in einen entgegenkommenden BMW eines 28-Jährigen aus Amerang. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW wiederum auf die Gegenfahrbahn geschleudert – in den Audi einer 57-Jährigen aus Rosenheim. Eine 35-Jährige fuhr mit ihrem Opel Corsa zum Unfallzeitpunkt hinter dem BMW des Amerangers und konnte ebenfalls nicht mehr anhalten. Der Opel prallte frontal in den BMW.

Die Polizei heute: Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt!

Der Gesamtschaden an allen vier Fahrzeugen wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Feuerwehr Vogtareuth übernahm vor Ort die Verkehrslenkung.

 




Der Unfallflucht-Klassiker

Es ist leider der Unfallflucht-Klassiker: Zwischen Bad Aibling und Großkarolinenfeld kam es Höhe der Ortschaft Hub zu einem Spiegelstreifer zweier entgegenkommender Pkw. Ein Unfallbeteiligter hielt sein Auto sofort an, der andere fuhr mit seinem Wagen einfach weiter …

Der Geschädigte begab sich im Anschluss zur Anzeigenerstattung zur Polizeiinspektion Bad Aibling.

Es liegt keine Beschreibung zum flüchtigen Fahrzeug vor, jedoch habe sich direkt dahinter ein weiterer Pkw befunden, dessen Fahrer – laut Anzeigenerstatter – den Unfall am Sonntagmittag gesehen haben müsste.

Die Polizei bittet daher Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich unter der 08061/90730 zu melden.




Verkehrschaos auf der A8

Auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg kam es gestern Abend zwischen den Anschlussstellen Rohrdorf und Frasdorf zu massiven Verkehrsbehinderungen auf Grund des einsetzenden, starken Schneefalls. Der Rückstau erreichte zu Spitzenzeiten bis zu zehn Kilometer und bis zur Anschlussstelle Rosenheim zurück.

Mehrere Lkw konnten ihre Fahrt auf Grund Schneeglätte nicht mehr fortsetzen und standen quer auf der Fahrbahn.

Die A8 musste für zwei Stunden komplett gesperrt werden, um Räumfahrzeuge der Autobahnmeisterei Rosenheim zu den liegengeblieben Lkw zuzuführen und um ihnen eine Weiterfahrt ermöglichen zu können.

Außerdem war auch ein Fahrzeug des Rosenheimer THW eingesetzt, das die drei Streifen der VPI Rosenheim mit schwerem Gerät unterstützte, um liegengebliebene Lkw abzuschleppen.

Die Verkehrsbehinderungen und Stauungen konnten gegen 23 Uhr aufgelöst werden.

 




Von Parkverstößen bis zu Partys

Auch im neuen Jahr haben die Auswirkungen und Einschränkungen der Corona-Pandemie weite Teile des öffentlichen Lebens im Griff. Das Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd in Rosenheim zieht für die ersten Wochen des Jahres 2021 eine erste Bilanz. Rund 28.500 Polizeikontrollen wurden im Rahmen der Überwachung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung anlässlich der Corona-Pandemie vom 1. Januar 2021 bis zum Morgen des heutigen Montag im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums durchgeführt.

Neben den Streifen der Polizeidienststellen kamen dabei auch Unterstützungskräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei und die Operativen Ergänzungsdienste des Polizeipräsidiums zum Einsatz.

Im oben genannten Zeitraum wurden 2.197 Verstöße festgestellt. In 1.995 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet. Davon:

  • 802 Anzeigen wegen Missachtung der Ausgangs- und Kontaktbeschränkung
  • 811 Anzeigen wegen Missachtung der die Ausgangssperre (zwischen 21.00 und 05.00 Uhr)
  • 141 Anzeigen wegen Nichttragens der vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckung
    Wegen geringfügiger Verstöße, z. B. falsches Tragen der Mund-Nase-Bedeckung, wurden zudem 29 gebührenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen.

Private Zusammenkünfte – Partys

Zu insgesamt fünf privaten Zusammenkünften oder Partys mit Personen mehrerer Hausstände wurden die Einsatzkräfte im südlichen Oberbayern allein am letzten Wochenende gerufen. Nachbarn oder Passanten hatten jeweils die Einsatzkräfte informiert.

 

Im Rahmen eines dieser Einsätze löste eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Holzkirchen am Samstag gegen 18.45 Uhr ein Treffen von acht Personen in einer Wohnung in der Münchner Straße von Holzkirchen auf. Nach der Mitteilung durch einen Nachbarn über laute Musik und lautes Gelächter trafen die Polizisten dort acht Personen unterschiedlicher Hausstände beim gemütlichen Beisammensein und Alkoholkonsum an. Die Versuche, sich vor den Beamten in einem Schrank zu verstecken, scheiterten an der Größe des Schrankes. Wegen eindeutigem Marihuanageruch in der Wohnung schauten die Polizisten genauer hin und stellten in der Folge auch noch ein Tütchen mit „Gras“-Resten und weitere drogentypische Gegenstände fest. Nach der Anzeigenaufnahme wurden allen Personen, außer dem Wohnungsmieter, Platzverweise erteilt.

 

 

 

Tagesausflügler – Verkehrsaufkommen in Hotspots

Seit 11. Januar gilt in allen bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner, dass touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort hinaus für die Einwohner untersagt sind. Bezugspunkt für den 15-Kilometer-Radius ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Diese Regelung gilt aktuell nur noch für den Landkreis Berchtesgadener Land. Zusätzlich sind auch touristische Reisen in diese Region durch eine Allgemeinverfügung des örtlichen Landratsamtes untersagt. Die Einhaltung der Regelungen wurde von den Einsatzkräften in den betroffenen Regionen kontrolliert. Bei insgesamt 1.167 Kontrollen wurden 127 Verstöße festgestellt, von denen 120 zur Anzeige gebracht wurden.

 

Aufgrund der am vergangenen Wochenende noch gültigen Untersagung touristischer Tagesauflüge im Landkreis Miesbach, wurden im Rahmen von polizeilichen Kontrollen 58 Verstöße festgestellt. Insbesondere im Rahmen einer Kontrollstelle der Polizeiinspektion Miesbach auf der Spitzingstraße am Sonntagnachmittag fielen 28 Personen auf, die gegen dieses Verbot verstoßen hatten und aus einem anderen Landkreis für den Tagestrip im Landkreis Miesbach unterwegs waren.

 

Zu erheblichen Verkehrsproblemen kam es am gestrigen Sonntag auf der Kreisstraße TÖL24 im Bereich Vorderriss/Hinterriss im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen aufgrund am Straßenrand geparkter Fahrzeuge von Tagesausflüglern. Die polizeilichen Einsatzkräfte mussten hier zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten, beinahe durchweg Parkverstöße, verfolgen.

Weit über 100 Falschparker wurden außerdem am Samstag durch die Polizeistation Oberammergau verwarnt, welche verbotswidrig entlang der Staatsstraße 2060 im Graswangtal geparkt hatten. Es bestand hierdurch nur noch eine schmale Fahrspur, welche im Notfall für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge nur sehr schwer passierbar gewesen wäre.

Angesichts der winterlichen Witterung kann durch das Parken am Fahrbahnrad, was außerhalb geschlossener Ortschaften auf Vorfahrtsstraßen verboten und damit bußgeldbewährt ist, auch der Räum- und Streudienst erheblich eingeschränkt werden.




Zurück nach Austria

Die Bundespolizei hat jetzt auf der A93 einen georgischen Staatsangehörigen im Landkreis festgenommen. Er hatte sich als Litauer ausgegeben. Mit gefälschten Papieren wollte sich der Mann die Einreise nach Deutschland erschwindeln, sagt die Polizei heute. Der Reihe nach: Bei der Grenzkontrolle eines Reisebusses auf Höhe Kiefersfelden legte einer der Insassen eine litauische Identitätskarte vor. Den Bundespolizisten fiel sofort auf, dass mit dieser Urkunde etwas nicht in Ordnung war. Schnell entlarvten sie den ausgehändigten Ausweis als Fälschung.

Bei der genaueren Überprüfung seines Gepäcks fanden die Bundespolizisten einen Wurfstern und ein Einhandmesser. Die Gegenstände wurden sichergestellt.

Im Gepäck des 35-Jährigen entdeckten die Beamten zudem seinen gültigen georgischen Reisepass. Der Georgier musste seine Reise beenden und wurde zur Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht.

Dort erzählte der Mann, dass er den litauischen Ausweis für 500 Euro über das Internet erworben habe, um sich problemlos in Europa aufhalten und arbeiten zu können. Er sei davon ausgegangen, dass es sich um ein echtes Identitätspapier handle.

Jetzt wird sich der Georgier voraussichtlich schon bald wegen Urkundenfälschung strafrechtlich verantworten müssen.

Wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz hat der Mann mit einem weiteren Strafverfahren sowie einem Bußgeldverfahren zu rechnen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 700 Euro zahlen. Die Bundespolizei verweigerte ihm die Einreise und übergab ihn den österreichischen Behörden.

Fotos: Bundespolizei




Auf frischer Tat ertappt

Eine mehr als zwei Monate andauernde Einbruchsserie – überwiegend in Kindergärten – haben Ermittlungsbeamte der Polizeiinspektion Rosenheim nach umfangreichen und intensiven Ermittlungen jetzt aufgeklärt. Das meldet die Polizei am heutigen Montagnachmittag. Zwei Tatverdächtige konnten am Wochenende auf frischer Tat bei einem Einbruch in Neubeuern festgenommen werden. Beide legten inzwischen Geständnisse zu etlichen Taten ab. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde vom Ermittlungsrichter die Untersuchungshaft gegen die beiden Beschuldigten angeordnet.

Im vergangenen Dezember nahm die Serie mit Einbrüchen in die Kindergärten im Rosenheimer Stadtteil Aising und in Stephanskirchen ihren Anfang. In der Folge traf es verschiedene Einrichtungen im südlichen Landkreis sowie mit Bad Wiessee auch eine Gemeinde im benachbarten Landkreis Miesbach.

Während die Beute in den meisten Fällen eher geringe Bargeldbeträge waren, verursachten die Einbrecher in der Regel einen hohen Sachschaden.

Nach dem Jahreswechsel verdichteten sich für die Ermittler der Polizeiinspektion Rosenheim die Hinweise in Richtung von zwei Tatverdächtigen. Die beiden 29 und 31 Jahre alten Deutschen aus dem Landkreis Rosenheim waren in der Vergangenheit bereits wiederholt einschlägig in Erscheinung getreten.

In enger Zusammenarbeit mit den Operativen Ergänzungsdiensten (OED) Rosenheim, der Polizeiinspektion Brannenburg und der Kriminalpolizei Miesbach gelang es schließlich, die beiden Männer in den frühen Samstag-Morgenstunden nach dem Einbruch in einen Kindergarten in Neubeuern auf frischer Tat festzunehmen.

Die anschließende Wohnungsdurchsuchung führte zur Sicherstellung von Beweismitteln, welche den Tatverdacht erhärten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, wurden die Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Richter bestätigte den Antrag und erließ gegen beide Haftbefehle. Die Männer kamen unmittelbar in Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Rosenheimer Ermittler dürften die beiden Männer für mindestens zehn Einbrüche in der Region verantwortlich sein. Zu etlichen Taten legten die Beschuldigten Geständnisse ab. Die Prüfung weiterer Tatzusammenhänge ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.




Zwei Hubschrauber im Einsatz

Am heutigen Sonntag kam es zu einem Großeinsatz von Bergwacht und Polizei am Zellerhorn in der Gemeinde Aschau im Chiemgau. Nachdem bei der Einsatzzentrale ein Notruf eingegangen war, dass eine Wanderin abgestürzt sei, wurde eine Handyortung durchgeführt. Hierdurch konnte der genaue Unfallort bestimmt werden. Unmittelbar darauf machte sich von der Diensthütte der Bergwacht Rosenheim-Samerberg eine Rettungsmannschaft auf den Weg zu den Verunglückten. Zeitgleich wurde der Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein alarmiert.

Dieser setzte schließlich einen Notarzt und weitere Bergretter an der Unglückstelle ab. Vor Ort wurde schließlich festgestellt, dass eine 33-jährige Frau einige Meter abgestürzt war und sich dabei multiple Verletzungen zugezogen hat. Die Frau wurde mit dem Rettungshubschrauber zusammen mit dem Notarzt ins Klinikum Traunstein verbracht.

Der Begleiter der Frau, der den Absturz mitbekommen hatte und dann auch den Notruf abgesetzt hatte, befand sich ebenfalls in Bergnot. Er saß an einer sehr ausgesetzten Stelle am Gipfelgrad des Zellerhorns und konnte nicht mehr weiter. Aus diesem Grund musste ein zweiter Helikopter angefordert werden. Durch den Polizeihubschrauber Edelweiß 2 wurden schließlich ein Bergwachtler und ein Alpinpolizist in der Nähe des 23-jährigen Mannes abgesetzt. Diese mussten sich zunächst zu dem Standort des Mannes abseilen. Hierauf brachten sie diesen über zunächst sehr schwieriges Gelände zu einer Stelle, an der sie durch den Polizeihubschrauber aufgewincht werden konnten. Der 23-jährige wurde im Tal dann mit starker Unterkühlung aber sonst unverletzt ins Krankenhaus nach Prien gebracht.

An der Rettung der beiden Personen waren 15 Mitglieder der Bergwacht Rosenheim-Samerberg, zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei, der Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein, der Polizeihubschrauber Edelweiß 2 sowie die Besatzung des Tankwagens der Bergwacht Brannenburg beteiligt.

Die Unfallursache wird nun von der Alpinen Einsatzgruppe des PP Oberbayern Süd ermittelt.




Mit 2,4 Promille am Steuer

Gegen 12.30 Uhr beobachtete gestern eine Streifenwagenbesatzung in Isen einen 41-jährigen Münchner, wie er mit seinem Kleintransporter im Gegenverkehr nach rechts von der Fahrbahn abkam,  gerade noch auf die Straße zurücksteuern konnte und seine Fahrt fortsetzte. Die Polizeistreife nahm die Verfolgung auf, um den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Bei der Nachfahrt fiel den Beamten auf, dass der Wagen an mehreren Stellen von der Fahrbahn abgekommen war. Letztlich stieß er mit seinem Transporter noch gegen eine Schutzleitplanke, beschädigte diese und entfernte sich nach dem Zusammenstoß, ohne sich um den Schaden zu kümmern, von der Unfallstelle.

Im Verlauf der Kontrolle wurde Alkoholgeruch bei dem Mann wahrgenommen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,4 Promille. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein beschlagnahmt.




Reizgas versprüht

Die Rosenheimer Polizei wurde am Freitag über einen Nachbarschaftsstreit in der Traberhofstraße verständigt, dabei soll auch Reizstoff von den Beteiligten eingesetzt worden sein. Von den Beamten wurde das Mehrfamilienhaus betreten und bereits im Treppenhaus konnte tatsächlich beißender Pfefferspraygeruch wahrgenommen werden. Die Bewohner wurden gebeten, in ihren Wohnungen zu bleiben, um eine Gesundheitsschädigung zu vermeiden. Anschließend wurde die Rosenheimer Feuerwehr alarmiert, die das Treppenhaus mit technischem Gerät lüften konnte, ein Betreten des Gebäudes war daraufhin wieder möglich.

Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, soll eine 57-jährige Bewohnerin bei ihrem 22-jährigem Nachbarn geklopft haben. Nach Öffnen der Tür, sprühte die Frau sofort ihren Nachbarn mit Reizgas ins Gesicht und lief wieder zurück in ihre Wohnung. Kurz darauf soll sie erneut die Wohnung verlassen haben und weiteren Reizstoff im gesamten Treppenhaus verteilt haben.

Mehrere Bewohner bekamen den Streit mit, liefen ins Treppenhaus und atmeten den Reizstoff ein. Der Polizei sind aktuell zehn leicht verletzte Bewohner bekannt. Durch den verständigten Rettungsdienst wurden die Bewohner medizinisch versorgt.

Dem Einsatz von Reizstoff soll zudem ein weiterer Streit vorausgegangen sein. Zeugen schilderten, dass ein 45-jähriger Bewohner auf andere Nachbarn mit den Füßen eingeschlagen habe.

Die Rosenheimer Polizei hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die 53-Jährige eingeleitet. Auch gegen den 45-Jährigen laufen Ermittlungen wegen Körperverletzung. Geklärt werden muss  ebenfalls, inwieweit die Taten in Verbindung stehen, beziehungsweise was konkret der Auslöser für die Taten waren. Beim Reizstoff handelte es sich um ein sogenannten Tierabwehrspray. Die genauen Verletzungsbilder der Beteiligten sowie der Mitbewohner ist ferner Gegenstand der polizeilichen Erhebungen.




Elf Autos beschädigt

Insgesamt elf Fahrzeuge wurden in der Nacht auf den gestrigen Samstag auf einem Werkstattgelände eines Kfz-Betriebes in Stephanskirchen beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.Ein 21-jähriger Mitarbeiter der Firma verließ das Werkstattgelände am Freitag gegen 22.30 Uhr. Zu dieser Zeit waren noch keine Beschädigungen festzustellen. Am nächsten Tag wurde der Betrieb gegen 12.30 Uhr wieder aufgenommen und bereits beim Betreten des Areals waren die Beschädigungen offensichtlich.

An elf abgestellten Fahrzeugen von Werkstattkunden, die Autos standen dort zur Reparatur oder zum Service, wurde der Lack massiv und an sämtlichen Fahrzeugseiten rundherum zerkratzt. Teilweise wurden die Reifen der Pkw zerstochen und an einem abgestellten Cabrio wurde das Verdeck aufgeschlitzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Auch geklärt werden muss, ob die Tat in Zusammenhang zu bringen ist, mit Unstimmigkeiten gegenüber Dritten. Die Werkstatt liegt etwas Abseits im Gemeindegebiet von Stephanskirchen und dürfte deshalb gezielt angegangen worden sein.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

 




Gegen Plexiglasscheibe geschubst

Zufällig trafen am Samstagmittag auf einem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Äußeren-Münchener-Straße ein 43-jähriger Rosenheimer und ein 37-jähriger Mann aus Kolbermoor zusammen. Wie erst im Nachgang ermittelt werden konnte, befanden die beiden sich schon seit längerer Zeit im Streit. Gestern eskalierte die etwas lauter geführte Diskussion und der 37-Jährige wurde körperlich von seinem Kontrahenten angegangen.

Der 43-jährige Rosenheimer schubste den 37-Jährigen, der in der Folge mit dem Kopf gegen eine Plexiglasscheibe einer Werbefläche des Verbrauchermarktes prallte. Die Plexiglasscheibe ging daraufhin zu Bruch. Der Kolbermoorer verletzte sich. Zum Glück war aber eine medizinische Behandlung vor Ort nicht notwendig. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

 




Wer wird zum Opfer?

Innerhalb der vergangenen Tage wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Rosenheim mehrere gutgläubige Bürger Opfer von dreisten Betrügern. Das melden die Beamten aktuell und wir berichteten mehrfach. Die Betrüger erschlichen sich auf unterschiedlichste Art und Weise das Vertrauen der Bürger und konnten so hohe Geldsummen erbeuten. Das Polizeipräsidium warnt deshalb erneut eindringlich, sich bei jeglichen Geldangelegenheiten sensibel und vorsichtig zu verhalten …

Im Altlandkreis wurde ein Fall bekannt, bei dem angebliche Sicherheitsmitarbeiter einer Bank einen Kunden dazu brachten, mehrere TAN-Nummern zu nennen, um ihn vor widerrechtlichen Zugriffen auf sein Konto zu schützen. Im Nachgang wurden mehrere Überweisungen festgestellt, der Schaden beläuft sich im fünfstelligen Bereich … so die Polizei.

Immer wieder gelingt es Betrügern, durch die unterschiedlichsten Maschen an teils hohe Geldbeträge zu gelangen. Anbei eine Zusammenfassung der bekannt gewordenen Fälle der vergangenen Tage:

Phänomen „Enkeltrick“:

In der Region erhielt eine Geschädigte einen Anruf von einem schluchzenden Mann, der vorgab, ihr Sohn zu sein. Der Mann gab an, in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden zu sein. Um nicht ins Gefängnis zu kommen, müsse er nun einen mittleren fünfstelligen Betrag zahlen. Die Dame begab sich daraufhin sofort zur Bank und wollte den geforderten Geldbetrag auch übergeben. Glücklicherweise riss der Telefonkontakt mit den Betrügern ab, so dass es letztlich zu keinem finanziellen Schaden kam.

Phänomen „Betrügerisches Gewinnversprechen“:

Zudem wurde ein älterer Herr telefonisch über einen Gewinn in fast sechsstelliger Höhe informiert. Um den Gewinn zu erhalten, sollte er vorab Google-Play-Karten für mehrere tausend Euro kaufen und die Kartennummern den Betrügern bekanntgeben. Der Mann kam der Forderung nach und erlitt einen Schaden von mehreren tausend Euro. Erst als er weitere Karten in einem Supermarkt kaufen wollte und eine Kassiererin misstrauisch wurde, flog der Betrug auf.

Phänomen „Falscher Bankmitarbeiter“:

In Mühldorf meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter der Sparkasse telefonisch bei der Geschädigten und täuschte vor, einen Brief mit bevorstehenden Umstellungen bei der Bank als „Unzustellbar“ zurück erhalten zu haben. Er erfragte bei der Geschädigten persönliche Bankdaten. Im Nachgang wurde eine Abbuchung von mehreren tausend Euro festgestellt.

Zusätzlich zu diesen Fällen wurden noch zahlreiche weitere Betrugsversuche bekannt.

Wer sind die Täter?

Die Täter dieser Trickbetrüge sitzen in der Regel im Ausland, agieren über Callcenter und sind dabei völlig skrupellos. Professionell werden im Minutentakt Seniorinnen und Senioren angerufen. Auf etwa 100 Anrufe, so Schätzungen, erfolgt ein Treffer. Es wird ganz bewusst enormer Stress hervorgerufen, teils werden im Hintergrund Geräusche, wie Schreie oder Knallgeräusche, erzeugt. Deutet sich ein Erfolg an, wird ein Geldabholer entsandt, der in der Region vorgehalten wird. Im Erfolgsfall übernimmt der Abholer Geld oder Wertsachen am Wohnort der Opfer oder gleich nach dem Verlassen der Bank.

Wer wird zum Opfer?

Die Opfer sind meist ältere Menschen und werden häufig über Telefonbucheinträge ausgewählt. Kurze, drei- oder vierstellige (somit alte) Telefonnummern sind Ziel der Täter, ebenso klassische Vornamen. Sie sind durch die sehr geschickt agierenden Täter in ihrer Wahrnehmung und geistigen Beweglichkeit sehr eingeschränkt. So werden auch intelligente und sehr gebildete Menschen zu Opfern.

Häufig werden die Opfer instruiert und mit einer Lügengeschichte ausgestattet. Ihnen wird „eingetrichtert“, sich niemandem anzuvertrauen, denn auf irgendeine Art oder Weise zählen z.B. die „echten“ Bankmitarbeiter zu den „Bösen“. Meist müssen Mobiltelefone eingeschaltet und die Verbindung zu den Tätern haltend in der Tasche mitgeführt werden, damit die Täter ständig mithören können. Bei bekannt werden des Betrugs sind die Opfer im Anschluss häufig stark traumatisiert und schämen sich enorm – ein „Lebenswerk“ wurde entrissen.

Die Polizei warnt:

Aus diesem Grund bitten wir Sie eindringlich, sich mit der Thematik „TRICKBETRUG“ immer wieder auseinander zu setzen! Besprechen Sie diese auch mit Ihren Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn!

Seien Sie, wann immer es um Geldangelegenheiten und vertrauliche Informationen geht, äußerst sensibel! Weder die Polizei, noch eine andere Behörde oder Institution, wird Sie telefonisch zu Ihren persönlichen finanziellen Verhältnissen befragen oder Sie auffordern, darüber Auskunft zu geben!

Beenden Sie bei jedem noch so kleinen Zweifel das Telefonat und wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder die Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle!

 

 




Nervös und aufgedreht …

Wie die Polizei am heutigen Samstagmorgen meldet, kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim gestern Nacht gegen 23 Uhr einen 38 Jahre alten Lkw-Fahrer aus Italien, der mit seinem Sattelzug auf der A8 im Landkreis in Richtung München unterwegs war. Bei der Kontrolle zeigte sich der Fahrer sichtlich nervös und aufgedreht …

Der Grund hierfür wurde den Beamten schnell klar. Ein freiwillig durchgeführter Urintest auf Drogen schlug positiv auf gleich mehrere Betäubungsmittel an. Den Konsum von THC räumte der Fahrer ohne große Umschweife ein, sagt die Polizei.

Die Folge war die Mitnahme zur Dienststelle um eine Blutentnahme durchführen zu lassen. Ferner hinterlegte der Mann eine Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Bereich, da dieser keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte. Die Weiterfahrt wurde bis zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit unterbunden.

Nach Durchführung der toxikologischen Untersuchung wird zusätzlich die Führerscheinstelle in Kenntnis gesetzt, welche über den zukünftigen Gebrauch der ausländischen Fahrerlaubnis in Deutschland entscheidet.




Einfach aus dem Staub gemacht

Am gestrigen Donnerstag befuhr gegen 10.30 Uhr ein Lkw-Fahrer den Lärchenweg in Unterreit. Der Lastwagen touchierte einen dort befindlichen Stromkasten, an dem ein Schaden von zirka 1.000 Euro entstand. Ohne sich darum zu kümmern, fuhr der bisher unbekannte Lkw-Fahrer weiter. Die Polizei Waldkraiburg bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der 08638/94470 zu melden.




Fehlverhalten zugegeben

Im Bereich des Nasenbaches bei Haag teilten Spaziergänger einer Fußstreife der Polizei mit, dass ein Quadfahrer mit Beifahrer trotz eines Verbots im sensiblen Naturgebiet des Nasenbaches – am Innradweg zwischen Königswart und Bergholz – unterwegs gewesen sei. Dabei stürzten die Beiden einen Abhang hinunter, wie im Nachhinein von der Polizei ermittelt wurde …

Die Männer gaben ihre Fehlverhalten gegenüber den Beamten zu. Der Fahrer habe sich beim Sturz Rückenprellungen zugezogen.

Ein Ermittlungsverfahren nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz wurde eingeleitet.




Mit Radl weggerutscht

Ein 81-jähriger Radfahrer war gestern Mittag mit seinem Fahrrad auf der Prinzregentenstraße in Rosenheim unterwegs. Vermutlich aufgrund glatter Fahrbahn rutschte ihm der Vorderreifen des Radls weg, als er von der Fahrbahn auf den Radweg wechseln wollte, sagt die Polizei heute. Der Rosenheimer kam dabei zu Sturz und stieß in der Folge mit seinem Kopf gegen einen neben der Fahrbahn befindlichen metallenen Absperrpfosten.

Der 81-Jährige erlitt blutende Wunden im Kopfbereich und wurde anschließend vom Rettungsdienst ins Klinikum Rosenheim gebracht.

 

 




Unter Drogen am Steuer

Beamte der Polizei haben am gestrigen Abend gegen 18.45 Uhr im Bereich der Wittelsbacherstraße in Rosenheim einen jungen Autofahrer gestoppt. Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle bemerkten die Polizisten drogentypische Auffälligkeiten bei dem jungen Mann. Der 22-Jährige gab auch an, in den vergangenen Tagen Marihuana konsumiert zu haben …

Ein durchgeführter Drogentest bestätigte seine Aussage.

Gegen den jungen Mann wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot eingeleitet.




Küchenabfälle in Dusche entsorgt?

In einer Rosenheimer Wohngemeinschaft kam es gestern am frühen Abend zu einem Streit. Auslöser war die Entsorgung von Essens- und Speiseresten, so die Polizei am heutigen Donnerstagmorgen. Ein 40-Jähriger entsorgte in der Dusche die Küchenabfälle, sehr zum Missfallen seiner Mitbewohner. Als er letztlich von einem 33-jährigen Mitbewohner darauf angesprochen wurde, kam es zum Streitgespräch. Die anfänglich rege Diskussion sei nun in einer handfesten Rangelei gemündet und Beide seien körperlich aufeinander losgegangen …

Der 40-Jährige habe dabei dem 33-Jährigen mit der Hand ins Gesicht geschlagen – eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich, aber die Polizei wurde alarmiert.

Diese leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen beide Beteiligte ein.




Der Dieb mit der Flex

Und wieder ist aus einem Pkw ein Katalysator gestohlen worden! Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Montag am Vormittag oder Mittag, wie die Polizei am heutigen Donnerstagmorgen meldet. Zum Tatzeitpunkt war der Pkw am Pendlerparkplatz West in Grafing Bahnhof abgestellt. Vermutlich schnitt der Unbekannte den Katalysator mittels einer Flex aus der Unterseite des Autos …

Es entstand ein Beute-Schaden von etwa 500 Euro.

Es wird gebeten, verdächtige Wahrnehmungen der Polizeiinspektion Ebersberg unter der Telefonnummer 08092/82680 zu melden.




Der Betrug am Telefon

Am gestrigen Mittwoch kam es nun auch im Dienstbereich der Polizeiinspektion Ebersberg zu mehreren betrügerischen Anrufen. Am Vormittag wurden fünf, vorwiegend ältere Senioren von bislang unbekannten Tätern angerufen. Später gegen Mitternacht wurden dann vier weitere Senioren, die in Grafing wohnen, von den unbekannten Tätern telefonisch kontaktiert. Mit leicht variierenden, aber im Wesentlichen gleichen „Geschichten“ wurde den Angerufenen vorgegaukelt …

… dass sich im Zusammenhang mit einer Einbrecherbande Hinweise ergeben hätten, sie selbst könnten Opfer von Einbrüchen werden.

Spätestens als sich die Täter nach Wertgegenständen erkundigten, haben alle vermeintlichen Opfer aufgelegt, so dass es jeweils beim Betrugs-Versuch geblieben ist – so die Polizei am heutigen Donnerstagmorgen.

Zu einem weiteren Betrugsversuch war es zudem gestern gegen Mittag gekommen. Dabei wurde eine Frau aus Aßling telefonisch mit dem angeblichen Gewinn einer Reise konfrontiert. Als die Angerufene entgegnete, dass sie sich zwar über eine Reise nach Paris freuen würde, aber keinesfalls ihre geforderte Bankverbindung herausgeben werde, legte der Anrufer auf.

Da die Frau bei keinem Gewinnspiel teilgenommen hatte, ist auch hier mit Sicherheit von Betrügern auszugehen.

Die Polizei warnt dringend.

Leider werden derartige Anrufe (in verschiedensten Varianten) immer noch zahlreich getätigt und dabei versucht, vorwiegend ältere Personen um ihr „Vermögen“ zu bringen.

Daher die Bitte: „Bleiben Sie vorsichtig“, insbesondere dann, wenn Bargeld, Wertsachen oder sensible Daten (PIN, Kontodaten, Passwörter und dergleichen) gefordert werden.

Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich jederzeit an ihre örtliche Polizeidienststelle wenden.




Ohne Führerschein zur Grenzkontrolle

Wegen fehlender Führerscheine hat die Bundespolizei am gestrigen Dienstag bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn gleich mehrere Männer gestoppt. Während ein Österreicher sofort „zur Kasse gebeten“ wurde, müssen ein Ungar und ein Kroate erst noch mit Konsequenzen rechnen.

In den Nachmittagsstunden stoppten die Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden einen Wagen, der in Österreich zugelassen ist. Bei der Überprüfung der Insassen stellten die Beamten fest, dass der 38-jährige Beifahrer von der Staatsanwaltschaft in Passau gesucht wird. Er war in der Vergangenheit wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Seine Justizschulden hatte der Wiener bisher nur teilweise beglichen. Nachdem er die geforderte Summe in Höhe von rund 1.800 Euro vor Ort bezahlt hatte, durfte er mit entsprechend geleerter Geldbörse die Weiterreise antreten.

 

Am selben Tag trafen die Beamten unabhängig voneinander auf zwei Pkw-Fahrer, die ihre Autos mangels Fahrerlaubnis gar nicht hätten fahren dürfen. So stoppten die Bundespolizisten einen 28-Jährigen, der mit sehr niedriger Geschwindigkeit auf der A8 bei Rosenheim unterwegs war. Der Ungar konnte sich lediglich mit seiner gültigen Identitätskarte ausweisen. Über einen Führerschein verfügte er nicht. Ein Kroate, den die Bundespolizei an der A93 nahe Kiefersfelden kontrollierte, widersetzte sich einem verhängten Fahrverbot. Wie sich bei der Überprüfung seiner Personalien herausstellte, war ihm aufgrund mangelnder Eignung der Führerschein entzogen worden. In beiden Fällen schalteten die Bundespolizisten jeweils die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim ein und überstellten die vorläufig festgenommenen Personen. Die Männer haben mit einem Strafverfahren zu rechnen.

 

 




Einsatz am frühen Morgen

In den frühen Morgenstunden wurde der Rettungsleitstelle am heutigen Mittwoch eine schwer verletzte Person in der Asylbewerberunterkunft in Soyen gemeldet. Laut dem Mitteiler, der ebenfalls in der Unterkunft wohnhaft ist, sei ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert. Zum Einsatzort begaben sich insgesamt fünf Streifenwagen sowie der Notarzt und ein Rettungswagen. Vor Ort hatten die Einsatzkräfte mit den glatten Straßenverhältnissen zu kämpfen. Dennoch konnte die Situation durch die Beamten schnell und sicher aufgeklärt werden.

Beide Beteiligten konnten innerhalb des Containergebäudes angetroffen werden. Die angeschlagenen Streithähne machten einen alkoholisierten Eindruck auf die Einsatzkräfte.

Nach Rücksprache mit den vor Ort befindlichen Personen war es offenbar zu einem Schlagabtausch zwischen den beiden Männern gekommen. Einer von ihnen hat dabei mehrere Verletzungen im Gesichtsbereich erlitten, verweigerte jedoch die medizinische Behandlung durch den Rettungsdienst, so die Polizei am Vormittag.

Nach Aufnahme der Personalien wurden die Männer wieder entlassen. Beiden blüht jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Archivfoto

 




Wieder falsche Polizisten am Telefon

Ein Mann aus Feldkirchen-Westerham wurde gestern Opfer eines Trickbetruges durch falsche Polizeibeamte. Bei einem Anruf eines angeblichen „Ermittlers“ wurde ihm mitgeteilt, dass in seiner unmittelbaren Nachbarschaft ein Einbruch verübt worden sei  und ein Teil der Tätergruppierung festgenommen werden konnte. Aufgrund einer angeblich bei den Tätern aufgefundenen Notiz erfolge nun der Anruf. Um auch den Haupttäter dingfest machen zu können, wurde er um „Kooperation“ gebeten.

Durch geschickte Gesprächsführung wurde das Opfer dazu gebracht, einen höheren Geldbetrag bei seiner Bank abzuheben und vor seinem Haus zu deponieren. Dieser wurde dann auch im weiteren Verlauf durch eine bislang unbekannte Person abgeholt.

In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Polizei nie Geld oder Wertgegenstände fordert, um diese vor Einbrechern zu schützen oder Ermittlungen durchzuführen.

 




Auffahrunfall: Kleine Kügelchen auf der A93

In den späten Vormittagsstunden des Dienstages ereignete sich ein folgenschwerer Auffahrunfall auf der A93 in Richtung Kufstein. Ein slowakischer Lkw-Fahrer übersah zwischen den Anschlussstellen Oberaudorf und Kiefersfelden einen vor ihm fahrenden Lkw und fuhr nahezu ungebremst auf. Beide Lkw-Fahrer blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Problematisch an dem ganzen Einsatz war aber, dass der Auffahrer Gefahrgut in Form von entzündbaren Styroporkügelchen in großen Mengen geladen hatte.

Die Ladegebinde wurden beschädigt und es kam zu einem massiven Austritt. Im Einsatz befand sich ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Bergung wurde vom Gefahrguttrupp der Verkehrspolizeiinspektion in Absprache mit der Feuerwehr geplant und durchgeführt. In diesem Zusammenhang kam es zu massiven Behinderungen auf der A93 in Fahrtrichtung Kufstein.

Es wird auch im weiteren Nachmittag noch zu weiteren Behinderungen in diesem Zusammenhang kommen.




Polizei bei Winterkontrolle

Beamte der Rosenheimer Polizei führten gestern Morgen im Bereich Stephanskirchen eine Verkehrskontrolle durch. Der Schwerpunkt der Verkehrsüberwachung lag darin, ob die Fahrzeuge sowie das Blickfeld des Fahrzeugführers vom Schnee befreit waren. Die letzten Tage war viel Schnee gefallen und nicht jeder Verkehrsteilnehmer machte sein Fahrzeug vor Fahrtantritt „schneefrei“. Dies zeigte auch die Verkehrskontrolle.

Im Rahmen der rund zweistündigen Kontrolle wurden über 50 Autofahrer angehalten, da die Autos teilweise zentimeterhoch mit Schnee bedeckt oder die Sicht durch Eis und Schnee eingeschränkt war. Die Fahrer wurden gebeten, die Autodächer vom Schnee zu befreien und bei den Scheiben für einen „klaren Blick“ zu sorgen. Selbstverständlich übergab die Polizei bei Bedarf auch ein „polizeiliches Einsatzmittel”. Der Polizeibesen, eigentlich zum Reinigen der Fahrbahn bei Unfällen, leistete bei vielen Autofahrern große und nützliche Hilfe beim Schneeräumdienst.

Nachdem schnee- und eisfrei gemeldet werden konnte, war gegen eine Weiterfahrt nichts mehr einzuwenden. Alle Verkehrsteilnehmer zeigten sich sehr einsichtig und die Rosenheimer Polizei beließ es bei mündlichen Aufklärungsgesprächen. Positiv war festzustellen, dass sämtliche Fahrzeuge mit Winterreifen ausgestattet waren.

Herunterfallende Schneelasten oder ein eingeschränktes Sichtfeld können eine nicht unerhebliche Unfallgefahr darstellen.

 




Bussard zu Fuß auf B15 unterwegs

Gestern Nachmittag stellten Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg einen verletzten Bussard auf der B15 im Gemeindegebiet Soyen fest. Augenscheinlich war der Vogel durch eine Kollision mit einem unbekannten Fahrzeug verletzt worden und hatte eine Gehirnerschütterung davongetragen. Der Mäusebussard saß mittig auf der Bundesstraße und ließ sich selbst von den vorbeifahrenden 40-Tonnern nicht beeindrucken.Durch die eingesetzte Streifenbesatzung konnte der Vogel zu einem Spezialisten nach Soyen gebracht werden.

Unfälle mit Wildtieren kommen in der Regel häufig vor. In solchen Fällen ist es immer ratsam, die örtliche Polizeidienststelle zu informieren, damit die zuständigen Jäger, verständigt werden können.




Vom Bremspedal gerutscht

Ein 62-jähriger Autofahrer aus Feldkirchen-Westerham wollte gestern gegen 9.45 Uhr im Bereich der Wittelsbacherstraße mit seinem Pkw in eine Parklücke einfahren. Beim Rückwärtsfahren stieß er mit dem Heck seines Autos gegen die Frontpartie eines dort geparkten Audi eines 33-jährigen Mannes aus Rosenheim. Der 62-Jährige erschrak und rutschte in der Folge vom Bremspedal ab. Da ein Gang im automatikbetriebenen Fahrzeug eingelegt war machte sein Fahrzeug einen Ruck nach vorne und stieß dort gegen einen geparkten Ford eines 25-jährigen Mannes aus Rosenheim. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro, verletzt wurde durch den Unfall niemand.




Tödlicher Unfall im Nachbarlandkreis

Gegen 21 Uhr kam es gestern zu einem tödlichen Verkehrsunfall östlich des Chiemsees. Ein 22-jähriger Mann aus Übersee fuhr mit seinem Pkw auf der Kreisstraße TS3 von Grabenstätt Richtung Erlstätt. Zur gleichen Zeit fuhr ein 61-jähriger Grabenstätter mit seinem Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Kurz vor dem Weiler Tettenmoos kam es aus bislang ungeklärter Ursache, zum Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der 22-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 61-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, Schadenshöhe geschätzt ca. 20.000 Euro.

Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Traunstein ein Gutachter hinzugezogen.

Vor Ort eingesetzt waren die Polizeiinspektion Traunstein, die Verkehrspolizei Siegsdorf, die Feuerwehren Erlstätt und Grabenstätt mit 50 Mann, zwei Rettungsfahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuz und ein Notarzt.

Die Kreisstraße TS3 war rund vier Stunden gesperrt.

 

Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich bei der Polizei Traunstein zu melden, Telefon  0861/9873-0.




Sattelzug verliert Reifen samt Felge

Am gestrigen Montag befuhr gegen 16.30 Uhr ein 46-jähriger Österreicher mit seinem Firmenwagen, einem Skoda Superb, die A93 in Fahrtrichtung Kufstein. Kurz nach dem Inntaldreieck überholte er einen Sattelzug mit bulgarischem Kennzeichen. Genau in diesem Moment löste sich auf der linken Seite des Sattelanhängers ein Reifen samt Felge und schlug in der rechten Seite des Pkw ein.

Durch die Wucht des Einschlags wurde die rechte Fahrzeugseite erheblich beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf zirka. 8.000Euro geschätzt.

Ob der Fahrer des Sattelzugs den Verlust des Reifens nicht bemerkte, oder vorsätzlich nicht bemerken wollte, ist nicht bekannt. Er setzte seine Fahrt jedenfalls unbeirrt fort.

Da von dem Sattelzug lediglich bekannt ist, dass er ein bulgarisches Kennzeichen hatte, werden Zeugen welche Angaben zu dem Vorfall machen können gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08035/90680 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.




Pferd versinkt im Bachbett

Dramatische Rettungsaktion für ein Pferd: Die Feuerwehr Attel-Reitmehring rückte am heutigen Montag gegen 16.20 Uhr zur Nordseite des Staudhamer Sees aus. Dort war ein Reiter mit seinem Pferd von einem Holzsteg in ein zirka 1,5 Meter tiefes Bachbett gestürzt. Der Reiter blieb ersten Meldungen nach unverletzt. Gut eine Stunde mühten sich die Floriansjünger ab, das Tier, das sich selbst nicht mehr befreien konnte, aus dem eisigen Wasser zu retten – was letztlich auch gelang. Ein Landwirt unterstützte die Feuerwehr mit einem Traktor und hob mit dem Frontlader das Tier aus dem Bachbett heraus.

Die Feuerwehr hatte zuvor durch das tiefe Wasser des Baches unter dem Bauch des Pferdes Riemen hindurch gefädelt. Dann konnte der Vierbeiner aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Wie schwer das Pferd verletzt wurde, war am Unfallort noch nicht klar. Eine Tierärztin wurde gerufen.

Foto: WS

 




Schrecksekunde bei Grenzkontrollen

Bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden hat die Bundespolizei am gestrigen Sonntag einen Italiener wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz festgenommen. Er hatte eine Pistole auf einen Kontrollbeamten gerichtet. Zusätzlich zur Waffe lagen 50 Patronen in der Führerkabine seines Lastkraftwagens.

In den frühen Abendstunden überprüften Bundespolizisten den Führer eines in Bulgarien zugelassenen Lkw. Der 28-Jährige konnte sich mit seinen italienischen Dokumenten ordnungsgemäß ausweisen. Bei der ersten Überprüfung seines Fahrzeugs entdeckten die Beamten die Bedienungsanleitung einer Pistole sowie ein Pistolenreinigungsgerät.

Auf Nachfrage gab der Italiener zunächst an, keine Waffe mitzuführen. Doch dann zog er unvermittelt eine Pistole hinter seinem Sitz hervor. Dabei richtete er die Mündung sogar auf einen der Bundespolizisten. Nach der ersten Schrecksekunde stellte sich heraus, dass es sich bei der täuschend echt aussehenden Pistole um eine ungeladene Schreckschusswaffe handelt.

Das in Deutschland vorgeschriebene Prüfsiegel war allerdings nicht vorhanden. Die Pistole und auch die dazugehörige Munition, die ebenfalls griffbereit im Fahrerhaus lag, wurden sichergestellt. Eine Berechtigung zum Führen der Waffe konnte der italienische Staatsangehörige nicht vorweisen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seine Reise fortsetzen. Wegen seiner Verstöße gegen das Waffengesetz muss er voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren rechnen




Vermisster wieder da

Der Fall des seit Ende Oktober vermissten Dominik M. aus Wasserburg konnte jetzt geklärt werden, meldet die Polizei Wasserburg am heutigen Montagmittag. Der 36-Jährige hielt sich offenbar im Raum Nürnberg auf und konnte durch Beamte der Grenzpolizei am Nürnberger Flughafen im Rahmen eines Polizeieinsatzes angetroffen werden. Er ist den Umständen entsprechend wohlauf und befindet sich derzeit in einer Klinik in ärztlicher Behandlung, sagt die Polizei …




60-Jähriger verstirbt in seinem Auto

Heute Vormittag wurde der Wasserburger Polizei gegen 10 Uhr ein Pkw gemeldet, der zirka 100 Meter in einer schneebedeckten Wiese bei Reitmehring zwischen der B304 und der B15 stand. Ein 60 Jahre alter Mann aus dem Altlandkreis war mit seinem Pkw Ford dort von Wasserburg in Richtung München unterwegs. Aus zunächst unbekannter Ursache war der Mann plötzlich mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw rollte in der schneebedeckten Wiese aus und blieb nach zirka 100 Metern stehen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen medizinischen Notfall handelte und sich der 60-Jährige reglos im Pkw befand.

Jede Hilfe kam zu spät: Die angeforderte Notärztin attestierte einen natürlichen Tod, meldet die Polizei. Die Verständigung der Angehörigen wurde über die Polizeiinspektion Wasserburg organisiert.

Fotos: WS

 

 

 

 




Hochkant im Straßengraben

Ein 21-Jähriger aus Rosenheim war am gestrigen Sonntagabend mit seinem Pkw in Rosenheim auf der Pürstlingstraße in Fahrtrichtung Fürstätt unterwegs. Vermutlich aufgrund schneebedeckter Fahrbahn kam der junge Mann mit seinem Fahrzeug plötzlich ins Rutschen, meldet die Polizei am heutigen Montagmorgen. Beim Gegenlenken schleuderte der 21-Jährige mit seinem Auto in den Straßengraben, das umkippte und auf der Beifahrerseite hochkant liegenblieb.

Großes Glück im Unglück hatte der junge Mann – er konnte sich über das Fahrerfenster selbst befreien und blieb unverletzt, so die Polizei.

Es entstand ein Sachschaden von rund 2500 Euro.

Der Pkw musste von einem Abschleppdienst aus dem Straßengraben geborgen werden.




Zahlreiche Unfälle wegen Schneeglätte

Am gestrigen Sonntag herrschte wenig Verkehr auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim, dennoch kam es witterungsbedingt zu zahlreichen Unfällen. Es blieb jedoch glücklicherweise bei Sachschäden ohne verletzte Personen.

Gegen 7.30 Uhr verlor ein türkischer Lkw-Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei starkem Schneefall und schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Laster touchierte zwischen der Anschlussstelle Rosenheim und dem Inntaldreieck in Fahrtrichtung München erst die linke Leitplanke und schlug anschließend in die rechte Leitplanke ein.

Der Schaden an Leitplanke und Lkw beträgt zirka 10.000 Euro.

Ein 35-jähriger Ungar war mit seinem BMW ebenfalls auf der A8 in Richtung München unterwegs. Auch dieser fuhr mit nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schnee und kam kurz nach Bernau mit dem Auto rechts von der Fahrbahn ab. Durch den Aufprall in der Leitplanke wurde das Fahrzeug so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Um 8.30 Uhr befuhr ein Rumäne mit einem Lkw die A8 in Fahrtrichtung Salzburg. Zwischen der Tank und Rastanlage Samerberg und der Anschlussstelle Achenmühle kam auch dieser auf der Schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen und prallte gegen die Leitplanke und verursachte einen Gesamtschaden von zirka. 3.000 Euro.

Zwischen den Anschlussstellen Rosenheim West und Bad Aibling wechselte ein Mercedes mit schweizer Zulassung um 11.20 Uhr kurz vor einem slowenischen Pkw Fahrer den Fahrstreifen. Der Slowene konnte durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern, geriet jedoch ins Schleudern und touchierte die rechte Leitplanke. Das schweizer Fahrzeug entfernte sich ohne Anzuhalten von der Unfallstelle. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Unfall und konnte sich das Kennzeichen des Flüchtigen notieren und eine Fahrerbeschreibung abgeben. Den Fahrer des Mercedes erwartet jetzt eine Anzeige wegen Unfallflucht. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von zirka 4.000 Euro.

Ein 18-jähriger Münchner kam um 16.20 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Bad Aibling in Fahrtrichtung Salzburg mit seinem Fiat 500 aufgrund eines Fahrfehlers auf der linken Fahrspur ins Schleudern und kollidierte mit seiner Fahrzeugfront mit dem Pkw eines 25-jährigen Rosenheimers, der auf der Mittleren Spur unterwegs war. Am Fahrzeug des Münchners entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro im Frontbereich und am Audi auf der linken Fahrzeugseite von zirka 800 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrtbereit.

In Richtung Salzburg war ein Rumäne um 8.30 Uhr mit seinem Audi unterwegs. Der Pkw schlingerte immer wieder auf der Fahrbahn und wurde deswegen von Beamten der Bundespolizei vor Rohrdorf einer Kontrolle unterzogen. Da wurde der Grund für seine Fahrweise schnell gefunden, denn an seinem Fahrzeug waren an der Hinterachse Sommerreifen angebracht. Der Fahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung hinterlegen und die Weiterfahrt wurde unterbunden bis sich auf allen vier Rädern Winterreifen befinden.

 




Bei Sprung in Schnee schwer verletzt

Gegen 15.30 Uhr befand sich am gestrigen Samstag ein 23-Jähriger aus Irschenberg gemeinsam mit einem Bekannten im Bereich der Durhamer Almen in der Gemeinde Fischbachau. Aus Spaß sprangen sie in den tiefen Schnee, wobei hieraus jedoch schnell Ernst wurde: Der 23-Jährige schlug mit dem Kopf auf einem mit Schnee bedeckten Stein auf, wodurch er sich schwere Verletzungen zuzog. Er wurde von mehreren Kräften der Bergwacht Bad Feilnbach mit der Unterstützung eines Rettungshubschraubers geborgen. Dieser brachte den jungen Mann in die Unfallklinik nach Murnau.




Beifahrertür zerkratzt

In der Nacht von vergangenen Mittwoch auf Donnerstag wurde zwischen 20 Uhr am Abend und 6.45 Uhr am nächsten Morgen in der Benedikt-Lutz-Straße in Rott ein schwarzer Audi zerkratzt, der in einer Einfahrt geparkt stand. Ein bislang Unbekannter beschädigte die Beifahrerseite des Pkw, meldet die Polizei Wasserburg am heutigen Sonntagvormittag. Die Schadenshöhe wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/91770 zu melden.

 




Rauchmelder schlägt Alarm

Am Samstagnachmittag wurden gegen 15.25 Uhr Anwohner auf das laute Piepen eines Rauchmelders sowie auf Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus in der Hermann-Schlittgen-Straße in Wasserburg aufmerksam. Die alarmierte Feuerwehr musste im Beisein der Polizei die betroffene Wohnung öffnen, da auf das Klingeln niemand öffnete. Glücklicherweise konnten in der verrauchten Wohnung keine Personen angetroffen werden. Auslöser des Alarms war ein angebranntes Essen in der Küche.

Nachdem der angebrannte Topf vom Herd genommen und die Wohnung zwangsbelüftet wurde, rückten die Einsatzkräfte wieder ab.

Die betroffenen Bewohner, die nicht angetroffenen werden konnten, werden im Nachgang durch die Polizei benachrichtigt. Ein Sach- beziehungsweise Brandschaden entstand augenscheinlich nicht.

Es waren die Feuerwehr Wasserburg mit zwölf Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit zwei Sanitätern vor Ort.

 




Gefährliche „Wanderschaft“

„Schwankender Fußgänger“ – „torkelnder Mann“, so lauteten mehrere Mitteilungen an die Rosenheimer Polizei über einen Mann, der gestern Nachmittag auf der Staatsstraße 2095 im Gemeindegebiet von Söchtenau unterwegs sei. Vor Ort konnte der Fußgänger dann auch tatsächlich angetroffen werden. Der 35-jährige Mann aus Bad Endorf hatte eine Flasche Wodka in der Hand und wollte zu Fuß nach Hause zu gehen.

Ein Atemalkoholtest ergab knapp zwei Promille Alkohol.

Dass die „Wanderschaft“ keine so gute Idee war, sah der Endorfer nach Belehrung der Polizei auch ein. Kurzerhand wurde der Mann von den Beamten der Rosenheimer Polizei ins Streifenfahrzeug gebeten und nach Hause gefahren.

 




Rauferei wegen einer jungen Frau

Zwei Jugendliche aus Rosenheim gerieten am Freitagnachmittag im Bereich des neuen Busbahnhofes in Streit, das meldet die Polizei am heutigen Sonntagmorgen. Ein 14-Jähriger schlug seinem 17-jährigen Kontrahenten dabei mit der Faust ins Gesicht, dass dieser eine blutende Nase erlitt. Zeugen schilderten wiederum, dass zunächst der 17-Jährige mit den Aggressionen begonnen hatte, sagt die Polizei …

Vor Ort konnte die beiden Raufbolde beruhigt werden.

Beide waren offenbar wegen einer gemeinsamen, weiblichen Bekannten in Streit geraten und vermutlich eskalierte das Gespräch, da es um die „Gunst“ der jungen Frau gegangen sei, so die Polizei weiter.

Wohl spielte auch der Alkohol eine Rolle – der 17-Jährige hatte über ein Promille, wie ein Atemalkoholtest vor Ort ergab.

Die Gesichtsverletzung musste im Klinikum Rosenheim ambulant behandelt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und im weiteren Verlauf des Abends wurden die Beiden den Erziehungsberechtigten übergeben.

 




Einsatz mitten in der Nacht

Alarm mitten in der Nacht bei eisigen Minusgraden: Die Wasserburger Floriansjünger mussten am heutigen Freitag gegen 2.20 Uhr in ihre Einsatzkleidung schlüpfen, um einen dringenden Krankentransport zu unterstützen. Am RoMed-Klinikum landete ein Hubschrauber. Die Feuerwehr sorgte – wie bei allen Nachtlandungen in Wasserburg –  für ausreichend Beleuchtung am Landeplatz. 




Faustschlag ins Gesicht

Am gestrigen Donnerstagabend traf sich um 18.30 Uhr in Rosenheim ein 15-Jähriger mit zwei anderen Jugendlichen, die er kurz zuvor über die sozialen Medien kontaktiert hatte – so die Polizei am heutigen Freitagmorgen. Nach seinen Aussagen, kannte er die Beiden nur vage oder „vom Sehen her“. Im Bereich der Klepperstraße war der vereinbarte Treffpunkt und plötzlich sei zu dem Trio ein weiterer Jugendlicher hinzugekommen. Ohne ein Wort zu sagen, soll dieser Neuankömmling nun dem 15-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben …

Plötzlich hätten sich die beiden Anderen eingemischt und ebenfalls angefangen, auf den 15-Jährigen einzuschlagen.

Der Jugendliche sei dadurch zu Boden gegangen und dann sei auf ihn noch mit den Füßen eingetreten worden.

Wie die Polizei meldet, wurde die Situation von mehreren Passanten beobachtet, die per Notruf die Polizei alarmierten.

Im Rahmen der Fahndung wurde der Täter, der zuvor offenbar mit der Faust auf seinen Kontrahenten einschlagen hatte, festgenommen. Es handelte sich ebenfalls um einen 15-Jährigen aus Rosenheim. Die beiden anderen Täter wurden von den Polizisten nicht mehr angetroffen.

Der geschlagene 15-Jährige wurde im Gesichtsbereich leicht verletzt, eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

Die Polizei übergab den 15-jährigen Haupttäter später seinen verständigten Eltern. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Über die Hintergründe der Tat sei noch nichts bekannt.

Weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Funkenregen aus dem Kamin

Donnerstag, 21.30 Uhr: Alarm für die Feuerwehren Schonstett, Halfing und Bad Endorf. Die Floriansjünger rückten zu einem Kaminbrand in einem Wohnhaus in der Kampenwandstraße nach Schonstett aus. Nachbarn hatten beobachtet, wie ein Funkenregen auf das Dach des Hauses niedergegangen war. Dicker Rauch hatte sich zudem in der umliegenden Wohnsiedlung ausgebreitet …

Beim Einsatz mit vor Ort waren Kreisbrandmeister Hermann Kratz und Kreisbrandinspektor Stephan Hangl aus Wasserburg, der Rettungsdienst und die Polizei.

Ein Kaminkehrer sorgte dafür, dass der Abzug wieder reibungslos funktionierte.

UPDATE: Der Polizeibericht

Am Donnerstagabend wurde durch einen Nachbarn ein vermeintlicher Dachstuhlbrand im Gemeindegebiet Schonstett gemeldet. Aufgrund der Erstmeldung wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert.

Wie sich vor Ort dann aber herausstellte, handelte es sich um einen Kaminbrand.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt, nach bisherigem Ermittlungsstand entstanden keine Sachschäden. Löscharbeiten durch die Feuerwehr waren nicht notwendig.

Die Freiwilligen Feuerwehren Schonstett, Halfing und Bad Endorf waren mit rund 50 Einsatzkräften am Einsatz beteiligt, zudem waren Rettungsdienst und Notarzt vor Ort.

Fotos: WS

 




A93: Lage entspannt sich

Die Lage auf der Inntalautobahn, die sich nach einer kurzfristigen Lkw-Blockabfertigung durch die Tiroler Behörden und einem schweren Unfall am Nachmittag zugespitzt hatte (wir berichteten), entspannt sich am frühen Abend langsam wieder. Der Lkw-Stau hat sich jetzt weitgehend aufgelöst, meldet die Polizei. Die Verkehrspolizei lässt wieder Fahrzeuge von der A8 aus Richtung München kommend ins Inntal einfahren. Der Rückstau auf der A8 ging gegen 17.30 Uhr bis zum Irschenberg.

„Wenn nichts Unvorhergesehenes geschieht, wird sich der Stau auf der A8 gegen 20 Uhr aufgelöst haben”, so ein Polizeisprecher.

Auf der Überleitung von der A8 zur A93 war nachmittags zudem ein schwerer Unfall passiert. Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei musste schwer verletzt ins Klinikum eingeliefert werden, nachdem ihn ein Auto erfasst hatte. Gegen der Unfallverursacher (der Fahrer eines Audi mit Schweizer Kennzeichen) wird wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.




Gesuchte Männer an Grenze gefasst

Am heutigen Donnerstag hat die Rosenheimer Bundespolizei einen Marokkaner und einen Pakistaner in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Die Männer waren zuvor unabhängig voneinander ohne Papiere über die deutsch-österreichische Grenze eingereist. Sie wurden zudem jeweils mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht. Beide konnten im Rahmen der Grenzkontrollen in Brannenburg und bei Rosenheim festgenommen werden.

Die Bundespolizisten kontrollierten am Brannenburger Bahnhof einen jungen Mann. Da er keine Fahrkarte hatte, war ihm kurz zuvor die Weiterfahrt in einer Regionalbahn in Richtung Rosenheim untersagt worden. Ausweisen konnte er sich ebenfalls nicht. Mithilfe seiner Angaben vollzogen die Beamten nach, dass es sich um einen gesuchten marokkanischen Staatsangehörigen handelt. Für diesen hatte das Amtsgericht Neumünster (Schleswig-Holstein) im Dezember 2020 die Untersuchungshaft angeordnet.

Laut Haftbefehl wird dem Flüchtigen vorgeworfen, eine gefährliche Körperverletzung begangen zu haben. Der Marokkaner wurde in die Dienststelle der Bundespolizei nach Rosenheim gebracht. Dort gab er an, sich früher bereits in Spanien, den Niederlanden, Dänemark, der Schweiz, Deutschland und Österreich aufgehalten zu haben. Seinen Lebensunterhalt bestreite er durch „Schwarzarbeit“.

Den Ermittlungen zufolge war eine Abschiebung des Mannes aus der Bundesrepublik lediglich bis Mitte November 2020 ausgesetzt. Ferner hatten die schweizerischen und die dänischen Behörden bereits seine Einreiseverweigerung verfügt. Die Bundespolizei zeigte den 23-Jährigen wegen Leistungserschleichung sowie illegalen Aufenthalts beziehungsweise unerlaubter Einreise an.

Wegen des Untersuchungshaftbefehls wurde der Beschuldigte beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt und anschließend nach Traunstein ins Gefängnis gebracht. Die zuständige Ausländerbehörde wird über eine mögliche Beendigung seines Aufenthalts in Deutschland noch zu entscheiden haben.

 

In einem Fernreisezug aus Italien kontrollierten Bundespolizisten während der Fahrt nach Rosenheim einen pakistanischen Staatsangehörigen. Auch er hatte keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland. Ersten Recherchen der Bundespolizei zufolge war ein in der Bundesrepublik gestellter Asylantrag des Mannes abgelehnt worden.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten mithilfe des Polizeicomputers außerdem fest, dass das Amtsgericht Memmingen im Dezember 2020 die Untersuchungshaft des Pakistaners angeordnet hatte. Dem Haftbefehl zufolge wird der 28-Jährige dringend verdächtigt, Bargeld in Höhe von 13.000 Euro sowie ein Smartphone gestohlen zu haben. Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Verhafteten wegen unerlaubter Einreise an und führte ihn beim Amtsgericht in Rosenheim vor.

Auf richterliche Anordnung hin, wurde er anschließend zur Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Über seinen weiteren Aufenthalt in der Bundesrepublik wird die zuständige Ausländerbehörde entscheiden.




EILMELDUNG der Polizei

EILMELDUNG der Polizei am heutigen Donnerstagnachmittag: Gegen 15.30 Uhr ist bei der Einrichtung einer Sperrung der A93 – wegen starker Schneefälle – ein Pkw in die Arbeiter gefahren. Offensichtlich ist ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rosenheim verletzt worden. Näheres ist noch nicht bekannt.

Wegen starker Schneefälle kam es auf der Inntalautobahn in Tirol heute den ganzen Tag zu starken Stauungen (wir berichteten). Die Tiroler Behörden sperrten daher die Einreise für Lkw über 7,5 t an der Grenze in Kufstein.

Da der Lkw-Rückstau auf der bayerischen Inntalautobahn mittlerweile die BAB A8 erreicht hat, musste das Inntaldreieck in Fahrrichtung Innsbruck für voraussichtlich zwei Stunden bis zum Abend nun komplett gesperrt werden. Weder Lkw noch Pkw können derzeit von der Autobahn A8 in die A93 einfahren.

Eine Umleitung könne aktuell nicht angeboten werden, so die Polizei.