Siegesserie in der Vorbereitung

Es mag an den noch sehr sommerlichen Außentemperaturen gelegen haben oder an der Tatsache, dass beide Teams wieder vor Publikum spielen durften, aber es war streckenweise eine hitzige Partie zwischen den beiden Bayernligisten EHC Waldkraiburg und EHC Klostersee. Als Sieger jedoch, wie auch in den letzten beiden Vorbereitungspartien, gingen die Löwen vom Eis.

Mit Christoph Lode, der das gesamte Spiel im Tor der Löwen verbrachte, starteten die Industriestädter schwungvoll in das Spiel. Bereits in der ersten und auch in der dritten Minute konnte man erste Duftmarken setzen und zeigte dem EHC aus Grafing, in welche Richtung es in diesem Spiel gehen sollte. Auch wenn es schön anzusehen war, konnten jedoch weder Michail Guft-Sokolov noch Alex Kanzelsberger die Scheibe im Tor unterbringen.

Dennoch, die Löwen spielten weiterhin konzentriert und setzten immer wieder Nadelstiche. Selbst in eigener Unterzahl kreierten sie Möglichkeiten und ließen den Gegner weder das Spiel aufbauen, noch eine echte Chance entwickeln. Dass man eine solche Feldüberlegenheit nicht 60 Minuten lang aufrechterhalten kann, erfuhren die Löwen in der elften Minute. Zu diesem Zeitpunkt nämlich befand sich der EHC Klostersee erneut in Überzahl, welche Raphael Kaefer nach Zuspiel von Bernd Rische zum 0:1 nutzen konnte. Der Rest dieses Spieldrittels verlief weiter mit einem Übergewicht an Löwen-Chancen, so durfte sich Guft-Sokolov und auch Rousek noch einmal am Tor versuchen, doch hinein wollte der Puck vorerst nicht.

Dies änderte sich allerdings im zweiten Durchgang. Nach zunächst erfolglosen Versuchen von Matthias Bergmann und Philipp Seifert erlöst Josef Straka nach einem schönen Zuspiel von Guft-Sokolov die mit 200 Zuschauern „ausverkaufte“ Raiffeisen-Arena und vollendet zum 1:1-Ausgleich. Insgesamt gestaltete sich das zweite Drittel etwas ausgeglichener als das Erste. Dies war auch an den Chancen festzumachen, die sich nun vermehrt auf beiden Seiten auftaten.

Eine dieser Chancen nutzte Klostersees Matthias Baumhackl, nachdem er Mathias Jeske die Scheibe, auf fragwürdige Weise, im Drittel des EHC abnahm. Sehr lange mussten die Anhänger der Löwen aber nicht auf den erneuten Torjubel warten. Im vier gegen vier setzt sich Nico Vogl auf Zuspiel von Fabian Kanzelsberger und Michael Trox durch und kann den Spielstand erneut ausgleichen und gleichzeitig für den Pausenstand sorgen.

Was man den Hausherren im dritten Durchgang ankreiden könnte, ist wahrlich nicht die fehlende Spielfreude, die schien ungebrochen. Die Chancen kamen fast im Minutentakt zustande, lediglich die Verwertung dieser, ließ etwas zu wünschen übrig. Ob Straka, Jeske, Vogl oder Zimmermann, sie alle hatten ihre Möglichkeiten. Auf der anderen Seite wiederum sah man Chancen deutlich seltener, doch wenn, dann war auch hier ein sicherer Christoph Lode oder ein Verteidiger wie Bergmann oder Kanzelsberger zur Stelle. Ganze 15 Minuten benötigten die Löwen um die klare Überlegenheit auf dem Feld auch auf die Anzeigetafel zu bringen.

Tomas Rousek war es, der im Zusammenspiel mit Josef Straka und Michail Guft-Sokolov die Scheibe im Tor unterbringen konnte. Rund eineinhalb Minuten vor dem Ende des Spiels nahm Klostersee den an diesem Abend starken Dominik Gräubig aus dem Tor. Jedoch brachte auch der Umstand eines sechsten Feldspielers für die Grafinger Mannschaft keinen Vorteil. Zuerst durfte sich Leon Decker noch erfolglos am leeren Tor versuchen, bevor Tomas Rousek sich durch die Klosterseer Abwehr tankt und durch seinen Pass auf den letztlich vollendenden Guft-Sokolov, maßgeblich an diesem 4:2 beteiligt ist. Dies besiegelte auch den Endstand an dem auch einige aus dem Frust entstandene Provokationen einer Handvoll Gästespieler nach Abpfiff nichts mehr ändern konnten.

Am kommenden Doppel-Heim-Wochenende trifft der EHC Waldkraiburg in der Raiffeisen-Arena zuerst auf den TEV Miesbach (25. September, 20.00 Uhr) und anschließend auf die Gladiators aus Erding (27. September, 17.15 Uhr). Für beide Spiele wird es Tickets im Ticket-Shop des EHC geben, zu erreichen ist dieser Online unter www.ehcwaldkraiburg.com.    AHA




Süßmaier trainiert Nachwuchs

Edling-Heimkehrer Dominik Süßmaier trainiert ab sofort die Torhüter der E- und D-Junioren-Fußballer. Seit seiner Rückkehr nach Edling ist Dominik voll engagiert in der Edlinger Fußball-Abteilung. Mit vollem Einsatz arbeitet er mit, um die Herren-Mannschaft auf Kurs zu bringen und dazu übernimmt der langjährige Regionalliga-Goalie jetzt auch noch das Torhüter-Training von Edlings jüngsten Keepern.

Mit viel Akribie, Geduld  und Einfühlungsvermögen erklärt er den Burschen die Grundbegriffe für einen guten Torhüter. Alle fünf Nachwuchskeeper verfolgen die Anweisungen von Dominik, welcher selbst in der Edlinger Jugend gespielt hat, aufmerksam und sind mit viel Freude und Engagement dabei.

Und alle sind begeistert und sehen voller Stolz zu ihrem klasse Torwarttrainer auf – und so fallen auch die Reaktionen aus: „Das macht richtig Spaß und man lernt sehr viel – auch wenn es ganz schön anstrengend ist“, so einer der Tormann-Schüler.

Die Trainer der E- und D-Junioren und die gesamte Jugendleitung bedankten sich herzlich bei Dominik Süßmaier für seinen Einsatz und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

AB

 




Wasserburg ist Deutscher Meister

Nach einer bis jetzt schon sehr erfolgreichen und langen Saison setzten die Werfer vom TSV 1880 Wasserburg  bei der Deutschen Meisterschaft dem ganzen noch die Krone auf. Das Wurf-Team der Abteilung Leichtathletik war mit insgesamt neuen Athleten nach Erfurt gereist, um an den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport teilzunehmen – und das mit Riesenerfolg.

Am ersten Tag  begannen  die weibliche und männliche Jugend A im Dreikampf, der aus dem Hammerwurf, Gewichtwurf und dem Steinstoßen besteht. Victoria Wimmer konnte bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft mit gleich drei neuen persönlichen Bestleistungen (31,48 m Hammer – 17,58 m Gewicht – 6,89 m Stein)  überzeugen und sich den 4. Platz im Dreikampf sichern.

Im Anschluss startete die Mannschaft der männlichen Jugend A, bestehend aus Kilian Drisga, Lukas Falk , Robbin Deppermann und Patrick Mittermaier. Nach einem tollen Wettkampf mit Höhen und Tiefen  konnte sich die Mannschaft überraschend den Deutschen Vizemeistertitel sicher. Mit 6711 Punkten und einer minimalen Differenz von nur 87 Punkten, mussten sich die vier Wasserburger Athleten nur der Mannschaft vom TSG Dissen (6798 Punkten) geschlagen geben.

Den Abschluss des ersten Tages machten die Schülerinnen und Schüler A. Hier gingen für den TSV Wasserburg Sandra Baumann, Bernhard Ganslmaier und Hubert Anglhuber an den Start. Sandra glänze mit zwei neuen Bestweiten (19,44 m Gewicht und 9,30 m Stein) und einer neuen persönlichen Bestleistung im Dreikampf (2083 Punkte). Mit diesem tollen Ergebnis sicherte Sie sich die Bronze Medaille und Ihren bisher größten Erfolg. Bernhard und Hubert bestritten einen besonders gut besetzte Altersklasse. Trotz drei neuer Bestleistungen unter anderem ein super Hammerwurf Ergebnis von 41,65 Metern, reichte es diese Jahr nur für Platz Neun. Den achten Platz konnte sich Hubert Anglhuber sichern und sich im Steinstoßen auf 11,08 Meter verbessern.

Am Sonntag startete eine weitere Mannschaft des Wurf-Teams in der Klasse männlichen Jugend B. Hier gingen Kilian Drisga, Lais Deppermann, Hubert Anglhuber und Patrick Mittermaier an den Start. Die vier Athleten bestritten einen sehr guten Wettkampf und konnten mit Nervenstärke und Können glänzen. Dies bescherte ihnen den Deutschen Meistertitel. Für alle vier ist dies der bisher Größte Erfolg ihrer Sportlichen Karriere.

In der Leichtgewichtsklasse wurden Patrick Mittermaier gleich dreimal Deutscher Vizemeister in den Wettbewerben, Gewichtwurf (14,75 m), Steinstoßen(7,35 m) und dem Dreikampf (1541 Punkten). Auch sein Teamkollege Hubert Anglhuber sicherte sich im Mittelgewicht ebenfalls drei Vizemeistertitel (Gewicht  18,78m – Stein 9,23m – Dreikampf 2079 Punkte).

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam Lais Deppermann immer besser in den Wettkampf und bewies beim Steinstoßen das er zu den besten gehört. Er stieß den 7,5 kg Stein auf 11,51 m und wurde damit Deutscher Vizemeister.

Der wohl am stärksten besetzte Wettbewerb, war der von Kilian Drisga. Nach dem es in den letzten Wochen nicht ganz so optimal gelaufen ist, bewies Kilian das er nicht umsonst zu den besten Werfern in Deutschland gehört. Er konnte in seiner Paradedisziplin, dem Hammerwurf, wieder einmal einen Wurf auf 62,65 Metern landen.

Auch im Gewichtwurf stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und wurde mit 27,21 Metern mit der Bronze Medaille belohnt. Im letzten Wettbewerb des Tages wuchs Kilian über sich hinaus und stieß den Stein auf eine Weite von 12,54 Meter und verbesserte sich um über 70 cm. Dies bedeutete das er sich in der Dreikampfwertung mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3111 Punkten den dritten Platz und somit eine weitere Bronze Medaille  verdient sicherte.

Im Gesamtüberblick über das vergangene Wochenende konnten die Wasserburger Werfer bei den Deutschen Meisterschaften  insgesamt  viermal Gold, zwölfmal Silber und viermal Bronze erringen.

WA




Jannik Einzinger siegt im Finale

Glück hatten die Rotter wieder bei den Endspielen der Vereinsmeisterschaft der Tennisabteilung des ASV. Die Vorrundenspiele wurden bereits in den Wochen davor gespielt. So traten beim Finale bei hochsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein bei der U18 männlich noch fünf Teilnehmer, bei den Herren 13 ASV-ler um den begehrten Titelm an.


Bei der U18 männlich konnte Marcel Thalhammer seinen Titel verteidigen. Den 2. Platz erspielte Niklas Einzinger und den 3. Platz Lucas Simmer.

Bei den Herren konnte sich Jannik Einzinger im Finale gegen den Vorjahresvereinsmeister Clemens Schreyer durchsetzen. Im Anschluss gab es noch eine Siegerehrung.

Foto oben: Michael Einzinger, Jannik Einzinger und Clemens Schreyer (von links).

 


Marcel Thalhammer, Niklas Einzinger und Lucas Simmer von der U18.

 

Zuschauerinnen „auf Abstand“.

 

Foto: ASV Rott/Abteilung Tennis




Wichtige Punkte eingefahren

Das erste Heimspiel des TSV Soyen seit fast einem Jahr, wollten sich bei herrlichem Wetter 78 Zuschauer nicht entgehen lassen. Taufkirchen und Soyen starteten forsch in das Spiel. Bei der Heimmannschaft merkte man jedoch die Nervosität an, nichts falsch machen zu wollen. Leider  lagen die Hausherren ab der 6. Minuten mit 0:1 zurück.

Das Gegentor ging von einem Freistoß aus, welcher in den Sechszehner kam und per Kopf abgewehrt wurde. Unglücklicherweise kam der Ball zu Manuel Schmidinger, der die Kugel unhaltbar links ins Netz drosch.

Die Heimelf um den neuen Trainer, Werner „Kloppo” Rumpf steckte nicht auf und kämpfte sich in das Spiel hinein. Belohnt wurde das Ganze in der 38. Minute mit dem Ausgleich durch Tobias Proksch. Proksch konnte eine mustergültige Flanke von Pascal Ridinger perfekt und eiskalt verwandeln. Die Freude währte aber nicht lange. Denn in der 45. Minute wieder Manuel Schmidinger zum 1:2. Schmidinger setzte sich gegen zwei Soyener durch und schloss gut ab. Keeper Stangl war zwar noch dran, konnte aber den Rückstand nicht mehr verhindern.

„Kloppo” musste in der Halbzeit anscheinend die richtigen Worte gefunden haben, denn die Rumpfelf spielte nun zielstrebiger nach vorne. Auch bedingt durch taktische Veränderungen wurde das Spiel gefälliger. In der 70. Minute glich Andreas Baumgartner zum 2:2 aus. Nun war es ein offener Schlagabtausch und das Spiel gewann immer mehr an Intensität. Beide Mannschaften schonten sich nicht und gaben alles. Das Spiel stand auf Messers Schneide. Jeder spielte nun auf Sieg.

Den Lucky Punch setzte jedoch ein gut aufgelegter Pascal Ridinger durch einen Elfmeter in der 90.Minute. Soyen siegt und holt sich drei ganze wichtige Punkte gegen den Abstieg und für das Selbstvertrauen. So kann es weitergehen.

Leider konnte die Zweite Mannschaft im Peter Müller-Sportpark die drei Punkte gegen Kraiburg nicht behalten. Auch hier merkte man, dass eine gewisse Nervosität vorhanden war. Das Spiel war zwar im großen und ganzen relativ ausgeglichen, jedoch hatten die Gäste aus Kraiburg klar die besseren Torchancen und den 2:1-Sieg somit redlich verdient. Der Anschlusstreffer von Haindl Mane kam einfach zu spät. Mit Abstand der beste Spieler war Soyens Torwart Luca Fischer. Durch seine vielen Glanzparaden verhinderte er eine höhere Niederlage.

Julian Neußer




1:1 nach hitziger Partie

In einer hitzigen und sehr intensiven Partie trennten sich der TuS Bad Aibling und der FC Grünthal mit 1:1. Nur sieben Minuten waren die Mannen um FCG-Coach Hannes Huber von einem Sieg entfernt, doch in jener 83. Minute konnte die Heimmannschaft in Person Leon Vielberth ausgleichen. Die Hausherren agierten beinahe über die gesamten 90 Minuten sehr druckvoll und versuchten die Grünthaler in der eigenen Hälfte einzuschnüren.

Die Hintermannschaft des FCG agierte jedoch sehr konzentriert und ließ zumeist nichts brennen. In der 21. Minute schaffte es der TuS das erste Mal gefährlich vors Gehäuse um Thomas Asenbeck zu kommen, doch dieser parierte glänzend. Rund zehn Minuten später kam auch der FCG das erste Mal gefährlich vors Tor, doch Vitus Unterhuber setzte die Kugel nach Vorarbeit von Philipp Asenbeck über die Latte. Auf dem engen Platz in Willing war die Partie geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld, sodass Torchance auf beiden Seiten Mangelware blieben. So gingen beide Teams mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild. Bad Aibling machte Druck und versuchte die Grünthaler in die eigene Hälfte zu drängen. Grünthal stand gut und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne. Die erste richtig gute Torgelegenheit hatten jedoch die Hausherren, denn ein scharfe Hereingabe von rechts ging an Freund und Feind vorbei und so verpasste der TuS-Stürmer nur ganz knapp den Ball. In der 59. Minute ging der FC Grünthal mit der ersten guten Chance in der zweiten Hälfte in Führung. Nachdem eine mustergültige Flanke von Matthias Bernhart gerade noch vom TUS-Keeper geklärt werden konnte, versuchte es auf der gleichen Seite Stefan Köbinger nochmals, dessen Flanke nicht weniger gut war und so Neuzugang Christoph Scheitzeneder keine Mühe mehr hatte den Ball per Kopf im Gehäuse unterzubringen – 1:0 für den FCG.

In den letzten 30 Minuten der Partie verstärkte die Heimmannschaft nochmals den Druck, sodass Grünthal immer mehr Mühe hatte die Situationen zu klären. Bis zur 83. Minute ging aus Sicht des FCG alles gut, doch in jener Minute gelang dem TuS der vielumjubelte Ausgleich. Eine gut getimte Flanke verwertete der eingewechselte Vielberth per Kopf ins lange Eck. Die Hausherren spielten in den letzten Minuten nochmal auf Sieg, sodass der FC Grünthal sichtlich Mühe hatte, die zahlreichen Angriffe zu unterbinden. Der leidenschaftliche Kampf wurde jedoch auch etwas zu hart geführt, sodass zwei Platzverweise für Philipp Asenbeck und Maxi Schönhuber die Folge waren. Mit neun Mann brachten die Grünthaler das Remis noch um die Zeit und nehmen so einen verdienten Punkt für den Abstiegskampf mit.

Im ersten Heimspiel dieses Jahres empfangen die Grünthaler am nächsten Sonntag den ambitionierten TSV Emmering.

PS




TSV Babensham startet schwach

Mit einer bitteren 1:4-Heimniederlage gegen den TV Obing ist der TSV Babensham äußerst schwach in die Fortsetzung der Kreisklasse 2 gestartet. Im ersten Durchgang war das Spiel beider Mannschaften von langen Bällen geprägt. Nach einer solchen Aktion gingen die Gäste in Führung als Gerald Dobler den Ball im Tor versenkte (12). Der Ausgleich fiel kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Hans Lamprecht einen fälligen Strafstoß verwandelte (44).
Im zweiten Durchgang dann die Chance zur Führung für die Heimelf: Erneut gab es Elfmeter für den TSV, doch diesmal konnte Keeper Thomas Süßmaier den Strafstoß von Lamprecht entschärfen (53).

Aus stark abseitsverdächtiger Position nutzte Christian Voit seinen Vorteil und brachte dann seine Farben mit 2:1 in Führung (64).

Der Elf von Klaus Niederlechner gelang es nicht, einen konstruktiven Spielaufbau zu gestalten und sie ließ auch im Spiel nach vorne die nötige Durchschlagskraft vermissen. Obing agierte sehr kompakt und schraubte zum Schluss das Ergebnis durch Tore von Christian Specht (82) und Oliver Zizler (95) zum Endstand von 4:1 nach oben.

hl




Joker Eisenauer macht alles klar

Einen hart erkämpften 3:0-Sieg feierte die SG Reichertsheim-Ramsau-Gars gegen den FC Aschheim. Joker Markus Eisenauer avancierte zum Matchwinner der Partie. Nach seiner Einwechslung brauchte er zwei Minuten, um mit einem Doppelschlag alles klar zu machen.

Die Gäste aus Aschheim begannen recht spielstark und bestimmten das Spiel. Die SG-Defensive stand jedoch sich vorne schlug Mittelstürmer Felix Wieser in der 13 Minute eiskalt zu. Nach einer Ecke von Michael Vital vollstreckte er aus fünf Meter zum 1:0.

 

Das Tor zeigte Wirkung bei den Gästen und die SG RRG kämpfte sich langsam ins Spiel. Fast wäre Felix Wieser der zweite Treffer gelungen, doch er scheiterte an FC-Torwart Pascal Jakob. Die beste Chance für die Gäste hatte Andreas Petermeier, der mit einem Freistoß an Schlussmann Matthias Löw scheiterte (32).

Im zweiten Durchgang stand gleich wieder SG-Goalie Löw im Mittelpunkt, als er einen Kopfball von  Falk Schubert aus kurzer Distanz spektakulär klärte  (53.). Die SG RRG konnte in der Folgezeit die Aschheimer vom Tor fernhalten und auch nach vorne gute Akzente setzen. Matthias Rauscher zog aus acht Meter ab, doch ein Aschheimer Verteidiger rettete auf der Linie (73.).

Dann kam der große Auftritt von Markus Eisenauer. Nur eine Minute nach seiner Einwechslung tauchte  nach einem Pass von Max Wieser alleine vor dem Torwarte auf und spitzelte den Ball vom 2:0 ins Tor (79.). Nach einer weiteren Zeigerumdrehung legte Matthias Vital per Kopf in den Lauf von Markus Eisenauer. Dieser umkurvte noch den Torwart und machte mit dem 3:0 schließlich alles klar.

 

Zufrieden war das Reichertsheimer Trainerduo Michael Ostermaier und Elvis Nurikic: „Es war ein hart erkämpfter Sieg, Wir mussten erst ins Spiel reinfinden, haben dann aber durch gewonnene Zweikämpfe Präsenz gezeigt. Wir haben die Topstürmer von Aschheim in Schach gehalten  und unser Keeper Matthias Löw war heute überragend.“ so Ostermaier.

 

SG RRG: Löw, Hundschell, Rauscher, Neumaier, Schaberl, Michael Vital (75.Sperr), Klein, Pichlmeier, Max Wieser (88.Andreas Wieser), Felix Wieser (78 Eisenauer), Matthias Vital

 

Tor: 1:0 Felix Wieser (13.), 2:0 Eisenauer (79), 3:0 Eisenauer (80)

 

Schiedsrichter: Manuel Müller (St. Wolfgang)

 

Zuschauer: 150

 

SEM




Löwen enttäuschend und enttäuscht

Im ersten Punktspiel nach 195 Tagen Corona-Pause mussten die Wasserburger Fußballer eine herbe Niederlage einstecken. Bei den jungen Wilden aus Regensburg setzte es eine deftige 0:3-Klatsche. Die Tore für Regensburg fielen allesamt in der zweiten Halbzeit.


Knapp 100 Zuschauer am Trainingsgelände des SSV Jahn Regensburg warteten bei bestem Fußballwetter gespannt darauf, wie sich die beiden Mannschaften nach der langen Pause präsentieren würden. Die Wasserburger Löwen mussten sowohl auf Kapitän Matthias Haas, als auch auf Maximilian Höhensteiger verzichten. Haas laboriert an einer Knieverletzung, Höhensteiger war aus privaten Gründen verhindert.
So durfte sich Neuzugang Maximilian Hain bei seinem ersten Pflichtspiel nach seiner Rückkehr zu den Wasserburger Löwen die Kapitänsbinde überstreifen. Wie alle anderen Spieler hätte er sich sein Debüt sicherlich erfolgreicher vorgestellt.
Auf der anderen Seite konnte Regensburg auf mehrere Spieler aus dem Profikader zurückgreifen, die teils über große Zweitliga-Erfahrung verfügen.

Nur in den ersten zehn Minuten konnte Wasserburg das Spiel ausgeglichen gestalten. Danach dominierten zunehmend die jungen Spieler aus der Reserve des Zweitligisten.
Mehrfach konnten die schnellen Stürmer nach langen Bällen die neuformierte Wasserburger Hintermannschaft vor große Probleme stellen. Trotz eines deutlichem Chancenplus für Regensburg – Wasserburg konnte nur einen Torschuss durch Albert Schaberl verzeichnen – ging die Partie mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte änderte sich nur wenig am Spielverlauf. Leider wurden die Rothosen aus Wasserburger Sicht immer gefährlicher und effektiver. So konnte Stowasser in der 58. Minute einen Freistoß, der noch leicht abgefälscht wurde, zum 1:0 verwandeln. Danach häuften sich die Chancen für den Jahn. Erneut Stowasser war es vorbehalten, nur vier Minuten nach dem Führungstreffer, das zweite Tor zu markieren. Eine lange Flanke aus dem Halbfeld verwertete er, am langen Pfosten stehend, mit einem satten Volleyschuss.

Trainer Michael Kokocinski versuchte mit der Einwechslung einiger junger Spieler noch etwas mehr Druck nach vorne aufzubauen. Letztendlich konnten sich die Löwen aber auch in der zweiten Halbzeit keine einzige nennenswerte Chance erspielen. Ein konstruktiver Spielaufbau war über die gesamte Spielzeit unter dem Pressing des Gegners nicht möglich.

So konnte der eingewechselte Veron Dobruna, nach einem abgewehrten Schuss des ebenfalls kurz zuvor eingewechseltem Nandzik, den 3:0-Endstand herstellen. Regensburg erspielte sich noch zahlreiche weitere Chancen. Torwart Dominic Zmugg hielt, was zu halten war, konnte aber die Tore zum klaren Regensburger Heimsieg nicht verhindern.

Das Spiel sollten die Wasserburger Löwen rasch abhaken. Bereits am kommenden Freitag um 19:00 Uhr besteht die Chance auf Rehabilitation. Dann trifft man im Toto-Pokal-Qualifikationsspiel im heimischen Altstadtstadion auf den Bayernligisten Hankofen-Hailing.

Text: MS
Fotos: STÜ

TSV 1880 Wasserburg: Zmugg – Grübl, M. Hain, Stephan, Weber – Knauer (ab 73. Neumeier), J. Hain (ab 64. Simeth) – Schaberl (ab 55. Vorderwestner), Denz, Barthuber (ab 64. Goncalves) – Ungerath

Tore: 1:0 Stowasser (58.), 2:0 Stowasser (62.), 3:0 Dobruna (78.)

Schiedsrichter: Martin Speckner (SG Schloßberg 09)

Zuschauer: 95

 




„Freue mich extrem, dass es losgeht”

Endlich wieder (Amateur-)Fußball. Nach über sechs Monaten Pause gehen an diesem Wochenende auch die Ligen unterhalb der dritten Liga in den Re-Start.
Wir haben kurz vor der ersten Partie der Wasserburger Löwen Kevin Klammer, den Abteilungsleiter Fußball vom TSV 1880 Wasserburg, um ein Interview gebeten:

Kevin, erinnerst Du Dich noch an den 7. März 2020?

Klar, trotz Kälte und Regen hatten wir über 300 Zuschauer im Stadion. Das Spiel war das Debüt von Niki Wiedmann und Michael Kokocinski als Cheftrainer und endete 1:1.

 

Seitdem ist eine lange Zeit vergangen, wie habt ihr als Abteilung die Mannschaft zusammengehalten in der fußballlosen Zeit?

Im März und April hatten wir unseren Fahrservice, um die Bürger der Stadt bei Einkäufe und anderen Erledigungen zu unterstützen. Hier waren nicht nur die Spieler der Ersten, sondern auch Spieler der Zweiten Mannschaft, Jugendtrainer und andere Helfer und Sponsoren des Vereins dabei. Alle zusammen. Danach boten die Trainer ein wöchentliches Training auf freiwilligen Basis an, bei welchem trotzdem fast alle Jungs immer da waren.

 

Nun ist es endlich so weit, am Samstag spielt ihr das erste Spiel auswärts gegen Jahn Regensburg II. Wie ist Deine persönliche Einschätzung zu diesem Spiel?

Ich freue mich extrem, dass es endlich wieder losgeht. Die Jungs sind heiß und wir alle wollen dieses Spiel gewinnen.

 

Und eine Woche später, am Freitag, 25. September, das ersten Heimspiel im Verbandspokal gegen SpVgg Hankofen-Hailing. Freust Du Dich darauf wieder zurück an die Landwehrstraße zu dürfen? Und diesmal mit Zuschauern…

Ja, ganz klar! Heimspiele sind immer etwas besonderes. Die Atmosphäre bei Abendspielen in der Altstadt sind einzigartig. Unsere Statistik spricht für sich. Die Spiele die hier in den letzten Jahren verloren wurden, kann man an einer Hand abzählen – und hierbei haben die Zuschauer einen großen Anteil. Allgemein sind Zuschauer und Fans enorm wichtig für den Fußball, die letzten Wochen, als wir ohne Zuschauer spielen musste, haben das nochmal unterstrichen.

 

Eigentlich sollten es ja 400 Zuschauer sein, jetzt sind es nur noch 200. Wieso das?

Zuerst ging man von einer 200 Sitzplatz plus 200 Stehplatz Regelung aus. Nun ist es so, dass bei mehr als 200 Zuschauern, alle zugewiesene Sitzplätze benötigen. Die 200 plus 200 Regelung hätten wir umsetzen können. Für 400 Sitzplätze mit jeweils 1,50m Abstand reicht die Kapazität leider nicht aus. Das Badria wird derzeit umgebaut und kommt als Ausweichstätte nicht in Frage. 200 Zuschauer ist natürlich besser als gar keine, jedoch haben wir relativ viele Jahreskartenbesitzer, weshalb jetzt nicht mehr all zu viele „normale“ Tickets zur Verfügung stehen.

 

Das bedeutet also, die Eintrittskarten sind bei Wasserburg ein seltenes und begehrtes Gut? Daher auch das neue Registrierungssystem von der ortsansässigen Bauer Rieger Develoment GmbH, oder? Wie kam es dazu?

Sofort als wir die Nachricht bekommen haben, dass der Re-Start kommt, haben wir uns Gedanken gemacht wie wir das mit den Zuschauern regeln. Uns war klar, dass wir das nicht alles direkt vor dem Spiel abwickeln können, die Schlangen, die sich hier bilden würden und der Aufwand für unsere Kassiere wäre schlichtweg zu groß. Einer der Geschäftsführer der BRD GmbH, Alexander Rieger, ist ja selber glühender Löwenanhänger und nebenbei noch ehrenamtlich unser Webmaster. Noch am selben Tag haben wir ihn angerufen, um eine Lösung zu erarbeiten. Ich wusste, dass wir uns auf ihn verlassen können, da er ja ähnliches bereits für die Gastro und vor Corona für die Bierzelte erarbeitet hat. Alex hat dann, gemeinsam mit Fabian Worm von unserer Abteilung, über Nacht eine Lösung erarbeitet. Das war schon erstaunlich und ich bin den beiden sehr dankbar dafür!

 

Aber der Bayerische Fußballverband empfiehlt doch andere Systeme, warum nehmt ihr keins von denen?

Also zunächst mal muss man sagen, als die Empfehlung vom BFV kam, war unsere System schon seit vier Tagen am Start. Zum anderen muss man sagen, im Vergleich sind die anderen beiden Systeme nicht wirklich auf den Ablauf eines Fußballspiels ausgelegt. Das sind Systeme z. B. aus der Gastronomie, die funktionieren gut, wenn die Leute peu a peu ankommen, aber nicht 200 oder 400 Leute in einem engen Zeitrahmen zu einem Fußballspiel. Unser System entzerrt das durch die Möglichkeit der Vorregistrierung, sodass sich im Idealfall die Zeit beim Einlass nur minimal verlängert gegenüber vor Corona. Die klassische Registrierung vor Ort mittels QR Code ist bei uns natürlich auch noch möglich, insofern wir überhaupt noch Karten verkaufen können. Wir werden auf jeden Fall regelmäßig informieren, ob und wie viele Plätze noch verfügbar sind. Umso wichtig wird sein, dass man sich eben registriert und auch per Mail wieder abmeldet, sollte man doch nicht zum Spiel kommen können.

 

Zurück zum Spiel gegen Hankofen: Das ist das erste Spiel im diesjährigen Toto-Pokal. Kannst Du uns diesen Wettbewerb kurz erläutern?

Der Totopokal ist einer von drei Wettbewerben, welche wir bestreiten. Meisterschaft in der Bayernliga-Süd, Totopokal und der neu eingeführte Ligapokal. Den Totopokal haben wir auch bereits letzte Saison mitgespielt. Hier sind wir leider nach einem leidenschaftlichen Fight gegen den Regionalligisten FC Memmingen ausgeschieden. Über den Totopokal bekommen Amateurvereine die Chance sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Zudem haben die Pokalspiele aufgrund des KO-Systems immer eine ganz besondere Spannung. Ich hoffe, dass wir hier auch wieder die ersten Runden überstehen und wenn es dann schließlich gegen höherklassige Gegner geht, dieses mal auch das nötige Glück auf unserer Seite haben werden.

 

Kevin, vielen Dank für Deine Zeit und Deine Antworten! Wir drücken natürlich den Wasserburger Löwen die Daumen und hoffen auf einen erfolgreichen Re-Start. Zum Abschluss noch Deine Tipps: Wie gehen diese beiden Spiele aus?

Vielen Dank! Wir wollen und werden beide Spiele gewinnen!




Heimauftakt – mit Zuschauern!

Der TSV Grafing darf zur Heimspielpremiere gegen den Meisterschaftsanwärter TSV Mimmenhausen auch Zuschauer empfangen. Spielbeginn ist am Samstagabend um 19 Uhr.

Am Freitagvormittag, 11.02 Uhr, kommt die erhoffte Mail mit befreiender Wirkung: Grafings Bundesligavolleyballer dürfen ihr Heimspiel gegen Mimmenhausen vor Zuschauern austragen. Natürlich nur mit aufwendigem Hygienekonzept und mit beschränkter Kapazität, aber Hauptsache kein Geisterspiel. „Es war eine lange Hängepartie und natürlich ist die Organisation zum ersten Heimspieltag eh schon sehr umfangreich – jetzt geht es an die Belastungsgrenze, aber wir freuen uns auf unsere Fans”, meint Grafings Manager Johannes Oswald und schiebt ein großes Dankeschön hinterher: „Danke an die Stadt Grafing und das Gesundheitsamt Ebersberg, die ihre Hausaufgaben gemacht haben, sobald die Bayerische Staatsregierung endlich was verlauten hat lassen. Noch größeres Kompliment muss ich der Abteilung machen. Die freiwilligen Helfer stehen bereit ihren Samstagabend hinter Maske zu verbringen und den Spieltag zu stemmen. Nur gemeinsam können wir Bundesligavolleyball in Grafing zeigen.”

Ticketvorbestellungen sind möglich unter bestellung@volleyballgrafing.de. Am Samstagabend wird es zwar eine Abendkasse mit vereinzelten Tickets geben, aber sobald die Kapazitätsgrenze erreicht ist, wird diese geschlossen. Die Kapazität bemisst sich dabei auf die Abstandsregelungen. „Es ist kompliziert, aber schlussendlich müssen zwischen den Besuchern eineinhalb Meter Abstand eingehalten werden, wenn die aber aus dem selben Haushalt kommen, dürfen sie auch nebeneinandersitzen. Eine Obergrenze haben wir dank dem Bundesligastatus nur theoretisch. Bis zu 1000 Besucher dürfen laut Regelung kommen, aber wir wissen alle, dass nur 800 für die Jahnsporthalle zugelassen sind – und dann ist es richtig kuschlig. Wir planen für den ersten Spieltag mit 100 Eintrittskarten plus unsere Inhaber der Unterstützerkarte”, meint Oswald.

Unverständliche Auflage ist das Alkoholverbot – in der Jahnsporthalle darf während dem Bundesligaspiel kein Alkohol ausgeschenkt werden. „Die Regelung trifft uns weil wir Bundesliga spielen, wenn wir nur Dritte Liga spielen würden, dürften wir bei weniger als 200 Zuschauern Bier und Radler verkaufen. Das ist nicht ganz durchdacht, aber für dieses Wochenende nehmen wir die Regeln so wie sie sind und hoffen auf eine Auslegungsrichtlinie bis nächsten Samstag. Auch wird es diesen Samstag die beliebte Volleywurst nicht geben. Hier sind uns die Auflagen noch zu undurchsichtig und wir brauchen hier mehr Zeit zur Vorbereitung”, sieht Oswald eine Menge Arbeit auf sich zukommen – schon nächsten Samstag kommt mit Gotha der nächste Gegner in die Jahnsporthalle. Aber schlussendlich sind alle froh, dass zumindest einige Zuschauer zugelassen sind.

 

Sportlich gesehen ist das erste Heimspiel gleich ein Leckerbissen. Mit Mimmenhausen kommt der Erstplatzierte der abgebrochenen Saison – definitiv auch dieses Jahr ein Meisterschaftsfavorit in die Jahnsporthalle. Die international erfahrenen Federico Cipollone im Zuspiel und Christian Pampel als Diagonalangreifer sind die tragenden Säulen des Teams. Pampel, als 212-facher Nationalspieler ist mit allen Wasser gewaschen und hat sich als Spielertrainer ein ehrgeiziges und sympathisches Team geformt. War das Spiel in der Aufstiegssaison nur auf die Angriffsgewalt Pampels ausgelegt, trägt seit vergangener Saison das gesamte Team zum Erfolg bei. “Mimmenhausen gehört für mich zu den Meisterschaftsfavoriten – ganz klar, wenn die Saison abgebrochen wird und du stehst gerade oben, willst du es jetzt beweisen. Aber wir müssen und werden uns nicht verstecken, schon gar nicht zu Hause.”, freut sich Oswald auf ein spannendes und hartumkämpftes Spiel.

Los geht es am Samstagabend um 19 Uhr.

 

Foto: Michael Zierhut hält Benedikt Doranth auf Abstand.




Löwen gegen „Wundertüte” Regensburg

Nach 195 Tagen ohne Ligabetrieb nimmt der TSV 1880 Wasserburg den Spielbetrieb in seiner ersten Bayernligasaison wieder auf. Die Mannschaft von Niki Wiedmann und Michael Kokocinski gastiert bei der Zweitligareserve des Jahn Regensburg im Sportpark am Kaulbachweg.

Auf welchen Gegner die Innstädter dort treffen ist schwer auszurechnen. Da Reservemannschaften generell eine hohe Fluktuation im Kader aufweisen und selbst von Woche zu Woche unklar ist, ob einige Profis oder A-Jugendliche eingesetzt werden, konnte das Wasserburger Trainerteam ihre Mannschaft auch mangels Videomaterials nicht auf die einzelnen Gegenspieler vorbereiten. Die Regensburger Spielausrichtung wurde allerdings aus Vor-Corona-Spielen analysiert und auch aus dem Hinspiel ist bekannt, dass die junge Mannschaft aus der Jahn-Schmiede hoch presst und einen gepflegten Fußball spielen möchte. Mit Thomas Stowasser (12 Tore) und Ilhami-Ediz Medineli (acht Tore) verfügt die Mannschaft von Yavuz Ak über zwei gefährliche Angreifer.

 

Somit treffen die Löwen auf eine Wundertüte, allerdings wird es für den Serienaufsteiger selbst spannend sein zu sehen, wo er steht. Nach langer Pause und einigen Veränderungen im Kader sehnen sich die Löwen nach dem Wettkampf, was auch an der zunehmenden Intensität im Training zu spüren war. Die Testspiele im Sommer geben nur schwerlich Aufschluss über den wahren Leistungsstand. Allein die beiden letzten Testspiele gegen den SV Wacker Burghausen konnten unterschiedlicher nicht sein. Während die Innstädter in der heimischen Altstadt mit 1:5 komplett chancenlos waren, überzeugten sie in Burghausen vollends und hätten statt einem 1:1 auch durchaus gewinnen können. Wie bei allen Mannschaften wird erst der Re-Start Licht ins Dunkel bringen.

 

Da Dominik Haas seine Karriere im Sommer beendete, übernahm dessen Bruder Matthias das Kapitänsamt. Mit Maxi Hain und Markus Grübl (TSV Buchbach) sowie Michael Denz (ehemals FC Ingolstadt, Pipinsried, TSV 1860 Rosenheim) konnten im Sommer erfahrene Spieler verpflichtet werden, die der Mannschaft Halt geben sollen. Auch Michael Neumeier verfügt bereits über Erfahrung in der Regionalliga, hatte zuletzt aber mit leichteren Blessuren zu kämpfen, sodass zunächst eher ein Kurzeinsatz infrage kommt.

 

Da es bereits zahlreiche Anfragen von Wasserburger Fans gab, ob sie denn auch auswärts mitfahren könnten, hat sich Teammanager Patrick Zeislmeier mit dem Jahn auseinandergesetzt. Auf der Homepage der Löwen (www.fussball-wasserburg.de) sowie den Sozialen Kanälen wurde daher das Kontaktdatenblatt für Jahn-Heimspiele hochgeladen, das ausgefüllt an der Stadionkasse abgegeben werden muss. Sollte ein Download nicht möglich sein, sind die Formulare auch an der Stadionkasse erhältlich. Da im Schnitt nur 130 Zuschauer Spielen der Regensburger Reserve beiwohnen, sollte selbst bei Zuschauerbeschränkung ein Einlass für alle Auswärtsfans realistisch sein.

 

JAH




Re-Start mit Fragezeichen

Am morgigen Samstag startet die Regionalliga-Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim nach der langen Corona-Pause mit seinem ersten Pflichtspiel in Passau beim SV Schalding-Heining. Anpfiff im Stadion Am Reuthinger Weg ist um 14 Uhr. Das wird ein Start nach über einem halben Jahr ohne Wettkampf mit vielen Fragezeichen auf beiden Seiten. Wo stehen die Mannschaften?

Der Ligapokal soll mit zwei Spielen, nächste Woche das Heimspiel gegen Wacker Burghausen, darüber Aufschluss geben. „Die Vorbereitung war diesen Sommer sehr speziell. Zehn Wochen waren und sind einfach ungewohnt. Dazu noch der ungewisse Restart von Ligapokal und Restsaison. Auch die Frage, wie der letztendliche Kader für die Restsaison aussehen wird, war ein ständiger Begleiter. Ich bin überzeugt, dass die mentale Herausforderung für die Spieler noch nie so groß war,“ ordnet Coach Thomas Kasparetti die Zeit zum Start ein.

Kasparetti weiter: „Wir konnten den Großteil des Kaders zusammenhalten. Vor allem durch die Vertragsverlängerungen mit unseren Führungsspielern und Leistungsträgern, hat uns unser Sportliche Leiter Hansjörg Kroneck eine Ausgangssituation geschaffen, mit der wir positiv in die nächsten Monate blicken können.“

Der Blick aufs erste Spiel nach der langen Pause ist mit ganz viel Freude verbunden: „Wir können es kaum erwarten, dass es endlich wieder los geht und haben uns viel vorgenommen. Wir werden in jedes Spiel gehen um es zu gewinnen. Wir können gegen jeden Gegner bestehen und wollen das Maximum erreichen. Abstiegskampf hin oder her. Wir können viel mehr, als was wir im letzten Jahr gezeigt haben. Und das wollen und werden wir ändern… die Jungs sind bereit und sie werden alles reinhauen was in Ihnen steckt,“ gibt sich Kasparetti kämpferisch.

Aktuell steht der Kader der 60er ordentlich da und ist, was den Fitnessstand betrifft, voll im Plan. Bis auf Alexis Fambo, der nahezu die komplette Vorbereitung aufgrund einer Knieverletzung fehlte und Tizian Zimmermann mit einer Verletzung am Syndesmosband stehen alle Feldspieler zur Verfügung. Jakob Mayer kann noch nicht zwischen den Pfosten stehen. Er hatte vor kurzem eine Blinddarm-OP und steigt frühestens in 10 Tagen wieder in den Trainingsbetrieb ein.

„Durch den ständigen Austausch mit dem Team von COROX by Hans Friedl, im Besonderen mit unserem Physio Markus Grundner, hatten wir bei der Belastungssteuerung immer ein gutes Gefühl für die Jungs, auch wenn der ein oder andere das nicht immer so empfunden hat,“ zeigt sich Kasparetti zufrieden mit der medizinischen Abteilung.

Am kommenden Wochenende, 26. September, steht dann das erste Heimspiel im Ligapokal im Rosenheimer Jahnstadion gegen Wacker Burghausen an. Für dieses Spiel gelten die aktuellen Hygieneregeln, dazu gibt es für dieses Spiel einen Kartenvorverkauf. Alle Infos dazu finden sich unter www.1860rosenheim.de.

 




Der Ball rollt wieder!

Man glaubt es ja kaum – der Ball rollt wieder ab diesem Wochenende. Der Liga-Betrieb nimmt Fahrt auf im heimischen Fußball, um die alte Saison weiter zu führen. Wer ist wie durch die schwierige Corona-Zeit gekommen – konditionell, technisch? Hier ein Überblick, wann und wo der Anpfiff ist in den einzelnen Klassen der Altlandkreis-Teams …

BEZIRKSLIGA

Zum Re-Start gegen Aschheim

KREISLIGA

Die Mission Klassenerhalt geht weiter!

KREISKLASSE

Die Karten neu gemischt!

A-KLASSE

Der Luca, der kann’s!

B-KLASSE

Die B-Klasse im Überblick

C-KLASSEN

Geht die Haager Siegesserie weiter?

 




Am Sonntag erstes Heimspiel

SG Stürmer Sebastian Pichlmeier (rechts) brachte die SGRRG in Führung ;Fussball Bezirksliga Ost FC Aschheim vs. SGRRG am 18.08.2019 in Aschheim, , Photo: Johannes Wimmer

Zum ersten Punktspiel nach der langen Pause empfängt die SG Reichertsheim-Ramsau-Gars den FC Aschheim. Spielbeginn ist in Ramsau am Sonntag um 16.30 Uhr und der Einlass für die 200 zugelassenen Zuschauer ist ab 15.45 Uhr möglich.

„Wir sind einfach alle froh, dass es wieder losgeht“,  freut sich das SG-Trainerduo Michael Ostermaier und Elvis Nurikic, denn nach einer langen Pause und sieben Vorbereitungsspielen geht es endlich wieder um Punkte.

 

Für den Tabellenfünften SG RRG wird die Begegnung gegen den  FC  Aschheim schon mal zur ersten Standortbestimmung, „Durch die lange Unterbrechung werden die Karten neu gemischt. Die Aschheimer sind eine sehr spielstarke Mannschaft da müssen wir sicherlich alle unsere Tugenden in die Waagschale werfen“, so Trainer Ostermaier.

 

Die Münchener Vorstädter belegen Rang elf und liegen damit nur knapp über den Abstiegsrängen, haben aber zwei Spiele weniger als die Konkurrenz. Im Hinspiel dominierten sie die Partie, konnten sich gegen eine starke SG-Abwehr aber nicht durchsetzen und mussten sich schließlich mit 0:1 geschlagen geben.

 

Verzichten muss die SG RRG auf den langzeitverletzten Dominik Fischberger und ihren Kapitän Christian Bauer, der zwar am Dienstag wieder ins Training eingestiegen ist, doch für einen Einsatz ist es noch zu früh.

 

Es wird sicher ein umkämpftes Spiel, in der sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen.

 

Der Einlass ist 45 Minuten vor Spielbeginn möglich und es besteht freie Platzwahl mit 1,5 Metern Abstand.

Am Einlass und auf dem Weg zum Platz ist ein Mundschutz zu tragen, der dann abgenommen werden darf. Auf dem Weg zum Kiosk oder zur Toilette und zurück ist verpflichtend wieder ein Mundschutz zu tragen.

 

WS

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Gäste kommen ohne ihren Torjäger

Nach fast genau zehnmonatiger corona-bedingter Zwangspause rollt ab diesem Wochenende wieder der Ball in der Kreisklasse 2 und so empfängt der TSV Babensham am Sonntag um 15 Uhr den TV Obing. Für den neuen Coach Klaus Niederlechner steht dabei das Pflichtspieldebüt an und so freut sich Babenshams Übungsleiter sehr, dass es endlich wieder los geht.

„Alle Akteure haben in der Vorbereitung von Anfang an voll mitgezogen und so sind alle top fit. Die Vorbereitungsspiele gegen Grünthal, Rechtmehring und Schaitsee konnten alle gewonnen werden und so können wir mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen.”

Niederlechner baute die Mannschaft auf einigen Position um und so können die Zuschauer gespannt sein, wer in der Starformation auftauchen wird.
„Wir bitten alle Zuschauer sich mit Mund-Nasen-Schutz am Haupteingang zu registrieren. Am Sportplatz ist freie Platzwahl und es sind die allgemein gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten”, so Abteilungsleiter Tobias Oberlinner, der zusammen mit dem Ordnungsdiensts bestens vorbereitet ist.

Die Gäste aus Obing kommen als Tabellenführer nach Babensham, müssen aber im Vergleich zum 2:1-Hinspielsieg auf ihren verletzten Kapitän und Torjäger Alexander Thusbaß (elf Treffer) verzichten.




Karten waren schnell vergriffen

Verrückte Tage liegen hinter dem EHC Waldkraiburg. Wie für alle Bayernligisten , so gab  es auch für die Löwen den Lichtblick, ab dem 19. September zumindest vor einigen Zuschauern spielen zu dürfen. Dieser Umstand löste auch sogleich den Verkauf von Dauerkarten aus, welcher bereits am ersten Verkaufstag mit einer langen Schlange vor der Geschäftsstelle des Vereins belohnt wurde.

So werden also, im Gegensatz zum Hinspiel am vergangenen Freitag in Grafing zumindest 200 Fans in der Halle sein, wenn der EHC Klostersee am Sonntag zum Vorbereitungs-Rückspiel in die Raiffeisen-Arena kommt.

Das Hinspiel, und zugleich auch das erste Spiel in dieser Saison gewann der EHC Waldkraiburg mit 4:2 Toren. Am Sonntag, mit dem zusätzlichen Motivationsschub von 200 klatschenden und fröhlichen Fans im Rücken, möchten die Löwen diesen Erfolg am liebsten wiederholen. In der Hauptsache geht es in der Vorbereitung jedoch um das Ausprobieren. Reihen werden durcheinandergewürfelt, Taktiken werden versucht und ein solcher Test kann auch einmal nicht das gewünschte Resultat zur Folge haben. Für die Fans wird es aber auf jeden Fall ein Spiel, welches erneut mit Kampfgeist geführt wird, als ginge es bereits um Punkte.

Aus zeitlichen Gründen wird das Spiel am kommenden Sonntag noch nicht übertragen. Wie von den letzten beiden Spielzeiten gewohnt, können Eishockeyfreunde und Interessierte die Highlights des Spiels am Folgetag auf dem YouTube-Kanal des EHC Waldkraiburg,sowie auf der Facebook-Seite ansehen und liken.  AHA

 




Helena Eckerle kommt an den Inn

Neben Leonie Fiebich steht nun eine weitere U18-Europameisterin von 2018 im Kader der Bundesliga Damen aus Wasserburg. Vom Ligakonkurrenten Saarlouis kommt Helena Eckerle nun an den Inn.

„Helli”, wie sie auch genannt wird, ist 20 Jahre jung, 1,80 Meter groß und spielte bereits für Eintracht Braunschweig in der zweiten Liga, wechselte dann nach Saarlouis in die erste Liga, bevor sie nun in der Saison 2020/2021 für Wasserburg auflaufen wird.

 

Mit ihren 20 Jahren kann sie schon einige Erfolge in ihrer basketballerischen Laufbahn verzeichnen. Die zwei wohl größten Erfolge sind die U18 Europameisterschaft 2018 und die Teilnahme an den „3X3 Youth Olympic Games” in Buenos Aires im selben Jahr. Desweiteren gehörte sie auch zum U19-Kader, der im vergangenen Jahr erstmals überhaupt in Deutschland bei einer Jugend WM teilnahm.

 

„Die EM 2018 war mein persönliches Highlight. Sie hat mir gezeigt, was man alles erreichen kann, wenn man sich gegenseitig on und off the court pusht und gut versteht! Die Medaille damals war dann der Lohn und man weiß dann umso mehr, wofür man all die Stunden täglich in der Halle steht und an sich arbeitet”, so Helena.

 

„Basketball war in Wasserburg schon immer ein ganz großes Ding und das ist es auch noch. Mir hat es immer sehr viel Spaß gemacht in der Badria zu spielen. Ich habe sehr viel Vertrauen in Sidney als Trainerin und passe glaub ich ganz gut zu ihrem Spielstil, für mich ist es die beste Möglichkeit gewesen, meinen nächsten Schritt im Basketball zu machen”, erzählt Helena weiter.

„Vergangene Saison war ich lange verletzt, ich möchte also nun gut in die Saison starten, Selbstbewusstsein tanken und den nächsten Schritt machen, mich weiterentwickeln. Für das Team wünsche ich mir, dass wir gut zusammen wachsen und arbeiten, damit wir so viele Spiele wie möglich gewinnen. Ich werde mein bestes dafür geben und ich glaube, dass wir zusammen viel erreichen können.”

 

Helena wird zusammen mit Leonie Fiebich zudem die U12 weiblich betreuen und damit Coaching-Erfahrung sammeln. Damit ist sie nicht die einzige aus dem Bundesligateam, die in der kommenden Saison ein Jugendteam betreuen wird.

SCHO




Youngster übernimmt Fördercampus

Marcel Dressel (links) ist der neue Cheftrainer am Fördercampus des TSV 1860 Rosenheim. Zusammen mit seinem Trainerteam arbeitet der gebürtige Frasdorfer an der fußballerischen Basis des Rosenheimer Regionalligisten. Mit diesem Engagement kehrt Marcel Dressel an alte Wirkungsstätte zurück, denn bei den Rothosen durchlief er alle Jugendmannschaften. „Mit Marcel Dressel haben wir einen jungen und ehrgeizigen Trainer verpflichten können, der in seinen jungen Jahren bereits viel Erfahrung mitbringt”, freut sich Andi Kubik, Sportlicher Leiter der 60er-Jugend (rechts). 

Der Fördercampus des TSV 1860 Rosenheim ist ein Ausbildungszentrum für junge Fußballtalente aus der Region Rosenheim. Die Trainigsarbeit orientiert sich an den Leitlinien des BFV/DFB-Talentförderprogramms. Kooperationspartner sind die SpVgg Unterhaching und das Therapiezentrum Friedl mit dem Athletikprogramm COROX.

 




Kreisliga 1: Der Ball rollt wieder

Den Re-Start in der Kreisliga 1 bestreitet der FC Grünthal am kommenden Sonntag beim TuS Bad Aibling. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr in der Willing-Arena.

Rund zehn Monate muss man bereits zurückblicken, als die Grünthaler die letzte Partie bestritten. Ein hart umkämpfter und sehr wichtiger 3:1-Heimsieg stand am Ende gegen den SV Vogtareuth zu Buche. Ein Blick auf die Tabelle zeigt jedoch deutlich, dass die Mannen um FCG-Coach gleich von Beginn an unter Druck stehen. Der momentane Relegationsplatz soll so schnell wie möglich verlassen werden, so lautet das Ziel beim FCG. Genau vier Spiele bleiben nun in diesem Jahr noch Zeit, bevor es im nächsten Frühjahr mit den restlichen Partien in die finale Phase geht. Mit den Gastgebern vom TuS Bad Aibling bekommt es der FCG mit einer heimstarken Mannschaft zu tun. Die zumeist hitzigen Auswärtspartien in der Willing-Arena waren immer knapp und hart umkämpft.

Die Vorbereitungsphase im Grünthaler Lager war aufgrund der unsicheren Situation natürlich alles andere als optimal, jedoch eine perfekte Vorbereitung wird wohl keine Amateurmannschaft in Bayern von sich behaupten können. Erfreulich aus Grünthaler Sicht sind die beiden Neuzugänge Christoph Scheitzenender und Ibrahim Skahic, die in den Vorbereitungspartien bereits einen starken Eindruck hinterließen und nochmal eine deutliche Verstärkung für die Mannschaft bedeuten. Nach anfänglich schwächeren Testspielen konnte die Generalsprobe am letzten Wochenende gegen den TSV Altenmarkt jedoch nach einem überzeugenden Auftritt mit 4:3 gewonnen werden. Nach Bekanntgabe, dass die Saison nun doch fortgesetzt wird, ging nochmal ein spürbarer Ruck durch, sodass Trainer samt Mannschaft unbedingt etwas Zählbares aus Bad Aibling mitnehmen wollen.

PS




Harter Kampf gegen Tabellenführer

Nach einer sechsmonatigen Saisonpause aufgrund des Coronavirus wurde nun die Schachmannschaftsmeisterschaft Inn-Chiemgau fortgesetzt. In der A-Klasse traf der SK Wasserburg auswärts, auf den TV 1864 Altötting. Vorab war klar, dass es ein harter Kampf gegen den Tabellenführer wird.

An den Brettern 1bis 8 für Wasserburg waren Rudolf Kobl, Herbert Huber, Martin Westermeier, Andreas Arndt, Alexander Witten, Kenzo Strauß, Jonas Witten und Stefan Berzl. Recht früh musste sich Kenzo Strauß gegen seinen nominell stärkeren Gegner geschlagen geben.

Jonas Witten trumpfte groß auf und konnte auch in seinem zweiten Einsatz dieser Saison zeigen, dass er bereits vorne mitmischen kann. Nach dessen Ausgleich erhielt Martin Westermeier ein Remisangebot, dass er auf Nachfrage des Mannschaftsführers Rudolf Kobl auch annahm. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte sich Wasserburg gut halten. In der darauffolgenden Stunde unterlagen sowohl Herbert Huber, Stefan Berzl als auch Andreas Arndt in ihren Partien. Berzl startete recht früh einen Königsangriff mit Figurenopfer. Sein Gegner fand jedoch die genauesten Verteidigungszüge und wendete das Blatt.

Am Spitzenbrett erspielte sich Rudolf Kobl eine Gewinnstellung, hatte jedoch die ganze Partie mit großer Zeitnot zu kämpfen. Er opferte eine Figur und stand kurz vor dem Sieg. Mit wenigen Sekunden auf der Uhr konnte er das dreizügige Matt nicht finden. Er verlor seine Partie.

Die letzte Partie bestritt Alexander Witten, der sehr souverän seinen stärkeren Gegner überspielte. Auch bei ihm hat man gemerkt, dass er in der Coronapause sehr viel trainiert hatte.

 

Einzelergebnisse:

Rudolf Kob l- Reiner Winterstetter 0-1

Herbert Huber – Stratmann Oliver 0-1

Martin Westermeier – Andre Herdt 1/2-1/2

Andreas Arndt – Alexander Molchanow 0-1

Alexander Witten – Rouslan Smagklienko 1-0

Kenzo Strauß – Christian Dähne 0-1

Jonas Witten – Johann Suttner 1-0

Stefan Berzl – Li Lev 0-1

 

Bild oben: Partie Rudolf Kobl gegen Reiner Winterstetter; Stellung nach 34… Kf8. Soeben opferte Weiß seinen Springer auf e2. Es kam 33… De4-xe2 34. Kf1-g2 Kg8-f8? Wie hätte Weiß nun in drei Zügen mattsetzen können!? 




Re-Start unter besonderen Bedingungen

Der Re-Start im Amateurfußball ist beschlossen. Ab dem 19. September darf auch dort der Ball wieder rollen. Die Regionalliga Bayern startet mit dem neu ins Leben gerufenen Ligapokal. Der TSV 1860 Rosenheim beginnt diesen Wettbewerb bei SV Schalding-Heining. Das erste Heimspiel im Jahnstadion ist dann das Ligapokalspiel gegen den SV Wacker Burghausen am 26. September um 14 Uhr. Dabei gibt es für die Zuschauer besondere Regeln zu beachten.

Aktuell sind unter den Voraussetzungen im Jahnstadion maximal 200 Besucher zum
Spiel zugelassen, so sind die Vorgaben von Verbandsseite beziehungsweise von Seiten der Staatsregierung. Aktuelle Infektionsgeschehnisse und veränderte Regelungen
können diese Vorgaben verändern.

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf des Spieltags zu gewährleisten, sind einige
Regeln zu beachten. So werden im Stadion die benutzbaren Plätze ausgewiesen, es
gilt eine Mund-Nase-Masken Pflicht bis zum jeweiligen Sitz- oder Stehplatz, die
Abstandsregelung muss im gesamten Gelände eingehalten werden.

Um die Situation im Eingangsbereich zu entzerren, gibt es einen zusätzlichen
Eingang an der Haupttribüne, ebenso werden die Zuschauer gebeten frühzeitig ins
Stadion zu kommen. Stadionöffnung ist 90 Minuten vor Spielbeginn.

Um die Kassensituation weiter zu entzerren bieten die 60er einen Vorverkauf an.
Tickets gibt es ab sofort beim Teamsport Zentrum in der Samerstraße 2 und bei
Bet2day Sportwetten, Papinstraße 4, sowie am kommenden Donnerstag und Freitag
von 17 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle des TSV 1860 Rosenheim, Jahnstraße 25.
Dauerkarten haben beim Ligapokal keine Gültigkeit.




Medaillenregen für Wasserburg

Mit neun Teilnehmer holten die Wasserburger Leichtathleten bei den Oberbayerische Meisterschaften zwei Meistertitel, sieben Vizemeistertitel und zwei dritte Plätze. Dabei gingen sechs Medaillen an die Wasserburger Hoch- und Weitspringer und fünf Medaillen an die Kugelstoßer und Diskuswerfer.

Im Weitsprung und Hochsprung der männlichen U18 feierten die beiden Wasserburger Malcom Dannhauer und Daniel Schwab jeweils einen Doppelsieg. Im Hochsprung steigerte Daniel Schwab seine Bestleistung auf 1,77m und gewann damit den Wettbewerb vor seinem Vereinskamerad Malcom Dannhauer, der 1,74m überquerte. Im Weitsprung drehte Malcom den Spieß um steigerte sich auf hervorragende 6,74m, was für ihn den Meistertitel bedeutete. Daniel steigerte ebenfalls seine Bestleistung und gewann mit 6,26m den Vizemeistertitel.

Der Vizemeistertitel im Weitsprung der Frauen ging mit 4,88m an Laura Kurzbuch (rechts) vom TSV 1880 Wasserburg. Sie musste sich nur Maria Haslberger von der LG Festina Rupertiwinkel geschlagen geben, die mit 5,38m den Meistertitel gewann.

Im Hochsprung der weiblichen U18 hatte Lara Mößthaler (links unten) aus Wasserburg etwas Pech. Mit der gleichen Höhe wie die Siegerin Jana Schüler von der LAG Mittleren Isar, jedoch mehr Fehlversuchen musste sie sich mit dem Vizemeistertitel begnügen. Im Weitsprung steigerte sie dafür ihre Bestleistung auf 5,18m, womit sie zwischenzeitlich sogar auf dem dritten Platz lag. Am Ende konnte sie sich trotzdem über einen 5. Platz und eine neue Bestleistung freuen.

Auf einer Erfolgswelle schwimmt momentan Bernhard Ganslmaier. Nach seinem Meistertitel im Hammerwurf letzte Woche, wurde er in Ingolstadt zweimal Vizemeister. Im Kugelstoß erreichte 10,40m und im Diskuswurf 34,98m, was beides mal Bestleistung bedeutet. Er musste sich jeweils nur Niklas Ruzek vom Kirchheimer SC geschlagen geben, der 11,13m mit der Kugel erreichte und 37,66m mit dem Diskus.

Über einen zweiten Platz mit der Kugel (8,46m) und einen dritten Platz mit dem Diskus (19,80m) freute sich Sandra Baumann. Beide Wettkämpfe gewann Isabelle Kallich vom FC Aschheim.

Lais Deppermann freute sich über die Bronze Medaille im Kugelstoß der männlichen U18. Mit 13,62m lag er nicht weit hinter dem Sieger Mikosch Dahmen von der LG Stadtwerke München, der auf 15,24m kam. Sein Bruder Robbin erreichte den 6. Platz mit 11,03m. Beide traten auch im Diskuswurf an, wo sie die Plätze 5 (Lais) und 9 (Robbin) belegten.

Im Kugelstoß der weiblichen U20 erreichte Victoria Wimmer den 4. Platz mit 8,18m.

Am letzten September Wochenende finden in Erding die bayerischen Meisterschaften für die Wasserburger Leichtathleten statt. Dort werden auch wieder die Stabhochspringer am Start sein, die in Ingolstadt wegen den Corona-Auflagen nicht teilnehme konnten, weil sonst die Teilnehmerzahl auf dem Sportplatz überschritten worden wäre.




Hygienekonzept, Dauerkarten, Livestream

Die corona-bedingten Einschränkungen sind weiterhin das alles beherrschende Thema in allen Spielklassen des deutschen Eishockeys. Auch vor dem EHC Waldkraiburg machen sie nicht halt, somit bleibt dem Verein nichts weiter, als das Maximale für Fans und Club herauszuholen. Für die Waldkraiburger Raiffeisen-Arena wurde mittlerweile ein Hygienekonzept ausgearbeitet. Der Verkauf von Dauerkarten ist ebenso geplant wie die Liveübertragung der Heimspiele.

Der Eishoickey-Verband hat beschlossen, die Bayernliga-Saison 2020/2021 wie angedacht starten zu lassen. Dem voraus ging eine Entscheidung des bayerischen Kabinetts, die Tore im Amateursport ab dem 19. September zumindest für eine begrenzte Anzahl von 200 Zuschauern in Indoor-Hallen zu öffnen. Hierbei ist für alle Besucher, die einen der begehrten Plätze erhalten können, wichtig, die Hygienevorschriften vollumfänglich zu beachten.

In der gesamten Raiffeisen-Arena herrscht die Pflicht eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, dies gilt auch beim Betreten der Arena. Zuseher, die nicht derselben Familie angehören, haben sich beim Sitzen auf den Tribünen an die Abstandsregeln zu halten. Eine Orientierungshilfe bieten hierbei die angebrachten Markierungen auf den Tribünen.

Als besonderes Schmankerl für alle Freunde des EHC Waldkraiburg die nicht nur gerne sitzen, sondern dabei auch im warmen ihr Schnitzel und Getränk zu sich nehmen, bietet die Stadiongaststätte zwei verschiedene Optionen für Spieltage an. Einmal handelt es sich um die wohlbekannten Plätze an der Scheibe mit Blick aufs Eisfeld. Diese Plätze sind im Voraus in der Gaststätte zu reservieren und kosten acht Euro pro Platz. Zudem gibt es für alle die nicht gern allein schauen, die Möglichkeit, das Spiel im Saal mit etwa 30 bis 40 weiteren Besuchern zu verfolgen. Diese Plätze können kostenfrei belegt werden und werden unter Einhaltung der Hygienevorschriften für Gaststätten belegt. Das Spiel wird über eine Leinwand übertragen.

Zudem werden ab morgen, Dienstag, ab 18 Uhr in der Geschäftsstelle des EHC Waldkraiburg Dauerkarten für die kommende Saison verkauft. Diese Karten sind zum ersten Mal personalisiert und demnach auch nicht übertragbar. Der Preis für eine Karte beträgt 150 Euro und sie ist für alle Vorbereitungs- und Hauptrundenspiele gültig. Eine Dauerkarte garantiert hierbei einen sicheren Platz zu jedem Heimspiel, da mögliche Tagestickets nur in der Menge verkauft werden, die addiert mit den Dauerkarten 200 Plätze nicht überrschreiten.

Für jeden Fan, der leider keine Möglichkeit hat, den ein oder anderen der stark limitierten Plätze zu erhalten, gibt es ab diesem Jahr einen Internet Live-Stream der Heimspiele des EHC Waldkraiburg. Der Preis für ein Spiel in der Hauptrunde beträgt zwischen sechs und sieben Euro in der Vorbereitung.

Aufgrund der noch nötigen Vorbereitungsmaßnahmen kann das erste Vorbereitungsspiel zu Hause gegen den EHC Klostersee womöglich noch nicht gestreamt werden.

AHA

Foto: Auf eine volle Raiffeisen-Arena muss der EHC vorerst verzichten.




U14 glänzt bei Kreismeisterschaft

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Julia Pauker, Michael Schwarz und Jakob Herzog ganz oben auf dem Stockerl: Nach den guten Leistungen bei den Bayerischen Meisterschaften der U16 in Erding standen für 14 Wasserburger Leichtathleten am Samstag die U14-Kreismeisterschaften Südostoberbayern in Feldkirchen-Westerham auf der Tagesordnung – und das mit vielen tollen Leistungen.

Bei perfekten äußeren Bedingungen machten die Staffelläufer den Auftakt. Trotz einiger Verwirrungen bei den Wechselrichtern – die Staffel aus Bruckmühl wurde irrtümlicherweise aufgrund eines vermeintlichen Wechselfehlers zunächst disqualifiziert, durfte ihren Lauf nach Einspruch jedoch wiederholen – startete die Wasserburger 4x75m-Staffel um Startläufer Andreas Rinser, Michael Schwarz, David Baumann und Jakob Herzog furios. Mit 41,45sec und nahezu perfekten Wechseln holte sie sich Platz 1 vor der Staffel aus Gräfelfing (43,05sec). Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, da der Umbau des Badria-Stadions noch nicht abgeschlossen ist und man die Wechsel zuvor nur eingeschränkt auf einem Ausweichplatz einüben konnte.

Laura Dirnecker (Foto), eine von zwei U12-Starterinnen des TSV, sowie Andrea Wimmer, Julia Pauker und Marlies Senger als Schlussläuferin bildeten das weibliche Staffel-Quartett. Mit 45,01sec und Platz 6 von 10 teilnehmenden Staffeln konnte die ungewohnte Formation einen guten Platz im Mittelfeld einfahren.

Der erfolgreichste Starter des TSV war wieder einmal Jakob Herzog. Neben Gold in der Staffel ließ er auch im Weitsprung (M13) mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 5,35m sowie im Kugelstoß mit der 3kg-Kugel (12,36m) nichts anbrennen und holte sich hier weitere Titel. Lediglich im 75m Sprint musste er sich mit 9,88sec und einer Hundertstel Rückstand Constantin Hampel vom Vfl Waldkraiburg geschlagen geben.

 

Einen Sahnetag erwischte auch Michael Schwarz (M13), der nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Bayerischen im Stabhochsprung auch in Feldkirchen-Westerham mit Platz 1 im 400g-Speerwurf (33,52m) und Platz 3 im 60m-Hürdensprint (11,06sec) – jeweils neue persönliche Bestleistung – glänzen konnte.

Julia Pauker (Jahrgang 2007) lief mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 10,78sec im Eiltempo über die Hürden und ließ dabei die Konkurrenz mit einer Zehntel Vorsprung hinter sich. Der Kreismeistertitel ist die folgerichtige Belohnung für diese starke Leistung. Im Weitsprung fehlten nur 6cm auf den Titel – ihre neue persönliche Bestleistung von 4,42m tröstete jedoch darüber hinweg.

Mit dem letzten Wurf (30,15m) sicherte sich Louis Rauch bei den M13 im Speerwurf sowie im Kugelstoß mit 8,84m jeweils den Vizetitel – eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass er zuletzt häufiger mit Fersenschmerzen zu kämpfen hatte und daher nur eingeschränkt trainieren konnte.

David Baumann (M13) komplettierte im Speerwurf mit 26,11m als guter Dritter das rein rote Wasserburger Podest. Andreas Rinser konnte unter anderem im 60m-Hürdensprint mit 11,36s (6. Platz) eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Beide Burschen zeigten vor allem im Staffellauf, dass sie fester Bestandteil des Wasserburger (Wettkampf-)Teams sind und tragen maßgeblich zur guten Stimmung in der Gruppe bei.

Ebenso wenig wegzudenken ist ‚Spaßvogel‘ Clemens Bleiziffer (M13), der mit 4,48m seine Bestweite im Weitsprung um 20cm steigern konnte. Platz drei hinter Jakob und Constantin Hampel waren der Lohn für seinen weitesten Sprung.

Auf den Leichtathletik-Wettkämpfen der Region ist der Name ‚Herzog‘ vielen mittlerweile ein Begriff – dass neben Jakob aber auch sein jüngerer Bruder Daniel (Jahrgang 2009, M11, Foto) immer wieder für Furore sorgt, ist nicht erst seit diesem Jahr bekannt. Als einer der wenigen „Hochstarter“ bei den M12 sprang er beachtliche 4,12m weit. Wenn man den Sieger aus dem kreisfremden Gräfelfing (Fabian Hager, Jahrgang 2008 mit 4,52m) außen vorlässt, eroberte Daniel mit seiner Weite den Vize-Kreismeistertitel Südostbayern bei den U14 hinter Maximilian Burghardt vom TSV 1862 Erding. Dabei konnte er mehr als ein Dutzend der älteren M12-Teilnehmer hinter sich zu lassen.

Ein weiteres hoffnungsvolles TSV-Talent ist Laura Dirnecker (Jahrgang 2009), die erstmals bei den älteren U14 Athletinnen hochstarten durfte. Die kleine zierliche Zehnjährige aus Soyen ist nicht nur äußerst sympathisch, sondern auch schon wieselflink über die (mit 0,76m für sie eigentlich noch zu hohen U14-) Hürden unterwegs. Mit Platz 9 von 17 gemeldeten Starterinnen lief sie mit beachtlichen 12,37sec ins Ziel und zeigte, dass sie bereits mit den Älteren mithalten kann.

Weitere Ergebnisse der TSV-Athleten: Johannes Gaßner (M12) – Platz 5 im Hürdensprint mit 12,10sec (neue PBL); Andrea Wimmer (W13) – Platz 8 im Weitsprung mit 3,75m (neue PBL); Marlies Senger (W12) – Weitsprung mit 3,38m (Platz 20), Lea Mader (W12) mit 3,41m (Pl. 18) sowie Mathilde Golla (W11) mit 3,35m (Pl. 21) im gleichen Wettbewerb.

Summa summarum standen fünfmal Gold, fünfmal Silber sowie dreimal Bronze am Ende des Tages zu Buche – eine sehr erfolgreiche Ausbeute, die die gute Nachwuchsarbeit der Leichtathletikabteilung des TSV 1880 Wasserburg unterstreicht.

Bereits nächste Woche am Sonntag stehen für die U14-Athleten des TSV die Oberbayerischen Meisterschaften in Bad Endorf an, bevor sich die Leichtathletik-Saison dem Ende entgegen neigt. MZ

 

 




Die B-Klasse im Überblick

UPDATE: Als einziges Team im ganzen Altlandkreis sollten die Fußballer der Zweiten des DJK-SV Oberndorf schon am nächsten Freitag, 18. September, antreten laut BFV – zum Re-Start in der B-Klasse. Und das als hoffnungsfroher Dritter daheim gegen den Zweitplatzierten, das Team Bad Endorf II. Der Termin wird wohl geändert werden müssen, da Verbandsspiele erst ab dem Samstag und nicht dem Freitag erlaubt seien … Unser Überblick …

Der Re-Start in der B-Klasse:

Die aktuelle Tabelle:

Quelle BFV




Geht die Haager Siegesserie weiter?

Auch in der C-Klasse geht’s mit Spannung weiter – in der Gruppe 3 hat die Zweite der Griesstätter ganz klar den Blick nach oben in Richtung B-Klasse gerichtet. Als Tabellenführer packt man nach der gefühlten Ewigkeit wieder an am nächsten Samstag. Noch besser steht der TSV Haag (Foto) in der Gruppe 4 da: 13 Spiele, 13 Siege – vor Corona war es seit Jahren die größte Erfolgsserie für das Team. In der Hoffnung, es möge auch jetzt nach der so langen Wartezeit so weiter gehen Endlich ist für Haag die B-Klasse wieder greifbar nah! Hochspannung ist gleich am nächsten Samstagnachmittag angesagt –  die Zweite aus Albaching kommt zum Re-Start angesagt. Der Drittplatzierte …

Foto: Renate Drax

Der Re-Start in der C-Klasse 3:

Die Tabelle der C-Klasse 3:

Der Re-Start in der C4:

Die Tabelle der C4:

 




30 Jahre Tanzstudio Belacqua

Eine Art Tag der (halb)offenen Tür zum 30-jährigen des Tanzstudios Belacqua in Wasserburg: Am Sonntag, 13. September, findet von 10 bis 17 Uhr auf der Bühne des Theaters in der Salzburgerstraße 15 ein „Tanz vorführen“ statt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene zeigen in fünf etwa jeweils 30-minutigen Episoden Ausschnitte aus dem Unterricht und kleine Choreografien …

… um Interessierten Erlerntes sowie einen Einblick in das tänzerische Angebot des Tanzstudio Belacqua zu ermöglichen.

Vorführungen sind um 10:10/11:10/14:10/15:10 und 16:10 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Wegen der Corona-Zeit gibt es nur ein begrenztes Platzangebot.

Infos unter www.tanzstudio-belacqua.de

Foto: Heidi Schmidinger




Die magische 400 für die Löwen!

Der Beschluss steht: Wie berichtet, ist ab dem nächsten Samstag, 19. September, der Re-Start in den Amateurligen. Dabei sind maximal 400 Zuschauer zugelassen, die erfasst und registriert werden müssen. Die meisten Vereine aus den unteren Ligen haben kein Problem mit dieser Begrenzung, da sie ohnehin einen niedrigeren Zuschauerschnitt haben. Vor allem aber für die anderen Teams – wie auch der Bayernligist TSV Wasserburg – ist es wichtig, ein funktionierendes Konzept zu erarbeiten, bei dem die Tickets schnellstmöglich und gerecht vergeben werden. Die Bauer Rieger Development GmbH (BRD GmbH) aus Wasserburg hat so ein System entwickelt, mit dem die Zuschauer und deren Kontaktdaten digital erfasst werden können …

„Sofort, als die Meldung über den Re-Start des Amateurfußballs hereinkam, war uns klar, dass wir hier was machen müssen. Durch unsere Expertise mit der Erfassung von Kontaktdaten in der Gastronomie war es uns schnell möglich, ein zuverlässiges und einfaches System für den Amateurfußball zu erschaffen. Getreu dem Motto ’Support your local Football Club’ haben wir das System natürlich zuerst dem Wasserburger TSV angeboten.“, so Alexander Rieger, Geschäftsführer der BRD GmbH.

Der Bayernligist TSV 1880 Wasserburg nutzt als erster Verein das System, das ab dem kommenden Montag, 14. September, freigeschaltet sein wird. Dabei können sich die Zuschauer vor den Spielen online registrieren und Tickets reservieren. Pro Registrierung können zehn Tickets bestellt werden.

Anschließend erhält man einen Code per E-Mail, mit dem man dann am Spieltag an der Eingangskasse seine Tickets bekommt – bezahlt wird vor Ort. Dieser Code muss aber innerhalb von 90 Minuten abgerufen werden, sonst ist das Ticket nicht registriert.

Dauerkartenbesitzer haben dabei ein Vorrecht auf ein Ticket, dieses entfällt jedoch, wenn sich der Dauerkartenbesitzer bis 36 Stunden vorm Spiel nicht angemeldet hat.

Rieger hat noch ein Anliegen: „Unser System ist aber keine Exklusiv-Lösung für den TSV Wasserburg, sondern steht allen Vereinen offen. Weitere Informationen findet man auf sicherer-fussball.de.“

Das erste Heimspiel der Wasserburger Löwen ist am Samstag, 26. September, um 14 Uhr gegen die SpVgg Hankofen-Hailing, nachdem der TSV am Samstag, 19. September, um 16 Uhr zum Wieder-Auftakt bei der zweiten Mannschaft des SV Jahn Regensburg gastieren.

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Foto: John Cater




DM im Segeln: Lukas Hesse holt Bronze!

Das große Ziel sind die Olympischen Spiele 2024: Der Leistungssport Segeln in der High-Performance-Bootsklasse 49er – das machen der 21-jährige Steuermann Lukas Hesse aus Pfaffing (rechts im Bild stehend bei einer Wende) und der 20-jährige Vorschoter Luca Schneider vom Bodensee mit größter Leidenschaft. Ein Dream-Team, das aktuell in Kiel an seinem Bundesstützpunkt segelt: Die Internationalen Deutschen Junioren-Meisterschaften standen an! Es waren zwar nur sieben Boote am Start, aber alle aus der DSV-Nachwuchsmannschaft. Und alle kämpften um die begehrten drei Plätze für die nächste Kaderstufe – ein Porträt über die aktuelle Situation der Geschwister Lukas und Emelie Hesse aus Pfaffing, den beiden Kader-Sportlern der Segler-Szene Deutschlands …

Für das Team Emelie Hesse / Pia Speckle (vorne links im Bild – rechts davon Emelie) ist es die erste gemeinsame Regatta überhaupt. Die Beiden segeln erst seit ihrem Umstieg im vergangenen Herbst 2019 vom 29er in die Olympische Bootsklasse 49erFX  zusammen.

Pia wechselte ihre Vorschoter-Position und steuert jetzt das Boot. Mit erst 16 Jahren ist sie aktuell die jüngste Steuerfrau im Regattafeld.

Bei der Internationalen Deutschen Jugend-Meisterschaft gab es zur großen Freude nun auch schon Platzierungen im ersten Drittel bei einigen Wettfahrten! Insgesamt sind Emelie und Pia am Ende bei ihrer Premiere in Kiel 15. von 19 Startern geworden.

Leistungssport ist manchmal knallhart. Doch trotz der widrigen Rundum-Bedingungen in der schweirigen Corona-Zeit haben Lukas und sein Kumpel Luca geliefert! Mit Platz drei gab es einen Stockerlplatz und die Bronze-Medaille für die beiden jungen Segelsportler. Ein guter Einstand in die spät beginnende Regatta-Serie dieses Jahr. Denn seit dem Lockdown Ende März war der gewohnte Rhythmus komplett durcheinander …

Die dann folgenden Wochen nach dem März waren segelfrei und die freie Zeit wurde genutzt, um Athletik zu trainieren und um zu studieren.

Lukas hat sich einen alten Wohnwagen ausgebaut, um in Kiel endlich eine bezahlbare eigene „Wohnung“ zu haben. Das Studium wurde komplett online abgehalten und so war er bereit, wenn es wieder los gehen sollte, um Segeln und Studium unter einen Hut zu bringen.

Emelie (auf unserem Foto linkes Boot) verbrachte in der Segler-Pause viel Zeit in der Schreinerei ihres Vaters Günther Pecher in Pfaffing, um ihrem Ausbildungsziel zur Schreinergesellin näher zu kommen. Die 18-Jährige war im vergangenen Jahr Vize-Europameisterin bei den Frauen im 29er geworden (wir berichteten)!

Ende April gab es dann die Erlaubnis, dass alle Kader-Sportler Deutschlands an den Stützpunkt nach Kiel kommen dürfen. So auch Lukas und Emelie! Hier konnte ab sofort unter Einhaltung strengster Auflagen wieder in kleinen Gruppen trainiert werden.

Für Lukas hieß das: Umziehen. Der fast fertige Wohnwagen wurde mit PC, Bildschirm, W-LAN Box und Segelklamotten voll geladen und los ging die Reise zum DSV-Stützpunkt nach Kiel Schilksee.

Da alle Campingplätze corona-bedingt geschlossen waren, fand er nur mit viel Glück einen Stellplatz in der Nähe zum Hafen. Für Lukas’ Trainingsgruppe hieß das an sechs Tagen die Woche jeweils für zwei Stunden täglich mit zwei Booten segeln. Alle geplanten Regatten und auswärtige Trainingsblöcke waren abgesagt.

Bei Emelie, die noch eine Kaderstufe unter Lukas ist, wurde dann ab Pfingsten wieder in einzelnen Blöcken wochenweise trainiert. Natürlich auch alles in Kiel. Der ICE München Hamburg braucht „nur“ sechs Stunden und 45 Minuten, aber mit dem Regio nach Kiel und Bus 502 zum Olympiahafen ist es dann doch eine Reise durch ganz Deutschland.

So gingen die Wochen und Monate dahin, immer in der Ungewissheit für die beiden jungen Pfaffinger, was mit internationalen Wettkämpfen und Olympia sein wird.

Dann aber kamen nun endlich am vergangenen Wochenende die Deutschen Junioren-Meisterschaften – siehe oben!

Es grüßen herzlichst in die Heimat: Die beiden Pfaffinger Lukas und Emelie Hesse aus Kiel!

Fotos: Secret Sailing




Zum Re-Start gegen Aschheim

Daheim gegen Aschheim, dann in Baldham und nur noch daheim gegen Dorfen – laut BFV ist das der Plan für das noch verbleibende Fußball-Jahr 2020 für die Reichertsheimer in der Bezirksliga! Demnach wäre bereits am Feiertag, 3. Oktober, schon wieder Schluss mit dem Re-Start für das zweithöchst-platzierte Fußballteam des Altlandkreises. Neun Partien stehen insgesamt noch aus – das heißt, sechs Begegnungen wurden offenbar ins Frühjahr 2021 verschoben. Der Auftakt nach der so langen Abstinenz der Liga ist jedenfalls am Samstag, 19. September um 14.30 Uhr auf der Sportanlage in Ramsau. Und darauf freut sich die SG Reichertsheim/Ramsau/Gars …

Der Spieltag zum Re-Start-Auftakt:

Die aktuelle Tabelle der Bezirksliga vor dem Re-Start nächste Woche:

 




Neuwahlen beim TSV Haag

Hier die Einladung an alle Sportfreunde in der Marktgemeinde Haag zur Jahreshauptversammlung des TSV Haag unter dem Vorsitz von Birgit Filitz – und zwar am Freitag, 25. September, um 20 Uhr im Bürgersaal. Neben den Berichten der Abteilungen und den Ehrungen stehen auch Neuwahlen an …

Die Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Bestätigung der Tagesordnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

3. Grußworte

4. Ehrungen

5. Bericht des Vorstandes

6. Berichte der Abteilungsleiter

7. Bericht der Kassierin

8. Beschluss zur Rücklagenbildung

9. Bericht der Kassenprüfer

10. Entlastung des Vorstandes

11. Neuwahlen

12. Wünsche und Anträge

 

 




Neue Fußballtore für den ASV Rott

Die Fußballabteilung des ASV Rott hat den Sportplatz mit neuen Toren ausgestattet. Neben zwei Spielfeld-Toren wurden noch zwei Jugendfußball-Tore inklusive mehrerer Netze angeschafft. Gerne hat die Sparkasse Wasserburg die Anschaffung mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Kathrin Rechl, Leiterin der Sparkassengeschäftsstelle Rott übergab den Spendenscheck jetzt an Andreas Zimpel, Abteilungsleiter der Rotter Fußballer. Die Sparkasse wünscht auch auf diesem Weg noch einmal den Fußballmannschaften des ASV Rott viel Erfolg mit den neuen Toren …

Unser Foto zeigt Andreas Zimpel, Abteilungsleiter Fußball ASV Rott und Kathrin Rechl, Leiterin der Sparkassengeschäftsstelle Rott.




Die Mission Klassenerhalt geht weiter!

Nur mehr ein Team aus dem Altlandkreis ist ja leider in der Fußball-Kreisliga vertreten – der FC Grünthal (Foto aus Vor-Corona-Zeit). Und der muss kämpfen, um die Liga halten zu können. Nur zwölf Punkte aus 14 Begegnungen stehen bislang auf dem Konto. Auch die Freude zum Beginn der Testspiele vor etwa einem Monat war schnell getrübt – es gab einen Corona-Fall und so musste sich auch das komplette Team des FCG testen lassen. Unsicherheit schwang deshalb mit von Beginn an in der ohnehin so umwaberten Vorbereitungsphase. Zum Liga-Auftakt 2020 nächste Woche muss das Team um Coach Hannes Huber nun zum TuS Bad Aibling reisen …

Der Spielplan zum Re-Start:

Die Tabelle zum Wiederstart der Saison:




Der Luca, der kann’s!

Die Testspiele laufen seit kurzem und die Teams der Fußball-A-Klasse schauen mit großer Spannung auf die kommende Woche. Wer hat wie gut die Corona-Zeit konditions- und spieltechnisch gemeistert? Noch zehn bis zwölf Partien stehen für die Mannschaften in dieser verbleibenden Saison an und nur vier Spiel-Wochenenden scheinen derzeit für 2020 geplant. So jedenfalls soll’s nächste Woche losgehen – mit viel Elan und Zuversicht …

Foto: Er sorgte am vergangenen Samstag auf dem Sportplatz in Osterwies/Reitmehring gegen den C-Klassisten FC Welling für eine absolute Besonderheit und bleibende Erinnerung: ZEHN Tore erzielte alleine Luca Wagner von der Bayernliga-Reserve des TSV Wasserburg in diesem Freundschaftspiel! Endstation 15:1 für Wasserburg II.

Der erste Spieltag der A-Klasse nach ZEHN Monaten Liga-Stillstand im Überblick:

Die aktuelle Tabelle:

Foto: TSV Wasserburg




Mega-Zuschuss fürs Eisstadion

Dieser Einsatz der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig habe sich wirklich gelohnt, meldet am heutigen Nachmittag die CSU. Der Bund wird die Sanierung des Rosenheimer Eisstadions mit der satten Summe von 2,2 Millionen Euro fördern! Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab heute grünes Licht für diesen Zuschuss aus dem Programm ‘Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur’ …

MdB Daniela Ludwig:

Das ist eine großzügige und großartige Förderung und eine tolle Nachricht für die Stadt und alle Eishockey-Begeisterten in unserer Region. Rosenheim und Eishockey gehören zusammen! Schließlich hat die Stadt eine lange Eishockeytradition. Wichtig war mir vor allem, dass ein funktionsfähiges Eisstadion unerlässlich ist für den Breitensport und für die Jugendarbeit – und das nicht nur in der Stadt, sondern in unserer gesamten Region.

Ich bedanke mich deshalb von ganzem Herzen beim Haushaltsausschuss des Bundestages für diese großartige Förderung. Sie ist gerade in diesen Zeiten für die Finanzlage der Kommunen von enormer Bedeutung. Ich bin mir auch sicher, dass sich die Eishockeyfans und viele sportbegeisterte Jugendliche diesem Dank anschließen.

Die heimische Wahlkreisabgeordnete hatte sich in den vergangenen Wochen wiederholt bei den Abgeordneten im Haushaltsausschuss für eine Förderung stark gemacht. 




Aufschlag Grafing!

Es sind genau diese Bilder und Nachrichten, die die Sportfreunde in der Heimat so sehr lange vermissen mussten: Mit diesem so zuversichtlichen Lächeln! Aber endlich geht es wieder los – auch im Volleyball! Grafings Bundesliga-Spieler starten mit hohen sportlichen Ambitionen in die neue Zweitliga-Saison. Am kommenden Samstag schon geht es zum TuS Kriftel nach Hessen und am Samstag, 19. September, steigt um 19 Uhr das erste Heimspiel gegen den Vorjahresersten Mimmenhausen an. Leider schwingt organisatorische Unsicherheit noch mit …

Auf unserem Foto hintere Reihe von links: Michael Zierhut, Henning Schulte, Jakob Feil, Marco Vogel, Christian Seitz und Benedikt Doranth.

Vorne von links: Der neue Grafinger Headcoach Markus Zymmara, Florian Krenkel, Korbinian Hess, Benno Voggenreiter, Thomas Stretz, Fabian Wagner und Julius Höfer.

„Wir haben ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet und müssen dies nach dem grundsätzlichen Go aus München jetzt an die Jahnsporthalle anpassen, aber ich bin guter Dinge, dass wir sogar mit Zuschauern spielen dürfen.”, freut sich Grafings Manager Johannes Oswald über die endlich getroffene Entscheidung.

Auch wenn eine Restunsicherheit bleibt – da die Zweite Volleyball-Bundesliga offiziell eine Profiliga ist und aktuell die Wettkampf-Freigabe nur für Amateurteams gilt. „Natürlich spielen wir professionellen Volleyball, aber ich denke die Bayerische Staatsregierung sieht uns in der Entscheidung, gerade was die Zuschauerzahlen betrifft nicht als Profis und damit rechnen wir mit einer Genehmigung.”, so Oswald.

Grafing spielt professionellen Leistungsvolleyball mit Amateuren, alle Spieler haben eine Hauptbeschäftigung und spielen aus Freude am gemeinsamen Sport.

Als Team haben sich die Grafinger große Ziele gesetzt. „Wir wollen das Maximale rausholen und die kommende Spielergeneration weiter aufbauen.”, zeigt sich Kapitän Fabian Wagner entschlossen und fügt an: „Die Liga ist dieses Jahr nur schwer einzuschätzen und natürlich schwebt über allem Corona – aber wir wollen uns auf unsere Leistung konzentrieren und die Krise mit positiver Emotion überlagern.”

Im Kader gibt es nur kleinere Veränderungen. Mittelblocker Jan Danielowski verlässt Grafing jobbedingt in Richtung Köln und Jan Wenke, ebenfalls Mittelblocker wird kürzertreten und nur noch zu ausgewählten Terminen zur Verfügung stehen.

Als Neuzugang auf der Außenposition kann Jakob Feil begrüßt werden.

Größte Änderung betrifft die Talente Felix Broghammer (Jahrgang 2000, Zuspiel), Florian Krenkel (2001, Außenangriff) und Korbinian Hess (2000, Libero). Bei ihnen liegt in dieser Saison der ganze Fokus auf der Herren 1 – nicht wie letzte Saison, wo sie teilweise noch in der Regionalliga zum Einsatz kamen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen, mittlerweile schon langjährigen Bundesligaspieler Daniel Kirchner wollen und sollen sie die nächsten Jahre prägen.

Dabei werden sie unterstützt von Markus Zymmara. Der neue Headcoach freut sich nach der intensiven Vorbereitung auf den ersten Gradmesser in Hessen: „Kriftel wird eine erste Standortbestimmung und nach einigen Videos bin ich froh, den Gegner endlich live zu sehen. Die Vorbereitung war kurz aber intensiv und wir wollen zeigen was wir können.”.

Doch ganz besonders fiebern die Grafinger auf den Samstag, 19. September, und damit auf das erste Heimspiel hin.

Da auch die wirtschaftliche Situation angespannt ist, haben sich die Grafinger dieses Jahr etwas Besonderes einfallen lassen – eine „Solidaritätskarte”!

Es ist keine typische Saisonkarte: Sie ermöglicht den freien Eintritt zu den Heimspielen, solange diese mit Zuschauern stattfinden dürfen, gibt dem Käufer aber auch die Möglichkeit, das Team zu unterstützen. Der Mindestpreis für Erwachsene beträgt bei 14 geplanten Heimspielen 60 Euro, ist jedoch nach oben offen.

Bestellungen bitte per Mail an: bestellung@volleyballgrafing.de mit Anschrift und Unterstützerbetrag.

Jeder kann seinen Beitrag leisten und damit Spitzenvolleyball in der Heimat unterstützen.




Sepp Daberger übernimmt

Führungswechsel bei den Fußballern im SV Forsting-Pfaffing. Am gestrigen Abend hat der 37-jährige Sepp Daberger aus Springlbach (Foto) die Abteilungsspitze übernommen. Seit drei Jahrzehnten schon sei er ein SV-Forstinger und er freue sich auf das neue Amt, wie er bei seiner Wahl im Sportheim gestern betonte. Der bisherige Leiter Klaus Wagner war nach dreieinhalb Jahren engagierter Arbeit nicht mehr zur Wahl angetreten. Stellvertreter bleibt dagegen Jürgen Vierlinger wie bisher – ebenso Markus Glas als Jugendleiter. Bei den weiteren Vorstandsämtern aber gibt es ebenso einen Wechsel …

Applaus und Dank für ihn: Der bisherige Kassier Manuel Gramlich kandidierte nicht mehr.

Das Amt des Kassiers hat nun Ulli Kiefl von Manuel Gramlich übernommen, der das aufwändige Amt viele Jahre ehrenamtlich bestens geführt hatte.

Neuer Schriftführer ist Markus Koblechner – der bisherige Schriftführer Felix Grander trat ebenfalls nicht mehr zur Wahl an.

Neue Beisitzer der Fußball-Abteilung sind außerdem jetzt Max Lohmair und Max Wegmaier.

Nach den Bilanzen und den Berichten der Trainer im besonderen Corona-Jahr hatte der Pfaffinger Bürgermeister Josef Niedermeier jun. die Neuwahlen geleitet.

 

 

 

 

 

Ein herzliches Dankeschön galt allen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern – ganz besonders dem bisherigen Forstinger Abteilungsleiter Klaus Wagner (Foto) für seinen großen Einsatz in den vergangenen drei Jahren …

 

 




Die Karten neu gemischt!

Sie erinnern sich? Der letzte Liga-Spieltag der Kreisklasse war im November 2019 – ZEHN Monate ist das her! Weil die Freude so groß ist, dass in der kommenden Woche die Saison endlich weitergeht, beginnen wir heute mit der aktuellen Situation der jeweiligen Ligen. Den Auftakt machen wir mit der Kreisklasse, in der Hochspannung herrscht mit so mancher Neu-Verstärkung und so manchem Rückkehr-Hammer in den verschiedenen Teams! Denn in den jüngsten Testspielen tauchen sie schon auf – die Namen wie zum Beispiel der langjährige Rosenheimer Ex-Regionalliga-Crack Georg Lenz bei den Griesstättern, der Ex-Wasserburger Basti Möll zurück bei den Ramerbergern (Foto), der Ex-Bezirksliga-Spieler Cüneyt Pala neu bei den Amerangern und natürlich der einstige Buchbacher Regionalliga-Keeper Dominik Süßmaier ab sofort im Tor der Edlinger (wir berichteten). Unser Blick auf den ersten Spieltag der Kreisklasse nach der gefühlten Endlos-Pause …

Foto: Renate Drax

Extrem kämpfen müssen die Rotter, die mit bislang nur zwölf Punkten aus schon 16 Partien auf einem direkten Abstiegsplatz rangieren. Da ist es ein trost, dass sie den bisheriger Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen haben – Lukas Maierbacher mit 18 Treffern!

So geht’s offenbar los am Wochenende 19. / 20. September – laut BFV aktuell – zehn bis 13 Partien stehen für die Mannschaften noch aus:

Der Tabellenstand:

 

Quelle Grafiken: BFV

 




Drei Neue für den DJK-SV Edling

Der Fußball-Kreisklassist DJK-SV Edling darf mit den beiden Neuzugängen Dzenel Hodzic und Dario Antunovic volle „Offensiv-Power“ begrüßen. Beide Spieler vom Liga-Konkurrenten SV Amerang hatten im Sommer ihren Wechselwunsch migeteilt und somit konnten bis Ende August noch alle Wechselformalitäten erledigt werden, meldet die Abteilung gestern Abend.

Mit Dzenel Hodzic gewinnt Edling absolute Fußballerfahrung in der Offensive. Der mittlerweile 39 Jahre alte, aber topfitte Stürmer traf in der aktuellen Saison in 13 Spielen bereits achtmall ins Schwarze. Zum Ende seiner Karriere kann er nun nochmal mit seinem Freund und Edlings Neu-Keeper – wir berichteten – Dominik Süßmaier (von dem er auch Trauzeuge ist) – in einer Mannschaft die Fußballschuhe schnüren und den jungen Spielern mit Sicherheit einiges beibringen.

Welche Qualitäten Hodzic mitbringt, spiegeln die mehr als 100-Tore in der Bezirksliga beziehungsweise in der damaligen Bezirksoberliga für den TSV Wasserburg wieder. Aus Edlinger Sicht sind diese zudem auch aus früheren Duellen gegen ihn bekannt. Nun freut man sich, Dzenel in den eigenen Reihen zu haben.

Ebenfalls freut man sich auf Flügelflitzer Dario Antunovic, der in den Trainingseinheiten der vergangen Wochen schon einiges Positives gezeigt hat. Der bald 23-Jährige verfügt über die Kunst, beidfüßig zu sein und kann daher flexibel eingesetzt werden, worüber sich vor allem das Edlinger Trainergespann sicherlich freuen wird.

Beide Spieler verbrachten die letzten zwei Jahre beim SV Amerang, wo sie durchaus überzeugten und eine schöne sowie erfolgreiche Fußballzeit hatten.

Zu guter Letzt konnte man auch auf der Torwart-Position mit Michael Divis einen weiteren Spieler aktivieren. Divis wird Stammtorwart Süßmaier unterstützen und steht bei Bedarf parat, was gerade auf dieser wichtigen Position für eine gewisse Sicherheit sorgt.

Im Edlinger Lager heißt man alle Spieler recht herzlich willkommen – in der Hoffnung auf einen sehr baldigen Liga-Wiederbeginn (wir berichteten) …

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Eine gute Nachricht für den Fußball!

Auf geht’s: Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben am heutigen Dienstagmittag im Anschluss an die Sitzung des Ministerrates mitgeteilt, dass der Liga-Spielbetrieb im bayerischen Amateurfußball mit einer begrenzten Zahl an Zuschauern analog zum Kulturbetrieb – wie vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) gefordert – zum geplanten Datum ab Samstag, 19. September 2020, im ganzen Freistaat wieder aufgenommen werden kann. Der BFV lädt dazu heute Nachmittag eigens zu einer Pressekonferenz ein. „Das ist eine gute Nachricht für den gesamten bayerischen Breitensport und ein großer Erfolg unserer Fußballvereine …

… die sich in den vergangenen Tagen nochmals sehr, sehr klar positioniert und den Kurs des Verbandes mit überragender Zustimmung unterstützt haben“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch in einer ersten Reaktion. „Wir bedanken uns ausdrücklich und stellvertretend für alle politischen Entscheidungsträger bei Innenminister Joachim Herrmann für die jetzt sehr rasch getroffene Entscheidung und das positive Signal. Uns war es immer wichtig, einen sachlichen Dialog zu führen, eine Klage wäre nur das letzte Mittel gewesen – auch das haben wir immer betont.“

Beim Amateursport sollen ab dem 19. September in den Hallen – je nach Platz-Situation – bis zu 200 Zuschauer rein dürfen und draußen am Fußballplatz zum Beispiel bis zu 400 Zuschauer!

 




Rollt der Ball ab der nächsten Woche?

Die Amateur-Fußballer in der Heimat drängen mit einer großen Mehrheit von über 80 Prozent auf einen zeitnahen Re-Start der aktuell immer noch unterbrochenen Saison 2019/20! Das ist das Ergebnis der Online-Umfrage (wir berichteten), zu der der Bayerische Fußball-Verband jetzt alle Vereine aufgerufen hatte. Das Ziel: Der Liga-Betrieb soll mit einer begrenzten Zahl an Zuschauern in genau zwölf Tagen losgehen – am Samstag, 19. September …

In den vergangenen fünf Tagen hatten sich insgesamt 3069 bayerische Fußball-Vereine beteiligt – die Wahlbeteiligung lag somit bei über 70 Prozent, stimmberechtigt waren 4355 am Spielbetrieb beteiligte Vereine.

Sogar über 85 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Vereinsvertreter halten den Kurs der Bayerischen Staatsregierung im Umgang mit dem Breitensport im Freistaat mittlerweile für nicht mehr nachvollziehbar.

Sollten kurzfristig keine weiteren Lockerungen von staatlicher Seite beschlossen werden und der Amateurfußball damit keine Gleichbehandlung erfahren, sprechen sich zwei Drittel der Klubvertreter dafür aus, dass der BFV als letztes Mittel den Klageweg gegen die Staatsregierung beschreiten solle.

Dem zuständigen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte der BFV bereits am 13. August 2020 – wie mehrfach berichtet – ein entsprechend detailliert ausgearbeitetes Muster-Hygienekonzept für einen Re-Start mit einer begrenzten Anzahl an Zuschauern – wie sie beispielsweise bei kulturellen Freiluft-Veranstaltungen in Bayern seit geraumer Zeit ausdrücklich erlaubt sind – vorgelegt.

„Unsere Vereine haben mit der Abstimmung und den überaus deutlichen Ergebnissen ein ebenso starkes wie klares Signal gegeben, ein solches erhoffen wir uns jetzt auch sehr kurzfristig von der Staatsregierung, denn wir wollen Fußball spielen und nicht gegen die Regierung klagen“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch.

Schon zu Beginn der Abstimmung vor sechs Tagen hatte Koch betont, „dass die Staatsregierung am 14. September die Sache immer noch rechtzeitig auf den Weg bringen und die Freigabe für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab dem 19. September 2020 erteilen kann. Es müsste aber frühzeitig ein deutliches Signal zur Freigabe kommen, da die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegten Corona-Beschränkungen bis 18. September verlängert worden sind.”

Man könne nicht erst am 14. September damit anfangen, für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs fünf Tage später ab 19. September zu planen.

Koch: „Wir waren immer im engen Austausch mit der Politik und sind dies auch gerade jetzt vor dem Hintergrund der Umfrageergebnisse. Wir bleiben zuversichtlich, dass wir jetzt sehr schnell auf sachlicher Ebene zu einer Lösung kommen und eine gerichtliche Auseinandersetzung vermeiden können. Das ist unser Ziel, auf der anderen Seite ist die Zeit des bloßen Abwartens nach dem klaren Mehrheitswillen der bayerischen Fußballvereine jetzt vorbei, das wissen alle Beteiligten.

Unsere Vereine brauchen eine verlässliche Planungssicherheit, eine solche Perspektive müsste uns jetzt sehr schnell gegeben werden. Die Spielpläne unserer Spielleiter liegen fertig ausgearbeitet für den 19. September in der Schublade. Wir planen weiter für dieses Datum und möchten die Spielpläne deshalb auch gerne so schnell als möglich veröffentlichen. Hierfür brauchen wir eine kurzfristige Entscheidung.“

Die Umfrageergebnisse hat BFV-Präsident Rainer Koch am heutigen Montagmittag bereits Staatsminister Joachim Herrmann in einem Schreiben übermittelt – verbunden mit der Bitte, sich für eine Erlaubnis des WettkampSpielbetriebs mit einer begrenzten Zahl an Zuschauern analog zum Kulturbetrieb zu verwenden.

Mit den Abstimmungs-Ergebnissen wird sich zudem der Vorstand des BFV am heutigen Montagabend in einer außerordentlichen Sitzung beschäftigen und die zeitnahe Antwort der Staatsregierung abwarten, ehe die Schritte des weiteren Vorgehens veröffentlicht werden.

Die Ergebnisse im Überblick

Halten Sie die Entscheidung der Staatsregierung, Wettkampfspiele im bayerischen Amateurfußball nach wie vor nicht zu erlauben und auch keine Zuschauer in begrenztem Umfang zuzulassen, für richtig?
Ja Prozent Nein Prozent
459 15% 2610 85%

Wollen Sie, dass der Wettkampfspielbetrieb im Jahr 2020 baldmöglichst wieder aufgenommen wird und der BFV sich dafür einsetzt?
Ja Prozent Nein Prozent
2466 80% 603 20%

Soll der BFV rechtlich gegen das Verbot des Wettkampfspielbetriebs im Amateurfußball vorgehen und gegebenenfalls gerichtlich Gleichbehandlung mit Freiluft-Kulturveranstaltungen analog § 21 Abs. 2 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geltend machen?
Ja Prozent Nein Prozent
2022 66% 1047 34%

 

 




Hälbich/Pick sind Bayerischer Meister!

Was für ein schöner Abschluss der Beach-Volleyball-Saison 2020: Mit seinen Teams der weiblichen U14 konnte der TSV Eiselfing so richtig auftrumpfen! Mit drei von insgesamt 16 qualifizierten Mannschaften war man auf der Anlage des TV Lenggries nicht nur sehr stark vertreten, sondern belegte schließlich sogar den ersten und auch zweiten Platz in einem Eiselfinger Finale unter. Bayerischer Meister und Bayerischer Vizemeister also …

Im Spiel um den Titel trafen die beiden Eiselfinger Teams Hälbich/Pick und Nitschke/Pauker aufeinander, so dass das Finale – trotz starker Besetzung des Turniers – komplett in der Hand des TSV lag.

Das Team Nitschke/Pauker konnte zuvor mit großem Kampfgeist und Nervenstärke mehrere hart umkämpfte Matches letztlich für sich entscheiden und darf sich nun mit dem Titel „Bayerischer Vizemeister“ schmücken.

Im Finale mussten sie sich ihren Mannschafts-Kolleginnen Hälbich/Pick geschlagen geben, die nach einer großartigen Saison auch bei diesem Turnier mit einer konstant starken Leistung überzeugten. Sie setzten sich – ohne Satzverlust – souverän gegen alle Gegner durch und können sich nun verdient „Bayerischer Meister“ nennen.

Das dritte Eiselfinger Team wurde am Ende 13.

Ab sofort wird das Training in Eiselfing wieder vom Sand in die Halle verlegt. In der Hoffnung auf einen einigermaßen ‘normalen’ Liga-Betrieb ab Oktober/November …

 




Fußballcamp der besonderen Art

Ein Fußballcamp der besonderen Art veranstaltete der FC Grünthal wie auch bereits im letzten Jahr für insgesamt 38 Nachwuchskicker auf dem Sportgelände in Unterreit. Drei ausgebildete Trainer der Audi-Schanzer-Fußballschule aus Ingolstadt waren dazu vergangene Woche vor Ort und führten mit den Kindern ein professionelles sowie altersgerechtes Training durch.

Diverse Spielformen, Technik- und Torschusstraining standen bei den täglich zwei Einheiten auf der Tagesordnung. Eine tägliche Mittagsverpflegung und ein passendes Pausenprogramm rundete den Tag perfekt ab und sorgte damit für reichlich Abwechslung.

Eine komplette Ausrüstung mit Hose, Trikot, Stutzen, Trainings- und Regenjacke, Trinkflasche sorgte zudem große Begeisterung bei den Kindern.

 

Für den FC Grünthal war das diesjährige Fußballcamp in Kooperation mit der Schanzer Fußballschule aufgrund der aktuelle schwierigen Situation natürlich eine besondere Herausforderung.

Umso mehr freut es insbesondere Jugendleiter Pirmin Hornig, dass der Verein auch in dieser außergewöhnlichen Zeit ohne Urlaub den Kids ein besonderes Ferienprogramm unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen anbieten konnte. Der ganze Verein ist sehr glücklich darüber, die nun schon mehrjährige Kooperation mit der Audi-Schanzer-Fußballschule des FC Ingolstadt erfolgreich fortführen zu können. Die gute Resonanz und das sehr positive Feedback bei den Jugendlichen und den Eltern in der Region ermöglichen bereits jetzt schon eine Planung für das Camp 2021.

Eine entsprechende Meldung über die Teilnahmebedingungen beziehungsweise Anmeldung wird frühzeitig zu Beginn des nächsten Jahres wieder bekanntgegeben.

PS

 




Franzi ist Deutsche Vizemeisterin!

Auf geht’s – endlich war’s an diesem Wochenende soweit: Die Deutschen Meisterschaften 2020 konnten stattfinden im Sommer-Biathlon! Schön, wieder eine Startnummer tragen zu können, so schreibt es Albachings Top-Athletin Franzi Preuß (Foto) zuversichtlich. Im Erzgebirge waren die Sportler für die Titelkämpfe in Corona-Zeiten zu Gast. Mit  Entscheidungen in einem verkürzten Einzel, im Sprint und im Verfolger. Für die 26-Jährige vom SC Haag gab’s zwei Klasse-Stockerlplätze …

Hinter Lokalmatadorin Denise Herrmann (links im Bild unten) vom WSC Erzgebirge und Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf wurde Franzi Preuß vom SC Haag erst Dritte bei der Deutschen Meisterschaft im Sprint der Frauen und dann holte sich die 26-Jährige aus dem Altlandkreis gestern im Verfolger – hinter Denise Herrmann – die Deutsche Vizemeisterschaft!

Anna Weidel vom WSV Kiefersfelden im Landkreis war hier gestern vor ihrer dritten Schießeinlage noch mit Podestambitionen unterwegs, kassierte aber zwei Strafrunden und kam nach einem Nuller im finalen Schießen auf dem vierten Rang ins Ziel.

 

Fotos: privat




Matchball und Sieg für Tobi Schellbach!

Mit spannenden Finalspielen ging am Wochenende die Tennis-Vereinsmeisterschaft in Zellerreit zu Ende. Beim Herren-Turnier des WSV waren gleich 18 Sportler in der Einzelkonkurrenz an den Start gegangen. Die guten Beziehungen zum Nachbarverein SV Forsting-Pfaffing waren genutzt worden, um auch Spieler aus Pfaffing am Turnier teilnehmen zu lassen – quasi eine Zellerreiter „Open”. Über vier Wochen lang wurde um Spiel, Satz und Sieg gekämpft. Zellerreits Platzwart Manfred Diewald und Turnierleiter Christian Zenz hatten für optimale Bedingungen und somit für eine perfekte Vereinsmeisterschaft gesorgt. Mit diesem Ergebnis …

Foto oben:

Ein strahlender Sieger: And the winner is – Tobi Schellbach vom SV Forsting-Pfaffing!

Im Gruppenmodus hatte zunächst Jeder gegen Jeden gespielt. Die beiden Ersten jeder Gruppe kämpften dann im Viertelfinale gegeneinander. Ein Wermutstropfen: Mitfavorit Alex Zollner vom WSV Zellerreit musste dabei leider verletzt aus dem Turnier aussteigen.

Spannung pur auf den Tennis-Courts in Zellerreit: Stefan Rettenbeck (links) versus Thomas Schlosser und …

… Alex Schüller (links) versus Tobi Schellbach!

Im Halbfinale standen sich letztlich Tobias Schellbach, Alexander Schüller, Stefan Rettenbeck und Thomas Schlosser gegenüber. Am Ende unterlagen die erfahrenen Zellerreiter Schüller und Schlosser den jungen Konkurrenten aus Pfaffing – Schellbach und Rettenbeck …

Im Spiel um Platz 3 siegte Alex Schüller gegen Thomas Schlosser mit 7:6 und 6:3. 

Das Finale gewann Tobias Schellbach gegen Stefan Rettenbeck mit 6:2 und 6:4.

Die Besten auf einen Blick …

Das gute Hygienekonzept beim WSV Zellerreit und die Disziplin aller Teilnehmer ermöglichten den Wettkampf in dieser schwierigen Corona-Zeit.

Herzlichst gratuliert der Veranstalter vom WSV Zellerreit auch auf diesem Weg noch einmal dem Turniersieger Tobias Schellbach aus Pfaffing!

 




Ein neuer Bus für die Jugend

VW macht mobil bei Arbeit, Sport und Spiel – in diesem Fall die Nachwuchsfußballer des TSV 1860 Rosenheim. Nahezu alle Mannschaften sind in ihrer jeweils höchsten Spielklasse am Ball und sind bayernweit unterwegs: Ab sofort in einem neuen Jugendbus des Volkswagen Zentrums Rosenheim. „Wir sind stolz auf die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft mit dem VW Zentrum Rosenheim um Geschäftsführer Richard Meisinger. Wir sind froh, einen starken und verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben“, so Abteilungsleiter Franz Höhensteiger bei der Fahrzeugübergabe. Unser Foto zeigt ihn links mit Danijel Majdancevic vom VW Zentrum Rosenheim.

Foto: TSV 1860 Rosenheim

 

 




Sechs Stockerlplätze für Wasserburg

Mit zwei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronze-Medaillen überraschten die Wasserburger Leichtathleten bei den Bayerischen U23- und U16-Meisterschaften in Erding. Dabei gehen zwei Medaillen auf das Konto der Hammerwerfer und vier Medaillen eroberten die Stabhochspringer. Im Hammerwurf der M14 Konkurrenz steigerte Bernhard Ganslmeier (Foto) seine Bestleistung um über fünf Meter! Mit 41,42 Metern gewann er souverän den Bayerischen Meistertitel …

Gleich zwei Medaillen mit Bestleistung holten sich die Wasserburger M15 Stabhochspringer Joseph Held und Christian Wimmer (Foto) – nämlich Gold und Bronze!

Mit neuer Bestleistung von 3,80 Metern dominierte Joseph Held die Konkurrenz und versuchte sich erstmals an der Vier-Meter-Marke, an der er dieses Mal noch scheiterte. Sein Vereinskamerad Christian Wimmer steigerte sich auf 3,60 Meter und holte sich damit die Bronze Medaille.

Hammerwerferin Sandra Baumann (Foto) holte sich mit 34,20 Metern die Bayerische Vizemeisterschaft der W14. Sie musste sich nur Amelie Jörg von der TV Hindelang geschlagen geben.

Gleich drei Stabhochspringer und eine Stabhochspringerin aus Wasserburg waren in der M14 beziehungsweise W14 am Start.

Dabei erreichte Michael Schwarz (Foto unten rechts) mit dem 3. Platz die beste Platzierung. Mit 3,05m bewies er seine gute Form aus den letzten Wettkämpfen und lag nur 20 Zentimeter hinter dem Sieger Zimmer Jakob vom SV Germering.

Sein Vereinskamerad David Baumann wurde mit 2,60m Sechster und Jakob Herzog erreichte den 8. Platz.

Bei der W14 hatte Julia Pauker etwas Pech und erreichte mit 2,40 Metern den undankbaren 4. Platz. Siegerin wurde Leonie Schinko von der TSV Dinkelsbühl mit 2,90m.

Diese Leistungen sind umso bemerkenswerter, da alle Vier auch nächstes Jahr noch in dieser Altersklasse startberechtigt sind.

Bei den Frauen konnte sich Laura Kurzbuch (Foto) über die Bayerische Vizemeisterschaft freuen. Mit 3,10 Metern lag sie nur 20 Zentimeter hinter der Siegerin Noemi Rentz vom TSV Gräfelfing, die 3,30 Metern erreichte.

Manuel Riemer wurde mit 4,20 Metern undankbarer Vierter in der Männerkonkurrenz. Dort siegte Keno Harms von LAC Quelle Fürth mit 4,50 Metern.

Bereits am Freitag waren Wasserburger Teilnehmer bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Heilbronn vertreten. Lara Mößthaler rechnete sich nach einer guten Hallensaison auch Chancen auf eine vordere Platzierung aus. Jedoch hatte sie Probleme, stabile Sprünge zu zeigen und musste sich dieses mal mit 1,64 Metern und dem 11. Platz begnügen.

WK

 




Herzlich willkommen, Anne!

Die Bundesliga-Mannschaft der Wasserburger Basketball-Damen hat eine weitere Spielerin verpflichtet. Vom Aufsteiger USC Heidelberg kommt die 22-jährige Anne Zipser an den Inn. Bei der 1,92 Meter großen Sportlerin liegt der Basketball in der Familie. Ihr Papa, ihre Schwester Helen und ihr Bruder Paul haben alle drei Basketball gespielt – da war es nur eine Frage der Zeit, bis die Jüngste im Familienbunde auch anfängt. Bisher lief Anne Zipser hauptsächlich für den USC Heidelberg auf, zwischendurch wechselte sie mal nach Würzburg, ging aber nach einem Jahr zurück nach Heidelberg.

Mit diesem Team erlebte sie sowohl Ab-, als auch Aufstieg.

„Ich kam damals aus Würzburg zurück, da war Heidelberg gerade in die 1. Liga aufgestiegen. Dass wir dann nach einem Jahr direkt wieder abgestiegen sind, war sehr hart, aber man hat auch viel daraus gelernt“, so Zipser. „Wir wollten zeigen, dass wir nicht in die 2. Liga gehören und direkt wieder zurück in die 1. Liga und das haben wir ja auch geschafft“, fügt die zukünftige Wasserburgerin hinzu. „Mir persönlich macht das Spiel in der 1. Liga viel mehr Spaß, weil es deutlich physischer ist und viel mehr Teamspiel gefordert ist, um an Punkte zu kommen“, erklärt sie weiter.

Zipser: „Abgesehen von dem einen Jahr in Würzburg habe ich bisher nur in Heidelberg gespielt. Ich wollte einfach mal etwas Neues ausprobieren und da hat mir das Konzept von Wasserburg gefallen. Sie arbeiten viel mit jungen und vor allem auch deutschen Spielern – für mich also ideal.“

Von 2014 bis 2016 stand Zipser zudem im Kader der U16-Nationalmannschaft und von 2016 bis 2018 im Kader der U18-Nationalmannschaft. Dabei feierte sie in den Jahren 2014 und 2017 den Sieg in der B-Europameisterschaft.

Ihre Ziele für die kommende Saison sind klar: „Ich möchte, dass wir als Team oben mitspielen, an den Play-offs teilnehmen und da so weit wie möglich kommen. Ich selbst möchte mich zudem weiterentwickeln und dazulernen.”

msch

Foto: USC Heidelberg




Griesstätt hat einen neuen Coach!

Seit wenigen Tagen hat der Fußball-Kreisklassist des DJK SV Griesstätt einen neuen Trainer! Nachdem Stefan Kolm aus privaten Gründen den Verein verlassen hat, konnte die Fußball-Abteilung nach kurzer, intensiver Suche einen neuen Trainer – Pius Stuffer (Foto) – verpflichten. In der Übergangszeit übernahm Adam Opielka, Trainer der zweiten Mannschaft, als Interimslösung den Trainerposten. Danke Adam, für dein Engagement, sagt die Abteilung herzlichst. Und hier der neue Griesstätter Coach Pius Stuffer im Interview …

Wo kommst du her und welche Vereine hast du bisher trainiert? 

Ich komme aus Neubeuern, wo ich fünf bis sechs Jahre die D- und C- Jugend trainiert habe. Danach war ich zwei Jahre lang der Trainer der zweiten Mannschaft und ab der Saison 14/15 wurde ich Trainer der Ersten Mannschaft. Das blieb ich für dreieinhalb Jahre. In dieser Zeit durfte ich 16/17 den Aufstieg in die Kreisklasse feiern.  

Im Anschluss daran habe ich die Kreisliga-Reserve von ASV Großholzhausen übernommen, die sich bis heute in der A-Klasse hält. Seit Januar 2020 wohne ich auch in Großholzhausen.  

Wie war dein eigener Werdegang als Fußballer?  

Ich war Fußballer mit allen Höhen und Tiefen beim TSV Neubeuern.

Warum engagierst du dich als Trainer?

Nachdem mir der Trainerposten in den Jugendmannschaften immer Spaß gemacht hat, habe ich mir auch Erwachsene zugetraut und später die C-Lizenz erworben. Das Zusammensein mit Jugendlichen hält mich selber jung und ist oft einfach lustig und unterhaltsam. 

Was waren deine bisher größten Erfolge als Spieler und Trainer?  

Als Trainer bin ich zwei Mal mit der D-Jugend in die Kreisklasse aufgestiegen. Mit der Ersten Herren Mannschaft in der Saison 16/17. Alles beim TSV Neubeuern.  

Auf was legst du beim Mannschaftssport besonderen Wert? 

Besonders wichtig ist mir der Zusammenhalt zwischen jungen und erfahrenen Spielern, denn nur so kann eine Mannschaft erfolgreich sein. Außerdem ist mir der Charakter jedes einzelnen Spieler wichtig und dass man gegenüber anderen Teams etwas demütig ist – denn mit großer Klappe hat man noch nie was gewonnen. Was natürlich nie fehlen darf, das ist die Geselligkeit in einem Verein! 

Du bist hast jetzt schon ein paar Trainingseinheiten geleitet, es liegt eine längere fußballfreie Zeit hinter dem Team – wie war dein Eindruck?  

Man erkennt schon, wenn über einen längeren Zeitraum kein geordnetes Training stattfindet. Bei anderen Vereinen ist das sicherlich auch der Fall.  

Warum kommst du als Trainer nach Griesstätt? 

Ich wollte wieder Trainer einer Ersten Mannschaft sein. Ich kenne zwar weder Spieler noch die anderen Teams, aber das ist für die Entwicklung ideal für mich.  

Außerdem muss ich auch einen großen Dank an den ASV Großholzhausen richten, die mich während der Saison freigeben haben für diese neue, schöne Aufgabe in Griesstätt

Danke Pius, fürs Interview. Der DJK SV Griesstätt freut sich, dich als Trainer begrüßen zu dürfen und wünscht eine erfolgreiche und gute Zeit mit den Griesstätter Fußballern.

fs

Foto: Pius Stuffer




Ein Transfer-Hammer und ein Rückkehrer

Nachdem sich der Eishockey-Bayernligist EHC Waldkraiburg vor wenigen Wochen die Dienste des Verteidigers Matthias Bergmann von den Starbulls Rosenheim sicherte (wir berichteten), vermeldet man nun die Verpflichtung von Michail Guft-Sokolov und Leon Judt (Foto), für den das ein Abschied vom Abschied ist.

Nach einem Jahr in der Oberpfalz, bei dem dort ansässigen Oberligisten Eisbären Regensburg, kehrt Michail Guft-Sokolov zurück auf Waldkraiburger Eis.
Der erst 22-jährige Angreifer durchlief in seinem Eishockey-Leben bereits einige Stationen. In Deutschland waren dies die U16-Teams des EHC München, des TEV Miesbach und des Augsburger EV, bevor er zwei Jahre in der „Red Bull Hockey Academy“ in Salzburg für die U18-Mannschaft spielte.

Seine erste Station in einer Senioren-Mannschaft war der EHC Waldkraiburg, 2017 noch als Oberligateam.
Bei den Eisbären in Regensburg trug er in der vergangenen Saison, mit seinen Teamkollegen, maßgeblich zum Spitzenplatz in der Eishockey Oberliga Süd bei. Mit der Empfehlung von sieben Toren und elf Vorlagen schlägt Guft-Sokolov nun wieder in Waldkraiburg auf und wird als Nummer 13, mit einer schlagkräftigen Truppe erneut versuchen, alle Prognosen für die Bayernliga durcheinander zu wirbeln.

Leon Judt, der im Vorjahr erst zum 1. Dezember für die Löwen spielen durfte, konnte sich mit sechs Toren und sieben Vorlagen ausgezeichnet in das Mannschaftsgefüge einbringen. Besonders hervorstechend waren hierbei sein Können sich auf dem Eis fortzubewegen. Mit Schnelligkeit und herausragender Technik ließ er so manchen Gegner stehen oder holte Strafzeiten raus.
Gegen Ende der Saison, als die Personaldecke in der Verteidigung des EHC immer dünner wurde, konnte der 22-jährige ebenfalls ohne Bedenken als Defensivspieler eingesetzt werden. Dieser Umstand macht den in Mannheim und Düsseldorf ausgebildeten Allrounder zu wertvollen Verpflichtung für den Kader der Löwen in der kommenden Saison. Leon Judt wird in der kommenden Saison mit der Nummer 69 auflaufen.

Zwei weitere Verlängerungen von Vorjahresspielern machen den Kader der Löwen komplett. Kevin Schneider und Eduard Dmitrik (Foto) haben ihre Verträge ebenfalls schon vor einiger Zeit verlängert. Beide Spieler waren in der abgelaufenen Saison sichere Stützen im Team und entwickelten sich auf dem Eis, zur Freude vieler Fans, äußerst positiv.

Mit einer Hiobsbotschaft jedoch muss dieser Bericht enden. Der, hinter den beiden Kontingentspielern, punktstärkste Spieler im Kader des EHC Waldkraiburg Lukas Wagner, bat Präsident Klose unlängst um eine Auflösung des Vertrages aus persönlichen Gründen. Die Löwen bedauern diesen herben Verlust an menschlicher und spielerischer Stärke zutiefst und wünschen Lukas weiterhin alles Gute.   

aha

Fotos: Paolo del Grosso




Jetzt reicht’s auch einem Landrat

Jetzt reicht’s auch einem Landrat – zumindest dem Mühldorfer! Landrat Max Heimerl (Foto im Sport-Outfit) setzt sich tatkräftig für die Zulassung von Zuschauern im Amateurfußball ein. Er hat jetzt nämlich höchstpersönlich einen Brief an Staatsminister Florian Herrmann geschrieben. Darin bittet er um eine erneute Prüfung, ob eine Freigabe einer begrenzten Anzahl von Zuschauern bei Amateurspielen unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln nicht doch zu verantworten wäre. In der Hoffnung, der Ball möge doch endlich wieder rollen im Liga-Betrieb …

Landrat Max Heimerl hatte in den vergangenen Tagen mehrere Anfragen von Amateur-Fußballvereinen aus dem Landkreis Mühldorf erhalten. Die Verantwortlichen der Vereine äußerten ihr Unverständnis, dass kulturelle, kirchliche und sportliche Veranstaltungen unterschiedlich gehandhabt werden.

„Auch ich halte eine Zulassung einer begrenzten Zahl von Zuschauern bei den Amateurspielen im FREIEN für vertretbar”, so der Landrat wörtlich in seinem Schreiben an den Minister.

Foto: Heimerl

 




BFV will Lockerungen einklagen!

Der Bayerische Fußball-Verband bittet seine Mitgliedsvereine an die virtuelle Urne: Der Vorstand um Präsident Dr. Rainer Koch (Foto) hat in seiner außerordentlichen Online-Sitzung jetzt einstimmig beschlossen, alle rund 4500 Mitgliedsvereine zum weiteren Umgang mit dem von staatlicher Seite weiterhin untersagten Wettkampfspielbetrieb zu befragen. Dabei geht es auch darum, inwieweit der BFV als Interessenvertreter seiner über 1,6 Millionen Mitglieder den Rechtsweg beschreiten soll. Heißt: Der BFV will die Lockerungen einklagen …

Das bayerische Regierungs-Kabinett hatte sich in seiner Sitzung am Dienstag wiederholt überhaupt nicht zum weiteren Vorgehen im Wettkampfsport oder zu Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Wettkampfspielbetriebs geäußert – und ist damit nicht auf die mehrfach kundgetanen Forderungen des BFV eingegangen. Wir berichteten …

So fehlt den Amateurfußballer*innen im Freistaat weiterhin jedwede Perspektive.

Allmählich nehmen auch die Auswirkungen nicht nur in wirtschaftlicher Sicht höchst besorgniserregende Formen an: Ersten Erhebungen zur Folge brechen den Vereinen mehr und mehr Spieler weg.

Vor allem auch beim Nachwuchs: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind es bei den F-Junioren nahezu 20 Prozent weniger, Negativ-Tendenz steigend.

Dr. Rainer Koch, BFV-Präsident:

„Wir haben den Kurs der bayerischen Staatsregierung in der Vergangenheit stets mitgetragen und für sehr verantwortungsvoll befunden. Wir haben akzeptiert, dass wir – anders als unsere Freunde in den benachbarten Landesverbänden – bis Anfang September keinen Wettkampfspielbetrieb aufnehmen durften. Wir haben uns mit Trainingsspielen ohne Zuschauer zufriedengegeben, wir haben verstanden, dass die Zuschauerfrage behutsam diskutiert werden muss, wir haben mit größter Sorgfalt Hygienekonzepte entwickelt und der Staatsregierung vorgelegt. Wir waren der Auffassung, die Voraussetzungen geschaffen zu haben, dass der Spielbetrieb ab dem 19. September 2020 wieder aufgenommen werden darf. Leider ohne Erfolg.

Es ist für die meisten nicht nachvollziehbar, dass wir aktuell den Spielbetrieb nicht starten können, obwohl die Staatsregierung es längst wieder erlaubt, beispielsweise Konzerte oder Gottesdienste unter freiem Himmel zu veranstalten und dabei sogar bis zu 400 Zuschauer zugelassen sind. Nur ein paar Kilometer weiter in unseren Nachbarbundesländern wird längst wieder vor einer begrenzten Anzahl an Zuschauern gespielt. Und in jedem Schwimmbad und an jedem Badestrand tummeln sich mehr Menschen als bei den meisten Amateurfußballspielen rund um das Spielfeld Zuschauer stehen würden.

Warum dies so ist? Wir können es nicht sagen!

Denn diese Antwort bleibt uns und Euch die Politik nach wie vor schuldig. Dass wir stets die aktuellsten Zahlen der Neu-Infizierten im Blick haben, steht dabei außer Frage. Dennoch sollte gleiches Recht für alle gelten, so zumindest unsere Meinung im BFV-Vorstand“, schreibt BFV-Präsident Rainer Koch in seinem Wahl-Aufruf an die Vereine: „Nach heutigem Stand ist davon auszugehen, dass der Ministerrat in den nächsten zwei Wochen keine weiteren Lockerungen beschließen wird, was – unter Berücksichtigung einer für den Spielbetrieb zwingend erforderlichen Vorlaufzeit – Amateurfußball in Bayern im Monat September unmöglich macht.

Ein Umstand, der für Euch und Eure Vereine bereits jetzt existenzielle Folgen hat und noch haben wird – wirtschaftlicher Natur, aber auch hinsichtlich mehr und mehr fernbleibender Frauen und Männer, Jungen und Mädchen“, erklärt Koch, der betont, dass es gerade jetzt ganz besonders wichtig ist, dass Vereine und Verband mit einer klaren Stimme sprechen: „Es braucht jetzt Euch alle, um noch genauer zu wissen, welche Wege wir als Euer Verband in den nächsten Tagen einschlagen sollen, um ans Ziel und zu einer Gleichbehandlung zu gelangen. Und wir brauchen Euch alle, um eine breite Diskussion überall in Bayern führen zu können.“

In einem offenen Brief an seine Mitgliedsvereine hatte der BFV bereits am 21. August 2020 zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie informiert und offen dargelegt, dass der Verband die Grundlage für einen Re-Start im September 2020 geschaffen hat.Wir berichteten.

Dem zuständigen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (StMI) hatte der BFV dazu bereits am 13. August 2020 ein entsprechend detailliert ausgearbeitetes Hygiene-Musterkonzept für einen Re-Start mit einer begrenzten Anzahl an Zuschauern – wie sie beispielsweise bei kulturellen Freiluft-Veranstaltungen in Bayern ausdrücklich erlaubt sind – vorgelegt.

Erst am vergangenen Sonntag hat der BFV in einem Schreiben ans Innenministerium nochmals sehr klar auf die Ungleichbehandlung hingewiesen und dabei deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es hierbei nicht um eine Sonderrolle für den Amateurfußball geht, sondern vielmehr darum, Gleichheit herzustellen.

Entsprechend ist die noch bis zum kommenden Montag, 7. September 2020, 10 Uhr, freigeschaltete Umfrage ausgelegt.

In zwei zusätzlichen Online-Infoseminaren wird Rainer Koch am morgigen Freitag (16.30 Uhr, 18.30 Uhr) zusammen mit Schatzmeister Jürgen Faltenbacher alle interessierten Vereinsvertreter in ganz Bayern nochmals über den Stand der Dinge informieren und Hintergründe erklären.

„Dabei geht es uns insbesondere auch darum, von Euch zu erfahren, ob wir als letzte Möglichkeit jetzt auch noch den Rechtsweg beschreiten und in der Tat Klage erheben sollen. Wie gesagt, es geht keineswegs um eine Sonderrolle für den Fußball, sondern um gleiches Recht für alle.

Wir bleiben dabei: Die Gesundheit aller steht an erster Stelle. Worin sich aber ein Konzert- oder Gottesdienstbesucher von einem Sportplatz-Zuschauer unterscheidet, wissen wir nicht und deshalb sagen uns unsere Fachanwälte, dass eine Klage gegen die Ungleichbehandlung des Amateurfußballs durch die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gute Erfolgsaussichten hätte. Aber und das ist mir wichtig: der Gang vor Gericht ist immer nur das letzte Mittel, das heißt, wir wollen weiterhin im Gespräch mit der Staatsregierung bleiben und hoffen weiterhin auf eine schnelle Lösung für den Amateurfußball in unserem Sinne“, so. Dr. Koch.

Folgende drei Fragen werden in der Online-Umfrage zur Abstimmung gestellt:

  • Halten Sie diese Entscheidung der Staatsregierung, Wettkampfspiele im bayerischen Amateurfußball nach wie vor nicht zu erlauben und auch keine Zuschauer in begrenztem Umfang zuzulassen, für richtig?
  • Wollen Sie, dass der Wettkampfspielbetrieb im Jahr 2020 baldmöglichst wieder aufgenommen wird und der BFV sich dafür einsetzt?
  • Soll der BFV rechtlich gegen das Verbot des Wettkampfspielbetriebs im Amateurfußball vorgehen und gegebenenfalls gerichtlich Gleichbehandlung mit Freiluft-Kulturveranstaltungen analog § 21 Abs. 2 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geltend machen?

Der BFV wird die Umfrage am kommenden Montag entsprechend rechtzeitig auswerten sowie aufbereiten und damit noch pünktlich vor der nächsten Sitzung des Ministerrats am Dienstag, 8. September 2020, veröffentlichen.

Die Vereine erklären sich mit ihrer Teilnahme an der Umfrage dazu bereit, dass die jeweiligen Abstimmungsergebnisse mit Nennung des Klubnamens gegebenenfalls auch veröffentlicht werden können.

Foto: BFV




Neuer Torjäger ist da!

Jetzt ist es fix: Mittelstürmer Christoph Fenninger geht bis zum 30. Juni 2022 für den
TSV 1860 Rosenheim auf Torejagd! Zuletzt stürmte der gebürtige Traunsteiner für
die SpVgg Bayreuth. Mit achtzehn Jahren war Christoph Fenninger in die U19 von Wacker Burghausen gewechselt. Danach folgten drei Jahre in Ingolstadt, eine Saison beim 1. FC Saarbrücken und zwei Spielzeiten bei der SpVgg Bayreuth. Während seiner drei bisherigen Regionalliga-Stationen erzielte Christoph Fenninger insgesamt 25 Tore. Allein zwölf davon in seinen 52 Regionalliga-Spielen für Bayreuth.

„Mit Christoph Fenninger haben wir einen sehr erfahrenen Stürmer verpflichtet, der
seine Torgefahr bei seinen vorherigen Stationen bereits bewiesen hat. Seine Tore in
den bisherigen Testspiele haben das eindrucksvoll bestätigt. Ich freue mich auf einen
Vollblutstürmer mit Chiemgauer Wurzeln“, kommentiert Rosenheims Trainer Thomas Kasparetti die voraussichtlich letzte Rosenheimer Neuverpflichtung.

Sportlicher Leiter Hans Kroneck ist begeistert: „Seit bekannt wurde, dass Christoph Fenninger nicht mehr für Bayreuth spielen wird, war er mein Wunschstürmer Nr. 1. Er ist ein erfahrener Regionalliga-Angreifer, der aus Oberbayern stammt. Im Training und den Testpielen haben wir schnell gemerkt, dass die Chemie stimmt. Wir sind froh, dass er sich trotz Angebote anderer Vereine für den Rosenheimer Weg entschieden hat“.

Mit 21 Feldspielern und drei Torhütern ist der Kader des TSV 1860 Rosenheim
komplett.

 




Zum Jahresende heißt’s: Pfiad di, Svenni!

Ein lachendes und ein weinendes Auge. Das beschreibt es wohl am besten, was die folgende Nachricht bei den Verantwortlichen der Wasserburger Basketball-Abteilung ausgelöst hat. Die bisherige Kapitänin der Bundesliga-Damen – Svenja Brunckhorst – sucht sich nochmal eine neue Herausforderung. Es wird allerdings auch aufgrund der derzeitigen Situation etwas anders verlaufen als geplant. Ursprünglich wäre Svenni nämlich schon seit gestern in Hannover gewesen und hätte dort die Herausforderung 3X3 angenommen …

Nun ist das alles etwas anders. Der vorläufige Plan sieht vor, dass Svenni bis zum 1. Oktober in Hannover ist und dort ihre ersten 3X3-Einheiten absolviert. Danach kommt sie kurz zurück nach Wasserburg – vorerst bis einschließlich Dezember und wird somit für die Vorrunde weiterhin für die Wasserburger Basketball Damen auflaufen.

Im Anschluss daran geht es wieder zurück nach Hannover zum 3X3, eine Sportart, die seit kurzem olympisch ist und die in Tokio 2021 das erste Mal dabei sein wird. Und auch die deutschen 3X3-Damen sind noch im Rennen und kämpfen um einen Spot. Wer in der vergangenen Saison das alles ein bisschen verfolgt hat, hat bereits mitbekommen, dass Svenni da schon – noch nebenher – 3X3 gespielt hat.

„Die FIBA hat vor ein paar Tagen einige 3X3-Meisterschaften und Turniere abgesagt. Daraufhin hat mir der DBB die Option gegeben, mich doch nochmal für drei Monate einem Team anzuschließen, damit ich nicht auf eine Wettkampfsituation verzichten muss. Für mich war es von Anfang an klar, dass ich dann weiterhin für Wasserburg spielen will“,

so Svenni.

In Hannover wurde vor kurzem der erste offizielle 3X3-Court in Deutschland gebaut – beste Voraussetzungen also. Die 3X3-Athleten sind ab September für elf Monate in der Sportfördergruppe der Bundeswehr, eine der höchsten Sportfördergruppen Deutschlands und somit können sie sich voll und ganz auf ihren Sport konzentrieren.

„Mir ist die Entscheidung definitiv nicht leicht gefallen und ich habe sehr lange gebraucht und überlegt. Auch weil die Saison wegen Corona so abrupt zu Ende war und nicht fertig gespielt wurde, das hat das Ganze natürlich nicht leichter gemacht. Dass ich jetzt noch einmal die Möglichkeit habe, für Wasserburg aufzulaufen, freut mich natürlich sehr, da das Konzept in Wasserburg sehr gut ist und ich voll und ganz hinter dem Konzept stehe und somit doch noch einmal ein Teil davon sein kann. 

„Ich selber wollte aber auch nochmal eine Veränderung, etwas Neues probieren und auch jeder, mit dem ich geredet habe, meinte, ich soll die Chance nutzen. So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben und der Verein, mein Heimatverein, hat mich immer voll und ganz unterstützt und dafür bin ich dem Verein sehr dankbar!

Mit ein entscheidender Punkt für mich war, dass ich Teil von etwas Neuem sein kann, das jetzt so langsam in Deutschland aufgebaut wird und das großes Potential für die Zukunft hat. Und ich wollte dem Basketball, vor allem dem Damen-Basketball etwas zurückgeben“, sagt die Kapitänin.

Wie genau dann alles ab Januar für die 3X3-Athleten ablaufen wird, ist noch nicht ganz klar. „Das kommt natürlich auch so ein bisschen auf die Situation bezüglich Corona an. Es kann sein, dass wir hauptsächlich trainieren, um uns für die Qualifikation für Olympia in Tokio 2021 vorzubereiten. Es kann aber auch sein, dass wir die ein oder anderen Turniere in Deutschland und Europa spielen werden. Das muss man sehen wie sich das entwickelt.“

„Svenni ist unersetzbar für unser Team – als Spielerin und als Person – deshalb freue ich mich sehr, dass sie vorerst weiterhin ein Teil des Teams bleibt. Aber natürlich werden wir sie ab Januar dann sehr vermissen! Ich bin sehr stolz darauf, was sie alles schon erreicht hat und was sie für den Verein und den Damenbasketball im Allgemeinen getan hat und ich unterstütze sie voll und ganz bei ihrer Entscheidung für 3X3. Ich bin gespannt zu sehen, was sie damit noch alles erreichen wird“, so Sidney Parsons, Head-Coach der Innstädterinnen.

„Natürlich tut es weh, Svenni im Januar gehen zu lassen und uns freut es deshalb umso mehr, dass sie bis dahin nochmal für uns spielen wird. Sie ist eine Spielerin, die sowohl auf als auch neben dem Feld schwer zu ersetzen ist. Aber auf der anderen Seite freuen wir uns auch sehr für sie, dass sie diese Chance jetzt noch einmal bekommt“, so Paula Zaschka und Peter Meier, die Abteilungs-Führungsspitze.

An dieser Stelle Svenni: Wir freuen uns, dich noch ein paar mal in der Badriahalle zu sehen, bevor es zum Abenteuer 3X3 geht und wie Paula Zaschka, Abteilungsleiterin, schon gesagt hat: Du hast einen Traum, lebe ihn!

msch

Foto: Gabi Hörndl




Die Sechzger profitieren und Haching auch

Die Regionalliga-Fußballer des TSV 1860 Rosenheim leihen Dominik Bacher (18), Lucas Markert (20) und Tizian Zimmermann (18) bis zum 30. Juni 2021 von ihrem Kooperationspartner SpVgg Unterhaching aus. Den umgekehrten Weg geht Torwart Lino Volkmer (19), der für diese Saison zur Spielvereinigung wechselt. „Wir freuen uns, dass wir wieder so talentierte Spieler von Haching bekommen“, sagt Rosenheims sportlicher Leiter Hans Kroneck.

„Auf der anderen Seite macht es uns aber auch stolz, dass mit Lino Volkmer ein Rosenheimer Torwart den Sprung nach Unterhaching schafft. Das zeigt, dass diese Kooperation keine Einbahnstraße ist, sondern dass beide Vereine und die Spieler nachhaltig von dieser Zusammenarbeit profitieren.“

Unser Foto zeigt sportliche Freundschaft und beste Kooperation – von links mit Unterhachings Sportlichem Leiter Claus Schromm, Torwart Lino Volkmer, das starke Offensiv-Nachwuchs-Trio Dominik Bacher, Tizian Zimmermann und Lucas Markert sowie Hans Kroneck, Sportlicher Leiter der Rosenheimer Sechzger.

Und das sagt Unterhaching: „Wir freuen uns wieder drei Talente ausleihen zu können und den Jungs somit eine optimale Förderung zu gewährleisten,“ so der sportliche Leiter der SpVgg Unterhaching, Claus Schromm. In der vergangenen Saison spielten bereits Christoph Ehlich, Stephan Mensah, Alexander Kaltner und Niclas Anspach für Rosenheim.

„Mit Dominik Bacher, Tizian Zimmermann und Lucas Markert bekommen wir ein offensives Trio aus Unterhaching. Alle drei haben im Traininsgbetrieb mit den Profis ihr Potential gezeigt. Bacher kam in der vergangenen Saison sogar zu Einsätzen in der 3. Liga.

Bei uns bekommen sie die Gelegenheit, Wettkampfpaxis im Herrenbereich zu sammeln. Dominik, Tizian und Lucas werden uns in der Offensive noch variabler und gefährlicher machen“, freut sich Rosenheims Trainer Thomas Kasparetti, der Ex-Ameranger, über die Neuzugänge, die derzeit noch mit Haching im Trainingslager sind.

Foto: SpVgg Unterhaching

 

 




Wann nur kommt der Liga-Anpfiff?

Wie steht es um den Heimat-Fußball? Sie erinnern sich – es gibt bei uns zahlreiche Teams von der C-Klasse bis zur Bayernliga im Altlandkreis! Von den Jugend-Mannschaften ganz zu schweigen. Aktuell allesamt weiter in der Dauer-Warteschleife. Der bayerische Ministerrat hat sich in seiner heutigen Sitzung wiederholt nicht zum Thema Breitensport oder zu Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Wettkampf-Spielbetriebs geäußert – und ist damit nicht auf die Forderungen des Bayerischen Fußball-Verbandes eingegangen, meldet dieser verärgert. Geht es doch um den geplanten Re-Start – nur wann denn nun?

In einem offenen Brief an seine über 4500 Mitgliedsvereine und die dort mehr als 1,6 Millionen organisierten Fußballer*innen hatte der BFV vor einigen Tagen – wie berichtet – zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie informiert und offen dargelegt, dass der Verband als Interessensvertreter seiner Klubs die Grundlage für einen Re-Start im September 2020 gelegt habe.

Dem zuständigen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte der BFV zudem bereits am 13. August 2020 ein entsprechend detailliert ausgearbeitetes Hygiene-Musterkonzept für einen Re-Start mit einer begrenzten Anzahl an Zuschauern – wie sie beispielsweise bei kulturellen Freiluft-Veranstaltungen in Bayern ausdrücklich erlaubt sind – vorgelegt (wir berichteten ebenfalls).

Erst am vergangenen Sonntag hat der BFV in einem Schreiben nochmals sehr klar auf die Ungleichbehandlung hingewiesen und dabei deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es hierbei nicht um eine Sonderrolle für den Amateurfußball geht, sondern vielmehr darum, Gleichheit herzustellen.

Der BFV hat deshalb für den heutigen Dienstagabend eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Wir halten die Sportfreunde weiter auf dem Laufenden.

 

 

 




Neues Führungsteam beim TSV

Noch ruht der Ball in der Regionalliga Bayern. Stillstand herrscht beim TSV 1860 Rosenheim dennoch nicht. Hinter den Kulissen wird fleißig an der Zukunft des Vereins gebastelt. Vor sechs Jahren übernahmen Franz Höhensteiger, Sandro Sacco und Nicolas Foltin die Verantwortung in der Fußballabteilung des Rosenheimer Traditionsclubs. Im Oktober stehen Neuwahlen an. In der ersten Reihe werden alle drei nicht mehr antreten, dem Verein bleiben sie aber verbunden.

„Es war für uns eine Herzensangelegenheit, wir waren alle Spieler dieses Vereins und wollten mithelfen, den Verein weiterzuentwickeln“, so Nicolas Foltin. „Neben der sportlichen Weiterentwicklung hatte die solide Finanzplanung bei uns immer höchste Priorität“, ergänzt Sandro Sacco. „Der Anfang war sehr schwierig, wir hatten wenig Ahnung, wie alles funktioniert, aber gemeinsam haben wir Schritt für Schritt dazugelernt“, sagt Franz Höhensteiger.

Bewährt hat sich die Teamstruktur, die Verantwortung war immer auf mehreren Schultern verteilt. Deshalb soll nun ein neues Führungsteam übernehmen, der Verein will sich breiter aufstellen. „Wir haben viele Gespräche geführt und werden unseren Mitgliedern ein neues Team vorschlagen. Alle kommen aus der Region, haben einen engen Bezug zum Verein oder kennen das Fußballgeschäft“, erklärt Sacco.

Alex Neiser, bisher beim TSV Bad Endorf, soll nun gemeinsam mit Ömer Kaya und Frank Teschner die Geschicke des Vereins leiten. Dazu gibt es mit den beiden Sportlichen Leitern Hans Kroneck und Andi Kubik Unterstützung, Helmut Fleidl soll sich ums Thema Sponsoring kümmern, Christian Schwalm um die Medienarbeit. Und Franz Höhensteiger und Nicolas Foltin werden weiterhin ihr Wissen einbringen und die neue Mannschaft bestmöglich unterstützen.

Franz Höhensteiger noch einmal: „In diesem Verein steckt noch großes Potential. Unsere Jugendarbeit ist im Moment herausragend und die Weiterentwicklung der Kooperationen mit der SpVgg Unterhaching und dem Sportbund Rosenheim bringt den Fußball in der ganzen Region weiter nach vorne. Gemeinsam mit dem neuen Team wollen wir daran weiterarbeiten. Das letzte Wort haben natürlich unsere Mitglieder“.

Die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ist für Anfang Oktober geplant. Die Planungen für eine Umsetzung unter Corona-Bedingungen laufen gerade.




Thurner und Traunthaler holen den Cup

Der vereinsinterne Duo-Cup der Wanger Stockschützen wurde heuer bereits zum vierten Mal ausgeschossen. Sieben Teams traten über Wochen im Modus „Jeder gegen jeden” an. Die Sieger der einzelnen Partien wurde jeweils über fünf Spiele ermittelt. Verdienter Erster wurde das Team Tobias Thurner und Georg Traunthaler. Zweite wurden Hans Vorderwestner mit Marin Hofstetter, gefolgt von Günter Schmid und Sebastian Mittermayer die auf Platz drei landeten.




Wacker lässt nichts anbrennen

Nur wenig Chancen ließ Wacker Burghausen im gestrigen Testspiel den Wasserburger Löwen. Bereits zur Pause führten die Gäste im Duell Regionalliga gegen Bayernliga mit 3:0. Am Ende hieß es im Stadion an der Landwehrstraße 5:1 für Burghausen. Kurz nach der Pause hatte Markus Grübl für die Löwen gegen seinen Ex-Club auf 1:3 verkürzt. Zu mehr als den Ehrentreffer reichte es an diesem Abend aber nicht. Die Fotos zum gestrigen Testspiel von John Cater:




Ein Wiedersehen mit Leo Haas

Einen Aufstieg als Spieler, drei als Trainer – Leonhard Haas kickte selbst noch ein Jahr beim TSV Wasserburg, dann führte er die Truppe von der Seitenlinie aus von der Kreisliga bis in die Bayernliga. Vor der Winterpause der laufenden Saison setzte sich der Ex-Profi mit seinen Löwen auf dem zweiten Tabellenplatz fest. Im Winter gab er jedoch seinen Abschied bekannt und nahm beim Regionalligisten SV Wacker Burghausen eine neue Herausforderung an.

Jetzt kommt es zum Wiedersehen: Am heutigen Freitag um 19 Uhr empfangen die Wasserburger Löwen Haas‘ Regionalliga-Mannschaft aus Burghausen im Altstadt-Stadion.

Eigentlich hatten die Innstädter für ihre treuen Anhänger ein attraktives Vorbereitungsprogramm mit vielen Derbys und Topgegnern gestaltet, allerdings sind weiterhin keine Zuschauer zugelassen.

Um den Fans den bestmöglichen Ersatz zu bieten, wird – wie auch schon die Spiele gegen die SG Reichertsheim-Ramsau/Gars und den SV Bruckmühl (wir berichteten) – die Partie auf der Facebook-Seite der Löwen übertragen. Die Live-Streams der bisherigen Spiele hatten jeweils über 1000 Aufrufe und haben mehr als 4500 Personen erreicht.

Da heute Abend das Wetter schlecht, der Gegner dafür aber umso besser ist, geht die Wasserburger Medienabteilung von einem neuen Zuschauerrekord bei Liveübertragungen im Internet aus.

Der Live-Stream des Spiels gegen den ehemaligen Löwen-Coach und seine Mannschaft aus Burghausen wird von der ARAG Rosenheim und dessen Hauptgesellschaftsstellenleiter Florian Schrambke präsentiert.

jah

Hier klicken – 19 Uhr live:

https://de-de.facebook.com/tsv1880wasserburg/

 

 




Am Montag startet die Eissaison

Am kommenden Montag, 31. August, startet die neue Eissaison schrittweise mit dem Trainingsbetrieb der Starbulls Rosenheim und der beiden Kunstlaufvereine SV Pang und EV Rosenheim. „Grundlage für den Betrieb ist ein von den Starbulls erarbeitetes Hygienekonzept, das mit der Stadt und dem Staatlichen Gesundheitsamt abgestimmt ist und das auch für die anderen Nutzer Anwendung findet“, so der Leiter des städtischen Schul- und Sportamts, Frank Leistner.

Die Stadt Rosenheim hatte die Eissaison 2019/20 am 13. März 2020 coronabedingt abrupt und vorzeitig beenden müssen. Seither wurden im Stadion eine Reihe von Umbau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt, die ohnehin zum überwiegenden Teil für die diesjährige, eisfreie Zeit geplant gewesen waren.

Ab Schuljahresbeginn sollen auch den Rosenheimer Schulen wieder Nutzungszeiten angeboten werden – allerdings ebenfalls coronabedingt in reduziertem Umfang.

Voraussichtlich ab November soll dann der so genannte öffentliche Lauf und der Sportbetrieb der Eisstockschützen wieder aufgenommen werden.

Quelle Stadt Rosenheim