Einige Familien wollten nicht in Halle einziehen

Raubling: „Aufenthalt für Frauen und Töchter nicht zumutbar" - Über 90 junge Männer

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asylGestern sind 185 Asylbewerber aus zwölf Nationen vom Landkreis Rosenheim in der Sporthalle des Gymnasiums in Raubling untergebracht worden, darunter 27 Familien. Die Registrierung der Flüchtlinge konnte erst in den Abendstunden abgeschlossen werden. Einige Familien aus Syrien weigerten sich zunächst, in die Halle einzuziehen, so das Landratsamt heute am Nachmittag. Die Familienoberhäupter waren der Meinung, dass der Aufenthalt in einer Halle für ihre Frauen, Töchter und Schwiegertöchter nicht zumutbar sei. Die Gespräche zwischen …

… den syrischen Familien und Vertretern des Sozialamtes des Rosenheimer Landratsamtes, der Polizei, der hauptamtlichen Asylbetreuung und ehrenamtlichen Helfern zogen sich über Stunden hin. Als es langsam anfing, dunkel und kühler zu werden, ließen sich die Syrer überzeugen.

In der Halle sind eine nigerianische Familie mit vier Personen, sieben afghanische Familien mit 26 Personen und 18 syrische Familien mit 61 Personen gemeldet.

Dazu kommen 35 alleinstehende Asylbewerber aus Pakistan, 22 aus dem Senegal, sechs aus Afghanistan, vier aus Eritrea, acht aus Nigeria, zwei aus Sierra Leone, fünf aus Somalia, sieben aus Syrien, zwei aus Palästina sowie je eine Person aus Israel, Mali und Myanmar.

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4 Gedanken zu „Einige Familien wollten nicht in Halle einziehen

  1. Verstehe nicht, warum Flüchtlinge aus Afrika einreisen dürfen. Diese sind nicht in akuter Not wie z.B. Syrien.
    Bei den Personen aus den afrikanischen Ländern wäre aber schon mal zu bedenken, diese auf EBOLA-Viren zu untersuchen. Der Virus ist dort noch nicht vollständig unter Kontrolle. Bei diesem Flüchtlingszustrom nach Europa ist es sehr gefährlich, dass dieser Virus vorerst unbemerkt bei uns eingeschleppt wird und sich ruckzuck verbreiten kann !!!????

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    1. Wer unter schweren Krankheiten leidet, wird kaum die Strapazen der monatelangen Flucht überstehen. Schon gleich gar nicht bei Ebola, wo die Inkubationszeit nur wenige Tage dauert und der Patient anschließend bis zum Exodus handlungsunfähig bleibt. Darüberhinaus werden die Flüchtlinge auf ansteckende Krankheiten ärztlich untersucht.
      In Nigeria wütet die Terrororganisation Boko Haram, von den Entführungen und Anschlägen ist bald jeden Tag zu lesen. Somalia hat praktisch keine Gesellschaft mehr, fanatische Milizen und Warlords tun ihr Übriges. In zahlreichen anderen afrikanischen Staaten werden grundlegende Menschenrechte mit Füßen getreten, herrschen autoritäre Regimes oder blanke Not.
      Genug Gründe für viele Afrikaner, ihren Kontinent zu verlassen.

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      1. Ohne näher auf eine Dramatik eingehen zu wollen, die man sich nicht mal ansatzweise vorstellen mag – sie haben unrecht „Checker „, A) was die Schwere der Symptome zu Anfang betrifft & auch was die Dauer der Flucht betrifft – nicht alle sind „Monate“ unterwegs und eine Ansteckung von einem zum anderen könnte auch unterwegs passieren…..
        Und wenn schon allein die Registrierung der vielen Menschen als Person an sich schwierig ist, wie soll bei allen auch noch ein Gesundheitsstatus bei Einreise erfolgen?
        Die Fragen und die Sorgen – stellvertretend von A. Huber – sind daher berechtigt und nicht immer sollte man Ängste, wie sie hier geäußert wurden, vom Tisch wischen mit dem Hinweis, dass so viele in Krieg und Verderben leben und natürlich ein besseres Leben (zumeist) in Deutschland haben wollen.
        Auch die Menschen hier haben Anrecht darauf, Antworten auf kritische Fragen zu erhalten. Immerhin sind auch wir alle es, die Integration leben sollen, dazu gehört auch Verständnis in den eigenen Reihen!

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        1. Ob ich unrecht habe oder nicht, „Susi“, das mögen kompetentere Stellen entscheiden.
          Es ärgert mich nur, wenn Leser wie „A. Huber“ einfach mal nur behaupten, dass Flüchtlinge aus Afrika nicht in akuter Not sind und stattdessen auf die Syrer verweisen.
          Man gewinnt damit den Eindruck, dass es Flüchtlinge 1. und 2. Klasse gibt.
          Und dann noch das Schlagwort „Ebola“! Warum nicht gleich „Pest“ oder „Dritter Weltkrieg“ oder „Aliens“??
          Der erste Ebolakranke, der es als Flüchtling nach Europa schafft, wäre eine medizinische Sensation.

          Man kann sich mittlerweile durch ein, zwei Klicks im www wirklich gut informieren. Dazu muss noch nicht mal die eigene Lampenabteilung auf Höchstleistung laufen.
          Und die Gefahr, dass Flüchtlinge uns mit Seuchen überziehen, ist, mit Verlaub, ziemlicher Bullshit und beleidigt alle medizinischen Dienste, die sich an den Grenzen darum kümmern, dass dies eben nicht passiert.
          Ja, es gibt eine kleine Anzahl von Flüchtlingen (eine sehr, sehr kleine Anzahl!!), die infektiöse Krankheiten in sich tragen. Um sich aber damit anzustecken, müsste man schon mehr als mit Tuchfühlung mit ihnen in Kontakt treten.
          Und noch was: Es gibt keinen, wirklich keinen, Flüchtling, der heute die Tür hinter sich zusperrt und morgen an der bayerischen Grenze um Einlaß bittet. Die Flucht dauert im günstigsten Fall Monate.

          Letztendlich, „Susanne“, geht es um Menschlichkeit. Dass den Leuten sofort mit Mampf und Unterkunft geholfen wird. Natürlich gibt es unter den Flüchtlingen auch welche, die mit maßlos überzogenen Ansprüchen zu uns kommen. Und die versuchen, ihre Religion bei uns zu etablieren (ich spreche von Religion, nicht von Glauben). Damit wird man umgehen müssen, dafür gibt’s Gesetze.
          Wenn ich den Eindruck erweckt haben sollte, Sorgen nicht ernst zu nehmen, tut es mir leid. Etwas Hirn wird man aber doch verlangen dürfen.
          Und wissen Sie was, „Susi“, ich kenn mich sehr, sehr gut aus mit der Thematik. Ich bin vom Fach.
          Deshalb mein Pseudonym „Checker“…

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