Kuahgartn-Festival: Wir verlosen Karten!

kuahgartn

Angefangen in Hopfgarten als kleines Musik-Event der alternativen Szene, hat sich das Kuahgartn mit den Jahren verändert: Man wechselte die Location, die Besucherzahlen stiegen – bis schließlich die 1000 geknackt wurden und auch Wettergott Petrus zeigte sich – im Gegensatz zu den Anfängen – in den letzten Jahren gnädig. Doch eines ist seit dem Ursprung gleich: Die Liebe zur guten Musik! Um diese Leidenschaft mit Jung und Alt zu teilen, hat das Kuahgartn-Open Air keine Mühen gescheut und es erneut geschafft, zwölf musikalische Größen aus aller Welt in die Wasserburger Region zu locken. Wir verlosen für das einzigartige Festival zwei Freikarten …

Wer ab sofort bis morgen, Mittwoch, 24 Uhr, eine E-Mail mit dem Stichwort

„C.L. is not dead“

mit vollem Namen und Wohnort 

an info@wasserburger-stimme.de* gesendet hat,

nimmt an der Verlosung teil.

Einlass beim Kuahgartn Open Air ist ab 12 Uhr, die erste Band legt um 13 Uhr los. Für alle Kuahgartn-Liebhaber, die es kaum erwarten können und sich bereits am Freitag für’s große Fest warm tanzen wollen, findet am 2. September ab 18 Uhr die Warm-Up Party statt.

Der festivaleigene Campingplatz öffnet ebenfalls am Freitag um 16 Uhr seine Pforten (5 Euro Müll-Pfand).

Für diejenigen, die mit der Bahn anreisen, fährt am Festival-Samstag mehrmals ein Shuttle-Service von Wasserburg am Inn/Bahnhof (Reitmehring) direkt zum Gelände.

Karten gibt’s bei allen Filialen der Sparkasse Wasserburg/Inn (auch Ticketversand!), Spexx Wasserburg/Inn, LandWirtschaft im Gut Staudham, Buchhandlung Erdl Trostberg, Bebop Rosenheim, Cypress Warehouse Traunstein, Echt Optimal Schallplatten München

 

Und das sind die Musik-Acts:


DICHT & ERGREIFEND:
Bei den Jungs aus Niederbayern trifft Blasmusik auf Bass und bayerischen Rap. Themen wie Tradition und Wahnsinn, Weltstadt und Wildnis oder G’stanzl und Doublerhymes werden mit dicken Beats miteinander verbunden.

RAKEDE: Der zweite große Act im Bunde surft zwischen den Genres und verbindet Hip Hop, Elektro und Reggae. Die vier Musiker bringen elektrolastige Musik mit instrumentalem Live-Flair auf die Bühne – tanzbar, melancholisch, facettenreich.

LOISACH MARCI: Der Allgäuer beeindruckt vor allem mit seiner Vielfalt. Instrumente im zweistelleigen Bereich werden miteinander kombiniert und so gelingt es, die bayerische Heimat mit all ihren Traditionen und die Einflüsse aus Jazz, Raggae und Hip Hop zu vereinen.

Außerdem mit dabei:

FINDLAY (Pop-Rock aus Großbritannien)
ISOLATION BERLIN (Berliner Schule/Protopop aus Berlin)
FABER (Folk/Singer-Songwriter/Punk aus der Schweiz)
BEN CAPLAN (Folk/Roots/Roma/Jazz aus Kanada)
LEYYA (Experimental/Electronic/Pop aus Österreich)
CIRCUS PROBLEM (Balkan/Disco/Folk/Pop aus Tschechien)
WILLIAM’S ORBIT (Indie-Rock aus Weiden in der Oberpfalz)
LISAHOLIC (östrogener Sprechgesang aus München)
BLACKDOGĆUBIK (blues-trash-rock-punk aus Österreich)

* Aus allen Einsendungen, die uns bis Mittwoch, 24. August,  24 Uhr, erreichen, zieht die Glücksfee einen Gewinner. Die Gewinn-Benachrichtigung erfolgt rechtzeitig per E-Mail. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. 

kuga




Frühlingsfest: Feucht-fröhlicher Start

DSC_0315Traditionelle Trachten, schneidige Lederhosen, junge Dirndl und fesche Buam: Wo man auch hinsah, überall zeigten sich strahlende Gesichter der Vorfreude. Kein Wunder – schließlich konnte sich der diesjährige Festzug durchaus sehen lassen: 66 Gruppierungen und über 1200 Teilnehmer fanden sich pünktlich um 17 Uhr unter der Rampe am Busbahnhof ein. Rekordverdächtige Zahlen – ganz zur Freude von Zugorganisator Christian Huber und Festwirt Schorsch Lettl. Wettergott Petrus drückte zumindest zu Beginn des Zugs ein Auge zu, denn die Aufstellung und auch die ersten Meter durch die Stadt verliefen weitaus trocken. Bis zur Ankunft am Festgelände hatte der Regen die Teilnehmer doch noch eingeholt. 

Die prächtigen Festkutschen, Böllerschützen, Sportler und Feuerwehrler: Sämtliche Teilnehmer warteten gespannt auf den Startschuss, der den langersehnten Festzug zum Auftakt des Wasserburger Frühlingsfest eröffnete. Kaum ertönte der ohrenbetäubende Knall der Griesstätter Böllerschützen von der Burg herab, setzte sich der Zug auch schon in Bewegung.

Durch die Altstadt Richtung Brucktor, über die Innbrücke bis zum Burgerfeld und dann zum Festplatz – viele Schaulustige fanden sich trotz des Wetters entlang der Strecke ein, um den Festzug zum Frühlingsfest zu bestaunen und zu begleiten.

Im Festzelt angekommen, spielten die vier Festkapellen gemeinsam die Bayernhymne. Dann waltete Bürgermeister Michael Kölbl seines Amtes und zapfte mit drei kräftigen Schlägen das erste Fass Bier an. Kaum war das typische „O’zapft is“ ausgesprochen, hörte man auch schon die zahlreichen Massen klirren.

Unsere Bilder:

Festzug 1

[FinalTilesGallery id=’501′]

Festzug 2

[FinalTilesGallery id=’503′]

Festzug 3

[FinalTilesGallery id=’504′]

Festzelt

[FinalTilesGallery id=’502′]

 

 




Betreuung der Kinder wird teurer

dans le jardinWasserburg – Bisher herrschten in Wasserburg in allen Einrichtungen die selben Gebühren sowie die selben Buchungszeiten. Da unter anderem die katholische Pfarrkirchenstiftung nun zum 1. September die Kosten erhöhte werden auch die Gebühren und Buchungszeiten für die städtischen Einrichtungen in Wasserburg nun angepasst! In der Stadtratsitzung wurde jetzt eine durchschnittliche Erhöhung von zehn Prozent veranlasst. „Gebührenerhöhungen sind nie schön, vor allem nicht, wenn es sich um Kinder handelt“, hieß es in der Sitzung.

Die Eltern sind berufstätig, die Oma wohnt nicht in der Nähe und Kleinkinder sollen langsam, aber sicher auf das Schulleben vorbereitet werden: Kindertagesstätten werden immer wichtiger, sowohl für Eltern, als auch für die Kleinen. In der Stadt Wasserburg verteilen sich 448 Kinder auf drei städtische und zwei kirchliche Kindergärten.

Der Stadtrat sah nun keine andere Möglichkeit, als die der Kosten-Erhöhung, um die Gleichbehandlung sicher zu stellen.

Durch zusätzliches Personal für Mittagsverpflegung in städtischen Einrichtungen sowie für stellvertretende Leitungsstellen fielen in den vergangenen Monaten weitere Kosten an.

Nach Beratung des Haupt- und Finanzausschusses wurde die Anpassung der Gebühren empfohlen. „Die gleichen Gebühren wie im Burgerfeld sind notwendig, um eine Abwanderung zu vermeiden“, so Stadtrat Oliver Winter. Man befürchte „Wanderungsbewegungen“ innerhalb der Stadtteile aufgrund von Gebührenvorteilen.

Bisher finden sich städtische Kindergärten in den Stadtteilen Altstadt, Burgau und Reitmehring. In den Stadtteilen Burgerfeld und Wuhr/Tegernau wird die Kinderbetreuung an zwei Standorten durch das Haus für Kinder St. Jakob-St. Konrad abgedeckt. Da die katholische Pfarrkischenstiftung die Gebühren zum 1. September erhöhte, sei nun eine Anpassung erforderlich.

Bedürftige Familien könnten allerdings einen Familienpass beantragen, um finanzielle Unterstützung vom Landratsamt zu erhalten. Außerdem sei es wichtig, in allen Stadtteilen Betreuungsplätze zu sozial verträglichen Tarifen anzubieten.

„Wir haben uns explizit für die Förderung von Betreuungspersonal entschieden“, so Bürgermeister Michael Kölbl. Betrachte man den Stundensatz, sei die Erhöhung durchaus vertretbar. Die jährlichen Bundesmittel werden künftig auf alle Träger im Stadtgebiet anteilig verteilt. Die Verteilung werde an dem Anteil der unter dreijährigen Kindern gemessen.

Ein Beispiel:

Die Gebühren werden zum 1.Januar 2016 wie folgt angepasst (inklusive Spielgeld):

Altersgruppe ab 3 Jahren:

über 4 bis 5 Stunden: 102,00 Euro
über 5 bis 6 Stunden: 112,00 Euro
über 6 bis 7 Stunden: 122,00 Euro
über 7 bis 8 Stunden: 132,00 Euro
über 8 bis 9 Stunden: 142,00 Euro

 

 




„Die Stadt Wasserburg ist Kultur“

edithOb das Theater Belacqua, die Wasserburger Nächte, das Heimatmuseum oder der Bach-Chor: Das kulturelle Angebot in Wasserburg ist breit gefächert. Edith Stürmlinger, Kulturreferentin der Stadt Wasserburg (unser Foto), stellte in der Stadtratssitzung gestern am Abend einige Einrichtungen genauer vor. „Wir müssen diese Stadt erhalten, sie nicht als Museum, sondern als lebendige Stadt sehen“, so Stürmlinger in ihrem Tätigkeitsbericht. Wasserburg selbst sei ein Zentrum der Kultur. Sie betonte die Wichtigkeit aller kulturellen Institutionen, veranschaulichte kleine Probleme und blickte auf künftige Projekte …

Von klassischen Bühnenstücken bis hin zum Tanztheater hat das Belaqua in Wasserburg einiges zu bieten. „Wir haben hier ein hochgelobtes, überregional bekanntes und außergewöhnliches Theater für eine Stadt wie Wasserburg“, so Stürmlinger.

Viele Mittel würden vom Staat fließen und auch die Stadt unterstütze diese Art der Kunst. Mit der neuen Sparte „Kinder- und Jugendtheater“ biete Jörg Herwegh nun etwas völlig Neues an. Die Kulturreferentin betonte jedoch, dass Wasserburg dieses „Kleingut“ noch mehr schätzen sollte: „Ich würde mir wünschen, dass sich auch die Wasserburger dort öfter sehen lassen.“

Ein wahrer Touristenmagnet sei die große Kunstausstellung des Arbeitskreises 68. Kunst sei ein Zuschussbetrieb und vor allem Künstler müssten mehr unterstützt werden.

Auch die alljährliche Veranstaltung „Wasserburg leuchtet“ erfreue sich hoher Besucherzahlen. „Viele Zuschauer kommen extra von weit her. Ich hoffe, dass das auf jeden Fall so bleibt“, sagte Edith Stürmlinger.

Die Kulturreferentin dankte auch sehr Professor Kaufmann für sein Engagement im Kammerorchester sowie dem Klaviersommer. „Hervorragenden Künstlern kann dort umsonst – für nichts – zugehört werden“.

Eine der größten kulturellen Investitionen der Stadt Wasserburg sei die Stadtkapelle: Bei zahlreichen Veranstaltungen begeistern die Musiker ein großes Publikum. Viele junge Musiker werden in der Stadtkapelle ausgebildet und zeigen großes Engagement. Hier gratulierte Stürmlinger vor allem zum Neubau, der großteils in Eigenleistung entstand (wir berichteten).

Ein weiterer „Glücksgriff“ der Stadt sei Sonja Fehler, die im Heimatmuseum tätig ist. „Die Besucherzahlen haben sich deutlich erhöht“, sagte Edith Stürmlinger. In Zukunft stehe die Renovierung des Museums an.

Ein besonderer Programmpunkt im Kulturkalender: Die Wasserburger Nächte am Innufer. Sie fanden dieses Jahr zum zweiten Mal statt und boten dem Publikum – unter anderem – eine neue Interpretation des bekannten Stückes „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare. Das bisherige Konzept stimme jedoch nicht ganz. „Beim nächsten Mal wird es ein völlig neues Konzept geben.“ Die Überlegung sei, die Laien-Schauspieler wieder von den Professionellen zu trennen und auch die Anschaffung der Tribüne sowie der Bühnentechnik zu überdenken, so Stürmlinger.

In Zukunft würden Projekte wie die Verwirklichung des Museumsdepots, ein Kunstanbau für die Mittelschule, die Unterstützung des Projektes „Kino unter der Rampe“ und die Renovierung der Orgel anstehen.

Edith Stürmlinger betonte, dass Wasserburgs Willkommenskultur einen hohen Status habe. Ein Beispiel hierfür sei das Nationenfest: „Ich hoffe, dass die Stimmung nicht umschwingt“.

Außerdem appellierte sie an alle Kulturschaffenden, sich dem Kulturkreis anzuschließen. „Der Kulturkreis ermöglicht es, Kräfte zu bündeln und sich gegenseitig zu unterstützen.“
Da in Wasserburg zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, kommt es immer wieder zu Termin-Überschneidungen. Um diese Problematik in Zukunft zu umgehen, sollten sich Veranstalter an Andreas Hiebl von der Stadt Wasserburg wenden. „Das ist aber eher ein Luxusproblem“, so Stürmlinger.

„Dafür meinen größten Dank“

Bürgermeister Michael Kölbl zeigte große Wertschätzung für die ehrenamtlichen Dienste der Kulturreferentin: „Edith Stürmlinger ist ein Bindeglied zwischen den Kulturschaften, aber auch zwischen der Kultur und der Stadt. Dafür meinen größten Dank.“

 




Keine zweite Müller-Filiale in Wasserburg

logo 2Schreibwaren, Kosmetik, Haushaltsartikel und vieles mehr: Der Drogeriemarkt „Müller“ in der Innenstadt ist eine beliebte Anlaufstelle für nahezu alle Einkäufe. Bisher läuft das Geschäft gut, in drei Jahren hätte das allerdings ganz anders aussehen können: Der Großmarkt Singer plante einen zweiten Müllermarkt in dem bisherigen Elektofachgeschäft, in der Salzburger Straße, anzusiedeln. Dieses Vorhaben hätte wirtschaftliche Auswirkungen auf das Altstadt-Geschäft gehabt. Nach einigen Diskussionen entschied sich der Wasserburger Stadtrat gestern am Abend gegen die Änderung des Bebauungsplanes und somit für die Unterstützung der Müllerfiliale in der Altstadt.

„Wir haben es in der Hand, ob die Geschäfte in der Altstadt bleiben oder nicht“, so der Tenor in der Sitzung.

Die gähnende Leere des bisherigen Elektrofachmarktes sei zwar auch für den Singer-Supermarkt bedrohlich, allerdings müsse man die Innenstadt fördern. Der Mensch sei bequem und würde den Weg in die Stadt nicht auf sich nehmen, wenn er sowohl den Lebensmittel-Einkauf, als auch die Drogerieartikel in einem Zuge kaufen könnte.

„Es ist problematisch, wenn der Altstadt-Müller zusperrt. Es gibt genügend Gemeinden, die sich drum reißen würden“, sagte Stadtrat Stenger. Und Rätin Edith Stürmlinger wandte jedoch ein, dass man den Verbrauchern ja nicht vorschreiben könne, wo sie ihre Einkäufe tätigen. „Es gibt gute andere Firmen“, so Stadtrat Andreas Aß.

Die Müller KG habe schriftlich mitgeteilt, dass, soweit der Standort am Singer-Großmarkt zugelassen werde, der Drogeriemarkt in der Ledererzeile bis zum 31. Mai 2018 betrieben werde. Der Vertrag laufe zwar bis 2018, allerdings sei es ungewiss, wie sich die Lage bis zu diesem Zeitpunkt entwickle.




Kuahgartn-Open Air: Wir verlosen Karten

e21Es wird laut, bunt und es wird schön: Freunde der alternativen Musik-Szene kommen am Samstag beim Kuahgartn-Open Air in Edling voll auf ihre Kosten. Das Line-up bietet abwechslungsreiche Musikgenres und garantiert beste Stimmung: Mit dabei sind unter anderem Jesper Munk, Trümmer und Akua Naru auf der Hauptbühne sowie Jakob Bruckner, The Merry Poppins und Cat Stash auf der „Stoa-Stage“. „Wir wollen bei uns in der Region eine Plattform für alternative Musik bieten. Bands, die sonst nur in großen Städten spielen, kann man sich bei uns direkt um die Ecke anschauen,” sagt Martin Kirmaier, Mitorganisator. Die Wasserburger Stimme verlost für das einzigartige Festival am Stoa nochmals ein Kartenpaket:

 Das Open Air beginnt um 13.30 Uhr, Einlass ist bereits um 12 Uhr.

Wer bis morgen, Mittwoch, 24 Uhr, eine E-Mail

mit dem Stichwort „Kuahgartn“

mit vollem Namen und Wohnort an

info@wasserburger-stimme.de* gesendet hat,

nimmt an der Verlosung teil.

Am Vorabend des Kuahgartn-Open Airs können sich die Besucher auf die richtige Betriebstemperatur für das Festival bringen. Die Warm-up-Party im Gewölbe am Stoa beginnt um 22 Uhr. Die Münchner DJ-Crew des Starmelt Clubs wird dem Publikum ordentlich einheizen. Ihr Geheimrezept: Ein Mix aus Beats, Indiesounds, 80s & Remixen, HipHop und Discoklassikern.

Tickets für’s Kuahgartn-Open Air 2015 sind an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: 

► Alle Filialen der Sparkasse Wasserburg am Inn, auch Ticketversand unter ticketservice.sparkasse-wasserburg.de
► SPEXX Wasserburg
► LandWirtschaft im Gut Staudham
► Buchhandlung Erdl Trostberg
► Bebop Schallplatten & CDs Rosenheim
► Cypress Warehouse Traunstein
► Optimal Records München

oder alternativ: E-Tickets sowie Kombi-Tickets (gültig für Freitag und Samstag) bequem von zuhause aus: www.kuahgartnopenair.de

* Aus allen Einsendungen, die uns bis Mittwoch, 26. August,  24 Uhr, erreichen, zieht die Glücksfee einen Gewinner. Die Gewinn-Benachrichtigung erfolgt rechtzeitig per E-Mail. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. 

 




Kernhaus: Blick hinter die Kulissen

IMG_0453„Das Kernhaus. Das ist für Wasserburg natürlich ein ganz wichtiges Gebäude“, sagte Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann. Seit April laufen die Sanierungsarbeiten an Fassade und Gebäude im Herzen der Altstadt. Für die Restauration der Fassade ist letztmals die Stadt Wasserburg zuständig – künftig wird auch diese an den Besitzer, die Sparkasse Wasserburg, übergehen. Im Großen und Ganzen läuft die Restauration nach Plan und auch der gesetzte Zeitrahmen sowie das Budget kann eingehalten werden – das stellte Restaurator Sven Oehmig bei der heutigen Ortsbesichtigung fest.

„Im Zuge der Sanierung fallen immer Rückbauarbeiten an, mit denen man vorher nicht gerechnet hat. Das ist normal“, so Sven Oehmig, Diplomrestaurator vom Institut für Restaurierung in Wasserburg. Bisher wurden Sanierungsarbeiten am Mauerwerk sowie unter dem Dach vorgenommen. Auch die geschädigten Pfeiler wurden neu verputzt: „So wird es in Zukunft keine salzbedingten Schäden mehr geben.“

Und auch die Fenster werden erneuert. Durch die letzte Sanierung zeigen sich vor allem bei dieser Maßnahme kleine Probleme: „Die Fenster wurden relativ salopp eingesetzt. Auch der Stuck ist teilweise auch Schutt aufgesetzt worden“, so der Restaurator.

Mit Sand wird übrigens die alte Farbe von der Fassade entfernt: „Durch den Sand konnten wir die letzte Fassung abtragen. Wir sehen jetzt einen Querschnitt der bisherigen Farben.“ Das künftige Farbkonzept werde insgesamt heller sein und die Rokoko-Epoche aufgreifen. Das eigentliche Bild der Fassade sei durch die Verwendung nicht historischer Bindungsmittel und durch Umwelteinflüsse verfälscht worden. „Der nächste Schritt wird die Grundierung und der Farbanstrich sein.“ Auch die Marienstatue sowie die Bilder an der Fassade werden in vergleichbarer Fassung wiederhergestellt.

Der Denkmalschutz des Kernhauses sei kein Problem für die Maßnahmen. „Es ist ohnehin eine sehr vorsichtige Vorgehensweise erforderlich, um zeitaufwändige Reparaturen zu vermeiden. Da greift man natürlich auf Fachkräfte zurück“, sagt Sven Oehmig. Für die Sanierung seien hauptsächlich Wand- und Stuckrestauratoren, Kirchenmaler und Zimmerer eingesetzt. „Das macht das Ganze natürlich teurer. Als Stadt ist es jedoch unsere Pflicht, dieses Gebäude denkmalgerecht für die Nachwelt zu restaurieren“, sagte Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann.

Da die Sparkasse gleichzeitig das Kernhaus-Gebäude saniert, wurden für die Arbeiten die selben Firmen beauftragt. Obwohl es sich um zwei getrennte Baustellen handle, werde Hand in Hand gearbeitet: „Das hat sich gut eingespielt“, so Herrmann.

Momentan kann der Zeitplan eingehalten werden. „Bis zur Weihnachtszeit soll das Gerüst weg. Das ist das Ziel“, sagt Mechtild Herrmann. Auch das angenommene Budget von 350.000 werde nicht überschritten. „Zu tun ist schon noch was“, da sind sich Restaurator und Stadtbaumeisterin einig. ISA

 

[FinalTilesGallery id=’382′]

 




Vom TSV Eiselfing zum FC Bayern

11911931_540681892745759_1636419022_n„Am Anfang war es schon schwierig, aber als ich dann beim FC Bayern ein paar Menschen näher kannte, ist es lockerer geworden“, sagt Marinus Bachleitner aus Eiselfing. Nachdem der 14-Jährige vor neun Jahren in der Eiselfinger G-Jugend seine Fußballkarriere begann, ging es für ihn schnell steil bergauf. Mittlerweile spielt er in der Regionalliga und trainiert bis zu sechs Mal in der Woche – beim Deutschen Rekordmeister! Obwohl es nicht immer leicht ist, Fußball, Schule, Freunde und Familie unter einen Hut zu bekommen – Marinus ist sich bewusst, dass er den Traum vieler junger Burschen lebt.

„Mit fünf Jahren hab ich angefangen, Fußball zu spielen. Das war beim TSV Eiselfing in der G-Jugend. Nach einem halben Jahr E-Jugend bin ich nach Endorf gewechselt.“ In Endorf hat Marinus drei Jahre lang gespielt, in der letzten Saison auch in der Bezirksoberliga. Immer wieder waren bei den Spielen sogenannte Scouts vor Ort: „Da haben sie mich dann irgendwann entdeckt und zum Probetraining nach München eingeladen.“

Nachdem der Eiselfinger über einen sechsmonatigen Zeitraum immer wieder zur Probe beim FC Bayern Münchens war, wurde er schließlich übernommen. „Am Anfang dachte ich mir, dass ist ja schon ein Riesenerfolg, dass ich mittrainieren darf und dass ich alles so sehen kann – und dann durfte ich tatsächlich täglich mittrainieren und wurde quasi übernommen.“ Der Unterschied zum letzten Jahr in Endorf sei nicht zu groß gewesen: „Wir hatten glücklicherweise einen sehr engagierten und guten Trainer in Endorf. Das hat den Einstieg erleichtert“, erzählt Marinus.

Zum neuen Schuljahr kommt Marinus in die neunte Klasse des Gymnasiums in Wasserburg. Obwohl die zahlreichen Trainingseinheiten viel Zeit kosten, darf die Schule nicht zu kurz kommen. „Da sind wir schon dahinter. Dafür muss er mal früher anfangen für die Schulaufgabe, weil manchmal eben die Zeit zu knapp wird“, sagt Andrea Bachleitner, Mutter von Marinus. Ihr Sohn scheint diese Doppelbelastung im Griff zu haben: „Die Zeiten, in denen viele Schulaufgaben anstehen, sind schon anstrengend und stressig, aber es geht schon.“ Seine schriftlichen Hausaufgaben erledige er meist sofort nach der Schule zu Hause. „Das, was ich für den nächsten Tag lernen muss, mach‘ ich im Bus auf dem Weg ins Training“, erzählt er.

In der Säbenerstraße in München angekommen, weht ein anderer Wind: „Vor allem auf die Disziplin wird geachtet. Da wird kein Schmarrn gemacht, sondern genau das, was der Trainer sagt“, erzählt Marinus. „Wir haben die selben Trikots wie die Profis. Die Trainer legen viel Wert darauf, dass alle einheitlich aussehen.“ Die Fußballschuhe müssen von eine gewissen Marke sein und die Trainer werden gesiezt.

Bevor die Trainingseinheit beginnt, kann bei Verletzungen der vereinseigene Physiotherapeut aufgesucht werden. „Da sind sie wirklich gut versorgt“, sagt Andrea Bachleitner. Nach zirka 60 bis 90 Minuten Training am Vormittag, isst die Mannschaft zusammen Mittag. Die nächste Einheit beginnt am Nachmittag. Bis dahin kann die freie Zeit auf dem Gelände oder in der Münchner Innenstadt genossen werden. Auch theoretische und taktische Schulungen stehen auf dem Programm: „Man merkt schnell, dass das viel bringt, wenn man weiß in welcher Situation, was zu tun ist“, so Marinus.

Im September beginnt für den jungen Fußballer die dritte Saison beim FC Bayern. Seit Wochen befinden sich er und seine Teamkollegen in der Vorbereitung: „Wir trainieren momentan sechs Mal in der Woche. Teilweise zwei Mal am Tag.“ Mit einem speziellen Fahrdienst könne er vom Haager DFB-Stützpunkt nach München zum Training fahren. Die Fahrten zu Trainingsspielen müssten allerdings selbst organisiert werden: „Ich muss zugeben, es ist sehr zeitintensiv und vor allem viel Fahrerei. Allerdings wissen wir, dass das der Traum eines jeden Buben ist. Marinus hat diese Chance – da unterstützen mein Mann und ich ihn natürlich“, so Andrea Bachleitner.

Mittlerweile hat sich die Familie an den Fußball-Alltag gewöhnt: „Am Anfang war das alles ganz spannend. Wir waren Feuer und Flamme. Mittlerweile ist es wie mit allem: Es wird zum Alltag“, erzählt die Mutter von Marinus. Ziemlich viel drehe sich um den Spiel und Trainingsplan: „Da muss man sich einfach gut organisieren. Was das Fahren betrifft, springt dann auch mal die Verwandschaft ein.“

Auch Marinus weiß mit diesem Status umzugehen: „Am Anfang hab‘ ich den Ball eher flach gehalten. Ich wollte nicht, dass jemand neidisch ist. Mittlerweile wissen es alle und die Reaktionen waren immer positiv.“ Viele würden Fragen stellen, „wie das so ist?“, oder bei einem Spiel zusehen wollen.

„Deutschlandweit bin ich schon ziemlich viel rumgekommen“, erzählt das Jugendtalent. Doch auch international durfte Marinus schon einige Erfahrungen sammeln: „Die Woche vor den Sommerferien waren wir in der USA. Dort haben wir in L.A. bei einem Turnier mitgespielt.“ Ob USA, Italien oder Schweiz: „Die Reisen und die Turniere in anderen Ländern und Städten gefallen mir am meisten. Man spielt gegen Mannschaften aus ganz Deutschland und kann sich mit den anderen Spielern austauschen.“

Was die Zukunft bringt, weiß Marinus noch nicht genau: „Mein persönliches Saisonziel ist es, dass ich als Rechtsverteidiger Stammspieler bleibe und für das nächste Jahr übernommen werde.“ Jedes Jahr stehe eine neue Sichtung an, bei der die Leistung und die Entwicklung der letzten Jahre eine große Rolle spiele. „Auch wenn man zu den Besseren gehört – wenn die Scouts keine Entwicklung mehr sehen, ist es vorbei“, sagt Marinus.

Vor allem die zwei Jahre in der U19 bei Bayern seien sehr wichtig. Bis zu diesem Zeitpunkt will es der 14-jährige auf jeden Fall schaffen: „Bei Bayern zu bleiben ist natürlich der Traum, den die wenigsten umsetzen können. In meinem Alter kann man das noch nicht sagen. Aber ich werde auf jeden Fall versuchen, bis zur U19 zu kommen.“

ISA

 

 

 




Summer-Break im Uni: Wir haben die Fotos

15.08.15-103Obwohl sich Wasserburgs Kultdisco Universum gerade in der Sommerpause befindet, wurden am vergangenen Samstag die Pforten geöffnet: Es gehört zur festen Tradition, dass die Türen des Kultclubs in der Pause für eine lange Sommernacht offen stehen – um der Partywelt eine Nacht voll unbeschwerter Stunden zu bieten. The Beat Freaks (Shytsee/Fresh) sowie die DJs Sugaman und Stocki brachten das Uni bis ins Morgengrauen zum Beben. Unsere Fotos zum Wasserburger Nachtleben im Uni:

 

[FinalTilesGallery id=’381′]




Projekt in Wasserburg: Musik verbindet Kulturen

P1000187_k„Dieses Zusammenkommen ist mir sehr wichtig. Vielleicht können wir den Burschen ein Stück Heimat zurückbringen“, sagt Marianna Beduhn, Klangtherapeutin. Die 53-jährige leitete jetzt zum wiederholten Male ein Trommelprojekt für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge im Wasserburger Clearing-Haus. Mit der Unterstützung ihrer Tochter Anna Gilnhammer, Erzieherin, und ihrer Freundin Brigitte Janson, Trommelbauerin, begeisterten sie die 15 Jugendlichen. Gemeinsam wurde eine Stunde lang gesungen, getanzt und getrommelt. An den leuchtenden Augen der Heranwachsenden war zu sehen: Sie konnten ihre Sorgen für kurze Zeit vergessen.

 

 

P1000187_kk

Die Clearingstelle am Wasserburger Krankenhaus bietet momentan insgesamt 23 Plätze für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die Aufnahme der jungen Flüchtlinge wird über die Jugendämter der Stadt und des Landkreises Rosenheim organisiert. Als Erstversorgungseinrichtung bietet die Clearingstelle für die Kinder und Jugendlichen einen Ort der Sicherheit und der Regeneration, nachdem sie den schwierigen Bedingungen des Herkunftsland entronnen sind und damit den traumatisierenden Erlebnissen einer oftmals jahrelangen Flucht.

„Clearing bedeutet in diesem Fall, dass die Jugendlichen gesundheitlich und psychologisch untersucht, und ihr Verhalten beobachtet wird“, erzählt Sabane Sesar-Fersch, Teamverbundsleiterin der Clearingstelle „Legoschlößl“ in Wasserburg. Die Buben lernen unter anderem mit ihrem neuen Alltag und den Gepflogenheiten in Deutschland umzugehen. Sie erhalten eine Grundversorgung und werden im Fach Deutsch unterrichtet. Nach zirka drei Monaten ist das Verfahren abgeschlossen und die Jugendlichen werden an eine Folgeeinrichtung der Jugendhilfe übergeben.

Mit dem Sing- und Trommelprojekt soll vor allem eines bewirkt werden: „Emotionen, Anspannung, Stress und traumatische Erfahrungen können nonverbal zum Ausdruck gebracht werden. Das kann sich befreiend auf das Allgemeinbefinden wirken“, so Bedhuhn. Das Projekt enthalte hauptsächlich Teile aus dem Bereich der Klangtherapie. Marianna Beduhn setzte beim vergangenen Treffen überwiegend Instrumente, wie beispielsweise indische Trommeln, ein Didgeridoo oder andere Klang-und Rhythmusinstrumente ein.

Das Trommeln sei vielen Burschen, die aus Eritrea, Somalia, Äthiopien, Afghanistan oder Syrien stammen, aus ihrer Heimat vertraut. Auch in der anderen Gruppe des Clearing-Hauses sei das Projekt auf große Begeisterung gestoßen: „Es war eine einladende, bewegende, mitreißende und kraftvolle Stimmung. Den ein oder anderen hält es nicht mehr auf seinem Platz, es wird getanzt, getrommelt, gerasselt, geklatscht und gesungen“, erzählt Irmengard Stockenreiter, Sozialpädagogin.

Immer wieder stimmten die drei Leiterinnen der Sing-und Trommelstunde Lieder an, bei denen die Jugendlichen sofort mit Eifer mitsangen. „Die Texte dieser Lieder sind kurz und einfach. Oft in afrikanischer, englischer, deutscher oder indischer Sprache gehalten“, erzählt Marianna.

In einer Vorstellungsrunde durfte jeder seinen Namen auf einen Zettel schreiben und kurz etwas über sich erzählen. Mit großer Anstrengung versuchten die Jugendlichen, ihre Deutsch-Kenntnisse unter Beweis zu stellen: „Ich bin jetzt glücklich“, sagte einer von ihnen. Auch Teamleiterin Sabane betont, wie gut dieses Projekt ankomme: „Musik verbindet einfach alle Kulturen. Für kurze Zeit vergessen unserer Jungs ihre Sorgen. Wir möchten das auf jeden Fall noch einmal machen.“ Die Begeisterung war danach noch in der Luft zu spüren.

Für die künftigen Trommelstunden sind Spenden im Rahmen von Rhythmusinstrumenten oder Trommeln herzlich willkommen. Die Instrumente können bei Marianna Bedhun (Telefon 08071/ 66 44) oder in der Clearingstelle abgegeben werden. ISA

P1000176 (1)_k




B 304: Großes Glück für 21-Jährige

IMG_6539Eine 21-jährige Autofahrerin aus Wasserburg hatte am Sonntag gegen 11 Uhr großes Glück. Sie verlor auf der Verbindungsstraße zwischen der B 304 und Gabersee die Kontrolle über ihren PKW. Das Auto überschlug sich. Die Wasserburgerin erlitt jedoch nur leichte Verletzungen und kam vorsorglich ins Krankenhaus. Die Unfallursache ist bisher unbekannt, so die Polizei.




Die Hitze: Weniger Urlauber im August

P1060079_kWasserburg ist für seine romantische Altstadt bekannt: Italienisches Flair, zahlreiche Gassen und kleine Innenhöfe sowie zauberhafte Cafés locken Urlauber in die Stadt. Das ganze Jahr über werden Führungen angeboten, bei denen die Gäste historische Geschichten rund um die alte Handelsstadt Wasserburg erfahren. Während für die Herbstmonate bereits jetzt viele Buchungen vorliegen, geht der Fremdenverkehr im August eher zurück. „Das ist eine ganz normale Geschichte, die mich nicht überrascht“, sagt Traudl Scharlach, Mitarbeiterin der Gäste-Information Wasserburg.

„Gegenüber den anderen Monaten haben wir im August immer wenig Stadtführungen“, so Scharlach. Den älteren Damen und Herren, die oft mit dem Bus anreisen, sei es bei der momentanen Sommerhitze zu heiß. Außerdem seien viele Familien in den Urlaub gefahren. „Im September und Oktober geht’s dafür wieder voll los. Das kann ich jetzt schon an den Buchungen sehen.“

Der Wasserburger Tourismus lebt im August hauptsächlich von Radfahreren: „Am Abend kommen viele Radler. Sie suchen meistens Einzelübernachtungen und fahren am nächsten Tag den Inntalradweg entlang weiter nach Passau.“ Häufig verbringen die Radwanderer die Nacht im Hotel Paulaner, im Hotel Fletzinger, beim Huberwirt, in Ferienwohnungen oder bei Privatadressen. „Manchmal haben wir auch das Limit erreicht. Da hab ich dann aber immer noch Geheimadressen im Petto“, erzählt Scharlach.

Für interessierte Touristen empfiehlt Scharlach eine Stadtführung: „Die Führung bietet viel mehr Informationen. Außerdem kann man die Innenhöfe und die Kirchen anschauen. Da kommt man sonst ja nicht rein, weil zugesperrt ist.“ Für Alleinreisende werden auch Einzelführungen angeboten: „Wenn jemand Wert darauf liegt, sind Führungen alleine auch möglich. Bestellen kann man sie immer.“

Für Durchreisende hat Edeltraud Scharlach folgenden Tipp: „Wer nur wenig Zeit hat, sollte zu unserem Stadtplan ,Erleben mit Flair‘ greifen. Darauf befinden sich Zahlen, denen durch einen kleinen Spaziergang gefolgt werden kann.“

Die öffentlichen Stadtführungen der Stadt Wasserburg finden Montag und Freitag um 14 Uhr statt. Die Kosten belaufen sich auf vier Euro. Weiter Informationen unter www.wasserburg.de. ISA




Ein Künstler, 1000 Störche

stoerche„Die orange Farbe, rostiges oder poliertes Metall sowie die spezielle Cut-Out-Technik – das ist zu meinem Markenzeichen geworden“, erzählt Georg Mayerhanser, freischaffender Künstler aus Bichl, nahe Waldhausen. Nachdem der gebürtige Dachauer eine Ausbildung zum Schmied absolvierte, führte ihn sein Lebensweg schnell zur Kunst. Seit 1983 ist Georg Mayerhanser als freischaffender Künstler tätig und betreibt mit seiner Ehefrau Anni die „ARTworld“ – eine einzigartige Plattform für „lebendige Kunst“ mit einer Galarie, einem Skulpturengarten sowie einem Café.

Dort finden regelmäßig Vernissagen verschiedener Künstler sowie Konzerte oder Lesungen statt. Momentan arbeitet der Künstler an seinem grenzenlosen Kunstprojekt „Storchenflug nach Mekka“ – und das seit Monaten. Am 3. und 4. Oktober wird die Ankunft des 1000. Storches in der ARTworld gefeiert.

Georg Mayerhanser wuchs in Dachau auf und verbrachte dort einen großen Teil seines Lebens. Als Jugendlicher absolvierte er eine Ausbildung zum Schmied. Mit 22 Jahren bestand er seine Meisterprüfung und machte sich kurze Zeit später selbstständig. Mit 23  Jahren hatte er seine erste Ausstellung in der Volksbank Dachau. Viele Jahre war er in der Restauration tätig – seit 1983 arbeitet Mayerhanser als freischaffender Künstler. Seine ersten künstlerischen Arbeiten entstanden in der Schmiedetechnik. Auch sein aktuelles Projekt „Storchenflug nach Mekka“ wird geschmiedet. „Ich habe die Schmiedetechnik bewusst, wegen der künstlerischen Aussage und der Einzigartigkeit gewählt“, erzählt Georg Mayerhanser. Arbeiten des Künstlers sind Ankäufe oder Auftragsarbeiten von Banken, Behörden, Kirchen, Städten, Landkreisen, Bundesländern und Sammlern auf der ganzen Welt.

Im Jahre 2007 zog er mit seiner Familie in die Wasserburger Gegend. Zwei Jahre später, im August 2009, eröffneten Georg und seine Frau  Anni das „ARTworld Café“. Seitdem wächst die einzigartige Kunstplattform stetig. Einige seiner Frühwerke sind noch immer im Skulputrengarten zu sehen.

In seinen Werken verkörpert Mayerhanser unter anderem religiöse, weltliche und politische Themen: „Kunst heißt auch Aufarbeitung: Das ist meine Form von Aussage – meine Sprache mich auszudrücken.“ Früher hat der 57-jährige lange Zeit die Kampfsportart Taekwando praktiziert: „Daher kommt die Kraft und die Energie für meine Kunst.“

Taucht man in die atmosphärische Kunstwelt des Skulpturgartens in Bichl ein, so fällt in Georg Mayerhansers Ausstellung vor allem eines auf: Viele seiner Kunstwerke enthalten die Farbe Orange. „Das Orange hat mich von Anfang an begleitet. Damit habe ich schon immer zu tun uns sie hat sich bei mir gefestigt“, so Mayerhanser. Die Farbe habe vor allem in der Heilmedizin große Bedeutung. Bei dem 2. Chakra liegt die Farbe Orange als Krabzentrum im sakral- oder sexualen Frequenzbereich. Sie wirkt Wärme, aktiviert sowie symbolisiert Offenheit und Öffnung nach außen. „Man kann mit dieser Farbe Kraft auftanken.“

IMG_0424

Storchenflug nach Mekka

Auch in seinem grenzenlosen Kunstprojekt findet sich das Orange in den Schnäbeln der Störche wieder. Seit Januar diesen Jahres arbeitet er kontinuierlich an seinem „Herzensprojekt“, dem Storchenflug nach Mekka – einer momentan 140 Quadratmeter großen Installation aus geschmiedeten Störchen, die auf Stahlstangen in unterschiedlichen Höhen durch die Galerie der ARTworld fliegen. Die Anordnung der Vögel, die südöstlich ausgerichtet sind, ist ein Art Labyrinth mit schmalen Durchgängen: „Teilweise sieht man nur noch Störche. Das macht das Ganze viel erlebbarer“, so Mayerhanser.

IMG_0418

Mit seinem Projekt möchte Georg Mayerhanser ein Zeichen für Völkerverständigung setzen: „Jeder meiner Störche ist einzigartig, so wie es auch jeder Mensch, jede Kultur und jede Glaubensrichtung ist. Und doch fliegen sie alle gemeinsam. Denn letztendlich sind sie alle Störche.“

Nahezu jeden Tag fertigt er bis zu fünf Störche – ein Zeitaufwand von etwa acht Stunden: „Momentan liege ich bei 900. Es sieht gut aus, dass ich die 1000 bald habe. Das ist das Projekt, das mich bisher am meisten beschäftigt hat, vor allem was die Zeit betrifft.“ Bei 500 Vögeln wollte er eigentlich aufhören: „Da beißt sich bei mir wieder der Sport durch – der Ehrgeiz. Vielleicht hör‘ ich bei 1000 auf. Ich weiß es noch nicht.“

Mit der Ankunft des 1000. Storches ist ein weitere, wichtiger Meilenstein erreicht. Dieses Ereignis möchte die Familie Mayerhanser feiern. „Wir laden alle Interessenten am 3. und 4. Oktober von 13 bis 18 Uhr darauf ein, mit uns anzustoßen.“ Außerdem ist eine kleine Tombola geplant, bei der es Störche zu gewinnen gibt.

IMG_0417

GALERIE CAFÉ / ARTworld

Mühldorfer Staße 44
83530 Waldhausen-Bichl
www.mayerhanser.de

Jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung für Besucher geöffnet. Eintritt frei




Blumen und Pflanzen im Hochsommer

Seit Wochen folgt eine Hitzewelle der nächsten. Nicht nur für Menschen und Tiere sind die hohen Temperaturen überaus anstrengend. Vor allem die Pflanzenwelt leidet unter der andauernden Trockenheit. Getreide- und Maisfelder vertrocknen, Wiesen werden braun und manch Hobbygärtner kommt mit dem Gießen nicht mehr hinterher. Was man im Hochsommer beachten sollte, um das Wohl der Pflanzen und Blumen zu garantieren? Die beiden Gärtner Christine Posch, Inhaberin des Blumengeschäfts Posch, und Sebastian Hausberger von Blumen Hirnheiß geben Tipps:

An Standorten, die den ganzen Tag von der Sonne bestrahlt werden, sollten keine Schneidearbeiten vorgenommen werden: „Auf den Sträucherschnitt sollte man momentan verzichten. Man nimmt den Pflanzen, die unter diesen Bäumen und Sträuchern wachsen ansonsten den Schatten weg. Somit sind sie der UV-Strahlung direkt ausgesetzt“, sagt Christine Posch.

Sebastian Hausberger betont, dass vor allem beim Gießen darauf geachtet werden sollte, vor der Tageshitze zu gießen oder erst am Abend. „Wenn möglich sollte man nicht auf die Blätter der Pflanze gießen. Diese verbrennen sonst leicht. Auch regelmäßiges Gießen ist wichtig, ansonsten trocknet der Boden aus.“ Es sollte also lieber häufiger gegossen werden und dafür in kleineren Mengen.

Hin und wieder übersieht man dennoch einen Blumentopf. Meist ist die Erde dann komplett ausgetrocknet und kann das Wasser nicht mehr gut aufnehmen. Sebastian Hausberger empfiehlt: „Wenn die Böden bereits ausgetrocknet sind, sollte man nicht sofort sehr viel Wasser auf die Pflanze gießen. Lieber drei bis viermal am Tag ein wenig Wasser zuführen, dann saugt sich der Boden langsam voll.“ Natürlich sollte nicht zu wenig gegossen werden, zu viel Wasser birgt jedoch auch eine Gefahr für Pflanzen: „Wenn bei großer Hitze zu viel gegossen wird, entwickeln sich durch Feuchtigkeit und Wärme viel schneller Boden- und Wurzelkrankheiten. Daran gehen die Gewächse kaputt“, so Hausberger.

Des Weiteren rät der Gärtner dazu, Pflanzarbeiten nur an trüben Tagen oder Abend vorzunehmen. „Die Qualität der Pflanzen muss um diese Jahreszeit wirklich gut sein. In der Übergangsphase von der Einpflanzung bis zur Anwurzlung sind Pflänzchen sehr empfindlich. Bei Hitze entstehen deshalb leichter Schäden, als sonst.“ ISA

 




Stelldichein der Motorsportfreunde

DSC069221Seit mehr als 50 Jahren gibt es in Wasserburg einen Verein, der vor allem Autosport-Liebhaber anzieht. 1962 wurde der heutige Automobil-Sport-Club gegründet. Seitdem organisiert Gerhard Gron, Vorstand des ASC Wasserburg, immer wieder Heimat- und Zielfahrten sowie Clubtreffen. Auch in diesem Jahr trafen sich die  Mitglieder zum alljährlichen Grillabend. Bei Getränken und Grillspezialitäten unterhielten sich die Automobilsportfreunde bestens. Für den Abend hatte Gerhard Gron einiges geplant …

DSC06894Nachdem er das sportliche Geschehen des vergangenen Halbjahres schilderte, führte Benedikt Schlecht ein neues Rennkart vor (rechts), was bei den Besuchern auf großes Interesse stieß. Gron und Schlecht zeigten Bilder sowie einen Film über die  gefahrenen Rennen.

Der Höhepunkt des Abends: Die Rennen mit einem VW-Polo sowie einem Renault Clio, bestritten von Benedikt und Julian Schlecht sowie Christian Gron.

Im Anschluss stellte Herbert Guggenberger seinen DTM-Rennwagen, der 2004 von Timo Schneider und 2005 von Heinz Harald Frenzen in der DTM-Rennserie gefahren wurde, vor. In der lauen Sommernacht blieben alle Motorsportfreunde bis spät in die Nacht hinein sitzen.

 

 

DC004331

DSC06895

DSC06938

Vorstand Gerhard Gron begrüsste die Gäste und schildert das sportliche Geschehen des ersten Halbjahres.
DSC06929

DSC06640

Die Rennen werden bestritten mit dem VW Polo und Renault Clio gefahren von Benedikt und Julian Schlecht sowie von Christian Gron.




Kuahgartn Open-Air: Karten sind verlost

IMG_2657bDie Glücksfee hat ihres Amtes gewaltet: Die Gewinnerin der Kartenverlosung für das Kuahgartn Open-Air steht fest. Zwei Eintrittskarten erhält Anna Schwimmer aus Stadl bei Unterreit. Die Gewinnerin wird per Mail informiert. Das besondere Flair, der familiäre Umgang, die gute Stimmung und die einzigartige Location zeichnen das Kuahgartn-Festival alle Jahre aus. In diesem Jahr werden Bands aus der alternativen Szene, wie beispielsweise Jesper Munk, Attwenger, Akua Naru und Trümmer,den Stoa in Edling zum Glühen bringen.




Hitzewelle: Wohin zum Baden?

Bei Temperaturen bis an die 40 Grad ist eine kleine Erfrischung immer willkommen. Wer es ganz natürlich mag, geht an die heimischen Seen oder schwimmt eine Runde in einem der zahlreichen Weiher.  Das kühle Nass kann aber genauso in Schwimmbädern genossen werden. Dort ist vor allem durch Rutschen, Sprungtürme und Wasserstrudel Action und Abwechslung geboten. Besonders im Raum Wasserburg, aber auch in der Umgebung gibt es viele Möglichkeiten, sich zu erfrischen: Ob Badria, Rotter Ausee, der nahe gelegene Chiemsee oder die Erdinger Therme – wo gehen die Wasserburger und ihre Gäste am liebsten baden? Wir haben nachgefragt … Bild: Fotolia

 

 

P1060126Judith Haas aus Gars: „Wir gehen gern ins Badria, an den Penzinger Weiher oder auch zum  Kraiburger Waldsee. Das ist immer ganz unterschiedlich, je nach Laune.“

 

 

 

 

P1060127

 

 

 

 

 

 

 

Familie Neugebauer aus Rott: „Wir lieben den Rotter Ausee, weil wir da viele Freunde treffen und man als Rotter Bürger vergünstigt parken kann. Außerdem gibt es einen sehr guten Kiosk, bei dem man sich zwischendurch ein Eis holen kann.“

 

 

 

P1060130

 

 

 

 

 

Hans und Dorte Wedekind aus Bremen: „Da wir auf Durchreise sind und es zu heiß für Sightseeing ist, entspannten wir schon mal am Simssee. Wir waren sehr zufrieden mit dem See, weil uns ein bewaldeter und sehr sauberer Liegeplatz zur Verfügung stand. Die Anlage selbst war familienfreundlich gestaltet und die Wasserqualität einwandfrei.“

 

 

P1060131

 

 

 

 

 

 

Familie Steger aus Österreich: „Zur Zeit besuchen wir Verwandte in Wasserburg und vor ein paar Tagen waren wir in der Erdinger Therme. Unserer Meinung nach war es aber viel zu teuer und voll noch dazu. Am Chiemsee gefiel es uns hingegen sehr gut, weil das Parken kostenlos, das Wasser sauber und der Badeplatz schön gestaltet war.“

 

 

 

P1060132

 

 

 

Lena Hageneder aus Wasserburg: „Ich gehe gern zum Penzinger See, weil es da schön ist und meine Freundinnen oft an dem gleichen See relaxen.“ … und Marlene Huber aus Wasserburg: „Eigentlich gehe ich fast nie irgendwo öffentlich baden, weil meine Familie einen eigenen Pool besitzt.“




Sternschnuppen: Spektakel am Nachthimmel

Sternenhimmel-600x600Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde: Am morgigen Mittwoch ist Sternschnuppennacht. Die beste Sicht auf das nächtliche Spektakel hat man an Plätzen mit wenig Umgebungslicht. Weil der Mond die Sternschnuppenacht in diesem Jahr nicht aufhellt, ist das Lichter-Schauspiel am Himmel besonders gut zu sehen. Auch die Wettervorhersage für Wasserburg spielt mit: 17 bis 22 Grad und ein beinahe wolkenloser Himmel. 

Grundsätzlich hat man in der Nacht auf Donnerstag überall gute Chancen, Sternschnuppen zu sehen und sich etwas wünschen zu können. Besonders zwischen 2 und 4 Uhr lohnt sich ein Blick nach oben. Und wer in den Nächten zuvor schon eine Sternschnuppe erhaschen sollte, kann sich beispielsweise eine sternenklare Nacht für Mittwoch wünschen.

Wanderung unterm Sternenlicht

Die Wanderung führt von  Au am Inn Richtung Inn. Ab 21 Uhr haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Geschichten und Wissenswertes über die Perseiden zu erfahren und selbstverständlich den Blick Richtung Himmel zu richten. Informationen zu der Nachtwanderung gibt es auf www.kasterl-kunterbunt.de oder unter 08073/2450.

FM




Kanalneubau: Keine Kosten für Anwohner

klein_kWasserburg – Nachdem der Stadtrat den Neubau des Kanals am Bahnhofsplatz zwischen Weberzipfel und Kreisverkehr bereits beschlossen hat, werden Anfang September die Baumaßnahmen in Angriff genommen. Dabei werden auch ein Teil der Fahrbahnfläche sowie der Gehweg auf der westlichen Seite erneuert. Eigentümer der angrenzenden Grundstücke befürchteten in der gestrigen Anliegersitzung im Rathaus, dass es Probleme mit dem Lieferverkehr sowie mit den Parkmöglichkeiten geben könnte. Das Bauamt und das planende Ingenieur-Büro standen Rede und Antwort. Die Baumaßnahmen sollen bis kurz vor Weihnachten abgeschlossen sein.

Martin Kleinle vom Ingenieurbüro Behringer und Partner in Mühldorf stellte in der gestrigen Anliegersitzung im Rathaus die Planungen und Abläufe der Baumaßnahmen vor. Da der Hauptkanal unter privaten Gebäudebereichen verlaufe, sei er bei privaten Umbaumaßnahmen im Weg. „Der Altkanal soll deshalb zurückgebaut und teilweise aufgelöst werden. Die Teile des Kanals, die sich unter Privathäusern befinden, bleiben erhalten, werden allerdings stillgelegt. Sie können als privater Entwässerungskanal genutzt werden“, so Kleinle.

Unter dem Biomarkt sowie dem ehemaligen Autohaus Reisinger wird der Altkanal ebenfalls bestehen bleiben: „Die Bodenplatten dieser Gebäude befinden sich direkt über dem Kanal.“ Verschiedene Versorgungsleitungen müssten im Vorfeld verlegt werden, um die Baumaßnahmen nicht zu behindern. „Die Anwohner sollen sich bitte nicht wundern, wenn wir kurz aufgraben, wieder zumachen und später nochmal aufgraben müssen.“

Der geplante Kanal wird auf eine Breite von 1,20 Meter vergrößert. „Man entschied sich für diese Verbreiterung, weil die Niederschläge immer stärker und intensiver werden“, sagte Martin Kleinle. Außerdem werden im Zuge des Kanalneubaus Straßenbauarbeiten vorgenommen. „Die Fußwege werden breiter, der Pflasterbelag wird erneuert und auch die Straßen werden neu asphaltiert.“

Die Durchführung des Bauprojekts übernehmen die Firma Schmölzl aus Bayerisch Gmain. Die Kosten belaufen sich auf etwa 650.000 Euro. Bürgermeister Michael Kölbl betonte: „Die Bürger müssen nichts bezahlen. Die Häuser befinden sich im Sanierungsgebiet der Stadt, somit werden die Kosten unter anderem durch die Kanalgebühr beglichen. Die Anwohner haben ,nur‘ die sonstigen Unannehmlichkeiten zu erwarten.“ Diese würden spätestens bei der Vollsperrung auftreten. Der Zugang solle zwar für Anlieger, Fußgänger und Lieferanten soweit wie möglich erhalten bleiben, dennoch könne es für kurze Zeit zu einer Sperrung des gesamten Verkehrs kommen. Lieferfahrzeuge sollten deshalb den Weg über den Roten Turm nehmen. Falls dies aufgrund der Größe nicht möglich sei, könnten Einzelregelungen vereinbart werden.

Mechtild Herrmann, Stadtbaumeisterin,  zeigte Verständnis für die Bedenken der Geschäftsleute: „Die Geschäftsinhaber und Zulieferer der Ledererzeile müssen auf jeden Fall informiert werden. Wir werden die Sperrfristen so minimal wie möglich halten.“

Auch einige Parkmöglichkeiten seien durch die Sperrung betroffen. Auf den Vorschlag hin, man könne im Parkhaus oder am Bahnhof unter der Rampe parken, zeigte sich eine Teilnehmerin der Sitzung eher besorgt: „In der Nacht fühle ich mich im Parkhaus nicht wohl. Auch unter der Rampe ist das Parken für mich als Frau keine gute Lösung.“ Um derartige Situationen zu vermeiden, wurde der Vorschlag gemacht, vereinzelt Parkplätze an der Neustraße zur Verfügung zu stellen. „Das ist ein guter Vorschlag, darüber werden wir nachdenken“, so Alexander Huber vom Stadtbauamt.

Außerdem wurde darum gebeten, die Bürger auf die 20-km/h-Zone, die in der Nähe der Bahnhofsstraße liegt, aufmerksam zu machen. „Da wird oft schneller als 50 gefahren und das nicht mal mutwillig. Viele sehen dieses kleine Schild einfach nicht“, hieß es aus der Sitzung. Man könne doch künstliche Engstellen einbauen. Bürgermeister Kölbl entgegnete daraufhin, dass dies wegen des Lieferverkehrs nicht möglich sei. „Eine spezielle Verkehsüberwachung ist allerdings im Gespräch“, so Michael Kölbl.

Um die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke auch weiterhin auf dem Laufenden zu halten, werden immer wieder Treffen stattfinden: „Wir führen regelmäßige Besprechungen durch, zu denen die Bürger gerne kommen können“, sagt der Bürgermeister. Für Rückfragen stehe Alexander Huber im Stadtbauamt zur Verfügung: Telefon 08071/105-35. ISA

 




Müssen Bauern sogar Kühe verkaufen?

Während sich die Urlauber daheim über den Traumsommer freuen, wird die andauernde Trockenheit für die Bauern in der Region mehr und mehr zum Albtraum: „Momentan ist es wirklich extrem“, so Josef Bodmaier, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands. „Ich denke, es gibt nicht viele Orte in Stadt und Altlandkreis Wasserburg, die in letzter Zeit ein wenig Wasser erwischt haben.“ Wiesen vertrocknen, die Ernte wird zu früh reif und vor allem die Futtermittel werden knapp. „Manche Landwirte müssen vielleicht sogar Kühe verkaufen, um eine Futtermittel-Knappheit im Winter ausschließen zu können“, befürchtet Bodmaier.

„Für uns ist es wirklich alles andere als lustig“, sagt der Bauernobmann. Durch die wochenlange Hitze mit Temperaturen, die bis an die 40-Grad-Marke reichen, leidet die Landwirtschaft. „Das Getreide wurde teilweise notreif oder ist direkt eingetrocknet. Auch dem Mais fehlt mindestens ein halber Meter Länge.“ Momentan befänden sich die Maispflanze in der Kolbenbildung. „Der Kolbenansatz bräuchte dringend Wasser. Ansonsten bleiben die Körner und auch die allgemeine Frucht nur sehr klein. Für uns bedeutet das eine enorme Mengen- und auch Qualitäts-Einbuße“, so Bodmaier.

Am meisten Sorgen bereite die Knappheit der Futtermittel: „Die Grasbestände vertrocknen immer mehr. Den Wiesen fehlt das Wasser, man sieht wie das Grünland oberirdisch braun und dürr wird.“ In dieser Saison falle mindestens ein Schnitt komplett weg. Der Obmann: „Für die Bauern ist das fatal, weil wir das Gras als Futtermittel brauchen.“ Das Einsäen mit Grassamen sei aufgrund der Trockenheit sinnlos, da die Keime höchstens eintrocknen würden. „Das bringt nichts. Geld und Arbeit wären dann verschwendet.“ Auch die Milch werde weniger, da aufgrund des Futtermangels Kühe verkauft werden müssten.

Doch auch die kommenden Tage scheint das Hoffen auf Regen aussichtslos zu sein. Der Wetterbericht kündigt weiterhin hohe Temperaturen mit viel Sonnenschein an. Für die Urlauber und Badegäste eine wahre Freude – ganz zum Leid der Bauern: „Wir wären schon über einen kleinen Schauer froh.“ ISA




Kuahgartn Open-Air: Wir verlosen Karten

e21„Uns geht es vor allem um die gute Musik“, sagt Martin Kirmaier, Mitorganisator des Kuahgartn.  Zum sechsten Mal wird das Festival am Stoa in Edling zahlreiche Besucher anlocken. „Wir wollen bei uns in der Region eine Plattform für alternative Musik bieten. Bands die sonst nur in großen Städten spielen, kann man sich bei uns direkt ums Eck anschauen.“ Das besondere Flair, der familiäre Umgang, die gute Stimmung und die einzigartige Location zeichnen das Kuahgartn aus. Die Wasserburger Stimme verlost  zwei Karten für das Open-Air am 29. August.

Wer bis zum Dienstag, 11. August, 24 Uhr, eine E-Mail mit dem Satz „C.L. is not dead“ mit vollem Namen und Wohnort an info@wasserburger-stimme.de* gesendet hat, nimmt an der Verlosung teil.

„Der Vorverkauf läuft so gut wie nie. Das spricht für unser gutes Line-up und für die letzten Jahre. Die Besucher hatten Spaß und wollen das wieder. Das freut uns natürlich“, so Kirmaier. Ob Jesper Munk als Headliner, Attwenger, Akua Naru, Trümmer, Monaco F oder Impala Ray: Das Club Leonhard-Team hat das richtige Händchen dafür, jedes Jahr mindestens eine Band zu buchen, die einige Zeit nach dem Kuahgartn groß rauskommt. „Jesper Munk ist momentan am durchstarten. Die verrauchte Stimme und auch instrumental  – das ist eine Art von Musik, die auf jeden Fall alle Altersgruppen anspricht“, erzählt Kirmaier. Ebenfalls am Stoa zu sehen: Die Band „Taymir“. „Feinster Indie-Rock kann ich nur sagen. Die haben wir sogar selber in München gesehen. Von denen versprechen wir uns sehr viel. Ein Geheimtipp, wie auch die letzten Jahre.“

Das Besondere am Kuahgartn ist vor allem die Location: Ein großer Findling inmitten eines Amphitheaters. „Kein anderes Festival hat eine vergleichbare Location. Ihr verdanken wir auch unser unverwechselbares Flair“, so Kirmaier. Außerdem betont er, dass die familiäre Atmosphäre hervorsteche: „Alles ist entspannt, nie ist es richtig stressig und alle haben Spaß.“ Man habe in den letzten Jahren kaum Security gebraucht. Dies solle auch beim diesjährigen Festival der Fall sein. Auch der Helfer-Andrang sei überwältigend: „Unsere Mitarbeiter helfen alle freiwillig. Das sind alles Freunde von uns. Sowohl alte Mitarbeiter als auch komplett neue Leute sind auf uns zugekommen und haben uns ihre Unterstützung angeboten.“

Während sich die Organisatoren und Helfer des Club Leonhards unter anderem um Personalplanung, Band-Komfort-Zonen und Dekoration kümmern, hoffen sie vor allem auf eines: „Der Vorverkauf soll gut laufen, das ist erstmal am wichtigsten. Die Leuten sollen Bock drauf haben – so wie wir eben“, erzählt Martin Kirmaier. „Die großen Stars sind unsere Besucher. Sie sind für die Stimmung verantwortlich und machen das Kuahgartn zu dem, was es ist.“

Tickets für’s Kuahgartn Open Air 2015 sind an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: 

► Alle Filialen der Sparkasse Wasserburg am Inn, auch Ticketversand unter ticketservice.sparkasse-wasserburg.de
► SPEXX Wasserburg
► LandWirtschaft im Gut Staudham
► Buchhandlung Erdl Trostberg
► Bebop Schallplatten & CDs Rosenheim
► Cypress Warehouse Traunstein
► Optimal Records München

oder alternativ: E-Tickets bequem von zuhause aus: shop.ticketscript.com

* Aus allen Einsendungen, die uns bis Dienstag, 11. August,  24 Uhr, erreichen, zieht die Glücksfee einen Gewinner. Die Gewinn-Benachrichtigung erfolgt rechtzeitig per E-Mail. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. 

 




„Leid der Tiere ist nicht vertretbar“

212832839-2169351_1-i034Obing – Eine Ernährung ohne Fleisch, Eier, Milch oder anderen tierischen Produkten: Viele Menschen können sich eine derartige Lebensweise nicht vorstellen – Céline Zerres schon. Die 28-Jährige lebt seit zwei Jahren vegan und versucht mit ihrem Facebook-Blog „Vegan im Chiemgau“ einen Raum für Ideen, Freundschaften und Austauschmöglichkeiten rund um das Thema Veganismus zu schaffen. Einmal im Monat organisiert sie einen kostenlosen veganen Brunch bei sich zu Hause in der Nähe von Seeon, zu dem sowohl Veganer als auch neugierige „Alles-Esser“ eingeladen sind.

„Bevor ich mich entschieden habe, vegan zu leben, habe ich mich schon lange vegetarisch ernährt“, erzählt Céline Zerres. Erstmals sei sie durch die Waljagd auf den Färöer-Inseln auf diese Lebensweise aufmerksam geworden. Jährlich werden dort mehrere tausende Wale grausam abgeschlachtet. „Es gibt ein Schiff mit Aktivisten der Organisation „Sea Shepherd“, die sich gegen diese Jagd einsetzen. In der Zeit, in der die Menschen auf diesem Schiff tätig sind, leben alle vegan.“

Nachdem die 28-Jährige von zu Hause ausgezogen war, habe sie vom Nachbarhof herüber öfter Mütterkühe nach ihren weggenommenen Kälbern schreien hören: „Diese Schreie gehen einem durch Mark und Bein. Nach diesem Erlebnis sagte ich mir, dass das Leid der Tiere in der Agrarindustrie nicht mit meinem vermeintlichen Genuss zu rechtfertigen ist.“

Nach und nach fing sie an, immer mehr tierische Erzeugnisse von ihrem Speiseplan zu streichen, bis sie schließlich komplett vegan lebte. „Für mich ist diese Ernährungsweise kein Verzicht“, sagt sie. Sie lehnt die Tötung von Tieren für die Nahrungsmittelproduktion klar ab: „Jedes Lebewesen hat ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Das kann man Tieren auch in der Biohaltung nie bieten. Denn auch dort muss sich ein Tierleben finanziell rechnen und das geht nur auf Kosten der Tiere.“

Ihre Entscheidung wurde von ihrem Umfeld meist positiv aufgenommen und auch anfängliche Zweifel konnte Céline aus dem Weg räumen: „Am schwierigsten war es für meine Großeltern. Die haben selber Hühner und konnten das nicht so recht verstehen, dass ich keine Eier mehr esse. Ich habe dann für sie gekocht und vor allem meine Oma war positiv überrascht.“ Obwohl die Umstellung anfänglich nicht immer leicht war, hat sich die jetzige Veganerin gut damit arrangiert. „Es sind viel mehr neue Türen aufgegangen, als ich dachte, dass sich schließen würden“, erzählt sie.

Da das Angebot für Menschen, die diese Ernährungsweise praktizieren, in der Region dünn gesät ist, überlegte Céline, was sie selbst tun könnte, um dieses Angebot zu erweitern. Im Februar diesen Jahres veranstaltete sie ihren ersten veganen „Mitbring“-Brunch. Während Céline Zerres ihr eigenes Heim als Veranstaltungsort zur Verfügung stellt, bringt jeder Gast eine selbst zubereitete vegane Speise mit. „Es geht nicht um meine Person, sondern um den Austausch zwischen Menschen. Ich möchte einen Raum für Veränderungen schaffen. Einen Treffpunkt, an dem einen die Leute verstehen“, sagt sie und hat ein Beispiel parat: „Erzählen Sie mal einem Mischköstler, dass Sie die Ameise beim Salatwaschen vorsichtig fangen und wieder an die selbe Stelle im Garten zurücktragen. Derjenige hält Sie für bekloppt, aber als Veganer hat man Empathie für jedes Lebewesen und sei es auch noch so klein.“

Positive Erfahrungen gemacht

Die Resonanzen seien durchaus positiv: „Es läuft immer gut. Ich habe dadurch durchwegs sympathische, rücksichtsvolle, liebevolle Menschen kennengelernt.“ Auch die Teilnehmerzahl habe sich seit dem ersten Brunch verdoppelt. Das nächste Treffen findet am morgigen Samstag, 8. August um 11 Uhr statt. Alle Veganer sowie Interessenten, die mehr über eine tierleidfreie Lebensweise erfahren möchten und vegane Speisen genießen wollen, können sich unter der E-Mail-Adresse veganerbrunchchiemgau@gmail.com verbindlich anmelden. Nähere Informationen sowie genaue Adressdaten gibt es über die Facebookseite „Vegan im Chiemgau“ oder unter der genannten E-Mail-Adresse. Verschiedene Tees und Kaffee sowie ein Ofen und Herd zur Benutzung werden von der Gastgeberin gestellt. Eigenes Geschirr und Besteck sollte selbst mitgebracht werden.

Der Brunch im nächsten Monat wird am 13. September um 11 Uhr stattfinden.




Trotz Krisen: Mittelmeer beliebtes Urlaubsziel

In Griechenland herrscht Finanzkrise, in der Türkei ist die Sicherheitslage angespannt – dennoch zählen beide Länder noch immer zu den beliebtesten Reisezielen. Das Reisebüro „Travel Star“ am Marienplatz in Wasserburg beispielsweise hat bisher keine Umbuchungs-Wünsche. Generell seien die Kunden nicht beunruhigt: „Bei uns sind alle sehr gelassen. Unsere Kunden kennen das Urlaubsland und wissen was sie erwartet. Es ist auch schwierig für einen so hochwertigen Bereich, wie er in diesen Ländern geboten wird, noch kurzfristig einen Ersatz zu finden“, sagt Jutta Mauritz, Inhaberin des Reisebüros. 

Allgemein lasse sich ein Trend zum Urlaub am Mittelmeer beobachten. „Ägypten und Kreuzfahrten laufen auch gut. Die Nachfrage für Tunesien ist allerdings zurückgegangen“, so Mauritz.




Summer-Festival: Wir verlosen Karten

3Vier Bühnen, zwölf DJs in verschiedenen Themen-Bereichen, die Live-Band „Rock Wave“ und tausende Menschen, die Lust haben, Tag und Nacht lang durchzutanzen: Am morgigen Samstag steht das Summer Day&Night-Festival in Moos bei Albaching wieder an. Zum vierten Mal veranstalten die katholische Landjugend Albaching und SAS-Veranstaltungstechnik das beliebte In- und Outdoor-Festival. Ab 14 Uhr können die Gäste verschiedensten Musiksound, eine Shisha- sowie Chill-out-Area, ein BBQ-Zelt und zahlreiche weitere Angebote genießen. Die Wasserburger Stimme verlost dreimal zwei Karten …

Wer heute bis 16 Uhr eine E-Mail mit dem Stichwort „Albaching“ mit vollem Namen und Wohnort an info@wasserburger-stimme.de* gesendet hat, nimmt an der Verlosung teil.

„Man muss schon ab und zu erklären, wo Albaching liegt“, sagen die Veranstalter rund um die katholische Landjugend Albaching und SAS-Veranstaltungstechnik. Verständlich, schließlich ist das Einzugsgebiet mittlerweile mehr als beachtlich. „Vor allem Leute aus unserem südlichen Landkreis, oder welche aus dem Landkreis Traunstein, Mühldorf, bis hin zur Österreich-Grenze bei Simbach haben oft keinen Dunst, wo das sein soll, aber denen lernen wir´s auch noch“, erzählen die Organisatoren lachend.

Wer den Ort Albaching bisher noch nicht gekannt hat, kennt ihn spätestens nach dem Feierwochenende. Immerhin ist die einzigartige Sommerparty mit solidem Festivalcharakter auf steilem Kurs nach oben – nicht nur in Blick auf die Besucherzahlen. Bereits zum vierten Mal treffen sich junge, wie alte Feierwütige auf und um den Hof vom „Moosbauer“ zum gemütlichen Zelebrieren der Sommermitte. „Letztes Jahr hatten wir sogar einige Camper, das hat uns wirklich sehr gefreut“.

Es ist aber auch für jeden etwas dabei – von den genialen Coverversionen der Band „Rock-Wave“, bis hin zu bester Partystimmung in den einzelnen DJ-Bereichen, mit bester Musik aus Charts, House, EDM, Minimal, Party Classics, Rock´n Roll, NDW, oder Schlager. Es kommt wirklich jeder, angefangen beim Clubgänger bis hin zum Alternativ-Fan, auf seine Kosten.

Das Line-up umfasst unter anderem Dj-Größen wie Shytsee, DJ C-Base und DJ Kay C. Doch wie verpackt man zwölf DJs und eine Band ordentlich auf eine einzige Bühne? Gar nicht! Dem Publikum stehen vier Bühnen zur Verfügung, somit kommt niemand zu kurz kommt und man kann sich alles in Ruhe anschauen. „Wir wollen unseren Gästen natürlich das Beste jeder einzelnen Bühne und jedes Genres bieten und dafür sind 10 Stunden, wie es in den letzten Jahren war, fast zu wenig – immerhin sind wir noch kein Zwei-Tagesfestival“.

Deshalb gibt es in diesem Jahr volle zwölf Stunden beste Unterhaltung – Sei es auf der Main-, der Open-Air- oder Electrostage, oder auch in dem einzigartigem „Sex, Drugs & Rock´n Roll-Stadl“.

Darüber hinaus steht im Außenbereich ein gigantischer Sonnen-/Regenschirm zur Verfügung, der bis zu 1.000 Leuten ein absolut wetterunabhängiges Feiern ermöglicht. Außerdem gibt es wieder ein eigenes Barbecue-Zelt, eine Chill-Out Lounges, ein Desperados-Counter und eine eigene Shisha-Bar zur Verfügung.

* Aus allen Einsendungen, die uns bis heute, Freitag, 16 Uhr, erreichen, zieht die Glücksfee zwei Gewinner. Die Gewinn-Benachrichtigung erfolgt rechtzeitig per E-Mail. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.




Seit 1785: Eine Familie – ein Handwerk

P1060065Ob Schafe, Rehe, Füchse, Marder oder Ziegen – keiner kommt aus! Den Vierbeinern wird bei der Familie Irlbeck das Fell sprichwörtlich „über die Ohren gezogen“. Die Gerberei der Irlbecks befindet sich mittlerweile in der Hand der siebten Generation. Die ersten Schritte als Gerber machte ein Vorfahre von Mario Irlbeck, jetziger Besitzer der Pelzzurichterei, im Jahre 1785. Heute gilt das Familienunternehmen als älterster Handwerksbetrieb in der Stadt Wasserburg. Ob Marios Kinder Aryd und Larsia, seine Ehefrau Patricia oder die Großeltern Dorle und Alex Irlbeck – nach wie vor helfen alle fest zusammen. Heute war übrigens ein großer Tag für die Gerberei …

P1060064„1785 ist der erste Irlbeck hier her nach Wasserburg gekommen“, erzählt Alex Irlbeck (Foto mit seinem Enkel), ehemaliger Besitzer und Seniorchef der Gerberei. Über Jahrhunderte wurde die Familientradition aufrecht erhalten und stets an die nächste Generation weitergegeben. „Seit meinem 15. Lebensjahr war ich in der Gerberei tätig.“

Die Brüder Jakob, Anton und Alex gründeten damals, nach dem Tod des Vaters, eine KG. Mit seinen Geschwistern fertigte er wie schon in den Jahren zuvor Sohlleder für Schuhe. 1960 gründete der heute 83-jährige die Pelzzurichterei. Von diesem Zeitpunkt an wurden im Hause Irlbeck Pelze gegerbt. „Durch die Industrialisierung wurde der Verkauf von Sohlleder immer schlechter. Gummi und Kunststoff haben die Vorherrschaft übernommen.“ Tatkräftige Unterstützung hatte Alex Irlbeck dabei immer von seiner Gattin Dorle: „Ich habe immer mitgeholfen. Ob Buchführungen, Rechnungen schreiben und vieles mehr.“

Auch der Sohn von Alex und Dorle konnte sich schon immer für die Tätigkeit der Eltern begeistern. Er besuchte die Gerberschule in Reutlingen und übernahm 2013 die Pelzzurichterei. „Da Mario hat schon immer mitgewerkelt. Er hat den Betrieb auch gern übernommen. Man kann wirklich sagen, dass er Gerber mit Leib und Seele ist“, sagt Dorle Irlbeck. Sie erzählt auch, dass Marios Frau Patricia eine große Bereicherung für den Betrieb sei: „Er hat das große Glück, dass Patricia aus einem Elternhaus stammt, in dem der Vater auch Jäger war. Von Kind auf hatte sie mit Fellen und Wildtieren zu tun. Sie ist eine große Stütze und kann mit der Kundschaft im Jägerlatein gut umgehen.“

P1060074Die meisten Aufträge, die Mario Irlbeck erhält, stammen von Jägern und privaten Interessenten. Früher habe man sogar die Felle von Bären und Tigern gegerbt. „Mit den jetzigen Gesetzen ist das nicht mehr möglich“, erzählt Dorle Irlbeck. Jagdtrophäen wie Dachse, Füchse, Rehe oder auch Biber seien noch immer üblich. Doch vor allem bei Tieren wie dem Biber sei eine Genehmigung nötig: „Bei uns werden nur Biberfelle gegerbt, die von den Biber-Beauftragten des Landratsamtes mit einem Zertifikat freigegeben wurden.“ Die Felle werden von den Kunden normalerweise bereits gesalzen geliefert. „Hin und wieder haben wir auch Füchse. Die werden vom Mario dann ausgezogen und fachgerecht entsorgt“, sagt Dorle Irlbeck. Wegen dem großen Tier-Überschuss in den Wäldern, müsse der Bestand reduziert werden. „Wenn die Tiere nicht nur abgeknallt werden, sondern danach noch verwendet werden können, dann hat das ja einen Vorteil“, sagt Mario.

Momentan haben der 49-jährige und seine Familie alle Hände voll zu tun. Die alte Gerberei-Maschine wird durch eine neue ersetzt. Heute war der große Tag.  „Unsere alte Maschine ist zirka hundert Jahre alt. 1960 haben wir sie von der Firma Ort & Sohn Lederfabrik in München übernommen. Damals hätte so eine Maschine 30.000 DM gekostet. Für einen so kleinen Betrieb wie wir ihn haben, wäre das unerschwinglich gewesen. Deshalb haben wir sie gebraucht übernommen“,sagt Dorle. Nicht nur die Kosten stellten in der damaligen Zeit eine Hürde dar. Auch der Transport, der zirka sechs Tonnen schweren Maschine, brachte Schwierigkeiten mit sich: „Mit den damaligen Mitteln war es wirklich ein Problem. Wir haben uns von der Stadt einen Kettenflaschenzug ausgeliehen und die Maschine mit Rollen bewegt. Der Transport war eher mittelalterlich. Hebebühnen oder Ähnliches gab es ja noch nicht“, erzählt Alex Irlbeck. Der Rahmen der alten Maschine sei durchgerostet. Sie habe jetzt ausgedient. „Die neue Maschine hat nur ein drittel des Gewichtes. Die Hydraulik ist natürlich moderner, aber ansonsten ist nicht viel anders“, so Mario.

Was das Handwerk betrifft wird sich auch in der Zukunft nicht viel ändern: „Es ist wie bei allem: Die Industrie drückt rein, mit Silikonen und Haarbeschichtungen. Wir machen das aber weiterhin so wie wir es schon immer machen“, erzählt Mario Irlbeck zuversichtlich. Was die Zukunft betrifft, will er sich noch nicht festlegen. Ob Aryd oder Larsia die Gerberei einmal übernehmen werden, stehe noch nicht fest: „Bis wir uns darüber Gedanken machen müssen, ist es noch mindestens zehn Jahre hin. Das hängt vielleicht auch von der wirtschaftlichen Lage ab.“  ISA

Heute wurde die 60 Jahre alte Entfleischungsmaschine abtransportiert. Unsere Fotos …

[FinalTilesGallery id=’369′]




Action-Western mit Michael Fassbender

6033_thumbDie Westernliebhaber kommen am morgigen Freitag um 21 Uhr am Stoa auf ihre Kosten. Im Freiluftkino wird der Action-Western „Slow West“ gezeigt. Die Geschichte: Der junge Schotte Jay Cavendish folgt seiner Geliebten Rose und ihrem Vater nach Colorado. Die beiden flohen wegen Mordanschuldigungen aus ihrer schottischen Heimat. Auf seiner Reise durch unwegsame Landschaften begegnet er dem mysteriösen Reisenden Silas, der ihm anbietet, ihn für einen Gegenpreis auf seiner Reise zu beschützen…

 

 

 

Obwohl Jay skeptisch ist, lässt er sich auf das Angebot des bärbeißigen Fremden ein, denn allein könnte er sich nicht in der Welt des brutalen, rauen Westens behaupten. Noch ahnt er nicht, dass ihm die Zeit davonläuft, denn auf sein Mädchen und dessen Vater ist ein Kopfgeld ausgesetzt worden und schon bald sind skrupellose Kopfgeldjäger aus allen Ecken des Landes auf ihrer Spur. Wird er Rose finden, bevor es zu spät ist?

 

2015
Auslesefilm
John Maclean
Michael Fassbender, Kodi Smit McPhee, Caren Pistorius, Ben Mendelsohn, Rory Mc Cann, Brooke William, Alex MacQueen
Robbie Ryan
Jed Kurzel
12 Jahre
85 Min.

Das Kino-Programm in Wasserburg und am Stoa an den nächsten Tagen:

Freitag 07.08
18.00 UHR About a girl
Am Stoa:
21.00 UHR Slow west
22.45 UHR DJ Hell

Samstag 08.08
15.15 UHR Minions
15.30 UHR About a girl
18.00 UHR About a girl
18.05 UHR Amy
20.15 UHR About a girl
20.25 UHR Slow west
Am Stoa:
19.45 UHR G.Rag y Los Hermanos Patchekos
21.30 UHR Das ewige Leben

Sonntag 09.08
15.15 UHR Minions
15.30 UHR About a girl
18.00 UHR About a girl
18.05 UHR Amy
20.15 UHR About a girl
20.25 UHR Slow West
Am Stoa:
21.00 UHR Verstehen Sie die Béliers?

 




Ein Hotel für die Insekten

0004Käfer, Wespen, Bienen und andere Insekten sowie Vögel finden nicht immer geschützte Plätze, in denen sie vor Wind und Wetter sicher sind. Deshalb bauten 14 Kinder im Rahmen des Ferienprogrammes des Obst- und Gartenbauvereines Wasserburg ein Insektenhotel und Vogelhäuschen. Mehrere Stunden wurde auf der Streuobstwiese gewerkelt und gebastelt. Im Anschluss wurde zur Stärkung gegrillt. Sowohl die erwachsenen Teilnehmer als auch die Kinder waren mit Freude und Eifer bei der Sache. „Wir waren begeistert über das Geschick der Kinder“, sagt Stephan Hammermüller, Vorstand des Obst- und Gartenbauvereines.

 




Waldbrandgefahr immer akuter

WaldbrandWegen erhöhter Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern in
Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Luftbeobachtung für Donnerstag angeordnet. Geflogen wird von den Stützpunkten Eichstätt und Fürstenfeldbruck. Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme um mögliche Waldbrände zu bekämpfen. Die Beobachtungsflüge der Flugbereitschaft Oberbayern finden einmal täglich jeweils nachmittags statt. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde bereits Gefahrenstufe vier erreicht. Waldbesitzer, Jäger, Spaziergänger und Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind sollten folgende Warnhinweise beachten:

Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder. Die Regierung von Oberbayern bittet die Bevölkerung dringend darum, in einem Wald oder in der nächste Nähe keine offenen Feuerstätten zu errichten oder zu betreiben. Es sollte kein Feuer oder offenes Licht angezündet oder verwendet werden. Außerdem ist davon abzusehen, in Wäldern zu rauchen oder anderweitig glimmende Dinge wegzuwerfen. Das Abbrennen von Bodendecken und Pflanzenresten ist ebenfalls untersagt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.lrst-oberbayern.de.

 




Kiss the Cook – So schmeckt das Leben

6003_thumb„Kiss the Cook – So schmeckt das Leben“, so heißt die US-amerikanische Kömödie, die am Donnerstag um 21 Uhr am Stoa in Edling gezeigt wird. Die Geschichte: Carl Casper, Chef de Cuisine eines schicken Restaurants in L.A. , kündigt seinen Job, weil er die ewige Einmischung des Besitzers leid ist. Das bringt ihn näher zu seiner Familie. Denn in Miami tut er sich mit seiner Ex-Frau, seinem Sohn und einem guten Freund zusammen und eröffnet einen Imbiss.

Die Story selbst mag etwas altbacken klingen, doch Film-Koch Favreau bereitet als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller sein Komödien-Menü mit spürbar viel Liebe sowie den richtigen Zutaten zu. Das Vater-Sohn-Drama köchelt auf kleiner Flamme genüsslich vor sich hin, derweil der hitzköpfige Kochkünstler mit gut gewürzten Wutausbrüchen für dramaturgische Siedepunkte sorgt.

USA
2014

Auslesefilm
Jon Favreau
Jon Favreau, John Leguizamo, Scarlett Johansson, Dustin Hoffman, Robert Downey Jr.
Kramer Morgenthau

Mathieu Schreyer
6 Jahre
114 Min.

Das Kino-Programm in Wasserburg und am Stoa an den nächsten Tagen:

Donnerstag 06.08
18.00 UHR About A Girl
18.05 UHR Amy
20.15 UHR About A Girl
20.25 UHR Slow West
Am Stoa:
21.00 UHR Kiss the Cook: So schmeckt das Leben

Freitag 07.08
18.00 UHR About a girl
Am Stoa:
21.00 UHR Slow west
22.45 UHR DJ Hell

Samstag 08.08
15.15 UHR Minions
15.30 UHR About a girl
18.00 UHR About a girl
18.05 UHR Amy
20.15 UHR About a girl
20.25 UHR Slow west
Am Stoa:
19.45 UHR G.Rag y Los Hermanos Patchekos
21.30 UHR Das ewige Leben

 

 




Buntes Piraten-Abenteuer am Simssee

20140806_111508_resized„Den Eltern endlich entronnen, genießen wir den Urlaub mit Wonnen.“ Seit Montag erleben die Wasserburger Kinder zusammen mit Sophia Jokisch und Richard Wiatrak eine Abenteuer-Woche am Simssee. Gemeinsam unternhemen die zehn Teilnehmer des Simssee-Ferienprogrammes Nachtwanderungen, sitzen am Lagerfeuer, erobern mit Kajak und Kanu den See und übernachten in Zelten. Auch ein kleiner Navigationskurs mit Piratenkoordinaten und Kompasskunde sowie Knotenübungen steht auf der Tagesordnung. Richard Wiatrak, Veranstalter vom „Abenteuer am Simssee“ dankt allen Helfern und vor allem der Familie Stein, „die uns diese wunderschönen Tage ermöglicht“.




Entspannung pur für unsere Leser

aaWellness-Genuss pur – das verspricht das Romantik-Hotel Santer in Toblach in Südtirol. Ein traumhaftes Wochenende in diesem Vier-Sterne-Haus in den Dolomiten – das gibt es für die Leser der Wasserburger und Haager Stimme zu gewinnen. Wir verlosen am 31. August ein Wellness-Wochenende für Zwei unter allen, die sich bis dahin für unseren kostenlosen, täglichen Wasserburg-Haag-Newsletter* angemeldet haben. Und das ist das Hotel: 

 

 

 

Bett_SL_Romantik_1

> Unser familiengeführtes Hotel befindet sich in Neu-Toblach, mit schönem Blick in das Höhlensteintal. Wohnen Sie in stilvoll eingerichteten Zimmern, Suiten, Lodges und Suite Lodges. Für jeden ist das Richtige dabei, von Economy bis hin zu purem Luxus. Unsere Suite Lodges wurden jeweils von einem Familienmitglied eingerichtet und haben eine Größe von 60 bis 85 Quadratmetern. Relaxen Sie in unserem 3.000 Quadratmeter großen Wellnesscenter!

 

Innenpool_1

Beheizter Indoor & Outdoor-Pool, sechs verschiedene Saunen, Kneippbecken, Infrarotliegen, Ruheräume, Fitnesswelt und Beauty & Massagezentrum stehen zu Ihrer Verfügung! Unser Küchenchef Jürgen legt viel Wert auf die Verwendung von einheimischen Produkten und zaubert daraus köstliche nationale und internationale Gerichte! Auch für Seminare, Kongresse und Meetings ist das Haus ideal geeignet!

Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Langlaufzentrum Nordic Arena, der Startpunkt für 200 Loipenkilometer in unberührter Natur! Hier trainierten auch die Santer Sisters! Auch für Skifans wird viel geboten; wir befinden uns in drei großen Skigebieten: Sextner Dolomiten, Cortina und Kronplatz. Skispaß ohne Ende! Im Sommer liegen viele Wanderwege, Fahrradwege, Klettersteige und die höchsten Gipfel der Dolomiten, wie die Drei Zinnen, direkt vor unserer Haustür!

WELLNESS-GENUSS PUR IN DEN DOLOMITEN

DSC_3818Unser Spa-Team verwöhnt Sie mit diversen wohltuenden Behandlungen. Wir bieten diverse kosmetische Anwendungen, Massagen, Packungen, Bäder und Peelings an.

NEU: Unsere Myofasziale Duftreise durch Südtirol!

Entdecken Sie unsere einzigartige Duftreise durch Südtirol. Nach einer angenehmen Bürstenmassage, werden Ihre Poren mit Dampf geöffnet, um ein noch besseres Peeling mit Heilsteinsalz erreichen. Ihre Haut wird geschmeidig und fühlt sich samtweich an. Mit Schröpfgläsern und mit manuellen Griffen werden nun entlang Ihrer Faszien für Ihre Myofasziale Entspannung gesorgt. Unterstützt wird diese Entspannung durch biolaterale Musik von David Grant, die Sie schwebend in eine behagliche Tiefenentspannung führt.

Massagen_4Nun beginnt die eigentliche Duftreise durch Südtirol. Im zirben-bedufteten Raum bekommen Sie nun eine wohltuende Rückenmassage mit Südtiroler Aromaölen aus der Kastanie, Traube, Latschenkiefer, Waldbeere und Zeder. Lassen Sie einfach Ihre Phantasie baumeln uns entspannen Sie sich!

Saskia Santer, Tochter des Hauses und Spa-Leiterin, hat diese Behandlung konzipiert. Wir gewannen damit beim Helath&Spa-Award dem „Oscar des Wellness“ europaweit den dritten Platz!

Auch Kulturliebhaber kommen nicht zu kurz – besonders im Herbst während der Südtiroler Festspiele.

DSC_6787

12.  bis 20. September: 

Unser ABO-Angebot für die Südtiroler Festspiele

Lauschen Sie feinen Melodien und verbinden Sie Ihren Kultururlaub mit Entspannung in unserer Wellness Lodge!

Unser ABO-Paket für Sie!

Festival-ABO vom 11. bis 21. September

Zehn  Tage Verwöhnhalbpension inklusive ABO für sechs Konzerte ab 1.083 Euro pro Person.

Kultureller Kurzaufenthalt vom 12. bis 14. September

Zwei Tage mit Verwöhnhalbpension inklusive ABO für zwei Konzerte ab 231 Euro pro Person

Konzert-ABO für drei Konzerte vom 17. bis 21. September

Vier Tage vom 17. bis 21. September mit Verwöhnhalbpension inklusive ABO für drei Konzerte ab 428 Euro pro Person.

Ideal gelegen, um die Südtiroler Festspiele zu besuchen. Unser Romantik Hotel ist nur etwa 200 Meter vom Kulturzentrum Grand Hotel entfernt.

Ankommen, wohlfühlen und genießen.

Bereits Gustav Mahler sagte über Toblach: „Toblach, hier ist es wunderherrlich und repariert ganz sicher Leib uns Seele.“ (Gustav Mahler 1860-1911)

Wir laden Sie zu einem gemütlichen Aperitif vor dem Konzert, an Ihrem Wunschtag, in unsere Lounge Bar ein.

Für die Konzerte, die erst um 20 Uhr beginnen, bieten wir die Möglichkeit, eines Late Dinners, an! Gerne können Sie an lauen Herbsttagen Ihr Dinner auch in unserer Gartenterrasse genießen.

IMG0002Wir verwöhnen Sie in unserem Romantik-Hotel mit kulinarischen Leckereinen und Spa-Erlebnis.

Die Dolomiten laden zu einer Reihe von Freizeitaktivitäten ein: Wandern, Radfahren, Nordic Walking und vielem mehr.

Nach einer tollen Wanderung in Mitten unserer Bergwelt können Sie sich in unserem Spa-Center entspannen. Genießen Sie den eingebauten Whirlpool im Außenpool, unseren Innenpool und unsere diversen Saunen.

DSC_x0017

Nach Lust und Laune können Sie sich auch von unseren Spa-Mitarbeitern mit diversen Anwendungen, wie Bädern, Packungen, Massagen und Vielem mehr verwöhnen lassen!

Wir freuen uns auf SIE! <

Für mehr Infos und Reservierungen hier klicken:

LOGO

Wellness-Wochenende für unsere Leser

 
WS_534-1* Wer sich bis 28. August, 24 Uhr, für unseren kostenlosen Wasserburg-Haag-Newsletter angemeldet hat, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Unsere Glücksfee zieht den Gewinner am Montag, 31. August, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mittlerweile erhalten rund 1600 Wasserburger jeden Wochentag unsere PDF-Zeitung, für die man sich ganz einfach und kostenlos auf www.wasserburger-stimme.de anmelden kann.

 

 

 

 




Inndammfest: Die Biber laden wieder ein

Kaffee und Kuchen, Barbetrieb, Grillspezialitäten, Trachtentänze, Kinderschminken und kostenlose Bootsfahrten: Nur eine kleine Auflistung des vielfältigen Angebots, das auch in diesem Jahr beim Inndammfest in Wasserburg geboten wird. Am Samstag, 22. August, laden die „Inndammbiber“ zum 28. Mal zu diesem gemütlichen Fest ein. Ab 15 Uhr kümmern sich zahlreiche Wasserburger Vereine um die Verpflegung und Unterhaltung der Gäste. Bei schlechter Witterung werden die Feierlichkeiten auf Sonntag, 23. August, ab 12 Uhr verlegt. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass für Unfälle aller Art keine Haftung übernommen wird. Nähere Informationen gibt’s unter www.inndammfest.de.




Am Stoa wird’s musikalisch bunt

997077_835133349902207_8035088780318698543_nVon „Jesper Munk“ über „Attwenger“ und „Akua Naru“ bis hin zu Jakob Bruckner: Das bunt-gemischte Kuahgartn-Line-up steht bereits, der Vorverkauf läuft und auch die anderweitigen Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ob Schilder malen, Plakate kleben oder den offiziellen Trailer drehen: Für das diesjährige Kuahgartn Open-Air am Samstag, 29. August, legt sich das Club Leonhard-Team wieder ordentlich ins Zeug. Liebhaber der alternativen Musik können sich bereits am Freitag, 28. August, auf das bevorstehende Event einstimmen. Die Warm-Up-Party im Gewölbe am Stoa beginnt um 22 Uhr. Dort wird die Münchener DJ-Crew des Starmelt-Clubs die Festivalmeute zum Tanzen bringen. Ihr Geheimrezept: Ein Mix aus Beats, Indiesounds, 80s & Remixen, HipHop und Discoclassix.

Hardtickets für’s Kuahgartn Open Air 2015 sind an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:

 

► Alle Filialen der Sparkasse Wasserburg am Inn, auch Ticketversand unter ticketservice.sparkasse-wasserburg.de 
► SPEXX Wasserburg
► LandWirtschaft im Gut Staudham
► Buchhandlung Erdl Trostberg
► Bebop Schallplatten & CDs Rosenheim
► Cypress Warehouse Traunstein
► Optimal Records München

oder alternativ: E-Tickets bequem von zuhause aus: shop.ticketscript.com




Was noch unbedingt erledigt werden muss

Sonnencreme und Badehosen einpacken, die letzten Einkäufe erledigen, die Radl-Strecke planen und in der Arbeit alles unter Dach und Fach bringen: Die Sommerferien haben begonnen und der Jahresurlaub hat schon begonnen oder steht für viele Familien vor der Tür. Bevor es allerdings richtig los gehen kann, muss der ein oder andere Punkt auf der „To-Do Liste“ noch abgehakt werden. Wir haben in Wasserburg nachgefragt, was vor dem wohlverdienten Urlaub noch unbedingt erledigt werden muss:

 

 

 

 

P1060046Ramona Fischer aus Waldhausen: „Ich muss beim DM noch unbedingt Sonnencreme und Aftersun-Lotion kaufen. Wir fliegen nach Fuerteventura. Wegen dem starken Wind der dort weht, merkt man gar nicht wie schnell man einen Sonnenbrand bekommt.“

 

 

 

P1060049

 

 

 

 

Veronika Berndl, Edling: „Ich muss noch ein bisserl Ferienjobben, damit ich Geld für den Griechenland-Urlaub hab‘. Die haben ja schließlich keines mehr.“

 

 

 

 

 

P1060051

 

 

 

Christian Hamberger, Schnaitsee: „Bevor ich drei Wochen Urlaub habe, muss ich in der Arbeit meine Aufgaben noch urlaubstauglich übergeben.“

 

 

 

 

 

P1060052

 

Hubert Mittermeier, Edling: „Wir fahren auf eine Burgruinen-Tour in die Pfalz. Dafür hab‘ ich mir gerade zwei Sonnenbrillen gekauft.“

 

 

 

 

 

P1060055

 

Paula Kolhep aus Evenhausen: „Ich brauch‘ noch einen neuen Bikini. Gebucht habe ich noch nichts, aber es geht auf jeden Fall ans Meer.“

 

 

 

 

 

P1060057

 

Rita Zuber und Matthias Gfeller aus der Schweiz, heute in Wasserburg: „Wir fahren jetzt zur Touristen-Information nach Rosenheim, weil wir noch nicht wissen, wo wir heute Abend übernachten. Auch unsere Route ist nicht komplett geplant, das machen wir spontan. Je nach Wetterlage und kulturellen Veranstaltungen überlegen wir uns, an welche Ort wir als nächstes fahren.“ ISA

 




… für das Kommende ein Ja!

0Schnaitsee – Zusammen mit zahlreichen Ehrengästen, Geschäftspartnern, Baufamilien und Mitarbeitern feierte die Familie Köhldorfner gestern bayerisch weiter. „Für das Vergangene danke, für das Kommende – Ja!“ Diese Worte standen nicht nur auf den Bierdeckeln, sondern verkörpern auch die Unternehmens-Philosophie von Michael Köhldorfner (unser Foto zeigt ihn mit Ehefrau Andrea). „Wenn ich mir diesen Spruch so anschaue, dann höre ich Michael schon sagen –  nur her damit, mit dem Ja“, so Thomas Schmidinger, 1. Bürgermeister der Gemeinde Schnaitsee, in seiner Rede … 

Franz Bachleitner (Foto unten rechts) führte mit seiner Bauchrednerpuppe „Beppo“ amüsant duch den Abend. Auch die Trachtengruppe Schneebergler aus Schnaitsee, einige Goaßlschnalzer und die Innleit’n Musi unterhielten alle bestens. 

17

 

Besonders groß war die Freude über den Ehrengast Peter Ramsauer (Foto oben), der der Einladung zum Jubiläum gerne gefolgt war. Michael Köhldorfner jun. begrüßte seine zahlreichen Gäste und blickte in die Vergangenheit zurück: „Euch haben wir es zu verdanken, dass wir so geworden sind, wie wir jetzt sind. Ihr habt das 50-Jährige möglich gemacht. Peter Köhldorfner hat im Jahre 1893 den Anfang gemacht. Wir, die jüngste Generation, wollen uns jetzt bei der Vergangenheit bedanken.“

18Durch das weitere bunte Abendprogramm führte Franz Bachleitner mit seiner Bauchrednerpuppe „Beppo“ (rechts). Anhand eines roten Seiles, erklärte er: „Das ist der rote Faden, der wird sich durch den Abend ziehen. Ganz wichtig ist natürlich ein geistreicher Anfang und ein feuriger Schluss. Den Mittelteil lass‘ ma einfach aus.“ Ob mit Seifenblasen, Wasserpistolen, kleinen Zaubertricks oder schlagfertigen Antworten von Beppo – mit viel Witz und Charme brachte er das Publikum immer wieder zum Lachen.

Grußworte der Ehrengäste

19Peter Ramsauer, Mitglied des deutschen Bundestages und langjähriger Freund von Michael Köhldorfner sen., zeigte Anerkennung und Respekt für die geleisteten Taten: „Die Köhldorfners waren immer geradlinig und tüchtig. Du bist nie einer Tugend aus dem Weg gegangen, lieber Michael. Es ist wichtig, das es solche Familien gibt.“ In seiner Rede betonte er, dass die deutsche Wirtschaft von solchen Familien lebe: „Wir brauchen solche Betriebe, wenn wir die nicht hätten, sähe es in Deutschland anders aus. Dazu möchte ich euch herzlichst gratulieren.“

„Die im ländlichen Raum verwurzelten Firmen sind die Säulen der Wirtschaft, waren es und werden es auch in Zukunft sein.“, sagte Klaus Steiner, Mitglied des Landtages. Er betonte, dass die Firma Holzbau Köhldorfner hervorragende Stellen und Auszubildendenplätze anbiete und die Bedeutung des Mittelstandes auch weiterhin unterstützt werden müsse. „Diese Unterstützung habt ihr auch von mir – vom Landtag.“

11

Die Innleitn-Musi spielte auf …

Thomas Schmidinger, 1. Bürgermeister der Gemeinde Schnaitsee, zeigte Michael’s soziales und ehrenamtliches Engagement auf: „Michael setzt sich für den Verein Schellen Sau ein und hilft somit bedürftigen Kindern. Obwohl er voll eingespannt ist, trainiert er eine Jugendmannschaft beim SV Waldhausen.“ Er würdigte die Firma Köhldorfner auch als einen der größten Arbeitgeber in der Gemeinde, der nicht mehr wegzudenken sei.

13

Lisa, die Tochter von Andrea und Michael Köhldorfner, fängt gerade das Glück – wunderschöne Seifenblasen. Sie tanzte am Abend übrigens schon bei der Trachtengruppe mit – siehe Foto weiter oben.

Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland sagte, Michael habe es mit vorangetrieben, dass der Holzbau auch im urbanen Bereich eingesetzt werden könne. „Dafür meinen größten Dank“. Er sehe Michael außerdem als einen sympathischen, sportlichen und familiären Menschen.

In seiner überaus ausführlichen Festrede schilderte Robert Bergmüller, Präsident der Vereinigung ZimmerMeisterHaus, das Auf und Nieder eines derartigen Unternehmens verglichen mit dem Bergsteigen: „Für den Aufstieg braucht man viel Energie, Lastenträger, Teamgeist und Gipfelziele. Die Firma Köhldorfner hat diesen Aufstieg geschafft. Ich möchte das Erreichte und Geleistete hervorheben und wünsche mir für die Vereinigung, dass uns Andrea und Michael auch weiterhin unterstützen.“ Er überreichte dem Ehepaar Köhldorfner als Geschenk eine Zirbenholz-Skulptur.

Geschichtlicher Rückblick

14Michael Köhldorfner sen. blickte auf die letzten 50 Jahre Firmengeschichte zurück und erzählte von seinem eigenen Werdegang. „Mein Vater war Zimmerer, also wurde ich es auch. Das war damals so.“ Zahlreiche Glücksfälle haben ihn auf seinem Berufsweg begleitet, jedoch auch Enttäuschungen. Nachdem er sein Arbeitsverhältnis gekündigt hatte, machte er 1965 den Schritt zur Unternehmensgründung. „Das war die Zeit, in der mir ein weiterer Glücksfall zustieß. Ich lernte meine Frau Amalie kennen und sie unterstützte mich bei meiner Idee.“ In den folgenden Jahren etablierte sich seine Firma und es erreichten ihn immer mehr Bauaufträge, wie die Errichtung von Hochsilos oder die Schnaitseer Kirchturm-Sanierung.

„Wir haben teilweise mehrere Schichten durchgearbeitet, um das zu schaffen.“, erzählte Michael Senior. Der Betrieb wuchs kontinuierlich, bis 1982 die alte Halle überbaut wurde und die Betriebsfläche vergrößert wurde. Für ihn gab es immer eine ganz klare Unternehmensphilosophie: „Immer auf dem neusten Stand sein, ehrliche Beratung und fachgerechte Ausführung.“ Die guten und auch die schlechteren Zeiten habe er mit Einsatz und Willen mit seiner Frau überstanden. Die Übergabe des Unternehmens an seinen ältesten Sohn Michael im Jahr 2002 erfreute ihn sehr: „Mir war es wichtig zu wissen, dass es weitergeht.“

15

Eine herzliche Gratulation vom Bürgermeister! Im Hintergrund Doris und Franz Schwarzenböck von der Innleitn-Musi.

Weitergegangen ist es bis heute. „Mir wurde die Firma angeboten und ich habe sofort ja gesagt. Meine Brüder haben nie gemurrt. Wir waren geradlinig und ehrlich wie immer. Ich möchte mich noch einmal bedanken und hoffe, dass die Bauherren, die heute da sind hoffentlich sagen ‚ja des stimmt, mit dene ko ma guad Holzhäuser baun“.

Zukunftsgedanken

In den kommenden Jahren plant die Firma Holzbau Köhldorfner zukunftsorientierten Erlebnisholzbau sowie Mehrgenerationenprojekte: „Wir stehen für nachhaltige Dorfgemeinschaften und freuen uns, wenn ihr uns dabei weiterhin unterstützt.“

ISA

IMG_0353

 




Die Mutter, die Tochter und ihr Schicksal

11696633_674153212686186_5389289251150393224_oRott – Andrea und Sarah Kraft aus Rott sind ein Herz und eine Seele. Zusammengeschweißt hat die Beiden die Vergangenheit. Die heute 14-jährige Sarah kam mit einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte auf die Welt. Fünf Operationen hat das Mädchen seitdem hinter sich. In dieser schweren Zeit stand ihre Mutter immer an ihrer Seite. „Die Unterstützung meiner Mama hat mir durch die schwere Zeit geholfen“, erzählt sie. Jahre später ist es Andrea, der die Kraft ihrer Tochter sehr hilft. Für ein Interview im Magazin „FÜR SIE“ fuhren die Beiden kürzlich nach Hamburg. In einer Reihe von Mutter-Tochter-Geschichten erzählen die Beiden nun ihre Geschichte.

Nach der Geburt ihrer Tochter stand Andrea Kraft vor einer großen Aufgabe: Ihr Baby musste sich zahlreichen Operationen unterziehen. Andrea wich nie von Sarahs Seite. „Mama war immer da, auch wenn ich traurig war“, erzählt die Schülerin. Ein Grund weswegen sie den Krankenhausaufenthalt als eine der schönsten Zeit in ihrem Leben empfinde. Die Krankheit und der erschwerte Einstieg in das junge Leben beeinflusste nicht nur Sarahs Weg, auch Andrea hatte in den vielen Jahren damit zu kämpfen: „Erst nach einem Jahr konnte ich mein Kind auf die Lippen küssen“. Mit der Fehlbildung ging sie dennoch offen um, auch wenn die Blicke der anderen oft kaum zu ertragen waren.

Als nach vier Jahren die schlimmste Zeit mit der Tochter überstanden war, wurde Andrea depressiv. All die Kraft, die sie in der schweren Zeit für ihre Tochter aufgebracht hatte,fehlte ihr nun für sich selbst: „Eine Therapie hat mich dann gerettet. Und Sarah. Ihre Entwicklung ist einfach unbeschreiblich.“ In diesem Lebensabschnitt war es Sarah, die für ihre Mutter da war. „Mit einer bewundernswerten Selbstverständlichkeit“, sagt Mama Andrea.

Unbeschreiblich ist auch, wie die 14-jährige ihr Schicksal annimmt und daraus sogar Kraft zieht: „Mich nervt es, wenn Leute Mitleid mit mir haben und mich trösten wollen. Das brauche ich nicht. Ich bin normal.“ Geworden sei sie so aber nur, weil die Menschen um sie herum, jeden Tag ein bisschen dazu beitragen, dass sie ist wie sie ist. „Du sollst auch im Regen fliegen“, sagte Mama Andrea einmal – wenige Worte die seither zum Lebensmotto wurden. Alles nachzulesen in der aktuellen „FÜR SIE“.




Im Unterauer-Haus wird’s jetzt bayerisch

P1050893_kEine Gastro-Überraschung: Aus dem ehemaligen „Ponte Rosso“ und aktuellen „La Terrazza“ wird demnächst der „Brucknwirt“! Das Unterauer-Haus mit seiner herausragenden Lage vor der Altstadt an der Innbrücke bekommt einen neuen Betreiber und soll künftig traditionell-bayerisch ausgerichtet sein. Das zumindest planen Brigitte Pfohl und Christine Pfohl-Hastreiter, Chefinnen des bekannten und beliebten Wasserburger Lokals „Queens“. Sie sind jetzt nämlich zudem die neuen Pächter des Unterauer-Hauses, das der Sparkasse gehört. „Im Laufe der nächsten Woche werden wir den Vertrag unterschreiben“, so Pfohl. Und das ist dann geplant …

„Wir werden ein paar Umgestaltungen vornehmen, größere Umbauarbeiten sind aber nicht nötig“, sagen die neuen Chefinnen. Am 1. Oktober 2015 wird das Lokal, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Queens liegt, eröffnet – mit neuer Ausrichtung „bayerisch-traditionell“ und neuem Namen: „Zum Brucknwirt“.

Weitere Neuerung: „Der Saal im ersten Stock soll zum normalen Tagesgeschehen gehören“, sagt Christine Pfohl-Hastreiter. Was den Chefinnen wichtig ist: „Das Queens gibt’s natürlich in gewohnter Weise auch weiterhin.“

Man freue sich jetzt auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit der Sparkasse: „Die Sparkasse steht bei unserem Vorhaben voll hinter uns und unterstützt uns tatkräftig.“

 




Der Inn – braune Flut aus weißem Schnee

P1050890Wo sind nur die Sandbänke? Unter Wasser! Statt des weichen Schwemmsandes gibt’s derzeit nur bräunlich-trübes Wasser in rauen Mengen am Inn zu sehen. Trotz geringer Niederschläge in den letzten Wochen hat der Fluss derzeit einen hohen Pegelstand. „Ganz normal für den Juli“, weiß Rainer Hofmeister vom Verbund, dem Betreiber des Innkraftwerkes. „Wir haben im Juli starke Schneeschmelze in den Alpen. Da ist der Wasserstand dann immer a bissal höher.“

ISA




Achtmal eine Eins vor dem Komma

Beinahe hätte man den Stein fallen hören, der den Schülern der Beruflichen Oberschule Wasserburg bei der Bekanntgabe der Noten vom Herzen fiel. Hauptsache geschafft – das war erstmal für alle am Wichtigsten. Ob Studium, Ausbildung oder Soziales Jahr – die Türen stehen den Absolventen jetzt überall offen. Am morgigen Freitag finden für alle Abschlussklassen die Feiern statt. Besonders groß ist die Freude bei den Jahrgangsbesten: Über einen Notendurchschnitt von 1,4 bis 1,7 können sich folgende Schüler besonders freuen:

Geehrte der 13. Jahrgangsstufe mit der allgemeinen Hochschulreife:

Simone Posselt  aus Albaching (1,7)

Geehrte der 12. Jahrgangsstufe mit Fachhochschulreife:

Jakob Fuchs aus Ramerberg 1,4
Josef Aicher aus Halfing 1,4
Paulina Wolf  aus Amerang 1,4
Korbinian Moser aus Moosach 1,5
Sophia Dürnegger aus Amerang 1,5
Stefan Eisner aus Wasserburg 1,7
Larissa Baumann aus Rechtmehring 1,7

Die Abschlussfeier beginnt am Freitag, 10. Juli, um 16.15 Uhr in der Badria-Halle in Wasserburg. Vorher wird in der Pfarrkirche St.-Konrad ein Gottesdienst gefeiert. Ab 15.30 Uhr findet, je nach Witterung, vor oder in der Badria-Halle ein Empfang statt. Im Anschluss werden die Zeugnisse vergeben.




Besondere Würden für Wasserburg

P1050884Jetzt ist es offiziell: Seit Anfang des Monats darf sich die Verwaltungsschule Im Hag „Akademie der Sozialverwaltung“ nennen. Die entsprechende Verordnung wurde von Staatsministerin Emilia Müller unterzeichnet. „Die sprachlich wie inhaltlich nicht zeitgemäße Bezeichnung ,Verwaltungsschule‘ wird der Einrichtung als moderner Bildungsstätte nicht mehr gerecht“, so die Begründung zum Namenswechsel der Einrichtung. Die E-Mailadresse lautet nun poststelle@asov.bayern.de.  Auch die Hompage wurde entsprechend angepasst. Künftig ist die Akademie der Sozialverwaltung unter der Adresse www.asov.bayern.de zu erreichen.




Sommer 2015: Wie machen Sie Urlaub?

turquoise sea, deckchairs, white sand and palms, sun, very beautiful natureDie Schüler zählen schon die Tage: 17 mal müssen sie noch aufstehen und sich auf den Weg Richtung Schule machen, bis die Sommerferien endlich da sind. Ob mit dem Auto nach Italien, per Flugzeug nach Spanien oder als Tagesausflug in den Bayernpark. Wasserburgs Familien planen schon längst ihren Sommerurlaub. Wir haben nachgefragt, wo’s heuer hingehen soll:

 

 

 

 

 

P1050873

 

 

 

Anna und Lena Mayer aus Kettenham: „Wir bleiben daheim und machen Sonntagsausflüge. Wenn’s warm ist, fahren wir mit dem Rad um den Chiemsee. Bei schlechterem Wetter werden wir einen Freizeitpark besuchen.“

 

 

 

 

P1050874

 

 

 

 

 

Katrin Machl aus Wasserburg: „Wir fahren nach Bibione – ab an den Strand und in den Sonnenschein.“

 

 

 

 

 

 

P1050878

 

 

 

 

Sandra Weber aus Wasserburg: „Geplant ist, mal in den Wildpark nach Oberreith zu fahren. Für einen großen Urlaub ist unser Baby noch zu klein.“

 

 

 

 

 

P1050880

 

 

 

 

Katharina Kirmaier aus Waldhausen: „Ich fahr‘ beim Vereinsausflug der Feuerwehr mit, der geht meistens nach Österreich. Mit meinem Schwiegervater werde ich auch noch am Chiemsee segeln, so Tagesausflüge einfach.“

 

 

 

 

 

P1050882

 

 

 

 

 

 

Familie Carrié aus Wasserburg: „Wir fahren an die Nordsee, da waren wir schon mal und den Norden mögen wir einfach gerne.“

 

 

 

 

ISA




Die kühlsten Stellen Wasserburgs

P1050856_k35 Grad, strahlender Sonnenschein und koa Lüfterl den ganzen Tag über: Dass momentan die meisten Wasserburger mit Schweißperlen auf der Stirn anzutreffen sind, ist kein Wunder. Ein Schattenplatz, eine Klimaanlage oder ein kaltes Treppenhaus sind Gold wert. Die heiß begehrten „kühlen Fleckerl“ sind allerdings rar gesät und meistens besetzt. Die Wasserburger Stimme war in der Stadt unterwegs und hat für ihre Leser die kühlsten Stellen ausfindig gemacht.

Während die meisten Badeseen und Flüsse mit Wassertemperaturen bis zu 28 Grad mittlerweile keine richtige Erfrischung mehr bieten, ist der Inn, der derzeit viel Schmelzwasser aus den Alpen mit sich führt, nach wie vor richtig eisig.

Die Strömung ist zwar zu stark, um darin zu schwimmen, für Füße und Beine ist das Wasser aber allemal ein Super-Kühlaggregat.

P1050853

Wer lieber trockene Füße behält, kann das Innufer auch von einem gemütlichen Schattenplatz aus genießen. Viele Bänke stehen unter einem großen Baum und sind daher vor der starken Sonneneinstrahlung bestens geschützt. Ein laues Lüfterl weht vom Inn herauf.

P1050867

Mit Abstand am Kühlsten in der ganzen Altstadt: Das Kino Utopia. Die Kinosäle befinden sich im Keller, das heißt für alle Filmliebhaber finden die Vorstellungen ganz ohne Schweißperlen statt.

 

P1050869

Auch in den Parkhäusern ist die drückende Sommerhitze kaum zu spüren. Das Auto parkt man am besten sowieso dort im Schatten, so lässt sich das Aufheizen der Fahrzeuge vermeiden und die ersten Minuten im Auto, bis die Klimaanlage läuft, sind nicht ganz so heiß.

Weitere kühle Orte: Die Arkade am Kernhaus, das Erdgeschoss im Rathaus, die Wasserburger Kirchen.

ISA

Haben sie noch kühlere? Foto an: info@wasserburger-stimme.de

Unser Foto-Reporter Georg Barth hat uns auf den wohl kühlsten Ort in Wasserburg aufmerksam gemacht: Die Bierkatakomben am Kellerberg.

_MG_8744