Wiedersehen mit Willy Reichert

Österliche Kunstausstellung des „Kommunalen Kulturkreises" in Ampfing

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Zu seiner traditionellen, österlichen Kunstausstellung konnte der „Kommunale Kulturkreis“ Ampfing eine der renommiertesten Künstlerpersönlichkeiten der Region gewinnen – Willy Reichert. Für seine Bildkompositionen wählt der Wasserburger „Magier von Form, Licht und Farbe“, wie er genannt worden ist, häufig Motive aus dem Chiemgau, aber nicht nur diese. Seine „atmosphärisch dichten“ Aquarelle bieten, so wurde geurteilt, eine „Synthese zwischen Leichtigkeit, Ausdruckskraft und brillantem Farbenspiel“.

Der Altmeister lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt auf der Burg und wurde weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

ZDF und SAT 1 haben ihm Künstlerportraits gewidmet, das Bayerische Fernsehen hat über ihn mehrere Reportagen gesendet. Der Sohn eines Kirchenmalers und einer Fotografin, der sein Metier von der Pike auf erlernt und sich ständig weiterentwickelt hat,  bekam schließlich selbst Lehraufträge von Kunstakademien und erhielt Medaillen im Rahmen des Europapreises für Malerei.

Als nicht hinweg zu denkende „Wasserburger Institution“ wurde er für sein Lebenswerk mit der Ehrenmedaille seiner Heimatstadt ausgezeichnet. In Kunstkreisen gilt er als „Urgestein“, als einer, der „trotz aller Popularität seine Bodenhaftung nie verloren hat und seinen Idealen treu geblieben ist“. Der Kommunale Kulturkreis Ampfing als Veranstalter freut sich auf ein „Wiedersehen mit Willy Reichert“, so auch der Titel der Ausstellung. Reichert war zuletzt vor 17 Jahren mit seinen Arbeiten in Ampfing zu Gast, wo er eine breite Resonanz gefunden hat.

Die für jedermann öffentliche Vernissage findet am Samstag, 24. März, um 17 Uhr statt. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Ensemble „Zebulon“ aus München. Die vier Künstler kombinieren Tradition und Improvisation. Sie präsentieren Musik wie man Geschichten erzählt, von Zigeunern und Kletzmer, vom Jahrmarkt und vom Zirkus, von Musikanten und von Gauklern. Improvisation und Spielfreude prägen ihre Musik.

Diese fußt auf ungarischen, irischen, griechischen, rumänischen, jiddishen und italienischen Wurzeln. Sie wird stets mit eigener Note und einem gewissen Etwas auf den verschiedensten, zum Teil auch ungewöhnlichen, Instrumenten dargeboten. Der Auftritt geht über das bei Vernissagen Gewohnte deutlich hinaus. Laudator ist der junge Salzburger Martin Keindl, der für einen in gleicher Weise sachkompetenten wie auch frischen und spritzigen Vortrag steht.

Die Ausstellung im Ampfinger Schulzentrum ist weiterhin am Palmsonntag, am Ostersonntag sowie am Ostermontag jeweils von 13 Uhr bis 17 Uhr bei stets freiem Eintritt geöffnet.

wj

 

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