Millionenschaden und zwei Verletzte

Bei Wohnhausbrand in Waldkraiburg: Stundenlanger Kampf gegen Flammen

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Großeinsatz in Waldkraiburg: Am heutigen Dienstag kam es gegen 11.10 Uhr zu einem Wohnhausbrand. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrleute leicht verletzt. Der Schaden wird auf bis zu eine Million Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Am Dienstagmittag bemerkten Anwohner in der Adlergebirgsstraße in Waldkraiburg starken Rauch aus dem Dachbereich eines Mehrfamilienhauses und alarmierten die Feuerwehr. Die anrückenden Einsatzkräfte hatten über Stunden alle Hände voll zu tun, dem im Wohnhaus ausgebrochenem Feuer Herr zu werden.

Während insgesamt elf Feuerwehren aus Waldkraiburg und der Umgebung mit etwa 150 Einsatzkräften mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, sperrten unter anderem Polizeikräfte der örtlichen Dienststellen den Einsatzort weiträumig ab. Hierbei kam es teils zu starken Verkehrsbehinderung.

Die Anwohner in der Nachbarschaft wurden mittels Durchsagen, auch in den örtlichen Radiosendern und auf dem Twitterkanal der Polizei aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Alle Bewohner des brennenden und der beiden angrenzenden Häuser konnten ihre Wohnungen unverletzt verlassen. Lediglich das vom Brand betroffene Wohnhaus wird längere Zeit nicht bewohnbar sein.

Um die Versorgung der betroffenen Bewohner kümmert sich derzeit die Stadt Waldkraiburg. Bei dem Einsatz wurden zwei Feuerwehrangehörige leicht verletzt. Sie wurden durch Kräfte des ebenfalls anwesenden Bayerischen Roten Kreuzes versorgt.

 

Die Kriminalpolizei Mühldorf übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Nach derzeitigem Ermittlungsstand halten die Beamten einen technischen Defekt als Brandauslöser für wahrscheinlich. Der entstandene Sachschaden wird auf bis zu eine Million Euro geschätzt.

 

 

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