Drei Terror-Verdächtige festgenommen

Schleierfahnder aus Rosenheim verhaften Kosovaren, die aus Brüssel kamen

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Polizeieinsatz in der GrostadtSchon wieder führt eine Spur nach Terroranschlägen in den Landkreis Rosenheim auf die Autobahn München-Salzburg. Drei Kosovaren wurden gestern von Rosenheimer Schleierfahndern festgenommen, die direkt aus Brüssel kamen und mit einem in Belgien zugelassenen Mercedes unterwegs waren. Ermittelt werde wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, heißt es. Den Tipp hatte ein Unbekannter der bayerischen Polizei am Montag im Netz gegeben. Dabei sei von einem geplanten Terrorakt die Rede gewesen und die Personalien von zwei Kosovo-Albanern, die in einem silberfarbenen Mercedes unterwegs seien, seien genannt worden.

Die Schleierfahnder der Rosenheimer Polizei entdeckten den Wagen gestern und stoppten ihn. Im Auto saßen zwei Brüder und ein Begleiter – 36 bis 46 Jahre alt – heißt es. Sie gaben an, Arbeiter einer belgischen Baufirma zu sein. Einer der Brüder wurde bereits per Haftbefehl gesucht.

Wie berichtet war auch nach den Terroranschlägen von Paris auf der selben Autobahn im Landkreis ein Terror-Verdächtiger festgenommen worden, der aus Montenegro kam und Paris im Navi eingespeichert hatte. In seinem Pkw stellte die Polizei acht Kalaschnikows, TNT, mehrere Sprengkapseln und Sprengköpfe sicher.

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7 Gedanken zu „Drei Terror-Verdächtige festgenommen

  1. Na wenigstens ist die Polizei aus Rosenheim etwas schneller als ihre Kollegen aus Brüssel.

    Wenn man bedenkt, dass sie den Attentäter aus Paris, über 4 Monate im Mühlenviertel von Brüssel, gesucht haben. Da kann man es LANGSAM mit der Angst bekommen, wenn die Legislative so lange braucht, um jemanden „Bekannten“ festzunehmen.
    Weiter find ich es äußerst bedenklich, wenn der bay. Innenminister Herrmann immer noch behauptet, dass es für Bayern keine Gefahren gibt.
    Woher weiß das dieser Mann?
    Welche Verbindungen hat er denn, dass er solche Aussagen tätigen kann?
    Diese Wahnsinnigen vom IS sehen meiner Meinung nach Europa als Ganzes, und nicht die scharf gezogenen Grenzen wie Deutschland und Bayern (Sitz der Waffenindustrie).

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    1. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich dir mal in einem Beitrag zu 90% beipflichten kann! Was man aber nicht vergessen sollte, die unregistrierten Migranten machen es nicht gerade leichter die Sicherheitslage stabil zu halten. Und Herr Herrmann sagt nicht, dass es keine Gefahren gibt, sondern dass die Gefahrenlage hoch ist wie noch nie.

      In einem Punkt kann ich dich aber beruhigen, Bayern zählt noch zu den Regionen in Deutschland, in denen du dich zumindest am sichersten fühlen kannst, natürlich nicht zu 100%. Da siehts in Duisburg, Berlin oder Köln anders aus………

      Wenn wir aber so weiter machen wie bisher und jeden reinwinken, dann haben wir in ein paar Monaten tatsächlich israelische Verhältnisse und der Terror gehört zum Alltag (was defacto ja schon der Fall ist).

      Und warum? Weil ein Teil der Bevölkerung meint, die eigene Sicherheit aus humanitären Gründen opfern zu müssen. Ich weiß jetzt kommt wahrscheinlich wieder die Leier, das waren doch Belgier, ja sicher, aber eben jene, die man nicht integrieren konnte…… Und die Routen nach Europa einiger Paris-Attentäter spricht ohnehin Bände……..

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      1. … meine Informationen zu Herrn Herrmann beziehen sich auf den Beitrag der „radiowelt“ Bayern 2 heute Morgen. Betreffend: Anschläge in Brüssel

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        1. Und meine auf den Bericht in der AZ „Innenminister Herrmann: Erhöhtes Anschlagsrisiko in Bayern“ von vor 3 Stunden.

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  2. Wenn „polizeibekannte Gefährder und Terrorverdächtige“ ganz normal unter uns in irgendwelchen Stadtteilen leben können, und nur „beobachtet“ werden dürfen (24h rund um die Uhr?); wenn sie es schaffen, ihr Netzwerk hier zu spinnen und so vernichtend zuschlagen zu können wie in Brüssel – da beisst sich für mich der Rechtsstaat mit all seinem (offiziell gelebten) Datenschutz und Bleiberecht selbst in den Allerwertesten!

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  3. Martin Buther

    Einfach mal an die Ursachen gehen, warum Menschen derartige Dinge tun, das heißt Armut bekämpfen, das heißt, es kann nicht mehr vor jedem Haus ein BMW stehen.

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    1. Armut bekämpfen ist ja recht schön! Und wie bitte – in dem den Staaten Geld gegeben wírd, damit sie ihren eigenen Leuten helfen sollen. Entschuldigung, welche Medikamente nehmen Sie eigentlich?
      Das hat in den 80ern schon nicht in Äthiopien funktioniert oder Somalia usw. Das Geld verschwindet entweder bei bestechlichen Beamten oder wird wieder nach Bayern transferiert, damit die Waffen bezahlt werden, die wir dann liefern.
      Und jetzt sind Sie dran – wie soll die Armut bekämpft werden?

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