Siegesserie in der Vorbereitung

Es mag an den noch sehr sommerlichen Außentemperaturen gelegen haben oder an der Tatsache, dass beide Teams wieder vor Publikum spielen durften, aber es war streckenweise eine hitzige Partie zwischen den beiden Bayernligisten EHC Waldkraiburg und EHC Klostersee. Als Sieger jedoch, wie auch in den letzten beiden Vorbereitungspartien, gingen die Löwen vom Eis.

Mit Christoph Lode, der das gesamte Spiel im Tor der Löwen verbrachte, starteten die Industriestädter schwungvoll in das Spiel. Bereits in der ersten und auch in der dritten Minute konnte man erste Duftmarken setzen und zeigte dem EHC aus Grafing, in welche Richtung es in diesem Spiel gehen sollte. Auch wenn es schön anzusehen war, konnten jedoch weder Michail Guft-Sokolov noch Alex Kanzelsberger die Scheibe im Tor unterbringen.

Dennoch, die Löwen spielten weiterhin konzentriert und setzten immer wieder Nadelstiche. Selbst in eigener Unterzahl kreierten sie Möglichkeiten und ließen den Gegner weder das Spiel aufbauen, noch eine echte Chance entwickeln. Dass man eine solche Feldüberlegenheit nicht 60 Minuten lang aufrechterhalten kann, erfuhren die Löwen in der elften Minute. Zu diesem Zeitpunkt nämlich befand sich der EHC Klostersee erneut in Überzahl, welche Raphael Kaefer nach Zuspiel von Bernd Rische zum 0:1 nutzen konnte. Der Rest dieses Spieldrittels verlief weiter mit einem Übergewicht an Löwen-Chancen, so durfte sich Guft-Sokolov und auch Rousek noch einmal am Tor versuchen, doch hinein wollte der Puck vorerst nicht.

Dies änderte sich allerdings im zweiten Durchgang. Nach zunächst erfolglosen Versuchen von Matthias Bergmann und Philipp Seifert erlöst Josef Straka nach einem schönen Zuspiel von Guft-Sokolov die mit 200 Zuschauern „ausverkaufte“ Raiffeisen-Arena und vollendet zum 1:1-Ausgleich. Insgesamt gestaltete sich das zweite Drittel etwas ausgeglichener als das Erste. Dies war auch an den Chancen festzumachen, die sich nun vermehrt auf beiden Seiten auftaten.

Eine dieser Chancen nutzte Klostersees Matthias Baumhackl, nachdem er Mathias Jeske die Scheibe, auf fragwürdige Weise, im Drittel des EHC abnahm. Sehr lange mussten die Anhänger der Löwen aber nicht auf den erneuten Torjubel warten. Im vier gegen vier setzt sich Nico Vogl auf Zuspiel von Fabian Kanzelsberger und Michael Trox durch und kann den Spielstand erneut ausgleichen und gleichzeitig für den Pausenstand sorgen.

Was man den Hausherren im dritten Durchgang ankreiden könnte, ist wahrlich nicht die fehlende Spielfreude, die schien ungebrochen. Die Chancen kamen fast im Minutentakt zustande, lediglich die Verwertung dieser, ließ etwas zu wünschen übrig. Ob Straka, Jeske, Vogl oder Zimmermann, sie alle hatten ihre Möglichkeiten. Auf der anderen Seite wiederum sah man Chancen deutlich seltener, doch wenn, dann war auch hier ein sicherer Christoph Lode oder ein Verteidiger wie Bergmann oder Kanzelsberger zur Stelle. Ganze 15 Minuten benötigten die Löwen um die klare Überlegenheit auf dem Feld auch auf die Anzeigetafel zu bringen.

Tomas Rousek war es, der im Zusammenspiel mit Josef Straka und Michail Guft-Sokolov die Scheibe im Tor unterbringen konnte. Rund eineinhalb Minuten vor dem Ende des Spiels nahm Klostersee den an diesem Abend starken Dominik Gräubig aus dem Tor. Jedoch brachte auch der Umstand eines sechsten Feldspielers für die Grafinger Mannschaft keinen Vorteil. Zuerst durfte sich Leon Decker noch erfolglos am leeren Tor versuchen, bevor Tomas Rousek sich durch die Klosterseer Abwehr tankt und durch seinen Pass auf den letztlich vollendenden Guft-Sokolov, maßgeblich an diesem 4:2 beteiligt ist. Dies besiegelte auch den Endstand an dem auch einige aus dem Frust entstandene Provokationen einer Handvoll Gästespieler nach Abpfiff nichts mehr ändern konnten.

Am kommenden Doppel-Heim-Wochenende trifft der EHC Waldkraiburg in der Raiffeisen-Arena zuerst auf den TEV Miesbach (25. September, 20.00 Uhr) und anschließend auf die Gladiators aus Erding (27. September, 17.15 Uhr). Für beide Spiele wird es Tickets im Ticket-Shop des EHC geben, zu erreichen ist dieser Online unter www.ehcwaldkraiburg.com.    AHA




„Fahrt zur Familienfeier” gestoppt

Über das Wochenende verteilt hat die Rosenheimer Bundespolizei insgesamt rund 40 Migranten beim Versuch, illegal einzureisen, gestoppt. Unter ihnen waren auch drei Kameruner, die von einem Landsmann nach Deutschland geschleust werden sollten. Alle vier Afrikaner wurden unmittelbar zurückgewiesen.

Am frühen Samstagmorgen überprüften die Bundespolizisten in der Kontrollstelle nahe Kiefersfelden einen Pkw mit italienischen Kennzeichen. Die Insassen wollten angeblich gemeinsam zu einer Familienfeier fahren. Der 50-Jährige am Steuer des Wagens hatte zwar seine italienische Aufenthaltserlaubnis dabei, aber einen gültigen Reisepass konnte er nicht vorweisen. Seine Mitfahrer im Alter von 15, 19 und 37 Jahren verfügten ebenfalls nicht über die für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Papiere. Daher wurden alle vier Personen jeweils wegen ihres illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Die Bundespolizei verweigerte ihnen außerdem die Einreise.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie den österreichischen Behörden überstellt. Dem Fahrer warfen die Beamten vor, die Tour organisiert zu haben. Der kamerunische Staatsangehörige muss voraussichtlich schon bald mit einem Verfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen.

 

Von den am Wochenende insgesamt festgestellten rund 40 Migranten ohne Papiere hat die Rosenheimer Bundespolizei etwa 30 wieder zurückgewiesen. Sie stammen insbesondere aus Albanien, Nigeria, Kamerun und dem Senegal. Die übrigen knapp 10 Personen wurden der zuständigen Ausländerbehörde beziehungsweise einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet.




Wohnwagen ein Raub der Flammen

Am späten Vormittag kam es zu einem Brand auf der Autobahn 93 in Fahrtrichtung Rosenheim. Zwischen den Anschlussstellen Oberaudorf und Brannenburg, kurz nach dem sogenannten Gletschergarten, befuhr ein Ehepaar die Inntalautobahn mit ihrem Wohnwagengespann. Während der Fahrt stellten das Paar fest, dass ein Reifen an der Achse des Wohnwagens unwuchtig lief und kurze Zeit später kam es zu einer Rauchentwicklung im besagten Bereich.

Der Fahrer konnte geistesgegenwärtig den Wohnwagen noch auf dem Standstreifen abhängen und den Pkw wegfahren. Innerhalb weniger Augenblicke stand der Wohnwagen komplett in Flammen.

Die Rauchentwicklung war so stark, dass es auch zu Verkehrsbehinderungen auf der Gegenfahrbahn kam. Kurzzeitig musste die Richtungsfahrbahn Kufstein wegen des starken Rauches und wegen der Gefahr möglicher, brennender Gasflaschen gesperrt werden.

Die Fahrbahn in Richtung Rosenheim war für zirka 50 Minuten komplett gesperrt. Nach dem Ablöschen und der Bergung der Gasflaschen konnte der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Rosenheim einspurig an der Schadensstelle vorbeigeführt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Oberaudorf. Flintsbach und Fischbach, die Verkehrspolizei Rosenheim sowie die Polizeiinspektion Kiefersfelden.

Verletzt wurde niemand.

 

 




51 Prozent weniger Gäste

Corona sorgt für Tourismus-Einbruch: Im ersten Halbjahr haben rund 180.000 Gäste den Landkreis Rosenheim besucht – das sind 51 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen sank um 43 Prozent auf etwa 647.000. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes.

„Die Pandemie hat zu einer beispiellosen Krise im heimischen Gastgewerbe geführt. Erst mussten Hotels, Gastwirtschaften, Biergärten und Restaurants über viele Wochen ganz zusperren. Und nach dem Lockdown läuft der Betrieb unter Auflagen nur langsam wieder an“, sagt Georg Schneider, Geschäftsführer der NGG-Region Rosenheim-Oberbayern.

Unter der Situation litten aber nicht nur die Unternehmen. „Die Folgen sind auch für Köche, Kellner und Hotelangestellte dramatisch. Als Kurzarbeiter mussten sie deutliche Lohneinbußen in Kauf nehmen – in einer Branche, die ohnehin nur geringe Löhne zahlt“, betont Schneider. Nach dieser „Durststrecke“ blickten viele Beschäftigte nun mit Sorge auf die Herbst- und Wintersaison. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe im Landkreis Rosenheim rund 6.100 Menschen.

Allerdings habe die Kurzarbeit bislang einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern können. Dank staatlicher Hilfen sei eine Pleitewelle im Gastgewerbe ausgeblieben. „Die Gewerkschaften haben sich in Berlin seit Beginn der Pandemie für das Kurzarbeitergeld starkgemacht und auch durchgesetzt, dass es bis Ende nächsten Jahres verlängert wird. So kommen Beschäftigte und Betriebe besser durch diese schwere Zeit“, sagt Schneider. Entscheidend sei zudem, dass die Leistung nach sieben Monaten auf 80 Prozent des Nettoverdienstes (für Eltern 87 Prozent) ansteige. „Am Ende steht fest: Jeder Kurzarbeiter ist ein möglicher Arbeitsloser weniger.“

Die Gewerkschaft NGG appelliert nun an die Unternehmen, die Kurzarbeit für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter zu nutzen. „Wer wegen Corona nicht arbeiten kann, sollte die Möglichkeit einer beruflichen Weiterbildung bekommen. Das ist ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel, der in Hotels und Restaurants unabhängig von der Pandemie eklatant ist. Und Beschäftigte können einen Schritt auf der Karriereleiter machen – etwa von der Küchenhilfe zur Köchin, vom Restaurantfachmann zum Hotelfachmann“, unterstreicht Schneider. Zudem müssten Beschäftigte auch im Gastgewerbe für die Digitalisierung fit gemacht werden. Hier berge die Krise eine große Chance.




Alarm mutwillig ausgelöst

An die Schule in der Ebersberger Straße rückte am Sonntagnachmittag die Rosenheimer Feuerwehr aus.  Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden, es war zum Glück kein Brand- oder Unglücksfall gegeben. Unbekannte Täter hatten in der Tiefgarage den Feuermelder mutwillig eingeworfen und dadurch den Brandalarm ausgelöst. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Missbrauchs eines Notrufs eingeleitet.

Traurig stimmt, dass durch solche, nicht nachvollziehbare Handlungen der Täter, engagierte Ehrenamtliche der Feuerwehren und Rettungsdienste ausgenutzt werden, so die Polizei.




Am Sonntag „zum TÜV unterwegs”

Beamte der Rosenheimer Polizei kontrollierten gestern Abend in der Klepperstraße einen 33-jährigen Fahrer eines Peugeot-Boxer. Am Fahrzeug waren sogenannte Händlerkennzeichen (rote Kennzeichen) angebracht. Die Beamten befragten den Mann, welchen genauen Grund er hat,  zur Fahrt mit den roten Kennzeichen. Der Rosenheimer sagte, er sei gerade auf dem Weg zum „TÜV“. Die Beamten mussten dem Mann widersprechen, da am Sonntagabend keine Hauptuntersuchungen durch Prüfstellen vorgenommen werden.

Im weiteren Verlauf konnten gravierende Mängel am Peugeot festgestellt werden. Die Scharniere der Hecktüren waren gebrochen, die Tür hing leicht schräg und drohte herunterzufallen. Die Handbremse zeigte keinerlei Funktionswirkung. Angurten konnte sich der Fahrer auch nicht, da das Gurtschloss defekt war. Die Reifen auf der linken Fahrzeugseite waren so abgefahren, dass die Flanken samt Karkasse heraus ragten. Die Vorderradbremsen waren fest und schleiften massiv an der Bremsscheibe. Die Beleuchtungseinrichtung vorne und hinten war teilweise nicht funktionsfähig und vom Motorblock tropfte Öl auf die Fahrbahn. Da war der durchgerostete Auspuff mit einer Vielzahl von Rostlöchern noch das geringste Übel.

Der Boxer wurde sofort sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Ein technisches Gutachten wurde angeordnet. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld mit Punkten in Flensburg. Das verbotswidrige Verwenden der roten Kennzeichen wird strafrechtlich dahingehend geprüft, ob ein Verstoß nach den Steuergesetzen und Versicherungsrecht vorliegt, denn einen plausiblen Grund zur Fahrt mit den roten Kennzeichen konnte der 33-Jährige nicht nennen.




Schmankerlstraße voller Erfolg

Nur wenige Tage nach der Eröffnung es Rosenheimer Bauernherbst(wir berichteten), konnte mit der Schmankerlstraße in Rosenheim eine erste größere Veranstaltung in dessen Rahmen durchgeführt werden. Damit diese in Corona-Zeiten möglich wurde, hatte sich Bauernverbands-Geschäftsführer Josef Steingraber sehr viel Mühe gemacht und sich mit Kreisobmann Josef Bodmaier, Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März und gemeinsam mit der Stadtverwaltung um ein tragfähiges Veranstaltungs- und Durchführungskonzept bemüht.

Letztlich lohnten sich all die Bemühungen. Bei schönster Spätsommer-Witterung freute sich Josef Bodmaier vom Bauernverband bei der Eröffnung, dass nicht nur 30 heimische Aussteller ihre Erzeugnisse einem interessierten Schau- und Kauf-Publikum präsentierten, sondern dass sich auf dem Ludwigsplatz auch mit Honigprinzessin Alexandra Krumbachner, mit Bierkönigin Veronika Ettstaller und mit Milchkönigin Beatrice Scheitz gleich drei Königliche Hoheiten aus den Reihen der bayerischen Kulinarik einfanden.

Unisono erklärten Oberbürgermeister Andreas März und Landrat Otto Lederer, dass sie persönlich Anhänger der regionalen Direktvermarktung sind und dass sie die Produkte auch allen Einwohnern und Gästen empfehlen.

RegRo-Vorsitzender Sebastian Friesinger aus Albaching wies noch darauf hin, dass im Rosenheimer Bauernherbst wieder eine Vielzahl an Bauernmärkten, an Wirtshaus- und Hofcafe-Aktivitäten und an Traditions-Veranstaltungen geboten werden. Die gesamten Informationen gibt es in einem eigenen Bauernherbst-Kalender, der dank vieler Förderer herausgegeben wurde und bei allen Gemeinden und Tourist-Informationen sowie Volksbanken und Raiffeisenbanken im Landkreis Rosenheim und den angrenzenden Nachbargemeinden erhältlich ist.

Weitere Infos: www.bauernherbst.de




Betrunken mit Pkw frontal gegen Mauer

Ein 25-jähriger Autofahrer aus Polen befuhr heute Nacht gegen 0.30 Uhr die Tegernseestraße in Rosenheim – nach Schilderung von Unfallzeugen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Der Pole, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, kam anschließend mit dem Wagen von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Mauervorsprung einer Tiefgaragenzufahrt.

Durch den Aufprall wurde die Fahrzeugfront des Mazdas erheblich beschädigt, es dürfte ein Sachschaden von rund 8000 Euro entstanden sein. Der 25-Jährige verletzte sich leicht im Arm- und Brustbereich und musste vom Rettungsdienst behandelt werden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab rund 1,50 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, der Führerschein sichergestellt.

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde zunächst auf die Erhebung einer Sicherheitsleistung verzichtet, da der Pole Kontakt- und Anlaufadresse in Deutschland hat. Die Schadenshöhe an der Mauer wird auf rund 500 Euro geschätzt.

 




Demo verlief friedlich

Unter dem Thema „Für unsere Kinder – Sofortige Abschaffung der angeordneten Maskenpflicht im Unterricht“ war bei der Stadt Rosenheim eine Versammlung angezeigt für den gestrigen Samstag angezeigt worden. Mit Beginn der Auftaktkundgebung um 14 Uhr und entsprechenden Redebeiträgen, folgte anschließend ein Aufzug durch die Rosenheimer Innenstadt.

Waren am Anfang der Versammlung auf dem Areal Mangfallpark-Süd rund 200 Personen anwesend, so schätzt die Rosenheimer Polizei die Teilnehmer am Umzug später auf rund 500 Personen.

In den Zug gliederten sich nach und nach Passanten ein, die sich dem Zug mit anschlossen. Die Mindestabstände wurde eingehalten und der Mund- und Nasenschutz getragen, meldet die Polizei.

Gegen drei Personen leitete die Rosenheimer Polizei ein Bußgeldverfahren nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz ein. Diese drei Personen störten mehrfach die Versammlung durch Videoaufnahmen und störende Gesprächsverläufe und Handlungen gegenüber den Teilnehmern. Nach mehrfacher Aufforderung des Versammlungsleiters hin, entfernten sich diese Personen nicht aus der Versammlung, weshalb die Rosenheimer Polizei Maßnahmen nach dem Versammlungsgesetz zum Ausschluss aus der Versammlung treffen musste.

Im weiteren Verlauf erfolgten Platzverweisen. Zusammenfassend verlief die Versammlung sonstig störungsfrei. Im nachmittäglichen Verkehr der  Rosenheimer Innenstadt kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen.




THW hat Athen erreicht

Der am Mittwoch in Rosenheim gestartete Konvoi des Technischen Hilfswerks (wir berichteten) mit Hilfsgütern für Moria wurde heute erfolgreich abgeschlossen. Die 16 Helfer des THW konnten dem griechischen Zivilschutz in Athen insgesamt 12.000 Schlafsäcke, 530 Zelte, 1.400 Feldbetten, 2.500 Isomatten, 2.000 Decken und zwei Sanitärcontainer übergeben. Die Lieferung wird von den griechischen Behörden unverzüglich nach Lesbos transportiert um die Situation für die Flüchtlinge in Moria weiter zu verbessern.

Trotz heftigen Seegangs (Sturmtief Griechenland) auf der Fährfahrt von Ancona (Italien) nach Patras (Griechenland) verlief der Transport mit insgesamt 8 Fahrzeugen weitgehend reibungslos.

 

Bereits morgen machen sich die Helfer der THW Ortsverbände Rosenheim, Göppingen, Gotha, Bocholt, Übach-Palenberg, Ahaus und Hamburg wieder auf den Weg nach Hause und werden am Mittwochmorgen in Rosenheim erwartet.

 




Corona-Maßnahmen gelockert

Aufgrund der erfreulichen Entwicklung bei der Sieben-Tage-Inzidenz im Rosenheimer Stadtgebiet hat das Gesundheitsamt beschlossen, die Maßnahmen an den Schulen im Stadtgebiet auf Stufe 2 des Drei-Stufen-Plans des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus abzusenken. Das bedeutet, dass ab kommenden Montag für  Schüler an Grundschulen und Förderzentren im Rosenheimer Stadtgebiet keine Verpflichtung mehr besteht, im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Für Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe fünf in städtischen Schulen gilt dann die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts zu tragen, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann. Diese Maßnahme ist in der Stufe 2 des Rahmen-Hygieneplans des Kultusministeriums so vorgesehen.

 

Die Regelung gilt zunächst bis einschließlich 2. Oktober. Eine Verkürzung dieser Frist ist möglich, sollte die Sieben-Tage-Inzidenz im Rosenheimer Stadtgebiet weiter sinken und sich auf einem niedrigen Niveau bewegen. Das Rosenheimer Gesundheitsamt beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und stimmt sich eng mit dem Staatlichen Schulamt ab.

 

Landkreis: Keine Masken mehr im Unterricht

Für die Schülerinnen und Schüler der Schulen im Landkreis Rosenheim gilt ab ab Montag keine Verpflichtung im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.  

 

Außerhalb des Klassenzimmers auf dem Schulgelände gilt weiterhin für alle Schulen der Rahmen-Hygiene-Plan des Kultusministeriums. Dieser besagt, dass außerhalb des Klassenzimmers auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.

 

In der Stadt Rosenheim ist der Schwellenwert von 50 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen  dauerhaft unterschritten. Seit dem 16. September wird auch der Signalwert von 35 nicht mehr überschritten. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt dauerhaft unter dem Signalwert.




Mit Promille am Steuer

In der Nacht auf den heutigen Samstag wurde der 60-jährige Fahrer eines  BMW in Steinhöring einer allgemeinen Verkehrskontrolle  unterzogen. Da die Beamten bei der Kontrolle starken Alkoholgeruch wahrnehmen konnten, wurde der Mann auf die Polizeiinspektion Ebersberg zu einer freiwilligen Atemalkoholanalyse verbracht.

Der auf der Polizeiinspektion durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Den Fahrer erwarten nun mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot.




Corona: Fallzahlen unter Grenzwerten

Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim am heutigen Freitag die neuesten Zahlen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vor. Und diese sind erstmals seit Wochen wieder positiv. Sowohl im Landkreis (Grafik) als auch in der Stadt werden die gültigen Schwellenwert wieder unterschritten.

Vom 1. bis zum 17. September wurden für die Stadt Rosenheim 156 neue Erkrankungsfälle registriert, meldetdas Gesundheitsamt. Davon waren 118 Personen (= 76 Prozent) Reiserückkehrer. Dies führte dazu, dass der Wert der 7-Tages-Inzidenz, das heißt der Zahl an Neuerkrankungen in den letzten sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner, für die Stadt Rosenheim in der Zeit vom 6. bis zum 11. September über dem Schwellenwert von 50 lag. Seit 12. September wird der Schwellenwert unterschritten, seit 16. September wird sogar der Signalwert von 35 unterschritten. Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 31,6.

Der Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes, Dr. Wolfgang Hierl, erläutert: „Alle positiv getesteten Reiserückkehrer wurden durch das Gesundheitsamt umgehend über das Testergebnis informiert, sobald uns der Befund vorlag. Bei den Erkrankten und ihren engen Kontaktpersonen wurde umgehend eine häusliche Quarantäne angeordnet. Darüber hinaus wurde in Stadt und Landkreis Rosenheim eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der geregelt wird, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen zweiten Test in der Zeit vom 5. bis zum 7. Tag nach Einreise durchführen lassen müssen, um eine Aufhebung der Quarantäne zu erreichen. Die Allgemeinverfügung der Stadt Rosenheim beschränkt zudem Kontakte im öffentlichen Raum und begrenzt die Anzahl von Teilnehmern nicht öffentlicher Veranstaltungen und Versammlungen. Für das Landkreisgebiet gelten diese beiden Maßnahmen als dringende Empfehlungen. Derzeit sind alle erforderlichen Maßnahmen veranlasst.“ 

Darüber hinaus wurden zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen für Schulen und die Kindertagesbetreuung der Stadt Rosenheim durch das Gesundheitsamt angeordnet. Bis einschließlich 18. September galt für alle Schulen einschließlich der Grundschulen und Grundschulstufen der Förderzentren eine allgemeine Pflicht zum Tragen für Mund-Nasen-Bedeckung für alle auf dem Schulgelände befindlichen Personen – auch im Unterricht. Vorbehaltlich der Zustimmung der vorgesetzten Behörden gilt ab dem 21. September die Stufe 2 des Rahmen-Hygieneplans des Bayerischen Kultusministeriums: die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen der Stadt Rosenheim ab Jahrgangsstufe 5 sind zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann. Aufgrund der günstigen Entwicklung der Infektionsaktivität in der Stadt Rosenheim entfällt dann die Maskenpflicht im Unterricht für die Grundschulen. Für die Kindertagesbetreuung gilt ebenfalls folgende Regelung: Es können weiterhin alle Kinder die Einrichtung besuchen. Soweit Einrichtungen offene oder teiloffene Konzepte umsetzten, müssen wieder feste Gruppen gebildet werden, um eine bessere Nachverfolgbarkeit im Falle eines Ausbruchsgeschehens zu erleichtern. Die Beschäftigten müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Dr. Hierl erklärt dazu: „Wir haben hier eine zusätzliche Sicherheitsbarriere geschaffen, um zu verhindern, dass bislang unerkannte Erkrankungen in Schulen und Kindertagesstätten eingebracht werden. Die Maßnahme dient dem Schutz der betreuten Kinder und Jugendlichen und auch der Lehrkräfte beziehungsweise Erzieherinnen und trägt dazu bei, dass präventiv eine Ausbreitung der Infektionen in der Bevölkerung verlangsamt werden soll. Derzeit sind alle erforderlichen Maßnahmen veranlasst. Das Gesundheitsamt beobachtet und analysiert die Lage auch weiterhin sehr genau.“

 

Fallzahlenentwicklung

Am gestrigen Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt 13 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 10. September, 24 Uhr, wurden dem Gesundheitsamt 54 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim (Vorwoche: 87 Fälle) gemeldet. Bisher sind insgesamt 3222 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2525, Stadt: 698). Mittlerweile wurde bei mindestens 2886 Personen eine Genesung dokumentiert. 222 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 199, Stadt: 23). Von den Verstorbenen waren 7 Personen unter 60 Jahren. 145 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. Zwei COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär auf Normalstation behandelt, kein Patient befindet sich derzeit auf einer Intensivstation.

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand heute, Freitag (0 Uhr), für die Stadt Rosenheim bei 31,58, für den Landkreis Rosenheim bei 12,26.

Die Fallzahlen in den Gemeinden




Heimauftakt – mit Zuschauern!

Der TSV Grafing darf zur Heimspielpremiere gegen den Meisterschaftsanwärter TSV Mimmenhausen auch Zuschauer empfangen. Spielbeginn ist am Samstagabend um 19 Uhr.

Am Freitagvormittag, 11.02 Uhr, kommt die erhoffte Mail mit befreiender Wirkung: Grafings Bundesligavolleyballer dürfen ihr Heimspiel gegen Mimmenhausen vor Zuschauern austragen. Natürlich nur mit aufwendigem Hygienekonzept und mit beschränkter Kapazität, aber Hauptsache kein Geisterspiel. „Es war eine lange Hängepartie und natürlich ist die Organisation zum ersten Heimspieltag eh schon sehr umfangreich – jetzt geht es an die Belastungsgrenze, aber wir freuen uns auf unsere Fans”, meint Grafings Manager Johannes Oswald und schiebt ein großes Dankeschön hinterher: „Danke an die Stadt Grafing und das Gesundheitsamt Ebersberg, die ihre Hausaufgaben gemacht haben, sobald die Bayerische Staatsregierung endlich was verlauten hat lassen. Noch größeres Kompliment muss ich der Abteilung machen. Die freiwilligen Helfer stehen bereit ihren Samstagabend hinter Maske zu verbringen und den Spieltag zu stemmen. Nur gemeinsam können wir Bundesligavolleyball in Grafing zeigen.”

Ticketvorbestellungen sind möglich unter bestellung@volleyballgrafing.de. Am Samstagabend wird es zwar eine Abendkasse mit vereinzelten Tickets geben, aber sobald die Kapazitätsgrenze erreicht ist, wird diese geschlossen. Die Kapazität bemisst sich dabei auf die Abstandsregelungen. „Es ist kompliziert, aber schlussendlich müssen zwischen den Besuchern eineinhalb Meter Abstand eingehalten werden, wenn die aber aus dem selben Haushalt kommen, dürfen sie auch nebeneinandersitzen. Eine Obergrenze haben wir dank dem Bundesligastatus nur theoretisch. Bis zu 1000 Besucher dürfen laut Regelung kommen, aber wir wissen alle, dass nur 800 für die Jahnsporthalle zugelassen sind – und dann ist es richtig kuschlig. Wir planen für den ersten Spieltag mit 100 Eintrittskarten plus unsere Inhaber der Unterstützerkarte”, meint Oswald.

Unverständliche Auflage ist das Alkoholverbot – in der Jahnsporthalle darf während dem Bundesligaspiel kein Alkohol ausgeschenkt werden. „Die Regelung trifft uns weil wir Bundesliga spielen, wenn wir nur Dritte Liga spielen würden, dürften wir bei weniger als 200 Zuschauern Bier und Radler verkaufen. Das ist nicht ganz durchdacht, aber für dieses Wochenende nehmen wir die Regeln so wie sie sind und hoffen auf eine Auslegungsrichtlinie bis nächsten Samstag. Auch wird es diesen Samstag die beliebte Volleywurst nicht geben. Hier sind uns die Auflagen noch zu undurchsichtig und wir brauchen hier mehr Zeit zur Vorbereitung”, sieht Oswald eine Menge Arbeit auf sich zukommen – schon nächsten Samstag kommt mit Gotha der nächste Gegner in die Jahnsporthalle. Aber schlussendlich sind alle froh, dass zumindest einige Zuschauer zugelassen sind.

 

Sportlich gesehen ist das erste Heimspiel gleich ein Leckerbissen. Mit Mimmenhausen kommt der Erstplatzierte der abgebrochenen Saison – definitiv auch dieses Jahr ein Meisterschaftsfavorit in die Jahnsporthalle. Die international erfahrenen Federico Cipollone im Zuspiel und Christian Pampel als Diagonalangreifer sind die tragenden Säulen des Teams. Pampel, als 212-facher Nationalspieler ist mit allen Wasser gewaschen und hat sich als Spielertrainer ein ehrgeiziges und sympathisches Team geformt. War das Spiel in der Aufstiegssaison nur auf die Angriffsgewalt Pampels ausgelegt, trägt seit vergangener Saison das gesamte Team zum Erfolg bei. “Mimmenhausen gehört für mich zu den Meisterschaftsfavoriten – ganz klar, wenn die Saison abgebrochen wird und du stehst gerade oben, willst du es jetzt beweisen. Aber wir müssen und werden uns nicht verstecken, schon gar nicht zu Hause.”, freut sich Oswald auf ein spannendes und hartumkämpftes Spiel.

Los geht es am Samstagabend um 19 Uhr.

 

Foto: Michael Zierhut hält Benedikt Doranth auf Abstand.




Baumeisterarbeiten starten

Beim Neubau der Klassen- und Verwaltungsgebäude am Gymnasium in Gars starten in Kürze die Baumeisterarbeiten. Die Arbeiten zur Sicherung der bis zu acht Meter tiefen Baugrube sind nun abgeschlossen. Nachdem das 70 Tonnen schwere Bohrgerät von der Spezialtiefbaufirma abtransportiert wurde, konnte vergangene Woche im Zuge einer EU-weiten Ausschreibung die Firma Wayss & Freitag mit der Ausführung der Baumeisterarbeiten in Höhe von 6,95 Millionen Euro beauftragt werden.

Bei einem gemeinsamen Ortstermin mit Schulleiter Gunter Fuchs, Vertretern von Landratsamt, Architekt und Planern wurden mit der ausführenden Firma die Einzelheiten der Bauarbeiten besprochen. Alle Teilnehmer waren sich einig, das Bauvorhaben zügig voranzubringen, damit der geplante Schulumzug aus dem Altbau in den Neubau 2023 erfolgen kann.

Ende September beginnt die Baufirma mit der Baustelleneinrichtung. Im Anschluss daran werden Schächte und Regenrückhaltetanks sowie mehrere hundert Meter an Grundleitungen für Regenwasser, Schmutzwasser und Drainage in den Untergrund eingebracht. Im Spätherbst kann dann mit den Dämmarbeiten unter der Bodenplatte begonnen werden.

Die aufwändigen Sicherungsmaßnahmen waren notwendig, weil das Baufeld – wie viele Bereiche in Gars – auf einer Eiszeit-Endmoräne liegt und der Untergrund daher instabil ist. Eine Spezialtiefbaufirma hat deshalb über die letzten Monate 159 Betonbohrpfähle in den Untergrund eingebracht. Diese sind bis zu 14 Meter lang und zum Teil mehrfach im Hang rückverankert, so dass eine schützende Bohrpfahlwand entstanden ist.

Anschließend wurden weitere 114 Stahlbeton-Gründungsbohrpfähle über das Baufeld verteilt und bis zu 22 Meter in die Tiefe getrieben. Diese nehmen später die Lasten aus dem Gebäude auf und leiten sie in den Untergrund.

Am Schulstandort Gymnasium Gars entsteht ein fünfgeschössiges Klassen- und Verwaltungsgebäude. Der Landkreis Mühldorf investiert dort insgesamt 35,4 Millionen Euro. 2023 soll der Neubau in Betrieb genommen werden. Der Altbau wird dann durch das Kloster der Redemptoristen abgebrochen.




19-Jähriger bremst zu spät

Eine leicht verletzte Person und rund 10.000 Euro Sachschaden sind die Folge eines Auffahrunfalles in der Steigung zum Rosenheimer Brückenberg hin. Ein 19-jähriger Autofahrer aus Kolbermoor befuhr gestern Nachmittag die Münchener Straße mit seinem Pkw von der Innenstadt aus kommend. Vor ihm fuhr ein 30-jähriger Mann aus Rosenheim, vor diesem wiederum eine 52-jährige Autofahrerin aus Bad Aibling. Die 52-jährige sowie der Rosenheimer hielten an der Ampel an, da Rotlicht gegeben war.

Der Kolbermoorer erkannte dies zu spät und fuhr mit seinem Wagen auf den Pkw des 30-Jährigen auf, dessen Fahrzeug wurde in der Folge auf den Honda der 52-Jährigen geschoben. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Der Rosenheimer klagte an der Unfallstelle über Schmerzen im Kopfbereich, eine Behandlung vor Ort war nicht erforderlich. Gegen den 19-jährigen Kolbermoorer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.




Re-Start mit Fragezeichen

Am morgigen Samstag startet die Regionalliga-Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim nach der langen Corona-Pause mit seinem ersten Pflichtspiel in Passau beim SV Schalding-Heining. Anpfiff im Stadion Am Reuthinger Weg ist um 14 Uhr. Das wird ein Start nach über einem halben Jahr ohne Wettkampf mit vielen Fragezeichen auf beiden Seiten. Wo stehen die Mannschaften?

Der Ligapokal soll mit zwei Spielen, nächste Woche das Heimspiel gegen Wacker Burghausen, darüber Aufschluss geben. „Die Vorbereitung war diesen Sommer sehr speziell. Zehn Wochen waren und sind einfach ungewohnt. Dazu noch der ungewisse Restart von Ligapokal und Restsaison. Auch die Frage, wie der letztendliche Kader für die Restsaison aussehen wird, war ein ständiger Begleiter. Ich bin überzeugt, dass die mentale Herausforderung für die Spieler noch nie so groß war,“ ordnet Coach Thomas Kasparetti die Zeit zum Start ein.

Kasparetti weiter: „Wir konnten den Großteil des Kaders zusammenhalten. Vor allem durch die Vertragsverlängerungen mit unseren Führungsspielern und Leistungsträgern, hat uns unser Sportliche Leiter Hansjörg Kroneck eine Ausgangssituation geschaffen, mit der wir positiv in die nächsten Monate blicken können.“

Der Blick aufs erste Spiel nach der langen Pause ist mit ganz viel Freude verbunden: „Wir können es kaum erwarten, dass es endlich wieder los geht und haben uns viel vorgenommen. Wir werden in jedes Spiel gehen um es zu gewinnen. Wir können gegen jeden Gegner bestehen und wollen das Maximum erreichen. Abstiegskampf hin oder her. Wir können viel mehr, als was wir im letzten Jahr gezeigt haben. Und das wollen und werden wir ändern… die Jungs sind bereit und sie werden alles reinhauen was in Ihnen steckt,“ gibt sich Kasparetti kämpferisch.

Aktuell steht der Kader der 60er ordentlich da und ist, was den Fitnessstand betrifft, voll im Plan. Bis auf Alexis Fambo, der nahezu die komplette Vorbereitung aufgrund einer Knieverletzung fehlte und Tizian Zimmermann mit einer Verletzung am Syndesmosband stehen alle Feldspieler zur Verfügung. Jakob Mayer kann noch nicht zwischen den Pfosten stehen. Er hatte vor kurzem eine Blinddarm-OP und steigt frühestens in 10 Tagen wieder in den Trainingsbetrieb ein.

„Durch den ständigen Austausch mit dem Team von COROX by Hans Friedl, im Besonderen mit unserem Physio Markus Grundner, hatten wir bei der Belastungssteuerung immer ein gutes Gefühl für die Jungs, auch wenn der ein oder andere das nicht immer so empfunden hat,“ zeigt sich Kasparetti zufrieden mit der medizinischen Abteilung.

Am kommenden Wochenende, 26. September, steht dann das erste Heimspiel im Ligapokal im Rosenheimer Jahnstadion gegen Wacker Burghausen an. Für dieses Spiel gelten die aktuellen Hygieneregeln, dazu gibt es für dieses Spiel einen Kartenvorverkauf. Alle Infos dazu finden sich unter www.1860rosenheim.de.

 




Großzügige Spende übergeben

Die Diensthütte der Wasserburger Bergwacht wurde in diesem Jahr an das Kanalnetz der Gemeinde Aschau angeschlossen. Aus diesem Grund waren umfangreiche und kostenintensive Baumaßnahmen notwendig. Diese wurden zum größten Teil in Eigenleistung erbracht, zu einem nicht unerheblichen Teil mussten diese aber auch finanziert werden. Dankbar nahm der stellvertretende Bereitschaftsleiter Florian Zwingler eine großzügige Spende über 1.500,00 EUR des langjährigen Förderers Stephan Helma vom EDEKA-Markt Bad Endorf entgegen.

Die Bergwacht bedankte sich ganz herzlich für das langjährige Engagement, mit dem Stephan Helma die Arbeit der Bergwacht unterstützt.

Foto: Stephan Helma (links) übergibt Spende an Florian Zwingler, stellvertretender Bereitschaftsleiter der Bergwacht Wasserburg.




Schlag gegen die Rauschgiftszene 

Die Kripo Mühldorf führte unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein seit Anfang dieses Jahres intensive Ermittlungen zu zusammenhängenden Rauschgiftgeschäften in Waldkraiburg und Neu- sowie Altötting durch. Im Zuge der Ermittlungen wurde zunächst im März ein Neuöttinger inhaftiert, als dieser aus Waldkraiburg ein halbes Kilogramm Marihuana beschaffte. Der Fokus der Ermittlungen lag fortan auf dem verdächtigten Waldkraiburger Rauschgifthändler.

Gegen ihn, seine Ehefrau sowie die Lebensgefährtin des Neuöttingers wurden Anfang September Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle vollzogen. Gestern erfolgte ein weiterer Einsatz gegen das Umfeld sowie gegen weitere Beschuldigte.

 

Bei Ermittlungen zu einer Straftatenserie unter anderem wegen Eigentumskriminalität beim Kommissariat 2 der Kriminalpolizeistation Mühldorf, erhielt das Mühldorfer Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte Informationen zum Rauschgifthandel durch mehrere Beschuldigte aus dem Raum Neu- und Altötting sowie Waldkraiburg. Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen geriet ein 38-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger aus Neuötting in den Verdacht, regelmäßig aus Waldkraiburg größere Mengen Marihuana zu beschaffen. Bei einer polizeilichen Kontrolle des Mannes am 27. März führte er 500 Gramm Marihuana in seinem Rucksack mit. Das Amtsgericht Traunstein ordnete die Untersuchungshaft an.

 

Das Augenmerk richtete sich dann auf die Herkunft des sichergestellten Marihuanas. Als dafür verantwortlich wurde ein 37-jähriger Waldkraiburger – gleichfalls nigerianischer Staatsangehöriger – ausgemacht, welcher fortan im Verdacht stand, regelmäßig größere Mengen Marihuana zu erhalten und in der hiesigen Region zu vertreiben. Den Ermittlungen zufolge unterstützte ihn hierbei seine 35-jährige nigerianische Ehefrau. Im Ermittlungsverlauf trat auch die Lebensgefährtin des im März inhaftierten Neuöttingers in Erscheinung. Die 24-jährige nigerianische Staatsangehörige nahm mutmaßlich dessen Rolle ein und brachte ebenfalls mehrmals Marihuana aus Waldkraiburg nach Neuötting.

 

Aufgrund Tatqualität, dringenden Tatverdachts und vorliegender Haftgründe erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Traunstein Haftbefehle sowie ferner Durchsuchungsbeschlüsse gegen den Mann und die beiden Frauen, welche am 7. September durch Beamte der Kriminalpolizeistation Mühldorf mit Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein und den Polizeiinspektionen Altötting und Waldkraiburg vollzogen wurden. Bei dem Waldkraiburger Pärchen fanden die Einsatzkräfte gut 300 Gramm Marihuana auf.

 

Aufgrund hierbei gewonnener neuer Ermittlungsansätze ergingen ein weiterer Haftbefehl sowie ein Durchsuchungsbeschluss gegen einen 21-jährigen sierra-leonischen Staatsangehörigen aus Neuötting. Dieser steht im dringenden Verdacht, das nach Neuötting gebrachte Marihuana lokal weiterverkauft zu haben. Die Maßnahmen gegen den Mann wurden konzertiert mit vier weiteren – aus den zugrundeliegenden Rauschgiftermittlungen resultierenden – Durchsuchungsbeschlüssen gestern in den Morgenstunden vollzogen. Mit Unterstützung durch die Bayerische Bereitschaftspolizei konnten seitens der Kripo Mühldorf so insgesamt neben zwei Zimmern einer Asylunterkunft in Neuötting, ein Altöttinger Haus sowie zwei Wohnungen in Waldkraiburg durchsucht werden. Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen kongolesischen, drei deutsche und einen slowakischen Staatsangehörigen.

 

Der Mühldorfer Vize-Kripochef und Einsatzleiter Erster Kriminalhauptkommissar Reiner Reißl resümierte: „Ich bin stolz, dass unsere Ermittlerinnen und Ermittler trotz bewegter Coronazeiten eine schlagkräftige Kriminalitätsbekämpfung – in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Justiz – gewährleisten. Besonderer Dank gilt zudem der Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei und benachbarter Dienststellen. Nicht vergessen möchte ich auch das gute Verhältnis zu anderen Behörden und Organisationen, welche solche Einsätze mit Rat und Tat flankieren.“




Die Buchhaltung in die Werkstatt bringen

PR – Selbständigkeit – man arbeitet selbst und ständig. „Viele Menschen in unserer Region gehen diesen spannenden Weg und führen ihre neugegründeten Unternehmungen mit Herzblut. Für den unangenehmen Bürokram, der aber leider gemacht werden muss, bleibt neben den Kernarbeiten oft kaum Zeit. In anderen Firmen ist hierfür eine Buchhaltungskraft eingestellt, aber auch hier muss man krankheitsbedingte Ausfälle oder Urlaubsvertretungen regeln”, so Hubert Kössler von der Buchungswerkstatt Chiemgau GbR.

Als externer Dienstleister nimmt die Buchungswerkstatt Chiemgau GbR kleinen und mittelständigen Unternehmen alle anfallenden Buchhaltungs- und Lohnbuchhaltungsarbeiten oder auch, wenn gewünscht, nur Teile, wie Lohnabrechnungen oder Buchhaltung ab. Das junge, inhabergeführte Unternehmen aus dem Chiemgau beschäftigt Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Branchen und ist somit für der perfekte Partner für Firmen aller Art.

 

Aber was genau bringt eine ausgelagerte Buchhaltung?

Unternehmer sparen sich nicht nur Zeit, in der sich voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentriert werden kann, sondern auch Fixkosten für festangestellte Arbeitskräfte ein. Vor allem von der Unabhängigkeit von etwaigen Arbeitsausfällen, die jederzeit durch Krankheit oder Urlaub bedingt sein können, profitieren Unternehmer enorm. Durch fachliche Weiterbildungen ist das Personal der buchungswerkstatt immer auf dem neuesten Stand.

In der heutigen Zeit, in der das ortsunabhängige Arbeiten und der digitale Datentransfer bereits zum Standard gehören, müssen Fachkräfte nicht mehr zwingend am Ort des Geschehens sein. So können die Arbeiten schnell, kompetent und diskret in der „Werkstatt“ erledigt werden und Unternehmer können ungebremst durchstarten.

 

Direkt-Kontakt:

 

Bahnhofstr. 3

83119 Obing

Tel.: 08624/8915985

h.koessler@buchungswerkstatt.de

www.buchungswerkstatt.de




Überfüllte Busse dringend melden

Im Landkreis Rosenheim sollte es eigentlich im neuen Schuljahr keine überfüllten Schulbusse mehr geben – gerade jetzt in der Corona-Zeit, da harte Hygienevorschriften gelten und klare Sicherheitsabstände vorgegeben sind. Das Landratsamt hatte deshalb mit den Busunternehmen vereinbart, dass die Fahrer in den ersten Schultagen die Auslastung ihrer Busse engmaschig überwachen und Überfüllungen unmittelbar an das Amt melden (wir berichteten). Die Zahl der eingesetzten Busse sollte dann erhöht werden. Doch das passiert offenbar nicht lückenlos.

 

„Wie die Ölsardinen in der Dose. Null Sicherheitsabstand. Morgens sind die Busse komplett überfüllt.” Die Liste der Beschwerden der Leser der Wasserburger Stimme riss nach den ersten Schultagen nicht ab. Jetzt reagiert das Landratsamt mit der Einrichtung einer eigenen Beschwerde-Adresse.

 

Unter 

schuelerbefoerderung@lra-rosenheim.de

kann man ab sofort überfüllte Busse oder sonstige Miss-Stände im Zusammenhang mit der Schülerbeförderung melden.

 

„Wenn es irgendwo Probleme mit einer Linie gibt, für die der Landkreis Rosenheim zuständig ist, wäre dies der direkteste Weg, uns zu informieren, damit wir das mit dem zuständigen Busunternehmen klären und entsprechende Maßnahmen besprechen und einleiten können. Nur, wenn wir genau wissen, um welche Linie es geht, können wir auch reagieren”, so eine Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage der Wasserburger Stimme.

Allerdings: Das Landratsamt ist nur für die weiterführenden Schulen (!) zuständig. „Was die Schülerbeförderung bei Grund- und Mittelschulen betrifft, so sind hier die jeweiligen Städte und Gemeinden verantwortlich.”

Die Sprecherin weiter: „Grundsätzlich ist es so, dass wir mit verschiedenen Busunternehmen zusammenarbeiten. Zum Schulstart wurden alle Busunternehmer informiert, dass ein zusätzlicher Bus eingesetzt werden kann, wenn eine Linie überfüllt ist. Als Maßstab haben wir in Absprache mit den umliegenden Landkreisen festgelegt, dass nicht mehr als 50 Prozent der zugelassenen Stehplatzkapazität beziehungsweise 70 Prozent der Gesamtkapazität ausgenutzt werden soll.” Aktuell seien so sieben verschiedene Linien im Landkreis mit Zusatzbussen verstärkt worden. Auch bei Bussen, bei denen nur die Hälfte der zugelassenen Stehplätze belegte seien, könne allerdings der Eindruck entstehen, dass der Bus „überfüllt“ sei.

„Wir bemühen uns gemeinsam mit den Busunternehmen Engpässe zu beheben und mit zusätzlichen Bussen Spitzen auszugleichen und genug Platz zu schaffen”, so die Sprecherin abschließend.

 




Karten waren schnell vergriffen

Verrückte Tage liegen hinter dem EHC Waldkraiburg. Wie für alle Bayernligisten , so gab  es auch für die Löwen den Lichtblick, ab dem 19. September zumindest vor einigen Zuschauern spielen zu dürfen. Dieser Umstand löste auch sogleich den Verkauf von Dauerkarten aus, welcher bereits am ersten Verkaufstag mit einer langen Schlange vor der Geschäftsstelle des Vereins belohnt wurde.

So werden also, im Gegensatz zum Hinspiel am vergangenen Freitag in Grafing zumindest 200 Fans in der Halle sein, wenn der EHC Klostersee am Sonntag zum Vorbereitungs-Rückspiel in die Raiffeisen-Arena kommt.

Das Hinspiel, und zugleich auch das erste Spiel in dieser Saison gewann der EHC Waldkraiburg mit 4:2 Toren. Am Sonntag, mit dem zusätzlichen Motivationsschub von 200 klatschenden und fröhlichen Fans im Rücken, möchten die Löwen diesen Erfolg am liebsten wiederholen. In der Hauptsache geht es in der Vorbereitung jedoch um das Ausprobieren. Reihen werden durcheinandergewürfelt, Taktiken werden versucht und ein solcher Test kann auch einmal nicht das gewünschte Resultat zur Folge haben. Für die Fans wird es aber auf jeden Fall ein Spiel, welches erneut mit Kampfgeist geführt wird, als ginge es bereits um Punkte.

Aus zeitlichen Gründen wird das Spiel am kommenden Sonntag noch nicht übertragen. Wie von den letzten beiden Spielzeiten gewohnt, können Eishockeyfreunde und Interessierte die Highlights des Spiels am Folgetag auf dem YouTube-Kanal des EHC Waldkraiburg,sowie auf der Facebook-Seite ansehen und liken.  AHA

 




Mit „Corox” in die neue Saison

PR – Wenn ab Samstag der Anpfiff in den verschiedenen Fußball-Spielklassen endlich wieder ertönt, rollt der Ball auch wieder bei den Partnervereinen von „Corox by Hans Friedl” übers Grün. Der TSV Wasserburg startet seine Bayernligassaison gegen Jahn Regensburg II, der TSV 1860 Rosenheim beginnt mit dem „neuen“ Ligapokal in Schalding, Türkgücü München gibt seine Premiere im Profifußball gegen den FC Bayern München II und die SpVgg Unterhaching gastiert beim FSV Zwickau in der 3. Bundesliga.

Zum Teil hatten die Mannschaften ein halbes Jahr kein Pflichtspiel mehr. In anderen Worten: Höchste Zeit, dass es wieder los geht.

Dagegen müssen sich unsere Basketballdamen aus Wasserburg noch bis Ende Oktober gedulden. Die Basketball-Bundesliga der Frauen beginnt voraussichtlich am 24. Oktober.

 

Das Coroxteam ist auf jeden Fall bei allen aufgezählten Vereinen allgegenwärtig. Ob im Bereich der Physiotherapie, der Rehabilitation oder auch im Bereich des Athletiktrainings, in der Vorbereitungsphase aber auch wettkampfbegleitend, spielt „Corox by Hans Friedl” eine enorm wichtige Rolle.

Sportler aus jeder Spielklasse fühlen sich in Edling gut aufgehoben und profitieren von der Jahre langen Erfahrung Hans Friedls. „Wir wünschen speziell unseren Mannschaften aber auch allen anderen Teams und Sportlern einen erfolgreichen Start. Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht“, so Hans Friedl.

Wer selbst wie ein Profi trainieren und mit dem Coroxtraining seine eigenen körperlichen Ziele erreichen will, kann die Coroxkurse gerne besuchen:

Corox Kurse




Drei Drogenhändler dingfest gemacht

Bereits seit geraumer Zeit hatte die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim Verdachtsmomente gegen drei Rauschgifthändler im Stadtgebiet Rosenheim. Die Durchsuchungen der jeweiligen Wohnungen förderte Rauschgift im oberen dreistelligen Grammbereich und Drogengeld zutage. Die Männer sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. 

Aufgrund unterschiedlicher Hinweise und Verdachtsmomente ermittelte das Rauschgiftkommissariat der Kripo Rosenheim seit mehreren Wochen gegen drei Männer aus Rosenheim, die offenbar einen schwunghaften Handel mit Marihuana im Stadtgebiet betrieben. Nach der Feststellung entsprechender Tatsachen erließ der zuständige Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein Durchsuchungsbeschlüsse für die drei Wohnungen der Beschuldigten, die sich alle in unterschiedlichen Asylbewerberunterkünften im Stadtgebiet Rosenheim befinden.

Bei den Durchsuchungen mit mehreren Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sowie mit Unterstützungseinheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei stellten die Ermittler Marihuana im oberen dreistelligen Grammbereich sowie Drogengeld im unteren vierstelligen Bereich sicher. Aufgrund dessen stellte die Staatsanwaltschaft Haftantrag gegen die drei Beschuldigten, woraufhin der zuständige Ermittlungsrichter die Untersuchungshaft erließ.




Falsche Polizisten im Nachbarlandkreis

In den gestrigen Abendstunden teilten aufmerksame Bürger der Polizeiinspektion Ebersberg ein halbes Dutzend Anrufe falscher Polizeibeamter im Raum Ebersberg mit. Die Betrüger gaben sich dabei mitunter als Kriminalpolizei und Polizeipräsidium München aus und versuchten ihre Opfer mittels Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Herausgabe von Geldbeträgen zu verleiten. Erfreulich dabei, die Angerufenen legten einfach auf und es wurde bislang niemand Opfer der Betrüger.

Die Polizeiinspektion Ebersberg möchte erneut und wiederholt auf diese Betrugsmasche aufmerksam machen und weist darauf hin, dass sich die Polizei niemals nach Erspartem oder sonstigem Vermögen erkundigt beziehungsweise Bargeld oder Wertgegenstände zu Hause abholt. Sobald ein Anruf verdächtig erscheint, ist das Gespräch einfach abzubrechen und schnellstmöglich die Polizeiinspektion Ebersberg unter der Telefonnummer 08092/8268-0 zu kontaktieren.




Leitungsnetz ausreichend gechlort

Ausreichend Chlor im Netz: Die Abkochverfügung für die Gemeinde Vogtareuth ist vom Landratsamt Rosenheim aufgehoben worden. Nach Angaben des Wasserbeschaffungsverbandes Vogtareuth sind im gesamten Netz mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter Wasser nachgewiesen worden.

 

Die Abkochverfügung war am vergangenen Freitag erlassen worden, nachdem in einer Trinkwasserprobe Enterokokken und Coliforme Keime nachgewiesen worden waren.

 

 




Youngster übernimmt Fördercampus

Marcel Dressel (links) ist der neue Cheftrainer am Fördercampus des TSV 1860 Rosenheim. Zusammen mit seinem Trainerteam arbeitet der gebürtige Frasdorfer an der fußballerischen Basis des Rosenheimer Regionalligisten. Mit diesem Engagement kehrt Marcel Dressel an alte Wirkungsstätte zurück, denn bei den Rothosen durchlief er alle Jugendmannschaften. „Mit Marcel Dressel haben wir einen jungen und ehrgeizigen Trainer verpflichten können, der in seinen jungen Jahren bereits viel Erfahrung mitbringt”, freut sich Andi Kubik, Sportlicher Leiter der 60er-Jugend (rechts). 

Der Fördercampus des TSV 1860 Rosenheim ist ein Ausbildungszentrum für junge Fußballtalente aus der Region Rosenheim. Die Trainigsarbeit orientiert sich an den Leitlinien des BFV/DFB-Talentförderprogramms. Kooperationspartner sind die SpVgg Unterhaching und das Therapiezentrum Friedl mit dem Athletikprogramm COROX.

 




Großes Glück bei Müllentsorgung

Zwei 23- beziehungsweise 26-jährige Frauen aus Rosenheim befanden sich gestern am späten Abend noch an der Wertstoffinsel im Bereich der Bismarckstraße und entsorgten dort ihren Papiermüll. Plötzlich krachte unmittelbar neben ihnen ein BMW gegen das Buschwerk am dortig angrenzenden Grünstreifen des Riedergartens.

Kurz zuvor war ein 24-jähriger Autofahrer die Brixstraße entlang gefahren, anschließend nach links in die Rathausstraße abgebogen, um danach gleich wieder in die Bismarckstraße einzufahren. Wohl aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verlor er beim Einscheren in die Bismarckstraße die Herrschaft über seinen Pkw und kam dort zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn. Die Vorderachse schlug an der Kante des Gehwegs auf, wodurch die Achse samt Vorderradaufhängung brach. Im Grünstreifen zum Riedergarten kam der Pkw dann zum Stillstand, die Airbags im Fahrzeug lösten aus.

Es dürfte wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 5000 Euro am BMW entstanden sein.

Großes Glück Während des Aufpralles standen die beiden Rosenheimerinnen vor den Einwurfschlitzen und hatten großes Glück, dass sie durch den heranschleudernden Pkw nicht verletzt wurden. Der BMW musste vor Ort abgeschleppt werden und die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs im Straßenverkehr ein.

Der Unfallverursacher wurde durch den Aufprall nicht verletzt.

 




Dem Himmel ein Stück näher

Dem Himmel ein schönes Stück näher kamen (von  links) Priens Pfarrer Klaus Hofstetter (Katholische Pfarrgemeinde und Pfarrverband Westliches Chiemseeufer), Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth (Evangelisch-Lutherische Gemeinde) und Apostel Andreas Sargant von der Neuapostolischen Kirche bei der ersten ökumenischen Riesenrad-Fahrt in Prien.

Nach ihrer Runde mit  wunderbarer Aussichten auf den Chiemsee war sich das Trio einig, dass sich das Riesenradeln gelohnt hat und ein schönes Gemeinschaftserlebnis ist.

Das Priener Riesenrad ist noch bis einschließlich Sonntag, 27. September, täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr im Hafen der Chiemsee-Schifffahrt im Einsatz.

Foto: Hötzelsperger 




Pflegefamilien gesucht

Wenn Kinder und Jugendliche mit Behinderungen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, ist die Betreuung in einer Pflegefamilie eine Option. Der Bezirk Oberbayern sucht deshalb Pflegefamilien, die Kinder und Jugendliche mit Behinderungen bei sich aufnehmen und auf ihrem Weg begleiten.

Aus unterschiedlichen – oft sozialen – Gründen können nicht alle Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen in ihrer Herkunftsfamilie leben. Das Leben in einer Pflegefamilie ist für diese Kinder eine Alternative zum Wohnen in einer stationären Einrichtung der Behindertenhilfe. „In einer Pflegefamilie erfahren Kinder und Jugendliche Geborgenheit in einem familiären und wertschätzenden Umfeld“, sagt Bezirkstagspräsident Josef Mederer. „Wer sich zutraut, ein Kind mit Behinderungen bei sich aufzunehmen und zu fördern, kann sich gern beim Bezirk Oberbayern melden. Unser Fachdienst berät alle Interessierten.“

 

„Wir begleiten und unterstützen die Familien.“

Die Pflegefamilie braucht angemessenen Wohnraum mit einem eigenen Zimmer für das Kind. Sie muss belastbar, sozial integriert und bereit sein, mit dem Bezirk Oberbayern zum Wohle des Kindes zu kooperieren. „Natürlich sollten Pflegeeltern geduldig und einfühlsam sein, um auf das Kind oder den Jugendlichen eingehen zu können“, schildert Heike Ostermayer vom Fachdienst des Bezirks Oberbayern. „Wir begleiten und unterstützen die Familien nach Kräften.“

 

Für ihre Leistungen erhalten die Pflegefamilien unter anderem eine monatliche Pauschale sowie einen Betrag, um die Lebenshaltungskosten des Kindes zu decken. Ebenso gibt es für größere Anschaffungen und Ausgaben, etwa für den Kauf eines Autokindersitzes, Zuschüsse vom Bezirk. Weitere Informationen finden Interessierte, die Lust auf Familienzuwachs haben, im Flyer: Pflegefamilien gesucht.

 

Aktuell gibt es 88 Pflegefamilien im Bezirk Oberbayern, die ein Kind oder einen Jugendlichen mit Behinderungen bei sich aufgenommen haben. Der Bezirk finanziert die Betreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Vorschulalter. Ab dem individuellen Schuleintritt ist der Bezirk Oberbayern für Kinder und Jugendliche mit geistigen und körperlichen Behinderungen zuständig. Für Kinder und Jugendliche mit rein seelischen Behinderungen übernimmt das Jugendamt die Kosten.

 

Kontakt für interessierte Personen:

Bezirk Oberbayern

Referat 22 – Fachdienst für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Heike Ostermayer, 089/2198-22200, heike.ostermayer@bezirk-oberbayern.de




„Leuchti“ für bessere Sichtbarkeit

Über 2.500 Warnwesten wurden zum Schulbeginn von der Verkehrswacht Rosenheim und der AOK in Rosenheim an die Erstklässler der 54 Grundschulen in Stadt und Landkreis Rosenheim verteilt. Bei der Übergabe der reflektierenden Sicherheitsüberwürfe an Schulleiterin Siglinde Böhnel von der Grundschule Pang bedankte sich Rosenheims Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann bei der AOK Rosenheim und der Verkehrswacht für die Unterstützung: „Bei Dunkelheit und in der Dämmerung vergrößert sich das Unfallrisiko. Mit einer Warnweste lässt es sich für unsere kleinsten Verkehrsteilnehmer erheblich reduzieren.“ 

Für AOK-Direktor Gerhard Schöndorfer geht es um die Verkehrssicherheit: „Wir freuen uns sehr, wenn unser Beitrag hilft, den Schulweg gerade für die kleinsten und schwächsten Teilnehmer am Straßenverkehr sicherer zu machen und die Zahl der Schulwegunfälle weiter zu senken.“

Die AOK kooperiert bei der Aktion mit der Landesverkehrswacht Bayern. „Verkehrssicherheit fördern und Verkehrsunfälle vermeiden – das ist unser Anspruch und dazu tragen die sogenannten Warndreiecke einen wesentlichen Teil bei“, so Franz Polland von der Kreisverkehrswacht in Rosenheim.

Auch Schulleiterin Siglinde Böhnel freut sich, dass die AOK und die Landesverkehrswacht Bayern in diesem Schuljahr die Erstklässler mit reflektierenden Warndreiecken ausstatten. „An unserer Schule erhalten 60 Erstklässler die praktischen Überwürfe und sind so in der dunklen Jahreszeit auf ihrem Schulweg sichtbarer und damit sicherer“, so Böhnel.

„Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet die Jugendverkehrsschule, insbesondere mit der Radfahrausbildung in der 4. Jahrgangstufe“, betont Polizeidirektor Volker Klarner, Leiter der Polizeiinspektion Rosenheim.




Ehrung für Karl-Heinrich Zeuner

Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann hat Karl-Heinrich Zeuner für seine besonderen Verdienste das Steckkreuz als höchste Auszeichnung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) verliehen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Regierung von Oberbayern, zu der Regierungspräsidentin Maria Els auch den Präsidenten des BRK und die Vorsitzende des BRK-Bezirksverbandes Oberbayern, Theo Zellner und Christa Stewens, sowie den Rosenheimer Landrat Otto Lederer begrüßen konnte, händigte sie heute das Ehrenzeichen an Karl-Heinrich Zeuner aus.

Für sein vorbildliches Engagement dankte ihm Regierungspräsidentin Els auch im Namen des Freistaats Bayern und gratulierte herzlich zur Auszeichnung: „Es ist mir eine große Freude, Karl-Heinrich Zeuner das Steckkreuz aushändigen zu dürfen. Karl-Heinrich Zeuner hat vor 60 Jahren bei der Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz begonnen und das Ansehen und den Stellenwert des BRK-Kreisverbandes Rosenheim in der Öffentlichkeit gestärkt.“ Für seine besonderen Verdienste um das Allgemeinwohl und die Bundesrepublik Deutschland erhielt Karl-Heinrich Zeuner 2013 bereits das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Karl-Heinrich Zeuner hat früh Verantwortung übernommen in der Ortsgruppe und im Bezirk Oberbayern, unter anderem als technischer Leiter der Wasserwacht-Abteilung Rosenheim, als stellvertretender Leiter der Wasserwacht-Ortsgruppe Rosenheim, als Bezirksbeauftragter sowie Bezirksausbilder Rettungsschwimmen für Oberbayern. Seit 1993 engagiert er sich als Vorstandsmitglied des BRK-Kreisverbandes Rosenheim – zunächst als Schatzmeister und seit 2001 als Vorsitzender.

Karl-Heinrich Zeuner hat in dieser Zeit auf mehreren Ebenen viel bewegt, gestaltet und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von ehrenamtlichen Mitarbeitern und hauptamtlich Beschäftigten, für eine Kooperation und gute Kommunikation mit anderen regionalen Hilfsorganisationen – auch im benachbarten Österreich – geschaffen. Über sein Engagement für das Bayerische Rote Kreuz hinaus, hat Karl-Heinrich Zeuner seit vielen Jahren ehrenamtliche Funktionen in Stiftungen der Stadt und des Landkreises Rosenheim wahrgenommen.

 




Raubüberfall: Täter gefasst

Bewaffnet mit einem Messer überfiel ein zunächst Unbekannter Mitte August die Geschäftsräume eines Dienstleistungsunternehmens in der Mühldorfer Innenstadt (wir berichteten). An der Fahndung nach dem Täter beteiligen sich zahlreiche Streifenwagenbesatzungen aus der Region. Die Ermittlungen zur Klärung des Falles wurden von der Kripo Mühldorf übernommen und führten letztendlich zu einem 29-jährigen Tatverdächtigen, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt.   

Am 19. August betrat der zunächst unbekannte Täter  gegen 15.40 Uhr die Geschäftsräume eines Unternehmens in der Trausnitzstraße am Mühldorfer Gymnasium. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte er eine Angestellte und erbeutete damals eine Geldkassette, welche er wenig später auf der Flucht wieder verlor.

Knapp vier Wochen nach der Tat können die Beamten der Kriminalpolizeistation Mühldorf nun einen Ermittlungserfolg vermelden. Nach intensiven und aufwendigen Ermittlungen führte die Spur zu einem 29-jährigen Deutschen aus Waldkraiburg.

Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der dringend Tatverdächtige im Laufe des 15. September dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der mutmaßliche Räuber sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

 




THW ist auf dem Weg

Heute Vormittag startete ein Konvoi des Technischen Hilfswerks (THW) mit acht Lastzügen und einem Begleitfahrzeug vom THW Ortsverband Rosenheim nach Griechenland. Die THW-Einsatzkräfte, darunter zwei Helfer des THW Rosenheim befördern im Auftrag der Bundesregierung unter anderem Zelte, Feldbetten, Isomatten, Schlafsäcke und Sanitärcontainer für das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos nach Athen.

Die insgesamt 16 ehrenamtlichen THW-Helfer reisen über Österreich nach Italien und setzen dort von Ancona mit der Fähre nach Griechenland um.

Vor Ort mangelt es an allem, um den Geflüchteten auf Lesbos zu helfen, weshalb die zirka 170 Tonnen Hilfsgüter dringend erwartet werden.

 

Die geplante Ankunft der THW-Kräfte ist am Samstag, wo die Hilfsgüter in Athen entladen und dem griechischem Zivilschutz für das Flüchtlingslager in Moria übergeben werden.

 

Auf der Insel Lesbos brachen in der Nacht auf Mittwoch mehrere Brände aus und das Flüchtlingscamp Moria brannte fast vollständig nieder. Mehr als 12.600 Menschen aus dem Camp Moria leben derzeit auf Straßen, im Wald oder auf Parkplätzen. Tausende müssen die Nächte unter freiem Himmel verbringen.




Drei Tage Bulldog-Kino bei Obing

Unter sternenklaren Himmel fand drei Tage lang das vom „Land schafft Verbindung”-Team organisierte Bulldog-Kino mit dem Film „Mit dem Rückwärtsgang nach vorn” statt. Treffpunkt war eine Wiese in Diepoldsberg bei Obing. Von weither reisten zahlreiche Traktor- und Autofahrer an, um sich den bayrischen Film mit Kultpotenzial auf der 13 Meter großen Leinwand anzuschauen.

Ziel der Veranstaltung war es, den Gemeinschaftssinn der ländlichen Bevölkerung zu stärken, die regionale Landwirtschaft und die damit verbundene Lebensmittelversorgung in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Ein gute Gelegenheit war es auch, mit Nichtlandwirten ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und zu guter Letzt  einen entspannten Abend zu genießen.

Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstands-Regeln wirkten zahlreiche Helfer bei der Veranstaltung mit. Ein besonderer Dank galt Rupert Freiberger für seinen Einsatz und für das von ihm zur  Verfügung  gestellte Grundstück.

Nähere Informationen: Organisation Land schafft Verbindung (LsV) – www. landschafftverbindung.de

 

hö/Fotos: LsV




Sommer ist noch nicht vorbei

„Erst Kevin, dann Leiki und nun kommt Manfred. Die Hochs geben sich die Klinke in die Hand und bescheren Deutschland einen Rekord-September. Gestern wurden an vielen Wetterstationen neue Allzeit-Hochs gemessen. In ganz Deutschland fiel die 30-Grad-Marke und damit die Hitzemarke”, so Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met. „Und der Sommer ist noch längst nicht zu Ende.”

 

Jung: „Auch die nächsten sieben Tage bringen eine große Trockenheit und viel Sonnenschein! Im Westen und Süden gibt es weitere 6 bis 7 Tage Sommer satt. Täglich Werte um oder über 25 Grad. Im Norden und Osten scheint zwar auch durchgehend die Sonne, mit 20 bis 24 Grad wird es hier am Tag aber etwas kühler bleiben.”

„Heute gibt es wieder viel Sonne und das wird auch bis nächsten Mittwoch in fast ganz Deutschland so bleiben. Doch wo sind die ganzen Tiefs? Die tummeln sich ums Mittelmeer. Bei Griechenland droht in den kommenden Stunden sogar ein Medicane. Das Wort ist eine Mischung aus Hurrikan und Mittelmeer. Dort braucht sich ein hurrikanähnliches Sturmtief zusammen. Das wird rum um Griechenland Unwetter durch Sturm und Starkregen bringen. Bei uns dagegen geht das Sommerwetter mit viel Sonnenschein weiter“, erklärt Diplom-Meteorologe Jung.

 

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Mittwoch: 22 bis 33 Grad, viel Sonne, zum Abend im Westen kurze Gewitter möglich

Donnerstag: 17 bis 28 Grad, freundlich, viel Sonnenschein

Freitag: 19 bis 28 Grad, sonnig und trocken

Samstag: 20 bis 28 Grad, meist freundlich und trocken

Sonntag: 18 bis 30 Grad, viel Sonne, später im Westen auch mal kurze Gewitter

Montag: 23 bis 30 Grad, sonnig und trocken

Dienstag: 23 bis 30 Grad, freundlich und trocken

Mittwoch: 20 bis 28 Grad, meist freundlich und trocken




Nachmittags über vier Promille

Beamte der Rosenheimer Polizei befuhren mit einem Dienstfahrzeug gestern Nachmittag die Münchener Straße. Beim Vorbeifahren am Salingarten zeigte ein 42-jähriger Wohnsitzloser den Beamten mehrfach den Mittelfinger. Die Beamten hielten an und forderten den 42-Jährigen auf, dies zu unterlassen. Doch da fing der Mann mit seinen Beschimpfungen erst richtig an, er beleidigte die Beamten als „Arschlöcher, Deppen und Ahnungslose“.

Der Mann zeigte sich weiter aggressiv weshalb der Mann nach richterlicher Bestätigung in Gewahrsam genommen wurde. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab über vier Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.




Polizeieinsatz kostet 3.240 Euro

Weil er mit einer erfundenen Bluttat Ende Februar 2020 einen großen Polizeieinsatz verursacht hatte, bekam ein Rosenheimer nun vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd die Kostenrechnung präsentiert. Der Mann muss 3.240 Euro für die von ihm verursachte Fahndung mit mehreren Polizeistreifen bezahlen.

Ende Februar 2020 hatte ein zunächst unbekannter Mann in einem Supermarkt im Stadtgebiet eine heftige Drohung ausgesprochen haben –  die sich später aber glücklicherweise als falsch herausstellte. Gegenüber einer Angestellten gab er an, ein Tötungsdelikt begangen zu haben und nun auf der Suche nach seinem nächsten Opfer zu sein. Die Situation wurde durch eine offensichtlich blutverschmierte Hand des Mannes verstärkt. Kurz darauf verließ der Unbekannte das Geschäft und löste durch seine Äußerungen eine Großfahndung der Polizei mit mehreren Streifenbesatzungen aus, die trotz aller Bemühungen ergebnislos verlief.

 

An den darauffolgenden Tagen versuchte die Polizeiinspektion Rosenheim durch weitere Überprüfungen, Licht ins Dunkel der zunächst ernstzunehmenden Äußerungen des Mannes zu bringen. Nachdem sich jedoch keine weiteren Anhaltspunkte für ein mögliches Gewaltverbrechen ergaben, wurden die Ermittlungen zunächst nicht weiterverfolgt.

 

Etwa einen Monat später erkannten Angestellte den Mann im gleichen Geschäft wieder. Die Ermittler der Polizeiinspektion Rosenheim konnten den zwischenzeitlich erneut untergetauchten Mann nun aufgrund neuer Erkenntnisse schnell ermitteln und an seiner Wohnadresse in Rosenheim antreffen. Durch weitere Recherchen konnte das von ihm ausgesprochene Tötungsdelikt schnell widerlegt werden, da das angebliche Opfer wohlauf angetroffen werden konnte.

 

Der zur Tatzeit 67-jährige Rosenheimer wurde wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten angezeigt und hat im Sommer dieses Jahres auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, vom zuständigen Amtsgericht einen Strafbefehl mit einer empfindlichen Geldstrafe erhalten.

 

Obendrein präsentierte ihm das Polizeipräsidium Oberbayern Süd nun eine Kostenrechnung für den von ihm Ende Februar verursachten Fahndungseinsatz. Im Rahmen einer Ermessensentscheidung wurden dem Mann die Kosten für die an der Großfahndung beteiligten Einsatzkräfte auferlegt, was schließlich einen Betrag von 3.240 Euro ergab. Zur leichteren Zahlung wurde dem Gefahrenverursacher nach Antrag durch seinen Rechtsbeistand eine Ratenzahlung zugesprochen, die ihn nun voraussichtlich längere Zeit begleiten wird.

 




THW ist abmarschbereit

Start eines Hilfskonvois: Um 7.15 Uhr geht es morgen auf dem Gelände der Rosenheimer Bundespolizei los. THW-Abteilungen aus ganz Deutschland brechen in Richtung Griechenland auf. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes sollen sie den Menschen in Moria auf der griechischen Insel Lesbos helfen. Dort war vergangene Woche ein Zeltlager von Flüchtlingen bei mehreren zeitgleichen Bränden fast vollständig zerstört worden. Mehr als 12.500 Migranten sind seither obdachlos. 




Exhibitionist festgenommen

Eine 17-jährige Rosenheimerin teilte vergangenen Freitag der Polizei eine verdächtige Wahrnehmung in der Küferlingstraße mit. Sie habe am frühen Abend Straßenrand in einem parkenden VW einen Mann gesehen, der bei heruntergezogenen Hose an seinem Geschlechtsteil manipuliert habe. Die Zeugin war sich sicher, den VW schon öfter in der Nähe parkend gesehen zu haben. Die Rosenheimerin notierte sich das  Kennzeichen und teilte dies sofort der Polizei mit.

Die Rosenheimer Polizei nahm die weiteren Ermittlungen auf und  konnte im weiteren Verlauf einen 35-jährigen aus dem Einzugsbereich von Rosenheim festnehmen. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 35-Jährige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

 

Die Rosenheimer Polizei bittet weitere Zeugen oder Geschädigte, die den Mann bei derartigen Handlungen gesehen beziehungsweise beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.

 




Mit falschen Papieren im Reisebus

In mehreren Fällen ermittelt die Rosenheimer Bundespolizei wegen Urkundenfälschung in Verbindung mit illegalen Einreiseversuchs. Die Migranten mit den gefälschten Papieren wurden alle in italienischen Reisebussen festgestellt. Am gestrigen Montag  kontrollierten die Bundespolizisten einen iranischen Businsassen auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden. Der Mann war von Rom aus in Richtung München unterwegs. Er wollte offenbar unter einer falschen Identität in Deutschland Fuß fassen.

Ersten Erkenntnissen zufolge musste er einem Schleuser für die Beförderung von der Türkei über Griechenland und Italien bis nach Deutschland mittels Boot, Lkw und Reisebus einschließlich der beschafften falschen litauischen Papiere 16.000 Euro zahlen. Der Iraner, der bislang weder von griechischen noch von italienischen Behörden registriert worden war, wurde einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet.

 

Ebenfalls auf der A93 unterzogen die Bundespolizisten in einem anderen Fernreisebus aus Italien eine Chinesin einer Personenkontrolle. Den Beamten fiel auf, dass das maltesische Visum im Reisepass der 26-Jährigen eine Fälschung ist. Die Frau beteuerte die Echtheit ihrer Dokumente. Recherchen der Ermittler ergaben, dass sie bereits 2016 in Berlin wegen Urkundenfälschung angezeigt worden war. Hieran konnte oder wollte sie sich aber überhaupt nicht mehr erinnern. Die Bundespolizei verweigerte der chinesischen Staatsangehörigen die Einreise in die Bundesrepublik. Sie wurde der österreichischen Polizei überstellt.

 

In der Nacht von Montag auf Dienstag nahmen die Kontrollbeamten einen Gambier in einem Reisebus fest, der regelmäßig zwischen Mailand und Berlin verkehrt. Der Afrikaner konnte sich nicht ausweisen, zeigte den Beamten aber auf dem Bilschirm seines Smartphones das Foto einer angeblich gültigen italienischen Aufenthaltsgenehmigung. Obwohl es sich nur um ein Bild des Dokuments handelte, erkannten die Bundespolizisten anhand verschiedener Merkmale, dass es sich um eine Fälschung handeln muss. Nachforschungen ergaben, dass der gambische Staatsangehörige in Italien weder registriert, noch gemeldet ist. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige nach Österreich zurückgewiesen.

 




Re-Start unter besonderen Bedingungen

Der Re-Start im Amateurfußball ist beschlossen. Ab dem 19. September darf auch dort der Ball wieder rollen. Die Regionalliga Bayern startet mit dem neu ins Leben gerufenen Ligapokal. Der TSV 1860 Rosenheim beginnt diesen Wettbewerb bei SV Schalding-Heining. Das erste Heimspiel im Jahnstadion ist dann das Ligapokalspiel gegen den SV Wacker Burghausen am 26. September um 14 Uhr. Dabei gibt es für die Zuschauer besondere Regeln zu beachten.

Aktuell sind unter den Voraussetzungen im Jahnstadion maximal 200 Besucher zum
Spiel zugelassen, so sind die Vorgaben von Verbandsseite beziehungsweise von Seiten der Staatsregierung. Aktuelle Infektionsgeschehnisse und veränderte Regelungen
können diese Vorgaben verändern.

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf des Spieltags zu gewährleisten, sind einige
Regeln zu beachten. So werden im Stadion die benutzbaren Plätze ausgewiesen, es
gilt eine Mund-Nase-Masken Pflicht bis zum jeweiligen Sitz- oder Stehplatz, die
Abstandsregelung muss im gesamten Gelände eingehalten werden.

Um die Situation im Eingangsbereich zu entzerren, gibt es einen zusätzlichen
Eingang an der Haupttribüne, ebenso werden die Zuschauer gebeten frühzeitig ins
Stadion zu kommen. Stadionöffnung ist 90 Minuten vor Spielbeginn.

Um die Kassensituation weiter zu entzerren bieten die 60er einen Vorverkauf an.
Tickets gibt es ab sofort beim Teamsport Zentrum in der Samerstraße 2 und bei
Bet2day Sportwetten, Papinstraße 4, sowie am kommenden Donnerstag und Freitag
von 17 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle des TSV 1860 Rosenheim, Jahnstraße 25.
Dauerkarten haben beim Ligapokal keine Gültigkeit.




Bauernherbst eröffnet

Bei schönstem Spätsommerwetter und bei herrlichen Ausblicken von der Terrasse des Gasthofes „Zur Schönen Aussicht“ in Höslwang konnte der inzwischen 18. Bauernherbst im Rosenheimer Land eröffnet werden. Die wichtigste Botschaft dabei war: Trotz Corona, oder gerade wegen Corona, ist es von hoher Bedeutung und Wichtigkeit, dass heimische Lebensmittel gefördert werden.  In diesem Bemühen finden der Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Raum Rosenheim (RegRo) vielfältige Unterstützung.

 

RegRo-Vorsitzender Sebastian Friesinger aus Albaching freute sich bei der Höslwanger Zusammenkunft über den Besuch von vielen Mitstreitern aus Politik und Wirtschaft. So galt sein besonderer Gruß unter anderem einigen Bürgermeistern der Landkreis-Gemeinden, stellvertretend namentlich Hans Murner aus Höselwang und den Bürgermeistern Stefan Schlier von der Stadt Bad Aibling sowie Zweitem Bürgermeister Daniel Artmann aus Rosenheim, Wolfgang Hampel als Leiter des Amtes für Landwirtschaft in Rosenheim, Geschäftsführerin Christine Pfaffinger vom Tourismusverband Chiemsee-Alpenland sowie als Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes Kreisbäuerin Kathi Kern, Sepp Bodmaier und Klaus Gschwendtner.

 

Annemarie Biechl, Ehren-Landesbäuerin und Schirmherrin des Bauernherbstes seit der ersten Stunde würdige in ihrem Grußwort dass Engagement zugunsten des Bauernherbstes mit den Worten: „In diesen schwierigen Zeiten ist es notwendig, mit Herzblut dabei zu sein und das ist beim Verein RegRo und seinem Vorsitzenden der Fall.“

 

Bürgermeister Hans Murner von der gastgebenden Gemeinde Höslwang sagte seinerseits in seinem Grußwort: „In schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger auf regionale Erzeugnisse das Augenmerk zu richten, manchmal verstehe ich nicht, dass sogar Bio-Produkte zum Teil von weit her auf unsere Märkte gebracht werden, wenn wir selbst diese Produkte vor Ort haben.“

Zwei solcher Produkte, die in unmittelbaren Zusammenhang mit den heurigen Bauernherbst-Angeboten stehen, sind traditionell die Bauernherbst-Wurst und das Bauernherbst-Brot. Theresa Albrecht als Vertreterin des Hotel- und Gaststättenverbandes und der Metzger-Innung stellte aus der Metzgerei Stocker eine roh-geräucherte Salami mit wenig Fett-Anteil und damit als bestens geeignete Brotzeit für Wanderer vor.

Hubert Steffl, Ehren-Obermeister der Rosenheimer Bäckerinnung freute sich, dass er mit dem langjährigen Lehrlingswart der Innung, Sepp Messerer das Bauernherbst-Wallnuss-Brot vorstellen konnte.

 

Otto Lederer, erstmals in seiner Funktion als Rosenheimer Landrat bei der Eröffnung des Bauernherbstes dabei, würdigte das hohe Engagement von RegRo mit den Worten: „Die Landwirtschaft und die Bauernmärkte sind wichtig, aber auch die Veredelung der Produkte in der heimischen Gastronomie verdient hohe Anerkennung“.

Daniel Artmann, Zweiter Bürgermeister der Stadt Rosenheim überbrachte die Botschaft von Bürgermeister Andreas März zum Thema Schmankerlstraße (am kommenden Freitag, 18. September) mit den Worten: „Wir stehen voll und ganz hinter der Philosophie von RegRo zumal die RegRo-An- und Verkaufs-GmbH mitten in Rosenheim ihren Sitz hat. Die Direktvermarktung und das Bauernmarkt-Angebot wollen wir in Rosenheim weiter voranbringen, deshalb sind wir froh, dass wir –wenn auch in etwas abgespeckter Form – die Schmankerlstraße durchführen können.“

 

„Ein schwieriges Jahr haben wir heuer mit den Corona-Einschränkungen und Auswirkungen. Gerade deshalb gebührt unseren Sponsoren höchster Dank“, so RegRo-Vorsitzender Sebastian Friesinger in seinem Schlusswort und er ergänzte: „Unsere langjährigen Partner waren auch heuer wieder und sofort bereit, ihren Beitrag zum Zusammenhalt zu leisten“. Anschließend lud Friesinger zu kulinarischen Kostproben mit heimatlichen Produkten ein.

 

Foto (Rainer Nitzsche) / Bei der Bauernherbst-Eröffnung mit Wurst- und Brot-Präsentation: Theresa Albrecht, Sebastian Friesinger, Hubert Stephl und Sepp Messerer (von links).




Polizei beendet nächtliche Party

Dass aufgrund der seit Jahren bestehenden Stadtsatzung der Konsum von Alkohol im Rosenheimer Salingarten verboten ist, sollte zwischenzeitlich bekannt sein. Doch offenbar interessierte dies eine mehrköpfige Gruppe heute Nacht nicht. Sie machte es sich im Salingarten gemütlich, trank Flaschenbier und hatten neben sich ein paar Bierkästen für den späteren Verzehr aufgebaut. Die Polizei beendete die kleine „Salingartenparty“ und leitete ein Bußgeldverfahren ein.

Da auch die Mindestabstände nicht eingehalten wurden oder der Mund- und Nasenschutz nicht getragen wurde, kamen dieses Vergehen noch dazu. Den Männern im Alter zwischen 27 und 21 Jahren, alle aus Rosenheim, wurde zum Bußgeldverfahren auch ein Platzverweis erteilt.




Getunte Pkw aus Verkehr gezogen

Beamte der Rosenheimer Polizei kontrollierten gestern Mittag im Bereich der Münchener Straße den Fahrer eines BMW. Im Rahmen der Kontrolle konnten technische Veränderungen am Fahrzeug festgestellt werden. So war vom 25-jährigen Rosenheimer das originalverbaute Fahrwerk gegen ein Gewindefahrwerk ausgetausch wordent. Für den Umbau lag keine Eintragung den betrieblichen Unterlagen des Fahrzeuges vor. Die Auspuffanlage wurde ein einfaches Metallrohr ersetzt, vorgeschriebene Mittelschalldämpfer wurden ausgebaut.

Am Endtopf wurde ein Umbau vorgenommen, der ebenfalls nicht der Betriebserlaubnis entsprach. Durch diese Veränderung verschlechterte sich das Abgas- und Geräuschverhalten des BMW erheblich.

Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

Ebenfalls ein Bußgeldverfahren wurde heute Nacht gegen einen 20-jährigen Autofahrer aus Großkarolinenfeld eingeleitet. An seinem BMW wurde ein nicht vorschriftsmäßig verbauter Heckspoiler festgestellt. Unter Auflage wurde seine Weiterfahrt gestattet von der Äußeren-Münchener-Straße aus, erlaubt.

Auch ein 21-jähriger Audi-Fahrer aus Kolbermoor wurde in der Kufsteiner Straße am heute gegen 0.30 Uhr angehalten und kontrolliert. An seinem Audi waren nicht vorschriftsmäßig verbaute Räder angebracht. Diese waren zwar von einem technischen Gutachter zunächst abgenommen worden, hätten aber folglich zur Erlangung der Betriebserlaubnis erneut eingetragen werden müssen. Häufig wird diese Art der „Nachtragung“ aber schlichtweg versäumt.




Zusätzliche Mittel vom Freistaat

Frohe Kunde aus der Staatskanzlei: Das bayerische Kabinett hat beschlossen, im Rahmen der Hightech Agenda Bayern (HTA) zusätzliche Mittel für Bauvorhaben an Hochschulen zur Verfügung zu stellen und Projekte zu beschleunigen. Davon profitiert auch die Technische Hochschule Rosenheim, da der geplante Technologiepark früher gebaut werden kann als geplant.

Man werde die vor einem Jahr gestartete Technologieoffensive mit einem „Plus“ versehen und als Anschub für den Neustart nach Corona nutzen, heißt es vonseiten der Staatsregierung. In diesem Sinn sollen 2021 und 2022 zusätzliche 900 Millionen Euro „ein kraftvolles Signal des Aufbruchs und der Zuversicht senden“. Die großen Baumaßnahmen im Rahmen der HTA würden deutlich schneller angegangen und fertiggestellt, kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Kabinettssitzung am Montag an. Allein 100 Millionen Euro des „bayerischen Konjunkturpakets“ sind für die Bauvorhaben vorgesehen. Ermöglicht werden soll die Beschleunigung durch innovative Verfahrensabläufe und organisatorische Neuregelungen.

 

TH-Präsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster zeigt sich sehr erfreut über die Ankündigung der Staatsregierung: „Das ist ein wichtiges Signal für die Hochschulen in Bayern und ganz besonders für die TH Rosenheim. Der Technologiepark mit seinen hochmodernen Laboratorien wird einen Quantensprung für die Forschung und Lehre an unserer Hochschule bringen. Ich freue mich sehr, dass er nun früher Wirklichkeit werden kann.“

 

Klaus Stöttner, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Kuratoriums der TH Rosenheim, wertet die Nachricht aus dem Ministerrat als großen Erfolg. „Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung des Hochschulstandorts Rosenheim, der damit auch international gesehen an Renommee gewinnen wird“, so der CSU-Politiker. Die langjährige Arbeit des Kuratoriums und weiterer Unterstützer der TH Rosenheim trage nun auch auf diese Weise Früchte.

 

Der Technologiepark wird in unmittelbarer Nachbarschaft zur TH Rosenheim auf dem Gelände der ehemaligen Bogensiedlung entstehen. Für das Großprojekt sind rund 100 Millionen Euro veranschlagt. Als Baubeginn war bislang Herbst 2022 oder Frühjahr 2023 vorgesehen, nun wird es schneller gehen.

 




13 „Touristen“ in Gewahrsam

Die Bundespolizei hat am gestrigen Sonntag bei Grenzkontrollen in einem Regionalzug nahe Rosenheim 13 Iraker in Gewahrsam genommen. Sie wiesen sich mit griechischen Flüchtlingspässen aus. Zudem waren alle Personen im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis für Griechenland. Bei der Befragung zu Ziel und Zweck ihrer Reise machten die irakischen Staatsangehörigen gegenüber den Bundespolizisten jedoch widersprüchliche Angaben.

Laut eigenen Aussagen wollten die beiden Familien zum Sightseeing nach München. Sie konnten jedoch weder eine Hotelbuchung noch ausreichend finanzielle Mittel für den geplanten Aufenthalt vorweisen. Ein Ticket für die Rückreise nach Griechenland hatte keiner der irakischen Staatsangehörigen. Ersten Erkenntnissen zufolge wollten sie sich illegal in Deutschland niederlassen. Die Bundespolizei hat sie wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde allen 13 Personen nach Österreich zurückgewiesen.

 




Mit 110 Sachen in der 50er-Zone

Beamte der Rosenheimer Polizei führten am Sonntagnachmittag im Bereich der Hohenofener Straße in Rosenheim eine Geschwindigkeitskontrolle mittels Lasermessgerät durch. Gegen 14 Uhr wurde ein BMW mit einer Geschwindigkeit von rund 110 km/h gemessen – statt der erlaubten 50 km/h. Den 22-jährigen Fahrer aus Rosenheim erwartet jetzt ein Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie zwei Monate Fahrverbot.

Durch die Verwaltungsbehörde wird geprüft werden, ob der Bußgeldsatz verdoppelt wird, da aufgrund der hohen Geschwindigkeit von einer vorsätzlichen Handlung ausgegangen werden kann.

 




Mit „Romina” im Landesentscheid

Beim Bauern „Moar´z Bruck” in Prien ist die Pferdezucht schon seit Jahrzehnten etabliert. Hans Wallner führt diese in alter Tradition fort. Er setzte sich kürzlich mit seiner Stute „Romina“ beim Ausscheidungswettbewerb in Traunstein durch – damit ist er für die bayerische Landesschau für dreijährige Stuten am 19. und 20.  September in der Landeshauptstadt München qualifiziert und kann sich damit um eine der raren und offiziellen Staatsprämien bewerben.

„200 Stuten im Alter von  drei Jahren der  Kaltblut-Rasse hatten sich heuer regional verglichen, um in den End-Wettbewerb des Landesverbandes der Bayerischen Pferdezüchter zu kommen“, so Hans Wallner. Von den 200 Pferden hätten 20 Prozent die Staatsprämienanwartschaft bekommen und seien zur Leistungsprüfung eingeladen worden. „Wenn diese Prüfung erfolgreich ist und die Stute ein Fohlen bekommt, dann ist es eine Staatsprämienstute.”

„Für die Bewertung gibt es sechs Bereiche, die benotet werden, das sind der Rasse-Typ, der Körperbau, das Fundament, die Korrektheit in Verbindung mit Bewegung, der Schritt und der Trab. Gerade Letzteres gilt es vor den Prüfungstagen alltäglich rund um den Moarhof in Prien einzustudieren und einzugewöhnen”, so Wallner.  Unterstützt wird er von seinem 15-jährigen Neffen Hannes, dem es sichtlich Freude macht, bei den Vorbereitungen dabei zu sein.

Veranstalter des Wettbewerbs am 19. und 20. September unter aktuellen Corona-Bedingungen ist der Landesverband Bayerischer Pferdezüchter, dieser stellt mit seinem Zuchtleiter einen der Zuchtrichter. „Die weiteren drei Zuchtrichter kommen von auswärtigen Regierungsbezirken, so wie auch ich aufgrund meiner Zuchtrichter-Schulung in anderen Regierungsbezirken zum Einsatz komme, weil Teilnehmer mit einem Pferd und gleichtzeitig Zuchtrichter sein, das geht nicht“, so Wallner, der nach dem Traunsteiner Zwischenerfolg ehrgeizig auf die Landesentscheidung blickt. „Wird´s was mit einer Staatsprämie, freuen wir uns, wird´s nichts, dann haben wir uns wenigstens sinnvoll und zum Wohle unserer Pferde beschäftigt.“

 

Foto: Hötzelsperger




Hoher Schaden bei Verkehrsunfall

Ein 64-jähriger Autofahrer aus Reichertsheim befuhr am Sonntagnachmittag die Brixstraße in Rosenheim mit seinem VW in Fahrtrichtung Kufsteiner Straße. Ein 27-jähriger Fahrer aus Niederalteich befuhr die Kufsteiner Straße, ebenfalls mit einem VW. Der 64-Jährige wollte die Kufsteiner Straße geradeaus überqueren, um in das Parkhaus gelangen zu können und übersah dabei den Pkw des vorfahrtsberechtigten 27-Jährigen.

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß und an beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro. Der Fahrer aus Niederalteich erlitt am Finger eine kleine Schnittwunde, die vom Rettungsdienst vor Ort behandelt wurde. Die Fahrzeuge mussten vor Ort abgeschleppt werden, gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

 

 




Hygienekonzept, Dauerkarten, Livestream

Die corona-bedingten Einschränkungen sind weiterhin das alles beherrschende Thema in allen Spielklassen des deutschen Eishockeys. Auch vor dem EHC Waldkraiburg machen sie nicht halt, somit bleibt dem Verein nichts weiter, als das Maximale für Fans und Club herauszuholen. Für die Waldkraiburger Raiffeisen-Arena wurde mittlerweile ein Hygienekonzept ausgearbeitet. Der Verkauf von Dauerkarten ist ebenso geplant wie die Liveübertragung der Heimspiele.

Der Eishoickey-Verband hat beschlossen, die Bayernliga-Saison 2020/2021 wie angedacht starten zu lassen. Dem voraus ging eine Entscheidung des bayerischen Kabinetts, die Tore im Amateursport ab dem 19. September zumindest für eine begrenzte Anzahl von 200 Zuschauern in Indoor-Hallen zu öffnen. Hierbei ist für alle Besucher, die einen der begehrten Plätze erhalten können, wichtig, die Hygienevorschriften vollumfänglich zu beachten.

In der gesamten Raiffeisen-Arena herrscht die Pflicht eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, dies gilt auch beim Betreten der Arena. Zuseher, die nicht derselben Familie angehören, haben sich beim Sitzen auf den Tribünen an die Abstandsregeln zu halten. Eine Orientierungshilfe bieten hierbei die angebrachten Markierungen auf den Tribünen.

Als besonderes Schmankerl für alle Freunde des EHC Waldkraiburg die nicht nur gerne sitzen, sondern dabei auch im warmen ihr Schnitzel und Getränk zu sich nehmen, bietet die Stadiongaststätte zwei verschiedene Optionen für Spieltage an. Einmal handelt es sich um die wohlbekannten Plätze an der Scheibe mit Blick aufs Eisfeld. Diese Plätze sind im Voraus in der Gaststätte zu reservieren und kosten acht Euro pro Platz. Zudem gibt es für alle die nicht gern allein schauen, die Möglichkeit, das Spiel im Saal mit etwa 30 bis 40 weiteren Besuchern zu verfolgen. Diese Plätze können kostenfrei belegt werden und werden unter Einhaltung der Hygienevorschriften für Gaststätten belegt. Das Spiel wird über eine Leinwand übertragen.

Zudem werden ab morgen, Dienstag, ab 18 Uhr in der Geschäftsstelle des EHC Waldkraiburg Dauerkarten für die kommende Saison verkauft. Diese Karten sind zum ersten Mal personalisiert und demnach auch nicht übertragbar. Der Preis für eine Karte beträgt 150 Euro und sie ist für alle Vorbereitungs- und Hauptrundenspiele gültig. Eine Dauerkarte garantiert hierbei einen sicheren Platz zu jedem Heimspiel, da mögliche Tagestickets nur in der Menge verkauft werden, die addiert mit den Dauerkarten 200 Plätze nicht überrschreiten.

Für jeden Fan, der leider keine Möglichkeit hat, den ein oder anderen der stark limitierten Plätze zu erhalten, gibt es ab diesem Jahr einen Internet Live-Stream der Heimspiele des EHC Waldkraiburg. Der Preis für ein Spiel in der Hauptrunde beträgt zwischen sechs und sieben Euro in der Vorbereitung.

Aufgrund der noch nötigen Vorbereitungsmaßnahmen kann das erste Vorbereitungsspiel zu Hause gegen den EHC Klostersee womöglich noch nicht gestreamt werden.

AHA

Foto: Auf eine volle Raiffeisen-Arena muss der EHC vorerst verzichten.




35-Jährige von Sattelzug erfasst

Gegen 21.40 Uhr kam es am gestrigen Sonntag auf der A 8 in Fahrtrichtung München  kurz vor der Anschlussstelle Bad Aibling zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand überstieg eine 35-jährige Frau, die in München wohnhaft ist, die rechte Leitplanke und lief nach links über die Richtungsfahrbahn München. Dabei wurde sie von einem Sattelzug erfasst, der von einem 52-jährigen Kroaten gelenkt wurde. 

Dieser konnte trotz Vollbremsung einen frontalen Zusammenstoß mit der gänzlich dunkel gekleideten Frau nicht mehr vermeiden. Nach dem Zusammenstoß kam die Frau schwer verletzt auf dem mittleren Fahrstreifen zum Liegen. Nach der Erstversorgung durch den eintreffenden Rettungsdienst wurde sie mit dem Polizeihubschrauber in das Unfallkrankenhaus Murnau gebracht.

Der Fahrer des Sattelzuges erlitt bei dem Unfall einen Schock.

Auf Grund der Schwere der Verletzung wurde ein Gutachter zur Erstellung eines technischen und unfallanalytischen Gutachtens zur Unfallstelle bestellt. Die Autobahn wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Rosenheim West ausgeleitet. Nach Abschluss Unfallaufnahme konnte die Vollsperre gegen 0,30 Uhr aufgehoben werden. Der entstandene Rückstau löste sich rasch auf.

Zur Verkehrslenkung, Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle waren die Feuerwehren Bad Aibling, Au, Pang und Pfraundorf sowie die Autobahnmeisterei Rosenheim im Einsatz.

 




Gullideckel von Straße entfernt

Einen gefährlichen Spaß machten sich Unbekannte in der Nacht auf den heutigen Sonntag in Großkarolinenfeld. Die Täter entfernten mehrere Kanaldeckel eines Abwasserschachtes aus der Rosenheimer Straße und warfen diese im Anschluss über einen nahegelegenen Gartenzaun. Da der Vorfall glücklicherweise rasch bemerkt wurde, kam es nach bisherigem Kenntnistand zu keinem Personenschaden.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich an die Polizei Bad Aibling unter der Telefonnummer 08061/90730 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

 




Endstation Tankstelle

Beamte der Rosenheimer Polizei fiel gestern gegen Mitternacht in der Kufsteiner Straße ein BMW-Fahrer auf, der mit aufheulendem Motor und quietschenden Reifen aus einem Tankstellengelände fuhr. Der Lenker wurde anschließend kontrolliert. Am Fahrzeug des 24-jährigen Mannes aus Rosenheim konnten technische Veränderungen festgestellt werden. Die Bordsoftware war dahingehend verändert worden, dass der BMW eine Leistungssteigerung auf rund 400 PS erzielte.

Eine unzulässige Auspuffanlage war verbaut, die Endschalldämpfer waren manipuliert und technisch verändert. Die Fahrt für den 24-Jährigen vor Ort beendet, der BMW wurde zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt.




Apfelernte am Samerberg

In diesen schönen Spätsommertagen gilt es, die reifen Äpfel vom Baum zu schütteln und sie zu ernten.Wie zum Beispiel beim Gastwirt Florian Lerche vom Gasthaus „Alpenrose” in Grainbach am Samerberg.  Die Apfelernte für die „Alpenrose” kommt gerade zur rechten Zeit, denn das Gasthaus nahe der Grainbacher Kirche mitsamt Biergarten nimmt am heurigen „Kulinarischen Herbst Chiemgau & Inntal” teil (www.kulinarischer-herbst.de).

Dabei heißt das Motto für alle teilnehmenden Wirte im September und Oktober „Wir kochen Heimat“. Wirt Florian Lerche dazu bei seiner Apfelernte: „Meine eigenen Äpfel verwende ich unter anderem für Apfelblaukraut, für einen Aperitif mit Apfelsaft von den eigenen Äpfeln und für Apfelküchl“.

 

Foto: Hötzelsperger 




„Große Sorge um die Schweinehalter”

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland macht sich die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber große Sorgen um die Auswirkungen auf das Marktgeschehen. Sie hat sich daher heute in einem Schreiben an Bundesministerin Julia Klöckner gewandt und sie gebeten, sich insbesondere gegenüber chinesischen Vertretern dafür stark zu machen, dass China in Bezug auf die ASP-Freiheit eine Regionalisierung in den Veterinärzertifikaten akzeptieren möge. Zudem bittet Kaniber die Bundesministerin, sich zeitnah bei der EU-Kommission für Marktentlastungs-Maßnahmen einzusetzen. Der Wortlaut …

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,
liebe Julia,

mit der amtlichen Bestätigung des ersten Falles der Afrikanischen Schweinepest
(ASP) in Deutschland, ist eine lange gehegte Befürchtung zur Realität
geworden.

Ich bin mir sicher, dass Deutschland auf den Seuchenausbruch gut
vorbereitet ist und alle Maßnahmen zur Tierseuchenbekämpfung im erforderlichen
Maße angelaufen sind.

Für das Engagement deines Hauses bedanke ich
mich an dieser Stelle ausdrücklich!
Große Sorgen bereiten mir allerdings die zu erwartenden Auswirkungen der
Seuchenfeststellung auf das Marktgeschehen.

Mit der vorliegenden amtlichen
Seuchenfeststellung gilt Deutschland nicht mehr als ASP-frei. Es ist deshalb
zu befürchten, dass es durch den Wegfall wichtiger Drittlandabnehmer zu
schweren Preiseinbußen und Verwerfungen auf den Märkten kommt. Insbesondere
der Handel mit China ist für die deutsche Fleischwirtschaft von besonderer
Bedeutung – was die Steigerungsraten im ersten Halbjahr 2020 eindrucksvoll
bestätigen.

Mir ist bekannt, dass dein Haus seit längerem intensiv im Gespräch mit Drittstaaten
ist, um Vereinbarungen zu Regionalisierungsmaßnahmen zu treffen.
Für diesen Einsatz danke ich dir ganz besonders.

Gleichzeitig verbinde ich
damit die Bitte, in diesen Bemühungen nicht nachzulassen und alle Anstrengungen
zu unternehmen, um gerade die chinesischen Vertreter in den Verhandlungen
dazu zu bewegen, in Bezug auf die ASP-Freiheit eine Regionalisierung
in den Veterinärzertifikaten zu akzeptieren.

Wenn dies gelingen
könnte, dürften die Auswirkungen auf das Marktgeschehen weitaus geringer
ausfallen.

Ferner bitte ich dich, dass du dich bei der EU-Kommission zeitnah für Marktentlastungsmaßnahmen einsetzt. Hinsichtlich der privaten Lagerhaltung wäre
meines Erachtens eine entsprechende Ausgestaltung, die sich an den Bedürfnissen
der Markteilnehmer orientiert, von besonderer Bedeutung. Anderenfalls
hege ich die Befürchtung, dass diese nur bedingt den gewünschten Effekt
erzielen könnte.

Aufgrund der Corona-Auswirkungen ist in vielen Fällen davon
auszugehen, dass die Lager derzeit noch gut gefüllt sind.
Wir dürfen unsere Schweinehalter, die in letzter Zeit viel hinnehmen mussten,
jetzt nicht im Regen stehen lassen. Sie wären diejenigen, die im Preiskampf
am Markt die größten Verlierer wären.

Mit freundlichen Grüßen
Michaela Kaniber




Grüne Jugend: „#rosenheimhatplatz“!

Tatenlos rumsitzen – das wollen sie nicht! Die Grüne Jugend hat gestern in Rosenheim eine Kreide-Aktion unter dem Motto „Moria brennt – #rosenheimhatplatz“ veranstaltet! In einer heutigen Presseerklärung teilen sie es so mit: „Anfang dieser Woche ist die Situation im größten Flüchtlingscamp an Europas Außengrenzen eskaliert: Im Camp Moria auf der Insel Lesbos wurde ein Brand gelegt, das gesamte Lager brannte ab und nun sind 13.000 Menschen dort obdachlos …

Bundesweit wurden wegen des Brandes und der unverantwortlichen europäischen Flüchtlingspolitik Demonstrationen abgehalten. In Rosenheim hielten die Mitglieder dies aber wegen der gleichbleibend hohen Corona-Infektionszahlen für unverantwortlich.”

Sprecherin Antonia Heil (Foto) und SprecherSimon Wilz: „Wir sind wütend, weil ganz Europa die Bewohner*innen des Camps Moria ins offene Messer hat laufen lassen. Die Situation dort war eine Zeitbombe, die irgendwann explodieren musste. Mit unserer Aktion in Rosenheim wollen wir uns solidarisch zeigen. Wir wollen dem Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion Nachdruck verleihen – es wird darin gefordert, dass Rosenheim Geflüchtete aus dem Camp aufnehmen soll und ein ‘Sicherer Hafen’ werden soll.“

Siehe auch:

Bitte Flüchtlinge aus Moria aufnehmen!

 

 

 

 




Maske auch im Unterricht der Jüngsten!

Am heutigen Freitagmittag reagiert das Gesundheitsamt in Rosenheim mit verpflichtenden, weiteren Infektionsschutzmaßnahmen für alle Schulen und Kindertagesstätten in der Stadt Rosenheim – aufgrund der dortigen andauernden Überschreitung des Corona-Frühwarnwertes von 50 (wir berichteten mehrfach). Den Schulen und Kindertages-Einrichtungen im Landkreis Rosenheim empfiehlt das Gesundheitsamt die Umsetzung dieser präventiven Maßnahmen wie folgt …

Am kommenden Montag, 14. September, spätestens jedoch am Dienstag, 15. September, müssen in allen Schulen der Stadt Rosenheim – auch in Grundschulen und Grundschulstufen der Förderzentren – ALLE Personen auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, auch im Unterricht! Die Verpflichtung gilt bis einschließlich Freitag, 18. September.

Ab dem 21. September besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht für alle Schüler und auch Lehrer, wenn im Klassenzimmer ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.

Eigentlich ist die Masken-Pflicht in Bayern nach den ersten beiden Schulwochen aufgehoben – was den Unterricht anbelangt!

Die Maske im Unterricht wird somit dem Plan einer erneuten Halbierung der Klasse zurück zum Wechsel in den Distanzunterricht (Homeschooling) vorgezogen!

Auch in den Kindertagesstätten im Stadtgebiet von Rosenheim gelten ab kommendem Montag, spätestens jedoch ab Mittwoch, 16. September, bis einschließlich 2. Oktober präventive Infektionsschutzmaßnahmen.

Einrichtungen, die offene oder teiloffene Konzepte umsetzen, müssen wieder feste Gruppen bilden. Die Beschäftigten müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Der Besuch von Kindern mit nur leichten Krankheitssymptomen bleibe aber weiterhin möglich.

 

 

 




Schon wieder: Vogtareuth muss abkochen!

Es muss schon wieder abgekocht werden – das Trinkwasser in Vogtareuth! Das meldet das Landratsamt am heutigen Freitagvormittag! Im Versorgungsnetz des Wasserbeschaffungsverbandes Vogtareuth wurde erneut eine mikrobiologische Belastung festgestellt. Die Bürger sind daher dringend aufgefordert, das Trinkwasser abzukochen.

In der ersten Nachuntersuchung nach Beendigung der Chlorung am 3. September wurden bei einer Probennahme bis zu acht coliforme Bakterien im Leitungsnetz und zwei Enterokokken in der Wasserreserve gemessen.

Das heißt: Eine erneute Desinfektion des Leitungsnetzes muss erfolgen! Das Netz gilt als desinfiziert, wenn 0,1mg/L Chlor im gesamten Leitungsnetz nachgewiesen werden. Bis dieser Wert erreicht ist, ist das Wasser zur weiteren Verwendung NUR in abgekochtem Zustand zu verwenden.

Das Landratsamt Rosenheim hat daher einen Bescheid für eine Abkochverfügung mit anschließendem Chlorgebot erlassen.

Ob auch das Klinikum in Vogtareuth betroffen ist, darüber schreibt das Landratsamt nichts.




Porsche-Stelldichein im Landkreis

Gleich 85 Teilnehmer des Porsche-Diesel-Clubs aus ganz Europa haben sich für einige Tage im landkreis eingefunden. Vom Hotel-Gasthof zur Post in Rohrdorf aus starten sie nun an mehreren Tagen zu Exkursionen, die je nach Wetter kurzfristig festgelegt werden. Ein paar Impressionen zu den so markant rotfarbenen Porsche-Fahrzeugen nach ihrer Ankunft in Rohrdorf …

Fotos. Maria Riepertinger




Und wieder: Die rote 60!

Unverändert kritisch ist die Situation in der Stadt Rosenheim auch am heutigen Freitag, was den Corona-Frühwarnwert deutschlandweit angeht! Die 60 steht rot leuchtend auf der Stadt, weiterhin der höchste Wert im ganzen Land. Nun vor Würzburg und Memmingen, wie es beim Robert-Koch-Institut am Morgen heißt. Der Landkreis Rosenheim dagegen liegt aktuell bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 18,4. Der Grenzwert in Bayern beträgt 35, in Deutschland 50 – dann müsse von der betroffenen Region gegengesteuert werden. In den Schulen soll eigentlich ab dem Warnwert 50 in Bayern der sogenannte Plan DREI in Kraft treten (wir berichteten). Weder vom Schulamt, noch von der Stadt Rosenheim ist dazu bis gestern irgendeine Reaktion öffentlich bekannt gegeben worden …

Der Schul-Plan DREI in Bayern besagt:

Ab dem Grenzwert von 50 (Stufe drei) ist in allen Schulen wieder die Einhaltung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern Pflicht.

Aufgrund der Raumverhältnisse in den meisten Schulen werden dann die Klassen in der Regel geteilt werden müssen, was zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht für die Gruppen führt.

Im Unterricht gilt dann verpflichtend eine Maskenpflicht – auch für Grundschüler.

Grafik / Karte: RKI

 




Die Landung auf der Kuhweide

Das kann schon mal vorkommen, wenn ein Drachenflieger von der Hochries kommend wegen eines plötzlichen Windwechsels die Landewiese wechseln muss – aber es kommt selten vor, dass ein geglückt landender Drachenflieger von staunenden Kühen begrüßt wird. So geschehen jetzt im Landkreis am Samerberg, als der Drachenflieger windbedingt nicht in Grainbach, sondern im Nachbarort Kohlgrub in einer Kuhweide landete.

Foto: Jörg Schäfer