Unfall nach Ausweichmanöver

Zwei Leichtverletzte gab es am Samstagnachmittag bei einem Unfall zwischen Pfaffing und Rott. Der BMW eines jungen Mannes prallte gegen eine Böschung, nachdem der Fahrer zuvor einem anderen Fahrzeug ausweichen musste. Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehr Pfaffing waren im Einsatz. Der Polizeibericht: 

Am Samstagnachmittag wurde der Polizei ein Unfall in Oberfarrach bei Lehen mitgeteilt. Dort sei ein vorfahrtsberechtigter BMW-Fahrer einem abbiegenden Fahrzeug ausgewichen.

Der 18-jährige BMW-Fahrer mit seinem ebenso jungen Beifahrer war auf der Kreisstraße RO 41 von Steinhart kommend in Richtung Buch unterwegs. Ein ihm entgegenkommender, nicht ortskundiger 73-Jähriger Münchner, der vor dem BMW-Fahrer mit seinem Auto an der Kreuzung in Oberfarrach wenden wollte, übersah  offenbar den Wagen der beiden jungen Burschen. Der Fahrer des BMW wich daraufhin aus und fuhr auf einen Hang auf.

Die zwei hiesigen Insassen des BMW wurden bei dem Unfall leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht, so die Polizei am heutigen Sonntag.

Das Auto hat einen Totalschaden. Die Feuerwehr Pfaffing war vor Ort und regelte den Verkehr und kümmerte sich um die Erstversorgung der Verletzten.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort.

Fotos: Georg Barth




„Es wird ein schwieriger Winter”

CSU-Chef Markus Söder hat heute auf dem virtuellen Parteitag der Christsozialen Bayerns nachdrücklich vor der Corona-Pandemie gewarnt. Angesichts bundes- und europaweit steigender Zahlen könne es – laut Söder – keine Entwarnung geben, berichtet der Bayerische Rundfunk am Nachmittag. Mit Blick auf Bayern bekräftigte er, eine der Top-Prioritäten für ihn sei, dass Schulen und Kitas offen bleiben.

Eine sogenannte Durchseuchung der Bevölkerung  sei für ihn weiter keine Option. Für ihn als Christ sei es ethisch nicht vertretbar, für das Freizeitverhalten vieler das Leben weniger zu opfern. Wenn die Krankenhäuser voll seien, dann sei es zu spät, sagte Söder.

Im Moment seien zwar vor allem junge Leute betroffen – es sei aber nur eine Frage der Zeit, bis diese wiederum Teile der älteren Bevölkerung anstecken würden. Söder versuchte auch, ein wenig Optimismus zu verbreiten: Das Ganze gehe ja nicht ewig. Irgendwann gebe es einen Impfstoff, irgendwann gebe es auch Medikamente.

Der CSU-Chef und Ministerpräsident appellierte an die Bevölkerung, auch in den kommenden Monaten diszipliniert einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es werde ein schwieriger Winter, sagte Söder. Vorsicht sei aber besser als Risiko.

Grundsätzlich müsse man allerdings auch offen sein für die vielen, vielen Fragen der Bevölkerung. Politische Entscheidungen müsse man noch besser vermitteln. Im Zuge dessen kündigte Söder einen Runden Tisch an, bei dem es um die Bewertung der bayerischen Anti-Corona-Strategie gehen soll. Daran teilnehmen sollten unter anderem Mediziner, Philosophen, Ethiker und Vertreter der Kirchen.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Hubert Huber (14. November 1956 – 15. September 2020), Haag. Auf Wunsch des Verstorbenen fand die Urnenbestattung im engsten Familienkreis statt.

Anna Posch (16. Januar 1924 – 17. September 2020), Reitmehring. Seelengottesdienst und Urnenbestattung finden am Montag, 28. September, um 14 Uhr in Edling statt.

Ingeburg Hammerstingl (4. Dezember 1931 – 21. September 2020), Edling. Seelengottesdienst und Urnenbestattung am Dienstag, 29. September, um 14 Uhr in Edling

Andreas Aicher (23. Oktober 1935 – 22. September 2020), Halfing, Amerang. Gottesdienst und Urnenbestattung am kommenden Mittwoch um 14 Uhr in der Pfarrkirche Halfing.

Franziska Sachseder (16. Juli 1936 – 23. September 2020). Trauerfeier am kommenden Mittwoch um 14 Uhr im Pfarrzentrum Soyen, anschließend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Soyen.

 




Der Wert des Vorlesens

Uiii, was ist denn da alles drin? Dieser Bub packt gerade gespannt den so genannten Integrationsrucksack aus – das ist ein Potpourri aus Vorlesebüchern und Fördermaterialien für Kinder im Kita-Alter, die besondere Unterstützung in ihrer Sprachentwicklung im Deutschen brauchen. Die Bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer gab jetzt zusammen mit Stefan Eß, Geschäftsführender Direktor Sankt Michaelsbund (beide im Foto unten), im Bildungszentrum St. Nikolaus in Rosenheim dafür den Startschuss. Man wolle damit ein Zeichen setzen – für den Wert des Vorlesens – und man möchte damit insbesondere Kinder mit Defiziten im Deutschen erreichen …

Das Besondere an diesem Rucksack? Es ist auch eine Kampagne für das Ehrenamt!

Brendel-Fischer: Wir schenken den Kindern nicht nur den Rucksack, sondern mit ihm auch das Vorlesen selbst, Vorleser inklusive.

Sichergestellt sei es durch die Verteilung über ausgewählte Büchereien des Sankt Michaelbunds oder Mütter- und Familienzentren. Die Büchereien werden durch Lesepaten oder ehrenamtliche Vorleser unterstützt. Selbst in Corona-Zeiten sei einiges möglich, sei es durch Vorlesen im Freien oder mit ausreichend Abstand.

Mit buntem Programm und einer Mischung aus Jung und Alt verbrachten die 45 Teilnehmer – darunter viele Kinder aus dem Kindergarten St. Quirin – bi der Übergabe einen abwechslungsreichen Nachmittag.

Aber auch für die Großen war etwas geboten: Persönliche Erfahrungen und Tipps von Lesepaten (Michael Bauer, Susanne Werner) und Experten aus Frühpädagogik (Christa Kieferle, IfP), Büchereileitung (Susanne Delp, Stadtbibliothek Rosenheim), Politik (Eva Gottstein, Bayerische Ehrenamtsbeauftragte), und Verwaltung (Regierungspräsidentin Maria Els, Dr. Markus Gruber, Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums).

Landrat Otto Lederer und Bürgermeisterin Gabriele Leicht freuten sich, dass der Startschuss für den Integrationsrucksack in ihrer Region stattfand.

Vorlesen und Zuhören, das gehöre zusammen, so Lederer. Beim Vorlesen würden immer persönliche Nähe und soziale Kontakte entstehen. Das sei in der frühkindlichen Förderung, aber auch fürs Lernen in jedem Alter, ein ganz wichtiger Faktor.”

Brendel-Fischer machte zudem darauf aufmerksam, dass laut einer Studie der ZEIT und der Stiftung Lesen leider mittlerweile in 32 Prozent der Familien – also in jeder dritten Familie – viel zu selten oder nie vorgelesen werde … 

 




Ab morgen: Kein zweiter Test mehr!

Das Landratsamt Rosenheim verlängert die Allgemeinverfügung für Bürger aus dem  Landkreis Rosenheim, die aus Risikogebieten zurückkehren, überraschend NICHT: Die Verordnung ist ab dem morgigen Samstag, 26. September, nicht mehr gültig! Das meldet das Landratsamt Rosenheim überraschend am heutigen Freitagnachmittag. Nachfolgend, was das nun genau bedeutet und heißt …

Landrat Otto Lederer bedanke sich zudem herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das Verständnis und die Akzeptanz der angeordneten Maßnahmen, so die Behörde heute.

Für Reiserückkehrer aus RISIKOGEBIETEN – bei Einreise ab dem morgigen Samstag, 26. September – gilt dann laut Landratsamt, dass ein zweiter Test, fünf bis sieben Tage nach dem ersten Test, nicht mehr zur vorzeitigen Beendigung der Selbstisolation notwendig ist. Damit reicht in Zukunft für Reiserückkehrer aus Risikogebieten EIN negatives Testergebnis aus, um die Quarantäne zu beenden.

Gedacht war der zweite Test vor allem dafür, damit die mögliche Ansteckungszeit mit einem zweiten, späteren Test besser berücksichtigt werde.

Der Test kann bereits vor der Rückreise noch im Ausland durchgeführt werden, sofern es sich um einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union handelt oder das RKI den Staat in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen werden. Bis zum Vorliegen EINES negativen Testergebnisses gilt eine häusliche Quarantäne.

Das gilt weiterhin:

Das Rosenheimer Gesundheitsamt fordert alle Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Rosenheim auf, sich nach der Rückkehr aus einem Risikogebieten umgehend per E-Mail bei der Behörde unter ga.reiserueckkehrer@lra-rosenheim.de zu melden.

Die Meldepflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ist in der bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung geregelt und deren Verstoß bußgeld-bewehrt. Um mögliche Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können, sei dem Gesundheitsamt eine telefonische Erreichbarkeit der Meldepflichtigen besonders wichtig.

Eine Übersicht der Liste der Risikogebiete, findet man auf der Seite des Robert Koch Institutes. Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim fordert die Reisenden auf, diese Liste dringend zu beachten – sie ist mittlerweile sehr lang und heute noch einmal wegen rasant steigender Infektionszahlen mit Tirol, Komplett-Tschechien und Luxemburg länger geworden:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Zu den Testzentren an der Autobahn und auf der Loretowiese:

Seit dem 30. Juli wird Einreisenden auch an der Autobahn A93 die Möglichkeit einer Testung angeboten. Am 19. August ist die Teststation an den Rastplatz Heuberg umgezogen. Die Tests werden sehr rege in Anspruch genommen, so die Behörde.

Darüber hinaus startete zum 1. September ein kommunales Testzentrum an der Rosenheimer Loretowiese (wir berichteten ausführlich), dass in Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Rosenheim betrieben wird.

Es wird gebeten, über den Online-Terminkalender unter der Internetseite https://rosenheim.coronatest.bayern einen Testtermin zu vereinbaren.

Beim Betreten des Testzentrums ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (in der Warteschlange und im Pkw!) und in der Warteschlange mindestens 1,5m Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Damit die Registrierung vor Ort zügig erfolgen kann, wird gebeten, ein Smartphone mit einem QR-Code-Scanner mitzubringen.

Das Gesundheitsamt bittet um Beachtung, dass am Testzentrum an der Loretowiese und am Gesundheitsamt keine Personen mit Erkältungssymptome oder bereits an COVID-19 Erkrankte oder Verdachtsfälle getestet werden. Personen mit Symptomen sollen sich telefonisch beim Hausarzt oder Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 melden.

Ebenso wird keine Testung bei Kindern unter sechs Jahren durchgeführt. In diesen Fällen ist der Test an der Haus- oder Kinderarztpraxis oder in einer speziellen Infektpraxis durchzuführen.

 




Jetzt mehr Infektionen vom Inland

Am gestrigen Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt 17 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. In der vergangenen Woche waren es insgesamt 48 neue Fälle für die Stadt und den Landkreis, meldet das Landratsamt am heutigen Freitagnachmittag zur obligatorischen Corona-Wochen-Bilanz. Bisher sind somit insgesamt 3271 Fälle von COVID-19 aufgetreten (Landkreis: 2564, Stadt: 707). Nicht erhöht hat sich zum Glück weiterhin die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung – 222 Personen sind verstorben seit Beginn der Pandemie (Landkreis: 199, Stadt: 23). Fünf COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befindet sich ein Patient wegen eines schweren Verlaufs auf einer Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt mit Stand gestern, 24 Uhr, für die Stadt Rosenheim bei ‘nur mehr’ 15,79, für den Landkreis Rosenheim bei 14,56.

Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim weist heute zudem darauf hin, dass die Erkrankungsfälle an COVID-19 bei Bürgern in Stadt und Landkreis Rosenheim rückläufig seien, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind. Diese Zahl habe sich auf einen niedrigen einstelligen Bereich eingependelt.  ABER: Der Schwerpunkt der Neuinfektionen habe sich nun von Reiserückkehrern auf Infektionen im Inland verlagert.

Vom 1. August bis zum 24. September wurden für die Stadt Rosenheim 166 neue Erkrankungsfälle registriert, davon waren 120 Personen (= 72 Prozent) Reiserückkehrer. Dies führte dazu, dass der Wert der 7-Tages-Inzidenz, d.h. der Zahl an Neuerkrankungen in den letzten sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner, für die Stadt Rosenheim in der Zeit vom 6. bis zum 11. September über dem Schwellenwert von 50 lag.

Seit 12. September werde der Schwellenwert unterschritten, seit 16. September werde sogar der Signalwert von 35 unterschritten.

Seit gestern nun wurden dem Gesundheitsamt weitere Neuinfektionen aus dem Stadtgebiet und dem Landkreis gemeldet. Es müsse somit eine steigende Tendenz der Infektionen festgestellt werden. Das zeige, dass die aktuelle Situation leider sehr fragil und nicht vergleichbar mit der entspannten, pandemischen Lage im Juni und Juli sei, heißt es am Nachmittag aus der Behörde.

Die für den kommenden Montag, 28. September, beabsichtige Wiederaufnahme des Regelbetriebes an den weiterführenden Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe in der Stadt Rosenheim – entsprechend der Stufe 1 des Rahmen-Hygieneplans des Bayerischen Kultusministeriums – könne aufgrund des Anstieges der Neuinfektionen noch NICHT eingeführt werden. Die Lage werde am Montag neu analysiert.

Für die Schulen des Landkreises bestehe derzeit kein Anlass an einer Verschärfung des Rahmen-Hygieneplans, die Stufe 1 bleibe somit bestehen.

Die aktuelle Fall-Zahlen-Situation in allen Gemeinden des Landkreises:

 




Zwei Verletzte bei Frontalzusammenprall

Am Freitagmorgen wurden die Rettungskräfte und die Polizei samt Feuerwehr (wie kurz berichtet) nach Albaching zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 42-jähriger Münchner aus bislang unbekannten Gründen mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten war. Dort war das Auto mit dem Pkw eines 48-jährigen Wasserburgers frontal zusammengestoßen, der in Richtung München unterwegs war.

Beide Fahrer waren ansprechbar und leicht verletzt, wurden aber zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht. An beiden Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in einer Höhe von zirka 30.000 Euro.

Foto: Georg Barth

Mehr Fotos …

 

Die Straße musste durch eine Kehrmaschine gereinigt werden, da der nachfolgende Verkehr die auslaufenden Betriebsstoffe über die ganze Fahrbahn verteilt hatte. Dazu wurde durch die Feuerwehr Albaching eine Umleitung eingerichtet.

 




Firmung mit Abstand

Die Firmungen im Pfarrverband Pfaffing-Albaching können jetzt stattfinden. Insgesamt 34 junge Leute durften die Firmbegleiter auf den Weg zum Sakrament der Firmung begleiten und nun ist es endlich soweit. Das Besondere: Unter den gegebenen Umständen ist die Firmung nicht einem Bischof vorbehalten – wie normalerweise – sondern an die örtlichen Pfarrer delegiert.

Nachdem die eigentliche Firmung im März zwei Tage vor deren Durchführung aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden war, finden nun an drei verschiedenen Terminen die „Corona-Firmungen“ statt.

Um sicherzustellen, dass die Abstände gewahrt werden und alle Infektionsschutzmaßnahmen beachtet werden können, wurden die Firmlinge in drei Gruppen aufgeteilt. Somit können auch ihre Verwandten bei diesem besonderen Moment dabei sein.

„Sowas gab’s noch nie, spannend werd’s scho“, so Pfarrer Josef Huber auf die Frage, wie es ihm mit der Corona-Firmung gehe. Schließlich ist die Firmung unter normalen Umständen nur dem Bischof vorbehalten und wird nicht an die örtlichen Pfarrer delegiert. Eine Firm-Predigt habe er noch nie gemacht und auch die Firmspendung ist alles andere als gewohnt: Die Hände nach jedem Firmling desinfizieren, Segen mit Mundschutz und Salbung mit Wattestäbchen. „Schaffa dea ma’s ollawei“, so der Geistliche.

Der Auftakt der Firmungen fand am gestrigen Donnerstagabend in der Pfarrkirche St. Katharina in Pfaffing mit einer gemeinsamen Andacht mit den Firmlingen und deren Paten statt. Bei Kerzenschein durften die Firmlinge Liedern wie „Sound of Silence“, „Nothing else matters“ oder „Halleluja“ lauschen und sich nochmals zurückerinnern an die drei Gemeinschaftstage, die Firmprojekte, die Firmgruppen, ihre Firmbegleiter und die gemeinsame Zeit.

Die Firmung selbst ist heute, Freitag, um 14.30 Uhr mit der ersten Gruppe in Pfaffing St. Katharina, morgen um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Albaching St. Nikolaus und am Sonntag um 10.30 Uhr wieder in der Pfarrkirche Pfaffing.

Marius Pfaffenberger

 

 

 




Haagerin verhielt sich genau richtig

Am gestrigen Donnerstag kam es in der Mittagszeit gleich zu mehreren versuchten Betrügereien per Telefon – auch in Haag im Altlandkreis. Betroffen waren jeweils Senioren. Die Anrufer gaben sich als Verwandtschaft aus und forderten Geld für einen Wohnungskauf. Eine Frau aus Haag erhielt einen Anruf von einem angeblichen Kripo-Beamten aus München. Der falsche Polizist erzählte ihr von Einbrüchen in ihrer Nachbarschaft. Die Seniorin ließ sich nicht auf die Forderungen ein und beendete das Telefongespräch. Die Polizei Waldkraiburg rät bei derartigen Anrufen dringend Folgendes – wie mehrfach berichtet …

·        Seien Sie misstrauisch! Geben Sie keine persönlichen Daten am Telefon weiter!

·        Brechen Sie das Gespräch ab – einfach auflegen!

·        Halten Sie mit Ihren Angehörigen Rücksprache und informieren Sie diese über den Vorfall!

·        Informieren Sie die Polizei!

·        Wenn möglich, notieren Sie die Nummer des Anrufers!

 




Schwerer Unfall bei Albaching

Auf der Kreisstraße von Albaching nach Hohenlinden hat sich heute Morgen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Aus noch ungeklärter Ursache prallten beim Weiler Schönanger ein Pkw und ein Lieferwagen frontal zusammen. Beide Fahrer wurden erheblich verletzt. Im Einsatz war neben Polizei, Notarzt und Rettungsdienst auch die Feuerwehr Albaching. Fotos: Georg Barth

 




Linnerer ist der FDP-Bundestagskandidat

Die Bundestagswahl im kommenden Jahr 2021 wirft auch im Landkreis bereits ihre Schatten voraus: Die FDP hat nominiert! Mitglieder, die ihren ersten Wohnsitz im Wahlkreis 222 – bestehend aus dem Landkreis und der kreisfreien Stadt Rosenheim – haben, votierten mit großer Mehrheit für den einzigen Bewerber für den Wahlkreis – Michael Linnerer als Bundestagskandidat (Foto).

Michael Linnerer, geboren am 1. Januar 1980:

Als … gebürtiger Rosenheimer, Sohn von selbständig tätigen Eltern (Spedition im Nahverkehr), in Rott am Inn aufgewachsen, Auszubildender bei den Kathrein Werken KG in Rosenheim,

bisher wohnhaft in Rott/Ramerberg/Rosenheim/Stephanskirchen/Schechen/Raubling-Pfraundorf,
Fachabiturent an der BOS Rosenheim, Student der technischen Informatik an der FH Rosenheim,
Hobby-Taucher (TCO Rosenheim), Eishockey-Fan Club Mitglied (Mangfallgeier Rosenheim seit 1998),
Existenzgründer in Rosenheim, freiberuflicher Informatiker, Mitglied beim BDS (Bund der Selbständigen) Ortsverband Raubling,
Dozent zur Wissensweitergabe an Studenten der FH Rosenheim,
Projektmanager und Unternehmensberater für weltweit agierende Unternehmen und Konzerne (z.B. Automobilhersteller)

… stehe ich wie kein anderer für unsere Heimat Rosenheim ein!

Michael Linnerer hatte zuvor ein kurzes Statement gehalten und bedankte sich nach der Wahl für das Vertrauen. „In diesen schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass vernünftige, wissenschaftlich fundierte Entscheidungen getroffen werden“, so der FDP-Kandidat.

Im weiteren Verlauf betonte er, die wichtige Rolle der FDP als Anwalt der Gesellschaft für Freiheitsrechte, dessen Input bei den aktuellen Konsensen zwischen Corona-Pandemie und den Freiheitsrechten, insbesondere für Familien, Freiberufler, Klein- und Mittelständler, unverzichtbar seien.

Zum Ende seiner Rede appellierte er daran, dass die nächsten Jahre finanziell und wirtschaftlich schwierig werden und deshalb eine intelligente Haushaltsführung mit gezielten Investitionen, beispielsweise für ein modernes Bildungssystem, so wichtig wie nie zuvor würden. Ein Gießkannen-Prinzip a la großer Koalition, blinde Regulierungswut a la Grünen oder Wahlgeschenke a la CSU dürfe es in dieser Situation nicht geben.

Die FDP sei hier die einzige Partei, die Wissenschaft, Freiheitsrechte, Selbstbestimmung, eine starke soziale Marktwirtschaft und eine vernünftige Finanzpolitik vereine, so Linnerer.

Als FDP-Direktkandidat wird sich Michael Linnerer um die Erststimme der Wählerinnen und Wähler in Stadt und Landkreis Rosenheim bewerben.

Als Wahlkreisbewerber kann er auf der FDP-Landesvertreterversammlung im kommenden November 2020 für eine Position auf der bayerischen Landesliste der Freien Demokraten (für die „Zweitstimme“) kandidieren und über diese Liste bei ausreichendem Stimmenaufkommen 2021 in den Bundestag einziehen.

Zu Delegierten für die Vertreterversammlung zur Nominierung eines Spitzenkandidaten der FDP Bayern wurden zudem gewählt:

Michael Linnerer, Heinz Benninghoven, Georg Resch, Marcus Moga, Heinz Hilgendorf, Daniel Reuter, Andrea Weigl, Phillip Karlsson, Maria Knott-Klausner.

 

 




Das Ende der Nacht

Die Nächte – sie werden heller und heller! Am Mittwoch, 7. Oktober, informiert Thomas Hilger, Vorsitzender von „Astronomie im Chiemgau“ in Fichters Kulturladen in Ramsau über die dunkle Seite des künstlichen Lichts. Denn die Nächte erleben einen immer größer werdenden Beleuchtungs-Wahnsinn, was nachtaktive Lebewesen, Pflanzen und unsere Gesundheit gefährdet. Zu der Veranstaltung lädt der Ortsverband der Grünen im Haager Land alle Interessierten herzlichst ein …

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr.

Zum Beispiel wandern zwei Drittel der Zugvögel nachts und orientieren sich an
den Sternen (Quelle: Österreichisches Bundesministerium Klimaschutz und Umwelt).
Lichtverschmutzung ist mitverantwortlich für das weltweit zu beobachtende Insektensterben (Quelle: Universität Wien). Das bedroht das gesamte Ökosystem und damit auch die Menschen.
Der Verein Astronomie im Chiemgau ist Partner des Projektes „Paten der Nacht“. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, Lichtverschmutzung einzudämmen.

Thomas Hilger klärt in seinem spannenden Vortrag darüber auf, was Lichtverschmutzung ist, wie sie entsteht und was sie bewirkt. Er zeigt auf, dass Lichtmengen mit einfachen Mitteln reduziert werden können und jeder dabei mithelfen kann.

Vor dem Vortrag kann im Fichters Kulturladen zu Abend gegessen werden.

Ergänzender Hinweis: Im „Museum Wald und Umwelt“ in Ebersberg läuft seit dem vergangenen Wochenende die Ausstellung „Lichtverschmutzung – Verlust der Nacht“ eröffnet. Sie wird bis Mitte April 2021 zu sehen sein.




Kostenlose Beratung

Am nächsten Donnerstag, 1. Oktober, gibt es wieder einen Sprechtag der Aktiven Wirtschaftssenioren im Landrastsamt Rosenheim. Es sind noch Termine frei. Anmeldungen sind möglich bei der Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim unter der 08031 392 1084. Die Infos …

Die Geschäftslage in Stadt und Landkreis Rosenheim scheint sich langsam wieder zu verbessern. Viele Unternehmen schauen optimistischer in die Zukunft, als dies noch im Frühjahr der Fall war, das belegen die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometer Rosenheim.

Wer darüber nachdenkt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, kann sich am 1. Oktober von den Aktiven Wirtschaftssenioren beraten lassen. Auch Fragen zum Erhalt der unternehmerischen Existenz oder der Betriebsnachfolge können mit den Experten besprochen werden.

Trotz Corona wird es möglich sein, sich persönlich mit den Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftssenioren zu unterhalten.

Für die honorarfreie Erstberatung ist eine Anmeldung erforderlich. 




Wichtiger Ansprechpartner

Thomas Waldvogel aus Griesstätt ist der neue Seniorenbeauftragte des Landkreises Rosenheim. Die Mitglieder des Kreisausschusses und des Kreistages stimmten seiner Bestellung einstimmig zu. Die Amtsperiode beginnt offiziell am 1. Oktober und dauert drei Jahre.   


Waldvogel übernimmt das Amt von Silvia Stock, die diese Aufgabe seit 2015 ausgeübt hatte. Nach ihrem Ausscheiden hatte er bereits im Mai dieses Jahres das Ehrenamt kommissarisch übernommen.

Seine Vorgängerin habe eine tolle Arbeit geleistet. Daran wolle er anknüpfen, so Thomas Waldvogel. Gerade die Themen Wohnberatung, öffentlicher Nahverkehr und viele Punkte des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes werde er nun weiterverfolgen.

Thomas Waldvogel ist staatlich examinierter Krankenpfleger mit Weiterbildung zur geronto-psychiatrischen Pflege. Nach seiner pflegerischen Arbeit im Krankenhaus sowie im ambulanten Dienst und im Pflegeheim ist er seit 2015 als Lehrer für Pflegepraxis und Berufskunde sowie als Praxisanleiter in Seniorenheimen am Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales in Rosenheim tätig.

Er engagiert sich ehrenamtlich bereits als Seniorenbeauftragter in seiner Heimatgemeinde Griesstätt. Außerdem ist er beim Malteser Hilfsdienst im Bereich „Erste-Hilfe-Kurse“ sowie der „Haus- und Pflegenotrufbereitschaft“ aktiv.

Er war maßgeblich an der Gründung einer Gruppe für pflegende Angehörige von dementen Menschen und des Arbeitskreises für Pflege bei „Pro Senioren Rosenheim“ beteiligt und hat Beides viele Jahre geleitet.

Der Seniorenbeauftragte des Landkreises ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den älteren Menschen und der Verwaltung. Seine Aufgabe ist es, sich für die Belange der älteren Bürger in den unterschiedlichsten Bereichen einzusetzen und zu engagieren – durch Anträge, Empfehlungen und Stellungnahmen.

Außerdem ist er Ansprechpartner für den Landkreis, die Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Vereine.




Familienwanderung ins Röthelmoos

Wandern, Mountainbiken, Klettern, Rodeln, Langlauf – alles, was man in den bayerischen und Tiroler Bergen machen kann, beschreibt der Rosenheimer Autor Reinhard Rolle auf seiner Internetseite und in seinen Wanderführern. Zusammen mit dem Bergexperten präsentieren wir unseren Lesern heute den fünften Teil der Serie „Tourentipps” – diesmal mit einer Familienwanderung ins Röthelmoos. Dazu Reinhard Rolle …

Das Hochtal Röthelmoos (auch: Röthelmoosalm) liegt südwestlich von Ruhpolding zwischen Gurnwandkopf und Gründberg in den Chiemgauer Alpen. Es ist von allen Seiten von Bergen eingeschlossen. Wie der Name „Moos” schon vermuten lässt, ist es ein Moor, das heute von den Bauern landwirtschaftlich genutzt wird. Es liegt mitten in einem Naturschutzgebiet und bildet heute ein Rückzugsgebiet für seltene Tiere und Pflanzen.

Man kann es von mehreren Seiten aus erreichen, einer der beliebtesten Aufstiege ist derjenige vom „Chiemgauer Seentrio”, wie das Seengebiet mit Weitsee, Mittersee und Lödensee auch genannt wird.

Durch das Wappbachtal erreichen wir das Röthelmoos in einer Stunde, 15 Minuten Stunden. Der Weg ist sehr leicht, familienfreundlich und insbesondere auch für Kinderwägen gut geeignet. Zwei bewirtschaftete Almen, wo noch gebuttert und Käse hergestellt wird, laden zu einer Brotzeit ein.

Die alte Röthelmoosklause am nördlichen Ende wurde bereits im 17. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur Holztrift verwendet. Sie wird vom Röthelmoosbach gespeist, der von Süden her durch die Almfläche fließt. Das Wasser wurde bei der Klause aufgestaut, um das Holz für die Saline in Traunstein ins Tal zu triften.
Auf den Streuwiesen des Hochmoores mit seinem typischen Latschenbewuchs treffen wir teils seltene Blumen wie Knabenkraut, Frühlingsknotenblume, Fieberklee, Mehlprimel, Gabenkraut, Fieberklee und Trollblume an.

Typische Wildtiere sind Steinadler, Auer-, Birk- und Haselhuhn, Sperlingskauz, Raufußkauz, Dreizehenspecht, Weißrückenspecht, Mauerläufer, Graureiher, Rothirsche, Gämsen, Schneehasen.

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Startpunkt: Parkplatz Röthelmoos am Weitsee, 760 m
GPS-Wegpunkt für Google Maps N47 41.155 E12 33.625
Öffentliche Verkehrsmittel: Es fahren Busse von Prien, Marquartstein oder Reit im Winkl (RVO-Linien 9504, 9506, 9535).

Mit dem Pkw: Zum Parkplatz gelangen wir über die Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Bernau (weiter nach Marquartstein und Reit im Winkl) oder die Ausfahrt Siegsdorf (weiter über Inzell und Ruhpolding), 1 Stunde von Rosenheim

Die Tour: Direkt am Waldrand beginnt der auch von Mountainbikern gern genutzte Wanderweg durch das Wappbachtal, immer am plätschernden Bach entlang. Wir spazieren durch eine Schlucht, umgeben von steilen Wänden, während der eigentliche Aufstieg ohne größere Steigungen moderat nach oben verläuft. Vor vielen Jahren wurde hier an einigen Stellen noch nach Gold geschürft. Verlaufen ist nicht möglich, da es keine Abzweigungen gibt. Allmählich weitet sich die Schlucht in ein weites Hochmoor – wir erreichen das Röthelmoos.

Bei einer Wegekreuzung halten wir uns links. Bald öffnet sich das Gelände, rechts erblicken wir den Gurnwandkopf und die Hörndlwand, vor uns sehen wir einige Ausläufer des Hochgern. Links und rechts unseres breiten Weges blühen auf den Moorstreuwiesen teils seltene Blumen und Wollgras. Da wir uns in einem Naturschutzgebiet befinden, darf natürlich nichts gepflückt werden. Am hinteren Ende des Hochtales erreichen wir eine Kreuzung, hier können wir zu zwei bewirtschafteten Almen gelangen, rechts zur Dandl Alm oder links zur Langerbaueralm.
Für den Abstieg zum Wanderparkplatz benutzen wir den Aufstiegsweg.

Dauer: Auf- und Abstieg je zirka 1 Stunde15 Min, insgesamt zirka zwei Stunden und 30 Minuten
Einkehrmöglichkeiten: Dandl Alm, Langerbauer Alm
Höhenunterschied: 200 Meter, Streckenlänge 9,5 Kilometer
Schwierigkeit: leicht. Einfacher, kinderwagengeeigneter Schotterweg vom Parkplatz bis zu den Almen, für Hunde geeignet

Aus dem Wanderführer „Familienwandern – Bayerische Alpen und Tirol”, erschienen im Rosenheimer Verlagshaus. Erhältlich im Buchhandel sowie im Internet:

Amazon: https://amzn.to/2E6I7O9
Bücher.de: https://tidd.ly/3kZyDVG
Bücher.de: https://tidd.ly/3kZyDVG

 




Absage schweren Herzens

Nach langen und intensiven Gesprächen ist nun eine abschließende Entscheidung gefallen: Die Landesausstellung „Götterdämmerung II – die letzten Monarchen“ im kommenden Jahr 2021 auf Schloss Herrenchiemsee findet NICHT statt. Die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben …

In der Pressemitteilung des Landratsamtes heißt es:

Grund für die Absage ist die Corona-Pandemie und die Ungewissheit, wie sich die Situation bis zur Eröffnung der Landesausstellung 2021 entwickeln wird. Hygienebeschränkungen wie derzeit würden die Menge der zugelassenen Besucher stark einschränken und damit zu viel Enttäuschung führen.

Wie Landrat Otto Lederer sagte, habe man sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Die Landesausstellung hat ein tolles Konzept und wir befürchten, dass die Ausstellung darum deutlich mehr Menschen anlockt, als die Ausstellungsräume fassen könnten. 2011 waren rund 570.000 Besucher in der Landesausstellung im Schloss Herrenchiemsee. Unter den aktuellen Corona-Beschränkungen könnten wir nicht einmal ein Viertel der Interessierten ins Schloss lassen”, sagt Lederer. „Wir befürchten, dass das zu sehr viel Verärgerung und Enttäuschung führen würde.“   

Bereits jetzt sind oft schon ab Mittag die Eintrittskarten fürs Schloss vergriffen, weil der Gästeandrang die zugelassene Besucherzahl übersteigt.

Bei einer Landesausstellung mit zusätzlichem Besucherzustrom würde die Diskrepanz deutlich größer. „Bei einem Besuchermagneten wie der Landesausstellung „Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen“ wäre also ein gesteigerter Unmut vorprogrammiert“, so Lederer.

In diesem Zusammenhang räumt er auch mit Gerüchten auf, die Chiemseeschifffahrt sei ein Nadelöhr und damit ein Grund für die Absage. Lederer: „Die Kapazitäten, um die Besucher mit dem Schiff zur Herreninsel zu bringen, wären durchaus vorhanden.“      

Im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg dagegen laufen die Planungen für die Bayerische Landesausstellung „Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen“ auf Hochtouren. Direktor Dr. Richard Loibl: „Wir sind sehr traurig, dass die Landesausstellung nun nicht im Schloss Herrenchiemsee stattfinden wird. Die Beweggründe unserer Partner aber können wir nachvollziehen“, so Loibl.  

Voraussichtlich ab Juni 2021 wird die Ausstellung in Regensburg zu sehen sein.

Die Landesausstellung wird dem Lebensgefühl und den Schicksalen der letzten Herrschergeneration vor der Revolution 1918 nachspüren.

Auch die Bayerische Schlösserverwaltung kann die Entscheidung verstehen, auch wenn sie es sehr bedauerr, dass die Landesausstellung 2021 nicht auf Schloss Herrenchiemsee zu Gast sein werde …

 

 




Mögen täten wir schon wollen!

Mögen täten wir schon wollen! Aber … sagte einst Karl Valentin, der gar nix von Corona wusste. Es ist so bitter: Anstelle einer weiteren Verschiebungswelle müssen leider alle BrotZeit&Spiele-Veranstaltungen auch in Wasserburg bis Ende des Jahres nun doch abgesagt werden. Dies gilt auch für alle erneut verschobenen Ersatztermine in das Jahr 2021. Veranstalter und Künstler Wolfgang Ramadan und das gesamte BrotZeit&Spiele-Team hat die Situation wie folgt zusammengefasst, um besser verstehen zu können, wie die Praxis aussieht und wie jedem Einzelnen der Schuh in der Krise drückt …

ALS ERSTES:  Vielen Dank für die Geduld unserer Abonnenten und Ihre für uns so existenzielle Unterstützung!  Ganz besonderen Dank an alle Abonnenten, die es uns durch Ihre Großzügigkeit & Verzichtserklärungen ermöglichen, weiter als freie Veranstalter arbeiten zu können.

So sieht die Faktenlage jetzt aus: 

Die Politik hat Entscheidungen getroffen, die bis Ende dieses Jahres einen regulären Spielbetrieb für uns weiterhin nicht ermöglichen.

An nur einem einfachen Beispiel zeigt sich, dass wir unsere Zuschauer mit den erforderlichen, genehmigungsfähigen Hygienekonzepten nicht in unseren Veranstaltungsräumen unterbringen können. Es gibt Säle mit 500 Plätzen, dort werden derzeit tatsächlich nur 90 bis maximal 200 Zuschauer genehmigt, je nach Region, Spielstätte und Belüftungssystem. Unsere Veranstaltungen besuchen im Schnitt 300 bis 500 Zuschauer.

Zudem kommuniziert die Politik, jederzeit einen erneuten Lockdown verordnen zu können. Dies nimmt uns weiterhin die notwendige Planungssicherheit. Dafür hat sicher jeder Verständnis, gerade mit Blick auf die vergangenen Lagen in Rosenheim oder Garmisch-Partenkirchen (oder jetzt in München, Anm. d. Red.).

Ziel unseres Handelns ist es, weiterhin Künstlern, Technikern, Gastronomen und Partnern die Zusage geben zu können, früher oder später ihre Auftritte zu ermöglichen. 

Zum Verständnis:  Wir, als nicht staatlich subventionierte Veranstalter, können es uns nicht mehr leisten, in dieser ungewissen Zeit finanzielle und gesundheitliche Risiken einzugehen.

Und vor allem gilt es, die Gesundheit unseres Publikums und unsere eigene Gesundheit zu schützen. Viele Abonnenten haben uns mitgeteilt, dass Sie zwar schweren Herzens, doch der Sicherheit wegen, dieses Jahr auf keinen Fall weitere Veranstaltungen besuchen möchten. 

Wir sind hauptberufliche Veranstalter und ich bin allein verantwortlich für unser kleines Unternehmen mit insgesamt drei festen Mitarbeitern zwei Teilzeitkräften, vielen freien Auftragnehmern und Partnern und unserem treuen Publikum. Aus Kollegenkreisen hören wir immer wieder, dass die Nachfrage nach Karten extrem eingebrochen sei.

Künstler, die sonst innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sind, knacken die Corona-Indoor-Schallmauer von 200 gar nicht erst. Das heißt, das Publikum fürchtet sich vor Ansteckung.

Das heißt zur derzeitigen Lage: Gemeinsam mit unseren Künstlern und Partnern steht BrotZeit&Spiele aktuell vor enormen Herausforderungen für jede Veranstaltung.

Gemeinsam werden wir sicher wieder fröhliche Abende erleben. Uns allen fehlt das Lachen! Doch momentan ist Geduld eine Tugend, die wir pflegen müssen. Wir nutzen die Zeit, um unserem Publikum, hauptsächlich Abonnenten, auch in Zukunft die kulturelle Grundversorgung zu sichern, wie in den 15 Jahren zuvor. 

Wir arbeiten intensiv an Innovationen, neuen Ideen und Konzepten. Zudem sind wir in Gesprächen mit der öffentlichen Hand, um auch in Zukunft unser beliebtes und erfolgreiches Kultur-Programm einer breiten Öffentlichkeit anbieten zu können. 

Eintrittskarten: Wir sind mit unseren Abonnenten in ständigem Kontakt und bitten nun alle, die noch nicht auf unsere Schreiben geantwortet haben, um Kontaktaufnahme unter service@brotzeitundspiele.de oder 08171 385 21 21.

Für den Spielort Wasserburg gilt:

Rückerstattung Abo-Karten: BrotZeit&Spiele • Email: service@brotzeitundspiele.de • Telefon 08171 385 21 21

Rückerstattung Einzel-Karten: Ticketservice Sparkasse Wasserburg • Email: ticketservice@sparkasse-wasserburg.de • Telefon 08071 101-3333

 „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ (Oscar Wilde)

Herzliche Grüße,

Wolfgang Ramadan & das gesamte BrotZeit&Spiele Team




B15: Pkw streift Rettungswagen

Am frühen Donnerstagnachmittag ist es auf der B15 zwischen Gabersee und Attl zu einem Unfall im Begegnungsverkehr gekommen. Ein Pkw hat einen Rettungswagen touchiert. Die Feuerwehr Attel-Reitmehring, der Rettungsdienst und die Polizei waren vor Ort. Die Bundesstraße war halbseitig gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei.

Ersten Meldungen nach wurde ein Fahrzeuginsasse leicht verletzt.

Der Polizeibericht folgt.

 

Foto: Georg Barth




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Heinrich Huber (29. November 1935 – 21. September 2020), Wasserburg. Die Urnenbeisetzung ist am Freitag, 2. Oktober, um 11 Uhr auf dem Altstadtfriedhof.

 

 




Rentner um alle Ersparnisse gebracht

Leider ist es erneut passiert: Falsche Polizeibeamte haben einen Senior aus Prien am gestrigen Mittwoch mit der perfiden Masche als „falsche Polizeibeamte“ um seine ganzen Ersparnisse im sechsstelligen Bereich gebracht! Die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hat die Ermittlungen übernommen. Und warnt die Bürger eindringlich …

Bereits in der Nacht auf den gestrigen Mittwoch hatte ein 87-jähriger Rentner aus Prien einen Anruf eines vermeintlichen Kriminalbeamten aus Rosenheim erhalten. Der Kripobeamte erzählte dem Senior, dass in seiner Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden wären. Bei diesen Einbrechern hätte die Polizei einen Zettel gefunden, auf dem auch die Adresse des 87-Jährigen notiert gewesen sei. Der Rentner sei deshalb in der Gefahr, dass auch bei ihm eingebrochen werden könnte.

Die Masche ist dreist: Auf Nachfrage des falschen Kripobeamten gab der Senior seine Ersparnisse und Wertgegenstände preis. Der falsche Polizist forderte den 87-Jährigen auf, mit ihm zusammenzuarbeiten, um weitere Opfer zu schützen und die vermeintlichen Einbrecher dingfest zu machen.

Der Mann solle seine Ersparnisse, Wertgegenstände und weitere Dokumente zusammenholen und „der Polizei“ überlassen, um so den vermeintlichen Einbrechern keine Beute zu bieten. Durch äußerst geschickte Gesprächsführung des falschen Kripobeamten sah sich der Priener veranlasst, am gestrigen Mittwoch seine Bankfiliale aufzusuchen und all seine Ersparnisse und Wertgegenstände abzuholen. In der Bank kam das offenbar niemandem seltsam vor …

In einem weiteren Telefonat mit dem falschen Polizisten wurde der Senior aufgefordert, die Wertgegenstände, Ersparnisse, weiteres Bargeld sowie persönliche Dokumente vor seiner Haustür zu deponieren, damit ein Kripobeamter die Sachen schnellstmöglich abholen und „sicherstellen“ könne. Auch diese Aufforderung machte den getäuschten 87-Jährigen nicht stutzig genug und er packte alle Sachen wie aufgefordert in eine Tasche.

Um die Mittagszeit erschien ein Unbekannter auf dem Grundstück des Seniors und nahm die Tasche mit der gesammelten Beute im sechsstelligen Bereich mit!

Erst einige Stunden später kamen dem Geschädigten Zweifel und er verständigte die Polizei. Die wahre Kriminalpolizei-Inspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hat die Ermittlungen übernommen.

Trotz vielfacher, zurückliegender Berichterstattungen erneuert die Polizei ihre Warnungen und Hinweise zum Phänomen „Falsche Polizeibeamte“:

  • Setzen Sie bitte Familienangehörige und Nachbarn über diese Masche in Kenntnis!
  • Reden Sie offen in der Familie, insbesondere mit älteren, möglicherweise alleinstehenden Angehörigen, über dieses Phänomen!
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse!
  • Staatliche Stellen fordern niemals auf diese Art und Weise Bargeld oder Wertgegenstände!
  • Legen Sie bei derartigen Anrufen sofort auf! Verständigen Sie dann den Notruf 110 oder Ihre örtliche Polizei! Verwenden Sie hierfür niemals die im Display angezeigte Rufnummer, sondern die Ihnen bekannte.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel den Polizeinotruf 110. Haben Sie keine Angst anzurufen!

Lieber einmal zu oft den Notruf genutzt, als Opfer der Betrüger zu werden!

 

 




Wann immer das Leben uns braucht!

Hallo, wir sind da – wann immer das Leben uns braucht: Was für ein schöner Slogan als zuversichtliche Botschaft dieser jungen Leute im Landkreis! Die RoMed Kliniken bieten als einer der größten Arbeitgeber der Region eine große Auswahl verschiedenster Ausbildungsberufe in der Pflege, der Verwaltung und weiteren Bereichen an. Jetzt starteten 54 Schülerinnen und Schüler in die neue generalistische Pflegeausbildung als Pflegefachfrau / Pflegefachmann.

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März hieß den Pflege-Nachwuchs der Zukunft in den Räumlichkeiten der RoMed Berufsfachschule für Pflege in Rosenheim herzlich willkommen und betonte: „Sie haben sich für einen systemrelevanten Beruf entschieden. Das verdient allerhöchste Anerkennung! Wie wir in der Hochphase der Corona-Pandemie erlebt haben, sind Krankenhäuser und deren gesamte Belegschaft elementar und unverzichtbar – besonders Sie als künftige Pflegekräfte.“

Ebenso begrüßten der Gesamtschulleiter Gunnar Leroy und die Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget die Auszubildenden im Klinikverbund und freuten sich, dass mit dem neuen Pflegeberufegesetz die Pflegeausbildung wieder an Attraktivität gewinnt.

In der neuen generalistischen Ausbildung wurden die Bereiche Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt. Somit werden die  notwendigen Kompetenzen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen vermittelt und ein flexibler Einsatz in allen Versorgungsbereichen ermöglicht.

Abschließend wünschten alle den Azubis viel Freude am Erlernen des Berufs, interessante Begegnungen sowie das notwendige Quäntchen Glück.

Foto: RoMed Kliniken

 




Stopp-Schild übersehen

Wieder ein Unfall an der Kreuzung bei Mitterhof nahe Ramerberg – mit Schutzengeln auf den Beifahrer-Sitzen: Am gestrigen Abend gegen 18.30 Uhr übersah hier ein 34-jähriger Autofahrer das Stopp-Schild – so die Polizei – und der Wagen prallte mit dem Auto eines 41-Jährigen aus dem Altlandkreis zusammen, dessen Fahrer dabei leicht verletzt wurde. 

Der Gesamtsachschaden wird auf 8000 Euro geschätzt.

 




Fahrverbot droht

Beamte der Rosenheimer Polizei kontrollierten gestern Nacht gegen 23.30 Uhr im Bereich der Wasserburger Straße einen 24-jährigen Autofahrer aus Amerang. Im Rahmen der Kontrolle bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch beim jungen Fahrer – ein freiwilliger Test bestätigte den Verdacht. Das Ergebnis des Tests zeigte über 0,50 Promille an, sagt die Polizei. Gegen den 24-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg sowie einem einmonatigem Fahrverbot eingeleitet.




Gymnasium erhält neuen Pausenhof

Ohne Gegenstimme haben die Mitglieder des Ausschusses für Schulen und Sport sowie des Kreisausschusses gestern der Umgestaltung des Pausenhofes am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg zugestimmt. Der bestehende Pausenhof der Schule wurde im Zug der Erweiterung des Gymnasiums in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder ergänzt und angepasst, so dass über die Jahre ein Flickenteppich an unterschiedlichen Belägen entstanden ist.

Einige Beläge sind über die Jahre stark verwittert und weisen Risse und Absenkungen auf. Eine unbenutzte Laufbahn zieht sich durch die gesamte Hofsituation und stört somit eine homogene Pausenfläche. Außerdem fehlt es an Sitzmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler sowie einer angepassten Beleuchtung.

Im Zug der Umgestaltung des Pausenhofes und der Außenanlagen sollen die alten Beläge durch ein großformatiges Betonsteinpflaster ersetzt werden.

Im Bereich der bestehenden Platane sollen um einen Baum herum feste, trapezförmige Sitzplätze installiert werden. Entlang der angrenzenden Fassade entstehen ebenfalls Holzdecks zum Sitzen und Hochbeete, die individuell bepflanzt werden können.

Zwischen Aula und Mensa sollen neben fest installierten Bänken auch mobile Kunststoffmöbel als Sitzmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler dienen. Mehrere Reihen von Betonsitzstufen schließen den Bereich ab und stellen den Übergang zum neuen Atrium her. Um den Höhensprung von circa drei Metern zwischen Hartplatz und Neubau zu überwinden, wird ein Atrium aus Sitzblockstufen entstehen. Die westlichen Stufen werden als Plateau ausgebildet.

Pflanzflächen und kleine Bäume rahmen diesen Bereich ein. Zwischen der nördlichen Kante des neuen Atriums und den beiden Hartplatzflächen werden die vier vorhandenen Tischtennisplatten neu angeordnet. Damit entsteht Platz für eine weitere Platte.

Zwischen Hartplatz und Beachvolleyballplatz wird auf Wunsch der Schüler außerdem eine Slackline gespannt.

Die Außenanlagen werden so gestaltet, dass sie barrierefrei sind. Da der Kunstsaal im Erdgeschoss des Neubaus aufgrund des Höhenunterschiedes im Inneren derzeit nicht barrierefrei zu erreichen ist, wird entlang der Hausfassade des Kunstsaals ein Zugang in Form einer festinstallierten Rampe geschaffen. Ein Beleuchtungskonzept soll die Neugestaltung des Pausenhofes abrunden.

Die Kosten liegen bei rund 850.000 Euro. Etwa die Hälfte davon ist förderfähig. Entsprechende Anträge sollen bei der Regierung von Oberbayern gestellt werden. Geplant ist, die Maßnahmen im kommenden Jahr umzusetzen.

Das Luitpold-Gymnasium Wasserburg wurde im Jahr 1879 gegründet und gehört zu einer der ältesten Schulen Bayerns. Aktuell besuchen das Gymnasium rund 775 Schülerinnen und Schüler. Das Gymnasium besteht aus drei Gebäudekomplexen. Der Altbau stammt aus dem Jahr 1913, ein Erweiterungsbau aus dem Jahr 1966 und ein Gebäude aus dem Jahr 1977. 2005 wurde eine Mensa angebaut.




Zusammen fast 300 Jahre bei der Sparkasse

Bei der Sparkasse Wasserburg hat die langjährige Betriebszugehörigkeit einen hohen Stellenwert. So konnte Peter Schwertberger jetzt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Jubiläen beglückwünschen. Auf stolze 40 Jahre bei der Sparkasse Wasserburg können Annemarie Denk, Reiner Hörl und Roland Grill zurückblicken. Bereits seit 25 Jahren bei der Sparkasse Wasserburg sind Gabi Bieniek, Mario Carls, Christian Fuchsbüchler, Markus Keller, Maria Oberhuber, Frank Otto und Margot Zehentmair. Sieben der zehn Jubilare haben sogar die Ausbildung bei der Sparkasse Wasserburg absolviert.

Das Foto zeigt von links

Peter Schwertberger, Vorstand der Sparkasse Wasserburg – Markus Keller, Leiter des Beratungszentrums und Personalratsvorsitzender – Annemarie Denk, Mitarbeiterin in der Abteilung Marktfolge – Margot Zehentmair, derzeit in Elternzeit – Mario Carls, Kundenberater in der Sparkassengeschäftsstelle Edling –

Reiner Hörl, stellvertretender Bereichsleiter Vertrieb – Maria Oberhuber, Kundenberaterin in der Sparkassengeschäftsstelle Isen – Roland Grill, Leiter Interne Revision – Frank Otto, stellvertretender Abteilungsleiter Marketing/eBusiness und Christian Fuchsbüchler, stellvertretendes Vorstandsmitglied.




Nach Überschlag auf den Gleisen gelandet

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Kleinwagens, der heute Morgen auf der B304 zwischen Forsting und Brandstätt verunglückte. Der Fahrer hatte die Kontrolle über seinen Wagen verloren und kam mit diesem von der Straße ab. Der Pkw überschlug sich und kam wieder auf allen vier Rädern zum Stehen – allerdings mitten auf der Bahnstrecke Ebersberg-Wasserburg. Von dort musste ein Abschleppunternehmen den Pkw abtransportieren. Fotos: Georg Barth




Schulweg führt über die B15

Die Rechtmehringer Grundschüler aus dem Gemeindeteil Au müssen für die Schulbushaltestelle in Ferchensee die B15 überqueren. Deshalb diskutierte die Schulverbandsversammlung Rechtmehring in seiner jüngsten Sitzung über die aktuelle Bussituation.

Die Bushaltestelle für die Kinder aus Au befindet sich in Ferchensee. Dorthin führt nur auf der gegenüberliegenden Seite ein Wirtschaftsweg, auf der Seite von Au müssen die Schulkinder entweder im Bankett der B15 gehen oder die Bundesstraße überqueren.

Laut Stellungnahme von Gerhard Baum, Leiter der Polizeistation Haag, sei die Bundesstraße in diesem Bereich gerade und verleite dadurch zu hohen Geschwindigkeiten. Die Einmündung nach Au sei erst spät zu erkennen, eine Abbiegespur gibt es nicht.

Laut Baum müssen Grundschulkinder hier die B15 queren oder über Ferchensee die Unterführung nutzen und an der Bundesstraße etwa 300 Meter zurückgehen. Ein hohes Risiko, vor allem für Kinder, die Entfernungen und den Verkehr noch nicht richtig abschätzen können.

Als mögliche Alternative können die Schüler an der Einfahrt nach Au zu- und aussteigen, dafür könne vom Bauhof ein Haltestellenschild angebracht werden.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Maria Zeiler (29. Dezember 1929 – 19. September 2020), Winden, Rain, Mittergars, Albaching, Haag, Wasserburg. Beisetzung und Sterberosenkranz am Freitag um 16.30 Uhr im Familienkreis in Oberndorf. Am Samstag, 26. September,  um 10 Uhr in Oberndorf Wortgottesdienst für die Familie, anschließend Urnenbestattung für die ganze Trauergemeinde.

 




Atemschutzkurs startet wieder in Edling

Nachdem der Atemschutzkurs bei der Edlinger Feuerwehr im vergangenen März bereits begonnen hatte, musste die Fortsetzung aufgrund der Covid-19-Pandemie dann zunächst leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Jetzt endlich konnten die Teilnehmer und ihre Kursleiter wieder starten! Auch Martin Berndl, Kommandant der Feuerwehr Edling, zeigte sich zufrieden: „Die Feuerwehren agieren als Vorbild bei den Corona-Schutzmaßnahmen, gleichzeitig ist die Aus- und Weiterbildung unserer Frauen und Männer essentiell.“

Foto: Zehn Teilnehmer aus Edling, Reitmehring, Hochstätt, Evenhausen und Soyen starten jetzt somit – mit Maske und Sicherheitsabstand –  hochmotiviert in einige anstrengende und lehrreiche Übungsabende.




Theaterer helfen Rottmoos

Die Eiselfinger Theaterer haben sich bereits entschieden: Wie auf der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben wurde, finden im kommenden Jahr corona-bedingt leider keine Aufführungen statt! Da man die diesjährige Theatersaison aber zum Glück noch vor der Pandemie mehr als erfolgreich abschließen konnte und man sich nun für das nächste Jahr Ausgaben für Kostüme und das Bühnenbild einspart, spendet der Verein um die Vorsitzende Lisa Höfler gerne …

… und zwar gehen 500 Euro an den Förderverein Rottmoos, der den Betreuungshof für Hör- und Sprachgeschädigte seit Jahren engagiert unterstützt. Das Geld geht also an diejenigen, die es während des Lockdowns und in der weiter andauernden Corona-Krise besonders getroffen hat.

Unser Foto zeigt von links: Monika Senega (Leiterin Betreuungshof Rottmoos), Petra Wolfsberger (2. Vorsitzende Eiselfinger Theaterer e.V.), Doris Müller (Vorstand Förderein Rottmoos e.V.) und Lisa Höfler (1. Vorsitzende Eiselfinger Theaterer e.V.)

‚Unsere Spende sollte unbedingt in der Region bleiben und da wir durch Petra Wolfsberger, die 2. Vorsitzende und Betreuerin im Betreuungshof Rottmoos, mitbekommen haben, wie sehr die Corona-Krise der Einrichtung und den Bewohnern zu schaffen gemacht hat und macht, waren wir uns sofort einig, dass das Geld hier gut aufgehoben ist‘, so die Eiselfinger Theaterer-Vorsitzende Lisa Höfler.

Nun konnte die Spende in Höhe von 500 Euro an Frau Doris Müller vom Förderverein Rottmoos übergeben werden. Die Freude ist riesig und es stehen bereits erste Überlegungen im Raum, welche Anschaffungen mit der Zuwendung getätigt werden sollen.

Weitere Infos zum Förderverein:

www.foederverein-rottmoos.de

 

 

 




Analoges Lernen ist wichtig

Weil Kindern durch Holzkörper die Geometrie besser dargestellt werden kann, sollen für die beiden Schulhäuser Rechtmehring und Maitenbeth neue Geometriekisten angeschafft werden. Das beschloss die Schulverbandsversammlung Rechtmehring in seiner jüngsten Sitzung.

Zwar gebe es über die Internet-Plattform MEBIS auch Lehrgänge zum Thema Geometrie, dennoch halten die Mitglieder der Versammlung auch analoge Lehrmittel für notwendig.

Insgesamt werden sich die Kosten der Boxen auf maximal 600 Euro belaufen. Die Schulverbandsversammlung beschloss die Beschaffung der neuen Holzkörper.




Person unter Zug geraten?

Die Polizei hat mehrere Notrufe erhalten, dass es im Rosenheimer Bahn-Bereich Ortsteil Egarten einen Unglücksfall gegeben habe. Eine Person soll unter einen Zug geraten sein. Die Bahnstrecke Richtung Wasserburg/Mühldorf ist deshalb aktuell gesperrt. Die Einsatzkräfte sind bereits zahlreich vor Ort und beginnen mit den ersten Maßnahmen.

Aktuell können noch keine weiteren Informationen gegeben werden, so die Polizei soeben am Mittwochvormittag.




Den Flüchtlingen aus Moria helfen

Wer helfen will, sollte helfen dürfen: Die Bilder rund um das völlig überfüllte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sorgen nicht erst seit den dortigen Bränden für Erschütterung. Um diese humanitäre Tragödie auch im Sinne eines europäischen Solidaritäts-Gedankens lindern zu können, bezieht die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einer Presseerklärung am heutigen Mittwochmorgen klar Stellung: „Der Landkreis verfügt derzeit über freie Plätze in seinen Unterkünften und soll daher Hilfesuchenden aus dem Flüchtlingslager Moria Obdach gewähren“, so die beiden Fraktionssprecher Ulla Zeitlmann und Georg Reinthaler, Bürgermeister von Eiselfing.

Im Landkreis Rosenheim sei in den vergangenen Jahren bei der Aufnahme und Integration von Asylbewerbern durch die verantwortlichen Behörden sowie insbesondere zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vor Ort eine bemerkenswerte Hilfeleistung erbracht worden.

Die Grünen im Kreisverband: „Wenn nun in Griechenland Familien und unbegleitete Minderjährige unter menschenunwürdigen Zuständen dringend auf Unterstützung angewiesen sind, muss sich auch unser Landkreis zu seiner Verantwortung bekennen.“

Der Appell ist eindeutig: Dies habe durch eine klare politische Aufforderung der heimischen Verantwortlichen gegenüber den zuständigen Bundes- und Landesministerien zu erfolgen,

endlich die freiwillige Aufnahme von Flüchtlingen durch Kommunen zu ermöglichen,

heißt es in dem Schreiben.

 




Schwerer Unfall bei Haag

Ein schwerer Unfall hat sich am frühen Abend auf der Umfahrung bei Haag an der Abzweigung nach Gars ereignet. Mehrere Rettungsfahrzeuge, der Notarzt und die Feuerwehren aus Haag und Kirchdorf sind im Einsatz. Zwei Pkw sind zusammengeprallt. Die Bundesstraße 15 ist im Unfallbereich total gesperrt. Es gab mehrere Verletzte, darunter auch zwei Kinder, die in einem der Unfallfahrzeuge saßen.

Der Polizeibericht folgt.

Fotos: WS

 

Fotos: Georg Barth




Studieren mal anders

Die rund 6000 Studierenden der TH Rosenheim erwartet ein „hybrides“ Wintersemester 2020/21. Gemeint ist damit ein Mix aus Präsenz-Veranstaltungen und Online-Lehre, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Vor allem die Erstsemester sollen so viele Vorlesungen und Seminare wie möglich an der Hochschule besuchen. Abgesehen davon bietet das Wintersemester, das am 1. Oktober beginnt, wieder neue Studienangebote.

Im Wintersemester sollen die Studierenden wieder öfter an der Hochschule sein, aber unter strengen Hygieneauflagen. Der Start ist wie geplant nächste Woche – Donnerstag, 1. Oktober!

Im Vergleich zum Sommersemester, das weitgehend mit digitalen Lehrformaten stattfand, wird der Anteil der Präsenzveranstaltungen deutlich erhöht. „Uns ist wichtig, dass insbesondere die Studienanfängerinnen und Studienanfänger öfter an der Hochschule sein können“, sagt TH-Präsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster.

Im persönlichen Umfeld mit Kommilitonen und Dozenten könne man sich am besten an den neuen Studienalltag gewöhnen. „Mehr Miteinander und mehr Austausch bringen zumindest ein Stück weit Normalität ins Studentenleben. Das ist digital nicht zu leisten“, so Köster. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die Mensa – selbstverständlich unter strengen Hygieneauflagen – wieder geöffnet hat.

Generell sei es oberste Prämisse, den Gesundheitsschutz zu gewährleisten.

Das Wissenschaftsministerium hat dafür einen verbindlichen Rahmen gegeben: Maximal 200 Personen dürfen eine Präsenz-Lehrveranstaltung besuchen, wobei diese Zahl an der TH Rosenheim baulich bedingt bei weitem nicht erreicht werden wird.

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten müssen die Daten aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Präsenzlehrveranstaltung dokumentiert werden – unter Berücksichtigung der Anforderungen des Datenschutzes. Bei den Lehrveranstaltungen gilt ein Mindestabstand von 1,50 Metern.

Zudem muss auf dem gesamten Hochschulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, bis man seinen Arbeitsplatz oder seinen Sitzplatz im Hörsaal erreicht hat.

Wertvolle Erfahrungen aus dem Sommersemester

„Die Umstände sind nicht einfach, aber ich sehe uns sehr gut vorbereitet“, lautet die Einschätzung von Prof. Dr. Eckhard Lachmann, Vizepräsident der Hochschule und im Präsidium verantwortlich für den Bereich „Studium und Lehre“.

Man habe im Sommersemester wertvolle Erfahrungen hinsichtlich des Gesundheitsschutzes und der digitalen Lehre gesammelt. „Wir wissen natürlich nicht, wie sich das Infektionsgeschehen in den kommenden Monaten entwickelt. Aber sollte es wieder zu Einschränkungen bei Präsenzveranstaltungen kommen, sind wir darauf eingestellt und können rasch reagieren“, sagt Lachmann.

Seinen Worten nach haben die Professorinnen und Professoren in den vergangenen Monaten Routine im Umgang mit Online-Plattformen entwickelt und auch neue Lehrformate ausprobiert. „Zum Beispiel wurden Versuche im Labor gefilmt und anhand des Videos in einer Online-Konferenz erklärt. Die Studierenden konnten dann Ihre Fragen dazu stellen. Diese neuen Wege haben sich bewährt und werden wir weiter nutzen“, so Lachmann. Dennoch wolle man im Wintersemester möglichst oft Laboratorien in Kleingruppen und unter Einhaltung der Hygienevorschriften nutzen.

Mehrere neue Bachelor-Studiengänge

Ungeachtet der durch Corona bedingten Einschränkungen erweitert die TH Rosenheim im Wintersemester erneut ihr Studienangebot.

Bayernweit einzigartig ist der neue Bachelor-Studiengang „Pflegewissenschaft“ mit Ausbildungsvergütung, der eine Weiterentwicklung des  bisherigen Studiengangs „Pflege“ darstellt.

Die Studierenden erlangen nach sieben Semestern den Bachelor-Abschluss (B.SC.) und die europaweit anerkannte Berufszulassung als Pflegefachfrau oder -fachmann.

Der Studiengang „Ingenieurpädagogik“ mit der Fachrichtung Bautechnik bietet erstmals einen Studienabschluss für die Laufbahn als Lehrerin oder Lehrer an einer Berufsschule.

Am Campus Burghausen der TH Rosenheim startet zum Wintersemester der Studiengang „Umwelttechnologie“, der fundiertes Wissen in den Bereichen Umweltschutz, Recycling und Ressourceneffizienz vermittelt.

 




Trio Étoiles am Samstag in Pfaffing

Welch’ Freude: Das Trio Étoiles (Foto) wird ihn machen, den kulturellen Auftakt im Corona-Herbst 2020 in Pfaffing. Die Kunst in der Filzen hält trotz der so widrigen Umstände an ihrem großartigen Programm fest – und die Kulturszene im Altlandkreis wird es ihr herzlichst danken! Am kommenden Samstag, 26. September, gibt es ein ganz wunderbares Konzert im Gemeindesaal: Drei Profimusiker werden mit großer, technischer Brillanz völlig neue Klangwelten in Pfaffing erschließen und mit ihrer Spielfreude begeistern. Das Publikum darf sich freuen auf Sarah Lilian Kober und Vanja Sedlak (links) an den Saxophonen sowie Vadym Palii am Klavier …

Es ist neu, ungewöhnlich und virtuos: Das Trio Étoiles mit zwei Saxophonen und Klavier.

Das fein nuancierte Programm spannt den Bogen von Originalwerken von Guillermo Lago hin zu Komponisten wie Dimitri Shostakovich.

Passend zum Beethoven-Jahr 2020 wird auch eine eigene Bearbeitung des „Gassenhauer Trios op.11“ erklingen.

Wann:         Samstag, 26. September 2020, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr.

Wo:             Bühne im Gemeindezentrum in Pfaffing, Schulstraße 5.

Eintritt:       20 Euro im VVK

Die Kunst in der Filzen bittet um telefonische Karten- und ab vier Personen Tischreservierung unter 08076/886040

oder mail: info@kunst-in-der-filzen.de.

 

 

 

 

 

 




Ein Gesamtsieg zum Start

Dank des MC Labertal fand am vergangenen Wochenende das erste Autoslalom in Südbayern statt, mit am Start natürlich der ASC Wasserburg mit seinen Fahrern Christian Gron, Neuling Marco Meyer, Felix Schlecht und dem erfolgreichen Clubauto.

Marco Meyer startete als erster ASC-Fahrer in die kurze Saison 2020. Er hatte zu Anfang noch großen Respekt vor der Strecke, der sich aber im Laufe der Veranstaltung legte. Letztlich konnte sich Meyer pro Lauf deutlich steigern. Mit zwei fehlerfreien Läufen fuhr er bei seinem ersten Automobilslalom auf Platz acht.

Felix Schlecht startete zum ersten Mal in der Leistungsklasse G4, dabei ging er als letzter Fahrer des ASC-Teams ins Rennen und setzte sich durch die Leistungen seiner Fahrerkollegen unter Druck. Schlecht fuhr mit einem Pylonenfehler pro Lauf (drei Strafsekunden) auf Platz sechs.

Christian Gron überraschte mit sehr schnellen Zeiten und über sechs Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz in der Leistungsklasse G4. Er konnte sich über den ersten Sieg in der Saison 2020 freuen. Mit dieser grandiosen Leistung konnte sich Gron mit dem Clubauto auch den Gesamtsieg in der Gruppe G sichern und lies 40 Konkurrenten  -unteranderem mit M3, GTI & Co. – hinter sich.




Motorradfahrer erheblich verletzt

Alarm für die Feuerwehr Babensham und Rettungskräfte am heutigen Dienstagmittag. Kurz vor 12 Uhr stießen auf der Verbindungsstrecke zwischen Wasserburg und Schnaitsee auf Höhe Brudersham (Gemeinde Babesham) ein Pkw und ein Motorrad zusammen. Der Kradfahrer wurde bei dem Unfall erheblich verletzt, so die Erstmeldung. Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und der Notarzt sind vor Ort.

Der Polizeibericht folgt.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Karolina Rumpfinger (14. Oktober 1941 – 18. September 2020), Straßmaier. Trauerfeier und Beerdigung am Donnerstag, 24. September, um 14 Uhr in Maitenbeth.

Hildegard Meindl (11. Mai 1933 – 20. September 2020), Altdorf, Haag, Mittergars. Beerdigung morgen, Mittwoch, 14 Uhr in Mittergars.

Josef Götz (20. März 1964 – 12. September 2020), Unterreit. Kirche im engsten Familienkreis. Urnenbeisetzung am Samstag, 26. September, 11 Uhr auf dem Friedhof in Unterreit.




Rutsche jetzt mit Ampel-Schaltung

Action-Fans aufgepasst: Die beiden Röhren-Rutschen im Hallenbad der Badria-Freizeitanlage sind wieder geöffnet. Die Black-Hole-Rutsche mit ihrer Länge von 106 Metern sowie die Crazy-River-Reifenrutsche mit 69 Metern waren corona-bedingt quasi in einem langen Urlaub. Durch eine Ampel-Schaltung können diese aber ab sofort wieder uneingeschränkt und ohne Bedenken genutzt werden, heißt es von den Stadtwerken …

Mehr Infos auf der Internetseite www.badria.de




„Moralisch eine Katastrophe“

Matthias Schnetzer, Bürgermeister von Edling, ärgert sich: „Das verstehe ich nicht, das ist nicht moralisch.“ Was den CSU-Mann so auf die Palme treibt, ist die Nachricht, dass eine Holzhütte auf seinem Grundstück bei Schloss Hart laut Bescheid des Landratsamtes innerhalb der nächsten Wochen abgerissen werden muss. Seit Jahren ist der Bau fast unbeanstandet für 14 Jungs und Mädchen ein beliebter Freizeittreff. Pikant: Einer der Jugendlichen ist Jakob (18), Sohn des Bürgermeisters.

Komplett in Eigenregie haben die jungen Leute über vier Jahre lang an ihrer Hütte gearbeitet. Gemütlich wirkt der rund 40 Quadratmeter große Holzbau mit Balkon auf zwei Seiten und auf zwölf Stelzen teils an einen Hang gebaut, sodass die Hütte an der höchsten Stelle etwa drei Meter hoch ist. In dem Raum mit Tisch, Eckbank, einer Couch und einer kleinen Bar treffen sich die jungen Menschen nach der Arbeit oder am Wochenende. „Es ist ein Projekt, das nie fertig ist“, sagt Jakob Schnetzer nicht ohne Stolz

Das scheint einem Unbekannten ein Dorn im Auge: Bereits 2018 ging beim Landratsamt Rosenheim eine anonyme Anzeige ein: Schwarzbau. Das Amt schickte die Baukontrolle vorbei, die eine Kapazität von 160 Personen (!) errechnete. Viel zu viel Gewicht für den Bau, in dem realistisch bestenfalls 50 Leute Platz finden. Logische Folge: Abriss! Die absurde Berechnung wurde denn auch übergangen und die Hütte auf dem Privatgrundstück von Bürgermeister Schnetzer zwei Jahre geduldet. „Auch der Gemeinderat, dem ich letztes Jahr die Hütte vorgestellt habe sowie die Bürgermeister der Umgebung hatten keine Einwände“, sagt das Gemeindeoberhaupt.

 

Vor einigen Wochen dann erneut eine anonyme Anzeige. Da rief Landrat Otto Lederer bei Schnetzer an und berief sich aufs Baurecht. Denn für die Holzhütte liegt keine Baugenehmigung vor  und muss deshalb abgerissen werden.

„Rein rechtlich ist das in Ordnung“, betont Schnetzer, „aber doch nicht moralisch.“ Worüber sich der Gemeindechef aufregt ist die Tatsache, dass es seiner Schätzung nach rund 150 derartiger Hütten im Landkreis gibt, die Jugendlichen als Treff dienen. „Wenn man so will, sind das doch auch alles Schwarzbauten.“

 

Für Schnetzer sind solche Hütten Jugendarbeit; „Sollen sich die jungen Menschen stattdessen vielleicht an der Tankstelle treffen?“ Er erwartet, dass das Landratsamt diesbezüglich nun Stärke zeigt, hat aber noch keine Stellungnahme erhalten. „Wenn die Hütte weg muss, gibt’s einen Flächenbrand“, befürchtet Schnetzer.

Wer hinter der Anzeige steckt, kann der Bürgermeister nur vermuten. „Aus der Nachbarschaft kommt es nicht“, sagt er; „vielleicht ist es politisch motiviert…“

 




Schüler können Tablets leihen

Die Grundschulen in Rechtmehring und Maitenbeth setzen auf modernen Unterricht (wir berichteten). Dass Schulen für Homeschooling gerüstet sein sollen, haben die vergangen Monate gezeigt. Deshalb will die Schulverbandsversammlung Rechtmehring ihr digitales Angebot erweitern und Tablets als Leihgeräte für Schüler anbieten.

Sollte es zu einem erneuten Lockdown kommen, wollen die Schulen ein strukturierter ablaufendes Homeschooling schaffen mit Videokonferenzen und einheitlichem Unterrichtsbeginn und -dauer. Um die technischen Möglichkeiten dafür zu bieten, will die Schulverbandsversammlung Rechtmehring Tablets anschaffen, um sie als Leihgeräte an Schüler zu vergeben. Hierfür genehmigte das Gremium ein Sonderbudget, um die Schüler- und Lehrergeräte zu finanzieren und auch Stifte, Schutzhüllen und Wartungskosten abzudecken. Auch die nötigen Schulungskosten für die Nutzung werden bewilligt.

 

Lernen mit Whiteboards und Tablets




Das Wasserburger Self-Storage

PR – Nasser Keller, zugiger Dachboden, wohin mit den Dokumenten? Vom großen Haus in die kleine Wohnung ziehen und plötzlich platzt alles aus den Nähten. Wohin nur mit den ganzen Kartons? Und wo lagert man eigentlich das Eigentum während einer Weltreise oder eines Auslandsjobs ein? Antworten auf all diese Fragen liefert „Deine Lagerbox“ in Eiselfing. Dort findet man Raum für alle Lebenslagen.

Helle Gänge, makellose Räumlichkeiten, sichtgeschützt und mit Sicherheitstechnik ausgestattet, pikobello die Boxen aller Größen, mehr als 300 Einlagermöglichkeiten von ein Kubikmeter großen „MiniBoxen 1m³“  bis zu 500 Quadratmeter abgetrennten, sichtgeschützten, einzeln abschließbaren und alarmgesicherten Lagerräumen – das alles bietet „Deine Lagerbox“ in Eiselfing. Und das zu äußert günstigen Konditionen.

„Deine Lagerbox“ – das ist die kernsanierte, alte Ziegelei Enzinger in Eiselfing. Dort hat Michaela Schirmer ein für die ganze Region einzigartiges Lagergebäude errichtet. Der Ziegelbau strahlt in neuem Glanz und die lichtdurchfluteten Gebäude bietet ein gesundes, ausgeglichenes Raumklima. Es gibt nichts, was man da nicht sicher und sauber einlagern könnte.

 

 

Ein Keller ist nicht gerade der passende und sicherste Ort für wichtige Dokumente und Akten. Viele Werte gingen dem einen oder anderen an diesen feuchten Plätzen bereits verloren. „Deine Lagerbox“ stellt stattdessen zuverlässige Schließfächer über der Hochwassergrenze zur Verfügung, abgesichert durch eigenen PIN, Kameraüberwachung und Alarmanlage.

 

 

Wohin mit Motorrad und Cabrio?

„Deine Lagerbox“ hat jetzt noch ein weiteres Angebot entwickelt: Stellplätze für Autos und Motorräder. Häufig werden von Vermietern gerade in der kalten Jahreszeit hohe Mieten für die trockene, frost- und schimmelfreie Unterbringung der wertigen Fahrzeuge aufgerufen. Auch die Versicherungen haben hohe Anforderungen an abgesicherte Unterkünfte. In den indirekt beheizten und alarmgesicherten Stellplätzen von „Deine Lagerbox“ ist jedes Fahrzeug gut aufgehoben. Gerade für Motoradclubs gäbe es die Möglichkeit, ihre Maschinen gemeinsam zu günstigen Konditionen sicher abzustellen. Fotos: privat

 

Direktkontakt

Deine Lagerbox GmbH

Ziegeleistraße 7

83549 Eiselfing

Telefon 08071-90 33 83

www.deinelagerbox.de




Ein Auge auf getunte Pkw

In der vergangenen Nacht hat die Wasserburger Polizei erneut ein Auge auf getunte Pkw gelegt. Dabei wurde auf der B15 im Gemeindebereich Rott der VW-Passat eines 27-Jährigen aus Großkarolinenfeld genauer kontrolliert. Der Pkw hatte ein verändertes Fahrwerk, das mittels eines nicht eingetragenen Gewindefahrwerks tiefer gelegt worden war. Zudem waren die Rückleuchten des Autos verbotswidrig dunkel getönt.

Der junge Mann muss sich nun um die Behebung der Mängel kümmern und erhält eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, so die Polizei am heutigen Dienstagvormittag.

Die PI Wasserburg meldet, sie werde weiterhin auffällige Fahrzeuge kontrollieren.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Auto-Tuning sogar auch völlig legal möglich sei, wenn sich die Autohalter an die gesetzlichen Vorgaben halten würden. Nur da, wo diese nicht beherzigt werden, führe dies nicht nur zu Ärger mit der Polizei oder der Zulassungsstelle, sondern zu verkehrsunsicheren Fahrzeugen, die zur Gefahr im Straßenverkehr führen können.

 

 




Willkommen, Lieblingsmensch!

Das ist der Anian aus Rechtmehring – der Welt gelassen entgegen-schlummernd! Der junge Mann ist das erste Kind von Barbara Pscherer und Andreas Biechl. Mit 4.075 Gramm und 54 Zentimetern kam er im RoMed-Klinikum in Wasserburg zur Welt. Die junge Familie ist überglücklich …

LaLeLu Foto Mandy Uschold

Telefon: 08071/ 510665 oder 0157/ 59460227




Drei neue Rettungsdiensthelfer

In den vergangenen Wochen hieß es für die drei angehenden Rettungssanitäter der BRK Bereitschaft Haag intensives Lernen. In insgesamt 160 Stunden schulischer Ausbildung wurden Bardia Dayani, Vanessa Schmid und Theresa Waxenberger die Grundlagen der Anatomie, der Krankheitslehre und der Einsatztaktik beigebracht. Dabei durfte auch die praktische Ausbildung nicht fehlen.

Unzählige Fallbeispiele wurden mit den Dozenten geübt. So war es am Lehrgangsende für die Prüflinge leicht, eine Herzrhythmuserkrankung oder eine Anaphylaxie zu diagnostizieren oder eine Intubation vorzubereiten. „Wir sind stolz über die absolvierte Prüfung, die uns doch ein paar schlaflose Nächte beschert hat“, so Vanessa Schmid lächelnd.

Um die Prüfung zum Rettungssanitäter absolvieren zu können, bedarf es jetzt mehrerer Praktika in einer Klinik sowie an der Rettungswache, anschließend folgt eine Prüfungswoche in einer Rettungsdienstschule.

„Diese Ausbildung durchlaufen die Einsatzkräfte in ihrer Freizeit und verzichten oft sogar auf ihren Jahresurlaub. Dies ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr für junge Menschen“, so Bereitschaftleiter Ferschmann Florian dankbar.

Foto (von links): Vanessa Schmid, Theresa Waxenberger, Bardia Dayani.

Foto: Stefan Bachmaier / Text: Simone Wahl




Erfolgreiches Herren-Herbstturnier

Vergangenes Wochenende veranstaltete die Stockschützenabteilung des SV Schonstett bei bestem Spätsommerwetter sein traditionelles Herren-Herbstturnier an der Stockbahn der Georg-Loy-Sportanlage. Das Herbstturnier bestand aus zwei Wettkämpfen (Gruppe 1 vormittags und Gruppe 2 nachmittags), die jeweils einen Turniersieger ausspielten.

In der Gruppe 1 waren neben dem SV Schonstett die Stockschützenkameraden aus Amerang (Foto oben), Ostermünchen, Rosenheim (MTV), Rott, Babensham und Aham eingeteilt, die jeweils gegeneinander antraten. Mit souveränen 12:0 Punkten (6 Siege) und 145:31 Punkten [Stocknote: 4,677 (!)] entschied der SV Amerang das erste Turnier für sich. Den 2. Platz erreichte der SV Schonstett, gefolgt von Ostermünchen auf dem 3. Platz.

 

Die Gruppe 2 setzte sich neben dem SV Schonstett aus den Mannschaften der Kameraden aus Schechen, Eiselfing, Halfing, Höslwang, Söchtenau und Zellerreith zusammen.  Der SV Schechen verwies in dem Turnier den SV Schonstett nur knapp auf den zweiten Platz. Beide Mannschaften erzielten 10:2 Punkte. Der SV Schechen hatte aber die besser Stocknote und gewann daher das 2. Turnier.

Abteilungsleiter Hans Neumeier, der auch als Turnierleiter und Schiedsrichter fungierte, war mit dem Ablauf des Turniers sehr zufrieden: „Bei so einem Traumwetter zu Hause endlich wieder ein Turnier veranstalten und spielen zu können, ist wirklich großartig.
Besonders freut mich, dass sich alle Turnierteilnehmer widerspruchslos an die Vorschriften zum Infektionsschutz gehalten haben und es hier nicht die geringste Diskussion gab.“

 

Foto SV Amerang: Walter Wimmer, Bertl Mitterer, Sigi Raab, Alois Warmedinger.

Foto SV Schechen: Peter Rottmoser sen., Schorsch Gussanger, Michael Neumeier, Peter Rottmoser jun. und Hans Neumeier als Abteilungsleiter der Stockschützen des SV Schonstett.

KF




Süßmaier trainiert Nachwuchs

Edling-Heimkehrer Dominik Süßmaier trainiert ab sofort die Torhüter der E- und D-Junioren-Fußballer. Seit seiner Rückkehr nach Edling ist Dominik voll engagiert in der Edlinger Fußball-Abteilung. Mit vollem Einsatz arbeitet er mit, um die Herren-Mannschaft auf Kurs zu bringen und dazu übernimmt der langjährige Regionalliga-Goalie jetzt auch noch das Torhüter-Training von Edlings jüngsten Keepern.

Mit viel Akribie, Geduld  und Einfühlungsvermögen erklärt er den Burschen die Grundbegriffe für einen guten Torhüter. Alle fünf Nachwuchskeeper verfolgen die Anweisungen von Dominik, welcher selbst in der Edlinger Jugend gespielt hat, aufmerksam und sind mit viel Freude und Engagement dabei.

Und alle sind begeistert und sehen voller Stolz zu ihrem klasse Torwarttrainer auf – und so fallen auch die Reaktionen aus: „Das macht richtig Spaß und man lernt sehr viel – auch wenn es ganz schön anstrengend ist“, so einer der Tormann-Schüler.

Die Trainer der E- und D-Junioren und die gesamte Jugendleitung bedankten sich herzlich bei Dominik Süßmaier für seinen Einsatz und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

AB

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Werner Hermund (15. Februar 1926 – 16. September 2020). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis in Amerang.

Hildegard Linke (4. November 1931 – 18. September 2020). Beisetzung mit Sterberosenkranz heute, Montag, 19 Uhr, in Babensham. Seelengottesdienst und Beerdigung morgen, Dienstag, um 10.30 Uhr in Babensham.

 




Mit Pkw überschlagen

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen 15.15 Uhr in Stadl bei Unterreit (wie kurz berichtete). Eine 19-jährige Frau aus Gars befuhr mit ihrem Ford die Staatsstraße von Unterreit in Richtung Stadl. Kurz nach dem Ortseingang prallte sie aus noch ungeklärter Ursache ungebremst mit ihrem Wagen gegen einen großen Findling neben der Straße. Der Pkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Mehrere Verkehrsteilnehmer bargen die Verunfallte aus ihrem Ford und leisteten Erste Hilfe. Nach der Erstversorgung des verständigten Notarztes wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehren aus Wang, Gars und Mittergars waren mit 30 Mann und fünf Fahrzeugen vor Ort. Sie banden die ausgelaufenen Betriebsstoffe und regelten den Verkehr. Am PKW der 19-Jährigen entstand Totalschaden.




Jannik Einzinger siegt im Finale

Glück hatten die Rotter wieder bei den Endspielen der Vereinsmeisterschaft der Tennisabteilung des ASV. Die Vorrundenspiele wurden bereits in den Wochen davor gespielt. So traten beim Finale bei hochsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein bei der U18 männlich noch fünf Teilnehmer, bei den Herren 13 ASV-ler um den begehrten Titelm an.


Bei der U18 männlich konnte Marcel Thalhammer seinen Titel verteidigen. Den 2. Platz erspielte Niklas Einzinger und den 3. Platz Lucas Simmer.

Bei den Herren konnte sich Jannik Einzinger im Finale gegen den Vorjahresvereinsmeister Clemens Schreyer durchsetzen. Im Anschluss gab es noch eine Siegerehrung.

Foto oben: Michael Einzinger, Jannik Einzinger und Clemens Schreyer (von links).

 


Marcel Thalhammer, Niklas Einzinger und Lucas Simmer von der U18.

 

Zuschauerinnen „auf Abstand“.

 

Foto: ASV Rott/Abteilung Tennis




Wichtige Punkte eingefahren

Das erste Heimspiel des TSV Soyen seit fast einem Jahr, wollten sich bei herrlichem Wetter 78 Zuschauer nicht entgehen lassen. Taufkirchen und Soyen starteten forsch in das Spiel. Bei der Heimmannschaft merkte man jedoch die Nervosität an, nichts falsch machen zu wollen. Leider  lagen die Hausherren ab der 6. Minuten mit 0:1 zurück.

Das Gegentor ging von einem Freistoß aus, welcher in den Sechszehner kam und per Kopf abgewehrt wurde. Unglücklicherweise kam der Ball zu Manuel Schmidinger, der die Kugel unhaltbar links ins Netz drosch.

Die Heimelf um den neuen Trainer, Werner „Kloppo” Rumpf steckte nicht auf und kämpfte sich in das Spiel hinein. Belohnt wurde das Ganze in der 38. Minute mit dem Ausgleich durch Tobias Proksch. Proksch konnte eine mustergültige Flanke von Pascal Ridinger perfekt und eiskalt verwandeln. Die Freude währte aber nicht lange. Denn in der 45. Minute wieder Manuel Schmidinger zum 1:2. Schmidinger setzte sich gegen zwei Soyener durch und schloss gut ab. Keeper Stangl war zwar noch dran, konnte aber den Rückstand nicht mehr verhindern.

„Kloppo” musste in der Halbzeit anscheinend die richtigen Worte gefunden haben, denn die Rumpfelf spielte nun zielstrebiger nach vorne. Auch bedingt durch taktische Veränderungen wurde das Spiel gefälliger. In der 70. Minute glich Andreas Baumgartner zum 2:2 aus. Nun war es ein offener Schlagabtausch und das Spiel gewann immer mehr an Intensität. Beide Mannschaften schonten sich nicht und gaben alles. Das Spiel stand auf Messers Schneide. Jeder spielte nun auf Sieg.

Den Lucky Punch setzte jedoch ein gut aufgelegter Pascal Ridinger durch einen Elfmeter in der 90.Minute. Soyen siegt und holt sich drei ganze wichtige Punkte gegen den Abstieg und für das Selbstvertrauen. So kann es weitergehen.

Leider konnte die Zweite Mannschaft im Peter Müller-Sportpark die drei Punkte gegen Kraiburg nicht behalten. Auch hier merkte man, dass eine gewisse Nervosität vorhanden war. Das Spiel war zwar im großen und ganzen relativ ausgeglichen, jedoch hatten die Gäste aus Kraiburg klar die besseren Torchancen und den 2:1-Sieg somit redlich verdient. Der Anschlusstreffer von Haindl Mane kam einfach zu spät. Mit Abstand der beste Spieler war Soyens Torwart Luca Fischer. Durch seine vielen Glanzparaden verhinderte er eine höhere Niederlage.

Julian Neußer




Bergmesse vor Traumkulisse

Bestes Spätsommerwetter, Bewegung an der frischen Luft, ein beeindruckendes Bergpanorama und ein schöner Gottesdienst mit guten Gedanken für die Woche. Besser konnte man seinen Sonntagvormittag an diesem Wochenende wohl nicht verbringen als bei der Bergmesse des Alpenvereins Haag.

Gestaltet wurde der Gottesdienst von Diakon Andreas Klein aus Ramsau, musikalisch umrahmt wurde er von einer kleinen Besetzung der Ramsauer Blaskapelle.

Die Bergmesse ist zugleich auch jedes Jahr eine Erinnerung an die Errichtung des Gipfelkreuzes auf der Maukspitze vor 53 Jahren. Die jungen Männer des Haager Alpenvereins hatten das Gipfelkreuz damals selbst angefertigt, alleine mit Muskelkraft auf den Gipfel gebracht und dort errichtet. Zum 50-jährigen Jubiläum vor drei Jahren wurde es neu renoviert und strahlt seitdem wieder im frischen Glanz als Wahrzeichen Haags mitten im österreichischen Kaisergebirge.

HU




1:1 nach hitziger Partie

In einer hitzigen und sehr intensiven Partie trennten sich der TuS Bad Aibling und der FC Grünthal mit 1:1. Nur sieben Minuten waren die Mannen um FCG-Coach Hannes Huber von einem Sieg entfernt, doch in jener 83. Minute konnte die Heimmannschaft in Person Leon Vielberth ausgleichen. Die Hausherren agierten beinahe über die gesamten 90 Minuten sehr druckvoll und versuchten die Grünthaler in der eigenen Hälfte einzuschnüren.

Die Hintermannschaft des FCG agierte jedoch sehr konzentriert und ließ zumeist nichts brennen. In der 21. Minute schaffte es der TuS das erste Mal gefährlich vors Gehäuse um Thomas Asenbeck zu kommen, doch dieser parierte glänzend. Rund zehn Minuten später kam auch der FCG das erste Mal gefährlich vors Tor, doch Vitus Unterhuber setzte die Kugel nach Vorarbeit von Philipp Asenbeck über die Latte. Auf dem engen Platz in Willing war die Partie geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld, sodass Torchance auf beiden Seiten Mangelware blieben. So gingen beide Teams mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild. Bad Aibling machte Druck und versuchte die Grünthaler in die eigene Hälfte zu drängen. Grünthal stand gut und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne. Die erste richtig gute Torgelegenheit hatten jedoch die Hausherren, denn ein scharfe Hereingabe von rechts ging an Freund und Feind vorbei und so verpasste der TuS-Stürmer nur ganz knapp den Ball. In der 59. Minute ging der FC Grünthal mit der ersten guten Chance in der zweiten Hälfte in Führung. Nachdem eine mustergültige Flanke von Matthias Bernhart gerade noch vom TUS-Keeper geklärt werden konnte, versuchte es auf der gleichen Seite Stefan Köbinger nochmals, dessen Flanke nicht weniger gut war und so Neuzugang Christoph Scheitzeneder keine Mühe mehr hatte den Ball per Kopf im Gehäuse unterzubringen – 1:0 für den FCG.

In den letzten 30 Minuten der Partie verstärkte die Heimmannschaft nochmals den Druck, sodass Grünthal immer mehr Mühe hatte die Situationen zu klären. Bis zur 83. Minute ging aus Sicht des FCG alles gut, doch in jener Minute gelang dem TuS der vielumjubelte Ausgleich. Eine gut getimte Flanke verwertete der eingewechselte Vielberth per Kopf ins lange Eck. Die Hausherren spielten in den letzten Minuten nochmal auf Sieg, sodass der FC Grünthal sichtlich Mühe hatte, die zahlreichen Angriffe zu unterbinden. Der leidenschaftliche Kampf wurde jedoch auch etwas zu hart geführt, sodass zwei Platzverweise für Philipp Asenbeck und Maxi Schönhuber die Folge waren. Mit neun Mann brachten die Grünthaler das Remis noch um die Zeit und nehmen so einen verdienten Punkt für den Abstiegskampf mit.

Im ersten Heimspiel dieses Jahres empfangen die Grünthaler am nächsten Sonntag den ambitionierten TSV Emmering.

PS




TSV Babensham startet schwach

Mit einer bitteren 1:4-Heimniederlage gegen den TV Obing ist der TSV Babensham äußerst schwach in die Fortsetzung der Kreisklasse 2 gestartet. Im ersten Durchgang war das Spiel beider Mannschaften von langen Bällen geprägt. Nach einer solchen Aktion gingen die Gäste in Führung als Gerald Dobler den Ball im Tor versenkte (12). Der Ausgleich fiel kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Hans Lamprecht einen fälligen Strafstoß verwandelte (44).
Im zweiten Durchgang dann die Chance zur Führung für die Heimelf: Erneut gab es Elfmeter für den TSV, doch diesmal konnte Keeper Thomas Süßmaier den Strafstoß von Lamprecht entschärfen (53).

Aus stark abseitsverdächtiger Position nutzte Christian Voit seinen Vorteil und brachte dann seine Farben mit 2:1 in Führung (64).

Der Elf von Klaus Niederlechner gelang es nicht, einen konstruktiven Spielaufbau zu gestalten und sie ließ auch im Spiel nach vorne die nötige Durchschlagskraft vermissen. Obing agierte sehr kompakt und schraubte zum Schluss das Ergebnis durch Tore von Christian Specht (82) und Oliver Zizler (95) zum Endstand von 4:1 nach oben.

hl




„Hey Jude” als Höhepunkt

Ein sehr gelungener Abend: Im Krippnerhaus in Edling ging gestern das Konzert „Alwrite II” von C.H. Demuß und den Musikern von „Mardi Gras” über die Bühne. Veranstalter war der Aktionskreis Edling Kultur und Heimat. Ein Konzert in Zeiten des Corona-Virus und unter besonderen Sicherheitsauflagen.


Die Musiker, Rudi Baumann, Karl-Heinz Mayer und Bernd Delakowitz ihre Darbietungen fulminant bis zum legendären „Hey Jude” in der Zugabe. Carl-Heinz Demuß erzählte dazu sehr kurzweilig Wissenswertes und Hintergründiges über die Beatles.




Joker Eisenauer macht alles klar

Einen hart erkämpften 3:0-Sieg feierte die SG Reichertsheim-Ramsau-Gars gegen den FC Aschheim. Joker Markus Eisenauer avancierte zum Matchwinner der Partie. Nach seiner Einwechslung brauchte er zwei Minuten, um mit einem Doppelschlag alles klar zu machen.

Die Gäste aus Aschheim begannen recht spielstark und bestimmten das Spiel. Die SG-Defensive stand jedoch sich vorne schlug Mittelstürmer Felix Wieser in der 13 Minute eiskalt zu. Nach einer Ecke von Michael Vital vollstreckte er aus fünf Meter zum 1:0.

 

Das Tor zeigte Wirkung bei den Gästen und die SG RRG kämpfte sich langsam ins Spiel. Fast wäre Felix Wieser der zweite Treffer gelungen, doch er scheiterte an FC-Torwart Pascal Jakob. Die beste Chance für die Gäste hatte Andreas Petermeier, der mit einem Freistoß an Schlussmann Matthias Löw scheiterte (32).

Im zweiten Durchgang stand gleich wieder SG-Goalie Löw im Mittelpunkt, als er einen Kopfball von  Falk Schubert aus kurzer Distanz spektakulär klärte  (53.). Die SG RRG konnte in der Folgezeit die Aschheimer vom Tor fernhalten und auch nach vorne gute Akzente setzen. Matthias Rauscher zog aus acht Meter ab, doch ein Aschheimer Verteidiger rettete auf der Linie (73.).

Dann kam der große Auftritt von Markus Eisenauer. Nur eine Minute nach seiner Einwechslung tauchte  nach einem Pass von Max Wieser alleine vor dem Torwarte auf und spitzelte den Ball vom 2:0 ins Tor (79.). Nach einer weiteren Zeigerumdrehung legte Matthias Vital per Kopf in den Lauf von Markus Eisenauer. Dieser umkurvte noch den Torwart und machte mit dem 3:0 schließlich alles klar.

 

Zufrieden war das Reichertsheimer Trainerduo Michael Ostermaier und Elvis Nurikic: „Es war ein hart erkämpfter Sieg, Wir mussten erst ins Spiel reinfinden, haben dann aber durch gewonnene Zweikämpfe Präsenz gezeigt. Wir haben die Topstürmer von Aschheim in Schach gehalten  und unser Keeper Matthias Löw war heute überragend.“ so Ostermaier.

 

SG RRG: Löw, Hundschell, Rauscher, Neumaier, Schaberl, Michael Vital (75.Sperr), Klein, Pichlmeier, Max Wieser (88.Andreas Wieser), Felix Wieser (78 Eisenauer), Matthias Vital

 

Tor: 1:0 Felix Wieser (13.), 2:0 Eisenauer (79), 3:0 Eisenauer (80)

 

Schiedsrichter: Manuel Müller (St. Wolfgang)

 

Zuschauer: 150

 

SEM




B304: Jetzt gilt Tempo 70

Die gefährliche Kreuzung an der B304 zwischen Edling und Forsting beim Weiler Oberhub: Immer wieder passieren dort schwere Unfälle. Es gab in den vergangenen Jahren Tote und Schwerverletzte. Erst vor ein paar Wochen musste in Oberhub nach einem Zusammenprall zweier Pkw wieder ein Rettungshubschrauber landen (wir berichteten). Mittlerweile plant das Straßenbauamt dort bauliche Veränderungen. In einem ersten Schritt wurde jetzt auf der Bundesstraße die Geschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt.

Die Unfallkommission, der Vertreter des Landratsamtes, des Straßenbauamtes Rosenheim sowie der Polizei angehören, analysiert seit Jahren die Situation an dieser Kreuzung. Das Ergebnis: „Es gibt einfach kein eindeutig zu benennendes Unfallbild”, so Ursula Lampe, Sprecherin des Rosenheimer Straßenbauamtes. Man werde dennoch so bald wie möglich bauliche Veränderungen vornehmen.

 

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Schwerer Unfall in Stadl

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Sonntagnachmittag auf der Staatsstraße 2353 in der Ortschaft Stadl ereignet. Eine junge Frau verlor am Ortsausgang Richtung Unterreit die Kontrolle über ihren Pkw. Dieser prallte gegen einen meterhohen Stein neben der Fahrbahn und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin musste notärztlich versorgt werden. Über die Schwere ihrer Verletzungen ist noch nichts bekannt. Am Einsatzort waren die Feuerwehren aus Gars und Wang. Fotos: WS

 




„Ellen” um eine Stunde früher

Bis einschließlich 4. Oktober spielt das Theater Herwegh die Komödie „Ellen oder Die Affäre Doppelherz” in privaten Obstgärten der Region, dann steht das Abenteuer mit einer Corona-Fassung der Tourneetheater-Produktion „Tod auf dem Nil” an. 
Jörg Herwegh:

„Wir mussten aus unserer Zwei-Stunden-Produktion eine 75-minütige Kurzfassung ohne Pause entwickeln. Zudem unterscheiden sich die Coronaauflagen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen von denen in Bayern. Spannend, weil sich die Rahmenbedingungen für diese Großproduktion wöchentlich ändern. Interessant wird, wie sich die Stimmung in einem normalerweise vollen 900-Zuschauersaal etwa in Frankenthal bei verordneter Ein-Viertel-Auslastung mit großen Abständen entwickelt.”

Für die Zeit nach dem Tournee-Intermezzo bereitet das Theater Herwegh gerade ein Winter-Schmankerl vor, das in Bälde vorgestellt wird.

Noch aber wird die erfolgreiche Obstgarten-Komödie als „Familienbetrieb” gespielt, denn in dieser von Jörg Herwegh geschriebenen Komödie spielen Ehefrau Constanze, Sohn Benedikt und Herwegh selbst. Etliche schöne Obstgärten stehen noch auf dem Programm. Improvisation und Kreativität bleiben weiterhin Voraussetzung. Da zum Beispeil in einem alten Biergarten in Au bei Bad Aibling kein einziger Obstbaum stand, wurden aus Latten schnell ein „Apfelbaum” gebaut und einfach Äpfel an S-Haken aufgehängt.

Mit der einzigen öffentlichen Aufführung im Schlosshof Haag am Sonntag, 27. September, verabschiedet sich das Theater Herwegh für diese Saison vom einmaligen Ambiente um den Schlossturm. Herwegh: „Ich möchte mich ganz herzlich bei Bürgermeisterin Schätz und Verwaltung der Marktgemeinde Haag für die tolle Unterstützung bedanken.”

Achtung: Vorstellungsbeginn am 27. September ist bereits um 19 Uhr und nicht wie zuerst angekündigt um 20 Uhr. Die Komödie wird nicht auf dem eigentlichen Bühnenraum gespielt, sondern vor einem heute nur noch selten anzutreffendem Mispel-Obstbaum im Burghof gespielt. Dadurch verringert sich die mögliche Zuschauer-Gesamtzahl auf 40 Personen.

Vorverkauf möglich über Foto Flamm, Haag, Hauptstraße 18, oder über Theater Herwegh (www.theater-herwegh.de, 0162 / 73 00 887).




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Schorsch Engl (31. Dezember 1962 – 11. September 2020). Seelengottesdienst und Urnenbeisetzung am Mittwoch, 23. September, um 14 Uhr in Rott

Michael Roß (22. Oktober 1955 – 15. September 2020). Trauerfeier und Beerdigung am Dienstag, 22. September, um 15 Uhr auf dem Friedhof am Herder in Wasserburg.

Matthias Wagner (10. August 1978 – 12. September 2020). Seelengottesdienst und Urnenbeisetzung am Dienstag, 22. September, 10 Uhr in Albaching.

 




Kaum Corona-Patienten in den Kliniken

Trotz der aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz von 31,6 melden die RoMed-Kliniken in Rosenheim, Prien Bad Aibling und Wasserburg nur zwei Personen, die derzeit stationär behandelt werden. Neun Patienten wurden lediglich wegen Verdacht auf Covid-19 aufgenommen.

Auf der Intensiv-Station liegt sogar nur ein Patient, bei dem bislang nur der Verdacht auf Corona besteht. „Das lässt wohl auf einen schwachen Verlauf der Erkrankung schließen“, wie eine Sprecherin der RoMed-Kliniken gegenüber der Wasserburger Stimme bestätigte. Bei leichteren Symptomen blieben die Infizierten in häuslicher Quarantäne. „Erst ab einem bestimmten Punkt werden die Personen stationär eingewiesen.“

 

Dass zu Beginn der Pandemie wesentlich mehr Menschen in den Krankenhäusern behandelt wurden, läge daran, dass der Wissenstand über den Verlauf noch sehr gering gewesen sei.

 

Dennoch könnten die während der ersten Welle aufgebauten Strukturen und Kapazitäten (Intensivplätze, Beatmungsgeräte) bei Bedarf jederzeit aktiviert werden.

 

„Neben dem Aufbau insbesondere von Intensiv-Beatmungsplätzen haben wir Personal gezielt für den Einsatz in der Behandlung von Covid-Patienten geschult. RoMed hat jetzt ein ,Pandemielager‘ für Schutzmaterial errichtet, das zum größten Teil schon bestückt ist. Damit will RoMed Liefer- und Beschaffungsengpässen entgegen wirken“, so die Sprecherin.