Wer darf ins Gemeindehaus?

Gemeinderat Ramerberg setzt Rahmenbedingungen fest

Vorrangig ortsansässige Vereine, ehrenamtliche Veranstalter ohne Gewinnerzielungsabsicht und Anbieter mit Bildungsauftrag können für ihre Veranstaltungen das Gemeindehaus nutzen. Das beschloss der Gemeinderat Ramerberg in seiner jüngsten Sitzung. Alle weiteren Anträge sollen im Einzelfall diskutiert werden.

Bereits im Sommer lag der Gemeinde ein Antrag der Polizei Wasserburg vor, die den Bürgersaal für den Dienstsport nutzen möchte (wir berichteten). Dabei kam es zu einer Grundsatzdiskussion, für wen die Räume zur Verfügung stehen sollen. Nun hat die Verwaltung die Rahmenbedingung ausgearbeitet und vorgestellt.

Darin enthalten ist der Zusatz, das Gemeindehaus könne „im Rahmen der Amtshilfe“ genutzt werden. Eine Formulierung, die Petra Hölzle (NRL/FWR) bezüglich des Antrags der Wasserburger Polizei kritisierte: „Dienstsport liegt nicht im Rahmen ihrer polizeilichen Aufgaben.“ Auch stellte sie in Frage, ob Externe die Räumlichkeiten überhaupt nutzen sollen.

Auch Konrad Fuchs (NRL/FWR) unterstützte die Meinung, das Gemeindehaus zwar an ortsansässige Vereine und die VHS zu vergeben, ansonsten allerdings nicht zu vermieten.

Maximilian Jaroljmex (NRL/FWR) dagegen setzte darauf, mit der Belegung den Ort zu beleben. So sollen auch nicht-ansässige Vereine die Möglichkeit haben, Veranstaltungen für Gemeindemitglieder anzubieten. „Sie sollen nicht grundsätzlich abgewiesen werden.“ Dem stimmte auch Sophia Schuster (UWR) zu und betonte, die Gemeinde solle den Raum „so voll belegen, wie es geht.“

Einig ist sich das Gremium darüber, gewerbliche Anbieter nicht einfach durchzuwinken. Hier soll es Einzelfallentscheidungen geben. Eine Entscheidung darüber, „Vereine ja, Gewerbe gar nicht“, verringere laut Bürgermeister Manfred Reithmeier den Verwaltungsaufwand.

Die Formulierung, „grundsätzlich keine gewerblichen Anbieter“ in die Räume zu lassen, soll in den Rahmenbedingungen umformuliert werden, so Stefan Kurfer (NRL/FWR). „Sonst fallen alle raus.“ Er betonte, beispielsweise einem Tanzverein ohne Gewinnerzielungsabsicht und mit Bildungsauftrag sollen die Räume zur Verfügung stehen, eine Tanzschule dagegen gezielt im Gemeinderat diskutiert werden.

Auch Magnus Steinmüller (UWR) hielt es für sinnvoll, die Entscheidung über ortsansässige und ehrenamtliche Gruppierungen der Verwaltung zu überlassen und „alles Weitere über den Gemeinderat“ abzuwickeln.

Bevorzugt sollen allerdings ortsansässige Vereine werden. Wenn diese ihre Termine im Plan belegt haben, können auch auswärtige Vereine die Raumnutzung beantragen. Das Gremium beschloss einstimmig, das Gemeindehaus vorrangig ortsansässigen Vereinen, ehrenamtlichen Veranstaltern ohne Gewinnerzielungsabsicht und Veranstaltern mit Bildungsauftrag wie beispielsweise der VHS zur Verfügung zu stellen.

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12 Kommentare zu “Wer darf ins Gemeindehaus?

  1. Bitte bedenken, dass … wenn man im Glashaus sitzt …….

    Also ich bin auch nicht dafür, dass die Ramerberger Fußballer die Edlinger Turnhalle abnutzen und so gut wie nichts dafür bezahlen.

    Ramerberg soll in die Rotter Turnhalle gehen.
    Über den Schulverband finanzieren sie die Rotter Halle ja mit.

    Mit Edling haben sie ja nichts zu tun. Außer, dass die Edlinger Gemeindeverwaltung von einem Ramerberger Fußballbeteiligten geleitet wird.

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  2. Als Ramerberger Bürger muss ich auch sagen, dass es total blöd ist, dass die Ramerberger in Edling die Halle nutzen! Die Gemeinde soll (ist ja auch verständlich) für die Turnhalle in Rott natürlich schön mitzahlen, aber dann haben die Rotter anscheinend keine Kapazitäten für die Ramerberger frei, dass sie in die Rotter Sporthalle gehen! Oder an was liegt es sonst, dass mit den Kindern immer nach Attel oder Edling im Winter gegangen wird? Wirklich sehr schade!

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    1. Lieber Edlinger und liebe Mama,was mich an Euch besonders stört sind nicht Euere Meinungen . Das schlimme daran ist ,das von Euch keiner den Arsch in der Hose hat Euere Namen anzugeben.Mama Dir gebe ich sogar recht.Mitzahlen und nichts davon haben.Aber Dir lieber Edlinger könnte ich einen Deal vorschlagen.Wir benutzen nicht mehr Euere Turnhalle und Ihr geht in Euere Wirtschaften(hoppla Ihr habt ja gar keine)und nicht in Unsere.(Ich hoffe Du verstehst die Ironie).Mit freundlichen Grüssen Dein Postler Jesse.

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      1. Jetzt mal erlich,

        warun nicht Rott?
        Da gehen die Kinder doch auch schon zur Schule.

        PS: Da Edlinger zoid sei Bier und sei Essen zum volllen Preis.
        Ohne das es den Ramerberger Steuerzahler was abgenutzt wird, und dann gibts sogar no a Gewerbesteuer für Ramerberg.

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  3. @Edlinger,finde es eine Bodenlose Freichheit wie Sie Ihre Behauptungen und den Geschäftsführer der Gemeinde Edling darstellen. Ist es Neid?Haben Sie Beweise?Sind es Politische oder Sportliche Dinge die Sie stören?

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  4. Dann werds in Ramerberg aber sehr ruhig.
    Sonst kimmd doch koana nach Ramerberg. De Wirt san scho guad. Aber de Pizza vom Amadeo hoin scho a vui Ramerberger.
    Ramerberg wurde ohne eire Wirt koana kena.

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    1. Pendler, Du host recht. Neid und Missgunst.

      Edlinger, i glab Dir gehts gar ned um die Turnhalle.
      Du bist grod narrisch, weil so vui Kinder aus dem Gemeindegebiet Edling in Ramerberg Fuassboi spuin.
      Do must da Gedanken macha, warum des so is.

      Und no amoi, wenst jetzt wos schreibst, gib bitte dein Nama o.
      (…)

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      1. Herr Kleiner, nur wei du des so willst, muas ma trotzdem ned sein Namen angeben.
        Servus Postler, schena Gruaß aus eurer heimlichen Hauptstadt Wasserburg…… 😄😄

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        1. Haha, die Hauptstadt ohne eine einzige gemütliche deutsche oder besser gesagt bayrische Wirtschaft!
          Da ist Ramerberg schon viel besser aufgestellt!

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  5. @Edlinger, Eure Gemeinde ist jetzt aber auch nicht gerade der Aufhauer, vom Gewerbe mal abgesehen, dass da vieles nach Wasserburg gehört.
    Wirtschaften – ausgenommen Pizzeria – Fehlanzeige.
    Ok, ihr habt eine Schule – ihr aeid aber auch dreimal so groß wie Ramerberg.

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  6. Haha,heimliche Hauptstadt Wasserburg. Jede Woche liest man von euren Problemen und das nicht zu knapp.Oder wie hat es geheißen? Wasserburg stirbt aus?😉

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  7. Servus Edlinger 😂 ich habe mir jetzt einige Kommentare von dir durchgelesen, wie ich deinen Kommentaren entnehme, ist das nur Neid …

    Und da der SV Ramerberg ein Patenverein des DJK SV Edling ist, denke ich, sollte man in der heutigen Zeit eher zusammenhalten, anstatt sich gegenseitig aneinander aufspielen😂😡

    Vielleicht lässt du dir mal die paar Zeilen durch den Kopf gehen.

    Jesse, dir geb ich vollkommen recht – Ramerberg hat eine bzw zwei geile Wirtschaften, da kann Edling nur träumen davon.
    (…)
    🙈😂

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