Zwölfjähriger beim Rathaus von Auto erfasst

Durch Aufprall ein Bein mehrfach gebrochen - Bub aus Gruppe von Schulkindern

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unfallGestern gegen 14.45 Uhr war es im verkehrsberuhigten Bereich am Marienplatz in Wasserburg zu einem Verkehrsunfall mit einem Kind gekommen – wir berichteten bereits. Ein 84-jähriger Mann bog mit seinem Pkw gerade in dem Moment in diesen Bereich der Altstadt ein, als eine Gruppe von Schulkindern der Mittelschule Wasserburg den verkehrsberuhigten Bereich queren wollte. Dabei erfasste das Auto einen zwölfjährigen Buben aus Wasserburg am Bein. Das Kind kam ins Krankenhaus Wasserburg. Dort stellte sich heraus, dass durch den Aufprall sein Bein mehrfach gebrochen wurde, so die Polizei heute.

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10 Gedanken zu „Zwölfjähriger beim Rathaus von Auto erfasst

  1. In diesem Fall war es eher ein Unglücksfall, aber generell wird dort das zulässige Schritttempo um ein Vielfaches überschritten.
    Erst heute wieder brauste ein Vollidiot (Alter so ca. 30 Jahre) in seiner dunkelblauen E-Klasse mit ca. 50 kmh durch diesen verkehrsberuhigten Bereich. Warum werden hier keine Radarmessungen gemacht? Es ist dringend nötig, dieses asoziale Pack aus dem Verkehr zu ziehen, bevor hier noch jemand totgefahren wird!

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  2. Wann wird der verkehrsberuhigte Bereich endlich für den Durchgangsverkehr gesperrt? Wir haben zwei Riesen-Parkhäuser und außerhalb der Altstadt weitere Parkflächen! Aber nein, die Touris und Sonntagsfahrer wollen mit ihren Boliden mitten durch die Altstadt. Bloß koan Meter zvui laffa.
    Hier sollten nur Lieferanten und Anwohner eine Genehmigung erhalten!

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    1. Am besten Autos ganz verbieten in Wasserburg, das Brucktor zu mauern und nur noch ein Loch lassen damit man die Steuern mit der Handkarre zum Rathaus fahren kann. Die Parkhäuser dann noch teuer kostenpflichtig machen, damit der letzte Kunde noch ins Umland vertrieben wird. Dann ist endlich Ruhe!!!

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    2. Dieter … aber Hauptsache, du hättest dann eine Zufahrtsberechtigung!!! Von wegen, koan Schritt z’vui!

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    3. Genau, bitte gleiches Vorgehen dann auch für die anliegenden Gemeinden umsetzten. Eiselfing, Freiham, Bachmehring, Reitmehring, ….

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    4. Ganz genau, Herr Ungläubiger…als Anwohner wird ich dann ein Genehmigung brauchen 😉

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    5. Es sind keineswegs nur die „Touris und Sonntagsfahrer“ – eher im Gegenteil: bei den Gästen von weiter auswärts stößt die Tatsache, dass der Altstadtkern nicht vom Autoverkehr befreit ist, meistens auf ziemliches Unverständnis.

      Es sind schon in erster Linie die Einheimischen (Wasserburger ebenso wie Bewohner der Umlandgemeinden), die am liebsten mit ihrem Auto noch direkt in den Laden reinfahren würden. Ich bin mir ziemlich sicher: würde man den Bereich Hofstatt/Färbergasse/Schustergasse für Autos sperren, dann gäbe es zunächst mal einen Riesenaufschrei – von den lauffaulen Autofahrern ebenso wie vom Wirtschaftsförderungsverband – aber schon nach kurzer Zeit hätten sich alle daran gewöhnt, keiner würde sich die heutigen Zustände (von einer verkehrsberuhigten Zone zu sprechen, ist blanke Ironie) zurück wünschen und die Umsätze in den Geschäften würden eher steigen als sinken.

      Ist aber nur meine persönliche Vermutung. Erfahren werden wir das nie, denn für die Probe aufs Exempel müssten sich Bürgermeister und Stadtrat ja mal was trauen.

      Und zur Frage vom Berni, warum hier keine Radarmessungen gemacht werden: meines Wissens ist das laut Wasserburger Polizei in einer verkehrsberuhigten Zone angeblich nicht möglich, weil man da schließlich alles über „Schrittgeschwindigkeit“ blitzen müsste und die wäre gesetzlich nicht definiert. Wenn man allerdings nach „Blitzen in verkehrsberuhigter Zone“ googelt, scheint es sich hier einmal mehr um eine recht wasserburg-exklusive Interpretation der Rechtslage zu handeln.

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      1. Bzgl. der Radarmessungen: Es wäre bestimmt möglich, im oben genannten Bereich das Tempo auf Schrittgeschwindigkeit runter zu setzen. In der „verkehrsberuhigten Zone“ kann man eh nicht schneller fahren. Normalerweise…..

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        1. Den Kommentar verstehe ich jetzt inhaltlich nicht. Ist mit „oben genanntem Bereich“ die Stelle gemeint, wo der Unfall passiert ist? Das ist doch schon lange verkehrsberuhigte Zone, damit gilt da auch schon ebenso lange Schrittgeschwindigkeit, was in aller Regel rund 6 km/h bedeutet, bzw. geht man bei der Ahndung von Geschwindigkeitsübertretungen von 10 km/h aus. Und wie man jeden Tag aufs Neue sieht, können da sehr viele Leute sehr viel schneller fahren. Angst vor irgendwelchen Konsequenzen daraus mussten sie bislang nie haben.

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          1. @Buffo: Ich meinte Hofstatt, Färber- , Herren- und Schustergasse. Schrittgeschwindigkeit ist in der Tat ein recht dehnbarer Begriff. Teilweise, z.B. beim Amtsgericht Leipzig, reicht die offensichtlich bis 15km/h.
            Hier könnte man doch ansetzen und wenigstens eine Geschwindigkeitsmessung veranlassen, wie kürzlich am Gries. Dass sich alle daran halten, glaub ich auch nicht. Aber es wäre ein Anfang…

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