Fußball-Hits in Ramerberg

knaller

Wenn Knaller gega Schluckis spuin und Attraktions-Fußballer herausfordern – dann ist sie wieder da, de Gaudi beim großen Fußball-Turnier in Ramerberg! Bereits ab 10 Uhr startet am kommenden Samstag, 2. Juli, der Turniertag mit einem zünftigen Weißwurstessen. Das Turnier selbst beginnt um 12 Uhr. Wir haben die Spielregeln und den Modus … Am Abend dann (21 Uhr) wird das EM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Italien auf einer hochmodernen Großbildleinwand übertragen. Der SV Ramerberg freut sich auf einen tollen Fußball-Samstag zugunsten seiner Jugend-Teams …

Für das leibliche Wohl während und nach dem Turnier wird bestens gesorgt.

Zuschauer sind herzlichst willkommen.

Auch in diesem Jahr steht kein Ausweichtermin zur Verfügung, das heißt: Gespielt wird bei jedem zumutbaren Wetter.

Spielmodus und Regeln des Gaudi-Turniers:

–    gespielt wird in vier Gruppen zu je vier Mannschaften auf Kleinfeld
–    die Spielzeit beträgt 15 Minuten ohne Seitenwechsel
–    es wird ohne Abseits gespielt; die Rückpaßregel gilt; wenn der Ball ruht, kann fliegend gewechselt werden
–    ansonsten gelten die normalen Fußballregeln
–    eine Mannschaft besteht aus sechs Spielern, wobei mindestens eine Dame ständig auf dem Spielfeld sein muss
–    das Mindestalter der Spieler/innen beträgt 16 Jahre
–    jedes Tor, das im Spiel oder beim Achtmeterschießen von einer Dame erzielt wird, zählt doppelt
–    bei einem Achtmeterschießen muss mindestens eine Dame antreten
–    in der Vorrunde gilt die Drei- Punkte-Regelung
–    bei Punktgleichheit gilt folgende Reihenfolge: Tordifferenz, höhere Anzahl der erzielten Tore, direkter Vergleich, Achtmeterschießen
–    nach den Gruppenspielen finden die Platzierungsspiele statt
–    die Siegerehrung findet nach dem Finale statt!

 

 




Landratsamt morgen geschlossen!

lkr_logo_223x236Bitte keine Schneiderfahrten: Wegen des Betriebsausfluges der Beschäftigten bleibt das Landratsamt Rosenheim am morgigen Freitag ganztags geschlossen! Betroffen davon sind auch die Außenstellen des Amtes, die Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises sowie das Gesundheitsamt und das Veterinäramt.




Aus Lkw-Tank 500 Liter Diesel abgezapft

hooded criminal stalking in the shadows of a dark street alley

 

Unbekannte Diesel-Abzapfer treiben schon wieder ihr Unwesen im Altlandkreis. In der heutigen Nacht – zwischen dem gestrigen Mittwochabend, 20 Uhr, und heute Donnerstag früh um 3 Uhr, wurden aus einem geparkten Lkw – an der B15 nahe Haag – stolze 500 Liter Diesel aus dem Kraftstofftank abgezapft! Das meldet die Polizei heute am Nachmittag. Der Schaden liegt bei etwa 550 Euro. Wer etwas beobachtet hat, bitte …

… sich melden bei der Dienststelle in Haag oder jeder anderen Inspektion der Polizei.




Kultur im Landkreis: Sorgenkind Aibling

maierKultur ist eine nicht immer ganz leichte Aufgabe. Bestätigt wird diese These durch den Jahresbericht des Kulturvereins im Landkreis Rosenheim. Nachdem der Vereinsvorsitzende, Landrat Wolfgang Berthaler, gestern am Abend die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßt hatte, zog der Kulturreferent des Landkreises, Christoph Maier-Gehring (Foto), eine nicht nur positive Bilanz …


Während die Konzerte auf Schloss Hartmannsberg meist ausverkauft seien, entwickle sich die Kammerkonzertreihe „Klassik Bad Aibling“ zum Sorgenkind.

Maier-Gehring zitierte aus der Konzertkritik des „Kritikerpapstes“ Harald Eggebrecht: „Also fährt man vergnügt nach Bad Aibling ins Kurhaus, um Valentin Radutiu, einen der weltbesten jungen Cellisten zu hören.“ Und dann kommen nur 52 Besucher, ergänzte der Kulturreferent, das tut schon weh.

Das anwesende, eher ältere Publikum sei immer begeistert, leider gelinge es kaum, neues Publikum anzulocken. Maier-Gehring vermutet unter anderem, dass der aus seiner Sicht wenig attraktive ‚Kleine Kursaal‘ die sinkenden Zuschauerzahlen mit verursache.

Im kommenden Jahr werde die Klassikreihe in Bad Aibling trotzdem in jedem Fall fortgesetzt. Nach dann 25 Jahren „Klassik Bad Aibling“ stehe eine Jubiläumsspielzeit an, die der Kulturreferent ganz besonders gestalten will.

Geplant ist im Januar ein großes Jubiläumskonzert mit der Württembergische Philharmonie Reutlingen und der jungen Münchner Cellistin Raphaela Gromes. Außerdem soll es ein Klavier-Doppelkonzert mit den Landkreis-Kulturförderpreisträgern Johanna Bufler aus Wasserburg und Thomas Schuch geben sowie ein moderiertes Familienkonzert mit der Harfenistin Silke Eichhorn.

Für die Konzertreihe auf Schloss Hartmannsberg habe sich inzwischen ein treues Publikum gefunden. Es vertraue darauf, gute Qualität zu bekommen und es komme auch dann gerne, wenn es vielleicht die Musiker oder den Musikstil nicht kennt, sagte Maier-Gehring. Bewährt habe sich aus seiner Sicht auch, regionale professionelle Musiker zu engagieren, wie in diesem Jahr Thomas Schuch oder Chris Gall.

Vom Publikum sehr gut angenommen werde das alljährliche Neujahrskonzert in Wasserburg. Der Kulturreferent bedauerte, dass aufgrund neuer Brandschutzauflagen Anfang Januar nur 380 statt 490 Karten für den Rathaussaal verkauft werden durften. Die von den Konzertbesuchern sehr geschätzten beiden Orchester werden sich auch in Zukunft abwechseln. 2017 kommt die Donauphilharmonie Wien und für 2018 sei der Vertrag mit den Münchner Symphonikern ebenfalls bereits unterschrieben.

Die Volksmusikalische Fortbildungswoche in der zweiten Woche der Osterferien auf dem Samerberg war auch dieses Jahr ein großer Erfolg. Das Angebot war ausgebucht und Dozenten wie Schüler waren sehr zufrieden.

Der Veranstaltungskalender „Kultur im Chiemsee Alpenland“ soll inhaltlich erweitert werden. Um die touristische Zusammenarbeit rund um den Chiemsee zu unterstützen, sollen auch die Veranstaltungsdaten aus dem westlichen Landkreis Traunstein vermehrt erfasst werden. Der Kulturkalender erscheint alle zwei Monate und ist bei Veranstaltern, Tourismusbüros, Gemeinden und natürlich bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr gefragt.

Sehr gut etabliert habe sich mittlerweile das alljährlich im April erscheinende Kulturmagazin. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Zuwachs um 14 Seiten auf jetzt 60 Seiten, freute sich Maier-Gehring. Abschließend kündigte er noch an, dass die Online-Kalenderseite www.lkr-kultur.de technisch und optisch überarbeitet werde – mit dem Ziel, sie benutzerfreundlicher zu gestalten.




Im Spiegel der eigenen Seltsamkeit

peggyPeggy Guggenheim – ein Leben für die Kunst. So heißt der neue Auslesefilm aus den USA, der ab der nächsten Woche im Wasserburger Kino läuft. Peggy Guggenheim ist die vielleicht berühmteste Kunstsammlerin des 20. Jahrhunderts und leistete einen wertvollen Beitrag zur Kanonisierung moderner Kunstrichtungen wie Surrealismus, Kubismus oder Dadaismus. Für ihr Doku-Porträt machte die Filmemacherin Lisa Immordino Vreeland das verschollen geglaubte letzte Interview der 1979 verstorbenen Kunstmäzenin ausfindig. Mit dem neuen Material liefert Vreeland nicht nur …

… exklusive Einblicke in das kuratorische Schaffen der Guggenheim, sondern insbesondere auch in ihre etlichen Männergeschichten. So zeichnet das Porträt Peggy Guggenheim als eine selbstbewusste Frau, bei der das Leben und die Kunst Hand in Hand gingen.

USA

2014

FILMREIHE Auslesefilm

REGIE Lisa Immordino Vreeland

KAMERA Peter Trilling

MUSIK Steven Argila

AB 0 JAHRE

LÄNGE 92 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg bis einschließlich Sonntag:

Donnerstag 30.06
18.00 UHR Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
18.15 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
20.30 UHR Café Belgica
20.35 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
Freitag 01.07
18.00 UHR Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
18.15 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
20.30 UHR Café Belgica
20.45 UHR The Witch
Samstag 02.07
15.25 UHR Angry Birds – Der Film
15.30 UHR Mikro und Sprit
18.00 UHR Café Belgica
18.15 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
Sonntag 03.07
15.25 UHR Angry Birds – Der Film
15.30 UHR Mikro und Sprit
18.00 UHR Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
18.15 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
20.30 UHR Café Belgica
20.45 UHR The Witch




Zum Ende gab’s nochmal richtig Stoff

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Und das nächste Traditionsgeschäft ist weg! Mit Trachten Huber am Marienplatz verliert die Wasserburger Altstadt ein weiteres, alteingesessenes Familienunternehmen. Heute war bis zur Mittagszeit der letzte Tag des großen Ausverkaufs. Und der Laden war nochmal richtig voll. Die Restposten an Stoffen und Gewand fanden reißenden Absatz. Am Ende gab es …

… leere Regale und viel Wehmut. Servus, Huaba!

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Staatsminister in Kirchensur

huberDie Feuerwehr Kirchensur feiert ihr 140-jähriges Bestehen mit einer Festwoche. Im Zuge der Festwoche wird von der CSU Amerang am Donnerstag, 7. Juli, zu einem politischen Abend mit dem Bayrischen Staatsminister Dr. Marcel Huber geladen. Beginn ist ab 19 Uhr. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Ameranger Dorfmusik.




DAK-Gesundheit unterstützt „dsai“

dsaiSchnaitsee – Geldsegen für einen guten Zweck: Die DAK-Gesundheit in Rosenheim unterstützt die Arbeit der „dsai“ in Schnaitsee mit 6000 Euro. Mit der Förderung der Krankenkasse will die Patientenorganisation ein Treffen für betroffene Mitglieder und deren Angehörige finanzieren. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken der DAK-Gesundheit“, sagt Gabriele Gründl, Bundesvorsitzende der „dsai“.

Nach einer aktuellen Studie sehen 90 Prozent der Deutschen das Engagement von Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen als sinnvolle und wichtige Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. „Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig“, sagt Michael Köberich, Chef der DAK-Gesundheit in Rosenheim. „Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe.“ Gerade für Betroffene mit seltenen oder auch schweren chronischen Erkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. „Deshalb informieren unsere Kundenberater im Krankheitsfall über regionale Angebote“, so Köberich.

70.000 Selbsthilfegruppen in Deutschland

Etwa drei Millionen Menschen haben sich bundesweit in rund 70.000 Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. In vielen Städten und Regionen gibt es Selbsthilfekontaktstellen, die einen Überblick über die Angebote zu einzelnen Erkrankungen oder Behinderungen bieten. Bundesweit fördert die DAK-Gesundheit jährlich über 5000 örtliche Selbsthilfegruppen. Für diese ist bei konkreten Projektvorhaben das örtliche Servicezentrum der richtige Ansprechpartner. Beim Wunsch nach pauschaler Förderung ist hingegen der Verband der Ersatzkassen zuständig.

Die „dsai“ wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, Betroffenen und ihren Angehörigen den Erfahrungsaustausch außerhalb der medizinischen Betreuung zu ermöglichen. Mittlerweile hat sich die Patientenorganisation aber Ziele gesteckt, die über den reinen seelischen Beistand hinausgehen. Neben der Zusammenarbeit mit Immunologen setzt die dsai auch auf den Dialog mit ärztlichen Organisationen. Inzwischen ist die Vereinigung ein kompetenter Partner in einem Netzwerk aus Betroffenen, Spezialisten, Behörden und Forscherteams.




Auf zu de Rembocha Deandln!

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Übermorgen is endlich soweit: Auf zum Kirma-Stadl in Rettenbach! De Rembocha Deandln gfrein se scho auf ganz vui Gäste am Samstag, 2. Juli, beim Weinfest ab 19 Uhr. A griabige Musi mit de Turbo-Klampfer, a guads Essen und a süffiga Wein – und für de, de koan Wein meng, gibt’s aa a Bier – eh klar! Ah ja, do war ja no wos: As Fußballspui – EM-mäßig des Viertelfinale Deutschland gega Italia – werd natürlich a überdrong! Und danoch werd dann auf de Sieger o’gstessn – oda da Frust obe-gschwoabt

Foto: Dirndlverein Rettenbach

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Es „hämmert“ weiter bei den Löwen

ehcDer EHC Waldkraiburg kann die nächste Personalentscheidung verkünden und freut sich, mit Daniel Hämmerle einen weiteren waschechten Waldkraiburger in seinen Reihen zu haben. Der Stürmer geht in seine 13. Saison bei den Industriestädtern und ist damit dienstältester Spieler der Löwen.

Er ist aus der Mannschaft des EHC Waldkraiburg eigentlich gar nicht mehr wegzudenken: Daniel Hämmerle. 345 Spiele hat er bisher für die Löwen absolviert, zuvor durchlief er bereits die Nachwuchsteams des EHC. Mit 352 Scorerpunkten (146 Tore) verbuchte er bisher im Schnitt mehr als einen Zähler pro Spiel und ist eine echte Stütze, auch für seinen Trainer. „Daniel Hämmerle ist ein Spieler, mit dem jeder Trainer gerne zusammenarbeitet. Er ist ehrgeizig, nutzt den Sommer intensiv für die Vorbereitung auf die Saison und ist dann auch im Winter extrem vorbildlich und topfit“, erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz. Gleichzeitig hob Zerwesz das Spielverständnis und die technischen Fähigkeiten Hämmerles hervor: „Er ist mit dem Eishockeyschläger sehr gut, bereitet den Gegenspielern immer Probleme, hat das Auge für den Mitspieler und führt auch gerade die jungen Spieler- egal ob auf, oder neben dem Eis“, so der Übungsleiter des EHC weiter.

Drei Mal unterlief Daniel Hämmerle in seiner Karriere in Waldkraiburg zwar bisher ein „Ausrutscher“ und er spielte kurzfristig für ein anderes Team. Doch seit 2013 ist er aus dem Löwenrudel nicht mehr wegzudenken und die Fans haben auch nicht vergessen, dass der 34-Jährige dem EHC auch nach dem unerwarteten Abstieg im Jahr 2010 die Treue gehalten hatte. In der Landesliga war er nicht nur die „Seele“ des Löwenspiels, sondern mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Partien auch maßgeblich am Wiederaufstieg beteiligt.

Im kommenden Winter wird der 1,71 Meter große Mittelstürmer seine 13.Spielzeit im Löwendress absolvieren und ist damit der dienstälteste Akteur im Kader des EHC. Hatte er in der Saison 2007/2008 noch die Meisterschaft verpasst, da er im Halbfinale als Spieler des ERV Schweinfurt am EHC gescheitert war, krönte er in der vergangenen Spielzeit seine bisherigen Leistungen mit dem Titelgewinn über den Höchstadter EC. Der Erfolgshunger ist deshalb aber noch lange nicht gestillt und so darf man sich auch im anstehenden Winter auf eine angriffslustige Nummer 28 im Löwendress freuen, der die Verantwortlichen des EHC eine erfolgreiche und verletzungsfreie Spielzeit wünschen.

 

 

 




Wieder traditionelles Burgfest

burgfestAuch in diesem Jahr feiert das Senioren- und Pflegeheim Maria Stern in Wasserburg wieder sein traditionelles Burgfest – die Vorfreude steigt schon. Diesmal findet es am Samstag, 16. Juli, von 14 bis 18 Uhr statt. Vor der malerischen Kulisse von Wasserburgs Wahrzeichen hoch über dem Inn locken beste Schmankerl sowie Kaffee und Kuchen. Neben der passenden Musik, einer Tombola und dem Bazar der Attler Förderstätte gibt es auch wieder …

… die beliebten Burgführungen und für Kinder erstmals eine Hüpfburg.

Auf viele Gäste freuen sich die Bewohner und Mitarbeiter des Pflege- und Seniorenheims Maria Stern.




B304: Reitmehringer Räte informieren

plan B304Die Reitmehringer Stadtratsmitglieder laden zu einer Informationsveranstaltung zum Planfeststellungsverfahren der B304 am Dienstag, 5. Juli, um 20 Uhr in die Aula der Grundschule Reitmehring ein. Nach der Beschäftigung des Stadtrats mit dem Planfeststellungverfahren für den geplanten Ausbau der B304 wollen die Räte den Reitmehringer Bürgern die vorliegende Planung und die Einwendungen des Wasserburger Stadtrats dazu vorstellen. Anschließend verbleibt Raum zur Fragen, Vorschläge und Diskussion.


Einwendungen zu dem Verfahren können noch bis 14. Juli eingebracht werden. Josef Baumann, Dr. Hermann Budenhofer, Norbert Buortesch, Lorenz Huber, Dr. Christine Mayerhofer, Wolfgang Schmid, Armin Sinzinger und Edith Stürmlinger stehen an diesem Abend Rede und Antwort.




Händeringend Azubis gesucht!

PantherMedia 4835638Der Landkreis Rosenheim hat aktuell mit 2,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosen-Quote im ganzen Agenturbezirk. Die Quote bei den Ausländern beträgt 5,3 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt für den Landkreis liegt bei 3 140, davon haben 616 eine ausländische Nationalität. 1 739 Männer und Frauen sind bei der Hauptagentur in Rosenheim arbeitslos gemeldet, 109 weniger als im Vormonat. Darüber hinaus kümmert sich das Jobcenter …

… im Landkreis Rosenheim um 1 401 arbeitslose SGB II-Kunden, 63 weniger als im Mai. Insgesamt betreut das Jobcenter 3 281 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 2 687 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

„Wir haben von Mai auf Juni einen Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen um über 400, das entspricht einem Minus von 5,3 Prozent. Der Arbeitsmarkt hier in der Region ist weiter wirklich gut und aufnahmefähig“, so die Chefin der Rosenheimer Ar-beitsagentur, Dr. Nicole Cujai, bei der Bekanntgabe der aktuellen Zahlen vom Ar-beitsmarkt. „Das Erfreuliche dabei ist, dass die Arbeitslosigkeit über alle Personen-gruppen hinweg (Männer, Frauen, Jüngere unter 25 Jahre, Ältere über 55 Jahre, Ausländer) rückläufig ist. Zum Stichtag am 13. Juni wurden 7 590 Arbeitslose ge-zählt, das ist die niedrigste Juni-Zahl seit fünf Jahren.

Noch deutlicher fällt der Vergleich mit der Arbeitslosigkeit von vor  ehn Jahren aus. Hier waren 14410 Bürger ohne Arbeit, das bedeutet, dass mittlerweile die Zahl der Arbeitslosen nahezu halbiert werden konnte. Ein Beleg dafür, dass die Wirtschaft läuft, denn Arbeitsplätze werden von Unternehmen geschaffen, die diese dann auch zum Teil aus dem Pool der Arbeitslosen besetzen,“ so Cujai weiter.

Die Arbeitslosenquote ist erneut um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent zurückge-gangen und liegt damit um 0,1 Prozentpunkte unter der des Vorjahres. Bei den Jün-geren unter 25 Jahren beträgt die Arbeitslosenquote „nur“ 2,1 Prozent. Dr. Cujai dazu: „Jugendarbeitslosigkeit ist – und das kann man wirklich so deutlich sagen – im Agenturbezirk Rosenheim, der die kreisfreie Stadt Rosenheim, sowie die Landkreise Rosenheim, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen umfasst, kein Problem.

Junge Menschen finden in der Regel relativ schnell wieder Arbeit, insbesondere dann, wenn sie eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Ich möchte daher alle Mädchen und Burschen, egal ob sie noch zur Schule gehen, sich in einem Übergangsjahr befinden, oder einfach jobben, ermuntern, eine Ausbildung zu machen. Denn auch der Ausbildungsmarkt ist ausgesprochen gut.

Es gibt noch viele offene Ausbildungsstellen (1 330 im ganzen Bezirk) quer durch alle Branchen bei unseren ortsansässigen Betrieben. Es sind oft kleinere Unternehmen, die noch händeringend für heuer einen Azubi suchen. Nutzen Sie die gute Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und vereinbaren Sie einen Termin mit der Berufsberatung unter der kostenlosen Hotline 0800 4 5555 00.“

Zur Stellensituation auf dem Arbeitsmarkt: Arbeitgeber meldeten der Agentur für Arbeit 1 020 neue Stellen, davon 960 sozialversicherungspflichtige. Die meisten sind unbefristet für einen sofortigen Einstieg. Der sogenannte Stellenbestand belief sich zum Stichtag am 13. Juni auf insgesamt 3 720. Seit Jahresbeginn wurden be¬reits über 6 000 Stellenangebot dem Arbeitgeber-Service zur Besetzung gemeldet. Ein deutliches Plus gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Agenturleiterin ergänzt: „Bei einem guten Arbeitsmarkt, wie wir ihn zur Zeit haben, passen Angebot und Nachfrage nicht immer zusammen. Häufig werden spezielle Fachkräfte gesucht, Stellen für Ungelernte dagegen gibt es nicht in ausreichendem Maße. Deshalb investieren wir weiterhin mit unterschiedlichsten Programmen in die berufliche Qualifizierung der Arbeitslosen.

Auch Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge werden in verschiedensten Maßnahmen sukzessive an den Arbeitsmarkt heran geführt. Erste Erfolge können bereits verbucht werden, aber es braucht auch seine Zeit.“

Der Arbeitsmarkt in den weieren Regionen des Agenturbezirkes Rosenheim:

    Für die Stadt Rosenheim errechnet sich ein Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent, bei den Ausländern liegt sie bei 8,2 Prozent.
Derzeit sind 1 492 Bürger ohne Arbeit, davon 538 mit ausländischem Pass. Bei den SGB III-Kunden, die durch die Agentur für Arbeit in Rosenheim betreut werden, verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 25 auf 551. Für 941 arbeitslose SGB II-Kunden, 69 weniger als im Mai, ist das Jobcenter Rosenheim Stadt zuständig. Insgesamt betreut das Jobcenter 2 304 erwerbsfähige Leistungsbe-rechtigte, die in 1 839 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

    Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weist im Juni eine Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent aus, bei den Ausländern liegt sie bei 6,8 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt für den Landkreis liegt bei 1 667, davon haben 511 eine ausländische Nationalität. Von der Insgesamtzahl sind 1 015 Männer und Frauen, einhundert weniger als vor einem Monat, in den Agenturen Bad Tölz und Wolfratshausen gemeldet. 652 (neun mehr als im Mai) sind beim Jobcenter Bad Tölz-Wolfratshausen arbeitslos gemeldet. Insgesamt betreut das Jobcenter 1 899 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 1 542 sogenannten Bedarfsgemein-schaften leben.

    Im Landkreis Miesbach sind derzeit 1 289 Bürger, davon 285 Ausländer, ohne Erwerbstätigkeit. Insgesamt errechnet sich eine Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent. Bei den Ausländern liegt die Quote bei 4,5 Prozent. Von den 1 289 Arbeitslosen sind 708 bei der Agentur für Arbeit in Holzkirchen gemeldet, 68 weniger als im Vormonat. Für die Betreuung der Arbeitslosengeld II – Empfänger nach dem SGB II ist der Landkreis Miesbach als „zugelassener kommunaler Träger“ (optierende Kommune) zuständig. Bei diesem Jobcenter sind 581 Arbeitslose, drei weniger als im Mai, gemeldet. Insgesamt betreut das Jobcenter 1 254 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 1 005 sogenannten Bedarfsge-meinschaften leben.

Allgemeine Hinweise:
•    Ab Berichtsmonat Mai 2016 wurden die Bezugsgrößen zur Berechnung der Arbeits-losenquote aktualisiert.
•    Seit Berichtsmonat März 2011 ist die statistische Berichterstattung zu Arbeitslosig-keit und Arbeitsuche auf eine integrierte Datenbasis umgestellt. Die Daten aus VerBIS und XSozial werden in den Statistik-IT-Verfahren nun so zusammenge¬führt, dass ein zutreffender Verlauf der einzelnen Arbeitslosigkeitsperioden zu¬grunde gelegt wird – auch dann, wenn Arbeitslose in einen anderen Trägerbezirk wechseln. Insbesondere können durch das neue Verfahren Doppelerfassungen von Arbeitslosen vermieden werden




Obacht! Flitzerblitzer am Gymnasium

blitzer2-598x600Donnerstag, 12.45 Uhr, unser Leser Markus meldet: Flitzerblitzer in Wasserburg! Die kommunale Verkehrsüberwachung kontrolliert in der Salzburger Straße auf Höhe des Gymnasiums die Geschwindigkeit.




Kreisverkehr im Zeichen des Basketballs?

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Die Kreuzung und die Bushaltestellen an der Wasserburger Innhöhe: Sie sind nicht nur ein Unfallschwerpunkt, sondern auch für die Fußgänger alles andere als ungefährlich. Immer wieder scheppert’s an der Münchner Straße, Kreuzung Innhöhe. Die Verwaltung hat deshalb bereits den Auftrag, den gesamten Kreuzungsbereich neu zu planen. Ein Kreisverkehr soll hin. Und weil ein Kreisverkehr eine Insel hat, die in Wasserburg traditionell durch Kunstwerke oder Ähnliches verziert wird, hat die CSU jetzt eine Idee: Der neue Kreisverkehr soll …

… ganz im Zeichen des Wasserburger Basketballs stehen. Das heißt: Ein entsprechendes Kunstwerk soll auf die Bedeutung Wasserburgs als Basketball-Hochburg hinweisen!

Über den Vorschlag diskutierte bei der jüngsten Sitzung jetzt der Bauausschuss der Stadt. Alle Räte waren von der Idee durchaus angetan. Aber: „Das ist noch ein weiter Weg. Wir haben noch nicht einmal die nötigen Grundstücke für den neuen Kreisel“, so Bürgermeister Michael Kölbl. Dennoch werde man den Vorschlag im Auge behalten und „in der Realisationsphase nochmals auf den Tisch bringen“.

Lesen Sie auch:

Innhöhe: Kommt ein neuer Kreisverkehr?

 




„Innkaufhaus ein wichtiger Magnet“

DSC_0201„Wir hatten ein gutes Gespräch. Aber es steht wohl fest: Die Geschäftsführerin des Innkaufhauses, Moana Bolfeta, muss zum Jahresende ihren Betrieb schließen. Wasserburg verliert damit einen Magneten, der für unsere Zentralität enorm wichtig ist.“ Auch Bürgermeister Michael Kölbl schaltete sich gestern – wie kurz berichtet – in die Abwicklung von Wasserburgs traditionsreichem Warenhaus ein. Sogar das Bayerische Fernsehen berichtete zudem gestern am Abend über die geplante Schließung.

Wie Kölbl weiter gegenüber der Wasserburger Stimme erklärt, sind die Argumente für die Schließung des Innkaufhauses in der jetzigen Form absolut stichhaltig. „Da lässt sich wohl nicht mehr daran rütteln.“ Man werde jetzt von Seiten der Stadt dabei helfen, eventuell einen Ersatz für das Innkaufhaus zu finden. „Das wird aber sicher nicht einfach.“

Auch das Bayerische Fernsehen nahm sich gestern der Thematik an. Hier der Beitrag:

Unbenannt




Mein innerster Gedanke

bruckner

Unter dem schönen Motto „MEIN INNERSTER GEDANKE“ stellt der junge Pittenharter Künstler, Zeichner und Bildhauer Marco Bruckner (20) seine neuen Arbeiten aus – und zwar ab Dienstag, 12. Juli, im Rathaus Übersee. Abstrakt – aber mit sehr viel Tiefgang sind seine Tuschezeichnungen auf Leinwand. Es ist der zweite Blick, mit dem man den Reiz der Arbeiten erkennt. Die Parallelität der innersten Gedanken mit dem zweiten Blick zeigt einmal mehr, wie interessant es sein kann, in die Tiefe zu blicken.

MG_8310_aHäufig finished Marco Bruckner seine Werke, in dem er diese cutted. Diese Technik verleiht den Bildern eine Dreidimensionalität, die den „Blick dahinter“ ermöglicht. Damit schafft er Raum für Gedanken und Gefühle der es dem Betrachter ermöglicht, in die Bilder einzutauchen und in Interaktion mit den Themen zu treten.

Marco Bruckner hat sich als Bildhauer für Holz-  und Gipsskulpturen bereits einen Namen gemacht (Foto oben).

Die Ausstellung ist bis 1. November in den Räumen des Rathauses Übersee,

Kirchweg 1, 83236 Übersee

zu sehen.

Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 8.30 – 12 Uhr, Mo, Di und Do: 13.30 – 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Marco Bruckner
Nöstlbach 44
83132 Pittenhart
Tel: +49 8075 8360
info@kunstdrechsler.de




Durch Hunde-Bisse auch verendete Rehe

EinsatzwagenAus aktuellem Anlass wird heute am Donnerstag von Seiten der Polizei an die Vernunft der Hundehalter appelliert, die Hunde so zu halten, dass ein eigenmächtiges Entfernen vom Grundstück – zum Beispiel offenes Tor, durchlässige Hecke – nicht möglich ist! Und dass bei einem Aufenthalt in entsprechenden Gebieten, in denen gerechnet werden muss, auch auf Wild zu treffen, der Hund immer angeleint sein muss! Die Polizei meldet heute nicht nur den Tod des kleinen Hundes (wir berichteten), sondern auch verletzte und verendete Rehe …

Aus Kolbermoor im Bereich der Adalbert-Stifter-Straße wurde ein verletztes Reh gemeldet, dass sich nicht mehr richtig fortbewegen konnte und bei dem offensichtlich Fleischfetzen am Körper weghingen. Es wurde umgehend der zuständige Jäger des Reviers verständigt, um das Reh von seinem Leid zu erlösen.

Der Jäger sah die Verletzungen, die seiner Meinung nach von einem oder sogar mehreren Hunden stammen, die das Reh wohl angefallen haben.

Der Jäger habe in den letzten Monaten mehrere verendete Rehe gefunden, die möglicherweise von Hunden gehetzt und gestellt wurden. Es ist nicht bekannt, welche und wie viele Hunde für den letzten Vorfall in Frage kommen. Auch ist nicht bekannt, wo das Reh genau attackiert wurde.
Wer sachdienliche Hinweise zu freilaufenden, wildernden Hunden im Bereich des Tonwerkweihers in Kolbermoor und anderswo machen kann, wird gebeten, sich dringend an die nächste Polizeidienststelle zu wenden.




Mit Getränke-Lkw auf Linienbus auf Lkw

DSC_0212Eine Sekunde Unachtsamkeit reichte: An der Abfahrt der B304 bei Penzing ereignete sich am Mittwoch gegen 13.45 Uhr ein Unfall, in den zwei Lkw und ein DB-Linienbus verwickelt waren. Die Wasserburger Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst rückten an. Die Abfahrt der Bundesstraße musste komplett gesperrt werden. Fotos: BS

Der genaue Polizeibericht vom heutigen Donnerstagvormittag:

Gestern am frühen Nachmittag fuhr ein Lkw-Fahrer mit seinem Getränkelaster auf der B304 Höhe Abzweigung Penzing auf einen – zum Glück – unbesetzten Linienbus auf, so die Polizei. Der Bus wurde durch die Wucht des Aufpralls noch auf einen weiteren Lkw aufgeschoben. Das Führerhaus des Lkw wurde erheblich beschädigt.

Der Unfallverursacher vom Getränkelaster und die Busfahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und ins Klinikum Wasserburg verbracht.

Der Motor des Linienbusses, der sich im Heck befindet, wurde komplett zerstört, wobei Motorenöl in erheblicher Menge austrat. Die Freiwillige Feuerwehr Wasserburg führte die Sperrung und Umleitung durch.
Zwei der Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch eine Spezialfirma geborgen werden. Die Sperrung dauerte einige Stunden an.
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Rott hat 16 neue Mitbürger

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Eine ganze Fußball-Mannschaft mit Ersatzspielern: Glücklich sind sie, nach einem langen Schicksalsweg hier im Altlandkreis angekommen zu sein – seit drei Monaten nun leben diese 16 junge Männer, größtenteils aus Eritrea, in der Gemeinde Rott am Inn. Momentan sind sie recht eifrig mit einem Intensivsprachkurs beschäftigt. Der Helferkreis Asyl in Rott unterstützt die 16 neuen Mitbürger, die sich recht gut in der Gemeinde eingelebt haben, zusätzlich mit einer Hausaufgabenbetreuung. Wer sich im Rotter Helferkreis Asyl ehrenamtlich engagieren möchte, der soll sich bitte bei der Gemeindeverwaltung Rott melden.




Bei Rott: Radfahrer (22) stürzt schwer

EinsatzwagenGestern am Mittwoch-Nachmittag kam es auf der Staatsstraße bei Wurzach nahe Rott zu einem Verkehrsunfall mit einem verletzten Radfahrer. Ein 22-Jähriger fuhr mit seinem Mountainbike in Richtung Rott. Auf Höhe Wurzach, in einer Rechtskurve, stürzte der junge Mann plötzlich und zog sich neben Abschürfungen offenbar auch eine Kopfverletzung zu. Glücklicherweise trug er einen Fahrradhelm, so die Polizei heute am Morgen. Der 22-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigem Ermittlungsstand stürzte er ohne Fremdverschulden.




„Hu! Hu! Hu!“ Jubeln wie die Wikinger

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Oibich in Nizza: Wie berichtet befinden sich derzeit die vier Albachinger –  Martin, Karl, Andreas und da Wast (unser Foto zeigt sie mit deutschem Kopfschmuck) – auf EM-Reise in Frankreich und sie lassen den Altlandkreis durch ihre Berichterstattung in der Wasserburger Stimme gerne daran teilhaben. Ging es im ersten Bericht noch über ihren Aufenthalt in Saint-Étienne und dem Achtelfinale zwischen Schweiz und Polen, waren sie nun in Nizza und live dabei beim Sensationssieg der Isländer gegen die Engländer …

Am Sonntag brach man schon früh auf, um am Nachmittag pünktlich zum Public-Viewing der Spiele zwischen Frankreich gegen Irland, Deutschland gegen Slowakei und Belgien gegen Ungarn in Nizza zu sein. Dort angekommen, ging’s wieder rein in die deutschen Fan-Kluft inklusive Lederhose, Deutschland-Trikot, Deutschland-Perücke und einer Deutschland-Fahne auf der Backe – auf zum großen Public-Viewing der Stadt im Théatre du Verdure, einem großen Park mit Amphi-Theater direkt am Meeresstrand.

Ähnlich wie in Saint-Étienne ähnelte es wieder sehr einem Festivalgelände, mit zwei großen Bildschirmen zum Anschauen der Spiele und zahlreichen Verpflegungsständen, und auch hier war die Sicherheit durch Kontrollen groß geschrieben!

Dort verfolgte die Albachinger Delegation dann noch die letzten Minuten der Franzosen und ihre anschließende Siegesfreude inklusive Auto-Korsos um den Park herum.

Das Amphi-Theater füllte sich mit der Zeit immer mehr mit deutschen Fans, wobei stimmungstechnisch bis auf ein paar vereinzelte Fangesänge nicht all zu viel los war. Der Verlauf des Spiels ist ja jedem bekannt, ein verdienter Sieg, welcher eigentlich nie gefährdet war und man daher hauptsächlich das Ambiente genießen könnte. In der Halbzeit traf man noch auf die Freunde Brigitte, Martin, Rita und Toni, die ebenfalls Karten für das Achtelfinale zwischen England und Island hatten und dies für einen Campingurlaub nahe Nizza nutzten. Auch das anschließende Spiel zwischen Belgien und Ungarn verfolgte man in jenem Amphi-Theater, wo man dann auch noch eine Mannschaft Frasdorfer kennenlernte.

Den Vormittag am Montag ließ man wieder mal ruhig angehen und am Mittag machte man sich dann auf dem Weg zum Strand, wo man bis 15 Uhr den Nachmittag verbrachte. Zum Mittagessen gab es eine Spezialität aus einer heimischen Bäckerei. Am Strand gönnte sich einer der Gruppe für ein perfektes Urlaubsfeeling einen Pina Colada, als er jedoch den Preis von 13 Euro erfuhr, musste er ihn umso mehr genießen. Der Rest der Gruppe blieb wie schon an den Tagen zuvor beim Dosenbier.

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Ein strahlendes Quartett – mit coolen EM-Shirts!

Die Vorfreude aufs Achtelfinale mit den Isländern stieg: Neben der Lederhose entschieden sich die Albachinger dieses Mal für ein einheitliches EM-T-Shirt, wo eine Landkarte Frankreichs mit den Spielstädten der EM und ein Fußballspieler in deutschen Farben zu sehen ist. Anders wie in Saint-Étienne, wo man einfach mit der Straßenbahn zum Stadion anreißen konnte, ist das Stadion in Nizza sehr weit außerhalb der Stadt und so musste man erst mit einem Bus von der Wohnung in die Innenstadt fahren, von wo dann Shuttle-Busse zum Stadion gingen. Dort bekam man u.a. mit, welche Kosten und Mühen die isländischen Fans teilweise für dieses Spiel oder allgemein schon für das ganze Turnier auf sich genommen haben, indem sie 20 Stunden geflogen sind.

Und auch hier im Bus heizten die Isländerm wie dann auch den ganzen restlichen Tag, schon einmal sehr gut mit Fangesangen ein.

Um ihr Team anzufeuern, intonieren die Isländer ein lautes Hu, gefolgt von einem rhythmischen Klatschen. In immer schnellerer Abfolge schwillt der Kampfruf der Nordeuropäer ohrenbetäubend an. Ein Fangesang wie Donnerhall!

Im Stadion hatte das Quartett Super-Plätze auf der Seite der Isländer in der sechsten Reihe direkt hinter der Eckfahne und war somit teilweise fünf Meter von Stars wie Wayne Rooney entfernt und man konnte die tolle Stimmung richtig aufsaugen.

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Auch dieses Spiel werden viele gesehen haben mit einem fulminanten Start beider Mannschaften, einem anschließenden tollen Spiel und verdienten Sensations-Sieg der Isländer, welche anschließend gebührend von ihren Fans mit Gänsehaut-Feeling gefeiert wurden. Ein Erlebnis!

Gestern am Dienstag checkte man dann um 11 Uhr aus der Wohnung aus und machte sich mit kleinen Umwegen auf den Weg nach Marseille, wo morgen am Donnerstag das letzte Spiel der Albachinger EM-Tour mit dem Viertelfinale zwischen Polen und Portugal wartet …

 

 




Müllgebühren bleiben weiter stabil

WertstoffKnapp 185 Kilogramm Restmüll pro Einwohner. Das ist das Fazit des Landkreises Rosenheim heute zum Abfallwirtschaftsbericht für das Jahr 2015. Denn rund 47.000 Tonnen Restmüll fielen im vergangenen Jahr im Landkreis an. Die geringfügige Zunahme um gut 100 Tonnen lässt sich mit der steigenden Bevölkerungszahl erklären. Unter dem Strich sank aber die Restmüllmenge pro Kopf, hieß es heute am Mittwoch im Umweltausschuss. Die Gesamtmenge der erfassten Wertstoffe konnte um fast 3.000 Tonnen gesteigert. Die Verwertungsquote ist mit gut 72 Prozent weiterhin hoch.


Die Abfallwirtschaft funktioniere sehr gut, lobte Landrat Wolfgang Berthaler, das gebe es selten, dass Müllgebühren so lange stabil bleiben. Ingrid Embacher, die zuständige Sachgebietsleiterin im Landratsamt, teilte dazu mit, dass sich eine Gebührenerhöhung nicht abzeichne …

Mehr als 23.000 Tonnen Altpapier wurde im vergangenen Jahr im Landkreis eingesammelt, gut 1.000 Tonnen mehr als im Jahr davor. Davon brachten die Bürger knapp 13.500 Tonnen zu den Altpapiercontainern in den 43 Wertstoffhöfen und rund 1.200 Wertstoffinseln. Gut 9.500 Tonnen kamen über die so genannten Blauen Tonnen zusammen sowie gut 60 Tonnen über gemeinnützige Altpapiersammlungen.

In die Altglascontainer an 282 Standorten wurden gut 6.200 Tonnen eingeworfen, rund 80 Tonnen mehr als 2014. Ein leichtes Plus wurde auch bei den Leichtverpackungen registriert. Weißblech, Aluminium, Mischkunststoffe, Tetra Pak, Becher, Folien oder Styropor summierten sich auf knapp 2.300 Tonnen.

Die getrennte Erfassung der Grünabfälle trägt wesentlich zur Reduzierung des Hausmüllvolumens bei. In den drei Kompostieranlagen in Noderwiechs in der Gemeinde Bruckmühl, in Perfall bei Eiselfing und in Weiher in Aschau wurden 2015 fast 76.000 Kubikmeter Häckselgut, Laub und Gras angeliefert. Daraus wurden gut 15.000 Kubikmeter Kompost erzeugt, der im Landschafts- und Gartenbau, im Sportanlagenbau und in Privatgärten eingesetzt wird.

Zudem können die Bürger den Kompost abgepackt in Säcken oder bei den Kompostieranlagen lose kaufen. Bei der Kompostierung der Grünabfälle fällt unter anderem durch Aussieben ein Ersatzbrennstoff an, der zusammen mit bereits bei der Anlieferung getrennt erfasstem holzigem Material zum Erzeugen von Wärme und Strom in Heizkraftwerken verwendet wird. Rasenschnitt, der in eigenen Container gesammelt wird, findet in Biogasanlagen Verwendung.

Seit Anfang des Jahres betreibt der Landkreis Rosenheim neben Noderwiechs auch die Kompostieranlage in Perfall in der Gemeinde Eiselfing. Bisher wurden zwei Mitarbeiter eingestellt sowie die erforderlichen Maschinen wie Häcksler, Umsetzer, Siebanlage und Lader angeschafft.

Laut Abfallwirtschaftsbericht wurden knapp 8.200 Tonnen Altholz, mehr als 2.700 Tonnen Altmetall und 70 Tonnen Autobatterien gesammelt und verwertet. Zudem fielen 530 Tonnen Altreifen, gut 13.000 Kubikmeter Elektroschrott und vier Tonnen CD’s an.

An den Wertstoffhöfen bzw. über das Umweltmobil des Landkreises wurden 262 Tonnen Problemabfälle abgegeben. 58 Tonnen davon waren Altöl, 58 Tonnen Farben und Lacke, 44 Tonnen Trockenbatterien, 4,5 Tonnen Ölfilter, mehr als 14 Tonnen Laugen, über 4 Tonnen Säuren und knapp 3 Tonnen Pestizide. Im Frühjahr 2015 wurden auf den Wertstoffhöfen rote 240 Liter-Sammelgefäße aufgestellt, um Tonerkartuschen und Tintenpatronen einzusammeln. Die abgegebene Menge betrug 8 Tonnen.

Den Haus-, Geschäfts- und Sperrmüll zusammengerechnet, fielen 2015 pro Einwohner knapp 185 Kilogramm Restmüll an.

Bei den Wertstoffen wiederum summiert sich der Jahresdurchschnitt auf 360 Kilogramm pro Einwohner. Die Verwertungsquote von 72,2 Prozent zeigt, dass es mit Unterstützung der Bürger gelingt, ein vorrangiges Ziel des Abfallwirtschaftskonzeptes des Landkreises umzusetzen. Es lautet, die Restmüllmenge durch wirksame Vermeidungs- und Verwertungsmaßnahmen so weit wie möglich zu verringern und dadurch die Umwelt zu schonen. Tatsächlich ist die Verwertungsquote sogar noch höher, weil die von den Bürgern selbst kompostierten Grünabfälle in der Berechnung nicht berücksichtig werden können.

Das im Landratsamt Rosenheim zuständige Sachgebiet Abfallwirtschaft fördert diese Entwicklung unter anderem durch telefonische, persönliche oder schriftliche Beratung, Unterrichtsstunden in Schulklassen sowie regelmäßige Schulungen des Personals von Gemeinden und Wertstoffhöfen. Der Wertstoffhofwegweiser in Plakatform wurde im Mai dieses Jahres neu aufgelegt.

Ein Vergleich zwischen 1990 und 2015 zeigt, dass die Haushaltsabfälle pro Einwohner in diesen 25 Jahren um mehr als die Hälfte reduziert werden konnten und die Menge getrennt gesammelter Wertstoffe pro Einwohner fast verdreifacht wurde.




… des Bayerische im Isländischen

emWer ein leidenschaftlicher Fußball-Fan ist, der interessiert sich auch für die Mannschafts-Aufstellungen der EM. Ganz besonders wohl aktuell für die der leidenschaftlich aufspielenden Isländer. Und da fällt eines sofort auf: Jeder Name in deren Team endet mit …son. Die Isländer haben nämlich ein europaweit einzigartiges System einer Namensgebung. Dabei wird nicht ein Familienname von Generation zu Generation weitervererbt, sondern nur an den Vornamen des Vaters der Zusatz -son (deutsch: Sohn) angehängt.

Bekommt also beispielsweise ein Mann namens Thomas einen Sohn und nennt diesen mit Vornamen Jan, so heißt der Sprössling mit vollem Namen: Jan Thomasson. Bei einem weiblichen Nachkommen wird das -son durch -dottir (deutsch: Tochter) ersetzt. Bekäme Thomas also eine Tochter namens Anna, so hieße diese Anna Thomasdottir.

Weil der Vorname also eine große Rolle spielt, ist folgerichtig das isländische Telefonbuch nach Vornamen sortiert. Der Vorname ist auch immer und überall in Island die Anrede. Hod ja direkt was Bayerisches, des Isländische … womöglich aa den Fuaßboi-Erfolg am End … moand d’Renate.




„Können Sie Leviten lesen?“

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Zum „Heimat-Viewing“ mit Picknick auf der Museumswiese im Bauernhausmuseum Amerang lädt Selbiges gemeinsam mit dem Verein Kinokultur Rosenheim e.V. am kommenden Samstag, 2. Juli, ein. In erster Linie wohl alle NICHT-Fußballfreunde. Denn genau zum Anpfiff um 21 Uhr des EM-Viertelfinales und Klassikers Deutschland gegen Italien, wird die Kultkomödie „Wer früher stirbt, ist länger tot“ von Markus H. Rosenmüller gezeigt – bei jedem Wetter …

Der Film wirft herzerfrischend und hintersinnig einen bildgewaltigen Blick auf den weißblauen Katholizismus und wurde mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Heuer feiert der Film übrigens sein zehnjähriges Jubiläum. Die Mischung aus Film, Musik und Popkultur wurde zum Überraschungs-Kinohit des damaligen Sommers und läutete eine Renaissance des bayerischen Heimatfilms ein.

Zur Geschichte: In einem kleinen Dorf lebt der „Kandlerwirt“ Lorenz mit seinen beiden Söhnen Franz und Sebastian. Den Gasthof betreibt er seit dem Tod seiner Frau seit Jahren allein. Bald mehren sich die Stimmen im Dorf, dass es längst eine neue Frau im Haus geben müsse. Als der elfjährige Sebastian erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, überschlagen sich die Ereignisse.

Sie können ihr eigenes Picknick, ihre Liegestühle oder Decken mitbringen und den Kultfilm auf der Museumswiese genießen. Die Vorführung findet auch bei Regen statt, dann auf der Tenne des Häuslmannhofs.

Der Eintritt kostet zehn Euro,

Karten kann man per E-Mail an museumsladen@bhm-amerang.de oder telefonisch unter 08075-9150911 vorbestellen.

Das aktuelle Kino-Programm in Wasserburg im UTOPIA an den nächsten Tagen:

Mittwoch 29.06
18.15 UHR Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
18.20 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
20.30 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
20.45 UHR Sing Street
Donnerstag 30.06
18.00 UHR Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
18.15 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
20.30 UHR Café Belgica
20.35 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
Freitag 01.07
18.00 UHR Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
18.15 UHR VOR DER MORGENRöTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA
20.30 UHR Café Belgica
20.45 UHR The Witch

 




Einbruch in ein Erdbeer-Häuschen

erdbeerenMan kann ja alles aufbrechen – auch ein Erdbeer-Häuschen! So geschehen leider in der Nacht auf den heutigen Mittwoch auf einem Feld zwischen Fischbach und Jakobsberg in der Gemeinde Tuntenhausen. Ein bislang unbekannter Täter trat einfach die Holztüre ein und nahm 20 Flaschen mit frisch zubereitetem Erdbeer-Limes mit. Aber der Dieb war unvorsichtig: Vor Ort fand die Polizei eine Bierflasche, die der Täter offenbar zurück gelassen hat. Die Spurenauswertung der Fingerabdrücke läuft …

… heißt es heute am Mittag.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter 08061/90730 zu melden.




Ein wahrlich starker Abitur-Jahrgang!

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Es war traditionell ein Festtag – der Tag, an dem die Abiturzeugnisse verliehen werden und eine lange, ‚mindestens‘ zwölfjährige Schulzeit zu Ende geht. Weil 141 Abiturienten, ihre Angehörigen, Freunde und Lehrer im Rathaussaal keinen Platz gefunden hätten, fand diese Feier diesmal im festlich geschmückten Hof des Luitpold-Gymnasiums statt. Das strahlende Sommerwetter bot einen wunderbaren Rahmen. Begleitet von musikalischen Darbietungen der Abiturienten gingen …

… die Redner in ihren Ansprachen und Grußworten auf die Bedeutung des Abiturs für jeden einzelnen Absolventen und auf die nun möglichen Lebensperspektiven ein.

abi 4Nach der Begrüßung durch Schulleiter Peter Rink gratulierte die stellvertretende Landrätin
Alexandra Burgmaier (Foto) den Abiturientinnen und Abiturienten im Namen des Landkreises zu
ihrem Erfolg und erinnerte sie mit launigen Worten daran, dass sie nun das Bayeri
sche Abitur und nicht die „Light-Version“ in der Tasche hätten. Auch wenn Abitur vom lateinischen Wort abire abgeleitet sei und „weggehen“ bedeute, sollten sie aber auch wieder zurückkommen, die Region brauche sie.

Anschließend gratulierte Wasserburgs Zweiter Bürgermeister Werner Gartner im Namen der
Stadt Wasserburg und hob in seiner Rede die Selbstverständlichkeit hervor, mit der junge
Frauen diesen Bildungsabschluss erreichen könnten, vor hundert Jahren sei dies noch etwas
Außergewöhnliches und wenigen vorbehalten gewesen. An die männlichen Abiturienten
gewandt sagte er: „Neben jedem von Ihnen sitzt nun eine intelligente Frau!“

Die Bedeutung des eigenständigen Denkens und Handelns betonte Claudia Schween, die Vertreterin des Elternbeirats, in ihrer Ansprache. Sie forderte die Abiturienten und Abiturientinnen auf, sich ihres Verstandes bewusst zu sein, eigenständig zu denken, dabei auch Grenzen und Konventionen kritisch zu hinterfragen.

abi 5Die enge Verbindung ehemaliger Schüler zum Luitpold-Gymnasium Wasserburg
zeigt sich auch in der Studiengemeinschaft „Luitpoldiana“. Deren Vorsitzende Edith Stürmlinger (unser Foto) lud die nun „Ehemaligen“ ein, der Studiengemeinschaft beizutreten, und erinnerte die Abiturienten auch daran, Verantwortung zu übernehmen und auch die nicht zu vergessen, denen es
schlechter gehe.

Als schöne, ja als schönste Zeit seines Lebens bezeichnete Noah Förtsch in seiner Rede als Vertreter des Abiturjahrgangs die vergangenen Schuljahre am Luitpold-Gymnasium. Dass die Lehrer und Lehrerinnen ihnen immer auf Augenhöhe begegnet seien, sei eine prägende Erfahrung gewesen. Sehr emotional verabschiedete sich auch seine Mitschülerin Elisa Einzinger, die zusammen mit Noah Förtsch am Rednerpult stand.

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Schulleiter Peter Rink (unser Foto) bedankte sich in seiner anschließenden Rede für das Lob der Schüler,
das er an diesen Jahrgang zurückgab, den er als höflich und freundlich erfahren habe. Was
junge Menschen heute bewege und was sie vom Leben erwarteten, untersuche eine große
europaweite Studie unter dem Namen „generation what“. Sie zeige, dass Vorstellungen von
Heimat, Lebensperspektiven und Lebensentwürfen einem großen Wandel unterworfen seien,
nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Einflusses digitaler Medien.

Nicht immer aber seien neue Werte und Ziele in Sicht, so der Schulleiter. Auch darin liege eine Verantwortung und Aufgabe für die Abiturienten und Abiturientinnen.
Abschließend bedankte sich Peter Rink – wie schon seine Vorredner- bei den Eltern für ihre Unterstützung sowie bei den Lehrern für ihren Einsatz und gratulierte den Abiturienten und
Abiturientinnen zu ihrem Erfolg.

Stolz und auch sichtlich erleichtert nahmen diese dann ihre Abiturzeugnisse entg
egen, einen Wasserburg-Druck von Willy Reichert gab es als Geschenk von Elternbeirat und Luitpoldiana. Ehrungen für die Jahrgangsbesten – 13 Abiturienten erreichten einen Schnitt von 1,5 und besser – vier sogar einen Schnitt von 1,0 – und für besondere Leistungen in Mathematik, Chemie, Physik und Latein bildeten den Abschluss der Veranstaltung, die ihren Ausklang beim traditionellen Abiturball in Kalteneck fand.

Ein paar Eindrücke …

 




Obacht! Flitzerblitzer in Reitmehring

blitzer2Mittwoch, 11.15 Uhr, unsere Leserin Steffi meldet: Flitzerblitzer in Reitmehring! Die kommunale Verkehrsüberwachung kontrolliert auf der Bundesstraße 304 in der Ortsdurchfahrt die Geschwindigkeit.




Hannes Hain leitete Training für Kids

hain 1Das war für die Kinder ein Hit: Die Wasserburger Fußballer besuchten jetzt die Grundschule in Reitmehring. Im Rahmen des dortigen Schulfestes absolvierten sie mit den Schülern ein kleines Schnuppertraining. Die Wasserburger Spieler der Kreisliga-Mannschaft Dominik Haas (rechts) und Niki Wiedmann sowie deren Trainer Christian Haas übten unter Federführung von Hannes Hain (links im Bild) mit den Schülern ein paar Grundlagen des Fußballspiels. Beachtenswert war, dass trotz hochsommerlicher Temperaturen …

… zahlreiche Kinder mit Feuereifer hinter dem runden Leder herjagten. „Trainern“ und Schülern hat dieser Nachmittag viel Spaß bereitet. Mit einem obligatorischen Spiel war die Übungseinheit abgerundet worden.

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Andreas Fröschl in Wasserburg

andiDas große Plakat am Stadtbeginn kündigt es schon an: Im Festsaal des Inn-Salzach-Klinkums in Wasserburg gibt es wieder einen wunderbaren Klavierabend mit dem 28-jährigen Andreas Fröschl (unser Foto) – und zwar am Freitag, 8. Juli, um 20 Uhr. Denn bereits zum achten Mal ist der in Wien studierende, junge Pianist Andreas Fröschl hier zu Gast im kbo-Inn-Salzach-Klinikum. Diesmal bringt er Werke von Schumann, Schubert und Prokofjew mit. Die Musikfreunde dürfen sich auf eine sehr persönliche Interpretation großer Werke der Klavierliteratur freuen – garniert mit unkonventionellen, humorvollen Zugaben des großartigen Künstlers. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen …

Andreas Fröschl ist einer der vielseitigsten, jungen Pianisten seiner Generation. Neben seiner umfangreichen solistischen Konzerttätigkeit ist er ein gefragter Liedbegleiter und wurde mehrfach für seine kammermusikalischen Fähigkeiten ausgezeichnet.

So wurde er beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb Pörtschach 2014 nicht nur als bester Liedbegleiter ausgezeichnet, sondern konnte sich zusammen mit Theresa Zisser auch den Preis für das beste Lied-Duo sichern. Er erhielt 2011 beim Josef-Windisch-Kammermusikwettbewerb Wien als Pianist des Ariodante Trios einen 1. Preis, 2006 gewann er als Solist 1. Preise beim „Kleinen-Schumann-Wettbewerb Zwickau“ und dem Carl-Schroeder-Wettbewerb Sondershausen sowie den Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft. Im selben Jahr verlieh der Rotary-Club Landshut Andreas Fröschl den Jugendkulturpreis und würdigte damit seine außergewöhnlichen musikalischen Leistungen.

Er wurde 1988 in München geboren, wuchs in Landshut auf und lebt seit 2008 in Wien. Sein Studium begann er bei Oleg Maisenberg, seit 2013 ist er in der Konzertfachklasse von Stefan Arnold und in der Liedklasse von David Lutz.

Zusätzlich  erhielt er künstlerische Impulse von namhaften Pianisten wie Rudolf Kehrer, Bernd Glemser, Klaus Kaufmann, Christoph Berner und Dimitri Alexeev.

Im Oktober 2009 gründete er mit den Geschwistern Katharina Schwamm (Violine) und Sophia Schwamm (Violoncello) das Ariodante Trio, das im Herbst 2012 ein sehr erfolgreiches Debüt in der internationalen Landshuter Konzertreihe „Freunde der Musik“ feiern konnte. 2013 gab Andreas Fröschl als Solist sein Debut im Wiener Musikverein.

 




Aus für Innkaufhaus schlägt hohe Wellen

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Die Schließung des Innkaufhauses zum Dezember 2016 (wir berichteten) schlägt hohe Wellen: Heute drehte das Bayerische Fernsehen einen Beitrag über die Wasserburger Institution, die nach 46 Jahren vor dem Aus steht. Zuvor hatte sich Moana Bolfeta, die Geschäftsführerin des Hauses, zusammen mit dem BR-Aufnahme-Team bei Bürgermeister Michael Kölbl zu einer Besprechung eingefunden. Der Rathauschef wollte sich aus erster Hand …

… über die geplante Schließung informieren (Bericht folgt). Wie es mit dem Innkaufhaus weitergeht, das steht noch in den Sternen. Nach wie vor ist die Schließung zum 17. Dezember geplant. Der Beitrag im BR ist heute um 17.30 Uhr zu sehen. 

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Moana Bolfeta und das Aufnahme-Team des BR.

 

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Ein schwarzer Freitag für Wasserburg!

Innkaufhaus schließt die Pforten

 




Applaus für einen Meisterdetektiv

tw_kiju_kalle1_flamm_kAstrid Lindgren, eine der weltweit bekanntesten und mit vielen Ehrungen ausgezeichnete Kinderbuchautorin, hat viele unvergessliche Figuren geschaffen, die Kinder über alle Generationen hinweg begeistern – zum Beispiel „Meisterdetektiv Kalle Blomquist“. Dieser Krimi mit pfiffigen Kindern und seltsamen Ganoven ist am kommenden Sonntag, 3. Juli, im Theater Wasserburg zu sehen. 

Kalle Blomquist will irgendwann mal besser sein als Sherlock Holmes und Monsieur Maigret zusammen. Also übt er schon mal – auch wenn er sich noch eine eigene Blutspur legen muss und dafür von seinen Freunden verspottet wird. Hauptsache, die Sommerferien sind schön spannend. Plötzlich taucht Eva-Lottes Onkel Einar auf. Und er bleibt nicht der einzige unerwartete Gast in Kleinköping. Kalle spürt, dass irgendwas nicht stimmt. Nun sind seine Qualitäten als „Meisterdetektiv“ mehr gefragt, als er sich jemals gedacht hätte …

Jörg Herwegh bringt das Stück für die ganze Familie in diesem Sommer auf die Bühne.

Es spielen: Constanze Baruschke, Rebekka Glienke, Anton Haerdle, Leopold Haerdle, Magdalena Kaiser, Caspar Lütke, Nik Mayr, Sophia Pfeiffer, Regina Alma Semmler und Heinz Warnemann.

Die noch verbleibenden Spieltermine:

3., 9., 10. und 31. Juli,

4., 5. und 7. August.

Spielbeginn ist samstags und sonntags um 11 Uhr, am Donnerstag und Freitag um 16 Uhr.

Karten im Online-Vorverkauf und weitere Spielplan-Details über www.theaterwasserburg.de.

Kartenvorverkauf außerdem über Buchhandlung Fabula Wasserburg, Kroiss TicketZentrum Rosenheim und Kulturpunkt Isen.

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

 




Ein hochkarätiges Chorkonzert

fritzBarocke Köstlichkeiten: Ein hochkarätiges Chorkonzert zu diesem Thema findet an diesem Sonntag, 3. Juli, um 19 Uhr in der Attler Kirche statt. Der Chorkreis St. Quirinus lädt ein zu einem Sommerabend-Konzert mit barocken Naturklängen. In der wunderschönen Rokokokirche St. Michael in Attel werden Werke von Vivaldi, Allessandro Marcello und J.S. Bach erklingen. Chor und die Solisten – Sopran: Dagmar Gareis, Alt: Luitgard Hamberger, Bass: Thomas Hamberger – werden begleitet vom Orchester Classical Barock aus Salzburg …

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Das renommierte Salzburger Ensemble spielt auf historischen Instrumenten.

Solist bei Marcellos berühmten Oboenkonzert ist Barockoboist Georg Fritz (unser Foto). In den vergangenen Jahres spielte er Konzerte in ganz Europa, sowohl als Solist, als auch als Kammermusiker mit verschiedenen Orchestern (u.a.  mit dem „Balthasar Neumann Ensemble“, „De Nieuwe Philharmonie Utrecht“, „Accademia Montis Regalis“, „Concerto d`Amsterdam“).

Foto: Ensemble Odyssee

 




Ilse Aigner hofft auf schnelle Umsetzung

ilse aignerEs war schon vor Wochen unser Gesprächsthema bei einem Frühstück mit dem Landrat (wir berichteten): Damit aus digitalen Geschäftsideen tragfähige Unternehmen entstehen, hat das bayerische Kabinett gestern zwölf digitale Gründerzentren mit 19 Standorten in Bayern beschlossen – darunter für Oberbayern nur in Rosenheim (am Bahnhofsgelände) und Ingolstadt! Die digitalen Gründerzentren sollen vor allem in Zusammenarbeit mit den Hochschulen jungen Absolventen ermöglichen, digitale Geschäftsideen zu verwirklichen. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (unser Foto) hofft jetzt auf eine schnelle und positive Umsetzung.

Digitale Gründerzentren stellen dafür Geräte, Büros und Räumlichkeiten für Workshops, Besprechungen und Präsentationen zur Verfügung, dazu Ratgeber für die Entwicklung eines Businessplans oder die Suche nach Geldgebern.

Bayerns Staatsregierung investiert 80 Millionen Euro, die Kommunen werden für die Räumlichkeiten sorgen und die Wirtschaft, soll sich mit Rat, Tat und Zuschüssen beteiligen. Die EU unterstützt die neuen bayerischen Gründerzentren zusätzlich mit zwölf Millionen Euro.

Schon Anfang des Jahres hatte die Wirtschaftsministerin angekündigt, dass jeder Regierungsbezirk mindestens ein digitales Gründerzentrum bekommen soll. Voraussetzung für die Vergabe war ein gutes Netzwerk aus Hochschulen, Unternehmern, Kapitalgebern und Existenzgründern. Die Standorte mussten an einem Wettbewerbsverfahren teilnehmen.

Die weiteren digitalen Gründerzentren

In Schwaben bekam eine Gemeinschaftsbewerbung von Kempten und Augsburg den Zuschlag,  für Niederbayern ist ein Zentrum mit den Standorten Landshut, Deggendorf und Passau geplant, in der Oberpfalz arbeitet ein Gründerzentrum an den Standorten Regensburg, Amberg und Weiden. Ein weiteres soll in Cham entstehen.

Für Mittelfranken ist ein Zentrum in Nürnberg geplant und ein weiteres. Dessen Standort steht noch nicht fest, ist aber im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim geplant. In Oberfranken gibt es künftig zwei Zentren: in Bamberg und in Hof. In Unterfranken soll ein Zentrum mit den Standorten Würzburg, Bad Kissingen und Schweinfurt entstehen und ein weiteres in Alzenau.




„Gesellschaft definiert sich über Arbeit“

160609_SPD Pro Arbeit (4)„Unsere Gesellschaft definiert sich stark über Arbeit“, so Michael Hannover, fachlicher Leiter von „Pro Arbeit Rosenheim“. Ziel des seit 1997 bestehenden gemeinnützigen Vereins ist es, möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene zu einem Schulabschluss und in Ausbildung zu bringen. Insbesondere für diejenigen, die sich dabei „etwas schwerer tun“, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pro Arbeit da. Interessierte der SPD-Stadtratsfraktion sowie des Unterbezirks Rosenheim Stadt fanden sich kürzlich im Büro von Pro Arbeit ein, um über aktuelle Projekte und Herausforderungen des Vereins zu sprechen.

„Wir freuen uns über die Unterstützung durch den Stadtrat. Die Finanzierung unseres Vereins ist natürlich stets auf öffentliche Mittel angewiesen, aber auch Fundraising und Sponsoring ist essentiell für uns“, sagte Claudia Georgii, Geschäftsführerin bei Pro Arbeit.

Neben der Jugendsozialarbeit an Schulen ist der Verein aktuell stark in die Unterstützung von Asylsuchenden eingebunden, die an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Neben sprachlichen Barrieren ist oft mangelnde Vorbildung bei Asylbewerbern eine Herausforderung im Betrieb, beispielsweise wenn einem zwar handwerklich sehr begabten Schneiderlehrling in der Berufsschule die Grundlagen zur Flächenberechnung fehlen. „Betriebe stellen sich der Herausforderung, auch ’schwierige‘ Auszubildende einzustellen, eher, wenn sie wissen, dass ein Verein wie Pro Arbeit hinter dem oder der Jugendlichen steht. Das gibt auch dem Ausbildungsbetrieb mehr Sicherheit“, meinte Claudia Georgii.

„Die Arbeit von Institutionen wie Pro Arbeit ist extrem wichtig für unsere Gesellschaft. Nicht nur persönlich für jeden einzelnen Jugendlichen, sondern auch rein ökonomisch. Jeder Euro, der hier in Ausbildungsförderung und Prävention investiert wird, zahlt sich später aus“, sind sich Elisabeth Jordan, Vorsitzende des Unterbezirks Rosenheim Stadt sowie Robert Metzger, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, einig.

Pro Arbeit hat bereits Kontakt zu mehr als 450 Betrieben im Raum Rosenheim Stadt und Land. Neben potentiellen Ausbildungsbetrieben sucht Pro Arbeit Rosenheim auch stets neue ehrenamtliche „Quali-Paten“, die Jugendliche beim Erreichen des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses unterstützen – bei Interesse kann man sich gerne direkt beim Verein melden.

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Hommage an das Leben

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Den Betrachter zum Nachdenken anregen – zum Nachdenken über ein Geschenk, dessen Wert viel zu oft in Vergessenheit gerate: Das Geschenk des Lebens. Der Künstler Georg Mayerhanser aus Schnaitsee lädt am Wochenende, 16. und 17. Juli, zu seiner Präsentation ‚Hommage an das Leben‘ ein. Seine ARTworld ist eine einzigartige Plattform für lebendige Kunst – mit schönen Veranstaltungen, um in die atmosphärische Welt von Kunst und Kultur eintauchen zu können.

Zu den Highlights des Jahres zählen zum Beispiel ARTvent und gARTen:
Die beiden Ausstellungen ziehen in der Vorweihnachtszeit und im Sommer unzählige Besucher aus ganz Deutschland an.

Nun aber geht es um das Leben:

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Ein Blick in den „Hebammenstadel“

P1000753 - Kopie (2)Ganz gegen den aktuellen Trend des Hebammenmangels wurde der „Hebammenstadl am Nechlhof“ in Trescherberg, Au am Inn, durch Pater Stemmer in Anwesenheit des Bürgermeisters Norbert Strahllechner eingeweiht. Anna Baumgartner bietet seit Augsut 2015 in diesen Räumen Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik sowie die Betreuung rund um Schwangerschaft und Wochenbett an. Für alle Interessierten, egal ob jung oder alt, bietet sich am 9. Juli von 14 Uhr bis 17 Uhr die Möglichkeit, den Hebammenstadl zu besichtigen.

Zum Rahmenprogramm zählt außerdem eine Projektausstellung zum Thema „Geburtshilfe damals“ mit Gewinnspiel, Kaffee und Kuchen, Kinderschminken, eine Hüpfburg und kostenlose Blutdruckmessung durch die St. Josef-Apotheke. Ab 17 Uhr kann man es sich dann auf dem Sommerfest des Theatervereins Au am Inn im Innenhof des Nechlhofs bei kulinarischen Köstlichkeiten wie syrischen Spezialitäten, frisch gebackener Pizza und Gegrilltem mit Livemusik gut gehen lassen. Bei Regen findet das Sommerfest als Hallenfest statt.




Taekwondo: Jan holt sich Bronze!

janKlasse-Erfolg bei den Bavarian Open: Für den TSV 1880 Wasserburg startete Jan Hacker in der Klasse Jugend A in dieses deutschlandweite Taekwondo-Punkteturnier. Das jährlich stattfindende Turnier ist ein Treffpunkt für Taekwondo-Wettkämpfer und wird mit elektronischen Westen, ähnlich dem Fechtsport, ausgeführt. Jan vepasste den Einzug ins Finale nur äußerst knapp bei einem Gleichstand von 18:18 in der dritten Runde – leider nur durch einen sogenannten ‚golden Point‘ des Gegners aus Mittelfranken. Aber Jan holte sich und für den TSV Wasserburg die Bronze-Medaille!




Der neue Mann am Bauhof

Murner_kDer Bauhof Wasserburg hat einen neuen Chef. Nachdem Guido Zwingler den städtischen Betrieb in Richtung Stiftung Attl verlassen hat (wir berichteten), tritt der 27-jährige Alexander Murner seine Nachfolge an. Leiter des städtischen Bauhofs in Wasserburg – eine Mammutaufgabe mit breitem Aufgabengebiet und vielen Berührungspunkten zu den Wasserburger Vereinen und Institutionen. Michi Schober von der Wasserburger Stimme sprach mit dem neuen Bauhof-Chef:

Hallo Herr Murner. Als erstes einmal wollen wir natürlich alle wissen, woher Sie kommen und welchen Bezug Sie zu Wasserburg haben?

Ich komme aus Höslwang – das ist zwar nicht mehr im Altlandkreis Wasserburg, aber auch nicht wirklich weit weg. Deshalb kenne ich natürlich unsere schöne Stadt schon seit Kindesbeinen an. Außerdem habe ich zehn Jahre bei der Firma Stahlbau Hutterer gearbeitet. Da hat mich mein Arbeitsweg täglich nach Wasserburg geführt.

murner_portraetUnd wie sind Sie dann vom Stahl- und Metallbau zum Bauhof gekommen?

Das war eigentlich mehr Zufall. Nach zehn Jahren bei Hutterer stand für mich fest, dass ich mal eine andere Aufgabe übernehmen will. Im Grunde war das mit meinem damaligen Arbeitgeber schon alles abgeklärt, als meine Freundin auf das Stellenangebot „Leiter des Bauhofs“ stieß.

Und weil ich viel praktische Erfahrung im heimischen Familienbetrieb in Höslwang gesammelt habe, interessierte mich diese neue Herausforderung gleich. Das Neue ist jetzt nur die viele Büroarbeit, aber das eigenständige Arbeiten hat mich dann komplett überzeugt.

Da kommen wir gleich zum nächsten Thema. Worin bestehen denn nun die Aufgaben des Bauhofs?

Die Aufgaben des Bauhofs Wasserburg sind weit gefächert. Da wäre zum einen die Straßenreinigung, mit der der Bauhof als erstes verbunden wird. Dann die Pflege der städtischen Grünflächen, der beiden Friedhöfe und der über 2.000 Stadtbäume. Weiter geht es mit der Instandhaltung der vielen Kilometer von Wanderwegen in und um Wasserburg. Wenn da mal ein Baum den Weg versperrt, werden wir gerufen, was an einigen Stellen schon sehr kniffelig werden kann.

Auch die Wartung und Reparatur der Straßen fällt in unseren Aufgabenbereich. Die Pflege der Wasserburger Liegenschaften planen und machen wir. So wird Ende Juli das Wahrzeichen Wasserburgs, das Brucktor, wieder saniert. Wir organisieren die Reparatur, suchen die passenden Firmen und beantragen die Straßensperrung – die natürlich nur nachts stattfindet. Aber eine unserer wichtigsten Aufgaben besteht darin, die Sicherheit des Verkehrs und der 19 Spielplätze zu gewährleisten.

Und was sind dann speziell Ihre Tätigkeiten als Chef des Bauhofs?

Das ganze zu organisieren. Ich teile die 24 Mitarbeiter ein und checke die Durchführung aller unserer Arbeiten. Ich muss darauf achten, welche Wartungsarbeiten anstehen und muss bei Bedarf neue Maschinen besorgen. Dann bin ich natürlich Ansprechpartner für Mitarbeiter und Bürger. Ich versuche Lösungen zu finden und stehe mit Rat und Tat zur Verfügung. Außerdem habe ich die Verantwortung für die saubere Abwicklung der Aufgaben und die Sicherheit der Spielplätze und Verkehrswege. Und nicht zuletzt die Sauberkeit der Stadt.

Apropos Sauberkeit, wie steht es um die Müllmoral der Wasserburger?

Das hängt von den Umständen ab. An sich sind die Wasserburger vorbildlich und die öffentlichen Abfalleimer werden gut benutzt. Jedoch kommt es oft vor, dass leider auch Müll einfach herumliegt. Auch die Zigarettenkippen können problematisch sein. An Stellen wie dem Inndamm oder am Bahnhof werden jede Menge Kippen auf den Boden geworfen. Das sieht nicht schön aus und das Entfernen erfordert Arbeitszeit, die auch gut für andere Sachen verwendet werden könnte.

Muss sich viel ändern?

Also, erst einmal müssen noch einige organisatorische Dinge erledigt werden, bevor ich zu den Veränderungen kommen kann. Aber was ich früher oder später in Angriff nehmen will, sind die öffentlichen Mülleimer. Man muss sehen, wo und ob weitere Abfallbehälter benötigt werden. Zusätzlich will ich versuchen, die Wasserburger für das Thema Zigarettenstummel und die Sauberkeit der Stadt weiter zu sensibilisieren.

Das hört sich doch gut an. Aber in einer Stadt ist ja nicht nur Sauberkeit wichtig, sondern auch das Vereinsleben. Nachdem Ihr Vorgänger sehr engagiert war, wie wollen Sie es mit den Vereinen halten?

Ich bin in keinem Wasserburger Verein, aber sie liegen mir natürlich am Herzen. Vereine gehören zu einer schönen Stadt und deshalb will ich diese Tradition auf jeden Fall weiterführen. Man wird sich mit der Zeit schon kennenlernen und ich werde gerne mit den Vereinen zusammenarbeiten, sollte es um Hilfe, Gerätschaften oder Sauberkeit gehen.

Was erwartet uns dann mit Ihnen als neuem Mann am Bauhof ?

Die Stadt wird weiter so schön bleiben wie sie ist. Ich werde die hohen Standards meines Vorgängers in punkto Pflege und Sauberkeit halten. Vielleicht finde ich ein paar Punkte, die noch besser laufen könnten. Und wichtig ist mir die Zusammenarbeit mit den Bürgern und den Vereinen.

Danke für diese interessanten Einblicke in die Welt des Bauhofs und alles Gute in Ihrer neuen Position. Auf ein gepflegtes Wasserburg!




Günther Kern rettet die Eigenheimer

eigenheimer 1Unter neuer Führung ist der traditionsreiche Eigenheimer-Verein Wasserburg! Gott sei Dank, möchte man sagen. Denn bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen Neuwahlen an. Und nachdem der bisherige 1. Vorstand, Peter Maier (2. von rechts), nach stolzen 27 Jahren nicht mehr kandidierte – ihm gebührte großer Dank – der 2. Vorstand Hans Blaschke auch nicht mehr zur Verfügung stand, mussten diese beiden Ämter neu besetzt werden. Da sich aber leider bei der ersten Versammlung Mitte Mai keine Mitglieder zur Kandidatur bereit erklärt hatten, musste gestern eine zweite Versammlung einberufen werden …

Nach längerer Diskussion gab es dann doch endlich Mitglieder, die sich für diese Ämter ‚bewarben‘.

Eine lange Tradition stirbt dadurch zum Glück nicht: Seit 1939 nämlich schon ist der Eigenheimer-Verein in Wasserburg immer für die Mitglieder da. 

Die Neuwahlen konnten so von Georg Friedrich, Mitglied im Landesvorstand des Eigenheimerbundes Bayern, durchgeführt.

Die neue Vorstandschaft setzt sich nun wie folgt zusammen:

  1. Vorstand          Günther Kern
  2. Vorstand          Albert Kuhrt

Kassier                 Bernhard Oberhuber

Schriftführer           Norbert Hackenberg

Kassenprüfer          Adelheid Maier

Kassenprüfer          Ralf Neugebauer

Beisitzer                 Johann Wolfegger

Beisitzer                 Heino Weichselbaumer

Beisitzer                 Peter Maier

eigenheimer

Unser Foto zeigt von links: Georg Friedrich, Norbert Hackenberg, Günther Kern, Heino Weichselbaumer, Peter Maier, Albert Kuhrt, Ralf Neugebauer und Johann Wolfegger.

 




Sonnwendfeier am Freitag

feuerWitterungsbedingt musste das Sonnwendfeuer der ÜWG Pfaffing vergangenes Wochenende verschoben werden. Das Fest findet jetzt am kommenden Freitag, 1. Juli, statt. Beginn ist um 20 Uhr, das Feuer wird bei Einbruch der Dunkelheit entzündet. Die ÜWG Pfaffing lädt die gesamte Bevölkerung zur Sonnwendfeier am Obermoarberg in Hilgen ein. Für Bewirtung ist gesorgt.




„White Secret“ bleibt geöffnet

white-secret-583x600Die Klage des Betreibers des „White Secret“ in Wasserburg, Günther Czuch, gegen das Landratsamt Rosenheim (wir berichteten) hat sich offenbar erledigt. Der Landkreis hat kurz vor der mündlichen Verhandlung den sogenannten Widerrufsbescheid zur Gaststättenerlaubnis zurückgenommen. Damit darf Czuch seine Gastronomie in der Wasserburger Bäcker-Zeile weiter betreiben. Das meldet der Anwalt von Günther Czuch heute in einer offiziellen Presseerklärung. 

Wie der Anwalt weiter mitteilt, habe das Landratsamt es offenbar versäumt, gerichtsfeste Lärmmessungen vorzunehmen. Deshalb sei das Gericht davon ausgegangen, dass das Rosenheimer Amt den Widerrufsbescheid nicht ausreichend begründen könne. Um vor Gericht keine Niederlage zu riskieren, habe das Landratsamt jetzt den Bescheid auf Entzug der Gaststätten-Genehmigung zurückgenommen, so der Anwalt.

Günter Czuch erklärte dazu: „Offensichtlich hat das Landratsamt jetzt die Notbremse gezogen. Aufgrund nach wie vor bestehender Anfeindungen seitens der Behörden und einiger Anwohner befürchte ich jedoch, dass weiterhin Versuche unternommen werden, das White Secret zu schließen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass ich weiter mit meinem Betrieb das Nachtleben in Wasserburg bereichern kann.“

Oliver Winter, Leiter des Büros von Landrat Wolfgang Berthaler, gab Czuch in zweierlei Hinsicht recht: „Ja, das ist ein Ermittlungsfehler. Und ja, wir bleiben natürlich an der Sache dran und behalten uns natürlich gerichtsfeste Messungen vor.“

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