Keine Neu-Infizierten gemeldet

Dem Gesundheitsamt wurden für die Stadt und den Landkreia Rosenheim nun schon zwei Tage lang keine neuen Corona-Fälle gemeldet. Bisher sind insgesamt 2787 Fälle von COVID-19 offiziell aufgetreten. Stand Samstag, 6. Juni, 24 Uhr … 214 Personen sind in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung bislang verstorben. Bei mindestens 2025 Personen wurde eine Genesung vom Amt dokumentiert – das heißt, die Personen befinden sich nicht mehr im Krankenhaus und sind auch nicht gestorben.




Dreister Diebstahl am Erdbeerfeld

Wie dreist: Den Geldbeutel mit den gesamten Tageseinnahmen von einem Erdbeerfeld wurden am gestrigen Samstagnachmittag einer 17-Jährigen gestohlen. Die junge Frau bediente gerade ein Pärchen am Verkaufsstand in der Ebersberger Straße in Rosenheim und musste sich hierzu kurz umdrehen. Als sie sich wieder den Kunden zuwenden wollte, waren das Pärchen sowie ihr Geldbeutel mit den Tageseinnahmen verschwunden. Bei dem Pärchen soll es sich um zwei Frauen gehandelt haben – im Alter von etwa 35 Jahren …

Da um diese Zeit sehr viel Betrieb auf dem Erdbeerfeld war und die 17-Jährige abgelenkt, konnte sie – laut Polizei vom heutigen Sonntagmorgen – leider keine genauere Beschreibung der beiden Frauen abgeben.

Insgesamt dürfte der Stehlschaden bei 500 Euro liegen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Radler übersieht Motorradfahrer

Am Samstagmittag kam es im Gemeindebereich von Schnaitsee in der Nähe von Schabinghof zu einem Verkehrsunfall. Ein 67-jähriger Urlauber aus Hessen fuhr mit seinem E-Bike von einem Feldweg am Eggerdinger Holz auf die Gemeindeverbindungsstraße. Er übersah dabei einen Motorradfahrer, der mit seinem Kraftrad Richtung Schnaitsee fuhr und Vorfahrt hatte. Trotz Vollbremsung konnte der 46-jährige Harleyfahrer nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Radfahrer.

Der Radfahrer wurde vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Wasserburg gebracht. Der Motorradfahrer blieb unverletzt. Am Fahrrad und am Motorrad entstand jeweils ein Sachschaden von zirka 300 Euro. Den Radfahrer erwartet eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige.




Eine Saison 2020/2021 wird es nicht geben

Die vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) infolge der pandemiebedingten Unterbrechung der laufenden Saison 2019/20 eingesetzte Lösungs-Arbeitsgruppe (LAG) „Spielbetrieb Liga und Pokal Erwachsene” hat ein erstes Etappenziel erreicht: Sie ist dabei einstimmig zu der Entscheidung gelangt, dass die Saison 2020/21 bei den Herren und Frauen aufgrund zeitlicher Gründe und fehlender Spieltermine nicht stattfinden kann. In zahlreichen LAG-Runden haben die Spielleiter des BFV gemeinsam mit mehr als 30 Vereinsvertretern aller Spielklassen-Ebenen zudem vorgeschlagen, das Spieljahr 2019/2020 bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern. Der BFV-Vorstand hat diesen Vorschlag bereits bestätigt.

Der geregelte Spielbetrieb kann aufgrund der aktuellen Zwangspause frühestens ab September 2020 wieder aufgenommen werden (wir berichteten).

Für den Großteil der Ligen im Erwachsenenbereich stehen durchschnittlich noch zwischen zehn und bis zu 17 reguläre Ligen-Spieltermine an. Hinzu kommen etwaige Platzierungs- und Entscheidungsspiele. Außerdem haben etliche Vereine noch Pokalspiele zu bestreiten.

Witterungsbedingt kann üblicherweise nur bis Mitte November gespielt werden – in einigen Regionen etwas länger, in anderen Regionen etwas kürzer.

Es stehen somit maximal elf Wochenenden von Anfang September bis Mitte November als Spieltermine zur Verfügung. Dabei steht aktuell noch nicht fest, ob die staatlichen Verordnungen einen Spielbetrieb überhaupt ab September 2020 zulassen.

Spiele unter der Woche nur in Ausnahmefällen

Spiele unter der Woche oder am Abend sind für viele Vereine und deren Amateurspieler nur im seltenen Einzelfall zu absolvieren; viele Klubs verfügen über kein spieltaugliches Flutlicht.

Zudem stehen Arbeitnehmer*innen aufgrund beruflicher Verpflichtungen an Wochentagen nicht uneingeschränkt zur Verfügung.

„Selbst dann, wenn wir uns entscheiden, eine Saison unter Inkaufnahme etlicher Wochentags- und Abendspiele bis Dezember auf Biegen und Brechen durchzuziehen, wären das Saisonfinale und notwendige Entscheidungsspiele zur zuschauerunfreundlichen Zeit Ende November oder Anfang Dezember zu spielen. Hinzu kommt die große Gefahr, dass aufgrund witterungsbedingter Absagen das Spieljahr nicht zu beenden ist“, sagt Verbandsspielleiter Josef Janker.

Die zuständigen Lösungs-Arbeitsgruppen unter mehrheitlicher Beteiligung von Vereinsvertretern haben sich deshalb dazu entschlossen, das Saisonfinale im Erwachsenenbereich in jedem Falle im Frühling 2021 durchzuführen und somit den Vereinen und deren Zuschauern gesicherte Termine für die attraktivsten Spiele des Jahres bieten zu können.

„Allen Beteiligten war schnell klar, dass es die attraktivsten Spiele des Jahres nicht zur ungemütlichsten Jahreszeit geben kann. Von daher ist diese Entscheidung die richtige, weil sie im Sinne aller ist“, sagt Vizepräsidentin Silke Raml.

Natürlich muss auch dieser Rahmen-Terminplan unter den Vorbehalt des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie gestellt werden. Mit der Entscheidung, das Saisonfinale der Saison 2019/2020 im Frühjahr 2021 auszutragen, gibt es auch möglicherweise benötigten Puffer für Quarantänezeiten einzelner Mannschaften oder behördlich angeordneter Schließungen von Sportvereinen oder Trainingsgeländen innerhalb eines Landkreises oder einer Stadt.

Flexibilität für alle Fälle

Durch diese Planung entsteht zum einen die benötigte Flexibilität, auf die unterschiedlichen Entwicklungen reagieren zu können, zum anderen wird – sollte es die Terminsituation erlauben – ein Zusatzangebot zum regulären Ligen-Spielbetrieb angeboten werden. Modelle hierzu werden in den nächsten Wochen, auch unterschiedlich nach Region oder Termindruck einer Liga, von den Spielleitern des Verbandes zusammen mit den Vereinsvertretern der jeweiligen Arbeitsgruppen erarbeitet.

„Dabei ist klar, dass dieser zusätzliche Wettbewerb einen sportlichen Wert und damit eine Attraktivität besitzen muss und darüber hinaus Spielzeit für die Vereine bietet“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher: „Das können beispielsweise ein modifizierter Pokalwettbewerb mit Gruppenspielen oder aber auch eine Art Play-off-Runde sein. Mit Modellen wie etwa diesen wird sich die LAG nun beschäftigen. Gedankenspiele sind in jedwede Richtung erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Verschiedene Varianten können passgenau auf die Anzahl der unterschiedlich noch zur Verfügung stehenden Spieltage in den jeweiligen Regionen entwickelt werden.“

Dabei kann individuell auf regionale Besonderheiten hinsichtlich Spielklassengröße, Wetterprognosen und gemeinsam entwickelte Wünsche eingegangen werden. Die Kreise erhalten damit in ihrem Bereich eine hohe Flexibilität und können auch die Vereine bei der Gestaltung mit ins Boot nehmen.

Die Situation im Junioren- und Juniorinnenspielbetrieb wird in wenigen Tagen mitgeteilt.

 




Wanderer, achte auf die Natur …

Der Deutsche Alpenverein rät in Corona-Zeiten zu Zielen mit viel Platz. Wanderer sollten Gipfel mit breitem Plateau wählen und so genannte Modeberge meiden, so der Bergsportverein. Die Natur dürfe nicht wegen der geltenden Abstandsregeln geschädigt werden: Wenn Wanderer in dieser Zeit anderen Wanderern aus dem Weg gehen wollen, dürfe das nicht dazu führen, dass Pfade künstlich verbreitert oder Abkürzungen zur Standardmaßnahme beim Ausweichen vor Gegenverkehr werden …

Foto: DAV / Herbig




Bayerns Milchwirtschaft unterstützt Wirte

Gastronomie und Landwirtschaft sitzen in einem Boot, wenn es um eine gut funktionierende Wertschöpfungskette mit heimischen Lebensmitteln geht. Solidarität ist gerade jetzt in den Zeiten der Corona-Krise gefragt. Ein großes Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung ist eine gerade angelaufene Gutschein-Aktion des Bayerischen Milchförderungsfonds (MFF) und des Vereins Milch.Bayern e.V. Im Rahmen dieser Aktion können Gastronomiebetriebe ab sofort Gutscheine im Gesamtwert von 1,1 Millionen Euro unbürokratisch im mitmachenden Großhandel einlösen.

Die ersten Schecks – insgesamt stolze 11.000 Stück – sind verteilt:

Unser Foto zeigt Kreisbäuerin Katharina Kern (links) und DEHOGA-Kreisvorsitzende Theresa Albrecht, die den allerersten Scheck von BBV-Vertreter Sepp Andres aus Ebrach in der Gemeinde Pfaffing gerne entgegennahmen.

 

Während alle bayerischen Molkereien während der Corona-Zeit sicherstellten, dass die gesamte auf den Höfen erzeugte Milch abgeholt und komplett verarbeitet wird, musste die Gastronomie schließen. Damit fiel ein wichtiger Partner für  Milch und Milchprodukte weg.

„Jetzt mit der Wiedereröffnung der gastronomischen Betriebe sollen die Verbraucher wieder in die Biergärten, Wirtshäuser, Restaurants und Cafes kommen und dort wieder bayerische Milch- und Käseerzeugnisse genießen können“, so Susanne Glasmann als Vorsitzende von milch.bayern.e.V.  

Die bayerische Milchwirtschaft begrüßt die Lockerungen ausdrücklich: „Die angelaufene Öffnung der Restaurants und Gaststätten ist ein ganz wichtiges Signal für die bayerische Land- und Ernährungswirtschaft. Sie hat in den letzten Wochen alles unternommen, um die Versorgung der Menschen sicherzustellen“, betont Alfred Enderle, Vorsitzender des Bayerischen Milchförderungsfonds (MFF) in einer Mitteilung.

Als Vertreter der BBV-Kreisvorstandschaft Rosenheim und dort für den Themenbereich Milch zuständig überbrachte Sepp Andres den ersten von 11.000 Schecks in Höhe von 100 Euro in den Landkreis Rosenheim.

Bei der Entgegennahme betonte Rosenheims Kreisbäuerin Katharina Kern: „Dieses Zeichen der Solidarität mit Blick auf die regionalen Erzeugnisse soll ein Signal sein, dass die Verbraucher die Leistungen der Land- und die für unsere Region enorm wichtige Milchwirtschaft wieder mehr schätzen“.

Theresa Albrecht als Kreisvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA für Rosenheim freute sich ebenfalls über die großzügige Aktion und sie bedankte sich mit den Worten: „Unsere Branche mit vielen Arbeitsplätzen hat derzeit arg zu tun, um in der Krise zu bestehen, mit gutem gastronomischen Service wollen wir uns bei den Einlösungen der Schecks revanchieren“.

Die Teilnahme ist für die Gastronomie einfach und unbürokratisch. Jeder Gastro-Betrieb kann sich auf der Webseite www.mff-bayern.de/aktion informieren, einen Gutschein herunterladen und bei den teilnehmenden Frischdiensten oder Großhändlern für bayerische Milchprodukte einlösen. Der Großhandel rechnet direkt mit dem Milchförderungsfonds ab.

Foto: Hötzelsperger




Landkreis Mühldorf nahezu coronafrei

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf gab es auch gestern keinen neuen bestätigten Corona-Fall. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen entspricht, liegt am heutigen Freitag bei 0,0.
Insgesamt liegen im Landkreis Mühldorf aktuell 499 bestätigte Fälle vor, davon sind insgesamt 467 wieder genesen.

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt derzeit bei 5, davon werden 2 stationär behandelt.

Für die Klinik Mühldorf, welches als Corona-Zentrum für die Landkreise Altötting und Mühldorf festgelegt wurde, ergeben sich folgende Zahlen:

Stationäre Corona-Verdachtsfälle: 19
Stationäre Corona-Positivfälle: 3

Keine intensivpflichtigen Corona-Patienten

 

Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung nach Städten/Märkten/Gemeinden:




Mit 1,5 Promille am Steuer

Gegen 20.30 Uhr kontrollierten gestern Beamte der Polizeiinspektion Trostberg einen 57-jährigen Fahrzeugführer aus dem nördlichen Landkreis Traunstein im Ortsgebiet Schnaitsee. Aufgrund des starken Alkoholgeruches wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, welcher einen Wert von über 1,5 Promille ergab. Der Fahrzeugführer musste sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen lassen und ihn wird neben einer empfindlichen Geldstrafe auch der Entzug seiner Fahrerlaubnis erwarten.




Gestern fünf neue Corona-Fälle

Am gestrigen Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt fünf neue Corona-Fälle für den Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2787 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2277, Stadt: 510). Mittlerweile wurde bei mindestens 2024 Personen eine Genesung dokumentiert. 213 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 189, Stadt: 24). Gestern gab es keine neuen Todesopfer. Die Zahl der Verstorbenen wurde um eine Person nach unten korrigiert. Grund ist …

… eine korrigierte Meldung aus einem Pflegeheim.

Von den Verstorbenen waren sieben Personen unter 60 Jahren. 144 Verstorbene waren über 80 Jahre alt.

45 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich sechs Patienten mit schweren Verläufen auf einer Intensivstation.

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand heute, Freitag, 0 Uhr, für die Stadt Rosenheim bei 1,58, für den Landkreis Rosenheim bei 3,45 – weit unter dem Grenzwert von 35.

Die Fälle in den einzelnen Gemeinden des Landkreises – Stand Donnerstag, 24 Uhr:




Weiterhin kein Sonntags-Fahrverbot für Lkw

Der Freistaat Bayern hat die Aufhebung des Sonn- und Feiertags-Fahrverbots für Lastwagen ab 7,5 Tonnen jetzt noch einmal verlängert. Die Regelung gelte nun bis einschließlich Sonntag, 14. Juni, dem Ende der Pfingstferien. Die Verlängerung betrifft alle Güter einschließlich Leerfahrten. Es gelte weiterhin sicherzustellen, dass heimische Geschäfte und Firmen bestmöglich mit Waren beliefert werden können. Das Sonntags-Fahrverbot war Anfang März erstmals gelockert worden (wir berichteten).

 




Der neue Weg der Hochschule

Wie war das noch schön und beschwert: Ein fröhliches Bild aus vergangener, corona-freier Zeit! Und doch machte es der Technischen Hochschule Rosenheim nun im so schwierigen Jahr 2020 absolut keinen Abbruch, dass sie ihren Schnuppertag erstmals rein digital veranstalten musste! Aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich, Italien, Ungarn, Kroatien und aus Spanien waren Studien-Interessierte dabei. Es gab fast 900 Anmeldungen …

Wie in den vergangenen Jahren konnten die Teilnehmenden des Schnuppertags Vorlesungen und Vorträge besuchen, Fragen zu den einzelnen Studiengängen stellen und die Technische Hochschule kennenlernen. Nur diesmal lief halt alles virtuell ab.

Die Studienberatung und die Professorinnen und Professoren sprachen nicht „face to face“ mit den Studieninteressierten, sondern chatteten mit ihnen über ein Online-Infoportal. In Summe wurden mehr als 3.200 Nachrichten geschrieben und auf digitalem Weg Fragen zu den Bachelor-, Master- und berufsbegleitenden Studiengängen geklärt.

Die fast 900 Anmeldungen beim virtuellen Schnuppertag wertet Hochschulpräsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster als vollen Erfolg. „Das digitale Format hat uns neue Möglichkeiten eröffnet und wir konnten Studieninteressierte aus ganz Deutschland und weit über die Grenzen hinaus erreichen“, so Köster.

Auch die Zentrale Studienberatung zieht eine positive Bilanz. „Der virtuelle Schnuppertag war für uns eine neue und sehr gute Erfahrung! Ein lebendiger Nachmittag mit engagierten Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern.“, sagt Ursula Anglhuber die Leiterin der Studienberatung.

Weiterer Online-Erfolg der TH Rosenheim – die IKORO

Auch die IKORO – die Industrie- und Kontaktmesse Rosenheim – fand in diesem Jahr online statt. Mehr als 110 Aussteller wagten die rein digitale Kontaktanbahnung und kommunizierten an zwei Messetagen mit über 2800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in bis zu 70 Video-Konferenzräumen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zugriff der Studierenden auf die digitale IKORO. Anfangs war der Ansturm so groß, dass unsere Server an ihre Auslastungsgrenzen kamen“, bilanziert Prof. Dr. Janett Höllmüller, die IKORO-Verantwortliche der TH Rosenheim.

Foto: Hochschule Rosenheim / Florian Hammerich




Feueralarm an der Hochschule

Ein 29-jähriger Student musste gestern Vormittag in einer Werkstatt der Rosenheimer Hochschule arbeiten. Dabei musste er eine Platte in einem Ofen erhitzen. Nachdem das Arbeitsstück den entsprechenden Hitzegrad erreicht hatte, wurde die Platte aus dem Ofen genommen und zur Seite gelegt. Der Student zog seine Arbeitshandschuhe anschließend aus und legte diese offenbar versehentlich auf die heiße Platte, meldet die Polizei am heutigen Freitagmorgen. Die Handschuhe jedenfalls fingen zu brennen an, Rauchentwicklung mit anschließender Auslösung des Feueralarms war die Folge.

Die Rosenheimer Feuerwehr rückte an und musste den Bereich nur kurz lüften, es entstand kein Sachschaden.




Gestern nur zwei neue Fälle

Am gestrigen Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt zwei neue Corona-Fälle für den Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2782 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2272, Stadt: 510). Mittlerweile wurde bei mindestens 1978 Personen eine Genesung dokumentiert. Erneut gab es auch einen Todesfall im Zusammenhang mit Corona. 214 Personen sind jetzt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 190, Stadt: 24).

Von den Verstorbenen waren sieben Personen unter 60 Jahren. 145 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 54 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich sieben Patienten auf einer Intensivstation.

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand heute, 0 Uhr, für die Stadt Rosenheim bei 3,16, für den Landkreis Rosenheim bei 3,83.




Ein Herz für Helfer

Die Sparda-Bank München eG hatte im April kurzfristig eine Hilfsaktion für Vereine aus Oberbayern gestartet, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind: „Ein Herz für Helfer“. Insgesamt standen dabei 100.000 Euro Fördergelder aus dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München zur Verfügung. Was in der aktuellen Corona-Krise gerade immer offensichtlicher wird: Die Pandemie hat auch eine umfassende soziale Komponente. So brachten die massiven Ausgangsbeschränkungen der vergangenen Wochen verstärkt psychische Belastungen mit sich …

Besonders ältere Menschen wurden mit Alleinsein und Einsamkeit konfrontiert und Experten gehen davon aus, dass auch die häusliche Gewalt in Familien angestiegen ist. Gleichzeitig mussten viele Hilfsangebote zum Schutz der Gesundheit eingeschränkt oder temporär sogar eingestellt werden, zum Beispiel die lokalen Lebensmittelausgaben für Bedürftige oder Projekte für Obdachlose. Die Sparda-Bank München eG wollte in Oberbayern gerade deshalb jene Vereine, die sich um besonders betroffene Zielgruppen kümmern, kurzfristig unterstützen und hatte deswegen die große Spendenaktion „Ein Herz für Helfer“ gestartet.

Dafür stellte die Genossenschaftsbank über ihren Gewinn-Sparverein ein Sonderbudget in Höhe von 100.000 Euro bereit. Christine Miedl, Direktorin Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank München, erklärt: „So viele Vereine leisten für die Schwächsten unserer Gesellschaft Tag für Tag großartige Arbeit und haben sich auch durch die Einschränkungen nicht entmutigen lassen. Diesen Corona-Helden wollten wir ‚Danke‘ sagen und mit ‚Ein Herz für Helfer‘ ein Zeichen der Solidarität setzen.“

Vom Maskennähen bis zu Online-Trauerbegleitung

Interessierte Einrichtungen konnten über eine Aktions-Website eine finanzielle Unterstützung beantragen. Die Nachfrage war groß, so dass die Spendengelder bereits jetzt – nach rund eineinhalb Monaten – komplett verteilt sind.

Insgesamt 45 Vereine aus ganz Oberbayern dürfen sich nun über Spenden freuen.

Christine Miedl: „Wenn diese Krise überhaupt eine positive Seite hat, dann die, dass sich die Menschen in diesen schwierigen Zeiten gegenseitig mit sehr viel Engagement und Ideenreichtum unterstützen. Das macht Hoffnung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“




Sich sicher fühlen

„Das intensive Zusammenwirken zwischen den Rosenheimer Sicherheitsbehörden und dem Polizeipräsidium Rosenheim ist eines der Erfolgsgeheimnisse für das hohe Maß an innerer Sicherheit Ihrer Stadt.“ Das war die Kernbotschaft, die Polizeipräsident Robert Kopp dem neuen Rosenheimer Oberbürgermeister Andreas März bei dessen Antrittsbesuch im Polizeipräsidium am gestrigen Mittwoch übermittelte. Bei einem konstruktiven Gespräch tauschte sich März mit Polizeipräsident Robert Kopp und Polizeivizepräsidentin Eva Schichl über die aktuelle Sicherheitslage aus und verschaffte sich einen Eindruck von der Arbeit im Präsidium. 

Unser Foto zeigt von links Polizei-Vizepräsidentin Eva Schichl, Herbert Hoch, Oberbürgermeister Andreas März, Polizeipräsident Robert Kopp und Thomas Bugl.

Mit dabei beim Besuch waren Thomas Bugl, Dezernent für Grundsatzfragen, Personal, Organisation, Wirtschaftsförderung und Informationsverarbeitung sowie Herbert Hoch, Dezernent für Recht, Sicherheit und Ordnung.

Bei dem rund eineinhalbstündigen Gesprächstermin, bei dem am Ende auch die Besichtigung der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums auf dem Programm stand, wurden aktuelle Gesichtspunkte der Polizeiarbeit in und um Rosenheim von Polizeipräsident Robert Kopp vorgestellt.

Im Mittelpunkt stand die nahtlose Fortführung einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit des Rosenheimer Polizeipräsidiums und seinen Dienststellen mit der Stadtverwaltung bei allen sicherheitsrelevanten Themenstellungen.

„Es ist uns ein großes und gemeinsames Anliegen, dass die Stadt Rosenheim und die Rosenheimer Polizeidienststellen weiterhin Hand in Hand zusammen arbeiten. Dies gelingt nur durch einen regelmäßigen und vor allem direkten Austausch. Die Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Stadt haben allen Grund, sich sicher und wohl zu fühlen. Dass dies auch so bleibt, ist unser vorrangiges Ziel“, waren sich Andreas März und Robert Kopp einig.




Eine neue Hotline

 

In einer Zeit, in der persönliche Gespräche vor Ort in den Schulen und in der Arbeitsagentur leider nicht möglich sind: Jugendliche sollen auch in der Corona-Krise bei ihrer Studien- und Berufswahl sowie bei der Ausbildungsplatz-Suche und bei Bewerbungen von der Rosenheimer Agentur unterstützt werden. Interessierte können ihre Berufsberater*innen unter der neu eingerichteten Rufnummer …

08031 / 202-222

anrufen.

Diese ist montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt.

Alternativ ist die Kontaktaufnahme per Mail an Rosenheim.Berufsberatung@arbeitsagentur.de oder

eine Terminanfrage unter https://www.arbeitsagentur.de/eservices, Kachel „Termin zur Berufsberatung anfragen“ möglich.




Ab heute: Grenze auf zu Österreich

Nach drei Monaten Corona-Einschränkungen hebt Österreich die Grenz- und Gesundheitskontrollen zu beinahe allen Nachbarländern am heutigen Donnerstag auf. So also auch hin zum Landkreis Rosenheim! Zu Italien aber bleibt die Grenze vorerst noch wegen der Infektionslage geschlossen, heißt es. Deutsche Urlauber dürfen sie aber passieren – ohne jedoch auf dem Rückweg von Italien kommend im Land Österreich anzuhalten, so auch hier die neue Regelung ab heute.

Für deutsche Staatsbürger bedeutet das, dass sie ab heute also rechtlich nichts mehr daran hindert, einen Urlaub oder beispielsweise einen Wanderausflug in Österreich zu machen. Die Quarantäne-Regelungen in Österreich sind aufgehoben, die Vorlage eines negativen Corona-Tests ist nicht nötig und auch bei der Wiedereinreise nach Deutschland erwarten Bundesbürger keine automatische Quarantäne-Zeit. Außer natürlich, man bekommt Corona-Symptome.

 




Wieder da: Flugzeuge am Himmel

Wochenlang waren keine Flugzeuge und deren Kondensstreifen am Chiemgauer Himmel zu sehen. Mit den Corona-Lockerungen ändert sich auch wieder das Bild am Firmament – wie diese aktuelle Aufnahme im Landkreis zeigt …

Foto: Hötzelsperger




Klubs gegen Abbruch der Saison

Die Mehrheit der Klubs aus der Regionalliga Bayern hat sich gegen einen Abbruch der aktuell wegen der Covid-19-Pandemie ausgesetzten Saison 2019/2020 ausgesprochen. In einer vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) in Übereinstimmung mit den Liga-Sprechern initiierten Abstimmung votierten in einer Videokonferenz vier Klubs für einen Abbruch, fünf Regionalligisten enthielten sich der Stimme, neun Vereine sprachen sich für eine Fortsetzung aus – darunter der TSV Rosenheim.

„Bei allen kontroversen Diskussionen der vergangenen Tage und Wochen haben die Regionalligisten jetzt nach einer sehr sachlichen und konstruktiven Aufarbeitung eine Entscheidung getroffen. Die Regionalliga Bayern demonstriert damit Geschlossenheit, weil auch diejenigen Klubvertreter, die für einen Abbruch gestimmt haben, das Ergebnis in dieser Form mittragen und akzeptieren“, betonen die beiden Liga-Sprecher Robin Helmschrott (FC Augsburg II) und Markus Clemens (SV Schalding-Heining).

Für einen Abbruch hatten die SpVgg Bayreuth, der SV Viktoria Aschaffenburg, der SV Wacker Burghausen und der FV Illertissen gestimmt. Es enthielten sich Türkgücü München, der 1. FC Schweinfurt 05, die SpVgg Greuther Fürth II, der FC Augsburg II und der SV Schalding-Heining. Gegen einen Abbruch der Saison und damit für die Fortsetzung der Spielzeit votierten der 1. FC Nürnberg II, der VfB Eichstätt, der TSV Buchbach, der TSV Aubstadt, der TSV Rain/Lech, der SV Heimstetten, der TSV 1860 Rosenheim, der FC Memmingen und der VfR Garching.

Das Ergebnis ist Grundlage für die Entscheidung des Vorstandes des Bayerischen Fußball-Verbandes, der am heutigen Donnerstag tagt.

 




„Lockerungen bereiten mir Bauchschmerzen”

Die Bewältigung der Corona-Pandemie ist in Stadt und Landkreis Rosenheim auf einem guten Weg. Davon sind diese Beiden überzeugt: Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig und der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim Dr. Wolfgang Hierl (Foto). Sie sind sich aber auch darin einig: Für die Zukunft müsse das Gesundheitswesen besser aufgestellt sein!

Die Infektionszahlen sind mittlerweile niedrig, die Kliniken können ihren Normalbetrieb wieder aufnehmen. „Aber wir müssen aus Corona unsere Lehren ziehen”, sagte Hierl bei einem Gesprächstermin im Gesundheitsamt. Hierl: „Ich möchte so etwas wie zu Beginn der Pandemie mit Meldungen von bis zu 150 Erkrankten pro Tag nicht noch einmal erleben. Unsere Faxe liefen heiß, wir mussten erst lernen, wie man eine derartige Pandemie bekämpft. Es gab keine Blaupause für derartiges aus früheren Erfahrungen. Dafür hat es aber ganz gut geklappt.”

Daniela Ludwig hob die „ausgezeichnete Arbeit des Gesundheitsamtes und die schnelle Reaktion der Politik auf die Pandemie” hervor. „Wir sind gut durch die Pandemie gekommen, weil wir extrem schnell reagiert haben. Die konsequenten Quarantänen waren richtig. Dennoch sehe auch ich, dass wir künftig einiges anders machen müssen. Eine der wichtigsten Lehren ist, dass wir am Gesundheitswesen nicht sparen dürfen. Wir müssen die Grundstrukturen erhalten.”

Zum Zweiten dürfe es nicht mehr wie zu Beginn von Corona zu Engpässen bei Schutzausrüstungen kommen.

Für Wolfgang Hierl ist die Personalausstattung in den Gesundheitsämtern ein zentrales Thema. „Wir mussten Kontakte nachverfolgen, Quarantäne bei Erkrankten und Kontaktpersonen anordnen, uns gleichzeitig um Ausbrüche in Einrichtungen wie Kliniken, Pflegeheime oder Asylbewerberheimen kümmern. Eigentlich hätten wir uns vierteilen müssen. Gottseidank bekamen wir schnell zusätzliches Personal aus anderen Bereichen des Landratsamtes und weiteren staatlichen Behörden – von Lehrern, Anwärtern aus der Finanzverwaltung, Medizinstudenten bis hin zu Mitarbeitern aus Spielbanken. Da hat die Regierung von Oberbayern hervorragend reagiert.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir einen Plan in der Schublade haben: Wie wird im Katastrophenfall zum Pandemiebeginn schnell Personal rekrutiert? Das wäre sehr hilfreich. Auch die Frage, wie man schneller flächendeckend zu Testungen kommt, ist zu klären und für die Zukunft festzulegen.”

Alten- und Pflegeheime müssten besser auf Pandemien vorbereitet sein, betonte Hierl.

„Sie waren teilweise wenig vorbereitet. Es fehlte dort an Schutzkleidung aber auch an Know-how zum hygienegerechten Umgang mit Infizierten. Mit Hilfe des Bayerischen Roten Kreuzes haben wir Online-Kurse für Personalschulungen durchgeführt, Teams des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit haben mit dem Gesundheitsamt Beratungen vor Ort durchgeführt und wir haben eine Vielzahl von Reihentestungen gemacht.”

Derzeit ist die Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim entspannt. Nur mehr neun Prozent der Intensivbetten in den Kliniken sind mit Covid-19-Patienten belegt. Die 7-Tages-Inzidenz ist niedrig und es gibt auch Tage ohne Neuinfektionen. Hoch ist dagegen die Zahl der Todesfälle mit nun 213 Verstorbenen – Stand gestern, 24 Uhr.

Im Juni beginnt das Robert Koch-Institut in Bad Feilnbach mit einer Studie. Wolfgang Hierl verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse:

„Wir haben keine Erkenntnis, wie viele Menschen tatsächlich mit Corona infiziert waren. Dazu könnte es in Bad Feilnbach aufschlussreiche Ergebnisse geben.”

Die Lockerungen nun in Bayern sieht Hierl nach eigenen Angaben mit einigen Bauchschmerzen:

„Ich beobachte die Entwicklung mit Argusaugen, um rechtzeitig gegensteuern zu können.”

Wolfgang Hierl und Daniela Ludwig dankten den zahlreichen Ehrenamtlichen, die in der Pandemie ein herausragendes Engagement gezeigt haben. „Ohne die Ehrenamtlichen wäre diese Herausforderung nicht zu bewältigen”, so Ludwig. „Ihnen gebührt unser Dank und unser Respekt, ebenso allen Ärzten und Pflegekräften in Krankenhäusern und Pflegeheimen.”




Erneut keine neuen Corona-Fälle

Auch am gestrigen Dienstag wurden dem Gesundheitsamt keine neuen Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2780 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis aufgetreten (Landkreis: 2270, Stadt: 510). Mittlerweile wurde bei mindestens 1978 Personen eine Genesung dokumentiert. Allerdings gab es gestern zwei neue Todesfälle in Zusammenhang mit Corona: 213 Personen sind jetzt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 189, Stadt: 24).

Von den Verstorbenen waren 7 Personen unter 60 Jahren. 144 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 55 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 8 Patienten auf einer Intensivstation.

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand heute, 0 Uhr, für die Stadt Rosenheim bei 6,32, für den Landkreis Rosenheim bei 4,98.




„Hier tut sich was“

Nachdem die Ferienangebote des Kreisjugendrings Rosenheim (KJR) und viele Freizeitmaßnahmen der Vereine und Verbände corona-bedingt ausfallen müssen, hat sich der Kreisjugendring mit dem Kooperationspartner Q3 aus Traunstein neue, digitale Formate überlegt, wie die Vereine und Verbände den Kontakt zu ihren Jugendleitern und jugendlichen Mitgliedern halten und die Zeit bis zum nächsten realen Gruppentreffen sinnvoll mit spannenden Angeboten überbrücken können:

Neben einem „Online-Escaperoom“ ist auch eine „Virtuelle Weltreise“ im Angebot für die Jugendgruppen. Weitere Details und Anmeldungen über Claudia Kreutzer unter claudia.kreutzer@kjr-rosenheim.de oder unter 08031 / 9005444.

Auf der KJR-Homepage findet sich unter dem Menüpunkt „Hier tut sich was“ ein Überblick über tolle, kreative und innovative Vereinsaktivitäten trotz Corona. Die Radio Ruhestörung-Jugendredaktion lädt die Vereine zum Online-Interview ein und berichtet wöchentlich über die kreativsten Ideen. Dort sind auch die aktuellen Sendetermine und Themen veröffentlicht.

Im Bereich Zuschüsse hat der KJR-Vorstand beschlossen, im Rahmen der gültigen Zuschussrichtlinien seinen Mitgliedern anfallende Stornierungskosten, die auf Grund von Veranstaltungs-Absagen während der Corona-Pandemie entstehen, zu erstatten. Detaillierte Informationen und das entsprechende Antragsformular sind beim KJR-Zuschussreferenten Thomas Unger unter zuschuesse@kjr-rosenheim.de erhältlich.

Über den Bezirksjugendring Oberbayern wird eine 14-tägige Vernetzungsmöglichkeit unter dem Titel „Jugendarbeit lebt“ für Haupt- und Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit zum Austausch und für Beratung angeboten, die bereits gestartet ist und großen Zuspruch findet. Nähere Informationen und Anmeldung auf der Homepage unter www.jugend-oberbayern.de.

Der Bayrische Jugendring (BJR) hat eine Umfrage gestartet, die sich an Jugendringe, -verbände, offene Kinder- und Jugendarbeit, Gemeindejugendpflege, Jugendbildungsstätten und alle anderen, die im Bereich der Jugendarbeit aktiv sind, richtet. Unter dem Link https://www.bjr.de/index.php?id=1588 ist diese zu finden!
Weitere aktuelle Informationen, auch wie und wann die KJR-Geschäftsstelle zu erreichen ist, und Veranstaltungstermine werden zeitnah auf der Kreisjugendrings-Homepage unter www.kjr-rosenheim.de veröffentlicht!




Motorradfahrer schwer verletzt

Gegen 20.40 Uhr ereignete sich gestern bei Götting ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einem ein landwirtschaftlichen Zuggespann. Ein 28-jähriger Mann aus dem Landkreis Miesbach befuhr die Hermann-Mattern-Straße von Hinrichssegen kommend mit seinem Traktor samt Anhänger und wollte mit seinem Gespann auf die Kreisstraße RO 13 in Richtung Götting abbiegen. Zeitgleich befuhr ein 41-jähriger aus Bad Aibling die Kreisstraße mit seiner Yamaha von Götting kommend in Richtung Bruckmühl. Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen.

 

Der Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall schwerwiegende Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau geflogen. Anhaltspunkte vor Ort ergaben, dass der Motorradfahrer vor dem Zusammenstoß wohl mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

 

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein Zweigstelle Rosenheim wurde ein Sachverständiger mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens zur Klärung des genauen Unfallhergangs beauftragt.

 

Während der Unfallaufnahme war die Kreisstraße RO 13 gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet.




Jetzt kommt die Schafskälte

„Das wird gefühlt ein richtig heftiger Absturz in den Kältekeller. Besonders, weil es aktuell in Deutschland Topwerte bis zu 30 Grad gibt und wir im weiteren Verlauf teilweise auf unter 20 Grad abrutschen. Das wird ein ganz schöner Wetterwechsel sein und endlich gibt es Chancen auf Regenfälle, zwar wohl wieder nicht für jeden, aber immerhin doch recht verbreitet. Die Schafskälte kommt zu uns. Ab Donnerstag geht’s los”, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met.

„Die Schafskälte bezeichnet in der Regel einen nochmal recht kühlen Witterungsabschnitt Anfang Juni. Da kommt kalte Polarluft aus Nordeuropa zu uns. Daher sollte man die Schafe nie vor diesem Zeitraum scheren, damit sie nicht frieren. Daher auch der Name Schafskälte. Doch wie lange bleibt die Schafskälte? Nach aktuellem Stand wird es erst ab Mittwoch nächster Woche wieder langsam wärmer und die Höchstwerte schaffen es wieder auf 25 Grad und mehr“, so Jung.

So geht es in den kommenden Tagen weiter in Deutschland:

Mittwoch: 21 bis 30 Grad, erst freundlich, dann aus Westen kräftige Schauer und Gewitter

Donnerstag: 15 bis 28 Grad, wechselhaft, im Osten nochmal warm, Schauer und Gewitter, teils starker Regen

Freitag: 12 bis 17 Grad, unbeständig und sehr kühl, immer wieder Schauer

Samstag: 14 bis 20 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, Schauer

Sonntag: 15 bis 23 Grad, weiterhin Schauerwetter, teils auch Gewitter

Montag: 12 bis 20 Grad, mal Sonne, mal Wolken und Schauer

Dienstag: 13 bis 21 Grad, kaum noch Schauer, mal Sonne, mal Wolken

Mittwoch: 15 bis 24 Grad, freundlich, Mix aus Sonne und Wolken

Donnerstag: 20 bis 29 Grad, wieder deutlich wärmer und sonniger

 




60 Prozent mehr Arbeitslose

„Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche und das wirtschaftliche Leben von Mitte März bis Mitte Mai stark beeinflusst und auch auf dem Arbeitsmarkt deutliche Spuren hinterlassen“, sagt Michael Vontra, der Geschäftsführer des operativen Geschäfts der Agentur für Arbeit Rosenheim. „Im vergangenen Monat, der den Betrachtungszeitraum vom 15. April bis 14. Mai umfasst, ist die Arbeitslosenzahl im Agenturbezirk Rosenheim, der die Stadt und den Landkreis Rosenheim sowie die Landkreise Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen umfasst, um 840 Personen angestiegen. Im April hatte sich der Wert noch um 1.940 Betroffene erhöht. Vorsichtig formuliert können wir deshalb von einem Abflachen des Anstiegs der Arbeitslosenzahl auf hohem Niveau sprechen.“

  • Im Landkreis Rosenheim liegt die Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent (Vormonat: 3,0 Prozent; Mai 2019: 2,0 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt für den Landkreis beträgt 4.681. Hier sind 3.290 Männer und Frauen nach dem SGB III bei der Hauptagentur in Rosenheim arbeitslos gemeldet, 323 mehr als im Vormonat. Das Jobcenter Landkreis Rosenheim kümmert sich um 1.391 arbeitslose SGB II-Kunden, 67 mehr als im April. Insgesamt betreut das Jobcenter 3.506 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 2.783 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

Zum Stichtag am 14. Mai waren bei der Agentur für Arbeit Rosenheim 10.670 Arbeitslose gemeldet, 3.980 Personen oder knapp 60 Prozent mehr als vor einem Jahr“, sagt Vontra und fügt hinzu:

„Am deutlichsten ist der Anstieg der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Mai 2019 in den Berufshauptgruppen Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe (620), Lebensmittelherstellung und -verarbeitung (wie Bäcker; Metzger – 330), Verkaufsberufe (320), Unternehmensführung, -organisation (280) und Verkehr, Logistik (210).

All diese Bereiche waren und sind mittel- oder unmittelbar vom Lockdown durch die Corona-Pandemie betroffen. Wir sehen teilweise bereits jetzt, dass die Arbeitslosenzahl in diesen Wirtschaftsklassen zurückgeht, da die Geschäfte und die Betrieben im Hotel- und Gaststättengewerbe in den vergangenen Wochen schrittweise wieder öffnen konnten. Wir hoffen, dass sich dieser Effekt weiter fortsetzt.“

Die Arbeitslosenquote kletterte im Mai um 0,3 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent und liegt damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und um 1,3 Prozentpunkte höher als im Mai 2019.

Der Geschäftsführer des operativen Geschäfts sagt weiter: „Die Mitarbeiter*innen unseres Hauses arbeiten alle gemeinschaftlich und teamübergreifend zusammen, um allen Betroffenen – Bewerber*innen, Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen – in dieser besonderen Situation zur Seite zu stehen. Für Bewerber*innen und Arbeitnehmer*innen sind wir unter den Rufnummern 08031-202-555 und 0800 4 5555 00 (kostenlose Servicenummer) und für Arbeitgeber*innen unter der Rufnummer 0800 4 5555 20 (kostenlose Servicenummer) zu erreichen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk unserer Arbeit natürlich auch darauf, dass finanzielle Leistungen pünktlich gezahlt werden“, sagt Vontra und weiter:

„Die Arbeitslosenzahl ist hoch, doch sind wir froh, dass viele Unternehmen seit Beginn der Corona-Pandemie auf das finanzielle Förderinstrument Kurzarbeitergeld zurückgreifen. Dadurch konnten viele Entlassungen vermieden werden.

Bis zum Tag des Datenabzugs am 27. Mai sind für den Monat Mai 488 Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit, die insgesamt 5.579 Beschäftigte umfassten, bei der Agentur für Arbeit Rosenheim eingegangen. Das war ein deutlicher Rückgang gegenüber den knapp 5.692 Anzeigen, die 55.171 Personen umfassten, für konjunkturelle Kurzarbeit, die in den Monaten März und April bei der Agentur für Arbeit Rosenheim eingegangen sind“, erklärt Vontra. „Erfreulicherweise sehen wir, dass einige Betriebe die Arbeitszeit schon wieder erhöhen. Dadurch konnten einige Kollegen*innen bereits wieder in ihren ursprünglichen Arbeitsbereich zurückkehren.“

Er wertet es als richtiges und wichtiges Signal, dass Arbeitgeber weiterhin an der betrieblichen Ausbildung festhalten und betont, dass ihm das Thema Ausbildung auch in der aktuellen Situation besonders wichtig sei:

„Die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie werden zurückgehen und der Bedarf an Fachkräften wird bleiben. Wir freuen uns, dass zum Stichtag am 14. Mai die Betriebe im Agenturbezirk dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Rosenheim mit 3.120 lediglich 130 Ausbildungsstellen weniger gemeldet hatten als im Mai des Vorjahres. Wir stehen Ausbildungsbetrieben beratend zur Seite und freuen uns, dass die meisten von ihnen – danke des großen Engagements aller Partner am Ausbildungsmarkt – an ihren bestehenden sowie den ab Herbst geplanten Ausbildungsverhältnissen festhalten. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, einen „Ausbildungsjahrgang Corona“ zu verhindern.

Die Berufsberater*innen stehen Euch montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr unter der neu eingerichteten Rufnummer 08031 202-222 für Fragen zur Verfügung. Sie halten viele attraktive Ausbildungsplätze mit Starttermin im Herbst bereit und geben wertvolle Tipps zu Vorstellungsgesprächen und Bewerbungen. Egal, ob Ihr kurz vor dem Schulabschluss steht, Ihr gerade jobbt oder das Studium abgebrochen habt und nach einer beruflichen Alternative sucht: Ruft am besten gleich an! Die Kollegen*innen werden Euch dabei unterstützen Euren beruflichen Weg zu finden.“

Auf dem Ausbildungsmarkt herrscht aktuell viel Bewegung:

Seit Oktober 2019, dem Beginn des Berichtsjahres für den Ausbildungsmarkt, haben sich bei der Agentur für Arbeit Rosenheim 2.500 Jungen und Mädchen für eine betriebliche Ausbildung vormerken lassen. Aktuell suchen noch 1.190 Jugendliche für den Herbst eine Lehrstelle, 110 weniger als vor einem Monat. Dem gegenüber wurden dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Rosenheim von Industrie- und Handwerksbetrieben, Verwaltungen und den so genannten freien Berufen wie Ärzten, Rechtsanwälten, Steuerberatern etc. seit Oktober 3.120 Ausbildungsplätze mit Starttermin im Herbst gemeldet.

Davon waren zum Stichtag am 14. Mai 1.600 noch unbesetzt, 70 weniger als vor einem Monat. Die meisten Ausbildungsplatzangebote gibt es noch in den Berufen (es gilt jeweils auch die weibliche Form) Kaufmann Einzelhandel (110), Verkäufer (60), Handelsfachwirt (Ausbildung) (60), Bankkaufmann (60), Koch (60) und Zahnmedizinischer Fachangestellter (60). Zahlreiche Angebote können unter www.arbeitsagentur.de in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit abgerufen werden.

Der Arbeitsmarkt in den weiteren Regionen des Agenturbezirkes Rosenheim:

  • Für die Stadt Rosenheim errechnet sich eine Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent (Vormonat: 5,1 Prozent; Mai 2019: 3,7 Prozent). Derzeit sind 017 Bürger ohne Arbeit. Bei den SGB III-Kunden, die durch die Agentur für Arbeit in Rosenheim betreut werden, stieg die Arbeitslosenzahl um 111 auf 1.113. Für 904 arbeitslose SGBII-Kunden, 84 mehr als im April, ist das Jobcenter Rosenheim Stadt zuständig. Insgesamt betreut das Jobcenter 2.301 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 1.775 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.
  • Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen beträgt die Arbeitslosenquote im Mai 3,0 Prozent (Vormonat: 2,8 Prozent; Mai 2019: 2,0 Prozent). Das entspricht 103 beschäftigungslosen Bürgern. Davon sind 1.554 Männer und Frauen, 85 mehr als vor einem Monat, in den Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit in Bad Tölz und Wolfratshausen gemeldet. 549 SGB II-Kunden, 40 mehr als im April, betreut das Jobcenter Bad Tölz-Wolfratshausen. Insgesamt sind beim Jobcenter 2.031 erwerbsfähige Leistungsberechtigte registriert, die in 1.610 sogenannten Bedarfs-gemeinschaften leben.
  • Im Landkreis Miesbach sind derzeit865 Bürger ohne Arbeit, was einer Quote von 3,4 Prozent (Vormonat: 3,2 Prozent; Mai 2019: 1,9 Prozent) entspricht. Davon sind 1.388 arbeitslose Männer und Frauen bei der Agentur für Arbeit in Holzkirchen gemeldet, 68 mehr als im Vormonat. Für die Betreuung der 477 SGB II-Kunden, 62 mehr als im Vormonat, ist der Landkreis Miesbach als “zugelassener kommunaler Träger” (optierende Kommune) zuständig. Insgesamt betreut das Jobcenter 1.214 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 961 sogenannten Bedarfsgemein-schaften leben.



Einzelgespräche am Telefon

Sie wollten schon immer Ihr eigener Chef sein und streben derzeit den Weg in die Selbstständigkeit an? Damit Jungunternehmer erfolgreich starten, bietet die IHK eine kostenlose Einzelberatung an und informiert unter anderem über die Erstellung eines Businessplans, Coachingprogramme und sinnvolle Rechtsformen für ein Unternehmen. Der nächste Sprechtag für den Landkreis Rosenheim ist am Dienstag, 16. Juni 2020. Ein Gründungsexperte der IHK beantwortet in telefonischen Einzelgesprächen Fragen rund um die Selbstständigkeit.

Anmeldungen sind online auf www.ihk-muenchen.de/termin erforderlich.

 

 




Streik im Danone-Werk

Streik bei Danone: Am heutigen Mittwoch treten die Beschäftigten im Rosenheimer Werk des französischen Lebensmittelkonzerns in den Ausstand. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. „Unter den 160 Mitarbeitern ist die Wut über die geplante Werksschließung groß. Denn selbst in der Coronakrise arbeitet der Standort profitabel“, sagt Georg Schneider, Geschäftsführer der NGG-Region Rosenheim-Oberbayern.

Zum Streikbeginn um 10 Uhr melden sich per Video-Konferenz auch der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann und der bayerische NGG-Landeschef Mustafa Öz zu Wort. Wegen der Pandemie gilt bei der Arbeitsniederlegung eine Abstands- und Maskenpflicht. Um die Distanz zwischen den Streikenden einzuhalten, sind vor dem Werkstor die Mindestabstände auf dem Boden markiert.

Ziel der Arbeitsniederlegung ist es, die Geschäftsleitung zum Abschluss eines Sozialtarifvertrags zu bewegen, so die NGG. „Darin sollen höhere Abfindungen und Weiterbildungsmöglichkeiten geregelt werden. Denn der bisher von Danone angebotene Sozialplan reicht aus Sicht der Belegschaft nicht aus“, berichtet Schneider. Die Schließung treffe vor allem ältere Beschäftigte, die kurz vor dem Ruhestand nur dürftige Job-Perspektiven hätten. 93 der insgesamt 160 Mitarbeiter sind älter als 50 Jahre.

Der Konzern hatte im Januar angekündigt, das Werk in Rosenheim bis Juli kommenden Jahres zu schließen. In Oberbayern lässt Danone insbesondere Quark-Joghurt-Cremes herstellen. Außerdem laufen Obstgarten-Quarks und Hüttenkäse vom Band. Das Werk gilt zugleich als Innovationsstandort für neue Milchprodukte. Nach NGG-Informationen konnte der Standort die Produktionsvorgaben des Managements trotz Corona zuletzt sogar deutlich übertreffen.




Hilfskrankenhäuser wieder aufgelöst

Wegen der Corona-Pandemie sind in Oberbayern in den vergangenen Monaten sieben Hilfskrankenhäuser eingerichtet worden – so auch im Landkreis in Bad Feilnbach sogar zwei und in der Nachbarstadt Ebersberg eines in der Turnhalle (wir berichteten). Die Hilfskrankenhäuser waren eine notwendig gewordene Maßnahme für den Fall, dass die Kapazitäten in den Kliniken nicht mehr ausreichen sollten. Jetzt können die meisten zum Glück wieder aufgelöst werden. Wie die Regierung mitteilt, betrifft das auch die Einrichtungen in Bad Feilnbach und in Ebersberg.




Gestern kein neuer Corona-Fall

Auch am gestrigen Feiertag wurden dem Gesundheitsamt keine neuen Corona-Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2780 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2270, Stadt: 510). Mittlerweile wurde bei mindestens 1977 Personen eine Genesung dokumentiert. 211 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben. Es kam zum Glück auch gestern kein neues Todesopfer hinzu.

Von den Verstorbenen waren sieben Personen unter 60 Jahren. 143 Verstorbene waren über 80 Jahre alt.

61 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich noch neun Patienten auf einer Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt mit Stand heute, Dienstag 0 Uhr, für die Stadt Rosenheim bei 6,32, für den Landkreis Rosenheim bei 6,13.




Herzlich willkommen, Ingrid Urban!

Die RoMed-Klinik in Bad Aibling begrüßt herzlichst eine neue Pflegedienstleitung – in Corona-Zeiten natürlich mit Mundschutz und Abstand. Und als besonderes Geschenk mit einem deftigen Wurststrauß! Ingrid Urban ist schon seit 1. Oktober 2018 im RoMed-Verbund und war vor ihrem jetzigen Wechsel nach Bad Aibling bereits als Pflegedienstleitung im RoMed-Klinikum Rosenheim tätig. „Wir hätten uns für die Klinik und in der derzeitigen Situation keine andere Pflegedienstleitung wünschen können“, so Erhard Marburger, kaufmännischer Leiter der RoMed Klinik Bad Aibling. Unser Foto zeigt von links das neue Bad Aiblinger Direktorium: Erhard Marburger, kaufmännischer Leiter, Ingrid Urban, Pflegedienstleitung und Dr. med. Markus Konert, Ärztlicher Direktor …

Foto: RoMed-Klinik




10.000 Euro Sachschaden

Am gestrigen Pfingstmontag stand gegen 11 Uhr auf dem Gelände der Schlossbrauerei Maxlrain bei Bad Aibling ein mit Holz und Wertstoffen beladener Rollcontainer lichteloh in Flammen und brannte anschließend komplett aus. Durch das Eingreifen der Feuerwehr Beyharting konnte der Brand zügig gelöscht werden. Dennoch entstand ein hoher Sachschaden von rund 10.000 Euro am Container. Da Brandstiftung …

… derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, werden Zeugen die entsprechende Beobachtungen machen konnten gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Aibling unter der Telefonnummer 08061/90730 zu melden.




Mann leblos aus dem Inn geborgen

Am späten Pfingstmontag-Nachmittag wurde ein 43-jähriger Mann in Rosenheim leblos aus dem Inn geborgen. Der Mann konnte zunächst noch reanimiert werden, verstarb jedoch später im Krankenhaus.

Gegen 16.15 Uhr waren mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen, dass ein lebloser Mann durch Passanten aus dem Inn im Bereich des Floßwegs gezogen wurde.

Die Ersthelfer begannen sofort mit den Reanimationsmaßnahmen. Diese wurden bis zum schnellen Eintreffen der Rettungskräfte von Beamten der Polizeiinspektion Rosenheim unterstützt. Der 43-jährige Mann wurde umgehend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, verstarb dort jedoch wenig später.

Zur Klärung der Todesumstände übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die weiteren Untersuchungen. Den ersten Erkenntnissen zur Folge, sind keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden vorhanden.




Großeinsatz im Nachbarlandkreis

Gegen 11.30 Uhr kam es am heutigen Pfingstmontag in Grafing im Nachbarlandkreis Ebersberg in einem Mehrfamilienhaus zu einem Zimmer-Brand. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte sich der vierjährige Sohn aus dem Esszimmer heimlich ein Feuerzeug geholt. Damit ging der Bub in das Schlafzimmer der Eltern und wollte dort eine Kerze anzünden. Dabei fing der Vorhang Feuer und es entwickelte sich schnell ein Zimmer-Brand.

Die Mutter hat das Feuer   glücklicher Weise schnell bemerkt und konnte den Brand mit Hilfe eines Feuerlöschers erfolgreich eindämmen. Die alarmierte Feuerwehr brachte  den Brand schnell unter Kontrolle und konnte ihn löschen.

Da es sich um ein Mehrfamilienhaus handelte und das genaue Ausmaß des Brandes zunächst nicht feststand, waren zirka 115 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren im Einsatz.

Da der Brand schnell gelöscht werden konnte, ist nur geringer Sachschaden entstanden und es kam zu keinerlei Personenschäden. Die Polizei schätzt den Schaden auf ca. 5.000 Euro.

 




Nur ein einziger neuer Corona-Fall

Erfreuliche Zahlen aus dem Landratsamt: Am Samstag wurde erneut nur ein neuer Corona-Fall für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2779 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten. 2269 Fälle entfallen davon auf den Landkreis Rosenheim, 510 Fälle auf die kreisfreie Stadt Rosenheim. Bei mindestens 1977 Personen konnte bisher eine Genesung dokumentiert werden. 211 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt im Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben. Es gab am Samstag zum Glück keine neuen Todesopfer.

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 31. Mai (0 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 6,32 für den Landkreis Rosenheim bei 9,20.




Bitte Ruhezonen der Natur beachten …

Dank der weiteren Lockerungen in Zeiten der Corona-Pandemie werden zahlreiche Naturliebhaber und Wassersportler von Nah und Fern dieser Tage den Chiemsee als beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel wählen. „Der See ist mit seinen Uferbereichen ein wertvoller Lebensraum für eine Vielzahl teils seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten“, so der Gebietsbetreuer des Chiemsees, Dirk Alfermann, jetzt in einer Presseerklärung.

So wurden von den Behörden in enger Zusammenarbeit mit Gemeinden, Fischern und weiteren örtlichen Interessenvertretern bereits vor 15 Jahren auf dem Chiemsee sogenannte Ruhezonen ausgewiesen (siehe Foto). Sie dienen dem Schutz von Fischen und Vögeln sowie den uferbegleitenden Schilfzonen. Auf dem Wasser sind sie durch Bojen, die mit zusätzlichen Informationstafeln bestückt sind, gekennzeichnet.

Erfreulich sei, so Alfermann, dass der weit überwiegende Teil der Menschen – seien es Urlauber, Segler oder andere Wassersportler – den Ruhezonen aufgeschlossen gegenüber stehen und diese beachten. Dennoch käme es teilweise immer wieder zu Verstößen durch einzelne Personen, die die Ruhezonen missachteten.

„Schon einzelne, kurze Beunruhigungen können bereits gravierende Auswirkungen auf die noch dort brütenden oder den bereits geschlüpften Nachwuchs der aufziehenden Vögel haben“, so Alfermann. Er bittet daher Alle, die Ruhezonen zu berücksichtigen.

Auch das Ankern an den Bojen selbst ist nicht zulässig. Die Einhaltung der Regeln wird dieses Jahr zudem verstärkt die Wasserschutzpolizei kontrollieren. „Die Kontrollen sind wichtig, um auch den vielen Bootsführern gerecht zu werden, die sich vorbildlich an die Regeln halten“, betont Alfermann.

Der Gebietsbetreuer weist darauf hin, dass die Ruhezonen weniger als drei Prozent der gesamten Seefläche ausmachen – selbst zusammen mit der gesperrten Fläche des Naturschutzgebiets am Mündungsdelta der Tiroler Achen sind nur etwas mehr als sechs Prozent der Wasserfläche des Chiemsees nicht zugänglich.

Demnach können ohnehin mehr als 93 Prozent frei genutzt werden!

Foto: Landratsamt Traunstein /  C. Linke




Autobahn komplett gesperrt

Gegen 15 Uhr wollte heute ein 78-jähriger Deutscher mit seinem VW-Tiguan den Parkplatz Eulenauer Filz bei Bad Aibling in Richtung Salzburg verlassen. Nachdem er auf die rechte Spur der Hauptfahrbahn gewechselt hatte, wurde er aus bisher unbekannter Ursache langsamer. Währenddessen kam von hinten ein Autotransporter. Der 41-jährige tschechische Lenker des Lkw bremste sofort stark, fuhr jedoch trotzdem mit seinem Lkw gegen das Heck des Pkw. Der Fahrer des Pkw wurde dabei schwer verletzt und …

… musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Seine 79-jährige Beifahrerin wurde mit einem Schock vorsorglich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Außerdem befand sich der Hund des älteren Ehepaars mit im Pkw. Entgegen anfänglicher Meldungen war dieser jedoch nur leicht verletzt. Er wurde vorsorglich in die Tierklinik gebracht.

Für die Bergung und Unfallaufnahme musste die Autobahn für zirka zwei Stunden komplett gesperrt werden. Im späteren Verlauf konnte die linke Fahrspur freigegeben werden.

Die Ermittlungen zum Verkehrsunfall dauern noch an. Ein Gutachter wurde hinzugezogen. Zeugen, welche den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Rosenheim, Telefon 08035/90680, zu melden.




Weiter stabil niedrige Zahlen

Am gestrigen Freitag wurde dem Gesundheitsamt Rosenheim bis 24 Uhr lediglich ein neuer Corona-Fall für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2778 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis aufgetreten. Mittlerweile wurde bei mindestens 1973 Personen eine Genesung dokumentiert. 211 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt im Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben – zwei mehr, als noch am Vortag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt mit Stand Samstag, 30. Mai (0 Uhr), für die Stadt Rosenheim bei 6,32 – für den Landkreis Rosenheim bei 9,96.




Planungsstopp der „B15 neu” gefordert

Hunderte persönliche Einwendungen sind zusammengekommen, die Betroffene aus rund 60 Gemeinden jetzt formuliert und unterschrieben haben. Sie fürchten die höhere Verkehrsbelastung und um ihre Lebensqualität: Die Einwender leben entlang der B15 neu-Trasse, die in verschiedenen Varianten in der Vergangenheit von Planern und Politik diskutiert worden ist. Fristgerecht abgegeben: Unser Foto zeigt Gisela Floegel vom Verein zum Stopp der B15 neu mit zwei Ordnern und mehr als 700 Einwendungen …

In zwei dicken roten Ordnern hat Gisela Floegel, die Vorsitzende der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg-Rosenheim, die Einwendungen gesammelt und stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger jetzt der Regierung übergeben, rechtzeitig vor dem Ende der Einwendungsfrist.

Auch wenn der Anlass für die vielen Einwendungen nur ein gerade mal 1,8 Kilometer langer Teilabschnitt der vierspurigen, autobahnähnlichen B15 neu ist (wir berichteten), sehen viele Verfasser darin den Dammbruch für weitergehende Planungen auch durch die südlich angrenzenden Landkreise wie den Altlandkreis Wasserburg und den Raum Rosenheim. 

Juristischer Zündstoff

Zündstoff beinhaltet insbesondere ein beigelegtes anwaltliches Schreiben. Es listet die juristischen Unzulänglichkeiten der Planung auf und belegt sie mit Auszügen aus einem geologischen Gutachten, in dem auf Probleme durch den Eingriff in die Grundwasserströme der Isar eingegangen wird.

Die Kritik entzündet sich auch an unausgewogenen Alternativen: Dem fehlenden Ausbau des ÖPNV in Landshut oder einer nicht in Betracht gezogenen Verlagerung des Güterfernverkehrs auf die Schiene. Schwerwiegende Eingriffe in die Struktur des tertiären Hügellands werden moniert, eine Trassenführung quer zum Verlauf der Flüsse, der hohe Flächenverbrauch durch Einschnitte und Dämme, das alles stehe im Widerspruch zum Bekenntnis für einen sparsameren Flächenverbrauch durch Landes- und Bundespolitik.

Erster Bauabschnitt würde Weiterbau erzwingen

Der erste kurze Planungsabschnitt endet an einer Kreisstraße. Verkehrstechnisch ist damit die Weiterführung zwingend. Verständlich, dass sich Widerstand an allen bisher diskutierten Trassenverläufen regt. Die „Salamitaktik“ empört die Gemüter. Auch die geäußerten Befürchtungen einer Verlärmung sind berechtigt, wie die Erfahrungen der A 94-Anlieger zeigen, die seit Oktober letzten Jahres unter den Lärmemissionen der neuen Autobahn leiden.

Die 60 Jahre alte Planung der B15 neu sei völlig ungeeignet, heutige Probleme zu lösen, kritisieren Schreiber.

In der Tat: Damals war von Umwelt- und Klimaschutz noch wenig die Rede und auch die Verkehrsströme haben sich im Lauf der Jahrzehnte verändert.

Wie wenig aussagekräftig auch Wachstumsprognosen sind, zeigt sich gerade jetzt, wo die Corona- und die Klimakrise zum Umdenken zwingen. Wenn dazu jetzt milliardenschwere Konjunkturpakete benötigt werden, sei dies „nicht mehr die Zeit, um Millionen für nutzlosen und schädlichen Autobahnneubau zu verplanen“, so Gisela Floegel. Sie weiß mit dieser Aussage die zahlreichen Einwender hinter sich: „ Wir fordern den sofortigen Planungsstopp.“

Zur Info: Die Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15 neu hatte sich 1974 gegründet, als die Pläne für die geplante Trasse Regensburg – Rosenheim bekannt wurden. Zahlreiche Bürgerinitiativen haben sich dem Anliegen zum Stopp der B15 neu angeschlossen.

 

 




Fünf Grobtrassen in der Diskussion

Die Regierung von Oberbayern hat ein Raumordnungsverfahren für den Brenner-Nordzulauf eingeleitet. Es geht um den Streckenverlauf im Landkreis Rosenheim zwischen Tuntenhausen und Kiefersfelden. Die grundsätzliche Raumverträglichkeit soll überprüft werden. Betroffene Kommunen und auch die Öffentlichkeit können bis zum 24. Juli dazu Stellung nehmen. Die Verfahrensunterlagen liegen in den Gemeinden für einen Monat öffentlich zur Einsicht aus. Hier die Presseerklärung der Regierung im Wortlaut …

Die Karte oben zeigt den Betroffenheitskorridor Lärm, Variante Violett – Nord

Die DB Netz AG plant den Ausbau der nördlichen Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel. In einem ersten Schritt soll im Landkreis Rosenheim der Abschnitt zwischen der Gemeinde Tuntenhausen und der Gemeinde Kiefersfelden an der deutsch-österreichischen Staatsgrenze durch zwei zusätzliche Neubaugleise ausgebaut werden. Im gestern eingeleiteten Raumordnungsverfahren überprüft die Regierung von Oberbayern die grundsätzliche Raumverträglichkeit der fünf von der DB Netz AG vorgelegten Grobtrassen.

Der Brenner-Nordzulauf liegt auf der Achse München – Verona und ist Bestandteil der nördlichen Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel. Die Brennerachse ist Teil des transeuropäischen Skandinavien-Mittelmeer-Korridors mit großer strategischer Bedeutung für den Verkehr in Europa. Mit dem Ausbau des Brenner-Nordzulaufs will die DB Netz AG eine zukunfts-, leistungs- und konkurrenzfähige Schieneninfrastruktur schaffen. Zudem soll ein Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität geleistet werden. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist das Projekt verankert und als vordringlicher Bedarf eingestuft.

Im Raumordnungsverfahren wird festgestellt, wie sich das geplante Vorhaben auf die für die Raumordnung maßgeblichen Aspekte wie beispielsweise Natur und Landschaft, Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsstruktur, Wasser, Verkehr, Energieversorgung sowie die Wirtschaft auswirkt. Betroffene Kommunen, Behörden, Verbände, Organisationen sowie die Öffentlichkeit können hierzu bis zum 24. Juli 2020 Stellung nehmen.

Die Verfahrensunterlagen sind auch auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern unter:

https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/service/planfeststellung/oeffentlichkeit/landesentwicklung_verkehr/index.html

in der Rubrik „Aktuelle Raumordnungsverfahren“ einsehbar.

Die Regierung von Oberbayern prüft unter Berücksichtigung der eingehenden Stellungnahmen, ob und unter welchen Maßgaben das Projekt raumverträglich und mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar ist.

Das Raumordnungsverfahren endet mit einer „landesplanerischen Beurteilung“. Erst nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens schließt sich die Feintrassierung der Strecken und die eigentliche Genehmigung im späteren Planfeststellungsverfahren an.

Karte: Regierung von Oberbayern




Mehr als 610 Millionen Euro ausgezahlt

Bis zum heutigen Tag hat die Regierung von Oberbayern mehr als 610 Millionen Euro Soforthilfe in der Corona-Krise an oberbayerische Betriebe und Freiberufler ausgezahlt. Seit Beginn des Programms, das die bayerische Staatsregierung Mitte März aufgelegt hat, sind rund 110.000 Anträge bei der Behörde eingegangen, deren Bearbeitung nun abgeschlossen ist. In rund 90.000 Fällen konnte eine Bewilligung erfolgen. Nicht berücksichtigt sind dabei Antragsteller aus der Landeshauptstadt München, deren Anträge vom dortigen Wirtschaftsreferat bearbeitet wurden. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir für die klein- und mittelständischen Unternehmer der gewerblichen Wirtschaft in Oberbayern, die durch die Corona-Krise in einen existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass geraten sind, einen wichtigen Beitrag zur Überbrückung der schwierigen Situation leisten konnten“, so Regierungspräsidentin Maria Els. „Ich bin froh und stolz, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ihren unermüdlichen Einsatz diese große Zahl an Anträgen innerhalb weniger Wochen abgearbeitet haben.“

 

Ergänzend weist die Regierung von Oberbayern darauf hin, dass Anträge auf Soforthilfe nur noch bis einschließlich 31. Mai 2020 über ein Online-Formular unter www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona eingereicht werden können. Die noch eingehenden Neuanträge werden schnellstmöglich verbeschieden.

 

Für Unternehmen in Oberbayern, die ihre Betriebs- beziehungsweise Arbeitsstätte außerhalb der Landeshauptstadt München haben, ist die Regierung von Oberbayern zuständige Bewilligungsbehörde, für Betriebe mit Sitz im Stadtgebiet von München die Landeshauptstadt München.




23-Jähriger muss zur Blutentnahme

Gegen Mitternacht führte die Polizeiinspektion Trostberg am Mittwoch Verkehrskontrollen im Ortsgebiet von Schnaitsee durch. Bei der Kontrolle eines 23-jährigen Pkw-Fahrers aus dem Landkreis Traunstein wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Der Fahrer musste sich deshalb einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen lassen. Bei positiven Testergebnis erwarten ihn eine empfindliche Geldbuße, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein einmonatiges Fahrverbot.

 




Ein Albtraum für 57 Abiturienten

Der Albtraum der Abiturienten 2020 in der Heimat: Bis zum gestrigen Donnerstagabend wussten 57 Schüler des Rosenheimer Karolinen-Gymnasiums nicht, ob sie am heutigen Freitagmorgen ihre Abi-Prüfung im dritten Fach (wir berichteten) überhaupt schreiben dürfen oder nicht. Sie waren nämlich kurzfristig in Quarantäne, als bekannt wurde, dass ein Mitschüler nach dem Deutsch-Abi vergangene Woche positiv auf Corona getestet worden war. Von allen 57, die in hoher Zahl, aber auf Abstand offenbar auch mit im Raum gesessen hatten, mussten Abstriche genommen werden. Erst am gestrigen Abend dann kam – wenige Stunden also vor dem Prüfungsbeginn heute Morgen – die erlösende Nachricht …

Keiner hatte sich angesteckt, alle Tests jedenfalls fielen negativ aus, heißt es von der Stadtverwaltung. Bis auf den einen ursprünglich Infizierten, der nun seine Abi-Prüfung nachholen muss, durften alle antreten zum schriftlichen Abschluß des Abiturs 2020 am Rosenheimer Karolinen-Gymnasium. Nach den Pfingstferien folgen nun noch die Kolloquien.

 




Gastronomiegutscheine für alle

Die Gastronomie hatte in den vergangenen Wochen ein schweres Los gezogen: Seit der Ausrufung des Katastrophenfalls Mitte März durfte kein Restaurant, kein Café, kein Biergarten mehr Gäste empfangen. Die Umsätze dieser Zeit sind den Gastronomen verloren. Die Große Kreisstadt Traunstein macht es nun über die Stadtmarketing GmbH möglich, die heimischen Gastwirte zu unterstützen. Der Stadtrat sprach sich in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag dafür aus, dass jeder Bürger Traunsteins von der Stadtmarketing GmbH einen „Traunstein-Gutschein“ erhält.

Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres erhalten einen Fünf-Euro-Gutschein, Jugendliche über zwölf Jahre und Erwachsene mit einem Hauptwohnsitz in Traunstein erhalten einen Zehn-Euro-Gutschein. Diesen können die Traunsteiner bei ihren Restaurants, Cafés und Biergärten vor Ort einlösen. Die Bürger erhalten die Gutscheine, die bis zum 30. September 2020 gültig sind, ohne weiteres Zutun per Post.

„Mit dieser Entscheidung geben wir den Gastronomen ein dringend benötigtes Signal: Wir brauchen Euch und wir alle wollen Euch unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer. „Wir wollen den Traunsteinerinnen und Traunsteinern damit auch Lebensfreude schenken. Unsere Stadt hat gerade im Sommer eine wunderbare Atmosphäre. Dazu leisten unsere Gastronomiebetriebe einen wesentlichen Anteil. Sie sind Gastgeber Traunsteins.“

Die Kosten werden sich bei knapp 21.000 Hauptwohnsitzen auf rund 250.000 Euro einschließlich Gutscheindruck und Versand belaufen. Diese trägt die Stadtmarketing GmbH und erhält, um die Aufgabe bewältigen zu können, von der Stadt Traunstein die notwendige finanzielle Unterstützung.

 

Um die Gastronomie weiter zu unterstützen, beschloss der Stadtrat auch, dass die Stadt Traunstein heuer darauf verzichtet, für Freischankflächen auf städtischem Grund eine Gebühr zu erheben. 30 Betriebe führen insgesamt rund 33.000 Euro pro Jahr für die Nutzung der Flächen an die Stadtverwaltung ab. Diese Gebühren entfallen für das Jahr 2020.

Zudem werden Anträge zur Erweiterung der Freischankflächen auf städtischem Grund wohlwollend behandelt. Anträge können an das Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung gestellt werden.

„Wir dürfen unsere Gastronomen nicht im Regen stehen lassen. Gerade für eine lebendige Innenstadt haben sie eine Schlüsselfunktion. Auch der Einzelhandel wird so von einer höheren Frequenz in der Innenstadt profitieren“, sagt Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer.

Die Stadt Traunstein bereitet außerdem eine Imagekampagne zur Stärkung der Stadt als wichtiger Handelsstandort und zur Stärkung des Tagestourismus vor.

Ein Bürgerfest nach dem Ende der Corona-Pandemie wird seitens der Stadt finanziell und organisatorisch unterstützt. Wirtschaft, Vereine und gesellschaftliche Gruppierungen werden dabei eng zusammenarbeiten.

Um die heimische Wirtschaft so umfassend wie möglich zu unterstützen, stundet die Stadt Traunstein auf Antrag auch die festgesetzten Gewerbesteuervorauszahlungen bis Jahresende zinslos.

 

Foto: Die Gastronomie in der Stadt Traunstein erfährt Unterstützung. Jeder Bürger erhält einen „Traunstein-Gutschein“, den er in den Lokalen einlösen kann.  © Richard Scheuerecker / Stadt Traunstein

 




Polizei befürchtet Ansturm

Bereits an den letzten Wochenenden kam es in den Ausflugsregionen des südlichen Oberbayerns regional zu teils chaotischen Verkehrsverhältnissen. Viele Einheimische und Ausflügler nutzten nach den Wochen der Ausgangsbeschränkungen das sonnige Wetter für einen Kurztrip in die Berge oder an die Seen. Die Polizei bittet auch für das das kommende Wochenende, um Rücksicht und Augenmaß, insbesondere beim Parken von Fahrzeugen.

Nach der Aufhebung der Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie und den ersten Sonnenstrahlen nach tagelangem Regenwetter zog es bereits an den vergangenen Wochenenden viele Ausflügler und Freizeitsportler in die oberbayerischen Berge und an die Seen. Dies machte sich insbesondere auf den An- und Abfahrtswegen sowie den Parkplätzen bemerkbar. Vielerorts waren die öffentlichen Ausflugsparkplätze schon am frühen Vormittag belegt, so dass zahlreiche Fahrzeuge am Fahrbahnrand, in Wäldern oder auf Wiesen abgestellt wurden. Dies führte in der Folge auch zu langen Staus, da auf schmalen Zufahrtsstraßen durch geparkte Fahrzeuge und Gegenverkehr erhebliche Behinderungen entstanden.

 

Aus diesem Grund weist die Polizei noch einmal eindringlich darauf hin, dass auch am kommenden Wochenende und an den folgenden Tagen der beginnenden Pfingstferien die Einhaltung der Parkordnung und das Freihalten der Rettungswege in den Ausflugsregionen verstärkt kontrolliert werden. Die örtlichen Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd werden hierbei von Einsatzkräften der Operativen Ergänzungsdienste, von der Kontrollgruppe Motorrad sowie Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. Dies kann von einem Bußgeld bis hin zum Abschleppen des Fahrzeugs oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige führen.

 

 

Der Appell der Polizei im Interesse aller:

  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen!
  • Denken Sie an die Umwelt! Insbesondere Wiesen und Wälder, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, sind nicht zum Abstellen eines Fahrzeugs geeignet!
  • Halten Sie Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Fahrbahnrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge!
  • Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich hierdurch Ihr Fußweg verlängert



Baufamilienbrunch jetzt online

PR – „In der derzeitigen Krisensituation liegt uns die Gesundheit unserer Kunden, die unserer Mitarbeiter und deren Familien sowie unserer Geschäftspartner am Herzen. Unsere Informationsveranstaltungen für Kunden und Interessenten können wir deshalb leider derzeit nicht in gewohnter Form anbieten”, bedauert Michael Köhldorfner von Köhldorfner Holzbau in Stangern bei Schnaitsee. Der regelmäßige Baufamilienbrunch könne deshalb nicht wie gewohnt stattfinden. Aber: „Wir starten mit unserem virtuellen Brunch am Sonntag, 14. Juni.”

In ungezwungener Atmosphäre kann man sich um 10 Uhr am Frühstückstisch treffen und bei einem gemeinsamen Kaffee am PC, Laptop, Tablet oder Handy über folgende Themen informieren:

10.10 Uhr: „Bauen mit KfW-Förderung“ – Thomas Lang, Baufinanzierungsspezialist bei Dr. Klein

10.30 Uhr: „Die wichtigsten Aspekte wohngesunden Bauens“ – Michael Köhldorfner, Köhldorfner Holzbau GmbH

11 Uhr: Musterhausführung, Fragen

Das geht ganz einfach über das kostenlose Programm „Microsoft Teams”.
Wer teilnehmen will braucht lediglich eine E-Mail-Adresse, um einen Einladungslink zu erhalten. Nach erfolgter Anmeldung gibt’s eine Telefonnummer, an die man sich wenden kann, falls man Unterstützung benötigt.

Anmeldung bis Dienstag, 9. Juni, an susanne@koehldorfner.de oder Telefon 08074/ 91560-0.

 




Fußballer spenden an RoMed

Der TSV 1860 Rosenheim hat seine traditionelle und legendäre Vereinshymne neu aufgenommen, um sie eigentlich in der Rückrunde seinen Zuschauern und Fans zu präsentieren. Aufgrund der derzeitigen Situation wird das aber leider nicht möglich sein, weshalb dem Verein zusammen mit seinem Partner „druck24-bayern.de” die Idee kam, das Lied als Download zur Verfügung zu stellen. Die Hymne wurde fleißig heruntergeladen und so kam eine stolze Summe von 1.000 Euro zusammen.

Der Wunsch des Vereins war es, das Geld dem RoMed Klinikum Rosenheim zugutekommen zu lassen.

Bei der Übergabe des Schecks fügten die Verantwortlichen noch hinzu: „Wenn wir diese schwierige Zeit überstanden haben, möchten wir auch gerne alle Mitarbeiter ins Stadion einladen und mit ihnen ein großes Fußballfest feiern.”

Das 60er-Lied steht weiterhin auf der Homepage des TSV 1860 Rosenheim unter www.1860rosenheim.de zum Download zur Verfügung.




Gemeinwohlökonomie ist das Thema

Ein Beispiel für nachhaltige Unternehmensführung ist das Konzept der Gemeinwohlökonomie. Dieses Modell und die dahinterstehenden Motive sind Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags am Donnerstag, 18. Juni, von 9.45 bis 13.15 Uhr am Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim. Die Referenten, Albert Bernstetter und Werner Furtner aus Edling (links), verfügen über langjährige praktische Erfahrung als selbständige Unternehmer in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Projektmanagement.

Sie sind zur Überzeugung gelangt, dass es an der Zeit ist unsere Art zu wirtschaften zu ändern, um eine bessere, enkeltaugliche Zukunft zu gestalten. Sie sind Koordinatoren der Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie für den Altlandkreis Wasserburg.

Der Vortrag findet virtuell als Webinar im Rahmen des Seminars „Operative Unternehmensführung“ unter Leitung von Professor Dr. Andreas Fieber aus Pfaffing statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Eigene Anmerkungen oder eine Diskussion sind selbstverständlich möglich.

Bei Interesse eine Email an andreas.fieber@th-rosenheim.de senden. Dann erhält man den Link zugesandt.

Die Teilnahme ist sehr einfach: Man benötigt nur einen Internetanschluss und muss auf den zugesandten Link klicken.




Ein Leben nach dem Gong

Das Pfingst-Wochenende steht kulturell ganz im Zeichen des Ebersberger Kabarettisten Han´s Klaffl (Foto). Am heutigen Freitag, 29. Mai, stellt der frühere Musiklehrer in seinem Online-Musikquiz drei neue Fragen aus der Rubrik „Wer weiß denn sowas?“. Die Streaming-Veranstaltung ist gratis und beginnt um 19.30 Uhr auf …

www.kultur-in-ebersberg.de.

Für eine Vorstellung am kommenden Pfingstsonntag, 31. Mai, hat Klaffl extra ein eigenes Programm zusammengestellt. Er präsentiert eine Art Best-of aus seinen vier Programmen, locker zusammengestellt und durch die ein oder andere Anekdote im Talk ergänzt. Selbst auf eingefleischte Klaffl-Fans warten Überraschungen!

Tickets für die Bezahl-Veranstaltung sind unter www.kultur-in-ebersberg.de erhältlich.

Das Alte Kino in Ebersberg tut in der corona-schwierigen Zeit, was es kann: Es bietet ab 19.30 Uhr einen Lieferservice fürs Essen an und ein heiteres Vorprogramm mit Quiz und Einspielern. Die Veranstaltung beginnt um 20.30 Uhr.




Gestern sieben neue Fälle

Am gestrigen Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt sieben neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2770 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2261, Stadt: 509). Mittlerweile wurde bei mindestens 1932 Personen eine Genesung dokumentiert. 208 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben-gestern kam zum Glück kein neuer Todesfall hinzu.

Von den Verstorbenen waren 7 Personen unter 60 Jahren. 141 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 66 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 10 Patienten auf einer Intensivstation.

.Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt für die Stadt Rosenheim bei 4,74, für den Landkreis Rosenheim bei 9,96.

 

Nachdem im Landkreis Mühldorf seit Tagen die Zahl der gemeldeten Neuinfizierten bei null liegt, hat die Schwerpunktpraxis am Volkfestfestplatz in Mühldorf nur noch bis Montag geöffnet.

Der Versorgungsarzt für den Landkreis Mühldorf, Peter Wapler, bittet die Patienten ab Dienstag, 2. Juni, sich bei Beschwerden an die eigene Hausarztpraxis zu wenden und außerhalb der Praxisöffnungszeiten an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

Sollten die Infektionszahlen erneut ansteigen, kann die Praxis jederzeit wieder reaktiviert werden.




Besondere Schmankerl in Vogtareuth

PR – Stefan Steinbacher, den Wasserburgern zusammen mit seiner Familie als Betreiber des Hotel Fletzinger bestens bekannt, hat eine Leidenschaft: Die Fischzucht. „Was gibt’s besseres als eine gegrillte Forelle, die ihr ganzes Leben in frischem Quellwasser verbracht hat“, weiß der Wirt mit Leib und Seele. Wie gut die Steckerlfische vom Steinbacher sind, davon kann man sich morgen, Freitag, ab 17.30 Uhr beim Steckerlfischessen im „Vogtareuther Hof“ der Familie Steinbacher überzeugen.

Die Fische zum Abholen sollten unbedingt vorbestellt, Plätze gegebenenfalls reserviert werden.

 

Direkt-Kontakt:

Vogtareuther Hof
Familie Steinbacher
Krankenhausstraße 3
83569 Vogtareuth

Telefon: 0 80 38 / 258
Telefax: 0 80 38 / 15 83
info@vogtareuther-hof.de




Raser und Autoposer weiter im Visier

Die Beamten der Rosenheimer Polizei führten in letzter Zeit wiederholt Verkehrskontrollen durch, um Raser und sogenannte Autoposer anzuhalten, zu belehren oder gar deren Auto aus dem Verkehr zu ziehen. Die Maßnahmen erfolgen in Absprache mit den Zulassungsbehörden oder den Strafverfolgungsbehörden, wie der Zentralen Bußgeldstelle oder der Staatsanwaltschaft Rosenheim. Im Laufe der letzten Wochen konnten wiederholt derartige Fahrer angehalten und kontrolliert werden:

Rosenheim, Kufsteiner Straße, 20. Mai, 18 Uhr:

Einen 42-jährigen Autofahrer aus Raubling kontrollierten die Beamten der Rosenheimer Polizei.  Am Opel wurden technische Veränderungen und Umbauten festgestellt, die nicht im Fahrzeugschein eingetragen oder eine Allgemeine Betriebserlaubnis hatte. Die selbst eingebaute Auspuffanlage hatte keine Zulassung und war nicht von einem Gutachter abgenommen und für den Straßenverkehr freigegeben. Auch die Rad- und Reifenkombination war im Fahrzeugschein nicht eingetragen. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

 

Rosenheim, Ebersberger Straße, 20. Mai, 16.45 Uhr

Am VW eines 25-jährigen Mannes aus Rosenheim konnte ein verändertes Geräuschverhalten der Abgasanlage durch eine Streife der Rosenheimer Polizei wahrgenommen werden. Eine andere Anlage ohne Typengenehmigung war verbaut. Die hintere Radaufhängung wurde derart verändert und nach unten geschraubt, dass hier die Betriebserlaubnis ebenfalls schon alleine dadurch erlosch. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

 

 

Kolbermoor, Friedrich-Ebert-Straße, 20. Mai, 20.45 Uhr

Bereits in Rosenheim fiel einer Streife ein Mercedes in der Äußeren-Münchener-Straße auf, die Anhaltung konnte aber erst in Kolbermoor erfolgen. Am Mercedes, gelenkt von einem 36-jährigen Rosenheimer, konnten technische Veränderungen an der Rad-/Reifenkombination festgestellt werden. Die Reifen auf der Hinterradachse waren derart abgefahren, dass teilweise die Karkasse zu sehen war. Eine Weiterfahrt vor Ort wurde untersagt, der Mercedes zur Erstellung eines Gutachten sichergestellt und noch vor Ort abgeschleppt. Ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg ist die Folge. Der Beifahrer, ein 51-jähriger Mann aus dem Raum Kolbermoor, war mit der polizeilichen Maßnahme nicht einverstanden. Provokativ störte er mehrfach das polizeiliche Handeln und er musste von der Einsatzörtlichkeit von den Beamten weggedrückt werden. Im weiteren Verlauf beleidigte er die eingesetzten Polizisten als „blöde Vögel“. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

 

 

Rosenheim, Bismarckstraße, 20.Mai, 20.45 Uhr

An einem VW, gelenkt von einer 47-jährigen Frau aus Freiburg, wurden technische Veränderungen festgestellt. Die Motorhaube wurde mittels Spachtelmasse nach vorne gezogen, auch die vorderen Scheinwerfer wurden bedeckt, dass die Lichtleistung/Ausleuchtung massiv eingeschränkt wurde. Auch hier ist ein Bußgeldverfahren die Folge.

 

Rosenheim, Am Gries, 20.Mai, 22.00 Uhr

Am VW eines 22-jährigen Fahrers aus Schechen wurden feststehende Fahrtrichtungsanzeiger festgestellt und die Radmuttern ragten über die Karosseriemessung hinaus. Dies führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und die Weiterfahrt wurde vor Ort noch untersagt. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

 

 

Rosenheim, Kufsteiner Straße, 26.Mai, 20.45 Uhr

An einem BMW, gelenkt von einer 24-jährigen Frau aus Kiefersfelden, wurden feststehende Fahrtrichtungsanzeiger (sog. US-Style) festgestellt. Dies führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.

 

 

Geschwindigkeitsmessungen

 

Die Rosenheimer Polizei führte im Zeitraum der letzten Woche, täglich eine Geschwindigkeitskontrolle mittels Lasermessgerät durch. An den verschiedenen Örtlichkeiten, zu entsprechend unterschiedlichen Tageszeiten, mussten mehrere Verkehrsteilnehmer angehalten und beanstandet werden.

Insgesamt mussten 58 Bußgeldverfahren eingeleitet werden, wegen zum Teil erheblicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Punkte in Flensburg sind eine weitere Folge für die Fahrer. Von den 58 Fahrern erwartet zusätzlich noch 12 Fahrer ein einmonatiges Fahrverbot. Im Gemeindegebiet von Schechen, Bereich B15, wurde am 24.Mai, gegen 21 Uhr, ein 33-jähriger Autofahrer aus Wasserburg mit 140 km/h, bei erlaubten 80 km/h gemessen. Am nächsten Tag fuhr im Bereich Schechen, Höhe Hochstätt, ein 41-jähriger Mühldorfer über 150 km/h, bei erlaubten 100 km/h.

 




Kaderplanung schreitet voran

Draußen werden die Tage wärmer und länger und auch wenn der EHC Waldkraiburg noch nicht sicher sagen kann, wie die kommenden Wochen in Bezug auf den geplanten Start des Sommertrainings aussehen, ist die Kaderplanung bereits weit fortgeschritten.Michael Trox und Felix Lode bleiben bei den Löwen.

Michael Trox, vergangenes Jahr zum ersten Mal Kapitän der Eishockeymannschaft aus Waldkraiburg, wird neben weiteren Verlängerungen die bereits fix sind, auch noch mindestens ein Jahr an seinen Vertrag dranhängen. Der Stürmer konntetrotz Verletzungspech 29 Punkte zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Im Interview in der kommenden Ausgabe des vereinseigenen „WaldkraiburgHockey Magazin“ erklärt Trox, dass ihm die Auszeit nach der früh beendeten Saison gut getan haben, vom Stress, den eine solche Hockeysaison neben Arbeit, Familie und Kind mit sich bringt, auszuhalten. Weiter hätte er aber auch gemerkt, dass auf jeden Fall noch eine Saison drin sei für ihn und er bereits täglich trainiere, um bereit zu sein, wenn es mit dem Training wieder los geht.

Die zweite Verlängerung die der Viertligist ankündigen möchte, ist die des Verteidigers Felix Lode. Der erst 18-jährige Defensivspieler konnte in der abgelaufenen Saison viele seiner Qualitäten auf das Eis bringen und zeigen, was Verein und Fans in Zukunft von ihm erwarten können. Sein Debüt in der ersten Mannschaft feierte Felix bereits in der Oberligamannschaft der Saison 2018/2019, damals gleich gegen den Traditionsclub und zehnmaligen deutschen Meister aus Garmisch, dem SC Riessersee. In seiner ersten vollen Saison in der Seniorenmannschaft konnte er, bis zu einem harten Foul in den Pre-Play-Offs, in jedem Spiel durch Spielübersicht und gutem Stellungsspiel in der Verteidigung überzeugen.  AHA




Zahl der Neu-Infektionen bleibt niedrig

Erneut gibt es leider einen weiteren Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung im Landkreis zu beklagen. Wie das Landratsamt am heutigen Mittwochnachmittag meldet, sind nun insgesamt 208 Personen verstorben. Mit Stand gestern, 24 Uhr, gibt es drei neue Fälle offiziell registrierter Infizierter – das heißt, bisher sind insgesamt 2763 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2257, Stadt: 506). 

75 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 14 Patienten mit schweren Verläufen auf einer Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt für die Stadt Rosenheim bei 4,74, für den Landkreis Rosenheim bei 11,88.

 




Und freundlich grüßt …

Alle Jahre kommen Doris und Donald Londa aus Wuppertal zu einem Urlaub in den Landkreis Rosenheim – nach Prien und an den Chiemsee. Heuer ist dies bislang wegen der Corona-Krise nicht möglich. „Da haben wir jetzt viel Zeit daheim gehabt und wir haben diese genutzt, um uns einen Mund- und Nasenschutz mit unserem Lieblingstier, dem Eichhörnchen zu nähen”, so Doris Londa zum besonderen Masken-Kunstwerk, mit dem sie die Priener und Chiemseer grüßen wollen. Wir vermuten mal, die Familie hat in unserem Landkreis schöne Erinnerungen an das Beobachten von Eichhörnchen …

 

 




Der Berg ruft: Abstand, bitte!

Einzeln und mit eingebautem Abstand geht es ab dem kommenden Pfingstsamstag, 30. Mai, wieder auf die Hochries – zumindest von der Hochriesbahn-Talstation bis zur Mittelstation. Ab dann ist nämlich wieder der Sessellift in Betrieb. Die Kabinenbahn wird erst etwas später – nach Abschluss der umfangreichen Sanierungsarbeiten – fahren.

Foto: Hötzelsperger




Erneut vier weitere Corona-Todesopfer

Leider am heutigen Dienstagabend wieder eine traurige Nachricht des Landratsamtes: Es gibt vier weitere Todesopfer in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung! In Stadt und Landkreis Rosenheim sind somit insgesamt 207 Personen verstorben. Es ist der Stand vom gestrigen Montag, 24 Uhr. 78 COVID-19-Patienten werden aktuell stationär behandelt. Hiervon befinden sich 15 Patienten mit schweren Verläufen auf einer Intensivstation. Drei neue Fälle offiziell registrierter Infizierter meldet das Amt …

Bisher sind nun insgesamt 2760 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2254, Stadt: 506).

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt mit Stand heute, 0 Uhr für die Stadt Rosenheim bei 4,74, für den Landkreis Rosenheim bei 11,50.




Gästeführer sicher unterwegs

Rechtzeitig vor den Pfingstferien hat die Chiemsee-Alpenland Tourismus ihre rund 65 Gästeführer der Region mit Mund-Nasen-Schutz ausgestattet, so dass die Natur- und Gästeführer bald wieder sicher unterwegs sein können. Nach den aktuellen Bestimmungen sollen unter Einhaltung der entsprechenden Vorgaben voraussichtlich ab dem kommenden Samstag, 30. Mai, wieder Führungen stattfinden (wir berichteten bereits über die Erlaubnis) …

Auf dem Foto von links Karin Wiesböck von der Rosenheimer Stadtführerzunft, Dagmar Mayer von Chiemsee-Alpenland Tourismus sowie Jürgen Pohl von den Chiemsee-Naturführern bei der Übergabe der Schutzmasken am Chiemseeufer in Felden.

Die Masken an die weiteren Gäste-, Stadt-, Natur-, Moor-, Berg-, Alm- und Chiemseeführer der gesamten Region Chiemsee-Alpenland werden aufgrund der aktuellen Situation postalisch versandt.

In Folge der sehr positiven Resonanz wurde von Chiemsee-Alpenland Tourismus zudem eine Sammelbestellung von wiederverwendbaren Schutzmasken für touristische Leistungsträger der Region organisiert. So hatten Unterkünfte, Gastro-Betriebe, Tourist-Infos und Ausflugsziele die Möglichkeit den Mund-Nasen-Schutz über Chiemsee-Alpenland Tourismus zum Einkaufspreis zu bestellen.

 

 




36-jähriger Rocker vor dem Richter

Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelte die für die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität zuständige Fachdienststelle des Bayerischen Landeskriminalamtes seit Juni 2019 gegen den Präsidenten des Charters Rosenheim der Rocker-Gruppierung „Hells Angels MC”. Anlass war zunächst der Verdacht des illegalen Handels mit Kokain in nicht geringer Menge, der sich im Laufe der Ermittlungen nicht erhärten ließ. Es ergab sich jedoch der Verdacht auf eine Straftat der Zwangsprostitution und Zuhälterei sowie weitere Delikte.

Der 36-jährige Rocker führte seit 2018 eine Lebensgemeinschaft mit einer Prostituierten. Während der Mann nicht erwerbstätig war, gab die Frau ihre hohen Einnahmen aus dem Rotlicht-Gewerbe freiwillig an ihn ab und sorgte für den gemeinsamen Lebensunterhalt.

Im Frühjahr 2019 begann er unter Verwendung der sogenannten Loverboy-Masche eine weitere Beziehung zu einer jungen und alleinerziehenden Mutter, die sich in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten befand. Hierbei baut ein Partner durch eine vorgetäuschte Liebesbeziehung eine zunächst emotionale Bindung zum Opfer auf. Diese wird im weiteren Verlauf für die eigentlich geschäftlichen Absichten des Täters genutzt. Dies führte in diesem Fall dazu, dass sich die Frau innerhalb kürzester Zeit ebenfalls prostituierte. In der Annahme, dass sie wie die weitere Lebensgefährtin davon profitieren und sich ihre finanzielle Situation verbessern würde, musste sie ebenfalls ihr verdientes Geld bis auf Kleinbeträge an ihren Zuhälter abgeben.

Unter Ausnutzung des von Beginn an bestehenden wirtschaftlichen und sozialen Abhängigkeitsverhältnisses wurde die Frau mehrfach trotz gegenteiligen Wunsches dazu bewegt, der Prostitution weiter nachzugehen.

Statt jedoch ihre Einnahmen in einer Höhe von knapp 40.000 Euro in drei Monaten zur Begleichung der Schulden der jungen Mutter oder einen ihr zustehenden Lebensstandard zu verwenden, finanzierte sich ihr Zuhälter mit dem Geld seinen eigenen durchaus luxuriösen Lebensstil. So bewohnte er gemeinsam mit seiner ersten Lebensgefährtin ein gehoben ausgestattetes Einfamilienhaus und nutzte zuletzt Pkw und Motorräder der Marken Harley Davidson, Bentley und Maserati. Beide sahen das Geld der jungen Frau als zusätzliche Einnahmequelle an.

 

Der Mann wurde im September 2019 festgenommen.

Jetzt wurde der geständige Rocker durch das Amtsgericht Rosenheim wegen Zwangsprostitution und weiterer Delikte nunmehr zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten ohne Bewährung verurteilt. Zudem wurden Vermögenswerte des Verurteilten in fünfstelliger Höhe einbehalten. Das Urteil ist rechtskräftig.

„Das Urteil kann als deutliches Signal gelten, dass eine strafbare Ausbeutung von Prostituierten auch dann vorliegen kann, wenn die Geschädigte nicht mit Gewalt zur Ausübung oder Fortsetzung des Gewerbes gezwungen wird, sondern ein Abhängigkeitsverhältnis zum Zuhälter unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Liebesbeziehung geschaffen wird”, so die Staatsanwaltschaft.

Der Erfolg der Ermittlungen ist insbesondere auf die enge Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft Traunstein, dem Bayerischen Landeskriminalamt, der örtlich zuständigen Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim sowie weiteren Fachdienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zurückzuführen.

Das Hells Angels Charter Rosenheim wurde erst im Mai 2019 neu gegründet. Noch im selben Jahr wurde das Clubheim der Hells Angels in Tuntenhausen aufgrund des öffentlichen Drucks nach einer Eröffnungsfeier wieder aufgegeben.