Voigas-Interview: Heute Albin Beschta

Jeder, der schon mal in Wasserburgs Kult-Café „Central“ war, kennt ihn: Albin Beschta, genannt „Al“. Wie er zur Schlummertaste steht und ob er immer konsequent ehrlich ist, verrät er uns im Voigas-Interview am heutigen Dienstag …

 

 

 

Morgen gibt’s von Magadalena wieder ein „Woaßt a’s?“

 

 




Das Lächeln des Unbesiegbaren

Beim Silvesterblitzturnier 2016 des Schachclubs Wasserburg debütierten mit Andreas und Franz Anzinger sowie mit Werner Weber gleich drei neue Spieler. Es setzte sich aber trotzdem der große Favorit – Großmeister Philipp Schlosser (unser Foto) – mit dem perfekten Ergebnis von zehn Punkten aus zehn Partien überzeugend durch. Zweiter wurde Peter Löw, der nur gegen Philipp Schlosser einen Punkt abgab. Die Ergebnisse im Einzelnen …

1 Philipp Schlosser 10 Punkte
2 Peter Löw 9 Punkte
3 Andreas Weininger 7 Punkte
4 Martin Westermeier 6,5 Punkte
5 Robert Bachheibl 6 Punkte
6 Herbert Huber 5,5 Punkte
7 Alexander Witten 5 Punkte
8 Andreas Anzinger 3 Punkte
9 Franz Anzinger 2 Punkte
10 Klaus Draschdil 1 Punkte
11 Werner Weber 0 Punkte




Elias passt gut auf

Theresa Maria Manuela – so heißt diese liebe, junge Dame mit gleich drei Vornamen, die am 28. Dezember mit 3455 Gramm und 51 Zentimetern zur Welt kam im RoMed-Klinikum Wasserburg. Gabriele Lackner und Manuel Müller aus Haag freuen sich sehr mit Brüderchen Elias (Foto) über den süßen Familienzuwachs. Und noch eine neue Erdenbürgerin gibt es im Raum Haag …

… Eileen Schlagmann – schon mit stylischer Frisur! Geboren am ersten Weihnachtsfeiertag – mit 3260 Gramm und genau 50 Zentimetern ist Eileen die große Christkindl-Freude von Silvia Schlagmann und Horst Bonk aus Haag/Ampfing.

LaLeLu Foto
Telefon: 08071/5264189 · 0178/1492233

 




Vorsicht vor Falschmeldungen!

Einfach über Menschen irgendetwas zu behaupten, Lügen zu verbreiten – das ist strafbar und wird als Rufmord geahndet. Immer wieder tauchen – vor allem in den sozialen Medien – nun auch Meldungen über angebliche Straftaten auf. Heute am Dienstag wurde das Polizeipräsidium in Rosenheim auf eine solche Falschmeldung (unser Foto) hingewiesen. Das Social Media-Team des Polizeipräsidiums reagierte „im Netz“ umgehend …

Heute Morgen wurden wir auf einen Facebook-Post mit folgendem sinngemäßen Inhalt aufmerksam gemacht, so die Polizei:
Schwere Vergewaltigung in #Mühldorf a. Inn – Täter Asylbewerber – Maulkorb – es wird nicht berichtet

DIESE MELDUNG IST FALSCH! Das sagt das Polizeipräsidium in einer eigens deshalb soeben herausgegebenen Presseerklärung heute am frühen Mittag.

Weiterhin stellt das Polizeipräsidium deutlich fest:

– Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Kollegen vor Ort.
– Wir haben und werden verbreitete Inhalte und verantwortliche Personen Facebook melden.
– Wir prüfen die strafrechtliche Relevanz solcher Postings insbesonders hinsichtlich des bewussten Vortäuschens von Straftaten sowie etwaige Aufwandsansprüche.
– Wir berichten sachlich und offensiv bei tatsächlichen Vorfällen.
– Wir bitten User, vergleichbare Vorfälle umgehend der Polizei zu melden und nicht wahllos im Internet zu verbreiten.




Haag: Auch heuer gibt’s das Starkbierfest

Auch 2017 wird es in Haag ein Starkbierfest geben. Das beschlossen jetzt die Haager Starkbierfreunde nach einer ersten Zusammenkunft. Wie die vergangenen Jahre schon will man die Ereignisse des letzten Jahres und vieles mehr in einer zünftigen Starkbierrede und im nun fast schon traditionellen Singspiel a´la Nockherberg einfließen lassen.

Da die Veranstalter ja immer wieder aus unterschiedlichen Vereinen kommen, wollen die Akteure in Zukunft unter dem Namen „Haager Starkbierfreunde“ auftreten. Für die Rede wird wieder Florian Haas antreten, den Stoff für das Singspiel werden Tom Göschl und Hans Urban zusammen mit allen Aktiven zu einem hoffentlich kurzweiligen Bühnenstück verarbeiten. Aauch das Motto steht schon fest, wird aber noch nicht verraten. Den „harten Kern“ der musikalischen Gestaltung bildet in bewährter Weise der Haager Viergesang.

Veranstalter des Starkbierfestes ist Matthias Bachmaier mit seinem gemütlichen Hochzeitsstadel. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro. Geplant ist, wie in 2016, auch heuer den Erlös wieder zu spenden. Anlässlich des Jubiläums der Haager Feuerwehr soll diesmal speziell die Feuerwehrjugend in Haag unterstützt werden.

Für die offizielle Eröffnung freuen sich die Aktiven wieder auf viele Ehrengäste, allen voran auf die Haager Bürgermeister, Gemeinderäte, Firmenvertreter und die Geistlichkeit, die Nachbarbürgermeister des Haager Landes und natürlich die Vertreter des Landkreises und der überregionalen Politik.

Die Termine:

Freitag,    17. März, Offizieller Eröffnungstermin mit Ehrengästen

Samstag, 18. März

Samstag, 25. Marz

Beginn ist jeweils um 19 Uhr mit der Begrüßung, mit der Rede und dem Singspiel geht es ab 20 Uhr los. Am Freitag, 3. März, gibt es wieder eine interne Starkbierprobe mit den Vertretern der Presse und der Brauereien.

 




Bissige Schwestern

Es geistern nicht wenige Film-Serien durch die Kinosäle dieser Welt, die schon mit dem ersten oder spätestens dem zweiten Teil ihr Pulver verschossen haben. Die „Vampirschwestern“ aber werden immer besser. So konnte der zweite Teil schon den etwas zahmen Start übertrumpfen, Teil drei allerdings ist noch ein Stückchen besser als der Vorgänger – in dieser Ferienwoche weiter am Nachmittag im Wasserburger Kino zu sehen …

Die „Reise nach Transsilvanien“ hat herrliches Dracula-Ambiente, gut aufgelegte Hauptdarstellerinnen und die richtige Balance zwischen Spannung und Teenie-Komödie. Fans werden glücklich sein:

Die Freude bei den beiden Vampirschwestern Silvania (Marta Martin) und Daka (Laura Roge) könnte kaum größer sein, haben sie doch seit Kurzem einen niedlichen kleinen Halbvampir-Bruder namens Franz. Doch das Familienglück wird jäh getrübt, als sie im Vorfeld von Franz‘ erstem Geburtstag erfahren, dass es die fiese Vampirkönigin Antanasia (Jana Pallaske) auf den Sprössling abgesehen hat, da sie dringend einen Thronfolger sucht.

Und tatsächlich gelingt es der finsteren Herrscherin, das Baby zu entführen und nach Transsilvanien zu schaffen, nachdem Silvania aus Versehen ihre Eltern Elvira (Christiane Paul) und Mihai (Stipe Erceg) außer Gefecht gesetzt hat. Unterstützt von Murdo (Tim Oliver Schultz) eilt Daka Antanasia ohne zu Zögern nach, gerät bei ihrer Ankunft im transsilvanischen Schloss allerdings in den Bann der Vampirfürstin. Und so sind Silvania, Murdo und der Vampirjäger Dirk van Kombast (Michael Kessler) schließlich die letzte Hoffnung, um Franz und Daka zu retten …

BRD

2016

FILMREIHE Kinder – und JugendKino

REGIE Tim Trachte

DARSTELLER Marta Martín, Laura Antonia Roge, Christiane Paul, Stipe Erceg, Jana Pallaske, Michael Kessler, Tim Oliver Schultz, Diana Amft

KAMERA Fabian Rösler

AB 0 JAHRE

LÄNGE 95 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Dienstag 03.01
15.15 UHR Willkommen bei den Hartmanns
15.30 UHR Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien
17.45 UHR Vier gegen die Bank
18.00 UHR Adopte un veuf – Gemeinsam wohnt man besser
19.45 UHR Paula
20.00 UHR Vier gegen die Bank
Mittwoch 04.01
13.15 UHR Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien
13.30 UHR Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt
15.15 UHR Arrival
15.30 UHR Heidi (2015)
17.45 UHR Vier gegen die Bank
18.00 UHR Jacques – Entdecker der Ozeane
19.45 UHR Paula
20.00 UHR Vier gegen die Bank
Donnerstag 05.01
13.00 UHR Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt
13.01 UHR Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
14.45 UHR Sing
15.00 UHR Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien
17.00 UHR Vier gegen die Bank
17.15 UHR Gemeinsam wohnt man besser
19.00 UHR Vier gegen die Bank
19.15 UHR Die Überglücklichen
21.00 UHR Arrival
21.30 UHR Einer von uns




Schneeglätte: Pkw prallen frontal zusammen

Zweimal Totalschaden, vier Verletzte – das ist die Bilanz eines Unfalls auf schneeglatter Straße bei Griesstätt. Dort prallten heute Morgen zwei Pkw frontal zusammen. Es gab Verletzte. Im Einsatz waren die Griesstätter Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Wasserburger Polizei. Der Polizeibericht … Fotos: Georg Barth.

 

Zwei Männer sowie eine Frau mit einem Kleinkind verdanken ihrem Schutzengel, dass sie bei dem Unfall zwischen Griesstätt und Vogtareuth nur leicht verletzt wurden, meldet die Polizei.

Die 18-Jährige Pkw-Fahrerin aus der Gemeinde Babensham befuhr mit ihrem Skoda gegen 8.20 Uhr die Staatsstraße aus Richtung Griesstätt kommend in Fahrtrichtung Rosenheim. Hierbei geriet sie auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem entgegenkommenden Ford Focus eines 33-Jährigen aus dem Raum Vogtareuth frontal zusammen.

Die genaue Unfallursache konnte aufgrund ärztlicher Behandlung noch nicht vor Ort geklärt werden. Die aktuellen Wetterverhältnisse trugen jedoch zu dem Unfall sicherlich bei.

Alle Verletzten wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser verbracht.

An beiden Pkw entstand Totalschaden.

Die Staatsstraße war für rund eine Stunde gesperrt.

 




Mit „Just Female“ ins Wellness-Hotel

Im Oktober ging’s los, den ganzen November und Dezember gab’s tolle Eröffnungsangebote – und eine ganz besondere Verlosung für die Mitglieder des neuen „Just Female – 5 Sterne-Fitness für die Frau“ in Amerang. Glücksfee Steffi (rechts) zog zusammen mit Studioleiterin Vanessa Habl die Gewinnerin eines Wellness-Wochenendes in Zell am See. Sie kommt aus Obing und heißt …

… Christine Poschner.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier gibt’s weitere Infos zu „Just Female“.




Fachkräfte weiter gesucht

Die Situation bleibt positiv: Der Landkreis Rosenheim hat eine Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent (Vorjahr 2,5 Prozent) im vergangenen Dezember. Hier sind 1 860 Männer und Frauen bei der Hauptagentur in Rosenheim arbeitslos gemeldet, 129 mehr als im Vormonat.
Im Jahresdurchschnitt waren 3 461 Personen im Landkreis ohne Erwerbstätigkeit. Die Chefin der Rosenheimer Arbeitsagentur, Dr. Nicole Cujai, blickt mit Zufriedenheit auf den gesamten Arbeitsmarkt 2016 zurück …

„Ähnlich wie im Jahr 2015 konnte die Winterarbeitslosigkeit zu Beginn des Jahres 2016 relativ schnell wieder abgebaut werden. Bereits im März ging die Zahl der Arbeitslosen auf 9 440 zurück und die Arbeitslosenquote sank auf 3,3 Prozent. Durch den milden Winter hatten viele Beschäftigte im Bau- und Baunebengewerbe sowie in der Garten-, Land-, und Forstwirtschaft bereits im März ihre Arbeit wieder aufgenommen und beendeten dadurch ihre Arbeitslosigkeit.

Die gute wirtschaftliche Lage der Betriebe, gepaart mit einem entsprechenden Arbeitskräftebedarf, brachte gute Zahlen für den Arbeitsmarkt, so dass die Arbeitslosenquote bereits im Mai wieder unter drei Prozent fiel (2,8 Prozent). Seitdem konnten wir Monat für Monat eine gute Arbeitslosenquote vermelden, jeweils die niedrigste in den Monaten Juni und Oktober mit 2,6 Prozent.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im gesamten Agenturbezirk (kreisfreie Stadt Rosenheim, Landkreise Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen) mit mehr als 183 600 so hoch wie nie. Auch bei den sogenannten besonderen Personengruppen, wie Langzeitarbeitslose, Ältere ab 55 Jahren und junge Menschen ohne Berufsabschluss konnten wir Erfolge verbuchen. Sie fanden auf Grund des guten Arbeitsmarktes immer wieder nicht nur einen kurzfristigen Job, sondern konnten auch dauerhaft in Beschäftigung bleiben.

Eine besondere Herausforderung war und ist die Integration von Menschen mit Fluchtgeschichte in Arbeit und Ausbildung. Im Laufe des gesamten Jahres haben unsere Arbeitsvermittler in der Agentur für Arbeit und im Jobcenter viele Gespräche mit Asylsuchenden, geduldeten und anerkannten Flüchtlingen geführt. Bei verwertbaren Sprachkenntnissen gelang immer wieder die Vermittlung in Praktika, unterstützt durch eine Maßnahme beim Arbeitgeber (MAG), durch die Einstiegsqualifizierung (EQ), wenn eine Ausbildung angestrebt wurde, oder durch direkte Arbeits- oder Ausbildungsaufnahme.“

Cujai weiter mit dem Jahresrückblick: „Der Februar war mit 10 080 statistisch erfassten Erwerbslosen der Monat mit der höchsten Arbeitslosenzahl. Bis zum Juni sank die Zahl auf 7 590 Betroffene. Die Folgemonate waren geprägt von einem leichten Auf und Ab, bis im Oktober mit 7 570 Arbeitslosen der niedrigste Stand erreicht wurde. Die durchweg niedrige Arbeitslosenquote – seit Mai unter der Drei-Prozent-Marke – spiegelt die insgesamt positive Lage auf dem Arbeitsmarkt wider.“

Cujai zu den Dezemberzahlen: „Das Jahr 2016 verabschiedet sich – wie schon im Vorjahr – mit einer für den Monat Dezember sehr niedrigen Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent, bei 8 100 erfassten Erwerbslosen. Mitverantwortlich für dieses gute Ergebnis ist – ähnlich wie in den vergangenen Jahren – das gute Wetter bis zum 14. Dezember, dem statistischen Zähltag. Milde Temperaturen, wenig Nachtfrost und kaum Niederschlag ermöglichten die Fortführung und/oder Fertigstellung von Arbeiten im Außenbereich.

Insbesondere im Baugewerbe herrschte noch rege Betriebsamkeit, folglich hat die Winterarbeitslosigkeit noch nicht eingesetzt. Bei den meisten Beschäftigten in Außenberufen (Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Straßenbau, Land- und Forstwirtschaft) tritt die Arbeitslosigkeit größtenteils erst nach den Weihnachtsfeiertagen ein.

Damit Kündigungs- und Meldefristen eingehalten werden können, hat so mancher Arbeitgeber trotz der guten Witterung „vorsorglich“ die Entlassung ausgesprochen. Für den Januar bleibt daher die Entwicklung abzuwarten, es ist aber mit steigenden Arbeitslosenzahlen zu rechnen.“

Ein Blick auf die Bewegungsdaten im Jahresverlauf zeigt, dass sich im Agenturbezirk Rosenheim monatlich zwischen 4 140 (Höchststand im Januar 2016) und 2 340 (niedrigster Stand im Juni 2016) Menschen arbeitslos gemeldet haben. Das ergibt in der Summe über 34 500 Zugänge in die Arbeitslosigkeit, darunter 16 900 aus einer Erwerbstätigkeit heraus.

Cujai dazu: „Die vielen Klein- und Mittelbetriebe hier in der Region sind bei der derzeitigen guten wirtschaftlichen Lage ein Garant für einen stabilen Arbeitsmarkt. Viele haben ihren Beschäftigtenstand gehalten oder sogar moderat ausgebaut, zum Teil mit Älteren und/oder Langzeitarbeitslosen, mit Arbeitskräften aus EU-Ländern wie Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien sowie aus dem Pool der Asylbewerber und anerkannten Flüchtlinge.

Die geforderte beziehungsweise gewünschte Qualifikation der Bewerber verschiebt sich allerdings: Arbeitsplätze für An- und Ungelernte gibt es immer weniger, gleichzeitig werden Fachkräfte gesucht. Es wird daher auch im Jahr 2017 nicht einfach sein, Menschen mit Vermittlungshemmnissen (ungenügende Sprachkenntnisse, fehlende Ausbildung, gesundheitliche Probleme usw.) in Beschäftigung zu bringen. 2016 konnten insgesamt 13 660 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit in Erwerbstätigkeit verzeichnet werden.“

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen:

Bei den Jugendlichen unter 25 Jahren zeigt sich jedes Jahr ein ähnlicher Verlauf. In den Anfangsmonaten ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen höher, sie flacht dann ab, steigt in den Ferienmonaten wieder an und fällt dann bis Ende des Jahres wieder. Im Jahresdurchschnitt waren 935 Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet, darunter auch junge Menschen mit Fluchthintergrund.

Bei der Altersgruppe der 55-Jährigen und älter gab es bereits ab April eine positive Entwicklung, hier waren im Schnitt 1 970 Arbeitslose gemeldet.

Bei den Langzeitarbeitslosen errechnet sich ein Jahresdurchschnitt von 1 730 Betroffenen, 130 weniger als im Vorjahr. Ein spezielles Programm aus dem europäischen Sozialfonds setzte genau bei diesem Personenkreis an. Gelder für Lohnkosten-Zuschüsse, Coachings und spezielle Stellenakquise standen zur Verfügung, Beschäftigungsverhältnisse konnten so angebahnt und gefestigt werden.

Bei Arbeitslosen mit ausländischer Nationalität ist die Zahl deutlich angestiegen. Im Jahresdurchschnitt waren 2 230 Ausländer als arbeitslos erfasst, 360 mehr als im Vorjahr. Die Agenturleiterin dazu: „Der Anstieg bei den Ausländern beruht auf zwei Faktoren. Zum einen arbeiten ausländische Arbeitskräfte in diversen sozial-versicherungspflichtigen Jobs und haben bei Eintritt der Arbeitslosigkeit auch einen Anspruch aus der Arbeitslosenversicherung, zum anderen stehen immer mehr Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Deren Integration gelingt nicht von heute auf morgen, aber wir sind auf einem guten Weg.“
Insgesamt liegt die durchschnittliche Zahl der Arbeitslosen für den gesamten Agenturbezirk im Jahr 2016 mit 8 435, davon 4 760 SGB III-Kunden und 3 675 SGB II-Kunden, um 60 unter der des Vorjahres. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote für das Jahr 2016 liegt bei 2,9 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Zur Stellensituation

Im Dezember meldeten Betriebe und Verwaltungen der Agentur für Arbeit 1 020 zu besetzende Stellen, darunter 960 sozialversicherungspflichtige. Im Laufe der letzten zwölf Monate gingen insgesamt fast 13 000 freie Arbeitsplätze ein, darunter waren 12 320 sozialversicherungspflichtig. Das ist ein leichtes Minus von circa 100 gegenüber dem Vorjahr.
Zum Zähltag (14. Dezember) gab es insgesamt 3 870 zu besetzende Arbeitsangebote, die größtenteils auch in der Jobbörse auf der neuen Homepage mit der gewohnten Adresse www.arbeitsagentur.de unter der Rubrik Privatpersonen => Arbeitslos und Arbeit finden => Jobsuche zu finden sind. Nutzen Sie die Chance zur Arbeitssuche!

Der Arbeitsmarkt In den einzelnen Regionen des Agenturbezirkes Rosenheim:

Für den Landkreis Rosenheim – siehe auch ganz oben. Beim Jobcenter des Landkreises Rosenheim sind 1 437 erwerbslose SGB II-Kunden gemeldet, fünf weniger als im November. Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt für den Landkreis liegt demzufolge bei 3 297. Insgesamt betreut das Jobcenter 3 429 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 2 769 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

Für die Stadt Rosenheim errechnet sich im Dezember eine Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent (Vorjahr 4,9 Prozent). Derzeit sind 1 536 Bürger/innen ohne Arbeit. Bei den SGB III-Kunden, die durch die Agentur für Arbeit in Rosenheim betreut werden, stieg die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 33 auf 590. Für 946 (plus 24) SGB II-Kunden ist das Jobcenter Rosenheim Stadt zuständig. Insgesamt betreut das Jobcenter 2 257 erwerbsfähige Leistungsbe-rechtigte, die in 1 761 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.
Jahresdurchschnittlich waren 1 619 Menschen im Bereich der Stadt Rosen-heim ohne Beschäftigung, es errechnet sich eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent (Vorjahr 5,1 Prozent). Die beiden Rechtskreise verzeichneten folgende Ergebnisse: Im SGB III-Bereich ist der jahresdurchschnittliche Bestand an Arbeitslosen um 29 niedriger und im SGB II-Bereich sogar um 51 niedriger als im Vorjahr.

Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weist im Dezember eine Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent (Vorjahr 2,6 Prozent) aus. 1 851 Bürger/innen sind beschäftigungslos. Davon sind 1 200 Männer und Frauen, 77 mehr als vor einem Monat, in den Agenturen Bad Tölz und Wolfratshausen gemeldet. 651, das sind sechs weniger als im November, werden vom Jobcenter Bad Tölz-Wolfratshausen betreut. Insgesamt betreut das Jobcenter 2 015 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 1 628 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.
1 898 Menschen waren im Jahresdurchschnitt im Bereich des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen ohne Beschäftigung, die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt liegt bei 2,8 Prozent (Vorjahr: 2,7 Prozent). Die beiden Rechtskreise verzeichneten unterschiedliche Ergebnisse. Im SGB III-Bereich erhöhte sich der jahresdurchschnittliche Bestand an Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 153, im SGB II-Bereich dagegen ist er um 35 niedriger als im Vorjahr.

Im Landkreis Miesbach sind derzeit 1 417 Bürger ohne Erwerbstätigkeit, was einer Quote von 2,7 Prozent (Vorjahr 2,8 Prozent) entspricht. Davon sind 887 arbeitslose Männer und Frauen bei der Agentur für Arbeit in Holzkirchen gemeldet, 40 mehr als im Vormonat. Für die Betreuung der Arbeitslosengeld II – Empfänger nach dem SGB II ist der Landkreis Miesbach mit seinem Jobcenter alleine zuständig. Hier werden 530 Arbeitslose betreut, 14 mehr als im Vormonat. Insgesamt betreut das Jobcenter 1 237 erwerbsfähige Leistungs-berechtigte, die in 996 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.
Jahresdurchschnittlich waren 1 456 Menschen ohne Erwerbstätigkeit im Bezirk des Landkreises Miesbach gemeldet, die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt liegt bei 2,8 Prozent (Vorjahr 2,7 Prozent). Die beiden Rechtskreise verzeichneten folgende Ergebnisse: Im SGB III-Bereich ist der jahresdurchschnittliche Bestand an Arbeitslosen um fünf höher als im Vorjahr, im SGB II-Bereich um 65.

Wichtiger Hinweis für alle, die Arbeitslosengeld und aufstockend Arbeitslosengeld II beziehen:

Ihr neuer Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Arbeitsaufnahme ist ab Januar die Agentur für Arbeit. Sie erhalten automatisch eine Einladung und müssen selbst nichts unternehmen. Bei allen Fragen rund um das Arbeitslosengeld II bleibt das Jobcenter der Ansprechpartner.




Winter kommt mit voller Wucht

„Jetzt wird es so richtig kalt. Die Nächte von Donnerstag auf Freitag, Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag lassen uns regional ordentlich zittern. Vielfach rutschen die Nachtwerte auf minus zehn Grad. Über Schnee kann es sogar noch kälter werden. Etwa im Erzgebirge oder am Alpenrand drohen dann sogar Tiefstwerte um minus 20 Grad. Das werden die kältesten Nächte des bisherigen Winter 2016/2017“, kündigt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net an.

Temperaturtrend Oberstdorf im Allgäu: es wird bitter kalt, www.wetter.net

Jung weiter: „Doch bis dahin stehen noch turbulente Wetterstunden auf dem Programm: Sturm mit Regen und dann wieder Schnee bis in tiefe Lagen. Donnerstag, Freitag und nun auch teilweise der Samstag bringen Dauerfrost. Die Nächte werden eisig, flächendeckend werden Minusgrad zwischen minus fünf  und minus 15 Grad erreicht, über Schnee wie gesagt noch mal deutlich kälter.“

Doch erstmal wird es stürmisch. Ab heute Abend bis in den Mittwoch hinein weht im Norden und Osten ein teils stürmischer Wind. Dabei wird es vorübergehend milder. Sobald der Sturm am Mittwochnachmittag nachlässt, fließt auf der Rückseite des Tiefs sehr schnell kalte Luft nach Deutschland. Das führt zu zahlreichen kräftigen Schneeschauern. Diese können die Landschaft teilweise binnen weniger Minuten mit einer Schneedecke überziehen. Zudem sind sogar kurze Wintergewitter möglich. „Besonders in den Mittelgebirgen müssen wir mit schneesturmartigen Verhältnissen rechnen. Hier kommt es auch zu Schneeverwehungen“, warnt Wetterexperte Jung.

Frühwerte am Samstagmorgen, www.wetter.net

Ab Mittwochnachmittag muss man besonders im Osten und Süden von Deutschland mit Verkehrsbehinderungen durch Neuschnee rechnen. In mittleren und höheren Lagen können dabei zehn bis 20 Zentimeter Schnee zusammenkommen. Von Donnerstag bis Samstag herrscht dann meist Dauerfrost. Das werden die kältesten Tage des bisherigen Winters. Selbst am Tag wird die 0 Grad-Marke höchstens noch Richtung Nordsee erreicht, sonst bleibt es überall frostig. Dazu zeigt sich immer wieder mal die Sonne. Es werden zwei bis drei schöne Wintertage werden. In den Mittelgebirgen darf man sich dann über gutes Winterwetter freuen.

 

Bild oben: Fotolia




Wasserburg-Mützen wieder zu haben

PR – Für einige Zeit waren sie vergriffen – doch jetzt sind sie wieder zu haben. Gerade rechtzeitig zum ersten Schnee in der Stadt kann man die Wasserburg-Mützen des Jungunternehmens „CityLife“ wieder käuflich erwerben. Damit die Ohrwaschl im perfekten Wasserburg-Design vor Kälte und Wind geschützt sind … Natürlich sind auch weiterhin die Wasserburg Caps zu haben. Einfach mal bei …

… den Markthallen am Marienplatz reinschneien oder:  

Facebook klicken …




Die „Spanische Gräfin“ der Wasserburger

Die Tournee der „Bairischen Komödie Wasserburg“ mit Fernseh-Star Christine Neubauer in der Titelrolle von „Die Spanische Gräfin“ aus der „Königlich Bayerisches Amtsgericht“-Tour geht nun in eine letzte Runde. Neubauer kehrt zu ihren Anfängen im Volkstheater zurück. Bei den Proben und den nunmehr 25 Gastspielen hatten sie und die Ensemble-Mitglieder viel Spaß bei der Arbeit, was auch den Charme der Komödie ausmacht. Chef der „Bairischen Komödie“ ist Jörg Herwegh.

Zum Stück: Bayern um 1910 – auch im oberbayerischen Kraglfing werden die politischen Zeiten unruhiger und der Amtsrichter sieht sich einem delikaten Fall gegenübergestellt, der ihm seine Karriere kosten könnte. Schließlich hat ihm das Justizministerium einen Obergerichtsrat als Aufpassser für die Verhandlung zur Seite gestellt. Amtsrichter Zwicknagl muss tief in seine Trickkiste greifen und das persönliche Erscheinen des berühmten bayerischen Volksschriftstellers und „Simpliccissimus“-Satirikers Ludwig Thoma wird der Lösung dienlich sein.

Für das Ensemble hat Regisseur Jörg Herwegh Schausspieler aus der Region mit Volkstheatererfahrung rekrutiert: Steps Lossin, Richard Lindl (Foto), Karin Killy, Andreas Faltermeier, Constanze Baruschke, Claus Meier und Jorgo Grebenikow.

Unter den elf  neuen Gastspielen sind auch vier in regionaler Nähe:

Freitag, 6. Januar im K1 in Traunreut,

Freitag, 13. Januar im Kurhaus Bad Tölz,

Samstag, 14. Januar, Waitzinger Keller in Miesbach

Donnerstag, 19. Januar, Kursaal Bad Aibling

 

Weitere Infos auf www.herwegh.info unter Spielplan.

 

 




Wer wird die Neue sein?

Eine neue, große Centerspielerin soll für die Wasserburger Basketball-Damen noch vor dem ersten Spiel des Jahres 2017 an den Inn kommen – und dieses Spiel ist schon am Sonntag um 18 Uhr das Pokal – Viertelfinale daheim im Badria gegen die Wohnbau Angels aus Nördlingen! Denn Wumi Agunbiade hat Wasserburg überraschend verlassen, was manche Fans sprachlos macht. Dazu Head-Coach Georg Eichler: „Wir wünschen Wumi für ihre Zukunft nur das Beste, sie war jederzeit professionell und hat nach Startschwierigkeiten wegen Krankheit und Verletzung gute Leistungen auf der Position Vier für uns gebracht.“ Aber auch er weiß, dass mehr Präsenz unter dem Korb nötig ist, um die Saisonziele nicht zu gefährden.  

Ihr Vertrag wurde in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst und sie hat sich CS Universitatea Cluj Napoca in Rumänien angeschlossen. „Die Trennung von Wumi ist uns sehr schwer gefallen, aber es war wegen der Ausländerregelung und dem völligen Fehlen von europäischen Insidespielerinnen auf dem Transfermarkt die einzig mögliche Option“, so Abteilungsleiterin Gaby Brei, die die Kanadierin als Ersatz für Nayo Raincock-Ekunwe vorgesehen hatte: „Sie ist zwar eine sehr gute Spielerin, vor allem durch ihr sicheren Halbdistanzwürfe, konnte aber die Anforderungen auf der großen Position nicht erfüllen.“

Wieder mit dabei zumindest schon mal zum Trainingsstart ist Rebecca Thoresen, die nach einem längeren krankheitsbedingten Ausfall – ihre letzte Partie hatte sie in der Vorbereitung im September bestritten – wieder voll angreifen will.

Der Januar wird heiß –besonders auch für die heimischen Basketball-Fans: Schon diesen Sonntag kommen die TH Wohnbau Angels Nördlingen für das Pokal-Viertelfinale nach Wasserburg, am 14. Januar wollen sich die Innstädterinnen zuhause gegen Keltern für die einzige Niederlage der laufenden Bundesliga-Saison revanchieren, und dann folgen die Partie der Round of 16 des EuroCups. Am 18. Januar ist Spanien mit Spar Citylift Girona zu Gast in der Badria-Halle und ein Woche darauf geht es zum Rückspiel nach Spanien. Zum Abschluss des Monats steigt in der Liga das Landkreis-Derby gegen Bad Aibling.




Nicht traurig sein, Franzi!

Wie schade! Traurig ist unsere Top-Biathletin Franzi Preuß aus Albaching – kann sie doch auch beim ersten Weltcup des Jahres 2017 nicht dabei sein! Sie musste erneut absagen – diesmal für Oberhof, wo für die Damen ab Freitag ein Sprint, die Verfolgung und ein Massenstart anstehen. Noch immer plagt die 22-Jährige ein grippaler Infekt, wie es heißt. Und in der nächsten Woche wartet doch ihre ‚Heimat-Strecke‘ Ruhpolding, wo sie schon im vergangenen Jahr leider nicht starten konnte. Diesmal jedoch möchte sie unbedingt dort dabei sein, schon allein für die vielen Fans! Fraglich jedoch, wie fit Franzi da schon sein kann – die Gesundheit geht schließlich vor – und ob sie zum Auftakt für die Staffel daheim nach der langen Pause dann überhaupt gleich nominiert wird … 

Im Gesamt-Weltcup fehlen der jungen Sportlerin vom Skiclub Haag nun wieder die Punkte der nächsten drei Rennen. Schon am Jahresende auf Schalke, wo sie mit ihrem Freund Simon Schempp hätte antreten sollen – der schließlich dort mit Vanessa Hinz gemeinsam gewann – hatte Franzi absagen müssen.

Auch Laura Dahlmeier lässt – jedoch freiwillig – als bisherige Gesamt-Führende im Weltcup den Sprint und die Verfolgung in Oberhof aus! Sie wird voraussichtlich nur im Massenstart dabei sein. Der absolute Fokus liege für sie auf der WM im Februar in Hochfilzen, heißt es.