Suche nach Kleintransporter

Gegen 5.35 Uhr ereignete sich heute auf der Kreisstraße RO4 zwischen Höslwang und Halfing ein Verkehrsunfall. Ein 31-jähriger Raublinger, der mit seinem BMW X3 in dem bewaldeten Gebiet in Richtung Sonnering unterwegs war, musste eigenen Angaben zufolge nach rechts ausweichen, nachdem ihn ein anderes Fahrzeug auf seiner Fahrspur entgegen kam. Dabei kam der BMW von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen unmittelbar neben der Fahrbahn befindlichen Baum.

Das Fahrzeug wurde an der Front massiv beschädigt und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. An dem BMW entstand vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden mit einer Schadenshöhe von geschätzt ca. 30.000,- Euro.

Der BMW-Fahrer der alleine in seinem Fahrzeug war wurde nicht verletzt.

Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Dabei soll es sich um einen weißen Kleintransporter gehandelt haben.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Prien unter der Telefonnummer 08051/9057-0 in Verbindung zu setzen.




Unfallflucht in Edling

Ein brauner VW Tiguan eines 65-jährigen Edlingers stand am vergangenen Dienstag zwischen 8 und 15 Uhr auf einem zum dortigen Elektro-Park gehörenden Parkplatz in der Staudhamer Straße in Edling. Wie die Polizei heute meldet, bemerkte der Mann erst gestern einen Schaden an der hinteren Türe auf der Fahrerseite seines Autos. Die Schadenshöhe wird auf etwa 1500 Euro geschätzt.

Der Schaden wurde vermutlich durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Ein-oder Ausparken verursacht, so die Polizei.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wasserburg unter der Telefonnummer 08071-91770 zu melden.




Betrug per Fax

Betrug per Fax – Firmen und Privatpersonen sind betroffen! Das meldet die Polizei Wasserburg am heutigen Donnerstagvormittag. Neuesten Erkenntnissen zufolge seien dabei aktuell ausländische Anwaltsschreiben im Umlauf, die sowohl an Privatleute, als auch bei Firmen per Fax zugestellt werden, so die Beamten …

Ein Beispiel:

Im Schreiben wird seitens eines „kanadischen Anwalts“ kundgetan, dass ein angeblicher Verwandter des Empfängers im Ausland verstorben wäre. Der Verstorbene hätte hierbei eine noch „nicht beanspruchte Spareinlage“ in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar offen.

Des Weiteren wird erläutert, dass der Empfänger einen Anspruch auf den Geldbetrag erheben kann, wenn er sich in die „Versicherungspolice“ eintragen lässt. Diesbezüglich wird der Empfänger gebeten, sich an eine bestimmte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer zu wenden.

Die Wasserburger Polizei rät dringend davon ab, auf das Schreiben zu antworten, da sich zweifelsfrei eine betrügerische Absicht dahinter verberge …

 

 




Einreise verboten?

Die Lage sei ernst und schon am morgigen Freitag soll eine Entscheidung im Bundeskabinett fallen: Die Bundesregierung plant offenbar eine drastische Einschränkung des Flugverkehrs aus Hochrisikogebieten wie Großbritannien, Südafrika, Brasilien und Portugal, den Niederlanden und Dänemark. Als dringende Maßnahme gegen die Ausbreitung neuer Corona-Mutanten! Das berichtet der Bayerische Rundfunk am Morgen. Das heißt, bereits nächste Woche könnten die Grenzen zu diesen Ländern so gut wie dicht sein …

Deutsche Staatsbürger wie beispielsweise Studenten sollen aber von dem geplanten Verbot einer Einreise nicht betroffen sein. Ausnahmen solle es zudem für Berufspendler und Diplomaten geben.

Quelle BR

 




Wieder Verzögerung beim RKI

Verzögerungen in der Daten-Übermittlung seit Stunden bereits am heutigen Donnerstagmorgen beim Robert-Koch-Institut. Somit liegen die aktuellen Fallzahl-Meldungen im Inzidenzwert noch nicht für den Landkreis Rosenheim vor – und auch nicht für die Stadt Rosenheim. Seit dem frühen Morgen arbeite man daran – man aktualisiere die Daten aktuell, heißt es beim RKI. UPDATE: Stand bis 9.15 Uhr …




Grünes Licht für die Abi-Klassen

Die ersten Schüler kehren an Bayerns Schulen zurück – heute gab es endgültig grünes Licht: Am kommenden Montag, 1. Februar, starten die Abschlussklassen an den Gymnasien sowie an FOS und BOS mit dem Wechselunterricht. Das bestätigte ein Sprecher des Kultusministeriums am heutigen Mittwoch-Spätnachmittag, wie der BR berichtet. Dazu gehören demnach auch Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen, die vor der Abitur- oder Fachabiturprüfung stehen – etwa an Abendgymnasien.

Auch diejenigen in den beruflichen Schulen, bei denen noch vor Ostern die Abschluss- oder Kammerprüfungen anstehen, dürfen ab Montag wieder abwechselnd am heimischen Schreibtisch und im Klassenzimmer lernen.

Die übrigen Klassen sollen nach aktuellem Stand ab dem 15. Februar in die Schulgebäude zurückkommen. Wie genau – ob es etwa einen Stufenplan geben wird – ist noch offen.

Für die Rückkehrer am Montag gelten die Abstandsregeln und eine Maskenpflicht auch im Klassenzimmer. Der vorzeitige Start der Abschlussklassen war zwar vergangene Woche bereits angekündigt worden, stand aber zunächst unter dem Vorbehalt des Infektionsgeschehens … wir berichteten.

Nachdem die Fallzahlen im Lockdown nun weiter nach unten gegangen sind, gab das Kultusministerium heute grünes Licht für den Wechselunterricht.

Quelle BR




Mikrozensus 2021 gestartet

Der Mikrozensus ist die größte amtliche Haushaltsbefragung in Deutschland. Seit mehr als 60 Jahren wird in Bayern und im gesamten Bundesgebiet jährlich etwa ein Prozent der Bevölkerung befragt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik in Fürth betrifft dies in Bayern rund 60 000 Haushalte. Sie werden im Verlauf des Jahres von speziell für diese Erhebung geschulten Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht. die Interviewerinnen und Interviewer sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. ACHTUNG: Die Interviewer kündigen das geplante Telefoninterview bei den Haushalten stets zuvor schriftlich an!

Im Jahr 2021 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus statt. Dabei handelt es sich um eine gesetzlich angeordnete Haushaltsbefragung, für die seit 1957 jährlich ein Prozent der Bevölkerung zu Themen wie Familie, Lebenspartnerschaft, Lebenssituation, Beruf und Ausbildung befragt wird. Für einen Teil der auskunftspflichtigen Haushalte kommt ein jährlich wechselnder Themenbereich hinzu, der in diesem Jahr Fragen zur Gesundheit beinhaltet.

Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürgerinnen und Bürger des Landes von großer Bedeutung. So entscheiden die erhobenen Daten z.B. mit darüber, wieviel Geld Deutschland aus den Struktur- und Investitionsfonds der Europäischen Union erhält.

Aufgrund steigender Anforderungen wie im Bereich der Arbeitsmarkt- und Armuts-berichterstattung wurde der Mikrozensus für die Jahre ab 2020 überarbeitet.

Neben der bereits seit 1968 in den Mikrozensus integrierten Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union (LFS – Labour Force Survey) sind seit 2020 auch die bisher separat durchgeführte europäische Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU SILC – European Union Statistics on Income und Living Conditions) sowie ab diesem Jahr die Befragung zu Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Teil des neuen Mikrozensus.

Um die Befragten trotz dieser Erweiterungen zu entlasten, wird die Stichprobe seit 2020 in Unterstichproben geteilt, auf welche die verschiedenen Erhebungsteile LFS, EU-SILC und IKT verteilt werden.

Die Befragungen zum Mikrozensus finden ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind in diesem Jahr rund 60 000 Haushalte zu befragen. Dabei bestimmt ein mathematisches Zufallsverfahren, wer für die Teilnahme am Mikrozensus ausgewählt wird.

Die Befragungen werden in vielen Fällen als telefonisches Interview mit den Haushalten durchgeführt.

Dafür engagieren sich in Bayern zahlreiche ehrenamtlich tätige Interviewerinnen und Interviewer im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Statistik.

Haushalte, die kein telefonisches Interview wünschen, haben die Möglichkeit, ihre Angaben im Rahmen einer Online-Befragung oder auf einem Papierfragebogen per Post zu übermitteln.

Ziel des Mikrozensus ist es, für Politik, Wissenschaft, Medien und die Öffentlichkeit ein zuverlässiges Bild der Lebensverhältnisse aller Gruppen der Gesellschaft zu zeichnen. Um die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte an der Befragung teilnimmt.

Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht.

Sie gilt sowohl für die Erstbefragung der Haushalte als auch für die drei Folgebefragungen innerhalb von bis zu vier Jahren. Durch die Wiederholungsbefragungen können Veränderungen im Zeitverlauf nachvollzogen und eine hohe Ergebnisqualität erreicht werden. Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet.

Das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2021 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Interviewerinnen und Interviewer zu unterstützen.

Quelle / Foto: Stadt Wasserburg




Beratung aus dem Homeoffice

Seit März 2020 arbeiten zwischen 14 und 27 Prozent der Beschäftigten in Deutschland im Homeoffice. Das ergab eine Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung, meldet das Landratsamt. Passend dazu wird auch das Beratungsangebot der Aktiven Wirtschaftssenioren des Landkreises im Februar aus dem Homeoffice angeboten. Für Interessierte gibt es eine honorarfreie Erstberatung zu allen Themen rund um das eigene Unternehmen. Neben der Gründung einer eigenen Firma kann es unter anderem um den Erhalt der unternehmerischen Existenz oder die Betriebsnachfolge gehen.

Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 392 1084 entgegen.




Montags in Wasserburg

Ein neues Angebot eines Corona-Testmobils – das hat der BRK-Kreisverband. Immer montags steht es nun auch in Wasserburg von 9 bis 12 Uhr bei der BRK-Rettungswache in der Krankenhausstraße 1. Das Angebot richtet sich zum einen an Einrichtungen für Senioren und Menschen mit Behinderungen und deren Mitarbeiter und Besucher – aber zum anderen auch an Privatpersonen, die einen Schnelltest brauchen (Kosten 24 Euro). Das meldet das BRK am heutigen Mittwochmittag …

Über die Internetseite www.brk-rosenheim.de/coronatestung kann man sich anmelden und dort gibt es weitere Informationen, wann und wo das Testmobil in Rosenheim und im Landkreis verfügbar ist.

Es können Termine vereinbart werden, es sei aber auch möglich, ohne Termin zu kommen – dann müsse jedoch mit Wartezeiten gerechnet werden.

Am bestätigten Termin führen geschulte Mitarbeiter des Roten Kreuzes PoC-Antigen-Schnelltests durch. Innerhalb von 15 Minuten liege das Ergebnis vor, eine Bestätigung über das Testergebnis werde ausgehändigt.

Die Kosten für die Einrichtungen, die Abrechnungsmodalitäten und das Abrechnungsformular sind online zu finden.

Auch bei privatem Interesse ist jederzeit ein Antigen-Schnelltest möglich, die Kosten belaufen sich hier auf 24 Euro und können direkt im Testmobil bar bezahlt werden (Kartenzahlung in Vorbereitung).

Hier die Übersicht der Standorte jeweils an den örtlichen BRK-Rettungswachen (in Rosenheim: BRK-Kreisgeschäftsstelle):

Montag           9:00 – 12:00 Uhr      Wasserburg, Krankenhausstr. 1

        14:00 – 17:00 Uhr      Bad Endorf, Landinger Str. 8

Dienstag         10:00 – 14:00 Uhr      Bad Aibling, Kolbermoorer Str. 14

Mittwoch         10:00 – 14:00 Uhr      Kiefersfelden, Thierseestr. 7

Donnerstag     11:00 – 15:00 Uhr      Prien, Am Reitbach 6

Freitag            10:00 – 14:00 Uhr      Feldkirchen, Karl-Weigl-Platz 1

Samstag         10:00 – 14:00 Uhr      Rosenheim, Tegernseestr. 5

 

Foto: ©Andreas Brockmann/DRK

 




Daniela Ludwig übernimmt

Der BRK-Kreisverband Rosenheim hat jetzt eine neue Vorstandschaft gewählt. Nach 20 Jahren hatte sich Karl-Heinrich Zeuner (rechts) nicht mehr zur Wahl des Vorsitzenden zur Verfügung gestellt. Neue Vorsitzende wird seine bisherige Stellvertreterin, MdB Daniela Ludwig, die nach der konstituierenden Sitzung im Mai das Amt übernehmen wird, meldet der Verband heute. Ihr erster Stellvertreter ist nun Freddy Eisner …

Alle vier Jahre finden beim Bayerischen Roten Kreuz satzungsgemäß die Wahlen des Vorstandes, des Haushaltsausschusses und der Delegierten zur Landes- und Bezirksversammlung statt.

Jetzt war es für den BRK-Kreisverband Rosenheim so weit. Unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts und deutlicher Unterschreitung der maximal erlaubten Teilnehmerzahl konnten die anwesenden Mitglieder der Gemeinschaften und Förderer im KUKO in Rosenheim aus den Kandidaten ihre neue Vorstandschaft wählen.

Als Vorsitzender trat Karl-Heinrich Zeuner aus Altersgründen nicht mehr an. 61 Jahre ist Zeuner im Roten Kreuz, davon 33 Jahre bei der Wasserwacht, acht Jahre als Schatzmeister und die letzten 20 Jahre als Vorsitzender des BRK-Kreisverband Rosenheim. „Jetzt ist es gut“, so Zeuner. „Im 77. Lebensjahr meine ich, das ist einvernehmlich genug.“ Zeuner sicherte zu, weiterhin mit seinem Rat zur Verfügung zu stehen.

Zur neuen Vorsitzenden wurde Daniela Ludwig gewählt, die schon seit 2005 Zeuners erste Stellvertreterin als Vorsitzende war:

„Ich nehme dieses neue Amt aus voller Überzeugung an“, betonte Ludwig. „Das BRK leistet nicht nur in Corona-Zeiten einen herausragenden Dienst an der Gesellschaft. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen wesentlichen Anteil daran, dass Stadt und Landkreis Rosenheim mit einer hervorragenden medizinischen Versorgung aufwarten können.

Vom Rettungsdienst über Einsätze im Katastrophenfall bis hin zu Krankentransporten und Unterstützung von Pflegeeinrichtungen in der Covid-19-Pandemie – das BRK ist da, wenn man es braucht. Corona wird uns auch künftig vor große Herausforderungen stellen. Doch ich übernehme einen gut aufgestellten Kreisverband, das ist nicht zuletzt der Verdienst von Karl-Heinrich Zeuner, dem ich von Herzen für seinen Einsatz in den vergangenen Jahren danke.“

Des Weiteren wurde Freddy Eisner als erster Stellvertreter im Amt bestätigt, ebenso die Chefärztin Elke Biermaier sowie ihr Stellvertreter Dr. Christof Geigerseder und der Justiziar Walter Poppe.

Neu im Amt ist Josef Hunger als zweiter stellvertretender Vorsitzender, Franz Weiß als Schatzmeister, sein Stellvertreter ist nun Manfred Wirth, der bisherige Schatzmeister.

Der neue Vorstand tritt mit der konstituierenden Sitzung im Mai seine Tätigkeit an.

Im Anschluss an die Wahlen verabschiedete Landrat Otto Lederer dann Karl-Heinrich Zeuner und dankte ihm in seiner Ansprache für sein jahrzehntelanges Engagement und wünschte der neuen Vorsitzenden Glück und eine gute Hand.

Die Rotkreuzler zollten dem langjährigen Vorsitzenden Zeuner mit Standing Ovations ihren Respekt und ihre Dankbarkeit für seinen unerschütterlichen Einsatz für den BRK-Kreisverband.

Das Bayerische Rote Kreuz ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit eigener Satzung unter der Rechtsaufsicht des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration. Im BRK-Kreisverband Rosenheim engagieren sich rund 2.300 ehrenamtliche Mitglieder, 28.000 Fördermitglieder und 320 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört zu den größten Kreisverbänden im BRK.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Karolina Bräustetter (24. September 1946 – 24. Januar 2021), Edling, Babensham, Bergham. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.

Michael Bräustetter (16. September 1950 – 19. Januar 2021), Marsmeier, Maitenbeth. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.

Josef Konstantin (12. April 1937 – 23. Januar 2021), Zacherlöd, Kirchdorf. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Balthasar Baumann (11. März 1946 – 16. Januar 2021), Ramerberg. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

 




Für Kinder und Familien

Angebote und Projekte für Kinder und Familien angesichts der Kontaktbeschränkungen umzusetzen, das ist nicht einfach in Zeiten einer Pandemie. Aber man darf nicht müde werden, es trotzdem zu tun: Der Kinderschutzbund hat neue, kreative Möglichkeiten entwickelt – von „Tapetenwechsel“ über „Wir sehen uns“ bis zur digitalen Abendsprechstunde und Online-Vorträgen.

Ausführliche Infos auf www.kinderschutzbund-rosenheim.de

 




„Früher warn’s aa ned bleed …”

Das Weißbierglas ist ihm heilig wie sein Bier. Und deshalb hat Alois Unertl IV. vom Weißbräu in Haag in den Sozialen Medien mal eine Lanze gebrochen für das schlanke, hohe Gefäß und den richtigen Umgang mit dem speziellen Trinkutensil. „Da ich beruflich ein bisschen was mit Bier und seinem Schaum zu tun hab, beschäftigt mich das Thema Glaspflege immer wieder. Gerade im Lockdown, wenn man die perfekte Glaspflege der Wirte vermisst, habe ich folgendes aufgedeckt: Das Thema birgt massives Konfliktpotenzial für dahoam. Leider werden viel Biertrinker daheim richtiggehend sabotiert”, sagt Alois Unertl IV. mit einem Augenzwinkern. „Die ganze Familie findet die hohen schlanken Weißbiergläser so toll, dass Milch, Cocktails, Blumen, Tortenmesser und noch weitere weißbierfremde Dinge drin landen. Tödlich fürs Glas.” Und dann folgt die größte Sünde:

„Damit der Biergenießer das Fremdgehen des Glases nicht bemerkt, verschwindet diese ruckzuck in der Geschirrspülmaschine. Das passiert in fast jedem Haushalt und trifft das Weißbierglas in seiner Seele.”

Nach dem Tortenmesser und dem anschließenden Fettfilm im Glas ist’s oft für alle Zeiten vorbei mit der schönen weißen Schaumkrone auf dem süffigen Nass. Unertl: „Da hilft manchmal tatsächlich nur, das Glas zu recyclen.” Der Experte weiß, was beim professionellen Reinigen eines Weißbierglases meist gar nicht funktioniert:

  • Haushaltsspülmaschine  (ein wenig abhängig von der Wasserhärte)
  • ois aus da Werbung
  • gebrauchte Bürsten
  • Produkte mit vielen Inhaltsstoffen
  • Nachpolieren mit gebrauchtem Tuch
  • Austropfen auf gebrauchtem Geschirrtuch oder auf Küchenablagen

 

Meist funktionieren nicht:

  • normale Handspülmittel
  • Nachpolieren egal mit was

 

Gut funktionieren:

  • Gläserrein
  • Krug-Ex
  • Heißwasser
  • nagelneue Bürste, die nur für Biergläser genommen wird

 

Bei Alois Unertl zuhause funktioniert grad am besten:

  • das uralte Hausmittel Natron (oder auch baking soda), kost fast nix und hat jede Oma als Allroundwundermittel im Haushalt
  • das Glasl frisch ausgetrunken ausschwoam (dann brauchst koa Bürstn)
  • Heißwasser und a paar Brösl Natron ins Glasl
  • gscheid durchbeidln (ordentlich durchschütteln)
  • mit Kaltwasser ordentlich ausschwoam
  • auf sauberer, fettfreier Unterlage austropfen lassen

„Zack, fertig, nächste Hoibe. Schont den Familienfrieden und steigert die allgemeine Lebensqualität”, lacht Alois Unertl zuversichtlich. „Denn gerade jetzt im Lockdown kann  eine frisch eingeschenkte Halbe mit einer schönen Schaumkrone ein echtes Erlebnis sein.”

Wer übrigens weitere Tipps zum Weißbier und Weißbierglas hat:  Rein damit in die Kommentarspalte!

 




Der Soldat, dein Freund und Tester

Soldaten der Bundeswehr für Corona-Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen anfordern – daran appelliert Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer heute an die Städte und Gemeinden im ganzen Land. Sie könne nur dafür werben, dass jeder wirklich diese Hilfe in Anspruch nehme. Denn mit jeder Infektion, die nicht in ein Altenheim getragen werde, rette und schütze man Leben …

Die Ministerin will – laut eines Berichts des Bayerischen Rundfunks – demnach heute eine Vorlage im Kabinett einbringen, die die Kostenübernahme durch den Bund für die Unterstützung von Städten und Kommunen regelt. Weil die Frage der Kostenübernahme immer im Raum stehe …

Für die Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen stehen laut Kramp-Karrenbauer 10.000 Soldaten bundesweit zur Verfügung. Laut Medienberichten seien bisher aber nur rund 349 Soldaten angefordert worden …

UPDATE: Die Bundesregierung will Landkreise und Kommunen bei einer Amtshilfe in der Corona-Pandemie von zusätzlichen Kosten befreien. Beim Einsatz von Soldaten und anderen Bundesbehörden sollen auch sogenannte Auslagen wie Dienstreisen oder Übernachtungskosten nicht in Rechnung gestellt werden. Einen entsprechenden Vorschlag des Verteidigungsministerium hat das Bundeskabinett soeben beschlossen.




Liebe Freunde des Casa Ray …

Die Chiemgauer Rumänienhilfe meldet sich heute aus aktuellem Anlass mit Motor und Koordinator Hans Alt aus Ramsau in der Gemeinde Reichertsheim: Eine Nachricht aus Dobreni vom Kinderheim Casa Ray erreichte ihn! Wie dem lieben Brief über die aktuelle Situation im Heim leider auch zu entnehmen sei, so Alt, habe das Kinderheim wieder größere, finanzielle Schwierigkeiten. Es gehe um das Auto, das bei einem Unfall auf Schneeglätte geschrottet wurde – und um die Waschmaschinen, die aus verständlichen Gründen bei so vielen Kindern arg strapaziert werden. Der Brief aus Rumänien im Wortlaut mit diesem Bild …

Liebe Freunde des Casa Ray!

Wir hoffen, dass Sie, liebe Freunde, gesund und munter ins neue Jahr gestartet sind – mit viel Hoffnung und neuer Kraft, damit Sie sich mutig den Aufgaben stellen können, die uns das neue Jahr bringen wird.

Nach dem unerwarteten Weggang unserer Mutter Tatiana in die Ewigkeit, waren wir alle einige Tage lang in einem Schockzustand gelähmt. Es war, als würden wir ein anderes Leben führen, als wären wir in einer Geschichte aufgewacht, die nicht unsere sein konnte. Trotz Schmerz und großer Trauer, mussten wir uns um die täglichen Aufgaben kümmern, damit der Haushalt nicht still stehen würde.

Es ist schön zu erleben, wie Mitarbeiter, Freiwillige und die Kinder gleichermaßen aufgerüttelt worden sind und wir in dieser schwierigen Zeit in besonderer Weise zusammenhalten.

Jeder war bestrebt seinen Beitrag zu leisten und unser Zuhause zu unterstützen, so dass nicht alles zum Erliegen kam, nachdem die tragende Kraft weggefallen ist. Sogar einige unserer Jugendlichen, die bereits Pläne für ihre nahe Zukunft gemacht hatten, entschieden sich um und sagten: Ich gehe nirgendwo hin, ich bleibe hier, um die Arbeit meiner Mutter Tatiana fortzusetzen!

Ob Klein, ob Groß – alle halfen mit, die Umgebung und den Garten von den abgetrockneten Pflanzen zu befreien. Auch der Garten wurde abgeräumt und der gepflasterte Hof gereinigt.

Im Obstgarten pflanzten wir 30 neue Obstbäume. Den Holzschuppen füllten wir mit reichlich Brennholz für den Winter. Einige Truthähne sowie zwei Schweine, die ihr optimales Alter für den Verzehr erreicht hatten, dienen uns als wertvoller Lebensmittelvorrat und bescherten uns schon einige sehr leckere Gerichte.

Aufgrund des staatlich angeordneten Homeschooling setzten die Kinder ihren Online-Schulunterricht zu Hause fort. An dieser Stelle danken wir der Bürgermeisterin, Cretu Vasilica, ganz herzlich. Sie hat uns sechs Tablets für die Kinder, welche das Gymnasium besuchen, zur Verfügung gestellt.

Nebst der Arbeit, Schule und den Hausaufgaben gab es auch Zeit für Entspannung und für Spiele zur Auflockerung. Am 9. Dezember durften wir Nicu Vacaru’s Geburtstag feiern. Wir wünschen ihm Gottes Bewahrung, Segen und Geleit.

Während der Feiertage erhielten wir Besuch von einigen unserer erwachsenen „Kindern“, die unser Haus vor einiger Zeit verlassen hatten. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Antonio besuchte seine Brüder, Costi bereitete jedem Kind eine kleine Aufmerksamkeit . Und Florin … wir können sagen, dass er immer noch zum Haus gehört. Oft ist er bei uns und verwöhnt unsere Kinder mit Süßigkeiten und Säften und er sorgte dieses Jahr sogar dafür, dass wir einen wunderschönen Weihnachtsbaum erhielten.

Kurz nachdem wir unsere Mutter verloren hatten, erhielten wir unglückliche Nachrichten aus Amerika. Unser alter Freund Greg Heisey war mit COVID infiziert. Wir erlebten ein paar Wochen voller Emotionen und beteten stets zu Gott, er möge ihn heilen. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Gebete erhört wurden. Wir lieben dich, Greg!

Im Casa Ray hatten wir in letzter Zeit keine Fälle von COVID mehr und wir möchten Gott auch für diesen Segen danken. Ionela Matei war allerdings eine halbe Woche im Krankenhaus wegen des Verdachts einer Blinddarmentzündung. Auch hat sie mit einer allergischen Reaktion auf ein Medikament reagiert. Wir danken Gott, dass sie jetzt wieder gesund bei uns zu Hause ist. 

Im Dezember konzentrierte sich die Arbeit mehr in der Küche. So haben wir bereits am 5.Dezember für den Santa Claus-Tag 125 Muffins gebacken. Bis zum Ende des Monats versuchten wir unsere Kinder über den ganzen Monat hinweg immer wieder mit Köstlichkeiten aus der Küche zu verwöhnen. St. Nikolaus überraschte die Kinder auch mit Früchten und Süßigkeiten, selbst wenn die mit „H&M“ bezeichneten Verpackungen einen anderen Inhalt vermuten ließen.

Der Dezember brachte kalte Temperaturen und mit ihnen vereiste Straßen. Leider wurde eines der Autos unseres Vereins schwer beschädigt, als dieses infolge Glatteis ins Schleudern geriet, ein Brückengeländer streifte und schließlich in einen Graben zum Stillstand kam. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Schaden am Auto ist allerdings so groß, dass die Reparaturkosten den Wert des Autos übersteigen würden. Deshalb haben wir beschlossen, die Idee der Reparatur aufzugeben.

Diesen Monat waren leider auch alle drei Waschmaschinen defekt. Eine Waschmaschine ist altersbedingt ausgefallen, eine weitere zeigte bei der Stromzufuhr einen Wackelkontakt und für die dritte Maschine brauchte es ein neues Ersatzteil. Bisher haben wir es geschafft, zwei der Waschmaschinen wieder zum Laufen zu bringen. Wir werden versuchen, auch die letzte noch defekte Maschine zu reparieren.

Mit dem Verlust unserer geliebten Mama Tatiana erlebten wir eine riesige Welle der Anteilnahme von unzähligen Menschen. Viele wollten uns helfen oder haben uns besucht, um ganz persönlich ihr Mitgefühl zu zeigen. Wir sind von der gro0en Anteilnahme, den vielen tröstenden Gesten und Worten und Ihrer zum Ausdruck gebrachten Liebe überwältigt und tief berührt. Wir möchten Ihnen allen von ganzem Herzen dafür danken.

Damit wir niemanden versehentlich vergessen, möchten wir hier auf die namentliche Erwähnung unserer trauernden Freunde verzichten und lassen stattdessen ein paar Fotos für sich sprechen. Vielen herzlichen Dank!

Weihnachten und Silvester waren im Casa Ray dieses Jahr natürlich ganz anders. Das gesamte Jahr 2020 ist wohl mit anderen Jahren nicht vergleichbar. Trotzdem haben wir versucht, unsere Kinder mit Geschenken, Feiern, Hausdekoration, Weihnachtsbaum, festliches Abendessen mit Sarmale, Kuchen, spezielle Vorspeisen, Obstsalat, gefüllte Eier, Rindfleischsalat und vielen anderen Leckereien zu verwöhnen.

Wir hatten eine gute Zeit zusammen, aber trotz all dieser kleinen Freuden kam immer wieder bedrückende Traurigkeit auf. So kurz nach dem Verlust unserer Mama Tatiana ist sie in unseren Gedanken und in unseren Herzen stets bei uns und trotzdem fehlt sie uns so sehr. Sie hinterlässt eine riesige Lücke.

Wir sind zuversichtlich, dass Gott jede Wunde heilen wird. Im Laufe der Zeit wird diese schwere und bedrückende Wolke der Traurigkeit über unserem Haus der wiederkehrenden Freude Raum geben.

Unser Herr möge euch alle segnen.

Herzliche Grüße,

Euer Casa Ray

 

Weitere Informationen: Chiemgauer Rumänienhilfe –

Hans Alt, Telefon 08072-3193,

email: info@rumaenienhilfe-ramsau.de

 




Vier Corona-Tote über Nacht

Das RKI meldet am heutigen Mittwoch erneut einen leichten Rückgang im Inzidenz-Fallzahlen-Wert für den Landkreis – und erstmals seit langer Zeit steht die 100 vor dem Komma: 100,6 registrierte Fälle Corona-Neuinfizierter in den vergangenen sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner. Leider aber auch meldet das RKI wieder vier weitere Todesfälle in Verbindung mit Corona über Nacht – 390 Verstorbene sind es nun seit Beginn der Pandemie im Kreisgebiet.

Für die Stadt Rosenheim werden heute Morgen 116,4 Fälle in der Inzidenz registriert, auch hier weiter ein leichter Rückgang.

Leider war gestern Abend erstmals im Raum Rosenheim eine Corona-Mutation entdeckt und bekanntgegeben worden vom Landratsamt (wir berichteten) – die südafrikanische Variante erstmals in ganz Bayern.

Die Mutationen und deren ungewisse Dynamik bereiten den Experten und der Regierung große Sorgen …

Quelle RKI




Gericht kippt 15-Kilometer-Regel

Der Landkreis war ohnehin nicht betroffen, aber die Bürger der Stadt Rosenheim ab Mitte Januar schon: Die 15-Kilometer-Grenze für den Bewegungsradius in der Pandemie hatte für viel Aufregung gesorgt. Ab dem heutigen Dienstagnachmittag gilt sie in ganz Bayern nicht mehr. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof setzte die Regelung heute im Eilverfahren vorläufig außer Vollzug. Bestätigt wurde dagegen die FFP2-Maskenpflicht.


Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hat das Verbot von touristischen Tagesausflügen für Bewohner von Corona-Hotspots über einen Umkreis von 15 Kilometern hinaus in Bayern vorläufig gekippt. Die textliche Festlegung eines solchen Umkreises sei nicht deutlich genug und verstoße aller Voraussicht nach gegen den Grundsatz der Normenklarheit, entschied das Gericht heute.

Gegen den Beschluss zu einem Eilantrag eines Antragstellers aus Passau gibt es keine Rechtsmittel.

Die 15-Kilometer-Regel war im Januar für alle Bewohner von Corona-Hotspots mit Inzidenz-Fallzahlen über 200 beschlossen worden – wie mehrfach berichtet. Nach Auffassung der Münchner Richter ist für die Betroffenen der räumliche Geltungsbereich des Verbots nicht hinreichend erkennbar. Das Gericht ging dabei nicht auf die vom Antragsteller aufgeworfene Frage der Verhältnismäßigkeit der Maßnahme ein. Auf diese sei es nicht mehr angekommen.

Die Entscheidung gilt ab sofort bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache.

Einreisesperre für Tagesausflügler bestätigt

Der Antragssteller scheiterte aber mit seinem Versuch, auch die von Kommunen verhängte Einreisesperre für touristische Tagesausflüge per Eilantrag zu kippen. Im Alpenraum hatten mehrere bei Touristen beliebte Kommunen solch ein Verbot verhängt – zum Beispiel der Landkreis Miesbach.

FFP2-Maskenpflicht hält vor Gericht

Auch die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske bleibt in Bayern in Kraft. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnte einen Eilantrag gegen die Pflicht zur Benutzung eines solchen medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen ab.

Die FFP2-Masken böten einen erhöhten Selbst- und Fremdschutz. Eine Gesundheitsgefahr sei dadurch nicht zu erwarten, auch die Kosten für die Anschaffung seien grundsätzlich zumutbar, heißt es in der Entscheidung. Ob notfalls die Sozialkassen dafür aufkommen müssten, ließ das Gericht offen.

Quelle Bayerischer Rundfunk




Testen, suchen, inspirieren

Vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Veränderungen am Arbeitsmarkt – wie etwa der Digitalisierung – stehen Beschäftigte vor neuen Herausforderungen. Sie müssen sich über ihren beruflichen Weg mehr Gedanken machen. Manche von ihnen wissen nicht, wie sie sich über ihre Stärken und beruflichen Entwicklungs-Möglichkeiten klarwerden können. Hier greift ein neues Onlinetool „New Plan“, das die Bundesagentur für Arbeit vor kurzem in einer ersten Version online gestellt hat.

Innerhalb drei großer Themenfelder – „Testen“, „Suchen“ und „Inspirieren“ – können sich Menschen im Erwerbsleben diesen Fragestellungen nähern.

Sie können sich in normierten, psychologischen Tests Chancen zu ihren Softskills, ihrer Motivation und Arbeitshaltung aufzeigen lassen. Außerdem gibt es eine Suche nach Weiterbildungsangeboten sowie Informationen zu Berufen, Weiterbildungen und Beschäftigungschancen.

Bis Oktober 2022 werden weitere fachliche Komponenten wie ein Test für Weiterbildungen und ein Stärken-Schwächen-Test als Ausbau der Testverfahren sowie Erweiterungen der Suchfunktionalitäten zur Verfügung gestellt.

In der Säule „Inspirieren“ wird weiter der erste Anwendungsfall analysiert: „Welche beruflichen Alternativen haben andere Personen mit meinem Ausgangsberuf gewählt?“ Auf Basis statistischer Daten werden den Bürgern so berufliche Inspirationen und Ideen bereitgestellt.

New Plan ist zu finden unter www.arbeitsagentur.de/newplan

 

 




Wieder ein Spiegelklatscher

Und schon wieder ein Spiegelklatscher: Auf der Kreisstraße zwischen Edling und Zellerreit kam es heute gegen 9.20 Uhr auf Höhe der Abzweigung Allmannsberg zu einem „Spiegelstreifer“ zweier entgegenkommender Pkw. Ein 44-Jähriger aus Edling hielt sein Auto sofort an, der andere Unfallbeteiligte fuhr jedoch mit seinem Fahrzeug einfach davon. Bei dem flüchtigen Pkw handelt es sich um einen roten Kleintransporter mit einer unbekannten Aufschrift.

Wer sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der 08071/91770 zu melden.

 

 

 




Rott beispielhaft: Besser geht’s nicht

Die Gemeinde Rott beabsichtigt heuer, das Gewerbegebiet „Am Eckfeld“ zu erweitern. Die dortigen Grundstücke stehen im Eigentum der Gemeinde. Bevor nun gemeindeseits in den Planungsprozess eingestiegen werde, möchte man den örtlich gemeldeten Gewerbebetrieben die Möglichkeit geben, ihr grundsätzliches Interesse an einem  Grundstück zu bekunden. Bei Interesse am Erwerb eines Grundstücks muss deshalb ein „Fragebogen zur Vergabe von Gewerbegrundstücken“ bis spätestens kommenden Sonntag, 31. Januar, ausgefüllt an die Gemeinde Rott zurückgesendet werden.

Ziel dieser Umfrage ist es, das grundsätzliche Interesse an einem Grunderwerb bei der örtlichen Wirtschaft abzufragen.

Die Interessensbekundung verpflichtet weder zum Kauf, noch könne die Gemeinde zum jetzigen Zeitpunkt ein Grundstück zusichern oder nähere Auskünfte zur Kaufpreisgestaltung und so weiter machen, heißt es aus dem Rathaus.

Erst nach der Sammlung möglicher interessierter Käufer werde in die Planung eingestiegen – individuell angepasst an die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden.

 

 

 




Unfall im Schneegestöber

Starker Schneefall hat im Rotter Ortsteil Meiling am heutigen Dienstagvormittag für einen Verkehrsunfall gesorgt: Der Anhänger eines Pkw-Gespanns touchierte dabei einen entgegenkommenden Mitsubishi, meldet die Polizei am Nachmittag. Die Straße war zum Unfallzeitpunkt schneebedeckt. Ein 40-jähriger Kroate ist beim Einbiegen nach rechts auf die Kreisstraße mit dem Anhänger seines Gespanns auf die Gegenfahrbahn geraten – aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, so die Polizei. Der Anhänger touchierte dabei den Mitsubishi eines 81-Jährigen aus Rott.

Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Es entstand ein Sachschaden von etwa 1000 Euro an dem Mitsubishi.

Der Anhänger des Unfallverursachers wurde nicht beschädigt, so die Polizei.




Keine Lockerungen

Das Licht seien die aktuell zurückgehenden Fallzahlen – der Schatten seien die Mutationen und die vielen Fragezeichen dazu! Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will Anfang Februar – also in der kommenden Woche – neu beraten. Vor allem auch über eine Rückkehr der Kinder in die Schulen. Dabei gehe es auch um ein umfassendes Testkonzept für Lehrer und möglicherweise auch für die Schüler sowie die Erzieher in den Kindergärten, sagte Söder nach der heutigen Sitzung des Ministerrats am Mittag (wir berichteten). Rasche Lockerungen schloss er aus. Man setze das Konzept bis Mitte Februar auf jeden Fall fort. Corona halte sich nicht an ein Datum.

Wie berichtet sollen ab dem kommenden Montag, 1. Februar, aber die Abi-Klassen bereits zurück in den Wechselunterricht. Weil deren Prüfungen schon bald stattfinden …

 




Im Namen der Familien

Der Freistaat und die Kommunen erstatten den Eltern im Corona-Lockdown erneut gemeinsam die Kita-Gebühren. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder am heutigen Dienstagmittag nach der Kabinettssitzung mit. Wie auch im Lockdown im Frühjahr sollen die Eltern keine Gebühren zahlen müssen, wenn sie ihre Kinder zu Hause betreuen – und nicht mehr als fünf Tage im Monat in die Notbetreuung der Kita bringen. Die Gebühren werden rückwirkend ab 1. Januar und vorausschauend den ganzen Februar erstattet, wie Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) erklärte …

Die Kosten dafür übernimmt zu 70 Prozent der Freistaat – zu 30 Prozent übernehmen die Kommunen. Zudem kündigte Markus Söder an, für Erzieherinnen und Erzieher 270 000 FFP2-Schutzmasken zur Verfügung zu stellen.

Die Sozialministerin fasste es so zusammen: Die Kinder brauchen Kinder, die Eltern brauchen Betreuung und das Personal braucht Schutz.

Der Freistaat versuche, das alles unter einen Hut zu bekommen. Aber jetzt brauche es Verständnis von allen – Verständnis für eine extrem schwierige Zeit.

 

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Hubert Niedermeier (4. März 1944 – 15. Januar 2021), Nodern, Pfaffing. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Wilhelm Deibl (10. März 1938 – 22. Januar 2021), Waldhausen, Schnaitsee. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis in Schnaitsee statt.

 




Hunde töten Reh

Ein 64-Jähriger aus Soyen hat der Polizei Haag telefonisch mitgeteilt, dass seine Hunde plötzlich weggerannt seien und an einem Waldrand bei Gars ein Reh gerissen hätten. Er hätte es nicht mehr verhindern können. Die Polizei machte sich auf den Weg. Das Reh wurde tot in Untergern bei Gars an einem Waldrand gefunden, meldet die Polizei am heutigen Dienstagvormittag.

Der Hundehalter müsse nun mit einer Anzeige beim Landratsamt Mühldorf rechnen.

 

 




Ungewöhnlich anders

Viel tut sich grad kulturell nicht in der Region – kann sich ja auch leider nicht tun: Am morgigen Mittwoch, 27. Januar, aber gibt es ein neues Mittwochskino des Alten Kinos in Ebersberg per Livestream. „Willkommen im WeltRaum“ mit einer Buchvorstellung und einem Gespräch! Violetta Ditterich, Andrea Kilian und Tom Rauch stellen das Werk vor, das im Rahmen des Projekts „WeltRaum“ entstanden ist und leiten zu dem eigenproduzierten, 50-minütigen Interview-Film „Willkommen im WeltRaum“ über. Die Gäste können per Chat mitmachen.

Das Ebersberger Mittwochskino geht in die nächste Runde: Andrea Kilian, Tom Rauch und Violetta Ditterich stellen das Projekt „WeltRaum“ sowie das daraus entstandene Buch vor und leiten zu dem eigenproduzierten 50-minütigen Film „Willkommen im WeltRaum“ über, der im Laufe des Jahres 2020 gedreht wurde.

Über Monate hinweg wurden Einzelinterviews mit Menschen aus dem Landkreis auf der Bühne des Alten kinos geführt. Die Gäste haben sich gegenseitig über eigens mitgebrachte Objekte kennen gelernt, ohne sich je persönlich zu begegnen.

Das Publikum bekommt einen Einblick in das Leben der Interviewten, das im vergangenen Jahr, wie bei vielen, ungewöhnlich anders verlaufen ist. Dabei kommen die unterschiedlichsten Gesprächspartner zu Wort, unter anderem eine Seniorin, die ein Rezept für Corona-Glücksseligkeit geschrieben hat, ein frisch gebackener Vater, dessen Baby mitten im Lockdown kam sowie eine kubanische Köchin, deren Blick auf die deutsche Mentalität ein anderer geworden ist.

Darüber hinaus stellt das WeltRaum-Team das dazugehörige Buch vor, das im Dezember bestellt werden konnte und im Januar vom Team persönlich an alle Interessenten nach Hause geliefert wurde.

Aus Zeichnungen, Fotos, Geschichten, Videos, Interviews, Musik und vielem mehr ist dabei ein kleines Zeitzeugnis von dem skurrilen Jahr 2020 entstanden.
Das Team erzählt die Hintergründe sowie die Entstehung des Projekts und unterhält sich dazu gern mit dem Publikum, das über den Chat live dabei ist und den Abend mitgestaltet.

Der Livestream ist kostenfrei und beginnt morgen um 20.30 Uhr unter

www.live.alteskino.de .

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Rotter Schule: Bagger rücken an

Jetzt rücken die Bagger an: Das alte Rotter Schulgebäude ist arg in die Jahre gekommen und wird durch ein neues ersetzt (wir berichteten). Der Abriss des alten Gemäuers begann planmäßig. Die Klassenzimmer sind mittlerweile ersatzweise in Containern untergebracht. Der Bau des neuen Gebäudes wird zirka zweieinhalb bis drei Jahre in Anspruch nehmen.




Giftköder oder verdorbenes Hundefutter?

Am gestrigen Montag wurde die Polizeiinspektion Wasserburg von einem besorgten Bürger darüber informiert, dass dieser am Sonntagnachmittag auf einer Wiese – am Waldrand bei Steinberg nahe Soyen – verdächtige Kügelchen  gefunden habe. Ein Hund, der bereits am Vortag von den Kügelchen gefressen hatte, habe anschließend erbrechen müssen. Ob es sich nun um Giftköder oder einfach hingeworfenes, verdorbenes Hundefutter gehandelt habe …

… konnte nicht mehr ermittelt werden, da die Kügelchen bereits vernichtet wurden, so die Polizei am heutigen Dienstagmorgen.

Von den unbekannten Kügelchen, bei denen es sich offenbar auch um Trockenfutter für Hunde gehandelt haben könnte, sei somit nichts Weiteres bekannt.

Die Polizeiinspektion Wasserburg hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der 08071/91770 zu melden.




Durchmachen bis Ostern

Heute in genau drei Wochen ist der Faschingsdienstag – da wären eigentlich die bayerischen Faschingsferien gewesen. Sie wurden aber gestrichen (wir berichteten). Die Landtags-SPD hat die Staatsregierung jetzt aufgefordert, die kurzfristige Absage der diesjährigen Faschingsferien wieder ebenso kurzfristig zurückzunehmen. Vor allem in Zeiten des Distanzunterrichts bräuchten die Familien dringend Erholungspausen, so die Partei.

Gerade jetzt seien die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und Eltern durch das anstrengende Distanzlernen besonders gefordert und belastet. Alle hätten diese eine Woche Erholung dringend nötig, hieß es gestern von der SPD …

Wegen des Unterrichtsausfalls in der Corona-Pandemie hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek dagegen gestern an die Bundesländer appelliert, zusätzliche Bildungsangebote für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Es müsse damit gerechnet werden, dass in den Wochen der Schulschließungen auch Rückstände im Lernstoff aufgebaut würden. Umso wichtiger sei es, dass in allen Ländern nun daran gearbeitet werde, Zusatz-Angebote zu schaffen, damit die Kinder und Jugendlichen den versäumten Unterricht aufholen können. Das betreffe vor allem diejenigen, die unter schwierigen sozialen und finanziellen Bedingungen aufwachsen …

Quelle BR




Nahe der Hundert in der Inzidenz

Das RKI meldet am heutigen Dienstag einen leichten Rückgang im Inzidenz-Fallzahlen-Wert von 110,6 für den Landkreis. Leider aber auch einen weiteren Todesfall in Verbindung mit Corona – den 386. Verstorbenen seit Beginn der Pandemie. Für die Stadt Rosenheim werden heute Morgen 122,7 Fälle in der Inzidenz registriert, zum Glück auch hier ein leichter Rückgang. Der Landkreis Miesbach steht mit 70 Fällen in der Nachbarschaft gerade am besten da. Er erlaubt ab dem heutigen Dienstag wieder Tagesausflüge in sein Kreisgebiet …




FFP2-Maske kommt per Post

Der Freistaat Bayern stellt für pflegende Angehörige drei Stück FFP-2-Masken kostenlos bereit – wie bereits berichtet. Die Masken können für die Hauptpflegeperson ab sofort bei der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffing angefordert werden, heißt es am heutigen Montagnachmittag aus dem Rathaus. Um die Ausgabe möglichst kontaktarm zu ermöglichen, werden die Masken in Pfaffing per Post versandt …

Bitte hierzu das Schreiben der Pflegekasse – als Nachweis der Pflegetätigkeit – wie folgt senden an:

–          per E-Mail an die E-Mail-Adresse: resi.jung@vgem-pfaffing.de – oder

–          per Telefax an die Nummer: 08076-9198-13 – oder

–          oder eine Kopie des Schreibens in den Briefkasten am Rathaus Pfaffing einwerfen

In Ausnahmefällen kann man die Masken – gegen Vorlage des oben genannten Nachweises – auch persönlich im Rathaus Pfaffing abholen.




Eine Schule, zwei Kitas betroffen

Einen Corona-Fall meldet das Landratsamt am heutigen Montagnachmittag von der Makarius-Wiedemann-Schule Wasserburg der Stiftung Attl. Alle Kontaktpersonen seien in Quarantäne, heißt es vom Amt. Auch der Kindergarten Sonnenblume in Bruckmühl und die Städtische Kindertagesstätte in Rosenheim haben ebenfalls  je einen neuen Corona-Fall. Auch hier seien alle Kontaktpersonen in Quarantäne.




Für die Zukunft der Region

Eines der größten Bauprojekte in der Geschichte der Stadt Rosenheim nimmt immer konkretere Formen an: Die aktuellen Planungen für den Technologiepark und das Studierendenzentrum der TH Rosenheim ermöglichen aller Voraussicht nach eine baldige Ausschreibung für das Großprojekt. Diese soll noch im Frühjahr erfolgen. Der Baubeginn ist für das Jahr 2022 vorgesehen.

Unser Foto:

Vor dem Modell für den neuen Technologiepark und das Studierendenzentrum stehen (von links) Hochschulpräsident Heinrich Köster und Vizepräsident Peter Niedermaier neben den Mitgliedern des Projektteams Steffen Rex, Karsten Binninger, Oswald Schmidt und Joachim Müller.

Der Technologiepark und das Studierendenzentrum entstehen in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Campus der Hochschule auf dem Gelände der ehemaligen Bogensiedlung, das etwa 25.000 Quadratmeter umfasst.

Hiervon werden etwa 13.000 Quadratmeter mit Gebäuden bebaut. Das Projekt ist ein wichtiger Bestandteil der Hightech Agenda Bayern der Staatsregierung, die mit dem Zukunftsprogramm den Wissenschafts- und Technologiestandort Bayern stärken möchte. Im Zuge dessen werden auch große Baumaßnahmen für Hochschulen möglichst rasch angegangen und fertiggestellt.

Das Bauvorhaben wird in mehreren Stufen fertiggestellt, endgültig beendet sind die Bauarbeiten voraussichtlich im Jahr 2026.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: „Mit unserer groß angelegten Technologie-Offensive Hightech Agenda Bayern und dem Beschleunigungsprogramm Hightech Agenda Plus investieren wir im Freistaat in bestmögliche Rahmenbedingungen an unseren Hochschulen für wegweisende Forschung und Lehre. Die Technische Hochschule Rosenheim ist fester Bestandteil dieser Strategie. Im neuen Technologiepark werden wir eine hochmoderne Infrastruktur schaffen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studentinnen und Studenten werden hier an Antworten auf entscheidende Zukunftsfragen arbeiten und so Fortschritt und Innovation mitgestalten – für die Zukunft der Region und des Freistaats.“

Quantensprung für die Ausbildung von Fachkräften

Der Vorsitzende des Kuratoriums der Hochschule, der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner, erwartet vom Bau des neuen Technologieparks einen regelrechten Quantensprung: „Er wird hervorragende Möglichkeiten für die Ausbildung von gefragten Fachkräften in zentralen Zukunftsfeldern bieten. Die Hochschule kann damit den erfolgreichen Wachstumskurs der vergangenen Jahre auf einem neuen Niveau fortsetzen.“

Ein Modell, das bereits einen hohen Detaillierungsgrad aufweist, veranschaulicht die geplante Gestaltung des Technologieparks und des Studierendenzentrums. Auf dem Gelände entstehen in erster Linie hochmoderne Labore und Arbeitsplätze für die Studierenden und das wissenschaftliche Personal, aber auch eine neue Mensa und eine neue Bibliothek sind geplant. „Wir können mit diesem Mega-Projekt die praxisnahe Forschung unserer Hochschule zukunftsweisend neu gestalten und erweitern“, erläutert Vizepräsident Prof. Peter Niedermaier, der in der Hochschulleitung den Bereich „Forschung und Entwicklung“ verantwortet.

Im Mittelpunkt stehen dabei seinen Worten nach zentrale Themen wie Künstliche Intelligenz, industrielle Fertigungsprozesse, Robotik, Biokunststoffe, innovative nachhaltige Baukonzepte und Medizin- und Pflegetechnik. „Wir werden auch beim Wissenstransfer von der Forschung in die Lehre erheblich von den neuen Laboren und Versuchsanlagen profitieren“, ist Niedermaier überzeugt.

Höchster Standard bei Nachhaltigkeit

Das Planungsteam der TH Rosenheim konkretisiert derzeit in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die Nutzung der Gebäude. „Uns stehen im Technologiepark und dem Studierendenzentrum gut 25.000 Quadratmeter Geschossfläche zur Verfügung, die wir zumeist fest belegen, teilweise aber auch flexibel nutzen. So sind manche Areale speziell für zeitlich befristete Projekte vorgesehen“, erklärt TH-Präsident Prof. Heinrich Köster. Großer Wert werde bei dem Projekt auf eine nachhaltige Bauweise gelegt: „Wir streben den höchsten Qualitätsstandard nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen an.“

Köster verweist im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Neubauprojekt in Rosenheim auch auf die wachsenden Forschungsaktivitäten an anderen Standorten. So entsteht am Campus Burghausen in absehbarer Zeit ein neues Laborgebäude für den Chemie- und Umweltbereich. Am Campus Chiemgau in Traunstein soll in den kommenden Jahren das Thema Digitalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln vorangetrieben werden.

Auf dem Gelände der ehemaligen Bogensiedlung werden der Technologiepark und das Studierendenzentrum gebaut.

 

 




Ein Neu-Reitmehringer …

Schon wach und neugierig schaut er sich alles an – Kiano Davin Oettl aus Reitmehring! Es ist der zweite Bub von Leandra und Manuel Oettl, die ihn mit Brüderchen Delian herzlichst in die Arme schließen. 3700 Gramm brachte Kiano bei seiner Geburt auf die Waage – bei einer Größe von 52 Zentimetern …

Foto: privat

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Zenta Follner (7. Oktober 1934 – 9. Januar 2021), Haag. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis in Haag statt.

 




Voll Optimismus: Die Kunst in der Filzen!

Er hätte gestern Abend sein sollen – der große Kultur-Auftakt 2021 bei der Kunst in der Filzen in Pfaffing. Hätte. Schon lange war klar, dass ihr Konzert verschoben werden musste: Die charmanten Österreicher der Band COBARIO (Foto) kommen nun am 13. Juni nach Pfaffing! Also hoffentlich. Losgehen soll es mit der so beliebten Kultur in der Gemeinde Pfaffing aber bereits wieder nach Ostern am 17. April. So zumindest ist der Plan voller Optimismus. Unser Blick auf das neue Programm und das Ensemble mit zwei Gitarren und einer Geige – eigentlich ja von gestern Abend …

Als Straßenmusikanten in Barcelona beginnend, gründeten Rio Che und El Coba 2006 das rein instrumentale Akustik-Projekt „Cobario“. Der Ausnahmegeiger Herwig Schaffner alias Herwigos vervollständigte die Gitarreros kurz darauf zu einem Trio der besonderen Art.

Spanische, irische, orientalische wie auch slawische Einflüsse kombiniert mit klassischen Elementen – sie prägen das Klangbild und laden dazu ein, die Augen zu schließen und auf Reisen zu gehen. Auf zahlreichen europäischen und auch nordamerikanischen Festivals war Cobario mittlerweile zu Gast, wobei sich die Eindrücke aus diesen Reisen auch immer wieder in neuen Kompositionen wiederfinden.

Vor sieben Jahren verließ Gitarrist Rio Che das Instrumentaltrio. El Coba und Herwigos beschlossen nach reiflicher Überlegung das Projekt Cobario weiterzuführen und fanden mit dem neuen Gitarristen Georg Aichberger alias Giorgio Rovere einen hervorragenden Ersatz. Bereits im selben Jahr brachte Cobario wieder ein neues Album (Royal) heraus und präsentierte dieses auf der ersten großen Wintertour in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2016 wurde Cobario als offizieller Vertreter für Weltmusik in das „New Austrian Sound of Music”-Programm des österreichischen Außenministeriums aufgenommen.

2017 veröffentlichte Cobario sein mittlerweile fünftes Album „Zehn Welten“.

Im Zuge der Tourneen konzertierte das Trio bis dato in 29 Ländern auf vier Kontinenten, um ein internationales Publikum mit seiner Wiener Weltmusik zu begeistern.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte Cobario das Album „weit weg“. In diesem erweitert das Instrumentaltrio das Klangspektrum erstmals mit seinen Gesangsstimmen.

Das PROGRAMM 2021

17.04.             CAFÉ DEL MUNDO      Famous Tracks

20Uhr             Zwei Flamenco-Gitarristen auf Weltniveau :

Jan Pascal und Alexander Kilian –  intensiv, explosiv und magisch,

berühmte Melodien und Eigenkompositionen

 

08.05.             CUBABOARISCH 2.0     Leo Meixner und Band

20 Uhr            verbinden Tradition und Moderne aus verschiedenen Kulturen –

kubanisch temperamentvoll, bayrisch erdig.

Die Cubaboarischen in der 2. Generation!

 

13.06.             COBARIO „Wiener Melange“

19 Uhr           Das junge österreichische Trio mit zwei Gitarren und einer Geige

begeistert mit seiner Virtuosität und Leidenschaft.

 

Im Juli           DIE BÜHNENFLÖHE des Theaters in der Au München

16 Uhr           Die beliebten Schauspieler bringen „Des Kaisers neue Kleider“ auf die

Bühne: Ein Märchen nach Christian Andersen für Kinder ab vier Jahren.

 

25.09.             PHILIPP WEBER    Kabarett         „Futter – streng verdaulich“

20 Uhr           Eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft:

Der hochtalentierte Kabarettist erhebt den Verbraucherschutz zur humoristischen

Kunstform.

 

16.10.             STAR FOURS  „Die Musik schlägt zurück“ Musikkabarett  

20 Uhr            Ein Revival, nach 15 Jahren wieder in Pfaffing:

Andreas Martin Hofmeir (Tuba) und seine drei Burschen überzeugen mit hoher Musikalität, sind bayrisch-derb, aber immer intelligent.

 

13.11.             THOMAS SCHUCH (Piano) mit KATARINA SCHMIDT(Cello)

20 Uhr            Die beiden Rosenheimer Künstler

sind Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und präsentieren ein abwechslungsreiches Klassik-Programm.

www.kunst-in-der-filzen.de   Infos unter der 08076/886040




Einsatz von Flüssigsalz wird geprüft

Ein Antrag auf Einstellung der Salzstreuung in Zusammenhang mit dem Winterdienst in der Gemeinde Soyen aus Umweltschutzgründen führte bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates zu einer ausführlichen Diskussion. Die Verwaltung hatte bereits als Vorlage zur Sitzung das Für und Wider einer Umstellung des Winterdienstes zusammengestellt. Im Rahmen der Verkehrssicherheitspflicht obliegt der Gemeinde die Gefahrenabwehr in Form des Winterdienstes.

Die Gemeinde Soyen kommt dieser Verpflichtung nach, in verschiedenen Sitzungen des Gemeinderates wurden entsprechende Räum- und Streupläne beschlossen beziehungsweise aktualisiert. Die Mitarbeiter des Bauhofs würden regelmäßig unterwiesen und hätten auch in diesem Winter an aktuellen Schulungsmaßnahmen teilgenommen, um unter anderem den verantwortungsbewussten Umgang mit Streusalz gerecht zu werden, hieß es von Seiten der Verwaltung.

Bei einer Änderung des aktuellen Räum- und Streuplanes, beispielsweise bei der Einschränkung oder der Einstellung der Salzstreuung im Winterdienst sei zu beachten, dass dies einer Vorlaufzeit beziehungsweise Vorbereitungsphase bedürfe. Im Bezug auf die Gefahrenabwehr gelte zudem der Grundsatz, dass der Verkehrsteilnehmer klar erkennen können müsse, was ihn in Bezug auf die Befahrbarkeit des Untergrundes erwarte.

Letztlich befürwortet der Gemeinderat die Beibehaltung des derzeitigen Räum- und Streuplanes, auf den verantwortungsbewussten Einsatz von Streusalz soll weiterhin hingewirkt werden. Der zukünftige Einsatz von Flüssigsalz (Sole) soll jedoch in Erwägung gezogen werden, die Verwaltung wurde beauftragt zu prüfen, ob, ab wann und unter welchen Voraussetzungen Flüssigsalz im Winterdienst in der Gemeinde eingesetzt werden könnte.




Ab heute ohne mit Bußgeld …

Am heutigen Montag ist die Kulanzwoche bei der FFP2-Maskenpflicht vorbei. Von jetzt an drohen im öffentlichen Nahverkehr und in den Geschäften in ganz Bayern 250 Euro Bußgeld, wenn Fahrgäste oder Kunden nicht eine solche oder mindestens gleichwertige Maske aufsetzen. In der vergangenen, ersten Woche der Maskenpflicht war die neue Regelung von den allermeisten Kunden und Fahrgästen befolgt worden, ergaben die Umfragen …

Die bayerische Polizei wird nach Angaben aus dem Innenministerium die Einhaltung der Maskenpflicht im Nahverkehr verstärkt kontrollieren – zudem soll es auch Kontrollen der Betreiber geben. Die Bußgelder dürfen allerdings nur von der Polizei oder Ordnungsdiensten verhängt werden.

Im Einzelhandel sieht das Innenministerium die Kontrolle der Maskenpflicht als Aufgabe der Betreiber. Die Polizei werde bei der Durchsetzung der verschärften Maskenpflicht helfen.

 




Das Prinzip Hoffnung

Das RKI meldet am heutigen Montag erneut einen leicht erhöhten Inzidenz-Fallzahlen-Wert von 118,2 für den Landkreis Rosenheim im Vergleich zum gestrigen Sonntag. Und für die Stadt Rosenheim ebenfalls keine Entwarnung am Morgen – nun sind es dort wieder gestiegene 129 Fälle in der Inzidenz. Zum Glück gab es in Stadt und Landkreis gestern keine weiteren Corona-Todesfälle zu beklagen, so das RKI. Auch der Landkreis Mühldorf bewegt sich nicht in Richtung der 100, sondern der 200: Heute meldet das RKI 172,6 Fälle im Inzidenzwert. Der Landkreis Weilheim/Schongau ist heute erstmals dagegen unter die 50 gerutscht: 48,7 Fälle im Inzidenzwert machen dort Hoffnung …




Mit 2,4 Promille am Steuer

Gegen 12.30 Uhr beobachtete gestern eine Streifenwagenbesatzung in Isen einen 41-jährigen Münchner, wie er mit seinem Kleintransporter im Gegenverkehr nach rechts von der Fahrbahn abkam,  gerade noch auf die Straße zurücksteuern konnte und seine Fahrt fortsetzte. Die Polizeistreife nahm die Verfolgung auf, um den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Bei der Nachfahrt fiel den Beamten auf, dass der Wagen an mehreren Stellen von der Fahrbahn abgekommen war. Letztlich stieß er mit seinem Transporter noch gegen eine Schutzleitplanke, beschädigte diese und entfernte sich nach dem Zusammenstoß, ohne sich um den Schaden zu kümmern, von der Unfallstelle.

Im Verlauf der Kontrolle wurde Alkoholgeruch bei dem Mann wahrgenommen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,4 Promille. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein beschlagnahmt.




Seit Mitternacht schärfere Kontrollen

Wer gehofft hatte, dass wir am heutigen Sonntag endlich unter die 100 rutschen im Inzidenzwert des Landkreises, der sieht sich getäuscht. Bei leider einem weiteren Corona-Todesfall über Nacht im Kreisgebiet – dem traurigen 385. Fall – meldet das RKI einen leicht erhöhten Inzidenz-Fallzahlen-Wert von 115,6. Und für die Stadt Rosenheim sogar von gestrigen 113,3 wieder auf gestiegene 127,5 Fälle in der Inzidenz. Die große Sorge heißt: B.1.1.7-Mutation, die hochansteckende, britische Corona-Variante, die beginne, sich in Deutschland zu verbreiten. Gestern Abend wurde bereits ein großer Ausbruch in einer Klinik in Berlin gemeldet – das Krankenhaus stehe nun komplett unter Quarantäne …

Deutschland verschärft die Auflagen bei der Einreise aus Ländern mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen. Die neuen Bestimmungen sind seit heute 0 Uhr in Kraft und gelten für mehr als 20 Staaten, zum Beispiel für Tschechien, Portugal, Spanien, Ägypten und die USA (wir berichteten).

Wer von dort kommt und hier einreisen will, braucht einen negativen PCR-Test. Die Reisenden werden nach Informationen des Bundesinnenministeriums an den Flug- und Seehäfen systematisch überprüft. Dafür sind an großen Terminals wie Frankfurt und München mehr Sicherheitskräfte im Einsatz!

In den Grenzgebieten zu anderen EU-Staaten und der Schweiz wird es stichprobenartige Kontrollen geben. Mit den zusätzlichen Maßnahmen soll die Ausbreitung des Coronavirus sowie dessen gefährlicher Mutationen verhindert werden – und Personen identifiziert werden, die sofort in Quarantäne müssen.

Generell gelte weiter die Empfehlung, nur aus triftigen Gründen zu reisen.

Keine beruhigende Nachricht am heutigen Sonntagmorgen auch in einem Bericht des Bayerischen Rundfunks: Auch die südafrikanische Coronavirus-Variante 501Y.V2 könnte sich womöglich stärker ausbreiten. Zudem könnten Antikörper-Therapien und Impfstoffe deutlich an Wirksamkeit gegen diesen Erregertyp einbüßen, heißt es.

Von diesen Ergebnissen berichten Wissenschaftler in zwei Fachartikeln, die vor der Veröffentlichung noch nicht durch unabhängige Fachkollegen begutachtet wurden. Die Forscher warnen, dass die Mutationen auch dazu führen könnten, dass sich Covid-19-Genesene mit der neuen Variante ein zweites Mal anstecken.

Die Münchner Virologin Prof. Ulrike Protzer sieht in dem sinkenden Inzidenzwert für Bayern noch keinen Grund zum Aufatmen. Das sagte sie im BR-Fernsehen. Würde man die Corona-Maßnahmen vorzeitig stoppen, würden die Werte wieder genauso steil nach oben gehen.

Da das Virus vom Menschen weitergetragen werde, hänge das Infektionsgeschehen sehr davon ab, wie streng beziehunsgweise wie nachlässig man mit den Maßnahmen umgehe, so die Virologin des Helmholtz Zentrums.

Da zur Zeit in der Politik erste Lockerungen für Februar diskutiert werden, rät Protzer klare Grenzen zu setzen, ab denen man mit ersten Lockerungsmaßnahmen beginnen könne. Die erste Grenze wäre vermutlich bei 50, die nächste bei 25 und dann bei zehn – sie betonte aber, dass die Entscheidung bei der Politik liege.

Aus Sicht der Virologin würden erste Lockerungen in knapp zwei Monaten ab Mitte März Sinn machen, wenn die Tage länger werden und sich die Situation sich saisonal entspanne …

Quelle RKI / BR

 

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Hermann „Hermie” Kappl, Buchhändler in Wasserburg (26. Juli 1960 – 17. Januar 2021). Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt in Wasserburg statt.

Erinnerung an einen Kollegen und Freund (von der Stadtentdeckerin Irene Deliano):

„Vor knapp 30 Jahren lernte ich Hermann Kappl als Kollegen in der Buchhandlung Herzog kennen, dort hatte er gerade seine Lehre zum Buchhändler abgeschlossen. Jeder, der dem gedruckten Wort nahe steht, kam an Hermann nicht vorbei. Er gehörte quasi zum Inventar, war eine Institution, eine Konstante in der Buchhandlung. Geboren wurde Hermann Kappl 1960 in Ergoldsbach – Niederbayern. Nach dem Abitur schrieb er sich für den Studiengänge BWL und Pädagogik sowie Geographie ein. Das Studium entsprach aber nicht  seinen Vorstellungen und er wurde Buchhändler. 

Er war ein Fan von alten Schallplatten, Radios und war dem Kino eng verbunden. Der Humor sowie die Sprüche von Gerhard Polt kamen immer wieder über seine Lippen, dessen großer Bewunderer er war. Die Liebe zur Geographie blieb und war ebenfalls eines seiner Steckenpferde.  So war seine Kompetenz in Sachen  Reiseliteratur  bei den Kunden sehr gefragt.

Das Buch als solches, stellte sich für ihn wie eine Landkarte dar, auf der man sich bewegte. Klassische Literatur lag ihm sehr am Herzen. Ebenso schlüpfte er  bei den Events zu Harry Potter`s Neuerscheinungen in die Rolle des Hagrid.

Genügend Stammkunden haben seinen Buchgeschmack geschätzt und geteilt. Sie kamen speziell wegen seiner Empfehlung, die außerhalb des Mainstreams lag. Mit ihm verliert die Buchhandlung Herzog ganz plötzlich und unerwartet nicht nur einen langjährigen, zuverlässigen Kollegen sondern einen Freund.”

 

Franziska Bauer (2. November 1933 – 14. Januar 2021), Aschberg. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis in Isen statt.

 




Die Homeoffice-Pflicht ab Mittwoch

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil schließt eine Verlängerung der neuen Homeoffice-Pflicht in der Corona-Pandemie nicht aus. Ab dem kommenden Mittwoch gilt Selbige vorerst bis zum 15. März (wie berichtet). Das große Ziel sei es, zu verhindern, dass man in einen vollständigen Lockdown der Volkswirtschaft komme. Vor allem sei die neue Homeoffice-Pflicht auch eine präventive Vorsichtsmaßnahme: Die Infektionszahlen gingen im Moment zwar zurück, aber durch die neuen Coronavirus-Mutanten bestehe ein zusätzliches Gesundheitsrisiko. Aktuell wisse man noch viel zu wenig darüber und der Blick in die Nachbarländer bereite Sorgen …

Beim Bund-Länder-Treffen am vergangenen Dienstag (wir berichteten) wurde beschlossen: Arbeitgeber werden dazu verpflichtet, zu prüfen, ob Arbeit von zu Hause möglich ist. Nur bei zwingend betrieblichen Gründen soll es Ausnahmen geben dürfen.

Die neue Verordnung  wird vorerst bis zum 15. März gültig sein und kommenden Mittwoch, 27. Januar, in ganz Deutschland in Kraft treten.

 

 

 

 




Auch im Amt die FFP2 nun Pflicht

Um jedes unnötige Ansteckungsrisiko zu vermeiden, werde nun im Landratsamt Rosenheim die Möglichkeit, Dienstaufgaben im Homeoffice zu erledigen, weiter ausgebaut. Das meldet das Amt aktuell. Das heißt für die Bürger: Wo immer es praktikabel ist, sollen die Anliegen telefonisch, per E-Mail oder schriftlich bearbeitet werden! Wenn nötig, sei ein Besuch im Landratsamt weiterhin möglich, allerdings nur nach Terminvereinbarung. Neu ist zudem, dass die Bürger dann in allen Räumlichkeiten der Behörde FFP2-Masken tragen müssen.

Die Amtsleitung will mit diesen Maßnahmen eine Ausbreitung des Coronavirus innerhalb der Behörde unbedingt vermeiden. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Monaten im Bereich Homeoffice massiv aufgerüstet. Rund 200 vollwertige Heimarbeitsplätze stehen inzwischen zur Verfügung.

Hinzu komme während des Lockdowns noch die Möglichkeit von Homeoffice Lite. Hier nutzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre private Hardware, um auf ihre E-Mails und die Cloud zugreifen zu können.

Selbstverständlich funktioniere Homeoffice nicht überall. In Bereichen mit viel Parteiverkehr wie den Zulassungsstellen oder die Ausländer- und Sozialverwaltung sei Präsenz unerlässlich.

Für die Zulassungsstellen des Landkreises in Rosenheim, Bad Aibling und Wasserburg besteht die Möglichkeit, Termine online über die Homepage www.landkreis-rosenheim.de zu buchen.




Wer wird zum Opfer?

Innerhalb der vergangenen Tage wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Rosenheim mehrere gutgläubige Bürger Opfer von dreisten Betrügern. Das melden die Beamten aktuell und wir berichteten mehrfach. Die Betrüger erschlichen sich auf unterschiedlichste Art und Weise das Vertrauen der Bürger und konnten so hohe Geldsummen erbeuten. Das Polizeipräsidium warnt deshalb erneut eindringlich, sich bei jeglichen Geldangelegenheiten sensibel und vorsichtig zu verhalten …

Im Altlandkreis wurde ein Fall bekannt, bei dem angebliche Sicherheitsmitarbeiter einer Bank einen Kunden dazu brachten, mehrere TAN-Nummern zu nennen, um ihn vor widerrechtlichen Zugriffen auf sein Konto zu schützen. Im Nachgang wurden mehrere Überweisungen festgestellt, der Schaden beläuft sich im fünfstelligen Bereich … so die Polizei.

Immer wieder gelingt es Betrügern, durch die unterschiedlichsten Maschen an teils hohe Geldbeträge zu gelangen. Anbei eine Zusammenfassung der bekannt gewordenen Fälle der vergangenen Tage:

Phänomen „Enkeltrick“:

In der Region erhielt eine Geschädigte einen Anruf von einem schluchzenden Mann, der vorgab, ihr Sohn zu sein. Der Mann gab an, in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden zu sein. Um nicht ins Gefängnis zu kommen, müsse er nun einen mittleren fünfstelligen Betrag zahlen. Die Dame begab sich daraufhin sofort zur Bank und wollte den geforderten Geldbetrag auch übergeben. Glücklicherweise riss der Telefonkontakt mit den Betrügern ab, so dass es letztlich zu keinem finanziellen Schaden kam.

Phänomen „Betrügerisches Gewinnversprechen“:

Zudem wurde ein älterer Herr telefonisch über einen Gewinn in fast sechsstelliger Höhe informiert. Um den Gewinn zu erhalten, sollte er vorab Google-Play-Karten für mehrere tausend Euro kaufen und die Kartennummern den Betrügern bekanntgeben. Der Mann kam der Forderung nach und erlitt einen Schaden von mehreren tausend Euro. Erst als er weitere Karten in einem Supermarkt kaufen wollte und eine Kassiererin misstrauisch wurde, flog der Betrug auf.

Phänomen „Falscher Bankmitarbeiter“:

In Mühldorf meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter der Sparkasse telefonisch bei der Geschädigten und täuschte vor, einen Brief mit bevorstehenden Umstellungen bei der Bank als „Unzustellbar“ zurück erhalten zu haben. Er erfragte bei der Geschädigten persönliche Bankdaten. Im Nachgang wurde eine Abbuchung von mehreren tausend Euro festgestellt.

Zusätzlich zu diesen Fällen wurden noch zahlreiche weitere Betrugsversuche bekannt.

Wer sind die Täter?

Die Täter dieser Trickbetrüge sitzen in der Regel im Ausland, agieren über Callcenter und sind dabei völlig skrupellos. Professionell werden im Minutentakt Seniorinnen und Senioren angerufen. Auf etwa 100 Anrufe, so Schätzungen, erfolgt ein Treffer. Es wird ganz bewusst enormer Stress hervorgerufen, teils werden im Hintergrund Geräusche, wie Schreie oder Knallgeräusche, erzeugt. Deutet sich ein Erfolg an, wird ein Geldabholer entsandt, der in der Region vorgehalten wird. Im Erfolgsfall übernimmt der Abholer Geld oder Wertsachen am Wohnort der Opfer oder gleich nach dem Verlassen der Bank.

Wer wird zum Opfer?

Die Opfer sind meist ältere Menschen und werden häufig über Telefonbucheinträge ausgewählt. Kurze, drei- oder vierstellige (somit alte) Telefonnummern sind Ziel der Täter, ebenso klassische Vornamen. Sie sind durch die sehr geschickt agierenden Täter in ihrer Wahrnehmung und geistigen Beweglichkeit sehr eingeschränkt. So werden auch intelligente und sehr gebildete Menschen zu Opfern.

Häufig werden die Opfer instruiert und mit einer Lügengeschichte ausgestattet. Ihnen wird „eingetrichtert“, sich niemandem anzuvertrauen, denn auf irgendeine Art oder Weise zählen z.B. die „echten“ Bankmitarbeiter zu den „Bösen“. Meist müssen Mobiltelefone eingeschaltet und die Verbindung zu den Tätern haltend in der Tasche mitgeführt werden, damit die Täter ständig mithören können. Bei bekannt werden des Betrugs sind die Opfer im Anschluss häufig stark traumatisiert und schämen sich enorm – ein „Lebenswerk“ wurde entrissen.

Die Polizei warnt:

Aus diesem Grund bitten wir Sie eindringlich, sich mit der Thematik „TRICKBETRUG“ immer wieder auseinander zu setzen! Besprechen Sie diese auch mit Ihren Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn!

Seien Sie, wann immer es um Geldangelegenheiten und vertrauliche Informationen geht, äußerst sensibel! Weder die Polizei, noch eine andere Behörde oder Institution, wird Sie telefonisch zu Ihren persönlichen finanziellen Verhältnissen befragen oder Sie auffordern, darüber Auskunft zu geben!

Beenden Sie bei jedem noch so kleinen Zweifel das Telefonat und wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder die Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle!

 

 




Endlich: Rücken der 50 etwas näher!

Wieder zwei Corona-Todesfälle über Nacht im Landkreis und einer in der Stadt Rosenheim. So meldet es das RKI am heutigen Samstagmorgen – das sind nun schon 433 Verstorbene insgesamt bislang in der Pandemie in Stadt und Kreisgebiet (49 / 384). Der große Hoffnungsschimmer ist dagegen heute der Blick auf die Inzidenzwerte: Endlich scheint sich der harte Lockdown tatsächlich in sinkenden Fallzahlen bemerkbar zu machen. Für den Landkreis werden 114 Fälle im Inzidenzwert gemeldet, für die Stadt Rosenheim 113,3. Der Nachbar-Landkreis Erding ist mit 82,5 Fällen erstmals seit langem unter die 100 gerutscht. Das große Ziel bis Mitte Februar: Die 50 oder gar darunter …

Es wäre ein Fehler jetzt abzubrechen mit den Schutzmaßnahmen – das sagte Ministerpräsident Markus Söder gestern. Ein rascher Jojo-Effekt drohe. Die Maßnahmen seien bis Mitte Februar verlängert. Man werde dann sehen, wie es weitergehe.

Niemand wisse aktuell, welche Herausforderungen das mutierte Virus mit sich bringe.

Seinen Stellvertreter Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat Söder derweil indirekt für dessen Forderung nach einer Öffnung von Skiliften und Hotels ab Februar kritisiert – ohne dessen Namen zu nennen. Für Söder komme so eine Debatte der Öffnung jedenfalls zur Unzeit. Leider gebe es immer wieder Politiker, die gerne erklärten, wann ganz sicher was geöffnet werde.

Die erstmals in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante gehe nach wissenschaftlichen Erkenntnissen möglicherweise mit einem erhöhten Sterberisiko einher, berichtet der Bayerische Rundfunk. Darüber sei die dortige Regierung informiert worden, sagte gestern Premierminister Boris Johnson. Bei Männern im Alter von 60 bis 69 Jahren sei bisher unter 1.000 Infizierten mit zehn Todesfällen infolge der Infektion zu rechnen. Bei der mutierten Virus-Form liege diese Zahl hingegen bei rund 13 bis 14 Todesfällen.

Söder begrüßte die Pläne von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für einen Gedenktag für die Opfer der Pandemie und kündigte an, das für Bayern auch zu übernehmen.

 




Corona-Fall in Griesstätter Kita

Im Kindergarten in Griesstätt gibt es seit gestern einen offiziell gemeldeten Corona-Fall, wie das Landratsamt meldet. Ob es sich um ein Kind oder jemanden vom Personal handelt, wurde nicht bekannt gegeben. Seit über einem Monat sind alle Kitas geschlossen (wie berichtet) – bis auf die Notbetreuung. Alle Kontaktpersonen seien in Quarantäne, heißt es. In den vergangenen Tagen wurde die Liste der Corona-betroffenen Kindergärten in Stadt und Landkreis Rosenheim wie folgt mit je einem positiven Fall ergänzt …

… Gemeindekindergarten Purzelbaum in Au in Bad Feilnbach –  Villa Familia / Haus für Kinder in Bad Aibling – Kinderkrippe Glühwürmchen Rosenheim – sowie das Kinderhaus Purzelbaum in Tuntenhausen.

 




150 Corona-Patienten in den Kliniken

Erfreulicherweise sind in Stadt und Landkreis nun bereits in 51 von 68 stationären Einrichtungen (Alten- und Pflegeheime) Erstimpfungen der Bewohner durchgeführt worden. So meldet es das Landratsamt in seinem heutigen Corona-Wochenbericht. Seit dem vergangenen Sonntag würden in diesen Einrichtungen nunmehr die Zweitimpfungen vorgenommen. Mit der Vervollständigung des Impfschutzes bestehe die Aussicht und Hoffnung, dass die Zahl der Corona-Infektionen und Todesfälle abnehme, betont das Amt. Nach einer kurzfristigen Zunahme der Infektionszahlen seit dem letzten Wochenbericht sei nun eine rückläufige Tendenz der Fallzahlen in der Region festzustellen …

Dies decke sich mit der allgemeinen Entwicklung im Bundesgebiet und schlage sich dementsprechend auch in der Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner der Stadt und des Landkreises nieder – wir berichten laufend darüber.

Das Gesundheitsamt appelliert am heutigen Freitagnachmittag weiterhin an alle Mitarbeiter von Pflege- und Behindertenheimen, Krankenhäusern sowie an alle Personen mit derzeit höchster Priorität mit Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung dringend, das Impfangebot anzunehmen. Es sei ein Gebot der Vernunft und Solidarität sich impfen zu lassen, heißt es im Wochenbericht des Landratsamtes.

Trotz der sinkenden Neuinfektionen finden jedoch leider weiterhin Ausbrüche in Einrichtungen wie Kliniken, Pflege- und Behindertenheimen statt.

Seit dem letzten Wochenbericht wurden dem Gesundheitsamt 429 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 12.395 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 9744, Stadt: 2651).

430 Personen sind bis heute an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 382, Stadt: 48).
150 Corona-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 17 Patienten mit schweren Verläufen auf einer Intensivstation.

Der Blick auf die Gemeinden:




Neubau einer Halle sorgt für Diskussion

Um den Neubau eines Betriebsgebäudes mit Lagerhalle und einer Abwasserbehandlungsanlage ging es in der gestrigen Gemeinderatssitzung in Griesstätt. Der Bauantrag war bereits vom Bauausschuss vorberaten worden. Dieser informierte den Gemeinderat darüber, dass offenbar keine bloße Aktenvernichtungsanlage, wie zunächst angekündigt, sondern eine Anlage zur Abwasserbehandlung geplant sei. Der Antrag sorgte dann auch für eine kontroverse Diskussion.

Bei einem Ortsgespräch mit den Antragstellern und bei einer Bauausschusssitzung, zu der auch interessierte Gemeinderäte eingeladen waren, seien die bis dahin anfallenden Fragen aufgearbeitet worden, berichtete Bürgermeister Robert Aßmus.

Bereits vor der Sitzung stellte die Grünen-Fraktion den Antrag, den Tagesordnungspunkt zurückzustellen. „Der Antrag für den Bau der Hallen kann nicht losgelöst von der geplanten Anlage, die darin betrieben werden soll, betrachtet werden“, hießt es in dem Antrag. Deshalb solle er solange zurückgestellt werden, bis die Anforderungen und Auflagen des emissionsschutzrechtlichen Verfahrens geklärt seien. Das betreffe Lärmemissionen, Abgase sowie Abwasser. „Die Stellungnahme vom Bund Naturschutz ist wichtig für eine nachhaltige und transparente Gemeindepolitik“, betonte außerdem Martin Hofmeister (Grüne) in der Sitzung.

Auch die Fraktion „Bürger für Griesstätt” hatte eine Stellungnahme erarbeitet, in der sie fehlende Bauantragsunterlagen kritisierten, wie beispielsweise die Genehmigung nach dem Bundes Imissionsschusgesetz, „wodurch der Antrag nicht abschließend geprüft werden konnte. „Wir haben keinen Überblick über das Gesamtobjekt“, stellte Martin Fuchs (Bürger für Griesstätt) klar. Dabei gehe es nicht darum, etwas zu verzögern, wie Katharina von Sommoggy (Grüne) betonte. Auch in der Stellungnahme der „Bürger für Griesstätt” heißt es, dass „wir nicht grundsätzlich gegen die Gesamtmaßnahme der Abwasserbehandlungsanlage des Antragsstellers sind.“ Allerdings fehlten zur Beurteilung des Vorhabens noch Unterlagen und Informationen.

Martin Kaiser (Gemeinsam für Griesstätt) dagegen sieht die Gemeinde nicht in der Pflicht, sich bei dem vorliegenden Bauantrag mit dem Bundes Imissionsschusgesetz auseinanderzusetzen und auch Christian Graf (Gemeinsam für Griesstätt) betonte, die Anlage müsse das Verfahren auch nach Genehmigung durch die Gemeinde durchlaufen und „solange das nicht funktioniert, wird die Anlage nicht laufen.“ Lorenz Freiberger (Gemeinsam für Griesstätt) stellte klar, der Antrag betreffe die Halle und diese könne genehmigt werden, „wenn die Pläne dem Bebauungsplan entsprechen.“

Helmut Schuster (Bürger für Griesstätt) allerdings war besorgt, dass die Abwasserbehandlungsanlage den Kanal und damit die Kläranlage belasten könnte, und forderte eine vertragliche Zusicherung, dass dies nicht passiere. Auch Anton Strahlhuber (Gemeinsam für Griesstätt) hatte zuerst Bedenken im Hinblick auf die zusätzliche Belastung für die Kläranlage, er habe sich aber versichern lassen, „dass die Anlage abschaltet, wenn der Tank voll ist.“ Sogar das Oberflächenwasser werde aufgefangen.

Bürgermeister Aßmus hielt die Gemeinderäte dazu an, „nicht immer nur schwarz zu sehen.“ Eine Zustimmung der Gemeinde heiße nicht automatisch, „dass es dann einfach gelaufen ist.“ Das Vorhaben der Abwasserbehandlungsanlage werde von den beteiligten Ämtern wie beispielsweise dem Wasserwirtschaftsamt, dem Bauamt und dem Gewerbeaufsichtsamt geprüft, auch werde es beispielsweise ein Gutachten hinsichtlich Lärm und Luft geben.

Der Antrag der Grünen, den Tagesordnungspunkt zurückzustellen, fand bei den übrigen Gemeinderäten keine Zustimmung und letztlich genehmigte das Gremium den Bau der Halle mit zwölf gegen drei Stimmen.

 




Bücher jetzt vorbestellen

Die Gemeindebücherei Eiselfing bietet aufgrund der verlängerten Corona-Maßnahmen ebenfalls wieder eine Abhol- und Rückgabemöglichkeit an. Jeweils dienstags von 15 bis 18.30 Uhr können vorbestellte Bücher und Medien abgeholt oder nach Leihfristende wieder abgegeben werden.

Eine Vorbestellung ist telefonisch unter 08071/1042347 (Anrufbeantworter) sowie per E-Mail unter gemeindebuecherei.eiselfing@gmail.com möglich. Bei der Abholung und Rückgabe sind vor Ort die jeweils geltenden Infektionsschutzvorgaben einzuhalten.

 




20.000 Stück für den Landkreis

Der Landkreis Rosenheim erhält knapp 20.000 der FFP2-Masken aus dem Kontingent des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Sie sollen Personen zur Verfügung gestellt werden, die einen Angehörigen zu Hause pflegen. Die FFP2-Masken wurden in dieser Woche vom THW in München abgeholt (wir berichteten). Im Laufe des heutige Freitags werden sie von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Feuerwehren an die Stadt- und Gemeindeverwaltungen der 46 Landkreiskommunen ausgeliefert. Die Kommunen organisieren die Verteilung der Masken vor Ort individuell, meldet das Amt am Mittag. Ab Montag können sich pflegende Angehörige …

… bei der Verwaltung ihrer Heimatkommune telefonisch, über die Internetseite oder einen Aushang über den individuellen Verteilungsweg in den verschiedenen Gemeinden informieren.

Die Aufteilung auf die Landkreise und kreisfreien Städte erfolgte anhand der Einwohnerzahl.

Die Organisation der Verteilung der FFP2-Masken ist eine logistische Herausforderung, sagt Landrat Otto Lederer: „Das geht nur Hand in Hand und mit der Hilfe der vielen Ehrenamtlichen bei den Hilfsorganisationen, der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreis-Kommunen. Danke, dass sie uns so tatkräftig unterstützen, um die Menschen in der Region vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Dieser Zusammenhalt macht mich als Landrat wirklich stolz.“    

Die Kommunen organisieren die Verteilung der Masken vor Ort individuell. Ab kommenden Montag, heißt es vom Amt. Es stehen jeweils drei FFP2-Masken kostenlos für die Haupt-Pflegeperson zur Verfügung. Zum Nachweis der Pflegetätigkeit werden die Angehörigen gebeten, das Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades der pflegebedürftigen Person bei der Abholung der Masken mitzubringen.

Die Corona-Pandemie bedroht vor allem die Gesundheit älterer, kranker und pflegebedürftiger Menschen. Sie möglichst gut zu schützen und das Gesundheitssystem stabil zu halten, ist derzeit eine besondere Herausforderung.

Zu den Menschen, auf die dies besonders zutrifft, gehören auch die pflegenden Angehörigen im Landkreis Rosenheim. Ohne deren Einsatz wäre die Versorgung der etwa 6.000 zuhause lebenden pflegebedürftigen Menschen nicht zu bewältigen.      

 




Abi-Chat: Wohnen im Studium

Studentenwohnheim, eine WG oder eine eigene Wohnung oder doch weiter bei den Eltern wohnen? Junge Menschen, die ein Studium beginnen, haben oft die Qual der Wahl. Am kommenden Mittwoch, 27. Januar, beantworten fachkundige Expertinnen und Experten unter www.abi.de zwischen 16.00 und 17.30 Uhr alle Fragen rund ums Thema „Wohnen im Studium“.

Am Tag der Veranstaltung wird der Chat um kurz vor 16 Uhr auf dieser Seite freigeschaltet:

Interessierte loggen sich ein unter http://chat.abi.de und

stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Der Chat funktioniert mit allen gängigen Browsern. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Ansprechpartner*innen verschicken gerne eine Erinnerungsmail für den Termin. Dafür müssen Interessierte einfach unter chat.abi.de ihre E-Mail-Adresse eintragen und erhalten dann 30 Minuten vor Chat-Beginn eine Erinnerungs-Mail. Alternativ kann der Termin durch Klick auf den entsprechenden Button auf der Website in den persönlichen Kalender übertragen werden.

Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.