Mobile Geräte statt Klimaanlage

Grundschule Rechtmehring wird für Sommertage ausgestattet – Bürgermeister holt Angebote ein

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Das Sekretariat, das Rektorzimmer und auch das Lehrerzimmer der Grundschule Rechtmehring sollen mit einer Klimaanlage ausgestattet werden. Darüber sprach der Rechtmehringer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Zusätzlich dazu kam die Überlegung auf, den dafür benötigten Strom über eine PV-Anlage selbst zu erwirtschaften.

Im Sommer werde es in den Zimmern der Schule heiß, deshalb sollen nun auch in den Verwaltungsräumen eine Klimatisierung installiert werden, wie Bürgermeister Sebastian Linner berichtete. Fest installiert sei eine Klimaanlage aber „sehr kostenintensiv für den Nutzen“, gab Helmut Mittermaier zu bedenken. Deshalb wolle er eher auf mobile Geräte setzen, die bei Bedarf aufgestellt werden. Solche seien „wesentlich günstiger und haben eine ähnliche Kühlleistung“, so Mittermaier.

Gemeinderat Anton Hanslmeier schlug außerdem vor, den Strombedarf der Schule zukünftig mit einer PV-Anlage abzudecken. In Sachen Klimageräte sei dies „win-win, denn sie laufen nur, wenn es heiß ist.“ Der Rathauschef befürwortete die Idee und es sollen Angebote für eine PV-Anlage für den Eigengebrauch eingeholt werden. Genauso wolle er sich Angebote für mobile Klimageräte machen lassen und das Thema anschließend erneut auf die Tagesordnung setzen.

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4 Kommentare zu “Mobile Geräte statt Klimaanlage

  1. Mobile Geräte sind ja die reinsten Stromfresser und produzieren extrem viel Abwärme und das Geräusch stört bei der Arbeit.. Klima-Kontraproduktiv!! Gerät läuft, Fenster wegen frischer Luft offen. Standartsituation. Eine Gute Beschattung an den Außenfenstern, sprich Raff- oder Lamellenrollos, richtigen Lüften (morgens bevor die Sonne ans Fenster scheint und draußen noch kühl ist, Fenster auf) erfüllen den gleichen zweck. Im Urlaub fahren wir dann wieder in den Süden, da ist es dann wurscht, wenn man bei 40 ° am Strand liegt. Besser man genießt die par Tage, an denen es mal schön warm ist und zieht sich dem entsprechen an und lässt den Ventilator arbeiten.

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  2. In einem Punkt bin ich ganz beim Bürgermeister: mobile Geräte haben eine ähnliche Kühlleistung wie Splitanlagen.
    Aber auf Kosten des Energieverbrauchs.
    Mobile Klimageräte saugen die Kühlluft für den Kondensator aus dem zu kühlendem Raum an und blasen die Abwärme durch einen Schlauch, der in der Regel durch einen Fensterspalt führt, aus.
    Der zu kühlende Raum saugt daher warme Aussenluft an, solange die mobile CO2-Schleuder kühlt, hinzu kommt noch der Fensterspalt, durch den noch zusätzlich gekühlte durch warme Luft ausgetauscht wird.
    Ineffizienter geht es nicht, ausser, man lässt das Fenster zu, verzichtet auf den Abluftschlauch, lässt dem Energieerhaltungssatz freien Lauf und wundert sich, dass es trotz mobilem Kühlgerät immer wärmer wird 🙂

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  3. Wie? Erst gehen alle am Freitag auf die Demo´s und jetzt sollen Klassenzimmer klimatisiert werden? Das passt selbst mit PV Strom nicht zusammen……

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    1. Bitte genau lesen, es ist nicht von den Klassenzimmern die Rede.

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