Die halbe Welt in der Einkaufstüte

Von wegen Ladenleerstand in der Altstadt: In den Räumen von „Trachten Kollmann“ in der Schustergasse 3 gibt es in drei Tagen Spezialitäten vom halben Globus und aus der Region zu kaufen. Johanna und Sekou Konaté aus Amerang setzen damit eine langgehegte Idee in die Tat um – auch, wenn der Lockdown die Lage nicht einfacher macht. Denn: „Man wagt es, oder man wagt es nie!“ – so das Motto der frischgebackenen Ladeninhaber.

Die Initialzündung zur Ladeneröffnung kommt größtenteils von Sekou Konaté, der ursprünglich aus Mali stammt: „Immer, wenn wir afrikanisch kochen wollten, fanden wir im Umkreis kaum Lebensmittel oder Gewürze.“ „Und das, obwohl in Wasserburg so viele Menschen mit ausländischem Hintergrund leben – wie es auf dem Nationenfest immer deutlich wird“, fügt Ehefrau Johanna hinzu. Das stets gut besuchte Fest demonstriere auch die Aufgeschlossenheit der Wasserburger. Und weil der Trend in Richtung internationale Küche geht, war es schließlich ein nahestehender Schritt, ein Geschäft für Zutaten und Gewürze zu eröffnen.

 

Auf 125 Quadratmeter im Erdgeschoss und im ersten Stock stehen nun rund 600 Artikel, darunter etwa 45 verschiedene Obst- und Gemüsesorten („weitestgehend bio“) aus aller Herren Länder für die Käufer bereit. „Nicht aus der ganzen Welt“, schmunzelt Johanna Konaté, „unser Schwerpunkt liegt bislang auf Lebensmitteln aus Afrika, China, Indien, Japan und dem Orient.“ Deshalb laute der Slogan auch „Pack dir die halbe Welt in die Tüte“ – die andere Hälfte komme vielleicht im Lauf des Jahres hinzu. Für die Konatés ist die Branche vertraut: Johanna war lange Zeit stellvertretende Filialleiterin eines großen Discounters, Sekou hat ein Marketing-Studium absolviert.

 

In den Regalen finden sich unter anderem exotische Würzsaucen, Getränke, verschiedene Sorten Reis, Tiefkühl-Artikel, Konserven und frisches Obst und Gemüse. „Wo immer es möglich ist, kommt die Frischware aus der Region“, betont Sekou. Die internationalen Sachen werden bei verschiedenen Anbietern geordert. Dabei steht hochwertige Qualität an erster Stelle. Und: „Bei uns gibt es keine Plastiktüten“, so die Inhaberin.

 

Künftig soll es einmal pro Woche ein Rezept geben, das im Schaufenster zu sehen ist. „Außerdem wollen wir regelmäßig ein Produkt im Fenster vorstellen und was sich damit machen lässt“, kündigt Johanna Konaté an. Den Anfang soll die Kochbanane machen. Viel vor hat das Paar in der nächsten Zeit und im Laufe des Jahres. Bio-Eis wird zu genießen sein, das ein Freund aus Ampfing zubereitet und der dafür auch Bio-Vanille aus dem Kongo verwendet und eine Filiale für Geldtransfer ins Ausland eingerichtet werden. Denn: Wasserburg ist international.




49 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf ist eine weitere Person, die mit dem Corona-Virus infiziert war, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung vom gestrigen Dienstag, 19. Januar gibt es 49 neue bestätigte Corona-Fälle. Aufgrund eines positiven Corona-Falles wurde eine Gruppe des Kindergartens Obertaufkirchen unter Quarantäne gestellt. Darüber hinaus verzeichnet das Innklinikum in den letzten sieben Tagen im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf zehn positiv bestätigte Mitarbeiter an den Standorten Mühldorf und Haag.


Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 259 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz steigt wieder  an, sie liegt heute bei 167,4.




Was ändert sich in Sachen Führerschein?

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und -Mythen auf. Heute geht es darum, was sich 2021 beim Erwerb der Fahrerlaubnis ändert.
>>Auch im Jahr 2021 gibt es einige Änderungen im Straßenverkehrsrecht. Zwei Neuheiten bezüglich des Erwerbs einer Fahrerlaubnis haben wir in dieser Woche für Sie zusammengefasst.

  1. Praktische Prüfung

Für praktische Fahrerlaubnisprüfungen wurde zum 1. Januar 2021 das elektronische Prüfprotokoll eingeführt. Der amtlich anerkannte Sachverständige oder Prüfer dokumentiert die Fahrprüfung damit nicht mehr wie bisher handschriftlich auf einem Zettel, sondern bewertet einzelne Fahraufgaben mit einem speziellen Programm auf einem Tablet. Das Ziel ist, die Prüfungen nicht nur einheitlicher, sondern auch transparenter zu gestalten. Künftig erhält jeder Bewerber nach der Prüfung ein Prüfprotokoll, unabhängig davon, ob die Prüfung bestanden ist oder nicht. Diese Rückmeldung soll zu einer weiteren Verbesserung des Fahrkönnens beitragen. Da für die Vor- und Nachbesprechung mehr Zeit veranschlagt wird, dauert die praktische Prüfung künftig 55 Minuten, davon 30 Minuten reine Fahrzeit.

  1. Automatikregelung für die Fahrerlaubnisklasse B

Bereits seit Jahren wurde um eine Neuregelung bezüglich der Fahrschulausbildung in Pkws mit Automatikgetrieben gerungen. Bisher galt: wer in einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe die praktische Fahrprüfung ablegt, bekommt eine entsprechende Eintragung im Führerschein und darf danach nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe führen. Zum 01.04.2021 tritt hierzu nun eine wichtige Änderung in Kraft.
Künftig kann der Eintrag im Führerschein entfallen, auch wenn die praktische Prüfung in einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe abgelegt wurde. Voraussetzung ist eine Schulung von mindestens 10 Fahrstunden à 45 Minuten in einem Auto mit Schaltgetriebe und eine erfolgreich absolvierte 15-minütige Testfahrt. Beides findet in den Fahrschulen statt. Damit soll der fortschreitenden Verbreitung von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe Rechnung getragen werden, die durch alternative Antriebsmöglichkeiten noch zusätzlich verstärkt wird. Ein Ziel des Bundesverkehrsministeriums war, den Einsatz solcher Fahrzeuge in den Fahrschulen erhöhen und Fahranfänger bereits frühzeitig mit alternativen Antriebsarten vertraut machen.

Einschränkend gilt allerdings, dass sich die Neuregelung unmittelbar nur auf die Fahrerlaubnisklasse B bezieht. Wer davon Gebrauch macht, muss beim Erwerb der Klassen BE, C oder D die praktische Prüfung in einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe ablegen. Andernfalls erfolgt hier weiterhin ein Eintrag in den Führerschein, der die Fahrerlaubnis auf Fahrzeuge mit Automatikgetriebe beschränkt.

 

Unser Tipp: Obwohl die Fahrschulen aufgrund der Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie momentan geschlossen sind, sind wir weiterhin gerne für Auskünfte und Informationen erreichbar. Alle Neuigkeiten, wie und wann es mit der Fahrschulausbildung weitergeht, sowie anstehende Änderungen im Straßenverkehrsrecht erfahren Sie natürlich immer aktuell in unserem „Verkehrstipp der Woche“.<<

Foto: Pixabay

 

Fahrschule Eggerl

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 




Kurze Tagesordnung

Mit einer verhältnismäßig kurzen Tagesordnung hat sich der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Wasserburg bei seiner morgigen Sitzung im öffentlichen Teil zu beschäftigen. Unter anderem stehen Zuschussanträge des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes und des TSV Wasserburg auf dem Programm. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus. Die Tagesordnung:

1 .Bekanntgabe von behandelten Tagesordnungspunkten deren Nichtöffentlichkeit entfallen ist

2. Berichtigung der Niederschrift der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 26. November

3. Neuerlass der Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der städtischen Feuerwehr der Stadt Wasserburg sowie eines Pauschalsätze-Verzeichnisses als Anlage zur Satzung

4. Zuschussantrag des Wirtschaftsförderungsverbands Wasserburg zum „Wasserburger Sommer 2020″

5. Zuschussantrag des TSV 1880 Wasserburg für die Basketballabteilung in der Saison 2020/2021

6. Antrag der Kulturreferentin auf finanzielle Unterstützung des Kulturkreis Wasserburg




Erinnerungen an unbeschwertere Zeiten

Kein Badriazzo, keine Ü-30 Party und keine Auftritte – Corona hat der Wasserburger Stadtgarde und den Faschingsfreunde die närrische Zeit verhagelt. Doch die Mitglieder der Stadtgarde wollen nicht Trübsal blasen. Stattdessen will man sich gemeinsam an die schönen Momente der vergangenen Jahre erinnern. Die Tänzer und Tänzerinnen haben ihre Lieblingsfotos der vergangenen närrischen Zeit rausgesucht. Die Wasserburger Stimme veröffentlicht sie mit einer kleinen Serie in loser Folge in den kommende Wochen bis Faschingsdienstag. Heute: Teil 2.

Foto oben: Das Lieblingsbild von „Caro”, aufgenommen im Fasching 2019.

 

Das Lieblingsbild von „Tobias”: Einmarsch vom Männerteil 2020 beim Showtantfestival in Taufkirchen (Vils).

 




2021: Änderungen im Steuerrecht

PR – Für das Jahr 2021 wurden wieder eine Reihe von Gesetzesänderungen im Steuerrecht vorgenommen. Insbesondere durch das Jahressteuergesetz 2020 ergeben sich diverse Neuerungen in vielen Bereichen, Im Folgenden ein paar wichtige Tipps:

Freibeträge / Pauschbeträge

Der Grundfreibetrag, welcher das Existenzminimum steuerfreistellen soll, wurde pro Steuerpflichtigen auf 9.744 Euro angehoben.

Die Behindertenpauschbeträge, welche abhängig vom Grad der Behinderung gewährt werden, wurden verdoppelt und der erhöhte Behinderten-Pauschbetrag auf 7.400 Euro angehoben.

Parallel zur Erhöhung des Kindergeldes wird der Kinderfreibetrag auf 2.730 Euro pro Kind und Elternteil erhöht.

 

Solidaritätszuschlag

Für Steuerpflichtige mit einer Einkommensteuerbelastung von bis zu 16.956 € fällt kein Solidaritätszuschlag an. Bei einer Zusammenveranlagung verdoppelt sich dieser Grenzbetrag entsprechend.

Der Solidaritätszuschlag wird jedoch weiterhin bei der Abgeltungsteuer von Kapitalerträgen fällig sowie bei körperschaftsteuerpflichtigen Kapitalgesellschaften.

 

Arbeitnehmer

Für die Nutzung eines Homeoffice wird ein Pauschbetrag von 5 Euro pro Tag gewährt. Dieser auf 600 Euro begrenzte Betrag kann bereits in der Steuererklärung für das Jahr 2020 angesetzt werden.

Zudem wurde die Entfernungspauschale für Berufspendler erhöht, sodass ab dem 21. Kilometer 35 Cent angegeben werden können. Bei einem geringen Einkommen besteht die Möglichkeit alternativ eine Mobilitätsprämie zu beantragen.

Der Übungsleiterfreibetrag für Aufwandsentschädigungen im Rahmen eines Ehrenamtes steigt auf 3.000 Euro, die Ehrenamtspauschale auf 840 Euro.

Beitragszahlungen für eine betriebliche Altersvorsorge im Rahmen einer Gehaltsumwandlung bleiben bis zu einer Höhe von 6.816 Euro im Jahr steuerfrei.

Die aufgrund der Corona-Krise an Arbeitnehmer gezahlten Beihilfen und Unterstützungen bis zu einer Höhe von 1.500 Euro können noch bis Juni 2021 geleistet werden.

 

Vermieter

Wird eine Wohnung verbilligt vermietet, kann der Vermieter seine Kosten nur noch anteilig absetzen, wenn die tatsächliche Miete nicht mehr als 50 Prozent der ortsüblichen Miete beträgt.

Beträgt das Entgelt mehr als 50 Prozent, jedoch weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Miete, können die Aufwendungen nur ungekürzt angesetzt werden, wenn eine positive Totalüberschussprognose vorgelegt werden kann.

 

Unternehmer

Gewinnmindernde Investitionsabzugsbeträge können fortan bei einem Gewinn von 200.000 Euro gebildet werden. Die begünstigten Investitionskosten betragen nun 50 Prozent, statt bisher 40 Prozent. Diese Regelungen gelten bereits rückwirkend ab dem Jahr 2020. Geplante Investitionen, für welche die dreijährige Frist zur Anschaffung Ende des Jahres 2020 abgelaufen ist, können noch bis Dezember 2021 getätigt werden.

Für Neugründer entfällt ab dem Jahr 2021 die grundsätzliche Verpflichtung zur Abgabe von monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen im Jahr der Gründung. Der Voranmeldungszeitraum ergibt sich nun anhand der voraussichtlichen Umsatzsteuerzahllast im Jahr der Gründung.

 

Vereine

Die Verpflichtung zur zeitnahen Mittelverwendung wird für kleine Körperschaften, mit Einnahmen weniger als 45.000 Euro, abgeschafft.

Der Katalog für gemeinnützige Zwecke wird ausdrücklich um die Zwecke des Klimaschutzes und die Förderung der Ortsverschönerung erweitert.

 

Sonstiges

Für Spenden bis zu einem Betrag von 300 Euro, statt bisher 200 Euro, genügt der Kontoauszug als Zahlungsnachweis für die steuerliche Berücksichtigung.

Die Verjährungsfrist wird in Fällen von besonders schwerer Steuerhinterziehung um fünf auf fünfzehn Jahre erhöht. Dies gilt sowohl für die Verfolgungsverjährung als auch für die Festsetzungsverjährung.<<

 

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de




Geräucherte Forellen beim Fletzinger

PR – Geräucherte Forellen aus eigener Zucht gibt es morgen, Donnerstag, zwischen 12 und 15 Uhr beim Hotel Fletzinger. Ab sofort kann man beim Hotel Fletzinger auch wieder tolle Brunch-Boxen vorbestellen. Diese gibt es immer freitags bis sonntags. Die Brunch-Box kostet 35 Euro und beinhaltet Schmankerl für zwei bis drei Personen. Es gibt zwei Boxen: Klassik und vegan. Nach Belieben kann man sich einen frisch gepressten Orangensaft, Gemüsesaft oder ein Mangolassi dazu bestellen. 

Und so wird bestellt:

Telefonisch unter: 08071/904090 oder per Online-Formular:

www.order.fletzinger.de.

 

Die Boxen können zwischen 8 und 13 Uhr abgeholt werden.

 

© Anja Linner – www.anjalinner.com




Ohne Führerschein zur Grenzkontrolle

Wegen fehlender Führerscheine hat die Bundespolizei am gestrigen Dienstag bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn gleich mehrere Männer gestoppt. Während ein Österreicher sofort „zur Kasse gebeten“ wurde, müssen ein Ungar und ein Kroate erst noch mit Konsequenzen rechnen.

In den Nachmittagsstunden stoppten die Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden einen Wagen, der in Österreich zugelassen ist. Bei der Überprüfung der Insassen stellten die Beamten fest, dass der 38-jährige Beifahrer von der Staatsanwaltschaft in Passau gesucht wird. Er war in der Vergangenheit wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Seine Justizschulden hatte der Wiener bisher nur teilweise beglichen. Nachdem er die geforderte Summe in Höhe von rund 1.800 Euro vor Ort bezahlt hatte, durfte er mit entsprechend geleerter Geldbörse die Weiterreise antreten.

 

Am selben Tag trafen die Beamten unabhängig voneinander auf zwei Pkw-Fahrer, die ihre Autos mangels Fahrerlaubnis gar nicht hätten fahren dürfen. So stoppten die Bundespolizisten einen 28-Jährigen, der mit sehr niedriger Geschwindigkeit auf der A8 bei Rosenheim unterwegs war. Der Ungar konnte sich lediglich mit seiner gültigen Identitätskarte ausweisen. Über einen Führerschein verfügte er nicht. Ein Kroate, den die Bundespolizei an der A93 nahe Kiefersfelden kontrollierte, widersetzte sich einem verhängten Fahrverbot. Wie sich bei der Überprüfung seiner Personalien herausstellte, war ihm aufgrund mangelnder Eignung der Führerschein entzogen worden. In beiden Fällen schalteten die Bundespolizisten jeweils die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim ein und überstellten die vorläufig festgenommenen Personen. Die Männer haben mit einem Strafverfahren zu rechnen.

 

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Felix Schechtl (26. Oktober 1937 – 14. Januar 2021), Halfing, Aschau am Inn, Mühldorf. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.

 




Kunstgeschichte im Spiegel der Zeit

Ein Online-Vortrag zum Thema „Bau- und Kunstgeschichte im Spiegel der Zeit” mit Hubert Kirmaier findet am Dienstag, 26. Januar, von 19 bis 20.30 Uhr bei der VHS Wasserburg statt. Was waren die kulturellen und philosophischen Strömungen der Zeit, die einen neuen Bau- und Kunststil entstehen ließen? Warum ist auf die Gotik die Renaissance gefolgt und welche Verbindung haben die Baustile der Antike seit der Neuzeit zu uns? Was haben Ästhetik und Natur mit Mathematik zu tun? Welche Symbolik beinhalten Farben in unserer westlich-christlichen Kultur? Diesen und ähnlichen Fragen wird bei dem Vortrag nachgegangen.

Aufgrund der aktuellen Lockdown-Regeln findet der Vortrag via Zoom-Meeting statt (Gebühr: zwölf Euro). Anmeldungen über die VHS Wasserburg, Telefon 08071/4873 und info@vhs-wasserburg.de. Infos auf www.vhs-wasserburg.de.




A93: Jetzt hilft auch das THW

Der Einsatz auf der inntalautobahn geht weiter: Wie berichtet, kam es gestern auf der A93 kurz vor Kiefersfelden zu einem Auffahrunfall von zwei Sattelzügen. Durch den Aufprall verschob sich die Ladung des auffahrenden Lkw dermaßen, dass die Umverpackung von Kunststoffgranulat teilweise aufgerissen wurde und von der Ladefläche auf die Fahrbahn rieselte.

Rund 20 Helfer des Technischen Hilfswerks Rosenheim errichteten mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS) und Planen eine Konstruktion, um den verunglückten Lkw  und die Einsatzstelle über Nacht abzusichern und vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Seit heute Früh ist eine Fachfirma vor Ort, die mit der Entsorgung der Ladung beauftragt wurde. Derzeit demontieren wieder rund 20 Helfer des THW sowie Helfer der Feuerwehren Oberaudorf und Mühlbach die Konstruktion und errichten im Anschluss ebenfalls mit dem Einsatzgerüstsystem eine Abstützung für den Sattelauflieger, um ein gefahrloses Bergen der Ladung zu ermöglichen.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt kann keine Aussage getroffen werden, bis wann die Behinderungen auf der A93 andauern werden.




Einsatz am frühen Morgen

In den frühen Morgenstunden wurde der Rettungsleitstelle am heutigen Mittwoch eine schwer verletzte Person in der Asylbewerberunterkunft in Soyen gemeldet. Laut dem Mitteiler, der ebenfalls in der Unterkunft wohnhaft ist, sei ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert. Zum Einsatzort begaben sich insgesamt fünf Streifenwagen sowie der Notarzt und ein Rettungswagen. Vor Ort hatten die Einsatzkräfte mit den glatten Straßenverhältnissen zu kämpfen. Dennoch konnte die Situation durch die Beamten schnell und sicher aufgeklärt werden.

Beide Beteiligten konnten innerhalb des Containergebäudes angetroffen werden. Die angeschlagenen Streithähne machten einen alkoholisierten Eindruck auf die Einsatzkräfte.

Nach Rücksprache mit den vor Ort befindlichen Personen war es offenbar zu einem Schlagabtausch zwischen den beiden Männern gekommen. Einer von ihnen hat dabei mehrere Verletzungen im Gesichtsbereich erlitten, verweigerte jedoch die medizinische Behandlung durch den Rettungsdienst, so die Polizei am Vormittag.

Nach Aufnahme der Personalien wurden die Männer wieder entlassen. Beiden blüht jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Archivfoto

 




Rosenheimer Loipe gespurt

Den Schneefällen vom Wochenende sei Dank: In den Innflutmulden stehen den Rosenheimer Langläuferinnen und Langläufern ab sofort zwei klassische Loipen kostenlos zur Verfügung. „Damit will die Stadt ihren Teil dazu beitragen, dass sich langlaufbegeisterte Rosenheimerinnen und Rosenheimer vor Ort in diesen schwierigen Zeiten sportlich betätigen können – zumindest so lange, bis das große Tauwetter einsetzt.“, so Werner Oeckler, Leiter des städtischen Baubetriebshofs.

Foto: Stadt Rosenheim




Wieder falsche Polizisten am Telefon

Ein Mann aus Feldkirchen-Westerham wurde gestern Opfer eines Trickbetruges durch falsche Polizeibeamte. Bei einem Anruf eines angeblichen „Ermittlers“ wurde ihm mitgeteilt, dass in seiner unmittelbaren Nachbarschaft ein Einbruch verübt worden sei  und ein Teil der Tätergruppierung festgenommen werden konnte. Aufgrund einer angeblich bei den Tätern aufgefundenen Notiz erfolge nun der Anruf. Um auch den Haupttäter dingfest machen zu können, wurde er um „Kooperation“ gebeten.

Durch geschickte Gesprächsführung wurde das Opfer dazu gebracht, einen höheren Geldbetrag bei seiner Bank abzuheben und vor seinem Haus zu deponieren. Dieser wurde dann auch im weiteren Verlauf durch eine bislang unbekannte Person abgeholt.

In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Polizei nie Geld oder Wertgegenstände fordert, um diese vor Einbrechern zu schützen oder Ermittlungen durchzuführen.

 




„Gemeinsam Zukunft gestalten”

Der Rosenheimer Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner informiert, dass die Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2021 gestartet ist. Die Bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer, Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann und Landtagspräsidentin Ilse Aigner loben auch heuer wieder einen gemeinsamen Integrationspreis aus. Zum zehnjährigen Bestehen steht er unter dem Motto „Integration von Kindern und Jugendlichen – Gemeinsam Zukunft gestalten“. 

Bis zum 28. Februar 2021 können sich Projekte, Initiativen und Einzelpersonen bewerben, die sich für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Bayern einsetzen. In diesem Jubiläumsjahr soll zudem ein Sonderpreis an eine Einzelperson vergeben werden. Die Auszeichnung wird voraussichtlich am 21. Juni im Bayerischen Landtag verliehen.

 

Knapp die Hälfte aller Kinder in Deutschland hat eine Zuwanderungsgeschichte. Für eine gemeinsam gestaltete Zukunft ist ihre Integration besonders wichtig. Dabei bedeutet Integration nicht, die eigenen Wurzeln aufzugeben, sondern in neuer Umgebung die Möglichkeit zu bekommen, weiter zu wachsen. Zudem kann Integration nur durch Teilhabe gelingen: Wo ich mich selbst einbringe und engagiere, bin ich angekommen. Wo ich die Zukunft aktiv und kreativ mitgestalte, forme ich sie mit. So verstandene Integration rückt die Potentiale junger Menschen mit Migrationshintergrund in den Vordergrund und hilft dabei, dauerhaft sprachliche, religiöse und kulturelle Grenzen zu überwinden und Verbindungen zu schaffen.

 

Der Bayerische Integrationspreis 2021 ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Dabei kann das Preisgeld auch in Teilsummen auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden für Projekte und Initiativen im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einzusetzen. Der Sonderpreis ist darüber hinaus mit 500 Euro bedacht. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine unabhängige Jury des Bayerischen Integrationsrates.

 

Die Bewerbungsformulare und weitere Informationen finden Sie unter: https://integrationsbeauftragte.bayern.de/integrationspreis/integrationspreis-2021/. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle der Integrationsbeauftragten zur Verfügung unter Telefon 089/2192-4308 oder E-Mail an integrationspreis@stmi.bayern.de.




Nur eingeschränkt erreichbar

Die Stadt Rosenheim weist darauf hin, dass die städtischen Verwaltungsgebäude aufgrund der verschärften Corona-Regeln und eines daraus resultierenden Schichtdienstes bis auf Weiteres nur eingeschränkt besetzt sind. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Behördengänge auf dringende Angelegenheiten zu reduzieren.

Für persönlich zu klärende Anliegen sind zwingend Terminvereinbarungen erforderlich. Die üblichen Öffnungszeiten der städtischen Verwaltung sind Montag bis Freitag von 8 bis 12, Donnerstag zusätzlich von 14 bis 17 Uhr. Davon abweichende Öffnungszeiten einzelner Ämter und Dienststellen sind auf der städtischen Homepage zu finden. Termine auch außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich und erwünscht, weil dadurch der Besucherstrom entzerrt werden kann.

 

Die städtische Verwaltung wird  in den öffentlichen Medien über die jeweils geltenden Regelungen informieren. Die kulturellen Einrichtungen der Stadt Rosenheim, also Stadtbibliothek, Galerie, Stadtarchiv, Volkshochschule, Städtisches Museum im Mittertor und Holztechnisches Museum bleiben aufgrund der aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung bis auf weiteres geschlossen.




Rückbildungskurs jetzt online

Rückbildungsgymnastik hat zum Ziel, das Gespür für den durch die Geburt geschwächten Beckenboden wieder zu erlangen und ihn durch gezielte Übungen zu kräftigen. Entsprechende Kurse bietet das RoMed-Klinikum Rosenheim jetzt online an. Empfohlen wird die Teilnahme frühestens ab der sechsten Woche nach der Geburt. 

Kurse montags sind ab 15. Februar von 14 bis 15.45 Uhr mit Hebamme Adina Müller:

15.02. – 12.04.2021

21.06. – 09.08.2021

04.10. – 29.11.2021

 

Kurse freitags sind ab 16. April von 18 bis 19:15 Uhr mit Hebamme Meri Shalari.

16.04. – 04.06.2021

13.08. – 01.10.2021

 

Die Kurse finden derzeit online statt.

Bei Interesse und für weitere Informationen E-Mail an rueckbildung.ro@ro-med.de.




Wie war die realpolitische Wirklichkeit?

Die „Wendejahre“ waren hinsichtlich der Entwicklung in der ehemaligen DDR wesentlich von einzelnen Akteuren geprägt, die meist – aber nicht nur – aus der Bürgerrechtsbewegung kamen. Wer waren sie? Was waren ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen? In ihrem dritten Vortrag der Reihe „Wendezeit: Gesichter der Wende“ am Mittwoch, 20. Januar, 19 bis 20.30 Uhr, liefert die Referentin Anja Rosengart einen Blick auf „Runde Tische“ und realpolitische Wirklichkeit.

Aufgrund des Lockdowns findet die Veranstaltung erstmalig online als Live-Stream statt. Der vierte und letzte Teil der Vortragsreihe behandelt am 27. Januar Sachsen-Anhalt unmittelbar nach der Wende: Anhand des ostdeutschen Bundeslandes soll die Transformation einer  Wirtschaftsregion unter den Nach-Wende-Bedingungen gezeigt werden. Auch soll ein Blick darauf gerichtet werden, wie Akteure der Wende das politische Geschehen dort prägten und es 1994 zu einer Minderheitsregierung kam.

Anmeldung zur Live-Übertragung über die Volkshochschule Wasserburg, Tel. 08071/4873 und info@vhs-wasserburg.de.




„Hinterher ist man immer schlauer“

Hoch schlugen die Wellen, als vergangenen Donnerstag die Vizepräsidentin des Polizeipräsidiums Süd, Eva Schichl, im Rahmen einer kleinen Feier in den Ruhestand verabschiedet wurde (wir berichteten). Denn während das Land in der Lockdown-Starre verharrt, Gastronomie verboten ist, wurden die Gäste im Rosenheimer KuKo bewirtet. Prompt hagelte es harsche Kritik von Wirten und aus den Reihen der Grünen und FDP im Bayerischen Landtag. Unter den Gästen bei der Verabschiedung war auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, der sich jetzt in den sozialen Medien geäußert hat.

Eigentlich sollte die Verabschiedung und „Dienstbesprechung des Innenministeriums“, wie es offiziell hieß, im großen Rahmen stattfinden. Weil das in Coronazeiten aber nicht möglich ist, waren nur zehn Gäste geladen, die anschließend von einer Catering-Firma verköstigt wurden. Serviert wurden Suppe, Kalb und Bayrisch Creme. Anwesend waren unter anderem die scheidende Vizepräsidentin Schichl, ihr Nachfolger Frank Hellwig, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Polizeipräsident Robert Kopp und OB März.

 

Während gleichzeitig für die Öffentlichkeit harte Einschränkungen gelten, tauchte umgehend die Frage auf, ob hier mit zweierlei Maß gemessen wurde. Im Netz reagierten zahllose Bürger mit Unverständnis und Ärger. Jetzt nimmt OB Andreas März in den sozialen Medien Stellung zur „Drei-Gänge-Menü“-Affäre.

„Gleich als erstes vorneweg: Es tut mir leid, dass die Stadt Rosenheim wieder mal in Zusammenhang mit Corona schlechte Presse bekommen hat“, bedauert er. Als März die Einladung des Polizeipräsidiums Oberbayern angenommen habe, sei im Vordergrund gestanden, ein Zeichen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der zuständigen Ordnungs- und Sicherheitsbehörden zu setzen.

Den Termin nicht wahrzunehmen sei in dieser Hinsicht keine Option gewesen, so März weiter. Zudem habe sein Büro im Vorfeld die Zulässigkeit dieser Veranstaltung mit dem Innenministerium extra abgestimmt und abgeklärt. Der Oberbürgermeister: „Es gab keine Einwendungen. Grundsätzlich ist man im Nachhinein wohl immer schlauer. In dieser Zeit gilt, dass jeder Schritt in der Öffentlichkeit zweimal überlegt werden sollte.“




Auffahrunfall: Kleine Kügelchen auf der A93

In den späten Vormittagsstunden des Dienstages ereignete sich ein folgenschwerer Auffahrunfall auf der A93 in Richtung Kufstein. Ein slowakischer Lkw-Fahrer übersah zwischen den Anschlussstellen Oberaudorf und Kiefersfelden einen vor ihm fahrenden Lkw und fuhr nahezu ungebremst auf. Beide Lkw-Fahrer blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Problematisch an dem ganzen Einsatz war aber, dass der Auffahrer Gefahrgut in Form von entzündbaren Styroporkügelchen in großen Mengen geladen hatte.

Die Ladegebinde wurden beschädigt und es kam zu einem massiven Austritt. Im Einsatz befand sich ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Bergung wurde vom Gefahrguttrupp der Verkehrspolizeiinspektion in Absprache mit der Feuerwehr geplant und durchgeführt. In diesem Zusammenhang kam es zu massiven Behinderungen auf der A93 in Fahrtrichtung Kufstein.

Es wird auch im weiteren Nachmittag noch zu weiteren Behinderungen in diesem Zusammenhang kommen.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Meta Paprotta (28. April 1928 – 14. Januar 2021), Wasserburg. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof am Herder statt.

Otto Maier  (6. April 1921 – 12. Januar 2021), Wasserburg. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis auf dem Altstadtfriedhof statt.

Gertraud Glas (4. Juli 1933 – 17. Januar 2021), Wasserburg. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof am Herder statt.

 




Tauwetter und einiges an Regen

„Der Südwesten Deutschlands könnte bald die Quittung für den vielen Schnee der vergangenen Tage bekommen. Nun setzt Tauwetter ein. Das wird zwar von Freitag bis Montag kurz unterbrochen, aber ab Dienstag nächster Woche wird es wieder deutlich wärmer. Da sprechen wir im Südwesten von bis zu 14 Grad, viel Regen und Sturmböen. Alles zusammen wirkt wie eine große Spülmaschine und die spült den Schnee ab in die Flüsse. Zusammen mit dem vielen Regen steigen die Pegel der Flüsse schnell an. Die Prognosemodelle der Flusspegel springen auf diese Wetterlage bereits an”, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met .

„Der Winter wird nun mehr und mehr ausgebremst. Einen Flachlandwinter wird es im Januar nicht mehr geben. Dabei hat der Winter in diesen Tagen sehr viel Potenzial ungenutzt gelassen. Die extreme sibirische Kälte hat es bis vor unsere Haustüre geschafft. Polen hatte in den vergangenen Tagen Tageshöchstwerte um minus 10 bis minus 15 Grad und nachts Werte bis minus 30 Grad. Doch die Extremkälte ist exakt vor der Grenze zu Deutschland zum Stillstand gekommen und muss nun den Rückzug antreten”, so Jung.

Der Wetterexperte weiter: „Aus Westen brausen viele atlantische Tiefs dagegen und schicken die Eisluft zurück nach Russland. Da war unglaublich viel Kältepotenzial direkt bei uns vor der Nase, doch nun ist alles wieder weg. Der Schmuddelwinter geht weiter. Wir erwartet heute, morgen und am Donnerstag besonders im Westen und Norden Sturmböen. Anfangs gibt es heute im Osten nochmal Schnee, der geht aber auch immer mehr in Regen über. Der Winter ist dann erstmal weg. Zwar wird es über das Wochenende erstmal wieder kühler doch nächste Woche sind schon wieder zweistellige Plusgrade in Sicht.“

 

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Dienstag: 1 bis 12 Grad, stürmisch und nass-kalt

Mittwoch: 3 bis 11 Grad, wechselhaft, viel Wind, zu Donnerstag Sturmböen im Westen und Norden

Donnerstag: 4 bis 11 Grad, durchwachse, immer wieder Regen

Freitag: 2 bis 8 Grad, etwas kühler, in den Hochlagen wieder Schnee

Samstag: 2 bis 6 Grad, ab 500 m schneit es teilweise, darunter Regen, nass-kalt

Sonntag: 0 bis 5 Grad, wechselhaft und teils Schneeregen, teils Schnee

Montag: 0 bis 5 Grad, hier und da Schauer

Dienstag: 1 bis 8 Grad, milder, viel Wind, Tauwetter

Mittwoch: 3 bis 13 Grad, Tauwetter und viel Regen bis ganz rauf

Donnerstag: 3 bis 9 Grad, viel Regen, Sturm und Tauwetter, steigende Hochwassergefahr

 

Die kommenden Tage werden nass und wechselhaft. Besonders in der Nacht zu Donnerstag kann es im Westen und Norden Sturmböen bis 85 km/h geben, teilweise auch schwere Sturmböen bis 95 km/h. Danach wird es ab Freitag wieder etwas kühler, mit Schnee ab 500 Metern. Ab morgen wird es dann wieder deutlich milder mit Tauwetter bis ganz nach oben und viel Regen mit Wind.




Polizei bei Winterkontrolle

Beamte der Rosenheimer Polizei führten gestern Morgen im Bereich Stephanskirchen eine Verkehrskontrolle durch. Der Schwerpunkt der Verkehrsüberwachung lag darin, ob die Fahrzeuge sowie das Blickfeld des Fahrzeugführers vom Schnee befreit waren. Die letzten Tage war viel Schnee gefallen und nicht jeder Verkehrsteilnehmer machte sein Fahrzeug vor Fahrtantritt „schneefrei“. Dies zeigte auch die Verkehrskontrolle.

Im Rahmen der rund zweistündigen Kontrolle wurden über 50 Autofahrer angehalten, da die Autos teilweise zentimeterhoch mit Schnee bedeckt oder die Sicht durch Eis und Schnee eingeschränkt war. Die Fahrer wurden gebeten, die Autodächer vom Schnee zu befreien und bei den Scheiben für einen „klaren Blick“ zu sorgen. Selbstverständlich übergab die Polizei bei Bedarf auch ein „polizeiliches Einsatzmittel”. Der Polizeibesen, eigentlich zum Reinigen der Fahrbahn bei Unfällen, leistete bei vielen Autofahrern große und nützliche Hilfe beim Schneeräumdienst.

Nachdem schnee- und eisfrei gemeldet werden konnte, war gegen eine Weiterfahrt nichts mehr einzuwenden. Alle Verkehrsteilnehmer zeigten sich sehr einsichtig und die Rosenheimer Polizei beließ es bei mündlichen Aufklärungsgesprächen. Positiv war festzustellen, dass sämtliche Fahrzeuge mit Winterreifen ausgestattet waren.

Herunterfallende Schneelasten oder ein eingeschränktes Sichtfeld können eine nicht unerhebliche Unfallgefahr darstellen.

 




Löwen neu eingekleidet

Mit negativen Schnelltests im Gepäck machten sich kürzlich die Verantwortlichen der Wasserburger Löwen auf den Weg, um in der Corona-Zeit Kontakt zu halten und jedem Spieler persönlich eine neue Jacke vorbeizubringen. Möglich machte diese Aktion die Sparkasse Wasserburg, die die Anschaffung der Jacken finanziell unterstützte.




Bussard zu Fuß auf B15 unterwegs

Gestern Nachmittag stellten Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg einen verletzten Bussard auf der B15 im Gemeindegebiet Soyen fest. Augenscheinlich war der Vogel durch eine Kollision mit einem unbekannten Fahrzeug verletzt worden und hatte eine Gehirnerschütterung davongetragen. Der Mäusebussard saß mittig auf der Bundesstraße und ließ sich selbst von den vorbeifahrenden 40-Tonnern nicht beeindrucken.Durch die eingesetzte Streifenbesatzung konnte der Vogel zu einem Spezialisten nach Soyen gebracht werden.

Unfälle mit Wildtieren kommen in der Regel häufig vor. In solchen Fällen ist es immer ratsam, die örtliche Polizeidienststelle zu informieren, damit die zuständigen Jäger, verständigt werden können.




14 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf ist eine weitere Person, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung vom gestrigen Montag gibt es 14 neue bestätigte Corona-Fälle. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 220 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI bei 131,2.




Vom Bremspedal gerutscht

Ein 62-jähriger Autofahrer aus Feldkirchen-Westerham wollte gestern gegen 9.45 Uhr im Bereich der Wittelsbacherstraße mit seinem Pkw in eine Parklücke einfahren. Beim Rückwärtsfahren stieß er mit dem Heck seines Autos gegen die Frontpartie eines dort geparkten Audi eines 33-jährigen Mannes aus Rosenheim. Der 62-Jährige erschrak und rutschte in der Folge vom Bremspedal ab. Da ein Gang im automatikbetriebenen Fahrzeug eingelegt war machte sein Fahrzeug einen Ruck nach vorne und stieß dort gegen einen geparkten Ford eines 25-jährigen Mannes aus Rosenheim. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro, verletzt wurde durch den Unfall niemand.




Im Wald wird’s eng

Wegen des Lockdowns zieht es immer mehr Menschen mittlerweile auch unter der Woche in die Natur und in die Wälder. „Dort herrscht aber gerade unsere Arbeitsspitze“, berichtet Forstbetriebsleiter Dr. Heinz Utschig, zuständig für die Staatsforsten in der Region Wasserburg. Das führt immer wieder zu Konflikten mit den Ausflüglern, die mitunter partout keinen Platz machen wollen für Arbeitsfahrzeuge. Utschig appelliert deshalb an das Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme.

Den Trend, dass auch wochentags im Wald viel los ist, beobachtet der Forstbetriebsleiter, der rund 200 Quadratkilometer verwaltet, schon seit längerer Zeit. „Wegen der Corona-Einschränkungen sind viel mehr Leute unterwegs“, beobachtet Utschig, zeigt aber auch Verständnis, „man darf ja fast nirgendwo mehr hin.“ Das Problem dabei sei, dass gerade jetzt in den Forsten Hochbetrieb ist. Die Bäume stehen derzeit nicht im Saft, können deshalb leichter gefällt werden und die Befahrbarkeit ist besser.

Dort kommen sich Ausflügler und Arbeiter mitunter in die Quere. Utschig berichtet etwa von Radlern oder Fußgängern, die stur auf den Wegen oder in der Fahrspur bleiben und nicht zur Seite gehen, um ein Fahrzeug vorbeizulassen. „Wir üben uns dann halt in Geduld und fahren eben hinterher“, meint Utschig, „obwohl es das auch nicht sein kann.“ Dazu kommt, dass sich Spaziergänger Lebensgefahr aussetzen, wenn Warnschilder ignoriert werden. Der Forstbetriebsleiter: „Das ist grob fahrlässig.“

 

Das Wild sei dabei beinahe das geringere Problem. „Die Tiere haben sich daran gewöhnt“, stellt Utschig fest, „solange die Menschen auf den Wegen bleiben ist alles gut.“ Deshalb bittet er darum, die Forststraßen nicht zu verlassen und eben auf die Seite zu gehen, wenn ein Fahrzeug kommt. „Wir wollen sogar, dass die Leute sich im Wald aufhalten“, betont Utschig, „sie sollten ausnahmsweise mal Platz machen und Verständnis zeigen.“




Tödlicher Unfall im Nachbarlandkreis

Gegen 21 Uhr kam es gestern zu einem tödlichen Verkehrsunfall östlich des Chiemsees. Ein 22-jähriger Mann aus Übersee fuhr mit seinem Pkw auf der Kreisstraße TS3 von Grabenstätt Richtung Erlstätt. Zur gleichen Zeit fuhr ein 61-jähriger Grabenstätter mit seinem Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Kurz vor dem Weiler Tettenmoos kam es aus bislang ungeklärter Ursache, zum Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der 22-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 61-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, Schadenshöhe geschätzt ca. 20.000 Euro.

Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Traunstein ein Gutachter hinzugezogen.

Vor Ort eingesetzt waren die Polizeiinspektion Traunstein, die Verkehrspolizei Siegsdorf, die Feuerwehren Erlstätt und Grabenstätt mit 50 Mann, zwei Rettungsfahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuz und ein Notarzt.

Die Kreisstraße TS3 war rund vier Stunden gesperrt.

 

Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich bei der Polizei Traunstein zu melden, Telefon  0861/9873-0.




Sattelzug verliert Reifen samt Felge

Am gestrigen Montag befuhr gegen 16.30 Uhr ein 46-jähriger Österreicher mit seinem Firmenwagen, einem Skoda Superb, die A93 in Fahrtrichtung Kufstein. Kurz nach dem Inntaldreieck überholte er einen Sattelzug mit bulgarischem Kennzeichen. Genau in diesem Moment löste sich auf der linken Seite des Sattelanhängers ein Reifen samt Felge und schlug in der rechten Seite des Pkw ein.

Durch die Wucht des Einschlags wurde die rechte Fahrzeugseite erheblich beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf zirka. 8.000Euro geschätzt.

Ob der Fahrer des Sattelzugs den Verlust des Reifens nicht bemerkte, oder vorsätzlich nicht bemerken wollte, ist nicht bekannt. Er setzte seine Fahrt jedenfalls unbeirrt fort.

Da von dem Sattelzug lediglich bekannt ist, dass er ein bulgarisches Kennzeichen hatte, werden Zeugen welche Angaben zu dem Vorfall machen können gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08035/90680 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.




Auf die nächsten 200 Wochen                      

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula. Und das mittlerweile seit 200 Wochen! Hildegard Wimmer vom Fabula und Christian Huber von der Wasserburger Stimme mussten heute Corona-bedingt allerdings auf den Jubiläumshandschlag verzichten, freuen sich aber auf die nächsten 200 Buchtipps. 

Das Fabula hat übrigens für seine Kunden eine Abholbox eingerichtet. Einfach online bestellen und dann direkt am Buchladen abholen – das geht am schnellsten und einfachsten …

 

Beim heutigen 201. Buchtipp geht es um ein Kindersachbuch.

Buchtipp 201

Kindersachbuch
Titel: Mach deinen Medienführerschein

Autor: Thomas Feibel
Verlag: Carlsen

Preis: 6,99

Für
+ Kinder von 8-12 Jahren

+ alle die den Umgang mit Medien noch nicht beherrschen

Fazit vorneweg:
Besonders in Zeiten von Homeschooling und digitalem Lernen ist es wichtig mit Medien und digitalen Inhalten umgehen zu können. Dieses Heft zeigt verständlich und kompakt, wie es geht.

Ein Auszug:
„Mit “Mach deinen Medienführerschein“ erlernen Kinder auf spielerische, informative und fundierte Weise Medien- und Technikkompetenz, einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Geräten und Selbstregulation. Außerdem hilft diese Buch Kinder dabei, Smartphone, Tablet und PC nicht länger als reines Konsumgut für Video und Games zu begreifen, sondern als nützliches Werkzeug zu erkennen und einzusetzen.“

Inhalt:

Der erste Teil des Heftes erläutert Grundlagen zu Themen wie E-Mail, soziale Netzwerke oder Werbung. Viele Randbemerkungen enthalten zum Hauptteil noch nützliche Informationen oder Dinge, die man nicht vergessen sollte. Erläutert wird vieles von Professor Nörd der die Fragen der Kinder beantwortet.

Danach folgt der Prüfungsteil. Hier wird getestet was man zuvor gelernt hat. Auf die Fragen folgen immer drei Antworten von denen nur eine richtig ist. Nach den Lösungen folgt zum Schluss die Urkunde zum Bestehen des Medienführerscheins.

 

Hier der Link zum Buchkauf …

Und so kann man ein Buch bei Fabula gewinnen:
 Bis zum nächsten Buchtipp kommenden Montag

eine Mail senden an: verlosung@wasserburger-stimme.de

Stichwort diesmal:

Medienführerschein

Vollständigen Namen und Wohnort nicht vergessen!

Der Gewinner wird per Mail informiert. Viel Glück!

 

Der nächste Gewinner ist:

Angela Nieder, Wasserburg

 

Der Gewinner / die Gewinnerin erhält das Buch zum Buchtipp oder – bei anderem Buchgeschmack – ein gleichwertiges Buch aus der Gewinn-Kiste.

Wir speichern keine personenbezogenen Daten oder geben solche weiter. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.
Siehe auch Datenschutzerklärung*




Zwölf neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf sind zwei weitere Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung vom gestrigen Sonntag gibt es zwölf neue bestätigte Corona-Fälle. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 234 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI bei 132,9.  

Die Verzögerungen bei den Impfstoff-Lieferungen von BioNTech/Pfizer wegen der Umbauarbeiten in einem belgischen Werk haben auch Auswirkungen auf die geplanten Impfungen im Landkreis Mühldorf.

Wie das Landratsamt mitteilt, finden Zweitimpfungen in Heimen und Impfzentrum statt, geplante Erstimpfungen in sechs Altenheimen müssen aber verschoben werden.

Ob die für kommenden Freitag vereinbarten Termine im Impfzentrum durchgeführt werden können, stehe noch nicht fest. Alle betroffenen Personen werden von den Mitarbeitern des Impfzentrums im Laufe der Woche rechtzeitig und automatisch informiert, heißt es.

 

 




Gemeinde gibt FFP2-Masken aus

Am Rathaus Haag werden ab sofort FFP2-Masken an Gemeindebürger verteilt, die  eine der folgenden Leistungen beziehen:

–          Grundsicherung für Arbeitssuchende nachdem SGB II,

–          Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII,

–          Hilfe zum Lebensunterhalt

–          Kriegsopferfürsorge (KOF)

–          Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

Die Berechtigung ist durch Vorlage eines entsprechenden Bescheides (bitte mitbringen) nachzuweisen.

Die Abgabe erfolgt bis Mittwoch, 27. Januar, jeweils Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr.

Foto: Bürgermeisterin Sissi Schätz und Mitarbeiterin Lydia Göschl an der kurzfristig installierten Ausgabestelle am Fenster des Sitzungssaales.




Schrecksekunde bei Grenzkontrollen

Bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden hat die Bundespolizei am gestrigen Sonntag einen Italiener wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz festgenommen. Er hatte eine Pistole auf einen Kontrollbeamten gerichtet. Zusätzlich zur Waffe lagen 50 Patronen in der Führerkabine seines Lastkraftwagens.

In den frühen Abendstunden überprüften Bundespolizisten den Führer eines in Bulgarien zugelassenen Lkw. Der 28-Jährige konnte sich mit seinen italienischen Dokumenten ordnungsgemäß ausweisen. Bei der ersten Überprüfung seines Fahrzeugs entdeckten die Beamten die Bedienungsanleitung einer Pistole sowie ein Pistolenreinigungsgerät.

Auf Nachfrage gab der Italiener zunächst an, keine Waffe mitzuführen. Doch dann zog er unvermittelt eine Pistole hinter seinem Sitz hervor. Dabei richtete er die Mündung sogar auf einen der Bundespolizisten. Nach der ersten Schrecksekunde stellte sich heraus, dass es sich bei der täuschend echt aussehenden Pistole um eine ungeladene Schreckschusswaffe handelt.

Das in Deutschland vorgeschriebene Prüfsiegel war allerdings nicht vorhanden. Die Pistole und auch die dazugehörige Munition, die ebenfalls griffbereit im Fahrerhaus lag, wurden sichergestellt. Eine Berechtigung zum Führen der Waffe konnte der italienische Staatsangehörige nicht vorweisen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seine Reise fortsetzen. Wegen seiner Verstöße gegen das Waffengesetz muss er voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren rechnen




Erinnerungen an unbeschwerte Zeiten

Badriazzo, keine Ü-30 Party und keine Auftritte – Corona hat der Wasserburger Stadtgarde und den Faschingsfreunde die närrische Zeit verhagelt. Vor einem Jahr schien alles noch völlig normal zu laufen, als man mit Alice, der Grinsekatze, den Hasen, Diedldei und Didldum und dem verrückten Hutmacher gegen die rote Königin durch das Wasserburger Land tanzte. „Wir vermissen den Fasching, die gemeinsame Zeit in der Gruppe und unser Publikum. Auch wir wünschen uns, es wäre alles anders, wieder normal und wir könnten die Menschen mit unseren Auftritten erfreuen”, heißt es von Seiten der Stadtgarde.

Doch die Mitglieder der Stadtgarde wollen kein Trübsal blasen. Stattdessen will man sich gemeinsam an die schönen Momente der vergangenen Jahre erinnern. Die Tänzer und Tänzerinnen haben ihre Lieblingsfotos der vergangenen närrischen Zeit rausgesucht. Die Wasserburger Stimme veröffentlicht sie mit einer kleinen Serie in loser Folge in den kommende Wochen bis Faschingsdienstag.

Heute:  Foto ausgesucht von „Done” – für diese Figur wurde ein Jahr trainiert. 
Das Foto oben wurde aufgenommen beim Faschingsball in Waldhausen 2020.

 

Foto „ausgesucht von Franzi”: Am Rande des Faschingsumzugs 2020.




FFP2-Masken aus dem Automaten

PR – Ab heute gilt die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen. Für alle Wasserburger, die noch keine FFP2 Masken eingekauft haben, oder sich fragen, wo sie auf die Schnelle noch eine herbekommen: Die St. Jakobs-Apotheke hat genügend auf Lager und auch im Angebot. Außerhalb der Öffnungszeiten gibt es seit Freitag am Nostalgie-Automaten der Apotheke 24 Stunden rund um die Uhr FFP2 Masken.




Zahlreiche Unfälle wegen Schneeglätte

Am gestrigen Sonntag herrschte wenig Verkehr auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim, dennoch kam es witterungsbedingt zu zahlreichen Unfällen. Es blieb jedoch glücklicherweise bei Sachschäden ohne verletzte Personen.

Gegen 7.30 Uhr verlor ein türkischer Lkw-Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei starkem Schneefall und schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Laster touchierte zwischen der Anschlussstelle Rosenheim und dem Inntaldreieck in Fahrtrichtung München erst die linke Leitplanke und schlug anschließend in die rechte Leitplanke ein.

Der Schaden an Leitplanke und Lkw beträgt zirka 10.000 Euro.

Ein 35-jähriger Ungar war mit seinem BMW ebenfalls auf der A8 in Richtung München unterwegs. Auch dieser fuhr mit nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schnee und kam kurz nach Bernau mit dem Auto rechts von der Fahrbahn ab. Durch den Aufprall in der Leitplanke wurde das Fahrzeug so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Um 8.30 Uhr befuhr ein Rumäne mit einem Lkw die A8 in Fahrtrichtung Salzburg. Zwischen der Tank und Rastanlage Samerberg und der Anschlussstelle Achenmühle kam auch dieser auf der Schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen und prallte gegen die Leitplanke und verursachte einen Gesamtschaden von zirka. 3.000 Euro.

Zwischen den Anschlussstellen Rosenheim West und Bad Aibling wechselte ein Mercedes mit schweizer Zulassung um 11.20 Uhr kurz vor einem slowenischen Pkw Fahrer den Fahrstreifen. Der Slowene konnte durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern, geriet jedoch ins Schleudern und touchierte die rechte Leitplanke. Das schweizer Fahrzeug entfernte sich ohne Anzuhalten von der Unfallstelle. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Unfall und konnte sich das Kennzeichen des Flüchtigen notieren und eine Fahrerbeschreibung abgeben. Den Fahrer des Mercedes erwartet jetzt eine Anzeige wegen Unfallflucht. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von zirka 4.000 Euro.

Ein 18-jähriger Münchner kam um 16.20 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Bad Aibling in Fahrtrichtung Salzburg mit seinem Fiat 500 aufgrund eines Fahrfehlers auf der linken Fahrspur ins Schleudern und kollidierte mit seiner Fahrzeugfront mit dem Pkw eines 25-jährigen Rosenheimers, der auf der Mittleren Spur unterwegs war. Am Fahrzeug des Münchners entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro im Frontbereich und am Audi auf der linken Fahrzeugseite von zirka 800 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrtbereit.

In Richtung Salzburg war ein Rumäne um 8.30 Uhr mit seinem Audi unterwegs. Der Pkw schlingerte immer wieder auf der Fahrbahn und wurde deswegen von Beamten der Bundespolizei vor Rohrdorf einer Kontrolle unterzogen. Da wurde der Grund für seine Fahrweise schnell gefunden, denn an seinem Fahrzeug waren an der Hinterachse Sommerreifen angebracht. Der Fahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung hinterlegen und die Weiterfahrt wurde unterbunden bis sich auf allen vier Rädern Winterreifen befinden.

 




Auch Waldhauser helfen

Der SV Waldhausen und die Feuerwehr Waldhausen unterstützen  Thommy Gries bei der Hilfs- und Spendenaktion für die Erdbeben Opfer in Sisak und Petrinja in Kroatien. Wie beide Vereine mitteilten, werden besonders warme Kleidung, Decken, Toiletten- und Hygieneartikel sowie lang haltbare Nahrungsmittel und Konserven für die Aktion benötigt. Weitere Informationen können im Sportverein bei Klaus Seidl oder Stefan Balk und bei der Feuerwehr bei Urbauer Robert erfragt werden. Wer helfen möchte, kann seine Spende am Samstag, 23.Januar, von 10 bis 14 Uhr am Sportheim in Waldhausen abgeben.

Die beiden Vereine und der Organisator würden sich über die Unterstützung aus der gesamten Bevölkerung freuen und schon im Voraus Danke im Namen der Erdbebenopfer sagen.

 

Archivfoto von der Wasserburger Spendenaktion




23 neue Fälle und kein Impfstoff

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf gibt es seit der letzten Statusmeldung vom gestrigen Samstag 23 neue bestätigte Corona-Fälle. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 234 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 153,6. Erneute gibt es eine Verzögerung bei den Impfstofflieferungen, meldet das Landratsamt. Die Altenheime und das Impfzentrum sind davon betroffen.

Am Wochenende hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bekannt gegeben, dass BioNTech/Pfizer wegen Umbauarbeiten am Werk in Belgien die bereits zugesagte Liefermenge an Impfstoff auch für den Freistaat Bayern nicht vollständig einhalten kann. Das hat auch Auswirkungen auf die geplanten Impfungen im Landkreis Mühldorf. Geplante Erstimpfungen in sechs Altenheimen müssen deshalb verschoben werden.

Ob die für kommenden Freitag vereinbarten Termine im Impfzentrum durchgeführt werden können, steht noch nicht fest. Alle betroffenen Personen werden von den Mitarbeitern des Impfzentrums im Laufe der Woche rechtzeitig und automatisch informiert. Die Zweitimpfungen in den Heimen und im Impfzentrum finden dagegen wie geplant statt.

Landrat Max Heimerl bedauerte die erneute Verzögerung und wies darauf hin, dass für die Versorgung mit Impfstoff einzig der Bund und die EU-Kommission zuständig seien. „Wir sind bereit mit Vollgas zu impfen, werden aber erneut ausgebremst und müssen bereits vereinbarte Termine wieder verschieben. Mit Verlässlichkeit und Planbarkeit, wie in der letzten Woche noch versprochen, hat das wenig zu tun“, sagte Landrat Heimerl.




Bei Sprung in Schnee schwer verletzt

Gegen 15.30 Uhr befand sich am gestrigen Samstag ein 23-Jähriger aus Irschenberg gemeinsam mit einem Bekannten im Bereich der Durhamer Almen in der Gemeinde Fischbachau. Aus Spaß sprangen sie in den tiefen Schnee, wobei hieraus jedoch schnell Ernst wurde: Der 23-Jährige schlug mit dem Kopf auf einem mit Schnee bedeckten Stein auf, wodurch er sich schwere Verletzungen zuzog. Er wurde von mehreren Kräften der Bergwacht Bad Feilnbach mit der Unterstützung eines Rettungshubschraubers geborgen. Dieser brachte den jungen Mann in die Unfallklinik nach Murnau.




Beifahrertür zerkratzt

In der Nacht von vergangenen Mittwoch auf Donnerstag wurde zwischen 20 Uhr am Abend und 6.45 Uhr am nächsten Morgen in der Benedikt-Lutz-Straße in Rott ein schwarzer Audi zerkratzt, der in einer Einfahrt geparkt stand. Ein bislang Unbekannter beschädigte die Beifahrerseite des Pkw, meldet die Polizei Wasserburg am heutigen Sonntagvormittag. Die Schadenshöhe wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/91770 zu melden.

 




Rauchmelder schlägt Alarm

Am Samstagnachmittag wurden gegen 15.25 Uhr Anwohner auf das laute Piepen eines Rauchmelders sowie auf Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus in der Hermann-Schlittgen-Straße in Wasserburg aufmerksam. Die alarmierte Feuerwehr musste im Beisein der Polizei die betroffene Wohnung öffnen, da auf das Klingeln niemand öffnete. Glücklicherweise konnten in der verrauchten Wohnung keine Personen angetroffen werden. Auslöser des Alarms war ein angebranntes Essen in der Küche.

Nachdem der angebrannte Topf vom Herd genommen und die Wohnung zwangsbelüftet wurde, rückten die Einsatzkräfte wieder ab.

Die betroffenen Bewohner, die nicht angetroffenen werden konnten, werden im Nachgang durch die Polizei benachrichtigt. Ein Sach- beziehungsweise Brandschaden entstand augenscheinlich nicht.

Es waren die Feuerwehr Wasserburg mit zwölf Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit zwei Sanitätern vor Ort.

 




Gefährliche „Wanderschaft“

„Schwankender Fußgänger“ – „torkelnder Mann“, so lauteten mehrere Mitteilungen an die Rosenheimer Polizei über einen Mann, der gestern Nachmittag auf der Staatsstraße 2095 im Gemeindegebiet von Söchtenau unterwegs sei. Vor Ort konnte der Fußgänger dann auch tatsächlich angetroffen werden. Der 35-jährige Mann aus Bad Endorf hatte eine Flasche Wodka in der Hand und wollte zu Fuß nach Hause zu gehen.

Ein Atemalkoholtest ergab knapp zwei Promille Alkohol.

Dass die „Wanderschaft“ keine so gute Idee war, sah der Endorfer nach Belehrung der Polizei auch ein. Kurzerhand wurde der Mann von den Beamten der Rosenheimer Polizei ins Streifenfahrzeug gebeten und nach Hause gefahren.

 




Rauferei wegen einer jungen Frau

Zwei Jugendliche aus Rosenheim gerieten am Freitagnachmittag im Bereich des neuen Busbahnhofes in Streit, das meldet die Polizei am heutigen Sonntagmorgen. Ein 14-Jähriger schlug seinem 17-jährigen Kontrahenten dabei mit der Faust ins Gesicht, dass dieser eine blutende Nase erlitt. Zeugen schilderten wiederum, dass zunächst der 17-Jährige mit den Aggressionen begonnen hatte, sagt die Polizei …

Vor Ort konnte die beiden Raufbolde beruhigt werden.

Beide waren offenbar wegen einer gemeinsamen, weiblichen Bekannten in Streit geraten und vermutlich eskalierte das Gespräch, da es um die „Gunst“ der jungen Frau gegangen sei, so die Polizei weiter.

Wohl spielte auch der Alkohol eine Rolle – der 17-Jährige hatte über ein Promille, wie ein Atemalkoholtest vor Ort ergab.

Die Gesichtsverletzung musste im Klinikum Rosenheim ambulant behandelt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und im weiteren Verlauf des Abends wurden die Beiden den Erziehungsberechtigten übergeben.

 




Jeden Tag für die Gäste da

PR – „Ob Samstag oder Sonntag, ob Wochentag, mittags oder abends – wir sind auch in der Corna-Krise immer für unsere Gäste da”, sagt Gianluca Fusaro, Chef von der „Taverna Italiana” im Greinhof. Dort gibt es von Montag bis Sonntag feinste italienische Spezialitäten. Ob Antipasti, Pizza aus dem Holzofen, Pasta oder Süßes – die Küche der „Taverna Italiana” bietet mittags und abends Köstlichkeiten für jeden Geschmack.

Derzeit gibt’s alle Gerichte natürlich leider nur zum Abholen. 

 

Gianluca Fusaro: „Mein Team und ich wollen uns ganz besonders bei unseren Gästen bedanken, die uns auch in dieser schwierigen Zeit die Treue halten. Das stimmt uns zuversichtlich.”

 

Die aktuellen Öffnungszeiten der „Taverna”:

Montag bis Samstag 
11:30 – 14:30 Uhr
17:00 – 21:30 Uhr

Sonntag
11:30 – 14:30 Uhr
16:30 – 21:00 Uhr

Spezialitäten in der „Taverna Italiana”:

  Tageskarte

  Trüffelkarte

  Dolci-Karte

  Mitnahmekarte

 

 

Gleich hier telefonisch bestellen:

08071/921446

Mail: tavernaitaliana@gmx.de

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Theo Grill (18. Januar 1934 – 14. Januar 2021), Amerang. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis in Amerang statt.

Lorenz Geisberger  (9. Februar 1935 – 5. Januar 2021), Au am inn. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis in Au am Inn statt.

Anna Süß (10. August 1931 – 13. Januar 2021), Holzhausen, Haidach, Albaching. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.

Elisabeth Losse (11. Dezember 1919 – 12. Januar 2021), Haag, Rechtmehring. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis in Rechtmehring statt.

Josefa Mather (4. Januar 1933 – 14. Januar 2021), Rosenheim, Edling. Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.

 




30 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf gibt es seit der letzten Statusmeldung vom gestrigen Freitag 30 neue bestätigte Corona-Fälle. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 240 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI bei 155,3.

Die Grafik zeigt die Fälle in den einzelnen Gemeinden mit Stand vom gestrigen Freitag.




Erste Station zieht ins neue Haus

Es geht los: Das neue Haus 2 geht beim RoMed-Klinikum Rosenheim Schritt für Schritt in Betrieb. Jetzt ist als erste Station die operative Intensivstation in das neue Haus eingezogen. Die neue Station rund um das Team von Chefarzt Privatdozent Dr. Andreas Bauer verfügt insgesamt über 20 Betten, zwölf davon sind als Einbettzimmer mit Deckenampeln und Patientenlifter-Systemen ausgestattet. Weitere acht Betten dienen als Überwachungsplätze.

„Damit erhöhen wir weiter die Versorgungsqualität und -sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis. Wir freuen uns sehr über die neuen Räumlichkeiten und die verbesserte Ausstattung. Das steigert zudem deutlich die Attraktivität unserer Arbeitsplätze“, berichtet Kaufmännischer Leiter Dr. Max von Holleben.

Foto: RoMed Kliniken

 




Zeichen für weitere Eigenständigkeit

Den beiden diplomierten Bankbetriebswirten und langjährigen Mitarbeitern beim Bankhaus RSA, Tobias Voglmaier und Bernhard Graßl, wurde zum 1. Januar Prokura erteilt. Gleichzeitig wurden sie in das Führungsteam der Bank berufen. Tobias Voglmaier ist bereits seit 19 Jahren im Bankhaus tätig und hochgeschätzter Mitarbeiter der RSA. Bernhard Graßl hat bereits vor 17 Jahren die Ausbildung in der Bank absolviert und sich seitdem ständig erfolgreich weitergebildet.

Beide sind Firmenkundenberater, bzw. Individualkundenbetreuer in der Hauptstelle in Rechtmehring und bei den Kunden sehr beliebt.

Die Beiden zeigen sich bei der Übergabe der Urkunden sichtlich gerührt und werden sich weiterhin voll für die Eigenständigkeit des Bankhauses und für die Interessen der Kunden engagieren. Durch ihre Fachkompetenz und persönlichen Eigenschaften sind die Beiden bestens für die künftigen Aufgaben geeignet und verkörpern die individuellen Werte der RSA. Mit Erteilung der Prokura sind Tobias Voglmaier und Bernhard Graßl berechtigt die Bank zu vertreten.

Die Vorstände Thomas Rinberger und Alfred Pongratz sind stolz darauf, das Führungsteam mit eigenen langjährigen Mitarbeitern verstärken zu können.

 

Foto: (von links): Bernhard Graßl, Direktor Thomas Rinberger, Tobias Voglmaier, Direktor Alfred Pongratz.

 




Betriebe werden besichtigt

In den nächsten Wochen wird die zuständige Aufsichtsperson der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG ) wieder Beratungen und Besichtigungen in der Gemeinde Pfaffing vornehmen. Besucht werden alle landwirtschaftlichen Betriebe, auch Kleinstbetriebe und Waldbesitzer ab einem Hektar Wald. Sie sind verpflichtet, die Durchführung der Maßnahme zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und für eine wirksame erste Hilfe in den unternehmen zu überwachen sowie die Unternehmer und die Versicherten zu beraten.


Die Versicherten Unternehmen und Waldbesitzer haben die Besichtigung zu
ermöglichen. Was alles zu gewährleisten ist kann auch auf der Internetseite der SVLFG (www.svlfg.de) nachgelesen werden.




20.000 Briefe an über 80-Jährige

Von den gut 320.000 Einwohnern in Stadt und Landkreis Rosenheim sind mehr als 20.000 über 80 Jahre alt. Sie werden im Laufe der kommenden Woche Post vom gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim erhalten. Inhalt: Dieser Personenkreis ist vordringlich berechtigt, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Offen bleibt allerdings, wann das Impfzentrum auf der Loretowiese seinen Betrieb aufnehmen wird, da zunächst insbesondere Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches und pflegerisches Personal geimpft werden (wir berichteten mehrfach).

In dem Schreiben wird dargelegt, wie sich die Impfwilligen online oder telefonisch registrieren können. Empfohlen werde die Onlineregistrierung unter https://impfzentren.bayern, gegebenenfalls mit Hilfestellung von Angehörigen und Bekannten.

Die telefonische Hotline hingegen soll nur dann genutzt werden, wenn keinerlei Möglichkeit bestehe, sich selbst oder mit der Hilfe anderer online zu registrieren. Stadt und Landkreis Rosenheim bitten um Verständnis, dass es bei der telefonischen Registrierung zu Wartezeiten kommen könne.

Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird mit den registrierten Personen ein Termin vereinbart. Mit dem Schreiben erhalten die Bürgerinnen und Bürger ein Aufklärungsblatt, mit Informationen zu COVID-19, zum Impfstoff und zum Ablauf der Impfung.

Grundsätzlich findet die Impfung im gemeinsamen Impfzentrum auf der Rosenheimer Loretowiese statt.

Davon nicht betroffen sind die Bewohner in Alten- und Pflegeheimen, die weiterhin durch die mobilen Impfteams vor Ort geimpft werden (wir berichteten).

Für bettlägrige Personen müsse jeweils eine individuelle Lösung gefunden werden, heißt es heute. Eine Impfung beim Hausarzt sei aktuell noch nicht möglich.

Zur Impfung mitzubringen sind:

Impfpass und falls vorhanden, weitere relevante medizinische Unterlagen wie ein Herz-Pass, ein Diabetikerausweis oder die Medikamentenliste.

Noch nicht absehbar ist, wann das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim in Betrieb gehen kann. Das bleibt weiterhin abhängig von der nachhaltigen Verfügbarkeit des Impfstoffs.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

 

Peter Haas (11. März 1952 – 12. Januar 2021), Wasserburg. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Altstadtfriedhof statt.