Die Corona-Fälle der einzelnen Gemeinden

Landratsamt gibt heute erneut Überblick im Detail - Jetzt 124 Verstorbene - 45 Personen auf Intensiv

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Wie bereits am vergangenen Freitag meldet das Landratsamt Rosenheim auch am heutigen Freitag die Zahl der offiziell registrierten Corona-Fälle in den einzelnen Gemeinden im Landkreis – erstmals heute auch mit der Zahl der Genesenen. Leider ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid19-Erkrankung im Landkreis erneut gestiegen: Um neun Todesfälle auf nun 124 Verstorbene. Auf Intensivstationen befinden sich aktuell 45 Personen. Die Zahl der Infizierten insgesamt hat sich von gestern, Stand 24 Uhr, erneut um 52 Fälle auf 2352 erhöht.

Am meisten betroffen ist in Oberbayern nach wie vor die Stadt und der Landkreis Rosenheim mit 723,42 Fällen pro 100.000 Einwohnern.

Mittlerweile wurde bei 769 Personen insgesamt eine Genesung dokumentiert, so das Amt am heutigen Nachmittag.

Die Fallzahlen in den einzelnen Gemeinden – Stand, Donnerstag, 23. April 2020, 24 Uhr:

 

 

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4 Kommentare zu “Die Corona-Fälle der einzelnen Gemeinden

  1. Ich bin anderer Meinung!

    Mich würde hier auch interssieren wie viele Tests durchgeführt wurden. So sind die Zahlen nicht aussagekräftig. Wenn die Test tatsächlich von 780000 auf 4,5 Millionen erhöht werden sollen (so wie es die Tagesschau berichtet hat), werden die Fallzahlen wieder steigen. Und sollte die Darstellung der Zahlen weiterhin so bleiben, wird wieder Panik und Angst geschürrt…bravo kann ich da nur sagen

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  2. Man kann es nie jedem recht machen.

    Mir scheint, die Maßnahmen wirken inzwischen ziemlich gut. Das freut mich!
    Ein bisschen Sorge macht mir noch, das es ca 2-4 Wochen dauert, bis die Krankheit wirklich tödlich endet (lt. Podcast von Christian Drosten). Was für mich heißt, dass zu befürchten ist, dass wir trotz konstant niedriger Neuinfektionen bei den Todesfällen noch nicht ganz über den Berg sind.

    Passt weiter auf euch auf und bleibt gesund.

    Grüße, Benjamin

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  3. Ich bin anderer Meinung!

    Man kann es nie jedem Recht machen ist hier wohl der falsche Spruch. Es geht um massive Einschränkungen der Grundrechte, mit nicht absehbaren Folgen.

    … meiner Meinung nach stimmt hier die Verhältnismäßigkeit bei weitem nicht! Alte vereinsamen und werden nicht richtig versorgt, Kinder sind vermehrt häuslicher Gewalt ausgesetzt, schwerst Kranke müssen im schlimmsten Fall ohne ihre Familien sterben, Menschen werden nicht behandelt, weil es angeblich nicht lebensbedrohlich ist (ob es sie am Ende ein paar Jahre kostet oder sie dauerhafte Beeinträchtigungen haben werden, interessiert nicht).

    Und ja, ich nehme die Sache ernst, gehöre selbst zur Risikogruppe.

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  4. Bayerisches Katastrophenschutzgesetz Art. 4
    Feststellung des Vorliegens einer Katastrophe
    (1) 1Die Katastrophenschutzbehörde stellt das Vorliegen und das Ende einer Katastrophe fest. 2Die Feststellung soll unverzüglich der Öffentlichkeit bekanntgegeben werden.

    MP Söder hat das am 16.03.2020 auf einer PK getan.

    Bayerisches Katastrophenschutzgesetz Art. 19
    Einschränkung von Grundrechten
    Das Recht auf körperliche Unversehrtheit, die Freiheit der Person, die Versammlungsfreiheit, die Freizügigkeit und die Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 2 Abs. 2 Sätze 1 und 2, Art. 8 Abs. 2, Art. 11, 13 des Grundgesetzes, Art. 102, 106 Abs. 3, Art. 109, 113 der Verfassung) können auf Grund dieses Gesetzes eingeschränkt werden.

    Jedes Bundesland hat im übrigen so einen Artikel in seinem
    Katastrophenschutzgesetz. Es erübrigen sich somit persönliche Gefühlslagen.

    Im übrigen, wenn die Maßnahmen nicht fokussiert das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit schützen, ist mit den anderen Grundrechten auch Essig, da man die als Toter nur schwerlich ausüben kann.

    Jetzt kann man noch diskutieren, ob die Regierenden einen guten oder schlechten Job machen. Nun ja, wer jemals einem multidimensionalen Problem gegenüber stand, wo viele Dinge einander bedingen, weiß, dass man so etwas durch Entscheidungen lösen muss, die nicht immer allen Aspekten gerecht werden können.

    “Alte vereinsamen und werden nicht richtig versorgt”. Das ist kein Corona spezifisches Problem. Wer Angehörige in der Pflege hat, weiß um die Realität.

    “Kinder sind vermehrt häuslicher Gewalt ausgesetzt”. Ich tue mich schwer, ohne verlässliche Zahlen, dazu eine Meinung abzugeben und vor allem die Verhältnismäßigkeit zu beurteilen.

    “schwerst Kranke müssen im schlimmsten Fall ohne ihre Familien sterben”. Als humanistische Gesellschaft sollte das nicht sein, insbesondere dann wenn Alten-/Pflegeheime und Krankenhäuser mit entsprechendem Hygienematerial ausgestattet werden. Hier ist deutlich Raum für Verbesserung.

    “Menschen werden nicht behandelt, weil es angeblich nicht lebensbedrohlich”. Ich verstehe diese Äußerung nicht. Die Anweisungen sind klar: Notwendige Operationen u/o Versorgungen sind durchzuführen. Außerdem sind in den letzten Wochen die medizinischen Kapazitäten soweit ausgebaut worden, dass Zug um Zug zum Klinikalltag zurückgekehrt werden soll.

    Also ruhig bleiben, mithelfen, dass es besser wird und die unterstützen, die aus persönlichen u/o wirtschaftlichen Gründen eine schwierige Zeit durch machen.

    Bleibt’s gesund!

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