Neue Azubis bei der Agentur für Arbeit

Vier junge Frauen werden Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen

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Gestern war der ultimative Start ins neue Ausbildungsjahr – so auch bei der Agentur für Arbeit in Rosenheim. Dr. Nicole Cujai, die Leiterin, begrüßte gestern vier junge Freuan, die ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen beginnen. „Ich freue mich sehr, Sie als Auszubildende zu begrüßen, denn wir brauchen Nachwuchskräfte!

Wir haben in den vergangenen Jahren schon viele schöne Erlebnisse mit angehenden Fachkräften gehabt, die alle ihren beruflichen Weg gegangen sind und jetzt in der Eingangszone, im Servicecenter, in der Arbeitsvermittlung oder Berufsberatung oder als Teamleiter arbeiten“, so die Agenturleiterin.

Unser Foto zeigt (von links): Michael Vontra (Geschäftsführer Operativ Agentur für Arbeit Rosenheim), Romina Kohl (Fachausbilderin), Dr. Nicole Cujai (Leiterin der Agentur für Arbeit Rosenheim), Robert Kailer (Fachausbilder), Laetitia Weber (Auszubildende), Julia Lorenz (Auszubildende), Laura Staudacher (Auszubildende) und Leonora Latifi (Auszubildende).

„Wir möchten Ihnen eine fundierte, gute Ausbildung ermöglichen und die Fachausbilder Romina Kohl und Robert Kailer werden Ihnen dabei unterstützend zur Seite stehen“, sagt Dr. Cujai und betont gemeinsam mit dem Geschäftsführer Operativ, Michael Vontra, dass sich die Auszubildenden gerne sofort an ihre Fachausbilder oder die Jugendvertretung wenden sollen, wenn sie ein Problem haben – egal ob dieses mit dem Berufsschulunterricht oder der praktischen Ausbildung zusammenhängt oder privater Natur ist. Es werde dann gemeinsam nach einer Lösung gesucht und entsprechend unterstützt.

Anschließend erhielten die Auszubildenden das Wort und stellten sich kurz vor.

Laetitia Weber und Julia Lorenz erzählten, dass sie durch ein Gespräch mit ihrem Berufsberater auf die Idee gekommen seien, sich um die Ausbildung bei der Agentur für Arbeit zu bewerben. Die Beiden wünschen sich, genauso wie ihre Mitauszubildenden Leonora Latifi und Laura Staudacher, einen Bürojob mit sozialem Hintergrund und Kontakt zu Menschen.

Dass sie diesen bei der Agentur für Arbeit gefunden haben, bestätigt Dr. Cujai:

„Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen sind Kommunikationsprofis. Sie informieren Menschen in persönlichen Gesprächen oder am Telefon zu Fragen rund um das komplexe Thema Arbeit und (drohende) Arbeitslosigkeit. Das Bearbeiten von Anträgen gehört ebenfalls zu ihrem Aufgabenspektrum, und sie übernehmen vielseitige administrative Tätigkeiten. Die dreijährige Ausbildung, die, wenn entsprechende Voraussetzungen erfüllt sind, auf 2,5 Jahre verkürzt werden kann, ist in Theorie- und Praxisphasen unterteilt.

Die Theorie zu Arbeitsmarkt und Sozialsystem lernen die Auszubildenden in der Berufsschule sowie auf speziellen Lehrgängen. Dabei müssen sie die Theorie nicht nur selber verstehen, sondern auch kundenorientiert erklären können. In den Praxisphasen, die die Jugendlichen in der Hauptagentur Rosenheim sowie in den Geschäftsstellen Bad Tölz, Wolfratshausen und Holzkirchen und in den Jobcentern im Agenturbezirk absolvieren, können sie ihr neu erworbenes Wissen direkt anwenden und vertiefen.

Schon während ihrer Ausbildung arbeiten die jungen Leute an Projekten mit, nehmen an Kommunikationstrainings teil und schauen Fachkollegen im Arbeitsalltag über die Schulter. Auch ein Betriebspraktikum außerhalb der AA ist Teil der Ausbildung und der monatliche Verdienst liegt schon zu Ausbildungsbeginn bei über 1000 Euro.“

Die Agenturleiterin weist auch auf die dualen Studiengänge der Bundesagentur für Arbeit (BA) hin: „Die BA bietet eine Vielzahl an Services und Dienstleistungen rund um den Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Beratung und Vermittlung von Menschen. Junge Leute, Männer wie Frauen, die dieses Tätigkeitsfeld begeistert und die eine (Fach-)Hochschulreife oder einen vergleichbaren Bildungsabschluss sowie bundesweite Mobilität vorweisen, bietet die BA vielseitige Einstiegswege für ihr Berufsleben: Die dualen Bachelor-Studiengänge „Arbeitsmarktmanagement (B.A.)“ und „Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung (B.A.)“.

Die international anerkannten Studiengänge beinhalten Module der Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften. Eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis stellt sicher, dass sie das Gelernte auch direkt anwenden können. Die theoretischen Inhalte erlernen die Studenten in fünf Trimestern an der Hochschule der BA (HdBA) unter exzellenten Studienbedingungen.

Allein schon die Betreuungsrelation zwischen Lehrenden und Studierenden von 1:25 werden sie sonst nur selten finden. Während der Praxisphasen hospitieren die jungen Menschen bei uns in der Arbeitsvermittlung, im Arbeitgeberservice, der Berufsberatung oder im Jobcenter und übernehmen auch eigenständig Projekte. Dabei erhalten sie während des gesamten Studiums einen monatlichen Lohn von 1620 Euro und werden in der Regel nach dem Studium übernommen. Sie haben dann beste Chancen, bundesweit in der BA mit ihrer Karriere durchzustarten.“

Wer neugierig geworden ist, kann sich für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2020 für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Agentur für Arbeit bewerben. Die Bewerbung ist zu richten an: Michael Vontra, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Rosenheim, Wittelsbacherstr. 57, 83022 Rosenheim.

Nähere Informationen – auch zu weiteren Ausbildungsmöglichkeiten – unter www.arbeitsagentur.de/karriere.

 

 

 

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