Zur Auferstehung brannte das Osterfeuer

Voll besetzte Wasserburger Jakobskirche in der Osternacht

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IMG_0815Das traditionelle Osterfeuer konnte Dank trockener Witterung vor der Wasserburger Pfarrkirche St. Jakob zur Auferstehungsfeier brennen. Pfarrer Dr. Paul Schinagl segnete das Feuer und entzündete daran die neue Osterkerze. Mit dem Ruf „Lumen Christi“ wurde das Licht vorsichtig in die abgedunkelte Pfarrkirche getragen. Zuerst wurde das Licht der Osterkerze an die Ministranten weitergereicht, dann verteilten diese das besondere Licht an die vielen Gläubigen in der voll besetzten Kirche. Stimmungsvoll wurde der erste Teil der Liturgie im Licht des Kerzenscheins abgehalten.

Erst zum Gloria wurde unter imposanten Orgelspiel der festlich geschmückte Innenraum der Kirche erhellt. „Irgendwann sind wir alle einmal dran“, so lautete dann die Überschrift der Osternachtspredigt von Dr. Paul Schinagl. Diese Redewendung werde oft verwandt, wenn es ums Sterben ginge, so der Geistliche.

Die Botschaft dieser Nacht sei, dass Menschen eine Schicksalsgemeinschaft seien was den Tod angeht, seit der Osternacht aber auch eine Schicksalsgemeinschaft des Lebens, das von Jesus durch seine Auferstehung geschenkt wurde, für alle die durch die Taufe zu ihm gehören. Der Tod diene als Sprungbrett zum ewigen Leben, so Dr. Schinagl weiter. Auf der Seite Jesu zu stehen heiße, auf der Seite des Lebens zu stehen – und das könne von keiner Macht mehr weggenommen werden.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Kirchenmusikerin Anja Zwiefelhofer und das Bläserquintett der Stadtkapelle untermalten die Feier musikalisch – dafür gab es großes Lob von Pfarrer Dr. Paul Schinagl – und an alle, die mitgeholfen hatten, dass Osten so festlich gefeiert werden konnte: das Kümmern ums Osterfeuer, das Schmücken der Kirche, den vielen Ministranten, für die Ostern viele Proben und „Einsätze“ mit sich bringt.

Andrea Däullary

 

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