Stark – zwischen Himmel und Hölle!

Jahresausstellung der Wasserburger Künstlergemeinschaft AK68 feierlich eröffnet

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ausstellung 2Dichtes Gedränge herrschte bei der Vernissage, so groß war das Interesse: Der Arbeitskreis 68 präsentiert „Zwischen Himmel und Hölle“. So lautet der Titel der Jahresausstellung in der Galerie im Ganserhaus, die ab dem morgigen Donnerstag, 10. Dezember, bis zum 10. Januar einen Monat lang besichtigt werden kann – immer donnerstags bis sonntags. Traditionell gibt die Wasserburger Künstlergemeinschaft in ihrer Jahresausstellung das Thema vor. In diesem Jahr ist der künstlerische Fokus auf das, was „zwischen Himmel und Hölle“ liegt …

.. gerichtet. Dabei wurde unter anderem folgenden Fragen nachgegangen: Sind Himmel und Hölle reale Orte? Oder sind die damit verbundenen Urphänomene nur Zustände unseres Bewusstseins, die wir beeinflussen können? Und was liegt zwischen diesem Polaritätsprinzip?

Die Begrüßung bei der Eröffnung sprach Dr. Markus Brezina, Erster Vorsitzender des AK 68. Die Einführung zur Ausstellung hielt Stefan Scherer, Ausstellungskurator.

Dominik Hausmann hat das Konzept für die Mitgliederausstellung 2015 entwickelt. Der Wasserburger Künstler beschreibt es so: „Himmel und Hölle sind zwei starke, doch in unserer Kultur auch sehr vertraute Gegensätze, sei es durch Religion oder auch durch den Kontrast von Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Oben und Unten.

ausstellung 1Eine schier unendlich lange Liste von Möglichkeiten könnte sich hier anschließen. Natürlich ist es immer wieder reizvoll, sich den Extremen zuzuwenden und so seinen Horizont und seinen Erfahrungsschatz zu erweitern. Doch sich nur dort zu bewegen, ließe nichts weiter zu als Schwarz und Weiß, Oben und Unten. … Deswegen liegt das Augenmerk auf dem „Zwischen“ Himmel und Hölle. Denn was gibt es Schöneres, als fündig zu werden in diesem großen Bereich der Möglichkeiten.“

Die Künstler des Arbeitskreises 68 sind fündig geworden. Sie präsentieren ihre Antworten mit dem, was ihnen künstlerisch „Zwischen Himmel und Hölle“ begegnet ist, in Form von Bildern, Plastiken, Skulpturen sowie Installationen oder Performances. Ihre Arbeiten nehmen Bezug zu diesem Dualismus zweier konträrer, mythologischer Orte. Sie reflektieren, das was dazwischen liegt, in der konkreten Wirklichkeit wie auch in der spirituellen Welt von Erlösung und Verdammnis.

Ausstellungsdauer: 10. Dezember 2015 – 10. Januar 2016,
geöffnet Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag von 14 – 19 Uhr

 

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