Starke Präsenz der Sicherheitswacht

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Über einhundert ehrenamtliche Stunden wurden von den Mitgliedern der Rosenheimer Sicherheitswacht, allein im August abgeleistet. Sich der Polizei als Zeuge zur Verfügung zu stellen, ist eines der Schwerpunkte der Sicherheitswacht. Auch das Streifegehen in öffentlichen Parks, Gärten, den Friedhofsbereichen und der Fußgängerzone, ist einer der Dreh- und Angelpunkte. 

Ein besonderes Augenmerk wurde diesmal auch auf die Bereiche der Innauen und  dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau gelegt, da sich dort bis weit nach Einbruch der Dunkelheit bei den sommerlichen Temperaturen Anfang August viele Besucher aufhielten und sich nicht immer an die Spielregeln hielten. Vor allem Anwohner beschwerten sich über den Lautstärkepegel der dort Feiernden und deren Hinterlassenschaften, wie leere Flaschen und sonstigem Unrat.  Die Sicherheitswacht sprach mit den Leuten und versuchte für Verständnis der Anwohner zu werben.

Aber auch im Bereich des Salingartens wurde mit Besuchern der Grünanlage gesprochen, die etwas zu viel in Feierlaune waren. So gut wie alle zeigten großes Verständnis und Einsicht im Sinne der Bewohner und Anrainer.

Aber nicht alle angetroffenen Personen zeigten so viel Verständnis, vor allem das Alkoholverbot im Salingarten wurde mehrfach nicht eingehalten. Über zehn Wiederholungstäter müssen nun mit einem Bußgeldverfahren durch die Stadt  Rosenheim rechnen.

Eine gefälschte Dauerfahrkarte für die Deutsche Bahn fanden die Ehrenamtlichen bei einem 19-jährigen Raublinger vor. Über das mitgeführte polizeiliche Funkgerät wurde eine Streife der Polizei gerufen, die daraufhin ein Strafverfahren gegen den 19-jährigen wegen Urkundenfälschung einleiteten.

Auch der Jugendschutz spielt eine Rolle. So konnte durch die Sicherheitwacht in der Fußgängerzone ein 18-Jähriger aus Bernau dabei beobachtet werden, wie er hochprozentigen Alkohol an zwei minderjährige Mädchen überreichte. Ihn erwartet nun ein Bußgeldverfahren nach Vorgaben des Jugendschutzes.

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