Eine gute Nachricht aus Edling

Verletzter Feuerwehrmann Rainer Größl konnte Klinik wieder verlassen

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groEine sehr gute Nachricht überbringt Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer: Rainer Größl – unser Foto –  der Edlinger Feuerwehrmann, der gestern von einem in Panik geratenen Stier bei der Brand-Katastrophe gegen ein Geländer gedrückt und einige Meter mitgeschleift worden war, konnte heute bereits das Rosenheimer Krankenhaus verlassen. Keine inneren Verletzungen, keine Brüche, heißt es. Er ist mit starken Prellungen davon gekommen, auch wenn die noch eine ganze Weile weh tun werden. Seit über drei Jahrzehnten ist Rainer Größl …

… bei der Feuerwehr in Edling engagiert. Er war viele Jahre der Jugendleiter dort. Helfen, das ist für ihn eine Selbstverständlichkeit in seinem Leben. Die Tiere zu retten, das war gestern das oberste Gebot. Ein Stier, der aus dem Stall rannte in Panik, hatte Größl erwischt.

Bürgermeister Matthias Schnetzer, der selbst bei dem Einsatz gestern in der Nacht dabei war, sagt, dieser Einsatz sei grausam gewesen. Das Schreien der Tiere, die hohe Anzahl der Rinder und Schweine, die bei lebendigem Leib verbrannten – einige seien durch Schüsse von dem Leid noch im Stall befreit worden. Andere, bei denen man meinte, man habe sie retten können, mussten auch im Freien erschossen werden.

Bei den wenigen Tieren, die überlebten, wisse man noch nicht, ob sie durchkommen. Manche Tiere seien wie in Schockstarre dagestanden und konnten sich gar nicht mehr bewegen oder gar befreien. Für die Helfer sei es wegen der drohenden Einsturzgefahr – der Stall brannte ja lichterloh – nicht ungefährlich gewesen.

Es sei ein Einsatz gewesen, so Schnetzer, wie er ihn in den vielen Jahren seiner Arbeit bei der Feuerwehr noch nie erlebt habe.

rd

 

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