Geschichten statt Wirte-Rennen

Es hätte zumindest von der Gaudi her einer der Höhepunkte des Weinfestes werden können, doch jetzt ist die ganze Sache abgeblasen: Eine Neuauflage des Wirte-Rennens wird es heuer nicht geben, meldet der Tourismusverein. Zum 50. Geburtstag des Wasserburger Weinfestes gibt es kommenden Samstag stattdessen eine Premiere: Ein Erzähler-Zelt, in dem alle 30 Minuten eine schillernde Geschichte die Gäste zu einer Reise in die eigene Phantasie einlädt.

Rainer Teichmann aus Wasserburg ist begeisterter, Goldmund-zertifizierter Erzähler. Nichts wird vorgelesen, nichts auswendig vorgetragen, sondern frei und lebendig präsentiert:

1.)    Ritter Theobald

In einem modernen Königreich sind die alten Traditionen nicht mehr sehr lebendig. Doch Ritter Theobald besteht darauf, sonst kann er die Tochter des Königs nicht heiraten. Drei Aufgaben müssen her. Kann Ritter Theobald sie erfüllen?

 

2.)    Der Pechvogel

Ein junger Mann hat immer Pech. Also begibt er sich zu einer abenteuerlichen Reise zu der weisen, alten Frau am Ende des Waldes, die auf jede Frage die richtige Antwort weiß. Schafft unser Pechvogel es tatsächlich dorthin? Und wem hilft die Antwort?

 

3.)    Der Wettstreit der Zauberer

Der Meister der Magier wird in einem Wettkampf in Bayern ermittelt. Wolfbert Wolpert, Bombasto und Grandioso qualifizieren sich für den Endkampf: freie Zauberei. Der Wettkampf wird zum Duell, bei dem Demütigung und Sabotage eine wichtige Rolle spielen. Wer ist der Beste?

 

4.)    Der kleine Häwelmann

Ein kleiner Junge fährt mit seinem Kinderbett aus dem Haus, sein Hemdchen ist das Segel. Der gute, alte Mond leuchtet ihm dabei. Alle sollen ihn fahren sehen, doch es ist Schlafenszeit. Niemand ist wach. Zuerst geht es in die Stadt, dann in den Wald und dann? Ab in den Himmel?

 

 

Diese vier Geschichten werden im halbstündigen Wechsel im Zelt präsentiert und dauern jeweils zirka zwölf Minuten. Beginn ist um 20.30 Uhr (Ende gegen 22 Uhr).




Zwei Musiker unter der Haube

Musikalische Ehe: Magdalena Grill, Dirigentin der Stadtkapelle Wasserburg und Leiterin der Jugendkapelle, segelte am Wochenende mit Peter Weber in den Hafen der Ehe. Der Ehegatte der Dirigentin ist natürlich – wie könnte es anders sein – auch Musiker. Die kirchliche Trauung fand in der Klosterkirche Attel statt. Foto: MM




Bravo-Rufe, tosender Applaus am Stoa!

Tosender Applaus, viele Komplimente und Bravo-Rufe: Fast eintausend Besucher waren zur Film-Premiere von „Butterbrot und Freiheitsliebe“ an den Edlinger Stoa gekommen und waren begeistert! Mal witzig, mal zum Nachdenken ist der Film, der über Jahre zu einem großen Dorfprojekt in Edling wurde. Und von ganz oben gab’s zu dem besonderen Tag auch noch Unterstützung: Eine schöne, laue Sommernacht in purer Idylle ohne einen Tropfen Regen! Strahlend das Regie-Team, das sich noch in der Nacht über viel Lob riesig freuen durfte. Unsere Bilder, unser Bericht …

Fotos: Sebi Drax und Georg Barth

 

Am Mikro stellte er dem Publikum das Team einzeln vor: Drehbuchautor Bernhard Golla aus Edling.

„Es hat uns supergut gefallen und auch die Nicht-Edlinger, die uns begleitet haben, waren hin und weg. Ihr habt etwas sehr, sehr Schönes und Bleibendes geschaffen. Meinen Respekt.“ So und ähnlich die vielen Lobesworte noch in der Nacht.

Mit viel Liebe zum Detail und der Idee, die Geschichte von Edling von Kindern des Dorfes spielen zu lassen, gelang ein kurzweiliger Film, aus dem jeder etwas mit nach Hause nehmen konnte.

Ohne die Themen zu viel vorweg zu nehmen: Informatives wechselt mit Witzigem – die Arbeit, die hinter dem ehrenamtlichen Projekt steckt, sie wird spürbar. Vor allem die O-Töne der „alten Edlinger“ mit viel Herz, Verstand und Gefühl – die große Ehrlichkeit berührt sehr in dem Film.

Schon immer hat es das Regie-Team fasziniert, wie ein Gemeinschafts-Gefühl in einem Dorf gestärkt werden kann. Ganz nah an den Menschen.

Unser Foto zeigt von links Martin Bacher, Rupert Hiebl, Barbara Böhm, Alex Drax, Andrea Bacher, Barbara Golla, Renate Drax, Sandra Kulbach und ganz rechts stehend Bernhard Golla, deren Traum es war, die Premiere ihres Films am Stoa feiern zu können!

Die Jüngste der Schauspieler war beim Dreh vier Jahre alt – Marlene Gottwald (vorne) … hier bei einer Szene aus dem Zweiten Weltkrieg.

Eine Herausforderung war es, mit den Kindern als Laien die Spielszenen abzudrehen – damit nichts aufgesetzt, sondern echt und unmittelbar rüberkommt, hat man sich nie streng ans Drehbuch gehalten. Ob ernst oder lustig – mit den Buben und Mädchen und den Jugendlichen wurde immer aus der Situation heraus gehandelt und entschieden. Das war ehrenamtlich natürlich auch zeitlich eine Herausforderung. Aber man wollte auf die Persönlichkeiten der Spieler eingehen – mit dem großen Ziel vor Augen, einen professionellen Film zu schaffen.

Glücklich, es gemeinsam geschafft zu haben: Von links Barbara Böhm, Alex Drax, Andrea Bacher und Barbara Golla kurz vor dem Filmbeginn.

Die Kinder haben das Team dabei immer wieder überrascht. Sie wurden auch bei der zehnten Wiederholung einer Szene nicht müde – egal, ob bei 34 Grad im Schatten oder bei 15 Grad minus, mit sich nach heißem Tee sehnend, den kalten schneidenden Wind im Gesicht, dass einem die Tränen liefen.

Dann die Ehrlichkeit, mit der die Interview-Partner alle im Regie-Team immer wieder unglaublich berührt haben. Der Film zeigt das deutlich: Es geht nie um eine Außenwirkung, es geht so sehr um das Leben, bescheiden, aufrichtig – selbst sogar Fehler eingestehend.

Drehtermin in Edling bei größter Hitze …

Seine Worte nimmt man mit nach Hause und vergisst sie nicht mehr: Peter Schuster (unser Foto) ist mit über 90 Jahren der älteste Teilnehmer im Film.

Einen herzlichen Dank sprach Bernhard Golla am Mikro allen aus, durch die das Team eine enorme Unterstützung erfahren durfte. Es waren Menschen, die das Film-Vorhaben ja gar nicht wirklich kannten und sich trotzdem sofort begeistern haben lassen. Einfach so. Ein ganz besonderer Dank an dieser Stelle an den Kirtaverein Edling, der die Trägerschaft des Projekts auch versicherungstechnisch übernommen hatte.

Renate Drax und Sandra Kulbach (rechts) vom Regie-Team.

Vieles ist in dem Film spürbar: Das gemeinsame Erleben, etwas schaffen zu können, wenn man es mit den richtigen Leuten macht. Das Zusammenwachsen im Team. Über so lange Zeit sich jede Woche zu treffen, zu überlegen und zu diskutieren, sich gegenseitig wieder aufzubauen und zu motivieren. Immer mit dem Ziel vor Augen, etwas zu schaffen, das einem Dorf erhalten bleibt: Der Premieren-Abend und die große Begeisterung sind nun der Lohn! Ein Zeitdokument, wertvoll und beispielgebend für die ganze Heimat …

Noch einmal am Stoa zu sehen am Montag, 30. Juli.!

Hier ein paar weitere Impressionen des Premieren-Abends:

Die Sprecherin im Film: Leni Böhm aus Edling (vorne stehend).

Hier einige junge Schauspielerinnen aus Edling – Foto oben und unten – die dem Filmbeginn am Stoa entgegen fieberten …

 

Vom Regie-Team: Der Vorstand des Trägers Kirtaverein, Martin Bacher (links) sowie Rupert Hiebl, ehemaliger Rektor der Edlinger Schule.

Eigens ein roter Teppich als Überraschung für die Schauspieler und Ehrengäste im Kassenbereich am Stoa:

Sie sorgten für den musikalischen Rahmen der Premiere: Die Band „Erimastax“ …

Mei, kennt ma da heid vui Leit: Ein großes Hallo – auch Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer traf pünktlichst am Stoa ein (Bildmitte hinten rechts stehend):

Edling frei kämpfen vor ein paar Jahrzehnten: Von links Paula Gottwald, Mathilde Golla und Tommy Bacher.

Aha, des war oiso a Telefon und wia benutzt ma des – de Scheibe drehen? Lorenz Gottwald bei den Dreharbeiten.

Siehe auch:

Eine Melodie für Edling

 

 

 

 




Maitenbeth: Tresor gestohlen  

Ein aufmerksamer Spaziergänger fand am frühen Samstagmorgen in der Nähe des Weilers Nickl am Schopf bei Gars einen gewaltsam geöffneten Tresor. Der Geldschrank war bei einem Einbruch in eine Tankstelle bei Thal in der Gemeinde Maitenbeth entwendet worden. Die Kripo Mühldorf sucht nach Zeugen.

Bislang unbekannte Täter waren in die Tankstelle eingedrungen, entwendeten dort den Tresor und ließen ihn dann am Fundort zurück.

In dem Tresor befand sich Bargeld und weitere Wertgegenstände. Insgesamt entstand ein Beuteschaden im fünfstelligen Bereich. Der Sachschaden beläuft sich ebenfalls auf mehrere tausend Euro.

Die Kripo Mühldorf hat die Ermittlungen übernommen und hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung:

Wer hat in der Nähe der Tankstelle bei Thal verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen oder Geräusche wahrgenommen?

Wer hat im Bereich der Fundstelle Nickl am Schopf Verdächtiges wahrgenommen?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo Mühldorf unter der Telefonnummer: 08631/3673-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Die Kripo weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass jede noch so unwichtig erscheinende Feststellung für die Polizei wichtig sein kann.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben: Sebastian Glasedonner  (18. 3. 1937 – 19. 7. 2018) aus Hart. Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung ist am Dienstag, 24. Juli, um 14 Uhr in Attel.

Monika Kronast (22. 9. 1944 – 19. 7. 2018) aus Amerang. Seelengottesdienst ist am Mittwoch, 25. Juli, um 14 Uhr in Amerang. Anschließend findet die Urnenbeisetzung statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:

 

 




Vier-Tage-Festzelt bei Soyen

Grund zum Feiern gibt’s von 3. bis zum 6. August bei der Feuerwehr Schlicht. Im Rahmen der Einweihung eines neuen Logistik-Fahzeugs wird in Schlicht bei Soyen vier Tage gefeiert. Die Feuerwehr lädt dazu alle herzlich ein, an der Festwoche teilzuhaben. Das bunte Programm hat es in sich:

Am „Freaky-Friday“ mit DJ Jonny Joker und SAS Veranstaltungen geht’s gleich richtig rund in Schlicht. Los geht die Party um 20 Uhr. Bis 22 Uhr gibt’s den Eintritt zum halben Preis.

Am Samstag, 4. August, ist Bieranstich im Festzelt mit „Da Rieder Musi“. Ab 18 Uhr findet ein Gauböllertreffen mit Platzschießen statt. Die Böllerschützen – ein Teil der Burgschützen Rieden – feiern in Schlicht ihr 30-jähriges Bestehen. Für beste Bierzeltstimmung sorgen „d’Rieder“. Auch die Bar hat geöffnet.

Am Festsonntag steht ganz im Zeichen des neuen Fahrzeugs. Ab 8 Uhr empfängt die Feuerwehr Schlicht die Vereine. Nach dem Festgottesdienst findet die Fahrzeugweihe statt. Das neue Gerätewagen-Logistik-Fahrzeug hört auf den Funkrufnamen „Florian Schlicht 55/1″. Anschließend bittet die Feuerwehr zum Mittagstisch. Die „Trachtenblaskapelle Ramsau“ sorgt für musikalische Unterhaltung. Für die Kleinen ist eine Hüpfburg aufgebaut. Am Abend ist wieder Barbetrieb.

Am Montag gibt’s – wie so oft – das traditionelle Kesselfleischessen ab 18 Uhr. Musikalisch wird der letzte Tag von „De Kloa Blosmusi“ begleitet, auch die Bar hat wieder geöffnet.

 




„Das ist kein Spiel“

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula und den Redakteuren der Stimme. Heute geht es um ein Jugendbuch …

Titel: Das ist kein Spiel

Autor: Barry Jonsberg
Verlag: cbt

Preis: 14,99 Euro

Für
+ Jugendliche ab 14 Jahre
+ vor allem Jungs
+ Fans von spannenden Geschichten

 

Fazit vorneweg:

Das Buch ist sehr spannend und versetzt dich in eine Geschichte, die du so nicht kennst.

 

Ein Auszug:

„Phoebe, von den starken Armen eines Polizisten umfangen, während der Kidnapper niedergeschossen wird.“

 

Inhalt:
Es geht um ein Spiel, bei dem ein Kidnapper Jamies Schwester entführt hat. Jamie ist ein Genie im logischen Denken. Er wird durch die Entführung auf eine nervenzerreißende Probe gestellt.

Empfohlen von: Larissa (Praktikantin)

 

Zu haben in der Buchhandlung Fabula:

Ledererzeile 23
83512 Wasserburg am Inn
Tel. 08071 / 95 15 0
Fax 08071 / 95 66 1

E-Mail: info@buchhandlung-fabula.de
http://www.buchhandlung-wasserburg.de

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 9 – 18.30 Uhr
Samstags 9.00 – 16.00 Uhr

 




Großer Kampf in der Trabrennbahn

Während der Himmel über Wasserburg alle Schleusen geöffnet hatte, blieb in Pfarrkirchen über 90 Minuten alles trocken. Nach dem Spiel erschien sogar die Sonne und strahlte mit den Wasserburger Spielern um die Wette. Die Löwen hatten gerade in einem äußerst packenden und kampfbetonten Spiel den TuS Pfarrkirchen mit 2:0 (wir kurz berichtet) geschlagen.

In den Anfangsminuten egalisierten sich beide Mannschaften. Die erste gute Chance gehörte Pfarrkirchen, die mit einem 18-Meter-Schuss knapp das Tor verfehlten.

Das 1:0 durch Wasserburg fiel dann, wie schon so häufig, nach einer Standardsituation. In der 32. Minute zirkelte Matthias Haas den Ball fast von der Eckfahne auf den zweiten Pfosten, wo Maxi Höhensteiger mit dem Kopf zur Stelle war.

Kurz vor der Halbzeit hätte Christoph Scheitzeneder mit einem schönen Seitfallzieher beinahe auf 2:0 erhöhen können.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zunehmend hitziger. Pfarrkirchen erhöhte den Druck, Wasserburg zog sich immer weiter zurück und lauerte auf Konterchancen. Nennenswerte Möglichkeiten für Pfarrkirchen blieben zunächst aus, da die Wasserburger Defensive hervorragend organisiert war.

Erst kurz vor Schluss musste sie zwei Hochkaräter zulassen. Zum einen verfehlte Tobias Huber das Tor ganz knapp, zum anderen konnte Georg Haas einen gefährlichen Schuss zur Seite abwehren.

Kurz zuvor war bei einem Konter das von allen Wasserburgern umjubelte 2:0 gefallen. Nach einem langen Abschlag von Torhüter Haas konnte Lucas Knauer den Ball auf Robin Ungerath durchstecken. Der erst 19-Jährige lief allein auf Torwart Gallauer zu und verwandelte eiskalt.

Nach dem erlösenden Schlusspfiff lagen sich sämtliche Wasserburger Spieler und Betreuer in den Armen. Trainer Niki Wiedmann, der den in Köln zur Trainerausbildung weilenden Leo Haas vertrat, lobte nach dem Spiel den hohen Einsatz und die mannschaftliche Geschlossenheit seiner Truppe. Auch die Unterstützung von der Bank war für Wiedmann überragend.

Torwart-Trainer und heutiger Co-Trainer Robert Mayer, der die Mannschaft vor dem Spiel in der Kabine eingeschworen hatte, war glücklich über das abgelieferte Spiel. „Unser Matchplan ist heute voll aufgegangen. Die sechs Punkte kann uns keiner mehr nehmen.“

So wird die Mannschaft am kommenden Mittwoch als „Spitzenreiter“ in die Partie gegen Deisenhofen, einem der erklärten Favoriten der Liga, gehen. Das Spiel wird um 19.30 Uhr auf dem Altstadtsportplatz angepfiffen. MS

 

Für Wasserburg spielten:

Georg Haas, Höhensteiger, Pointvogel (ab 76. Knauer), Scheitzeneder, Dominik Haas (ab 65. Ungerath), Stephan, Schaberl, Hain, Matthias Haas, Lindner (ab 84. Sengül), Costanzo

Tore: 0:1 Höhensteiger (32.), 0:2 Ungerath (79.)

Schiedsrichter: Julian Roidl (DJK Ensdorf)

Zuschauer: 200

 

Unsere Bilder: 


1:0 für die Löwen – Maxi Höhensteiger mit seinem ersten Treffer für Wasserburg.


In der 65. Minute kam der 19-jährige Robin Ungerath für den angeschlagenen Kapitän Domi Haas ins Spiel.


Trainergespann Niki Wiedmann und Robert Mayer.

Fotos STÜ

 




Zum Jubiläum eine neue Kooperation

Ihr zehnjähriges Bestehen feierten am Wochenende die Wasserburger Autoteiler. Eigentlich war am Bahnhofsplatz ein buntes Programm geplant, doch durch dieses machte der Regen einen Strich. Dafür gab’s jede Menge Lob von Bürgermeister Michael Kölbl und eine neue Kooperation. Am Rande der Feier im „Cafesito“ besiegelten die Wasserburger und die Ameranger Autoteiler ihre künftige Zusammenarbeit (Foto).   

Bernd Meerstein begrüßte die Gäste im Namen der Vorstandschaft zur Jubiläumsfeier: „Wir hatten eigentlich ein großes Fest vor, aber das Wetter spielte leider nicht mit.“

Meerstein bedankte sich beim Vorsitzenden Otto Holz aus Forsting, der maßgeblich dafür verantwortlich sei, dass der Betrieb bei den Wasserburger Autoteilern so reibungslos laufe. Einen Dank gab’s auch für die Stadt, „die  immer hinter uns stand und steht.“

 

Bürgermeister Michael Kölbl dankte den Autoteilern für ihr Engagement. Das Thema sei aktueller denn je. „Denn eigentlich kann man in Wasserburg in Sachen Verkehr wegen der Insellage nicht viel umbauen. Da geht nur was mit Öffentlichem Personen-Nahverkehr. Und dazu gehören die Autoteiler.“

Kölbl zählte anschließend die Vorteile des Autoteilens auf. „Man spart Parkraum und schließlich auch Ressourcen, weil ja nur ein Auto, statt mehrerer produziert werden muss.“ Die Stadt sei von Anfang an gerne dabei gewesen und habe kostenlos Parkplätze zur Verfügung gestellt. Kölbl: „Wenn man dabei ist, hat man ein gutes Gefühl und ist Vorbild. Das Autoteilen ist zudem überaus praktisch, weil man sich um nichts kümmern muss.“

 




Zwillinge in Pfaffing: Lotta und Lenze!

Unser schönstes Foto heute zum Start in die Woche: Das sind Lotta und Lenze Dobler aus Pfaffing! Denn die neuen Erdenbürger in der Gemeinde sind Zwillinge. Bei ihrer Geburt am vergangenen Mittwoch brachte Lotta 2040 Gramm auf die Waage bei einer Größe von 43 Zentimetern. Der Lenze wog 2274 Gramm bei 44 Zentimetern. Überglücklich nehmen Nicole und Florian Dobler ihre beiden Kinder in die Arme. Auch in Soyen ist die Freude groß …

Wohlig schlummernd, einen Finger der Mama schon fest haltend: Jaron Matheo wurde am vergangenen Donnerstag mit 3670 Gramm und genau 50 Zentimetern im RoMed-Klinikum geboren.
Regina und Roman Horn aus Soyen heißen ihren lieben Familienzuwachs mit Schwesterchen Nora herzlichst willkommen.

LaLeLu-Fotos Maria Ranesberger




Unsere Nachlese zum Meggle-Cup

Ecke, Ecke, Tor: Mit einem Paukenschlag hat sich der DJK-SV Griesstätt bei seiner ersten Teilnahme seit 35 Jahren den Meggle-Cup geholt (unser Foto) – wir berichteten bereits kurz. Im Finale gelang ein 2:1-Erfolg über den Lokalmatador aus Edling. Bereits zuvor hatte sich der SV Ramerberg Rang drei gesichert gegen den TSV Wasserburg II …

Nachdem der SV Ramerberg nach neun Minuten durch den Wasserburger Hamza Mohamed kalt erwischt worden und in Rückstand geraten war, schlug die Stunde von Eigengewächs Robin Friedl. Die junge Offensivkraft drehte das Spiel innerhalb von 14 Minuten in ein 3:1 und legte somit den Grundstein dafür, sich die Torschützenkrone aufzusetzen. Dieser Spielstand war dann zugleich auch der Halbzeitstand.

Dann kam es auf beiden Seiten vermehrt zu Wechseln, worunter auch der Spielfluss litt. Der TSV Wasserburg II rückte jedoch in der 55. Minute noch einmal ran. Osman Turay gelang der Anschlusstreffer zum 2:3. Dieses Ergebnis hatte aber nur acht Minuten Bestand, denn der eingewechselte Michael Fußstetter nutzte seine erste Gelegenheit und stellte auf 4:2. Zwar brachte Florian Savin die Wasserburger in der 72. Minute noch einmal heran, jedoch ließ sich der SV Ramerberg das Spiel nicht mehr nehmen und verwaltete das Ergebnis mit einer kompakten Defensivleistung, wodurch man sich den dritten Platz sichern konnte.

Kurz darauf pfiff Heinrich Artemiak auch schon das Finale des Meggle-Cups an.

Der DJK-SV Edling musste zwar auf einige Leistungsträger verzichten, ging jedoch als Titelverteidiger und Favorit in die Partie. Diese Stellung hatte sich bereits nach sechs Minuten erledigt, denn der DJK-SV Griesstätt überraschte den Gastgeber mit einem frühen Treffer.

Johannes Thaller schraubte sich nach einem Eckball am höchsten und köpfte den Ball zur Führung ein.

In der Folge entwickelte sich eine schwerfällige Partie, in der man merkte, dass beide Mannschaften noch in der Vorbereitung stecken.

Man konnte keiner der beiden Mannschaften den Willen absprechen, jedoch wollte noch nicht alles gelingen. Der DJK-SV Edling schaffte es immer wieder sein Sturm-Duo Weinzierl und Michel einzusetzen. Allerdings gelang es keinem der Beiden, den Ball im Netz unterzubringen.

Der DJK-SV Griesstätt war da effektiver: Christoph Inninger wurde in der Spitze verstärkt eingesetzt, wodurch es ein ums andere Mal gefährlich wurde. Als sich der DJK-SV Edling schon in der Kabine sah, schlug die Elsner-Elf erneut zu.

Erneut war es eine Ecke, die dieses Mal Christoph Inninger über die Linie drücken konnte.

So ging es mit einer nicht unverdienten Führung in die Halbzeitpause. Der DJK-SV Edling kam mit viel Druck aus der Kabine und drängte auf den Anschlusstreffer. Der Ball wollte jedoch einfach nicht den Weg ins gegnerische Tor finden. Es dauerte bis zur 88. Minute, bis Andreas Hammerstingl mit seinem Kopfballtreffer noch einmal leise Hoffnung ins Ebrachstadion brachte.

Rico Altmann hätte dann in der Nachspielzeit beinahe noch auf 2:2 gestellt, köpfte den Ball jedoch knapp über den Kasten. Und so blieb es beim 2:1 für den Gast aus Griesstätt der sich die Krone des Meggle-Cups aufsetzen konnte.

 




Nach „Zeckeninvasion“: Korbi pausiert

Am morgigen Dienstag schon geht’s weiter in der Fußball-Regionalliga. Die U23 des FC Augsburg ist im Rosenheimer Jahnstadion bei den Sechzgern zu Gast. Neben den nach wie vor fehlenden Fatih Eminoglu und Markus Einsiedler wird auch Korbi Linner noch nicht zum Kader zählen. Die Ausfallzeit nach der „Zeckeninvasion“ – wir berichteten – ist noch nicht absehbar, er befinde sich aber auf dem Weg der Besserung, so die Abteilungsleitung. Zudem steht Gelb-Rotsünder Leopold Krüger nicht zur Verfügung. Das Trainerteam Ogi Zaric und Thomas Kasparetti (unser Foto) wird in der Englischen Woche also ein wenig die Rotationsmaschine anwerfen, da schon am kommenden Freitag das brisante Derby in Buchbach ansteht.

Die äußerst ärgerliche 0:3 Pleite vom vergangenen Freitag in Aschaffenburg konnten die Zaric-Schützlinge mittlerweile schon wieder verdauen. Der Frust, der noch während der langen Rückfahrt vorherrschte, wurde in der Zwischenzeit in positive Energie und in eine gewisse „Jetzt-erst-recht-Mentalität“ umgewandelt.

Die Männer um Kapitän Matze Heiss sind fest gewillt, auch das zweite Heimspiel der Saison für sich zu entscheiden. Aber mit der Reserve des Bundesligisten vom FC Augsburg kommt morgen ein recht gefährlicher Gegner in die Innstadt.

Die Mannschaft von Trainer Dominik Reinhardt beendete die ersten beiden Begegnungen der neuen Saison jeweils knapp als Verlierer und weist somit noch keine Zähler auf dem Punktekonto auf. Druck im Gästelager ist also mittlerweile durchaus schon vorhanden, in Rosenheim müssen die spielerisch hochveranlagten Fuggerstädter eigentlich unbedingt was Zählbares mitnehmen.

Verlor man die erste Partie noch verdient mit 1:2 Toren bei der U23 des 1. FC Nürnberg musste das Team um Kapitän Marco Greisel im zweiten Saisonspiel eine äußerst unglückliche 0:1-Heimschlappe gegen den TSV Buchbach hinnehmen. Unglücksrabe Jannick Schuster überwand den eigenen Torhüter Benjamin Leneis per Kopf, so dass man den Gästen aus Oberbayern trotz Überlegenheit den Sieg mehr oder weniger schenkte.

Eine ähnliche negative Erfahrung machten jetzt die Rosenheimer beim Auswärtsspiel in Aschaffenburg. Trotz guter spielerischer Leistung und einer Vielzahl von eigenen kreierten Chancen, darunter ein Pfostentreffer und ein verschossener Elfmeter, konnte das Team keine Punkte aus Unterfranken mitnehmen.

Ogi Zaric zum morgigen Spiel: „Wir werden dieses Mal sicherlich konsequenter und zielstrebiger vor des Gegners Tor auftreten und uns für unsere Leistung belohnen.“

Mit dem FC Augsburg II kommt ein sehr starker Gegner nach Rosenheim, der bis dato noch nicht 100prozentig in die Spur gefunden hat und trotzdem jederzeit imstande ist drei Punkte mitzunehmen. Noch dazu, stehen die Gäste mit dem Rücken zur Wand, sie werden alles geben.

Einer spannenden und hochklassigen Begegnung im Jahnstadion steht also nichts mehr im Wege.

 




Das Schonstetter Festzelt steht!

Ein schöner Blick von oben – denn lang dauert’s nimmer, dann beginnt die große Festwoche zum 60-Jährigen des SV Schonstett. Das Festzelt – es steht! Mitglieder und Freunde des SV Schonstett haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Jetzt laufen die Detailarbeiten wie der Innenausbau, der Aufbau des Biergartens, die Außenarbeiten. Alles wird fertig sein, damit es am kommenden Donnerstag mit dem Bieranstich pünktlich um 19 Uhr losgehen kann. Ein paar Eindrücke zum Aufbau …

 

Am Donnerstag,  26. Juli, geht’s mit dem Tag der Betriebe und Vereine los. Bieranstich ist um 19 Uhr mit der Dreder-Musi. Zusätzlich zum Festzeltbetrieb gibt’s ein Weißbierkarussell und Barbetrieb.

Ein Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder
ist zuvor an der Schonstetter Kirche um 18.30 Uhr.

Am Freitag wird’s bei der Oben-Ohne-Party mit SAS Veranstaltungen und DJ Jonny Joker heiß …

Am Samstag ist um 15 Uhr erst ein Freundschafts-Fußballspiel zwischen dem SV Schonstett und dem Patenverein DJK SV Griesstätt, dem frisch gebackenen Meggle-Cup-Sieger 2018 (wir berichteten).

Der Biergarten ist ab 15 Uhr geöffnet. Es gibt auch Kaffee und Kuchen.

Dann folgt das Highlight: Kabarett vom Feinsten – der Gaudigipfel mit Wolfgang
Krebs und den Bayerischen Löwen startet um 20 Uhr.

Wer noch keine Eintrittskarten im Vorverkauf erworben hat, kann diese an der Abendkasse für 22 Euro kaufen. Es wird empfohlen, möglichst früh zu erscheinen, da freie Platzwahl besteht. Einlass ist um 18 Uhr.

Am Festsonntag findet der Kirchenzug und der Festgottesdient statt. Der Empfang der Vereine erfolgt ab 8 Uhr mit Weißwurstfrühstück.

Der Kirchenzug beginnt um 9.30 Uhr. Der Festgottesdienst beginnt um 10 Uhr im Caritas-Park. Anschließend zieht der Festzug zurück zum Zelt, wo es den Mittagstisch gibt. Am Nachmittag warten Brotzeiten, Kaffee und Kuchen und Eis.

Das Kesselfleischessen am Montag ab 18 Uhr rundet das Programm der Schonstetter Festtage perfekt ab. Zusätzlich zum Festzeltbetrieb gibt’s wieder das Weißbierkarussell und Barbetrieb.

Die Mitglieder des SV Schonstett und der Festwirt Simon Fink freuen sich darauf, die Festwoche mit allen Freunden des Vereins feiern zu dürfen.

Informationen zur Festwoche gibt’s unter www.svschonstett.de.

 




Ein Dorf sieht schwarz

Ein Sommernachtskino mit Picknick bietet das Bauernhausmuseum Amerang am kommenden Freitag ab 21 Uhr. Ein Dorf sieht schwarz – so heißt dieser französische Film. Nach einer wahren Geschichte geht es um einen kongolesischen Arzt, der mit seiner Familie in die französische Provinz zieht. Mitte der 1970er Jahre begegnet er dort unhaltbaren Vorurteilen.

Darum geht’s genau:

Ein Dorf sieht schwarz, als ein aus dem Kongo stammender, frisch graduierter Arzt in ihre Ortschaft zieht. Das Dorf heißt Marly-Gomont und der Mediziner trägt den Namen Seyolo Zantoko. Um der Diktatur seiner Heimat zu entkommen, hat Seyolo seine Familie entwurzelt.

Seine Frau Anne und seine Kinder Kamini und Sivi hatten sich die Umsiedlung allerdings eher als glorreichen Umzug ins lebendige, städtische Paris vorgestellt. Stattdessen finden sie sich nun als einzige dunkelhäutige Anwohner in einem verschlafenen Dorf im Norden Frankreichs wieder.

Es dauert nicht lange, bis die Enttäuschung der Neuankömmlinge ihren Tiefpunkt erreicht: Die Einwohner von Marly-Gomont haben ganz offensichtlich noch nie Afrikaner gesehen und manche fürchten sich sogar vor ihnen. Seyolo gibt jedoch nicht auf und ist fest entschlossen, sich den Respekt und das Vertrauen des Dorfes zu verdienen, um hier entgegen aller Erwartungen eine neue Heimat zu finden. 

FR

2016

REGIE Julien Rambaldi

DARSTELLER Marc Zinga, Aïssa Maïga, Bayron Lebli, Médina Diarra, Rufus, Jonathan Lambert, Jean-Benoît Ugeux, Stéphane Bissot, Mata Gabin

KAMERA Yannick Ressigeac

MUSIK Emmanuel Rambaldi

AB 0 JAHRE

LÄNGE 96 MIN.

Eintritt: Zehn Euro. Bei Regen auf der Tenne des Häuslmannhofes.

Karten können telefonisch 08075-91 509 11 oder per E-Mail vorbestellt werden.

Das Kino-Programm in Wasserburg und am Stoa an den nächsten Tagen:

Montag 23.07
18.00 UHR Landrauschen
18.05 UHR B12 – GESTORBEN WIRD IM NÄCHSTEN LEBEN
20.00 UHR 303
20.15 UHR B12 – GESTORBEN WIRD IM NÄCHSTEN LEBEN
21.30 UHR am Stoa
Aus dem Nichts
Dienstag 24.07
18.00 UHR Landrauschen
18.05 UHR B12 – GESTORBEN WIRD IM NÄCHSTEN LEBEN
20.00 UHR  303
20.15 UHRB12 – GESTORBEN WIRD IM NÄCHSTEN LEBEN
21.30 UHR am Stoa
Das Leben ist ein Fest
Mittwoch 25.07
18.00 UHR Landrauschen
18.05 UHR B12 – GESTORBEN WIRD IM NÄCHSTEN LEBEN
20.00 UHR am Stoa
Ganes „a cunta che“
20.00 UHR 303
20.15 UHR B12 – GESTORBEN WIRD IM NÄCHSTEN LEBEN




In Rott Unsicherheiten ausgeräumt

„Es konnten viele Unsicherheiten ausgeräumt werden“ – so das Fazit zu einem Dialog mit dem Präsidenten des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, im Landgasthof Stechl in Rott. Dieser kam auf Einladung des CSU-Innenpolitikers Otto Lederer, den in den vergangenen Wochen viele Fragen zur neuen Datenschutz-Grundverordnung erreicht hatten. Der Abend sollte Gelegenheit bieten, um Vieles klären zu können. Dem Angebot folgten 120 Teilnehmer von Vereinen und Firmen aus der Region, die mit dem Thema Datenschutz regelmäßig in Berührung kommen.

Kranig, der extra aus Ansbach an diesem Abend angereist war, stellte gleich zu Beginn der Veranstaltung klar, dass das BayLDA vielen falschen Informationen seit Wirksamwerden der neuen Verordnung am 25. Mai dieses Jahres „hinterher renne“ …

So gebe es in der neuen Datenschutz-Grundverordnung für Vereine nicht so viel Neues – außer die sehr hohen Sanktionen. Diese werden jedoch nicht bei den Vereinen zur Anwendung kommen, sondern bei großen Firmen, die mit Daten ihr Geld verdienen und sich nicht an die Vorschriften halten.

Wann eine Überprüfung durch das BayLDA erfolgen kann

Kleine Vereine oder mittelständische Firmen müssten laut Kranig hingegen keine Angst haben, ohne Grund überprüft zu werden: „Wenn uns aber ein Verstoß gemeldet wurde, dann prüfen wir, was passiert ist und helfen im Zeifel mit, dass ein Verstoß abgestellt wird.“

Vor diesem Hintergrund sei es für alle Vereine sinnvoll, dass die Verantwortlichen einen Überblick haben, wer welche Daten wie verarbeitet. Dies sollte in einem Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten enthalten sein, das nur einmal erstellt werden und bei Veränderungen gegebenenfalls angepasst werden müsse, so Kranig weiter.

Über die Notwendigkeit eines Datenschutzbeauftragten

Fragen, die Otto Lederer im Vorfeld der Veranstaltung erreicht haben, betrafen aber nicht nur mögliche Abmahnungen, sondern auch die grundsätzliche Frage nach einer Notwendigkeit eines Datenschutzbeauftragten. Hierzu äußert der Präsident des BayLDA ganz klar: „In der Regel ist ein Datenschutzbeauftragter für kleine Vereine oder kleine Unternehmen sowohl nach der DS-GVO als auch nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) nicht notwendig.

Nach der DS-GVO ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen, wenn die Verarbeitung von Daten die Kerntätigkeit des Verantwortlichen ist und die Daten umfangreich verarbeitet werden.“ Bei „umfangreich“ sei jedoch nicht die Anzahl der Daten gemeint, sondern ob diese bayern- oder deutschlandweit verarbeitet werden, so Kranig weiter. Nach dem Bundesdatenschutzgesetz müssten mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung von Daten beschäftigt sein.

Da dies jedoch in kleinen Vereinen in aller Regel deutlich weniger als Zehn seien, werde ein Datenschutzbeauftragter nicht zwingend benötigt.

„Kleine Vereine und Firmen müssen keine Abmahnungen befürchten!“

Zu der Sorge vieler Vereine, dass von Abmahnanwälten kostenträchtige Abmahnungen wegen Datenschutzverstößen verschickt werden, meinte Kranig, dass er diese Gefahr nicht sehe. Sollte es dennoch einmal zu einer Abmahnung kommen, können Vereine sich am besten über ihre Verbände mit der Bitte um Hilfe an das BayLDA wenden.

Ehrenamt stärken – Kernaufgaben widmen

Der Landtagsabgeordnete Otto Lederer dankte Kranig im Anschluss an seinen ca. zweieinhalbstündigen Vortrag, in dem regelmäßig Fragen von den Besuchern gestellt werden konnten. „Ich freue mich, dass Präsident Kranig heute Abend vieles klären konnte, was zunächst zu Unsicherheiten in den Vereinen und Betrieben in der Region geführt hat. Gleichzeitig hoffe ich, dass damit auch die Belastungen und Sorgen bei den Verantwortlichen vor Ort ein Stück weit genommen werden konnten und sich damit die Ehrenamtlichen vor Ort wieder ihren Kernaufgaben widmen können!“

Am morgigen Dienstag: Bürokratieabbau zur Stärkung des Ehrenamts

Allgemein zum Thema „Bürokratieabbau zur Stärkung des Ehrenamts“ wird es Dienstag, 24. Juli – wie berichtet – eine Veranstaltung mit dem zuständigen Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Bürokratieabbau, Walter Nussel, MdL, geben. Diese findet ab 19 Uhr im Landgasthof „Der Bräu“ in Tattenhausen, Gemeinde Großkarolinenfeld, statt.

 




Abstimmung: Nur noch heute!

Es ist nur noch gut ein Monat hin, bis das kühle Hopfenwasser wieder aus den Fässern des Haager Herbstfests fließt und in Lederhosn und Dirndln gemeinsam gefeiert wird. Als ideale Einstimmung gibt’s am Herbstfest-Vorabend, am Donnerstag, 13. September, in der Zeilinger Alm ein besonderes Event: „Zeilingers Wirtshausmusik“. „Die Cuba Boarischen 2.0“, die „Dreiecksmusi“ und „Tschefejem“ werden auftreten und noch eine zusätzliche Band aus dem Wasserburger und Haager Land, für die ihr nun abstimmen könnt: 

Aus den zahlreichen Bewerbungen hat das Organisationsteam von „Fichters Kulturladen“ aus Ramsau fünf Gruppen in die Abstimmungsrunde geschickt. Heute Abend um 24 Uhr steht dann der Sieger fest.

Am Ende des Beitrags befindet sich die Umfrage zum Anklicken. Es sind mehrere Bands wählbar.

Hier die fünf Favoriten mit Video:

1. Die Gnadenkapelle (Erding)

 

2. LochTrio (Maitenbeth)

 

3. 5erloa Holz (Ramsau)

 

4. Haager Viergsang (Haag)

 

5. Wiesn Buam (Haager und Münchner Land)

 

Welche Band soll am 13. September bei „Zeilingers Wirtshausmusi" auftreten?

  • 5erloa Hoiz (38%, 1.019 Votes)
  • Die Wiesn Buam (28%, 737 Votes)
  • Das LochTrio (18%, 469 Votes)
  • Der Haager Viergsang (10%, 258 Votes)
  • Die Gnadenkapelle (6%, 164 Votes)

Total Voters: 2.602

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Doppelkopf bei den „Spuiratzn“

Am heutigen Montag kann wieder unter Anleitung „Doppelkopf“ geübt werden. Wie immer geht der Übungsabend der Wasserburger „Spuiratzn“ beim Huber-Wirt am Kellerberg über die Bühne. Beginn ist um 19 Uhr. Neueinsteiger und alte Hasen sind willkommen.




Der Himmel weinte Freudentränen

Anscheinend weinten die Engel Freudentränen zum Patrozinium am gestrigen Sonntag in Wasserburg, denn von strahlendem Sonnenschein konnte keine Rede sein. Selbst wenn die Fläche rund um die Baustelle am Kirchturm begehbar gewesen wäre, hätte man das Pfarrfest im Pfarrzentrum von St. Jakob abhalten müssen.

Mit der Jubelmesse von Carl Maria von Weber wurde dem Pfarrpatron Jakobus dem Älteren gedacht, der als Märtyrer im Jahre 44 nach Christus auf Befehl des Königs Herodes Agrippa I. von Judäa mit dem Schwert hingerichtet wurde und damit der erste der Apostel war, der das Martyrium erlitt.

In der Predigt wurde den Besuchern die Frage gestellt, was man alles benötigt, wenn man sich zu einer weiten Wanderung aufmacht. Auch Christen benötigen einige Dinge, um ihren Lebensweg zu meistern. Von der Bibel bis hin zu einer wärmenden Jacke, welche aus den Fäden der Nächstenliebe gewebt wird, oder dem Kumpanen mit dem man das Brot teilt, haben sie vieles im Gepäck.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden noch die Pfarrgemeinderatsmitglieder beider Pfarreien, welche viele Jahre ihren ehrenamtlichen Dienst mit großer Hingabe ausübten, verabschiedet. Dafür erhielten sie eine Dankurkunde und ein kleines Präsent. Hier nochmals ein herzliches Vergelt´s Gott an: Angelika Oppenhäuser, Henriette Bernauer, Brigitte Tschentscher, Roman Bienek, Henrik Lydiga und Richard Wagner.

In den letzten Wochen dürfte wohl den Kirchenbesuchern auch der Baldachin aufgefallen sein, der derzeit über dem Altar aufgestellt ist. Durch ehrenamtlich durchgeführte Restaurierungsarbeiten, welche von Bernd Joa, Gabriele Beck und Isolde Brandl, sowie Gottfried Held und Christian Sigl durchgeführt wurden, ist ein Schmuckstück aus dem Speicherraum oberhalb der Sakristei wiederentdeckt worden, dass sich nun wunderschön in den Altarbereich einfügt und bestimmt öfters zum Einsatz kommt.

Nach dem Gottesdienst begaben sich viele Besucher ins Pfarrzentrum und stärkten sich bei diversen bayrischen Schmankerln vom Kurni Hiebl.

Darbietungen des Kindergartens von St. Konrad und dem Kinderchor „Cantini“ erfreuten die Erwachsenen. Die musikalische Umrahmung übernahm Armin Furch und Gesangspartnerin, sowie die Familie Sax, die mit volkstümlicher Musik begeisterte.

 

Allen Beteiligten, die an der Gestaltung des Gottesdienstes und des Pfarrfestes mitgewirkt haben sei an dieser Stelle nochmals ein herzliches Vergelt´s Gott gesagt.

H.M

 




Kenzo Strauß war nicht zu schlagen

Kenzo Strauß vom SK Wasserburg konnte zum ersten Mal bei einem überregionalen Turnier im Schnellschach (nur 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie) den Siegerpokal erobern. Die Schachabteilung des VfB Friedrichshofen hatte zum 18. Hörgeräte-Langer-Schachturnier für Kinder und Jugendliche nach Friedrichshofen, einen Stadtteil Ingolstadts, geladen.

Vom Inn her reisten vier Talente vom SK Wasserburg zur Donau und mischten kräftig mit. Kenzo Strauß bestätigte seine aufstrebende Form durch fünf Gewinnpartien, eine davon mit einem außergewöhnlichen Mattbild mit zwei Läufern, auf das er zurecht besonders stolz war. Die insgesamt 45 Teilnehmer spielten in vier Teilturnieren, aber mit fünf gewerteten Altersgruppen.

Neben den Pokalen und Urkunden gab es Sachpreise für alle Teilnehmer. Das liebevoll ausgerichtete Turnier und die souveräne Durchführung durch ein Team, allen voran Jugendleiter Bernhard Hettele, empfehlen es für mehr Zuspruch im nächsten Jahr.

Die Pokalgewinner und die Platzierungen der Wasserburger:

U8

1. Sebastian Reger, SK Neuburg, 6 Punkte

2. Tarik Seidl, SK Neuburg, 5,5 (28,5 Wertung)

3. Paul Tabara, SC Postbauer-Heng, 5,5 (23)

 

U10

1. Benedikt Huber, SK Abensberg, 7

2. Alexander Lohr, TSV Mainburg, 6

3. Robert Aunkofer, TSV Mainburg, 5

 

U12

1. Nick Merdian, SC Postbauer-Heng, 6,5

2. Christoph Reger, SK Neumarkt, 5 (191,5)

3. Sarah Winkler, SK Neuburg, 5 (177,5)

9. Maximilian Horch, SK Wasserburg, 3,5

 

U14

1. Max Lohr, TSV Mainburg, 7

2. Anton Claudiu, TV 1899 Parsberg, 6

3. Luca Liebl, SK Abensberg, 3,5

4. Paul Prischepa, SK Wasserburg, 2,5

 

U16

1. Kenzo Strauß, SK Wasserburg, 5

2. Linus Römpler, SK Abensberg, 4

3. Ferdinand Köglmeir, TSV Mainburg, 2,5

4. Fabian Meyer, SK Wasserburg, 2




Guten Morgen, Wasserburg!

Gestern hab ich das verregnete Wetter Mal wieder genutzt, um die Helden meiner Kindheit auszugraben. Bud Spencer und Terence Hill in ,,Vier Fäuste gegen Rio“. Und wer sich jetzt denkt: ,,Ja wart amoi, so oid bist du ja gar ned“, dem sog i: ,,Stimmt, aber de zwoa san einfach legendär“. Und außerdem ist mein zweiter Jugendheld Spongebob, dann passt das Bild wieder …