Ernste Worte an die Klostersee-Fans!

Vor den Pre-Playoffs: Präsident droht, 1. Mannschaft aus Spielbetrieb zurück zu ziehen

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logoDer Präsident des EHC Klostersee – Grafings Eishockey-Club mit vielen Fans auch aus dem Altlandkreis – Alexander Stolberg, hat damit gedroht, die 1. Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurück zu ziehen. Und das sagt er bewusst vor dem kommenden Freitag, wo es in den Pre-Playoffs gegen den Deggendorfer SC geht. Die Niederbayern haben in der Serie „Best of Three“ zunächst und in einer möglichen dritten Partie am Dienstag, 8. März, Heimrecht. Im Grafinger Eisstadion trifft man sich an diesem Sonntag, 6. März (Spielbeginn 17.30 Uhr). Auf Facebook schreibt der Präse folgende ernste Worte an die Fans …

Liebe Fans des EHC KLOSTERSEE, ich darf mich an Euch wenden, da die letzten Wochen durch ‚diverse Vorfälle‘ eine (auch finanzielle) Belastung für den EHC bedeuten, die wir nicht mehr hinnehmen können und wollen.

Ich darf Euch daher GANZ DRINGEND bitten, im Sinne des EHC fair mit unseren Zuschauern – insbesondere auch Gästefans – umzugehen. Denn ich will Euch eines ganz deutlich sagen: Sollte das so weitergehen, werden wir gezwungen, den Spielbetrieb der 1.Mannschaft einzustellen. Außerdem werde ich dann im Sommer nicht mehr bereit sein, meine Freizeit für den EHC zu opfern. Und das gilt für eine Vielzahl anderer Helfer genau so. EISHOCKEYFANS SIND FAIRE FANS!!!“

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2 Gedanken zu „Ernste Worte an die Klostersee-Fans!

  1. Eishockeyfan

    Ein drastischer, aber leider richtiger und wichtiger Schritt des Präsidenten. Und am schlimmsten finde ich, dass die Krawallmacher – das sind ja nur einzelne Gruppen und nicht der EHC-Fan an sich – sich dann eben andere Verein und Sportarten suchen, um sich auszutoben.

    Eine bedenkliche gesellschaftliche Entwicklung!

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    1. Bedenklich finde ich aber auch, dass es in den Medien so konsequent umgesetzt wird, nicht zu differenzieren. Die Mehrheit im Stadion hat mit diesen Kriminellen nichts zu schaffen! Und trotzdem wird immer noch überall von „EHC-Fans“ geschrieben.

      Die Höhe war gestern, dass der Deggendorfer Vorstand einmal mit einer unhaltbaren Regelung alle Gästefans durch Ausweiskontrolle auszusperren, vorgeschossen ist, die dann nachträglich noch entschärft wurde.

      Der Verein tut was er kann. Security engagieren, Videokamera (eine hängt jedenfalls über dem Gästeblock) und vom Hausrecht Gebrauch machen bzw. Stadionverbote erteilen, ist nun mal alles, was getan werden kann.

      Für alles andere ist die Staatsgewalt zuständig. Und die Straße neben dem Stadion ist nun mal öffentlicher Raum. Aber die Ebersberger Polizei hat ja bekanntlich die Reaktionsfreudigkeit einer Schlaftablette. Die haben viel zu lange nichts unternommen.

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