Bestes Wetter, beste Stimmung

Feine Schmankerl und eine tolle Stimmung gab’s auf dem Gartenfest der Feuerwehr Wasserburg, das alle Jahre eine echte Attraktion in der Altstadt ist. Der Hof am Feuerwehrgerätehaus füllte sich heute schnell und die Gäste konnten die guten Speisen vom Grill und eine frische Halbe genießen. Auch das Wetter war den Floriansjüngern wohl gesonnen, so dass einem gemütlichen Beisammensein bis spät in die Nacht hinein nichts mehr im Wege steht. Unsere Bilder … 




Urlaub in der eigenen Stadt

Ein Eiskaffee, ein neues Paar Sommerschuhe, ein frischer Duft oder einfach nur von Geschäft zu Geschäft flanieren … Beim heutigen Arkadenfest unter dem Motto Italien war für jeden etwas geboten. Glückliche Gesichter, so weit das Auge reichte und auch die beteiligten Ladenbesitzer zeigten sich zufrieden: „Als heute Mittag alles fertig aufgebaut war, hab ich direkt ein bisschen Gänsehaut bekommen“, …

… verrät Sandro Tabacchi vom Eiscafè Venezia.

„Es is wirklich schee, dass so vui Leid do san und dass des so guad okimmt“, freute sich Mitinitiatorin Annika Wierer von der Parfümerie Wierer. Am späteren Abend werde man sich noch zusammensetzen, den Tag ausklingen lassen und vielleicht auch schon beratschlagen, ob es nächstes Jahr wieder ein Arkadenfest geben wird …

 




Sebastian Friesinger jetzt an der Spitze

Die Junge Union Wasserburg-Land lud dieser Tage ihre Mitglieder und die CSU-Ortsvorsitzenden ihres Gebiets aus Albaching, Amerang, Babensham, Eiselfing, Soyen und Wasserburg ins Bauernhausmuseum Amerang ein. Träger des Ameranger Bauernhausmuseums ist der Bezirk Oberbayern und so freute sich der JU-Ortsverband umso mehr, dass man auch die beiden Rosenheimer CSU-Bezirksräte Sebastian Friesinger und Günther Wunsam begrüßen konnte. Zuerst wurde gemeinsam mit einer einstündigen Führung das Museum besichtigt, anschließend fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt.

Bei der Führung durch das Bauernhausmuseum durchlief man die Geschichte der Bauern in Bayern in den letzten 500 Jahren, angefangen im Tachinger Holzmannhof aus dem Jahre 1557, wo man noch keinen Kamin oder Kartoffeln kannte, bis hin zum Waldhausener Bernöderhof aus dem Jahre 1725, einem vornehmen Vierseithof mit Kuh- und Pferdestall und vielen schönen Zimmern.

Bei der folgenden Jahreshauptversammlung begrüßte Vorsitzender Peter Mayer noch einmal alle Anwesenden und bedankte sich bei der Museumsführerin für die interessante Führung und bei den beiden Bezirksräten für die Einladung dafür. Diese referierten anschließend über ihre Tätigkeiten für den Bezirk Oberbayern. Es begann Günther Wunsam, der über die Schwerpunkte Gesundheit und Einsatz für Behinderte und Kinder sowie Jugendliche sprach. So ist der Bezirk im Besitz von 25 Kliniken, darunter das Inn Salzach Klinikum in Wasserburg, man betreibt die Wendelstein-Werkstätten genauso wie einige Förderschulen oder auch die Berufsbildungsschule für Ausbildung. In der Region empfiehlt er neben den Museen in Amerang und Glentleiten das Kloster Seeon und das Volksmusikarchiv in Bruckmühl, was auch alles im Besitz des Bezirks ist.

Sebastian Friesinger senior ging auf die Ausschüsse ein, in denen er im Bezirkstag mitwirkt, unter anderem „Bau, Umwelt und Energie“, „Kultur, Schulen und Museen“ oder auch für das Holzknechtmuseum in Ruhpolding. Zum Schluss dankten beide dem Ortsverband für ihre stetige Unterstützung und erinnerten an die Wahlen im Oktober.

 

Es folgte der Rückblick des Vorsitzenden und da Peter Mayer nicht mehr für das Amt kandidierte, holte er ein wenig aus und ging bis ins Jahr 2014 zurück, als er sich gemeinsam mit Sebastian Friesinger junior, Helmut Grundner und Michael Leb dazu entschieden habe, dem JU-Ortsverband nach zwei „toten“ Jahren ohne irgendeine Veranstaltung wieder Leben einzuhauchen und vor allem weitere aktive Mitglieder zu finden. Den drei genannten Mitwirkern dankte er dabei mehrmals.

Mit Sebastian Friesinger junior habe er damals „einen tollen Stellvertreter gefunden, der mir stets den Rücken freihielt, mich oft an Einladungen oder Ähnliches erinnerte und mich stets unterstützte“. Helmut Grundner hatte damals das Amt des Kassiers übernommen und musste die Probleme mit veralteten Adress- und Kontodaten einiger Mitglieder lösen und Michael Leb bereicherte die Sitzungen immer mit vielen guten Ideen und seinen lustigen Sprüchen.

Kassier Helmut Grundner, der aufgrund der JU-Altersgrenze mit 35 Jahren auch nicht mehr kandidieren kann, hielt anschließend seinen kurzen Kassenbericht. Die Kasse wurde von den beiden Kassenprüfern Michael Leb und Michael Meier geprüft. Für den Kassier und die restliche Vorstandschaft wurde die Entlastung beantragt, der einstimmig zugestimmt wurde.

 

Die folgenden Neuwahlen wurden von den beiden Bezirksräten geleitet. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig der bisherige Stellvertreter Sebastian Friesinger junior aus Albaching gewählt. Sein Stellvertreter ist nun Lucas Krumpholz, neuer Kassier ist Andreas Betzl aus Albaching und zum neuen Schriftführer wurde Joseph Stein aus Amerang gewählt.

Die sechs Beisitzer-Posten werden von Konrad Bräu aus Babensham, Maximilian und Sofia Raab aus Eiselfing, Giacomo Salerno aus Albaching, der bisherige Vorsitzende Peter Mayer aus Höslwang und Johann Herzog junior aus Eiselfing besetzt. Michael Leb wurde als Kassenprüfer bestätigt, ihn unterstützt künftig der bisherige Kassier Helmut Grundner. Des Weiteren wurden die Delegierten für die Kreisvertreterversammlung der JU Rosenheim Land gewählt. Die beiden Bezirksräte dankten der alten Vorstandschaft für ihre Arbeit und wünschten dem neuen Team alles Gute.

Bei der Vorausschau für das kommende Vereinsjahr erklärte der neue Vorsitzende, das er auf die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre aufbauen will und so auch wenig an den Veranstaltungen ändern will. Die Zusammenarbeit mit den CSU-Ortsverbänden soll weiter gestärkt werden, es soll eine Betriebsbesichtigung inklusive Wirtschaftsgespräch mit einem Abgeordneten geben und die gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Schafkopfen und Christindlmarkt- und Frühlingsfest-Besuch sollen auch nicht zu kurz kommen. Zum Schluss bedankte er sich mit einem kleinen Präsent bei den scheidenden Vorsitzenden Peter Mayer und Kassier Helmut Grundner für ihre jahrelange Arbeit und Einsatz für den Ortsverband und ist froh, dass sie auch weiterhin mit Rat und Tat dem Ortsverband zur Seite stehen.




Dämpfer für TSV: Eichler sagt nun doch ab

Die Basketball-Abteilung des TSV Wasserburg kommt nach dem Rückzug von Gaby Brei offenbar nicht zur Ruhe. Die ehemalige Trainerin und Managerin hatte ihr Amt als Abteilungsleiterin im April niedergelegt. Bei zwei Abteilungsversammlungen konnte kein Nachfolger gefunden werden. Dann zauberte man doch noch eine neue Leitung aus dem Hut. Seither ist es um die Abteilung und das Bundesliga-Team still geworden. Eine Öffentlichkeitsarbeit findet kaum noch statt. Gestern hat sich nun Walter Chucholl, Vorstand des Gesamtvereins (Foto), mit einer Hiobsbotschaft in Sachen Trainersuche an die Presse gewandt.

„Leider ist es nicht gelungen, Georg Eichler (rechts) weiterhin als Trainer für die Bundesliga-Damenmannschaft zu verpflichten. Aufgrund doch erheblicher Einschnitte im Etat fand man – bei aller Übereinstimmung im sportlichen Bereich – keine finanzielle Einigung. Die Möglichkeiten des Vereins sind für Georg Eichler, er ist Familienvater, nicht ausreichend. Beide Seiten bedauern das sehr“, so Chucholl wörtlich.

Eichler war noch im Mai als neuer, „alter“ Trainer präsentiert worden, mit dem man zuversichtlich in die neue Bundesliga-Saison gehe. Heute, vier Wochen später, ist dieser Plan gescheitert. Leider, denn Eichler hatte die Wasserburger Basketball-Damen bis vergangenen Dezember sehr erfolgreich trainiert.

Der TSV 1880 Wasserburg versuche nun, mit einem anderen Trainer eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, so Chucholl.

 

Lesen Sie auch:

Lebt der Basketball-Sport weiter?

 

Basketball: Mittermair übernimmt

 

 

 

 




Wilde Verfolgungsjagd

Eine wilde Verfolgungsjagd quer durch Rosenheim lieferten sich gestern ein junger BMW-Fahrer und die Polizei: Als die Beamten im Bereich des Freibades einen BMW M3 einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten, gab der Fahrer plötzlich Vollgas und versuchte sich im Bereich der Königsseestraße der Kontrolle zu entziehen. Der M3 fuhr mit einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h. Die Jagd ging weiter in …

… die Brückenstraße, gefolgt in den Bereich Innlände, dann auf die Schlierseestraße. Der BMW-Fahrer erhöhte weiter seine Geschwindigkeit und fuhr mit dem Wagen auf der Geraden mit teils über 100 km/h, so die Polizei am heutigen Samstagvormittag.

Erneut durchfuhr der BMW den Bereich der Königsseestraße mit über 100 km/h. Dabei nahm er keinerlei Rücksicht auf Fußgänger, Passanten oder auch Lkw-Fahrer, die an den dort ansässigen Firmen gerade Ware lieferten oder ihre Abendruhe genossen.

Der BMW wurde dann aus den Augen verloren, doch es half Kommissar „Zufall“. Der Fahrer hatte nur die Möglichkeit, mit dem Auto in zwei Seitenstraßen abzubiegen und sich dort vor der Polizei zu verstecken. Genau dort schnappte die Falle zu: Dem 20-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim wurde noch vor Ort der Führerschein abgenommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Zeugen oder gefährdete Personen der Verfolgung gestern gegen 20.45 Uhr werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.




Wald, Gebirg und Königstraum

Eine Fahrt zur Bayerischen Landesausstellung „Mythos Bayern“ in Ettal veranstaltet der Heimatverein Wasserburg am Samstag, 28. Juli, ganztägig. Wer sich ein Bild von Bayern vor dem geistigen Auge zeichnet, der denkt an Oberbayern: Die Gebirge, die Seen, die Wälder, die Menschen, die Trachten, das gelebte Brauchtum und das Bier. All das findet sich in der Zugspitz-Region und hochkonzentriert an einem Fleck: Rund ums Kloster Ettal. Eine Spurensuche …

Der Mythos Wald ist ein Stück weit auch der Mythos Bayerns. Der bayerische Wildschütz verkörpert die Freiheit und steht als Symbol der Widerstandsfähigkeit. Gerade hier in der Grenzregion zwischen Bayern und Tirol ist die Landesausstellung wunderbar angesiedelt.

Der Gebirgswald der Zugspitz Region hat die Idee der Nachhaltigkeit geboren und bis heute ist diese Idee tief im Selbstverständnis der Menschen verankert. Umgeben von Bergen und Wäldern präsentiert sich das Kloster Ettal als Standort in idealer Kulisse.

Die Teilnehmer haben vormittags Gelegenheit zur Wanderung unter sachkundiger Führung des Klosterförsters (alternativ Brauereiführung für weniger mobile Mitfahrer). Nachmittags wird die Gruppe nach einer gemeinsamen Mittagseinkehr durch die Landesausstellung geführt.

Abfahrt zur Ganztagesfahrt ist ab Wasserburg/Watzmannstraße um 7.25 Uhr, St. Konrad und Ponschabaustraße 7.30 Uhr, Gimplberg 7.30 Uhr, Max-Emanuel-Kapelle 7.35 Uhr, Wasserburg Stadt-Busbahnhof 7.40 Uhr, Innhöhe 7.45 Uhr, Landschaftsweg 7.50 Uhr, Inn-Salzach-Klinikum 7.50 Uhr, Gabersee 7.55 Uhr.

Rückkehr ist gegen 19 Uhr geplant.

Zur Teilnahme ist eine baldige Anmeldung unter 08071/920369 erforderlich.
Der Kostenbeitrag beträgt 30 Euro für Mitglieder. Nichtmitglieder zahlen 35 Euro. Der Betrag wird während der Fahrt eingesammelt.




Alle Fußball-Ligen im Überblick

Auch wenn die genauen Spielpläne noch nicht feststehen – hier mal auf einen Blick die Ligen-Einteilungen für alle Fußball-Teams aus dem Altlandkreis für die neue Saison 2018/2019! Neben dem völlig neuen Verein FC Welling (wir berichteten) gibt es noch eine weitere Besonderheit in der untersten Liga: Einen Neustart wagt offenbar nun doch der TSV Haag in fußballerischer Hinsicht – ein Herren-Team wurde in der C-Klasse jetzt nachnominiert, meldet der Bayerische Fußballverband …

Den Auftakt macht die Landesliga bereits in genau zwei Wochen – hier trifft der Aufsteiger Wasserburg am Samstag, 14. Juli, daheim um 18 Uhr in der Altstadt auf den TSV Kastl (wir berichteten bereits). Alle anderen müssen sich noch a bissal länger gedulden …

Teams aus dem Altlandkreis fett gedruckt:

C-Klasse 3: Albaching II, Amerang II, Forsting II, Griesstätt II, Haag, Halfing II, Griesstätt II, Schechen II, Schonstett II, Soyen II, Vogtareuth II, Wasserburg Genc. und der FC Welling.

In die C-Klasse 4 wurden unter anderem Grünthal III, Reichertsheim III und Schnaitsee II eingeteilt.

B-Klasse 3: Babensham II, Bad Endorf II, Edling III, Eiselfing II, Höslwang, Maitenbeth II, Oberndorf II, Obing II, Pittenhart II, Ramerberg II, Reichertsheim II, Rott II, Söchtenau II.

A-Klasse 3: Albaching, Edling II, Eiselfing, Forsting, Halfing, Kienberg, Rechtmehring, Schnaitsee, Schonstett, Soyen, Taufkirchen, Waldhausen, Wasserburg II.

Kreisklasse 2: Amerang, Aßling, Babensham, Griesstätt, Maitenbeth, Oberndorf, Obing, Pittenhart, Ramerberg, Rott, Schechen, Söchtenau, Vogtareuth.

Kreisliga 1: Bad Aibling, Bruckmühl, Edling, Emmering, Großholzhausen, Grünthal, Kolbermoor, Oberbergkirchen, Ostermünchen, Raubling, Sportbund Rosenheim II, Töging II, Tüßling, Westerndorf.

Bezirksliga-Ost: Ampfing, Au, Bad Endorf, Baldham, Buchbach II, Dorfen, Ebersberg, Forstinning, Freilassing, Reichertsheim, Reischach, Saaldorf, Schönau, Taufkirchen, Waldkraiburg, Waldperlach.

Landesliga: Simbach, Dachau, Deisenhofen, Moosinning, Töging, Traunstein, Sportbund Rosenheim, Freising, Landshut, Erlbach, Wasserburg, Bogen, Karlsfeld, Grünwald, Kastl, Neuried, Pfarrkirchen, Hallbergmoos.