Zum Jubiläum: Soyen hat sein eigenes Buch

1Sogar Prominenz aus dem Fernsehen war gekommen: Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz saß im Publikum, als heute am Abend im Soyener Rathaus eine Besonderheit zum 1200-Jährigen der Ortschaft im feierlichen Rahmen vorgestellt wurde: Ein packender Krimi von dem früheren Einheimischen und heutigen Bestseller-Autor Johannes K. Soyener. Der Titel: Toteissee. der Roman wurde von der Gemeinde Soyen zum Jubiläum in Auftrag gegeben und ist nun erhältlich. „Damit ma se no erinnert, wenn de Musi verklungen und des Festzelt abgebaut is“, sagte Bürgermeister Karl Fischberger heute schmunzelnd. Wohl einmalig dieses Projekt! Und um mit einer bekannten Rosenheimer TV-Krimiserie zu sprechen: Es gabat da ab sofort a Leich …

Fotos: Renate Drax

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Der Fall Soyen „TOTEISSEE“ gilt als unaufgeklärt. Wer ist der Täter? Diese Frage verfolgt Kommissar Maximilian Fangeisen sein ganzes Dienstleben hindurch, denn seinen ersten Mordfall vergisst man nie … Für die geladenen Gäste heute im Soyener Rathaus war die Buch-Präsentation auch ein einmaliges Erlebnis – erzählte der Autor Johannes K. Soyener (unser Foto) doch genau die Entstehungsgeschichte des Krimis – von brisanten Details seiner Recherchen im Vorfeld bis hin zur Beschreibung seines Protagonisten.

6Selten, dass ein Publikum das so spannend erfährt und den Blick hinter die Kulissen eines Buchautors werfen darf.

Auch Verleger Klaus G. Förg (unser Foto zeigt ihn links mit Bürgermeister Fischberger) von der gleichnamigen Buchhandlung in Rosenheim freute sich über das gelungene Projekt mit der Gemeinde Soyen und dem Autor.

Ein ganz besonderer Dank galt von Seiten Johannes K Soyener und von Bürgermeister Karl Fischberger dessen Chefsekretärin Christa Knörr (Foto unten), die sich großartig in dieses Gemeinschaftswerk eingebracht habe – trotz der Vorbereitungen zu den Jubiläumsfeierlichkeiten.

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krimi

Der Prolog:

Im Sommer 1968 wird der mutmaßliche Urlauber Bill Traser aus Manchester, England, vermisst. Er hatte mit seinem gemieteten Wohnmobil am Soyener See Urlaub machen wollen. 1970, zwei Jahre später, wird seine Leiche am Grund des Sees von Hobbytauchern gefunden. Eine der schönsten „Wachsleichen“ wie es heißt. Das Grauen manifestiert sich am Schädel. Ein Harpunenpfeil steckt darin. Maximilian Fangeisen, Mordkommission Rosenheim, übernahm damals den Fall. Sein erster. Dazu noch in seiner Heimatgemeinde.

TOTEISSEE-Coverklein

Das schöne Titelbild stammt von Peter Oberpriller aus Soyen.

Damals passte gar nichts zusammen, der TäterIn blieb unauffindbar. Die Ermittlungen wurden eingestellt. Fünfundvierzig Jahre vergehen. Der Fall Soyen „TOTEISSEE“ gilt als „Cold case“ – unaufgeklärt. Wer ist der Täter? Diese Frage verfolgt Fangeisen sein ganzes Dienstleben hindurch, denn seinen ersten Mordfall vergisst man nie… Fangeisen geht 2014 in den Ruhestand. Er hat in München als Hauptkommissar über tausend Todesfälle bearbeitet. Seit 2001 leitete er die OFA, die Abteilung „Operative-Fall-Analyse“. In den Zeitungen wird er als „Deutschlands bekanntester Profiler“ bezeichnet. Er müsste den Fall Toteissee nicht mehr aufklären, sondern könnte die Ruhe genießen. Er kann es nicht. Er will es nicht. Er sagt: Es gibt TäterInnen unter uns, die nicht gefasst sind. Auch wenn er/sie nicht mehr leben sollte, ich will wissen wer es war.

Einen „Cold-Case“ in meinem Geburtsort? Meine erste Leiche – unaufgeklärt? Das darf nicht sein. Mit einem Rucksack an Erfahrungen begibt er sich erneut auf Spurensuche. Was befand oder befindet sich am 14 Meter tiefen Grund des Soyen-Sees, dass einen Mord rechtfertigte? Nach Seetiefe und der damals gefunden Ausrüstungsgegenstände zu urteilen, müssen Opfer und Täter Profitaucher gewesen sein, müssen exakte Ortskenntnisse besessen haben. Zwei Männer aus dem Römerverein „Raetia“ stehen bald im Fokus. Sie kennen das Geheimnis im See.

Für beide eine reine Goldgrube. Fangeisens Recherchen decken nicht nur dunkle Familiengeheimnisse auf, die in den Wirren der Nachkriegszeit wurzeln, sondern führen ihn über England bis nach Kalifornien, wo er eine Person ausfindig macht, deren Leben eng mit dem Mord und der Nachkriegsgeschichte Soyens verwoben ist. Fangeisen weiß nun wer das Opfer ist. Als über eine geplante Suchaktion im See in der Presse eine Nachricht erscheint, geschieht ein zweier Mord. Die gleiche Handschrift. Ist der Mörder derselbe wie vor 45 Jahren?

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Eine Leseprobe

aus Toteissee:

Zerrissene Wolkenbänke ziehen rasch nach Osten über einen mondhellen Himmel ab, der dem Soyen See ein perfekt glitzerndes Aussehen verleiht. In dem Moment erkenne ich durch mein Nachtglas, wie drüben am Ostufer sich eine dunkle Gestalt löst und auf einem Surfbrett auf mich zuhält. Bill Traser ist seit Tagen ein schmerzendes Unbehagen in meinem Bauch. Ein junger Engländer. Aus Manchester, sagt er. Kam mir schon am ersten Tag seiner Ankunft, drüben am Campingplatz verdächtig vor, als er mich am Badestrand nach einem alten Feldflughafen der Amis ausfragte.

Das war bei einem gemeinsamen Bier in seinem Wohnmobil. Ich war gewarnt. Bill reiste hierher an diesen stillen Ort, um mein Revier zu beanspruchen. Warum? Das ist mir kein Rätsel. Dafür sein präzises Wissen über das, was da unten auf dem Grund ruht. Kann ich zulassen, dass ausgerechnet ein Engländer sich daran vergreift? Niemals! Unter den unendlichen Möglichkeiten verschiedener Lebenswege ist es kaum vorstellbar, dass sich zwei Lebensbahnen jemals berühren.

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Auch die Fernsehmoderatorin ließ sich den neuen Soyener Krimi vom Autor Johannes K. Soyener signieren – den Künstlernamen wählte Johannes Loohs vor Jahren übrigens schon eigens tatsächlich wegen seiner langjährigen Heimatgemeinde Soyen.

Und doch gibt es Kräfte, die diesen Kurs überraschend ändern können. In unserem Fall eine gewaltige Kraft. Wir schießen aufeinander zu wie zwei Projektile. Gradlinig. Die Kollision ist unvermeidlich. Noch stört Bill meine Kreise, aber taucht er auch heute Nacht wieder im See, lasse ich ihn daraus nicht mehr entkommen. Vielleicht hat er einen anderen Fahrplan, aber seine Endstation heißt Seegrund. Bill gehört zu der Sorte Mensch, die hier niemand kennt. Deshalb wird auch nie jemand intensiv nach ihm suchen. Was mir gut gefällt, denn dann kann ich im See weiter Beute machen. Tauchen ist so alt wie die Menschheit. Fisch unter Fischen sein. Ein schönes Hobby, obwohl wir für das Element Wasser nicht geschaffen sind…

Es ist soweit. Jetzt ist nur noch meine mentale Stärke gefragt. Ich muss mich auf das konzentrieren, was ich vorhabe. Das satte Schmatzen, mit dem der Spannungshaken für den Pfeil in den Schlitten meiner Harpune einrastet, ist für mich die reinste Beruhigung. Ich gleite in den See, tauche unter, atme Pressluft. Die Muskeln meiner Oberschenkel geben Druck auf die Flossen. Das Unterwasserareal ist in meinem Kopf kartographiert, das helle Weiß von Bills Tauchlampe, ein selbstmarkierter Zielpunkt. Ich habe drei Dinge auf die Reihe gebracht: Die fabelhafte Chance genutzt, eine ideale Schussposition eingenommen, die Sekunde seines Todes wird allein von mir bestimmt. Bill nimmt mich wahr, dreht sich um, starrt mich an …

Über den Autor Johannes K. Soyener

Kindheit und Jugend

Ich wurde am 13. September 1945 in Altötting geboren. In Bayern der Nachkriegsjahre, im zutiefst religiösen Altötting, geriet der Rummel um die Wallfahrt zu meinem prägenden Erlebnisfeld. Wir wohnten direkt am Kapellplatz 18 gegenüber der „Heiligen Kapelle“. Dreh und Angelpunkt waren Prozessionen, Messen, Kirchenkultur und vor allem das Geschäft mit den Gläubigen.

Zum Glück entdeckte meine Mutter mein musisches Talent. Ich lernte Geige spielen, wurde – obgleich Protestant – in das Kirchenorchester aufgenommen und trat auch als Solist bei Schülerkonzerten in Erscheinung. Klassische Musik, Rock and Roll, meine Aktivitäten im Leichtathletikverein und das Segeln prägten meine Jugendzeit.

Mein Vater war ein Erzähltalent. Durch seine unzähligen Geschichten über seine Jugend in Schlesien und seine Kriegsabenteuer, schuf ich mir meine eigene Vorstellungswelt. Ich selbst besaß nur eine Handvoll Bücher. Das meiste was ich in meiner frühen Jugend las, lieh ich mir aus der öffentlichen Bücherei und von Privatpersonen aus.

Ich hatte überall meine Lieblingsplätze in der Stadt und in der wunderschönen Umgebung von Altötting. Meine geheimsten Leseplätze befanden sich im Gries und im nördlichen Kirchturm der Stiftspfarrkirche, in der luftigen Höhe des Glockenstuhls. Damals begann ich Episoden und Gedanken dem Papier anzuvertrauen.

Schulisches, Berufliches und über das Schreiben

Mittlere Reife, Chemotechniker, Ing.-Lehrgang Chemie (FH/Isny), Wehrdienst, vierunddreißig Jahre Hoechst AG / Aventis. Davon siebenundzwanzig Jahre in leitender Funktion im Pharma-Bereich tätig. Von 1970 bis 2002 wohnhaft in Soyen.

Freier Schriftsteller seit 2002. Lebe jetzt in der Hansestadt Bremen.

Zum Schreiben kam ich über den Segelsport. Der Schritt von den modernen Yachten zu den alten Rahseglern war nicht groß. Ein Zitat des englischen Historikers Peter Padfield schlug mich vor dreißig Jahren in den Bann. „Die Bibel, die Artillerie und das Segelschiff waren die drei Stützpfeiler der westlichen Zivilisation. Auf ihnen wurde das wunderliche Bauwerk errichtet, und es ruht bis zur heutigen Zeit darauf.“ Ich fing an, diese Behauptung zu analysieren.

Nun gelte ich seit mehr als 18 Jahren u. a. als Experte für Schifffahrts- und Seekriegsgeschichte des 15. bis 19. Jahrhunderts. Meine Forschungen konzentrieren sich dabei auf die technische Entwicklung von Bronzegeschützrohren des 16. Jahrhunderts, deren Gusstechniken und den Einsatz auf Segelkriegsschiffen. Mein besonderes Interesse gilt darüber hinaus der Entwicklung und Geschichte der amerikanischen und englischen Clipperschiffe – der schnellsten und schönsten Segelschiffe, die die Welt je gesehen hat

Zudem habe ich mich seit mehr als zehn Jahren auch mit Gemälden alter Meister beschäftigt, sowohl die technische als auch die stilistische Analyse betreffend. Dabei gilt mein Interesse Malern wie Dürer, Cranach, Rubens und vor allem Velázquez. Hier bin ich Herrn Professor Claus Grimm, Direktor des Hauses der bayerischen Geschichte und Gemäldeanalytiker alter Meister, zu großem Dank verpflichtet, der mir die Augen dafür geöffnet hat.

Mein beruflicher Hintergrund und meine Kenntnisse der Schifffahrt- und Seekriegsgeschichte brachten mich dazu, mich auch mit der Geschichte der Medizin zu befassen. Bei meiner Recherche über Hygiene und die medizinisch-chirurgische Versorgung auf den Handels- und Kriegsschiffen stieß ich auf Jean-Dominique Larrey. Er war der Chefchirurg Napoleons, und seine Lebensgeschichte kann in mancher Hinsicht heute noch als Vorbild dienen.

Die Machenschaften der medizinisch-pharmazeutischen Industrie der Gegenwart lassen sich nur in der Form eines Thrillers schildern. Meine beruflichen Erfahrungen bilden die Grundlage für den Roman Das Pharma-Komplott, der im Frühjahr 2006 erschien. Namen und Ereignisse sind dabei frei erfunden. Alles andere ist wahr.

Bibliografie

„Bislang habe ich vier historische Romane und ein Fachbuch – zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen Autoren – sowie einen Gegenwarts-Thriller und Tatsachenroman geschrieben.

  • Die Schiffe des Christoforo Colombo, Koehler 1992
  • Der Meister des siebten Siegels, Lübbe 1994
    – ZDF – Dokumentation 2002 / „Mission X“
    – Verfilmung in Vorbereitung
  • Teeclipper, Lübbe 1998
  • Die Venus des Velázquez, Lübbe 2001
  • Der Schatten des Kaisers, Lübbe 2004
  • Das Pharma-Komplott, Lübbe 2006
  • Sturmlegende – Die letzte Fahrt der Pamir, Lübbe 2007

Privates

Ich bin leidenschaftlicher Segler und habe auf eigenem Kiel die meisten historischen Schauplätze meiner Romane aufgesucht. Ende 2011 habe ich zum vierten Mal an der ARC (Transatlantikregatta) von Gran Canaria nach St. Lucia teilgenommen. Diesmal auf der berühmten Swan 65 Kings Legend, Siegerin der Daimler-Chrysler-Regatta 2003 (Nordatlantik). Meine Interessen neben Literatur, Segeln und Recherche: Reisen, Kochen – italienische Küche –, Weine und schottischer Single Malt Whisky. Mit meiner Frau Heidi genieße ich Bremen, Hamburg und vor allem Sylt.

Quelle: Soyener de




Pegelstand am Inn aktuell bei 3,30 Meter

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Während bei uns am Inn in Wasserburg die Lage weiter entspannt ist – der Pegel ist Stand 21.45 Uhr wieder auf 3,30 Meter gesunken – herrscht knapp 100 Kilometer innabwärts im Raum Simbach Katastrophenalarm. Gemäß Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes sind in der heutigen Nacht zum Donnerstag noch einzelne Gewitter aktiv. In Niederbayern und im südlichen Schwaben können in zwölf Stunden bis zu 30 Liter pro Quadratmeter erreicht werden, örtlich sind dort auch Mengen um 40 Liter pro Quadratmeter möglich. Dementsprechend sei auch noch keine Entspannung der Lage im Raum Simbach am Inn zu erwarten. Vereinzelt müsse dort mit einem Wiederanstieg der Wasserstände gerechnet werden.

  • Meldestufe 1 420 cm
  • Meldestufe 2 500 cm
  • Meldestufe 3 550 cm
  • Meldestufe 4 600 cm

Was bedeuten die Meldestufen 1 bis 4?

  • Vom Pegelstand sind zahlreiche Maßnahmen abhängig, die durch Erreichen bestimmter Wasserstände ausgelöst bzw. eingeleitet werden. Hierzu zählen beispielsweise das Schließen bestimmter Luken und Klappen, die Aktivierung von Pumpen, das Sperren von Uferwegen oder das Einlegen von Dammbalken.Drohendes Hochwasser meldet das Landratsamt bereits bei Meldestufe 1 (Pegel 420 cm) an die Stadt bzw. außerhalb der Dienstzeiten direkt an verantwortliche Mitarbeiter.
  • Die Meldestufen 2 und 3 erfolgen bei einem Pegel von 500 cm bzw. 550 cm und haben neben einzelnen pegelabhängigen Maßnahmen für Wasserburg lediglich informativen Charakter.Spätestens mit Erreichen der Meldestufe 4 (600 cm) tritt ein Krisenstab zusammen, dem unter anderem der Erste Bürgermeister, das Ordnungsamt und die Feuerwehr mit der Einsatzleitung angehören. Der Krisenstab koordiniert den Einsatz der Rettungskräfte und gegebenenfalls des Katastrophenschutzes.



Zum Fest ein neuer Schattenspender

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Ein großes Ereignis steht bevor, da wurde auch der Garten aufgehübscht: Der katholische Kindergarten St. Katharina in Pfaffing wird 50 Jahre alt. Die Feierlichkeiten stehen drei Tage lang am Wochenende, 11./12./13. Juni, gemeinsam mit dem Pfarrfest bevor (wir berichten gesondert). Jetzt staunten die Buben und Mädchen schon mal über einen neuen, schon ziemlich großen Ahornbaum! Gestiftet und gepflanzt wurde dieser vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb ANTONIE`S MEISTERGÄRTEN aus Zainach bei Rott

kiga 2Ein alter, maroder Baum musste ausgetauscht werden, der allerdings wichtig war als Schattenspender für den Sandkasten.
Firmenchefin Antonie Mendl aus Zainach war gerne bereit, dem Pfaffinger Kindergarten zu helfen. Der neue Baum wurde den Kindern geschenkt und sogar auch noch geliefert und gepflanzt.
„Darüber haben wir uns sehr gefreut und möchten uns mit einem Dank in der Wasserburger Stimme erkenntlich zeigen“, so Kindergarten-Leiterin Gabi Vogl in Pfaffing.
Es danken:
Die Katholische Pfarrkirchenstiftung, die Eltern, die Kinder und das Team des Kindergartens.




Innabwärts: Katastrophenalarm!

WW-LogoAuch wenn der Inn heute mal kurz Meldestufe eins erreicht hat: In Wasserburg ist derzeit an der Überschwemmungsfront zum Glück alles ruhig! 80 Kilometer den Inn hinab schaut die Sache ganz anders aus. Wie verschiedene Online-Medien am Mittwochnachmittag melden, hat der Landkreis Rottal-Inn den Katastrophenfall ausgerufen. Betroffen sind nach Angaben des Landratsamtes vom heutigen Mittwoch die Orte Simbach am Inn, Triftern und Tann. Neben zahlreichen Feuerwehren ist auch die Wasserwacht im Einsatz. „Alles, was verfügbar ist, hilft“, heißt es vom Polizeipräsidium Niederbayern.

 




Inn erreicht Meldestufe eins

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Der Pegel des Inn ist seit dem Vormittag heute nun aktuell am frühen Nachmittag um insgesamt einen Meter gestiegen und hat die Meldestufe eins erreicht: Um 14.15 Uhr meldet der Hochwasser-Nachrichtendienst Bayern für den Inn im Bereich der Stadt Wasserburg einen Pegel-Stand von 4,21 Meter nach 4,22 Meter um 13.45 Uhr. Aber die Wetterlage gebe derzeit keinen Grund zur Beunruhigung. Ein Rückgang des Wasserstands wird aktuell prognostiziert. Hier die Graphik der Vorhersage für die Stadt Wasserburg …

pegel bald

  • Meldestufe 1 420 cm
  • Meldestufe 2 500 cm
  • Meldestufe 3 550 cm
  • Meldestufe 4 600 cm

 

Was bedeuten die Meldestufen 1 bis 4?

  • Vom Pegelstand sind zahlreiche Maßnahmen abhängig, die durch Erreichen bestimmter Wasserstände ausgelöst bzw. eingeleitet werden. Hierzu zählen beispielsweise das Schließen bestimmter Luken und Klappen, die Aktivierung von Pumpen, das Sperren von Uferwegen oder das Einlegen von Dammbalken.Drohendes Hochwasser meldet das Landratsamt bereits bei Meldestufe 1 (Pegel 420 cm) an die Stadt bzw. außerhalb der Dienstzeiten direkt an verantwortliche Mitarbeiter.
  • Die Meldestufen 2 und 3 erfolgen bei einem Pegel von 500 cm bzw. 550 cm und haben neben einzelnen pegelabhängigen Maßnahmen für Wasserburg lediglich informativen Charakter.Spätestens mit Erreichen der Meldestufe 4 (600 cm) tritt ein Krisenstab zusammen, dem unter anderem der Erste Bürgermeister, das Ordnungsamt und die Feuerwehr mit der Einsatzleitung angehören. Der Krisenstab koordiniert den Einsatz der Rettungskräfte und gegebenenfalls des Katastrophenschutzes.



Wasserburger hoch hinaus

RamonaWasserburgs Stabhochspringer mit Bestleistungen: Einer der spektakulärsten und größten Stabhochsprung-Wettkämpfe Deutschlands fand am vergangenen Wochenende zum zehnten Mal statt – mit 140 Stabhochspringern aller Alters- und Leistungsklassen. Aus Wasserburger Sicht begann es sehr erfreulich mit der Jüngsten – Ramona Forstner, 14 Jahre alt (unser Foto). Sie übersprang eine neue persönliche Bestleistung (2,45m) und konnte strahlend die Heimreise antreten. Damit war Ramona die beste W14 Athletin des Wettkampfes …

Laura

Auch Paul Röttger und Laura Kurzbuch (unser Foto) konnten im anschließenden Wettbewerb eine gute Vorstellung abliefern, sie erreichten beide ebenfalls eine neue Bestleistung (Laura 3,05m und Paul 2,60m). Laura war in diesem Wettbewerb die beste Springerin ihrer Altersklasse.

ManuelDas Teilnehmerfeld um Manuel Riemers und Nils Fockes Wettbewerb war schon mit etlichen 4m Springern gespickt. Manuel (unser Foto) wurde mit guten 4,35m (knapp unter seiner Bestleistung von 4,40m) Zweiter in diesem Wettbewerb, den der Schweizer Keanu Dällenbach mit 4,70m gewinnen konnte.

Nils (unsaer Foto unten) erreichte für ihn solide 3,75m, er konnte die Tipps seines Trainers Michael Grabl leider noch nicht ganz umsetzen. Für beide war es dennoch ein guter Test für den am kommenden Wochenende anstehendem Mehrkampf.

Nils

In den beiden abschließenden Wettbewerben des Tages wurde erstmals ein Länderkampf mit Bayern, Baden Württemberg, Westfalen, Österreich und Slowenien ausgerichtet.

DanielaEigentlich waren aufgrund der guten Vorleistungen Max Kurzbuch und Daniela Weichselgartner (unser Foto) nominiert. Aufgrund einer Verletzung konnte allerdings aus Wasserburger Sicht nur Daniela die Farben Bayerns vertreten. Sie übersprang 3m und steuerte wertvolle Punkte für Bayern bei.

Es war ein rundum gelungener, sehr hochkarätig besetzter Stabhochsprung-Wettkampf, in dem sich Wasserburgs Sportler bestens präsentieren konnten. Am Sonntag wurde durch den Schweizer Nationalathleten Dominik Alberto sogar die EM-Norm von 5,55m überboten.

Alle Springer erhielten als Erinnerung ein Siegerfoto.
Wie immer wurden zudem auch durch den Organisator Matthias Schimmelpfennig und sein Team keine Mühen gescheut, auch ein tolles Rahmenprogramm anzubieten.

wk




„Viele kleine Bauern werden aufhören“

2016-06-01-PHOTO-0000010126, zum Teil sogar nur 20 Cent – im Süden etwas mehr, im Osten der Bundesrepublik richtig wenig. So niedrig liegt derzeit der Preis für einen Liter Milch. Damit ist das hochwertige Lebensmittel billiger als Mineralwasser. Auch viele heimische Bauer kämpfen seit geraumer Zeit um ihre Existenz. Kurzfristige Lösungen – wie sie jetzt der Milchgipfel in Berlin hätte bringen sollen – werden wohl nicht greifen, meinen Experten. „Das in Berlin war eher ein reiner Landwirtschaftsgipfel. Um die Milch und unsere Probleme ging’s da nur am Rande“, zeigt sich Sepp Andres aus Ebrach vom Arbeitskreis Milch des Bezirkes enttäuscht.

Indes, einfache Lösungen sieht Andres auch nicht: „Unser Probleme sind ausnahmsweise nicht ganz hausgemacht. Es ist kaum zu glauben, was heute in der globalisierten Welt alles Einfluss auf den Milchpreis hat. Wir haben derzeit diese Probleme, weil uns wichtige Märkte in China, Nordafrika und Russland weggebrochen sind. Und weil seit dem Ende der Milchquote die Milchproduktion in der Europäischen Union um fast vier Prozent gestiegen ist. Alleine die Iren produzieren um 18 Prozent, die Niederländer um zwölf Prozent mehr Milch.“

Andres weiter: „Wir bräuchten derzeit um die 35 Cent pro Liter, um unsere Betriebe über die Runden bringen zu können. Was derzeit gezahlt wird, ist absolut existenzbedrohend.“ Dabei habe man in Bayern und in der Region Wasserburg sogar noch Glück. „Wir haben hier stabile Marken-Molkereien, die eine gewisse Milchmenge brauchen und sicher abnehmen. Ganz schlimm sieht es da im Osten und Norden Deutschlands bei den großen Agrarunternehmen aus. Die wissen schon nicht mehr, wie sie ihre Leute zahlen sollen.“

„Aber auch bei uns werden sicher wieder viele aufhören müssen. Am schlimmsten betroffen sind die Betriebe im Bereich von 18 bis 25 Kühen, die noch so genannte Anbindeställe haben und bei denn dann vielleicht auch noch ein Generationswechsel ansteht. Da machen sicher viele dicht.“

Kurzfristige Subventionen und Hilfen aus Berlin seien bei der ganzen Krise nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Und regen wieder den Unmut der Bürger. Wir müssen da einfach wirtschaftlicher denken und eigene Modelle entwerfen.“ Das sei aber kurzfristig nicht zu bewerkstelligen. Auch von Direktvermarktung hält Andres nur bedingt etwas.

„Wenn ich sehe, was so ein Milchautomat für die Vermarktung kostet und welche hygienischen Auflagen da befolgt werden müssen, zweifle ich dran, ob das der richtige Weg ist.“ Außerdem hätten Erfahrungen gezeigt, dass der Verbraucher zwar für ein frisches Landei vom Bauern gerne ein paar Cent mehr bezahlt als im Laden, bei der Milch aber sich sofort abwendet, wenn der Preis ein bisschen höher ist.“

Von einer neuerlichen Einführung einer Quote oder einer anderen staatlichen Steuerung rät Andres dringend ab. „Die Quote kaufen dann wieder die Großen den Kleinen ab. Und in Europa hält sich ohnehin niemand dran. Das wäre nur wieder eine Auflage, die uns schmerzt, die anderen lachen darüber.“

In Neuseeland könne die Milch beispielsweise für 16 Cent pro Liter produziert werden.  „Die Landwirte dort brauchen witterungsbedingt keine Ställe, haben so gut wie keine Auflagen zu befolgen und auch noch die kürzeren Seewege zu Großabnehmern in Asien. Was also soll da eine deutsche oder europäische Milchquote bringen?“

Kein Verständnis hat Andres übrigens für Ratschläge von außen, die Landwirte sollten mehr darauf achten, dass die Kühe weniger Milch geben – zum Beispiel durch Verzicht auf Kraftfutter. „So ein Blödsinn. Das hilft uns auch nichts, wenn wir weniger produzieren. Dann verdienen wir gar nichts mehr. Und ohne Kraftfutter kommt heute kein Betrieb mehr aus. Das brauchen die Kühe neben einem möglichst hohen Anteil an Grundfutter schon alleine deshalb, um ihre Leistung bringen zu können und für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.“

Einen kurzfristigen Weg aus der Krise sieht Andres derzeit nicht. „Uns bleibt nur zu hoffen, dass die Absatzmärkte in Russland, China und Nordafrika wieder anziehen. Und dass der Verbraucher daheim nicht immer zum billigsten Milchprodukt greift.“ HC




„Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle“

P1040174Im Caritas-Altenheim St. Konrad in Wasserburg fand dieser Tage die Vernissage von Christine Schederecker statt. Die Künstlerin stellt dort bis Ende Juni ihre vielseitigen, bunten und ausdrucksstarken groß- und kleinformatigen Acrylgemälde aus. Unter dem Motto „Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle“ erzählen ihre Gemälde ganz unterschiedliche Geschichten. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Cafeteria besichtigt werden. Diese sind: Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.30 bis 16.30 Uhr am Stadler Garten 4 in Wasserburg.




Geld vom Automaten eingezogen

Polizeieinsatz in der GrostadtAm Montag wurde gegen 19 Uhr ein Diebstahl aus einem Bankautomaten auf der Wasserburger Polizeidienststelle angezeigt (wir berichteten). In der Sparda-Bank-Filiale wollte eine Dame 300 Euro abheben. Als sie das Geld aus dem Automaten nehmen wollte, war es „verschwunden“.  Zuerst ging die Geschädigte davon aus – wie in unserem Bericht von der Polizei heute gemeldet – dass ein Mann, der sich zeitgleich in der Filiale befand, das Geld aus dem Automaten genommen hatte. Im Nachhinein konnte mittels der vorhandenen Videoaufnahmen allerdings festgestellt werden, dass ….

… der Automat das Geld selbstständig wieder einzog!

Wenn man das Geld innerhalb von zehn Sekunden nicht aus dem Automaten nimmt, wird dieses aus Sicherheitsgründen wieder automatisch zurückgeholt. Gutgeschrieben wird es allerdings erst nach zirka eineinhalb Wochen, weshalb die Geschädigte wohl von einem Diebstahl ausging.

 




Aus dem Alltag paddeln …

kinoNur Fliegen ist schöner. So heißt ein neuer Auslesefilm, den das Wasserburger Kino ab dem morgigen Donnerstag zeigt. Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: Weg zu paddeln – so wie der 50-jährige Michel in dieser liebevollen, französischen Komödie. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein.

Darum geht’s: Grafikdesigner Michel möchte seinen Nine-To-Five-Job eine Zeitlang an den Nagel hängen und frei sein wie ein Vogel. Nach seiner Leidenschaft für Flugzeuge und wagemutige Piloten entdeckt er seine Liebe zum Kajak und bastelt sich ein Boot auf der Dachterrasse. Als seine Frau sein Geheimnis entdeckt, bringt sie ihn dazu, die Trockenübungen aufzugeben und sich auf eine Flussreise zu begeben. Wirklich weit kommt er nicht – und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. 

F

2015

FILMREIHE Auslesefilm

REGIE Bruno Podalydès

DARSTELLER Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain, Denis Podalydès, Noémi Lvovsky, Pierre Arditi

KAMERA Claire Mathon

MUSIK Laurent Poirier, Nicholas Moreau, Cyril Holtz

AB 0 JAHRE

LÄNGE 105 MIN.

Das Kino-Programm der nächsten Tage in Wasserburg:

Mittwoch 01.06
15.30 UHR Ente gut! Mädchen allein zu Haus
15.45 UHR Sing Street
18.00 UHR Sing Street
18.45 UHR Heart of a Dog
20.25 UHR Sing Street
20.30 UHR Monsieur Chocolat
22.45 UHR Wie Männer über Frauen reden

Donnerstag 02.06
18.00 UHRTomorrow
18.05 UHRMonsieur Chocolat
19.00 UHRClubbed to Death
20.15 UHRNur Fliegen ist schöner
20.20 UHRSing Street
Freitag 03.06
15.30 UHREnte gut! Mädchen allein zu Haus
15.45 UHRWie Männer über Frauen reden
18.00 UHR Seeon – Kino in Fahrt
18.00 UHRTomorrow
18.05 UHRMonsieur Chocolat
20.15 UHRNur Fliegen ist schöner
20.20 UHRSing Street




Zur EM: Tolle Preise zu gewinnen

EM_2016_Facebook-Teaser-2-800-x-800-pixDer Countdown für die Fußball-EM 2016 läuft. Nur noch gut eine Woche bis zum offiziellen Anstoß. Ihr habt ganz heiße Tipps für die Favoriten um die europäische Krone? Dann macht mit bei unserem Online-Tippspiel! Dabei gibt es auch heuer tolle Preise zu gewinnen. Die Teilnahme am EM-Tippspiel ist kostenlos und richtet sich nach folgenden Teilnahmebedingungen:

Vom Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft am 10. Juni bis zum Finale am 10. Juli finden während der Europameisterschaft insgesamt 51 Partien statt.

Für die Endergebnisse dieser Partien kann jeder Teilnehmer des Tippspiels online eigene Tipps einreichen. Ziel ist es, möglichst genau die Ergebnisse aller Spiele zu tippen und dabei viele Punkte zu sammeln.

Teilnahme

Um am Tippspiel teilzunehmen, ist eine einmalige kostenlose Registrierung notwendig. Hierfür muss das Online-Formular ausgefüllt und abgesendet werden. Eine Registrierung ist auch nach Beginn der EM 2016 noch möglich.

Um einen Tipp erfolgreich für eine Spielbegegnung speichern zu können, muss dieser vor dem offiziellen Spielbeginn abgegeben werden. Nach dem offiziellen Spielbeginn schließt die Tippannahme automatisch und weitere Tipps können auch im Falle eines verzögerten Spielbeginns nicht mehr eingetragen werden.

Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Tippspiel teil.

Es ist strengstens untersagt, mehrere E-Mailadressen oder mehrere Profile zur Erhöhung der Gewinnchancen zu verwenden.

Doppelanmeldungen werden nicht bei der Gewinnvergabe berücksichtigt und können zum Ausschluss des Gewinnspiels führen. Für verspätete und unvollständige Eingänge von Tipps kann der Betreiber nicht verantwortlich gemacht werden.

Die Teilnahme am Tippspiel ist kostenlos.

Punktevergabe – Tipps

Punkte können für jedes exakt oder in der Tendenz richtig getippte Ergebnis gesammelt werden:

4 Punkte = exakt richtiges Ergebnis
3 Punkte = richtige Tendenz und richtige Tordifferenz
2 Punkte = richtige Tendenz (Tordifferenz ist bei Unentschieden nicht relevant)
0 Punkte = falsche Tendenz und falsche Tordifferenz

Es gilt immer das offiziell festgelegte Endergebnis inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen.

Bonus-Punkte

Mit folgenden Tipps können Bonus-Punkte gesammelt werden, sofern der Tipp bis spätestens Mittwoch, 15. Juni, 15 Uhr (Beginn zweiter Spieltag) abgegeben wird.

Welche Mannschaft wird Europameister? 10 Punkte
Welche Mannschaft gewinnt Gruppe A? 5 Punkte
Welche Mannschaft gewinnt Gruppe B? 5 Punkte
Welche Mannschaft gewinnt Gruppe C? 5 Punkte
Welche Mannschaft gewinnt Gruppe D? 5 Punkte
Welche Mannschaft gewinnt Gruppe E? 5 Punkte
Welche Mannschaft gewinnt Gruppe F? 5 Punkte
Welche Mannschaft stellt den Torschützenkönig? 5 Punkte
Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind alle, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Die Teilnahme ist nicht auf Mitglieder beschränkt. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.

 

Alles Weitere und Anmeldung hier:

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Und das sind die Gewinne:

Der Hauptpreis:

Ein Wellness-Wochenende für 2 Personen im Gartenhotel Moser****s in Südtirol

2. Platz

FIT & FUN HALBJAHRESMITGLIEDSCHAFT
inkl. Nutzung aller Kraft- und Ausdauergeräte, des Wellnessbereiches und der Getränkeflat

3. Platz
ADIDAS EM-FUßBALL offizieller Spielball der UEFA EURO 2016

4. Platz
FT60 PULSUHR VON POLAR
inkl. Brustgurt, OWN-Zone Funktion u.v.m.

5. Platz
1 MONAT FITNESS
inkl. SlimBelly für einen flachen Bauch

6. Platz
1 STUNDE INDOORSOCCER
gültig bis zu 10 Personen

7. Platz
2 KLETTERWALD FREIKARTEN
einzulösen im Kletterwald Prien oder Vaterstetten

8. Platz
FIT & FUN STARTERSET
inkl. T-Shirt, Handtuch und Trinkflasche

9. Platz
2 STUNDEN BADMINTON
inkl. Leihschläger und Bälle

10. Platz
EIWEISS-SHAKE 10er-KARTE
Nichtmitglieder erhalten einen 500g-Eiweißbeutel

 




„Es war eine schöne Zeit“

Ruhsamer Moser BerthalerDer frühere Kreisbrandinspektor Peter Moser ist von Landrat Wolfgang Berthaler zum Ehrenkreisbrandinspektor ernannt worden. „20 Jahre hast du ohne Fehl und Tadel ganz hervorragende Arbeit geleistet“, sagte Berthaler, „für mich war es selbstverständlich, dich zu ehren.“ Ein Dankeschön gab es zudem von seinem früheren Vorgesetzten, dem ehemaligen Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer (links): „20 Jahre habe ich mit dir zusammenarbeiten dürfen, es war eine schöne Zeit.“

Peter Moser engagierte sich stark in der Ausbildung im Kreisfeuerwehrverband Rosenheim, vor allem am Aufbau der Atemschutzausbildung war er maßgeblich beteiligt und als Schiedsrichter nahm er viele Leistungsprüfungen ab. Zuständig war Moser für die Inntalgemeinden mit ihren 23 Freiwilligen Feuerwehren und einer Werksfeuerwehr.

 

 




Die Soyener Festwochen – sie beginnen!

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Das Feier-Fieber steigt in Soyen – die Festwochen zum 1200-Jährigen der Ortschaft stehen vor der Tür! Nicht nur der Festausschuss sehnt das große Jubiläum herbei: Stehend von links Hans Reich, Hans Dirnecker, Maria Hinterberger, Christian Ganslmeier, Martin Krieg, Harald Schuster, Christian Freundl, Maria Bacher, Peter Müller sowie sitzend von links Sepp Machl, Jakob Fischberger, Bürgermeister Karl Fischberger und Thomas Weber. Ein Blick auf das großartige Programm, das nun beginnt und ein Grußwort vom Bürgermeister …

Heute am Mittwoch, 1. Juni, erscheint der neue, spannende Krimi von Johannes Soyener – TOTEISSEE – eigens zur 1200-Jahrfeier der Soyener!

krimi

Quelle: Gemeinde Soyen

Das Grußwort zum Orts-Jubiläum

1200 Jahre Soyen, ein Grund zum Feiern? Ich denke: Ja, unbedingt! Wir, die Gemeinde, der Bürgermeister und der Festausschuss als Vertretung aller Vereine nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, 2016 angemessen zu würdigen und zu feiern.

Dabei ist es nicht entscheidend zu erörtern, welcher Ort, welche Burg oder welches Haus wohl zuerst erbaut worden ist? Sondern die Tatsache, dass in der Zeit des 7. oder 8. Jahrhunderts unsere Gegend nachweislich bereits bewohnt war.

Erste Siedlungen entstanden üblicherweise hauptsächlich entlang des Nasenbaches bis zum Inn und an den Seen. Soyen nannte man damals noch Senn, was so viel wie Wohnsiedlung am See bedeutte. Für die Historiker zählt jedoch lediglich die erste urkundliche Erwähnung und diese findet man in einem Dokument vom 20. Dezember 816, also vor 1.200 Jahren.

Jedoch vermag niemand die Ereignisse und Vorkommnisse, die zahlreichen Lebensgeschichten und Gedanken der Menschen aufzuschreiben, die in den vergangenen 1200 Jahren in der Gegend um Soyen lebten und noch leben.
Doch gerade die geographischen und historischen Eigenheiten unserer Gemeinde in Verbindung mit den charakterlichen Stärken und Schwächen dieser Menschen bilden eine Grundlage für das Leben, das wir heute führen können und dürfen.
Blickt man zurück auf die vergangenen 1200 Jahre, muss man leider feststellen, dass die meiste Zeit Krieg herrschte. Krieg bedeutete für die Menschen stets Hunger, Elend und Tod.
So sollten wir uns der Besonderheit bewusst und dankbar sein, in einer Epoche leben zu dürfen, in der seit über 70 Jahren Frieden herrscht. In einer Zeit in der Dank stetiger Forschung im Bereich Medizin viele Krankheiten heilbar oder zumindest beherrschbar sind. In einer Zeit und einer Region dieser Welt, in der man durch vermeintlich banale Dinge, wie geregelte Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Seuchen, Pest und andere Krankheiten verbannen konnte.

Was sich jedoch seit Beginn unserer Ortsgeschichte vor 1200 Jahren wenig geändert hat, sind die Grundbedürfnisse und Ängste der Menschen, wir erleben und empfinden sie lediglich modifiziert infolge einer beachtlichen gesellschaftlichen und technischen Entwicklung, durch Bildung und Medien.

Nach wie vor streben wir nach Glück, Wohlstand, Gesundheit, Frieden und dennoch plagen uns die Ängste des Verlustes, der Unberechenbarkeit von Terror und Gewalt und die Sorgen vor den Folgen unseres oft unachtsamen Umgangs mit der Natur.

Zu jeder Zeit gab und gibt es globale und individuelle Momente und Phasen des Glücks, von denen wir zehren und die wir genießen und pflegen sollten. Erfreuen wir uns daher an diesem wunderbaren Flecken Erde, den wir bewohnen dürfen, an einem politischen System, das sich um Frieden und Freiheit bemüht, an den positiven gesellschaftlichen und infrastrukturellen Entwicklungen in unserer Gemeinde und daran in einem kleinen Teil der 1200-jährigen Geschichte „mitspielen“ zu dürfen.

An dieser Stelle darf ich mich bei allen Beteiligten, die dieses Jubiläumsjahr organisieren, mitgestalten und grundsätzlich ermöglichen aufs herzlichste bedanken.
Allen Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen aus Nah und Fern wünsche ich viel Spaß und Freude bei den noch kommenden Veranstaltungen.

                                                                                           Karl Fischberger 1. Bürgermeister

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Das Programm im Kurzüberblick

02.06.2016   Kabarett Couplet AG Festplatz Bahngelände
03.06.2016   Bieranstich, Nachbarschaftstag
Festplatz Bahngelände
04.06.2016   Klassentreffen   Festplatz Bahngelände
05.06.2016   Festgottesdienst, Mittagstisch
  Festplatz Bahngelände
06.06.2016   Kesselfleischessen   Festplatz Bahngelände
08.06.2016 19.00 Uhr
  Lesung mit Bartolomäus Grill
  Haus am See
11.06.2016 Discoparty Festplatz Bahngelände
18.06.2016 Drachenbootrennen Am See
18.06.2016 Tanzabend Festplatz Bahngelände

 




Biomasse und kluge Köpfe gefragt

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Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer gab an der Rosenheimer Hochschule jetzt den Startschuss für einen Businessplan-Wettbewerb, der sich speziell an Gründer richtet, die sich mit Produkten, Prozessen und Dienstleistungen aus dem Bereich von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen beschäftigen. Mit „PlanB“ beschleunigen Gründer und intelligente Ideengeber den Rohstoffwandel – PlanB steht für Biomasse Business Bayern …

Stellten den Wettbewerb gemeinsam vor: Claudia Kirchmair (BioCampus Straubing GmbH), Prof. Dr. Matthias Zscheile (Fakultät für Holztechnik und Bau), Prof. Heinrich Köster (Präsident der Hochschule Rosenheim), Dr. Jürgen Bauer (Geschäftsführer Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH) und Lena-Maria Bredl (BioCampus Straubing).

Den Wandel von einer erdöl- hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft zu schaffen – dazu braucht es vieles, vor allem aber gute Ideen.

Der Businessplan-Wettbewerb PlanB wendet sich an Existenzgründer, die diese Herausforderung als Chance für ihre Geschäftsidee sehen. „Bayern ist reich an Biomasse und an klugen Köpfen. Das sind beste Voraussetzungen für innovative Ideen, die zum Gelingen der Energiewende und zur Entwicklung neuer, umweltfreundliche Materialien beitragen. Bayern ist daher auch auf diesem Gebiet ein führender Innovationsstandort. Mit PlanB fördern wir Existenzgründer aus dem Bereich Biomasse und nachwachsende Rohstoffe. So eröffnen wir nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen neue Marktchancen“, betont Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer.

Ländlicher Raum bietet Nähe zu biobasierten Ressourcen
Im Mittelpunkt von PlanB stehen die nachwachsenden Rohstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Von der Hofraffinerie, über den Händler für abbaubare Kaffeebecher bis zum enzymdesignenden Chemiker kann in diesem Wettbewerb jeder teilnehmen, der zeigt, wie wir uns vom Erdöl unabhängiger machen und Wertschöpfung in unserem Land schaffen“, sagt Andreas Löffert, Geschäftsführer des Wettbewerbsorganisators BioCampus Straubing GmbH.

„PlanB bietet eine langfristige Unterstützung für Existenzgründer, auch nach dem Wettbewerb. Wir wünschen uns Ideen, die den Rohstoffwandel und die Energiewende in den Städten und insbesondere auch im ländlichen Raum voranbringen können.“ Diese Hoffnung scheint berechtigt, denn für viele Jungunternehmer bietet vor allem der ländliche Raum die entscheidende Nähe zu biobasierten Ressourcen und Platz für großtechnische, biobasierte Prozesse mit kurzen Zulieferungswegen.

Die Forschung und Ausbildung zu diesem Thema wird auch an der Hochschule Rosenheim großgeschrieben. Sie bildet im Studiengang „Energie- und Gebäudetechnologie“ Experten für die umweltverträgliche und wirtschaftliche Energieversorgung speziell von Gebäuden aus. Gleichzeitig werden an der Hochschule Rosenheim unter anderem Untersuchungen zur Verwendung nachwachsender Rohstoffe als Dämmstoffe durchgeführt sowie Forschungen zu einer dauerhaft funktionierenden Rohstoffbeschaffungslogistik für den Rohstoff Holz.

Insbesondere mit der Fertigungsanlage „MUNACU“ – Multifunktionale Naturfaser Kunststoff Composites – leistet die Hochschule Rosenheim einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von zukunftsweisenden energie- und ressourcenschonenden Lösungen.  „Um die effiziente Nutzung von Holz und anderen faserhaltigen Naturprodukten voranzutreiben, bedarf es neuer Ideen und Kreativität. Umso mehr begrüßen wir den Businessplanwettbewerb Plan B des Biocampus Straubing, der sich speziell auf die Förderung von Ideen im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe konzentriert“, betonten Hochschulpräsident  Prof. Heinrich Köster  und Prof. Dr. Matthias Zscheile von der Fakultät für Holztechnik und Bau bei der gemeinsamen Vorstellung des Wettbewerbs.

Ideenskizzen ab sofort gefragt
Jeder Businessplan ist ein Fahrplan und eine Visitenkarte für Gründer. Von der Idee bis hin zu Marketingstrategie und Finanzplanung – mit einem guten Businessplan überzeugt man Investoren und Geschäftspartner. PlanB begleitet die Teilnehmer auf dem Weg dorthin in zwei Phasen. Ab dem 12. Mai können online erste Ideenskizzen eingereicht werden. Alle Ideen erhalten ein fundiertes Feedback von Fachexperten.

Die aussichtsreichsten Geschäftsideen gehen in die Coachingphase der 2. Stufe. Mit individuellen Beratungsangeboten und Wochenend-Intensivworkshops werden die Gründer auf ihrem Weg von der Idee zum tragfähigen Businessplan unterstützt. Dieser wird im Dezember eingereicht, bewertet und beim Finalisten-Pitch im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Januar 2017 prämiert – wer seine Idee dort besonders überzeugend präsentiert, kann die Siegerplatzierung noch positiv beeinflussen und sich den Publikumspreis sichern.

Für die Preisträger gibt es Preise im Gesamtwert von 14.000 € sowie ein Jahr intensives Businesscoaching und die Aufnahme in das PlanB-Netzwerk zu gewinnen. Da in vielen von PlanB adressierten Bereichen die Gründungszahlen noch relativ niedrig sind, beispielsweise in der Land- und Forstwirtschaft, aber auch in der industriellen Biotechnologie und grünen Chemie, soll der Wettbewerb so zusätzlichen Innovationsanreiz bieten.

PlanB auch ohne Gründungsidee
Nicht jeder, der eine gute Idee hat, um nachwachsende Rohstoffe einzusetzen, möchte auch ein Unternehmen gründen. Damit diese Ideen nicht in einer Schublade verschwinden, sondern umgesetzt werden, bietet PlanB auch ein Ideenwettbewerb-Special an.

„Mit ‚PlanB – 100 % Cellulosefasern neu gedacht‘ suchen wir Ideengeber, die neue Anwendungsmöglichkeiten für Spezialfasern aus dem Naturstoff Viskose haben“, sagt die Projektleiterin Claudia Kirchmair, „wer mit seiner Idee überzeugt, bekommt die Chance, gemeinsam mit dem Marktführer im Spezialfaserbereich die eigene Idee in einem gemeinsamen Projekt weiterzuentwickeln. PlanB eröffnet so die Möglichkeit, neben einem Businessplan- auch an einem Ideenwettbewerb teilzunehmen, je nachdem welche Karrierechance der Teilnehmer verfolgen möchte.

Vorjahressieger mit stofflicher und energetischer Nutzung von NawaRo erfolgreich
Dass grüne Geschäftsideen aus den verschiedensten Bereichen kommen können, zeigte die erste Ausgabe von PlanB Anfang 2015. Sieger wurde das Biotechnologie-Startup CASCAT GmbH. Das Team aus jungen Wissenschaftlern arbeitet heute mit etablierten Chemieunternehmen an neuen Prozessrouten, die chemische und biologische Vorgänge kombinieren, um Bulk- und Feinchemikalien auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen, statt aus Öl herzustellen.

Den zweiten Platz sicherte sich ein Junglandwirt aus Niederbayern, der eine Technologie und ein zugehöriges Vermarktungskonzept für die Nutzung von Reststoffen in Biogasanlagen entwickelt hat. Ein Ingenieursteam aus dem Allgäu, das auf biobasierte Nahwärmekonzepte setzt, wurde dritter. Auch für die neue Runde erhoffen sich die Veranstalter wieder eine große Bandbreite an Ideen für neue, bayerische Unternehmen der Bioökonomie.




83-Jährige mit Schutzengel neben sich

Blaulicht03Bei einem Unfall in Wasserburg bot sich der gerufenen Polizeistreife eine kuriose Schilderung des Vorfalls: Eine 83-jährige Frau aus dem Raum Wasserburg war mit ihrem Pkw auf dem „KIK- Discounter“-Parkplatz gestanden und bog mit ihrem Auto nach links in die Salzburger Straße ab. Da es sich an dieser Stelle jedoch um eine Einbahnstraße handelt, fuhr sie entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Hier hatte die Pkw-Fahrerin schon großes Glück, dass nichts passierte. Die Frau bog danach aber …

… mit dem Wagen auch noch nach rechts in die Straße „Gimplberg“ ab – ebenfalls entgegengesetzt der Einbahnstraße. Dort kam ihr ein anderer Pkw entgegen, so dass sich beide Fahrzeuge seitlich streiften.

Bei dem Unfall mitten am Montagnachmittag wurde zum Glück niemand verletzt und es entstand an den beteiligten Pkw jeweils nur ein leichter Sachschaden.




Regen verwischt Zettel am Unfallauto

Innenminister Herrmann stellt neue Sicherheitsausstattung der Polizei und neue Absicherungseinrichtungen der Autobahnmeisterei vor Foto: 10nach8 / Grundmann 23.07.2008Eine Unfallflucht, die vielleicht gar keine war: Eine junge Frau aus Rott hatte ihren Opel Corsa am vergangenen Montagnachmittag auf dem Parkplatz am Gries in Wasserburg geparkt. Als sie zu ihrem Pkw zurückkehrte, bemerkte sie eine erhebliche Beschädigung am Radlauf links hinten, so die Polizei heute am Mittwochvormittag. Der Schaden dürfte sich auf 1000 Euro belaufen! Ein triefend nasser Zettel, der am Fahrzeug angebracht war, könnte darauf hinweisen – so die Polizei – dass der Verursacher seine Adresse ehrlich hinterlassen hatte, jedoch ist der Zettel durch den Regen unleserlich …

Im Zeitraum zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr. Wer Angaben zu dem Verkehrsunfall machen kann, soll sich bei der Polizei Wasserburg unter 08071/9177-0 melden.




Ein Pkw-Aufbruch bei Ramerberg

hooded criminal stalking in the shadows of a dark street alleyIn der Nacht auf den gestrigen Dienstag wurde von einem bislang unbekannten Täter in Ramerberg im Ortsteil Sendling die Fensterscheibe der Beifahrertür eines Fahrzeuges eingeschlagen. Es stellte sich heraus, dass der Unbekannte jedoch nichts aus dem Fahrzeug entwendet hat. Möglicherweise wurde der Täter gestört. Die Polizei Wasserburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet …

… mögliche Zeugen, die in der Zeit zwischen 23 und 6 Uhr morgens am Dienstag, vorwiegend in der Sendlinger Straße, verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter der Nummer 08071/9177-0 zu melden.

Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zu lassen und die Türen sowie den Kofferraum nach dem Verlassen immer zu versperren.  




Drogen, Alkohol, Herbstfest-Beute, Lügen

EinsatzwagenKontrollen der Polizei, mit weniger erfreulichen Überraschungen gestern mitten am Nachmittag: Drogen, ein auf dem Rosenheimer Herbstfest gestohlener Geldbeutel, Alkohol, keine Fahrerlaubnis und Lügen. Gegen 15 Uhr wurde eine 19-Jährige im Stadtgebiet von Rosenheim kontrolliert, als sie mit ihrem VW unterwegs war. Ziemlich schnell stellten die Beamten fest, dass die junge Frau unter Drogeneinfluss stand. Der durchgeführte Test verlief positiv auf Marihuana und Amphetamine.

Auf Vorhalt räumte die 19-Jährige den Konsum der Drogen unmittelbar vor der Fahrt mit ihrem Volkswagen ein.

Bei der Fahranfängerin wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen sie wird ein Bußgeldbescheid erlassen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die 19-Jährige noch in der Probezeit befindet, muss sie auch mit führerscheinrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Auch bei ihrem Beifahrer wurden die Beamten fündig. Der 22-Jährige hatte einen Geldbeutel bei sich, der samt Inhalt vor einem Jahr auf dem Herbstfest Rosenheim entwendet worden war. Das Diebesgut wurde sichergestellt. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Diebstahls ermittelt.

Am späten Nachmittag wurde ein 53-Jähriger mit seinem Roller kontrolliert, da er in einer 30er-Zone zu schnell fuhr. Beim Gespräch mit den Polizisten verstrickte sich der Mann mehrmals in Widersprüche. Es stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Doch der Dinge nicht genug. Ein durchgeführter Test zeigte einen Wert von knapp einem Promille Alkohol.

Nachdem der Mann vom Polizeirevier entlassen wurde und die Beamten den Fahrzeugschlüssel des Roller sicherstellten, trauten sie wenig später ihren Augen kaum. Auf der B15 begegnete der 53-Jährige den Polizisten erneut. Diesmal ohne Helm. Trotz versuchter Flucht konnte der Rollerfahrer wenig später gestoppt werden.

Der 53-Jährige gab an, dass er den Roller mit seinem Zweitschlüssel startete. Gegen ihn werden nun diverse Strafverfahren eingeleitet.




Vier Burschen treten auf Elfjährigen ein

Blaulicht03Wie die Polizei erst heute am Mittwochmorgen meldet, wurde ein elfjähriger Bub – auf dem Nachhauseweg von seinem Fußballtraining – in Rosenheim von unbekannten Burschen grundlos verprügelt. Der Elfjährige hatte auf dem Fußballplatz des ESV-Rosenheims trainiert und wollte gegen 18.30 Uhr auf sein Fahrrad steigen, um damit nach Hause zu fahren. Dabei wurde er von vier bisher unbekannten Tätern gepackt, auf den Boden geworfen und alle Vier traten auf das Kind ein …

Der Vorfall ereignete sich laut Polizei bereits am 12. April und wurde erst jetzt gemeldet.

Erst nachdem ein Pkw-Fahrer dort angehalten hatte und die Täter ansprach, hatten diese von ihrer Tat abgelassen und waren verschwunden.
Von den vier Tätern fehlt noch heute bislang jede Spur.

Zeugen, die sich erinnern und sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim oder telefonisch unter der 08031/200-2200 zu melden.




„Wie gehen wir mit Altersarmut um?“

Digitalmedien @ Complizenwerk, Schwanthalerstraße 76 RG, DE-80336 München, we@complizenwerk.deUm soziale Gerechtigkeit geht es auf der nächsten, öffentlichen Versammlung des Grünen-Kreisverbandes am Mittwoch, 8. Juni, ab 20 Uhr im Mail-Keller Rosenheim.
Hierzu wurde Udo Philipp, stellvertretender Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen sowie Mitglied in der Rentenkommission, eingeladen. Er berichtet über die Vermögensbesteuerung, den Hauptstreitpunkt der Grünen-Steuerkommission, und über die Vorschläge für eine grüne Rentenreform.


In keinem Land Europas seien die Vermögen so ungleich verteilt, sagen die Grünen. „Nicht so schlimm“, meine dazu die Große Koalition, so die Grünen weiter.

Auf dem Bundesparteitag 2016 im November in Münster werden die Grünen über Gerechtigkeit diskutieren und wollen Antworten auf zentrale Fragen finden. Brauchen wir eine bessere Besteuerung von Vermögen? Wie gehen wir mit Altersarmut um? Wie wollen wir die Rente reformieren?
Zur Vorbereitung des Bundesparteitages hat der Bundesvorstand zwei Kommissionen ins Leben gerufen, um ein grünes Steuerkonzept und eine grüne Rentenreform zu erarbeiten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen ist in beiden Kommissionen vertreten.

Udo Philipp berichtet bei der Kreisversammlung in Rosenheim von der Arbeit der Kommissionen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.