Dank an die Landwirte

Zu einer Feldbegehung im Wasserschutzgebiet Fuchsthal der Stadtwerke Wasserburg trafen sich jetzt Landwirte, Vertreter der Stadtwerke und der Wasserschutzberater der Firma Ecozept aus Freising. Der beste Schutz vor Auswaschung von Nitrat ins Grundwasser ist es, ihn in der Wurzel-, Spross- und Blattmasse von Zwischenfruchtpflanzen zu binden. Gleichzeitig ernährt deren organische Masse zusätzlich das Bodenleben und erhöht so den Humusgehalt der Böden …

Der in der Pflanzenmasse gebundene organische Stickstoff ist weitgehend vor Auswaschung geschützt und wird den Kulturpflanzen nach und nach bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt. Dadurch kann Mineraldünger eingespart werden.

Doch Zwischenfrucht ist nicht gleich Zwischenfrucht. Je nachdem, wann die Pflanzenmischungen auf die Felder kommen, entwickeln sich unterschiedliche Bestände. Davon konnten sich Landwirte und Vertreter der Stadtwerke Wasserburg bei einer Feldbegehung mit der Wasserschutzfirma Ecozept aus Freising überzeugen – unser Foto oben. Es zeigt rechts im Bild Josef Mayer, Betriebsleiter der Stadtwerke Wasserburg sowie vorne in der Mitte Werner Rauhögger vom Ingenieurbüro Ecozept in Freising

So hatte Landwirt Martin Huber links und rechts der Straße zwischen Evenhausen und Stephanskirchen auf der Höhe von Halmannsöd nach einer Ganzpflanzen-Silage am 19. Juli 2017 eine solche bodenverbessernde Mischung angebaut (Foto unten).

Durch den frühen Saatzeitpunkt konnten sich alle Pflanzenarten voll entwickeln, die Blütenstände der Sonnenblumen sind voll ausgebildet, auch Phazelia, Perserklee und Einjährige Luzerne kamen zur Blüte, was auch den Bienen und Schmetterlingen nutzt.

Der Boden ist optimal durchwurzelt, durch die organische Masse wird das Bodenleben ernährt und der Humusgehalt erhöht.

„Bei früh räumenden Feldfrüchten, wie Winter- und Sommergerste, haben wir die beste Wirkung der Zwischenfrüchte für den Boden“, fasste Werner Rauhögger von Ecozept zusammen.

Für den Winterweizen ist man im Wasserschutzgebiet bemüht, die Zwischenfrucht möglichst früh auszusäen. Josef Sonnenholzner konnte seinen Weizen früh dreschen und Anfang August die Zwischenfrucht anbauen, wodurch sich auch hier ein sehr guter Bestand entwickelt.

„Für Ansaaten ab Mitte August setzen wir in den Mischungen einen höheren Anteil an schnellwachsenden und spätsaatverträglichen Pflanzen ein“, so Werner Rauhögger von Ecozept. „Buchweizen, Ramtillkraut und Kresse sichern eine schnelle Bodendeckung, Ölrettich entwickelt noch eine gute Pfahlwurzel.“ Dies ist besonders wichtig in einem Jahr wie 2017, in dem der September nicht so wüchsig und der Oktober eher kälter als sonst war.

Für die Untersaaten im Mais mit Weidelgräsern spielt das Wetter ebenso eine wichtige Rolle. Auch diese nehmen nach der Ernte des Maises den überschüssigen Stickstoff auf.

Wie sich die Untersaaten im Herbst 2017 entwickelten, war ein zweiter Schwerpunkt der Feldbegehung – siehe unser Foto unten Untersaat im Mais Herbst 2017 …

Durch den regelmäßigen Zwischenfrucht- und Untersaatenanbau wird das Nährstoff- und Wasserspeichervermögen der Böden erhöht und der Dünger kommt der Kultur zu Gute und geht nicht durch Auswaschung verloren.

Betriebsleiter Josef Mayer zeigte sich beeindruckt von den gut gelungenen Zwischenfrüchten und bedankte sich bei den Landwirten für ihre aktive Mitarbeit beim Trinkwasserschutz: „Die Begrünungen leisten einen unersetzbaren Beitrag zum Trinkwasserschutz und nutzen nachhaltig dem Boden und der Folgekultur.“

Alle Teilnehmer waren sich einig, diesen gemeinsam entwickelten Weg konsequent weiter zu gehen.




„Konkurrenz“ für den Kirchturm

Ein ungewöhnlicher Anblick am heutigen Donnerstag in Eiselfing: Hatte der weithin sichtbare Turm der Pfarrkirche Sankt Rupertus doch plötzlich für mehrere Stunden ernsthafte Konkurrenz als ‚höchste Erhebung im Dorf‘ erhalten. Mit Hilfe eines großen Autokrans wurden – vom dafür eigens gesperrten Pfarrhof hinter dem Rathaus aus – mehrere, schwere Eisenträger in luftige Höhen angehoben. Zur Stabilisierung der Dachkonstruktion im Bereich des vorderen Kirchenschiffs über dem Altar mussten sie fachgerecht eingebaut werden.

Diese aktuell erforderlich gewordene Maßnahme ist Teil eines bereits seit mehreren Monaten laufenden Gesamtprojekts – unter anderem werden hier der marode Dachstuhl sowie die Dachziegel rundum erneuert.

GR




„Sing und Swing“ in Edling

Es war ein verregneter Sonntagmittag, den man am liebsten Zuhause auf der Couch verbracht hätte, und trotzdem strömten die Menschen ins Krippnerhaus in Edling. Der Aktionskreis „Edling Kultur und Heimat“ hatte zur Matinee „Sing&Swing“ eingeladen und der Raum war voll besetzt. Der Wasserburger Chor „Zappndudap“, unter der Leitung von Ernst Hofmann und die „Groovy Girls“ aus Anzing sangen für den guten Zweck. Der Erlös ging an den Wasserburger Verein „Hilfe für rumänische Waisenkinder“

Mit dem Lied „Walking down the street“ erklommen die fast drei Dutzend Sängerinnen und Sänger des Wasserburger Chors „Zappndudap“ die Bühne des Krippnerhauses. Sie präsentierten zwei weitere Lieder aus den 60-ern bevor sie den ersten Teil ihrer Vorstellung mit ihrer Version des Songs „Happy“ von Pharell Williams und vielen gelben Smiley-Luftballons, die sie in der Menge verteilten, abschlossen.

Anschließend betraten die 15 Frauen der „Groovy Girls“ unter der Leitung von Martina Kneißl die Bühne. Sie gaben einen bunten Mix aus gefühlvollen Balladen wie „Thank you for the music“ von ABBA und groovigen Pop-Songs wie „Royals“ von Lorde zum Besten. Ganz gekonnt mischten sie dabei moderne Songs mit erfolgreichen Hits aus der Vergangenheit. Dann betraten die Sängerinnen und Sänger von „Zappndudap“ noch einmal die Bühne und präsentierten einen Mix aus verschiedenen deutschsprachigen Stücken.

Zum Ende bedankte sich der neue, erste Vorstand des Vereins „Hilfe für rumänische Waisenkinder“, Dr. Georg Miethaner (wir berichteten), herzlich bei den beiden Chören für das wunderschöne Konzert.

Nach dem Tod der Gründerin und bisherigen ersten Vorsitzenden, Luise Fichtl aus Edling, ist der Verein weiterhin auf die Unterstützung seiner treuen Spenderinnen und Spender angewiesen. Auch die neuen Brandschutzbestimmungen der EU für die beiden Waisenhäuser in Sântana (Rumänien) würden die Vereinskassen belasten, weshalb dieses Konzert zu Gunsten des Vereins sehr gelegen kam, so Dr. Miethaner.

Etwas mehr als 1000 Euro spendeten die Besucher am Sonntag für den Verein.

Dass es sich bei dem Konzert nicht um einen Wettstreit, sondern um ein musikalisches Miteinander für den guten Zweck gehandelt hat, zeigten die beiden Chöre auch, als sie zum Schluss gemeinsam das Lied „Evening rise“ sangen.

Nach mehreren Zugaben verließ das Publikum beschwingt und gut gelaunt den Saal.

Monika Manhart

 




Personalzuwachs bei der Feuerwehr

Die Feuerwehr der Stadt Wasserburg freut sich über einen großen Zuwachs an aktiven Mitgliedern. Alleine binnen der vergangenen 15 Monate wuchs die Mannschaft um die Kommantanten Georg Schmaderer und Rudi Göpfert junior um rund 20 neue Feuerwehranwärter und Feuerwehrdienstleistende an. Eine vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Initiative, die Angestellten der Stadt Wasserburg in den Feuerwehrdienst zu integrieren trägt nun Früchte.

Im Einsatzfall verrichten nun wieder Beschäftigte aus dem Bauhof, dem Standesamt, Bauamt, Ordnungsamt, Hauptamt und Badria den Feuerwehrdienst. Zudem ergänzen die Mannschaft erfahrende Feuerwehrler aus München, Rott und Penzing. „Besonders erfreulich ist, dass die Stützpunktfeuerwehr Wasserburg mit Peter Peischl nun auch einen sehr erfahrenen Notfallseelsorger und gleichzeitig gut ausgebildeten Feuerwehrler in Ihren eignen Reihen hat“, so Georg Schmaderer.

Rudi Göpfert betont zudem, dass der Feuerwehrdienst immer noch ein Ehrenamt sei, bei dem es zwar bei Einsätzen während der Arbeitszeit eine Lohnfortzahlung gebe,  der weit umfangreichere Teil an Ausbildung und Vereinsarbeit aber in der Freizeit zu leisten sei. „So gesehen ist es doch immer eine Pinoieerarbeit, den ein oder anderen Beschäftigten der Stadt, der sich nur tagsüber und arbeitsplatzbedingt in Wasserburg aufhält, als kompletten Neueinsteiger oder bereits aktiven Feuerwehrler anderer Gemeinden zu gewinnen. Auch wenn bei der Feuerwehr oftmals standardisierte Verfahren im Grundsatz gleich sind, findet man bei einer Stützpunktfeuerwehr wie Wasserburg noch viel Sonderausrüstung vor, auf die sich alle Neuen einarbeiten müssen.“

Die besten „Headhunter“ jedoch seien immer noch die Jugendfeuerwehrler, die sprichwörtlich mit Feuer und Flamme dabei sind und tagtäglich in deren Umfeld eine Erlebniserzählung abliefern können. So würden die meisten neuen Anwärter geworben.

Alle, die Interesse an moderner Technik haben und sich gerne für ihre Mitmenschen einsetzen, die sich gerne in einem neuen Umfeld integrieren und weiterbilden möchten, denen Vereinsaktivitäten gefallen, sind in den Feuerwehren der Stadt Wasserburg jederzeit herzlich willkommen.

Stefan Gartner




Im Zug: Zwischen der Ladung versteckt

In einem Güterzug hatten sich 20 Migranten aus Afrika in zwei Lkw-Aufliegern versteckt: Die Bundespolizei Rosenheim musste gestern am Bahnhof in Rosenheim drei von ihnen direkt ins Gefängnis bringen. Die Beamten hatten den Zug außerplanmäßig gestoppt, der vom italienischen Verona nach Köln unterwegs war. Schnell fielen zwei Sattelauflieger mit beschädigten Planen auf. Insgesamt 20 Männer und Frauen aus Afrika – teils heftig unterkühlt – hielten sich in den beiden Lkw-Aufliegern verborgen, um unerlaubt in das Bundesgebiet einzureisen.

Offenbar hatten sie die Oberseite der Lkw-Plane aufgeschlitzt, um sich im Inneren auf beziehungsweise zwischen der Ladung zu verstecken. Sie stammen hauptsächlich aus Nigeria, Sierra-Leone und Gambia.

Ausweisen konnte sich keiner der 18 Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 15 und 38 Jahren. Die teilweise unterkühlten Migranten wurden zunächst in den Bearbeitungs-Containern der Bundespolizei am Bahnhofsvorplatz versorgt und dann zur Dienststelle gebracht.

Dort fanden die Bundespolizisten heraus, dass ein 30 Jahre alter Marokkaner mit einem Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Velbert (Nordrhein-Westfalen) gesucht wurde. Die Beamten brachten ihn auf richterliche Anordnung hin in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim. Dort muss er sein Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls abwarten.

Zwei junge Männer aus Burkina-Faso und Sierra Leone, gegen die eine Wiedereinreise-Sperre für Deutschland besteht, wurden aufgrund ihres erneuten Einreiseversuchs im beschleunigten Verfahren dem Richter vorgeführt. Dieser verhängte jeweils eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro. Da die Männer den Betrag nicht aufbringen konnten, wurden sie zur Ersatzhaft ins Augsburger Gefängnis eingeliefert.

Zwei minderjährige Migranten konnten aufgrund ihres Alters in die Obhut des zuständigen Jugendamtes übergeben werden.

Die übrigen Afrikaner wurden nach Österreich zurückgewiesen, da es ihnen offenbar nicht auf Schutz in der Bundesrepublik ankam.

 Foto: Bundespolizei




Christiane Petri folgt auf Tine Kutschker

Der Elternbeirat des Altstadtkindergartens in Wasserburg hat eine neue Vorsitzende: Christiane Petri übernahm das Amt von Tine Kutschker, die dieses jahrelang inne hatte. Zweiter Vorsitzender bleibt Jens Arimond. Die neue Vorstandschaft, der auch viele altbewährte Kräfte angehören, hat bereits die ersten Herausforderungen gemeistert. So wurde beispielsweise das St. Martinsfest erfolgreich organisiert.

Die Mitglieder des Elternbeirats (von links): Tine Kutschker, Jens Arimonde, Christiane Petri, Sandra Glasl, Michaela Riedl, Martina Rahm, Sabine Wabner, Annika Wierer (nicht auf dem Foto: Verena Wernthaler).




Rumäne schlägt Zugbegleiter

Rosenheimer Bundespolizisten haben gestern einen gewalttätigen Schwarzfahrer in eine Haftanstalt gebracht. Der Rumäne war ohne Ticket im Meridian nach Salzburg unterwegs. Bei der Fahrschein-Kontrolle schlug er dem Zugbegleiter ins Gesicht. In der Nacht informierte die Notfallleitstelle die Bundespolizei über eine heftige Streitigkeit im Zug am Bahnhof Bad Endorf.

Am Einsatzort trafen die Beamten auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG. Dieser schilderte, dass er bei der Fahrscheinkontrolle eines Rumänen von diesem geohrfeigt worden sei.

Als er den aggressiven Schwarzfahrer daraufhin aufgefordert habe, den Zug zu verlassen, habe dieser erneut ausgeholt und dem 65-Jährigen die Brille von der Nase geschlagen, wodurch diese zerbrach.

Die Bundespolizisten nahmen den 34-jährigen Schläger vorläufig fest. Wie sich herausstellte, war der Mann in der Vergangenheit bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Erst vor kurzem musste er eine Haftstrafe wegen Leistungserschleichung in der Justizvollzugsanstalt Augsburg verbüßen. Gelernt hat der Rumäne, der auch wegen Diebstahl und Bedrohung polizeibekannt ist, daraus offenbar nichts.

Auf Antrag der Traunsteiner Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Rosenheim einen Untersuchungshaftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen, Sachbeschädigung und Körperverletzung gegen den 34-Jährigen. Dieser wird nun in der Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall sein Strafverfahren abwarten müssen. Der Zugbegleiter konnte trotz leichter Verletzungen seinen Dienst fortsetzen.




Neue Räume unter der Lupe

Überwältigend groß war der Andrang und das Interesse der Mitglieder und Kunden, die neuen Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Griesstätt-Halfing zu besichtigen. Ulrich Maier, Vorstandsvorsitzender des Hauses (Foto), betonte in seinen Begrüßungsworten, dass das Gebäude auch technisch auf den neuesten Stand gebracht worden sei „und die Raiffeisenbank nun bestens für eine eigenständige Zukunft gerüstet ist“. 

Nach seinen Grußworten und der Segnung der Räumlichkeiten durch Pater Paul, führten Vorstände und Mitarbeiter des Unternehmens die interessierten Besucher durch das neu renovierte Gebäude und standen den Gästen bei Fragen zur Verfügung. Dabei konnte vom Tresor bis hin zu den Vorstandsbüros alles besichtigt werden.

Ein buntes Kinderprogramm rundete die gelungene Veranstaltung ab. Nicht nur die äußerst ansprechende Fassade der Raiffeisenbank am Kirchplatz in Halfing, sondern auch die neu gestalteten Arbeitsplätze und Beratungszimmer begeisterten die Besucher.

Eindrücke der Eröffnungsfeier:

 

 




Kathreinsmarkt und verkaufsoffener Sonntag

Am 26. November dürfen sich die Besucher auf den Wasserburger Kathreinsmarkt, verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag, freuen. Ein kostenloser Buspendelverkehr wird zwischen Reitmehring, Altstadt und Badria eingesetzt. Eine einzigartige Marktatmosphäre wartet in der Wasserburger Altstadt.




Zwei Anzeigen in drei Minuten für Autofahrerin

Unbelehrbare Autofahrerin: Heute Morgen führten Beamte der Rosenheimer Polizei im Bereich der Grund- und Mittelschule in der Römerstraße eine Schulwegkontrolle durch. Gegen 7.45 Uhr fuhr eine 56-jährige Frau aus Westerndorf mit ihrem Pkw an der Kontrollstelle vorbei. Auf der Rücksitzbank turnten zwei Kinder herum, die weder angeschnallt waren, noch in einem Kindersitz befördert wurden. Die Fahrerin wurde mit ihrem Auto angehalten und belehrt. Nur drei Minuten später musste sie schon wieder gestoppt werden. 

Bei der ersten Kontrolle hatte die Frau den Beamten erklärt, dass sie auf einer derart kurzen Wegstrecke zur Schule keine Gurte oder Kindersitze benötige.

Nur drei Minuten später fuhr die Frau in entgegen gesetzter Richtung mit dem Auto erneut an der Kontrollstelle vorbei. Diesmal saß nur ein Kind auf der Rücksitzbank, aber erneut ohne Kindersitz.

Aufgrund ihres unbelehrbaren Verhaltens wurde die Fahrt dann zunächst unterbunden. Die Frau erhält nun zwei Bußgeldverfahren sowie Punkte in Flensburg. Die Polizei lud sie zudem zum Verkehrsunterricht vor.

 




Pippi Langstrumpf als Trickfilm-Version

Wenn das mal kein Kinder-Kinohit ist am kommenden Samstagmittag im Wasserburger Utopia: Pippi Langstrumpf! Bei der ersten Trickfilm-Version von Astrid Lindgrens Kinderklassiker verlassen sich die deutschen, schwedischen, kanadischen und englischen Macher statt auf High-Tech auf den Witz der Figuren und der Geschichte. Herausgekommen ist ein klassischer Zeichentrickfilm mit eingängigen, lebendigen Liedern.

Darum geht’s:

Die kleine Pippi Langstrumpf kehrt nach ihren Seeabenteuern in die Villa Kunterbunt zurück. Dort hat sie neben ihren tierischen Freunden, Pferd kleiner Onkel und Äffchen Herr Nielsson, auch die Geschwister Tommy und Annika als Spielkameraden. Wenn nur Frau Prysselius nicht wäre. Die will das aufgeweckte, rothaarige Mädel in ein Kinderheim stecken. Schätzungsweise wird Pippi noch ein Wörtchen mitreden wollen. 

Das Kino-Programm in Wasserburg bis zum kommenden Sonntag:

Donnerstag 16.11
15.30 UHR Plötzlich Santa
15.45 UHR Fack Ju Göhte 3
18.00 UHR Django – ein Leben für die Musik
18.15 UHR ER SIE ICH
20.15 UHR Fack Ju Göhte 3
20.30 UHR Suburbicon
Freitag 17.11
15.30 UHR Plötzlich Santa
15.45 UHR Fack Ju Göhte 3
18.00 UHR Django – ein Leben für die Musik
18.15 UHR UNTITLED
20.15 UHR Fack Ju Göhte 3
20.30 UHR Suburbicon
22.20 UHR Die Nile Hilton Affäre
22.30 UHR Suburbicon
Samstag 18.11
13.15 UHR Pippi Langstrumpf
13.25 UHR Plötzlich Santa
15.00 UHR Fack Ju Göhte 3
15.15 UHR Plötzlich Santa
17.30 UHR Fack Ju Göhte 3
17.45 UHR Django – ein Leben für die Musik
20.00 UHR g.rag / zelig implosion
20.15 UHR Fack Ju Göhte 3
20.30 UHR Suburbicon
22.20 UHR Die Nile Hilton Affäre
22.30 UHR Suburbicon
Sonntag 19.11
11.00 UHR B 12 – auf der Suche nach dem Sinn des Lebens
11.01 UHR Weit – Die Geschichte von einem Weg um die Welt
11.05 UHR Django – ein Leben für die Musik
13.15 UHR BILDER FINDEN – 100 Kinos erinnern Bruno Schulz
13.25 UHR Plötzlich Santa
15.00 UHR Fack Ju Göhte 3
15.15 UHR Plötzlich Santa
17.30 UHR Fack Ju Göhte 3
17.45 UHR Weit – Die Geschichte von einem Weg um die Welt
20.15 UHR Django – ein Leben für die Musik
20.30 UHR Suburbicon




Heftiger Doppel-Spieltag für Eiselfing

Hochspannung wieder in der Volleyball-Bundesliga III dank  Eiselfing – und zwar gleich doppelt: Erst reisen die Damen vom DJK SB München-Ost an am kommenden Samstag um 19 Uhr als starker Tabellenzweiter. Eiselfing will dem heimischen Publikum aber wieder zeigen, was es drauf hat und setzt auf seine treuen Fans. Nach einer eigentlich knappen, aber letztendlich doch klaren 0:3 (21:25, 20:25, 25:27) – Niederlage zuletzt gegen den Vorjahres-Meister Chemnitz (wir berichteten) hat man die Trainingswoche bislang intensiv genutzt, um sich auf den kommenden Doppelspieltag vorzubereiten. Denn schon am Sonntag geht’s auswärts gegen den TSV Ansbach …

Der TSV Eiselfing befindet sich aktuell mit vier Niederlagen, zwei Siegen und sechs Zählern auf dem 9. Platz.

Nach dem letztjährigen Abstieg des DJK SB München-Ost von der 2. Bundesliga Süd stellt sich das Eiselfinger Team um Mannschaftsführerin Nora Delker auf eine sicherlich nicht zu unterschätzende Mannschaft ein. „Gut trainiert, mit voller Konzentration und top motiviert stimmen wir uns auf das Wochenende ein – wir werden alles daran setzen wertvolle Punkte nach Eiselfing zu holen!“ So der Tenor im Team.

Die Eiselfinger Turnhalle wird am kommenden Samstag zum wiederholten Male
Austragungsort eines packenden und hochklassigen Volleyball-Spiels.
Die Kleeblätterinnen freuen sich über zahlreiche, lautstarke sowie unterstützende Fans und Zuschauer – für die Stimmung und das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt!
ka




Beliebte Tradition in Schnaitsee

Mittlerweile kann man vom Köhldorfner Christbaumtag als beliebte Tradition sprechen, denn dieses Jahr findet die Veranstaltung bereits zum achten Mal statt. Am 3. Dezember können von 13 bis 16 Uhr heimische Weihnachtsbäume gekauft werden. Dabei gibt es auch heuer ein buntes Programm, das die ganze Familie anspricht.

Auf dem Betriebsgelände der Köhldorfner Holzbau GmbH in Stangern bei Schnaitsee stimmt der Christbaumtag auf eine besinnliche Vorweihnachtszeit ein. Als holzverarbeitendes Unternehmen, dessen Schwerpunkt die Fertigung von Holzhäusern ist, hat das Unternehmen einen besonderen Bezug zum Thema Bäume. Und um diese Jahreszeit spielt natürlich der Christbaum eine besondere Rolle, so entwickelte Michael Köhldorfner vor rund acht Jahren die Idee zum Christbaumtag.

Es steht eine große Auswahl heimischer Christbäume zur Verfügung. Da sollte für jeden Geschmack ein passender Baum dabei sein. Duftende Leckereien wie Weihnachtsgebäck, Kinderpunsch und Glühwein versüßen Groß und Klein den Nachmittag. Um 15 Uhr schaut dann der Nikolaus vorbei, natürlich mit kleinen Geschenken für die Kinder im Sack.

Ein Teil des Erlöses dieser Veranstaltung wird, wie seit Jahren, wieder dem gemeinnützigen Verein „Schellen Sau“ gespendet, der hauptsächlich bedürftige Kinder aus der Region Wasserburg unterstützt.

 




Wasserburg unterliegt nur knapp

Sie haben alles gegeben, nur leider hat es nicht gereicht: In der zweiten Runde der A-Klasse des Schachkreises Inn-Chiemgau musste der Schachklub Wasserburg auswärts gegen die SG Vogtareuth-Prutting antreten. Schon vor dem Kampf war allen klar, dass Vogtareuth der Favorit sein würde, zumal das achte Brett für Wasserburg ausfiel.

Jedoch ließen sich die Wasserburger deswegen nicht unterkriegen. Es wurden spannende Partien gespielt, bei denen sich für Wasserburg Rudolf Kobl, Herbert Huber und Norbert Hilger an den Brettern durchsetzen konnten. Leider reichte es zum Schluss nicht ganz und Vogtareuth konnte sich nur knapp durchsetzen.

 

Einzelergebnisse:

Rudolf Kobl gegen Nagy Laszlo: 1 – 0

Alexander Witten gegen Greiml Emmeran: 0 – 1

Martin Westermeier gegen Juri Schewzow: 0 – 1

Herbert Huber gegen Haferung Michael: 1 – 0

Dr.Andreas Arndt gegen Gerhard Feiersinger: 0 – 1

Robert Bachheibl gegen Sawran Andrej: 0 – 1

Norbert Hilger gegen Radinger Alfred: 1 – 0

Uwe Brinkmann gegen Peter Eberl: – / +

Endstand: 5 – 3

 

 

 

 

 




Neue Führung für die Jugend

Dieses Jahr standen in der Mitgliederversammlung der Stadtkapellenjugend turnusgemäß die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Neben dem Jugendleiter und seinem Stellvertreter waren auch der Noten- und Trachtenwart zu wählen. Zuvor wurde von Steffi Bachmaier ein Bericht über das letzte Musikerjahr vorgetragen. Insbesondere erwähnte sie die großen Aktionen wie zum Beispiel die Jugend-Serenade auf dem Platz hinter der Frauenkirche, das Gemeinschafts-Jugend-Konzert in Neubeuern oder den Jugendausflug nach Großholzhausen.

Aber auch das Jugendkonzert im Rathaus sowie die beiden Konzerte in der Badria-Halle fanden lobende Erwähnung.

Mehr Disziplin bei der Probenarbeit sowie mehr Zuverlässigkeit bei Arbeitseinsätzen forderte Steffi Bachmaier von den Jungmusikern – eine Rüge auf hohem Niveau. Zum Ende Ihrer Ausführungen bedankte sie sich bei Ihrer Stellvertreterin Susi Seeleitner sowie bei Stadtkapellmeister Michael Kummer und Vorstand Georg Machl für die gute und produktive Zusammenarbeit. Bevor sie das Wort an den musikalischen Leiter weitergab, teilte sie den Anwesenden mit, dass sie und Susi auf Grund beruflicher Veränderungen nicht mehr kandidieren werden.

Michael Kummer (links), seit über 25 Jahren Dirigent der Jugendkapelle, freute sich über das gelungene Herbst-Konzert. Es macht ihm immer noch viel Spaß, Jugendliche musikalisch zu formen und fördern. Er freut sich über die aktuelle Entwicklung in der Jugendkapelle. Zusammen mit Vorstand Georg Machl (rechts) versuche man, die Qualität und den Spaß im Verein weiter zu steigern.

Ein wichtiges Anliegen des Vereinsvorstandes, der nach den positiven Aussagen von Michael Kummer das Wort übernahm, ist es, das Können der einzelnen Jungmusiker zu steigern. Ziel sollte nicht nur ein Mitwirken bei der Stadtkapelle, sondern auch ein gewisses musikalisches Niveau, am besten in Form des Goldenen Musiker-Leistungsabzeichens sein. Hier gilt es für den Verein, die Jungmusiker auf dem schwierigen Weg zu unterstützen. Nach kurzen Dankesworten an die Jugendleitung, Steffi und Susi, für die sehr gute Arbeit und Zusammenarbeit folgte die Wahl der neuen Vorstandschaft der Jugendkapelle.

Die Versammlung wurde mit einer gemeinsamen Brotzeit beendet.

 

Die neugewählte Vorstandschaft:

Jugendleiter:                     Hansi Neumayr

Jugendsprecher:              Caro Hildgartner

Notenwart:                       Philipp Huber und Pauli Röttger

Trachtenwart:                  Anna Berger, Lucia Brand und Sandra Schneider

 




Vorhang auf in Albaching!

Das Fieber steigt: „Der Dung des Mephisto“, so heißt das Stück des Theater- und Musikvereins Albaching, das am morgigen Freitag Premiere feiert im Bürgersaal! Unter der bewährten Regie und Gesamtspielleitung von Herbert Binsteiner spielt das Stück im Jahre 1910 in einem kleinen, bayerischen Dorf. Geprägt von Tradition, Religion und Aberglaube: Im Original ist es das Volksstück „Hexenhaar & Teufelsdreck“, ein bayerischer Bauern-Schwank von Manfred Bacher …

Wenn die Oibichner Theater spielen, dann geht’s ab auf der Bühne. So auch diesmal:

Der Mailerbauer und der Mesnerbauer liegen wegen eines Wasserrechts im Streit miteinander. Deshalb sollen auch ihre Kinder nicht heiraten dürfen. Der Sturkopf der Väter ist dabei genauso groß wie ihre Habgier – keine Chance also für die Liebenden. Doch da kommt den jungen Leuten der Zufall zur Hilfe: Much, Heilkundiger, Hochzeitslader und „Schriftgelehrter“ des Dorfes in einer Person, hat genug von den Streitereien. Der Besuch von seinem Schulfreund Anderl hilft ihm …

Anderl hat als Unterhaltungskünstler „André Diabolo“ in den deutschen Großstädten Karriere gemacht. Er und Much schmieden einen Plan. Sie wollen das konservative, weltfremde Dörfchen aufmischen und Liebesglück und Frieden stiften. Ein heftiges Hagelunwetter und der fest in den Gehirnen verankerte Aberglaube tun ihr Übriges …

Karten gibt es für acht Euro (sechs Euro ermäßigt) bei der Raiffeisenbank RSA in Albaching (Telefon 08076/256). Und eventuell Restkarten an der Abendkasse …

Die weiteren Termine sind…

… an diesem Wochenende, 18. und 19. November, sowie am Wochenende, 24./ 25./ 26. November. Beginn ist freitags und samstags um 20 Uhr, sonntags um 18 Uhr. Einlass jeweils eine Stunde vorher.

In der Pause und vor sowie nach der Aufführung ist für das leibliche Wohl allerbest gesorgt.

Auf der Albachinger Bühne sind zu sehen:

Jakob Binder, Mailerbauer: Hans Oett

Theres Binder, seine Frau: Angela Sanftl

Sophi Binder, beider Tochter: Sabine Tröstl

Vitus Bieringer, Mesnerbauer: Günter Haller

Traudl Bieringer, seine Frau: Brigitte Voglsammer

Bene Bieringer, beider Sohn: Benjamin Moser

Barthl Frühholz, Wirt: Hans-Jürgen Bogarosch

Zenzi Frühholz, seine Frau: Barbara Pfitzmaier

Maria Frühholz, beider Tochter: Lisa Liebmann

Wast Frühholz, beider Sohn: Stefan Fleidl

Much, Kurpfuscher: Bernhard Seidinger

Anderl, Deife: Dirk Huber

Musiker: Paula und Ronja Langer, Peter Pfitzmaier, Franz Schneider, August Wimmer

Hinter den Kulissen:

Bühnenbau: Michael Münch mit Team

Schmankerltheke- und Bar-Team: Burgi Friesinger, Marlene Göschl,
Christa Heinrich, Ingrid Ziel, Rita Oettl,
Elisabeth Greißl, Martha Stecher,
Michael Binsteiner, Regina Wierer,
Tobias Langer, Magdalena Pfitzmaier,
Christiane Schuster, Michael Münch, Sebastian Friesinger jun.

Abendkasse: Claudia Mayer, Sebastian Friesinger jun., Hermann Obermaier

Technik: Simon Pfitzmaier, Christian Rinner,
Franz Hohenadler

Schminke: Christa Schwimmer, Ines Söll

Regie-Assistenz: Alex Langer, Sylvia Liebmann

Regie und Gesamtspielleitung: Herbert Binsteiner




Sepp Ebersberger der beste Kartler

Kemman d’Leit? Und wia: Das Preisschafkopfen der Rechtmehringer Fußballer im Sportheim wurde zu einem vollen Erfolg. Und wos soi ma sogn: Da Marathon der Kartler endete um 9 Uhr am nächsten Vormittag! Pünktlich zum Start war das Sportheim voll besetzt, es spielten insgesamt 20 Tische um einen der begehrten Einzelpreise. Den Hauptgewinn, einen handgefertigten Feuerkorb, sicherte sich am Ende er strahlend: Sepp Ebersberger (links im Bild) …

Unser Foto von Mit-Organisator Matthias Bernhard zeigt ihn zusammen mit den beiden weiteren Organisatoren Thomas Schwab (Mitte) und Stefan Meidert (rechts).

Turnierzweiter wurde Max Wagner, der sich über eine Magnumflasche Unertl, hölzerne Unertl-Geldschüsserl und Spielkarten freuen durfte.

Den dritten Platz belegte Alfred Hinterberger, er durfte einen Kasten Unertl-Weißbier und Spielkarten mit nach Hause nehmen und bekam noch eine Laterndl-Maß dazu.

Alle drei Gesamtsieger brauchen beim nächsten Turnier 2018 zudem keine Startgebühr zu bezahlen. Den Schneiderpreis für den letzten Platz, eine kühle Goaßnmass, „erarbeitete“ sich Gerhard Vital.

Alle Tische wurden dann noch mit drei Tischpreisen beschenkt: Für den Tischbesten gab’s a G’räucherts, der Zweite bekam „an Radi“ mit einer großen Brezn und der Drittplatzierte konnte sich noch über eine Goaßnmass freuen. Ein Großteil der Anwesenden machte sich trotz des breiten Speisenangebots sofort daran, die Preise an Ort und Stelle im Rahmen einer „gmiadlichn Brotzeit“ zu verzehren.

Pünktlich zur Geisterstunde begann dann der Schafkopfmarathon. Insgesamt acht Tische hatten sich zu diesem Marathon angemeldet. Auch viele andere Tische spielten noch bis in die frühen Morgenstunden weiter. Gegen 5 Uhr kristallisierten sich dann die beiden letzten Rivalen heraus. Der Tisch „Stoaweger Hüttn“ nahm es mit den Nachtschicht-Erprobten Schichtarbeitern des „Meggle-Tisches“ auf.

Um 9 Uhr am Vormittag standen die Sieger fest: Die jungen Spieler der „Stoaweger Hüttn“ hatten das bessere Sitzfleisch und durften sich über einen Gutschein fürs Gasthaus Kalteneck bei Albaching in Höhe von stolzen 180 Euro freuen.

Insgesamt ein rundum gelungenes Turnier, fast alle Teilnehmer haben schon zugesagt, auch im nächsten Jahr wieder daran teilzunehmen.

Der SC66 Rechtmehring bedankt sich ganz herzlich bei allen für den reibungslosen Ablauf und vor allem bei Matthias Bernhard, Jochen Schillhuber, Thomas Schwab und Stefan Meidert für die tolle Organisation.

Die Sieger des Schafkopfmarathons: Im Vordergrund die vier Spieler der Stoaweger Hüttn, im Hintergrund die drei restlichen Spieler des Tisches „Meggle“. Links Veranstalter Thomas Schwab, rechts Veranstalter Matthias Bernhard.

Foto: Tommy Brandl

 

 

 

 




Auftritt der Soyener Chöre

Krippenspiel und kulinarische Köstlichkeiten: Am Sonntag, 17. Dezember, findet von 12 bis 21 Uhr der Lichteradvent um die Kirchreither Kirche statt. Er wird vom Maibaumverein Soyen-Kirchreith und den Landfrauen veranstaltet. Kinder und Erwachsene können sich auf ein Krippenspiel der Kindergartenkinder, den Besuch des Nikolauses, Musikeinlagen der Soyener Chöre in der Marienkirche, Hobbykünstler aus der Umgebung, Alphornbläser und kulinarische Köstlichkeiten der Landfrauen freuen.

 




Ein Porträt: Peter Viehhauser, der Tüftler

Im Ingenieurlied von Heinrich Seidel heißt es „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer.“ Was in leicht abgewandelter Form zum Leitmotto von Daniel Düsentrieb aus dem lustigen Taschenbuch geworden ist, trifft genauso für Peter Viehhauser zu. Die Leidenschaft am Erfinden des Disneycharakters ist aber auch der einzige weitere Überschneidungspunkt mit dem Mobilitätsbeauftragten und Laboringenieur der Hochschule Rosenheim. Unser Porträt …

Wo Herr Düsentrieb aufblasbare Häuser, einen elektronischen Wetterhahn oder eine Dunkellampe auf seine Patentliste schreiben kann, hat Herr Viehhauser seine beiden Beine in der Realität verankert. An der Hochschule lehrt er Regelungstechnik, Simulationstechnik und Solartechnik und baut gerade das Forschungszentrum für Photovoltaik und Gebäudetechnik mit auf. All das klingt sehr komplex. Peter Viehhauser ist aber stets darauf bedacht, auch einfach und verständlich über das komplexe Thema zu sprechen.

Elektromobilität muss kreativ vermittelt werden

Gerade in der Vermittlung von wissenschaftlichen Zusammenhängen an die Jugend geht der Laboringenieur auf. Durch spielerische Methoden bringt er die technischen Begriffe an den Nachwuchs und achtet dabei immer auf die anschauliche Darstellung. So bastelte er zusammen mit Schülerinnen und Schülern schon einige elektrifizierte Kettcars, was natürlich immer für rege Begeisterung sorgt.

Die Jugend müsse man begeistern, meint Viehhauser. Aber auch an der Fachhochschule wird Elektromobilität immer wichtiger. Eine Professorin liest seit kurzem zum ersten Mal zum Thema E-Mobilität an der Hochschule. „Wir sind auch am überlegen, ein eigenes Emobil für die Hochschule anzuschaffen,“ sagt der Ingenieur. Und da viele Studierende aus der Region kämen, wäre gerade die Mobilitätsplanung ein wichtiger Baustein, um die Region zu stärken und attraktiv zu gestalten.

E-Trabbi, Seilbahn und Abgasnix

Wie viele andere Aktive in der landmobile Gemeinschaft ist Viehhauser ein Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien und Elektromobilität. Zur Elektromobilität kam der ehemalige Gemeinderat und Umweltreferent von Bergen schon früh. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich bereits mit Photovoltaik und erstand schon bald eines der ersten Elektroautos, das es in den 90ern gab.

Auch wenn es zur Zeit im Keller der Hochschule steht, ist die Relevanz des kleinen Emobils nicht gemindert. Gerade im Gegenteil: das sogenannte ‚Abgasnix‘, das vom Namen her auch aus einem Asterix Comic entstammen könnte, zeigt, wie unverändert die Potenziale von E-Mobilität nach wie vor sind. Und daran soll im neuen Forschungszentrum auch aktiv mit Studierenden geschraubt werden, um neue Erkenntnisse und weitere Handlungsmöglichkeiten für die E-Mobilität zu gewinnen.

Am Ende kommt dann doch ein Hauch Daniel Düsentrieb durch. Wieso sollte Elektromobilität immer nur auf Autos und Fahrräder beschränkt werden? Auch Seilbahnen zum Beispiel könnten in Hinblick auf „Verkehrskollaps, Luftverpestung Flächenfraß“ in der Chiemseeregion interessante Alternativen sein. Aber eine der nächsten Projekte ist erst mal die Restaurierung und Elektrifizierung seines beinahe 50 Jahre alten Trabbies, das erregt Aufsehen und bringt den einen oder anderen dazu, sich mehr Gedanken über E-Mobilität zu machen.

sp

 




Vier Mal schöne Vorfreude

Basteln, vorlesen, Kinderkino, Plätzchen backen – Kinder, die Lust haben, dabei mitzumachen, sind herzlich eingeladen zum Advents-Programm des Kids Club in Wasserburg! Kinder ab fünf Jahren dürfen dabei schon ohne Eltern teilnehmen, kleinere Kinder müssen begleitet werden, sind aber auch willkommen. Alle Angebote sind kostenlos – unser Überblick …

Der Kids Club findet außerhalb der Schulferien jeden Dienstag- und Freitag-Nachmittag
in den Räumen des Mehrgenerationenhauses im Stadtteil nördliche Burgau statt.
In großzügigen Räumen mit verschiedensten Spielmöglichkeiten bieten Haupt- und ehrenamtliche Helfer dort kindgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Hausaufgabenbetreuung an.

Die Advent-Angebote:

Fr, 1.12. Plätzchen backen (und auch naschen)

Di, 5.12. Vorlese-Stunde (Kinderbücher rum um die Vorweihnachtszeit)

Fr, 15.12. Weihnachts-Basteln (im Rahmenprogramm Jung & Alt)

Di, 19.12. Kinderkino (mit einem hochwertigen Kinderfilm, ab ca. 4 Jahren)

Die neuen Öffnungszeiten des Kids Club sind immer: Di + Fr von 15 bis 17.30 Uhr!

Adresse: Willi-Ernst-Ring 27 in Wasserburg

Ansprechpartnerin ist Maria Hessdörfer, Informationen unter 08071/ 9035530.




Nur Rekorde bei der Preisverleihung

Über 1.100 Radler haben sich in diesem Jahr insgesamt an der Aktion Stadtradeln im Landkreis Rosenheim beteiligt. Diejenigen, die die meisten Kilometer zurücklegten, wurden jetzt im Rahmen einer kleinen Feier im Landratsamt geehrt. Ein kleines Dankeschön für zahlreiche Kilometer auf dem Radl und Landrat Wolfgang Berthaler (5. von links) wünschte sich, alle im nächsten Jahr wieder zu sehen …

Die Idee vom Stadtradeln ist im Landkreis Rosenheim angekommen. Bei der Preisverleihung zur diesjährigen Aktion konnte Landrat Wolfgang Berthaler nur Rekorde vermelden. Sowohl die Zahl der Teilnehmer, als auch die geradelten Kilometer haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Berthaler bedankte sich fürs Mitmachen. Er warb für das Radfahren: „Ich weiß, ich werde im Kopf ein bisschen frei, ich bewege mich und ich genieße die Landschaft.“ Besonders lobte der Landrat das Engagement der Schulen, die sich mit eigenen Teams am dreiwöchigen Wettbewerb beteiligten: „Es ist gut, wenn sich die Kinder vorbildlich verhalten.“

Platz eins in der Schulwertung sicherte sich die St.-Georg-Mittelschule Bad Aibling. 182 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte legten 12.784 Kilometer zurück. 59 Personen stiegen in der Justus-von-Liebig-Schule in Bruckmühl aus Rad und radelten 2.865 Kilometer. Das reichte zu Platz zwei vor der Grundschule Willig auf Platz drei. 71 Kinder und Lehrer schafften zusammen 2.606 Kilometer.

In der Teamwertung sicherte sich die Rheumaklinik Bad Aibling Platz eins. 35 Teilnehmer legten 10.195 Kilometer zurück. 38 Damen und Herren traten für das Team der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling in die Pedale. Am Ende standen 9.533 Kilometer und Platz zwei. Das dritte Team auf dem Stockerl war von CohuDE mit 8.781 Kilometer, zurückgelegt von 46 Teilnehmern.

Insgesamt beteiligten sich 78 Mannschaften am Stadtradeln 2017. Das ist auch neuer Rekord, vor einem Jahr waren es noch 47 Teams. Als Anerkennung für die erbrachte Leistung erhielten die Siegermannschaften je 200 Euro, für die weiteren Plätze gab es jeweils 100 Euro und 50 Euro.

In einer dritten Wertung wurden die Teams geehrt, in denen die meisten Kilometer pro Teilnehmer zurückgelegt wurden.

Sieger in dieser Kategorie wurde ein Paar aus Raubling, das mit dem Teamnamen „Greadoier“ antrat. Die beiden radelten in den drei Wettbewerbswochen je 953 Kilometer. Auf Platz zwei kamen die „Voll-IT-ioten“. Dahinter verbergen sich ebenfalls zwei Personen, die jeweils 835 Kilometer zurücklegten.

Das vierköpfige Team von Fischer Feinmechanik legte je 631 Kilometer zurück, was für Platz drei reichte. Die Preise in dieser Kategorie, ein E-Mountainbikesicherheitstraining, Einkaufsgutscheine und eine geführte Halbtagestour, wurden von Chiemgau Biking in Bernau zur Verfügung gestellt.

 

 

Insgesamt summierten sich die Kilometer aller 1.115 Teilnehmer auf 186.130 Kilometer. Die Strecke entspricht der 4,64-fachen Länge des Äquators oder 530 Mal der Strecke von Rosenheim zum Gardasee. Da die Kilometer nicht mit einem Auto zurückgelegt wurden, konnte ein Kohlendioxid-Ausstoß von mehr als 26 Tonnen vermieden werden.

 

 

Im kommenden Jahr wird die Aktion Stadtradeln zum vierten Mal im Landkreis Rosenheim stattfinden. Das Organisationsteam von der Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rosenheim geht davon aus, dass der dreiwöchige Wettbewerbszeitraum zwischen den Pfingst- und Sommerferien liegen wird. Zudem hoffen die Verantwortlichen auf noch mehr Teilnehmer, mehr Kilometer und besseres Wetter als heuer im Juli.




Am Samstag auf d’Nacht montier‘ i de Schi …

So ganz allmählich fallen die Temperaturen auf ein für uns Skifahrer erträgliches Kältemaß. Grund genug, auch die aktuellen Schneeverhältnisse auf Herz und Nieren zu prüfen. Wo geht das besser, als auf einem Gletscher, der nicht nur Schneesicherheit, sondern auch Skispaß für Jung und Alt garantiert. Premiere feiert der TSV Wasserburg, Abteilung Schneesport, in diesem Jahr mit der Wahl des Skiopenings: Die Christkindlfahrt geht heuer zum Stubaier Gletscher und findet bereits am Sonntag, 10. Dezember, statt. 

Die Schneeabteilung hat sich zum Saisonstart wieder ein besonderes Schmankerl ausgedacht: Für Entdecker, Mutige, Wissbegierige und passionierte Skifahrer wird ein kostenloser Telemark-Skikurs angeboten.

Die Nostalgiefreaks Susi und Robert werden die Teilnehmer in die Ursprünge des alpinen Skifahrens einführen. Die Ausrüstung kann gegen Gebühr an der Gletscherstation ausgeliehen werden. Es wird jedoch empfohlen, auch die herkömmliche Skiausrüstung mitzunehmen.

Skifahrer sind bekanntlich bekennende Naturmenschen und auch frühe Abfahrzeiten können nicht schrecken. Selbstverständlich hat die Schneesportabteilung auch daran gedacht und setzt dem Frust des frühen Aufstehens die Aussicht auf eine ofenwarme Butterbrezn, garniert mit einem spritzigem Glas Prosecco, entgegen …

Noch eine Verjüngungskur beim TSV, Abteilung Schneesport: Postkarten gibt es, die (noch mehr) „Lust auf Winter“ machen sollen.

Auf der Rückseite findet man einen Link (www.tsv-wasserburg.de/de/abteilungen/skisport/) auf die neue Homepage, auf der das Anmeldeformular zu den diversen Veranstaltungen und Kursen ist.

Alle Anmeldungen können bei Andi König, Am Bräuwinkelberg 3, 83512 Wasserburg postalisch, per Fax (4932223436659), per Mail (koenigandreas@t-online.de) oder per phone (0170/9600886) abgegeben werden.

Anmeldeformulare auch in der Sportabteilung des Gewandhaus Gruber …

Das Opening-Angebot im Überblick:

Busfahrt mit dem Reisebus (Fa. Hilger) zum Stubaier-Gletscher, inklusive Tagesskipass für Erwachene, Butterbrezn, Glas Prosecco (für Erwachsene – Kinder Orangensaft) und kostenlosem Telemark-Skikurs für 59 Euro.

Die Ausrüstung kann gegen Gebühr vor Ort ausgeleihen werden.

Jugendliche (15-18 Jahre) zahlen 42 Euro – Kinder (bis 14 Jahre) zahlen 39 Euro.

Abfahrt um 6 Uhr am Badria, vermutliche Rückkehr gegen 19 Uhr.

Der TSV Wasserburg freut sich auf viele Sportbegeisterte …




Von Passivhaus zu Passivhaus

Auf einer „Wohn-Spar-Tour“ – ein neues Angebot im Landkreis Rosenheim – wurden ausschließlich Passivhäuser besichtigt. Organisiert wurde die kleine Rundreise, die im Rahmen der diesjährigen Passivhaustage stattfand, vom Passivhauskreis Rosenheim e.V. mit ihrem Geschäftsführer Franz Freundorfer und von Karola Hoffmann von der Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim.

Besichtigt wurde eine Passivhaus-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus der Firma Lechner Holzbau in Stephanskirchen (unser Foto oben) und zum Vergleich ein Passivhaus in Massivbauweise mit Ziegel des Bauunternehmens Ludwig in Ellmosen bei Bad Aibling.

Die Teilnehmer erhielten wertvolle Informationen und Inspirationen zum energieeffizienten Bauen und konnten sich ein Bild von den verschiedenen Möglichkeiten machen.

Ihren Abschluss fand die „Wohnspartour“ im Dachgeschoss der Volkshochschule Bad Aibling. Im behaglichen Komfort des Passivhausstandards nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zur Diskussion mit dem Passivhauseigentümer Wolfgang Ryll und dem Architekten Martin Schaub.

Sie erfuhren, wie nachhaltiges Bauen funktioniert, worauf besonders zu achten ist und welche Kosten dabei entstehen. Das rege Interesse der Teilnehmer, auch an vielen Details, freute die Organisatoren. So wird die „Wohn-Spar-Tour“ sicher wieder angeboten werden.

 

 




Guten Morgen, Wasserburg!

Weißbier oder Pils, Weißwurscht-Zuzler gegen Weißwurscht-Obhäuter, Bayern gegen Breißn … Es gibt wohl kaum ein Volk, das so traditionell und gleichzeitig so stur ist, wie wir Bayern. Zumindest kommt mir das oft so vor. Heute ist Tag der Toleranz und da fällt mir auf, dass unser Druiden-Völkchen …… viel öfter über den bayerischen Tellerrand schauen sollte. Was der Bauer ned, kennt, des frisst er ned, aber vielleicht dad’s eam ja schmecka …