Ungewohnte Blicke auf die Natur

Beim Gartenfest auf Schloss Amerang vom 26. bis 28. April stellt der Filmemacher Matthias von Mutius aus

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Ein Werk von Matthias von Mutius.

Ein Werk von Matthias von Mutius.

Amerang – „.Photo. .Chronos.“ – das sind Bilder wie wir sie aus unseren Träumen erinnern, impressionistische Blicke auf das was wir normalerweise im Vorübergehen wahrnehmen. Durch lange Belichtungszeiten und der bewussten Bewegung der Kamera entstehen Bilder von großer Präsenz: vom Wirbelsturm im Gewächshaus, von beinahe abstrakten Meeresbildern, von Vergangenem das plötzlich wieder sichtbar wird.

Hunderte Aufnahmen entstehen so in wilder Kamerabewegung die immer auf der Suche sind nach dem Eigentlichen der Welt und der Natur. Immer wieder kontrolliert und verfeinert entstehen nur in der Kamera und ohne Nachbearbeitung am Computer diese Kunstwerke. „.Photo. .Chronos.“ hat Matthias von Mutius seine Bilder getauft, denn Zeit ist in diesen Bildern eingefangen, lange wird gebraucht um sie zu photographieren und auch bei der stundenlangen Auswahl und Entwicklung am Computer spielt Chronos, also die Zeit eine große Rolle. Das erste Mal hat der Photokünstler und Filmemacher des bayerischen Fernsehens diese spannenden Bilder beim Filmschnitt in den 90er Jahren gesehen, wenn in einem schnellen Schwenk plötzlich das Bild eingefroren am Monitor zu sehen war und solche Blicke auf die Welt erkennbar wurden. Erste Versuche daraus Kunstwerke zu machen litten unter der mangelnden Auflösung damaliger Kameras. Heute in Zeiten der hochauflösenden Digital-Kameras, die auch eine sofortige Kontrolle des .Photo. .Chronos. ermöglichen, ist der Blick auf das Versteckte, Verborgene und Geheimnisvolle die neue Leidenschaft des Bildermenschen Matthias von Mutius. Die Ausstellung ist im Rahmen des Gartenfestes vom 26. bis 28. April auf Schloss Amerang zu sehen. Der Künstler ist anwesend.

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