Große Kompetenz in der Kommunalpolitik

Verdienstmedaille für Rupert Oberhuber aus Eiselfing und Franz Xaver Meier aus Griesstätt

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medaille 2Sie sind oder waren über Jahrzehnte in der Kommunalpolitik aktiv. Zum Dank für ihr Engagement in der Gemeinde und im Landkreis wurden heute acht aktive oder ehemalige Kommunalpolitiker mit der „Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze“ geehrt – darunter Rupert Oberhuber aus Eiselfing (rechts im Bild) und Franz Xaver Meier aus Griesstätt (links im Bild). Landrat Wolfgang Berthaler überreichte Medaille und Anstecknadel im Auftrag des Bayerischen Innenministers. Mit seiner erstmaligen Wahl in den Gemeinderat von Eiselfing übernahm Rupert Oberhuber 1990 auch das Amt des zweiten Bürgermeisters. Zwölf Jahre später, 2002, wurde er ehrenamtlicher erster Bürgermeister …

… seiner Gemeinde, erneut für zwölf Jahre. 2014 kandidierte Oberhuber nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters. Der Eiselfinger wurde aber wieder in den Rosenheimer Kreistag gewählt, dem er seit 1996 angehört.

Der frühere Bürgermeister von Griesstätt Franz Xaver Meier war 24 Jahre in der Gemeindepolitik tätig. 1990 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt, 1996 übernahm er das Amt des zweiten Bürgermeisters und 2002 schließlich wurde Meier Chef im Rathaus. In seine Amtszeit fällt unter anderem der Bau der Umgehungsstraße. Politisch aktiv ist Meier noch im Rosenheimer Kreistag, dem er seit 2008 angehört.

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Geballte Kompetenz in der Kommunalpolitik: (von links) Johann Bauer, Franz Gasbichler, Matthias Maier, Landrat Wolfgang Berthaler, Johann Thalhauser, Franz Xaver Meier, Klaus Daiber, Matthias Vieweger und Rupert Oberhuber.

Der Landrat ließ keinen Zweifel daran, dass ihm die Ehrung eine große Freude ist, weil wir gemeinsam viel erlebt haben. Die Kommunalpolitik ist eine schwierige Aufgabe die nicht immer Freude macht und im Einzelfall auch Freundschaften kostet, sagte Berthaler. Er, aber auch alle anwesenden amtierenden Bürgermeister, bedankten sich bei den geehrten Kommunalpolitikern für ihren Einsatz. Auch die Ehefrauen wurden nicht vergessen, sie gehören immer dazu, denn sie müssen das Amt mittragen, so Berthaler.

Die weiteren Geehrten:

Matthias Vieweger war 24 Jahre Mitglied im Gemeinderat von Bernau. zwölf Jahre davon, von 2002 bis 2014, war er ehrenamtlicher zweiter Bürgermeister, zudem 22 Jahre lang gemeindlicher Jugendreferent. Auf seine Initiative hin wurden das Ferienprogramm der Gemeinde, ein Jugendtreff, jährliche Familientische und Neubürgerempfänge initiiert und etabliert. Vieweger engagiert sich darüber hinaus im Rosenheimer Kreistag. Dem Gremium gehört er von 2002 bis 2008 und wieder seit 2014 an.

Klaus Daiber gestaltete 30 Jahre, von 1984 bis 2014, die Arbeit des Bernauer Gemeinderates mit. Sechs Jahre war er ehrenamtlicher zweiter Bürgermeister und zwölf Jahre hauptamtlicher erster Bürgermeister. Neben der kommunalpolitischen Tätigkeit ist Daiber seit 2009 erster Vorsitzender der Sicherheitsgemeinschaft Bürger und Polizei im Inspektionsbezirk Prien a. Chiemsee.

Seit 1978 ist Johann Thalhauser nicht aus der Gemeindepolitik in Breitbrunn wegzudenken. Nach 24 Jahren im Gemeinderat, davon 18 Jahre als zweiter Bürgermeister wurde er 2002 zum ersten Bürgermeister gewählt. Zwölf Jahre, bis 2014, hatte er dieses Amt inne. Ebenfalls von 2002 bis 2014 war Thalhauser Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn, zuvor war er zwölf Jahre Mitglied der Gemeinschaftsversammlung. Der ehemalige Bürgermeister gründete das gemeinsame Kommunalunternehmen Breitbrunn-Gstadt zur Errichtung einer Mehrzweckhalle mit. Heute ist er dessen Vorstandsvorsitzender.

Der Frasdorfer Franz Gasbichler engagierte sich drei Jahrzehnte, von 1984 bis 2014, im Gemeinderat, die letzten 18 Jahre davon war er zweiter Bürgermeister. Mit starkem sozialem Engagement unterstützte er die Jugendarbeit und die Vereine in der Gemeinde. Gasbichler war darüber hinaus über Jahre in der Vorstandschaft des Wasserverbands Frasdorf aktiv.

Der Landwirt Johann Bauer gehört zu den Dienstältesten unter den Geehrten. Seit 1984 gehört er dem Gemeinderat von Vogtareuth an, seit 2002 übt er zudem das Amt des zweiten Bürgermeisters aus.

Ebenfalls in Vogtareuth war Matthias Maier 18 Jahre erster Bürgermeister. Der frühere Geschäftsleiter übernahm das Amt 1996. Zuvor war Maier von 1990 bis 1996 Gemeinderatsmitglied in Höslwang. Seit dem Ende seiner Amtszeit in Vogtareuth im Jahr 2014 engagiert er sich dort wieder, aktuell als dritter Bürgermeister.

Die Kommunale Verdienstmedaille hat einen Durchmesser von 50 Millimeter und trägt auf der Vorderseite das große bayerische Staatswappen, auf der Rückseite die Inschrift „Für Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“ mit der Umschrift „Bayerisches Staatsministerium des Innern“. Da sie nicht für das Tragen in der Öffentlichkeit bestimmt ist, erhielten die Geehrten noch eine Anstecknadel. Sie hat einen Durchmesser von 12 Millimeter und trägt das große Staatswappen und die Inschrift „Für kommunale Verdienste“ mit der Umschrift „Bayerisches Staatsministerium des Innern“.

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