Ein Licht am Sport-Horizont

A bissal sind diese Nachrichten wie aus einer anderen Welt – und ein sportlicher Lichtstreif am Horizont: Die Wasserburger Basketball-Damen sind im Spiel-Stress. Nun empfangen sie am Sonntag um 16 Uhr die Eisvögel des USC Freiburg zum Bundesliga-Match in der BADRIA-Halle. Die Innstädterinnen wollen so kurz vor der Nationalmannschafts-Pause (wir berichteten) noch einmal kampfstark an den Auswärtserfolg gegen Nördlingen anknüpfen und Platz zwei in der Liga verteidigen …

Im Hinspiel Ende Oktober konnten die Damen vom Inn mit 84:57 in Freiburg gewinnen. Nicht mehr dabei bei Freiburg ist die Spanierin Paloma Gonzalez Vazquez. Neu dabei dafür im Vergleich zum Hinspiel ist Dominique Toussaint. Ansonsten sind es die gleichen Spielerinnen wie im Hinspiel.

Gleich vier Spielerinnen punkten bei den Eisvögeln im Schnitt zweistellig. Allen voran Danesha Provo mit 25,1 Punkten pro Partie, gefolgt von Cassidy Boensch mit 13,1 Punkten, Pauline Mayer mit 12,9 Zählern und Dominique Toussaint. Boensch sichert sich zudem noch durchschnittlich 9,0 Rebounds, unterstützt wird sie hier noch von Emily Kapitza mit 5,6 und Provo mit 5,4 Rebounds.

Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons vor dem Sonntag-Match:

Im Hinspiel haben wir sehr deutlich gewonnen, was aber nicht heißt, dass es am Sonntag auch so leicht wird. Freiburg ist mittlerweile gut eingespielt und jeder im Team kennt seine Rolle. Vor allem Provo, die mit Abstand am häufigsten auf den Korb wirft, gilt es unter Kontrolle zu bekommen und ihr erst gar nicht so viele Wurfchancen zu geben.

Uns bleiben/blieben drei Tage zwischen Nördlingen und Freiburg, um uns einerseits zu regenerieren, denn uns stecken die letzten Spiele immer noch in den Knochen – aber andererseits uns auch auf Freiburg vorzubereiten. Keine leichte Aufgabe, aber wir wollen dieses mal 40 Minuten konzentriert und fokussiert spielen!

Am Wochenende darauf steht noch das Bundesliga-Spiel auswärts in Herne an. Mit zwei Siegen kann Wasserburg weiterhin Kelterns Verfolger Nummer eins bleiben in Deutschlands höchster Liga …

Wie immer gibt es zum Spiel einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden




Wann nur rollt der Ball wieder?

Wie nur geht es mit dem geliebten Fußball in der Heimat weiter? Wie sind die Planungen zum Re-Start in den Meisterschaftsrunden und wie die Zukunft des Liga-Pokal-Wettbewerbs? Das öffentliche und gesellschaftliche Leben bleibt  nun pandemiebedingt bis mindestens 14. Februar 2021 stark eingeschränkt (wir berichteten). Wird dann wieder trainiert? Niemand kann das heute versprechen. Corona setzt dem Hobby Sport unglaublich zu. Hier ein Interview mit dem BFV-Verbandsspielleiter Josef Janker über das Selbstverständnis des Amateurfußballs in Corona-Zeiten …

Bis mindestens Mitte Februar kann der Ball auf keinen Fall rollen. Was bedeutet das für den Amateurfußball?

Josef Janker: Darauf hatten wir uns eingestellt, denn wir erleben alle ja aktuell, wie sehr uns die Pandemielage in die Knie zwingt. Unser gesellschaftliches Leben steht quasi still und der Fußball sollte in dieser schwierigen Situation auch hintenanstehen – das gehört zum Selbstverständnis.

Aber natürlich machen wir uns im Verbands-Spielausschuss Gedanken, wie wir die weiterhin unterbrochene Saison zu Ende bringen können. Es bleibt dabei: Wir haben mit der Fortsetzungs-Entscheidung Zeit gewonnen, stehen noch nicht unter Druck. Aber natürlich wächst mit jedem Tag, den wir später loslegen können, auch die Herausforderung – für die Vereine und für unsere Spielleiter.

Wir sind jedoch vorbereitet und profitieren jetzt davon, die Saison nicht abgebrochen zu haben. Stand heute bin ich optimistisch, dass wir selbst dann zu einem ordentlichen Ende kommen, wenn wir erst Ende März wieder loslegen können. Aktuell über einen Re-Start zu sprechen, ist der berühmte Blick in die Glaskugel.

Die für die Vereine noch ausstehenden Meisterschaftsspiele sind an zwei Händen abzuzählen. Aber es gibt ja noch den Liga-Pokal. Gibt es hier Überlegungen, ab wann klar ist, ob der überhaupt zeitlich noch gespielt werden kann?

Janker: Wie gesagt, auch wenn es Kraftanstrengungen aller Beteiligten bedarf, so bin ich guter Dinge, dass wir auch das hinbekommen, sollten wir Ende März/Anfang April wieder spielen dürfen.

Wir hatten ja immer klar kommuniziert, dass der Modus des Liga-Pokal angepasst werden kann, sollte es die Pandemielage erfordern. Sollte aufgrund von unüberwindbaren Terminnöten in einzelnen Ligen die Durchführung des Liga-Pokals nicht mehr möglich sein, wird er abgebrochen. Denn es gilt weiterhin: Die Meisterschaft genießt oberste Priorität.

Mit den Bezirks-Spielleitern ist abgesprochen, dass wir jetzt, wo wir wissen, dass vor dem 15. Februar – und wohl auch nicht gleich in den Wochen danach – gespielt werden kann, alle am Liga-Pokal teilnehmenden Klubs befragen.

Jeder muss und kann für sich selbst entscheiden, ob er weiterhin mitspielen möchte. Jeder Verein muss seine eigene Situation im Auge haben und sollte sich auch mit den Spielern und Trainern dazu austauschen. Es wird ja zwangsläufig so sein, dass viele Spiele dann auch unter der Woche ausgetragen werden müssen.

Es gibt Vereine, für die nach der Lockdown-Verlängerung bereits feststeht, dass sie sich diese Strapazen nicht antun wollen und deshalb aus dem Wettbewerb aussteigen werden. Die Vereine hatten übrigens seit dem Beginn des Ligapokals die Möglichkeit des freiwilligen Rückzugs.

Das würde aber auch bedeuten, dass die Modi geändert werden müssten, oder?

Janker: Ja, aber unsere Durchführungsbestimmungen sind hier ohnehin sehr detailliert und wir könnten rasch reagieren. Die nötigen Vorarbeiten hatten wir bereits im August vergangenen Jahres gemacht. Fest steht, dass wir bei einer Reduzierung der Mannschaften durch freiwillige Rückzüge eben Zeit gewinnen würden. Aber auch das ist ein Stochern im Nebel, deswegen wollen wir die Klubs ja auch aktiv angehen und offen fragen, wie sie sich den eigenen Fortgang vorstellen.

Eine Deadline gibt es also nicht?

Janker: Die Deadline setzt die Pandemie, so schwer uns das allen fällt, aber das ist Fakt. Ich kann Vereine verstehen, die das nicht wirklich toll finden, aber Corona legt uns allen Fesseln an.

Wir hatten solch eine Situation noch nie – und gerade deshalb braucht es jetzt ein Zusammenrücken und gegenseitiges Verständnis. Corona hat sich niemand ausgesucht. Das muss jeder anerkennen. Unser Land hat genügend Probleme, wenn ich beispielsweise an Schulen, Kitas oder die gesamte Wirtschaft denke. Der Amateurfußball sollte sich nicht auch selbst noch weitere Probleme machen. Beim Fußball reden wir nach wie vor im ganz überwiegenden Teil von einer Freizeitbeschäftigung.

Sollten die staatlichen Verbote länger andauern, was keiner hofft, gibt es dann auch Überlegungen, länger als geplant in den Frühsommer hinein zu spielen?

Janker: Ja, grundsätzlich schon. In manchen Bezirken wird das ohnehin schon seit vielen Jahren praktiziert, da lassen wir ganz bewusst viel Raum bei der Spielplangestaltung. Einigen müssen wir uns bei den Schnittstellen zur und auf Verbandsebene sowie zur 3. Liga.

Im Übergang von den Kreisen zum Bezirk sind die Saisonenden auch vor der Corona-Zeit schon unterschiedlich gewesen – das funktioniert auch jetzt. Und sollte die Pandemie tatsächlich noch viel, viel länger andauern als erhofft, so ergibt sich das Problem ja nicht nur in Bayern, sondern im ganzen Land.

Stichpunkt Regionalliga: Hier stehen die Termine für die Aufstiegsspiele der bayerischen Regionalligisten gegen den Nord-Vertreter bereits fest, die Saison muss hier am 8. Mai beendet sein.

Janker: Ja, das ist der Stand von heute. Natürlich wissen wir um das Datum und natürlich stehen wir in Kontakt mit dem Norden. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als die Pandemielage im Blick zu behalten und uns dann über die Ländergrenzen hinweg abzustimmen.




Heid amoi zum Abhaken …

Die Franzi stand an der Strecke und feuerte ihre Team-Kollegin an: War es doch für diese eine Premiere heuer – Marion Deigentesch aus dem Nachbar-Landkreis Traunstein zeigte sich bei ihrem ersten Weltcup in dieser Saison richtig gut! Mit Platz elf beim Einzel-Rennen in Antholz gelang ihr am heutigen Nachmittag auf Anhieb die halbe WM-Quali. Franzi Preuß dagegen fand ihr eigenes Rennen heute eher mal zum Abhaken. Ausgerechnet im Einzel, in dem man pro Fehler eine ganze Strafminute aufgebrummt bekommt, blieben die Scheiben gleich vier Mal stehen bei 20 Schüssen. Schod, meinte die 26-Jährige vom SC Haag …

Der weitere Zeitplan an diesem Wochenende in Antholz:

22.01.2021 (Fr)

13.15 Uhr Herren Einzel 20 km

23.01.2021 (Sa)

13.10 Uhr Frauen Massenstart 12,5 km

15.05 Uhr Männer Staffel 4 x 7,5 km

24.01.2021 (So)

12.45 Uhr Frauen Staffel 4 x 6 km

15.05 Uhr Männer Massenstart 15 km

 

Foto: NordicFocus




Wasserburg weiter auf Platz zwei

Die Wasserburger Basketball-Damen konnten gestern Abend im Bundesliga-Bayernderby als Sieger vom Parkett gehen. Am Ende gewannen sie gegen die XCYDE Angels aus Nördlingen deutlich mit 80:56 und stehen damit weiterhin auf Platz zwei der Tabelle. Vor dem Spiel jedoch gab es allerdings ein kurzes Hin und Her und einen Moment der Ungewissheit, denn es wurde über eine Corona-Kontaktperson 1 oder Kontaktperson 2 diskutiert und letztendlich konnte Anne Zipser leider nicht an der Partie teilnehmen.

Doch dies motivierte die Damen vom Inn noch mehr. Sie überzeugten im ersten Viertel sowohl defensiv, als auch offensiv. Lediglich 13 Punkte erlaubten sie den Nördlingerinnen und fanden selbst immer wieder die offenen Würfe. Zum Ende des Viertels stand es 25:13.

Und auch im zweiten Viertel machten die Innstädterinnen da weiter, wo sie aufgehört hatten. Sie standen weiterhin gut in der Defense und hielten die Gastgeberinnen sogar bei lediglich 11 Punkten in diesem Viertel. So stand es zur Halbzeit bereits schließlich 42:24 aus Wasserburger Sicht.

Doch wer jetzt denkt das Spiel wäre schon so gut wie entschieden und Wasserburg hätte schon gewonnen – der hatte falsch gedacht. Bei den Damen vom Inn funktionierte in der Offense nun gar nichts mehr und auch in der Defense fehlte die Kommunikation. Angeführt von Anneke Schlüter kämpfte sich Nördlingen Punkt für Punkt zurück und kam sogar bis auf vier Punkte wieder ran. Dann erst schien Wasserburg wieder wachgerüttelt und konnte zum Ende des dritten Viertels – per Buzzerbeater Dreier von Laura Hebecker mit Assist von Leonie Fiebich – wieder etwas Abstand schaffen zum 59:47 für Wasserburg.

Im letzten Viertel überzeugten die Innstädterinnen wieder und standen nun wieder so solide in der Defense wie in der ersten Halbzeit. Nördlingen konnte nur 9 Punkte in letzten Viertel erzählen. Letztendlich gewannen sie mit 80:56 deutlich.

Ein starkes Spiel machten vor allem Leonie Fiebich, die mit einem Double-Double von 19 Punkten und 12 Rebounds auffälligste Spielerin der Innstädterinnen war und Laura Hebecker, die am Ende auf 16 Punkte und 4 Rebounds kam. Auffällig war auch die Rebound Statistik des gesamten Teams – insgesamt 52 Rebounds, davon 16 Offensivrebounds, griffen sich die Wasserburgerinnen. Nördlingen hatte nur 32 insgesamt, also 20(!) Rebounds weniger.

Wir haben es diesmal geschafft, gut ins Spiel zu starten – das, was uns die letzten Male nicht gelungen ist.

Dafür hatten wir einen schwachen Start nach der Halbzeit. Es hat die Kommunikation gefehlt und man hat gemerkt, wie anstrengend die letzten Wochen für uns waren. Doch wir haben es geschafft, uns rechtzeitig wieder zu fangen und dennoch deutlich zu gewinnen,

 freute sich Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

Den Wasserburger Basketball-Damen bleiben nun drei Tage bis zum nächsten Spiel.

Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr geht es zuhause weiter gegen Freiburg, derzeit Tabellenfünfter. Das Hinspiel in Freiburg konnte deutlich gewonnen werden.

Es spielten: Helena Eckerle (6 Punkte, 4 Rebounds), Leonie Fiebich (19 Punkte, 12 Rebounds, 3 Assists), Elisa Hebecker (8 Punkte), Laura Hebecker (16 Punkte, 4 Rebounds), Kelly Moten (7 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (11 Punkte, 5 Rebounds), Sophie Perner (8 Punkte), Morgan Pullins (5 Punkte, 9 Rebounds).

msch

Foto: Gabi Hörndl




Heute die Startnummer sechs

Es geht weiter im Biathlon am heutigen Donnerstag – der Weltcup in Antholz beginnt, quasi die Generalprobe zur WM in Slowenien Mitte Februar. Auf der Programm heute: Das Einzel der Frauen mit Franzi Preuß aus Albaching und der Startnummer sechs um genau 14.18 Uhr! Bei diesem Rennen heißt es, 15 Kilometer zu absolvieren. Insgesamt sind fünf Runden zu laufen mit vier Schießeinlagen (liegend-stehend-liegend-stehend). Das Bittere und so Ungeliebte beim Einzel: Pro Schießfehler wird automatisch eine Strafminute zur Laufzeit hinzu gerechnet. Es gibt nämlich keine Strafrunden …

Franzi Preuß, die für den SC Haag startet,

ist aktuell die fünftbeste Biathletin der Welt.

Foto: NordicFocus




Letzte Station vor der WM

Die letzte Weltcup-Station vor der WM: Der Biathleten sind ab morgen bis zum kommenden Sonntag im schönen, südtirolerischen Antholz zu Gast. Einzel, Massenstart und Staffel stehen auf dem Programm. Es wird ein weiterer Weltcup vor Geisterkulisse, denn Zuschauer sind im Stadion coronabedingt auch hier nicht erlaubt. Längst für die WM qualifiziert kann Franzi Preuß aus Albaching die Rennen vermeintlich gelassen angehen – nach einer Top-Bilanz bislang. Bei den Frauen rutscht morgen übrigens die 26-jährige Marion Deigentesch aus der Gemeinde Surberg im Nachbar-Landkreis Traunstein für Anna Weidel aus Kiefersfelden ins Team. Während Deigentesch zuletzt im zweitklassigen IBU-Cup überzeugte, konnte Anna Weidel bei ihren Weltcup-Einsätzen die Erwartungen leider nicht erfüllen, heißt es beim DSV.

Unser Foto: Einen herausragenden zweiten Platz gab’s zuletzt für die Franzi im Weltcup-Massenstart von Oberhof – wie berichtet…

Die WM ist ab dem 10. Februar in Slowenien.

Der Zeitplan an diesem Wochenende in Antholz:

21.01.2021 (Do)

14.15 Uhr Frauen Einzel 15 km

22.01.2021 (Fr)

13.15 Uhr Herren Einzel 20 km

23.01.2021 (Sa)

13.10 Uhr Frauen Massenstart 12,5 km

15.05 Uhr Männer Staffel 4 x 7,5 km

24.01.2021 (So)

12.45 Uhr Frauen Staffel 4 x 6 km

15.05 Uhr Männer Massenstart 15 km

 

Foto: NordicFocus




Morgen ist das Bayern-Derby

Weiter, immer weiter: Nach dem 70:56-Erfolg gegen Marburg am Sonntag (wir berichteten) geht es am morgigen Mittwoch nun für die Basket-Damen des TSV Wasserburg nach Nördlingen zum Bayern-Derby. Sprungball ist um 19 Uhr. Nördlingen musste um Weihnachten rum in Quarantäne, da es innerhalb des Teams einen Corona-Fall gab. Mittlerweile sei dies allerdings überstanden und der morgigen Partie stehe nichts im Wege …

Für die Hausherrinnen gab’s zuletzt eine knappe und ärgerliche Niederlage hinnehmen. In letzter Sekunde verloren sie per Buzzerbeater mit 57:58 denkbar knapp gegen Osnabrück und stehen damit nun auf Platz sieben der Tabelle mit vier Siegen aus neun Begegnungen.

Mit im Schnitt 12,4 Punkten ist Anneke Schlüter erfolgreichste Scorerin der XCYDE Angels, ihr folgt mit durchschnittlich 9,3 Punkten Magaly Meynadier. Tori Waldner kann mit 7,8 Rebounds im Schnitt vor allem unter den Körben überzeugen. Ihr schließt sich mit etwas Abstand Respect Leaphart mit 4,4 Rebounds pro Partie an.

Es ist das einzig verbleibende Bayern-Derby, nachdem Bad Aibling seit etwa zwei Jahren nicht mehr in der Liga ist.

Dementsprechend motiviert werden beide Teams in das Spiel gehen. Zudem hat Nördlingen am Wochenende knapp in letzter Sekunde verloren, das macht die Sache für uns nicht leichter, da sie nun gegen uns erst recht alles geben wollen.

Aber auch wir wollen unsere Siegesserie weiter ausbauen und da gibt es fast keine bessere Möglichkeit als mit einem Derby.

Es ist allerdings bereits das dritte Spiel in sechs Tagen und die Spielerinnen merken dies – sowohl physisch als auch mental.

Bald steht für ein paar auch noch die Qualifikation für die EM mit der Nationalmannschaft an, wofür sie fit sein müssen.

Dennoch darf uns nicht noch mal so ein erstes Viertel wie gegen Marburg passieren und wir müssen trotz der anstrengenden Wochen besser auf den Ball aufpassen,

sagt Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Danach geht es am kommenden Sonntagnachmittag zu Hause weiter gegen Freiburg und am 30. Januar steht in Herne schließlich das letzte Spiel vor der Nationalmannschafts-Pause an.

msch

Wie immer gibt es vom Spiel in Nördlingen einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de

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Obacht, Tourengeher!

Obacht, Tourengeher: Mehrere Lawinenabgänge beschäftigten in den vergangenen Tagen die Bergwacht und die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Rosenheim. Zum Glück kamen dabei keine Menschen zu Schaden. Die Polizei warnt am heutigen Dienstagmittag eindringlich vor den derzeit in den Bergen herrschenden Gefahren.  

Große Mengen an Neuschnee haben im Alpenraum zu Lawinenabgängen und darauf folgende Suchmaßnahmen geführt.

Am vergangenen Samstag mussten sich die Suchmannschaften im Zugspitzgebiet auf den Weg machen, nachdem nach einem Lawinenabgang unterhalb der Riffelspitzen befürchtet werden musste, mehrere Menschen seien verschüttet worden.

Helfer der Bergwacht, der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und mehrere Hubschrauberbesatzungen waren im Einsatz. Glücklicherweise konnten die Suchmaßnahmen im Laufe des Nachmittags abgebrochen werden, weil sich die Befürchtungen nicht bewahrheitet hatten.

Auch an der Mühlhornwand im Geigelsteingebiet wurden tags zuvor nach einem Lawinenabgang die Bergwacht und die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums alarmiert. Weil die Spur eines Bergwanderers den Lawinenkegel querte, mussten auch hier aufwändige Suchmaßnahmen stattfinden, wieder mit Unterstützung einer Hubschrauberbesatzung. Erneut konnten die Helfer Stunden später Entwarnung geben. Die Suche hatte keine Anhaltspunkte ergeben, dass jemand verschüttet worden war.

Am vergangenen Wochenende herrschte in den Allgäuer, Ammergauer und Werdenfelser Alpen in höheren Lagen die Meldestufe 4 (groß),

überall sonst im oberbayerischen Alpenraum die Warnstufe 3 (erheblich).

Trotz dieser Gefahren wurden in den Bergen viele Wanderer und Skitourengeher festgestellt, am Damkar bei Mittenwald beispielsweise.

Weil aufgrund der aktuellen Corona-Lage die Karwendelbahn bis auf weiteres ihren Fahrbetrieb eingestellt hat, finden im oberen Bereich momentan keine künstlichen Sprengungen zur Minderung der Lawinengefahr statt. Dennoch ignorierten Tourengeher die Warnhinweise und begaben sich in Lebensgefahr.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim warnt heute dringend vor der derzeit immer noch herrschenden Lawinengefahr!

Von den Berchtesgadener Alpen bis zu den Allgäuer Alpen stellt der Lawinenwarndienst Bayern am heutigen Dienstag in allen Gebieten in höheren Lagen immer noch die Warnstufe 3 (erheblich) fest und weist darauf hin, dass

„Unternehmungen im Gebirge zur Zeit Vorsicht und eine überlegte Routenwahl erfordern. Zu beachten ist, dass Skipisten momentan nicht überwacht und vor Lawinengefahren gesichert werden. Mit der markanten Erwärmung zur Wochenmitte hin bleibt die Lawinen-Situation angespannt.“

Informationen zur Lawinengefahr und zum richtigen Verhalten bekommen Interessierte auf den Internetseiten des Lawinenwarndienstes Bayern und des Deutschen Alpenvereins:

Lawinenwarndienst Bayern

DAV – Lawinenarten und Lawinengefahren

Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd




Zuschüsse für die Sportvereine

Für das Jahr 2021 können die Sportvereine im Landkreis Rosenheim ab sofort wieder die so genannte Vereinspauschale beantragen. Darauf hat jetzt das Sachgebiet Kommunale Angelegenheiten im Landratsamt aufmerksam gemacht, heißt es am heutigen Montagmittag. Die Höhe der Pauschale ist von der Mitgliederzahl zum 1. Januar 2021 sowie der bis zum Stichtag 1. März 2021 eingereichten Lizenzen abhängig …

Nähere Informationen sowie das entsprechende Antragsformular sind auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.landkreis-rosenheim.de zu finden.

Der Antrag kann aber auch schriftlich beim Landratsamt Rosenheim, Sachgebiet 21, Wittelsbacherstraße 53, 83022 Rosenheim oder telefonisch unter 08031 392 2112 angefordert werden.

Der ausgefüllte Antrag ist zusammen mit den Übungsleiterlizenzen bis spätestens 1. März 2021 beim Landratsamt einzureichen. Nach diesem Termin eingehende Anträge  und Übungsleiterlizenzen können nicht mehr berücksichtigt werden.

 




Sieg ist Sieg …

Die Wasserburger Basketball-Damen konnten auch im zweiten Spiel innerhalb von nur drei Tagen als Siegerinnen vom Parkett gehen: Bereits am Samstagabend gewannen sie daheim im Bundesliga-Match gegen Marburg mit 70:56, meldet der TSV am heutigen Montag. Das Parsons-Team bleibt somit weiter auf Platz zwei der Bundesliga. Vier Tage nun bis zum nächsten Spiel am kommenden Mittwoch. Auswärts um 19 Uhr gegen den aktuell Achtplatzierten Nördlingen.

Aber auch in diesem Spiel brauchte Wasserburg wieder lange, um ins Spiel zu kommen. Die ersten vier Punkte der Partie gehörten Marburg, ehe Wasserburg Zähler auf sein Konto bringen konnte. Im ersten Viertel wechselte die Führung immer wieder hin und her, wobei Marburg am Ende knapp mit 16:14 vorne war.

Doch im zweiten Viertel fanden die Innstädterinnen immer mehr ihren Rhythmus. Leonie Fiebich, Laura Hebecker und Kelly Moten waren es, die immer wieder den Zug zum Korb fanden oder per Distanzwurf zu Erfolgen kamen. Und auch die Defense funktionierte nun deutlich besser – nachdem man auf eine Zonenverteidigung umgestellt hatte. Lediglich neun Punkte erlaubte man den Gästen aus Marburg.

Zur Halbzeit stand es 37:25 aus Wasserburger Sicht.

Und auch nach dem Seitenwechsel bewahrte man weiterhin über weite Strecken die Oberhand. Zwischendurch startete Marburg immer wieder einen kleinen Lauf, aber Wasserburg fing sich immer wieder schnell und so stand es zu Beginn des letzten Viertels 53:39 für die Damen vom Inn.

Im verbleibendem Viertel war es dann ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams erzielten jeweils 17 Punkte, wodurch Wasserburg am Ende mit 70:56 gewinnen konnte und somit weiterhin auf Platz zwei der Tabelle steht.

Man hat heute vor allem im ersten Viertel gemerkt, dass uns das Spiel vom Donnerstag noch in den Knochen steckt. Im zweiten Viertel haben wir gezeigt, was wir können und welchen Basketball wir normalerweise spielen. In den anderen Vierteln ist uns das nicht immer gelungen und es haben sich zu viele Fehler eingeschlichen.

19 Turnover sind definitiv zu viele und gegen manch andere Teams kann uns das den Sieg kosten.

Marburg hat über weite Strecken sehr viel Druck beim Ballvortrag gemacht, damit sind wir nicht wirklich zurecht gekommen. Das muss sich definitiv bessern bis zum nächsten Spiel. Aber alles in allem bin ich dennoch zufrieden und Sieg ist Sieg!”

Das sagt Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Es spielten: Helena Eckerle (3 Punkte), Leonie Fiebich (17 Punkte, 8 Rebounds, 5 Assists), Laura Hebecker (23 Punkte), Kelly Moten (13 Punkte, 5 Assists), Maggie Mulligan (4 Punkte, 6 Rebounds), Sophie Perner, Morgan Pullins (10 Punkte, 5 Rebounds), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (5 Rebounds).

msch




Franzi wunderbar: Platz zwei!

Strahlend auch heute Franzi Preuß aus Albaching – Freude pur in diesem Januar 2021, die dem Land so gut tut: Die 26-Jährige ist beim Finale des Biathlon-Weltcups in Oberhof – dem Massenstart – am heutigen Sonntagnachmittag großartige Zweite geworden! Mit je einem Schießfehler in einem Liegend- und in einem Stehendanschlag (bei 20 Schüssen insgesamt) musste sich Franzi nur einer einzigen Athletin in dem so starken Feld geschlagen geben: Der Französin Julia Simon, die sich 3,9 Sekunden knapp vor ihr ins Ziel rettete und direkt hinter der Linie – wie am Rande einer Total-Erschöpfung – in den Schnee sank. 

„Ich bin richtig froh über den zweiten Platz”, sagte die Franzi glücklich ins Mikro der ARD – obwohl sie den Sieg so nah vor Augen hatte. Er wäre der zweite ihrer Karriere gewesen.

So wurde es „Silber” – laufstark und nervenstark am Schießstand. Die Top-Biathletin vom SC Haag war nach dem letzten Schießen als Zweite in die Spur gekommen, überholte die Französin Simon kurz darauf sogar, konnte den Spitzenplatz aber nicht halten. Die anspruchsvolle Strecke forderte zu viel Kraft von ihr …

Franzi gelangen in dieser Woche gleich drei Top-6-Platzierungen – seit Wochen ist sie die beste deutsche Athletin. Und im Gesamtweltcup ist sie nun die Fünftbeste der Welt!

Weiter geht’s im Biathlon-Weltcup schon kommenden Donnerstag im südtirolerischen Antholz, die drittletzte Station bereits (Nove Mesto und Oslo folgen im März) – vom 10. bis 21. Februar ist zudem die WM in Pokljuka (Slowenien) …

Antholz:

21.01.2021 (Do) 14:15 Frauen Einzel 15 km
22.01.2021 (Fr) 13:15 Männer Einzel 20 km
23.01.2021 (Sa) 13:10 Frauen Massenstart 12,5 km
23.01.2021 (Sa) 15:05 Männer Staffel 4 x 7,5 km
24.01.2021 (So) 12:00 Frauen Staffel 4 x 6 km
24.01.2021 (So) 14:45 Männer Massenstart 15 km

Foto: privat / NordicFocus

 




FFP2 in fesch …

Eine gemeinsame Aktion mit den Sponsoren Corox by Hans Friedl aus Edling und der rübwerbung GmbH aus Schechen: Kein Training, kein Spielbetrieb und verschärfte Hygieneregeln – was bei vielen anderen zu hängenden Köpfen führt, setzt bei der Fußballabteilung des TSV 1860 Rosenheim kreative Energie frei! Passend zur ab Montag, 18. Februar geltenden FFP2-Maskenpflicht in Geschäften und dem ÖPNV bringt der Verein den sicheren Mund-Nasen-Schutz im feschen Vereinsdesign auf den Markt. Und das Beste: Der Erlös kommt den Nachwuchs-Mannschaften zugute.

„Wir verkaufen schwarze FFP2-Masken in zwei Versionen: einmal mit silbernem, einmal mit klassisch-rotem Vereinslogo. Für fünf Euro können unsere Fans nicht nur im Corona-Lockdown Flagge zeigen, sie unterstützen damit auch das Herzstück unseres Vereins. Denn 100 Prozent des Erlöses fließen in unsere Jugendarbeit“, freut sich Sechzger-Abteilungsleiter Alex Neiser.

Die Masken sind nur über die Social-Media-Kanäle des Vereins auf Facebook und Instagram oder bei der rübwerbung GmbH zu bestellen.

Die Masken können kontaktfrei im Stadion oder bei der rübwerbung GmbH in Schechen abgeholt werden.

Gegen zwei Euro Porto werden die Masken auch verschickt. 

 

 




Weltklasse, Franzi, Weltklasse!

Die Arme zum Himmel: Jubelnd fuhr Franzi Preuß aus Albaching über die Ziellinie und ihre Teamkolleginnen Vanessa Hinz, Janina Hettich und Denise Herrmann stürzten jubelnd auf sie zu. Gänsehaut-Feeling pur und die ganze Heimat durfte Beifall klatschen, wenn auch nur an den TV-Geräten. Am heutigen Samstagnachmittag hat Deutschland die Staffel im Biathlon-Weltcup von Oberhof absolut überraschend gewonnen. Und Franzi war erstmals die Schlussläuferin, auf der am Ende die ganze Verantwortung lag. Nervenstark blieb sie als Zweitplatzierte im direkten Kampf auch am Stehendanschlag fehlerfrei – gegen Elena Kruchinkina vom Team Weißrussland. Franzi konnte sich ohne jeglichen Nachlader in ihrem Rennen aufmachen – zum grandiosen Endspurt …

Einen Monat vor der WM in Slowenien war das heute ein wichtiger Sieg für die deutschen Staffel-Frauen und für das ganze deutsche Biathlon-Team des DSV.

Startläuferin Vanessa Hinz begann die Staffel routiniert und zuverlässig – und das, obwohl sie bisher im Weltcup noch gar nicht so richtig in Fahrt gekommen war. Bei ihrem dritten Staffeleinsatz des Winters blieb sie aber zum zweiten Mal fehlerfrei. Nach dem Liegendanschlag ging sie als Vierte, nach dem Stehendschießen sogar als Zweite zurück auf die Strecke.

Als Dritte übergab sie dann an Janina Hettich, die ihren erst dritten Weltcup-Staffeleinsatz überhaupt hatte. Die starke Liegendschützin räumte im ersten Schießen alles ab. Stehend musste sie allerdings dreimal nachladen – eine Strafrunde gerade noch so verhindernd – damit fiel sie zum Wechsel auf Denise Herrmann auf Rang fünf zurück.

Mit nur einem Nachlader liegend und stehend und einer gewohnt starken Laufleistung brachte dann Denise Herrmann die deutsche Staffel auf Rang zwei nach vorn.

Und dann kam die Franzi …

Foto: NordicFocus

 




Auf Kelterns Fersen

Kaum ist das eine Spiel vorbei, so steht bereits das nächste vor der Tür. Am heutigen Samstagabend empfangen die Wasserburger Basketball-Damen in der Bundesliga den BC pharmaserv Marburg um 19 Uhr in der BADRIA-Halle. Es wird sich zeigen, ob ein Tag Regeneration, aber gleichzeitig auch Vorbereitung gereicht hat nach dem Pokalmatch (wir berichteten). Schließlich will Wasserburg auch weiterhin auf Kelterns Fersen bleiben …

Marburg ist derzeit schwer einzuschätzen, da sie aufgrund von Corona (Verdachtsfällen) entweder im eigenen Team oder im gegnerischen Team erst acht Spiele absolviert haben. Davon haben sie drei gewonnen und stehen damit auf dem neunten Tabellenplatz. Das vergangene Spiel konnten sie knapp für sich entscheiden.

Alex Wilke erzielt im Schnitt 14,3 Punkte und ist damit beste Punktesammlerin der blueDolphins. Ihr folgt Hanna Crymble mit 11,3 Zählern pro Partie. Mit im Schnitt 5,2 Rebounds pro Spiel ist Johanna Klug mit etwas Abstand beste Rebounderin.

Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons sagt:

„Marburg hatte bisher das Unglück, ziemlich oft ein Spiel verschieben zu müssen und ist daher schwer einzuschätzen, da verhältnismäßig noch nicht viele Spiele auf ihrem Konto sind.

Zu unterschätzen sind sie dennoch nicht.

Man merkt, dass sie noch nicht zu ihrem kompletten Rhythmus gefunden haben, da sie immer wieder aus der Spiel- und Trainingspraxis gerissen wurden, was sie aber nicht weniger gefährlich macht – im Gegenteil.

Mit dem Sieg vergangenen Mittwoch werden sie Selbstvertrauen getankt haben und sie brauchen nun jeden Sieg. Wir müssen also fokussiert ins Spiel gehen, auch wenn wir grad erst ein Spiel hinter uns haben!“

msch

Foto: Gabi Hörndl

Da das Spiel auch weiterhin ohne Zuschauer stattfindet, gibt es wie immer auf www.sporttotal.tv/basketball einen LiveStream zum Spiel.

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden.




Ehre, wem Ehre gebührt

Die deutschen Biathlon-Frauen gehen am morgigen Samstagnachmittag um 14.45 Uhr in der neuen Besetzung Vanessa Hinz, Janina Hettich, Denise Herrmann und Franzi Preuß aus Albaching als Schlussläuferin in die Staffel vom Oberhofer Weltcup. Das gab der Deutsche Skiverband soeben bekannt. Franzi ist aktuell die Sechstbeste der Welt und Beste im deutschen Kader. Also Ehre, wem Ehre gebührt …

Foto: NordicFocus




Besser gemacht als der FC Bayern

Was am Ende deutlich aussah, war ein langer und harter Weg für die Wasserburger Basketball-Damen. Am Ende konnten sie mit 91:60 auswärts beim Zweitligisten, der HTG Bad Homburg überzeugen, brauchten aber wieder lange, um ins Spiel zu kommen. Mit eingreifen in das Spielgeschehen konnte nun auch Morgan Pullins, die endlich alle benötigten Unterlagen bekommen hat …

Langsam starteten die Wasserburgerinnen ins Spiel, ließen Bad Homburg sogar teilweise – wenn auch nur knapp – in Führung gehen. Zu viele Fehler schlichen sich immer wieder ein, welche die Gastgeber nutzten und immer wieder zu leichten Punkten kamen. So war es am Ende des ersten Viertels dementsprechend knapp.

Im zweiten Viertel besserten sich die Innstädterinnen Stück für Stück. Mit einigen schönen Aktionen erarbeiteten sie sich Punkt für Punkt und eine kleine Führung. Zum Ende ging es somit mit einer 45:33-Führung in die Kabine.

Doch in dieser war die Ansage klar: Es muss noch mehr Gas gegeben werden und mehr auf den Ball geachtet werden. Acht Turnover standen in der ersten Halbzeit bereits auf dem Konto der Gäste. Dies musste sich bessern.

Und die Damen vom Inn schienen nun ihren Rhythmus gefunden zu haben. Sie standen nun viel besser in der Defense und die somit erzielten Ballgewinne wurden auf der anderen Seite in leichte Punkte verwandelt. Lediglich sechs Punkte erlaubten sie Bad Homburg im dritten Viertel und kamen selbst auf über 60.

Und auch im letzten Viertel machte Wasserburg da weiter, wo es aufgehört hatte. Mit 91:60 stehen sie im Pokal Top4.

„Gegen ein Team aus der ersten Liga darf uns nicht so ein Start passieren, das hätten wir vermutlich nicht mehr aufgeholt. Wir haben heute etwas zu lang gebraucht, um unseren Rhythmus zu finden und unser Spiel zu spielen-

In der zweiten Halbzeit haben wir dafür viel besser gespielt und endlich unsere Stärken ausgenutzt. So hätten wir das ganze Spiel über spielen sollen.

Was am Ende jedoch wichtig ist, ist der Sieg! Und was besonders erfreulich ist, ist das heute alle ihren Teil dazu beigetragen haben und punkten konnten. Und damit stehen wir im Pokal Top4 – das ist das, was wir wollten und was wichtig war, egal, wie uns das gelingt!“

Das sagte Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons (Foto oben) nach dem Match.

Viel Zeit, sich auszuruhen, bleibt den Innstädterinnen dennoch nicht. Bereits am morgigen Samstagabend geht es zuhause weiter gegen Marburg um 19 Uhr.

Marburg konnte am Mittwochabend im Nachholspiel gegen Halle einen Sieg einfahren und steht damit nun auf dem neunten Tabellenplatz.

msch

Es spielten: Helena Eckerle, Leonie Fiebich, Laura Hebecker, Kelly Moten, Maggie Mulligan, Sophie Perner, Morgan Pullins, Manuela Scholzgart und Anne Zipser.




Von wegen Krise: Bravo, Franzi!

Oh mei. Das erfolgsverwöhnte Biathlon-TV-Deutschland kann mit seinem Reporterteam in der Wortwahl so ganz schnell mal eben eine Krise heraufbeschwören, Minuten bevor der Startschuss fiel – am heutigen Donnerstag-Nachmittag beim Ruhpolding-Weltcup-Ersatz in Oberhof. Und eine Denise Herrmann konnte einem leidtun, als sie im Zielraum – mit zweitbester Laufzeit, aber zu vielen Schießfehlern – minutenlang ohne Punkt und Komma versuchte, sich dafür im Interview zu rechtfertigen. Aber von wegen auf der Suche nach der Form: Man darf sich nichts einreden lassen – Franzi Preuß aus Albaching konnte entspannt in die Kamera sagen, dass sie richtig zufrieden sei. Platz sechs und einmal mehr in dieser Saison beste Deutsche …

O-Ton Franzi heute Nachmittag nach dem Rennen:

Ich war mit guter Körperspannung am Start. Teilweise ist die Strecke eine echte Quälerei, aber ich hab g’schaut, dass ich nicht locker lasse.

Und das gelang ihr absolut: Im Liegendschießen eine Null, im Stehendanschlag ein Fehler – und die achtbeste Laufzeit. TOP TEN! MEHR SOGN MIA NED …

Weiter geht’s so in Oberhof:

Freitag, 15. Januar 14.30 Uhr Staffel 4×7,5 km Männer
Samstag, 16. Januar 14.45 Uhr Staffel 4×6 km Frauen
Sonntag, 17. Januar 12.30 Uhr Massenstart Männer
15.00 Uhr Massenstart Frauen

Foto: NordicFocus

 




Per Online-Kurs zum Schiri-Schein

Per Online-Kurs zum Schiri-Schein! Der Bayerische Fußball-Verband bietet den kompletten theoretischen Teil seiner offiziellen Schiedsrichter-Ausbildung auch 2021 wieder kostenlos als Online-Schulung für alle Interessierten im ganzen Freistaat an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Teilnehmer bekommen nach einer gemeinsamen Online-Auftaktveranstaltung Zugriff auf das vollständig benötigte Lehrmaterial. Zwei Referenten stehen für die Dauer des Lehrgangs regelmäßig in einem Forum als persönliche Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Auch die Abschlussprüfung, bei der 30 Fragen in maximal 45 Minuten beantwortet werden müssen, findet online statt.

Nach bestandener theoretischer Prüfung ist für die Schiedsrichterausbildung noch eine kostenpflichtige praktische Prüfung nötig. Diese wird nachgeholt, sobald es die Rahmenbedingungen wieder zulassen und wird direkt bei der jeweils zuständigen Schiedsrichtergruppe vor Ort absolviert.

Im Preis von etwa 50 Euro ist nach bestandener Prüfung unter anderem eine komplette Schiedsrichter-Erstausrüstung von ADIDAS enthalten.

Der erste BFV-Online-Kurs startet schon nächste Woche – am Samstag, 23. Januar 2021, 17 Uhr (Prüfung: 12 bis 14. Februar) – der zweite Lehrgang beginnt am 6. Februar 2021, 17 Uhr (Prüfung: 26. bis 28. Februar 2021).

„Die Kombination aus Selbststudium und Webinaren hat sich im vergangenen Jahr bestens bewährt. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg sehr positiv. Die aktuelle Corona-Krise bietet uns die Chance, den einen oder anderen Digitalaffinen für das Schiedsrichterwesen zu begeistern, den wir sonst vielleicht nicht erreichen würden. Neben der klassischen Ausbildung werden wir auch wieder Online-Lehrabende anbieten, um bereits ausgebildete Schiedsrichter fortzubilden. Auch dieses Angebot war im vergangenen Jahr sehr gefragt“, erklärt Verbands-Schiedsrichter-Obmann Walter Moritz.

2020 hatte der Bayerische Fußball-Verband fünf bayernweite Schiedsrichter-Online-Kurse angeboten und 577 Nachwuchs-Referees neu ausgebildet.

Zudem nahmen 14.833 Schiedsrichter an den Videoschulungen des Verbands-Schiedsrichterausschusses teil.




Wasserburger betreut Nationalteam

Die Sportler der Snowboard-Nationalmannschaft des Deutschen Skiverbandes sind – wie viele andere Profisportler – auch in Corona-Zeiten im Einsatz. Derzeit läuft der Snowboard-Worldcup. Allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es gab bereits einige Stockerlplätze für die deutschen Fahrer. Damit diese ihre Höchstleistungen abrufen können, braucht es intensive und fundierte medizinische Betreuung. Und die kommt aus Wasserburg. Dr. Sebastian Sinz ist als Mannschaftsarzt beim Weltcup mit dabei.

In Bad Gastein holten Cheyenne Loch und Selina Jörg den zweiten und dritten Platz für das deutsche Team.

 

Dann ging es zum Weltcup-Riesenslalom in Scuol (Unterengadin) in der Schweiz. Dort belegte Ramona Hofmeister (Weltcup Gesamtsiegerin von 2020) den zweiten Platz.

Nächste Station war Toblach in Südtirol.

Dazwischen gab es immer wieder Stoßwellentherapie und Behandlungen für das gesamte Teams.

 

Aktuelle läuft die Vorbereitung auf den Weltcup in Moskau.




Franzi startet heute Nachmittag

Wenn insgesamt am heutigen Nachmittag 101 Sportlerinnen den Biathlon-Sprint im Weltcup von Oberhof absolvieren, dann ist die Franzi um genau 14.48 Uhr an der Reihe: Die 26-Jährige aus Albaching hat heute die Startnummer 36 und will wieder ihr Bestes geben. Neue Woche, neues Training, neue Chance: Die aktuell Beste im deutschen Frauen-Kader hatte zuletzt Probleme mit einem Sprunggelenk am Fuß gehabt und war deshalb zuletzt überraschend nicht bei den Mixed-Staffeln nominiert worden (wir berichteten). Nicht zu vergessen die zweite Weltcup-Starterin aus dem Landkreis: Mit der Nummer 99 geht Anna Weidel aus Kiefersfelden um 15.19 Uhr ins Rennen …

Am Samstagnachmittag folgt dann in Oberhof noch die Staffel und am Sonntagnachmittag zum Abschluss des Doppel-Weltcups ein Massenstart.

Foto: NordicFocus

 




Schlag auf Schlag

Das Pokal-Viertelfinale steht für die Wasserburger Basketball-Damen an. Am morgigen Donnerstag, 14. Januar, müssen sie auswärts beim Zweitligisten Bad Homburg ran. Sprungball in der Nähe von Frankfurt ist um 18.30 Uhr. Erster aus der zweiten Bundesliga Süd gegen die Zweiten aus der ersten Bundesliga.

Bad Homburg führt nämlich derzeit die zweite Bundesliga Süd an und steht ungeschlagen mit vier Siegen aus vier Spielen auf Platz eins. In der zweiten Liga wurden bisher erst so wenige Spiele gespielt, da diese ab Anfang Dezember für einen Monat pausiert wurde und erst nun wieder startet.

Daraus sollte sich vermutlich auch ein Vorteil für die Wasserburger Basketball Damen ergeben. Auch wenn für sie die Belastung derzeit groß ist, sind sie dennoch im Trainings- und Spielrhythmus geblieben. Bad Homburg hingegen hatte das letzte Spiel Ende November und schätzungsweise wurde seit Mitte Dezember nicht mehr wirklich trainiert.

Beste Punktesammlerin ist mit im Schnitt 20,0 Punkten Nerea Garmendia und Lisa-Marie Kämpf mit 13,7 Zählern pro Partie. Erstere ist mit durchschnittlich 11,0 Rebounds auch beste Rebounderin, letztere folgt ihr mit 8,0 gesicherten Abprallern. Mit Geri Georgieva (Kreuzbandriss) und Isabel Gregor (Bänderriss) werden den Falcons aus Bad Homburg vermutlich aber zwei wichtige Spielerinnen fehlen, die sonst im Schnitt auch zweistellig punkten.

Am Samstag dann geht’s gegen den aktuellen Tabellenletzten in der Bundesliga – Marburg.

Für uns ist der morgige Tag leider etwas unpassend, da wir bereits am Samstag gegen Marburg spielen und uns so nur ein Tag zur Vorbereitung auf Marburg bleibt.

Dennoch werden wir das Beste aus der Situation machen und nicht weniger konzentriert in das Pokalspiel gehen. Wir wollen unbedingt ins Pokal-Top4 einziehen – so wie es Keltern, Heidelberg und Osnabrück bereits getan haben,

sagt Wasserburgs Trainerin Parsons.

msch

 




Leistung, Leistung, Leistung …

Sie waren so zuversichtlich gewesen nach der Challenge von Ruhpolding zum Jahreswechsel (wir berichteten) – aber von Erfolgen extrem verwöhnt ist der Biathlon-Sport in Deutschland. Da trifft es die Athleten hart, wenn die Leistung in den Augen der DSV-Verantwortlichen nicht optimal passt, oftmals befeuert von den Kommentaren der Reporter im Fernsehen. Zu spüren bekommt das einmal mehr hautnah der Freund von Franzi Preuß aus Albaching – Ex-Weltmeister Simon Schempp. Er ist nach gerade mal zwei Einsätzen schon wieder raus aus dem Weltcup in Oberhof. Nur zwei Chancen hatte er bekommen …

Dabei hatte sich der viermalige Weltmeister gerade erst zahlreichen Widerständen zum Trotz in den Weltcup zurückgekämpft. Nun ist also schon wieder Schluss.

Zu Franzi Preuß heißt es derweil vom DSV, dass sie an einer leichten Sprunggelenks-Verletzung laboriere und deshalb zur Vorsicht nicht in den Mixed-Staffeln eingesetzt worden sei. Man darf nun gespannt sein, ob die 26-Jährige vom SC Haag am Donnerstag im Sprint, am Samstag in der Staffel und am Sonntag im Massenstart dabei ist. Aktuell ist die Franzi die beste Deutsche im Weltcup …

Der Weltcup-Zeitplan in Oberhof ab dem morgigen Mittwoch – der Ersatz von Ruhpolding quasi:

Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen



Die Loipen sind gespurt

Warum in die Ferne schweifen? Auch in der Region um Wasserburg kommen Langläufer auf ihre Kosten – und das auch für den Fall, dass für die Inn-Stadt die 15-Kilometer-Regel gelten sollte. Denn unweit von Haag wurden zwei Loipen gespurt, südlich und nördlich von Schnaitsee drei.

„Wir sind bereit“, meldet Matthäus Urban, erster Vorsitzender vom Skiclub Haag, „auch, wenn wir uns etwas mehr Schnee wünschen – aber laut Wetterbericht soll es ja in den nächsten Tagen schneien.“

Ausgehend vom Parkplatz von Grandls Hofcafé östlich von Haag wurde eine kleine Runde über Sandgrub mit einer Länge von insgesamt 2,6 Kilometer gespurt. Die große Runde ist etwa 9,2 Kilometer lang und verläuft südlich vom Hofcafé über Lerchenberg, Bonweg, Anfelden, Permanöd, Höhenberg, Lerchenberg und wieder zurück zum Parkplatz.

Außerdem gibt es derzeit einen reinen Rundkurs (vier Kilometer) bei Baumgarten südlich Albaching, der eher zu Trainingszwecken dient.

Wichtig: Alle Loipen sind nur in einer Richtung zu befahren.

Weitere Infos unter www.sc-haag.de/nordisch/loipen/

Mehr Schnee wünscht sich auch Eric Löffelmann vom TSV Schnaitsee: „Wir haben so gut wie alles gespurt, wenn auch ab und zu noch etwas aus der Spur schaut.“

Mit einem Quad wurden die Loipen präpariert, auf denen auch Skating möglich ist. „Bereits am Wochenende war schon mächtig was los“, berichtet Löffelmann, der darauf hinweist, die Parkplätze am unteren Sportplatz an der Kirchensurerstraße 31 zu nutzen.

Von dort aus starten drei Routen mit fünf, acht und 22 Kilometern Länge, die ebenfalls nur in einer Richtung zu befahren sind. Natürlich müssen sich auch hier die Langläufer an die Abstandsregeln halten.

Einen detaillierten Plan der Loipen sowie Updates sind unter www.tsv-schnaitsee.de/langlaufstrecken-update/ einzusehen.

Foto: Skiclub Haag




TSV-Ladies gewinnen erneut

Sie lieferte erneut ein starkes Match: Kelly Moten im Dress des TSV Wasserburg. Die Basketball-Damen konnten in der Bundesliga auch im Rückspiel gegen die GiroLive Panthers aus Osnabrück überzeugen und siegten – nach einer ersten Halbzeit der Teams auf Augenhöhe – am Ende dennoch deutlich mit 98:77. Das meldet der TSV am gestrigen Montagabend. Weiter geht es nun am kommenden Donnerstag mit dem Nachhol-Pokalspiel gegen den Zweitligisten Bad Homburg. Zum Spiel vom Sonntag …

Das erste Viertel gehörte den Gastgeberinnen. Wasserburg brauchte etwas, um – ohne Svenja Brunckhorst, die wie berichtet von nun an das Abenteuer 3X3 in Angriff nimmt – ins Spiel zu finden.

Zu oft ließen sie Osnabrück zu einfachen Punkten kommen und auf der anderen Seite schien kaum ein Ball den Weg in den Korb zu finden. So stand es überraschend 31:21 für Osnabrück.

Doch vom zweiten Viertel an drückten nun die Damen vom Inn dem Spiel ihren Stempel auf. Punkt für Punkt kämpften sie sich wieder an die Osnabrückerinnen ran und konnten sogar mit einer knappen 44:43-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Jetzt bloß nicht nachlassen und weiter so spielen, war die Ansage. Und das taten die Innstädterinnen auch. Eine gute Defense und somit ein Ballgewinn folgte dem nächsten und die Wasserburg drehte auf. 29 Punkte erzielte man in diesem Viertel. Zu Beginn des letzten Viertels stand es schon 73:61 für den TSV …

Und auch im letzten Viertel ließen sie sich den Sieg nun nicht mehr nehmen. Verteidigten weiter souverän und bauten den Vorsprung so noch weiter aus. Am Ende gab es einen deutlichen 98:77-Sieg für Wasserburg.

Ein besonders gutes Spiel machten Kelly Moten, Maggie Mulligan und Leonie Fiebich, die alle Drei zweistellig punkteten …

Ich bin sehr stolz auf mein Team heute. Trotz anfänglicher Schwächephase haben wir im zweiten Viertel den Schalter umgelegt und uns zurückgekämpft und am Ende deutlich gewonnen. Man hat sicher gemerkt, dass es am Anfang komisch ohne Svenni war, sie ist halt nicht zu ersetzen. Dennoch haben wir als Team zusammen gefunden, uns davon nicht beirren lassen und am Ende verdient gewonnen,

so TSV-Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

Weiter geht es nun am Donnerstag mit dem Viertelfinalspiel gegen Bad Homburg in Bad Homburg. Für Bad Homburg wird es das erste Spiel nach langer Zeit sein, da die zweite Liga seit Dezember pausiert hatte und erst nun wieder startet. Wasserburg will ins Pokal Top4 einziehen …

Es spielten: Helena Eckerle (5 Punkte, 3 Assists), Leonie Fiebich (18 Punkte, 8 Rebounds), Elisa Hebecker (2 Punkte), Laura Hebecker (10 Punkte, 7 Rebounds), Kelly Moten (24 Punkte, 7 Rebounds, 9 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (24 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner (6 Punkte) und Anne Zipser (9 Punkte).

msch

Foto: TSV / Franz Schulte




Franzi heute nicht in Staffel-Teams!

Oha, das wird die Franzi-Fans enttäuschen: Obwohl sie bei vielen Rennen zuletzt stets die Beste war im Kader, ist sie bei den Staffeln am heutigen Sonntag gar nicht nominiert, meldet der DSV: Die 26-jährige Franzi Preuß aus Albaching darf heute nur zuschauen. 24 Mixed-Staffel-Teams sind um 11.30 Uhr am Start beim Weltcup in Oberhof. Für Deutschland gehen da Vanessa Hinz und Denise Herrmann sowie Benedikt Doll und Arnd Peiffer ins Rennen. Und bei der Single-Mixed ist überraschend Janina Hettich anstatt der Franzi – mit Erik Lesser als Partner – aufgestellt. Beginn ist um 14.40 Uhr …

Weiter geht’s somit für die Franzi erst nächsten Donnerstag wieder – ein Sprint steht erneut an. In Oberhof ist es da der Ruhpolding-Ersatz – wie berichtet.

Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen



Der Stehendanschlag, koa Spaß heid!

Auch beim Verfolger heute im Biathlon-Weltcup von Oberhof war Franzi Preuß aus Albaching wieder beste Athletin aus Deutschland – allerdings diesmal erst auf Rang 18 platziert. Nach einem Klasse-Auftakt als 14. Gestartete nach dem gestrigen Sprint und einem siebten Platz zur Halbzeit des heutigen Rennens mit null Fehlern im Liegendschießen. Denn vier Fehler passierten der Franzi dann leider im zweimaligen Stehendanschlag insgesamt, das machte die 26-Jährige vom SC Haag nicht zufrieden mit sich im Ziel. Kritisch und ehrlich nahm sie dazu über sich selbst im ZDF-Interview Stellung. Abhaken, Franzi und Kopf hoch, sagen die Fans in der Heimat! Offen ist noch, ob die 26-Jährige morgen in der Mixed-Staffel Deutschlands (zwei Männer, zwei Frauen) eingesetzt wird oder in der Single-Mixed (ein Mann, eine Frau) …

Anna Weidel aus Kiefersfelden war mit insgesamt nur einem Schießfehler erneut richtig gut dabei, verlor aber im Laufpart doch zu viel, um noch mehr aufzuholen. Am Ende stand für sie Rang 36 zu Buche.

Der Zeitplan am morgigen Sonntag:

11.30 Uhr
Mixed Staffel Team
 
14.40 Uhr
Mixed Staffel Single

Foto: NordicFocus




Und wieder Osnabrück

Voller Fokus auf Osnabrück: Die Wasserburger Basketball-Damen wollen am morgigen Sonntag von dort mit einem Sieg zurück  kommen und damit weiterhin Keltern-Verfolger Nummer eins in der Bundesliga bleiben! Nur wenige Tage ist es her, da hatten die TSV-Ladies die GiroLive Panthers aus Osnabrück daheim zu Gast. Nun steht bereits das Rückspiel an. Los geht es am Sonntag um 16 Uhr in Osnabrück.

Im Hinspiel überzeugten die Innstädterinnen und gewannen am Ende deutlich mit 96:64 gegen den derzeit Tabellenvierten mit sechs Siegen aus zehn Spielen.

Wirklich verändert hat sich die Rollenverteilung bei Osnabrück in der kurzen Zeit nicht. Die wichtigsten Spielerinnen sind immernoch Sam Fuehring, Allazia Blockton, Jenny Strozyk und Kata Takács.

Und auch der Rest des Teams findet immer mehr seine Rollen und weiß, wann er wo gebraucht wird. Im Hinspiel in Wasserburg überzeugten vor allem die beiden jungen Deutschen Emma Eichmeyer und Frieda Bühner. Auch auf die Beiden gilt es, ein Auge zu behalten.

„Auch wenn wir in Wasserburg sehr deutlich gewonnen haben, dürfen wir das Spiel am Sonntag definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen – im Gegenteil. In Osnabrück zu spielen und Gast zu sein, ist keine leichte Aufgabe und die Gastgeberinnen werden sich für die deutliche Niederlage revanchieren wollen.

Lange Zeit, um uns auf Osnabrück vorzubereiten, blieb uns nicht. Und das Spiel gegen Hannover steckt dem Team auch noch in den Beinen. Da kommt es uns zu Gute, dass das Hinspiel noch nicht all zu lange her ist und wir somit die ein oder andere Sache noch im Hinterkopf gespeichert haben”, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Leichter wird es nach dem Wochenende auch nicht wirklich:

Denn nächsten Donnerstag, am 14. Januar, steht das Pokal-Viertelfinale als Nachhol-Partie in Bad Homburg an (wir berichteten).

Und bereits am Samstagabend, 16. Januar, geht es zuhause weiter gegen Marburg in der DBBL. Es geht also Schlag auf Schlag.

msch

Wie immer gibt es vom Spiel in Osnabrück einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden.




Ein Fehler, einer zu viel …

Ihr Rückstand beim morgigen Verfolger – am Samstagmittag um 12.45 Uhr – beträgt 1:13,4 min auf die heutige Sprint-Überfliegerin Tiril Eckhoff aus Norwegen: Franzi Preuß aus Albaching kam am Mittag als 14. und beste Deutsche ins Ziel. Ein Fehler leider beim allerletzten Schuss im Stehendanschlag war heute bereits einer zu viel. Denn die neue Strecke in Oberhof verlangte den Sportlerinnen viel ab, die meisten lagen am Ende fix und fertig im Zielraum. Franzi zwar nicht, aber auch ihr merkte man an, in dem tiefen Schnee war es schwer, läuferisch eine Top-Zeit zu bieten. Positiv: Franzi konnte sich heute im Gesamt-Weltcup trotzdem wieder auf den sechsten Platz vorarbeiten – noch vor der letztjährigen Gesamtsiegerin Doro Wierer aus Südtirol …

Anna Weidel aus Kiefersfelden kam als einzige deutsche Athletin schussstark mit Null-Fehlern durch – rangiert aber trotzdem für den morgigen Verfolger leider nur auf Rang 49 mit zweieinhalb Minuten Rückstand …

Der Biathlon-Weltcup in Oberhof:

Oberhof (GER)    
07.01. – 10.01. 08.01. (14:15h) Sprint Männer
09.01. (12:45h) Verfolgung Frauen
09.01. (14:45h) Verfolgung Männer
10.01. (11:30h) Mixed-Staffel
10.01. (14:40h) Single-Mixed-Staffel
Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen

Foto: NordicFocus




Corona-Fälle im Biathlon

Vor dem am heutigen Freitagmittag beginnenden Weltcup in Oberhof (wir berichteten – Franzi Preuß aus Albaching geht mit der hohen Startnummer 72 heute um 12.06 Uhr ins Sprint-Rennen) gibt es im Biathlon-Tross vier weitere Coronafälle. Wie der Weltverband IBU mitteilt, wurden ein Athlet aus Tschechien sowie Betreuer aus Norwegen, Russland und Kasachstan vor dem Start der Wettkämpfe positiv auf das Virus getestet. Die betroffenen Personen wurden bereits von ihren Mannschaften isoliert und für zehn Tage in Quarantäne geschickt.

Im tschechischen Team muss neben dem Athleten noch ein weiterer Sportler für die Rennen in Oberhof passen. Er wurde von den lokalen Behörden als nähere Kontaktperson identifiziert und deshalb sogar für 14 Tage in Quarantäne geschickt.

Insgesamt führte die IBU im Saisonverlauf bislang 5.700 Tests durch, die 22 positive Resultate hervorbrachten.




Servus und mach’s guad, Svenni!

Die Wasserburger Basketball Damen konnten das neue Jahr mit einem Sieg beginnen. Gegen Hannover stand am Ende ein 84:71-Sieg – aber viel wichtiger war am gestrigen Mittwochnachmittag das, was abseits des Spielfeldes geschah. Svenni Brunckhorst (Foto) – Aushängeschild des Wasserburger und auch des deutschen Damen-Basketballs – hatte vorerst ihr letztes Heimspiel für den TSV …

Nach derzeitigem Stand geht es für sie jetzt dann los mit 3X3. Vor dem Spiel wurden Banner aufgehängt mit Worten wie Danke, Svenni und viel Erfolg bei 3X3.

Nach dem Spiel blieb auch Hannover noch im Kreis stehen und hörte zu, was Svennis Mitspielerinnen und Coaches zu sagen hatten.

Auch Finja Schaake, Spielerin von Hannover und Svennis Mitspielerin bei der Nationalmannschaft, widmete Svenni noch ein paar Worte. Und Wasserburgs Management, vertreten durch die Abteilungsleitung Paula Zaschka und Peter Meier, hatte noch ein kleines Geschenk für Svenni.

Nach dem Spiel saßen die Wasserburgerinnen noch – auf Abstand – beisammen und sprachen über Erinnerungen und die lustigsten Momente.

Svenni ist Wasserburgs Aushängeschild, wer von Basketball in Wasserburg spricht, muss sie erwähnen. Sie kam als kleines Mädchen an den Inn und war seither präsent, hat sich weiterentwickelt und ist ein großer Teil von Wasserburgs Erfolgsgeschichte. Sie wird uns hier sehr fehlen, aber sie muss ihren Traum von Olympia leben und da unterstützen wir sie alle –

da waren sich Spielerinnen, Coaches und Management einig.

In diesem Sinne: Svenni, viel Erfolg bei 3X3. Und vielleicht ja gibt’s sogar noch ein Spiel für Wasserburg Ende Januar … 

Zum Spiel gestern:

Man merkte, dass sich Hannover aus dem unteren Tabellenende der Liga viel vorgenommen hatte. Dementsprechend stark begannen sie und überraschten die Innstädterinnen. Diese brauchten lange, um ins Spiel zu finden. Erst am Ende des ersten Viertels konnten die Damen vom Inn erstmals mit 19:18 in Führung gehen.

Auch im zweiten Viertel änderte sich erstmal nichts und es ging weiter hin und her.

Mit einem knappen 40:38 für den Tabellenzweiten vom TSV ging es in die Kabine.

Die Ansage hier war klar: Es fehlt an Spannung, Intensität und Kommunikation, das muss besser werden.

Und endlich wachten die Wasserburgerinnen auf und fanden immer wieder Lücken in Hannovers Defense und verteidigten selbst deutlich besser. Nach 30 Minuten stand es nun 68:52. Noch einmal knapp wurde es beim 80:71 zwei Minuten vor Spielende. Aber hier behielten die Damen vom Inn einen kühlen Kopf und siegten schließlich mit 84:71.

Gegen Hannover spielten: Svenja Brunckhorst (11 Punkte, 3 Assists), Helena Eckerle (3 Punkte), Leonie Fiebich (12 Punkte, 8 Rebounds), Elisa Hebecker (2 Punkte), Laura Hebecker (8 Punkte), Kelly Moten (22 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists), Maggie Mulligan (18 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (7 Punkte).

msch

Foto: TSV Wasserburg




Franzi und Simon in Oberhof

Die Freude ist groß bei den heimischen Fans: Es geht weiter mit Biathlon – der Auftakt 2021 ist an diesem Wochenende! Mit diesen Beiden (Foto) – mehr dazu weiter unten im Text. Nebel, Nieselregen, bissal Restschnee: So kannten die Biathleten Oberhof während des Weltcups. Dieses Jahr ist alles anders. Die Fans fehlen zwar, dafür präsentiert sich die Wintersporthochburg in Thüringen ganz in wunderschönem Weiß. Die äußeren Bedingungen waren seit Jahren nicht so gut, um sich auf die am morgigen Freitag beginnenden Doppel-Weltcup-Wettkämpfe vorbereiten zu können. Der eigentliche Weltcup von Ruhpolding findet heuer wegen der reduzierten Reisen aufgrund der Pandemie auch in Oberhof statt. Spannung wartet – wenn auch wieder ohne Zuschauer. Für Franzi Preuß aus Albaching gibt’s morgen Mittag um 11.30 Uhr zum Auftakt von sechs Wettkämpfen an den kommenden zwei Wochenenden ein Sprint-Rennen …

Die deutschen Frauen werden neben der 26-Jährigen vom SC Haag noch mit Denise Herrmann, Maren Hammerschmidt, Janina Hettich, Vanessa Hinz und auch wieder mit Anna Weidel aus Kiefersfelden um Weltcup-Punkte kämpfen.

Franzi ist aktuell als beste deutsche Athletin von über 100 teilnehmenden Sportlerinnen aus aller Welt Gesamt-Weltcup-Siebte!

Was die Franzi ganz besonders freut: Ihrt Freund Simon Schempp, Ex-Weltmeister, ist in Oberhof erstmals in diesem Winter ins deutsche Biathlon-Team zurückgekehrt.

Der 32-Jährige wurde für die Rennen ab dem morgigen Freitag im Thüringer Wald nominiert und bekommt so doch noch seine Chance, sich für die WM im Februar in Slowenien zu qualifizieren. Die starke Leistung zusammen mit der Franzi zuletzt bei der Schalke-Ersatz-Challenge in Ruhpolding (wir berichteten) war ausschlaggebend.

Ob sie am Sonntag nun in Oberhof als Dream-Team für Deutschland auch zusammen in der Mixed-Staffel oder Single-Mixed antreten werden, ist offen …

Foto: NordicFocus

Der Biathlon-Weltcup in Oberhof:

Oberhof (GER) 08.01. (11:30h) Sprint Frauen
07.01. – 10.01. 08.01. (14:15h) Sprint Männer
09.01. (12:45h) Verfolgung Frauen
09.01. (14:45h) Verfolgung Männer
10.01. (11:30h) Mixed-Staffel
10.01. (14:40h) Single-Mixed-Staffel
Oberhof (GER) 13.01. (14:30h) Sprint Männer
13.01. – 17.01. 14.01. (14:30h) Sprint Frauen
15.01. (14:30h) Staffel Männer
16.01. (14:45h) Staffel Frauen
17.01. (12:30h) Massenstart Männer
17.01. (15:00h) Massenstart Frauen



Der Sport fehlt den Kindern so sehr

Der große Zuspruch der Vereine für die BFV-Entscheidung im Frühjahr 2020, die Saison 2019/20 nicht abzubrechen, sondern bis Sommer 2021 sportlich zu Ende bringen zu wollen, ist noch einmal gestiegen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Sportberatungs- und Sportmarktforschungsunternehmen SLC Management im Auftrag des Bayerischen Fußball-Verbandes durchgeführt hat. Wenn auch die Sorgen groß sind, dass der Sport und das Vereinsleben gerade den Kindern und Jugendlichen so sehr fehlt …

Hauptargument war es im Frühjahr, möglichst alle Entscheidungen über Auf- und Abstieg sportlich zu treffen und gleichzeitig bei einer möglichen erneuten und mittlerweile auch eingetretenen pandemiebedingten Aussetzung des Spielbetriebs nicht gleich zwei Spielzeiten zu gefährden und abbrechen zu müssen.

Der BFV war der einzige der 21 Landesverbände unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der sich für diesen Kurs entschieden hatte. Er nahm dafür auch die große Herausforderung in Kauf, gemeinsam Vereinsvertretern nicht nur alle Statuten an die Ausnahmesituation anzupassen, sondern auch alle komplexen Regelwerke zum Beispiel zu Vereinswechseln anzupassen, die Flexibilisierung des Spielbetriebs auszuarbeiten und einen bayernweit ausgespielten und ebenfalls flexibel durchführbaren Ligapokal-Wettbewerbs als attraktive Alternative für den Wegfall der regulären Spielzeit 2020/21 zu entwickeln.

Außerdem erhob der BFV konsequenterweise von seinen rund 4600 Mitgliedsvereinen auch keine Meldegebühren im Jahr 2020, was die Klubs alleine um rund eine Million Euro entlastete.

Aktuell ist wegen des zweiten bundesweiten Lockdowns kein Spielbetrieb möglich und noch ist nicht absehbar, wann der Wettkampfbetrieb 2021 wieder aufgenommen werden kann. Um die noch ausstehenden und vorrangigen Meisterschaftsspiele der Saison 2019/20 durchzuführen, wurde der Ligapokal-Wettbewerb bereits auf Basis der verschiedenen implementierten Szenarien und entsprechend der regionalen und lokalen Rahmenbedingungen angepasst.

93,3 Prozent der Teilnehmer stehen, so die jüngsten Umfrageergebnisse, auch hinter der bereits Anfang November 2020 getroffenen Entscheidung des BFV, vorzeitig in die Winterpause gegangen zu sein.

Existenzsorgen der Vereine geringer, aber vielfältige und große Herausforderungen

In der umfassenden Befragung nahmen die Vereinsfunktionäre auch zum Krisenmanagement des BFV und ihren größten Sorgen in der Pandemie Stellung. Massiven Zuspruch bekommt der Bayerische Fußball-Verband für seinen Einsatz gegenüber der Politik für eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs insbesondere für Kinder und Jugendliche, des regulären Spielbetriebs und sein Engagement, diese Anliegen im Sinne des gesamten Sports sportartenübergreifend vorzutragen. 91,6 Prozent finden die Entscheidung, sich für den gesamten Sport in Bayern einzusetzen, richtig. 87,5 Prozent möchten, dass zumindest der Nachwuchs wieder schnellstmöglich in den Trainingsbetrieb einsteigen darf.

Präsent bleiben nach wie vor die Existenzsorgen der Vereinsfunktionäre. Die Quote stieg seit dem Frühjahr sogar von 13,5 auf jetzt 17,2 Prozent. Allerdings werden diese empfundenen Existenzsorgen nicht mehr ganz so dramatisch eingestuft wie das noch im Frühjahr der Fall gewesen ist: Seinerzeit gaben 21,7 Prozent an, dass ihre Existenzsorgen stark bzw. sehr stark sind. Im Dezember sind es „nur“ noch 10 Prozent, die die Existenz ihres Vereins als so stark gefährdet einschätzen. Größte „Sorgentreiber“ sind der Wegfall von Vereins-Veranstaltungen und -Festivitäten sowie deren Einnahmen sowie der Verlust von Kindern und Jugendlichen für den Vereinsfußball.

„Auf der eine Seite ist es natürlich sehr gut zu wissen, dass die getroffenen Entscheidungen von einer überragenden Mehrheit der Vereine mitgetragen und für richtig gehalten werden. Dass die Zustimmungswerte nochmals gestiegen sind, spricht in der weiterhin stark angespannten Situation für sich. Das lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken, denn allen Unkenrufen zum Trotz funktionieren Verband und Vereine ganz offensichtlich als ein wirklich starkes Team!

Allerdings zeigt die Umfrage auch: Der Weg, den wir gemeinsam gehen müssen, ist noch ein weiter und die Herausforderungen sind ebenso vielfältig wie groß. Aber über allem steht eben die Botschaft dieser Umfrageergebnisse:

Verband und Vereine stehen Seite an Seite, gehen gemeinsam durch diese Krise. Und deshalb werden wir diese Extremsituation auch bewältigen!“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch.

Die Ergebnisse der SLC-Umfrage: https://www.bfv.de/umfragen

Die wichtigsten Zahlen:

Die BFV-Entscheidung, die Saison nicht abzubrechen, ist richtig:
Frühjahr: 68,13 Prozent, Dezember: 76,8 Prozent

Die BFV-Entscheidung, vorzeitig in die Winterpause zu gehen, ist richtig: 93,3 Prozent

Der BFV soll sich sportartenübergreifend bei politischen Entscheidungsträgern einsetzen: 91,6 Prozent.

Größte Vereinssorgen (sportlicher Bereich):

(Wiederaufnahme) Trainingsbetrieb:

Frühjahr: 72,3 Prozent, Dezember: 83,8 Prozent

Zeitpunkt Fortführung des Spielbetriebs:

Frühjahr: 84,3 Prozent, Dezember: 80 Prozent
keine Sorgen: Frühjahr: 5,5 Prozent, Dezember: 7,8 Prozent

Größte Vereinssorgen (wirtschaftlicher Bereich):

Wegfall Veranstaltungen und Einnahmen: Frühjahr: 82,1 Prozent, Dezember: 87,4 Prozent
Fehlende Einnahmen Tickets: Frühjahr: 36,1 Prozent, Dezember: 70,1 Prozent

keine Sorgen: Frühjahr: 7,1 Prozent, Dezember: 3,9 Prozent

Größte Vereinssorgen (organisatorischer Bereich):

Verlust von Kindern und Jugendlichen: Dezember: 79,4 Prozent

Abhaltung von Mitgliederversammlungen: Frühjahr: 54,1 Prozent, Dezember: 65,4 Prozent

keine Sorgen: Frühjahr: 9,3 Prozent, Dezember: 2,8 Prozent




Neue Wege geht der ASV Rott

Die Sportszene im Altlandkreis wünscht sich nichts sehnlicher, als eine baldige Aufnahme des regulären Trainings- und Spielbetriebs für alle Sportarten! Ebenso ergeht es dem ASV Rott mit seinen Abteilungen! Die Vorstandschaft schreibt: „Leider hat Corona auch unserer Jahreshauptversammlung ja einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher haben wir uns gedacht, alle Interessierten nun am kommenden Freitag, 8. Januar 2021, ab 19.30 Uhr per Livestream über das vergangene Sportjahr zu berichten …

Wir hoffen, euch über diesen Weg ein wenig Einblick über das so scheinbar stille Sportjahr 2020 geben zu können …”

Unser Foto zeigt ASV Vorstand Hans Lanzinger jun.

 

Den Livestream kann man am Freitag über folgenden Link empfangen:

 

Fotos: ASV Rott

 

 

 

 




Warnung vor dünnem Eis!

Die Polizei weist dringend darauf hin, dass bei den aktuellen Temperaturen keineswegs von einer sicheren Dicke der Eisschicht auf Gewässern ausgegangen werden könne! Das Betreten erfolge bei frei zugänglichen Gewässern auf eigene Gefahr und berge ein nicht abzuschätzendes Risiko. Gestern musste eine Streifenbesatzung der Polizei zum Beispiel mehrere Schlittschuhläufer auf der leicht zugefrorenen Berger Lacke bei Steinhöring im Nachbar-Landkreis Ebersberg per Lautsprecher-Durchsage vom Eis holen …

Da die Temperaturen zu diesem Zeitpunkt erst seit wenigen Tagen dauerhaft unter dem Gefrierpunkt lagen und im Randbereich zwei Löcher in der Eisdecke zu erkennen waren, wurden die anwesenden Personen von den Beamten zum Verlassen der Eisfläche aufgefordert.

 

 




Es geht nun Schlag auf Schlag

Nach der Verschiebung des Pokalspiels gegen Bad Homburg auf die nächste Woche (wir berichteten), geht es für die Basketball-Damen in Wasserburg am morgigen Feiertags-Mittwoch um 15 Uhr nun zu Hause weiter in der Bundesliga – gegen Hannover! Ein anstrengender Januar steht bevor. Es geht nämlich ab sofort erneut Schlag auf Schlag.

Über den gesamten Januar steht dem Parsons-Team alle drei bis vier Tage ein Spiel bevor. Ein Heimspiel gefolgt von einem Auswärtsspiel und umgekehrt …

Bei Hannover läuft es diese Saison noch nicht so wirklich rund. Erst zwei von neun Spiele konnten in der regulären Saison gewonnen werden und damit stehen die TKH-Damen auf Tabellenplatz neun. Wasserburg hingegen rangiert derzeit punktgleich mit Herne auf Platz zwei der höchsten deutschen Liga.

Erfolgreichste Punktesammlerin ist mit im Schnitt 16,1 Punkten Aliaksandra Tarasava, gefolgt von Teja Gorsic mit 12,6 Punkten und Hannah Brown mit 10,0 Punkten. Gleichzeitig sind Gorsic mit 7,0 und Brown mit 6,2 Rebounds pro Partie auch hier an der Spitze. Unterstützt werden die beiden hier noch von Tessa Stammberger mit im Schnitt 6,7 Abprallern.

Auch wenn Hannover derzeit auf Platz neun steht, sind sie nicht zu unterschätzen – im Gegenteil. Sie brauchen nun jeden Sieg, haben gegen uns nichts zu verlieren und können somit befreit aufspielen.

Wir hatten nun wegen der Pokalspiel-Verlegung etwas länger Zeit, um uns auf Hannover vorzubereiten und an die über weite Strecken sehr guten Leistungen gegen Osnabrück anknüpfen zu können”, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Die Innstädterinnen sind also bereit für Hannover am morgigen Mittwoch und wollen mit einem Sieg in das neue Basketball-Jahr 2021 starten. Um 15 Uhr ist der Sprungball in der BADRIA-Halle – auch im neuen Jahr leider weiter ohne Zuschauer.

Wie immer gibt es zum Spiel einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de heruntergeladen werden

msch




Der Basketball ruhte gestern

Das Viertelfinal-Pokalspiel der Wasserburger Basketball-Damen fand am gestrigen Sonntag NICHT statt: Die Falken Bad Homburg haben es auf nächste Woche Donnerstag, 14. Januar, verlegt – um 18.30 Uhr im Primodeus Park. Ein großes Dankeschön ging an den TSV Wasserburg, der der Verlegung trotz eines engen Terminkalenders der TSV-Ladies zugestimmt hatte …

„Wir wollen das Spiel unbedingt spielen, der 3. Januar war für uns aber nicht machbar. Wir sind froh, dass die Verlegung geklappt hat,“ so Homburgs Coach Brown. Wasserburg sei für sie ein brutales Los.

Die zweite Bundesliga mit den Homburger Falken pausiert aktuell bis zum Montag wegen der Pandemie.

 

 

 




Sieg im letzten Spiel des Jahres

Die Wasserburger Basketball-Damen konnten im letzten Spiel des Jahres einen Sieg einfahren – wir berichteten bereits kurz. Gegen Osnabrück stand am Ende ein deutlicher 96:64-Sieg auf der Anzeigetafel. Zum Anfang gibt es noch eine weitere Information des TSV: Dem ein oder anderen mag es vielleicht schon aufgefallen sein, nun ist es auch offiziell: Alex Wittinger (23-kähriger Neuzugang aus Minnesota seit Oktober) ist auf eigenen Wunsch abgereist und befindet sich zuhause bei ihren Eltern. Das Team und das Management des TSV Wasserburg wünschten ihr alles Gute für die Zukunft. Für sie wurde Morgen Pullins (27) neuverpflichtet. Morgen kommt vom TK Hannover an den Inn …

Anders als gegen Keltern waren die Damen vom Inn diesesmal von Anfang an da und wach. Vier Minuten lang war es beim 7:8 für Osnabrück ein Spiel auf Augenhöhe und die beiden Teams punkteten im Wechsel. Doch dann legten die Gastgeberinnen los und hatten in den nächsten zwei Minuten einen 10:0-Lauf zum 17:8. Zum Ende des ersten Viertels konnte dieser Vorsprung nochmal auf 30:15 ausgebaut werden.

Und auch im zweiten Viertel behielten die Damen vom Inn weiterhin die Oberhand und waren vor allem Jenseits der Dreier-Linie erfolgreich. Am Ende des zweiten Viertels stand es schließlich 50:31 für Wasserburg.

Die Ansage in der Kabine war dennoch deutlich, denn Osnabrück würde so leicht nicht aufgeben und somit muss die Intensität weiter hochgehalten werden. Nach einer kurzen anfänglichen Schwächephase im dritten Viertel fingen sich die Gastgeberinnen schnell wieder und machten da weiter wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten. Zu Beginn des Schlussviertels stand es 72:50 für Wasserburg.

Auch im letzten Viertel hielten die Damen vom Inn die Intensität weiter hoch und legten noch einmal 24 Punkte zum von 96:64 Endstand drauf. In der zweiten Halbzeit war vor allem Anne Zipser immer wieder erfolgreich unter den Körben. Insgesamt punkteten fünf Spielerinnen zweistellig, allen voran Kelly Moten mit 25 Punkten.

„Wir waren diesesmal von Anfang an da und haben Osnabrück über weite Strecken des Spiels deutlich gemacht, dass es hier nichts zu holen gibt. In knapp zwei Wochen treffen wir schon wieder auf sie im Rückspiel, was jetzt nicht heißt, dass wir sie dort unterschätzen dürfen – im Gegenteil. Sie werden Revanche nehmen wollen und somit dürfen wir das Spiel da nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

SCHO

Foto Gabi Hörndl

Es spielten: Svenja Brunckhorst (16 Punkte), Helena Eckerle (7 Punkte), Leonie Fiebich (10 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists), Elisa Hebecker (2 Punkte), Laura Hebecker (8 Punkte), Kelly Moten (25 Punkte), Maggie Mulligan (14 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner, Manuela Scholzgart und Anne Zipser (14 Punkte).




Ein starker Auftritt am Abend

Was für ein schöner Abschluss dieses so ungewöhnlichen Sport-Jahres für die Basketball-Ladies aus Wasserburg: In der Bundesliga gelang ihnen gegen ihre Verfolgerinnen – die GiroLive Panthers aus Osnabrück –  in der BADRIA-Halle am gestrigen Abend ein starker Auftritt! Nach der zuletzt knappen Niederlage gegen Keltern (wir berichteten) kamen sie mit 96:64 allerbest zurück in die Erfolgsspur. Bedeutet wieder Rang zwei aktuell in der höchsten Liga Deutschlands – punktgleich mit Herne, das aber zwei Spiele mehr absolviert hat …

Der Spielbericht folgt.

Foto: TSV Wasserburg




Auf Augenhöhe

Es wird ein heißes Match am heutigen Abend in der Basketball-Bundesliga der Damen in Wasserburg: Die TSV-Ladies empfangen um 19.30 Uhr die GiroLive Panthers aus Osnabrück in der BADRIA-Halle und wollen nach der knappen Niederlage gegen Keltern (wir berichteten) wieder zurück in die Erfolgsspur.

Die Gäste konnten am vergangenen Wochende einen knappen Sieg gegen Freiburg einfahren und stehen damit derzeit auf dem vierten Tabellenplatz mit sechs Siegen aus neun Spielen. Damit sind sie punktgleich mit den Innstädterinnen, die derzeit auf dem dritten Tabellenplatz mit ebenfalls sechs Siegen aus sieben Spielen rangieren.

Es kommt also zu einem Duell auf Augenhöhe und somit vermutlich zu einem richtigen Showdown zum Ende des Jahres.

Erfolgreichste Werferin der Osnabrücker Basketball Damen ist Allazia Blockton mit 16,7 Punkten pro Partie, dicht gefolgt von Sam Fuehring mit durchschnittlich 16,1 Zählern. Letztere ist mit 10.3 Rebounds pro Spiel zudem mit Abstand beste Rebounderin der Panthers, gefolgt von Frieda Bühner mit 5,4 gesicherten Abprallern.

„Osnabrück ist sicherlich kein leichter Gegner und steht nicht umsonst knapp hinter uns. Wir müssen die kurze Zeit bis Mittwochabend nutzen und uns so gut wie möglich auf sie vorbereiten. 

Klar steckt uns das Spiel gegen Keltern noch in den Knochen, aber wir müssen die Niederlage abhacken und weitermachen. Wenn wir am Mittwoch 40 Minuten lang so spielen, wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Keltern gespielt haben, dann stehen die Chancen sehr gut, dass wir zum Abschluss des Jahres als Sieger vom Platz gehen können. Leicht wird dies aber sicherlich nicht werden!“

Das sagt Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons im Hinblick auf das Spiel.

Und eine wirkliche Pause gibt es auch nicht für die Innstädterinnen.

Denn nach dem Heimmatch gegen Osnabrück heute geht es bereits am kommenden Sonntag, 3. Januar, weiter mit dem Viertelfinale im DBBL-Pokal auswärts in Bad Homburg …

Wie immer gibt es zum heutigen Spiel, das weiterhin ohne Zuschauer stattfindet, einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball.

Der WaBaKu zum Spiel kann auf www.basketball-wasserburg.de als PDF heruntergeladen werden.

msch




„Der Wind nicht auf meiner Seite”

Die Enttäuschung stand ihm gestern ins Gesicht geschrieben: Der junge Skispringer Constantin Schmid aus Oberaudorf im Landkreis hat beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee leider die Top 30 verpasst. Für den 21-Jährigen war hierfür auch der Wind mitverantwortlich: „Das war also der Start der Vierschanzentournee. Leider war der Wind heute nicht auf meiner Seite. Nächste Chance beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Zum Glück halten Karl Geiger und auch Markus Eisenbichler die deutsche Fahne hoch …”

Am 10. Dezember 2017 gelang Schmid in Titisee-Neustadt als frischgebackener 18-Jähriger erstmals der Sprung in die Punkteränge im Weltcup. Als Achter sicherte er sich zudem seine erste Top-Ten-Platzierung.

Die Vierschanzentournee 2017/18 begann er vor drei Jahren als 18-jähriger Youngster mit einem 28. Platz in Oberstdorf, nachdem er im ersten Durchgang überraschend den früheren Tourneesieger Peter Prevc ausgeschaltet hatte. Auch in den folgenden drei Springen der Tournee kam er jeweils in die Punkteränge und wurde so 18. der Gesamtwertung.

Bei den anschließenden Junioren-Weltmeisterschaften 2018 im schweizerischen Kandersteg wurde er im Mannschaftswettbewerb mit Philipp Raimund, Justin Lisso und Cedrik Weigel Junioren-Weltmeister. Im Einzelwettbewerb und Mixed-Teamwettkampf (mit Luisa Görlich, Justin Lisso und Gianina Ernst) wurde er jeweils Vize-Weltmeister.

Auch 2019 nahm er an den Junioren-Weltmeisterschaften teil, die diesmal im finnischen Lahti durchgeführt wurden. Dabei konnte er den Mannschaftstitel (nunmehr mit Luca Roth, Kilian Märkl und erneut Philipp Raimund) verteidigen.

Im Mixed-Teamwettkampf erreichte er mit Agnes Reisch, Luca Roth und Selina Freitag die Bronzemedaille, während er im Einzelwettbewerb eine Medaille um nur 0,6 Punkte hinter dem Kasachen Sergei Tkatschenko verpasste.

Heuer am 22. Februar 2020 erreichte Constantin mit Platz drei auf der Normalschanze in Râșnov seinen ersten Podestplatz und sein bis dahin bestes Weltcupergebnis im Einzel. Am 6. März 2020 gewann Schmid mit dem Prolog am Holmenkollen in Oslo das Auftaktspringen der Raw Air 2020 und damit auch den ersten Qualifikationssieg seiner Karriere …

Foto: NordicFocus




„Mia taugt’s gerade so richtig”

Nicht nur ganz Sport-Kiefersfelden im Landkreis jubelte gestern: „Ihr” Romed Baumann landete beim Super-G im italienischen Bormio auf Rang sieben! Nach bester, erster Zwischenzeit war der 34-Jährige in die Top Ten gefahren und bester Deutscher. In einem Super-G war ihm das zuletzt im Februar 2016 gelungen – also vor fast fünf Jahren! Da noch als Österreicher. Der Liebe wegen wurde er 2019 ein Kiefersfeldener. „Mia taugt’s gerade so richtig”, freute sich Romed im ZDF-Interview über seinen erneut starken Auftritt gestern …

Mit seinem Super-G-Ergebnis unterstrich Baumann seine starke Form, die ihn schon zuletzt bei den Abfahrten in Val d’Isère und Gröden unter die ersten Zehn geführt hatte.

Romed Baumann – Mitte Januar wird er 35 Jahre alt – ist ein gebürtiger Tiroler. Er startet in allen Disziplinen.

Er erzielte seine besten Weltcup-Ergebnisse zunächst in der Kombination und im Riesenslalom und ist seit der Saison 2010/11 besonders in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G erfolgreich. Zuletzt gab’s einen achten Platz in der Abfahrt und die WM-Quali obendrauf.

Bei Weltmeisterschaften gewann er 2011 in Garmisch-Partenkirchen die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb sowie 2013 in Schladming die Bronzemedaille in der Super-Kombination. Als Österreicher …

Erst seit der vergangenen Saison 2019/20 startet Romed Baumann für Deutschland – genauer gesagt für seinen Club Kiefersfelden – der Liebe wegen! Nach seiner Heirat im April 2019 hatte er die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen …

Foto: privat




Sieg Nummer elf

Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel in der Eishockey-Oberliga Süd gegen den EV Füssen am gestrigen Montagabend mit 5:2 für sich entschieden. Gegen den taktisch und läuferisch sehr stark auftretenden Gegner aus dem Allgäu mussten die Grün-Weißen zunächst einem sehr frühen Gegentreffer hinterherlaufen, konnten die Partie aber noch vor der ersten Pause drehen. Und morgen geht’s schon weiter im Liga-Betrieb. Der Spielbericht zu gestern …

Einem schwachen zweiten folgte ein souveränes letztes Drittel, so dass die Starbulls ihr Punktekonto um drei weitere auf nunmehr 36 Zähler emporschrauben konnten. Weiter geht es für die Rosenheimer Eishockeyspieler nun mit einem kurzfristig zu Stande gekommenen „Spieldoppelpack“ gegen den EC Peiting. Am Silvestervorabend treffen die Grün-Weißen zunächst auswärts und vier Tage später dann im heimischen ROFA-Stadion auf die Rot-Blauen aus dem Pfaffenwinkel.

Bei den Starbulls fehlten gegen den EV Füssen wie zuletzt schon Kevin Slezak, Enrico Henriquez-Morales, Dennis Schütt und Philipp Lode und zusätzlich auch Benedikt Dietrich. Letzterer muss wegen einer Unterkörperverletzung vier bis sechs Wochen aussetzen. Wieder mit dabei war dagegen Kilian Steinmann, und für die Defensive stand Ingolstadts Förderlizenzspieler Garret Pruden zur Verfügung, der an der Seite von Tobias Draxinger verteidigte.

Das Rosenheimer Tor hütetet Jonas Stettmer – und der wurde bereits nach 57 Sekunden eiskalt erwischt. Füssens Marc Besl schnappte sich in der neutralen Zone die Scheibe, drang ins Rosenheimer Drittel ein, zog ohne lange zu fackeln aus dem linken Bullykreis ab und die Scheibe zischte ins rechte obere Toreck – 0:1 (1.). Die Starbulls waren um den schnellen Ausgleich bemüht. Timo Bakos blieb bei einem Bauentrick am gut reagierenden Gästetorwart Maximilian Meier hängen (2.), Dominik Daxlberger schoss aus bester Position dem Keeper auf die Brust (5.) und Simon Heidenreich ließ binnen weniger Sekunden gleich zwei Einschussmöglichkeiten erster Güte liegen (7.).

Danach mussten sich die Starbulls das erste, aber auch einzige Mal an diesem Abend in Unterzahl gegen das mit Abstand beste Powerplayteam der Liga beweisen. Gefahr für das Rosenheimer Tor bestand dabei kaum, aber die Starbulls brauchten danach sehr lange, um ihrerseits wieder Druck zu entfachen.

Das erste Rosenheimer Powerplay der Partie führte schließlich zum Ausgleichstreffer. Über Curtis Leinweber und Kyle Gibbons kam die Scheibe in den Slot und Simon Heidenreich schaufelte sie per Direktabnahme aus wenigen Metern hoch ins linke Eck (17.). Und nachdem der insgesamt stark spielende Gästekeeper einen Schuss von Florian Krumpe nicht festhalten konnte staubte Maximilian Vollmayer per Rückhand zum 2:1 ab (19.); Dominik Daxlberger hatte vehement nachgesetzt und sich damit den Scorerpunkt redlich verdient.

Ins zweite Drittel starteten die Gäste erneut druckvoll. Starbulls-Keeper Stettmer reagierte klasse bei einem gefährlich abgefälschten Schuss von Nicolas Jentsch (23.) und gegen den aus kürzester Distanz abschließenden David Diebolder (24.). Als Marc Sill den Pfosten traf (27.) hatten die Starbulls zunächst Glück – um zwei Minuten später aber gütige Mithilfe beim verdienten Füssener Ausgleichstreffer zu leisten: Nikita Naumann konnte sich in Ruhe am Rosenheimer Torraum positionieren, wurde von Lubos Velebny „mit Ansage“ bedient und durfte völlig unbehelligt einschieben – 2:2 (29.).

„Ich weiß nicht, ob Füssen im zweiten Drittel so gut oder wir so schlecht waren“, sagte Starbulls-Coach John Sicinski nach der Partie. Auch die Überzahl-Performance gefiel dem Rosenheimer Headcoach („wir haben viel zu wenig geschossen“) im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt nicht. Zwar hatten Heidenreich (31.), Alexander Höller und Michael Baindl (32.) große Chancen, doch der Ertrag blieb aus.

Vor allem, als die Grün-Weißen über eine Minute lang zwei Spieler mehr auf dem Eis hatten, waren Art und Zeitpunkt der Abschlüsse nicht sinnvoll gewählt. Der erneute Rosenheimer Führungstreffer fiel eher zufällig und glücklich, als die Gäste wieder komplett waren. Dominik Kolb zog von der blauen Linie ab und Gästestürmer Naumann, fünf Minuten zuvor noch Torschütze zum 2:2, fälschte die Scheibe unhaltbar für seinen eigenen Torwart zum 3:2 ab (34.).

Bei einem weiteren Überzahlspiel in der Drittelschlussphase brachten die Gastgeber überhaupt keinen einzigen gefährlichen Abschluss zu Stande, während Füssen gleich dreimal die Chance zum 3:3 per Shorthander hatte.

Stolz war John Sicinski schließlich aber auf den Auftritt seiner Mannschaft im letzten Drittel: „Da haben wir clever und souverän gespielt und nur eine einzige gefährliche Konterchance zugelassen“.

Diese ließ Besl in der 47. Spielminute ungenutzt – und eine halbe Minute später erhöhten die Starbulls bei einem schnellen Gegenangriff auf 4:2. Michael Baindl legte ab und Tobias Draxinger traf per Flachschuss aus der Halbdistanz durch die „Hosenträger“ von Gästekeeper Meier (48.). Zwei weitere Rosenheimer Überzahlspiele blieben ohne Ertrag. 20 Sekunden vor der Schlusssirene traf Daxlberger ins zu diesem Zeitpunkt schon seit über zwei Minuten verwaiste Füssener Tor noch zum 5:2-Endstand.

Das nächste Spiel bestreiten die Starbulls am Mittwoch – jedoch nicht wie ursprünglich geplant in Regensburg, da die gastgebenden Eisbären eine Absetzung und spätere Neuterminierung der Partie erwirkten. Kurzfristig wurde für den Silvestervorabend deshalb eine Rosenheimer Auswärtspartie beim EC Peiting festgezurrt, die im ursprünglichen Saisonspielplan am 27. November angesetzt war. Für dieses Spiel steht Trainer John Sicinski („in Peiting müssen wir eine bessere Leistung abliefern, um Punkte mitzunehmen“) voraussichtlich der identische Kader zur Verfügung, wie gegen den EV Füssen – auch Förderlizenzspieler Pruden.

Im ersten Spiel nach dem Jahreswechsel treffen die Grün-Weißen dann am Sonntag, 3. Januar, auf heimischem Eis erneut auf den EC Peiting.

Beide Partien – am Mittwoch in Peiting um 19.30 Uhr und am Sonntag im ROFA-Stadion um 17 Uhr – werden live und kommentiert via Internet übertragen (www.sprade.tv).

Foto: Ludwig Schirmer

Tabelle: Starbulls




Platz zwei und a Busserl für Simon!

Subba, Simon, subba! Das sagte die 26-jährige Top-Biathletin aus Albaching im Zielraum stolz. Franzi Preuß und Simon Schempp freuten sich am gestrigen Abend sehr, dass ihnen so ein schöner Erfolg bei der World Team Challenge in Ruhpolding gelungen war. Als Team Deutschland II musste sich das Biathlon-Paar lediglich den Russen Jewgenija Pawlowa und Matwej Elisejew geschlagen geben.
Am Ende fehlten 7,1 Sekunden zum ersten gemeinsamen Sieg bei dem Einladungsrennen. Aber auch Rang zwei machte die Beiden sichtlich glücklich. War es doch für Ex-Weltmeister Simon viel mehr – nämlich ein gelungenes Comeback unter den Weltcup-Teilnehmern und eine Empfehlung seinerseits für Selbigen.

Rang drei holten Denise Herrmann und Benedikt Doll als Team Deutschland I, weil der Benni im Schlussspurt den Italiener Lukas Hofer – nach Fotofinish – noch um 0,1 Sekunden hinter sich ließ.

„Es war ein Wettkampf, der unheimlich Spaß gemacht hat. Dass es gerade beim letzten Schießen, bei dem es auf die Nerven ankommt, so gut funktioniert hat, hat mich extrem glücklich gemacht”, sagte der 32-Jährige gestern Abend nach dem abschließenden Verfolgungsrennen im ZDF-Interview. Auch im ersten Teil, dem Massenstart, hatte Schempp 18 seiner 20 Schuss abgeräumt und damit Rang zwei sicher ins Ziel gebracht – obwohl er recht aufgeregt in den Wettkampf gegangen sei. „Es freut mich sehr, dass Simon es so gut zusammengebracht hat”, freute sich die Franzi mit ihm …

Erstmals seit 2001 fand das Event, das sonst in der Schalker Fußball-Arena teils mehr als 40.000 Zuschauer anlockt, in Ruhpolding statt. So kam Ruhpolding doch noch zu Biathlon-Wettkämpfen, wegen Corona findet nämlich im Januar in der Chiemgau-Arena kein Weltcup statt. Stattdessen wird eine Doppel-Veranstaltung in Oberhof ausgetragen.

„Ruhpolding hat dieses Jahr leider keinen Weltcup, deswegen ist es umso cooler, dass es doch noch einen Wettkampf hier gibt”, so die Franzi.

Im Weltcup geht’s ab der kommenden Woche wieder weiter: Ab dem Donnerstag, 7. Januar, in Oberhof … vielleicht ja nun mit einem Weltcup-Comeback für Simon Schempp!

Foto: privat

 




Rennmütze und Autogramm zu gewinnen

Zur „World Team Challenge“ in Ruhpolding, die heute wegen Corona nicht wie gewohnt im Fußballstadion auf Schalke möglich ist, sondern in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding stattfindet, treten für Deutschland Franzi Preuß und Simon Schempp an (wir berichteten bereits). Dazu verlost Huber & Sohn – Sponsor von Franzi Preuß – eine Franzi-Rennmütze und eine original Autogrammkarte. Und so nimmt man an der Verlosung teil …

Bis heute, Montag, 24 Uhr, eine Mail senden an:

verlosung@wasserburger-stimme.de

Stichwort:

Franzi

Vollständigen Namen und Wohnort nicht vergessen!

Der Gewinner wird per Mail informiert. Viel Glück!

 

Wir speichern keine personenbezogenen Daten oder geben solche weiter. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.
Siehe auch Datenschutzerklärung*




Es hat nicht sollen sein!

 

Es hat nicht sollen sein – die Wasserburger Basketball-Damen vom TSV Wasserburg haben am gestrigen Sonntag das Top-Spiel beim Tabellenführer Keltern knapp mit 74:79 verloren. Dabei waren sie zur Halbzeit sogar 34:53 zurückgelegen. Es ist die erste Niederlage in der Bundesliga der neuen Saison für die TSV-Damen …

Es war ein Wechselbad der Gefühle hüben wie drüben und Keltern setzte sich schließlich aufgrund der starken ersten Halbzeit gegen das bisher ungeschlagene Team aus Bayern durch.

Unser Spielbericht folgt …

Foto: Gabi Hörndl

 

 

 




Heute das Dream-Team in der Spur!

Wir haben es ja gehofft: Die Franzi und der Simon sind am heutigen Montagabend das Dream-Team in Ruhpolding – zumindest schon mal emotional! Bei der großen Biathlon World Team Challenge, die wegen Corona diesmal nicht im Fußballstadion auf Schalke möglich ist (wir berichteten). Mit der Chiemgau-Arena fanden die Organisatoren einen Ersatzort, in dem der beliebte Mixed-Wettbewerb in den 90er Jahren seinen Anfang genommen hatte. Zuschauer sind vor Ort leider ja keine erlaubt, dafür überträgt das ZDF am Abend live. Der Zeitplan und die Startliste der Teams …

Während Franzi Preuß aus Albaching in der neuen Saison im Weltcup für Klasse-Ergebnisse sorgen konnte (wir berichten laufend) und sich in Top-Form präsentierte, war ihr Freund Simon Schempp bislang das Sorgenkind. Knapp war er im direkten Vergleich mit Erik Lesser gescheitert und durfte bislang nicht am Weltcup teilnehmen. Es sind also für den Ex-Weltmeister Schempp die ersten Wettkämpfe in diesem Winter – wegen der Corona-Pandemie war der zweitklassige IBU-Cup für ihn bisher ausgefallen …

Gut gelaunt absolvierten Franzi und Simon nun aber am gestrigen Sonntag im verschneiten und sonnigen Ruhpolding ein letztes Training.

Heute Abend will das Biathlon-Paar in der Chiemgau Arena sein Bestes geben: Wir sind bereit – das schreibt die Franzi zuversichtlich …

Das Programm in Ruhpolding
Montag, 28. Dezember 2020:

17.50 – 19 Uhr
Massenstartrennen
19.20 – 20.15 Uhr
Verfolgungsrennen

Startliste der World Team Challenge 2020

Deutschland I
Denise Herrmann
Benedikt Doll

Deutschland II
Franzi Preuß
Simon Schempp

Italien
Dorothea Wierer
Lukas Hofer

Tschechien
Marketa Davidova
Michal Krcmar

Österreich
Lisa Theresa Hauser
Julian Eberhard

Russland
Evgeniya Pavlova
Matvey Eliseev

Ukraine
Vita Semerenko
Dmytro Pidrushnyi

Schweden
Elisabeth Hoegberg
Torstein Stenersen

Schweiz
Lena Häcki
Sebastian Stalder

Belarus
Dzinara Alimbekava
Anton Smolski

Archivfoto: privat




Der Hit der Basketball-Bundesliga

Die Wasserburger Basketball-Damen halten die Fahne des Sports im Altlandkreis hoch: Als Profis der Bundesliga dürfen sie spielen – und zwar wieder am morgigen Sonntag! Ein Hit ohne Live-Zuschauer wartet: Das Spitzenduell der höchsten deutschen Liga! Die Wasserburger Basketball-Damen reisen als Tabellenzweiter zum Tabellenführer Keltern. Sprungball ist dort um 16 Uhr.

Keltern musste in der laufenden Saison bereits ziemlich früh eine Niederlage hinnehmen, ist seitdem aber wieder auf Erfolgskurs und steht somit mit sieben Siegen aus acht Spielen auf Platz eins der Tabelle. Wasserburg dagegen ist weiterhin ungeschlagen, haben aber erst sechs Spiele absolviert und stehen deshalb auf Platz zwei.

Erfolgreichste Werferin mit 12,9 Punkten im Schnitt ist die Ex-Wasserburgerin Krystal Vaughn – der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an ihre Zeit in Wasserburg – gefolgt von Andrijana Cvitkovic mit 10,9 Zählern und Emmanuella Mayombo mit knapp 10,0 Punkten pro Partie. Cvitkovic ist mit durchschnittlich sieben Rebounds beste Rebounderin der Sterne, ihr folgt mit 4,6 Rebounds Mailis Pokk – ebenfalls eine ehemalige Wasserburg-Spielerin.

Das Spiel am Sonntag wird definitiv kein leichtes Spiel. Keltern steht nicht umsonst oben in der Tabelle. Aber ich denke auch, dass wir durchaus eine Chance gegen Keltern haben, denn auch wir sind nicht umsonst ungeschlagen.

Wir müssen von Anfang an wach sein und fokussiert ins Spiel gehen und dürfen uns keine leichtsinnigen Fehler erlauben.

Hinzu kommt, dass wir am Mittwoch kein Spiel hatten, da dieses kurzfristig abgesagt werden musste wegen eines Corona-Verdachtsfalls in Nördlingen (Anm.d.Red. – wir berichteten), Keltern konnte sein Spiel spielen.

Das kann sowohl ein Vorteil, als auch ein Nachteil für uns sein. Schließlich hatten wir ein Spiel weniger in den englischen Wochen und somit etwas mehr Zeit für Regeneration, dafür ist Keltern im Spielrhythmus geblieben.

Wir werden am Sonntag sehen, was besser war,

so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

Am Sonntag entscheidet sich also, wer das – nach derzeitigen Stand – bessere Team von Beiden in der Liga aktuell ist.

Wie immer gibt es auf www.sporttotal.tv/basketball einen Live-Stream zum Spiel.

Der WaBaKu kann auf www.basketball-wasserburg.de im PDF heruntergeladen werden.

msch

Foto: Gabi Hörndl




Leider eine Spielabsage heute

Nun ist es auch offiziell: Wie der TSV Wasserburg meldet, muss leider das für den heutigen Mittwochnachmittag in der Badria-Halle angesetzte Basketball-Bundesliga-Spiel der Damen gegen Nördlingen (wir berichteten) abgesagt werden. Im Gäste-Team gibt es einen aktuellen Corona-Fall. Wann die Partie nachgeholt wird, ist noch offen. Derweil senden die Wasserburger Ladies liebe Weihnachtsgrüße an ihre Fans mit diesem Foto – und mit diesem Text …

Kurz vor Weihnachten werden viele Weihnachtswünsche mit ganz unterschiedlichen Jahresrückblicken versandt.

Für jeden von uns war es ein ganz besonderes Jahr. Die Pandemie hatte uns seit März mehr oder weniger im Griff. Jede/r kann dazu seine ganz eigene Geschichte erzählen.

Was hat uns in diesem Jahr am meisten bewegt?

➢  Der ganze Jugendbereich wurde geschlossen.

➢  Es wurden Spiele abgesagt.

➢  Es gibt keine Zuschauer in der Halle.

Es waren immer wieder die kleinen und großen Gesten untereinander, die uns tief berührten und die uns gemeinsam durch die Krise geholfen haben.

Ein besseres Mit- und Füreinander kann es für uns in diesen Zeiten nicht geben. Das Verständnis und die Solidarität waren überall spürbar. Diese Zeit hat uns sehr geprägt.

Wir wünschen EUCH und EUREN Familien

ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Auch wenn wir in diesem Jahr nicht mit all unseren Lieben gemeinsam feiern können, legen wir EUCH gerne folgendes Zitat ans Herz:

„Lasst uns Lichter anzünden, statt über die Dunkelheit zu klagen!“

(Konfuzius)

Für das neue Jahr haben wir den Wunsch, dass ALLE gesund bleiben und dass es bald wieder die Möglichkeit gibt, unsere Lieben uneingeschränkt zu treffen, Gemeinsamkeiten zu erleben und ein Stück weit in die Normalität zurück zu kehren.

Im Namen des ganzen Teams

die Abteilungsleitung

Paula Zaschka

Peter Maier

vom TSV 1880 Wasserburg/Basketball.

 

 




Letztes Spiel vor Weihnachten

Und weiter geht es mit den Englischen Wochen für die Basketball-Damen in Wasserburg. Lediglich zwei Tage für die Vorbereitung auf den nächsten Gegner blieben ihnen, ehe sie am morgigen Mittwochnachmittag zu ungewohnter Zeit um 15 Uhr die XCYDE Angels aus Nördlingen in der Badria-Halle empfangen.

Nördlingen steht derzeit auf dem fünften Tabellenplatz mit vier Siegen aus sieben Spielen. Vergangenes Wochenende konnten die Angels einen knappen zwei-Punkte-Sieg gegen Marburg einfahren und stehen damit punktgleich mit Freiburg in der Tabelle.

Erfolgreichste Punktesammlerin bei den Angels ist Anneke Schlüter mit im Schnitt 16,5 Punkten pro Partie, gefolgt von Magaly Meynadier und Respect Leaphart mit jeweils knapp zehn Zählern pro Spiel. Beste Rebounderin der Nördlingerinnen ist mit Abstand Victoria Waldner mit im Schnitt 8,1 gesicherten Abprallern pro Partie.

Die Wasserburgerinnen machten es im Vergleich zu Nördlingen schon etwas deutlicher am Wochenende und zeigten Halle, dass es in Wasserburg nichts zu holen gibt und gewannen am Ende mit 20 Punkten Differenz. Dass es so leicht gegen Nördlingen sein wird bezweifelt Trainerin Sidney Parsons.

„Nördlingen hat zwar innerhalb kürzester Zeit zwei Spielerinnen verloren, hat aber einen Weg gefunden, dies zu kompensieren. Auch die auf den Verlust der ersten Spielerin erfolgte Neuverpflichtung hat sich mittlerweile gut ins Team eingefunden, leicht wird das also nicht am Mittwoch”, so Parsons. „Diese zwei Wochen haben schon etwas von einem Play-off-Rhythmus, nur, dass es ständig ein neuer Gegner ist, auf den man sich immer wieder neu vorbereiten muss, aber dafür meist nur zwei bis drei Tage Zeit hat.”

Das letzte Spiel vor Weihnachten steht also an. Sonst gab es dann immer eine kleine Pause – dieses Jahr gibt es sie nicht wirklich. Denn schon am 27. Dezember geht es dann zum Hit gegen Keltern – in Keltern.

Doch nun steht erstmal die Partie am Mittwoch an, weiterhin leider ohne Zuschauer. Die Damen vom Inn wollen trotz kurzer Vorbereitung fokussiert ins Spiel gehen und auch den Damen aus Nördlingen zeigen, dass aus Wasserburg nicht so leicht Punkte zu entführen sind. So ein Sieg – und damit weiterhin ungeschlagen zu bleiben – wäre schon eine tolle Sache als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.

Auf geht’s, Wasserburg!

msch

Foto: Gabi Hörndl

 




Herzlichen Glückwunsch, Sidney!

Psychologie, Medizin, Leichtathletik, Umgang mit Medien. Was sich liest wie ein für jedermann sinnvolles Studium Generale sind Lehrgangsinhalte zur Erlangung der Trainer A-Lizenz für Basketballtrainer beim Deutschen Basketballbund. Die Bundesliga-Trainerin der Damen des TSV Wasserburg und Co-Nationaltrainerin der Damen-Nationalmannschaft, Sidney Parsons, hat diesen Lehrgang mit ihrer Abschlussprüfung mit Auszeichnung abgeschlossen. Das meldet der TSV am heutigen Montagnachmittag. Es war ein anstrengender Weg bis zu diesem Finale …

Zugangsvoraussetzung ist in der Regel die gesamte Kaskade von D- über C- und B-Lizenz. Aufgrund ihrer sechs Jahre Profierfahrung, unter anderem in der WNBL in Australien, wurde Parsons eine Sonderzulassung zugestanden. 2019 erwarb sie zudem die B-Lizenz als Basketballtrainerin, über die C-Trainerlizenz verfügte sie bereits. Und nun die A-Lizenz.

Der eigentliche Lehrgang in der Sportschule Steinbach im Baden-Badener Rebland erstreckt sich über neun Tage. Täglich ab 8:30 Uhr werden für drei bis vier Stunden neben anderen Fächern Psychologie, Medizin, Taktik, Coachen und Umgang mit Medien, z.B. Führen von Interviews, unterrichtet; und das natürlich auf Deutsch.

Unterhält man sich mit der Amerikanerin aus Arizona mit familiären Wurzeln in Bayern, scheint das nicht unbedingt problematisch zu sein. Die Power Point Präsentation über ein Baketballthema, die sie vor der Klasse halten musste, habe sie auch noch direkt auf Deutsch zusammengestellt. Aber das 25 seitenstarke „Buch“, wie sie sagt, in dem sie ihre Spielphilosophie beschreiben musste und warum sie überhaupt coachen möchte, hätte sie dann doch erst auf Englisch formuliert. Die Übersetzung auf Deutsch sei jedoch „gar nicht so einfach gewesen, „weil bei einer Übersetzung schnell die eigentliche Intention verloren ginge“, so Parsons.

Das 450-seitige Handbuch zum Lehrgang hat sie aber auf jeden Fall vollständig gelesen.

Doch damit nicht genug: Um zu den Prüfungen überhaupt zugelassen zu werden, musste Parsons bei zehn Trainern, die über eine A-Lizenz verfügen, hospitieren und Probetrainings absolvieren. Und das innerhalb von maximal zwei Jahren! Dies tat sie dann auch im Corona-Jahr 2020 über ganz Deutschland verteilt, unter anderem auch beim Trainer der Deutschen Herren Basketball Nationalmannschaft Henrik Rödl.

Bedenkt man den Zeitaufwand des Lehrgangs und Parsons Funktionen als Co-Nationaltrainerin, A-Kader Nationaltrainerin der U20-Damen und Bundesligatrainerin der Basketballdamen des TSV Wasserburg, sei ihr die Corona bedingte, deutlich verringerte Termindichte dabei sehr entgegengekommen.

Die Prüfung in Heidelberg bestand dann, wie kann es anders sein, aus einer praktischen und einer theoretischen Prüfung. Zwei Trainingseinheiten zu je 15 Minuten mit einer kurzen Vorbereitungszeit musste sie abhalten, wobei ihre Taktik zu zwei Themen erkennbar sein musste. Üblicherweise werden einem dafür Spielerinnen zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Corona-Hygieneregeln allerdings waren die Prüflinge gleichzeitig füreinander Trainer und Spieler. „Das war doppelt anstrengend“, wie Parsons nebenbei erwähnt.

Drei Prüfer befragten sie schließlich in der theoretischen Prüfung zu Pick-and-Roll-Defence, Lösen von Spielsituationen, was Adenosintriphosphat sei und natürlich wieder zu Psychologie und Krafttraining.

Normalerweise wird einem nur gesagt, „ob man bestanden hat oder nicht“, so Parsons. Ihr jedoch hätte man vorsichtig angedeutet, dass es sein könne, dass sie für ihren Abschluss besonders geehrt werden könnte. Und so geschah es auch: Ehrung für die bestandene A-Trainer-Lizenz mit Auszeichnung!

Von Seiten der DBBL, des Verbandes der Damen Basketball Bundesliga, ist angedacht, ab 2021 oder 2022 diese Ausbildung für Bundesligatrainer verpflichtend zu machen …

Bleibt nur noch eins hinzuzufügen: Herzlichen Glückwunsch, Sidney Parsons!

mn

Foto Hörndl




Sechstes Spiel, sechster Sieg

Mit einem 76:56 haben die Wasserburger Basket-Ladies (graues Shirt) gestern die Gäste aus Halle wieder nach Hause geschickt – und sie durch die Niederlage auf den letzten Tabellenplatz abrutschen lassen. Der TSV dagegen rangiert mit seinem sechsten Erfolg im sechsten Liga-Match weiter auf Rang zwei. Der Spielbericht …

Anders als sonst legten die Innstädterinnen dieses mal los wie die Feuerwehr. Ein 12:3-Lauf für die Gastgeber zwang den Gästecoach Peter Kortmann schon früh zu einer Auszeit. Doch wirklich ändern sollte diese an dem Spielgeschehen nichts. Die Wasserburgerinnen machten nach der Auszeit weiter, wo sie aufgehört hatten. Am Ende des ersten Viertels stand es 24:10 für die Gastgeber.

Und auch im zweiten Viertel änderte sich nichts. Lediglich zwölf Punkte erlaubten sie den Gästen aus Halle und legten selber nochmal 22 Punkte nach. Immer wieder fanden vor allem Kelly Moten, Laura Hebecker und Leonie Fiebich die Lücken in Halles Defense und nutzen diese aus. Zur Halbzeit stand es somit 46:22.

Nach dem Seitenwechsel spielten die beiden Teams etwas mehr auf Augenhöhe. Halle fand Stück für Stück besser ins Spiel und fanden nun ihrerseits Lücken in der Defense in Wasserburg. Zu Beginn des letzten Viertels stand es dennoch noch 62:39 für die Damen vom Inn.

Auch wenn Halle immer besser ins Spiel kam, wirklich gefährlich wurden sie für die Innstädterinnen nicht mehr. Zu groß war der Abstand, den man sich in der ersten Halbzeit erarbeitet hat. Am Ende stand ein nie gefährdeter 76:56-Sieg der Wasserburger Basketball-Damen.

Wir waren heute von der ersten Minute an da und haben Halle gezeigt, dass es heute hier nichts zu holen gibt für sie. In der zweiten Halbzeit haben sich dann zwar immer wieder Fehler wie Unkonzentriertheiten eingeschlichen – aber alles in allem war es trotzdem ein sehr gutes Spiel von uns heute mit einer geschlossenen Teamleistung,

so Sidney Parsons nach dem Spiel.

Es spielten:

Svenja Brunckhorst (9 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists), Helena Eckerle (6 Punkte), Leonie Fiebich (16 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists), Elisa Hebecker (1 Punkt), Laura Hebecker (13 Punkte, 3 Rebounds), Kelly Moten (14 Punkte, 3 Assists), Maggie Mulligan (10 Punkte, 4 Rebounds), Sophie Perner (4 Punkte, 3 Rebounds), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (3 Punkte, 3 Rebounds).

Der stramme Zeitplan dieser Festtags-Woche:

Am Mittwochnachmittag um 15 Uhr geht’s gegen den Fünftplatzierten Nördlingen und am kommenden Sonntag steigt der Hit der Damen-Bundesliga – Keltern versus Wasserbvurg. Heißt der Erste gegen den Zweiten …

Foto: TSV Wasserburg




Und wieder die Top Ten!

Absolut spannend endete am heutigen Sonntag-Nachmittag der Biathlon-Weltcup in Hochfilzen mit dem Massenstart und mit Franzi Preuß aus Albaching (Foto)! Rasant fegte sie zum Abschluss des Jahres 2020 noch einmal über die Piste – bis zum 7. Januar ist nun eine Pause. Zuvor aber hielten die aktuell besten Biathlon-Sportlerinnen der Welt ihre Fans noch einmal gehörig in Atem an den TV-Geräten. Franzi startete als Sechste des Gesamt-Weltcups ins Rennen und schlug sich von Beginn an wacker. Leider musste sie nach dem ersten Liegendschießen eine Strafrunde absolvieren. Dann hielt Franzi bravourös beim zweiten Liegendschießen mit einer Null dagegen und vor allem den Anschluss an die Top Ten.

Beim ersten Stehendanschlg aber ließ die 26-Jährige vom SC Haag leider zwei Scheiben stehen, musste zweimal kreiseln und fiel zunächst aus den Top 15.

Aber nervenstark begann nun ihre Aufholjagd auf ein Neues: Franzi konnte zum Abschluss alles abräumen und ging als Zehnte aus dem letzten Schießen. Auf der Strecke fing sie dynamisch und absolut laufstark dann noch ihre Teamkollegin Janina Hettich ab und kam zeitgleich mit der Österreicherin Lisa Theresa Hauser als Achte über die Ziellinie. Die Fußspitze entschied am Ende und so wurde Franzi ganz knapp als Neunte gelistet.

Sie war insgesamt nur 12,6 Sekunden langsamer als Denise Herrmann auf Platz fünf und das, obwohl Denise eine Strafrunde weniger zu absolvieren hatte …

Erneut also ein Klasse-Top-Ten-Ergebnis – das sechste aus neun Rennen. Respekt, Franzi!

Foto: NordicFocus