Polizeieinsatz wegen Mini-Demo

Rosenheim: Mitglieder der „Linken Szene" protestieren gegen AfD-Infoabend

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Am Donnerstagabend kam es im Zusammenhang mit einer AfD-Veranstaltung in einer Gaststätte in Rosenheim zu einem größeren Polizeieinsatz. Zahlreiche Angehörige des linken, autonomen Spektrums demonstrierten auf der Straße gegen einen Informationsabend der AfD-Partei zum Thema Frauen und Familien, meldet die Rosenheimer Polizei.

Die Einsatzentrale des Polizeipräsidiums wurde gegen 18.45 Uhr über eine größere Menschenmenge informiert, die sich offensichtlich auf der Straße vor einer Gaststätte in Langenpfunzen befinde. 40 bis 50 Personen der „linken Szene“ sollten gegen die Veranstaltung demonstrieren und mit Gegenständen werfen. Zahlreiche Streifenwägen der örtlichen und benachbarten Dienststellen machten sich unverzüglich nach Langenpfunzen auf.

Beim Eintreffen der ersten Polizeibeamten – wenige Minuten nach dem Anruf in der Einsatzzentrale – konnten nur mehr acht Personen auf der Straße angetroffen werden. Die Personalien der Anwesenden wurden festgestellt und Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

Nach bisherigen Erkenntnissen dürften keine Straftaten vorgefallen sein.

 

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15 Gedanken zu „Polizeieinsatz wegen Mini-Demo

  1. Wann akzeptieren die endlich, dass die AfD eine in einer demokratischen Wahl gewählte Partei ist.
    Die AfD demonstriert doch auch nicht gegen die Linken.

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    1. Nein, die AfD „demonstriert“ gegen die Kanzlerin. -> Rosenheim, Max-Joseph-Platz, Hans-Jörg Müller.
      Bringt uns aber auch nicht wirklich weiter….

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      1. Ach? Die Kanzlerin ist also eine Linke?

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  2. Ich dachte, es ist nur in der Türkei oder Nordkorea verboten, auf der Straße seine Meinung zu sagen, in Bayern inzwischen auch?

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    1. Friedlich demonstrieren und seine Meinung kundtun, ja.. Aber mit Gegenständen auf Personen und Häuser werfen, fremdes Eigentum mutwillig zu zerstören, das ist in der Türkei und Nordkorea genauso wie überall verboten…

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    2. VersammlG
      Abschnitt 1 § 2
      Abschnitt 3 § 14
      usw.

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    3. 1. Muss in Deutschland eine Versammlung angemeldet sein und
      2. ist es verboten mit Gegenständen zu werfen und
      3. wenn 50 Personen unangemeldet vor einer Gaststätte demonstrieren, da ihnen bekannt ist, wer sich darin (angemeldet) versammelt hat und mit Gegenständen werfen, ist dies eine Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens.

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  3. Geschichtslehrer

    Beispielsweise 1933 wurden gewisse Parteien auch demokratisch gewählt, war es Ihrer Meinung nach auch klug, nicht gegen diese Widerstand zu leisten?

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    1. Geschichtslehrer,
      dann noch ein Hinweis dazu: 1933 gaben sich die auch als Antifaschisten aus
      Und allgemein meine persönliche Meinung dazu: Man kann nicht immer in der Vergangenheit leben
      Die 33er-Keule zieht nicht mehr

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      1. Martin Wimmer

        Ach ja, plötzlich ist es wieder toll Nazi zu sein?

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        1. Ach komm bitte. Wer ist denn hier ein Nazi?
          Nur weil es Menschen gibt, die nicht mit allem einverstanden sind, was passiert, sind die gleich Nazi?
          Es ist echt nur noch kindisch

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  4. Geschichtslehrer

    „Nach bisherigen Erkenntnissen dürften keine Straftaten vorgefallen sein“

    Bitte aufmerksamer lesen.

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    1. Mit Gegenständen werfen ist also legitim?
      Muss denn wirklich immer erst jemand verletzt werden?

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  5. Geschichtslehrer

    So wie sich der Text liest, hat der/die Anrufer wohl gemeldet, dass Gegenstände geworfen werden. Durch den Satz „nach bisherigen Erkenntnissen dürften keine Straftaten vorgefallen sein“ hat sich diese Aussage wohl nicht bestätigt, da das Werfen von Gegenständen auf Personen oder Häuser etc. in jedem Fall eine Straftat wäre.

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  6. Wie sich die Linken doch immer gleich auf den Schlips getreten fühlen, wenn man nicht ihre Meinung teilt, sind sie doch immer so weltoffen und tolerant. Und ganz ehrlich, allmählich langweilen die ganzen Vergleiche mit der NS-Zeit, da war nun wirklich gar keiner mehr von uns dabei. Bei jedem Schrott der nur annähernd kritisch ist, wird der Schrott ausgegraben.

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