Löwen unterliegen EV Landshut

Wieder eine Niederlage für den EHC Waldkraiburg in der Oberliga Süd: Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Sebastian Wolsch dem EV Landshut mit 2:5. Die Tore für die Industriestädter erzielten Daniel Hämmerle und Bobby Chaumont. Zum wiederholten Mal machten die Gegner aus Landshut schon in den ersten 20 Spielminuten alles klar.

Insgesamt hat der EHC Waldkraiburg in dieser Saison 107 Gegentore kassiert, auffällig dabei ist, dass 40 davon in den ersten Spieldritteln fielen. Kein einziges erstes Drittel konnten die Löwen in diesem Jahr für sich entscheiden.

Früh läuft man also immer einem Rückstand hinterher und so wird es noch schwerer, auch mal ein Spiel zu gewinnen. So geschehen auch am Freitag vor 830 Zuschauern gegen den zweimaligen deutschen Meister aus Landshut. Bereits nach knapp drei Minuten legte Mario Zimmermann im Bruderduell vor und stellte auf 1:0 für den EVL (02:55).

Sein Bruder Patrick, wie Mario im Nachwuchs des EHC Waldkraiburg ausgebildet, musste mit seiner Mannschaft in den schicken extra angefertigten Weihnachtstrikots erneut einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Damit aber nicht genug, denn in der siebten Minute stellte Elias Lindner bereits auf 2:0 für die Gäste (06:29). Und um das ganz abzurunden, sorgte Christoph Fischhaber in Überzahl noch vor der ersten Pausensirene mit dem 3:0 für klare Verhältnisse (17:16).

Respekt haben die Löwen aber dennoch verdient, denn nach wie vor geben sie sich nicht auf und kämpfen immer weiter- auch wenn es oft aussichtslos ist. So sorgte Daniel Hämmerle im Powerplay für eines der seltenen Überzahltore des EHC Waldkraiburg und verkürzte auf 1:3 (25:50) und da kein weiterer Treffer fallen sollte, entschieden die Löwen dieses Drittel sogar für sich- es sind inzwischen die kleinen Dinge, über die man sich freuen sollte in dieser Saison zum Vergessen.

Mario Zimmermann schenkte seinem Jugendverein nach über 50 Minuten dann nochmals ein und erzielte das 4:1 für Landshut (51:24). Robert „Bobby“ Chaumont schlug dann aber auch nochmals zu und machte sein fünftes Tor im siebten Spiel beim Treffer zum 2:4 (57:00), den Schlusspunkt setzte aber erneut Landshut. Und das, auf überaus kuriose Weise:

Wolsch hatte Keeper Korbinian Sertl vom Eis geholt und durch einen weiteren Angreifer ersetzt und die Löwen versuchten an der roten Linie, den Puck wieder ins Landshuter Drittel zu bringen. Der Schuss ging aber direkt an die Schoner des heranstürmenden Marc Schmidpeter, prallte- natürlich in die exakt richtige Richtung- ab und sprang von dort ins verwaiste Tor zum 2:5-Endstand aus Sicht der Gastgeber (59:58).

GM

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 21.Spieltag

EHC Waldkraiburg – EV Landshut 2:5 (0:3/ 1:0/ 1:2).

Tore: 0:1 02:55 Zimmermann M. (Lindner E.), 0:2 06:29 Lindner E. (Zitterbart L., Trinkberger L.), 0:3 17:16 Fischhaber C. (Kronthaler S., Nägele M. PP1), 1:3 25:50 Hämmerle D. (Chaumont R., Galoha K. PP1), 1:4 51:24 Zimmermann M. (Alt S., Schmidpeter M.), 2:4 57:00 Chaumont R. (Galoha K., Hradek C.), 2:5 59:58 Schmidpeter M. (Ostwald E., Forster M.).

Strafen: EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten, EV Landshut 6 Strafminuten.

Zuschauer: 830.




Zum Glück gab’s nur Leichtverletzte

Am Samstagabend ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle auf der B12 in Fahrtrichtung Mühldorf etwa auf Höhe von Sinkenbach. Zunächst übersah ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf, dass die Fahrzeuge vor ihm wegen eines Linksabbiegers bremsen mussten und er fuhr mit seinem Seat auf den vor ihm fahrenden Mercedes einer 60-jährigen Mühldorferin auf. Diese blieb ebenso wie ihr Ehemann, der auf dem Beifahrersitz dabei war. unverletzt.

Der Unfallverursacher und sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer kamen zur Untersuchung ins Krankenhaus Wasserburg, blieben aber bis auf leichte Prellungen auch unverletzt.

Alle Beteiligten waren vorschriftsmäßig angeschnallt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von zirka  16.000 Euro. Zur Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle, für verkehrslenkende Maßnahmen und zur Straßenreinigung waren die Feuerwehren Maitenbeth und Winden sowie die Straßenmeisterei Ampfing an der Unfallstelle.

Noch während der Unfallaufnahme übersah ein 77-jähriger Waldkraiburger das Stauende und fuhr mit seinem Opel nahezu ungebremst ins Heck einer stehenden Sattelzugmaschine mit Auflieger. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die komplette Frontpartie des Opels zusammengedrückt, die Hebebühne des Aufliegers wurde herausgerissen. Wie durch ein Wunder kam der Opelfahrer mit lediglich leichten Verletzungen davon und wurde mit dem RTW ins Krankenhaus Mühldorf gebracht, der 30-jährige Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Passau blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von zirka 10.000 Euro.




15-Jähriger verursacht mit Pkw Unfall

 

Auf der B304 bei Edling hat sich am Samstag gegen 19 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet: Dabei wurde ein 16-jähriger Mopedfahrer aus dem Altlandkreis schwer verletzt. Ein Autofahrer hatte beim Einbiegen mit seinem Pkw in die Bundesstraße den Zweiradfahrer übersehen. Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem Autofahrer um einen 15-Jährigen, der mit dem Wagen seiner Eltern eine Spritztour zu seinen Freunden machen wollte. Der Polizeibericht …

Gegen 19.15 Uhr fuhr der 15-Jährige aus dem Altlandkreis mit dem Peugeot seiner Eltern von Untersteppach kommend beim Kreuzungsbereich Hochhaus in die übergeordnete B304 ein, um diese geradeaus zu überqueren.

Hierbei übersah er den von links, also aus Richtung Wasserburg, kommenden 16-jährigen Mopedfahrer, ebenfalls aus dem Altlandkreis, der mit seinem Kleinkraftrad in Richtung München fuhr.

Es kam zur Kollision im Kreuzungsbereich. Das Krad stieß gegen die Fahrerseite des Pkw.

Der 16-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der 15-jährige Fahrer des Pkw kam mit einem Schock davon. Der Jugendliche hatte die Abwesenheit der Eltern genutzt, den Autoschlüssel genommen und war mit dem Peugeot der Eltern losgefahren. Eigenen Angaben nach wollte er mit dem Auto Freunde besuchen, so die Polizei.

An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von 4000 Euro.

Zur Unfallaufnahme war die B 304 eine Stunde lang gesperrt. Die Feuerwehr sicherte ab und leitete um.

Fotos: Georg Barth

 

 




WLAN für die Hofstatt

Mit einem Antrag der SPD-Fraktion auf die Einrichtung von zwei neuen, öffentlichen WLAN-Hotspots befasste sich gestern der Hauptausschuss der Stadt Wasserburg. Freien und kostenlosen Zugang zum Internet soll es künftig in der Hofstatt und am Reitmehringer Bahnhof geben. Das beschlossen die Stadträte einstimmig. Außerdem soll die Einrichtung eines weiteren Hotspots im Bereich der Bücherei und der VHS geprüft werden.

Einen ähnlichen Antrag – wie jetzt die SPD – hatten die CSU und der Wasserburger Block bereits vor zwei Jahren gestellt.

„Damals gab’s aber noch die so genannte Störerhaftung. Da war das unmöglich“, so Thomas Rothmaier von der Stadtverwaltung. Man müsse pro Hotspot mit zirka 1000 Euro pro Jahr an Kosten rechnen. „Die Einrichtung, die natürlich auch nicht wenig kostet, wird allerdings vom Freistaat mit jeweils bis zu 2.500 Euro gefördert.“ Rothmaier wies darauf hin, dass man bereits am Bürger-Bahnhof und am Rathaus zwei Hotspots in der Altstadt habe.

Werner Gartner (SPD) erklärte, dass eine Veranstaltung mit Jugendlichen Anlass für den Antrag gewesen sei. „Die wünschen sich allgemein mehr Hotspots in der Stadt. Da geht’s nicht nur ums Surfen im Internet in der Freizeit, sondern auch darum, Wartezeiten nach der Schule sinnvoll zu überbrücken.“ Die Hofstatt eigne sich hervorragend als Hotspot und die Kosten seien überschaubar. „So ein Service sollte selbstverständlich sein, nicht alle Jugendliche haben ein Vertragshandy.“

Wolfgang Janeczka (SPD) regte an, auch fürs Badria die Einrichtung eines Hotspots zu prüfen. „Das Handyverbot dort ist längst nicht mehr zeitgemäß. Das gibt’s heute nicht mal mehr in Kliniken.“

Edith Stürmlinger (Bürgerforum) regte an, auch für die Bücherei und VHS einen Hotspot zu prüfen. „Es gibt nicht wenige Studenten, die in der Bücherei lernen und sich gerne einloggen würden. Es ist schade, dass es dort noch keinen gibt.“

Auf die Frage von Werner Gartner, in welchem Zeitraum so ein Hotspot eingerichtet werden könnte, antwortete Andreas Hiebl von der Stadtverwaltung:

„Wir müssen jetzt warten, bis das Zelt in der Hofstatt weg ist. Dann gibt’s einen Ortstermin. Anschließend liegt’s an unseren Stadtwerken, wie schnell die dort den Stromanschluss hinlegen können, wo wir ihn brauchen. Dann sind wir auch auf den Anbieter angewiesen, wann der den Hotspot letztlich einrichtet. Es wird wohl schon ein paar Monate dauern.“

Der Hauptausschuss genehmigte ohne Gegenstimmen die Einrichtung zweier Hotspots – am Bahnhof in Reitmehring und in der Hofstatt. Ein weiterer an der VHS wird geprüft.

 




BR-Sprecherstunden im Innkaufhaus

Die Sprechercrew des Bayerischen Rundfunks begibt sich auf eine adventliche Reise und serviert wieder Christmas-Cracker für die Ohren – zugunsten der Aktion „Sternstunden“ – mit Szenen, Geschichten und Gedichten, teils bayerisch-barock und besinnlich, teils frech und sarkastisch. Am morgigen Samstag sind sie um 19 Uhr im Innkaufhaus in Wasserburg.

Vor allem für Sarkasmus gibt es gute Gründe, liegen doch Lebkuchen und Stollen schon kurz nach der Sommerurlaubszeit in den Regalen. Auch den Heiligen Nikolaus gibt es kaum mehr. Den hat ein großer Gartenzwerg mit rotem Mantel und Zipfelmütze abgelöst, der Weihnachtsmann.

Dazu kommt, dass am Fest des Friedens und der Freude oftmals der Haussegen schief hängt. Gründe gibt es viele: Die Gans ist verbrannt, die Christbaumspitze ist zerbrochen, die Geschenke sind falsch ausgesucht.

Um nicht missverstanden zu werden – Provokation ist dabei nicht angesagt. Die Sprecherinnen und Sprecher des BR versprechen einen heiteren Abend, weisen aber mit manch kritischem Text auf den eigentlichen Sinn von Advent und Weihnachten hin.

Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Mitwirkenden treten ohne Gage auf. Stattdessen bitten sie um Spenden zugunsten der Aktion „Sternstunden” des Bayerischen Rundfunks.




„Ach … ein Wort zu Shakespeare“

Vor drei Jahren hat der Schauspieler Nik Mayr eine Lesereihe im Theater Wasserburg ins Leben gerufen, um die jeweilige Spielzeit mit zusätzlichen Texten abseits der Bühnen-Literatur zu bereichern, um Themen zu vertiefen, weitere Diskussionspunkte anzustoßen und verstärkt mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. In diesem Jahr steht die Spielzeit unter dem Motto „Ach … Welt“. Entsprechend heißt die Lesereihe „Ach … ein Wort“. Start ist am 13. Dezember.

Einmal im Monat – an einem Donnerstag – lesen Schauspieler in der Theaterbar „Helmut“ aus verschiedenen Werken, die der Initiator und Leiter der Lesereihe ausgewählt hat.

„Ach … ein Wort zu Shakespeare“ bildet am nächsten Donnerstag, 13. Dezember, 20 Uhr, den Auftakt. Susan Hecker und Nik Mayr (Foto) lesen aus „Die Fremden – Für mehr Mitgefühl“ in der Herausgabe und Übersetzung von Frank Günther – ein flammendes Plädoyer für ein menschenwürdiges Miteinander.

„Barfuß als Prinz“ von Knut Koch ist am Donnerstag, 24. Januar, an der Reihe.

Am 14. Februar liegt Valerie Solanas mit ihrem „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ auf dem Tisch,

am 28. März sind es „Gespräche“ von Heiner Müller.

Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Mehr Informationen sowie Karten gibt es über www.theaterwasserburg.de. Karten im Vorverkauf sind in der Gäste-Information, im Inn- kaufhaus und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg sowie beim Kulturpunkt Isen- Taufkirchen und im Kroiss TicketZentrum Rosenheim erhältlich.

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn.

Foto: Christian Flamm




Fußballer dürfen feiern

Es hat mächtig pressiert – kurz vor der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses der Stadt hatten die Fußballer des TSV Wasserburg noch einen Antrag eingereicht, der letztlich für einigen Diskussionsstoff sorgte. Thomas Rothmaier, Geschäftsleiter der Stadt: „Wir mussten in aller Eile ein Konzept erarbeiten. Das ist an der Stelle nicht ganz einfach.“ Von Verwaltungsseite her sei man nicht glücklich darüber, dass am 29. Dezember in WFV-Bazarzelt in der Hofstatt eine Party mit 500 Besuchern über die Bühne gehen soll. 

„Ich will jetzt nicht als Spaßbremse dastehen, aber ich befürchte, wir bekommen da die gleichen Probleme wie beim Faschingszug, als die Polizei die Veranstaltung sogar beenden musste.“ Man habe sich mit der Inspektion kurz geschlossen. Die rate davon ab, die Party zu genehmigen. Rothmaier: „Wir hatten auch bei der Veranstaltung nach dem Faschingszug am Gries ganz massive Beschwerden. Und das befürchten wir diesmal auch wieder.“

Außerdem warnte der geschäftsführende Beamte vor den Wildbieslern im versteckten Bereich des Hennagassls. „Die Toiletten sind, wie bei der missglückten Feier am Gries, wieder außerhalb des Veranstaltungsgeländes geplant. Das kann erneut zu massiven Schwierigkeiten führen.“

Rothmaier weiter: „Es muss auf jeden Fall gewährleistet sein, dass der Fahrweg durch die Hofstatt offen bleibt. Wir müssen dort mit Feuerwehr und Rettungsdienst auf jeden Fall durchkommen.“

Die Fußballer planen rund 200 Gäste fürs Zelt und 300 im Freien. Zwar seien rechtlich dafür die vorhandenen 400 Quadratmeter ausreichend, „ich weiß aber nicht, wie man da insgesamt 500 Leute unterbringen soll.“

Bürgermeister Michael Kölbl ergänzte Rothmaiers Ausführungen: „Das war wirklich eine Herausforderung, die Sache noch in aller Eile auf die Reihe zu bekommen. Wir haben ja sonst nichts zu tun.“

Er, so das Stadtoberhaupt, könne sich die Veranstaltung schon vorstellen, aber natürlich nicht wie beantragt bis 5 Uhr morgens, sondern nur unter besonderen Auflagen:  „Musik-Ende im Zelt 24 Uhr, um 22 Uhr muss die Lautstärke reduziert werden, um 1 Uhr ist Ende der Veranstaltung, um 2 Uhr muss endgültig Ruhe sein. Die Rettungswege sind natürlich freizuhalten, der Brandschutz muss gewährleistet sein. Das heißt, es dürfen sich nicht mehr als 199 Besucher gleichzeitig im Zelt aufhalten. Das muss der Veranstalter genau kontrollieren, ebenso die Gesamtbesucherzahl von 500.“

Außerdem seien mindestens die gesetzlich geforderten fünf Mann an Sicherheitsdienst zu beauftragen.

Wolfgang Janeczka (SPD) unterstützte den Antrag der TSV-Fußballer: „Das Konzept, das man entwickelt hat, ist doch völlig in Ordnung. Wenn alle Auflagen eingehalten werden, sehe ich da keine Probleme. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht komplett zu  Spaßbremsen abgestempelt werden.“

Natürlich könne es bei solchen Veranstaltungen zu Probleme kommen, „aber deshalb dürfen wir das nicht gleich von vorneherein ablehnen“. Ihm, so Janeczka, erscheine die vorgeschriebene Zahl an Ordnungskräften ein wenig gering: „Zehn Ordner wären da bestimmt besser.“

Grünes Licht bekamen die Fußballer auch von Markus Hoeft (Grüne): „Das Problem mit den Wildbieslern im Hennagassl kann man sicher mit einem einzigen Ordner an der richtigen Stelle regeln. Die ganze Sache steht und fällt meiner Meinung nach mit dem Einsatz von Ordnern.“ Grundsätzlich sei er aber für die Veranstaltung.

Das sieht Armin Sinzinger (Wasserburger Block) ganz anders: „Um 22 Uhr soll die Musik leiser werden. Wie soll denn das funktionieren? Und wie will man die Leute da zurückhalten, wenn statt der geplanten 500 plötzlich 1000 kommen. Spaßbremse hin oder her, die Altstadtbewohner haben jetzt dann vier Wochenenden Christkindlmarkt hinter sich und brauchen nicht auch noch diese Veranstaltung. Ich denke, es wäre besser, mit einer solchen Party auf den Sportplatz auszuweichen.“

Edith Stürmlinger (Bürgerforum): „Dass die Polizei dagegen ist, ist doch klar. Keine Party macht weniger Arbeit.“ Man sollte den Verantwortlichen beim TSV schon ein wenig Vertrauensvorschuss erteilen. „Es ist zusammen mit der Verwaltung ein Konzept erarbeitet worden, das muss doch ausreichen. Von mir aus würde ich sogar bei allen Zeiten noch zwei Stunden obendrauf geben. Gebt den jungen Leuten mal eine Chance.“

Bedenken äußerte Elisabeth Fischer (CSU): „Der geplante Veranstaltungsort erscheint mir schon ein wenig klein. Ich habe ein bisserl Angst um die Stadt.“ Außerdem glaube sie nicht, dass die Polizei das wegen zusätzlicher Arbeit ablehnt. „Und die Anwohner werden wieder belastet. Gibt’s denn da keinen anderen Platz? Ich habe da wirklich starke Bauchschmerzen.“ Darauf Edith Stürmlinger: „Wo anders geht das nicht. Es geht nur mit dem vorhandenen Zelt, das der Wirtschafts-Förderungs-Verband den Fußballern kostenlos überlässt. Ein Zelt am Sportplatz für einen Abend aufzustellen, ist viel zu teuer.“

Die Probleme beim Faschingszug seien übrigens deshalb entstanden, weil es keinen Ein- und Auslass-Stempel gegeben habe und so ein Chaos am Eingang entstanden sei. „Das mit den Toiletten außerhalb des Veranstaltungsgeländes lässt sich aber sicher  ohne Probleme regeln“, so Stürmlinger abschließend.

Der Hauptausschuss genehmigte gegen die Stimme von Armin Sinzinger die Veranstaltung der Fußballabteilung des TSV Wasserburg am Samstag, 29. Dezember, unter den genannten Auflagen. 




„Spatzen“ und „Raben“ singen

Am Sonntag, 16.Dezember, findet in der katholischen Kirche in Haag ein Weihnachtskonzert statt. Es singen die Chöre „Haager Spatzen“ und „Haager Raben“, begleitet an der Orgel von Nikolaus Czifra unter der Leitung von Zsuzsanna Károly-Philippzig. Beginn des Konzerts ist um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Lieder und Texte basieren auf der englischen Tradition von „Nine Lessons and Carols“.




Tolle Tipps für den Advent

Die Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Reitmehring fand auch heuer wieder im bis zum letzten Platz gefüllten Schützenheim  statt. Vorstand Jürgen Scheller begrüßte alle Mitglieder und die  Vorsitzenden der Vereine, die Reitmehringer Stadträte und  Zweiten Bürgermeister Werner Gartner. Dann folgte der Vortrag von Peter Gasteiger aus Gars (Foto). „Durch den Advent mit Pflanzentipps vom Gärtner“ war sein Thema.

Gasteiger hatte der Jahreszeit entsprechend viele Tipps parat und trug diese in
urbayrisch vor. „Das Grün des Adventskranzes und den Christbaum sollte man
nach den Mondphasen schneiden. Die Christbäume, die heuer am 9. und 10.
Dezember geschlagen werden, halten länger. Wenn dies nicht möglich ist,
sollte er zumindest unten gerade angeschnitten werden und bis Weihnachten
immer in frischem Wasser gelagert werden“, rät der Referent. Um Frische und Farbe zu erhalten, empfehle es sich, in den Christbaumständer Blumenfrischhaltemittel und
Zucker zu zugeben. „Gut bewährt haben sich auch einige Kupfermünzen, die das Keimwachstum im Christbaumständer verhindern.“

Bei weiterem Interesse kann man sich direkt an Peter Gasteiger, Gasteig 1, in Gars  wenden. Gasteiger hat auch eine größere Krippenlandschaft.

Am Fotowettbewerb „Mein schöner Garten“ hatten sich nur zwei Familien beteiligt. Sie bekamen einen Blumenstock. Es wurde beschlossen, dass im nächsten Jahr ein Fotograf beim Gartenbauverein angefordert werden kann und auch Nichtmitglieder teilnehmen können.

Die Vereinsausflüge hat in den letzten fünf Jahren Hans Winkler zur  besten Zufriedenheit organisiert. Er möchte aus Altersgründen jetzt aber zurücktreten.
Ein Nachfolger wird dringend gesucht.

Anschließend wurde das Jahresprogramm vom Vorstand vorgestellt. Zum Abschluss gab es für jeden eine köstliche Bernauermandarine sowie Glühwein und Stollen zum gemütlichen Ausklang. MT




Albaching: Umgehung ist asphaltiert

Die Arbeiten sind ein wenig in Verzug: Beim Spatenstich im Februar war eigentlich verkündet worden, die neue Umgehung für Albaching solle im November für den Verkehr freigegeben werden. Immerhin: Die Straße, ein 3,8-Millionen-Projekt, hat jetzt die erste Asphaltschicht erhalten. Ein Blick aus der Vogelperspektive:

Fotos: Georg Barth




Tröte und das Schilfgeflüster

Es geht um das Rambazamba, um Tröte, den kleinen Grauen und seinen geheimnisvollen Kauderwels. Mütze, das Trampeltier, und Paddel, der Otter, sind auch mit dabei. Ach ja: Und es gibt jede Menge scharfe „ß“ – damit sie nicht verloren gehen. Anna Schöll, Designerin aus Wasserburg, liest nochmals am Samstag, 8. Dezember,  um 14.30 Uhr im Innkaufhaus in Wasserburg aus ihren Kinderbüchern.

Anna Schöll, geboren in München, studierte Kommunikationsdesign in der Landeshauptstadt. Studienabschluss mit Diplomausstellung, Schwerpunkt Illustration. Art-Direktorin für Graphik Design und Illustration in einer Münchner Agentur, freie Malerei. Seit 2000 wohnt sie in Wasserburg.

Schöll hat mittlerweile vier Bücher getextet, illustriert und gestaltet.

In ihrem Werk fragt sich Tröte, wohin der Sommer geht, wenn er weggeht, ob man mit „hepp“ fliegen kann und ob Flamingobeine besser schmecken als Äpfel. Es gibt auch einen geheimnisvollen Kauderwels mit Buchstabenschuppen und eine Wasserschlacht im Zoo –  aber mehr wird nicht verraten.




Es weihnachtet wieder in der Altstadt

Stimmungsvoll geht es auch dieses Wochenende in der Wasserburger Altstadt zu. Am morgigen Freitag startet um 12 Uhr wieder der Christkindlmarkt rund ums historische Rathaus und in der Hofstatt. Die beiden Musikprogrammpunkte auf der Winterwaldbühne am Marienplatz am Freitag und Samstag wurden jeweils wegen der Weihnachtskonzerte im Rathaus um eine halbe Stunde nach vorne verlegt. Das Programm:

Freitag, 7. Dezember:

Winterwald Bühne: 14 bis 14.30 Uhr, Chor- und Bläserklassen der Realschule Wasserburg spielen und singen Weihnachstlieder; 17.30 bis 18.30 Uhr (nicht 18 bis 19 Uhr) Chor Zappndudap.

Winterbazarzelt (Hofstatt ): ab 14 Uhr Gewürze-Mörsern für Kinder, 19 bis 20 Uhr „In oana Dur“ (Beatrix und Armin).

Samstag, 8. Dezember:

Winterwald Bühne: 17 bis 18.30 Uhr (nicht 18 bis 19 Uhr), „Dailys“ mit Beatrix Mang,
Frauengasse (kloane Bühne), 17 bis 18.30 Uhr „Grod raus“.

Winterbazarzelt (Hofstatt ), 18 bis 20 Uhr „Aufgspuit“

Rahmenprogramm am Samstag: Von17 bis 18 Uhr kommt der Nikolaus
mit Engerl und Kramperl in der Kutsche!

19 Uhr, BR-Sprecherstunden: bekannte Stimmen für den guten Zweck
Innkaufhaus,

Sonnntag, 9. Dezember:

Winterwald Bühne, 16 bis 17.30 Uhr Akustik Trio „No snakes in heaven“, Frauengasse (kloane Bühne) ab 14 Uhr Kinder der Grundschule, Wasserburg verkaufen
Selbstgebasteltes für einen guten Zweck

Rahmenprogramm am Sonntag:

14.30 Uhr, Lesung für Kinder von
16 Uhr, Kristen-Deliano: Lebendige Geschichten aus Wasserburg für Kinder von 5-10 Jahren. Treffpunkt: Kinderzug Salzsenderzeile
17. 30 bis 18. 30 Uhr, Turmbläser (Frauenkirche)




Löwenstarker Partner: Betten-Klobeck 

Bereits in der Vergangenheit hatten der TSV und das Wasserburger Bettenfachgeschäft Klobeck zusammengearbeitet – nun ist für die Verantwortlichen beider Seiten anscheinend die Zeit gekommen, eine noch engere Zusammenarbeit einzugehen. Dies ist kaum verwunderlich, geht doch die Verbindung zwischen der Firma Klobeck und dem Wasserburger Fußball weit über das Sponsoring hinaus.

So sind Geschäftsführer Christoph Klobeck und dessen Vater Hermann Klobeck, welcher von 1986 bis 1996 selbst schon einmal die Abteilung Fußball im TSV 1880 Wasserburg leitete, glühende Fans und so gut wie immer am Sportplatz anzutreffen.

Deshalb freute sich Abteilungsleiter Kevin Klammer umso mehr, das Bettenfachgeschäft als weiteres Mitglied des „Club 1880“ präsentieren zu können:  „Vor dem Hintergrund der vergangenen erfolgreichen Zusammenarbeit sind wir glücklich darüber, zukünftig noch enger mit unserem Partner Betten-Klobeck zusammenzuarbeiten. Ein ortsansässiges Unternehmen vom Ausbau der Unterstützung überzeugt zu haben, stimmt uns natürlich zuversichtlich für die weitere Entwicklung unserer Abteilung.“

Klammer weiter: „Sportlich war der Weg unseres TSV in den letzten Jahren ein beeindruckender und soll noch nicht zu Ende sein. Ein solcher Weg ist nur mit der Unterstützung heimischer Unternehmen möglich. Vor diesem Hintergrund ist der Ausbau dieses Engagements eine tolle Bestärkung für uns und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“

„Club 1880“ – das ist das neue Sponsoringmodell der Fussballabteilung im TSV, ins Leben gerufen von Abteilungsleiter Kevin Klammer. Angelehnt an das Beispiel des Zweitligisten 1. FC Heidenheim werden dabei alle Partner unter dem Dach der Fussballabteilung in einem strukturierten Sponsorenpool zusammengefasst. Auch sollen nach und nach alle bisherigen und zukünftigen Partner der Wasserburger Fussballer im Club 1880 die Vorteile der neuen Partnerschaft kennenlernen.

Hintergedanke war nach den Aufstiegen der Ersten Mannschaft und der damit verbundenen Professionalisierung im Trainerstab und in der Mannschaft, auch in der Organisation neue Maßstäbe zu setzen. So wird durch den Club 1880 vor allem das Sponsoring besser strukturiert, um jedem, egal wie großem Unternehmen, ein Mitwirken zu ermöglichen. „Ziel ist es, unseren Partnern durch das Netzwerk innerhalb unseres Sponsoringpools einen Mehrwert für das eigene Unternehmen zu schaffen. Attraktiv wird die Partnerschaft durch zahlreiche Verbindungen, die insbesonders durch geplante, gemeinsame Veranstaltungen geknüpft werden können“, erklärt Kevin Klammer.

Christoph Klobeck: „Als Kevin mir sein Konzept vorstellte, musste ich nicht lange überlegen und sicherte meine Unterstützung im Rahmen unserer Möglichkeiten zu.
Nicht erst als wir im letzten Winter die Jugendakademie von Red Bull Salzburg besuchten, war mir klar, was die Wasserburger für eine coole und sympathische Truppe haben, zu der die vor der Saison gekommenen neuen Spieler sowohl sportlich wie auch menschlich perfekt passen. Mit unserer Unterstützung möchte ich dazu beitragen, dass der eingeschlagene Weg auf einer soliden Basis weitergehen kann und auch die zweite Mannschaft und die Jugendabteilung auf das nächste Level gehoben werden können.
Ich wünsche der Abteilungsleitung gutes Gelingen beim Ausbau des Projekts Club 1880.“

Vor kurzem wurden bereits seitens der Firma Klobeck mit ihrem Messsystem, mit dem für Kunden die Schlafsysteme und Kissen ausgemessen werden, auch für Mannschaftskapitän, Abteilungsleiter und Pressesprecher die richtigen Kissen mit der passenden Höhe gefunden. Damit wird für die ergonomisch perfekte Lagerung der Halswirbelsäule gesorgt. Demnächst soll auch noch der Rest der Mannschaft mit diesen Kissen ausgestattet werden.




Die Reise zum „Wasserburger Fähnlein“

Mattighofen ist eine Stadt mit 6500 Einwohnern im oberösterreichischen Innviertel. Und deren Bürger sind seit jeher sehr wehrhaft. Vor 398 Jahren veranlasste der damalige bayerische Herrscher Maximilian I. die Gründung einer Füsilier- und Schützenkompanie. 2020 kann die Mattighofener Bürgergarde ihr 400-jähriges Bestehen feiern – und gedenkt dabei auch eines blutigen Einsatzes in Wasserburg am Inn.

1648, zum Ende des 30-Jährigen Krieges, war die Mattighofener Bürgergarde nämlich am Inn im Einsatz, um Wasserburg gegen die protestantischen Franzosen und Schweden zu verteidigen. Das „Wasserburger Fähnlein“ aus Mattighofen hielt sich tapfer. Und bis heute ist die blutgetränkte Fahne aus diesem kriegerischen Jahr in Mattighofen verwahrt.

Eine Abordnung der österreichischen Bürgergarde besuchte dieser Tage den Theaterkreis Wasserburg, mit dem seit dem Wallenstein-Festival am Inn eine enge Freundschaft besteht. Sepp Christandl, Vorsitzender des Theaterkreises (Zweiter von rechts), empfing die Mattighofener Delegation zusammen mit seiner Ehefrau Lisa in Wasserburg. Ein gemeinsamer Besuch im städtischen Museum stand ebenso auf dem Programm wie ein Erinnerungsfoto vor dem großen Schlachtgemälde im Foyer des Hotels Fletzinger, das einen Auszug aus der Belagerung durch die Schweden zeigt.

Wichtigster Punkt des Besuches aber war der Terminabgleich für das Jubiläumsjahr. Die Wasserburger wollen zum großen Festsonntag der Mattighofener am 12. Juli 2020 eine starke Delegation ins Nachbarland entsenden. Christandl: „Das trifft sich gut. Der Theaterkreis hat in diesem Jahr Bürgerspiel. Unsere Gruppen sind also alle mobilisiert und entsprechend historisch ausgerüstet.“ Er hoffe auf die Teilnahme weiterer Vereine und Gruppen aus Wasserburg. „Mal schauen, ob wir den einen oder anderen Bus für Mattighofen vollbekommen.“




Brauerei im Einsatz

Eigentlich fehlt nur das Blaulicht, dann könnte die Bierlieferung noch schneller über die Bühne gehen. Das wäre dann aber wohl zumindest eine Ordnungswidrigkeit, die sich die „Brauerei“ erlauben würde. Ohne Blaulicht ist es einfach nur eine witzige Idee, die sich ein Wasserburger Autobesitzer auf seinen Wagen hat kleben lassen. Brauerei statt Polizei … 




Wohin mit den Akten?

PR – Das ist die Lösung, für alle, die Zuhause oder im Geschäft, in der Kanzlei oder in der Praxis zu wenig Platz haben: Bei „Deine Lagerbox“ in Eiselfing können ab sofort nagelneue „MiniBoxen“ mit einem Lagervolumen von einem Kubikmeter (100x100x100 Zentimeter) für 28 Euro im Monat gemietet werden. „Deine Lagerbox“ hat wegen der großen Nachfrage jetzt nochmals 50 solcher Boxen neu eingerichtet.

Wer trockene, sauber Lagerräume für die Archivierung von Akten im Großraum Rosenheim und München sucht, ist hier genau richtig. Die „MiniBoxen“ in Eiselfing sind dafür die perfekte Lösung.

Ganz besonders interessant sind die Lagerräume für Gewerbebetriebe, die einen Self-Storage-Partner im Großraum Rosenheim-Chiemgau suchen. Für Rechtsanwaltskanzleien und Steuerkanzleien bietet „Deine Lagerbox“ eine Akteneinlagerungen mit hohem Sicherheitsstandard an.

 

 

Aber damit nicht genug: „Deine Lagerbox“ bietet Lagermöglichkeiten für praktisch jede Anforderung – ob 2m², 3m², 4m² oder 5m². Jeder Lagerraum ist möglich und das bis zu 440m².

 

Direktkontakt:

Deine Lagerbox GmbH

Ziegeleistraße 7

83549 Eiselfing

Telefon 08071-90 33 83

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Fünf Jahrhunderte Wasserburg

Im ehemaligen Spital am Brucktor zeigt die Sammlung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“ auf vier Etagen Kunst- und kunsthandwerkliche Gegenstände aus der Geschichte Wasserburgs: Gemälde, Stiche, Skulpturen von Wasserburger Künstlern, ergänzt durch Keramik, Silber, Zinn, Tabakdosen und Stoffe sowie antike Model zur Formung von Stuck- und Ton- Ornamenten und Lebzelten. Die Ausstellung hat am Sonntag 9. und Sonntag 16. Dezember geöffnet.

Hauptattraktion ist der „Wasserburger Saal“ mit Gemälden von Otto Geigenberger, Hans Ganser, Willi Reichert, Karl Wähmann und Ludwig Weninger und vielen mehr. Das älteste Bild der Sammlung ist datiert aus dem Jahre 1600, das jüngste ist ein Gemälde der Wasserburger Künstlerin Doris Wolf-Reich von 2015.

Knapp 2.000 Exponate bilden überwiegend weltliche Themen ab, drei Räume zeigen Sakrales wie eine Dokumentation über die 7 Klöster des Altlandkreises Wasserburg. In einem pittoresken Raum im Brucktor ist der erste gedruckte Stadtplan Wasserburgs aus dem Jahre 1815 ausgestellt. Der Sammler Bernd Joa stiftete die Gegenstände im Jahre 2007 der Stadt Wasserburg.

 

Die Ausstellung kann am kommenden Sonntag sowie am 16. Dezember von 14 bis 17 Uhr kostenfrei besucht werden. Bei Interesse wird ein einstündiger Rundgang um 15 Uhr zum Preis von 2.50 Euro pro Person angeboten. Treffpunkt ist im Foyer des Brucktors.

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben: 

Josef Ostermaier (24. Juni 1923 – 3. Dezember 2018), Aussegnung mit Sterberosenkranz heute, Mittwoch, den 5. Dezember, um 19 Uhr in Ebrach.
Heiliger Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung am Freitag,
den 7. Dezember, um 14.30 Uhr in Ebrach.

Rupert Weiherer  (1. 6. 1947 – 1. 12. 2018) Seelengottesdienst ist am Dienstag,
11. Dezember, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Konrad in Wasserburg mit anschließender Urnenbeisetzung im Friedhof am Herder.

Alexander Schuster (18. 2. 1939 – 28. 11. 2018), Beisetzung mit anschließendem Sterberosenkranz am Donnerstag, den 6. Dezember 2018 um 19 Uhr in Rieden. Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung am Freitag, den 7. Dezember 2018 um 14 Uhr in der Pfarrkirche Rieden.

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:

 




Derby in der Raiffeisen-Arena

Die nächsten Aufgaben für den EHC Waldkraiburg heißen EV Landshut und Weiden. Der Traditionsverein kommt am Freitag in die Industriestadt, Spielbeginn in der Raiffeisen-Arena ist um 20 Uhr. Am Sonntag muss das Team von Sebastian Wolsch zu den Blue Devils nach Weiden. In der Oberpfalz geht es um 18.30 Uhr los.

Der EV Landshut lag den Löwen in den bisherigen Oberligaspielen eigentlich immer ganz gut. Auch in dieser Spielzeit, die alles andere als erfolgreich für den EHC Waldkraiburg läuft, unterlag man erst in der Verlängerung mit 2:3 in Niederbayern. Gerne über 60 Minuten spielte das Team von Axel Kammerer auch zuletzt. Gegen Riessersee unterlag der EVL mit 2:3 nach Penalty-Schießen, zuvor war man gegen Memmingen (3:2) und Rosenheim (5:4) auch erst in der Overtime erfolgreich. Insgesamt hinkt der zweimalige deutsche Meister von 1970 und 1983 den traditionell hohen Ansprüchen aktuell etwas hinterher. Eigentlich wird nicht weniger als Rang eins in der Tabellen erwartet, im Moment findet sich Landshut auf Platz fünf wieder.

In 20 Spielen wurden 13 Siege eingefahren, neun davon nach regulärer Spielzeit. Mit 37 Punkten liegt man punktgleich hinter dem EC Peiting, hat aber elf Zähler Rückstand auf das amtierende Führungsduo aus Regensburg und Rosenheim. Topscorer ist der Tscheche Miloslav Horava mit 11 Toren und 19 Vorlagen in 20 Spielen, gefolgt von den besten Torjägern Marc Schmidpeter (13 Treffer) und Maximilian Forster (12 Tore).

Der ehemalige Waldkraiburger Verteidiger, der im Sommer die Verantwortlichen der Löwen mit seinem Wechsel überraschte, macht seine Sache beim großen EV Landshut bisher sehr gut, lieferte in 20 Spielen sieben Assists. Trotz aller Rückschläge und einer Saison, die bisher eigentlich nur zum Vergessen einlädt, werden die verbliebenen Spieler von EHC-Coach Sebastian Wolsch aber erneut ihr Bestes geben und wollen alles versuchen.

Die „letzten Mohikaner“ aus der Industriestadt haben noch immer mehr als nur einen Funken Leiden- und Bereitschaft und hoffen weiter auf die Unterstützung ihrer Fans. „Wie jede Woche starteten wir am Dienstag mit der Videoanalyse der letzten Spiele und haben uns die Tore vom letzten Wochenende nochmal angeschaut“ erklärte Wolsch. „Wir arbeiten weiter hart am Funktionieren der Reihen und wir werden mit unseren tollen Fans im Rücken wieder angreifen und versuchen, Spiele zu gewinnen“, so Wolsch weiter. GM




Bürgerbüro kocht – Feuerwehr rückt an

Alarm für die Wasserburger Feuerwehr: Gegen 12.20 Uhr mussten die Floriansjünger heute zum historischen Rathaus der Stadt ausrücken. Die Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen. Der Grund: Im Bürgerbüro hatten die städtischen Angestellten in einer Teeküche Essen zubereitet. Offenbar ein bisschen zu scharf. Der Rauch, der dabei entstand, löste den Brandmelder aus.




Wasserburger jetzt in Tscheljabinsk

Das Wasserburger „Inn-Isar Iceracing-Team“ um die Fahrer Markus Jell und „Eishans“ Weber hat bei seinem Trainingsaufenthalt in Russland die nächste Station erreicht. Von Shadrinsk ging es weitere 1000 Kilometer nach Tscheljabinsk an die Grenze zu Kasachstan, wo Anfang der Woche das nächste Trainingslager beim Weltmeisterschaftsdritten von 2003, Vladimir Lumpov, aufgeschlagen wurde.

Dort trainieren insgesamt neun Fahrer die nächsten Tage aufs Härteste. Die Wasserburger müssen sogar noch die Schulbank drücken: Theorie gehört nämlich auch zum Stundenplan für die Eisspeedway-Fahrer aus Bayern. Das Trainingslager dauert noch bis Ende nächster Woche.

Der dritte Fahrer aus dem „Inn-Isar Iceracing-Team“, Marc Geyer, startet am nächsten Wochenende Richtung Schweden ins Trainingslager, wo er sich mit holländischen Kollegen und seinem schwedischen Trainer auf die nächsten Herausforderungen vorbereitet. Dann treffen sich alle drei Fahrer kurz vor Weihnachten in Schweden. Dort trainieren sie nochmals gemeinsam im Stadion mit Stefan und Niclas Svennson, um sich auf die schwedische Liga und Weltmeisterschafts-Quali vorzubereiten.

 




Am Samstag kommt der Nikolaus

Ja, eigentlich ist einer alten Tradition nach der ehrwürdige Herr am heutigen 5. Dezember, oder spätestens am morgigen 6. Dezember zu erwarten: Auf dem Wasserburger Christkindlmarkt kommt der Nikolaus aber erst am Samstag, 8. Dezember, wieder.  Von 17 bis 18 Uhr ist er in der Altstadt mit seinen Engerl und
dem Kramperl in der Kutsche unterwegs und hat für die Kinder kleine Geschenke dabei. Hinter der Maske des Heiligen steckt übrigens …

Carl-Heinz Hartmann vom Wirtschafts-Förderungs-Verband, der alle Jahre nicht nur den Nikolo mimt, sondern auch den Prolog fürs Engerl am Eröffnungstag schreibt.

 




Weihnachtsfeier der Maurer-Zunft

Die Maurer-Zunft Wasserburg lädt auch in diesem Jahr zur zünftigen Weihnachtsfeier ein. Alle Freunde der Maurer-Zunft sind hierzu am Samstag, 15. Dezember, herzlichst eingeladen. Ab 20 Uhr findet das traditionelle Weihnachtsfest in  den Paulaner-Stuben in Wasserburg statt. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr die Christbaumversteigerung.

Der Vorsitzende Harald Petermann aus Babensham ruft zum fleißigen Ersteigern auf und bittet alle um die Mitnahme von Versteigerungsartikel, um so genügend Spenden erzielen zu können.

Die Vorstandschaft freut sich über zahlreiche Besucher.

 

 

 




Ein Handwerk mit Zukunft

PR – Handwerk hat goldenen Boden – diese alte Weisheit hat heute mehr denn je Gültigkeit. Dennoch tun sich die heimischen Handwerksbetriebe nicht immer leicht, ausreichend Auszubildende für ihre Betriebe zu gewinnen. Einer der typischen Ausbildungsberufe in der Region ist der des Zimmerers. Ein uraltes Handwerk des Holzbaugewerbes. Das Familienunternehmen Huber&Sohn in Bachmehring bildet zum Zimmerer aus und sucht fürs neue Ausbildungsjahr noch Azubis. Die wichtigste Frage dabei: „Arbeitest Du gerne mit Holz?“

„Dann nämlich ist der Beruf des Zimmerers genau der richtige. Zimmerer sind maßgeblich beteiligt an der Entstehung von Holzhäusern, Dachstühlen, mehrgeschossigen Holzbauten und Schalungen. Unter anderem von bekannten und spektakulären Bauwerken wie einem Holzhochhaus mit acht Stockwerken in Bad Aibling.“

Eine weitere wichtige Frage: Wo und wie arbeitet ein Zimmerer?

„Zum Beispiel in der Fertigungshalle bei Huber& Sohn – einer der modernsten in Bayern. Hier entstehen Wand- und Dachelemente – komplett und millimetergenau vorgefertigt. Oder auf der Baustelle zur Montage der Elemente. Holzkonstruktionen für den Hoch- und Tiefbau werden entwickelt, zum Beispiel auf die Baustelle transportiert, um vor Ort montiert zu werden. So entstand das BMW-Museum in München.“

 

Worauf kommt es dabei an?
„Auf handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, Verständnis für Zusammenhänge von Planung und Fertigung, sowie konzentriertes, genaues Arbeiten.“

Zu wem passt dieser Beruf?
„Handwerksbegeisterte, detailverliebte Holzwürmer“ Aktuell sucht Huber&Sohn noch aufgeschlossene junge Menschen, die sich im Berufsbild des Zimmerers wiederfinden. Wer für 2019 nach erfolgreichem Abschluss des Berufsgrundschuljahres beziehungsweise der Fach- oder allgemeinen Hochschulreife noch eine Lehrstelle sucht.

Bei Interesse kann man sich an Lena Bichler wenden, Personalbüro Huber & Sohn, unter 08071 / 919-0.

 

Was man noch über Huber&Sohn wissen sollte:

Ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen der Holzverarbeitungsindustrie in den Bereichen Holzbau, Fensterbau und Holzindustrie – mit rund 270 Mitarbeitern und im Schnitt 20 Azubis einer der größten holzverarbeitenden Betriebe in Süd-Ost-Oberbayern. „Die Ausbildung unserer jungen Kolleginnen und Kollegen nehmen wir sehr ernst und investieren viel Zeit und Engagement in eine hohe Ausbildungsqualität. Daher erwarten wir das auch von unseren Azubis.“

Weitere Infos:

https://www.huber-sohn.de

 




Mit viel Mystik durch den Konzertabend

Am ersten Adventswochenende fanden die beiden Herbstkonzertabende der Trachtenblaskapelle Ramsau im Haager Bürgersaal statt. Dabei wurden die Konzertbesucher nicht nur von Ludwig Schwarzenbauer humorvoll durch den Abend geführt, sondern auch von einem Flaschengeist, hervorgezaubert aus einer Wunderlampe.

Die Ramsauer Jungbläser eröffneten mit der Dirigentin Franziska Grunder den Abend mit den Stücken „Wasserfall“, einer Polka von Ludwig Egger und „Counting Stars“ von Ryan Tedde. Für die 30 Kinder und Jugendlichen ist das Herbstkonzert oftmals der erste Auftritt vor großem Publikum und sie meisterten dies mit viel gemeinsamer Freude am Musizieren. Die Jugendkapelle Ramsau, dirigiert von Josef Zeiler, glänzte am Samstagabend mit den Stücken „Egerländer Musikantenmarsch“, „Equinox“ und „La Storia“. Mit melodischen Klängen schickten die Jungmusikanten die Konzertbesucher in ferne Welten und übergaben anschließend nach kräftigem Applaus die Bühne an die Trachtenblaskapelle.

Ganz unter dem Motto „Märchen, Sagen und Geschichten“ wurden im Anschluss bekannte Musikstücke von der Trachtenblaskapelle auf die Bühne gebracht. Unter der Leitung von Konzertdirigent Robert Liebel spielten die 70 Musikantinnen und Musikanten im vollgefüllten Konzertsaal zu Beginn einen Walzer aus „Dornröschen“.

Während die Zuhörer anschließend dem „orientalischen Marsch“ aus Aladdin lauschten, schlürfte zum Takt der Musik ein Kamel durch den Konzertsaal. Aber damit nicht genug: Die Ansage zu „Pilatus – Mountain of Dragons“ wurde von einem Flaschengeist aus einer Wunderlampe vorgetragen, gesprochen von Lena Seitz. Mit Effekten wie Windgeräuschen, Lichteffekten, kleinen Lampen an den Notenständern sowie mystischem Nebel tauchten die Konzertbesucher ab in einen riskanten Kampf mit einem Drachen.

Und auch in diesem Jahr sind neue Musikanten in die „große“ Kapelle eingetreten – so freuen sich die Erwachsenen über den Zuwachs von drei Mädls und zwei Burschen. Doch da wo junge Musiker seien, da gäbe es natürlich auch alte, so Moderator Schwarzenbauer. Den Musikanten Hans Kirschner, Manuela Huber, Regina Fischberger und Matthias Keilhacker wurde für insgesamt 25 Jahre Mitgliedschaft die Ehrennadel in Silber verliehen.

 

Nach insgesamt 30 Jahren als Dirigent bei den Ramsauern erhielt Ludwig Keilhacker die Dirigentennadel in Gold – eine sehr besondere und seltene Ehrung, so Musikbezirksleiter Walter Steigthaler. Keilhacker übergab im Rahmen der Neuwahlen das Amt des ersten
Ersten Dirigenten an seinen sehr gut ausgebildeten Nachfolger Josef Zeiler. Stolz sind die Musiker auch auf ihren neuen Vorstand. Nach zehn Jahren wurde das Amt von Andreas Kurz auf den bereits langjährig engagierten Martin Lohmaier einstimmig übertragen.

Mit dem „Nibelungen-Marsch“ von Gottfried Sonntag, dem beeindruckenden Stück „Jurassic Park“ und dem Musikstück aus „Robin Hood – König der Diebe“ führte die Kapelle den unterhaltsamen Abend fort. Die bekannten Melodien aus dem Film „Mary Poppins“ wurden für viele der insgesamt über 500 Zuhörern ein hartnäckiger Ohrwurm. Nach kräftigem Applaus und zwei Zugaben verabschiedete sich die Trachtenblaskapelle Ramsau von den Besuchern bis zu ihrem nächsten großen Projekt im neuen Jahr: der musikalischen Begleitung des Schäfflertanzes in Haag.




Löwen im Altstadt-Kindergarten

Obwohl sich die Wasserburger Fußballer bereits in der verdienten Winterpause befinden, verschwinden sie nicht komplett von der Bildfläche. Vergangene Woche statteten Löwenkapitän Dominik Haas und Abteilungsleiter Kevin Klammer (links) den Kindern im Altstadtkindergarten einen Besuch ab. Die beiden kamen natürlich nicht mit leeren Händen …

Mit im Gepäck hatten die Fußballer ein Tor für den Garten sowie zwei Bälle für den zukünftigen Nachwuchs. Es war ihnen ein Anliegen, den Kids damit die Chance zu geben, auch im Kindergarten kicken zu können.

Mit der Aktion will der TSV 1880 Wasserburg Spaß und Freude am Sport fördern und hofft damit, ein paar Junglöwen für den Fußball begeistern zu können. Den Kids, die direkt anfingen mit den Bällen zu spielen, hat der Besuch der Löwen auf jeden Fall Spaß gemacht.

 

FW




Brand am Morgen: Vier Bewohner in Klinik

Alarm für die Feuerwehren: Gegen 4 Uhr morgens wurde am heutigen Mittwoch ein Küchenbrand in einem Haus in der Schonstetter Straße in Amerang gemeldet. Die Einsatzkräfte waren rasch vor Ort, der Brand schnell unter Kontrolle. UPDATE: Bei vier Bewohnern bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung, weshalb diese durch die eingesetzten Rettungsdienste zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Der Polizeibericht …

Am heutigen, frühen Mittwochmorgen brach ein Brand in einer Erdgeschosswohnung eines Zweifamilienhauses in der Schonstetter Straße in Amerang aus. Der dabei entstandene Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen.

Über den Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums war heute gegen 4 Uhr der Brand gemeldet worden.

Das Feuer konnte durch die örtlichen Feuerwehren rasch abgelöscht werden. Am Einsatzort waren unter anderem die Feuerwehren aus Kirchensur, Evenhausen, Obing und Amerang sowie der Rettungsdienst.

Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden durch das zuständige Fachkommissariat für Branddelikte der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernommen.

Fotos: Georg Barth

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben: 

Otto Kurz  (14. Juli 1934 – 2. Dezember 2018), Beisetzung mit Sterberosenkranz morgen, Mittwoch, um 18.15 Uhr in Attel. Heiliger Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung am Donnerstag, 6. Dezember, um 14 Uhr in Attel.

Martin Holler (10.3.1953 . 19.10.2018),  Wortgottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung ist Montag, 10. Dezember , um 14 Uhr in Edling.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:

 




Weiterer Lebensretter für Wasserburg

Für die Wasserburger Bürger konnte jetzt ein weiterer elektronischer Lebensretter
beschafft und öffentlich zugänglich positioniert werden. Zwei starke Partner haben sich zusammen getan, um die Anschaffung eines sogenannten Laien-Defibrillators, oder auch AED, zu ermöglichen. Die Feuerwehr Wasserburg hat das Projekt angestoßen und die Organisation und Beschaffung übernommen. Ermöglicht wurde die Anschaffung mit Hilfe einer großzügigen Spende der Sparkasse Wasserburg.

In Zusammenarbeit mit Wasserburgs Feuerwehrkommandanten Georg Schmaderer (rechts) und Robert Rainer von der Wasserburger Feuerwehr sowie von Peter Schwertberger, Vorstand der Sparkasse Wasserburg (Zweiter von links), Robert Minigshofer und Anne Lenz von der Sparkasse Wasserburg wurde das Projekt gegen den „Plötzlichen Herztot“ unbürokratisch umgesetzt.

Der Defibrillator wurde dieser Tage im Automatenraum der Sparkassenfiliale im Burgerfeld öffentlich zugänglich angebracht und kann so im Notfall von jedem Bürger dort zur Ersten-Hilfe entnommen werden. Mit dabei: Bürgermeister Michael Kölbl (Zweiter von rechts).

„Nach Gebrauch, Benutzung im Notfall oder sollten Vandalismusschäden oder gar Entwendung auffallen, bitten wir unsere Mitbürger, die Sparkassenfiliale im Burgerfeld oder die Wasserburger Feuerwehr zu informieren, damit der kleine Lebensretter sofort wieder in Einsatzbereitschaft gebracht werden kann“, heißt es von Seiten der Feuerwehr.

Auch die Folgekosten für Ersatzmaterial hat die Sparkasse zugesagt zu tragen. Für die Kontrolle, Wartung und Instandsetzung hat Robert Rainer
von der Feuerwehr die „Patenschaft“ übernommen.

Ein herzliches „Dankeschön“ ging an Peter Schwertberger mit seinem Team der Sparkasse für die größzügige Spende und an die Feuerwehr Wasserburg für die Organisation dieses kleinen Lebensretters.

Aktuell sind diese öffentlichen Defibrillatoren im Stadtgebiet angebracht: Großmarkt Singer im Eingangsportal (während den Geschäftszeiten), Badria (während den Öffnungszeiten), Rathaus Eingangsportal Haupteingang (während den Öffnungszeiten)
Sparkasse im Burgerfeld im Automatenraum (rund um die Uhr), RSA-Bank Hofstatt im Automatenraum (rund um die Uhr).

Um das Stadtgebiet flächendeckend und ausreichend mit Defibrillatoren
auszurüsten, wäre im Bereich des BürgerBahnhofes ein weiteres Gerät wünschenswert.

Mit Stefan Gartner vom Versandprofi und dem Gebäudeeigentümer der ehemaligen Post wurden bereits Gespräche über die mögliche Platzierung eines Defibrilators geführt. Die
Belegschaft vom Versandprofi ist bereits auf den Einsatz von Defibrillatoren geschult.
Lediglich die Finanzierung für die Anschaffung steht noch nicht. „Vielleicht findet sich ja noch die ein oder andere Bank, Firma oder Versicherung, die über ein Sonderbudget einen solchen Lebensretter finanzieren würde“, so ein Sprecher der Feuerwehr.




Strompreiserhöhung ist das Thema

Aufgrund der Strompreiserhöhung stellt sich die Geschäftsführung der Kraftwerke Haag am Dienstag, 11. Dezember, um 18 Uhr den Fragen interessierter Bürger und erklärt die Hintergründe zur Preissteigerung. Der Infoabend findet im Veranstaltungsraum „Alte Post“ in Maitenbeth, Kirchplatz 9, statt. Auf dem Programm stehen Themen wie die Preissteigerung in der Strombeschaffung und …

… die Erhöhung der Netzentgelte. Im Anschluss an die Information durch die Geschäftsführung gibt es eine offene Fragestunde.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Telefon 08072/9171-0 gebeten.

Vier weitere Termine folgen im Januar 2019.

 




Tolles Ergebnis für Altstadtkindergarten

Eine besondere Beziehung haben Eltern, Kinder und Verantwortliche des Altstadtkindergartens zum Wasserburger Christkindlmarkt. Alle Jahre singen die Kleinen zur Eröffnungsfeier vor dem Rathaus (wir berichteten). Heuer hatten die Eltern im Vorfeld auch mehrere Bastelstunden eingelegt. Erstmalig war der Elternbeirat mit einem Stand vertreten. Auf der kleinen Bühne in der Frauengasse gab es allerlei Selbstgebasteltes und -gebackenes für die Vorweihnachtszeit zu kaufen.

Von Mützen, glitzernden Windlichtern, den Kindern gesägten Weihnachtsanhängern bis zu Lebkuchen, Wintermarmeladen, Platzerl und Kuchen – das Angebot war weihnachtlich breitgefächert.

Und so kamen 500 Euro für den Kindergarten zusammen, mit denen verschiedene Projekte unterstütz werden. Nach dem tollen Erfolg waren sich alle Verantwortlichen einig: Auch nächstes Jahr wird es beim Christkindlmarkt einen Stand des Altstadtrkindergartens geben. Fotos: AW




14-Jähriger von Auto erfasst

Am gestrigen Montag kam es gegen 17 Uhr auf der Happinger Straße in Rosenheim zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 14-jähriger Fußgänger verletzt wurde. Der Raublinger überquerte ersten Ermittlungen nach die Happinger Straße und wurde dabei vom Pkw eines 70-jährigen Pruttingers erfasst. Der 14-Jährige wurde verletzt und musste ins Krankenhaus Rosenheim gebracht werden. Im Zuge der Unfallaufnahme wurde die Happinger Straße durch die Polizei und die Feuerwehr Happing drei Stunden gesperrt.

 




MC Wasserburg blickt auf Vereinsjahr zurück

Seine traditionelle Weihnachtsfeier mit Sportlerehrung veranstaltete der MC Wasserburg am ersten Adventswochenende in Rettenbach. Der Vorsitzende Peter Nieder begrüßte auch dieses Mal wieder zahlreiche Mitglieder in dem gut besuchten Saal. In seiner Rede betonte er das erfolgreiche Abschneiden der Fahrer im Kartslalom sowie das große Engagement seiner Vereinsmitglieder bei den zahlreichen Aktivitäten. 


Die Tombola gehörte wie jedes Jahr zum Höhepunkt des Abends. Der MC Wasserburg bedankte sich bei sämtlichen Firmen und Sponsoren aus dem gesamten Landkreis, die durch attraktive Spenden zum Gelingen der Tombola beigetragen haben, recht herzlich bedanken.

Der Jahresrückblick erinnerte an die vielfältigen Veranstaltungen und Aktivitäten des sich zu Ende neigenden Sportjahres.

Bei den Siegerehrungen wurden sportliche Erfolge in den Bereichen Kartrundstrecke sowie die Clubmeisterschaft der Erwachsenen Kartslalom Jugend und Bambinis, gewürdigt.

Zahlreiche Spitzenplätze in den neun regionalen Veranstaltungen ließen den MC Wasserburg in 2018 zum erfolgreichsten Verein der Inn Chiemgau Runde werden. Aufgrund der starken Leistungen qualifizierten sich zwölf Piloten für die Südbayerischen ADAC-Kartslalom-Meisterschaft 2018.

Luis Hermann und Sara Hundseder erreichten mit ihren Podestplätzen die Teilnahme zum ADAC-Bundesendlauf auf dem Nürburgring. Auch in der Mannschaftsmeisterschaft freute man sich über einen sechsten Platz.

Bei der bayerischen Landesmeisterschaft erreichten die Fahrer gute Ergebnisse, Bastian Bodmeier wurde mit seinem hervorragenden vierten Platz zur Deutschen Meisterschaft nach Kempten eingeladen.

Für drei Kart-Fahrerinnen und -Fahrer endete eine Ära. Jennifer Hille, Marco Meyer und Dennis Steinweber wurden für ihre Erfolge im Kartslalom mit jeweils einem Geschenk geehrt.

Auf der Rundstrecke waren Stefan Ott, Christoph Eichner und Lukas Schächer aktiv.

Für seine sportlichen Leistungen wurde auch Eisspeedwayfahrer Max Niedermaier geehrt. Im März gewann er erneut den DM-Titel. Im russischen Vjatskije Poljany erreichte er bei der Europameisterschaft das B-Finale und wurde Fünfter.

Mit ihrem rennstreckentauglichen Golf IV starteten Sebastian und Wolfgang Hinrichs zweimal bei einer Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem Nürburgring. Bei 130 gestarteten Teams erreichten die beiden in der „Rookie“ Wertung die Plätze 24 und 10.

Für Jennifer Hille und Sara Hundseder ging es im August um die Qualifi­kation zur F.I.A.-Girls on Track Challenge. Mit 120 Konkurrentinnen kämpften die Beiden auf der Veranstaltung am Nürburgring in der ersten Runde um die Europa Qualifikation. Auch in der zweiten Ausscheidungsrunde in Hagen durfte Sara ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen.

Mit einer Törggelen-Fahrt nach Brixen sowie einer Halloween-Party für die ganze Familie auf dem vereinseigenen Kartplatz in Fürholzen ging ein spannendes Vereinsjahr zu Ende.

SH




Am Start für einen guten Zweck

Der 9. Oberndorfer Silvesterlauf findet zu Gunsten des Mühldorfer „Anna Hospiz“ statt. Alle Walker, Läufer und Spaziergänger, die das Jahr 2018 sportlich ausklingen lassen möchten, sollten sich diesen Lauftermin vormerken. Der Kinderlauf über 0,7 Kilometer wird um 12 Uhr gestartet. Die Walker und Spaziergänger werden um 12.10 Uhr auf die Strecke geschickt, so dass sie in etwa zeitgleich mit den Läufern ins Ziel kommen.

Der Startschuss mittels der traditionellen Silvesterrakete für alle Hobby- und Profiläufer ist dann um 12.30 Uhr. Insgesamt sind auf der hügeligen Stecke sechs Kilometer zurückzulegen. Erstmals wird darüber hinaus auch eine 2,5 Kilometer lange Strecke angeboten.

Umkleidekabinen mit Duschen und Verpflegungsmöglichkeiten sind im Sportheim vorhanden. Anmeldungen zum Lauf erfolgen vor Ort. Entsprechend dem Vereinsmotto „Erlebnis vor Ergebnis“ wird keine Zeitmessung vorgenommen. Eine Startgebühr wird nicht erhoben. Es wird aber um eine Spende für das „Anna Hospiz“ gebeten. AP




Jahresabschluss beim Fan-Club

Die Jahresabschlussfeier des Fanclubs „Bayernfreunde Oibich“ findet am Donnerstag, 3. Januar, um 19.30 Uhr beim Kreuzwirt (Pizzeria Roma) in Albaching statt. Beim gemütlichen Ratsch kann man das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Es wird wieder ein Quiz geben und eine Verlosung unterschiedlicher Bayern-Fan-Artikel.

Für die Fahrt zum Bundesliga-Heimspiel am 19. Dezember gegen Leipzig gibt es noch Karten.




Traumtage gehen nach Soyen

Herzliche Gastlichkeit, gemütliches Ambiente, exzellente Küche – und das in charmantem Wohlfühlambiente mit warmherziger Gastfreundschaft. So lässt sich ein Aufenthalt im Sendlhof in Waidring am besten zusammenfassen. Der Sendlhof überzeugt als familiengeführtes Genusshotel mit sympathischer Gemütlichkeit und
persönlichem Service. Unsere Leser konnten bei unserer November-Verlosung einen Kurzurlaub für Zwei im Sendlhof gewinnen. Und das ist die Gewinnerin:

 

Eva Maria Baum aus Hirschpoint bei Soyen.

Herzlichen Glückwunsch und vui Spaß!

Die Gewinnerin wird per Mail informiert.

Wer nicht gewonnen hat, muss nicht traurig sein. Die nächste Verlosung eines Kurzurlaubs läuft bereits bei unserem Adventskalender – einfach Türl 24 aufmachen, wenn’s soweit ist.

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben: 

Katharina Hierl aus Wasserburg (18. 5. 1931 – 30. 11. 2018), Seelengottesdienst ist am morgigen Dienstag, 4. Dezember, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakob in Wasserburg mit anschließender Beerdigung auf dem Altstadtfriedhof.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:

 




EHC holt Punkt gegen Höchstadt

Die Waldkraiburger Löwen haben trotz aller Missstände ihre Moral noch immer nicht verloren und gegen den Höchstadter EC erst in der Verlängerung verloren. Dreimal holte die Mannschaft von Sebastian Wolsch dabei einen Rückstand auf, ehe Ondrej Nedved in der Verlängerung den 4:3-Siegtreffer für die Gäste erzielte. Die Torschützen für die Löwen waren Bobbx Chaumont, der hart arbeitende Michael Rimbeck und Kiril Galoha.

Unter den Augen der deutschen Eishockeylegende Erich Kühnhackl begannen die Löwen das Heimspiel in der Raiffeisen-Arena vor knapp 600 Zuschauern. Lucas Wimmer und Patrick Zimmermann waren wieder mit dabei, Michail Sokolov fehlte nach wie vor verletzt und Nachwuchskraft Josef Huber war ebenfalls nicht dabei. Korbinian Sertl war im Tor und Sebastian Wolsch hatte sich eine Reaktion seines Teams erwartet, nach dem chancenlosen Auftritt am Freitag beim 0:5 in Memmingen. Wie gewohnt waren es aber die nicht die Löwen, die erstmals jubeln durften und Jari Neugebauer erzielte das 1:0 für die Höchstadter (02:32). Rund sechs Minuten später folgte aber die passende Antwort der Hausherren: Kiril Galoha gewann das Bully und legte ab auf Christoph Hradek; dessen Schuss konnte Philipp Schnierstein im Tor der Gäste abfälschen, allerdings stand Bobby Chaumont, wo ein Stürmer zu stehen hat und staubte zum Ausgleich ab (08:48).

Ihr einziges Powerplay ließen die Industriestädter dann extrem harm- und ideenlos verstreichen, Höchstadt zeigte ihnen vor der Pause wie man es richtig macht und Ex-Nationalspieler Vitalij Aab traf zum 2:1 (19:24) kurz vor der Pause.

 

Mit Schwung kamen die Löwen dann aber aus der Kabine und Michael Rimbeck jagte die Scheibe früh humorlos in die Maschen zum erneuten Ausgleich (23:37). Rimbeck arbeitete hart, machte viele Wege nach hinten und belohnte sich mit diesem Treffer für einen starken Auftritt. Nach gut 30 Minuten rückten dann die Unparteiischen in den Fokus, als Damian Martin eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, zuvor aber die Pfeife stumm blieb, als Galoha gelegt wurde und sich ein gegnerischer Schläger plötzlich in Rimbecks Gesicht wiederfand. Daniel Sikorski  traf dann erneut für die Alligators (34:36) und langsam aber sicher war auch das Publikum auf Betriebstemperatur denn manche Fouls blieben weiter ungeahndet. Philipp Seifert teilte den Schiedsrichtern dann mit, was er von deren Vorgehen hält und kassierte ebenfalls zwei Minuten in der Kühlbox.

 

Höchstadt hatte zuvor gute Gelegenheiten zu erhöhen und damit wäre die Messe gelesen gewesen, doch die Löwen wehrten sich und zeigten trotz aller Rückschläge in den letzten Wochen und Monaten weiterhin Moral. Und so war es Kiril Galoha, der in der 53. Minute mit einem Gewaltschuss aus zwei Metern zum dritten Mal an diesem Abend ausglich (52:02). In die Verlängerung gingen die Löwen dann aber in Unterzahl und so brauchte es nur 84 Sekunden, ehe Ondrej Nedved den Sieg und damit den Zusatzpunkt für Höchstadt perfekt machen konnte. GM

 

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 20.Spieltag. EHC Waldkraiburg – Höchstadter EC 3:4 n.V. (1:2/ 1:1/ 1:0/ 0:1). Tore: 0:1 02:32 Neugebauer J. (Seibel O.), 1:1 08:48 Chaumont R. (Galoha K., Hradek C.), 1:2 19:24 Aab V. (Petrak M., Nedved O. PP1), 2:2 23:37 Rimbeck M. (Trox M., Gulda P.), 2:3 34:36 Sikorski D. (Vojcak M.), 3:3 52:02 Galoha K. (Chaumont R., Martin D.), 3:4 61:24 Nedved O. Strafen: EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten + 10 Minuten (Rimbeck M., unsportliches Verhalten), Höchstadter EC 6 Strafminuten. Zuschauer: 582.




Wasserburg: „Wie ein Ei im Nest“

„Wasserburg ist beim Denkmalschutz ganz weit vorne. Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann ist zu einer Anwältin unserer Sache geworden.“ Viel Lob hatten Dr. Gerhard Ongyerth vom Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege und Städteplaner Martin Späth bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates für Wasserburg übrig. Beide präsentierten das Kommunale Denkmalkonzept, das man in den letzten Jahren für die Stadt entwickelt hat. Dr. Ongyerth: „Das Denkmalamt spricht der Stadt Wasserburg ausdrücklich seine Anerkennung aus.“

Martin Späth legte dar, dass man durch gemeinsame Begehungen, Recherchen, interne Abstimmung mit dem Stadtbauamt, dem Stadtarchiv und ISEK sowie durch Bürgerinformation beim Tag des offenen Denkmals am Kommunalen Denkmalkonzept (KDZ) intensiv gearbeitet habe. „Oft herrscht ja bei Kommunen die Devise: Hau weg den Scheiß, das braucht doch niemand mehr. In Wasserburg ist das zum Glück nicht so“, sagte der Städteplaner.

Die Stadt am Inn sei schon immer ein zentraler Handelsort und damit eine Stadt der Begegnung gewesen. Dafür habe auch schon immer ein öffentlicher Raum zur Verfügung gestanden. Späth: „Natürlich verändert sich die Stadt, das werden wir auch nicht aufhalten können und wollen. Aber die Geschichte hat der Stadt eine Struktur mitgegeben, die man bei jeder baulichen Entscheidung beachten sollte.“

Es gebe leider auch in Wasserburg bereits so genannte Überformungen, ein gutes Dutzend Areale, mit erheblichen Veränderungen hinsichtlich der historischen Struktur. „Zum Beispiel die Realschule. „Das ist nicht die falsche Nutzung am falschen Ort, aber Größe, Durchlässigkeit und Dimensionierung entsprechen nicht den ursprünglichen Gegebenheiten. So ist beispielsweise der Gegenhang nicht mehr sichtbar. Damit man uns nicht falsch versteht: Wir sind nicht gegen die Schule, aber wir könnten uns da durchaus eine andere Architektursprache vorstellen.“ Das gleiche gelte für den Wertstoffhof.

Was in Wasserburg große Qualität habe, sei das Zusammenspiel der Stadt mit dem  Flusslauf und der Innleiten. „Was ganz toll ist, dass man diesen Blick auf den Gegenhang hat.“ Späth ganz allgemein zum KDZ: „Wir sprechen keine Verbote aus, aber: Passt bloß auf Eure tolle Stadt auf„, appellierte er an die Stadträte.

Auch für die Landwehrstraße hatte der Experte einen Tipp parat: Dort sollte man auf weitere Nachverdichtung verzichten, die Grüngürtelstruktur erhalten.

Aber es gab auch Kritik: Zum Beispiel für das Greinbräu-Areal, das in seiner Höhenentwicklung und Dichte der historischen Vorgabe nicht angemessen sei. Solche „Ausreißer sollte sich das Ensemble nicht erlauben. Wasserburg darf nicht beliebig werden, sondern sollte weiterhin seiner strengen Geometrie folgen. Man hat hier ein Stadtbild auf hohem Niveau, der Sanierungsbedarf ist überschaubar, auch der Leerstand.“ Dennoch gebe es Substanzmängel und Schwächen wie in der Herrengasse oder auf der Burg, wo zu viel Platz für den ruhenden Verkehr gegeben sei.

Allgemein riet der Experte: „Die Stadt liegt wie ein Ei im Nest. Da ist alles, was die Silhouette beeinträchtigt, zu vermeiden.“ Und er gab den Stadträten ein paar Leitbilder mit auf den Weg: Den Erhalt überlieferter Straßen und Plätze. Die Wahrung verbliebener historischer Freiflächen und den Erhalt überlieferter Bausubstanz.

Im Einzelnen empfahl er eine Überarbeitung des Bebauungsplans Neustraße, ein Konzept fürs Heimatmuseum. Einen Plan dafür, wie man die historischen Strukturen des Bahnhofsumfeldes erhalten könne und ein Konzept für den Friedhof und die Stadtmauer. Ebenso wichtig sei die Entwicklung des derzeitigen Feuerwehrstandortes in historischer Bebauung, ein Nutzungskonzept für den ehemaligen Salzsstadel und die historische Burganlage.

Für seine Ausführungen erhielt Späth vom Stadtrat viel Anerkennung: „Sie haben uns maximal sensibilisiert, wir werden uns alles genau anschauen.“ Und Bürgermeister Kölbl versicherte: „Der ganze Stadtrat steht hinter dem Thema Denkmalschutz, das war und ist uns wichtig.“

Foto: Archiv Alex Heck




Theatertage: Die Preise sind verliehen

Michaela Weingartner und Franz-Xaver Zeller sind am Wochenende im Theater Wasserburg mit dem Darstellerpreis der 14. Wasserburger Theatertage ausgezeichnet worden. Das Preisgeld wird vom Landkreis Rosenheim zur Verfügung gestellt und ist mit insgesamt 1500 Euro dotiert. Der Kulturreferent des Landkreises, Christoph Maier-Gehring (links), gab in seiner Laudatio die Begründung der Jury zusammenfassend wieder: „Wir haben uns entschieden, den Preis, der eigentlich für den besten Darsteller oder die beste Darstellerin gedacht ist, beiden zusammen zu geben, weil sie so wunderbar miteinander spielen.“

Er zitierte auch aus der Urkunde, die dem Geldbetrag beigefügt und von Stellvertretendem Landrat Josef Huber unterzeichnet ist. Die beiden Schauspieler erhalten demnach den gemeinsamen Darstellerpreis 2018 für ihre „herausragende Leistung“ in dem Stück „Wasserstoffbrennen“ von Leon Engler, einer Produktion des Zentraltheaters München in der Regie von René Oltmanns. Sich den Preis „brüderlich, schwesterlich“ zu teilen, sei nun ihnen überlassen.

Maier-Gehring zufolge dürfe nebenbei nicht außer Acht gelassen werden, das dahinter auch „Arbeit, Gedanken und Liebe“ seitens der Regie stünden. Die beiden Geehrten dankten ihrerseits auch Simon Riggers, dem Leiter des Zentraltheaters, und beschrieben, dass sie sehr glücklich seien, den Preis gemeinsam bekommen zu haben, da sie sich selbst auch nicht vorstellen hätten können, wie es für den jeweils anderen gewesen wäre, wenn nur einer die Auszeichnung erhalten hätte. Vermutlich „total uncool“, befand Franz-Xaver Zeller.

„Wahnsinnig gefreut“ hat sich an diesem Abend auch Daniela Aue vom „Spiel.Werk“ Ansbach. Sie war auf den 14. Wasserburger Theatertagen mit ihrer Inszenierung „Der Fluss. Eine musikalische Performance“ zu Gast gewesen. Sie erhielt den Inszenierungspreis. Die Laudatio hielt Wolfgang Hauck vom Vorstand des Verbandes der Freien Darstellenden Künste Bayern, der hierfür das Preisgeld in Höhe von 4000 Euro zur Verfügung stellt.

Die Jury habe sich für dieses Stück entschieden, da hier eine Geschichte in einem Boot erzählt werde, die, anstatt nur „einzelne Effekte“ zu bieten, zu einer „spartenübergreifenden, grandiosen Reise“ werde. Daniela Aue bestätigte, das genau das die Absicht war in diesem Experiment: Sprache, Musik, Gesang, Akrobatik und Tanz sollten im Zusammenklang eine Geschichte erzählen – von Genre zu Genre in einem fließenden Übergang und mit gleichberechtigter Wertigkeit. „Ein wunderbar komponierter, poetischer Abend“ sei dabei herausgekommen, befand die Jury.

Hauck freute sich, diese Auszeichnung übergeben zu können, es sei die einzige, die im Bereich der professionellen Privattheater in Bayern zu vergeben sei. Möglich sei dies nur dank Uwe Bertram, der sowohl der Initiator als auch der Veranstalter dieser Theatertage sei und auch die Preisverleihung ins Leben gerufen habe. Da blicke er aus Landsberg am Lech durchaus mit Neid auf Wasserburg am Inn: Hier könne das Publikum jährlich in komprimierter Form die aktuellen Arbeiten der bayernweit verteilten professionellen Privattheater sehen. Das sei einmalig.

An diesem Abend konnte das Publikum vor der Preisverleihung noch einmal „Wasserstoffbrennen“ sehen und sich eine eigene Meinung von den Preisträgern der Kategorie „Darsteller“ machen. Ein applausreicher Abend mit glücklichen Siegern und rundum einverstandenem Publikum.

 

Daniela Aue wurde von Wolfgang Hauck geehrt. Aus ihrem Team mit dabei: Walter Kiesbauer (links) und Ansgar Schäfer (rechts).

Fotos: Theater Wasserburg




MEGGLE: Positive Bilanz in allen Bereichen

Sie gehört bei der Molkerei MEGGLE einfach dazu: Die Betriebsversammlung vor der Adventszeit, bei der Betriebsrat, Aufsichtsrat und Vorstand das vergangene Geschäftsjahr zusammenfassen und einen Ausblick in die Zukunft geben. Ein besonderer Programmpunkt war ebenfalls die Ehrung langjähriger Mitarbeiter sowie die Freisprechung der Auszubildenden durch Toni und Marina Meggle.

Die Begrüßung und Moderation des Nachmittags in Kalteneck (Gemeinde Albaching) übernahm auch 2018 Robert Janjanin. Der Vorsitzende des Betriebsrats lobte in seiner Ansprache die schnelle Einigung in den diesjährigen Tarifverhandlungen. Außerdem hob er die Erfahrung und Loyalität der MEGGLE-Mitarbeiter hervor, forderte aber auch wieder den traditionellen Zusammenhalt ein, um die langfristigen Ziele gemeinsam erreichen zu können.

„Unsere Entwicklung geht in die richtige Richtung – nämlich aufwärts!“ Mit diesen optimistischen Worten eröffnete Toni Meggle, Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender (Foto oben), seinen Bericht. Er bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Molkerei für die Treue und den Einsatz. „Die beeindruckende Summe Ihrer vielfältigen Fähigkeiten stimmt mich sehr zuversichtlich. Ich bitte auch weiterhin um Ihr persönliches Engagement für unser Unternehmen“, so Toni Meggle.

 

Für die Geschäftsführung blickte Matthias Oettel, CEO für Consumer Products, auf das Jahr 2018 zurück. Mit einem deutlich verbesserten Ergebnis wird MEGGLE über Plan liegen. „Das ist Ihr Verdienst. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz“, würdigte Matthias Oettel die versammelte Belegschaft.

Erfreulich war zum wiederholten Male die Entwicklung im Bereich der funktionalen Trockenprodukte. Das gute Ergebnis aus dem vergangenen Jahr konnte erneut bestätigt werden. MEGGLE wird hier auch in Zukunft mit „starker Kundenbindung, herausragender Qualität und einem hohen Service“ punkten können.

Bei den Consumer Products stimmt trotz des starken Wettbewerbs die Tendenz wieder. Matthias Oettel konnte hier von Aufwind berichten, der in der gesamten MEGGLE-Gruppe bemerkbar ist: „Vor allem an unseren osteuropäischen Standorten freuen wir uns über sehr positive Vorzeichen.“ Die noch immer schwankenden Rohstoffpreise fordern die Molkerei zwar nach wie vor, durch eine Umstellung des Geschäftsmodells hat MEGGLE diese Entwicklung aber im Griff.

Mit einem überarbeiteten Produktportfolio wird sich MEGGLE im kommenden Geschäftsjahr am Markt präsentieren. So kehrt beispielsweise die Sauce Hollandaise im Frühjahr 2019 in die Supermarktregale zurück. Auch neue Konzepte aus der MEGGLE-Gruppe sollen schneller und zielgerichteter an den Kunden gebracht werden, um die Marke nachhaltig zu stärken. Dies ist ebenfalls ein Ziel der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens.

„MEGGLE steht für höchste Qualität – bei den Produkten, aber besonders bei den Menschen, die für das Unternehmen arbeiten“, ermutigte Matthias Oettel die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir möchten, dass Sie Ihre Verantwortung wahrnehmen und auch Entscheidungen treffen. Der Vorstand steht hinter Ihnen.“

Ein wichtiges Zeichen wird in 2019 auch am Standort Wasserburg gesetzt. Am Firmensitz sind nämlich wieder kräftige Investitionen geplant. Insgesamt werden fast 30 Millionen Euro in die Modernisierung des Werks gesteckt. „Das sichert die Zukunft des Unternehmens und der Arbeitsplätze“, blickte Matthias Oettel voraus.

Manuel Halbmeier, Sekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), erwähnte in seiner Ansprache die erneut schnelle Einigung in den Tarifgesprächen am ersten Verhandlungstag. Außerdem dankte er Toni Meggle für seinen unermüdlichen Einsatz für die Mitarbeiter. „So ein Engagement ist keinesfalls selbstverständlich“. Belegt wurde dieses Statement im Saal mit großem Applaus.

Nach den Berichten ehrten Toni und Marina Meggle die Mitarbeiter, die 2018 ihr Dienstjubiläum beziehungsweise den Abschluss ihrer Ausbildung feierten. Besonderen Beifall bekamen die Beschäftigten, die der Molkerei MEGGLE seit 40 Jahren die Treue halten. Im Anschluss an die Berichte und die Ehrungen lud die Unternehmensleitung die komplette Belegschaft zum Abendessen ein.

 

Wurden für ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt (von links): Dieter Hanuszka, Tilla Schwarzenböck, Georg Pfisterer und Martin Stellner gemeinsam mit Toni Meggle (Dritter von) und Marina Meggle.




Sehnsucht als roter Faden

Das Weihnachtskonzert des Wasserburger Kammerorchesters findet heuer am Samstag, 15. Dezember, um 20 Uhr im historischen Rathaussaal statt. Als Highlight wartet das Orchester mit dem Klavierkonzert Nr. 1 von Frédéric Chopin auf. Solistin ist die dem Wasserburger Publikum bestens bekannte Lei Meng.

Die weiteren Werke spannen mit Schubert, Tschaikowsky, Piazzolla und Pärt einen breiten Bogen von der Klassik über die Romantik bis hin zur Moderne. Allen gemeinsam ist der sehnsuchtsvolle Charakter, der sich als roter Faden durch den Abend zieht.

Chopins erstes Klavierkonzert gilt als eines der wichtigsten und größten Klavierkonzerte des 19. Jahrhunderts. Es ist virtuos und technisch höchst anspruchsvoll und hat dabei wundervoll innige Momente. Mit seinen lyrischen Elementen ist es ein typisches Konzert der musikalischen Romantik. Solistin ist Lei Meng, eine als Teilnehmerin des Klaviersommers dem Wasserburger Publikum seit vielen Jahren bekannte und großartige Künstlerin. Die ehemalige Schülerin von Klaus Kaufmann unterrichtet aktuell an der Musikschule Grassau und am Salzburger Mozarteum.

Wie ein roter Faden zieht sich das Motiv der Sehnsucht auch durch die weiteren Werke des Abends –und vielfach auch durch die Biografien der Komponisten. Ebenso wie Chopin zählt Peter Tschaikowsky zu den herausragenden Komponisten der Romantik, und bei beiden Komponisten prägte Sehnsucht deren Wesen und Stil. Die „Elegie“, die das Kammerorchester zur Aufführung bringt, ist ein Mittelsatz aus Tschaikowskys Streicherserenade mit langen, ausschweifenden Melodien und einem sehr innigen Charakter.

Sein Leben lang war Franz Schubert auf der Suche nach Anerkennung. Licht und Schatten, Dur und Moll, Eintrübung und Freude finden sich in seinen Werken stets direkt nebeneinander. Die „Valses Nobles“ umfassen mehrere recht volkstümliche Walzer. Manche klingen unbeschwert, andere haben eine melancholische Note. Konzertmeisterin Michaela Schüle wird bei einigen Walzern als Solistin zu hören sein.

Mit Astor Piazzolla nähert sich die Auswahl der Werke dann der Gegenwart. „Oblivion“ ist ein langsamer Tango und damit per se ein Paradestück für Leidenschaft und Sehnsucht. Piazzolla, der den Tango Argentino im 20. Jahrhundert neu gestaltete, rang Zeit seines Lebens nach Anerkennung. Heute gehören seine Werke zum Standardrepertoire und werden häufig aufgeführt. In der Vergangenheit war dies durchaus anders. Auch hier ist wiederum eine Solistin aus den eigenen Reihen zu hören: Marjorie Danzer ist Stimmführerin in der Viola.

Wie Piazzolla suchte der Este Arvo Pärt nach einem eigenen Stil im 20. Jahrhundert. Besonders deutlich wird das sehnsuchtsvolle Element in seinem „Cantus in Memoriam Benjamin Britten“, der 1980 enstand und seinem wenige Jahre zuvor verstorbenen Musikerkollegen aus England gewidmet ist. Pärt hätte Britten gerne kennengelernt, was wegen des Eisernen Vorhangs undurchführbar war. Das Werk ist von Dreiklängen und Tonleitern geprägt und hat kontemplativen Charakter.

Im Wasserburger Kammerorchester musizieren Laien und Profis seit mehr als 40 Jahren zusammen und bereichern das Kulturleben der Stadt an der Innschleife regelmäßig mit Konzerten. Dirigent ist in bewährter Weise Stefan Unterhuber.

Karten gibt es im Vorverkauf bei allen Filialen der Sparkasse Wasserburg, unter ticketservice.sparkasse-wasserburg.de oder unter Telelfon 08071/101-3333. PH