Ernüchternde Zwischenbilanz

Den ganzen Mai Geschwindigkeitsmessungen auf der Kesselseestrecke - Einer war mit 158 unterwegs

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Wie bereits Anfang Mai angekündigt, führen die Polizei Ebersberg, Wasserburg und Haag mit Unterstützung der Verkehrsdienststellen Rosenheim, Hohenbrunn und Mühldorf, verstärkte Kontrollen auf des Kesselseestrecke zwischen Hohenlinden und Edling durch. Das Zwischenergebnis ist leider ernüchternd. Im Monat Mai wurden mehr als 340 Anzeigen erstattet und Verwarnungen verhängt.

Trauriger Rekordhalter war eine junger Fahrzeugführer, der bei erlaubten 70 km/h mit 158 km/h gemessen wurde. Auf diesen warten nun drei Monate Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße im vierstelligen Bereich.

Auch in den nächsten Monaten wird die Polizei ihre Geschwindigkeitsmessungen auf der Kesselseestrecke weiter verstärkt durchführen, um die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle nachhaltig senken zu können.

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4 Kommentare zu “Ernüchternde Zwischenbilanz

  1. Das erstaunt schon, das trotz der angekündigten Kontrollen so viele Verkehrsteilnehmer zu schnell, manche sogar viel zu schnell unterwegs sind.
    Weiter so mit den Kontrollen.
    Auch Kontrollen in den Bereichen durchführen, wo Tempo 100 erlaubt ist.
    Hier fahren auch viele, viel zu schnell!!!

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  2. 70 statt 158 und dann nur 3 Monate Fahrverbot? Hat nicht mal jemand gesagt, die neuen Strafen seien zu hoch? Wenn ich gesetzgeberisch tätig sein dürfte, ginge da ohne MPU nichts mehr.

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  3. Die Höhe der neuen Strafen ist m. E. grundsätzlich schon in Ordnung. Allerdings bei z. B. Geschwindigkeitsüberschreitungen im Bereich von 100 % und mehr ist eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung unumgänglich. Solche Verkehrsteilnehmer sind für das Führen von Kraftfahrzeugen zumindest für längere Zeit ungeeignet.
    H. Maier

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  4. Wieso ist diese Zwischenbilanz ernüchternd? Dass auf dieser Strecke gerast wird und sich kaum mehr ein Radfahrer dort fahren traut, ist doch seit Jahren bekannt!
    Die Messungen bestätigen die Situation, überraschend ist sie nicht.

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