Jetzt 133 Todesfälle

Die Corona-Tagesmeldung des Landratsamtes heute - Weiterhin 45 Personen auf Intensiv

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Um weitere drei Fälle auf nun 133 Verstorbene ist die Zahl der Todesfälle im Landkreis im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung erneut gestiegen. Das meldet das Landratsamt am heutigen Montagnachmittag mit Stand Sonntag, 24 Uhr. Die zuletzt gemeldete Zahl der offiziell registrierten Infizierten im Vergleich zum Samstag (2392 Fälle) ist dabei um ‘nur” 31 auf nun 2423 Fälle gestiegen. 

Darunter sind insgesamt bislang 21 Kinder (bis vier Jahre alt) und 38 Kinder (zwischen fünf und 14 Jahren), so die Behörde. Weiterhin müssen 45 Personen auf Intensiv in den Kliniken behandelt werden. Mittlerweile wurde bei 917 Personen eine ‘Genesung’ dokumentiert, was so viel heißt, der offiziell Registrierte ist nicht mehr im Krankenhaus und ist auch nicht verstorben.

Zur knapp einer Woche lang geltenden Maskenpflicht sagt der Leiter des Gesundheitsamtes in Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl: „Jede engere Begegnung mit einem anderen Menschen birgt im Moment die Gefahr einer Übertragung von SARS-CoV-2. Dies gilt auch im Kontakt mit Menschen, die bisher keine Symptome zeigen.“

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei aus seiner Sicht eine Möglichkeit, die Infektionsgefahr zu reduzieren, da hierdurch eine Übertragung unwahrscheinlicher werde.

Werde eine medizinische Maske verwendet, rät Dr. Hierl darauf zu achten, dass sie über kein Ausatemventil verfüge, da sonst der gewünschte Schutzeffekt nicht eintrete. Generell gelte, „jegliche Ausfertigung einer Mund-Nasen-Bedeckung, wie selbstgenähte Masken, Halstücher oder Schals, die durch einfaches Festbinden am Hinterkopf einen enganliegenden Halt über Mund und Nase gewährleisten, sind für die Bürger geeignet“.

Zudem weist der Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim darauf hin, dass nach dem Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung die Hände gründlich mit Seife zu waschen sind. Die Bedeckung selbst sollte am besten sofort bei 60 bis 95 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden, so Dr. Hierl.

 

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5 Kommentare zu “Jetzt 133 Todesfälle

  1. 40 Tage exponentiell hoch und dann 60 Tage steil nach unten.
    Hätte H. HIERL das Ordnungs-Amt in Ro Anfang März so konsequent angewiesen, wie er es jetzt zum Thema Maske mit uns macht, hätten wir hier weit geringere traurige Zahlen.
    Die Geschichte kann man sogar noch auf der WS googeln. Das Ordnungs-Amt sagt, dass Gesundheitsamt hat uns nichts verboten. Das Gesundheitsamt sagt, wir sind gar nicht zuständig.
    So geht Verantwortung bei den Behörden.

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    1. Liefern Sie bitte konkrete wissenschaftliche/medizinische Fakten, wenn Sie hier solche Behauptungen offen in den Raum stellen!

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      1. Wissenschaftliche/medizinische Fakten…
        Jetzt wollen die Leute schon Studien, wenn jemand seine Meinung sagt.
        Das Virus scheint doch eher aufs Hirn zu gehen.
        Hat man langjährige wissenschaftliche Studien zu Ischgl veranlasst oder darf ein Politiker anders als ein Ottonormalverbraucher einfach ohne Studien behaupten, dass Ischgl das Virus auf ganz Europa verteilt hat?
        Wenn DrD der Meinung ist, dass die hierzulande nicht abgesagten Starkbierfeste im Zusammenhang mit den hohen Zahlen stehen (Ro ist Hotspot von D), dann tut er das genau wie europaweit Politiker ihre Behauptungen zu Ischgl offen in den Raum stellen und keine Studien vorlegen. Mannomann, die Leut…

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        1. Neben meiner Forderung nach Fakten habe ich jedoch nicht um persönliche Beleidigungen wie “Das Virus scheint doch eher aufs Hirn zu gehen” gebeten. Oder soll das hier etwa zu einer sachlichen Diskussion beitragen?

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      2. Einer israelischen Studie zufolge sei es fast egal, welche Eindämmungsmaßnahmen Länder gegen das Coronavirus ergreifen würden, der Verlauf sei immer gleich: Innerhalb der ersten sechs Wochen verbreite sich das Virus rasch, ab der achten Woche sei ein Rückgang zu beobachten. Dabei sei nicht entscheidend, ob ein drastischer Lockdown beschlossen wurde. Isaac Ben-Israel, Präsident der israelischen Weltraumorganisation und des Nationalen Forschungs- und Entwicklungsrates veröffentlichte diese Studie.
        Dazu finden sie viele Beiträge im www. Die Graphen, die vom LA Ro veröffentlicht werden, lassen das auch erkennen.
        Dass die Fallzahlen in Ro, sowohl absolut, wie relativ, wesentlich höher sind als in den umliegenden Lkr., hängt für mich sehr wohl mit dem Starkbierfest zusammen. Ini anderen Hotspots, wie Heinsberg (Karneval) , Tirschenreuth (Starkbierfest) , wird das gar nicht mehr in Abrede gestellt. Für Heinsberg wurde es auch schon wissenschaftlich untersucht. In Ro wird noch immer so getan, als ob dieser Event keine Bedeutung gehabt hat.
        In unserem Lkr muss ich mich noch kritisieren lassen, solche Behauptungen aufzustellen.
        Ich würde es sehr befürworten, wenn der neue Landrat ab Montag hier auch wissenschaftliche Transparenz herstellen lässt.
        Da seit Wochen viele Mitarbeiter aller möglichen Behörden, inklusive Lehrer, auf freiwilliger Basis, die Infektionswege untersuchen, sollten unheimlich viele Daten zur Verfügung stehen.

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