Do hod da Spaß a Loch!

SONY DSCMia wurscht. I mach heid aa gern amoi de Spaßbremsn und an Deppn, weil mi des a so ärgert, dass i‘s einfach schreibn muass. I frog mi ernsthaft, wos des soi, wenn ma noch am eher schwachn allerersten EM-Vorrunden-Spui, des mit vui Glück – und am starken Neuer nebst ‚Nachbar‘ Boateng – 2:0 gega die Ukraine gwonna worn is, scho mitm Auto voigashupend durch de Oidstod fahrn muass. Ganz ehrlich: Wos machan de Huperer eigentlich, wenn mia im Hoibfinale England schlogn? Drahns dann völlig durch? Se gfrein is scho recht, aber doch bittschön mit a bisserl Sachverstand und dann, wenn‘s wirkle wos zum Feiern gibt. Allerdings: Die Huperer sand in Sachen Planlosigkeit no vo de so genannten „Junga Greana“ übertroffn worn: De fordern doch tatsächlich „das Jubeln ohne Flagge“, weil des Jubeln mit Flagge den Nationalismus fördern tät. Wahnsinn. Man konn‘s aa übertreibn … moand da Huaba.




Die Buben und Mädchen sagen: Danke!

1Ein herzliches Dankeschön gestern im Namen der Buben und Mädchen des Katholischen Kindergartens in Pfaffing! Anläßlich des 50. Geburtstages der Einrichtung überreichte Angela Friedl (links) – vom Edeka-Markt Breitsameter und Backhaus an der Hauptstraße in Pfaffing – ein Geschenk von 300 Euro an den Kindergarten. Leiterin Gabi Vogl (rechts im Bild) freute sich sehr über diese beispielhafte Geste. Mit dem Geld könne man nun eine schöne Bepflanzung im Kindergarten finanzieren. Unser ausführlicher Bericht zum Jubiläum …

… gestern mit unseren Bildern folgt !

Foto: Renate Drax




… und die nächste Unfallflucht

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Und die nächste Unfallflucht – diesmal in Haag und diesmal mit einem hohen Schaden von 1500 Euro: Ein in Haag in der Rute bei Hausnummer 5 geparkter, silberfarbener VW Golf – mit Regensburger Kennzeichen – wurde am Freitagnachmittag zwischen 14 und 17.30 Uhr von einem bislang unbekannten Fahrzeug angefahren und hinten rechts erheblich beschädigt. Das meldet die Polizei heute am Montagnachmittag. Der Schadensverursacher entfernte sich vom Unfallort …

… ohne sich um den von ihm verursachten Schaden in Höhe von 1500 Euro zu kümmern oder diesen irgendwie zu melden.

Wer Hinweise geben kann, wird um Meldung bei der Haager Polizeidienststelle gebeten.




Mit Regenschirm am Lagerfeuer

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Pfaffing – Wäre das Wetter doch nur so gewesen, wie die Stimmung – dann wäre das Worldmusic-Festival in der Pfaffinger Fuizn wohl in die Geschichte eingegangen. So aber war es „nur“ eine geniale Sache, bei der Bands und Künstler aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen Sonne in die Herzen der Zuhörer zauberten. Und überhaupt ganz nach dem Motto: Dann halt mit Regenschirm und Kapuze am Lagerfeuer sitzen! Mit Wehmut: Das vorletzte Festival in der Fuizn überhaupt! Nicht nur die Auftritte der Container-Trommler „Culcha Beat“ und der pakistanisch-afghanisch-deutschen Gruppe „MD Rocks“ begeisterten! Beide Flüchtlings-Formationen hinterließen einen nachhaltigen Eindruck …

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Nachdem die Trommelgruppe am Samstagabend den Besuchern im Zirkuszelt mit pulsierenden Rhythmen einheizte und für tosenden Applaus sorgte, bewiesen MD Rocks (Foto unten) kurz darauf, wie interessant Rock- und Popmusik auch heute noch sein kann, wenn man nur die richtigen Zutaten heinein gibt. Westliche Musik mit Einflüssen pakistanischer und afghanischer Weisen – diese Mischung sorgte auch in Pfaffing für Begeisterung. Und wer weiß: Vielleicht werden Culcha Beat und MD Rocks in der kommenden Saison auf noch viel mehr Festivals und größeren Bühnen für Furore sorgen.

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Unsere Bilder …

Fotos: Renate Drax

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Mathilda deutet es an: Neun …

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Was will uns die kleine Mathilda Oberlinner aus Ramerberg da wohl andeuten? Mit der Neun? Neun Siege bis zum EM-Titel der deutschen Mannschaft? Die brauchen aber nur sieben eigentlich – drei in der Gruppe (einen haben wir gestern ja schon geholt), einen Sieg im Achtelfinale, einen im Viertelfinale, einen im Halbfinale und einen Sieg im Finale. Hm, Mathilda, vielleicht neun Tore, die Bastian Schweinsteiger schießen wird – das wär richtig gut, eine Quote mit mehr als einem Tor pro Spiel. Egal, die junge Dame kam jedenfalls pünktlich vor der EM im Wasserburger RoMed-Klinikum auf die Welt – mit 3795 Gramm, 54 Zentimetern. Insgesamt waren es in den vergangenen Tagen sechs neue Erdenbürger in Wasserburg …

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Luca Maxim Reich aus Alteiselfing – geboren am 6. Juni, 3415 Gramm, 50 cm.

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Michelle Hauschild aus Seilbach/Maitenbeth – geboren am 7. Juni mit 3480 Gramm und 56 cm. Drei Schwestern freuen sich sehr mit den Eltern: Lena-Sophi, Celina und Angelie.

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Adrian Oberschmied aus Gars – geboren am 8. Juni – mit 3120 Gramm, 53 cm.

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Michael Georg Kebinger aus Oberseifsieden/Steinhöring – geboren am 9. Juni, 3285 Gramm, 50 cm. Schwester Leni wartete daheim schon sehnlichst.

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Lejla Salihovic aus Wasserburg – geboren am 11. Juni, 2900 Gramm, 46 cm. Bruder Amer und die Eltern freuen sich sehr in Wasserburg.




Besonderer Einsatz für das Rote Kreuz

IMG_5078_kAußergewöhnlicher Einsatz für das Wasserburger Rote Kreuz: Diesmal ging’s nicht darum, Menschen in misslichen Lagen zu helfen, sondern um die eigene Geschichte. Mit einem Lkw voller alter Akten, Bücher und Urkunden rückten die Rot Kreuzler vor dem Rathaus an. „Alles war in einer alten Garage in einer großen Kiste gelagert, dann kam’s irgendwann ins BRK-Heim am Krankenhaus. Bei der Stadt, beziehungsweise beim Städtischen Archiv ist es sicher besser aufgehoben“, sagte stellvertretender Bereitschaftsleiter Andreas Strobel-Oberhuber …

… (Foto unten: Zweiter von links). Zusammen mit Markus Langer (links), dem stellvertretenden Leiter der Schnellen Einsatztruppe und mit Verena Langer (rechts) vom Jugendrotkreuz übergaben sie die Papiere symbolisch an Bürgermeister Michael Kölbl und an Juliane Günther (Dritte von rechts) vom Archiv.

Mit dabei war auch Resi Bauer (Zweite von links), die die Geschichte des Wasserburger Roten Kreuzes so gut kennt, wie wohl kaum ein Zweiter. Schmunzelnd berichtete sie bei der Übergabe, dass man in den Unterlagen so manche Anekdote finden könne. Es sei zum Beispiel schon verwunderlich, dass bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen des BRK kein Wort über die Wasserburger Frauen verloren worden sei, die bereits Jahre zuvor einen Frauenzweigverein des BRK gründet hätten. Bauer „Initiatorin war damals die Rechtsanwaltsgattin Maria Schnepf.“ Schon bald sei dieser Verein auf 277 Mitglieder gewachsen. „Die Männer waren in diesen Jahren meist im Krieg. So mussten die Frauen ran“, sagte Bauer, die selbst schon bald vier Jahrzehnte Mitglied beim Roten Kreuz ist. 

brk




Drei Brüder und die Bären-Insel

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Bear Island – so heißt ein skandinavischer Film, der am kommenden Freitagabend im Wasserburger Kino läuft. Ausgerechnet rund um die Bären-Insel wollen sie surfen gehen, das haben sich drei Brüder seit langem in den Kopf gesetzt. Das abgelegene Eiland im Nordpolarmeer, bis auf eine Wetterstation und einige Eisbären unbewohnt, hat sich bisher nicht als Surfmekka hervorgetan. Doch die ansonsten raue und unwirtliche Insel zeigt sich von ihrer besten Seite. Ausgelassen machen die Mäner die wilde Natur zu ihrem Freizeitpark: Snowboarden, Gleitschirmfliegen, Seilrutschen und – nach ein paar Wochen des Wartens – endlich Surfen. Stark macht den Film …

… dass die Kamera auch bei Konflikten anbleibt, die bei einem solchen Trip unvermeidlich auftreten.

Nicht nur als einer das Projekt am liebsten vorzeitig abbrechen will, um seiner schwangeren Freundin beizustehen, oder als die Schneeschmelze den Rückweg zum Proviantlager zur Tortur macht, ist das Geschwistergefüge einem Stresstest ausgesetzt.

Norwegen

2014

FILMREIHE Filmreihe: Nordlichter – Neues skandinavisches Kino

REGIE Inge Wegge

AB 0 JAHRE

LÄNGE 82 MIN.

Das Kino-Programm der nächsten Tage in Wasserburg

Montag 13.06
18.00 UHR TOMORROW – DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN
18.30 UHR ITSI BITSI
20.15 UHR Sing Street
20.30 UHR NUR FLIEGEN IST SCHÖNER
Dienstag 14.06
17.45 UHR SO WIAS´S LEB´N IS
18.00 UHR TOMORROW – DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN
19.00 UHR SO WIAS´S LEB´N IS
20.15 UHR Sing Street
20.15 UHR NUR FLIEGEN IST SCHÖNER
Mittwoch 15.06
18.00 UHR TOMORROW – DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN
18.30 UHR DER MÜLLHUBSCHRAUBER
19.00 UHR Sungura
20.15 UHR Sing Street
20.15 UHR NUR FLIEGEN IST SCHÖNER




Wasserburg: „Unfallflucht“ wird zur Unart

unfall2 Das wird in Wasserburg zur Unart: Immer wieder beschädigen Autofahrer mit ihren Gefährten andere Pkw und machen sich dann einfach aus dem Staub, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Geschädigte darf dann den Geldbeutel aufmachen … und zwar oftmals nicht zu knapp. „Dabei ist das unerlaubte Entfernen vom Unfallort alles andere als ein Kavaliersdelikt. Da sind wir nicht mehr im Bereich der Ordnungswidrigkeit, sondern das ist eine Straftat“, sagt Wasserburgs Polizeichef Markus Steinmaßl …

Die jüngsten Fälle: Am vergangenen Donnerstag wurde zwischen 12.45 und 13.15 Uhr am Marienplatz vor der Bohnenrösterei ein schwarzes BMW-Cabrio beschädigt (Foto oben).

Ebenfalls am Donnerstag beschädigte ein bisher unbekannter Autofahrer gegen 18 Uhr in der Ledererzeile in Wasserburg vor dem Inn-Kaufhaus einen schwarzen Einser-BMW an der Fahrertür. Verursacher war vermutlich der Lenker eins dunkelblauen VW-Golf.

In beiden Fällen sucht die Wasserburger Polizei Zeugen – insbesondere eine Frau, die den zweiten Vorfall, also die Unfallflucht vor dem Inn-Kaufhaus beobachtet und sich mit einem anderen Zeugen darüber unterhalten hat.

„Bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort drohen in schweren Fällen, wenn Menschen zu Schaden kamen, bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe. Auf jeden Fall ist eine nicht geringe Geldstrafe fällig und der Führerschein ist in Gefahr“, so der Inspektionsleiter.

Dabei wäre es so einfach, den ganzen Ärger zu vermeiden: „Kurz warten. Kommt der Geschädigte nicht, einen Zettel an die Windschutzscheibe hängen und dann aber auf jeden Fall zur Polizei kommen und den verursachten Schaden melden. Der Zettel alleine reicht nicht aus“, so Steinmaßl.

Kann übrigens Beweismaterial am geschädigten Fahrzeug sichergestellt werden, ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Unfall-Flüchtige gefasst werden kann. „Wir haben beim Polizeipräsidium speziell ausgerüstete und ausgebildete Unfallflucht-Fahnder.“

Hinweise zu den beiden Sachbeschädigungen oben an die Polizei in Wasserburg:
Telefon 08071 / 9177-0.



Gleich fünf Mal die Besten in Oberbayern

Johanna Windmaier„Fünf Oberbayerische Meister, zwei Vizemeister und zwei dritte Plätze –  das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, freute sich am Wochenende Wasserburgs Leichtathletik-Cheftrainer Walter Kurzbuch, bevor er die Kapuze seiner Regenjacke wieder fest ins Gesicht zog. Gleich zwei Titel davon holte einmal mehr Johanna Windmaier (unser Foto) und guten Teamgeist zeigten die Wasserburger Leichtathleten in der Staffel über 100 Meter …

In der Besetzung Manuel Riemer, Maximilian Huber, Max Kurzbuch und Jonathan Neuhoff sprinteten die vier Youngsters in 45,81s der Konkurrenz davon und sicherten sich die Oberbayerische Meisterschaft 2016! Die lange herbeigesehnte, neue Bestleistung war Ergebnis der gelungenen Wechseln, die den anderen Mannschaften nicht überzeugend gelangen und sogar zu Disqualifikationen führten.

Nicht minder erfolgreich zeigten sich die Damen in der gleichen Disziplin …

Isabel Röttger, Johanna Windmaier, Alisa Böhm und Andrea Gablik konnten in 50,34s die Vizemeisterschaft erlaufen.
Dieser zweite Rang brachte Johanna offensichtlich auf Betriebstemperatur für den Hürdensprint, ihrer Spezialdisziplin. Trotz widriger äußerer Bedingungen lief sie sicher und technisch sauber über die Hürden. Nach 14,68s (mehr  bzw. weniger war bei regennasser Tartanbahn nicht zu schaffen) durfte sich Johanna Oberbayerische Meisterin nennen.
Fast ebenso gut kam Vereinskameradin Alisa mit dem feuchten Untergrund zurecht. Sie konnte dicht hinter Johanna ihren Oberkörper ins Ziel werfen und so den Bronzerang für die Wasserburger Athleten gewinnen (15,58s). Einen Wimpernschlag dahinter kämpfte Isabel Röttger gegen die Trainingspartnerinnen an. Zwar mit neuer persönlicher Bestzeit von 15,60s, landete Isabel im direkten Vergleich „nur“ auf dem undankbaren vierten Rang.

Einen weiteren Titel in ihrer Sammlung konnte Johanna durch ihren Sieg im Weitsprung sammeln. Hier schlug sie die Konkurrenz mit 5,59m. Alle Disziplinen zeigen Johannas national hohes Niveau, dass sie sich in diesem Jahr erarbeitet hat. Hoffentlich kann sie es bis zu den Deutschen Meisterschaften konservieren, wo sie sich für den Hürdenlauf bereits in der letzten Woche qualifiziert hat.
Ein Erlebnis der besonderen Art durfte Dani Weichselgartner erleben. Als trockene Meisterschaftanwärterin gestartet und als klatschnasse Meisterin gelandet. So etwa muss Danielas Gefühl beim Stabhochsprung gewesen sein. Die wegen des Regens durchgeweichte Hochsprungmatte sorgte für eine ungewollte Erfrischung bei der Landung, was Dani aber bei ihrem Siegessprung von 3,20m offensichtlich nicht sonderlich irritiert hat.
Ähnliche Erfahrungen hat wohl Laura Kurzbuch machen müssen, die nicht bei den Frauen , sondern in der Altersklasse U18 startberechtigt war. Groß war die Freude als bei ihrer Lattenüberquerung die Latte bei 2,80m ohne Berührung liegen blieb und ihr so den Meistertitel bescherte.
Das Küken der Mannschaft, die erst 13-jährige Ramona Forstner, konnte im gleichen Wettbewerb mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 2,50m die Bronzemedaille erspringen.

Eine famose Ausdauerleistung zeigte Andrea Gablik bei ihrem Start über 400m Hürden. Nicht nur, dass die Athleten grundsätzlich schnell sein müssen, um die Stadionrunde zu bewältigen. Nein, im Weg stehen auch noch zehn Hürden, die es zu überqueren gilt, ohne den Laufrhythmus zu unterbrechen. Andrea schaffte diese Doppelaufgabe mühelos und konnte sich zu Recht in 71,95s über den zweiten Platz freuen.

cp




Ohne Schein, aber mit 4,22 Promille!

Innenminister Herrmann stellt neue Sicherheitsausstattung der Polizei und neue Absicherungseinrichtungen der Autobahnmeisterei vor Foto: 10nach8 / Grundmann 23.07.2008Gestern am Sonntag gegen 16.20 Uhr kam es in Bruckmühl zu einer Extrem-Trunkenheitsfahrt mit anschließendem Verkehrsunfall. Ein Atemalkoholtest beim Fahrer – einem 40-jährigen Polen – ergab einen Wert von 4.22 Promille! Weitere Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann erst vor kurzem wegen eines ähnlichen Falles seinen Führerschein abgeben musste und somit nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Da der 40-Jährige Selbstmord-Absichten äußerte, wurde er einstweilig im ISK Wasserburg untergebracht.

Der Pole, der seit mehr als zehn Jahren in Deutschland lebt, befuhr mit seinem Pkw die Straße am Eichpold in nördliche Richtung. Dort stieß das Auto mit einem am rechten Fahrbahnrand parkenden Anhänger zusammen.
Durch den Aufprall wurde die komplette vordere, rechte Seite des Pkw massiv beschädigt. Mit plattem Reifen und herunterhängender Stoßstange flüchtete der Pole in dem Pkw in östliche Richtung.
Durch mehrere Hinweise aus der Bevölkerung konnte der Fahrer schließlich zu Hause, in seinem Bett liegend, angetroffen werden. Der Pkw parkte vor seiner Haustüre.

Ab 3,0 Promille gelangt man übrigens eigentlich laut Experten in ein Lähmungsstadium mit Bewusstlosigkeit und schwachem Atem. Das Leben ist in Gefahr. Alkoholforscher sagen: Sind Personen an regelmäßigen Alkoholkonsum gewöhnt, haben sie meistens eine Toleranz entwickelt. Dann treten die genannten Symptome erst später ein.

Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohols sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Die Polizei heute am Montagvormittag: Wenn Sie den Mann haben fahren sehen oder weitere Erkenntnisse zur Tat geben können, melden Sie sich bitte bei der Polizeiinspektion Bad Aibling unter 08061/9073-0.




Maitenbeth ist zurück!

maitenbethYes, we can: Maitenbeth ist zurück – man spielt wieder in der A-Klasse! Riesenfreude gestern in Aschau am Inn, wo man das einzige Relegationsspiel mit einem großartigen Kantersieg meisterte – ein 5:0 gegen Polling! Alle Spieler kamen zum Einsatz. Der eigentliche „Vater“ des Erfolgs, ein Glücksgriff für den Maitenbether Fußball: Trainer Roland Niedermayer …

maitenbeth 2

Nur in der frühen Anfangsphase des Spiels konnte Polling beim Relegationsspiel in Aschau am Inn  gestern um den Aufstieg/Verbleib in die A-Klasse Paroli bieten! In der 3.Minute schon bei einem Kopfball aus drei Metern hatte man die große Chance, in Führung zu gehen.

Spätestens aber mit dem Führungstreffer in der 9.Minute übernahm Maitenbeth vor 450 zahlenden Zuschauern, in einer vom Unparteiischen Bernd Pöllmann aus Ampfing souverän geleiteten Partie, eindeutige das Kommando auf dem Platz..
Ein von Bernd Kleber getretener Eckball von rechts landete bei dem an diesem Tage überragenden Daniel Gartner und der konnte aus kurzer Distanz mit einer Flugkopfballeinlage zum 1:0 vollenden.

Maitenbeth agierte nun aus einer absolut sicheren Abwehr heraus, ließ keine Torgelegenheiten zu und wartete auf Pollinger Fehler … und die kamen. Wieder war es Bernd Kleber, der eine Ecke trat, diesmal von der anderen Seite, und diesmal war es Jakob Gilnhammer, der per Kopfball aus fünf Metern zum 2:0 traf – der Schiri notierte es als Pollinger Eigentor … (38.). Egal.
Nach der Pause schnell das endgültige KO für Polling. Bernd Kleber tauchte nach einem Steilpass von Michael Wilhelm allein vor dem  Pollinger Keeper Manuel Niedermayer auf und vollendete souverän zum 3:0 (48.).
Polling war endgültig geschlagen und es ging eigentlich nur mehr um Schadensbegrenzung.
Nach einer herrlichen Flanke des eingewechselten Thomas  Wilhelm von der Torauslinie erhöhte Sebastian Dichtler in der 61. Minute per Kopfball auf 4:0. In der 69. Minute war es wieder der glänzend aufgelegte Bernd Kleber, der nach einem Steilpass mit einem Siebenmeter-Schuss aus halblinker Position den 5:0-Endstand herstellte.

Der FCM hatte fertig!

So hat Maitenbeth den Aufstieg geschafft (rechts):

Manuel Niedermayer 1 1 Stefan Bauer
Daniel Hanse 2 2 Daniel Beranek
Alexander Aigner 3 3 Jakob Gilnhammer
Stefan Donislreiter 4 4 Bernd Kleber
Marco Kienzl 5 6 Sebastian Dichtler
Maximilian Habermeier 6 7 Andreas Wilhelm
Martin Steinberger 7 9 Michael Schambeck
Lucas Baumgartner 8 10 Robert Grassl
Josef Bauer 9 11 Michael Wilhelm
Marian Schneider 10 12 Christian Sigl
Thomas Thurnhuber 11 13 Daniel Gartner
Ersatzbank
Andreas Unterforsthuber 17 22 Michael Hirt
Michael Goetz 12 5 Josef Grasser
Simon Wimpersinger 13 8 Michael Vorderwestner
Ludwig Prametsberger 14 14 Thomas Wilhelm
Johannes Prasser 15 15 Tobias Schiebl
Johannes Steinberger 16 17 Matthias Schefthaler



Heute Morgen: Mit Auto überschlagen

DSC_0163Einsatz für die Schonstetter Feuerwehr: Die Floriansjünger mussten heute gegen 7.15 Uhr auf die Staatsstraße 2079 in Richtung Griesstätt ausrücken. Dort war eine junge Autofahrerin mit ihrem SUV von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw mähte zunächst ein paar Verkehrsschilder um, überschlug sich dann in einer Wiese, kam letztlich aber wieder auf den Rädern zum Stehen. Die Jugendliche musste mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der genaue Polizeibericht …

Am Montag gegen 7.10 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße 2079 zwischen Griesstätt und Halfing – auf Höhe Weichselbaum – ein Verkehrsunfall mit einer Verletzten.

Eine 20-jährige Frau aus Halfing kam mit ihrem schwarzen Suzuki Jimny alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich einige Male und blieb schließlich rechts neben der Straße liegen. Die Unfallursache ist bislang unbekannt.
Die Jugendliche kam verletzt ins Krankenhaus nach Rosenheim.

Die Feuerwehr leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei.

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Polizei-Kontrollen zu EM-Partys

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Die Polizei führte zu den Festen zur Fußball-Europameisterschaft gestern im Landkreis wieder mehrere Verkehrskontrollen durch. Das Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer sei grundsätzlich sehr vorbildlich gwesen, heißt es heute am Montagmorgen von der Polizei aus Rosenheim. Zwei Fahrer seien jedoch negativ aufgefallen. Kurz vor dem Anpfiff des Fußballspiels Deutschland gegen Ukraine wurde ein 46-Jähriger mit seinem Kraftrad kontrolliert …

Der Rosenheimer stand unter Drogeneinfluss, bemerkten die Beamten schnell. Der Verdacht erhärtete sich, da eine Durchsuchung des 46-Jährigen Marihuana und Haschisch zum Vorschein brachte. Die genannten Betäubungsmittel versteckte der Mann während der Fahrt in seiner Jacke.

Kurz nach Mitternacht fiel ein 33-Jähriger mit seinem schwarzen Pkw auf. Als der Mann von der Polizei kontrolliert werden sollte, fuhr er mit seinem Auto in eine Hofeinfahrt und versteckte sich in einem Mehrfamilienhaus. Ohne Erfolg – die Polizisten nahmen den Rosenheimer fest.

Der bereits polizeibekannte 33-Jährige ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand ebenfalls unter Drogeneinfluss. Seinen Führerschein musste der Rosenheimer schon vor ein paar Jahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss abgeben. Auch damals flüchtete er vor der Polizei und wurde gestellt.

Gegen beide Verkehrsteilnehmer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr infolge berauschender Mittel ermittelt. Gegen den 33-Jährigen Rosenheim zusätzlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.




Obacht! Flitzerblitzer in Gabersee

blitzer2Montag, 8.15 Uhr, unser Leser Gregor meldet: Flitzerblitzer in Gabersee! Die kommunale Verkehrsüberwachung kontrolliert zwischen den beiden Kreisverkehren die Geschwindigkeit. Geblitzt wird in beiden Richtungen.