Psychiatrischer Dienst wird unterstützt

Sozialer Wegweiser soll Garser Bürgern geförderte Institutionen aufzeigen

image_pdfimage_print

Der sozialpsychiatrische Dienst stehe allen Menschen offen, die unter seelischer Belastung und psychischer Erkrankung leiden. Das Angebot sei kostenlos, deshalb sei die Einrichtung unter anderem auch auf Unterstützung der Gemeinden angewiesen. Darüber diskutierte der Garser Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Ob soziale und psychologische Beratungen, Hilfe zum Erhalt der selbstständigen Lebensführung oder Vermittlung an Ärzte, Kliniken, Beratungsstellen und Ämter – der sozialpsychiatrische Dienst übernimmt viele notwendige Aufgaben, um Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen und auch deren Angehörige kostenlos zu unterstützen. „Eine gute Sache“, fand Anton Lentner (FW Lengmoos), doch sei für ihn nicht ausreichend greifbar, wofür genau gefördert würde. Er wünsche sich einen ausführlichen Bericht mit belegbaren Zahlen, um „nicht ins Blaue“ zu fördern.

 

Joachim Kraus (Grüne) betonte: „Sie brauchen bestimmt mehr Unterstützung, als uns bewusst ist.“ Er ist sicher, auch hier gebe es viele Fälle und die Garser Bürger profitieren davon. Auch sei ihm in dem Zuge wichtig, regelmäßig über das Angebot zu informieren. Hierfür schlug Michael Inninger (FW Gars) ein Sonderblatt vor, das die Garser über die von der Gemeinde geförderten Gruppierungen informiert. Ein „Sozialer Wegweiser“, so Hildegard Brader (FW Gars), mit allen Institutionen, die im Landkreis und vor allem Gars bezuschusst werden.

 

Das Gremium entschied sich für einen Grundsatzbeschluss für die laufende Legislaturperiode. So soll ein jährlicher Zuschuss bis 2026 gewährt werden, der maximal 200 Euro im Jahr beträgt. Dies wurde mit nur einer Gegenstimme beschlossen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren