Helfen diesmal anders herum …

Aiblinger Asylbewerber reparieren und übergeben Kinderfahrräder an die Tafel

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radlInsgesamt neun Kinder- und Jugendfahrräder übergaben die in Bad Aibling lebenden Asylbewerber jetzt an die Aiblinger Tafel. Die Flüchtlinge haben die Räder selbst repariert, gewartet und geputzt. Sebastian Grünwald (4. von links), der Leiter der Tafel, nahm das Geschenk gerne und mit Freude an. „Gerade jetzt im Frühjahr ist der Bedarf an Rädern besonders hoch“, sagte er. „Da sind wir froh, dass wir bedürftigen Familien aus der Stadt etwas anbieten können.“ Nachdem in Bad Aibling die ersten Flüchtlinge ankamen, spendeten viele Bürger ihre alten Fahrräder …

… an den Kreis Migration – darunter waren auch viele Kinderräder.

Der Haken: Es gab bald mehr Kinderräder als Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Deshalb arbeiteten Dr. Richard Püschner (2. von links) und die Asylbewerber der Fahrradgruppe seit Weihnachten in der provisorischen Werkstatt im Sportpark daran, die Kinderräder wieder verkehrstüchtig zu machen.

Püschner, der die Fahrradgruppe des Kreis Migration leitet: „An jedem Freitagnachmittag ist Fahrradworkshop, da lernen die Flüchtlinge, Räder wieder herzurichten.“

Bald kam die Idee auf, anstatt die Arbeit in die eigenen Räder zu stecken, sich die Kinderräder vorzunehmen und so den Menschen in der Stadt etwas zurückzugeben.

Der Kiwanis Club Bad Aibling organisierte dann sofort einen Anhänger und übernahm den Transport der Räder zur Tafel. Dort werden sie hoffentlich bald dankbare Abnehmer finden. Sie profitieren so davon, dass Neu- und Altbürger Bad Aiblings wieder ein Stück näher zusammen gerückt sind.

 

 

 

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