Zur Massenschlägerei verabredet

Am Burgerfeld: Wasserburger Polizei greift rechtzeitig ein und verhindert Schlimmeres

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Mit Glück und polizeilichem Feingespür konnte am Mittwochabend eine Massenschlägerei im Burgerfeld verhindert werden. Durch eine Streife der Polizei Wasserburg sollte eine polizeibekannte Gruppe Jugendlicher an der Ecke Ponschabau-/Bürgermeister-Winter-Straße kontrolliert werden. Aufgrund der Tatsache, dass sich immer mehr Jugendliche und Heranwachsende versammelten, wurden vorsichtshalber mehrere Streifen zusammengezogen.

Bei der Kontrolle wurden zwei Personen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen. Weiter konnten weggeworfene Notfallhammer gefunden werden, die offensichtlich als Schlagwaffen verwendet werden sollten.

Der Grund, warum sich die jungen Leute an besagter Örtlichkeit trafen, kam wenig später heraus. Wegen eines Konflikts zwischen einem Jugendlichen aus dem Burgerfeld und einem Schülerheimbewohner der Berufsschule verabredeten sich Freunde der jeweiligen Streithähne zur Massenschlägerei. Der Schüler aus dem Schülerheim verständigte hierzu noch weitere Bekannte aus München, die sich bereits im Stadtgebiet aufhielten, während der Wasserburger seine Kameraden aktivierte.

Nur durch das massive Polizeiaufgebot unter Einbindung mehrerer Dienststellen konnten die beiden Lager dauerhaft getrennt gehalten werden und die Münchner Fahrzeuge bis weit hinter die Stadtgrenze begleitet werden.

„Die Polizei weist nochmals eindringlich darauf hin, dass diese Art der steinzeitlichen Konfliktbewältigung nicht hingenommen und verfolgt wird“, so ein Sprecher.

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3 Gedanken zu „Zur Massenschlägerei verabredet

  1. Mei, wenn die sich einvernehmlich untereinander den Schädl einschlagen wollen, lasst’ses doch.
    Von der Evolution unberührte Neandertaler stehen meines Wissens nicht unter Artenschutz.

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    1. Sehe ich auch so 😀

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    2. Sei mir nicht böse, Rolf, aber wie kommst Du darauf, dass es die Allgemeinheit nicht betrifft, wenn „die“ sich gegenseitig die (zugegebenermaßen meist hohlen) Schädel einschlagen!? Denk an Polizei, die Feuerwehr, den Rettungsdienst, Personal in Krankenhäusern, nicht zuletzt Eltern und Freunde der Betroffenen, etc. (Man stelle sich nur mal vor, „die“ verlegen ihre Auseinandersetzung ins Bierzelt am Frühlingsfest, sagst Du dann auch noch „….lasst`ses doch“?)

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