Verbotene Marderjagd in Gars

Tier schleppte Totschlagfalle mit sich herum und blieb so im Zaun hängen

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Dieser Marder blieb in einem Zaun hängen, da war er schon durch eine Falle verletzt: Am heutigen Dienstag meldete eine Bewohnerin des Gaßl`s in Mittergars das bei der Haager Polizei. Der Marder sei nämlich nicht nur im Zaun, sondern zudem auch noch mit einer Pfote in einer Schlagfalle hängen geblieben, so die Nachricht der Frau. Wie die Ermittlungen vor Ort ergaben, hatte wohl in der Nähe ein bislang unbekannter Fallensteller eine sogenannte Totschlagfalle aufgestellt, um damit offenbar Marder zu töten, so die Polizei.

Der Marder hatte sich mit der rechten Vorderpfote in dem Abzugseisen verfangen und war dann wohl mitsamt der Falle unterwegs. Vermutlich schleppte das Tier die Falle bereits ein oder zwei Tage lang mit sich herum. Von einem hinzugezogenen Tierarzt musste der Marder aufgrund seiner Verletzungen eingeschläfert werden, so die Polizei am Abend.

Von der Polizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens der Jagdwilderei und des Verstoßes gegen das Jagd- und Tierschutzgesetz eingeleitet, da eine Jagdausübung auf Marder – wie in der vorstehend beschriebenen Weise – sowohl jagd-, als auch tierschutzrechtlich verboten ist.

Wer Hinweise zur Herkunft der Falle oder zu deren Aufsteller geben kann, wird um Meldung bei der Haager Polizeidienststelle unter 08072/9182-0 gebeten.

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu „Verbotene Marderjagd in Gars

  1. A Ramerberger

    I mog de Viecher ned aber des gähd gar ned 😡

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  2. Verdammter Tierquäler! Das gleiche soll dir passieren! Kann ja ander Waldbewohner a treffen! Vollidiot!

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