Kollektives Nasenbohren: Es geht los

Selbsttests sollen kommende Woche an Schulen und Kitas beginnend ausgeliefert werden

Nach den heutigen, ersten Sonderzulassungen für Corona-Selbsttests (wir berichteten) sollen diese in Bayern voraussichtlich nun kommende Woche an Schulen und Kitas beginnend ausgeliefert werden. Das kündigte Gesundheitsminister Klaus Holetschek am heutigen Mittwoch am Rande einer Landtagssitzung in München an. Der Grund: Die Sicherheit soll dort zu allererst erhöht werden. Ein paar allgemeine Infos dazu …

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Nasen- und Rachenabstrichen, bei denen das Stäbchen tief in Rachen oder Nase einführt werden muss, handelt es sich bei den neuen Selbsttests um sogenannte ‘Anterionasaltests’: Hier ist es ausreichend, das Stäbchen mit Tupfer in den vorderen Bereich der Nase (maximal zwei Zentimeter tief) einzuführen.

Die Tests sollen sein:
– freiwillig
– kostenlos
– einfach und schmerzlos in der Durchführung
– ungefährlich (keine Verletzungsgefahr im Bereich der Nase)
– schnell (Ergebnis in 15 Minuten)
 
– ähnlich sensitiv wie Antigentests (Anm.: Die Sensitivität gibt an, zu wie viel Prozent ein Test bei tatsächlich Kranken die Krankheit auch erkennt.)
– nicht so valide wie PCR-Tests (Anm.: Die Validität ist ein Maß dafür, ob die bei der Messung erzeugten Daten wie beabsichtigt die zu messende Größe repräsentieren – mit anderen Worten: Eine Messung ist valide, wenn sie tatsächlich das misst, was sie messen soll und somit glaubwürdige Ergebnisse liefert.)

WICHTIG: Trotz dieser Selbsttests können Corona-Infektionen in der Schule oder Kita aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden!

Die Hygiene- und Corona Schutzregeln gelten auch weiterhin.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren