Franzi wunderbar: Platz zwei!

Strahlend auch heute Franzi Preuß aus Albaching – Freude pur in diesem Januar 2021, die dem Land so gut tut: Die 26-Jährige ist beim Finale des Biathlon-Weltcups in Oberhof – dem Massenstart – am heutigen Sonntagnachmittag großartige Zweite geworden! Mit je einem Schießfehler in einem Liegend- und in einem Stehendanschlag (bei 20 Schüssen insgesamt) musste sich Franzi nur einer einzigen Athletin in dem so starken Feld geschlagen geben: Der Französin Julia Simon, die sich 3,9 Sekunden knapp vor ihr ins Ziel rettete und direkt hinter der Linie – wie am Rande einer Total-Erschöpfung – in den Schnee sank. 

„Ich bin richtig froh über den zweiten Platz”, sagte die Franzi glücklich ins Mikro der ARD – obwohl sie den Sieg so nah vor Augen hatte. Er wäre der zweite ihrer Karriere gewesen.

So wurde es „Silber” – laufstark und nervenstark am Schießstand. Die Top-Biathletin vom SC Haag war nach dem letzten Schießen als Zweite in die Spur gekommen, überholte die Französin Simon kurz darauf sogar, konnte den Spitzenplatz aber nicht halten. Die anspruchsvolle Strecke forderte zu viel Kraft von ihr …

Franzi gelangen in dieser Woche gleich drei Top-6-Platzierungen – seit Wochen ist sie die beste deutsche Athletin. Und im Gesamtweltcup ist sie nun die Fünftbeste der Welt!

Weiter geht’s im Biathlon-Weltcup schon kommenden Donnerstag im südtirolerischen Antholz, die drittletzte Station bereits (Nove Mesto und Oslo folgen im März) – vom 10. bis 21. Februar ist zudem die WM in Pokljuka (Slowenien) …

Antholz:

21.01.2021 (Do) 14:15 Frauen Einzel 15 km
22.01.2021 (Fr) 13:15 Männer Einzel 20 km
23.01.2021 (Sa) 13:10 Frauen Massenstart 12,5 km
23.01.2021 (Sa) 15:05 Männer Staffel 4 x 7,5 km
24.01.2021 (So) 12:00 Frauen Staffel 4 x 6 km
24.01.2021 (So) 14:45 Männer Massenstart 15 km

Foto: privat / NordicFocus

 




FFP2 in fesch …

Eine gemeinsame Aktion mit den Sponsoren Corox by Hans Friedl aus Edling und der rübwerbung GmbH aus Schechen: Kein Training, kein Spielbetrieb und verschärfte Hygieneregeln – was bei vielen anderen zu hängenden Köpfen führt, setzt bei der Fußballabteilung des TSV 1860 Rosenheim kreative Energie frei! Passend zur ab Montag, 18. Februar geltenden FFP2-Maskenpflicht in Geschäften und dem ÖPNV bringt der Verein den sicheren Mund-Nasen-Schutz im feschen Vereinsdesign auf den Markt. Und das Beste: Der Erlös kommt den Nachwuchs-Mannschaften zugute.

„Wir verkaufen schwarze FFP2-Masken in zwei Versionen: einmal mit silbernem, einmal mit klassisch-rotem Vereinslogo. Für fünf Euro können unsere Fans nicht nur im Corona-Lockdown Flagge zeigen, sie unterstützen damit auch das Herzstück unseres Vereins. Denn 100 Prozent des Erlöses fließen in unsere Jugendarbeit“, freut sich Sechzger-Abteilungsleiter Alex Neiser.

Die Masken sind nur über die Social-Media-Kanäle des Vereins auf Facebook und Instagram oder bei der rübwerbung GmbH zu bestellen.

Die Masken können kontaktfrei im Stadion oder bei der rübwerbung GmbH in Schechen abgeholt werden.

Gegen zwei Euro Porto werden die Masken auch verschickt. 

 

 




Weltklasse, Franzi, Weltklasse!

Die Arme zum Himmel: Jubelnd fuhr Franzi Preuß aus Albaching über die Ziellinie und ihre Teamkolleginnen Vanessa Hinz, Janina Hettich und Denise Herrmann stürzten jubelnd auf sie zu. Gänsehaut-Feeling pur und die ganze Heimat durfte Beifall klatschen, wenn auch nur an den TV-Geräten. Am heutigen Samstagnachmittag hat Deutschland die Staffel im Biathlon-Weltcup von Oberhof absolut überraschend gewonnen. Und Franzi war erstmals die Schlussläuferin, auf der am Ende die ganze Verantwortung lag. Nervenstark blieb sie als Zweitplatzierte im direkten Kampf auch am Stehendanschlag fehlerfrei – gegen Elena Kruchinkina vom Team Weißrussland. Franzi konnte sich ohne jeglichen Nachlader in ihrem Rennen aufmachen – zum grandiosen Endspurt …

Einen Monat vor der WM in Slowenien war das heute ein wichtiger Sieg für die deutschen Staffel-Frauen und für das ganze deutsche Biathlon-Team des DSV.

Startläuferin Vanessa Hinz begann die Staffel routiniert und zuverlässig – und das, obwohl sie bisher im Weltcup noch gar nicht so richtig in Fahrt gekommen war. Bei ihrem dritten Staffeleinsatz des Winters blieb sie aber zum zweiten Mal fehlerfrei. Nach dem Liegendanschlag ging sie als Vierte, nach dem Stehendschießen sogar als Zweite zurück auf die Strecke.

Als Dritte übergab sie dann an Janina Hettich, die ihren erst dritten Weltcup-Staffeleinsatz überhaupt hatte. Die starke Liegendschützin räumte im ersten Schießen alles ab. Stehend musste sie allerdings dreimal nachladen – eine Strafrunde gerade noch so verhindernd – damit fiel sie zum Wechsel auf Denise Herrmann auf Rang fünf zurück.

Mit nur einem Nachlader liegend und stehend und einer gewohnt starken Laufleistung brachte dann Denise Herrmann die deutsche Staffel auf Rang zwei nach vorn.

Und dann kam die Franzi …

Foto: NordicFocus

 




Auf Kelterns Fersen

Kaum ist das eine Spiel vorbei, so steht bereits das nächste vor der Tür. Am heutigen Samstagabend empfangen die Wasserburger Basketball-Damen in der Bundesliga den BC pharmaserv Marburg um 19 Uhr in der BADRIA-Halle. Es wird sich zeigen, ob ein Tag Regeneration, aber gleichzeitig auch Vorbereitung gereicht hat nach dem Pokalmatch (wir berichteten). Schließlich will Wasserburg auch weiterhin auf Kelterns Fersen bleiben …

Marburg ist derzeit schwer einzuschätzen, da sie aufgrund von Corona (Verdachtsfällen) entweder im eigenen Team oder im gegnerischen Team erst acht Spiele absolviert haben. Davon haben sie drei gewonnen und stehen damit auf dem neunten Tabellenplatz. Das vergangene Spiel konnten sie knapp für sich entscheiden.

Alex Wilke erzielt im Schnitt 14,3 Punkte und ist damit beste Punktesammlerin der blueDolphins. Ihr folgt Hanna Crymble mit 11,3 Zählern pro Partie. Mit im Schnitt 5,2 Rebounds pro Spiel ist Johanna Klug mit etwas Abstand beste Rebounderin.

Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons sagt:

„Marburg hatte bisher das Unglück, ziemlich oft ein Spiel verschieben zu müssen und ist daher schwer einzuschätzen, da verhältnismäßig noch nicht viele Spiele auf ihrem Konto sind.

Zu unterschätzen sind sie dennoch nicht.

Man merkt, dass sie noch nicht zu ihrem kompletten Rhythmus gefunden haben, da sie immer wieder aus der Spiel- und Trainingspraxis gerissen wurden, was sie aber nicht weniger gefährlich macht – im Gegenteil.

Mit dem Sieg vergangenen Mittwoch werden sie Selbstvertrauen getankt haben und sie brauchen nun jeden Sieg. Wir müssen also fokussiert ins Spiel gehen, auch wenn wir grad erst ein Spiel hinter uns haben!“

msch

Foto: Gabi Hörndl

Da das Spiel auch weiterhin ohne Zuschauer stattfindet, gibt es wie immer auf www.sporttotal.tv/basketball einen LiveStream zum Spiel.

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden.




Ehre, wem Ehre gebührt

Die deutschen Biathlon-Frauen gehen am morgigen Samstagnachmittag um 14.45 Uhr in der neuen Besetzung Vanessa Hinz, Janina Hettich, Denise Herrmann und Franzi Preuß aus Albaching als Schlussläuferin in die Staffel vom Oberhofer Weltcup. Das gab der Deutsche Skiverband soeben bekannt. Franzi ist aktuell die Sechstbeste der Welt und Beste im deutschen Kader. Also Ehre, wem Ehre gebührt …

Foto: NordicFocus




Besser gemacht als der FC Bayern

Was am Ende deutlich aussah, war ein langer und harter Weg für die Wasserburger Basketball-Damen. Am Ende konnten sie mit 91:60 auswärts beim Zweitligisten, der HTG Bad Homburg überzeugen, brauchten aber wieder lange, um ins Spiel zu kommen. Mit eingreifen in das Spielgeschehen konnte nun auch Morgan Pullins, die endlich alle benötigten Unterlagen bekommen hat …

Langsam starteten die Wasserburgerinnen ins Spiel, ließen Bad Homburg sogar teilweise – wenn auch nur knapp – in Führung gehen. Zu viele Fehler schlichen sich immer wieder ein, welche die Gastgeber nutzten und immer wieder zu leichten Punkten kamen. So war es am Ende des ersten Viertels dementsprechend knapp.

Im zweiten Viertel besserten sich die Innstädterinnen Stück für Stück. Mit einigen schönen Aktionen erarbeiteten sie sich Punkt für Punkt und eine kleine Führung. Zum Ende ging es somit mit einer 45:33-Führung in die Kabine.

Doch in dieser war die Ansage klar: Es muss noch mehr Gas gegeben werden und mehr auf den Ball geachtet werden. Acht Turnover standen in der ersten Halbzeit bereits auf dem Konto der Gäste. Dies musste sich bessern.

Und die Damen vom Inn schienen nun ihren Rhythmus gefunden zu haben. Sie standen nun viel besser in der Defense und die somit erzielten Ballgewinne wurden auf der anderen Seite in leichte Punkte verwandelt. Lediglich sechs Punkte erlaubten sie Bad Homburg im dritten Viertel und kamen selbst auf über 60.

Und auch im letzten Viertel machte Wasserburg da weiter, wo es aufgehört hatte. Mit 91:60 stehen sie im Pokal Top4.

„Gegen ein Team aus der ersten Liga darf uns nicht so ein Start passieren, das hätten wir vermutlich nicht mehr aufgeholt. Wir haben heute etwas zu lang gebraucht, um unseren Rhythmus zu finden und unser Spiel zu spielen-

In der zweiten Halbzeit haben wir dafür viel besser gespielt und endlich unsere Stärken ausgenutzt. So hätten wir das ganze Spiel über spielen sollen.

Was am Ende jedoch wichtig ist, ist der Sieg! Und was besonders erfreulich ist, ist das heute alle ihren Teil dazu beigetragen haben und punkten konnten. Und damit stehen wir im Pokal Top4 – das ist das, was wir wollten und was wichtig war, egal, wie uns das gelingt!“

Das sagte Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons (Foto oben) nach dem Match.

Viel Zeit, sich auszuruhen, bleibt den Innstädterinnen dennoch nicht. Bereits am morgigen Samstagabend geht es zuhause weiter gegen Marburg um 19 Uhr.

Marburg konnte am Mittwochabend im Nachholspiel gegen Halle einen Sieg einfahren und steht damit nun auf dem neunten Tabellenplatz.

msch

Es spielten: Helena Eckerle, Leonie Fiebich, Laura Hebecker, Kelly Moten, Maggie Mulligan, Sophie Perner, Morgan Pullins, Manuela Scholzgart und Anne Zipser.




Von wegen Krise: Bravo, Franzi!

Oh mei. Das erfolgsverwöhnte Biathlon-TV-Deutschland kann mit seinem Reporterteam in der Wortwahl so ganz schnell mal eben eine Krise heraufbeschwören, Minuten bevor der Startschuss fiel – am heutigen Donnerstag-Nachmittag beim Ruhpolding-Weltcup-Ersatz in Oberhof. Und eine Denise Herrmann konnte einem leidtun, als sie im Zielraum – mit zweitbester Laufzeit, aber zu vielen Schießfehlern – minutenlang ohne Punkt und Komma versuchte, sich dafür im Interview zu rechtfertigen. Aber von wegen auf der Suche nach der Form: Man darf sich nichts einreden lassen – Franzi Preuß aus Albaching konnte entspannt in die Kamera sagen, dass sie richtig zufrieden sei. Platz sechs und einmal mehr in dieser Saison beste Deutsche …

O-Ton Franzi heute Nachmittag nach dem Rennen:

Ich war mit guter Körperspannung am Start. Teilweise ist die Strecke eine echte Quälerei, aber ich hab g’schaut, dass ich nicht locker lasse.

Und das gelang ihr absolut: Im Liegendschießen eine Null, im Stehendanschlag ein Fehler – und die achtbeste Laufzeit. TOP TEN! MEHR SOGN MIA NED …

Weiter geht’s so in Oberhof:

Freitag, 15. Januar 14.30 Uhr Staffel 4×7,5 km Männer
Samstag, 16. Januar 14.45 Uhr Staffel 4×6 km Frauen
Sonntag, 17. Januar 12.30 Uhr Massenstart Männer
15.00 Uhr Massenstart Frauen

Foto: NordicFocus

 




Per Online-Kurs zum Schiri-Schein

Per Online-Kurs zum Schiri-Schein! Der Bayerische Fußball-Verband bietet den kompletten theoretischen Teil seiner offiziellen Schiedsrichter-Ausbildung auch 2021 wieder kostenlos als Online-Schulung für alle Interessierten im ganzen Freistaat an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Teilnehmer bekommen nach einer gemeinsamen Online-Auftaktveranstaltung Zugriff auf das vollständig benötigte Lehrmaterial. Zwei Referenten stehen für die Dauer des Lehrgangs regelmäßig in einem Forum als persönliche Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Auch die Abschlussprüfung, bei der 30 Fragen in maximal 45 Minuten beantwortet werden müssen, findet online statt.

Nach bestandener theoretischer Prüfung ist für die Schiedsrichterausbildung noch eine kostenpflichtige praktische Prüfung nötig. Diese wird nachgeholt, sobald es die Rahmenbedingungen wieder zulassen und wird direkt bei der jeweils zuständigen Schiedsrichtergruppe vor Ort absolviert.

Im Preis von etwa 50 Euro ist nach bestandener Prüfung unter anderem eine komplette Schiedsrichter-Erstausrüstung von ADIDAS enthalten.

Der erste BFV-Online-Kurs startet schon nächste Woche – am Samstag, 23. Januar 2021, 17 Uhr (Prüfung: 12 bis 14. Februar) – der zweite Lehrgang beginnt am 6. Februar 2021, 17 Uhr (Prüfung: 26. bis 28. Februar 2021).

„Die Kombination aus Selbststudium und Webinaren hat sich im vergangenen Jahr bestens bewährt. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg sehr positiv. Die aktuelle Corona-Krise bietet uns die Chance, den einen oder anderen Digitalaffinen für das Schiedsrichterwesen zu begeistern, den wir sonst vielleicht nicht erreichen würden. Neben der klassischen Ausbildung werden wir auch wieder Online-Lehrabende anbieten, um bereits ausgebildete Schiedsrichter fortzubilden. Auch dieses Angebot war im vergangenen Jahr sehr gefragt“, erklärt Verbands-Schiedsrichter-Obmann Walter Moritz.

2020 hatte der Bayerische Fußball-Verband fünf bayernweite Schiedsrichter-Online-Kurse angeboten und 577 Nachwuchs-Referees neu ausgebildet.

Zudem nahmen 14.833 Schiedsrichter an den Videoschulungen des Verbands-Schiedsrichterausschusses teil.




Wasserburger betreut Nationalteam

Die Sportler der Snowboard-Nationalmannschaft des Deutschen Skiverbandes sind – wie viele andere Profisportler – auch in Corona-Zeiten im Einsatz. Derzeit läuft der Snowboard-Worldcup. Allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es gab bereits einige Stockerlplätze für die deutschen Fahrer. Damit diese ihre Höchstleistungen abrufen können, braucht es intensive und fundierte medizinische Betreuung. Und die kommt aus Wasserburg. Dr. Sebastian Sinz ist als Mannschaftsarzt beim Weltcup mit dabei.

In Bad Gastein holten Cheyenne Loch und Selina Jörg den zweiten und dritten Platz für das deutsche Team.

 

Dann ging es zum Weltcup-Riesenslalom in Scuol (Unterengadin) in der Schweiz. Dort belegte Ramona Hofmeister (Weltcup Gesamtsiegerin von 2020) den zweiten Platz.

Nächste Station war Toblach in Südtirol.

Dazwischen gab es immer wieder Stoßwellentherapie und Behandlungen für das gesamte Teams.

 

Aktuelle läuft die Vorbereitung auf den Weltcup in Moskau.




Franzi startet heute Nachmittag

Wenn insgesamt am heutigen Nachmittag 101 Sportlerinnen den Biathlon-Sprint im Weltcup von Oberhof absolvieren, dann ist die Franzi um genau 14.48 Uhr an der Reihe: Die 26-Jährige aus Albaching hat heute die Startnummer 36 und will wieder ihr Bestes geben. Neue Woche, neues Training, neue Chance: Die aktuell Beste im deutschen Frauen-Kader hatte zuletzt Probleme mit einem Sprunggelenk am Fuß gehabt und war deshalb zuletzt überraschend nicht bei den Mixed-Staffeln nominiert worden (wir berichteten). Nicht zu vergessen die zweite Weltcup-Starterin aus dem Landkreis: Mit der Nummer 99 geht Anna Weidel aus Kiefersfelden um 15.19 Uhr ins Rennen …

Am Samstagnachmittag folgt dann in Oberhof noch die Staffel und am Sonntagnachmittag zum Abschluss des Doppel-Weltcups ein Massenstart.

Foto: NordicFocus

 




Schlag auf Schlag

Das Pokal-Viertelfinale steht für die Wasserburger Basketball-Damen an. Am morgigen Donnerstag, 14. Januar, müssen sie auswärts beim Zweitligisten Bad Homburg ran. Sprungball in der Nähe von Frankfurt ist um 18.30 Uhr. Erster aus der zweiten Bundesliga Süd gegen die Zweiten aus der ersten Bundesliga.

Bad Homburg führt nämlich derzeit die zweite Bundesliga Süd an und steht ungeschlagen mit vier Siegen aus vier Spielen auf Platz eins. In der zweiten Liga wurden bisher erst so wenige Spiele gespielt, da diese ab Anfang Dezember für einen Monat pausiert wurde und erst nun wieder startet.

Daraus sollte sich vermutlich auch ein Vorteil für die Wasserburger Basketball Damen ergeben. Auch wenn für sie die Belastung derzeit groß ist, sind sie dennoch im Trainings- und Spielrhythmus geblieben. Bad Homburg hingegen hatte das letzte Spiel Ende November und schätzungsweise wurde seit Mitte Dezember nicht mehr wirklich trainiert.

Beste Punktesammlerin ist mit im Schnitt 20,0 Punkten Nerea Garmendia und Lisa-Marie Kämpf mit 13,7 Zählern pro Partie. Erstere ist mit durchschnittlich 11,0 Rebounds auch beste Rebounderin, letztere folgt ihr mit 8,0 gesicherten Abprallern. Mit Geri Georgieva (Kreuzbandriss) und Isabel Gregor (Bänderriss) werden den Falcons aus Bad Homburg vermutlich aber zwei wichtige Spielerinnen fehlen, die sonst im Schnitt auch zweistellig punkten.

Am Samstag dann geht’s gegen den aktuellen Tabellenletzten in der Bundesliga – Marburg.

Für uns ist der morgige Tag leider etwas unpassend, da wir bereits am Samstag gegen Marburg spielen und uns so nur ein Tag zur Vorbereitung auf Marburg bleibt.

Dennoch werden wir das Beste aus der Situation machen und nicht weniger konzentriert in das Pokalspiel gehen. Wir wollen unbedingt ins Pokal-Top4 einziehen – so wie es Keltern, Heidelberg und Osnabrück bereits getan haben,

sagt Wasserburgs Trainerin Parsons.

msch

 




Leistung, Leistung, Leistung …

Sie waren so zuversichtlich gewesen nach der Challenge von Ruhpolding zum Jahreswechsel (wir berichteten) – aber von Erfolgen extrem verwöhnt ist der Biathlon-Sport in Deutschland. Da trifft es die Athleten hart, wenn die Leistung in den Augen der DSV-Verantwortlichen nicht optimal passt, oftmals befeuert von den Kommentaren der Reporter im Fernsehen. Zu spüren bekommt das einmal mehr hautnah der Freund von Franzi Preuß aus Albaching – Ex-Weltmeister Simon Schempp. Er ist nach gerade mal zwei Einsätzen schon wieder raus aus dem Weltcup in Oberhof. Nur zwei Chancen hatte er bekommen …

Dabei hatte sich der viermalige Weltmeister gerade erst zahlreichen Widerständen zum Trotz in den Weltcup zurückgekämpft. Nun ist also schon wieder Schluss.

Zu Franzi Preuß heißt es derweil vom DSV, dass sie an einer leichten Sprunggelenks-Verletzung laboriere und deshalb zur Vorsicht nicht in den Mixed-Staffeln eingesetzt worden sei. Man darf nun gespannt sein, ob die 26-Jährige vom SC Haag am Donnerstag im Sprint, am Samstag in der Staffel und am Sonntag im Massenstart dabei ist. Aktuell ist die Franzi die beste Deutsche im Weltcup …

Der Weltcup-Zeitplan in Oberhof ab dem morgigen Mittwoch – der Ersatz von Ruhpolding quasi:

Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen



Die Loipen sind gespurt

Warum in die Ferne schweifen? Auch in der Region um Wasserburg kommen Langläufer auf ihre Kosten – und das auch für den Fall, dass für die Inn-Stadt die 15-Kilometer-Regel gelten sollte. Denn unweit von Haag wurden zwei Loipen gespurt, südlich und nördlich von Schnaitsee drei.

„Wir sind bereit“, meldet Matthäus Urban, erster Vorsitzender vom Skiclub Haag, „auch, wenn wir uns etwas mehr Schnee wünschen – aber laut Wetterbericht soll es ja in den nächsten Tagen schneien.“

Ausgehend vom Parkplatz von Grandls Hofcafé östlich von Haag wurde eine kleine Runde über Sandgrub mit einer Länge von insgesamt 2,6 Kilometer gespurt. Die große Runde ist etwa 9,2 Kilometer lang und verläuft südlich vom Hofcafé über Lerchenberg, Bonweg, Anfelden, Permanöd, Höhenberg, Lerchenberg und wieder zurück zum Parkplatz.

Außerdem gibt es derzeit einen reinen Rundkurs (vier Kilometer) bei Baumgarten südlich Albaching, der eher zu Trainingszwecken dient.

Wichtig: Alle Loipen sind nur in einer Richtung zu befahren.

Weitere Infos unter www.sc-haag.de/nordisch/loipen/

Mehr Schnee wünscht sich auch Eric Löffelmann vom TSV Schnaitsee: „Wir haben so gut wie alles gespurt, wenn auch ab und zu noch etwas aus der Spur schaut.“

Mit einem Quad wurden die Loipen präpariert, auf denen auch Skating möglich ist. „Bereits am Wochenende war schon mächtig was los“, berichtet Löffelmann, der darauf hinweist, die Parkplätze am unteren Sportplatz an der Kirchensurerstraße 31 zu nutzen.

Von dort aus starten drei Routen mit fünf, acht und 22 Kilometern Länge, die ebenfalls nur in einer Richtung zu befahren sind. Natürlich müssen sich auch hier die Langläufer an die Abstandsregeln halten.

Einen detaillierten Plan der Loipen sowie Updates sind unter www.tsv-schnaitsee.de/langlaufstrecken-update/ einzusehen.

Foto: Skiclub Haag




TSV-Ladies gewinnen erneut

Sie lieferte erneut ein starkes Match: Kelly Moten im Dress des TSV Wasserburg. Die Basketball-Damen konnten in der Bundesliga auch im Rückspiel gegen die GiroLive Panthers aus Osnabrück überzeugen und siegten – nach einer ersten Halbzeit der Teams auf Augenhöhe – am Ende dennoch deutlich mit 98:77. Das meldet der TSV am gestrigen Montagabend. Weiter geht es nun am kommenden Donnerstag mit dem Nachhol-Pokalspiel gegen den Zweitligisten Bad Homburg. Zum Spiel vom Sonntag …

Das erste Viertel gehörte den Gastgeberinnen. Wasserburg brauchte etwas, um – ohne Svenja Brunckhorst, die wie berichtet von nun an das Abenteuer 3X3 in Angriff nimmt – ins Spiel zu finden.

Zu oft ließen sie Osnabrück zu einfachen Punkten kommen und auf der anderen Seite schien kaum ein Ball den Weg in den Korb zu finden. So stand es überraschend 31:21 für Osnabrück.

Doch vom zweiten Viertel an drückten nun die Damen vom Inn dem Spiel ihren Stempel auf. Punkt für Punkt kämpften sie sich wieder an die Osnabrückerinnen ran und konnten sogar mit einer knappen 44:43-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Jetzt bloß nicht nachlassen und weiter so spielen, war die Ansage. Und das taten die Innstädterinnen auch. Eine gute Defense und somit ein Ballgewinn folgte dem nächsten und die Wasserburg drehte auf. 29 Punkte erzielte man in diesem Viertel. Zu Beginn des letzten Viertels stand es schon 73:61 für den TSV …

Und auch im letzten Viertel ließen sie sich den Sieg nun nicht mehr nehmen. Verteidigten weiter souverän und bauten den Vorsprung so noch weiter aus. Am Ende gab es einen deutlichen 98:77-Sieg für Wasserburg.

Ein besonders gutes Spiel machten Kelly Moten, Maggie Mulligan und Leonie Fiebich, die alle Drei zweistellig punkteten …

Ich bin sehr stolz auf mein Team heute. Trotz anfänglicher Schwächephase haben wir im zweiten Viertel den Schalter umgelegt und uns zurückgekämpft und am Ende deutlich gewonnen. Man hat sicher gemerkt, dass es am Anfang komisch ohne Svenni war, sie ist halt nicht zu ersetzen. Dennoch haben wir als Team zusammen gefunden, uns davon nicht beirren lassen und am Ende verdient gewonnen,

so TSV-Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

Weiter geht es nun am Donnerstag mit dem Viertelfinalspiel gegen Bad Homburg in Bad Homburg. Für Bad Homburg wird es das erste Spiel nach langer Zeit sein, da die zweite Liga seit Dezember pausiert hatte und erst nun wieder startet. Wasserburg will ins Pokal Top4 einziehen …

Es spielten: Helena Eckerle (5 Punkte, 3 Assists), Leonie Fiebich (18 Punkte, 8 Rebounds), Elisa Hebecker (2 Punkte), Laura Hebecker (10 Punkte, 7 Rebounds), Kelly Moten (24 Punkte, 7 Rebounds, 9 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (24 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner (6 Punkte) und Anne Zipser (9 Punkte).

msch

Foto: TSV / Franz Schulte




Franzi heute nicht in Staffel-Teams!

Oha, das wird die Franzi-Fans enttäuschen: Obwohl sie bei vielen Rennen zuletzt stets die Beste war im Kader, ist sie bei den Staffeln am heutigen Sonntag gar nicht nominiert, meldet der DSV: Die 26-jährige Franzi Preuß aus Albaching darf heute nur zuschauen. 24 Mixed-Staffel-Teams sind um 11.30 Uhr am Start beim Weltcup in Oberhof. Für Deutschland gehen da Vanessa Hinz und Denise Herrmann sowie Benedikt Doll und Arnd Peiffer ins Rennen. Und bei der Single-Mixed ist überraschend Janina Hettich anstatt der Franzi – mit Erik Lesser als Partner – aufgestellt. Beginn ist um 14.40 Uhr …

Weiter geht’s somit für die Franzi erst nächsten Donnerstag wieder – ein Sprint steht erneut an. In Oberhof ist es da der Ruhpolding-Ersatz – wie berichtet.

Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen



Der Stehendanschlag, koa Spaß heid!

Auch beim Verfolger heute im Biathlon-Weltcup von Oberhof war Franzi Preuß aus Albaching wieder beste Athletin aus Deutschland – allerdings diesmal erst auf Rang 18 platziert. Nach einem Klasse-Auftakt als 14. Gestartete nach dem gestrigen Sprint und einem siebten Platz zur Halbzeit des heutigen Rennens mit null Fehlern im Liegendschießen. Denn vier Fehler passierten der Franzi dann leider im zweimaligen Stehendanschlag insgesamt, das machte die 26-Jährige vom SC Haag nicht zufrieden mit sich im Ziel. Kritisch und ehrlich nahm sie dazu über sich selbst im ZDF-Interview Stellung. Abhaken, Franzi und Kopf hoch, sagen die Fans in der Heimat! Offen ist noch, ob die 26-Jährige morgen in der Mixed-Staffel Deutschlands (zwei Männer, zwei Frauen) eingesetzt wird oder in der Single-Mixed (ein Mann, eine Frau) …

Anna Weidel aus Kiefersfelden war mit insgesamt nur einem Schießfehler erneut richtig gut dabei, verlor aber im Laufpart doch zu viel, um noch mehr aufzuholen. Am Ende stand für sie Rang 36 zu Buche.

Der Zeitplan am morgigen Sonntag:

11.30 Uhr
Mixed Staffel Team
 
14.40 Uhr
Mixed Staffel Single

Foto: NordicFocus




Und wieder Osnabrück

Voller Fokus auf Osnabrück: Die Wasserburger Basketball-Damen wollen am morgigen Sonntag von dort mit einem Sieg zurück  kommen und damit weiterhin Keltern-Verfolger Nummer eins in der Bundesliga bleiben! Nur wenige Tage ist es her, da hatten die TSV-Ladies die GiroLive Panthers aus Osnabrück daheim zu Gast. Nun steht bereits das Rückspiel an. Los geht es am Sonntag um 16 Uhr in Osnabrück.

Im Hinspiel überzeugten die Innstädterinnen und gewannen am Ende deutlich mit 96:64 gegen den derzeit Tabellenvierten mit sechs Siegen aus zehn Spielen.

Wirklich verändert hat sich die Rollenverteilung bei Osnabrück in der kurzen Zeit nicht. Die wichtigsten Spielerinnen sind immernoch Sam Fuehring, Allazia Blockton, Jenny Strozyk und Kata Takács.

Und auch der Rest des Teams findet immer mehr seine Rollen und weiß, wann er wo gebraucht wird. Im Hinspiel in Wasserburg überzeugten vor allem die beiden jungen Deutschen Emma Eichmeyer und Frieda Bühner. Auch auf die Beiden gilt es, ein Auge zu behalten.

„Auch wenn wir in Wasserburg sehr deutlich gewonnen haben, dürfen wir das Spiel am Sonntag definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen – im Gegenteil. In Osnabrück zu spielen und Gast zu sein, ist keine leichte Aufgabe und die Gastgeberinnen werden sich für die deutliche Niederlage revanchieren wollen.

Lange Zeit, um uns auf Osnabrück vorzubereiten, blieb uns nicht. Und das Spiel gegen Hannover steckt dem Team auch noch in den Beinen. Da kommt es uns zu Gute, dass das Hinspiel noch nicht all zu lange her ist und wir somit die ein oder andere Sache noch im Hinterkopf gespeichert haben”, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Leichter wird es nach dem Wochenende auch nicht wirklich:

Denn nächsten Donnerstag, am 14. Januar, steht das Pokal-Viertelfinale als Nachhol-Partie in Bad Homburg an (wir berichteten).

Und bereits am Samstagabend, 16. Januar, geht es zuhause weiter gegen Marburg in der DBBL. Es geht also Schlag auf Schlag.

msch

Wie immer gibt es vom Spiel in Osnabrück einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden.




Ein Fehler, einer zu viel …

Ihr Rückstand beim morgigen Verfolger – am Samstagmittag um 12.45 Uhr – beträgt 1:13,4 min auf die heutige Sprint-Überfliegerin Tiril Eckhoff aus Norwegen: Franzi Preuß aus Albaching kam am Mittag als 14. und beste Deutsche ins Ziel. Ein Fehler leider beim allerletzten Schuss im Stehendanschlag war heute bereits einer zu viel. Denn die neue Strecke in Oberhof verlangte den Sportlerinnen viel ab, die meisten lagen am Ende fix und fertig im Zielraum. Franzi zwar nicht, aber auch ihr merkte man an, in dem tiefen Schnee war es schwer, läuferisch eine Top-Zeit zu bieten. Positiv: Franzi konnte sich heute im Gesamt-Weltcup trotzdem wieder auf den sechsten Platz vorarbeiten – noch vor der letztjährigen Gesamtsiegerin Doro Wierer aus Südtirol …

Anna Weidel aus Kiefersfelden kam als einzige deutsche Athletin schussstark mit Null-Fehlern durch – rangiert aber trotzdem für den morgigen Verfolger leider nur auf Rang 49 mit zweieinhalb Minuten Rückstand …

Der Biathlon-Weltcup in Oberhof:

Oberhof (GER)    
07.01. – 10.01. 08.01. (14:15h) Sprint Männer
09.01. (12:45h) Verfolgung Frauen
09.01. (14:45h) Verfolgung Männer
10.01. (11:30h) Mixed-Staffel
10.01. (14:40h) Single-Mixed-Staffel
Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen

Foto: NordicFocus




Corona-Fälle im Biathlon

Vor dem am heutigen Freitagmittag beginnenden Weltcup in Oberhof (wir berichteten – Franzi Preuß aus Albaching geht mit der hohen Startnummer 72 heute um 12.06 Uhr ins Sprint-Rennen) gibt es im Biathlon-Tross vier weitere Coronafälle. Wie der Weltverband IBU mitteilt, wurden ein Athlet aus Tschechien sowie Betreuer aus Norwegen, Russland und Kasachstan vor dem Start der Wettkämpfe positiv auf das Virus getestet. Die betroffenen Personen wurden bereits von ihren Mannschaften isoliert und für zehn Tage in Quarantäne geschickt.

Im tschechischen Team muss neben dem Athleten noch ein weiterer Sportler für die Rennen in Oberhof passen. Er wurde von den lokalen Behörden als nähere Kontaktperson identifiziert und deshalb sogar für 14 Tage in Quarantäne geschickt.

Insgesamt führte die IBU im Saisonverlauf bislang 5.700 Tests durch, die 22 positive Resultate hervorbrachten.




Servus und mach’s guad, Svenni!

Die Wasserburger Basketball Damen konnten das neue Jahr mit einem Sieg beginnen. Gegen Hannover stand am Ende ein 84:71-Sieg – aber viel wichtiger war am gestrigen Mittwochnachmittag das, was abseits des Spielfeldes geschah. Svenni Brunckhorst (Foto) – Aushängeschild des Wasserburger und auch des deutschen Damen-Basketballs – hatte vorerst ihr letztes Heimspiel für den TSV …

Nach derzeitigem Stand geht es für sie jetzt dann los mit 3X3. Vor dem Spiel wurden Banner aufgehängt mit Worten wie Danke, Svenni und viel Erfolg bei 3X3.

Nach dem Spiel blieb auch Hannover noch im Kreis stehen und hörte zu, was Svennis Mitspielerinnen und Coaches zu sagen hatten.

Auch Finja Schaake, Spielerin von Hannover und Svennis Mitspielerin bei der Nationalmannschaft, widmete Svenni noch ein paar Worte. Und Wasserburgs Management, vertreten durch die Abteilungsleitung Paula Zaschka und Peter Meier, hatte noch ein kleines Geschenk für Svenni.

Nach dem Spiel saßen die Wasserburgerinnen noch – auf Abstand – beisammen und sprachen über Erinnerungen und die lustigsten Momente.

Svenni ist Wasserburgs Aushängeschild, wer von Basketball in Wasserburg spricht, muss sie erwähnen. Sie kam als kleines Mädchen an den Inn und war seither präsent, hat sich weiterentwickelt und ist ein großer Teil von Wasserburgs Erfolgsgeschichte. Sie wird uns hier sehr fehlen, aber sie muss ihren Traum von Olympia leben und da unterstützen wir sie alle –

da waren sich Spielerinnen, Coaches und Management einig.

In diesem Sinne: Svenni, viel Erfolg bei 3X3. Und vielleicht ja gibt’s sogar noch ein Spiel für Wasserburg Ende Januar … 

Zum Spiel gestern:

Man merkte, dass sich Hannover aus dem unteren Tabellenende der Liga viel vorgenommen hatte. Dementsprechend stark begannen sie und überraschten die Innstädterinnen. Diese brauchten lange, um ins Spiel zu finden. Erst am Ende des ersten Viertels konnten die Damen vom Inn erstmals mit 19:18 in Führung gehen.

Auch im zweiten Viertel änderte sich erstmal nichts und es ging weiter hin und her.

Mit einem knappen 40:38 für den Tabellenzweiten vom TSV ging es in die Kabine.

Die Ansage hier war klar: Es fehlt an Spannung, Intensität und Kommunikation, das muss besser werden.

Und endlich wachten die Wasserburgerinnen auf und fanden immer wieder Lücken in Hannovers Defense und verteidigten selbst deutlich besser. Nach 30 Minuten stand es nun 68:52. Noch einmal knapp wurde es beim 80:71 zwei Minuten vor Spielende. Aber hier behielten die Damen vom Inn einen kühlen Kopf und siegten schließlich mit 84:71.

Gegen Hannover spielten: Svenja Brunckhorst (11 Punkte, 3 Assists), Helena Eckerle (3 Punkte), Leonie Fiebich (12 Punkte, 8 Rebounds), Elisa Hebecker (2 Punkte), Laura Hebecker (8 Punkte), Kelly Moten (22 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists), Maggie Mulligan (18 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (7 Punkte).

msch

Foto: TSV Wasserburg




Franzi und Simon in Oberhof

Die Freude ist groß bei den heimischen Fans: Es geht weiter mit Biathlon – der Auftakt 2021 ist an diesem Wochenende! Mit diesen Beiden (Foto) – mehr dazu weiter unten im Text. Nebel, Nieselregen, bissal Restschnee: So kannten die Biathleten Oberhof während des Weltcups. Dieses Jahr ist alles anders. Die Fans fehlen zwar, dafür präsentiert sich die Wintersporthochburg in Thüringen ganz in wunderschönem Weiß. Die äußeren Bedingungen waren seit Jahren nicht so gut, um sich auf die am morgigen Freitag beginnenden Doppel-Weltcup-Wettkämpfe vorbereiten zu können. Der eigentliche Weltcup von Ruhpolding findet heuer wegen der reduzierten Reisen aufgrund der Pandemie auch in Oberhof statt. Spannung wartet – wenn auch wieder ohne Zuschauer. Für Franzi Preuß aus Albaching gibt’s morgen Mittag um 11.30 Uhr zum Auftakt von sechs Wettkämpfen an den kommenden zwei Wochenenden ein Sprint-Rennen …

Die deutschen Frauen werden neben der 26-Jährigen vom SC Haag noch mit Denise Herrmann, Maren Hammerschmidt, Janina Hettich, Vanessa Hinz und auch wieder mit Anna Weidel aus Kiefersfelden um Weltcup-Punkte kämpfen.

Franzi ist aktuell als beste deutsche Athletin von über 100 teilnehmenden Sportlerinnen aus aller Welt Gesamt-Weltcup-Siebte!

Was die Franzi ganz besonders freut: Ihrt Freund Simon Schempp, Ex-Weltmeister, ist in Oberhof erstmals in diesem Winter ins deutsche Biathlon-Team zurückgekehrt.

Der 32-Jährige wurde für die Rennen ab dem morgigen Freitag im Thüringer Wald nominiert und bekommt so doch noch seine Chance, sich für die WM im Februar in Slowenien zu qualifizieren. Die starke Leistung zusammen mit der Franzi zuletzt bei der Schalke-Ersatz-Challenge in Ruhpolding (wir berichteten) war ausschlaggebend.

Ob sie am Sonntag nun in Oberhof als Dream-Team für Deutschland auch zusammen in der Mixed-Staffel oder Single-Mixed antreten werden, ist offen …

Foto: NordicFocus

Der Biathlon-Weltcup in Oberhof:

Oberhof (GER) 08.01. (11:30h) Sprint Frauen
07.01. – 10.01. 08.01. (14:15h) Sprint Männer
09.01. (12:45h) Verfolgung Frauen
09.01. (14:45h) Verfolgung Männer
10.01. (11:30h) Mixed-Staffel
10.01. (14:40h) Single-Mixed-Staffel
Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen



Der Sport fehlt den Kindern so sehr

Der große Zuspruch der Vereine für die BFV-Entscheidung im Frühjahr 2020, die Saison 2019/20 nicht abzubrechen, sondern bis Sommer 2021 sportlich zu Ende bringen zu wollen, ist noch einmal gestiegen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Sportberatungs- und Sportmarktforschungsunternehmen SLC Management im Auftrag des Bayerischen Fußball-Verbandes durchgeführt hat. Wenn auch die Sorgen groß sind, dass der Sport und das Vereinsleben gerade den Kindern und Jugendlichen so sehr fehlt …

Hauptargument war es im Frühjahr, möglichst alle Entscheidungen über Auf- und Abstieg sportlich zu treffen und gleichzeitig bei einer möglichen erneuten und mittlerweile auch eingetretenen pandemiebedingten Aussetzung des Spielbetriebs nicht gleich zwei Spielzeiten zu gefährden und abbrechen zu müssen.

Der BFV war der einzige der 21 Landesverbände unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der sich für diesen Kurs entschieden hatte. Er nahm dafür auch die große Herausforderung in Kauf, gemeinsam Vereinsvertretern nicht nur alle Statuten an die Ausnahmesituation anzupassen, sondern auch alle komplexen Regelwerke zum Beispiel zu Vereinswechseln anzupassen, die Flexibilisierung des Spielbetriebs auszuarbeiten und einen bayernweit ausgespielten und ebenfalls flexibel durchführbaren Ligapokal-Wettbewerbs als attraktive Alternative für den Wegfall der regulären Spielzeit 2020/21 zu entwickeln.

Außerdem erhob der BFV konsequenterweise von seinen rund 4600 Mitgliedsvereinen auch keine Meldegebühren im Jahr 2020, was die Klubs alleine um rund eine Million Euro entlastete.

Aktuell ist wegen des zweiten bundesweiten Lockdowns kein Spielbetrieb möglich und noch ist nicht absehbar, wann der Wettkampfbetrieb 2021 wieder aufgenommen werden kann. Um die noch ausstehenden und vorrangigen Meisterschaftsspiele der Saison 2019/20 durchzuführen, wurde der Ligapokal-Wettbewerb bereits auf Basis der verschiedenen implementierten Szenarien und entsprechend der regionalen und lokalen Rahmenbedingungen angepasst.

93,3 Prozent der Teilnehmer stehen, so die jüngsten Umfrageergebnisse, auch hinter der bereits Anfang November 2020 getroffenen Entscheidung des BFV, vorzeitig in die Winterpause gegangen zu sein.

Existenzsorgen der Vereine geringer, aber vielfältige und große Herausforderungen

In der umfassenden Befragung nahmen die Vereinsfunktionäre auch zum Krisenmanagement des BFV und ihren größten Sorgen in der Pandemie Stellung. Massiven Zuspruch bekommt der Bayerische Fußball-Verband für seinen Einsatz gegenüber der Politik für eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs insbesondere für Kinder und Jugendliche, des regulären Spielbetriebs und sein Engagement, diese Anliegen im Sinne des gesamten Sports sportartenübergreifend vorzutragen. 91,6 Prozent finden die Entscheidung, sich für den gesamten Sport in Bayern einzusetzen, richtig. 87,5 Prozent möchten, dass zumindest der Nachwuchs wieder schnellstmöglich in den Trainingsbetrieb einsteigen darf.

Präsent bleiben nach wie vor die Existenzsorgen der Vereinsfunktionäre. Die Quote stieg seit dem Frühjahr sogar von 13,5 auf jetzt 17,2 Prozent. Allerdings werden diese empfundenen Existenzsorgen nicht mehr ganz so dramatisch eingestuft wie das noch im Frühjahr der Fall gewesen ist: Seinerzeit gaben 21,7 Prozent an, dass ihre Existenzsorgen stark bzw. sehr stark sind. Im Dezember sind es „nur“ noch 10 Prozent, die die Existenz ihres Vereins als so stark gefährdet einschätzen. Größte „Sorgentreiber“ sind der Wegfall von Vereins-Veranstaltungen und -Festivitäten sowie deren Einnahmen sowie der Verlust von Kindern und Jugendlichen für den Vereinsfußball.

„Auf der eine Seite ist es natürlich sehr gut zu wissen, dass die getroffenen Entscheidungen von einer überragenden Mehrheit der Vereine mitgetragen und für richtig gehalten werden. Dass die Zustimmungswerte nochmals gestiegen sind, spricht in der weiterhin stark angespannten Situation für sich. Das lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken, denn allen Unkenrufen zum Trotz funktionieren Verband und Vereine ganz offensichtlich als ein wirklich starkes Team!

Allerdings zeigt die Umfrage auch: Der Weg, den wir gemeinsam gehen müssen, ist noch ein weiter und die Herausforderungen sind ebenso vielfältig wie groß. Aber über allem steht eben die Botschaft dieser Umfrageergebnisse:

Verband und Vereine stehen Seite an Seite, gehen gemeinsam durch diese Krise. Und deshalb werden wir diese Extremsituation auch bewältigen!“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch.

Die Ergebnisse der SLC-Umfrage: https://www.bfv.de/umfragen

Die wichtigsten Zahlen:

Die BFV-Entscheidung, die Saison nicht abzubrechen, ist richtig:
Frühjahr: 68,13 Prozent, Dezember: 76,8 Prozent

Die BFV-Entscheidung, vorzeitig in die Winterpause zu gehen, ist richtig: 93,3 Prozent

Der BFV soll sich sportartenübergreifend bei politischen Entscheidungsträgern einsetzen: 91,6 Prozent.

Größte Vereinssorgen (sportlicher Bereich):

(Wiederaufnahme) Trainingsbetrieb:

Frühjahr: 72,3 Prozent, Dezember: 83,8 Prozent

Zeitpunkt Fortführung des Spielbetriebs:

Frühjahr: 84,3 Prozent, Dezember: 80 Prozent
keine Sorgen: Frühjahr: 5,5 Prozent, Dezember: 7,8 Prozent

Größte Vereinssorgen (wirtschaftlicher Bereich):

Wegfall Veranstaltungen und Einnahmen: Frühjahr: 82,1 Prozent, Dezember: 87,4 Prozent
Fehlende Einnahmen Tickets: Frühjahr: 36,1 Prozent, Dezember: 70,1 Prozent

keine Sorgen: Frühjahr: 7,1 Prozent, Dezember: 3,9 Prozent

Größte Vereinssorgen (organisatorischer Bereich):

Verlust von Kindern und Jugendlichen: Dezember: 79,4 Prozent

Abhaltung von Mitgliederversammlungen: Frühjahr: 54,1 Prozent, Dezember: 65,4 Prozent

keine Sorgen: Frühjahr: 9,3 Prozent, Dezember: 2,8 Prozent




Neue Wege geht der ASV Rott

Die Sportszene im Altlandkreis wünscht sich nichts sehnlicher, als eine baldige Aufnahme des regulären Trainings- und Spielbetriebs für alle Sportarten! Ebenso ergeht es dem ASV Rott mit seinen Abteilungen! Die Vorstandschaft schreibt: „Leider hat Corona auch unserer Jahreshauptversammlung ja einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher haben wir uns gedacht, alle Interessierten nun am kommenden Freitag, 8. Januar 2021, ab 19.30 Uhr per Livestream über das vergangene Sportjahr zu berichten …

Wir hoffen, euch über diesen Weg ein wenig Einblick über das so scheinbar stille Sportjahr 2020 geben zu können …”

Unser Foto zeigt ASV Vorstand Hans Lanzinger jun.

 

Den Livestream kann man am Freitag über folgenden Link empfangen:

 

Fotos: ASV Rott

 

 

 

 




Warnung vor dünnem Eis!

Die Polizei weist dringend darauf hin, dass bei den aktuellen Temperaturen keineswegs von einer sicheren Dicke der Eisschicht auf Gewässern ausgegangen werden könne! Das Betreten erfolge bei frei zugänglichen Gewässern auf eigene Gefahr und berge ein nicht abzuschätzendes Risiko. Gestern musste eine Streifenbesatzung der Polizei zum Beispiel mehrere Schlittschuhläufer auf der leicht zugefrorenen Berger Lacke bei Steinhöring im Nachbar-Landkreis Ebersberg per Lautsprecher-Durchsage vom Eis holen …

Da die Temperaturen zu diesem Zeitpunkt erst seit wenigen Tagen dauerhaft unter dem Gefrierpunkt lagen und im Randbereich zwei Löcher in der Eisdecke zu erkennen waren, wurden die anwesenden Personen von den Beamten zum Verlassen der Eisfläche aufgefordert.

 

 




Es geht nun Schlag auf Schlag

Nach der Verschiebung des Pokalspiels gegen Bad Homburg auf die nächste Woche (wir berichteten), geht es für die Basketball-Damen in Wasserburg am morgigen Feiertags-Mittwoch um 15 Uhr nun zu Hause weiter in der Bundesliga – gegen Hannover! Ein anstrengender Januar steht bevor. Es geht nämlich ab sofort erneut Schlag auf Schlag.

Über den gesamten Januar steht dem Parsons-Team alle drei bis vier Tage ein Spiel bevor. Ein Heimspiel gefolgt von einem Auswärtsspiel und umgekehrt …

Bei Hannover läuft es diese Saison noch nicht so wirklich rund. Erst zwei von neun Spiele konnten in der regulären Saison gewonnen werden und damit stehen die TKH-Damen auf Tabellenplatz neun. Wasserburg hingegen rangiert derzeit punktgleich mit Herne auf Platz zwei der höchsten deutschen Liga.

Erfolgreichste Punktesammlerin ist mit im Schnitt 16,1 Punkten Aliaksandra Tarasava, gefolgt von Teja Gorsic mit 12,6 Punkten und Hannah Brown mit 10,0 Punkten. Gleichzeitig sind Gorsic mit 7,0 und Brown mit 6,2 Rebounds pro Partie auch hier an der Spitze. Unterstützt werden die beiden hier noch von Tessa Stammberger mit im Schnitt 6,7 Abprallern.

Auch wenn Hannover derzeit auf Platz neun steht, sind sie nicht zu unterschätzen – im Gegenteil. Sie brauchen nun jeden Sieg, haben gegen uns nichts zu verlieren und können somit befreit aufspielen.

Wir hatten nun wegen der Pokalspiel-Verlegung etwas länger Zeit, um uns auf Hannover vorzubereiten und an die über weite Strecken sehr guten Leistungen gegen Osnabrück anknüpfen zu können”, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Die Innstädterinnen sind also bereit für Hannover am morgigen Mittwoch und wollen mit einem Sieg in das neue Basketball-Jahr 2021 starten. Um 15 Uhr ist der Sprungball in der BADRIA-Halle – auch im neuen Jahr leider weiter ohne Zuschauer.

Wie immer gibt es zum Spiel einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden

msch




Der Basketball ruhte gestern

Das Viertelfinal-Pokalspiel der Wasserburger Basketball-Damen fand am gestrigen Sonntag NICHT statt: Die Falken Bad Homburg haben es auf nächste Woche Donnerstag, 14. Januar, verlegt – um 18.30 Uhr im Primodeus Park. Ein großes Dankeschön ging an den TSV Wasserburg, der der Verlegung trotz eines engen Terminkalenders der TSV-Ladies zugestimmt hatte …

„Wir wollen das Spiel unbedingt spielen, der 3. Januar war für uns aber nicht machbar. Wir sind froh, dass die Verlegung geklappt hat,“ so Homburgs Coach Brown. Wasserburg sei für sie ein brutales Los.

Die zweite Bundesliga mit den Homburger Falken pausiert aktuell bis zum Montag wegen der Pandemie.

 

 

 




Sieg im letzten Spiel des Jahres

Die Wasserburger Basketball-Damen konnten im letzten Spiel des Jahres einen Sieg einfahren – wir berichteten bereits kurz. Gegen Osnabrück stand am Ende ein deutlicher 96:64-Sieg auf der Anzeigetafel. Zum Anfang gibt es noch eine weitere Information des TSV: Dem ein oder anderen mag es vielleicht schon aufgefallen sein, nun ist es auch offiziell: Alex Wittinger (23-kähriger Neuzugang aus Minnesota seit Oktober) ist auf eigenen Wunsch abgereist und befindet sich zuhause bei ihren Eltern. Das Team und das Management des TSV Wasserburg wünschten ihr alles Gute für die Zukunft. Für sie wurde Morgen Pullins (27) neuverpflichtet. Morgen kommt vom TK Hannover an den Inn …

Anders als gegen Keltern waren die Damen vom Inn diesesmal von Anfang an da und wach. Vier Minuten lang war es beim 7:8 für Osnabrück ein Spiel auf Augenhöhe und die beiden Teams punkteten im Wechsel. Doch dann legten die Gastgeberinnen los und hatten in den nächsten zwei Minuten einen 10:0-Lauf zum 17:8. Zum Ende des ersten Viertels konnte dieser Vorsprung nochmal auf 30:15 ausgebaut werden.

Und auch im zweiten Viertel behielten die Damen vom Inn weiterhin die Oberhand und waren vor allem Jenseits der Dreier-Linie erfolgreich. Am Ende des zweiten Viertels stand es schließlich 50:31 für Wasserburg.

Die Ansage in der Kabine war dennoch deutlich, denn Osnabrück würde so leicht nicht aufgeben und somit muss die Intensität weiter hochgehalten werden. Nach einer kurzen anfänglichen Schwächephase im dritten Viertel fingen sich die Gastgeberinnen schnell wieder und machten da weiter wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten. Zu Beginn des Schlussviertels stand es 72:50 für Wasserburg.

Auch im letzten Viertel hielten die Damen vom Inn die Intensität weiter hoch und legten noch einmal 24 Punkte zum von 96:64 Endstand drauf. In der zweiten Halbzeit war vor allem Anne Zipser immer wieder erfolgreich unter den Körben. Insgesamt punkteten fünf Spielerinnen zweistellig, allen voran Kelly Moten mit 25 Punkten.

„Wir waren diesesmal von Anfang an da und haben Osnabrück über weite Strecken des Spiels deutlich gemacht, dass es hier nichts zu holen gibt. In knapp zwei Wochen treffen wir schon wieder auf sie im Rückspiel, was jetzt nicht heißt, dass wir sie dort unterschätzen dürfen – im Gegenteil. Sie werden Revanche nehmen wollen und somit dürfen wir das Spiel da nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

SCHO

Foto Gabi Hörndl

Es spielten: Svenja Brunckhorst (16 Punkte), Helena Eckerle (7 Punkte), Leonie Fiebich (10 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists), Elisa Hebecker (2 Punkte), Laura Hebecker (8 Punkte), Kelly Moten (25 Punkte), Maggie Mulligan (14 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner, Manuela Scholzgart und Anne Zipser (14 Punkte).




Ein starker Auftritt am Abend

Was für ein schöner Abschluss dieses so ungewöhnlichen Sport-Jahres für die Basketball-Ladies aus Wasserburg: In der Bundesliga gelang ihnen gegen ihre Verfolgerinnen – die GiroLive Panthers aus Osnabrück –  in der BADRIA-Halle am gestrigen Abend ein starker Auftritt! Nach der zuletzt knappen Niederlage gegen Keltern (wir berichteten) kamen sie mit 96:64 allerbest zurück in die Erfolgsspur. Bedeutet wieder Rang zwei aktuell in der höchsten Liga Deutschlands – punktgleich mit Herne, das aber zwei Spiele mehr absolviert hat …

Der Spielbericht folgt.

Foto: TSV Wasserburg




Auf Augenhöhe

Es wird ein heißes Match am heutigen Abend in der Basketball-Bundesliga der Damen in Wasserburg: Die TSV-Ladies empfangen um 19.30 Uhr die GiroLive Panthers aus Osnabrück in der BADRIA-Halle und wollen nach der knappen Niederlage gegen Keltern (wir berichteten) wieder zurück in die Erfolgsspur.

Die Gäste konnten am vergangenen Wochende einen knappen Sieg gegen Freiburg einfahren und stehen damit derzeit auf dem vierten Tabellenplatz mit sechs Siegen aus neun Spielen. Damit sind sie punktgleich mit den Innstädterinnen, die derzeit auf dem dritten Tabellenplatz mit ebenfalls sechs Siegen aus sieben Spielen rangieren.

Es kommt also zu einem Duell auf Augenhöhe und somit vermutlich zu einem richtigen Showdown zum Ende des Jahres.

Erfolgreichste Werferin der Osnabrücker Basketball Damen ist Allazia Blockton mit 16,7 Punkten pro Partie, dicht gefolgt von Sam Fuehring mit durchschnittlich 16,1 Zählern. Letztere ist mit 10.3 Rebounds pro Spiel zudem mit Abstand beste Rebounderin der Panthers, gefolgt von Frieda Bühner mit 5,4 gesicherten Abprallern.

„Osnabrück ist sicherlich kein leichter Gegner und steht nicht umsonst knapp hinter uns. Wir müssen die kurze Zeit bis Mittwochabend nutzen und uns so gut wie möglich auf sie vorbereiten. 

Klar steckt uns das Spiel gegen Keltern noch in den Knochen, aber wir müssen die Niederlage abhacken und weitermachen. Wenn wir am Mittwoch 40 Minuten lang so spielen, wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Keltern gespielt haben, dann stehen die Chancen sehr gut, dass wir zum Abschluss des Jahres als Sieger vom Platz gehen können. Leicht wird dies aber sicherlich nicht werden!“

Das sagt Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons im Hinblick auf das Spiel.

Und eine wirkliche Pause gibt es auch nicht für die Innstädterinnen.

Denn nach dem Heimmatch gegen Osnabrück heute geht es bereits am kommenden Sonntag, 3. Januar, weiter mit dem Viertelfinale im DBBL-Pokal auswärts in Bad Homburg …

Wie immer gibt es zum heutigen Spiel, das weiterhin ohne Zuschauer stattfindet, einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball.

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de als PDF heruntergeladen werden.

msch




„Der Wind nicht auf meiner Seite”

Die Enttäuschung stand ihm gestern ins Gesicht geschrieben: Der junge Skispringer Constantin Schmid aus Oberaudorf im Landkreis hat beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee leider die Top 30 verpasst. Für den 21-Jährigen war hierfür auch der Wind mitverantwortlich: „Das war also der Start der Vierschanzentournee. Leider war der Wind heute nicht auf meiner Seite. Nächste Chance beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Zum Glück halten Karl Geiger und auch Markus Eisenbichler die deutsche Fahne hoch …”

Am 10. Dezember 2017 gelang Schmid in Titisee-Neustadt als frischgebackener 18-Jähriger erstmals der Sprung in die Punkteränge im Weltcup. Als Achter sicherte er sich zudem seine erste Top-Ten-Platzierung.

Die Vierschanzentournee 2017/18 begann er vor drei Jahren als 18-jähriger Youngster mit einem 28. Platz in Oberstdorf, nachdem er im ersten Durchgang überraschend den früheren Tourneesieger Peter Prevc ausgeschaltet hatte. Auch in den folgenden drei Springen der Tournee kam er jeweils in die Punkteränge und wurde so 18. der Gesamtwertung.

Bei den anschließenden Junioren-Weltmeisterschaften 2018 im schweizerischen Kandersteg wurde er im Mannschaftswettbewerb mit Philipp Raimund, Justin Lisso und Cedrik Weigel Junioren-Weltmeister. Im Einzelwettbewerb und Mixed-Teamwettkampf (mit Luisa Görlich, Justin Lisso und Gianina Ernst) wurde er jeweils Vize-Weltmeister.

Auch 2019 nahm er an den Junioren-Weltmeisterschaften teil, die diesmal im finnischen Lahti durchgeführt wurden. Dabei konnte er den Mannschaftstitel (nunmehr mit Luca Roth, Kilian Märkl und erneut Philipp Raimund) verteidigen.

Im Mixed-Teamwettkampf erreichte er mit Agnes Reisch, Luca Roth und Selina Freitag die Bronzemedaille, während er im Einzelwettbewerb eine Medaille um nur 0,6 Punkte hinter dem Kasachen Sergei Tkatschenko verpasste.

Heuer am 22. Februar 2020 erreichte Constantin mit Platz drei auf der Normalschanze in Râșnov seinen ersten Podestplatz und sein bis dahin bestes Weltcupergebnis im Einzel. Am 6. März 2020 gewann Schmid mit dem Prolog am Holmenkollen in Oslo das Auftaktspringen der Raw Air 2020 und damit auch den ersten Qualifikationssieg seiner Karriere …

Foto: NordicFocus




„Mia taugt’s gerade so richtig”

Nicht nur ganz Sport-Kiefersfelden im Landkreis jubelte gestern: „Ihr” Romed Baumann landete beim Super-G im italienischen Bormio auf Rang sieben! Nach bester, erster Zwischenzeit war der 34-Jährige in die Top Ten gefahren und bester Deutscher. In einem Super-G war ihm das zuletzt im Februar 2016 gelungen – also vor fast fünf Jahren! Da noch als Österreicher. Der Liebe wegen wurde er 2019 ein Kiefersfeldener. „Mia taugt’s gerade so richtig”, freute sich Romed im ZDF-Interview über seinen erneut starken Auftritt gestern …

Mit seinem Super-G-Ergebnis unterstrich Baumann seine starke Form, die ihn schon zuletzt bei den Abfahrten in Val d’Isère und Gröden unter die ersten Zehn geführt hatte.

Romed Baumann – Mitte Januar wird er 35 Jahre alt – ist ein gebürtiger Tiroler. Er startet in allen Disziplinen.

Er erzielte seine besten Weltcup-Ergebnisse zunächst in der Kombination und im Riesenslalom und ist seit der Saison 2010/11 besonders in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G erfolgreich. Zuletzt gab’s einen achten Platz in der Abfahrt und die WM-Quali obendrauf.

Bei Weltmeisterschaften gewann er 2011 in Garmisch-Partenkirchen die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb sowie 2013 in Schladming die Bronzemedaille in der Super-Kombination. Als Österreicher …

Erst seit der vergangenen Saison 2019/20 startet Romed Baumann für Deutschland – genauer gesagt für seinen Club Kiefersfelden – der Liebe wegen! Nach seiner Heirat im April 2019 hatte er die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen …

Foto: privat




Sieg Nummer elf

Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel in der Eishockey-Oberliga Süd gegen den EV Füssen am gestrigen Montagabend mit 5:2 für sich entschieden. Gegen den taktisch und läuferisch sehr stark auftretenden Gegner aus dem Allgäu mussten die Grün-Weißen zunächst einem sehr frühen Gegentreffer hinterherlaufen, konnten die Partie aber noch vor der ersten Pause drehen. Und morgen geht’s schon weiter im Liga-Betrieb. Der Spielbericht zu gestern …

Einem schwachen zweiten folgte ein souveränes letztes Drittel, so dass die Starbulls ihr Punktekonto um drei weitere auf nunmehr 36 Zähler emporschrauben konnten. Weiter geht es für die Rosenheimer Eishockeyspieler nun mit einem kurzfristig zu Stande gekommenen „Spieldoppelpack“ gegen den EC Peiting. Am Silvestervorabend treffen die Grün-Weißen zunächst auswärts und vier Tage später dann im heimischen ROFA-Stadion auf die Rot-Blauen aus dem Pfaffenwinkel.

Bei den Starbulls fehlten gegen den EV Füssen wie zuletzt schon Kevin Slezak, Enrico Henriquez-Morales, Dennis Schütt und Philipp Lode und zusätzlich auch Benedikt Dietrich. Letzterer muss wegen einer Unterkörperverletzung vier bis sechs Wochen aussetzen. Wieder mit dabei war dagegen Kilian Steinmann, und für die Defensive stand Ingolstadts Förderlizenzspieler Garret Pruden zur Verfügung, der an der Seite von Tobias Draxinger verteidigte.

Das Rosenheimer Tor hütetet Jonas Stettmer – und der wurde bereits nach 57 Sekunden eiskalt erwischt. Füssens Marc Besl schnappte sich in der neutralen Zone die Scheibe, drang ins Rosenheimer Drittel ein, zog ohne lange zu fackeln aus dem linken Bullykreis ab und die Scheibe zischte ins rechte obere Toreck – 0:1 (1.). Die Starbulls waren um den schnellen Ausgleich bemüht. Timo Bakos blieb bei einem Bauentrick am gut reagierenden Gästetorwart Maximilian Meier hängen (2.), Dominik Daxlberger schoss aus bester Position dem Keeper auf die Brust (5.) und Simon Heidenreich ließ binnen weniger Sekunden gleich zwei Einschussmöglichkeiten erster Güte liegen (7.).

Danach mussten sich die Starbulls das erste, aber auch einzige Mal an diesem Abend in Unterzahl gegen das mit Abstand beste Powerplayteam der Liga beweisen. Gefahr für das Rosenheimer Tor bestand dabei kaum, aber die Starbulls brauchten danach sehr lange, um ihrerseits wieder Druck zu entfachen.

Das erste Rosenheimer Powerplay der Partie führte schließlich zum Ausgleichstreffer. Über Curtis Leinweber und Kyle Gibbons kam die Scheibe in den Slot und Simon Heidenreich schaufelte sie per Direktabnahme aus wenigen Metern hoch ins linke Eck (17.). Und nachdem der insgesamt stark spielende Gästekeeper einen Schuss von Florian Krumpe nicht festhalten konnte staubte Maximilian Vollmayer per Rückhand zum 2:1 ab (19.); Dominik Daxlberger hatte vehement nachgesetzt und sich damit den Scorerpunkt redlich verdient.

Ins zweite Drittel starteten die Gäste erneut druckvoll. Starbulls-Keeper Stettmer reagierte klasse bei einem gefährlich abgefälschten Schuss von Nicolas Jentsch (23.) und gegen den aus kürzester Distanz abschließenden David Diebolder (24.). Als Marc Sill den Pfosten traf (27.) hatten die Starbulls zunächst Glück – um zwei Minuten später aber gütige Mithilfe beim verdienten Füssener Ausgleichstreffer zu leisten: Nikita Naumann konnte sich in Ruhe am Rosenheimer Torraum positionieren, wurde von Lubos Velebny „mit Ansage“ bedient und durfte völlig unbehelligt einschieben – 2:2 (29.).

„Ich weiß nicht, ob Füssen im zweiten Drittel so gut oder wir so schlecht waren“, sagte Starbulls-Coach John Sicinski nach der Partie. Auch die Überzahl-Performance gefiel dem Rosenheimer Headcoach („wir haben viel zu wenig geschossen“) im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt nicht. Zwar hatten Heidenreich (31.), Alexander Höller und Michael Baindl (32.) große Chancen, doch der Ertrag blieb aus.

Vor allem, als die Grün-Weißen über eine Minute lang zwei Spieler mehr auf dem Eis hatten, waren Art und Zeitpunkt der Abschlüsse nicht sinnvoll gewählt. Der erneute Rosenheimer Führungstreffer fiel eher zufällig und glücklich, als die Gäste wieder komplett waren. Dominik Kolb zog von der blauen Linie ab und Gästestürmer Naumann, fünf Minuten zuvor noch Torschütze zum 2:2, fälschte die Scheibe unhaltbar für seinen eigenen Torwart zum 3:2 ab (34.).

Bei einem weiteren Überzahlspiel in der Drittelschlussphase brachten die Gastgeber überhaupt keinen einzigen gefährlichen Abschluss zu Stande, während Füssen gleich dreimal die Chance zum 3:3 per Shorthander hatte.

Stolz war John Sicinski schließlich aber auf den Auftritt seiner Mannschaft im letzten Drittel: „Da haben wir clever und souverän gespielt und nur eine einzige gefährliche Konterchance zugelassen“.

Diese ließ Besl in der 47. Spielminute ungenutzt – und eine halbe Minute später erhöhten die Starbulls bei einem schnellen Gegenangriff auf 4:2. Michael Baindl legte ab und Tobias Draxinger traf per Flachschuss aus der Halbdistanz durch die „Hosenträger“ von Gästekeeper Meier (48.). Zwei weitere Rosenheimer Überzahlspiele blieben ohne Ertrag. 20 Sekunden vor der Schlusssirene traf Daxlberger ins zu diesem Zeitpunkt schon seit über zwei Minuten verwaiste Füssener Tor noch zum 5:2-Endstand.

Das nächste Spiel bestreiten die Starbulls am Mittwoch – jedoch nicht wie ursprünglich geplant in Regensburg, da die gastgebenden Eisbären eine Absetzung und spätere Neuterminierung der Partie erwirkten. Kurzfristig wurde für den Silvestervorabend deshalb eine Rosenheimer Auswärtspartie beim EC Peiting festgezurrt, die im ursprünglichen Saisonspielplan am 27. November angesetzt war. Für dieses Spiel steht Trainer John Sicinski („in Peiting müssen wir eine bessere Leistung abliefern, um Punkte mitzunehmen“) voraussichtlich der identische Kader zur Verfügung, wie gegen den EV Füssen – auch Förderlizenzspieler Pruden.

Im ersten Spiel nach dem Jahreswechsel treffen die Grün-Weißen dann am Sonntag, 3. Januar, auf heimischem Eis erneut auf den EC Peiting.

Beide Partien – am Mittwoch in Peiting um 19.30 Uhr und am Sonntag im ROFA-Stadion um 17 Uhr – werden live und kommentiert via Internet übertragen (www.sprade.tv).

Foto: Ludwig Schirmer

Tabelle: Starbulls




Platz zwei und a Busserl für Simon!

Subba, Simon, subba! Das sagte die 26-jährige Top-Biathletin aus Albaching im Zielraum stolz. Franzi Preuß und Simon Schempp freuten sich am gestrigen Abend sehr, dass ihnen so ein schöner Erfolg bei der World Team Challenge in Ruhpolding gelungen war. Als Team Deutschland II musste sich das Biathlon-Paar lediglich den Russen Jewgenija Pawlowa und Matwej Elisejew geschlagen geben.
Am Ende fehlten 7,1 Sekunden zum ersten gemeinsamen Sieg bei dem Einladungsrennen. Aber auch Rang zwei machte die Beiden sichtlich glücklich. War es doch für Ex-Weltmeister Simon viel mehr – nämlich ein gelungenes Comeback unter den Weltcup-Teilnehmern und eine Empfehlung seinerseits für Selbigen.

Rang drei holten Denise Herrmann und Benedikt Doll als Team Deutschland I, weil der Benni im Schlussspurt den Italiener Lukas Hofer – nach Fotofinish – noch um 0,1 Sekunden hinter sich ließ.

„Es war ein Wettkampf, der unheimlich Spaß gemacht hat. Dass es gerade beim letzten Schießen, bei dem es auf die Nerven ankommt, so gut funktioniert hat, hat mich extrem glücklich gemacht”, sagte der 32-Jährige gestern Abend nach dem abschließenden Verfolgungsrennen im ZDF-Interview. Auch im ersten Teil, dem Massenstart, hatte Schempp 18 seiner 20 Schuss abgeräumt und damit Rang zwei sicher ins Ziel gebracht – obwohl er recht aufgeregt in den Wettkampf gegangen sei. „Es freut mich sehr, dass Simon es so gut zusammengebracht hat”, freute sich die Franzi mit ihm …

Erstmals seit 2001 fand das Event, das sonst in der Schalker Fußball-Arena teils mehr als 40.000 Zuschauer anlockt, in Ruhpolding statt. So kam Ruhpolding doch noch zu Biathlon-Wettkämpfen, wegen Corona findet nämlich im Januar in der Chiemgau-Arena kein Weltcup statt. Stattdessen wird eine Doppel-Veranstaltung in Oberhof ausgetragen.

„Ruhpolding hat dieses Jahr leider keinen Weltcup, deswegen ist es umso cooler, dass es doch noch einen Wettkampf hier gibt”, so die Franzi.

Im Weltcup geht’s ab der kommenden Woche wieder weiter: Ab dem Donnerstag, 7. Januar, in Oberhof … vielleicht ja nun mit einem Weltcup-Comeback für Simon Schempp!

Foto: privat

 




Rennmütze und Autogramm zu gewinnen

Zur „World Team Challenge“ in Ruhpolding, die heute wegen Corona nicht wie gewohnt im Fußballstadion auf Schalke möglich ist, sondern in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding stattfindet, treten für Deutschland Franzi Preuß und Simon Schempp an (wir berichteten bereits). Dazu verlost Huber & Sohn – Sponsor von Franzi Preuß – eine Franzi-Rennmütze und eine original Autogrammkarte. Und so nimmt man an der Verlosung teil …

Bis heute, Montag, 24 Uhr, eine Mail senden an:

verlosung@wasserburger-stimme.de

Stichwort:

Franzi

Vollständigen Namen und Wohnort nicht vergessen!

Der Gewinner wird per Mail informiert. Viel Glück!

 

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Es hat nicht sollen sein!

 

Es hat nicht sollen sein – die Wasserburger Basketball-Damen vom TSV Wasserburg haben am gestrigen Sonntag das Top-Spiel beim Tabellenführer Keltern knapp mit 74:79 verloren. Dabei waren sie zur Halbzeit sogar 34:53 zurückgelegen. Es ist die erste Niederlage in der Bundesliga der neuen Saison für die TSV-Damen …

Es war ein Wechselbad der Gefühle hüben wie drüben und Keltern setzte sich schließlich aufgrund der starken ersten Halbzeit gegen das bisher ungeschlagene Team aus Bayern durch.

Unser Spielbericht folgt …

Foto: Gabi Hörndl

 

 

 




Heute das Dream-Team in der Spur!

Wir haben es ja gehofft: Die Franzi und der Simon sind am heutigen Montagabend das Dream-Team in Ruhpolding – zumindest schon mal emotional! Bei der großen Biathlon World Team Challenge, die wegen Corona diesmal nicht im Fußballstadion auf Schalke möglich ist (wir berichteten). Mit der Chiemgau-Arena fanden die Organisatoren einen Ersatzort, in dem der beliebte Mixed-Wettbewerb in den 90er Jahren seinen Anfang genommen hatte. Zuschauer sind vor Ort leider ja keine erlaubt, dafür überträgt das ZDF am Abend live. Der Zeitplan und die Startliste der Teams …

Während Franzi Preuß aus Albaching in der neuen Saison im Weltcup für Klasse-Ergebnisse sorgen konnte (wir berichten laufend) und sich in Top-Form präsentierte, war ihr Freund Simon Schempp bislang das Sorgenkind. Knapp war er im direkten Vergleich mit Erik Lesser gescheitert und durfte bislang nicht am Weltcup teilnehmen. Es sind also für den Ex-Weltmeister Schempp die ersten Wettkämpfe in diesem Winter – wegen der Corona-Pandemie war der zweitklassige IBU-Cup für ihn bisher ausgefallen …

Gut gelaunt absolvierten Franzi und Simon nun aber am gestrigen Sonntag im verschneiten und sonnigen Ruhpolding ein letztes Training.

Heute Abend will das Biathlon-Paar in der Chiemgau Arena sein Bestes geben: Wir sind bereit – das schreibt die Franzi zuversichtlich …

Das Programm in Ruhpolding
Montag, 28. Dezember 2020:

17.50 – 19 Uhr
Massenstartrennen
19.20 – 20.15 Uhr
Verfolgungsrennen

Startliste der World Team Challenge 2020

Deutschland I
Denise Herrmann
Benedikt Doll

Deutschland II
Franzi Preuß
Simon Schempp

Italien
Dorothea Wierer
Lukas Hofer

Tschechien
Marketa Davidova
Michal Krcmar

Österreich
Lisa Theresa Hauser
Julian Eberhard

Russland
Evgeniya Pavlova
Matvey Eliseev

Ukraine
Vita Semerenko
Dmytro Pidrushnyi

Schweden
Elisabeth Hoegberg
Torstein Stenersen

Schweiz
Lena Häcki
Sebastian Stalder

Belarus
Dzinara Alimbekava
Anton Smolski

Archivfoto: privat




Der Hit der Basketball-Bundesliga

Die Wasserburger Basketball-Damen halten die Fahne des Sports im Altlandkreis hoch: Als Profis der Bundesliga dürfen sie spielen – und zwar wieder am morgigen Sonntag! Ein Hit ohne Live-Zuschauer wartet: Das Spitzenduell der höchsten deutschen Liga! Die Wasserburger Basketball-Damen reisen als Tabellenzweiter zum Tabellenführer Keltern. Sprungball ist dort um 16 Uhr.

Keltern musste in der laufenden Saison bereits ziemlich früh eine Niederlage hinnehmen, ist seitdem aber wieder auf Erfolgskurs und steht somit mit sieben Siegen aus acht Spielen auf Platz eins der Tabelle. Wasserburg dagegen ist weiterhin ungeschlagen, haben aber erst sechs Spiele absolviert und stehen deshalb auf Platz zwei.

Erfolgreichste Werferin mit 12,9 Punkten im Schnitt ist die Ex-Wasserburgerin Krystal Vaughn – der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an ihre Zeit in Wasserburg – gefolgt von Andrijana Cvitkovic mit 10,9 Zählern und Emmanuella Mayombo mit knapp 10,0 Punkten pro Partie. Cvitkovic ist mit durchschnittlich sieben Rebounds beste Rebounderin der Sterne, ihr folgt mit 4,6 Rebounds Mailis Pokk – ebenfalls eine ehemalige Wasserburg-Spielerin.

Das Spiel am Sonntag wird definitiv kein leichtes Spiel. Keltern steht nicht umsonst oben in der Tabelle. Aber ich denke auch, dass wir durchaus eine Chance gegen Keltern haben, denn auch wir sind nicht umsonst ungeschlagen.

Wir müssen von Anfang an wach sein und fokussiert ins Spiel gehen und dürfen uns keine leichtsinnigen Fehler erlauben.

Hinzu kommt, dass wir am Mittwoch kein Spiel hatten, da dieses kurzfristig abgesagt werden musste wegen eines Corona-Verdachtsfalls in Nördlingen (Anm.d.Red. – wir berichteten), Keltern konnte sein Spiel spielen.

Das kann sowohl ein Vorteil, als auch ein Nachteil für uns sein. Schließlich hatten wir ein Spiel weniger in den englischen Wochen und somit etwas mehr Zeit für Regeneration, dafür ist Keltern im Spielrhythmus geblieben.

Wir werden am Sonntag sehen, was besser war,

so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Am Sonntag entscheidet sich also, wer das – nach derzeitigen Stand – bessere Team von Beiden in der Liga aktuell ist.

Wie immer gibt es auf www.sporttotal.tv/basketball einen Live-Stream zum Spiel.

Der WaBaKu kann auf www.basketball-wasserburg.de im PDF heruntergeladen werden.

msch

Foto: Gabi Hörndl




Leider eine Spielabsage heute

Nun ist es auch offiziell: Wie der TSV Wasserburg meldet, muss leider das für den heutigen Mittwochnachmittag in der Badria-Halle angesetzte Basketball-Bundesliga-Spiel der Damen gegen Nördlingen (wir berichteten) abgesagt werden. Im Gäste-Team gibt es einen aktuellen Corona-Fall. Wann die Partie nachgeholt wird, ist noch offen. Derweil senden die Wasserburger Ladies liebe Weihnachtsgrüße an ihre Fans mit diesem Foto – und mit diesem Text …

Kurz vor Weihnachten werden viele Weihnachtswünsche mit ganz unterschiedlichen Jahresrückblicken versandt.

Für jeden von uns war es ein ganz besonderes Jahr. Die Pandemie hatte uns seit März mehr oder weniger im Griff. Jede/r kann dazu seine ganz eigene Geschichte erzählen.

Was hat uns in diesem Jahr am meisten bewegt?

➢  Der ganze Jugendbereich wurde geschlossen.

➢  Es wurden Spiele abgesagt.

➢  Es gibt keine Zuschauer in der Halle.

Es waren immer wieder die kleinen und großen Gesten untereinander, die uns tief berührten und die uns gemeinsam durch die Krise geholfen haben.

Ein besseres Mit- und Füreinander kann es für uns in diesen Zeiten nicht geben. Das Verständnis und die Solidarität waren überall spürbar. Diese Zeit hat uns sehr geprägt.

Wir wünschen EUCH und EUREN Familien

ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Auch wenn wir in diesem Jahr nicht mit all unseren Lieben gemeinsam feiern können, legen wir EUCH gerne folgendes Zitat ans Herz:

„Lasst uns Lichter anzünden, statt über die Dunkelheit zu klagen!“

(Konfuzius)

Für das neue Jahr haben wir den Wunsch, dass ALLE gesund bleiben und dass es bald wieder die Möglichkeit gibt, unsere Lieben uneingeschränkt zu treffen, Gemeinsamkeiten zu erleben und ein Stück weit in die Normalität zurück zu kehren.

Im Namen des ganzen Teams

die Abteilungsleitung

Paula Zaschka

Peter Maier

vom TSV 1880 Wasserburg/Basketball.

 

 




Letztes Spiel vor Weihnachten

Und weiter geht es mit den Englischen Wochen für die Basketball-Damen in Wasserburg. Lediglich zwei Tage für die Vorbereitung auf den nächsten Gegner blieben ihnen, ehe sie am morgigen Mittwochnachmittag zu ungewohnter Zeit um 15 Uhr die XCYDE Angels aus Nördlingen in der Badria-Halle empfangen.

Nördlingen steht derzeit auf dem fünften Tabellenplatz mit vier Siegen aus sieben Spielen. Vergangenes Wochenende konnten die Angels einen knappen zwei-Punkte-Sieg gegen Marburg einfahren und stehen damit punktgleich mit Freiburg in der Tabelle.

Erfolgreichste Punktesammlerin bei den Angels ist Anneke Schlüter mit im Schnitt 16,5 Punkten pro Partie, gefolgt von Magaly Meynadier und Respect Leaphart mit jeweils knapp zehn Zählern pro Spiel. Beste Rebounderin der Nördlingerinnen ist mit Abstand Victoria Waldner mit im Schnitt 8,1 gesicherten Abprallern pro Partie.

Die Wasserburgerinnen machten es im Vergleich zu Nördlingen schon etwas deutlicher am Wochenende und zeigten Halle, dass es in Wasserburg nichts zu holen gibt und gewannen am Ende mit 20 Punkten Differenz. Dass es so leicht gegen Nördlingen sein wird bezweifelt Trainerin Sidney Parsons.

„Nördlingen hat zwar innerhalb kürzester Zeit zwei Spielerinnen verloren, hat aber einen Weg gefunden, dies zu kompensieren. Auch die auf den Verlust der ersten Spielerin erfolgte Neuverpflichtung hat sich mittlerweile gut ins Team eingefunden, leicht wird das also nicht am Mittwoch”, so Parsons. „Diese zwei Wochen haben schon etwas von einem Play-off-Rhythmus, nur, dass es ständig ein neuer Gegner ist, auf den man sich immer wieder neu vorbereiten muss, aber dafür meist nur zwei bis drei Tage Zeit hat.”

Das letzte Spiel vor Weihnachten steht also an. Sonst gab es dann immer eine kleine Pause – dieses Jahr gibt es sie nicht wirklich. Denn schon am 27. Dezember geht es dann zum Hit gegen Keltern – in Keltern.

Doch nun steht erstmal die Partie am Mittwoch an, weiterhin leider ohne Zuschauer. Die Damen vom Inn wollen trotz kurzer Vorbereitung fokussiert ins Spiel gehen und auch den Damen aus Nördlingen zeigen, dass aus Wasserburg nicht so leicht Punkte zu entführen sind. So ein Sieg – und damit weiterhin ungeschlagen zu bleiben – wäre schon eine tolle Sache als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.

Auf geht’s, Wasserburg!

msch

Foto: Gabi Hörndl

 




Herzlichen Glückwunsch, Sidney!

Psychologie, Medizin, Leichtathletik, Umgang mit Medien. Was sich liest wie ein für jedermann sinnvolles Studium Generale sind Lehrgangsinhalte zur Erlangung der Trainer A-Lizenz für Basketballtrainer beim Deutschen Basketballbund. Die Bundesliga-Trainerin der Damen des TSV Wasserburg und Co-Nationaltrainerin der Damen-Nationalmannschaft, Sidney Parsons, hat diesen Lehrgang mit ihrer Abschlussprüfung mit Auszeichnung abgeschlossen. Das meldet der TSV am heutigen Montagnachmittag. Es war ein anstrengender Weg bis zu diesem Finale …

Zugangsvoraussetzung ist in der Regel die gesamte Kaskade von D- über C- und B-Lizenz. Aufgrund ihrer sechs Jahre Profierfahrung, unter anderem in der WNBL in Australien, wurde Parsons eine Sonderzulassung zugestanden. 2019 erwarb sie zudem die B-Lizenz als Basketballtrainerin, über die C-Trainerlizenz verfügte sie bereits. Und nun die A-Lizenz.

Der eigentliche Lehrgang in der Sportschule Steinbach im Baden-Badener Rebland erstreckt sich über neun Tage. Täglich ab 8:30 Uhr werden für drei bis vier Stunden neben anderen Fächern Psychologie, Medizin, Taktik, Coachen und Umgang mit Medien, z.B. Führen von Interviews, unterrichtet; und das natürlich auf Deutsch.

Unterhält man sich mit der Amerikanerin aus Arizona mit familiären Wurzeln in Bayern, scheint das nicht unbedingt problematisch zu sein. Die Power Point Präsentation über ein Baketballthema, die sie vor der Klasse halten musste, habe sie auch noch direkt auf Deutsch zusammengestellt. Aber das 25 seitenstarke „Buch“, wie sie sagt, in dem sie ihre Spielphilosophie beschreiben musste und warum sie überhaupt coachen möchte, hätte sie dann doch erst auf Englisch formuliert. Die Übersetzung auf Deutsch sei jedoch „gar nicht so einfach gewesen, „weil bei einer Übersetzung schnell die eigentliche Intention verloren ginge“, so Parsons.

Das 450-seitige Handbuch zum Lehrgang hat sie aber auf jeden Fall vollständig gelesen.

Doch damit nicht genug: Um zu den Prüfungen überhaupt zugelassen zu werden, musste Parsons bei zehn Trainern, die über eine A-Lizenz verfügen, hospitieren und Probetrainings absolvieren. Und das innerhalb von maximal zwei Jahren! Dies tat sie dann auch im Corona-Jahr 2020 über ganz Deutschland verteilt, unter anderem auch beim Trainer der Deutschen Herren Basketball Nationalmannschaft Henrik Rödl.

Bedenkt man den Zeitaufwand des Lehrgangs und Parsons Funktionen als Co-Nationaltrainerin, A-Kader Nationaltrainerin der U20-Damen und Bundesligatrainerin der Basketballdamen des TSV Wasserburg, sei ihr die Corona bedingte, deutlich verringerte Termindichte dabei sehr entgegengekommen.

Die Prüfung in Heidelberg bestand dann, wie kann es anders sein, aus einer praktischen und einer theoretischen Prüfung. Zwei Trainingseinheiten zu je 15 Minuten mit einer kurzen Vorbereitungszeit musste sie abhalten, wobei ihre Taktik zu zwei Themen erkennbar sein musste. Üblicherweise werden einem dafür Spielerinnen zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Corona-Hygieneregeln allerdings waren die Prüflinge gleichzeitig füreinander Trainer und Spieler. „Das war doppelt anstrengend“, wie Parsons nebenbei erwähnt.

Drei Prüfer befragten sie schließlich in der theoretischen Prüfung zu Pick-and-Roll-Defence, Lösen von Spielsituationen, was Adenosintriphosphat sei und natürlich wieder zu Psychologie und Krafttraining.

Normalerweise wird einem nur gesagt, „ob man bestanden hat oder nicht“, so Parsons. Ihr jedoch hätte man vorsichtig angedeutet, dass es sein könne, dass sie für ihren Abschluss besonders geehrt werden könnte. Und so geschah es auch: Ehrung für die bestandene A-Trainer-Lizenz mit Auszeichnung!

Von Seiten der DBBL, des Verbandes der Damen Basketball Bundesliga, ist angedacht, ab 2021 oder 2022 diese Ausbildung für Bundesligatrainer verpflichtend zu machen …

Bleibt nur noch eins hinzuzufügen: Herzlichen Glückwunsch, Sidney Parsons!

mn

Foto Hörndl




Sechstes Spiel, sechster Sieg

Mit einem 76:56 haben die Wasserburger Basket-Ladies (graues Shirt) gestern die Gäste aus Halle wieder nach Hause geschickt – und sie durch die Niederlage auf den letzten Tabellenplatz abrutschen lassen. Der TSV dagegen rangiert mit seinem sechsten Erfolg im sechsten Liga-Match weiter auf Rang zwei. Der Spielbericht …

Anders als sonst legten die Innstädterinnen dieses mal los wie die Feuerwehr. Ein 12:3-Lauf für die Gastgeber zwang den Gästecoach Peter Kortmann schon früh zu einer Auszeit. Doch wirklich ändern sollte diese an dem Spielgeschehen nichts. Die Wasserburgerinnen machten nach der Auszeit weiter, wo sie aufgehört hatten. Am Ende des ersten Viertels stand es 24:10 für die Gastgeber.

Und auch im zweiten Viertel änderte sich nichts. Lediglich zwölf Punkte erlaubten sie den Gästen aus Halle und legten selber nochmal 22 Punkte nach. Immer wieder fanden vor allem Kelly Moten, Laura Hebecker und Leonie Fiebich die Lücken in Halles Defense und nutzen diese aus. Zur Halbzeit stand es somit 46:22.

Nach dem Seitenwechsel spielten die beiden Teams etwas mehr auf Augenhöhe. Halle fand Stück für Stück besser ins Spiel und fanden nun ihrerseits Lücken in der Defense in Wasserburg. Zu Beginn des letzten Viertels stand es dennoch noch 62:39 für die Damen vom Inn.

Auch wenn Halle immer besser ins Spiel kam, wirklich gefährlich wurden sie für die Innstädterinnen nicht mehr. Zu groß war der Abstand, den man sich in der ersten Halbzeit erarbeitet hat. Am Ende stand ein nie gefährdeter 76:56-Sieg der Wasserburger Basketball-Damen.

Wir waren heute von der ersten Minute an da und haben Halle gezeigt, dass es heute hier nichts zu holen gibt für sie. In der zweiten Halbzeit haben sich dann zwar immer wieder Fehler wie Unkonzentriertheiten eingeschlichen – aber alles in allem war es trotzdem ein sehr gutes Spiel von uns heute mit einer geschlossenen Teamleistung,

so Sidney Parsons nach dem Spiel.

Es spielten:

Svenja Brunckhorst (9 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists), Helena Eckerle (6 Punkte), Leonie Fiebich (16 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists), Elisa Hebecker (1 Punkt), Laura Hebecker (13 Punkte, 3 Rebounds), Kelly Moten (14 Punkte, 3 Assists), Maggie Mulligan (10 Punkte, 4 Rebounds), Sophie Perner (4 Punkte, 3 Rebounds), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (3 Punkte, 3 Rebounds).

Der stramme Zeitplan dieser Festtags-Woche:

Am Mittwochnachmittag um 15 Uhr geht’s gegen den Fünftplatzierten Nördlingen und am kommenden Sonntag steigt der Hit der Damen-Bundesliga – Keltern versus Wasserbvurg. Heißt der Erste gegen den Zweiten …

Foto: TSV Wasserburg




Und wieder die Top Ten!

Absolut spannend endete am heutigen Sonntag-Nachmittag der Biathlon-Weltcup in Hochfilzen mit dem Massenstart und mit Franzi Preuß aus Albaching (Foto)! Rasant fegte sie zum Abschluss des Jahres 2020 noch einmal über die Piste – bis zum 7. Januar ist nun eine Pause. Zuvor aber hielten die aktuell besten Biathlon-Sportlerinnen der Welt ihre Fans noch einmal gehörig in Atem an den TV-Geräten. Franzi startete als Sechste des Gesamt-Weltcups ins Rennen und schlug sich von Beginn an wacker. Leider musste sie nach dem ersten Liegendschießen eine Strafrunde absolvieren. Dann hielt Franzi bravourös beim zweiten Liegendschießen mit einer Null dagegen und vor allem den Anschluss an die Top Ten.

Beim ersten Stehendanschlg aber ließ die 26-Jährige vom SC Haag leider zwei Scheiben stehen, musste zweimal kreiseln und fiel zunächst aus den Top 15.

Aber nervenstark begann nun ihre Aufholjagd auf ein Neues: Franzi konnte zum Abschluss alles abräumen und ging als Zehnte aus dem letzten Schießen. Auf der Strecke fing sie dynamisch und absolut laufstark dann noch ihre Teamkollegin Janina Hettich ab und kam zeitgleich mit der Österreicherin Lisa Theresa Hauser als Achte über die Ziellinie. Die Fußspitze entschied am Ende und so wurde Franzi ganz knapp als Neunte gelistet.

Sie war insgesamt nur 12,6 Sekunden langsamer als Denise Herrmann auf Platz fünf und das, obwohl Denise eine Strafrunde weniger zu absolvieren hatte …

Erneut also ein Klasse-Top-Ten-Ergebnis – das sechste aus neun Rennen. Respekt, Franzi!

Foto: NordicFocus




Franzi wieder beste Deutsche

Ja, ein Lächeln erkennt man auch trotz Maske! Franzi Preuß aus Albaching lag das ganze Rennen über in Podestnähe am heutigen Samstagnachmittag beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen! Die TV-Reporter waren voll des Lobes vor einem Millionen-Publikum an den Fernsehgeräten. Die 26-Jährige war von Platz vier aus in den spannenden Verfolger gestartet, ließ im zweiten Liegendanschlag und im zweiten Stehendanschlag jeweils eine Scheibe stehen und musste somit leider zwei Mal in die Strafrunde. Das war eine zu viel am Ende fürs Stockerl. Aber egal – nach ihrem nun schon fünften Top-Ten-Ergebnis im achten Saison-Rennen der Biathlon-Welt-Elite wirkte Franzi im Interview der ARD sichtlich zufrieden.

Ein gutes Rennen gelang auch Anna Weidel aus Kiefersfelden heute: Sie verbesserte sich dabei mit ebenfalls zwei Strafrunden von Rang 43 im Sprint auf Platz 21 im Verfolger. Im Gesamt-Weltcup ist sie nun 63.

Morgen nun ist um 14.15 Uhr noch der Massenstart zum Abschluss in Hochfilzen mit den 30 besten Athletinnen des bisherigen Weltcups! Franzi Preuß ist aktuell Sechstbeste …

Die Regeln des Massenstarts, heute der erste der neuen Saison:

Der Massenstart hat viele Ähnlichkeiten mit dem Verfolgungsrennen im Biathlonsport, wobei das Kriterium zur Startberechtigung und auch Reihenfolge die Weltcupwertung ist. Teilnahmeberechtigt sind die besten 30 – die Top 25 der Gesamtwertung im Weltcup haben dabei einen Fixplatz. Dazu kommen fünf weitere Teilnehmer, die die meisten Punkte an jenem Wochenende gesammelt haben, an dem der Massenstart ausgetragen wird.

Männer: 15 km, vier Schießen
Frauen: 12,5 km, vier Schießen

Der Massenstart ist das einzige Einzelrennen, bei dem die Athleten gleichzeitig in die Loipe gehen.

Auch hier wird wieder zuerst im Liegen (Runde 1 und 2) und danach im Stehen (Runde 3 und 4) geschossen. Jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafrunde.

Foto: NordicFocus




So gut, Franzi, so gut!

Das war spannend und erneut so eine Freude in dieser Zeit: Franzi Preuß aus Albaching durfte am Nachmittag mit der Sonne von Hochfilzen um die Wette strahlen! Im Biathlon-Weltcup gelang ihr erneut ein Klasse-Sprintrennen. Trotz einer Strafrunde war sie wieder äußerst laufstark unterwegs. Franzi gab alles, lag am Ende ausgepowert im Zielbereich: Nur eine halbe Sekunde fehlte fürs Podest. Platz drei schnappte ihr die Weltcup-Gesamtführende Marte Olsbu Röiseland weg. Ein Dreifach-Erfolg Norwegens wie schon bei den Herren, die sogar vier Athleten ganz vorne hatten …

Mit 25 Sekunden Rückstand geht die 26-Jährige vom SC Haag nun am morgigen Samstag um 15 Uhr in die Spur beim Verfolger von Hochfilzen.

Anna Weidel aus Kiefersfelden kam mit der Startnummer 88 heute als 43. ins Ziel und ist somit auch sicher im Verfolger morgen mit dabei! Denn 60 dürfen starten …

In der Gesamtwertung bleibt Franzi Preuß aktuell Sechste mit nun 227 Punkten – jetzt sogar vor der letztjährigen Gesamt-Weltcup-Siegerin Dorothea Wierer aus Südtirol.

Denise Herrmann ist als zweitbeste Deutsche Zwölfte mit 170 Punkten.

Foto: NordicFocus

 

 




„Wollen ungeschlagen bleiben”

Die Wasserburger Basketball-Damen empfangen am kommenden Sonntag um 16 Uhr die Lions aus Halle im heimischen Badria zum Bundesliga-Match. Wie gehabt findet das Spiel ohne Zuschauer statt. „Gegen Halle reicht es nicht, sich vorrangig auf drei oder vier Spielerinnen zu konzentrieren. Alle tragen hier ihren Teil bei und somit brauchen wir umso mehr eine geschlossene Teamleistung – sowohl in der Offense, als auch in der Defense“, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons heute …

Und weiter: „Uns stehen anstrengende Wochen bevor. Wir haben zwei Wochen lang alle drei bis vier Tage ein Spiel und das ab dem Sonntag. Umso fokussierter müssen wir also von nun an in jedes Training und Spiel gehen, da uns meist nicht viel Zeit bleibt, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten.“

Die Halle Lions stehen derzeit auf dem elften Tabellenplatz – lediglich ein Spiel konnten sie bisher gewinnen. Und zwar gegen Nördlingen am vergangenen Wochenende. Am Ende stand ein 71:59-Sieg für Halle auf der Anzeigetafel – und damit werden sie wohl dementsprechend motiviert in das Spiel am Sonntag gehen und den derzeit Zweitplatzierten der Bundesliga ärgern.

Doch die Innstädterinnen wollen zeigen, wer – in diesem Fall – die Damen des Hauses sind und Halle gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Schließlich sind sie bisher ungeschlagen und haben am vergangenen Wochenende ebenfalls einen Sieg – insgesamt Sieg Nummer fünf – einfahren können, bei welchem alle Spielerinnen ihren Teil dazu beigetragen haben.

Bei den Gästen sticht Eilidh Laura Simpson mit im Schnitt 10,5 Punkten etwas hervor. Die anderen Spielerinnen stehen größtenteils zwischen sechs und neun Punkten im Schnitt – ein ausgeglichenes Scoring-Verhältnis also, bei dem jede ihren Teil dazu beiträgt. Bei den Rebounds sind es ebenfalls Simpson mit 6,5 Rebounds und Klaudia Grudzien mit 6,2 Rebounds, die die Bretter kontrollieren.

Wie immer gibt es das Spiel am Sonntag live zu sehen auf www.sporttotal.tv

Und der WaBaKu kann ebenfalls auf der Homepage www.basketball-wasserburg.de als PDF heruntergeladen werden.

msch




Auf geht’s, Franzi!

Wenn die Sonne lacht in Hochfilzen: Am heutigen Freitagnachmittag geht Franzi Preuß aus Albaching (Foto) mit der Startnummer 43 um genau 14.36 Uhr in die Spur – beim Sprint im Biathlon-Weltcup! Es wird spannend! Mit dabei diesmal auch wieder Anna Weidel aus Kiefersfelden, die zweite Biathletin aus dem Landkreis im DSV-Kader. Sie hat die Startnummer 88 und beginnt heute um 15 Uhr im Sprint …

Morgen ist dann um 15 Uhr noch der Verfolger in Hochfilzen und am Sonntag um 14.25 Uhr ist dort zum Abschluss der erste Massenstart der neuen Saison.

Weiter geht’s dann erst wieder am 7. Januar in Oberhof.




„Rückkehr nicht ausgeschlossen”

Ganz offiziell hält die Eishockey-Bayernliga noch immer an den Plänen einer Ersatzrunde anstelle des für die Saison angedachten Ligenbetriebs fest, zumindest gibt es keine gegenteilige Aussage. So recht daran zu glauben, dass ab Mitte Januar der Spiel- und Trainingsbetrieb weitergehen kann, das bleibt aber wohl nur den größten Optimisten vorbehalten.

Als Spieler, der natürlich immer spielen möchte, liegt in solchen Zeiten die Hoffnung in der Eishockey-Oberliga. Einer der Vertreter aus eben dieser Oberliga ist nun um einen sowohl körperlich als auch technisch herausragenden Verteidiger reicher. Mathias Jeske wechselt mit sofortiger Wirkung zu seinem neuen Verein und sichert sich somit die Möglichkeit auch in dieser Saison zu spielen.

Jeske selbst, der sich ausdrücklich bei den Löwen für alles bedanken möchte, fügt im schriftlichen Interview außerdem an, dass sowohl von seiner Seite als auch von Seiten des Vereins eine Rückkehr nicht ausgeschlossen ist. Auf die Frage was er glaubt, dass das Team unter normalen Umständen diese Saison hätte erreichen können antwortet er: „Schwierig zu sagen, aber ich bin der Meinung das dieses Jahr mehr drin gewesen wäre als letztes Jahr. Mit der Verstärkung in der Verteidigung und auch im Sturm war das Team stärker als im Jahr zuvor. Am Ende hätten wir sehr große Chancen gehabt, um den Titel zu spielen.“

AHA/PDG




Die Beste der deutschen Frauen

Es geht weiter im Biathlon-Weltcup – und zwar am morgigen Donnerstag erst mit den Herren und am Freitag dann mit den Damen (jeweils Sprint). Erneut geht’s in Hochfilzen in die Spur und an den Schießstand – wie schon im finnischen Kontiolahti wurde zwei Weltcup dort vereint. Jetzt ist es quasi der von Le Grand Bornand in Frankreich. Für die Athleten ist es ein weiterer Weltcup vor Geisterkulisse, denn Zuschauer dürfen ja keine mit dabei sein. Franzi Preuß aus Albaching ist bislang die erfolgreichste deutsche Biathletin der neuen Saison! Aktuell liegt die Top-Sportlerin vom SC Haag auf einem großartigen sechsten Platz im Gesamt-Weltcup  – nur einen Punkt hinter der letztjährigen Siegerin Dorothea Wierer aus Südtirol …

So ist der Zeitplan an diesem Wochenende erneut in Hochfilzen:

17.12.2020 (Do) 14:15 Männer Sprint 10 km
18.12.2020 (Fr) 14:15 Frauen Sprint 7,5 km
19.12.2020 (Sa) 13:00 Männer Verfolgung 12,5 km
15:00 Frauen Verfolgung 10 km
20.12.2020 (So) 12:00 Männer Massenstart 15 km
14:25 Frauen Massenstart 12,5 km

Dann geht’s erst nach den Feiertagen im Januar 2021 wieder weiter – unser Überblick:

07.01. – 10.01.2021 Oberhof Deutschland
13.01. – 17.01.2021 gleicher Ort
Ersatz für Ruhpolding
Deutschland
21.01. – 24.01.2021 Antholz Italien
10.02. – 21.02.2021 Pokljuka
Weltmeisterschaft
Slowenien
04.03. – 07.03.2021 Nové Město
Ersatz für Peking
Tschechien
11.03. – 14.03.2021 gleicher Ort Tschechien
18.03. – 21.03.2021 Oslo Norwegen

Foto: NordicFocus




Eine wahre Teamleistung

Die Wasserburger Basketball-Damen können auch im dritten Spiel innerhalb einer Woche überzeugen und bringen einen Bundesliga-Sieg aus Heidelberg mit nach Hause. Mit fünf Erfolgen aus fünf Spielen stehen sie nun weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz – zwei Punkte hinter Tabellenführer Keltern, der bereits zwei Spiele mehr absolviert hat.

Das Spiel gegen Heidelberg startete ausgeglichen. Die beiden Teams punkteten nahezu im Wechsel. Immer wieder wurden Lücken in der gegnerischen Defense auf beiden Seiten gefunden. Zu Beginn des zweiten Viertels stand es schließlich 23:20 für die Innstädterinnen.

Auch im zweiten Viertel lieferten sich beide Teams weiterhin einen harten Kampf. Keines der beiden Teams wollte sich so einfach geschlagen geben und es wurde um jeden Ball gekämpft. Mit 47:39 aus Wasserburger Sicht ging es nach 20 Minuten in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich vorerst nicht viel. wasserburg konnte seinen Vorsprung zwar nochmal um zwei Punkte auf 68:57 zum Ende des dritten Viertels ausbauen, doch entschieden war das Spiel noch nicht.

Erst im letzten Viertel machten die Damen vom Inn dann endgültig den Deckel drauf und siegten am Ende souverän gegen hart kämpfende Heidelbergerinnen.

Zum 90:75-Endstand für Wasserburg trugen alle Spielerinnen ihren Teil bei.

Wir haben Heidelberg zu oft zweite Chancen gegeben und nicht richtig ausgeboxt. Das hat sie über weite Strecken im Spiel gehalten. Man muss aber auch bedenken, was wir für eine Woche hinter uns haben und Sieg ist Sieg”, so Wsaserburgs Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (17 Punkte, 5 Assits), Helena Eckerle (5 Punkte), Leonie Fiebich (17 Punkte, 7 Rebounds), Elisa Hebecker (5 Punkte), Laura Hebecker (9 Punkte), Kelly Moten (17 Punkte, 4 Rebounds, 8 Assists), Maggie Mulligan (10 Punkte, 12 Rebounds), Sophie Perner (7 Punkte), Alex Wittinger (2 Punkte) und Anne Zipser (1 Punkt).

Kommenden Sonntag um 16 Uhr geht es zuhause – ja weiterhin ohne Zuschauer – gegen Halle, derzeit Tabellenelfter.

Zudem hat die Pokal-Auslosung ergeben, dass die Wasserburger Basketball-Ladies im Viertelfinale auswärts gegen die HTG Bad Homburg ran müssen. Alle Viertelfinal-Partien sind derzeit für den 3. Januar 2021 angesetzt.

Die weiteren Paarungen im Pokal-Viertelfinale:

Rheinland Lions vs. Rutronik Stars Keltern;

SNP BasCats USC Heidelberg vs. XCYDE Angels;

BC Pharmaserv Marburg vs. GiroLive Panthers Osnabrück

msch

Foto: Gabi Hörndl

 




Franzi erneut in den Top Ten

Die Bedingungen auf der Loipe beim Weltcup in Hochfilzen sind heute etwas schwieriger als in den Wettbewerben der Damen an den Vortagen. Es schneite ein wenig, dafür spielte der Wind am Schießstand keine entscheidende Rolle. Der Verfolger stand an und die Albachingerin Franzi Preuß startete von Platz drei aus. Der Auftakt war stark: Franzi schießt fehlerfrei beim ersten Liegendanschlag und war die erste Verfolgerin von Alimbekava aus Belarus …

Die Führende Dzinara Alimbekava kommt dann auf einem Flachstück plötzlich zu Fall, kann aber schnell wieder aufstehen. Allerdings liegt dadurch nun Marketa Davidova vor Franzi in Führung.

Beim zweiten Liegendschießen passiert der 26-jährigen Albachingerin ein Fehler – heißt, eine Strafrunde. Jetzt liegt sie auf Platz sieben mit 30 Sekunden Rückstand zur nun erneut Führenden Alimbekava.

Dann aber setzen sich die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland und die Schwedin Elvira Öberg an die Spitze des Feldes. Beide gehören zu den schnellsten Läuferinnen des gesamten Feldes. Nur Dorothea Wierer und Dzinara Alimbekava können momentan noch folgen.

Bravo, Franzi – mit einem schnellen Schießen hat sie beim ersten Stehendanschlag alles abgeräumt und ordentlich Boden gutgemacht. Sie kann wieder ums Podest mitkämpfen.

Leider passiert ihr beim letzten Schießstand noch einmal ein Fehler – Strafrunde inklusive.

Franzi hat sich einen spannenden Kampf mit Elvira Öberg aus Schweden auf der Schlussrunde geliefert, musste sich letztendlich allerdings geschlagen geben.

Sie wird am Ende Achte. Mit Abstand ist sie heute die beste deutsche Atheltin.

 




Leider zu viele Schießfehler

Das war knapp: Die deutschen Biathlon-Frauen haben bei der Weltcup-Staffel in Hochfilzen am heutigen Samstagmittag knapp das Podest verpasst. Am Ende leisteten sich Zwei im Team zu viele Fehler am Schießstand – Denise Herrmann brauchte gleich alle sechs Nachlader und Franzi Preuß aus Albaching musste beim Stehend-Anschlag leider sogar eine Strafrunde absolvieren …

Dabei war der Auftakt allerbest gewesen: Von Maren Hammerschmidt mit einer Top-Leistung auf Platz eins liegend übernommen, kam Franzi beim Liegendschießen noch schnell und sauber fehlerfrei durch und lief als Zweite im Führungstrio mit der starken Norwegerin und der Schwedin im Gleichschritt …

Die 26-Jährige vom SC Haag musste dann aber beim Stehendschießen – trotz der drei Nachlader – leider einmal in die Strafrunde. So, wie auch die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold. Beide fielen auf die Plätze fünf und sechs zurück.

Aber Franzi packte ihre laufstarke Form aus und schob sich Zug um Zug knapp, aber kraftvoll wieder auf Rang drei nach vorne – zur Übergabe an Janina Hettich.

Trotzdem ärgerte sich Franzi nach dem Rennen … dass sie das stehend nicht besser hingekriegt habe. Sie sei völlig wacklig von den Beinen her gewesen. Es sei plötzlich so schwer gewesen, am Schießstand Ruhe reinzubekommen in ihren Körper, sagte sie im ZDF geradezu entschuldigend.

Janina Hettich dann konnte mit der achtbesten Laufzeit diesen dritten Platz am Ende halten und übergab so auf Schlussläuferin Denise Herrmann. Die ging schnell ins Rennen und als Zweite hinter den mittlerweile deutlich führenden Norwegerinnen an den Schießstand beim Liegendanschlag. Zunächst ließ sie drei Scheiben stehen, nahm sich für die Nachlader aber viel Zeit und räumte alles ab.

Als Vierte hinter Norwegen, Frankreich und Italien ging Herrmann wieder in die Loipe. Bis zum Stehendanschlag war sie wieder bis auf Rang drei dran – doch dort benötigte sie wieder drei Nachlader. Am Ende fehlten Hundertstel fürs Team Germany, um noch aufs Stockerl zu klettern …

Neuer Tag, neues Glück: Am morgigen Sonntag beginnt um 11.45 Uhr der Verfolger der Frauen – mit Franzi als Dritte im Startblock …

 

 

 




Klar, Staffel heute mit der Franzi!

Sie ist aktuell wie ein wunderbarer Lichtstrahl in dieser Zeit für die Sport-Fans in der Heimat! Freude pur: Nach ihrer Klasse-Vorstellung am gestrigen Freitag im Sprint – mit einem Stockerlplatz als Lohn (wir berichteten) – war klar, dass Franzi Preuß aus Albaching für die heutige Staffel fürs Team Germany gesetzt ist! Am Mittag um 11.45 Uhr wird beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen diesmal zuerst Maren Hammerschmidt in die Spur gehen. Dann folgt die 26-jährige Franzi, die erstmals an Janina Hettich übergeben wird. Da diese gestern einen zwölften Platz schaffte, ersetzt sie Vanessa Hinz. Schlussläuferin bleibt Denise Herrmann …

Vor einer Woche in Kontiolahti war die deutsche Frauen-Staffel – nicht zuletzt dank eines starken Auftritts von Franzi Preuß (wir berichteten) – am Ende Dritte gworden.

Das mitfavorsisierte Team aus Norwegen war zu Beginn gestürzt.




Platz drei heute: Bravo, Franzi!

Wenn die Fernseh-Reporter FRANZI sagen und nicht Franziska – dann weiß das Millionen-Publikum vor den TV-Geräten: Die 26-Jährige aus Albaching ist superstark unterwegs und die Freude groß auch im Fernsehstudio. Am Ende wurde es heute das Treppal, sehr sehr cool. Franzi strahlte im Zielraum über das ganze Gesicht. Absolut dynamisch ihr Laufstil auch noch auf der Schlussrunde. Hervorragend – stark, die Form stimmt!” So lobten am Ende die Reporter. Eine Top-Ausgangsposition für den Verfolger am Sonntagmittag. Und am morgigen Samstagmittag ist die Staffel in Hochfilzen. Klar, mit der Franzi!

Anspruchsvoll ist der Schießstand in Hochfilzen – man kommt direkt von einem Berganstieg dorthin und muss den Puls in kürzester zeit herunterfahren. Tricky nannte Franzi diese schwierigen Bedingungen am Schießstand im Vorfeld. Als sie mit der hohen Startnummer 52 am heutigen Freitagmittag das erste Mal dorthin kam – zum Liegendschießen – traf sie gleich mal alle Schüsse ins Schwarze. Sauber und zügig.

Franzi gab dann couragiert noch mehr Gas beim zweiten Schießen stehend, musste allerdings einmal in die Strafrunde abbiegen. Trotzdem kam sie zeitlich bereits im Spitzen-Trio gelegen zurück auf die Spur – und hatte am Ende nur knapp zehn Sekunden Rückstand zur Erstplatzierten Dzinara Alimbekava aus Belarus (diese neu im blauen Trikot als beste Nachwuchsstarterin, zwei Jahre jünger als Franzi). Nicht mal zwei Sekunden fehlten der Albachingerin, bekanntlich startend in der Welt-Elite für den SC Haag, zum zweiten Platz. Diesen schnappte ihr noch die Norwegerin Tiril Eckhoff weg.

Der Stockerlplatz heute hat die Franzi in der aktuellen Weltcup-Gesamtwertung auf den sechsten Platz mit nun 150 Punkten katapultiert – als zur Zeit beste Deutsche! Teamkollegin Denise Herrmann ist jetzt Zehnte.

Foto: NordicFocus




Keine Doppelspitze mehr

Zum neuen Jahr wird es bei den Wasserburger Löwen eine Veränderung auf der Trainerbank geben. Michael Kokocinski wird auf eigenen Wunsch die Zweite Herrenmannschaft als Co-Spielertrainer unterstützen und nicht mehr Trainer der Bayernligamannschaft sein. Die bisherige Doppelspitze bestehend aus Niki Wiedmann (Fotot) und Michael Kokocinski wird es damit nicht mehr geben. Niki Wiedmann wird das Amt als Cheftrainer weiterführen und hierbei von Kapitän Matthias, der zum Co-Spielertrainer aufsteigt, und Torwarttrainer Robert Mayer unterstützt. 

Lebensumstände im privaten Umfeld haben sich verändert

Michael Kokocinski hat vor einem Jahr, nach dem überraschenden Abgang von Leo Haas, seine Unterstützung erklärt und wurde schnell durch seine offene und freundliche Art ein beliebter Teil der Löwen. Bei Kokocinski haben sich jedoch kurzfristig die Lebensumstände im privaten Umfeld einschneidend verändert, weshalb der Aufwand Bayernliga zukünftig nicht mehr zu stemmen sein wird. Positiv für die Löwen: Der ehemalige Drittligaprofi wird den Verein nicht verlassen, sondern mit seiner Erfahrung die A-Klassen-Mannschaft um die Trainer Katozka und Costanzo unterstützen.

 

Kein Problem mit der A-Klasse

Kokocinski kann somit dem Fußball und seinen Wasserburger Löwen treu bleiben. „Ich habe keine Probleme, in die A-Klasse zu gehen. Ich mache das ja auf eigenen Wunsch, weil ich die Jungs bereits kenne und Christian und Giuseppe sehr gerne unterstütze. Hier kann ich weiterhin für die Löwen Verantwortung übernehmen, weil der Aufwand um ein Vielfaches überschaubarer ist“, so Kokocinski.

 

Niki Wiedmann nun alleiniger Cheftrainer – Matthias Haas Co-Spieltrainer

Niki Wiedmann, der 2014 als Spieler zu den Löwen kam, und bereits als Spieler mit Deutschen Elitetrainern wie Marco Rose und Thomas Tuchel zusammenarbeiten konnte, wird das Amt des Cheftrainers nun alleine ausführen. Wiedmann war bereits ab der Bezirksligasaison Co-Trainer von Leo Haas und leistete einen entscheidenden Anteil an den fünf Aufstiegen der Innstädter. Seit 2020 bekleidete er dann das Amt des Cheftrainers zusammen mit Michael Kokocinski. Nach dessen Veränderung wird Niki Wiedmann von nun an von Kapitän Matthias Haas, der zum Co-Spielertrainer aufsteigt, assistiert.

 

Für den 30-Jährigen Haas ist es die erste Trainerstation. „Matthias hat die Funktion aufgrund seiner Verletzung bereits die letzten Wochen vor dem Lockdown ausgeführt. Niki und er harmonieren super. Das zeigt sich auch in der deutlichen Leistungssteigerung in den letzten Spielen“, lobt Abteilungsleiter Kevin Klammer Neu-Trainer Matthias Haas. „Matthias ist prädestiniert für diese Aufgabe. Trotzdem hoffen wir natürlich weiter, dass er zur Vorbereitung wieder auf dem Platz steht und seine Scorerpunkte-Ausbeute weiter ausbaut.“

 

„Ich habe vollstes Verständnis für Kokocinskis Entscheidung und bin froh, dass er weiterhin im Verein bleibt, weil er einfach ein super Typ ist. Was die Zukunft mit Matthias und Robert betrifft bin ich sehr zuversichtlich. Wir hatten bislang viel Freude bei der Zusammenarbeit vor der Winterpause, die werden wir auch weiterhin haben“, ist sich Wiedmann sicher, dass die neue Konstellation innerhalb des Trainerteams der Wasserburger Löwen ideal ist. Wiedmann und Haas absolvieren seit November gemeinsam den Lehrgang zur Trainer Lizenz und sind auch außerhalb vom Platz unzertrennlich. „Niki ist einer meiner besten Freunde. Für uns gibt es eigentlich keine Pause vom Fußball, da wir sehr viel zusammen unternehmen und es eigentlich immer um Fußball geht. Ich freue mich, dass der Verein mir das Vertrauen schenkt.” JH




Jakob Schnaitter in Top-Form!

Was für ein Erfolg: Jakob Schnaitter aus Wasserburg hat völlig überraschend das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaften im Tennis erreicht! Als aktuelle Nummer 100 der deutschen Rangliste besiegte er in Biberach zunächst Lucas Hellfritsch (Nr. 53), Rene Schulte (Nr. 37 und auf Position acht gesetzt) und gestern in zwei heiß umkämpften Sätzen Christoph Negritu (Nr. 42 und auf Position zwölf gesetzt). In einem packenden Match rang der Wasserburger Negritu mit 7:6 und 7:5 seinen Konkurrenten nieder und trifft nun auf Benjamin Hassan, aktuell Nummer 367 der Tennis-Weltrangliste. Obwohl Schnaitter als Underdog in das Viertelfinale geht, rechnet er sich mit seinem aggressiven Netzspiel durchaus Chancen aus.

Schnaitter, mit etlichen bayerischen und deutschen Meistertiteln im Jugendbereich ausgezeichnet, machte seine ersten Gehversuche mit dem Tennisschläger auf der Anlage des TSV 1880 Wasserburg.

Früh wurde sein Talent entdeckt, so dass er in das Tennisinternat in Oberhaching (Leistungszentrum des Bayerischen Tennis Verbandes) wechseln konnte. Mittlerweile ist der 24-Jährige für den TC Ismaning aktiv und konnte in seiner Karriere bereits Punkte für die Einzel- und Doppel-Tennisweltrangliste sammeln.

Seit dem Herbst 2017 hat Jakob Schnaitter auch den Weg des College-Sports in den USA eingeschlagen. Die Kombination Universitäts-Abschluss und Leistungssport reizte den Wasserburger und er konnte sein Tennis-Resümee bereits deutlich erweitern.

So erreichte er 2018 mit seinem Team der Azusa Pacific University das Halbfinale der nationalen Meisterschaft und rückte bis in die Endrunde der nationalen Meisterschaften im Einzel und Doppel vor!

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Schul- und Sportjahr 2020 allerdings frühzeitig beendet. Universitätsvorlesungen finden im Moment nur online statt. Ob Schnaitter im Januar 2021 wieder nach Kalifornien gehen kann, ist derzeit noch offen.

Aufgrund dessen konnte Schnaitter aber überhaupt erst an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen (als Profisportler kann er mit einer Sondergenehmigung trainieren und spielen). Unter strengen Vorlagen verweilt Schnaitter in Biberach in einer sogenannten „Bubble“.

Nach dem Match ist aber vor dem Match:

Auf geht’s Jakob – die Heimat drückt die Daumen, dass es wieder heißt „Game, Set and Match – Schnaitter“!




Knapper als erwartet

Die Wasserburger Basketball-Damen machen sich mit einem Sieg auf den Weg nach Hause von Rotenburg. Doch dieser Erfolg fiel wohl etwas knapper aus, als erwartet. Am Ende gewannen sie mit 77:69 und stehen damit im Pokalviertelfinale.

Ohne Laura Hebecker, die zuhause geblieben war, bis zum Spiel gegen Heidelberg aber wieder fit sein sollte, gingen die Innstädterinnen ins Spiel. Das bessere erste Viertel erwischte allerdings der Gastgeber Rotenburg. Zum Ende des ersten Viertels führten diese knapp mit 16:14.

 

Im zweiten Viertel schienen die Wasserburgerinnen dann so langsam aufzuwachen und kamen immer besser ins Spiel. Es lief besser in der Offense und sie holten sich die Führung zurück. Mit 38:30 aus Sicht der Gäste ging es schließlich in die Kabine.

 

Doch so richtig absetzen konnten sich die Damen vom Inn nach dem Seitenwechsel nicht. Es blieb weiterhin spannend. Rotenburg wollte sich nicht so richtig geschlagen geben – im Gegenteil. Zu Beginn des vierten und letzten Viertels stand es nur noch 60:55 für die Wasserburgerinnen.

 

Und Rotenburg kämpfte auch im letzten Viertel weiter und erst zum Ende konnten die Innstädterinnen den Vorsprung etwas ausbauen und siegten letztendlich mit acht Punkten bei einem Stand von 77:69.

 

„Es war deutlich knapper, als wir es erwartet haben. Wir haben das Spiel anfangs etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen und die Spielerinnen brauchten auch einige Zeit, um nach der langen Fahrt ins Spiel zu kommen”, so Sidney Parsons.

 

„Aber mit Beginn des zweiten Viertels wurde dies besser und es wurde klar, dass man das Spiel heute nur als Team und mit einer geschlossenen Defense gewinnen konnte. Leider haben wir es nicht geschafft, nach der Halbzeit früh den Deckel drauf zu machen und haben es lange spannend gehalten. Aber Sieg ist Sieg und damit stehen wir im Viertelfinale.”

 

So ist es. Gegen wen es im Viertelfinale geht, ist noch unklar und entscheidet sich erst mit der demnächst kommenden Auslosung. Am Wochenende geht es weiter mit dem nächsten Ligaspiel am Sonntag auswärts in Heidelberg.

SCHO/Fotos: Gabi Hörndl

Es spielten: Svenja Brunckhorst, Helena Eckerle, Leonie Fiebich, Elisa Hebecker, Kelly Moten, Maggie Mulligan, Sophie Perner, Alex Wittinger und Anne Zipser.

 




Dreimal Mittagessen mit der Franzi!

Doppelpack in Tirol – leider ohne die Fans aus der nahen Heimat vor Ort: Gleich für zwei Wochen ist der Biathlon-Weltcup ab dem morgigen Freitagmittag in Hochfilzen am Start. Die Sportfreunde dürfen sich vor den TV-Geräten freuen: Bis zum 20. Dezember 2020 stehen insgesamt zwölf Rennen auf dem Programm! Zur Reduzierung der Reisen während der Corona-Pandemie werden hier nämlich auch die Weltcuprennen von Le Grand Bornand ausgetragen (wir berichteten). Den Auftakt macht am morgigen Freitagmittag um 11.30 Uhr der Sprint der Frauen – mit der 26-jährigen Franzi Preuß aus Albaching, aktuell in den Top Ten der Welt-Gesamtwertung als Zehnte! Auch am Samstag und Sonntag sind die Starts der Franzi um die Mittagszeit. Der Biathlon-Plan von Hochfilzen zum kommenden Wochenende …

Freitag, 11. Dezember:
 
11.30 Uhr Frauen Sprint 7,5 km
 
14.20 Uhr Männer Sprint 10 km

Samstag, 12. Dezember:
 
11.45 Uhr Frauen Staffel 4 x 6 km 
 
14.45 Uhr Männer Verfolgung 12,5 km

Sonntag, 13. Dezember – dritter Advent:

11.45 Uhr Frauen Verfolgung 10 km
 
14 Uhr Männer Staffel 4 x 7,5 km

Foto: NordicFocus




Morgen das Pokal-Achtelfinale

Hoch in den Norden Deutschlands geht es für die Wasserburger Basketball-Damen jetzt: Insgesamt knapp 800 Kilometer einfach liegen vor den Innstädterinnen aus der Bundesliga. In Rotenburg steht nämlich das Pokal-Achtelfinale gegen den Zweitligisten BG 89 Avides Hurricanes an. Beginn ist am morgigen Mittwochabend um 19.30 Uhr.

In der zweiten Bundesliga Nord liegt Rotenburg derzeit mit einem Sieg auf dem zehnten Platz der Tabelle – dieser gelang allerdings gegen den Tabellenführer aus Düsseldorf. Und auch im Pokal gelang dem Team schon ein 72:67-Überraschungs-Sieg gegen Hannover Zu unterschätzen ist Rotenburg also nicht.

Die Innstädterinnen mussten bisher im DBBL-Pokal der neuen Saison noch nicht wirklich ran. Das für Mitte Oktober angesetzte Pokal-Sechzehntel-Match gegen Ludwigsburg wurde vom Gegner abgesagt und damit gewannen die Wasserburgerinnen 20:0.

Erfolgreichste Akteurinnen der Rotenburger Damen sind mit im Schnitt 12,3 Punkten und 5,25 Rebounds Hannah Pakulat, mit 11,0 Punkten und ebenso vielen Rebounds im Schnitt Pia Mankertz und mit 10,0 Punkten und 8,5 Rebounds Leonie Rosemeyer.

Das ist eine sehr anstrengende Woche für uns. Hinter uns liegt ein anstrengendes Bundesliga-Spiel gegen Göttingen und vor uns eine lange Fahrt nach Rotenburg mit anschließendem Pokal-Spiel und wieder einer langen Rückfahrt – ehe am Sonntag bereits das nächste Auswärtsspiel in Heidelberg ansteht.

Wir müssen dennoch das Beste daraus machen und dürfen das Spiel gegen Rotenburg nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen genauso fokussiert in das Spiel gehen, wie bei jedem anderen Spiel und unser Spiel spielen,

so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Die Innstädterinnen bestreiten drei Spiele in neun Tagen. Solche Wochen stehen ihnen später in der Saison noch öfter bevor – somit gibt es diese Woche den ersten Test, wie man dies bewältigen kann.

Aus Rotenburg wollen die Damen vom Inn als Sieger hervorgehen und damit ins Pokal-Viertelfinale einziehen – das erst noch ausgelost wird, sobald die Gewinner der Achtelfinals feststehen.

msch

Foto: Gabi Hörndl