Ja, wos is jetzt des?

Was es mit den drei Stecken auf dem bald zwei Jahre alten Pfaffinger Kreisel auf sich hat

image_pdfimage_print

kreiselJa, wos is jetzt des – schee gäht aba anders! Das werden sich manche vielleicht schon gedacht haben, die den Rieder Kreisel vor dem Ortsbeginn Pfaffing dieser Tage umkreiselt haben. A aufgewühlter Erdhaufa mit drei Stecka obendrauf? Nein, keine Dekoration der Pfaffinger Bürger diesmal zur Fastenzeit – da wäre den bislang so Kreativen auch auf jeden Fall mehr eingefallen (wir berichteten schon mehrmals). Und nein, keine Angst, so bleiben wird’s zum Glück auch nicht! Denn diesmal war es das Landratsamt selbst, das dort erstmals …

… aktiv geworden ist! Als Eigentümer des seit Monaten, also seit seiner Entstehung (Sie werden es nicht glauben, die Eröffnung des Rieder Kreisverkehrs war im Juni 2014!) brach liegenden ‚Verkehrsberuhigungs-Hügels‘. Der Auftakt zu folgenden Plänen …

Die drei Stecken oben auf dem Hügel deuten schon mal die künftigen Standorte von drei Zierbäumen an, heißt es aus dem Pfaffinger Rathaus.

Aufgewühlt – im wahrsten Sinne des Wortes – ist nun nach den Gemütern mancher Pfaffinger Bürger der Hügel selbst, weil das Landratsamt umgeackert und das unschöne Unkraut entfernt hat. Eine Blumenwiese soll dort entstehen.

Der nun eher winterliche Wetterumschwung habe die Arbeiten vorerst auf Schnee und Eis gelegt.

Die Pflege des Hügels liegt in den Händen des Landratsamtes als Bauherr des Rieder Kreisels. Die Pfaffinger Bürger dürfen gespannt sein.

kreisel 2

Fotos: Renate Drax

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ein Gedanke zu „Ja, wos is jetzt des?

  1. Traurig dämmert der Rieder Kreisel seit 2014 vor sich hin, konnte sich bestenfalls zum Fasching hin mal über den kurzen Besuch von Strohmanderl freuen. Dabei gibt es in der Nähe (Griesstätt), oder im Internet ( https://www.google.de/search?q=bepflanzung+von+verkehrskreiseln&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiPja7inbjLAhUBhA8KHVIoBvkQsAQIOQ&biw=1093&bih=506 ) sehr viele schöne Gestaltungsbeispiele.

    Ob es wirklich Zierbäume sein müssen (möglichst Laubbäume mit Blattabwurf im Herbst?), sei dahin gestellt. Es gibt auch Gemeinden, die „Kreisel-Patenschaften“ für Bürger anbieten, etc.

    Mein Vorschlag: Größere Steine locker auf dem Hügel verteilen und die Bepflanzung dazwischen an Blumengeschäfte, Landschaftsgärtner, etc. saisonal vergeben.

    Als Gegenleistung dürfen 2 Werbetafeln auf die betreffende Firma hinweisen.

    Das Gießen in heißen Sommern könnte z.B. die Pfaffinger Feuerwehr-Jugend als Übung durchführen, natürlich alles unter Gewährleistung der Sicherheit.

    6

    1
    Antworten