Forsting fehlen wenige Minuten

Sie hätten sich so gefreut, endlich die ersten drei Punkte aufs Konto zu buchen: Kapitän Max Haneberg (rechts) gratuliert Sebi Drax nach dessen Treffer zur 3:1-Führung für Forsting – links im Bild Max Lohmayr. Doch ein Doppelschlag der Taufkirchner in den letzten Spielminuten unter Flutlicht machte die Freude zunichte: Mit 3:3 trennten sich der SV Forsting und der Gast vom TSVT in der Fußball-A-Klasse. Dabei schien bei Forsting endlich der Knoten geplatzt: Denn eine Umstellung im Team hatte für mehr Offensive-Kraft nach der so langen Durststrecke gesorgt …

Endlich lief bei Forsting von Beginn an Angriff über Angriff, der Ball wurde frühzeitig erobert, der Gegner kam kaum über die Mittellinie. Schön zum Anschauen war der große kämpferische Einsatz der jungen Mannschaft von Trainer Christian Egglmeier, keinen einzigen Ball wollte man verloren geben.

Mit Schwung war man losgestartet und hatte bereits in der 20. Minute Erfolg – das erst zweite Saisontor überhaupt: Max Haneberg war es, der per Kopf aus kurzer Distanz eine Kopfball-Vorlage von Sebi Drax zum 1:0 bravourös verlängerte (Foto unten).

Taufkirchen hatte zu tun gegen die nun euphorische Elf in Forsting – war es doch das allererste Heimspiel des SVF in dieser Saison. Konzentriert ging man zu Werke, Taufkirchen konnte nur vereinzelt mit Kontern Nadelstiche setzen. So auch in der 36. Minute, als Andreas Paulmaier den Ausgleich schaffte. 1:1, alles auf Anfang zur zweiten Hälfte.

Wieder gab Forsting Vollgas. In eine schöne Hereingabe von Sebastian Andor rutschte Philipp Bacher und katapultierte das Leder ins Taufkirchner Tor: Das 2:1 gefeiert in der 52. Minute.

Jetzt sah sich der Gast in Zugzwang, gab seinerseits mehr Tempo. Doch Forsting hielt dagegen, einer für alle – alle für einen. In der 75. Minute dann großer Jubel: Sebi Drax gelingt mit dem linken Fuß das Tor Nummer drei für Forsting (Foto unten). Diesmal sollte es klappen mit dem ersten Sieg …

Doch Taufkirchen ließ nicht locker und nutzte seine verbliebene Chance: Der 2:3-Anschluss in der 80. Minute durch Kapitän Franz Oberwestberger. Und nur vier Minuten später der erneute Ausgleich. Wieder war es Andreas Paulmaier, der sich feiern lassen durfte. 3:3. Taufkirchen hatte einen Punkt gewonnen – Forsting zwei verloren!

So haben sie gespielt (links Forsting):

keeper Quirin Artmann 1 1 Daniel Richter keeper
player Markus Koblechner 2 2 Patrick Dehn player
player Bastian Köstner 3 3 Roland Weindl yellow card player
player goalyellow card Sebi Drax 4 4 Michael Mittermaier substition guest player
captain goal Max Haneberg 5 5 Franz Oberwesterberger goal captain
player yellow card Sebastian Andor 6 6 Mustafa Gürel yellow card player
player Nico Braunsperger 7 7 Martin Lanzinger substition guest player
player Markus Spötzl 8 8 Ruppert Lippacher player
player Max Lohmayr 10 9 Andreas Paulmaier yellow cardgoalgoal player
player goal Philipp Bacher 11 10 Hansi Halmbacher player
player substitution home Fabian Schirmer 12 11 Stefan Hochreiter yellow card player
Ersatzbank
substitute Christian Egglmeier 9 12 Andreas Mittermaier substition guest substitute
substitute Guido Müllerferli 13 13 Michael Pointl substitute
substitute Max Mietusch 14 14 Tobias Wimmer substition guest substitute
substitute substitution home Beppo Egglmeier 15
Trainer
Egglmeier, Christian Winfried, Steinhuber



Wandern mit Alpakas

Wer hat Lust, mit mir zu wandern – das scheint dieses Alpaka zu fragen. Denn wenn das Laub sich langsam bunt färbt und die Sonne die Landschaft in Goldtöne hüllt, dann machen sich ohnehin viele Wanderer auf den Weg. Dieses Jahr am Sonntag, 14., und am Samstag, 27. Oktober, warten am Samerberg ganz besondere Begleiter auf ihre Mitwanderer: Alpakas. Sie zeichnen sich durch Ruhe und Gelassenheit aus. Der Chiemsee-Alpenland Tourismus lädt ein …

Die herbstliche Erlebniswanderung kostet 45 Euro für Erwachsene und 15 Euro für Kinder und ist bei Chiemsee-Alpenland Tourismus unter 08051 96555-0 oder unter www.chiemsee-alpenland.de/erlebnisangebote buchbar.

 

 




Juso-Chef Kevin Kühnert kommt

„Mit den Jusos geht’s bergauf“, zeigt sich der SPD-Nachwuchs im Landkreis Rosenheim selbstbewusst und lädt unter diesem Motto zum Sommerfest am kommenden Freitag auf die Tregler-Alm bei Bad Feilnbach ein. Passend dazu sind zwei hochrangige Gastredner eingeladen: Neben SPD-Landtagskandidatin Alexandra Burgmaier spricht auch Juso-Bundesvorsitzender Kevin Kühnert, der sich als vehementer Gegner der großen Koalition einen Namen gemacht hat.

Zu der Veranstaltung sind alle politisch Interessierten aus der Region eingeladen. Beginn ist am Freitag, 21. September, um 17 Uhr mit dem gemeinsamen Aufstieg vom Parkplatz zur Alm. Um 19.30 Uhr verkehrt vom Parkplatz aus ein Bus-Shuttle.

 




„Wir sind sehr stolz auf euch!“

Der bayerische Käsespezialist ALPENHAIN in Lehen bei Pfaffing hat jetzt fünf Azubis herzlichst beglückwünscht, die ihre Ausbildung im Unternehmen erfolgreich beendet haben. Mit einem gemeinsamen Essen in feierlichem Rahmen wurden die Leistungen der Nachwuchskräfte von der Geschäftsführung und den Ausbildern gewürdigt.

Unser Foto zeigt die Ehrung der ALPENHAIN-Absolventen (von links – linke Fotoseite) Harald Neuberger (Ausbilder Milchtechnologe), Anna Fürfanger (Milchwirtschaftliche Laborantin), Christine Gruber (Ausbilderin Milchwirtschaftliche Laboranten), Roman Boltunov (Milchtechnologe), Florian Schuster (Industriekaufmann) und Stefan Kost (Alpenhain-Geschäftsführer).

Von rechts – rechte Fotoseite: Julia Wagner (Ausbildungsleitung), und Niklas Pfeifer (Mechatroniker) und Johannes Reithmeier (Milchtechnologe).

Auch die berufliche Zukunft der Absolventen wurde thematisiert. „Wir sind sehr stolz darauf, wie unsere fünf Nachwuchskräfte den ersten Abschnitt ihrer Berufslaufbahn gemeistert haben“, sagte Geschäftsführer Stefan Kost. „Als Ausbildungsbetrieb fühlen wir uns für die jungen Menschen verantwortlich und sehen es auch als Bestätigung unserer Personalarbeit, wenn sie sich so gut entwickeln wie unsere diesjährigen Absolventen.“

ALPENHAIN zählt seit Jahren zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben der Region und beschäftigt derzeit 20 Azubis in sechs Berufen.

Wer sich für eine Ausbildung bei ALPENHAIN interessiert findet auf der Webseite www.alpenhain.de weitere Informationen.

Über ALPENHAIN:

„Wir machen mehr aus Käse“ – mit dieser Philosophie entwickelt, produziert und vermarktet ALPENHAIN seit mehr als 100 Jahren schmackhafte Käsespezialitäten für das In- und Ausland. Die mittlerweile in vierter Generation familieneigene Käserei in Lehen ist auch heute noch Ausgangspunkt für neue, innovative Käseideen. Diese werden nur aus tagesfrischer, hochwertiger Milch von Bauernhöfen aus der umliegenden Region, dem Voralpenland hergestellt.

Die kleine Dorfkäserei von einst ist heute ein hochmodernes Unternehmen und einer der führenden Weichkäsehersteller in Deutschland mit kontinuierlichem Wachstum. Die besondere Kompetenz von ALPENHAIN liegt im Bereich der schnell und einfach zuzubereitenden heißen Käse-Spezialitäten (gekühlt und tiefgekühlt) mit dem Klassiker Back-Camembert und vielen kreativen Käse Snack Produkten. Im traditionellen Weichkäse bietet ALPENHAIN eine einzigartige Auswahl an Brotzeitkäsen, mit dem Original Obazda als Leaderprodukt. Diese ALPENHAIN Markenangebote werden im LEH, bei Großverbrauchern und im HoReCa Bereich angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

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Über ALPENHAIN:

„Wir machen mehr aus Käse“ – mit dieser Philosophie entwickelt, produziert und vermarktet ALPENHAIN seit mehr als 100 Jahren schmackhafte Käsespezialitäten für das In- und Ausland. Die mittlerweile in vierter Generation familieneigene Käserei in Lehen ist auch heute noch Ausgangspunkt für neue, innovative Käseideen. Diese werden nur aus tagesfrischer, hochwertiger Milch von Bauernhöfen aus der umliegenden Region, dem Voralpenland hergestellt. Die kleine Dorfkäserei von einst ist heute ein hochmodernes Unternehmen und einer der führenden Weichkäsehersteller in Deutschland mit kontinuierlichem Wachstum. Die besondere Kompetenz von ALPENHAIN liegt im Bereich der schnell und einfach zuzubereitenden heißen Käse-Spezialitäten (gekühlt und tiefgekühlt) mit dem Klassiker Back-Camembert und vielen kreativen Käse Snack Produkten. Im traditionellen Weichkäse bietet ALPENHAIN eine einzigartige Auswahl an Brotzeitkäsen, mit dem Original Obazda als Leaderprodukt. Diese
ALPENHAIN Markenangebote werden im LEH, bei Großverbrauchern und im HoReCa Bereich angeboten.




Schnaitsee besiegt Aufsteiger

Der TSV Schnaitsee konnte sich in der Fußball-A-Klasse gegen den Aufsteiger aus Halfing mit 2:0 durchsetzen und somit den dritten Sieg in Folge einfahren – vor 100 Zuschauern! Die Anfangsphase spielte sich größtenteils im Mittelfeld ab. Wenig Torraumszenen und zwingende Angriffe auf beiden Seiten: In der 33. Spielminute dann aber war es Sebastian Reinthaler, der aus heiterem Himmel das 1:0 für Schnaitsee erzielte …

Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Gästegoalie Christoph Friedrich den Ball nicht festhalten und so stand der TSV-Stürmer goldrichtig und nahm das Geschenk an. Kurz vor der Halbzeit hatte Bernd Waldmann noch das 2:0 auf dem Fuß. Sein Schuss ging jedoch flach links vorbei.

Auch in der zweite Halbzeit warteten die Halfinger Fans vergeblich auf Torchancen ihrer Mannschaft. Auch Schnaitsee kam vorerst nicht zwingend vor das Halfinger Gehäuse. In der 66. Minute dann aber die Großchance für den heimischen TSV. Der Einschussversuch von Dominik Schederecker fand den Kopf von Sebastian Reinthaler. Torwart Christoph Friedrich parierte sehenswert. Weitere Möglichkeiten durch Waldmann und Reinthaler führten auch nicht zum Erfolg.

Vorentscheidung durch Elfmeter

In der 76. Spielminute dann die Vorentscheidung: Der agile Bernd Waldmann erläuft einen hohen Ball in die Spitze und wird prompt durch den Halfinger Torwart gelegt. Schiedsrichter Georg Huber entscheidet sofort auf Strafstoß. Diese Chance ließ sich Rückkehrer Severin Schluck nicht nehmen und verwandelte zum 2:0-Endstand.

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So haben sie gespielt (links Schnaitsee):

captain and keeper Dominik Herbst 1 1 Christoph Friedrich yellow card keeper
player Hans Mittermayr 2 2 Christoph Aicher player
player yellow card Martin Edlmann 3 3 Valentin Reuber substition guest player
player Elias Altenweger 4 4 Mathias Landinger player
player Dominik Schederecker 5 6 Andre Binder player
player substitution home Martin Oberbauer 6 7 Matthäus Gießibl captain
player substitution home Bernhard Waldmann 7 8 Christoph Gruber player
player yellow card Lukas Lamprecht 8 9 Richard Erhunmwunse substition guest player
player goal Sebastian Reinthaler 9 10 Maurice Stowasser substition guest player
player Maximilian Herbst 10 14 Sebastian Aicher player
player substitution home Anton Lamprecht 11 16 Daniel Entfellner player
Ersatzbank
substitute substitution home Tobias Ederer 12 5 Dominik Reisbich substition guest substitute
substitute substitution home Patrick Konhaeuser 13 12 Joseph Knabl substition guest substitute
substitute substitution homegoal Severin Schluck 14 13 Jakob Malecek substition guest substitute
Trainer
Markus Sonnenhuber k.A.



Chlorung des Trinkwassers wird beendet

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Rosenheim kann der Zweckverband
die Chlorung im Gemeindegebiet Eiselfing (wir berichteten) am morgigen Dienstag, 18. September, beenden. Das teilt am heutigen Montagnachmittag Manfred Hrdina, der Geschäftsleiter des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Schonstetter Gruppe mit.

Bis sich das Chlor in den Leitungen verflüchtigt, können jedoch noch einige Tage vergehen.
Anschließend müssen nun vermehrt Wasserproben genommen werden.

Sofern sich aufgrund der Untersuchungsergebnisse etwas ändern sollte, wird dies
wieder auch bei uns in der Wasserburger Stimme, durch öffentlichen Anschlag und auf der Homepage des Zweckverbandes (www.wzv-schonstett.de) informiert.

 




Gute Chancen, keine Tore

Trotz einiger sehr guter Torchancen auf beiden Seiten, endete das Duell in der Kreisklasse 2 zwischen dem SV Schechen und dem TSV Babensham gestern torlos. Für die Brack-Elf war das Ergebnis das zweite 0:0 in Folge und nun wartet man bereits seit drei Spielen auf einen eigenen Treffer! Für Schechen endet mit diesem Unentschieden eine Serie von drei Siegen in Folge.

Die Partie begann ohne langes Abtasten. Auf einem fast unbespielbaren Platz agierte die Heimelf mit schnellen weiten Bällen nach vorne und so brach der Schechener Stefan Kapsner bereits nach fünf Minuten durch und scheiterte aber an Babenshams Keeper Thomas Frank. Kurz darauf erneut der SV Schechen gefährlich: Andreas Zeller stieg nach einer weiten Flanke am höchsten und setzte seinen Kopfball ans Lattenkreuz.

Mitte der ersten Hälfte war dann Schechens Torwart Johannes Baumann im Mittelpunkt. Zuerst parrierte er glänzend einen Kopfball von Jonas Hintermayr (25) und dann entschärfte er einen Flachschuss aus kurzer Distanz von Tobias Oberlinner mit einer tollen Fußabwehr (30).

Kurz vor der Halbzeit noch eine Riesen-Chance für Schechens Sebastian Bachl, doch frei am Elfmeterpunkt ging sein Kopfball deutlich drüber.

Im zweiten Durchgang versuchten beide Mannschaften Akzente zu setzen. In den meisten Fällen blieb es aber eher bei Stückwerk und der entscheidende Pass war stets zu ungenau. Nach einer Stunde hatte dann erneut Tobias Oberlinner, nach feinem Zuspiel des agilen Jonas Hintermayr, die Chance zur  Führung, doch frei vor Baumann ging der Ball knapp übers Tor.

Kurz vor Schluss wurde es dann im Babenshamer Strafraum noch einmal gefährlich. Der Schechener Seppi Wittmann kam nach einer Flanke aus spitzem Winkel noch einmal an den Ball, doch sein Abschluss ging knapp am langen Pfosten vorbei (90).

Im engen Kreisklassen-Mittelfeld trennt ein einziger Punkt nun Platz fünf (Babensham) und Platz neun (Schechen).

hl

So haben sie gestern gespielt (rechts Babensham):

keeper Johannes Baumann 1 1 Thomas Frank keeper
player substitution home Josef Murnauer 2 2 Frederik Friedlhuber player
player yellow card Felix Altmoeder 3 3 Lukas Wagner player
captain Dominik Boujnah 4 4 Mathias Hintermayr player
player Fabian Thost 5 5 Stefan Oettl substition guestyellow card player
player Markus Höhensteiger 6 6 Hans Lamprecht yellow card player
player Josef Wittmann 8 7 Andreas Huber player
player Sebastian Bachl 9 8 Thomas Estermann substition guestyellow card player
player Stefan Kapsner 11 9 Tobias Oberlinner captain
player Tobias Lechner 12 10 Eduard Koenig player
player substitution home Andreas Zeller 16 11 Jonas Hintermayr substition guest player
Ersatzbank
substitute substitution home Michael Kelnberger 7 15 Jakob Reitmaier keeper
substitute Nicolas Brunnlechner 13 12 Muctar Sow yellow cardsubstition guest substitute
substitute substitution homeyellow card Yusha Abdull 14 13 Stefan Fink substition guest substitute
14 Leonhard Kirchlechner substition guest substitute
Trainer
Höhensteiger, Markus Brack, Christian



„Das haben Helfer nicht verdient!“

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Stellvertretende Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes im Kreisverband Rosenheim, Daniela Ludwig, nimmt am heutigen Montagmittag Stellung zu unserem Bericht über die unschönen Szenen im Umfeld eines Feuerwehr-Einsatzes in Kolbermoor. Ludwig verurteilt das zunehmend rücksichtslose und respektlose Verhalten von Autofahrern gegenüber Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdiensten scharf. Der Wortlaut ihrer Stellungnahme …

„Der jüngste Fall ereignete sich in meiner Heimatstadt Kolbermoor, wo die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bei einem Unfall von Autofahrern beleidigt, beschimpft und sogar mit körperlicher Gewalt bedroht wurden. Manche zeigten den Mittelfinger. Das ist nicht mehr hinzunehmen.

Die Feuerwehr in Kolbermoor hat nach einem schweren Unfall alles getan, um die Unfallstelle abzusichern und die nötigen Umleitungen eingerichtet. Das ist bei einem schweren Unfall unerlässlich, und für diese wertvolle Arbeit opfern die Kameradinnen und Kameraden ihre Freizeit.“

Die heimische Wahlkreisabgeordnete zeigt volles Verständnis dafür, dass die Feuerwehr Kolbermoor Anzeige bei der Polizei erstattet:

„Die Einsatzkräfte leisten einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft. Sie haben es nicht verdient, dafür beschimpft und beleidigt zu werden. Solchen Rüpeln auf der Straße muss man die Grenzen aufzeigen.“
Ludwig appellierte an die Autofahrer, ihr Verhalten zu überdenken. „Jedem kann es täglich passieren, in einen schweren Unfall verwickelt und dabei verletzt zu werden. Da ist man froh, wenn schnelle Hilfe kommt. Dass unser Rettungswesen so gut organisiert, ist ein Verdienst der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Ihnen gebührt unser Dank und unser Respekt!“

 

Siehe auch unseren Bericht zu dem Vorfall:

Wenn Helfer beleidigt werden …

 

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben: Elfriede Bortenschlager (16. 9. 1926 – 7. 9. 2018) aus Reitmehring. Trauergottesdienst ist am Mittwoch, 19. September, um 14 Uhr in Edling. Anschließend findet die Urnenbestattung auf dem Friedhof statt.

 

 

 

 

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Feldarbeit wie früher

Die Pferde ziehen und der Bauer drückt mit ganzer Kraft den Pflug in den Acker, damit der Boden auch wirklich gut gewendet wird. Wie anstrengend und mühsam die Feldarbeit vor rund 100 Jahren noch war, davon bekamen die Besucher der gestrigen Rosserervorführung auf dem Haager Herbstfest ein recht gutes Bild. Auch Festwirt Bernd Furch (Foto) legte auf dem Feld hinter dem Unertl-Zelt selbst Hand an …

Vor Beginn der Vorführung leitete Hans Urban (Foto  unten) thematisch in die Feldarbeit vor den Bulldogs und Maschinen ein. Er erklärte die Unterschiede zwischen Pflug, Egge und ließ einige junge Landwirtschaftsfans deren Funktion erklären. „Ma duad erst oggan und dann eggn“, wusste ein junger Bub sofort. Die Mädels begeisterten sich dagegen eher für die „Rossen“, die die Werkzeuge über den Acker zogen.

Auch ein paar Zeitzeugen bekam Urban vors Mikrofon, die davon berichteten, wie sie damals noch mithilfe von „Pferdl und Ochs“ geackert und per Hand ausgesät haben.

Mit zwei Zweiergespannen wurde die Feldarbeit dann schließlich vorgeführt. Robert Hiebl sen. und jun. aus Soyen spannten an ihre beiden Schimmel einen Pflug und Michael Binsteiner aus Taufkirchen eggte mit seinen zwei braunen Füchsen.

Hans Urban übergab das Mikrofon in der Zwischenzeit an Ross-Experte Hans Stitzl (Foto unten) aus Hörpolding, der die Feldarbeit mit interessanten Kommentaren genauer erklärte.

 

Besonders hervorgehoben wurde das Wenden der Pferde am Ende eine Furche. „Die müssen dabei wirklich einen Fuß über den anderen kreuzen. Das muss man mit den Pferden lange üben, damit die das schaffen, ohne dass sie sich gegenseitig auf die Füße steigen.“ Binsteiner, der auch zu Hause noch so manche Arbeiten mit seinen Pferden verrichtet, habe ihnen das in jahrelangem Training beigebracht.

Sich selber ein Bild von der Arbeit verschaffen wollte sich Festwirt Bernd Furch, der unter der Anweisung von Robert Hiebl eine Furche ackerte. Den Wortwitz konnte sich Hans Stitzl natürlich nicht nehmen lassen: „Der Furch macht a Furch. Des gibt’s aa ned jedn Dog.“

 

Weitere Fotos:




Celina wird Drittbeste Deutschlands

Das schnelle Speedway-Mädl Celina Liebmann aus Albaching hat es noch einmal geschafft – in ihrer letzten 250er Saison – und zwar aufs Podest bei der Deutschen Meisterschaft! Ganz locker konnte die 17-Jährige die DM in Olching angehen, denn was viele Burschen an diesem großen Tag erreichen wollten, das hatte Celina ja schon 2016 erreicht – als einziges Mädchen bislang überhaupt hatte sie den begehrten Titel nach Albaching geholt. Diesmal gab’s Bronze …

Celina freudestrahlend: „Einfach ein riesengroßes Danke an alle, die da waren – von Mechanikern, Fans, Sponsoren, Bekannten bis Familie und Freunde! Danke für die tolle Unterstützung und danke für die tolle Veranstaltung vom MSCO und der dmsj! Meine letzte Deutsche Meisterschaft auf der 250er ist getan und es war mir eine Freude noch einmal oben mit dabei zu stehen!“

Nach einem dritten sowie zwei ersten Plätzen und einem zweiten Platz waren genug Punkte gesammelt, so dass Celina Liebmann den Einzug in das Tagesfinale schaffte.
Im Finale konnte sie sich nur noch selber belohnen und holt nochmal zum Abschluss einen Podestplatz heraus.

Nach der DM in Olching ging’s dann fürs Team weiter zum Finalrennen der Liga Nord ins 800 Kilometer entfernte Brokstedt hoch in den Norden, wo die 17-jährige Celina für die Wölfe aus Wittstock startete.
Mit ihrem Team holte sich Celina den Tagessieg und zugleich auch den Gesamtsieg in der Speedway Liga Nord!

 

Foto: Speedway-Team Liebmann
 




„Sind mit Verlauf sehr zufrieden“

Außergewöhnlich viele Besucher, gutes Wetter und keine besonderen Vorkommnisse: Die Veranstalter von „Wasserburg leuchtet“, Moritz Hasselt, Urs Hasler und Fabian Seydel, zogen heute eine rundum positive Bilanz. „Wir sind mit dem Verlauf sehr zufrieden.“

„In den vergangenen fünf Jahren hatten wir wirklich kein Glück mit dem Wetter. Und auch heuer ging’s vormittags nicht gerade positiv los. Es regnete. Das ist normalerweise nicht gut für unsere Abendveranstaltung, weil viele schon vormittags planen, was sie abends unternehmen.“ Doch dann habe man am Freitagabend ideales Wetter gehabt, so Moritz Hasselt. „Und so viele Besucher wie seit Jahren nicht mehr.“ Was die Veranstalter besonders freut: „Man sieht immer mehr neue Gesichter. Die Besucher kommen zum Teil von weit her.“

Trotz des großen Andrangs habe es keine besonderen Vorfälle gegeben, so Hasselt weiter. Er richtete einen besonderen Dank an das Rote Kreuz: „Auch heuer haben wieder sehr viele BRK-ler ehrenamtlich mitgeholfen. Ohne diese Hilfe wäre ,Wasserburg leuchtet‘ nicht möglich.“ Man werde sich da auch noch erkenntlich zeigen.

Besonders stolz sind die Veranstalter darauf, dass Auf- und Abbau rasch über die Bühne gingen. „Wir waren am Samstag um 4 Uhr mit dem Abbau fertig. Am Samstag war tagsüber also niemand mehr durch unsere Veranstaltung in der Altstadt beeinträchtigt.“

 




Jugendfilm mit pfiffigem Humor

Das schönste Mädchen der Welt – ab der nächsten Woche ist es oder besser der Film dazu im Wasserburger Kino zu sehen. So wie Hollywood auf clevere Weise Shakespeare ein modernes Gewand verpasste und in eine romantische Komödie verwandelte, zaubert Regisseur Aron Lehmann aus dem Klassiker „Cyrano de Bergerac“ einen modernen Film, der mit pfiffigem Humor ebenso besticht wie als Liebesgeschichte.

Darum geht’s:

Roxy ist neu in der Klasse und verdreht gleich allen Burschen den Kopf. Die schlagfertige 17-Jährige ist gerade von ihrer alten Schule geflogen und hat null Bock auf die anstehende Klassenfahrt nach Berlin. Im Bus freundet sie sich mit dem sensiblen Außenseiter Cyril an, der sie mit seinem Wortwitz überrascht.

Cyril ist sofort Feuer und Flamme, rechnet sich aber keine Chancen aus, denn er wird von allen wegen seiner großen Nase verspottet. Roxy interessiert sich außerdem mehr für den attraktiven Rick. Blöderweise ist der ein geistiger Tiefflieger und bringt keine drei Worte am Stück raus.

Als auch noch Aufreißer Benno ein Auge auf Roxy wirft, startet Cyril eine waghalsige Verkupplungsaktion, um Roxy vor Bennos falschem Spiel zu schützen: Er schreibt für Rick coole Songs und romantische SMS, damit dieser bei Roxy ganz groß auftrumpft. Wer wird am Ende das Herz des „schönsten Mädchen der Welt“ erobern?

DE

2018

FILMREIHE JugendKino

REGIE Aron Lehmann

DARSTELLER Aaron Hilmer, Luna Wedler, Damian Hardung, Anke Engelke, Heike Makatsch, Jonas Ems und Julia Beautx

KAMERA Andreas Berger

MUSIK Boris Bojadzhiev, Konstantin Djorkaeff Scherer, Robin Haefs

AB 12 JAHRE

LÄNGE 103 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Montag 17.09
15.45 UHR Butterbrot und Freiheitsliebe, Edling – ein Dorf erzählt!
16.00 UHR Pettersson & Findus: Findus zieht um
17.45 UHR Grüner wird’s nicht… sagte der Gärtner und flog davon
18.00 UHR Sauerkrautkoma
20.15 UHR Grüner wird’s nicht… sagte der Gärtner und flog davon
20.30 UHR Safari – Match Me If You Can
Dienstag 18.09
15.45 UHR Grüner wird’s nicht… sagte der Gärtner und flog davon
16.00 UHR Pettersson & Findus: Findus zieht um
17.45 UHR Grüner wird’s nicht… sagte der Gärtner und flog davon
18.00 UHR Butterbrot und Freiheitsliebe! Edling – ein Dorf erzählt!
20.15 UHR BlacKkKlansman – O.m.U.
20.30 UHR Safari – Match Me If You Can
Mittwoch 19.09
14.00 UHR Butterbrot und Freiheitsliebe, Edling – ein Dorf erzählt!
14.15 UHR Pettersson & Findus: Findus zieht um
15.45 UHR Grüner wird’s nicht… sagte der Gärtner und flog davon
16.00 UHR Pettersson & Findus: Findus zieht um
17.45 UHR Grüner wird’s nicht… sagte der Gärtner und flog davon
18.00 UHR Sauerkrautkoma
20.15 UHR BlacKkKlansman
20.30 UHR Safari – Match Me If You Can




„Daten schnell und fehlerfrei austauschen“

PR – Technische Neuerungen und modernste Technik sind aus dem Alltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken. „Wir als Steuerkanzlei nutzen den technischen Fortschritt und bieten unseren Mandanten eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Vorgänge zu optimieren, zu digitalisieren und zu vereinfachen“, sagt Martin Reiss von der gleichnamigen Kanzlei in Wasserburg. Hier sein nächster Steuertipp:

„Viele Behörden, wie zum Beispiel Finanzämter, Banken und Krankenkassen arbeiten mittlerweile eng mit unserem Rechenzentrum zusammen, um Daten vollständig, schnell und fehlerfrei auszutauschen, abzugleichen und zu verarbeiten. So reduziert sich auch die Zahl von Rückfragen der Steuerkanzlei an den Mandanten auf ein Minimum und oftmals erspart es den Mandanten das Suchen oder erneute  Anfordern von Dokumenten der jeweiligen Behörden.“

Der Experte weiter: „Eine spezielle Kommunikationsplattform ermöglicht zudem einen sicheren und schnellen Daten- und Informationsaustausch zwischen Steuerkanzlei und Mandant. Unsere Mandanten können sich jederzeit und mit jedem internetfähigen Endgerät über einen Web-Login anmelden. Über eine benutzerfreundliche und einfache Oberfläche können Nachrichten und Dateien versendet werden. Diese werden völlig automatisch verschlüsselt und auf Viren geprüft. Eine separate und komplizierte Verschlüsselung, wie beispielsweise beim E-Mail-Verkehr, ist nicht mehr notwendig. Dieses Verfahren ist TÜV-geprüft und ermöglicht es papierlos und schnell miteinander zu kommunizieren. Es müssen dadurch keine Dokumente mehr per Post versendet werden und somit besteht auch nicht die Gefahr, dass diese auf dem Postweg verloren gehen oder Fristen durch eine verspätete Zustellung versäumt werden. Vielmehr wird eine zeitnahe Bearbeitung sichergestellt.“

Reiss: „Von dieser Kommunikationsplattform profitieren Privatpersonen als auch Unternehmer gleichermaßen. Allen selbständigen Mandanten bieten wir zudem unsere Unterstützung bei der Digitalisierung Ihrer Buchhaltung. In ständiger Rücksprache mit unseren Mandanten entwickeln wir individuelle Lösungen um unseren Mandanten ein schnelles und unkompliziertes Vorbereiten der Buchhaltung zu ermöglichen. Weiter müssen Belege, die unsere Mandanten bereits in digitaler Form erhalten nicht mehr ausgedruckt werden. Dies wiederum spart einiges an Papier und natürlich auch wertvolle Zeit. Viele kennen zudem das Problem mit schnell verblassenden Thermobelegen. Eine digitalisierte Buchhaltung stellt sicher, dass Belege während der kompletten Aufbewahrungsfrist gut leserlich archiviert werden können.“

Der Experte abschließend: „Insgesamt betreiben wir als Steuerkanzlei mit der Umstellung in das digitale Zeitalter eine intensive und ausgewogene Vorbereitung unserer Mandanten, auf die grundsätzlich anstehende Digitalisierung durch den Staat. Diese soll mit dem Jahr 2019 beginnen. Sie wollen auch vom digitalen Wandel profitieren? Wir beraten gerne!“

 

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de

 

 

 

 

 

 




Kein strahlender Kreisliga-Sonntag

Es war jetzt gestern in den höheren Fußball-Klassen für die Teams des Altlandkreises trotz Sonne nicht  d e r  strahlende Sonntag: Neben Wasserburg und Reichertsheim (wir berichteten jeweils) unterlagen auch die beiden Teams in der Kreisliga ihren Gegnern! Während die Grünthaler eine saftige 1:4-Heimniederlage gegen ambitionierte Ostermünchener hinnehmen mussten, setzte es für die Edlinger daheim eine mehr als ärgerliche, knappe 0:1-Niederlage gegen die Zweite vom Sportbund Rosenheim durch Eryk Dziduch, der in der 30. Minute traf. Unser Spielbericht zur Begegnung der Grünthaler in Unterreit …

Lange ist es her, dass die Grünthaler-Elf zuhause eine Niederlage in dieser Höhe erfahren mussten, doch an diesem Tag konnten die Elf um Coach Hannes Huber über weite Strecken der Partie keineswegs an ihre Leistungsgrenze gehen und verlor somit gegen ein Ostermünchner Team, das sehr routiniert den schwachen FCG-Auftritt ausnutzte und alle drei Punkte mitnehmen konnte.

Zu Beginn der Partie begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe und neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld, so dass große Torchancen auf beiden Seiten Mangelware waren.

So dauerte es ganze 30 Minuten bis zur ersten guten Chance des Spiels, Raimund Asenbeck verzog den Ball jedoch aus aussichtsreicher Position. Von Ostermünchen kam anfangs noch relativ wenig, trotz guten Aufbauspiels im Mittelfeld schafften sie es nicht gefährlich in den Strafraum einzudringen.

Mit ihrer ersten richtigen Chance in der 40. Minute gingen sie kurz vor der Pause in Führung: Nachdem der Schiedsrichter ein vermeintliches Foulspiel an Denis Reiter weiterlaufen ließ, standen die zwei Ostermünchner Angreifer alleine im Strafraum des FCG, die Torwart Asenbeck geschickt umspielten und so Dominic Reisner nicht mehr viel Mühe hatte, den Ball im Tor unterzubringen.

Mit dieser noch schmeichelhaften 0:1-Gästeführung wechselten beide Mannschaften die Seiten.

Im zweiten Abschnitt der Partie schafften es die Grünthaler zunächst, mehr Druck aufzubauen und erspielten sich so ein leichtes Übergewicht. Doch in dieser leichten Drangphase des FCG traf der Gast innerhalb von nur zwei Minuten zeimal: In den Minuten 57. und 58. schossen Fabian Jäger und Andreas Niedermeier den SVO mit 3:0 in Front.

Der FCG versuchte noch Moral zu zeigen und kam nur sieben Minuten später noch zum Anschlusstreffer durch Josef Mayer.

Nur zwei Minuten später hatte Grünthal noch einen Hochkaräter, der aufgerückte Mirza Smajlovic scheiterte einmal am Keeper Hannes Schenk und ein weiteres Mal an SVO-Kapitän Bernd Schiedermeier, der den Ball gerade noch auf der Linie klären konnte. Wäre der Ball reingegangen, so wäre es die letzten 25 Minuten nochmal eine enge Kiste geworden.

Ostermünchen dagegen traf erneut: In der 73. Spielminute war es Markus Kendlinger, der einen Freistoß an der Strafraumgrenze in die Maschen beförderte und somit endgültig den Deckel zumachte.

Während es für den SVO ein wichtiger Sieg war, um vorne dranzubleiben, ist es für den FC Grünthal die bereits die vierte Niederlage nach zwei Siegen und zwei Remis. Nächstes Wochenende steht das nächste schwere Auswärtsspiel beim ASV Großholzhausen an, in der die Grünthaler wieder ein anderes Gesicht zeigen wollen.

ps

Der Bericht zum Edlinger Kreisliga-Spiel folgt …




Das Fitnessstudio für Frauen

PR – Ein Fitnessstudio für Frauen, bei dem man nicht gleich einen Vertrag über zwölf Monate abschließen muss – gibt’s das? Mit einer großen Auswahl an Kursen, Ausdauergeräten, einem Gerätezirkel und ausgebildeten Trainerinnen, die einen individuell unterstützen? Und das alles speziell für Frauen? Da ist „Frau“ bei „Just Female“, dem Fitnessstudio für Frauen in Amerang und Wasserburg, genau richtig.

Hier hat man die Möglichkeit der monatlichen Kündigung und muss sich nicht gleich für ein ganzes Jahr binden.

Von Kursen wie Pilates, Yoga, Rückenfit und Co., über effektives, kurzes Zirkeltraining bis hin zum Personaltraining, hier findet man den passenden Sport für jeden Geschmack. Zusätzlich kann man sich im Anschluss ans Training im schönen Wellnessbereich entspannen und sich eine Auszeit vom Alltag gönnen.

„Just Female“ ist auf die Wünsche und Ziele von Frauen spezialisiert und hat viele individuelle Konzepte entwickelt, um die Teilnehmer bei deinem Training zu unterstützen. Unter anderem wird den Mitgliedern das erfolgreiche und lizensierte Slim-Belly-Figur- und Abnehmprogramm angeboten. Hierbei schmelzen durch einen abgestimmten Mix aus gezielter Ernährung, Kraft- und Ausdauertraining und dem Slim- Belly die Fettpölsterchen an Bauch, Beinen und Po nur so dahin.

Durch die Kooperation mit dem Sportpark Fit&Fun in Wasserbug genießen die Mitglieder viele weitere Vorteile, wie die Nutzung des dortig neu eröffneten Frauenzirkels, das zusätzlich erweitere Kursprogramm, den Beweglichkeits- und Faszienzirkel und vor allem die extra langen durchgehenden Öffnungszeiten (Montag bis Sonntag von 6 bis 23 Uhr).

Interessenten können unter Telefon 08075/9167641 ein kostenloses Probetraining vereinbaren. Egal, wie dein Ziel aussieht – Abnehmen, eine straffere Figur, mehr Ausdauer oder einfach nur gesund und fit bleiben – im „Just Female“ in Amerang und Wasserburg ist man da genau richtig.




Tatzeit: Der erste Schultag!

Nach den Vorfällen in Soyen an Kindergarten und Schule (wir berichteten), wurden nun auch Schmierereien an der Grundschule in Rechtmehring entdeckt. Das meldet die Polizei am heutigen Montagvormittag. Ein bisher unbekannter Täter hat mit schwarzer Farbe eine Mauer auf der Nordseite der Schule besprüht. Ob es sich auch hier um politische Parolen handelt …

… dazu meldet die Polizei nichts.

Die Tatzeit war vom ersten Schultag, 11. September, 20 Uhr, bis zum Mittwoch, 12. September, 7 Uhr.

Der Sachschaden beträgt etwa 500 Euro.

Wer hat in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht und kann Hinweise geben? Bitte an die Polizei in Haag melden …




Kleine Feuer überall

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula und den Redakteuren der Stimme. Heute geht es um eine Familiengeschichte …

Roman
Titel: Kleine Feuer überall       
                                              

Empfohlen von Claudia Wenzel (Foto)

Autor: Celeste Ng
Verlag: dtv

Preis: 22 Euro

Für
+ Liebhaber tiefgründiger Familiengeschichten

Fazit vorneweg:
Celeste Ng – selbst in dem wohlhabenden und von Planern entwickelten Vorort Shaker Heights aufgewachsen – erzählt unaufgeregt und doch tiefgründig über die Geheimnisse von Familien, über Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden.

Ein Auszug:
„Sie dachte an den Tag, als sie Mia zum ersten Mal begegnet war, und an die Frage, die sie ihr gestellt hatte: Was willst du jetzt tun? An diesem Tag hatte Izzy zum ersten Mal das Gefühl gehabt, überhaupt etwas tun zu können. Dann erinnerte sie sich an die Worte die Mia bei ihrer letzten Begegnung zu ihr gesagt hatte und die ihr seitdem nicht aus dem Kopf gingen: Manchmal muss man ganz von vorne anfangen. Manchmal muss man alles abbrennen, hatte sie gesagt, und in diesem Moment fasste Izzy einen Entschluss.“

Inhalt:
Das Haus Richardsons steht in Flammen. In den Shaker Heights führen sie ein Bilderbuchleben, nur die jüngste -Izzy- ist mit ihrer eigensinnigen Art etwas schwierig. Als die Künstlerin und Vagabundin Mia mit ihrer Tochter, die sich mit den Richardson-Kindern anfreundet, auftaucht, bringt sie mit ihrer unkonventionellen Lebensart deren geregeltes Leben durcheinander. Das Aufeinandertreffen dieser beiden so unterschiedlichen Familien sorgt für Zündstoff und nimmt einen dramatischen Verlauf.

Zu haben in der Buchhandlung Fabula:

Ledererzeile 23
83512 Wasserburg am Inn
Tel. 08071 / 95 15 0
Fax 08071 / 95 66 1

E-Mail: info@buchhandlung-fabula.de

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 9 – 18.30 Uhr
Samstags 9 – 16 Uhr




Wenn Helfer beleidigt werden …

Ehrenamtliche Helfer sind oft extrem gefordert bei schweren Unfällen. Immer wieder müssen sie sich im Umfeld ihrer Arbeit mehr und mehr mit uneinsichtigen Menschen beschäftigen. Der aktuellste Fall hat sich im Landkreis vor wenigen Tagen ereignet. Die dortige Feuerwehr hat ihren Unmut über die unerfreulichen Szenen am Rande ihres Helfer-Einsatzes auf ihrer Homepage veröffentlicht. Hier der Wortlaut …

Es geht um einen Verkehrsunfall in Kolbermoor zwischen einem Pkw-Lenker und einer Roller-Fahrerin. Die Feuerwehr Kolbermoor wurde zur Verkehrsabsicherung und Reinigung der Fahrbahn alarmiert. Der Bericht:

„Während wir mit dem Kommandowagen, dem Kleinalarmfahrzeug und einem Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle eintrafen, wurde die verletzte Rollerfahrerin bereits vom Rettungsdienst versorgt. Umgehend leiteten wir Absperr- und Umleitmaßnahmen ein, um die Unfallstelle entsprechend abzusichern. Auch ein Sichtschutz für die verletzte Person kam zum Einsatz.

Zusätzlich rückte noch unser Mehrzweckfahrzeug aus, um die Verkehrsregelung auf der stark befahrenen Staatsstraße im Berufsverkehr zu unterstützen. Nachdem der Rettungsdienst mit der verletzten Person die Einsatzstelle verlassen hat, mussten die Umleitmaßnahmen trotzdem aufrecht erhalten werden, um der Polizei die zeitaufwendige Aufnahme und Vermessung der Unfallstelle zu ermöglichen.

Als die Arbeiten der Polizei abgeschlossen waren, konnten wir die Reinigung der Fahrbahn und die Beseitigung der auslaufenden Betriebsstoffe bis ca. 20 Uhr abschließen.

Leider mussten wir bei diesem Einsatz feststellen, dass auch uns die Welle von Respektlosigkeit, Beleidigungen und Gewalt von Bürgern gegenüber Einsatzkräften nicht verschont.

Zahlreiche Autofahrer zeigten wenig bis gar kein Verständnis für die geringfügigen Umleitungsmaßnahmen und zeigten unseren Einsatzkräften den Mittelfinger, sprachen Beleidigungen aus oder drohten sogar mit körperlicher Gewalt.

Dies passierte den Einsatzkräften der Feuerwehr Kolbermoor in dieser Form zum ersten Mal. Dementsprechend sind wir sehr negativ überrascht und entsetzt.

Wir opfern unsere Freizeit für die Sicherheit unserer Mitmenschen und machen das auch gerne. Deswegen sind wir umso mehr enttäuscht, wenn uns solche Dinge widerfahren. Bei unseren Einsätzen geht es oft um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Genau wie bei diesem Einsatz.

Deshalb unsere Frage an die schwarzen Schafe unter den Autofahrern: Möchten Sie sich beleidigen lassen, wenn Sie anderen unentgeltlich helfen oder sich selbst in einer Notsituation befinden und ihre Helfer beleidigt oder bedroht werden?

Für unsere Gesellschaft sind freiwillige Hilfsorganisationen essentiell und ohne diese würde das bei uns sehr gut funktionierende System der Sicherheit und Ordnung zusammenbrechen. Bereits jetzt haben die Hilfsorganisationen Probleme ausreichend freiwillige Helfer zu finden. Warum sollte es irgendwann noch Menschen geben, die diesen freiwilligen Dienst leisten, um sich dann in Ihrer Freizeit beleidigen oder bedrohen lassen zu müssen?

Um die rabiate Art und Weise einzelner Verkehrsteilnehmer nicht ausufern zu lassen, werden auch wir dieses Verhalten soweit wie möglich zur Anzeige bringen.

An dieser Stelle soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass es Gott sei Dank noch viele Menschen gibt, die unsere Arbeit anerkennen und uns Feuerwehrler unterstützen. Vielen Dank dafür!“

Quelle: Feuerwehr Kolbermoor




Rund ums Ross von Kloa bis Groß

Seit 100 Jahren gibt es die Pferdezuchtgenossenschaft Prien und Umgebung. Gefeiert wurde dieses besondere Jubiläum gestern mit einem Festtag und mit dem Motto „Rund ums Ross – von Kloa bis Groß“. Großartig wie das Programm und das Wetter war auch der Besuch. Etwa 3.000 Besucher waren im Laufe des Tages auf dem Gelände vom Moar z´Bruck – viele Pferdefreunde auch aus dem Altlandkreis …

Ein Jahr lang machte sich die Vorstandschaft mit Moar-Bauer Hans Wallner junior an der Spitze an die Vorbereitungen, die in den letzten Tagen mit dem Herrichten des Festplatzes sehr arbeitsintensiv waren. Letztlich waren über 100 Pferde im Einsatz, um die verschiedenen Rassen und Nutzungsmöglichkeiten zu zeigen.

Das Vormittagsprogramm begann mit einem Reit- und Dressur-Programm, dabei zeigten sauber herausgeputzte Warmblüter, Haflinger, Friesen, Kaltblütler und Noriker (Western) ihr Können und ihre Disziplin.

Besonders viele Erinnerungen an eigene Erlebnisse war das Fahren mit historischen landwirtschaftlichen Gerätschaften. Dabei kamen zum Teil vierspännig eine Mähmaschine (Michi Bauer), ein Schwadenrecher (Karl Neumayer), ein Gabelwender (Conny Lengl), ein Pflug (Theo Meier), eine Egge (Franz Wimmer), eine Sähmaschine (Sebastian Bauer), eine Scheibenegge (Hans Riepertinger und Sepp Braun), ein Kunstdüngerstreuer (Hans Linner), das Schwachholzziehen (Alois Schmid), eine Kirchfahrt (Mühlbauer),  ein Balkenwagen mit einem Futter Heu (Franz Steiner), ein Almkarren (Katrin Wallner), ein Viehwagen mit Kuh und Kalb (Hans Riepertinger) sowie eine Odelfaß (Gasteiger/Obermüller) zum Einsatz.

Helmut Meidert von der Herreninsel bot eine Augenweide mit seiner Vierspänner-Dressur-Vorführung und Kathi Messerer zeigte mit ihren Haflingern zirzensische Lektionen. Den folgenden Spring-Vorführungen im stets wechselnden Parcours folgte eine Segnung der Pferde und Menschen durch Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth von der Evangelischen Kirchengemeinde und durch Gemeindereferent Werner Hoffmann vom Pfarrverband Westliches Chiemseeufer.

Mittags wurden im Ring unter anderem Shetty-Fahren und Lewitzer Reiten gezeigt, es folgte ein Teamwettkampf „Heiße Räder“ mit Fahrern und Läufern. Höhepunkt am nachmittag war das Schauprogramm „Vo Kloa bis Groß“, das mit der Präsentation der verschiedenen Pferderassen begann.

Der Größe nach kamen nacheinander in den Ring Minishetty, Shetty, Welsh B, Islandpferd, Deutsches Reitpony, Lewitzer, Norweger, Haflinger, Friese, Kaltblut, Kaltblut/Noriker, Warmblut und die größte Kaltblut-Rasse Percheron. Beim „Historischen Fahren“ waren die Themen Kirchfahrt, Jagdwagen, Viktoria, Landauer, Vis a Vis, Omnibus und Spyder.

In diesem Schauteil wurde nach „Grünland“ und „Holz“ unterschieden. Beim Thema „Holz“ kamen unter anderem eine Holzfuhre (Wast Ruhsamer), ein Schindlwagen (Franz Wimmer und Hans Buchner) sowie der Schmiedewagen von Georg Hefter zum Einsatz, der 2008 anlässlich der 850-Jahr-Feier von Prien gebaut worden ist. Spannend war noch ein sportlicher Vierspänner-Vergleich, bei dem sich knapp Christian Hofstetter mit seinem Haflinger-Quartett vor Helmut Meidert mit seinen Kaltblütern durchsetzen konnte. Kurzfristig in das Vorführprogramm aufgenommen wurde von Hans Wallner junior die „Ungarische Post“.

Dabei steht der Reiter auf zwei Pferden, die eng nebeneinander galoppieren. Hans Wallner ergänzte dies noch mit Goaßlschnalzer-Einlagen und er erinnerte damit, dass das Goaßlschnalzen mit Musik in Gruppen von Prien ausging und dass damals sein Vater einer der Gründer-Schnalzer war.

Hans Wallner senior, Ehrenvorsitzender der Pferdezuchtgenossenschaft Prien und Umgebung war einer der Ehrengäste, die beim Schauprogramm und beim abschließenden Festzug in einer Kutsche mitfahren durfte. Ein weitere Ehrengast mit Kutschen-Ehre war Bürgermeister Jürgen Seifert.

In einem Grußwort dankte er der Genossenschaft für ihre Aktivitäten und Ideen und er gratulierte zum Jubiläum mit einem Präsent. Ein weiterer Gratulant war Vorstand Franz Edfelder von der Kaltblut-Zucht-Vereinigung Berchtesgadener Land, auch er überreichte ein Geschenk. Zu den weiteren Gästen gehörten Florian Schelle als Vorsitzender des Pferdezuchtverbands Oberbayern sowie Mitglieder aus den Pferdegenossenschaften Miesbach, Tegernsee, Rosenheim und Traunstein, die bereits im Frühjahr offiziell gratulierten.

Viel zu tun hatten an diesem Tag der Parcour-Dienst sowie als Sprecher Sepp Furtner und Sepp Obermaier. „Es ist nichts passiert, es war schön und echt einmalig“, so das Fazit der Sprecher, die sich dann noch vom großen Angebot der kulinarischen Versorgung durch Festwirt Richard Grosse sowie durch Kaffee- und Kuchenstand sowie Hofbräu-Traunstein-Schenke stärken konnten.

„1997 war im Rahmen von 100 Jahre Markterhebung ein Tag der Landwirtschaft, heute war wieder ein Sonnentag der Landwirtschaft“, so Anton Harntasch als einer der vielen und dankbaren Besucher, die sich auch über viele Aussteller und landwirtschaftliche Raritäten am Rande des Parcours erfreuen konnten.

Unter ihnen war auch der Samerberger Rechenmacher Anderl Lindner, dieser resümierte mit dem Satz: „Ein solcher Tag hilft, dass wir Vergangenes zeigen und damit nicht vergessen. Vergelt´s Gott den Prienern“. Gemeint war damit auch das eigene Kinderprogramm, unter anderem mit Pony-Reiten und Roß-Putzen.

Fotos: Hötzelsperger




Unter vor Ober bei den Stockschützen

Bunt gemischt: Die Edlinger Stockschützen trafen sich jetzt zur Mannschafts-Meisterschaft. Fünf Teams wurden mit Spielkarten zusammengelost. Alle Teilnehmer waren mit großem Eifer und gesundem Konkurrenzkampf bei der Sache. Nach vier Spielen war die Mannschaft „Unter“ mit von links Georg Bürzer, Hans Fröschl, Helmut Allgeier und Werner Eß ganz oben – sie gewann die Edlinger Meisterschaft …

Die nächsten drei Teams waren gleich stark mit 4:4 Punkten.

Hier konnte sich mit der besseren Stocknote die Mannschaft „Ober“ mit Irmi Heinze, Maria Ziegelmeier, Walter Müller und Toni Haneberg durchsetzen. Auf dem 3. Platz landete das Team „Sau“ mit Thomas Anzenberger, Hans Schürer, Alfons Wallner und Martha Braunen.

Das „Zehner“-Team mit Harry Heinze, Regina Neumayr, Werner Gottwald und Peter Broos erreichte den 4. Platz. Das Schlusslicht bildete die Mannschaft „König“. Hier spielten Hildegard Bürzer, Wast Oster, Gerhard Aicher und Hans Küssel.

Jeder Teilnehmer erhielt einen Fleisch- oder Wurstpreis. Es war ein gelungener Abend und die Vorstandschaft bedankte sich für die rege Teilnahme und den fairen Wettkampf.

Quelle: DJK-SV Edling




Polizei rettet kleines Lamm

Unser schönstes Bild zum heutigen Wochenanfang: Strahlend hält Polizeiobermeister Thanner ein kleines Lämmlein im Arm. Mehrere Verkehrsteilnehmer in Rosenheim hatten am gestrigen Sonntagnachmittag der Polizei gemeldet, dass sich direkt neben der Fahrbahn der Miesbacher Straße – zwischen der Panorama-Kreuzung und dem Schwaiger Kreisel – ein kleines Lamm befinden würde. Die Autofahrer befürchteten, dass es auf die Straße laufen könnte. Die Polizei eilte per Streifenwagen los und konnte das junge Tier einfangen.

Es hatte sich von seiner Herde entfernt und war über ein kleines Loch im Zaun ausebüxt – auf und davon.

Das Schaf graste friedlich direkt neben der Fahrbahn und ließ sich das saftige Grün sichtlich schmecken. Es konnte wohlbehalten zurück gebracht werden.




Schnaitseer Gartler auf Erkundungstour

33 Schnaitseer Gartler besuchten in Kirchweidach die Gewächshäuser von Gemüsebau Steiner. Zum Auftakt erfuhren alle im Schulungsraum mit Hilfe eines Filmes Wissenswertes über den Bau der gesamten Anlage. Die Gewächshäuser werden mit Erdwärme beheizt und zur Bewässerung wird nur das eigene, aufgefangene Wasser verwendet.

Da mit Nützlingen gearbeitet wird, müssen die Pflanzen nicht gespritzt werden. In dem ursprünglich zuerst erbauten Gewächshaus befinden sich nur Tomaten. Im zweiten Haus konnten die Gäste aus Schnaitsee Paprika und Erdbeeren, die ab Oktober geerntet werden können, unter die Lupe nehmen. Derzeit wird das dritte Gewächshaus gebaut. Als Kostprobe der gesehenen Früchte bekam jeder Teilnehmer eine Gemüsekiste zum Mitnehmen.

Danach fuhren die Mitglieder des Schnaitseer Gartenbauvereins zum Hofcafe Untergünzl der Familie Reichenspurner bei Unterneukirchen. Dort wurden die Teilnehmer mit Kaffeespezialitäten und leckerem Kuchen verwöhnt, bevor die Fahrt wieder Richtung Schnaitsee ging. UK

 




„Feurio – der Rote Hahn über der Stadt“

Wasserburg wurde im Laufe der Jahrhunderte weitestgehend von Feuerbrünsten verschont. Dafür schlug der „Rote Hahn“ im 19. Jahrhundert dann umso heftiger zu, und das in einem Abstand von nur elf Jahren zweimal hintereinander. Diese Brände hatten es dann auch in sich. Die Spuren sind heute noch sichtbar. Wo sich diese Feuersbrünste im Stadtbild verewigten, welche Dramatik damals herrschte und wie sich der Brandschutz daraufhin entwickelte wird in einem gut einstündigen Stadtspaziergang anhand von zahlreichen Darstellungen aufgezeigt. Die Teilnehmer sollten gut zu Fuß sein.

Die Führung am Freitag, 21. September, beginnt um 17 Uhr am Städtischen Museum unter den Arkaden. Pro Person kostet der Rundgang fünf Euro. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt fünf Personen. Maximal 25 können teilnehmen.

Für diese und weitere Führungen kann man sich bei der Gäste-Information anmelden, auch telefonisch. Die Anmeldung ist verbindlich. Eine Absage ist bis einen Werktag vorher möglich. Die Bezahlung erfolgt in bar direkt beim Stadtführer. Es besteht kein Anspruch auf das Abhalten der Veranstaltung, insbesondere bei höherer Gewalt (zum Beispiel Gewitter).

 

Gäste-Information Wasserburg

Marienplatz 2

83512 Wasserburg

Telefon: 08071 105-22

 




Schonstett mit erster Saisonniederlage

Die erste Saisonniederlage gab es für den SV Schonstett gestern in Albaching. Der SVA behielt mit 4:1 die Oberhand. Bereits in der sechsten Minute ging der Gast aus Schonstett in Führung. Dino Samec staubte überlegt ab, zuvor konnte SVA-Keeper Michael Kranzeder den Schuss aus halbrechter Position nur mit den Fingerspitzen abwehren. Die Albachinger schliefen bei diesem Gegentreffer noch ein wenig. Doch die Antwort des SVA ließ nicht lange auf sich warten.

Josef Grabl erkannte den freien Raum, schickte Matthias Bareuther, der sich gut gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte und auch noch Torwart Sergej Aselbor austanzte. Schließlich konnte der SVA-Kapitän ins leere Tor einschieben. Alles wieder auf Anfang in dieser flotten und unterhaltsamen A-Klassen-Partie nach zehn Minuten. Anschließend war es ein „Abnutzungskampf“ auf Augenhöhe im Albachinger Nasenbachstadion. Es war ein ausgeglichenes Spiel.

Der SVS, der vor allem in der ersten Halbzeit durchaus zu Gefallen wusste, hatte bei einem Pfostenschuss Pech, aber auch der SVA war immer wieder gefährlich. Zu einem klasse Zeitpunkt aus SVA-Sicht fiel die 2:1-Führung. Matthias Bareuthers verdeckter Schlenzer aus 16 Metern landete in der 45. Minute im langen Eck.

Nach der Pause wurden die Albachinger mit zunehmender Spielzeit immer besser und konnten in der 61. Minute die Führung ausbauen. Patrick Kainz zog aus halblinker Position ab und sorgte so für die Vorentscheidung. Der SVA spielte zweikampfstark sowie aggressiv weiter und erhöhte in der 70. Minute nach einem schönen Angriff auf 4:1 durch Patrick Kainz.

Schonstett gab zwar lange Zeit nicht auf und enttäuschte keinesfalls, aber die SVA-Defensive ließ nichts mehr zu. Die Albachinger gewannen ihr Heimspiel nach zuvor zwei Niederlagen gegen die Kreisklassen-Absteiger Rechtmehring und Eiselfing gegen den guten A-Klassen-Aufsteiger verdientermaßen. Die Elf von Trainer Roman Schaller agierte heute kompakt und zeigte das bis dato beste Saisonspiel. Sicherlich mitentscheidend heute die gute Abwehrleistung von Thilo Simke, der Schonstetts Stürmer Goran Divkovic nicht zur Entfaltung kommen ließ. Auch die Leistung der Youngster Felix Maier und Daniel Halik war überzeugend.

CF

Fotos: Doris Dietze

 




Wolsch schlägt zweimal zu

Mit einem blauen Augen davongekommen ist das Team des EHC Waldkraiburg am Samstag gegen die Erding Gladiators. Beim ersten Spiel auf eigenem Eis in der Raiffeisen-Arena gewann die Mannschaft von Coach Thomas Vogl gegen die Gäste zwar mit 5:4,  allerdings erst in der Verlängerung. Zuvor war man sogar mit 3:4 zurückgelegen, ehe Verteidiger Sebastian Wolsch zweimal zuschlug und erst die Overtime und dann auch den Sieg sicherte.

Ohne Verteidiger Damian Martin, der noch einen Muskelfaserriss auskuriert und Nachwuchsstürmer Josef Huber gingen die Löwen mit Korbinian Sertl im Tor ins Spiel gegen Erding, zudem war mit dem 20-Jährigen Kresimir Schildhabel ein tschechischer Try-Out-Stürmer dabei, der aber in der Folge nicht wirklich überzeugen konnte. Viermal bekamen die Hausherren vor rund 500 Zuschauern, die trotz des schönen Wetters in die Raiffeisen Arena gekommen waren, im ersten Drittel eine Überzahlgelegenheit, alle vier Powerplays ließen die Industriestädter aber torlos verstreichen. So torlos die ersten 20 Minuten verliefen, so gegensätzlich lief es im mittleren Spielabschnitt.

 

Zunächst netzte Ex-Löwe Philipp Spindler zur Führung für die Gäste ein, nachdem die EHC-Defensive den Puck leichtfertig verloren hatte (22:19), doch nur 50 Sekunden später machten die Waldkraiburger diese Unachtsamkeit wieder wett und Nico Vogl glich aus (23:09). Wenig später glänzte Vogl als Vorbereiter: Über den linken Flügel marschierte er in Richtung Erdinger Tor, hatte dann das Auge für Michail Sokolov und dieser jagte die Scheibe per Direktabnahme in die Maschen (25:22). Erding mit seiner starken Offensive ließ sich davon aber nicht aus der Fassung bringen und nachdem Tobias Feilmeier und Florian Zimmermann allein gegen einen verbliebenen EHC-Verteidiger fuhren und auch nicht vergessen hatten, wann man passen muss um den Mitspieler in Szene zu setzen, schlug Zimmermann zu und glich aus (26:16). Nach diesen vier Toren in rund vier Minuten war aber noch lange nicht Schluss. Try-Out-Spieler Kresimir Schildhabel bekam die Chance auf einen Alleingang und auch wenn er bisher nur in den tschechischen Nachwuchsligen sowie in 16 Drittligapartien in Tschechien auf dem Eis gestanden hatte, vollendete er diesen mustergültig mit dem 3:2 (32:41). Insgesamt kam von ihm aber für einen möglichen Kontingentspieler eines deutschen Drittligisten zu wenig. Und allzu lange konnte man sich über den Führungstreffer auch nicht freuen, denn kurz vor der zweiten Pause trug sich Zimmermann erneut in die Torschützenlisten ein und glich zum 3:3-Pausenstand aus (39:21).

 

Im Schlussdrittel sorgte Rudi Lorenz in Überzahl für die erneute Erdinger Führung (48:32), doch die Löwen hatten und haben mit Sebastian Wolsch wieder einen Spieler in ihren Reihen, der durchaus weiß, wie man von der gegnerischen blauen Linie zu schießen hat. Keine Minute nach dem Lorenz-Tor war verstrichen, da packte Wolsch den Hammer aus und jagte die Scheibe zum 4:4 an TSV-Keeper Jonas Steinmann vorbei ins Tor (49:28). In der anschließenden Verlängerung war es nach 105 Sekunden wieder Wolsch, der sich an der blauen Linie ein Herz nahm und wieder sollte er den Puck dort unterbringen, wo er hingehört- im gegnerischen Tor zum 5:4-Endstand (61:45).

 

Am kommenden Freitag sollte ursprünglich ein weiteres Testspiel stattfinden, da man durch die kurzfristige Absage keinen neuen, passenden Gegner finden konnte, veranstaltet der EHC nun ein Showtraining für die Fans. Dabei sind verschiedene „Wettkämpfe“ geplant, bei denen die Anhänger einen tollen Einblick in die Trainingsarbeit erhalten und sich außerdem von den Fähigkeiten ihrer Lowen 2018/2019 überzeugen können. Weiterführende Informationen folgen auf der Homepage und in der Tagespresse und die Zeichen stehen gut, dass man dann bereits einen zweiten Kontingentspieler in Reihen des EHC zu Gesicht bekommt. GM

 

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, Vorbereitung. EHC Waldkraiburg – TSV Erding 5:4 n.V. (0:0/ 3:3/ 1:1/ 1:0). Tore: 0:1 22:19 Spindler Ph. (Rossi D., Krämmer L.), 1:1 23:09 Vogl N. (Sokolov M.), 2:1 25:22 Sokolov M. (Vogl N.), 2:2 26:16 Zimmermann F. (Feilmeier T.), 3:2 32:41 Schildhabel K. (Gulda P.), 3:3 39:21 Zimmermann F. (Krzizok D., Feilmeier T. PP1), 3:4 48:32 Lorenz R. (Krämmer L., Rossi D. PP1), 4:4 49:28 Wolsch S. (Rousek T., Hämmerle D. PP1), 5:4 61:45 Wolsch S. (Wagner L., Rimbeck M. PP1). Strafen: EHC Waldkraiburg 10 Strafminuten, TSV Erding 18 Strafminuten. Zuschauer: 468.




Ampfing entführt Punkte aus Reichertsheim

 

In einem bis zum Schluss spannendem Spiel gewann der  TSV Ampfing bei der SG Reichertsheim-Ramsau-Gars mit 2:1 und bleibt damit weiter Tabellenführer in der Bezirksliga-Ost. In einer von vielen kleinen und größeren Fouls geprägten Begegnung litt lange Zeit der Spielfluss. Der TSV Ampfing zeigte sich jedoch zweimal eiskalt vor dem Tor, während der Anschlusstreffer der SG RRG am Ende zu spät kam.

Beide Mannschaften begannen verhalten, die Defensivreihen ließen nichts anbrennen und so spielte sich das Spiel meist im Mittelfeld ab. In der 42. Minute nutzte Ampfing seine erste Chance zur 1:0-Führung. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld setzte sich Nadil Buljabasic auf der rechten Seite durch und Marko Zulj köpfte den Ball in den Kasten.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung offener und auch etwas hitziger. Die SG RRG versuchte nun schneller nach vorne zu spielen, Ampfing nutzte nun die Räume, so ging eine Hereingabe Buljabasic an Freund und Feind vorbei (49.) und ein Kopfball von Matthias Huber ging über den Kasten (57.). Die SG RRG meist durch Standards gefährlich und nach einem weiten Freistoß verfehlte Uli Hubl den Ball und TSV-Keeper Dominik Süßmaier schnappte sich das Leder (62).

Ampfing zog sich nun etwas zurück und lauerte auf Konter. Nach einem Fehlpass lief Buljabasic alleine auf SG-Keeper Löw zu, doch der Keeper blieb Sieger (78.). In der 82. Minute setzte sich Buljabasic im Strafraum durch und  Marko Zulj schob aus fünf Meter den Ball zum 2:0 in die Maschen. Die SG RRG antwortete mit wütenden Angriffen. Max Wieser scheiterte nach einem Alleingang aus spitzem Winkel an TSV-Schlussmann Süßmaier (83.).

Nach einem weiten Freistoß von Alex Baumgartner setzte Felix Wieser den Kopfball an den Pfosten und Matthias Vital staubte zum 1:2-Anschlusstreffer ab (88.), der aber letztendlich zu spät kam.

Zufrieden zeigte sich Ampfings Trainer Jochen Reil: „Es war das erwartet schwere Spiel, wir waren von den letzten Reichertsheimer Ergebnissen gewarnt. Wir haben das Kampfspiel erwartet, aufgrund der zweiten Halbzeit war unser Sieg verdient.“

SEM

SG-Trainer Michael Ostermaier: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, Ampfing war jedoch in der ein oder anderen Situation cleverer.“

SG RRG: Löw, Neumaier, Baumgartner, Fischberger (90. Bauer), Schaberl, Klein, Sperr (78. Pichlmeier), Vital Michael, Hubl (68 Wieser F.), Vital Matthias, Wieser M

TSV Ampfing: Süßmaier, Abazaj (65. Selimovic), Huber, Salibasic, Buljabasic (85. Aykac), Tantea, Zulj, Pete, Baur, Richter, Alemi,

Tore: 0:1 Zulj (42), 0:2 Zulj (82) 1:2 Vital Matthias (88)

Schiedsrichter: Müller (Sankt Wolfgang)

Zuschauer: 240




Guten Morgen, Wasserburg!

Am Wochenende hab ich mir vorgenommen, dass ich mir meine schönsten Kleidungsstücke für immer aufheben werde. Die Mode kommt immer wieder. Am Samstag hatte ich ein Dirndl an, das sich meine Oma vor 50 Jahren schneidern ließ, und das ist einfach was Besonderes. So eine Oma will ich auch mal sein, die ihren Enkelinnen solche Kleidungsstücke vererbt 🙂