Eine Saison 2020/2021 wird es nicht geben

Die vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) infolge der pandemiebedingten Unterbrechung der laufenden Saison 2019/20 eingesetzte Lösungs-Arbeitsgruppe (LAG) „Spielbetrieb Liga und Pokal Erwachsene” hat ein erstes Etappenziel erreicht: Sie ist dabei einstimmig zu der Entscheidung gelangt, dass die Saison 2020/21 bei den Herren und Frauen aufgrund zeitlicher Gründe und fehlender Spieltermine nicht stattfinden kann. In zahlreichen LAG-Runden haben die Spielleiter des BFV gemeinsam mit mehr als 30 Vereinsvertretern aller Spielklassen-Ebenen zudem vorgeschlagen, das Spieljahr 2019/2020 bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern. Der BFV-Vorstand hat diesen Vorschlag bereits bestätigt.

Der geregelte Spielbetrieb kann aufgrund der aktuellen Zwangspause frühestens ab September 2020 wieder aufgenommen werden (wir berichteten).

Für den Großteil der Ligen im Erwachsenenbereich stehen durchschnittlich noch zwischen zehn und bis zu 17 reguläre Ligen-Spieltermine an. Hinzu kommen etwaige Platzierungs- und Entscheidungsspiele. Außerdem haben etliche Vereine noch Pokalspiele zu bestreiten.

Witterungsbedingt kann üblicherweise nur bis Mitte November gespielt werden – in einigen Regionen etwas länger, in anderen Regionen etwas kürzer.

Es stehen somit maximal elf Wochenenden von Anfang September bis Mitte November als Spieltermine zur Verfügung. Dabei steht aktuell noch nicht fest, ob die staatlichen Verordnungen einen Spielbetrieb überhaupt ab September 2020 zulassen.

Spiele unter der Woche nur in Ausnahmefällen

Spiele unter der Woche oder am Abend sind für viele Vereine und deren Amateurspieler nur im seltenen Einzelfall zu absolvieren; viele Klubs verfügen über kein spieltaugliches Flutlicht.

Zudem stehen Arbeitnehmer*innen aufgrund beruflicher Verpflichtungen an Wochentagen nicht uneingeschränkt zur Verfügung.

„Selbst dann, wenn wir uns entscheiden, eine Saison unter Inkaufnahme etlicher Wochentags- und Abendspiele bis Dezember auf Biegen und Brechen durchzuziehen, wären das Saisonfinale und notwendige Entscheidungsspiele zur zuschauerunfreundlichen Zeit Ende November oder Anfang Dezember zu spielen. Hinzu kommt die große Gefahr, dass aufgrund witterungsbedingter Absagen das Spieljahr nicht zu beenden ist“, sagt Verbandsspielleiter Josef Janker.

Die zuständigen Lösungs-Arbeitsgruppen unter mehrheitlicher Beteiligung von Vereinsvertretern haben sich deshalb dazu entschlossen, das Saisonfinale im Erwachsenenbereich in jedem Falle im Frühling 2021 durchzuführen und somit den Vereinen und deren Zuschauern gesicherte Termine für die attraktivsten Spiele des Jahres bieten zu können.

„Allen Beteiligten war schnell klar, dass es die attraktivsten Spiele des Jahres nicht zur ungemütlichsten Jahreszeit geben kann. Von daher ist diese Entscheidung die richtige, weil sie im Sinne aller ist“, sagt Vizepräsidentin Silke Raml.

Natürlich muss auch dieser Rahmen-Terminplan unter den Vorbehalt des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie gestellt werden. Mit der Entscheidung, das Saisonfinale der Saison 2019/2020 im Frühjahr 2021 auszutragen, gibt es auch möglicherweise benötigten Puffer für Quarantänezeiten einzelner Mannschaften oder behördlich angeordneter Schließungen von Sportvereinen oder Trainingsgeländen innerhalb eines Landkreises oder einer Stadt.

Flexibilität für alle Fälle

Durch diese Planung entsteht zum einen die benötigte Flexibilität, auf die unterschiedlichen Entwicklungen reagieren zu können, zum anderen wird – sollte es die Terminsituation erlauben – ein Zusatzangebot zum regulären Ligen-Spielbetrieb angeboten werden. Modelle hierzu werden in den nächsten Wochen, auch unterschiedlich nach Region oder Termindruck einer Liga, von den Spielleitern des Verbandes zusammen mit den Vereinsvertretern der jeweiligen Arbeitsgruppen erarbeitet.

„Dabei ist klar, dass dieser zusätzliche Wettbewerb einen sportlichen Wert und damit eine Attraktivität besitzen muss und darüber hinaus Spielzeit für die Vereine bietet“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher: „Das können beispielsweise ein modifizierter Pokalwettbewerb mit Gruppenspielen oder aber auch eine Art Play-off-Runde sein. Mit Modellen wie etwa diesen wird sich die LAG nun beschäftigen. Gedankenspiele sind in jedwede Richtung erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Verschiedene Varianten können passgenau auf die Anzahl der unterschiedlich noch zur Verfügung stehenden Spieltage in den jeweiligen Regionen entwickelt werden.“

Dabei kann individuell auf regionale Besonderheiten hinsichtlich Spielklassengröße, Wetterprognosen und gemeinsam entwickelte Wünsche eingegangen werden. Die Kreise erhalten damit in ihrem Bereich eine hohe Flexibilität und können auch die Vereine bei der Gestaltung mit ins Boot nehmen.

Die Situation im Junioren- und Juniorinnenspielbetrieb wird in wenigen Tagen mitgeteilt.

 




Rott mit neuem BOL-Team!

Es ist die Sport-Nachricht am heutigen Samstag: Die Rotter Basketballer melden einen Top-Coup! Ab sofort wird es eine Bezirksoberliga-Mannschaft im Herrenbereich geben – und das auch dank einer Kooperation mit dem TSV Wasserburg. Dem Basketball-Nachwuchs der Region soll damit eine Perspektive geboten werden. Der Reihe nach: Die Basketball-Abteilung des ASV Rott hat Zuwachs bekommen. Die Idee, eine männliche Anlaufstelle für Basketball in der Region Wasserburg zu bieten und wenn möglich zu etablieren, war vom neuen Spielertrainer Peter Breitfeld (Foto) an die Vorstandschaft des ASV Rott Basketball herangetragen worden. Breitfeld spielte für die Baskets Vilsbiburg und war neben seiner Zeit in Rosenheim bereits für den FC Bayern München (Jugend), den TSV Wasserburg (Bayernliga) und die München Baskets (2. Regionalliga) auf Korbjagd  

Hilfreich dabei war eine Lizenz des TSV Wasserburg zur Bezirksoberliga Oberbayern, die mangels Spieler nicht genutzt werden konnte. Wasserburg war sozusagen Geburtshelfer, dass Rott in der kommenden Spielzeit im Herrenbereich mit drei Mannschaften auflaufen kann:

In der Kreisliga Südost als Herren III mit Trainerin Sabine Baranowski,

in der Bezirksklasse Südost als Spielgemeinschaft Wasserburg-Rott (mit Spielort in Wasserburg) sowie

die erwähnte BOL-Mannschaft mit Spielertrainer Peter Breitfeld.

Um die BOL-Mannschaft perspektivisch aufzubauen, wurden in dem Zusammenhang auch weitere Entscheidungen, den Nachwuchsbereich betreffend, fällig: So soll Peter Breitfeld auch als Trainer für die U14m langfristig an den Verein gebunden werden.

Als Bindeglied zwischen dem Jugend- und Herrenbereich konnte man Josef Müller als U18m Coach sowie als Co-Trainer Herren III gewinnen.

br




Auch das Dream-Duo bleibt

Genaueres zur nächsten Eishockey-Saison kann man auch in dieser Woche noch nicht voraussagen. Von der höchsten Liga Deutschlands bis zum EHC Waldkraiburg in der vierten Liga wird man wohl noch bis in den Hochsommer hinein warten – auf konkretere Informationen den Spielbetrieb betreffend. Immerhin kann eines schon mit Gewissheit gesagt werden: Der EHC startet ab dem kommenden Dienstag, 9. Juni, zumindest schon mal wieder mit dem Mannschaftstraining. Selbstverständlich unter denselben strengen Hygieneauflagen, wie man sie auch aus anderen Sportarten kennt. Zudem gibt es Neuigkeiten aus der Kader-Planung …

Unser Foto: Auch sie bleiben zum großen Glück – das erfolgreichste Sturm-Duo der Liga, Josef Straka und Tomas Rousek!

Mit der Verlängerung von Tomáš Rousek und der bereits angekündigten Verlängerung von Josef Straka, konnte der Bayernligist das erfolgreichste Sturm-Duo der Liga auch für das kommende Jahr im Verein halten.

Rousek, der verletzungs- oder sperrbedingt nur 36 von 42 Spielen bestreiten konnte, kam in diesen Spielen auf ganze 72 Punkte (31 Tore / 41 Assists). Viele dieser Assists legte er auf den Schläger seines ebenfalls aus Tschechien stammenden Sturmpartners Josef Straka, der sich seinerseits mindestens ebenso oft mit einem Assist bedankte.

In einem Interview mit dem Waldkraiburger Hockey-Magazin bestätigte Rousek bereits, dass es ihm in der Stadt gefällt, mit dieser Verlängerung hat er also mindestens ein weiteres Jahr Zeit, Waldkraiburg zu genießen. Die Löwen haben somit beide erlaubten „Ausländerstellen“ besetzt.

Eine weitere wichtige Verlängerung, die es zu verkünden gibt, betrifft die Verteidigung. Tim Ludwig, für den es, dank einer schweren Verletzung an der Schulter im 1000-Zuschauer-Derby gegen Dorfen, schon sehr früh in der Saison nicht mehr weiterging, möchte ebenfalls wieder für die Löwen auf das Eis gehen.

Der 23-jährige, der den ganzen Weg durch den Waldkraiburger Nachwuchs, über das 1b-Team bis in den Oberliga-Kader der ersten Mannschaft ging, bekleidet seine Position unauffällig. Wobei „unauffällig“ im Falle eines Verteidigers eine durchweg positive Eigenschaft darstellt. Auffällig wurde es für den EHC Waldkraiburg erst, als Tim, dank seiner Verletzung, nicht mehr im Kader des Bayernligisten stehen konnte. Wir wünschen Waldkraiburgs Nummer 23 daher eine verletzungsfreie neue Saison.

Und es gibt es eine weitere Verlängerung, die der Verein ankündigen möchte: Ebenfalls handelt es sich hierbei um einen jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, der in den vergangenen Wochen bereits aufhorchen ließ. Das renommierte Fachblatt „Eishockey News“ wählte Leon Decker (Foto) kürzlich zum „Rookie of the Year“ in der Eishockey Bayernliga und nun hat die Nummer 34 des EHC Waldkraiburg mindestens noch ein weiteres Jahr in Waldkraiburg angehängt.

Der mittlerweile 18-jährige Stürmer, der soeben sein erstes volles Jahr in einer Seniorenmannschaft mit ganzen 22 Punkten absolvierte, gab sich in einem früheren Interview jedoch Bescheiden. Er beteuert darin, dass es ohne die unterstützende Mannschaft und Trainer, die ihm Eiszeit gaben, nicht möglich gewesen wäre so zu brillieren. Der EHC Waldkraiburg freut sich die weitere Lernkurve von Leon Decker hautnah verfolgen zu dürfen.  

aha

Fotos: Paolo Del Grosso




Damit Gras drüber wächst

Wüteten Vandalen auf dem Spielfeld am Inn? Oder gar die Gegner der Wasserburger Löwen? Dass es dort derzeit ein wenig nach Acker aussieht, das hat zum Glück einen anderen Grund … 


Denn die coronabedingte spielfreie Zeit wird derzeit genutzt, um den Fussballplatz in der Altstadt gründlich zu sanieren. Der Spielbetrieb hinterließ nämlich zuletzt deutliche Spuren: Löcher hatten sich gebildet, der Rasen wuchs an manchen Stellen nicht mehr an und durch die Verdichtung der obersten Schicht blieb das Wasser stehen.

„Wir haben erstmal die Grasnarbe belüftet“, erklärt Bauhofleiter Alexander Murner, „die Oberfläche wurde aufgelockert, quasi gelocht.“

Ein spezieller Sand mit einer bestimmten Körnung wurde außerdem aufgebracht. „Dieser Sand hat eine Drainagewirkung und bringt in Zukunft das Wasser besser weg“, so Murner. Mit einer Nivellierschicht wird der Boden zudem wieder eingeebnet, zusätzlich das Gras nachgesät.

Zeit genug, um sich zu meisterschaftlicher Klasse zu entwickeln, hat der Platz jedenfalls: Die Bayernliga-Saison der Fußballer geht bekanntlich ja erst wieder Anfang September weiter …




Saison wird fortgesetzt

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat in seiner Videokonferenz am Donnerstagabend einstimmig gegen einen Abbruch und damit für eine Fortsetzung der aktuell wegen der Covid-19-Pandemie ausgesetzten Saison 2019/20 in der Regionalliga Bayern votiert. Grundlage für die jetzt getroffene Entscheidung war das Ergebnis der vom BFV in Übereinstimmung mit den Liga-Sprechern initiierten Abstimmung der Klubs aus der Regionalliga:

Vier Klubs hatten für einen Abbruch votiertet, fünf Regionalligisten enthielten sich der Stimme, neun Vereine sprachen sich für eine Fortsetzung aus – darunter der TSV 1860 Rosenheim.

Außerdem beschloss der BFV-Vorstand in seiner Sitzung, die von der Lösungs-Arbeitsgruppe (LAG) „Vereinswechsel“ erarbeiteten, in der Vorwoche veröffentlichten und in Info-Webinaren erläuterten Vorschläge zu Vereinswechseln im bayerischen Amateurbereich der Männer und Frauen umzusetzen: Demnach gibt es vor einer Fortsetzung der aktuell unterbrochenen Saison auch in der Phase der Corona-Zwangspause ein Wechselfenster innerhalb des etablierten Zeitraums vom 30. Juni bis zum 31. August 2020 – allerdings zu den Modalitäten des Winterwechsel-Fensters, um den Vereinen ein Höchstmaß an Schutz zu bieten.

Das bedeutet, dass der abgebende Verein dem wechselwilligen Spieler/der wechselwilligen Spielerin grundsätzlich die Freigabe erteilen muss. Andernfalls greift eine sechsmonatige Sperre.




Hallentraining wieder möglich

Erfreuliche Nachricht für alle Rotter Indoor-Sportler: Ab nächsten Montag kann wieder in der Schulturnhalle trainiert werden. Natürlich unter Einhaltung aller Hygiene-Regeln, die die Basketballer ja schon aus den Trainingseinheiten auf dem Hartplatz kennen. Für die Eltern gilt: Bitte auch weiterhin die Kids auf dem Parkplatz abholen und nicht in der Halle.

Für weiterführende Fragen stehen wie immer die Trainer zur Verfügung.

BR




Ein großer Moment der Solidarität

Der TSV 1880 Wasserburg engagiert sich seit Jahren gegen Rassismus und für ein friedliches Miteinander in Wasserburg. Angesichts der Proteste in den USA gegen Polizeigewalt gegen Schwarze starteten die Löwen ihre wöchentliche Trainingseinheit mit einem Moment der Solidarität. Alle Spieler und Trainer bildeten kniend ein „W“ für Wasserburg und hielten kurz inne. 

Colin Kaepernick, damaliger Quarterback der San Francisco 49ers, war der Erste, der am 1. September 2016 während der amerikanischen Nationalhymne kniete, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Mit dieser Geste löste Kaepernick konträre Reaktionen aus und wurde von US-Präsident Donald Trump seinerzeit massiv beleidigt. Kaepernicks Kniefall wurde dennoch zum Symbol für den Kampf gegen Rassismus.

„Viele Nationen, ein Verein – Gemeinsam für Wasserburg“

Mit ihrer Hommage an Kaepernick setzen die Löwen ein Zeichen für ein weltoffenes und friedliches Wasserburg. Menschen aus über 90 Nationen leben dort und tragen zum besonderen Flair dieser Stadt bei. Die vielfältigen Nationen und Kulturen der Wasserburger Stadtbevölkerung spiegeln sich besonders in der Fußballabteilung wider. Eine der Hauptaufgaben der Vereinsarbeit liegt daher naturgemäß getreu dem Motto „Viele Nationen, ein Verein – Gemeinsam für Wasserburg“ in der Integration und Förderung fußballbegeisterter Jugendlicher jeder Nationalität. Werte wie Toleranz, Solidarität, Integrationsfähigkeit, Teamgeist und Leistungsbereitschaft, die heutzutage eine immer größere Rolle spielen, werden Kindern und Jugendlichen von Klein auf spielerisch vermittelt. Die Löwen tragen wie kaum eine andere Institution in Wasserburg und der Region zum freundschaftlichen Zusammenleben der vielfältigen Kulturen und Nationen bei. Dafür lohnt es sich zu kämpfen und bei Zeiten auch auf die Knie zu gehen.

JAH




Klubs gegen Abbruch der Saison

Die Mehrheit der Klubs aus der Regionalliga Bayern hat sich gegen einen Abbruch der aktuell wegen der Covid-19-Pandemie ausgesetzten Saison 2019/2020 ausgesprochen. In einer vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) in Übereinstimmung mit den Liga-Sprechern initiierten Abstimmung votierten in einer Videokonferenz vier Klubs für einen Abbruch, fünf Regionalligisten enthielten sich der Stimme, neun Vereine sprachen sich für eine Fortsetzung aus – darunter der TSV Rosenheim.

„Bei allen kontroversen Diskussionen der vergangenen Tage und Wochen haben die Regionalligisten jetzt nach einer sehr sachlichen und konstruktiven Aufarbeitung eine Entscheidung getroffen. Die Regionalliga Bayern demonstriert damit Geschlossenheit, weil auch diejenigen Klubvertreter, die für einen Abbruch gestimmt haben, das Ergebnis in dieser Form mittragen und akzeptieren“, betonen die beiden Liga-Sprecher Robin Helmschrott (FC Augsburg II) und Markus Clemens (SV Schalding-Heining).

Für einen Abbruch hatten die SpVgg Bayreuth, der SV Viktoria Aschaffenburg, der SV Wacker Burghausen und der FV Illertissen gestimmt. Es enthielten sich Türkgücü München, der 1. FC Schweinfurt 05, die SpVgg Greuther Fürth II, der FC Augsburg II und der SV Schalding-Heining. Gegen einen Abbruch der Saison und damit für die Fortsetzung der Spielzeit votierten der 1. FC Nürnberg II, der VfB Eichstätt, der TSV Buchbach, der TSV Aubstadt, der TSV Rain/Lech, der SV Heimstetten, der TSV 1860 Rosenheim, der FC Memmingen und der VfR Garching.

Das Ergebnis ist Grundlage für die Entscheidung des Vorstandes des Bayerischen Fußball-Verbandes, der am heutigen Donnerstag tagt.

 




Alle Fitnessstudios im Altlandkreis öffnen!

Diesem Augenblick haben viele Sportler entgegen gefiebert: Alle Fitnessstudios im Altlandkreis dürfen ab dem kommenden Montag, 8. Juni, wieder öffnen – von Edling bis Wasserburg! Erlaubt wird ab dann auch wieder das Training von Mannschaftssportarten, wobei der Outdoor-Trainingsbetrieb in Gruppen von bis zu 20 Sportlern zulässig ist. Auch die Turnhallen werden für kleine Gruppen wieder geöffnet zum Trainieren …

Für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist laut Kabinettsbeschluss der Wettkampfbetrieb wieder zulässig. So soll zum Beispiel die Tennis-Saison nun ab dem 15. Juni beginnen.

Tanzschulen dürfen ebenfalls am dem Montag, 8. Juni, wieder öffnen, für kontaktlosen Tanz sowie für Paartanz mit einem festen Tanzpartner.




Ex-Regionalliga-Spieler ist da!

Akribische Arbeit und Weitblick zahlen sich aus: Bereits lange vor der Corona-Krise
hatten sich die Verantwortlichen der Fußballer des TSV 1880 Wasserburg intensiv um Michael Denz (Foto) bemüht und den Regionalliga-erprobten Defensivspieler von einem Wechsel in die Innstadt überzeugen können. Am vergangenen Mittwoch nun absolvierte Denz sein erstes Training im Badria-Stadion. Auch Fotos mit den Trainern waren erstmals seit seiner Zusage wieder möglich, so dass der Wechsel erst Wochen nach dem Abschluss verkündet wurde. Mit der Verpflichtung des 26-jährigen Hünen ist den Löwen ein Transfer-Coup gelungen …

.. denn Denz verfügt über die Erfahrung von 173 Regionalliga-Spielen (unter anderem
für den FC Ingolstadt II, Germania Halberstadt und den TSV 1860 Rosenheim) und
er hat in seiner Laufbahn bereits einiges erlebt. Zuletzt war er beim VfR Neuburg in der
Landesliga Südwest aktiv.

Auf Grund seiner Jugendjahre beim TSV 1860 München zeichnet sich Denz, der im Zentrum alle Positionen bekleiden kann, durch eine beidfüßig gute Passtechnik sowie ein exzellentes Kopfballspiel aus.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Wasserburg, denn ich kenne bereits einige
Mitspieler und habe die Entwicklung des Vereins genau verfolgt. Die Gespräche mit
den Trainern und Kevin Klammer haben mich überzeugt und ich hoffe, dass es bald
wieder losgeht,“ so der Neu-Löwe über seinen Wechsel.

Mit Torwarttrainer Robert Mayer stand Denz stets im Austausch. Daher wussten die Löwen, dass Denz beruflich nach Prien zurückkehren würde und konnten frühzeitig Kontakt aufnehmen.
„Wir sind froh, dass wir einen solchen Mann für uns gewinnen und bis 2023 an uns
binden konnten,“ freut sich Abteilungsleiter Kevin Klammer, der mit seinem Team im
Hintergrund fleißig daran arbeitet, den treuen Löwen-Fans auch nach der Corona-
Krise hochkarätigen Fußball in der Altstadt zu bieten.

jah

Fotos: stü




Schaberl bleibt ein Löwe

Gute Nachrichten aus dem Löwenlager: Der Wasserburger Führungsriege um Abteilungsleiter Kevin Klammer ist es gelungen, den Vertrag von Offensivkraft Albert Schaberl für eine weitere Spielzeit zu verlängern. „Wir sind sehr froh mit Albert einen Spieler aus dem Altlandkreis für eine weitere Saison an uns binden zu können. Er ist für uns extrem wichtig. Albert …

… identifiziert sich komplett mit unserem Verein und der Stadt Wasserburg. Er ist im besten Fußballalter, trotzdem hat er das Potenzial noch einen weiteren Schritt zu machen und noch wichtiger für uns zu werden“, heißt es aus der Abteilungsleitung.

Der Ramsauer trägt seit der Landesligasaison 2018/19 das Löwentrikot mit der Rückennummer 14. „Ich fühle mich sehr wohl in Wasserburg und bin stolz weiterhin ein Teil dieser Mannschaft sein zu können“, so Schaberl.

Zunächst will der 29-Jährige allerdings diese Saison – wann auch immer der Ball wieder rollen mag – das bestmögliche Ergebnis mit seinen Löwen herausholen.

Text und Foto: STÜ




Was macht Corona mit dem Heimat-Fußball?

Seit Wochen, nein – seit Monaten ruht der Fußball in der Heimat. So lange schon und so lange noch, wie nie zuvor. Was macht das mit dem Fußball im Altlandkreis? Die Corona-Zwangspause macht deutlich: Fußball mit seinen festen Strukturen – zweimal Training die Woche, ein Spiel jedes Wochenende – passt nicht in die Zeit des Individualismus. Das Konzept, dass mindestens 14 Spieler an drei bis vier Wochenterminen zum Spaß an der Freude gemeinsam Zeit haben müssen, ist immer schwieriger umsetzbar bei jungen Leuten. Manche Trainer sagen, sie haben in den Telefonaten mit den Spielern schon bemerkt, dass sich der Fokus verschoben habe. Vielleicht ein Hausbau, die wachsende Familie oder ein anderes (sportliches) Hobby beginnen, den Fußball zu überlagern. Ganz zu schweigen von der eventuell schwindenden Fitness der Spieler. Was jetzt ganz besonders zählt, das ist das Engagement des Trainers. Sein Herzblut. Wir sprachen mit einem Fußballer und Coach durch und durch im Altlandkreis – Ex-Profi Slaven Jokic (Foto) vom Kreisklassisten SV Amerang

Die allergrößte Schwierigkeit war zu Beginn der Krise, dass überhaupt nicht absehbar war, wann es denn nur ein bisschen weitergehen wird mit dem Fußball, mit den Spielen in unseren Ligen. Das war zäh. Und komisch:

Die Zeit, in der der Sportplatz komplett gesperrt war, die war schon sehr komisch. Ich denke für uns alle – so wie auch die ganze Situation mit Corona für uns alle sehr komisch war und ist. Einfach fremd von heute auf morgen.

Die Spieler in Amerang haben dann verschiedenste Trainingspläne von mir erhalten – auch haben wir regelmäßig miteinander kommuniziert. Was besonders wichtig war. Den Kontakt zu halten, nichts abbrechen zu lassen – von Beginn an Spieler nicht zu verlieren in dieser so schwierigen Zeit. Das wäre das Schlimmste. Da musste und muss man was für tun als Coach. Ich setze alles daran, niemanden meiner Männer zu verlieren.

Sehnsüchtig haben wir auf den Trainingsbeginn gewartet. Deshalb: Als bekannt wurde, dass wieder in kleinen Gruppen trainiert werden kann, da haben wir gleich losgelegt. Da war ich als Trainer mit meiner sportlichen Leitung im SV Amerang sofort einig.

Das erste Training aber war mit all den vorgeschriebenen Auflagen dann ein wenig – sagen wir mal – kompliziert. Bis sich alle daran gewöhnt hatten – bis wir das Ein oder Andere angepasst hatten und aus den Erfahrungswerten der ersten Einheit Konsequenzen ziehen konnten im Aufbau. Seit dem läuft es ganz gut. Das Training wird von den Spielern hier bei uns in Amerang sehr gut angenommen. Das freut mich als Trainer natürlich sehr. Es ist das Licht am Corona-Horizont für mich.

Meiner Meinung nach kann man nämlich trotz der Auflagen und all der Beschränkungen sehr gut trainieren, weil man sogar die Möglichkeit hat, intensiver zu trainieren als im normalen Alltagstraining. Man muss es ja positiv sehen – und das ist wirklich was Positives! Im ‘normalen Training’ hat man nicht die Möglichkeit, mit einer derart hohen Frequenz zum Beispiel Torschüsse zu trainieren oder Passübungen so intensiv zu üben.

Ich denke, das Fußball-Training in der Corona-Zeit ist auch eine Chance für jede Spielklasse – es ist eben eine gute Möglichkeit, die Ballfertigkeit des Spielers enorm zu verbessern.

So viel zur Fitness. Das Andere aber, das ist natürlich der Hintergrund, dass es gefühlt noch eine Ewigkeit dauern wird, bis es überhaupt wieder losgehen kann mit den Spielen. 

Spiele, sie sind das Salz in der Suppe – sie fördern die Motivation. Und ohne dieses nahe Ziel ist es schwer, die Motivation hoch zu halten. Bis zum September, da ist noch lange hin. Zum Glück kann ich für den SV Amerang sagen, dass meine Spieler und auch ich als Trainer wenigstens dem gemeinsamen Training viel abgewinnen können.

Einfach ist die Zeit nicht, aber ich sehe meine Spieler – ich versuche ihnen das Training so angenehm wie möglich zu gestalten, so dass sie so viel Spaß wie möglich haben. Im normalen Trainings-Betrieb kommt die Anspannung vor wichtigen Spielen hinzu, die spezielle Vorbereitung auf den Gegner – jetzt fällt das weg.

Jetzt will ich viel mehr sehen, wie bewegt sich der Spieler auf dem Platz – mit und ohne Ball, wie profitiere ich als Trainer von genau ihm, diesem Spieler, durch seine Art, Fußball zu spielen.

Bis jetzt habe ich großes Glück mit meiner Mannschaft in Amerang. Dass es alle so gut annehmen und trainieren wollen unter diesen besonderen Voraussetzungen. Nur noch laufen, nur noch Konditionsübungen – ich persönlich würde das als Coach für einen Fußballer zu wenig finden.

Ich wünsche mir sehr, dass es beim SV Amerang so positiv weiter geht und wir alle bald wieder zu einer einigermaßen Fußballer-Normalität zurückkehren können. Vielleicht ja im September.

Interview: Renate Drax

 

 




Kaderplanung schreitet voran

Draußen werden die Tage wärmer und länger und auch wenn der EHC Waldkraiburg noch nicht sicher sagen kann, wie die kommenden Wochen in Bezug auf den geplanten Start des Sommertrainings aussehen, ist die Kaderplanung bereits weit fortgeschritten.Michael Trox und Felix Lode bleiben bei den Löwen.

Michael Trox, vergangenes Jahr zum ersten Mal Kapitän der Eishockeymannschaft aus Waldkraiburg, wird neben weiteren Verlängerungen die bereits fix sind, auch noch mindestens ein Jahr an seinen Vertrag dranhängen. Der Stürmer konntetrotz Verletzungspech 29 Punkte zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Im Interview in der kommenden Ausgabe des vereinseigenen „WaldkraiburgHockey Magazin“ erklärt Trox, dass ihm die Auszeit nach der früh beendeten Saison gut getan haben, vom Stress, den eine solche Hockeysaison neben Arbeit, Familie und Kind mit sich bringt, auszuhalten. Weiter hätte er aber auch gemerkt, dass auf jeden Fall noch eine Saison drin sei für ihn und er bereits täglich trainiere, um bereit zu sein, wenn es mit dem Training wieder los geht.

Die zweite Verlängerung die der Viertligist ankündigen möchte, ist die des Verteidigers Felix Lode. Der erst 18-jährige Defensivspieler konnte in der abgelaufenen Saison viele seiner Qualitäten auf das Eis bringen und zeigen, was Verein und Fans in Zukunft von ihm erwarten können. Sein Debüt in der ersten Mannschaft feierte Felix bereits in der Oberligamannschaft der Saison 2018/2019, damals gleich gegen den Traditionsclub und zehnmaligen deutschen Meister aus Garmisch, dem SC Riessersee. In seiner ersten vollen Saison in der Seniorenmannschaft konnte er, bis zu einem harten Foul in den Pre-Play-Offs, in jedem Spiel durch Spielübersicht und gutem Stellungsspiel in der Verteidigung überzeugen.  AHA




Ein Glücksfall: Sidney bleibt!

Wasserburgs Basketball-Trainerin Sidney Parsons, bereits seit zwei Jahren für das Damen-Team der 1. Bundesliga am Inn beheimatet, geht in Runde drei. Was sich seit dem Wochenende schon verbreitete, meldet die TSV-Basketball-Abteilung am heutigen Dienstagnachmittag nun auch offiziell. Das Foto zeigt rechts Sidney bei der offiziellen Vetragsunterzeichnung im Beisein der neuen Basketball-Abteilungsleiterin des TSV Wasserburg, Paula Zaschka …

2018 kam sie an den Inn, um für Veränderung zu sorgen und nun bleibt sie für eine weitere Saison:

„Dass der Kopf des ganzen Konzepts an Board bleibt freut uns natürlich sehr und ist für den Erfolg dessen unheimlich wichtig”, so Abteilungsleiterin Paula Zaschka. „Bereits in den vergangenen zwei Jahren haben wir hier einiges von Grund neu aufgebaut.”

Sidney fühlt sich hier sehr wohl und schätzt zudem die Unterstützung, die sie vom Management und auch von den Fans zurückbekommt. „Das Management vertraut mir voll und ganz und die Fans freuen sich, dass man sich mit der Mannschaft wieder identifizieren kann, was zu dem Konzept gehört, dass wir versuchen aufzubauen. So wie die vergangene Saison geendet hat, das ist kein Weg um eine Saison zu beenden. Wir waren auf Platz zwei der Tabelle, die Playoffs standen vor der Tür und der komplette Kader war endlich wieder einsatzbereit und fit und dann, dann kam Corona dazwischen und die Saison war auf einmal vorbei. Ich hatte das Gefühl, dass wir gute Chancen für die Playoffs hatten”, so Sidney Parsons rückblickend.

An den Erfolgen aus den vergangenen zwei Jahren will „Coach Sid” anknüpfen. In der Saison 2018/2019 wurden die Damen vom Inn letztendlich dritter und vergangene Saison eben zweiter bevor die Saison abgebrochen wurde. Das hätte zu Beginn der jeweiligen Saisons wohl kaum einer erwartet. Sidney: „Aus den vergangenen zwei Jahren können wir so viel Positives mitnehmen, wir sind definitiv auf dem richtigen Weg.”

Zudem will Sidney sich auch weiter in der eigenen Jugend engagieren. „Wir haben einige echt talentierte Jungs und Mädels in den unterschiedlichen Jahrgängen, die über kurz oder lang die Möglichkeit haben sollen, auf dem für sie geeigneten Niveau spielen zu können.”

msch

 




Torhüter-Trio steht fest

Wie immer zur Sommerpause wurde es ein wenig ruhiger um den EHC Waldkraiburg, der als Eishockeyverein während der warmen Monate traditionell weniger Aktivitäten zeigt als im Winter. Hinter den Kulissen jedoch ist die Vereinsführung schwer am Arbeiten, um den Kader für die nächste Saison präsentieren zu können. So kann der EHC Waldkraiburg verkünden, dass die drei Torhüter für die kommende Saison feststehen.

Kevin Yeingst, Christoph Lode und Tobias Sickinger hüten in der kommenden Spielzeit das Löwen-Tor und somit gibt es hier für die Anhänger des EHC auch wenig Überraschendes.

Mit dem seit der Saison 2018/2019 in Waldkraiburg spielenden Kevin Yeingst (sieht man von seinem 11-Spiele-Intermezzo bei den Löwen in der Saison 2009/2010 ab), haben die Löwen einen stabilen Rückhalt, der mit seiner Ausbildung in Mannheim nebst Stationen in der Oberliga und anderen vierten Ligen einen großen Pool an Erfahrung mit in das Waldkraiburger Spiel bringt.

Yeingst überzeugte in der abgelaufenen Saison mit vielen starken Paraden, unter anderem auch bei seinem Shoot-Out gegen den eine Liga höher spielenden Höchstadter EC. Auch im Penaltyschießen konnte er durch seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz punkten. In einer denkwürdigen Partie gegen die Gladiators aus Erding, in welcher man öfter als nur einmal Sprechchöre mit seinem Namen vernehmen konnte, sicherte er den Löwen zusammen mit dem dreimaligen Torschützen Rousek den Extrapunkt.

Auch der erst 20 Jahre alte Christoph Lode ist keine unbekannte Größe mehr im Waldkraiburger Tor. In insgesamt 12 Spielen, wovon er einige auch komplett bestritt, konnte Lode die Waldkraiburger Fans von seinem Talent und Können überzeugen. Mit Blick auf die vergangene Saison hatte er seine besten Partien wohl auswärts gegen die EHF Passau, als er mit spektakulären Paraden den Sieg der Löwen über die Habichte erst möglich machte. Auch im letzten Spiel der Pre-Play-Offs, welches in Waldkraiburg stattfand, stand Lode wie eine Wand und strahlte eine Ruhe aus, für die viele andere Keeper einige Jahre mehr an Erfahrung benötigen würden.

Ganz im Sinne der hervorragenden Nachwuchsförderung beim EHC Waldkraiburg und natürlich auch im Sinne des Trainer-Duos Piskunov, ist der dritte Torhüter der Saison Tobias Sickinger. Der Nachwuchsspieler, der demnächst seinen 18. Geburtstag feiern wird. Nachdem er bereits in der letzten Saison als 4. Torhüter geführt wurde, darf er nun möglicherweise auch Bayernligaluft schnuppern.

AHA/ Fotos: PDG




Ein Schiri werden

Während der Spielbetrieb im Amateur-Fußball aufgrund der Corona-Pandemie noch über Wochen ruhen wird, bietet der Bayerische Fußball-Verband jetzt eine spezielle Möglichkeit an, die Qualifikation zum Fußball-Schiedsrichter zu erlangen. So ist es ausnahmsweise und nur jetzt möglich, das Regelstudium komplett onlinebasiert durchzuführen und die theoretische Prüfung ebenfalls online abzulegen. Alle Regeltexte mit speziellen Erklärungen, Lernvideos und Übungsfragen werden über ein Browser-basiertes Tool zur Verfügung gestellt. Außerdem wird mindestens ein Webinar angeboten.

Darüber hinaus können Teilnehmende mit den Lehrgangsleitern Fragen über eine Chatfunktion diskutieren. Der Lehrgangsteilnehmer ist in der Einteilung der Zeit, in der er sich mit den Inhalten beschäftigt, also sehr flexibel und kann dies am heimischen Computer ebenso tun wie unterwegs am Laptop oder anderen mobilen Endgeräten. Zwischen Lehrgangs-Beginn und dem Online-Prüfungstermin liegen vier Wochen.

Um nach erfolgreicher Teilnahme an dieser Online-Ausbildung dann Fußballspiele als Schiedsrichter leiten dürfen, sind nur noch ein praktischer Lauftest (1.000 Meter in maximal acht Minuten) und eine Praxiseinweisung nötig.

Termine dazu werden, wenn es wieder möglich ist, von den Schiedsrichtergruppen vor Ort – für den erweiterten Landkreis Rosenheim ist das die Schiedsrichtergruppe Chiem – an einem Vor- oder Nachmittag samstags oder sonntags angeboten.

Die Teilnahme am Online-Lehrgang ist zunächst kostenlos. Bei der Teilnahme an der Praxisveranstaltung vor Ort muss mit Kosten in Höhe von etwa 60 Euro gerechnet werden. Jeder Teilnehmer erhält dann aber eine Schiedsrichter-Erstausrüstung im Wert von etwa 100 Euro.

Die nächste Online-Ausbildung des BFV startet am Pfingstsamstag, 30. Mai. Anmeldeschluss ist nächste Woche – Donnerstag, 28. Mai.

Bei Interesse und für alle Infos zur Anmeldung sowie für weiterführende Informationen zur Ausbildung und zur Schiedsrichtertätigkeit an sich bitte die Schiedsrichtergruppe Chiem kontaktieren.

Am Besten per E-Mail an chiemschiri@gmx.de  oder josef-kurzmeier@gmx.de. Gruppenschiedsrichterobmann Josef Kurzmeier aus Ramerberg steht auch telefonisch unter 0170-8653595 zur Verfügung.




Matchball Rott …

Strahlende Gesichter bei der Tennis-Abteilung im ASV Rott: Die Tennisplätze sind geöffnet und das Training kann wieder starten! Alle müssen sich natürlich an die Hygiene-Maßnahmen der Corona-Pandemie halten und damit sind – wie aktuell überall im Sport – Bedingungen an die Trainingseinheiten geknüpft. Daher ist es dringend notwendig, dass sich die jugendlichen Tennis-Kids in Rott zur optimalen Planung bei der Abteilung Tennis anmelden. Und zwar …

… unter tennis@asv-rott.de .

Da die Abteilung schon diese Woche beginnen möchte, braucht’s die zeitnahen Anmeldungen!

Das Jugend-Training wird wie gewohnt mittwochs stattfinden.

Die Uhrzeit und Einteilung der Kids wird nach Anmeldung festgelegt.

Rott freut sich auf alle jugendlichen Tennisfans und wünscht schon jetzt viel Spaß!

Auch begrüßt man natürlich alle erwachsenen Tennisspieler und Spielerinnen herzlichst zum Saisonauftakt am Rotter Tennis-Court.

Alle Hygienevorschriften sind zudem auch direkt vor Ort noch einmal einsehbar …

 

 




Basketball: Rotter Jugend startet im Freien

Für die Jäger des Basketballs hat das Stubenhocken ein Ende. Ab dem Montag, 18. Mai, wird in Rott Basketball unter freiem Himmel angeboten. Vorerst jedoch nur für die U14- bis U20-Mannschaften. Seitdem die ersten Lockerungen zum kontaktlosen Einzelsport von der Bayerischen Landesregierung in Aussicht gestellt wurden, laufen die Planungen in der Basketball-Abteilung des ASV Rott heiß. Hieß es zunächst, erlaubt werden Sportarten wie Tennis oder Golf, so war doch klar, dass mit Einhaltung der entsprechenden Hygieneregeln auch das Individualtraining im Mannschaftssport nicht lange auf sich warten lässt.

Eine erste Anfrage vom 1. Abteilungsleiter Basketball, Martin Schreyer, konnte der Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock bereits einen Tag später positiv beantworten.

An dieser Stelle deshalb noch einmal an ihn und auch an den Gemeinderat und die Schulleitung der Grund- und Mittelschule Rott ein herzliches Dankeschön der Basketballer für die zur Verfügungstellung des Basketball-Hartplatzes.

Die eigentliche logistische Arbeit begann nach der Zusage:

Da pro Training nur vier Korbjäger zugelassen sind, wurde eine Software gesucht, bei der sich die Spieler ihre Einheit selber buchen können. Auch musste das ganze Konzept mit den Trainern abgestimmt werden. Dass die ersten Termine bereits am vergangenen Freitag reserviert werden konnten, ist eine Leistung, auf die die Abteilung zurecht stolz sein kann.

Für Schnupperer, Neu- oder Wiedereinsteiger: Den Link zur Buchung einfach anfordern bei berichte.basketball@asv-rott.de

br




Leonie Fiebich bleibt in Wasserburg

Da ist dem Management der Basketballabteilung des TSV 1880 Wasserburg ein echter Coup gelungen: Leonie Fiebich bleibt in Wasserburg. Vor etwa zwei Monaten wurde die Saison abrupt beendet. Genau da war Fiebich von ihrer Verletzung genesen, zeigte ein tolles erstes Spiel (23 Punkte bei 72 Prozent Trefferquote in 19 Minuten) und dann hieß es: Die Saison ist vorbei. Umso größer ist die Freude, dass sie sich entschlossen hat, noch ein Jahr zu bleiben.

„Unsere Saisonplanung ist in vollem Gange. Zwar ist im Moment noch schwer zu sagen, ob und mit welchen die Saison im September starten kann, aber die Hoffnungen darauf sind groß. Dass Leo sich für eine weitere Saison am Inn entschieden hat freut uns natürlich sehr“, so Paula Zaschka, neue Abteilungsleiterin.

„Ich selber habe das Gefühl, dass ich hier noch etwas zu vollenden habe. Vergangene Saison konnte ich aufgrund meines Kreuzbandrisses nur ein Spiel bestreiten und dann wurde die Saison abgebrochen. Da fehlt einfach noch was“, erklärt Leonie Fiebich.

Auch in der Jugend hat sie, zusammen mit Sidney Parsons, die U12w übernommen und auch deren Saison wurde vorzeitig beendet. „Auch hier möchte ich gerne noch weitermachen und erneut ein Team trainieren.“

Vor knapp einem Monat stand dann der WNBA Draft an. In den Mock-Drafts wurde sie zwischen den Positionen 35 und 82 geführt, umso größer war die Überraschung, dass sie an Stelle 22 von den LA Sparks „gepickt” wurde. „So wirklich realisiert habe ich es auch einen Monat danach irgendwie noch nicht. Dazu kommt auch, dass ich aufgrund der derzeitigen Situation erst nächstes Jahr im Sommer dort spielen werde – wahrscheinlich werde ich es erst da dann so wirklich realisieren“, so Fiebich.

Derzeit hält Leonie sich mit einem Online-Trainingscamp der LA Sparks fit. Ballhandling, Kraft und Athletik steht auf dem Trainingsplan. „Ich freue mich aber schon, wenn man wieder so richtig trainieren darf, als Team alle zusammen. In der kommenden Saison will ich persönlich mehr Verantwortung übernehmen, in eine Führungsrolle hineinwachsen. Für das Team wünsche ich mir, dass wir einen schönen Teambasketball spielen und damit so weit oben wie möglich landen. Genau ist das natürlich am Anfang der Saison und vor allem in der derzeitigen Situation schwer zu sagen, aber ich möchte mein bestes dafür geben“, so Leonie zum Abschluss.

SCHO




Der Kapitän geht von Bord

Dominik Haas, Kapitän des Bayernligisten TSV 1880 Wasserburg, beendet sein Karriere. Das gaben die Löwen über die sozialen Medien bekannt. Der 36-Jährige kam 2014 zum TSV und stieg mit den Wasserburgern von der A-Klasse bis in die Bayernliga auf. Beim Spiel gegen den TSV Kottern – vor der Corona-Zwangspause – verletzte sich Haas schwer an der Schulter und konnte nicht mehr für sein Team auflaufen. Foto: John Cater




Ersatzlos abgesagt

Die Spielrunde 2020 der beliebten Stockschützen-Altlandkreisrunde im Raum Wasserburg wird nun endgültig ersatzlos abgesagt. Nachdem die beiden ersten Runden bereits Ende März auf freie Spieltage im Juni verlegt worden waren und danach ein erneuter Versuch nach den Pfingstferien ins Auge gefasst wurde, lässt auch der weitere Verlauf der Corona-Pandemie eine Durchführung der Spielrunde in diesem Jahr nicht zu.
Die Absage der Spielrunde wurde im Einvernehmen mit den an der Runde beteiligten Teams getroffen.

Weiter geht es nun so, dass Anfang Januar/Februar 2021 in einem Treffen der Mannschaftsführer über einen Neustart/Durchführung der Spielrunde 2021 entschieden wird.




Viel mehr als ein Club

Es gibt sie zum Glück ja auch noch tagtäglich bei uns – die guten Nachrichten. Mitten in der Corona-Krise, mitten in den Diskussionen um Geisterspiele, Saisonabbrüche und drohende Insolvenzen sendet die Fußball-Familie des TSV 1860 Rosenheim ein besonders schönes Zeichen. Während der Verein die Gehälter trotz Spielpause weiter bezahlt, revanchierte sich jetzt die Mannschaft, um mehr als nur Dankesworte zurückzugeben …

Unser Foto zeigt von links die Rosenheimer 60er Spieler Abwehr-Crack Moritz Moser, Kapitän Christoph Wallner und Torjäger Danijel Majdancevic mit dem Sechzger-Abteilungsleiter Finanzen, Sandro Sacco …

Die Verantwortlichen haben sich intensiv ausgetauscht, mit den größten Partnern und Unterstützern gesprochen und können es jetzt ermöglichen, ihrer Mannschaft – trotz des eingestellten Spielbetriebs des Regionaligisten – weiterhin 100 Prozent der Gehälter zu bezahlen. Das bedeutet: Keine Gehaltseinbußen für die Kasparetti-Elf bis zum eigentlichen Saisonende am 30. Juni 2020.

„Verträge sind Verträge, gerade auch in unsicheren Zeiten. Wir wollten zu unserem Wort stehen“, macht der Fußball-Abteilungsleiter Franz Höhensteiger die Position des Vereins klar.

Möglich wird dieses Bekenntnis zur Mannschaft durch die ungebrochene Treue der Partner und Sponsoren der Rosenheimer 60er. „An der Jahnstraße kann man sich aufeinander verlassen. Gerade in Krisen-Zeiten ist es überlebenswichtig, starke und verlässliche Partner an seiner Seite zu wissen“, dankt der Sechzger-Finanz-Vorstand Sandro Sacco den Unterstützern der Mannschaft und des Vereins.

„Dem gesamten Team ist sehr wohl bewusst, dass die hundertprozentige Fortzahlung unserer Gehälter trotz eingestelltem Spiel- und Trainingsbetrieb nicht selbstverständlich, sondern in der Regionalliga Bayern wahrscheinlich einzigartig ist“, kommentiert Kapitän Christoph Wallner die Entscheidung des Vereins.

Schnell herrschte in der jungen Truppe Einigkeit, dass man es nicht ausschließlich bei warmen Dankesworten belassen wollte. Die Mannschaft wollte etwas zurückgeben. Die Spieler gingen voran und sammelten Spenden innerhalb der Mannschaft und bei allen Jugendtrainern und Angestellten des Vereins für die gute Sache. Am Ende kam eine stolze vierstellige Summe zusammen, die Kapitän Christoph Wallner, Defensivmann Moritz Moser und Torjäger Danijel Majdancevic diese Woche an den Verein übergeben konnten.

„Es war der Mannschaft wichtig zu zeigen, dass es nicht nur um uns Spieler geht. Es geht um den Verein, die Fußball-Abteilung, um das Team hinter dem Team. Nur wenn wir alle zusammenhalten, werden wir diese schwierige Zeit überstehen, die wohl leider noch lange nicht beendet ist. Dafür wollten wir einen Beitrag leisten“, so Majdancevic.

Als sportlicher Leiter des TSV 1860 hat Hansjörg Kroneck schon viel erlebt, eine solche Aktion allerdings nicht. Er weiß um die Situationen in vielen anderen Vereinen der Regionalliga Bayern, umso stolzer macht es ihn, dass sein Verein seine angestellten Spieler weiterbezahlen kann.

„Noch stolzer bin ich nur noch auf meine Jungs, die mit ihrer Idee und ihrer Aktion nicht nur bewiesen haben, dass sie ganz feine Charaktere sind, sondern dass Rosenheim mehr ist als nur ein Club“, so Kroneck abschließend.




Die ersten Schritte auf den Plätzen

Neben dem Training für Individual-Sportarten ist es seit dem gestrigen Montag bei uns auch wieder möglich, dass Mannschafts-Sportarten mit dem eingeschränkten Training beginnen können (wir berichteten). Aber immer vorausgesetzt, die jeweiligen Kommunen vor Ort geben die Sportanlagen explizit für das (Fußball-)Training frei. Fußball-Präse Rainer Koch vertraut auf das große Verantwortungsgefühl in den Vereinen: „Für alle unsere Sportler ist diese neue Entwicklung eine gute Nachricht in dieser schwierigen Phase“, betont BFV-Präsident Rainer Koch: „Wir wissen, dass es bis zur Rückkehr zur Normalität noch ein weiter Weg ist. Aber der erste Schritt ist gemacht. Jetzt kommt es auf uns alle an, dass wir uns auch strikt an die staatlichen Regelungen halten, wohl überlegt und mit gesundem Menschenverstand die ersten Schritte auf den Plätzen machen …

Wir sind im Kampf gegen das Virus noch lange nicht am Ende. Vorsicht und Fürsorge sind weiterhin oberstes Gebot. Wir Fußballer in Bayern sind alle zusammen in der Pflicht, unserer großen Verantwortung auch gerecht zu werden! Dass wir das können, haben wir gerade in der aktuellen Krise bewiesen. Dafür sage ich allen Danke!“

Grundlage, dass auch Fußballtraining überhaupt wieder Schritt für Schritt stattfinden kann, ist die zwingend vorgeschriebene Einhaltung der Voraussetzungen aus der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaates. Dabei geht es vor allem um das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln, aber auch um die maximale Kleingruppen-Größe, die auf fünf Personen (inklusive Trainer/Betreuer) beschränkt ist.

BFV veröffentlicht umfassenden Leitfaden

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat alle von den Trainern und Betreuern in den Vereinen – vor der Aufnahme des eingeschränkten Trainingsbetriebs – zu treffenden Vorkehrungen in einem umfassenden Leitfaden unter dem Motto „Ihr seid ,mit Abstand’ am besten” zusammengefasst, der ab sofort online abrufbar ist. Darin enthalten sind auch weiterführende Links zu speziellen Trainingsformen, die unter den eingeschränkten Bedingungen durchgeführt werden können und die auch die Verbandstrainer des BFV ausführlich erläutern. Dieser Leitfaden wird fortlaufend aktualisiert. Deshalb bittet der BFV auch ausdrücklich darum, sich immer wieder auf der Webseite des Verbandes zu informieren.




Es geht los mit dem Sport: Auf Distanz!

Darauf haben sich viele Sportler gefreut: Ab heute darf wieder ein „kontaktfreier Individualsport mit Abstand” im Freien stattfinden – beispielsweise Tennis, Leichtathletik oder Golfen. Auch Mannschaftssportlern wie den Fußballern ist es jetzt wieder erlaubt, mit dem eingeschränkten Training zu beginnen. Auf der Seite des bayerischen Innenministeriums heißt es dazu: „Möglich ist ein kontaktloses Training in Form von Taktik-, Technik- oder Konditionstraining, wenn dies im Freien stattfindet.” Die Bedingungen hatten die Sportminister festgelegt: Eine ausreichende Distanz von 1,5 bis zwei Metern muss gewährleistet und der Sport kontaktfrei ausgeübt werden. Außerdem gelten strenge Hygieneregeln …

Beachtet werden muss zudem, dass nur in Kleingruppen zu jeweils fünf Personen trainiert werden darf und dass die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Unabdingbare Voraussetzung sei zudem, dass die Kommunen damit einverstanden sind, dass auf ihren Sportanlagen wieder trainiert werde … Also vorher als Verein bei der Gemeinde nachfragen!

Ausnahme: Reiten darf man jetzt auch wieder in der Halle.




Die Familie in Corona-Zeiten … und der Sport!

Papa, mir ist langweilig, was soll ich machen …? Wer von den Eltern kennt das gerade nicht? Corona hat auch das Leben der Kinder verändert. Einen Blick in seine Familie gewährt uns ein Vater aus Rott. Kind Nummer 1 hat sich arrangiert. Zehnte Klasse Realschule, da stehen die Prüfungen an. Lernen, lernen, lernen und dann noch Zeit für Individualsport wie Radfahren, Laufen, Inlineskaten und nicht zuletzt: Online-Athletiktraining als Angebot der Rotter Basketball-Abteilung. Corona hat ihr schon was weggenommen: EIN Sieg wäre noch nötig gewesen und sie wäre mit ihrer Truppe der Rotter Damen III Meister und Aufsteiger. Nach der Schule hätte sie ein Auslandsjahr über den Rotary Club Wasserburg sicher gehabt. Aber was ist heute schon noch sicher?

Willst du nicht zu Corona und Basketball was schreiben? Der 1. Vorstand Basketball – ich nenne ihn mal hier: „M“ – hat sich vor ein paar Tagen per WhatsApp mit diesem Anliegen bei mir gemeldet. Ist gar nicht so leicht, wenn es nichts zu berichten gibt zum so geliebten Sport. Und über Corona schreiben schon alle Anderen.

Wär‘ schon nicht schlecht, mal wieder ein Wochenende in der Schulturnhalle zu verbringen, wie VOR Corona. Nur ernährt von Wurstsemmel und Kaffee. Oder mit den U12-Kids nach Traunstein zu fahren und anschließend in die entgegengesetzte Richtung mit Damen III nach Waldram Wolfratshausen. Sonntage sind seit Wochen komplett autofrei.

Kind Nummer 2 hat seine „landschaftstechnische“ Ader entdeckt. Bäume, Sträucher, Stauden werden von ihr zugeschnitten und wenn nötig entwurzelt …

Da tun schon mal Knochen und Muskeln weh, wo man vorher keine Knochen und Muskeln erwartet hätte. Ein alter Basketball ist auch wieder zu Ehren gekommen: Etwas Dribbling auf der Straße vor dem Haus … natürlich nur sonntags.

„Ballhandling Online“ steht demnächst als weiteres Angebot auf der Agenda. Vielleicht kann ich damit Kind Nummer 3 und Kind Nummer 4 motivieren. Athletiktraining ist irgendwie nicht so ihr Ding. Spätestens nach 15 Minuten geben sie auf, wie ich schon etliche Male von meiner Couch aus bequem beobachten konnte.

Meine Ehefrau und bessere Hälfte hat es anfangs schon genossen, am Abend alle vier Kinder um den Tisch versammelt zu haben. Normalerweise gibt es trainingsbedingt hier unter der Woche immer ein bis zwei Lücken. Jetzt, da den Kindern die Möglichkeit fehlt, sich körperlich abzureagieren, werden die Gesichter immer länger … bei allen Fünf.

Letzten Mittwoch war wieder Basketball-Vorstandssitzung. Selbstverständlich: Online. Ich gebe zu, ohne technischen Support (und Handy) von Kind Nummer 1 wäre ich aufgeschmissen. Kennen Sie das, grundsätzlich auf den falschen Knopf zu drücken? Die analogen Vorstandssitzungen bei unseren Rotter Wirten gehen mir überraschenderweise ab. Jetzt tropft schon mal eine Träne in ein einsames Bier.

Wie wird es jetzt weitergehen? Gerade hab‘ ich von „M“ eine Mitteilung erhalten: Trainingsbetrieb im Freien soll bald wieder möglich sein. Individuell und unter Auflagen. Ein kleiner Schritt? Im Moment und unter den Vorzeichen von Corona und Basketball, würde ich sagen: Ein Jump!

 … von einem Papa aus Rott




Gute Nachrichten beim EHC

Dass die Arbeit rund um das Waldkraiburger Eishockey auch in den warmen Monaten nicht stillsteht, das ist nur logisch. Da kann auch eine Pandemie nichts daran ändern. So starteten die Löwen nach dieser unerwartet guten Saison kürzlich eine Trikotversteigerung, die nicht nur bei den vielen privaten Fans, sondern auch bei Sponsoren und Gönnern des Vereins gut ankam.

„Als ich mitbekam was der EHC Waldkraiburg da veranstaltet, wollte ich in der nächsten Runde auch unbedingt meinen Teil beitragen“, sagt Bernhard Wimmer, von der Autowerkstatt Kfz-Wimmer in Aschau Werk. So ersteigerte er das Leibchen von Daniel Schmidt für insgesamt 497 Euro und bekam es vom Spieler selbst, natürlich unter Einhaltung des Mindestabstands, überreicht. Weiter sagt Wimmer, dass es ihm wichtig war, bei einem Team, dass fast ausschließlich aus einheimischen Spielern besteht, auf das Trikot eines hier ausgebildeten Spielers zu bieten, um diese Arbeit zu würdigen. Auch sonst ist die Werkstatt ein wichtiger Faktor für alle Löwen von der U7-Mannschaft über die „OansBee“ bis hin zum Senioren-Team. Bei Wimmer werden die Mannschaftsbusse gewartet, erhalten Kundendienst und werden TÜV-fertig gemacht, sodass Löwinnen und Löwen auch weiterhin sicher zu den Auswärtsspielen gelangen können.

Abgesehen von den hohen Geboten der Sponsoren, möchte der EHC sich auch bei allen privaten Bietern bedanken, ohne die ein Gesamterlös von knapp 4000 Euro, der bis auf zwei Ausnahmen nur durch die Versteigerung der Heimtrikots erzielt wurde, nicht möglich gewesen wäre. Dieses Geld hilft dem gesamten Verein ein wenig mehr, die Verluste der verpassten Heimspiele auszugleichen.

Die zweite gute Nachricht betrifft in gewisser Weise ebenso den Nachwuchs der Löwen. So erreichte den EHC Waldkraiburg in der letzten Woche die Nachricht, dass neben Mathias Jeske, der bereits Anfang April in das Bayernliga „Team der Saison“ gewählt wurde, außerdem Leon Decker zum „Rookie des Jahres“ ernannt wurde. Ein „Rookie“ ist ein Spieler, welcher die erste volle Saison im Seniorenbereich gespielt hat und das hat der mittlerweile 18-jährige Stürmer in der abgelaufenen Saison sehr erfolgreich gemacht.

Decker selbst freut sich über die Auszeichnung und sieht sich selbst nun in der Verantwortung, dieser auch in kommenden Spielzeiten gerecht zu werden. „Ich möchte auch nicht vergessen, mich bei meinen Trainern und meinen Mannschaftskameraden zu bedanken, ohne die diese Saison so für mich nicht möglich gewesen wäre“, so Decker weiter. Auch Präsident Wolfgang Klose ist hocherfreut über diese Auszeichnung. „Zum einen freue ich mich natürlich für Leon, der diese Auszeichnung mehr als nur verdient hat, zum anderen zeigt es auch, dass in der Waldkraiburger Nachwuchsarbeit vieles richtig gemacht wird. Dort können wir so weiter konzentriert und mit Spaß daran arbeiten unsere jüngsten Löwen Schritt für Schritt zu fördern.“ AHA




Wohlfahrt und Boschner verlängern

Abwehrspieler Keanu Wohlfahrt (Foto), in der Winterpause aus Burghausen gekommen, verlängerte nun seinen Vertrag in Wasserburg um ein weiteres Jahr. Ebenso gab Keeper Alexander Boschner (Foto unten) Abteilungsleiter Kevin Klammer seine Zusage für die kommende Saison. Beide sind mit 20 beziehungsweise 22 Jahren noch sehr jung und hoffen, sich, wenn der Ball wieder rollen wird, im Team auch einbringen zu können.

Sie fühlen sich im Wasserburger Team so wohl, dass es für sie keine großen Überlegungen gab, sich für ein weiteres Jahr an die Wasserburger Löwen zu binden.


MS




800-Quadratmeter-Regel wird aufgehoben

Und ab dem kommenden Montag, 11. Mai, geht’s weiter mit den nächsten Schritten in die so viel zitierte ‘neue Normalität’ mit Maskenpflicht: In ganz Bayern dürfen alle Geschäfte zum Einkaufen wieder öffnen – in unbegrenzter Qudratmeter-Größe. Also nun auch die, mit Verkaufsflächen über den noch diese Woche geltenden 800 Quadratmetern. Auch Nagel- und Kosmetikstudios dürfen Söder demzufolge dann wieder öffnen, wie der Ministerpräsident eigens betonte. Zudem ist ab dem kommenden Montag „kontaktloser Einzelsport im Freien” wieder erlaubt. Dabei müssten aber natürlich die Hygienmaßnahmen und der nötige Mindestabstand eingehalten werden. Weiter gedulden müssen sich aber dennoch viele Sportler jung und alt: Der Mannschaftssport – egal, welcher Art – ist vorerst weiterhin leider nicht möglich!

Quelle BR




Apropos Bewegung …

Apropos Bewegung: Weiter kündigte Dr. Markus Söder heute für Bayern an, sich Ende der Woche die Lage beim Breitensport näher anzuschauen. Möglicherweise könne über Lockerungen nächste Woche entschieden werden, sagte Bayerns Ministerpräsident heute in einem B5-Interview. Für Einzel-Sportarten sei das aber natürlich leichter als für Mannschafts-Sportarten. 




Wie halten sich die heimischen Fußballer fit?

Der Fußball ruht in ganz Bayern – seit Wochen schon und noch viele weitere Wochen (wir berichteten). Bis mindestens Ende August. Wie halten sich die Spieler in der Heimat in dieser Phase fit? Wie schafft man es, auch das Gemeinschaftsgefühl in der Mannschaft aufrecht zu halten? Hans Friedl und sein Team von COROX in Edling, verantwortlich für das Athletiktraining und die physiotherapeutische Versorgung beim Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim – und darüber hinaus auch Trikotsponsor der höchstklassigen Mannschaft im Landkreis – gehen das Fithalten in Corona-Teiten gemeinsam mit den Rosenheimern innovativ an.

Individuelle Trainingspläne sind für alle Spieler seit Beginn der Krise erarbeitet worden. Basis zum jeweiligen Trainingsplan sind die Defizite der Spieler, die sich nach einem Screening jedes einzelnen Spielers durch den Mannschaftsphysio Markus Grundner zeigten. Ergänzt werden die Trainingspläne durch Laufeinheiten.
Und ab sofort durch ein Cybertraining. Dreimal pro Woche schalten sich alle Spieler per Videoanruf zusammen, im Therapiezentrum von Hans Friedl in Edling überprüfen die Coaches von COROX die Einheiten. Alle Teilnehmer sind auf dem jeweiligen Bildschirm zu sehen und trainieren tatsächlich zusammen.
Hintergedanke ist nicht nur, durch die Cybertrainingseinheiten die Fitness zu behalten, sondern in der Zeit auch Trainingsformen zu erarbeiten, mit denen sich jeder Spieler um seine Defizite kümmern kann.
Die Spieler finden diesen Weg sehr gut.

Sechzger-Kapitän Chris Wallner: „Es ist toll, zumindest auf diesem Weg in Kontakt zu bleiben und miteinander trainieren zu können. Es ist lustig zu sehen, wie sich vor laufender Kamera die Spieler bei der ein oder anderen Übung schwertun.“

Das Arbeiten an der Fitness verbunden mit dem Gemeinschaftsgefühl einer Mannschaftssportart und dazu noch die nötige Portion Spaß, das gelingt den Sechzigern gerade beim Cybertraining mit COROX – aus Edling!

 




Matchball Infektionsschutz …

Wann werden die Sportanlagen der Vereine im Altlandkreis wieder geöffnet? Das ist die große Frage der so zahlreichen Aktiven der verschiedensten Sportarten. Die bayerische Staatsregierung prüfe eine Freigabe „ab irgendwann im Mai” und erarbeite gerade ein Konzept, um welche Sportarten es sich handeln werde, heißt es. Erlaubt sind derzeit ja das Joggen, Fahrradfahren, Reiten oder auch der Wassersport auf natürlichen Gewässern wie das Schwimmen, Segeln oder Rudern. Man wolle den Menschen aber bald so viele Sportarten wie möglich wieder erlauben, hieß es gestern Abend von Regierungsseite aufmunternd. Im Zweifel jedoch gehe der Infektionsschutz vor, so die Ansage …

Fest stehe: In der Corona-Krise müssten Gruppen-Bildungen weiterhin vermieden werden.

Heiße: Mindestabstand, Mindestabstand, Mindestabstand.

Aktuell sei in den Sportstätten der Vereine die Infektionsgefahr noch zu hoch, so die Regierung.

 




Auf den Spuren von Dirk Nowitzki

Herzlichen Glückwunsch: Die ersten bayerischen Basketballerinnen in der Elite-Liga WNBA, der besten Liga der Welt! Leonie Fiebich vom TSV Wasserburg und Luisa Geiselsöder von der BG Donau-Ries wurden bei der Talenteauswahl in den USA gezogen. Für Fiebich geht’s nach Los Angeles, für Geiselsöder nach Dallas. Im Schatten ihrer Auswahl-Kollegin Satou Sabally, die in der ersten Draft-Runde als Zweite ausgewählt worden war, fanden die beiden Sportlerinnen aus dem Freistaat in der zweiten Runde ihre Teams. Bislang gab es keine bayerische Basketballerin in der WNBA.

Im Schatten ihrer Auswahl-Kollegin Satou Sabally, die in der ersten Draft-Runde als Zweite ausgewählt worden war, fanden die beiden Sportlerinnen aus dem Freistaat – Louise und Leonie – in der zweiten Runde Teams. Bislang gab es keine bayerische Basketballerin in der WNBA.

Dann aber wurde erst Louisa an der insgesamt 21. Stelle gezogen und könnte künftig an der Seite von Sabally bei den Dallas Wings auflaufen. Eine Draft-Position dahinter fiel die Wahl der Los Angeles Sparks auf die Wasserburgerin Leonie Fiebich. Die 20-jährige Spielmacherin bestritt wegen eines Kreuzbandrisses in der jüngst abgebrochenen Saison aber nur eine Partie für den Ex-Serienmeister – ihr Comeback hatte sie gerade noch so Anfang März (wir berichteten).

Mit den Beiden erhöht sich die Zahl der deutschen Basketballerinnen, die in der WNBA eine Chance bekommen haben, auf insgesamt sieben.

Foto: TSV Wasserburg

Quelle BR




Vereine klar für Fortsetzung

Klare Zwei-Drittel-Zustimmung für den Vorstands-Vorschlag des Bayerischen Fußball-Verbandes, die aktuell wegen der Covid-19-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2019/20 bis zum 31. August auszusetzen und danach ab 1. September – wenn durch staatliche Vorgaben möglich – auf sportlichem Wege zu Ende zu bringen (wir berichteten).  68,13 Prozent der Klubs, die an der BFV-Abfrage des Meinungsbildes teilgenommen hatten, stimmten für „Ja“.

In absoluten Zahlen ausgedrückt haben 2178 Vereine für den BFV-Weg votiert, 1019 (31,87 Prozent) sprachen sich dagegen aus. Jeder am Spielbetrieb in Bayern teilnehmende Klub hatte dabei eine Stimme. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 73,53 Prozent. Aller Voraussicht nach wird der BFV-Vorstand an diesem Mittwochabend zusammenkommen und auch vor dem Hintergrund des Ergebnisses beraten.

„Unser großes Dankeschön geht an alle Vereine in ganz Bayern, die in solch überragender Mehrheit mit ihrer Stimmabgabe dazu beigetragen haben, dass dieses Meinungsbild auf einem ganz festen und breiten Fundament steht. Völlig losgelöst von dem, wie jeder Verein abgestimmt hat, lebt Demokratie vom Mitmachen – und unsere Vereine haben das auch in dieser für uns alle äußerst schwierigen Lage eindrucksvoll getan. Dafür Danke!“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch:

„Die Entscheidung trifft jetzt natürlich der Vorstand als statuarisch rechtsverbindlich beschließendes Organ. Das steht ebenso außer Frage wie die Tatsache, dass wir uns nochmals sehr intensiv beraten werden. Die Zeit ist nicht einfach, weil wir wissen, dass sämtliche Lösungen im Umgang mit dieser Saison Nebenwirkungen mit sich bringen. Natürlich auch unser Weg. Wir sind aber nach wie vor davon überzeugt, dass das vorgeschlagene Modell unter Abwägung aller Fragen die bestmögliche Lösung darstellt.“

In einem wahren Webkonferenz-Marathon hatte der BFV um Präsident Rainer Koch, Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, Verbandsspielleiter Josef Janker und Geschäftsführer Jürgen Igelspacher binnen nicht einmal 45 Stunden in acht Videokonferenzen mit insgesamt 4428 Teilnehmern den bayerischen Vereinen sein Modell ausführlich vorgestellt. Dieser Vorschlag, so die BFV-Auffassung, wird dem Wunsch der Klubs nach Planungssicherheit gerecht, gewährleistet gleichzeitig aber auch größtmögliche Flexibilität, bietet rechtliche Sicherheit in Bezug auf Haftungsfragen und trägt einem fairen Wettbewerb Rechnung.

Der Vorschlag sieht vor, den kompletten Spielbetrieb bei Frauen und Männern (von der Bayernliga abwärts), Juniorinnen und Junioren im Freistaat generell bis zum 31. August weiter auszusetzen, die Saison 2019/20 danach fortzuführen und in jedem Fall regulär zu beenden.

Was die Fortsetzung im Nachwuchsbereich angeht, müsse man differenzierter vorgehen, so BFV-Präsident Koch.

Alle Vereine hatten online über das vorgeschlagene Modell abstimmen und so zu einem bayernweiten Meinungsbild beitragen können. Die Befragung bezog sich ausdrücklich nicht auf die Regionalliga Bayern (mit dem TSV 1860 Rosenheim), die an der Schnittstelle zu den Ligen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) davon abhängig ist, wie das weitere Vorgehen der 3. Liga und die Abstimmung unter den weiteren Regionalverbänden aussieht.

 




TSV: „Sind für Vorschlag des Verbandes”

Der Spielbetrieb in allen Ligen ruht bis 31. August. Das hat der Bayerische Fußball Verband (BFV) vor dem Hintergrund der Corona-Krise für seine über 4.500 Vereine beschlossen (wir berichteten). Doch wie geht es am 1. September weiter? Wird die laufende Saison zu Ende gebracht – so der Plan des BFV – oder doch abgebrochen? Startet man in eine neue Spielzeit? Bis heute Abend läuft die große Umfrage unter den Vereinen. Der BFV präferiert die Fortsetzung der aktuellen Spielzeit. Wir sprachen darüber mit Kevin Klammer, Abteilungsleiter des TSV Wasserburg. Und Klammer hat – stellvertretende für den TSV – eine klare Meinung:

„Wir sehen das wie der Fußballverband. Fürs weiterspielen gibt es mehrere Argumente. Bei einem Abbruch würde die Entscheidung über Auf- und Abstieg am grünen Tisch fallen. Das könnte eine Welle von juristischen Klagen nach sich ziehen. Nicht in allen Ligen ist beispielsweise die Lage an der Tabellenspitze so klar wie in unserer, der Bayernliga-Süd.”

Und noch ein handfestes Argument für die Fortsetzung der laufenden Spielzeit legt Klammer auf den Tisch: „Wer sagt uns denn, dass es am 1. September wirklich weitergehen kann? Vielleicht wird’s Oktober, November. Und dann? Dann haben wir die laufende Saison abgebrochen und die neue kann auch schon wieder nicht richtig starten. Dann sind gleich zwei Spielzeiten ramponiert.” Mit einer Fortsetzung sei man viel flexibler.

Das Ergebnis der Abstimmung unter den Vereine, die bis heute Abend läuft, ist für das BFV-Präsidium um Dr. Rainer Koch übrigens nicht bindend, aber zumindest ein Fingerzeig. Über Abbruch oder Fortsetzung muss ein außerordentlicher Verbandstag entscheiden. Klammer: „Unabhängig von der Entscheidung des BFV werden wir in der fußballfreien Zeit unserem Motto #helfenstatttrainieren treu bleiben und mit unserem Einkaufsservice die Menschen in und um Wasserburg weiterhin unterstützen.”




Kein Fußball bei uns vor dem 1. September

Jetzt müssen die Aktiven und auch die Fans stark sein: Es wird kein Fußballspiel mehr vor dem 1. September bei uns geben! In einem digitalen Pressegespräch am heutigen Freitagmittag hat der Bayerische Fußballverband über das weitere Vorgehen informiert. Demnach soll die laufende Saison – nach Abstimmung mit den Vereinen – ab 1. September 2020 fortgesetzt werden! Das heißt bis dahin wird es im Freistaat keinen unterklassigen Fußball ab Regionalliga geben! Das ist das bevorzugte Modell der Verbandsspitze um Präsident Dr. Rainer Koch und Geschäftsführer Jürgen Igelspacher.

Wieso der 1. September?

Zum einen sei dann die Ferienzeit zu Ende, zum anderen habe der 1. August wenig Sinn gemacht. Man brauche Vorlaufzeit und es sei nicht vorstellbar, dass im Juli schon wieder Kontaktsport möglich sei, so Dr. Koch.

Entscheidung gilt nur für Erwachsenen-Spielbetrieb

Das Modell gilt derzeit nur für die Herren- und Damen-Bayernligen und abwärts! In der Regionalliga Bayern werde zwar auch nicht vor dem 1. September wieder gespielt, diese ist aber auch von den Entscheidungen des DFB im Bezug auf die 3. Liga abhängig.

Der Jugendfußball wird auch vor dem 1. September nicht gespielt, das genaue Prozedere sei aber ein Thema, das in den nächsten Wochen diskutiert werde.

Was ist mit Vereinswechseln?

Veträge haben normalerweise eine Laufzeit bis zum 30. Juni. Das stellt nun natürlich ein Problem dar. Das einfachste sei, dass sich Verein und Spieler einigen. Diese Bereitschaft gebe es in den meisten Fällen, sagt BFV-Geschäftsführer Igelspacher. Das gelte aber nur für Wechsel innerhalb Bayerns. Der BFV werde nach einem Wechsel nur ein Spielrecht erteilen, wenn die Saison beendet sei.

Vereine bekommen einen Link zur Abstimmung

Das BFV versendet den Klubs eine Nachricht ins Vereinspostfach. Darin ist der Link zur Online-Abstimmung enthalten.

Was ist, wenn die Vereine widersprechen?

Bis Sonntag, 18 Uhr, wird den Vereinen die Möglichkeit geben, dem Vorschlag zuzustimmen. Sollte keine Mehrheit gefunden werden, müsste ein Verbandstag einberufen werden. Das würde die Unsicherheit aber längere Zeit aufrecht erhalten. Eine BFV-Vorstandssitzung ist für den 22. April angesetzt.

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) wird in insgesamt acht Webinaren von diesem Freitag an bis zum Sonntagabend allen Vereinen in ganz Bayern ein Modell für die Fortführung des aktuell aufgrund der Covid-19-Pandemie ausgesetzten Spielbetriebs vorstellen, das dem Wunsch nach Planungssicherheit gerecht wird, gleichzeitig aber auch größtmögliche Flexibilität für den Verband gewährleistet, rechtliche Sicherheit in Bezug auf Haftungsfragen bietet und einem fairen Wettbewerb Rechnung trägt.

Der Vorschlag des BFV-Vorstandes sieht vor, den kompletten Spielbetrieb bei Frauen und Männern, Juniorinnen und Junioren im Freistaat generell bis zum 31. August 2020 weiter auszusetzen, die Saison 2019/20 danach fortzusetzen und in jedem Fall regulär zu beenden. Was die Fortsetzung im Nachwuchsbereich angeht, müsse man differenzierter vorgehen, so BFV-Präsident Koch. Bis Sonntagabend (18 Uhr) können die Vereine online über das vorgeschlagene Modell abstimmen und zu einem Meinungsbild beitragen.

In den vergangenen Wochen hatte der BFV mehr als 5100 Vereinsfunktionäre im gesamten Freistaat persönlich kontaktiert, in über 70 Videokonferenzen die bisherigen Entscheidungen transparent dargelegt und gleichzeitig Meinungsbilder zur Lage an der Basis eingeholt. Zudem hat der BFV in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut SLC eine für die bayerische Amateurfußballbasis repräsentative Umfrage durchgeführt.

Dabei hatte sich deutlich gezeigt, dass die BFV-Mitgliedsvereine eine mittelfristige Planungssicherheit hinsichtlich der aktuell bis auf weiteres unterbrochenen Spielzeit für unabdingbar erachten. Dieser Forderung trage der BFV mit dem vorgeschlagenen Modell Rechnung.

„Wir wollen keine Geisterspiele, wir wollen keine juristischen Streitigkeiten, wir wollen den fairen Wettbewerb und Entscheidungen auf dem Platz – nicht am grünen Tisch! Da aktuell aber niemand mit Gewissheit sagen kann, ob tatsächlich ab dem 1. September 2020 wieder gespielt werden kann, brauchen wir aber gleichzeitig eine Lösung mit größtmöglicher Flexibilität. Für den BFV gibt es genau aus diesem Grund auch keine Alternative zum Vorschlag, die aktuelle Saison in jedem Fall zu Ende zu spielen, sobald das wieder möglich ist“, sagte BFV-Präsident Rainer Koch bei dem Mediengespräch, bei dem er auch ausführlich auf die Gründe einging, die aus Sicht des BFV gegen den Abbruch und die Annullierung der Saison 2019/20 sprechen.

„Mit unserem im Vorstand erarbeiteten Vorschlag hätten die Vereine die zurecht eingeforderte Planungssicherheit, außerdem gehen wir so gezielt heiklen Haftungsfragen aus dem Weg. Wer jetzt abbricht, zerschießt sich die laufende Saison und hat gleichzeitig auch keinerlei Garantie für die Spielzeit 2020/21, was Startzeitpunkt, Mannschaftsstärke pro Liga und Anzahl der Auf- und Absteiger anbelangt.“

Zuletzt war der Amateur-Spielbetrieb in England und Österreich abgebrochen worden, was zur Folge hat, dass Vereine bereits rechtliche Schritte gegen die Entscheidung angekündigt haben. Klagen sowohl hinsichtlich der sportlichen Wertung, aber auch wegen finanzieller Schäden, weil sich mit Sponsoren geschlossene Verträge nicht erfüllen lassen.

„Genau das würde auch uns bei einem Saisonabbruch drohen. Denken wir an den Vereinsheimpächter, dem bei einem Saisonabbruch erhebliche Einnahmeeinbußen drohen. Da ist klar, wen er in Regress nehmen wird: Uns als Verband, der den Abbruch verfügt hat. Das ist keine Option“, nannte Koch ein Beispiel: „Noch viel weitreichender wäre aber wohl die Frage, wie im Falle eines Abbruches die sportliche Wertung vorzunehmen ist. Hierfür gibt es keine rechtlich einwandfreie und schon gar nicht sportlich faire Lösung. Das wird zudem auch Klagen nach sich ziehen. Niemand kann einem Tabellenzweiten nachweisen, dass er selbst einen rein theoretischen Rückstand nicht noch aufgeholt hätte. Das haben wir im Fußball alles schon tausende Male erlebt. Gleiches gilt für die Abstiegsfrage.“

Aller Voraussicht nach wird der BFV-Vorstand am kommenden Mittwoch tagen und auch vor dem Hintergrund der Ergebnisse zum Meinungsbild der Vereine eine Entscheidung treffen. Für den Fall, so Koch, dass der Vorschlag des BFV-Vorstands keine Mehrheit erhält, würde das sehr wahrscheinlich einen Außerordentlichen Verbandstag zur Konsequenz haben.




EHC startet Trikot-Auktion

Auch der EHC Waldkraiburg bekommt wie die gesamte bayerische Eishockey-Liga die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren und musste seine Tore eher schließen, als es dem Verein lieb gewesen ist. Schon am 10. März beschloss die DEL, in den zwei höchsten Spielklassen in Deutschland den Spielbetrieb für diese Saison einzustellen. Einen Tag später folgten die Oberliga und auch die Bayernliga diesem Beispiel. Die Saison war für die Waldkraiburger Löwen beendet.

Nun ist der EHC kein großer Verein. Alles geht etwas familiärer zu und man kennt sich untereinander. Aus diesem Grund ist der Ausfall der verbleibenden Spiele und die damit verbundenen Einnahmen aus Kartenverkauf, Fanartikelverkauf oder Essens- und Getränkeverkauf weggebrochen und reißen mit einem Mal ein Loch in die Kasse.

Deshalb ist der Verein auf die Unterstützung der Fans, Gönner und Liebhaber dieses Sports aus der Stadt und dem Umland angewiesen. Um jedoch nicht einfach nach Spenden zu fragen, sondern auch einen Gegenwert für die Hilfe zu bieten, hat sich der Verein einige Aktionen überlegt, die nicht nur Geld in die Kassen spülen, sondern die Unterstützenden auch mit einem Gegenwert entlohnen soll.

Den Anfang hierbei macht eine ganz besondere Trikot-Auktion, die klassisch auf der Online-Plattform Ebay stattfindet. Der Käufer bietet hier jedoch nicht auf ein x-beliebiges Trikot aus dem Fanshop, sondern durch die Tatsache, dass jedes dieser Leibchen über die Saison vom entsprechenden Spieler getragen wurde, auf ein Stück Waldkraiburger Eishockeygeschichte.

Man kann diesen Trikots die Geschichte förmlich ansehen. Seien es die markanten schwarzen Spuren eines Pucks oder auch die letzten Anzeichen eines etwas härteren Zweikampfes. Mit dabei sind die Heim-Trikots aller Spieler im Kader der Saison 2019/2020 und einige ausgewählte Auswärts-Trikots, wobei diese blockweise angeboten werden, um so vielen Menschen wie möglich die Chance zum Mitbieten auf diese Unikate zu ermöglichen. Gefunden werden diese Trikots auf der Plattform Ebay selbst, mit dem Suchbegriff „EHC Waldkraiburg“ oder auch auf der Facebook- oder Instagram-Seite des Vereins. Dort wird auch über die weiteren geplanten Aktionen informiert.

 




Lindner bleibt den Löwen treu

Völlig unabhängig von den aktuellen Wirren um das Coronavirus hat Defensivallrounder Hannes Lindner Abteilungsleiter Kevin Klammer seine Zusage gegeben, ein weiteres Jahr im Dress der Wasserburger Fußballer aufzulaufen.Der 26-jährige, auf allen Defensivpositionen einsetzbare Lindner, ist von Beruf Schreiner. Er hat im letzten Herbst seine Meisterprüfung abgelegt und arbeitet voll im elterlichen Betrieb in Aufham bei Eggstätt mit, in der Schreinerei, die auch die Kabinen im neuen Vereinsheim an der Landwehrstraße ausgestattet hat.

Keinen Einbruch in der aktuellen Auftragslage sei zu erkennen, als positiver Nebeneffekt der Corona-Krise sieht er die zunehmende Digitalisierung auch in seinem beruflichen Umfeld.

Hannes Lindner wechselte 2016 von seinem Heimatverein, dem ASV Eggstätt, in die Kreisliga zu den Wasserburger Löwen, ein Schritt, den er nie bereut hat. Drei Aufstiege in Folge brachten ihn zusammen mit dem Team in die Bayernliga. Da er auf fast allen defensiven Positionen auflaufen kann, gehört er zu den Spielern mit den meisten Einsätzen in der Mannschaft. Am liebsten spielt er auf der Außenverteidigerposition, zuletzt wurde er aber, auch aufgrund des Ausfalls von Matthias Haas, öfter als Innenverteidiger eingesetzt.

Er hofft natürlich, wie jeder Fußballer, dass es bald weitergehen kann, ist ihm doch das Team sehr ans Herz gewachsen. Im weiten Umland sieht er keine Mannschaft bei der eine so perfekte Kombination von Fans, Spielern und Trainerteam besteht.

Lindner hofft, noch einige Jahre mit dem Stamm der Mannschaft, in den immer wieder junge Talente eingebaut werden sollten, Spaß zu haben und Erfolge zu feiern.
Sein Engagement im Wasserburger Fußball zu beenden, könnte er sich eigentlich nur vorstellen, wenn ihn sein beruflicher Werdegang für längere Zeit aus der Region wegführen würde.

MS




„Vereine dürfen nicht pleitegehen”

Nach Aussage von Innenminister Joachim Herrmann will sich das bayerische Kabinett am heutigen Dienstag mit einem Hilfspaket für die Sportvereine aller Branchen im Freistaat befassen. Herrmann hatte erklärt, er wolle sich dafür einsetzen, dass die Vereine nicht pleitegehen. Er könne sich vorstellen, dass es im Herbst wieder Profi-Fußballspiele mit Publikumsbeteiligung geben werde. In den nächsten Wochen werde man aber zunächst darüber reden, sogenannte Geisterspiele abzuhalten, die live im Fernsehen laufen werden.

Zu möglichen Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen wollte sich Herrmann da nicht weiter äußern. Er verwies auf die Konferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am morgigen Mittwoch (wir berichteten bereits) sowie auf die Sitzung des bayerischen Ministerrates am kommenden Donnerstag.

Quelle BR

 




Der Wahnsinn! Danke für 35.000 Euro!

Ein herzliches Dankeschön der Starbulls geht an die Fans für die unglaubliche Unterstützung in der finanziell so schwierigen Zeit aktuell. Das virtuelle „1928 Spendenticket“ war ein voller Erfolg: Insgesamt kamen 35.000 Euro zusammen. Mit dem Geld soll der durch die Einstellung des kompletten Spielbetriebs entstandene Schaden abgemildert werden. Der Wahnsinn, das sagt Starbulls-Vorstand Marcus Thaller.

Die Presseerklärung dazu:

Um den durch die Einstellung des kompletten Spielbetriebs im deutschen Eishockey entstandenen Schaden abzumildern hatten die Starbulls Rosenheim seit Mitte März zur virtuellen „1928 Spendenticket“ Aktion aufgerufen. Die dabei entstandene Spendensumme von gut 35.000 € ist für den Verein geradezu überwältigend.

35.000 € – in Worten fünfunddreißigtausend Euro – vor dieser Summe muss man einfach nur den Hut ziehen. Während der seit Mitte März 2020 durchgeführten „1928 Spendenticket“ Aktion hatte jeder Fan, egal ob mit großem oder kleinem Geldbeutel ausgestattet die Möglichkeit, die Starbulls Rosenheim in dieser nicht ganz einfachen Zeit zu unterstützen.

Das virtuelle Ticket war auf den imaginären Platz auf der „Zamhoidn-Tribüne“, genauer gesagt in Reihe 19, Platz 28 ausgestellt. Dieser entspricht exakt dem Entstehungsjahr des Rosenheimer Eishockey.

„Danke und Vergelt’s Gott euch allen“
„Für mich und meine Kollegen bei den Starbulls ist dieses Ergebnis von gut 35.000 € einfach nur der Wahnsinn. Ich möchte mich hiermit im Namen des gesamten Vereins bei allen Fans, Partnern und auch allen anderen, die es gut mit uns meinen für diese unglaubliche Summe bedanken. Vergelt’s Gott euch allen!“, sagt ein sehr dankbarer Marcus Thaller, erster Vorstand des Starbulls Rosenheim e.V.

Große Hilfsbereitschaft aus Deutschland und der ganzen Welt

Bereits in den ersten Stunden schlug die via Internet durchgeführte „1928 Spendenticket“ Aktion ein wie eine „Bombe“ – teilweise sogar so extrem, dass der Starbulls Webserver unter der Last der Anfragen zusammengebrochen ist. Über die gesamte Dauer von drei Wochen trafen immer wieder neue Spenden ein: Stehplätze wurden bestellt, Sitzplätze ebenso und so manch ein Interessierter schlug sogar mehrfach zu.

Besondere Highlights waren dabei auch Spenden von ehemaligen Spielern und Spenden verschiedener Fangruppen aus ganz Deutschland, garniert mit herzerwärmenden Kommentaren wieso man an „seinen Verein“ gespendet hat.

Unglaublicher Zusammenhalt in schwierigen Wochen

„Schon seit Wochen erhalten wir durch unsere Fans, Partner, Lieferanten und die hiesige Politik eine sehr große Unterstützung und Aufmunterung, über die wir ebenfalls sehr dankbar sind. In der momentanen Situation hat jeder für sich zu kämpfen, sei es der kleine Zeitschriftenverkäufer von nebenan, oder der weltweit agierende Maschinenbauer. Das unser Umfeld trotz diesen Widrigkeiten so zu uns hält und uns weiter unterstützt, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Dies zeigt uns abermals, dass die Starbulls einfach mehr sind als irgendein Verein – die Starbulls sind die vielzitierte Familie und genau das lebt sie auch, wenn es darauf ankommt.

 

 




Nicht ohne die Zuschauer …

Die Spannung steigt: Was entscheidet die bayerische Regierung in den Tagen nach Ostern nächste Woche, wie es weitergehen wird ab dem 20. April? Noch ist offen, wann der Fußball endlich wieder rollt – aber klar ist, dass er in der Region NICHT ohne Zuschauer / Fans rollen wird. Denn die Botschaft am heutigen Donnerstagmittag ist eindeutig: Die Vereine und der Bayerische Fußball-Verband sind sich einig, wenn es um die Frage von Geisterspielen im bayerischen Amateurfußball geht. Partien unter Zuschauer-Ausschluss infolge der Covid-19-Pandemie wird es im Freistaat nicht geben!

Diese Grundhaltung des BFV haben die Vertreter der über 4600 bayerischen Vereine entsprechend bestätigt. „Der Amateurfußball und seine Vereine leben auf ganz unterschiedliche Art und Weise von Zuschauern. Das ist auch jetzt nochmals deutlich geworden und bestärkt uns in unserem Vorgehen, Profis und Amateure in dieser Hinsicht gänzlich differenziert zu betrachten“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch.

Der Bayerische Fußball-Verband als größter Landesverband unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte in den vergangenen Tagen in fast 70 Video-Konferenzen mehr als 5100 Vereinsvertreter über die aktuelle Lage sowie die weitere Vorgehensweise informiert und dabei auch ganz gezielt Meinungsbilder abgefragt – bis zum Osterwochenende wird die erste Abfragerunde dann in ganz Bayern abgeschlossen sein. Regionalkonferenzen auf Bezirksebene sollen sich anschließen.

„Dass wir es tatsächlich in wenigen Tagen geschafft haben, mit allen Vereinen in persönlichen Kontakt zu treten und damit zu zeigen, wie wichtig uns das Bild an der Basis ist, verdient große Anerkennung. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich hier voll ins Zeug gelegt und sind in dieser schwierigen Phase einen gänzlich neuen Weg gegangen – nicht nur in technischer Hinsicht“, betont BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher: „Unser Dank gilt aber auch allen Menschen in den Vereinen, die dieses Angebot wahrgenommen haben und weiterhin an diesem Prozess aktiv mitwirken.“

BFV will den Klubs eine mittelfristige Planungssicherheit garantieren

Klar ist auch, dass sich der BFV bei seinen weiteren Überlegungen nicht über staatliche Erlasse und Vorgaben hinwegsetzen kann. „Letztlich geht es darum, dass die Vereine eine mittelfristige Planungssicherheit erhalten, was den Spielbetrieb und die aktuell unterbrochene Saison angeht. Auch das war der klare Tenor aus den persönlichen Gesprächen“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im Präsidium für den Spielbetrieb im Freistaat verantwortlich zeichnet:

„Entscheidend wird sein, welche weiteren staatlichen Einschränkungen auch für die Zeit nach dem 19. April gelten. Danach müssen wir uns zwingend richten und darauf die richtigen Antworten liefern. Oberstes Gebot bei den Überlegungen ist es, allen Vereinen größtmögliche Flexibilität zuzugestehen.

Ein stupider Saisonabbruch hilft uns dabei gewiss nicht weiter. Das sehen wir alle gerade in England, wo Klubs eine Klagewelle auslösen, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen und die Annullierung sogar wieder einkassiert werden muss, weil sie rechtlich nicht haltbar ist.“

Der BFV hat seine Spielordnung entsprechend der DFB-Beschlüsse hinsichtlich einer Saisonverlängerung, der Anpassung der Wechselperiode, des Insolvenzrechts und der Wechselfrist bei Spielern mit sechsmonatiger Inaktivität, geändert und wird diese auch weiter anpassen, um der aktuellen Situation im Sinne der Vereine zu begegnen. Auch in den Tagen nach Ostern setzt der BFV weiter auf eine offene und transparente Kommunikation mit den Vereinsvertretern in ganz Bayern.

Nach weiteren Entscheidungen der Staats- und Bundesregierung wird der BFV in allen sieben Bezirken sogenannte Regionalkonferenzen abhalten und dabei angepasste Möglichkeiten des Umgangs mit der aktuell unterbrochenen Saison erläutern und zur Diskussion stellen.

„Fakt ist, dass wir einen Weg gehen wollen, der auf möglichst breite Zustimmung stößt. Wir treffen Entscheidungen nicht im kleinen Kreis. Wir müssen Entscheidungen treffen, die allen Beteiligten mittelfristig eine Planungssicherheit garantieren“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch: „Und das lieber heute als morgen. Doch dafür müssen wir erst wissen, wie der Staat weiter vorgeht. Da sind wir gut beraten, das abzuwarten und dann Lösungen zu präsentieren.“

 




Sommer-WM soll stattfinden

Der Biathlon-Weltverband IBU und der Deutsche Skiverband gehen derzeit weiter davon aus, dass die geplante Sommer-WM der Biathleten in Ruhpolding stattfinden wird. Allerdings sei es wegen der Corona-Krise zu früh für eine finale Entscheidung für die Weltmeisterschaft, die vom 19. bis 23. August mit möglichst vielen Top-Athleten – natürlich auch mit Franzi Preuß aus Albaching (Foto) – auf Skirollern in der heimischen Chiemgau-Arena durchgeführt werden soll. Ein Update dazu sei Anfang Mai geplant, hieß es jetzt von der IBU.




Fans helfen den Starbulls

Der Wegfall der diesjährigen Play-Offs aufgrund der Corona-Krise reißt auch bei den Starbulls in Rosenheim ein großes Loch in die Vereinskasse. Um den Eishockeysport in Rosenheim aufrecht zu erhalten, haben sich die Fans nun überlegt, ein T-Shirt zu entwerfen, um ein wenig Geld durch dessen Verkauf zu erzielen. Auch wenn damit bei weitem nicht der finanzielle Schaden des Vereins durch den Wegfall der Play-Offs gedeckt werden könne, solle es ebenfalls die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Fans untereinander stärken und abermals zeigen, dass man auch in dieser schweren Zeit eng zusammenstehe …

Wir werden die T-Shirts regional produzieren lassen, um auch die Unternehmen in der Region zu unterstützen, die genauso stark um deren Überleben kämpfen müssen.

Der Erlös der T-Shirts wird zu 100 Prozent an den Starbulls Rosenheim e.V. gespendet.

Wie bestellt Ihr das T-Shirt?

Ihr könnt die T-Shirts vorbestellen, indem Ihr eine Nachricht mit der Anzahl an T-Shirts, Größe und vollständigen Namen an die Facebook-Seite „Szene Rosenheim“ oder an folgende E-Mail-Adresse sendet:

inntal.crew@web.de

Wie könnt Ihr spenden?

Anschließend spendet Ihr vorzugsweise auf PayPal MoneyPool über folgenden Link:

paypal.me/pools/c/8nWCamqulL

den Betrag von mindestens 20 Euro.
Alternativ können wir Euch auch Bankdaten zur Überweisung bereitstellen. Vergesst bitte hier nicht im Verwendungszweck Euren vollständigen Namen anzugeben!

Die Bestellfrist läuft bis zum 26. April.
Die T-Shirts sind limitiert und werden dann Anfang nächster Saison nach Fertigstellung an mehreren Spielen ausgegeben.

Der Preis für ein T-Shirt beträgt 20 Euro.

Der Verein freut sich auch über einen höheren Spendenbetrag. Der Mehrwert wird natürlich ebenfalls dem Verein zu Gute kommen.

Merce Eich für die Unterstützung und bleibt‘s gsund!

(Die Fan-)Szene Rosenheim




Es bedeutet noch NICHT das Saison-Ende!

Kein Spiel, kein Training: Auch der Amateurfußball in der Heimat bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren (wir berichteten mehrfach). In einer Videoansprache an alle 4600 bayerischen Vereine appellierte BFV-Präsident Rainer Koch nun an die Vereinsmitglieder, sich strikt an die Vorgaben der Politik zu halten. Er erklärte, welche Anpassungen der Spielordnung zwingend notwendig seien, um den Vereinen maximale Sicherheit zu geben und wie der Bayerische Fußball-Verband gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Politik zur finanziellen Unterstützung von Vereinen aufruft. BFV-Präsident Rainer Koch sagte zudem über die Wiederaufnahme des regionalen Spielbetriebs …

Wir haben, wie bereits mehrfach kommuniziert, aktuell den Spielbetrieb bis auf Weiteres ausgesetzt. Ganz wichtig ist mir zu betonen: Das ist nicht zwingend gleichbedeutend mit dem Ende der Saison 2019/20.

Wir brauchen kurz-, mittel- und langfristig Klarheit. Die kann uns in dieser Minute niemand verschaffen – kein Arzt, keine Ärztin, kein Virologe, keine Virologin, kein Politiker und keine Politikerin.

Wir müssen deshalb mit finalen Entscheidungen noch abwarten. Wir müssen einschätzen können, wann wieder trainiert werden kann. Wann wieder freiwilliger Spielbetrieb möglich ist und wann in den Ligen wieder Wettbewerbsfußball stattfinden kann.

Das setzt nämlich voraus, dass ALLE Vereine wieder spielen wollen und auf all unseren Fußballplätzen auch wieder gespielt werden darf. Der BFV kann weder das eine noch das andere bestimmen.

Im ersten Schritt müssen wir jetzt erst einmal gemeinsam mit Euch allen erörtern, ob wir Amateurfußballer überhaupt ohne Zuschauer spielen wollen und können. Amateurfußball ist in dieser Hinsicht völlig anders als Profifußball zu sehen. Sobald wir das unter uns geklärt haben, können wir uns mit der Frage beschäftigen, ab wann echter Ligabetrieb in den Frauen- und Männerligen wieder vorstellbar ist.

Und erst dann können wir uns der Frage zuwenden, wie mit der Saison 2019/20 und der sich anschließenden Saison 2020/21 zu verfahren sein wird.

Dr. Rainer Koch weiter …

… die aktuelle Situation: Wir wissen, dass die Zeit schwer ist und sich alle von uns nach Normalität sehnen. Wieder ins Büro gehen, sich mit Freunden treffen, einkaufen ohne mulmiges Gefühl oder aber einfach nur wieder dem Ball hinterherjagen. Diese Sehnsüchte sind nachvollziehbar und menschlich. Jeder von uns kennt sie. Doch damit dürfen wir uns jetzt nicht beschäftigen. Wir dürfen den Fokus auf das Wesentliche, das wirklich Wichtige keinesfalls verlieren. Es geht jetzt einzig und alleine darum, weitere Todesfälle zu verhindern.

Dafür müssen wir alle staatlichen Vorgaben auch aus Überzeugung umsetzen und dürfen nicht fahrlässig werden. Mit der Diskussion über eine verfrühte Rückkehr in die Normalität, die aktuell gerade zu beginnen scheint, wird uns das aber nicht gelingen. Auch wir Fußballer sind deshalb gut beraten, uns zurückzunehmen.

Wir alle haben es selbst in der Hand, niemand von Euch möchte Freunde in dieser Krise verlieren. Denkt an Eure Eltern, an Opa und Oma, passt auf Euch auf, nehmen wir alle aufeinander Rücksicht!

… die Solidarität im Amateurfußball: Was unsere Fußballvereine zum Teil, deren Mitglieder in den vergangenen Tagen und Wochen vor Ort Großartiges geleistet habt, verdient größten Respekt und allerhöchste Anerkennung. Ihr alle seid echte Mutmacher! Ob als Einkaufshelfer für die Schwächeren unter uns, als Boten bei Behördengängen oder als Betreuer der Nachbarskinder, wenn die Eltern ihrem Job nachgehen müssen und Großartiges leisten: Als Krankenschwester, Pfleger oder Ärzte. Eure Angebote, die Angebote unserer Vereine sind großartig. Vielen Dank dafür!

… finanzielle Unterstützung durch die Politik: Diese Krise stellt auch unsere Vereine vor Herausforderungen, die existenziell sind. Unsere Devise sollte lauten: Wer jetzt hilft, dem wird später ebenfalls geholfen. Und ohne erhebliche staatliche und kommunale Hilfen werden auch unsere Sportvereine die Corona-Pandemie nicht überstehen können. Ihr könnt Euch gewiss sein, dass der Bayerische Fußball-Verband für Euch da ist und das an den entscheidenden Stellen in der Politik bereits jetzt verdeutlicht.

Und wir werden das in Bayern gemeinsam mit den anderen Sportfachverbänden sowie dem Bayerischen Landessport-Verband und auf Bundesebene gemeinsam mit dem DFB und dem DOSB weiterhin mit aller Kraft tun. Denn dafür sind wir da!

… dringend notwenige Anpassungen in der Spielordnung: Vier Entscheidungen müssen jetzt sehr schnell getroffen werden:

1.) Wir haben rechtliche Änderungen zur DFB-Spielordnung vorgeschlagen, soweit es etwa um das ursprünglich für den 30. Juni angesetzte Saisonende geht. Das Saisonende muss verlegt werden können, möglicherweise sogar sehr weit nach hinten geschoben werden können. Wir wollen hier maximale Entscheidungsspielräume bekommen.

2.) Wir werden die Wechselperiode in unseren Statuten anpassen.

3.) Wir werden die sportlichen Konsequenzen bei Insolvenzen aussetzen, wenn der Verein aufgrund von Corona zahlungsunfähig werden sollte.

4.) Wir werden den maximalen Schutz unserer Vereine sichern, damit ein Spieler nicht ohne Zustimmung des Vereins wechseln kann, nur weil er pandemiebedingt sechs Monate kein Punktspiel absolviert hat.

Dr. Rainer Koch abschließend: All das und noch viel mehr werden wir jetzt im Sinne unserer Vereine regeln. Und zwar schnell.

 

 




Der „Pep” des SV Amerang bleibt!

Planungs-Sicherheit in ungewissen Zeiten – eine gute Nachricht kommt heute von den Fußballern vom Kreisklassisten SV Amerang! Trainer und Ex-Profi Slaven Jokic bleibt auch über die Saison hinaus beim SV Amerang. Für zwei weitere Spielzeiten! Wie und vor allem ob diese Kreisklassen-Saison zu Ende gespielt werden kann, in der der SV Amerang ganz klar zu einem Aufsteiger-Aspiranten zählt, weiß aktuell noch keiner (wir berichteten). Doch es wird auch eine Zeit nach „Corona“ geben und deshalb haben die Verantwortlichen des SV Amerang die fußballfreie Zeit nun clever genutzt, um in den Zukunftsplanungen weiter voran zu schreiten. Unser Interview mit Slaven …

  „Wir freuen uns, weiterhin mit Slaven arbeiten zu können. Er ist ein hochkarätiger Trainer und findet immer genau die richtige Balance zwischen der notwendigen Disziplin und dem Spaß am Fußball.“ So Amerangs Abteilungsleiter und Kapitän und Torwart Andreas Dumpler.

 Warum ist der SV Amerang weiter der richtige Verein für dich?
Jokic: Ich durfte in meiner Karriere sehr viel Erfahrung sammeln und dementsprechend kann ich alles ganz gut einschätzen, worauf es auch ankommt – dementsprechend schätze ich das, was ich beim SV Amerang gefunden habe ungemein. Auch die Mischung ist sehr gut zwischen Ehrgeiz und Lockerheit – das ist für mich sehr wichtig. Aber das Wichtigste ist für mich, dass der Verein ein klares Konzept hat und eine Vorstellung, was wir zusammen erreichen wollen. So bin ich sehr froh darüber, dass unsere erfolgreiche Zusammenarbeit weitergeht.

Welche Unterschiede konntest du zwischen deinem ersten und dem zweiten Jahr beim SVA feststellen?
Jokic: Der größte Unterschied war, dass die Mannschaft entsprechend konditionell schon auf einem guten Stand war. Zu Beginn der Vorbereitung wusste auch jeder, was auf ihn zukommt: Ich hatte die eine oder andere Veränderung durchgeführt in der Mannschaft, einen Neuzugang von extern im letzten Sommer und drei Externe im Winter dazu erhalten und intern aus der zweiten Mannschaft hat sich der ein oder andere auch unentbehrlich gemacht. Das gibt mir mehr Spielraum damit auch einfach eine Abwechslung stattfindet und ein frischer Wind weht.

Das ist wichtig, ich versuche immer den ein oder anderen Neuen gut einzubauen, damit diese gewisse Abwechslung da ist. Zudem wusste ich, was ich von meiner Mannschaft erwarten konnte – auch haben sich meine Leistungsträger weiterentwickelt und an unser Spiel noch mehr gewöhnt. Dementsprechend hat es mich persönlich nicht sehr verwundert, dass wir recht lange ungeschlagen waren – bis es zu den ja in der Öffentlichkeit bekannten, gewissen Umständen kam vor allem durch die Verletzungen. Ich glaube auch, dass wir uns gut zusammengefunden haben – als Mannschaft, Trainer und Umfeld. Dies ist im zweiten Jahr noch besser geworden, da wir alle recht ehrgeizig sind, aber auch die Lockerheit nicht vergessen.

Was sind deine Ziele in den nächsten zwei Jahren?
Jokic: Meine Ziele sind, aufzusteigen – und den Verein SV Amerang dann im oberen Bereich der Kreisliga zu positionieren. Um dann weiter nach oben zu schielen – Richtung Traumziel Bezirksliga. Ja, das ist ein sehr „sportliches“ Ziel in Anbetracht der
Konkurrenz. Und leicht wird das nicht. Aber ich habe vertrauen in meine Mannschaft, das wir das schaffen können. Ich möchte, dass jeder meiner Spieler weiß, dass wir ein Ziel haben – dies aber mit Demut angehen müssen!
Denn schon jetzt die Rückrunde der Kreisklasse – sollte sie in irgendeiner Form gespielt werden – wird mit Sicherheit nicht leicht, dessen bin ich mir bewusst, aber ich wäre ein schlechter Trainer für diese Mannschaft, würde ich nicht mehr von ihr verlangen.

Welche Erwartungen hast du an die Spieler?
Jokic: Meine Spieler die mit mir sind, wissen, was ich von ihnen erwarte – einen respektvollen Umgang miteinander – eine Top Einstellung – und eine Bereitschaft für den Fußball vieles zu investieren, damit wir erfolgreich sein können. Dass sich jeder versucht zu verbessern und nicht sich mit dem, was er seit fürn Jahren spielt zufrieden gibt … Sicherlich bin ich kein Philosoph, der den Spielern das Fussballspielen von neu erklären will, denn die Wahrheit liegt am Platz und dafür braucht man
Grundvoraussetzungen im Taktischen und Körperlichen. Im Fussball ist das Einfache das Schwere!

Lieber Slaven, dankeschön für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

 

 




Der Ball ruht. Wie lange noch?

Mit großer Vorfreude hatten alle Fußballer und Fans in der Heimat auf das kommende Wochenende geblickt – da hätte es in allen Ligen weitergehen sollen nach den so langen Wochen der Winterpause. Doch nun ist alles anders. Der Ball ruht erst mal weiterhin und niemand weiß, wie lange noch. Die Saison sei ausgesetzt, aber noch nicht abgebrochen: Doch genau das steht groß im Raum.

Das Mutterland des Fußballs – England – hat vor wenigen Tagen ein klares und hartes Statement gesetzt: Die Saison 2019/20 wurde für alle englischen Amateur-Fußballer ab Liga sieben abwärts mit sofortiger Wirkung für beendet erklärt und sämtliche Resultate annulliert. Vorschnelle Entschlüsse will aber beim BFV niemand …

Klar sei auch im – in ganz Deutschland am stärksten Corona-betroffenen – Bayern, dass sich der Fußball jetzt leider ganz hinten einreihen müsse. Die Gesundheit aller gehe vor, sagt BFV-Präsident, Dr. Rainer Koch.

Beim BFV sei man dabei, alle möglichen Szenarien der Fortsetzung oder Nicht-Fortsetzung des Spielbetriebs der Saison 2019/20 zu planen, heißt es. Von der Wiederaufnahme über Playoff-Regelungen bis hin zum Abbruch …

Und auch die Existenzsicherung der Vereine müsse natürlich bei allen Überlegungen eine tragende Rolle einnehmen.

Fakt ist aktuell, dass bis zum 20. April gar nichts geht – siehe unsere Berichterstattung zur jüngsten Pressekonferenz mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Gesperrte Plätze, keine Spiele, kein Training. Wenn man den vom BFV versprochenen 14-tägigen Vorlauf vor Liga-Beginn einrechnet, kann es allerfrühestens also Anfang Mai weitergehen …

 

 

 

 




Paula Zaschka ist neue Abteilungsleiterin

Die Basketball-Abteilungsleitung beim TSV Wasserburg ist in dieser Woche nun offiziell an die neu gewählte Abteilungsleiterin Paula Zaschka und ihren Stellvertreter Peter Maier übergegangen. Das meldet die Basketball-Abteilung am heutigen Freitagvormittag. Es sei ein Beschluss der Vorstandschaft des TSV-Hauptvereins gewesen. Die Abstimmung der Mitglieder werde nachgeholt, wenn wieder Versammlungsfreiheit gelte …

„Ich freue mich sehr, das Amt an diese beiden Voll-Blut-Basketball-Freunde abgeben zu dürfen und könnte mir kein besseres Team vorstellen“, so Hansi Friedl, bisheriger Abteilungsleiter.

An dieser Stelle geht natürlich ein großer Dank der gesamten Abteilungs an Hansi Friedl, seine Frau Evi Friedl und die bisherige Stellvertreterin Verena Wernthaler, die sich vergangenes Jahr im Mai dazu bereit erklärt hatten, die Ämter zu übernehmen.

„Ohne diese Drei und auch ohne alle anderen, die mit im Team waren, egal, ob Schiedsrichterwart, Kassenwart, Pressewart, das Hallenteam und alle anderen, die mit dazugehören – eben das Team hinter dem Team – wäre es nicht möglich gewesen, eine so tolle Saison 2019/2020 zu haben“, so Paula Zaschka, die neue Abteilungsleiterin.

Damit stehe fest: Die Saison 2020/2021 könne kommen, der Lizenzantrag könne gestellt werden und die Planungen können gemacht werden. Besonders erfreulich sei auch, dass Paula Zaschka sich dazu bereit erklärt habe, das Amt für zwei Jahre zu übernehmen.

„Ich möchte das, was die beiden Friedls auch zusammen mit Sidney und dem kompletten Team angefangen haben, aufzubauen, weiterführen, weiter ausbauen. Es haben alle einen sehr guten Job gemacht und das gilt es nun aufrecht zu erhalten“, so Paula Zaschka.

Und so gebe es auch in diesen Zeiten – wenn auch nur verhältnismäßig „kleine“, aber dennoch – erfreuliche Nachrichten und dem ein oder anderen vielleicht einen kleinen Hoffnungsschimmer.

In diesem Sinne an dieser Stelle auch von der gesamten Basketball-Abteilung des TSV: Bleibt alle gesund, passt auf euch auf und die Vorfreude auf die Saison 2020/2021 ist groß – bei euch hoffentlich auch!

msch




Kein Matchball im Mai!

Die Clubhäuser sind geschlossen, ein Trainieren auf den Plätzen nicht erlaubt. Es gelten nun folgende Bestimmungen für alle aktiven Tennis-Spieler und die Ligen, wie der Bayerische Tennis-Verband jetzt entschied: Sollte es die Entwicklung zulassen, ist der Start des kompletten Mannschafts-Wettspielbetriebs für den 8. Juni 2020 vorgesehen – also einen Monat später als ursprünglich. Die Bekanntgabe des dadurch notwendigen Notfallspielplans erfolge nicht vor Ende April. Unser Überblick der Regelungen …

Achtung. Es verschiebt sich aber nicht automatisch alles um einen Monat nach hinten!

Bei der Erstellung dieses Notfall-Spielplans bleiben – soweit möglich – die bisher festgelegten Begegnungen ab dem 8. Juni bestehen. Die Begegnungen aus dem Monat Mai werden für den Zeitraum ab etwa Mitte Juli neu terminiert.

Bis 27. September sollen die Mannschaften dann in höchst möglicher Flexibilität die Saison zu Ende spielen.

Diese Entscheidung ermöglicht nun auch einen späteren Beginn der Frühjahrs-Instandsetzung der Plätze in den Vereinen, sofern die derzeit geltenden Einschränkungen der Bayerischen Staatsregierung – Katastrophenfall/Ausgangsbeschränkungen – nicht über den 19. April (Ende Osterferien) hinaus verlängert werden. Das weiß eben aktuell noch niemand!

Renate Drax

 

 




Bilanz verschoben

Es ist zwar in der aktuellen Situation selbsterklärend, aber der FC Grünthal möchte trotzdem noch einmal offiziell bekanntgeben: Die für den 1. April geplante Jahreshauptversammlung ist natürlich abgesagt.




Die Corona-Lage im Heimat-Fußball

An diesem Wochenende wäre die Bezirksliga mit Reichertsheim wieder in die laufende Saison eingestiegen und nächste Woche hätte es in der Kreisklasse den derby-Hit zwischen Amerang und Edling als Nachholspiel gegeben. Wie ist die aktuelle Lage nun rund um den Heimat-Fußball? Bekanntlich hat der BFV den kompletten Spielbetrieb bis auf Weiteres ausgesetzt – laut BFV sind bereits bis einschließlich der Osterferien 19. April alle Begegnungen abgesagt. Festgelegt wurde, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs nur mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen erfolgen wird, um allen Vereinen in ganz Bayern ausreichend Planungssicherheit zu geben.

„Bis auf Weiteres auch deshalb, weil auch unsere Regierung in dieser Krise nur von Tag zu Tag denken kann“, unterstrich BFV-Präsident Rainer Koch (Foto) bei der jetzt einberufenen Sitzung des Vorstandes des Bayerischen Fußball-Verbandes. Im Zeichen der Covi-19-Pandemie tagten die Vorstandsmitglieder per Webinar …

Koch brachte hier klar zum Ausdruck, „dass wir uns auch in den kommenden Tagen weiter intensiv mit allen Szenarien hinsichtlich des Spielbetriebs, aber auch mit den wirtschaftlichen Folgen für unsere Vereine auseinandersetzen werden.“

Dabei setzt der BFV auf den Dialog:

Zunächst wird es zeitnah in den nächsten Tagen ein Info-Webinar für alle rund 800 ehrenamtlichen Mitarbeiter in ganz Bayern geben.

Daran schließen sich Webinare in allen Kreisen und Bezirken an.

Ziel sei es, schnellstmöglich mit allen Vereinsvertretern der rund 4600 bayerischen Mitgliedsvereine in persönlichen Kontakt zu kommen.

Koch: „Dabei soll es darum gehen, aus allererster Hand zu erfahren, wie konkret Sorgen und Nöte aktuell sind. Diese gilt es zu sammeln und aufzuzeigen, wo es aktuell Hilfen gibt und was Vereine jetzt tun können und zu beachten haben.

Bei all den Diskussionen um die Profi-Ligen wird schnell vergessen, dass diese Krise gerade auch unsere Amateure vor existenzielle Probleme stellt. Wir sehen uns als BFV in der Rolle des Kümmerers für unsere mehr als 1,6 Millionen Mitglieder.“

Bekanntlich gibt es aktuell bereits ein Online-Meldesystem des Bayerischen Landessport-Verbandes (BLSV), dem auch der BFV und seine Fußballvereine angehören.

BFV will breites Schulungs- und Ausbildungsangebot digital anbieten

Der BFV ist auch für diese schwierige Zeit, in der viele Menschen zuhause sind, so aufgestellt, dass er sein fachliches Schulungs- und Ausbildungsangebot aufrechterhalten will und technisch auch umsetzen kann:

Bis zum Start der Osterferien soll ein breites Angebot für möglichst alle Bereiche stehen und schließlich komplett digital abgewickelt werden.

Koch: „Alles, was wir in dieser schwierigen Situation für unser Gesellschaft tun können, um Menschen zusammenzubringen, sollten wir machen – auch wenn es nur auf virtuellem Weg geht. Aber diesen Weg werden wir gehen.“

Dabei wurde auch einstimmig beschlossen, die Fristen im laufenden Zulassungsverfahren zur Teilnahme am Spielbetrieb der Regionalliga Bayern, in der der TSV 1860 Rosenheim spielt, zu verlängern. Alle 18 Vereine der Regionalliga Bayern haben zunächst termingerecht ihre Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme an der Saison 2020/21 beim BFV eingereicht.

Die Bewerbungsfrist für die bayerischen Drittligisten FC Ingolstadt 04, SpVgg Unterhaching, TSV 1860 München, FC Bayern München II und FC Würzburger Kickers sowie die Bayernligisten – mit dem TSV Wasserburg – endet am 9. April 2020 um 12 Uhr. Neben der sportlichen Qualifikation müssen die Vereine auch technische wie infrastrukturelle Voraussetzungen des BFV erfüllen, um für die bayerische Amateur-Spitzenliga zugelassen zu werden.

Dabei ist erwartungsgemäß davon auszugehen, dass die Klubs noch Unterlagen gerade hinsichtlich ihrer Spielstätten nachreichen werden. Aufgrund dessen, dass diese Unterlagen überwiegend kommunale Behörden auszufertigen haben und die Verwaltungen aktuell im Zuge der Corona-Pandemie sehr viel zu tun haben, hat der BFV-Vorstand die Zulassungskommission ermächtigt, hier entsprechende Fristen zu verlängern.

„Auch wir als BFV wollen alles dafür tun, den Blick auf das Wesentliche richten zu können und Kommunen in dieser schwierigen Phase für unser Land ihre überaus wichtige Arbeit machen zu lassen und nicht weiter zu belasten“, sagte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher als Vorsitzender der Zulassungskommission. „Auch unsere Vereine haben derzeit ganz andere Herausforderungen zu meistern. Das wissen wir – und entsprechend handeln wir auch als Verband.“

 




Christian Haas verlängert

Es sind wenige sportliche Nachrichten, die unsere Redaktion jetzt noch erreichen. Die Personalplanungen im Jugendbereich der Rosenheimer Sechzger für die kommende Spielzeit 2020/2021 jedenfalls gehören dazu und sind bereits so gut wie abgeschlossen. Sportlicher Leiter Andi Kubik setzt weiterhin auf Kontinuität in seinem Trainerteam: Auch Christian Haas (rechts) aus dem Altlandkreis und Ex-Coach des TSV Wasserburg verlängerte jetzt seinen Vertrag um ein weiteres Jahr und bleibt …

… Cheftrainer des Bereiches U14/U15.

Man freue sich sehr, dass Christian Haas weiter den Weg mit dem TSV 1860 Rosenheim gehe, so sportlicher Leiter Andi Kubik.

 




Löwen-Trio verlängert

Wann wieder Fußball gespielt wird, ist derzeit nicht abzusehen. Dass Michael Barthuber, Markus Hartl und Sebastian Weber bis 2022 in Wasserburg bleiben, ist hingegen sicher. Ein positives Signal in unsicheren Zeiten: Alle drei unterzeichneten neue Verträge.

Markus Hartl kämpft seit seinem Wechsel nach Wasserburg um Einsatzzeiten, wurde dabei immer wieder durch kleinere Verletzungen oder Erkältungen zurückgeworfen. Die Löwen sehen in dem 22-Jährigen jedoch noch viel Potenzial, zumal Hartl mit seinem Charakter ein ausgleichender Faktor in der Mannschaft ist. „Einen Spieler wie Markus Hartl werden wir immer halten. Er hat das Herz am rechten Fleck und kann auf dem Spielfeld für überraschende Momente sorgen“, so Abteilungsleiter Kevin Klammer (rechts). „Ich fühle mich in Wasserburg sehr wohl und wollte unbedingt bleiben“, gibt Hartl Einblick in seine Gefühlswelt.

 

Mit Michael Barthuber und Sebastian Weber verlängern zudem zwei Stammkräfte, die in den nächsten Jahren immer mehr Verantwortung übernehmen sollen. Beide Spieler sind sehr bodenständig und dadurch bei den Fans beliebt. Michael Barthuber war nach seinem Wechsel vom Sportbund Rosenheim der erste Bayernliga-Torschütze in der 100-jährigen Geschichte der Wasserburger Fußballabteilung. Mittlerweile steht der 25-Jährige bei sieben Saisontoren. Linksverteidiger Sebastian Weber hat sich zwar noch nicht in die Torschützenliste eingetragen, ist aber nicht mehr aus der Startformation wegzudenken. Der 23-Jährige steht für kompromisslose Defensive und viel Druck nach vorne.

 

„Sebastian Weber und Michael Barthuber sind feste Bausteine unserer Mannschaft der nächsten Jahre. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Zukunftsplanungen und werden eines Tages den Staffelstab von unseren Routiniers übernehmen“, prognostiziert Kevin Klammer.

 

Mit den Verlängerungen von Barthuber, Hartl und Weber stellen die Löwen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Denn früher oder später wird der Ball bestimmt wieder rollen.

 

JAH




Sportanlagen komplett gesperrt

Der Vorstand des Bayerische Fußball-Verbandes (BFV) reagiert am Mittag umgehend auf die klaren Anordnungen und Vorgaben der Staatsregierung zum Katastrophenfall und setzt den Spielbetrieb im Bereich des BFV bis auf weiteres komplett aus. Zudem hat der Vorstand in seiner Videokonferenz beschlossen, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens nach dem 19. April 2020 (Ende der Osterferien) und auch nur mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen erfolgen wird, um allen Vereinen in Bayern reichlich Planungssicherheit zu geben. Aufgrund der Sperrung sämtlicher Sportanlagen durch die Bayerische Staatsregierung ist bis auf weiteres auch kein Trainingsbetrieb möglich.

„Der heutige Tag zeigt einmal mehr, wie dynamisch die aktuelle Situation ist, wie schnell sich das Lagebild grundlegend ändert, aber auch wie schnell wir auf die Änderungen reagieren. Das haben wir, jeweils unmittelbar im Anschluss an die entsprechenden Anordnungen der Staatsregierung, am vergangenen Freitag mit der Aussetzung des Spielbetriebs bis vorerst mindestens zum 23. März und nunmehr heute mit einer Aussetzung auf unbestimmte Zeit getan.

Alle Entscheidungen des BFV müssen aus vielen Gründen, nicht zuletzt auch aus haftungs- und versicherungsrechtlichen Gründen, stetig mit staatlichen Vorgaben und Anordnungen einhergehen. Ich danke ausdrücklich den sehr vielen Vereinsführungen, die in den letzten Tagen die besonnene und der jeweils aktuellen Situation, die bis dato noch niemand von uns erlebt hat, angepasste Vorgehensweise des BFV mitgetragen haben. Unsere Vereine und deren über 1,6 Millionen Mitglieder erwarten von uns Planungssicherheit und verantwortungsvolles Handeln.

Deshalb haben wir heute auf die Neuentwicklung sofort reagiert und das Vorgehen der aktuellen, völlig neuen Situation nach Ausrufung des Katastrophenfalles angepasst. Alle Vereine können sich sicher sein, dass wir auch weiterhin die Situation permanent beobachten, dabei alle Szenarien von einer Fortsetzung des Spielbetriebs bis hin zum vollständigen Saisonabbruch im Blick haben, und alle Entscheidungen verantwortungsvoll und besonnen vorbereiten und so schnell und so transparent wie möglich kommunizieren werden“, erklärt BFV-Präsident Rainer Koch.

Der BFV ruft alle Vereine und Mitglieder zudem dazu auf, sich strikt an die Vorgaben der zuständigen Behörden zu halten. Jeder einzelne müsse seinen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Der Fußball mit seinen vielen Ehrenamtlichen werde seinen Beitrag hier leisten. Die Gesundheit aller hat immer höchste Priorität, „und da wird sich der Fußball entsprechend einreihen“, betonte Koch.

Manche Vereine organisieren Unterstützung für Menschen aus Risikogruppen

Wie stark der Fußball ist, zeigen aktuell einige Vereine im ganzen Freistaat: Der Bayerische Fußball-Verband ist stolz auf das Engagement von Fußballklubs und deren Mitglieder, die sich in dieser Ausnahmesituation solidarisch mit den Menschen aus den Risikogruppen erklären und beispielsweise als „Einkaufshelfer“ fungieren.

„Es zeigt sich einmal mehr, wie tief der Fußball in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Fußball ist weit mehr als reiner Ergebnissport. In ganz Bayern stehen Fußballerinnen und Fußballer gerade für unsere gesellschaftlichen Werte und eine solidarische Gemeinschaft ein, helfen und unterstützen uneigennützig und ehrenamtlich. Das ist herausragend!“, sagt der BFV-Präsident.




Kegler beenden selbst die Saison!

Die Kegelabteilung des DJK-SV Edling hat sich am gestrigen Samstag – dem Verbandsentscheid vorgreifend – entschlossen, alle verbleibenden Meisterschaftsspiele wegen der aktuellen Corona-Situation abzusagen. Somit endet die Saison mit dem Abstieg der Herren I aus der Bezirksoberliga (wir berichteten). Die Herren II platzierten sich im oberen Drittel der Bezirksklassen-Tabelle und das A-Klassen-Team steht auf dem dritten Tabellen-Platz. Im letzten Spiel zeigte Michael Huber (Foto) bei den Herren I noch einmal eine TOP-Leistung mit 476 Holz, was Saisonbestleistung für Edling bedeutete.

Am 21. Spieltag landeten die Herren I in der Bezirksoberliga zum Abschied einen Heimerfolg in Höhe von 2161 : 2117 Holz gegen den KC Isen.

Die Einzelergebnisse: Hans Geidobler 432 : 427 Holz, Gerhard Scheibner 415 : 395 Holz, Sepp Kindlein 423 : 433 Holz, Bernhard Beck 415 : 403 Holz und Michael Huber 476 : 459 Holz.

Die Herren II konnten in der Bezirksklasse nicht an die gute Leistung des vergangenen Spieltages anschließen und unterlagen bei KC Steinmeir Markt Schwaben mit 2006 : 2077 Holz.

Die besten Holzzahlen für Edling erreichten Ernst Sterzig mit 412 Holz, Helmut Maier mit 424 Holz und Tanja Sterzig mit 423 Holz.

Das A-Klassen -Team setzte sich klar zu Hause gegen den Tabellenführer vom KC Egmating mit 1202 : 1139 Holz durch.

Die besten Einzelresultate für Edling erreichten Monika Furtner mit 262 Holz, Kathi Klinger mit 247 Holz und Wolfgang Frantz mit 267 Holz.   

Und diesen Gruß schicken die Edlinger Kegler am heutigen Sonntag zum leider vorzeitigen Saison-Abschied in den Altlandkreis (und die Welt):

Bleibt gesund und hoffen wir alle, dass der Spuk „Corona“ bald wieder vorbei ist.

Das Eine oder Andere werden wir aus der Zeit mit diesem Virus dann auch gelernt haben!

Wolfgang Frantz im Namen der Abteilung




… und noch mal ein Top-Ten-Platz!

Und noch mal ein Top-Ten-Platz für Franzi Preuß aus Albaching am heutigen Samstagnachmittag zum ultimativen Abschluss der Biathlon-Weltcup-Saison! Die 26-Jährige wurde am Ende heute Neunte und beste Deutsche im Verfolgerrennen von Kontiolahti. Franzi hatte im zweiten Liegendschießen – vom Winde verweht – total ‘verballert’.

Vier Fehler passierten ihr hier, was vier Strafrunden bedeuteten – leider, denn sie war als Führende zum Schießstand gekommen. Doch sie kämpfte sich zurück, Zug um Zug von Platz 22 und schaffte erneut und nach einem starken, allerletzten Stehendschießen doch noch die Top Ten. Den sechsten Platz im Gesamtweltcup bei über 100 Starterinnen aus der ganzen Welt konnte Franzi Preuß somit halten … 

Foto: NordicFocus

 

 




Ein Fragezeichen hinter dem Aufstieg

Sie haben alles gewonnen – 14 Spiele, 14 Siege in der Volleyball-Kreisliga und am heutigen Samstag hätte man die Meisterschaft samt Aufstieg in die Bezirksklasse feiern können/wollen: Die Volleyball-Damen I des SV Forsting-Pfaffing um Kapitänin Alex Drax mit den beiden Coaches Johannes Steinbeiß (unser Foto) und Buddy Reiser! Man wäre am Nachmittag beim Verfolger Eiselfing zu Gast gewesen. Doch auch der Bayerische Volleyball-Verband hat jetzt den kompletten Spielbetrieb in der laufenden Saison auf Grund der aktuellen Corona-Entwicklungen offiziell für beendet erklärt! Wie es vom BVV heißt, könne zu einer Regelung zum Aufstieg zum heutigen Zeitpunkt noch keinerlei Aussage getroffen werden.

Es spielten für Pfaffings „Meister-Team”:

 Amelie Reiser, Elke Wolfsberger, Lisa Höfler, Vi Tran, Sabine Hiebl,

Carina Fetsch, Laura Krey, Emilia Schlegel, Monika Perzl,

Franzi Haneberg und Alex Drax.

Der Trainingsbetrieb soll ebenfalls eingestellt werden, empfiehlt der BVV. Wie die Kommunen als Betreiber der Grundschul- und Mittelschul-Sporthallen entscheiden, sei noch offen. Der Landkreis Rosenheim hat sich gestern dazu entschlossen, eine Nutzung von Unterrichtsräumen und Sporthallen durch Vereine, Einrichtungen der Erwachsenenbildung oder andere Dritte in den Schulen und schulischen Einrichtungen in der Trägerschaft des Landkreises Rosenheim nicht mehr zu erlauben.

Diese Entscheidung gilt hier vorerst bis 19. April, dem Ende der Osterferien. Der Landkreis Rosenheim ist Sachaufwandsträger von Förderschulen, Gymnasien, Realschulen, Berufsschulen, Fachoberschulen sowie der Wirtschaftsschule Alpenland.

Hier somit die Abschluss-Tabelle der Kreisliga im Damen-Volleyball

Quelle BVV

1 SV Forsting-Pfaffing 14 14 0 41 42:4 10,50 1136:690 1,65
2 TSV Eiselfing IV 14 13 1 39 40:4 10,00 1086:597 1,82
3 FV Oberaudorf 16 11 5 34 37:19 1,95 1264:1102 1,15
4 ASV Eggstätt 14 10 4 29 32:19 1,68 1128:1056 1,07
5 MTV Rosenheim III 16 7 9 23 28:32 0,88 1248:1235 1,01
6 SV Bruckmühl 14 7 7 19 25:27 0,93 1058:1123 0,94
7 TSV Schnaitsee 14 4 10 12 18:33 0,55 954:1162 0,82
8 ASV Rott/Inn 14 4 10 11 12:34 0,35 777:1067 0,73
9 SV Forsting-Pfaffing II 14 2 12 7 12:38 0,32 881:1164 0,76
10 TV Obing 09 II 14 0 14 1 6:42 0,14 829:1165 0,71



Franzis Top-Saison geht heute zu Ende

Der Biathlon-Weltcup geht nun definitiv am heutigen Samstag zu Ende: Um 15.45 Uhr wird Franzi Preuß aus Albaching als Zweite ins Verfolger-Rennen starten, mit 20 Sekunden Abstand zu Denise Herrmann (wir berichteten). Es ist der Schlussakt dieser so großartigen Saison der Sportlerin vom SC Haag, die sich durch ihren gestrigen Erfolg im Sprint auf einen sechsten Platz in der Welt-Gesamtwertung hochkatapultiert hat! Die Mixed-Staffeln am morgigen Sonntag werden im finnischen Kontiolahti nicht mehr ausgetragen, das wurde gestern entschieden. Denn die ganze Welt des Sports wird ab heute stillstehen!

„Ich bin vor allem froh, wenn wir alle gesund wieder zu Hause sind”, sagte die 26-Jährige gestern im ARD-Interview, sich bescheiden über ihren so großartigen zweiten Platz im Weltcup-Sprint freuend (Foto). Eigentlich sollte es in einer Sondermaschine erst am Montag zurück in die Heimat gehen, jetzt startet der Flieger schon am morgigen Sonntag. 

Foto: NordicFocus




Franzi heute die Zweitbeste der Welt!

Der Freitag, der 13. – wenigstens für die Franzi ist es heute ein Glückstag! Die 26-Jährige aus Albaching hat sich am heutigen Nachmittag im finnischen Kontiolahti den zweiten Platz im Sprint-Weltcuprennen geholt. Hinter ihrer Teamkollegin Denise Herrmann: Ein deutscher Doppelerfolg mit einer Top-Leistung der Biathletin vom SC Haag. Nur 20 Sekunden beträgt ihr Rückstand zur Siegerin. Eigentlich eine Ausgangsposition für den morgigen Verfolger allerbest, doch noch ist offen, ob dieser Wettkampf überhaupt noch stattfinden wird in Finnland. Zuschauer sind ohnehin ja keine mehr zugelassen.

Das österreichische Team wurde bereits nach Hause zurückgerufen vom Ministerium und auch das Team Slowakei reist ab. Die amerikanische Mannschaft war schon vor Tagen frühmorgens plötzlich abgereist.

Am Sonntag sollten noch die Single-Mixed und die Mixed-Staffel ausgetragen werden. Aber auch Franzi betonte im ZDF-Interview heute, dass man die Nachrichten über die Heimat verfolge und man schon unruhig werde, man möchte heim. Obwohl die 26-Jährige aktuell in einer bestechenden Form ist – sowohl am Schießstand, als auch läuferisch …

 




Kein Training mehr in Sporthallen!

Der Landkreis Rosenheim hat sich dazu entschlossen, eine Nutzung von Unterrichtsräumen und Sporthallen durch Vereine, Einrichtungen der Erwachsenenbildung oder andere Dritte in den Schulen und schulischen Einrichtungen in der Trägerschaft des Landkreises Rosenheim nicht mehr zu erlauben! Diese Entscheidung gilt vorerst bis 19. April. Der Landkreis Rosenheim ist Sachaufwandsträger von Förderschulen, Gymnasien, Realschulen, Berufsschulen, Fachoberschulen sowie der Wirtschaftsschule Alpenland.