Um ans Lüften zu denken

Gemeinderat Rechtmehring und Schulverband Rechtmehring-Maitenbeth genehmigen CO2-Sensoren

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In den Gruppenräumen des Kinderhauses St. Korbinian in Rechtmehring sollen CO2-Sensoren eingesetzt werden. Das beschloss der Gemeinderat Rechtmehring in seiner jüngsten Sitzung. Auch in der Schulverbandsversammlung Rechtmehring-Maitenbeth waren die Geräte Thema.

„Sie messen den CO2-Gehalt in der Luft und sollen das Personal daran erinnern, genug zu lüften. Im Kinderhaus St. Korbinian ist ein mobiler Sensor pro Gruppenraum geplant”, so die Leiterin Veronika Fluhrer bei der Sitzung des Gemeinderats. Zwischen 120 und 160 Euro pro Stück kosten die Sensoren, eine Förderung sei zugesichert. Das Gremium war einstimmig für die Anschaffung.

 

Auch der Schulverband beschäftigte sich mit dem Thema. Die kommissarische Schulleiterin Silvia Kölsch berichtete von der jüngsten Schulleitungskonferenz: „Die Schulen, die mit solchen Sensoren arbeiten, haben alle positiv darüber gesprochen.“ So zeige sich damit beispielsweise auch, dass es bei großen Klassenzimmern genüge, einmal pro Stunde zu lüften. Der Schulverband stand den Geräten skeptisch gegenüber. „Jeder Euro, den wir da ausgeben, ist zu viel“, betonte Maitenbeths Bürgermeister Thomas Stark. Es ließe sich auch ein Wecker stellen, nach dem die Fenster geöffnet werden.

Für Susanne Spaett war allerdings klar: „Wir können nicht beim Kindergarten zustimmen und für die Schule verweigern.“ Die Fördersumme bei den 179 Schülern an beiden Schulstandorten beträgt gut 1.300 Euro. Der Schulverband einigte sich mit einer Gegenstimme darauf, die Förderung in Anspruch zu nehmen. „Dann sagt der Sensor, ‚jetzt gehört das Fenster auf‘, und nicht der Lehrer“, so Elke Kainz vom Elternbeirat.

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Ein Kommentar zu “Um ans Lüften zu denken

  1. Typisch irr. Woandas hams koan Laptop im Klassnzimmer geschweige denn sowas wia an Drucker und kemman a guad zrecht. In Mehring schaffans des Lüften ned ohne dafür technische Mittel zu beantragen. Hauptsach Geld rausgschmissn. Da gelangst da doch ans Hirn!
    Der arme Bürgermeister. Wia konn a Gmoa sowas nur mit nur einer Gegenstimme genehmigen???

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